Riley Reid und die Frage, ob sie ihren ersten Freund vergewaltigt hat

Immer wieder geht es hier ja auch um Bewertungen von sexuellen Handlungen, die in den Medien dargestellt werden, etwa Aziz Ansari, Lena Dunham oder Adria Richards etc

Jetzt stieß ich zufällig auf diese Geschichte von Riley Reid und ihrem „ersten Mal“ mit einem jüngeren Freund, der eigentlich nicht wollte.
Riley Reid ist eine Pornodarstellerin, hier mal ein familientaugliches Bild:

Riley Reid

Riley Reid

Sie erzählte folgende Geschichte:

Riley Reid Rape

 

Und durch die Texterkennung gejagt:

Question 26)
Virginity! When was the first time you ever had sex? And what was it like? Kyran
Oh my virginity! This is a fun story. Alright so I’ve been dating my 14 year old boyfriend at the time, Britsh kid named Clarke, vvhile I was 15 two weeks shy of 16. We had been dating for about 4 months I’d say and we hit it off! I mean I was already giving him blowjobs, he was finger banging me and we would dry hump each other all the time. I was so hor, for this kid I couldn’t control myself. Well like our usual pratice we would go to the mall and catch an afternoon moWe, a really lame hoping it vvas empty because this was our hook up spot. The mall in general. Behind ac unit vents, at the movies, in the grass! Anywhere I could stick his cock in my mouth I would. I’m telling you, HORNY.
So we go catch this movie, I really couldn’t tell you what movie it was but it was pre, close to empty with maybe 3 people in the theatre. I was already blowing him and jerking him off, while he had been teasing rne when I asked him if I could just get on. I really didn’t even think twice about it. I wanted his dick. He on the other hand didn’t want to lose his virginity in the movies and said no that we should wait I was still jerking him off and asked again and he again remained to his first decision, leaving me regected again.
I really couldn’t stand it and still playing with his boner I ask him yet a third time hoping he’d give in but standing his ground he denied me. Well I guess in my book, no means yes because his boner didn’t turn me down! I placed myself in cowgirl on his lap and slide his cock right inside me. He didn’t push me off and it was great. I needed his boner and forced him upon myself. I guess you can say I’m aggressive. so, not sorry Clarke! You know you loved it! We continued to date and have sex for about 6 months in all kinds of places like of course snuck him through the window into my room. At the local park in the base ball dugout. In every alley. The front yard of my parents house. Anywhere we got the chance.

Die Geschichte als wahr unterstellt und  nicht als Suche nach Aufmerksamkeit und Imagepflege im Sinne von „Ich bin so unersättlich nach Sex, dass ich gar nicht anders kann“ würde ich das Folgende sagen

Ich würde sagen das bei Weglassung des relativ jungen Alters von ihm es keine Vergewaltigung war. Er hat zwar Nein gesagt, aber letztendlich auch nichts dagegen gemacht, dass sie ihn sich einführen konnte.
Selbst unter Berücksichtigung des Alters würde ich vermuten, dass er zwar vielleicht andere Vorstellungen hatte, wie sein erster Sex abläuft, aber gute Chancen sind, dass er dann dachte „Auch egal, dann eben so“. Er schien jetzt keine Angst zu haben, er hat sexuelle Handlungen durchgeführt, er hätte sicherlich leicht verhindern können, dass sie seinen Penis einführt oder dies zumindest signalieren können.

Würde man ein gleiches Geschehen bei einem 14 jährigen Mädchen mit einem 16jährigen Jungen anders bewerten? Vielleicht schon.
War sie ihm als 16jährige körperlich überlegen? Durchaus möglich

Allerdings scheint er hier ja auch nichts gegen Sex an sich gehabt zu haben, ihre Handlungen ansonsten recht dankbar angenommen zu haben, sie sogar etwas aufgezogen zu haben damit, dass sie nicht darf und dann wiederum nichts gemacht haben als sie dennoch die entsprechenden Handlungen vornahm.

Klar kann man das anders sehen, gerade wegen seines Alters, und sicherlich wäre es interessant seine Schilderung zu hören, aber es fehlen mir für eine Schilderung einer tatsächlichen Vergewaltigung die Passagen, in denen er nein sagt als sie sich auf ihn setzt, sei es auch nur mit Blicken oder Gesten.

 

42 Gedanken zu “Riley Reid und die Frage, ob sie ihren ersten Freund vergewaltigt hat

  1. Wäre er ein Mädchen, würde das 100% eine Vergewaltigung sein. Sex ohne Einwilligung. Unabhängig davon, ob es ihm gefallen hat, sie davor schon anderen Sex hatten, etc.

    No means no. Als Mann landet man für dieses Verhalten im Knast, fliegt von Schule/Uni und wird eingetragener Sex-Offender.

  2. Nach neuer feministischer simpel- Sichtweise: klar.
    Ich glaube Christian geht es um die Frage, ob dies nach klassischem Strafrecht eine Vergewaltigung sei.
    Und da ist die Geschichte, auch bei vertauschen Rollen, wenig klar.

    Aus meiner Sicht ist die Geschichte aber fabriziert. Die Nummer, sich als Frau auf das verpöhnte „nein heisst ja“ zurückzuziehen kombiniert mit dem beschriebenen eigenen Sexualverhalten macht eine super Story und führt garantiert zu einem Anstieg ihrer Klickzahlen. Die erwartbare Diskussion zur Vergewaltigungsfrage sichert die Reichweite auch bei Frauen – die die Geschichte mutmaßlich weniger erregend finden.

    • Warum sollten Frauen die Geschichte per se weniger erregend finden? Frauen, die keine Sex- und Machtfantasien haben bzw. geil finden?
      Nö, glaube ich nicht.

      Ich denke, es wird, genau wie bei Männern, Frauen geben, die eine mutmaßliche Vergewaltigung abstoßend finden und Frauen, die sich daran aufgeilen. So lange es ihnen nicht selbst passiert.

  3. Die Geschichte klingt unglaubwürdig
    aber nach altem Strafrecht war es wohl keine Vergewaltigung.
    nach neuem Strafrecht keine Ahnung kann doch mittlerweile alles eine Vergewaltigung sein.

  4. Sehe ich nicht als Vergewaltigung. Dem Jungen hat es offenbar Spaß gemacht, sonst wäre er nicht noch ein paar Monate mit ihr zusammengeblieben. Ich würde das als einvernehmliches Dominanzspiel einstufen, aufgrund der nicht-klassischen Geschlechterrollen mit der Frau als dominantem Partner mit einem kleinen Kink.

    Und bei umgekehrten Geschlechtern ist das IMO ebenso wenig eine Vergewaltigung. Wer sich vergewaltigt fühlt, kann sich wehren oder mindestens unmittelbar nach der Tat die Vergewaltigung anzeigen, vor allem in einem US-amerikanischen Einkaufszentrum, in dem wahrscheinlich Sicherheitspersonal unterwegs ist.

  5. Übrigens: wenn der Pornomarktwert der Dame erst altersbedingt gesunken ist, werden wir andere Dinge lesen – dann wird sie bereits ein früher Freund vergewaltigt haben (das hilft um ins Lager der Tugendhaften wechseln zu können), der Umgang im Pornobusiness wird nicht so consent orientiert gewesen sein, wie sich Feministen das wünschen – und Schuld sind vermutlich die Männer. Auf gar keinen Fall aber hatte sie da eine Wahl und hat sich für das schnelle Geld entschieden.

    Was durchaus der Wahrheit entsprechen kann – aber im Widerspruch zum aktuell gezeichneten Bild steht (oder vielleicht gibt es auch noch eine Interpretation nach diese Alic Miller…)

    Nennen wir doch diesen Wechsel vom „alle sollen von harten Sex mit mir träumen“ zur “ arme Tugendmutti“ in Zukunft die Charlotte Roch(e)ade.

    Oder wie es in „Chicago“ sinngemäß heisst: they can never resist: a reformed sinner

  6. Mich würde sowas nicht stören, mich hätte sie auch nicht so bedrängeln müssen, um ihr Ziel zu erreichen.
    Es gibt natürlich andere Typen von Jungs.

    • Es gibt nicht nur andere Typen von Jungs, es gibt auch andere Typen von Frauen. Frauen sind ebenso übergriffig wie Männer. In einer feministisch geprägten Gesellschaft wird dies aber nicht so wahrgenommen, weil weibliches Verhalten verklärt wird. Kritik an Frauen ist doch aktuell schwierig, wahlweise Hass oder Hetze auf Frauen (vgl. Grünen und die Causa Baerbock) oder neuester Hype: Antifeministen.
      Für die Jungs und junge Männer ist der Drops gelutscht. Die psychischen Schäden, die das ständige Männerbashing, die Demütigungen und auch die einseitige Gesetzeslage (Quoten, Bevorzugung, Bestrafung von Männer) hinterlassen, werden in den nächsten Jahren messbar sein. Arne hat immer mal neuste Studien, wo die Entwicklung schon absehbar ist. Den alten weißen Männern bleibt nur der Rückzug. Es sind die kleinen Meldungen, die mich immer wieder entsetzen, z.B. Kevin Spacey https://www.dailymail.co.uk/news/article-10231245/Kevin-Spacey-ordered-pay-House-Cards-producer-31M.html der jetzt zur Zahlung von 31 Mill.$ verurteilt wurde. Letztendlich wegen nichts, denn wer den Fall kennt weiß das.

      Tatsache ist: Feminismus hat es innerhalb 10 Jahre geschafft (vorher hat die mediale Plattform gefehlt) einen Hass auf Männer aufzubauen, der seinesgleichen sucht. Und in meinen Augen wird dies noch ungeahnte Folgen haben. Höhere Selbstmordraten und mehr psychische Probleme, weil Männer sich nicht mehr wertgeschätzt fühlen, weil sie zu Zahlvätern gemacht werden, weil sie immer Täter sind. Ich kann verstehen, dass ein Junge (so wie oben geschildert) heute auch Angst vor solcher Art Mädchen und sexuellen Kontakten haben kann und sich für den richtigen Moment oder die richtige Frau aufheben will. Vielleicht aus der Motivation heraus, dass er nach dem ersten Mal nicht als Täter dastehen will, sondern ihn die Freundin auch wertschätzt.
      Hatten wir das nicht auch schon hier, dass es eine Statistik aus den USA gibt die aufzeigt, dass immer mehr junge Männer immer später Sex haben?

      • @Jolanda: Die von dir genannten negativen Effekte und Folgen sind durchaus zu beobachten bzw. zu erwarten. Ich denke jedoch nicht, dass alles verloren ist bzw. dass Grund zu Fatalismus besteht. Zum einen gibt es nach wie vor eine Vielfalt verschiedener menschlicher Kulturen und Gesellschaftsysteme mit unterschiedlichen Rollenverteilungen von Mann und Frau. Insbesondere an der Stabilität traditioneller, zumeist nichtwestlicher Systeme mit klaren Vorgaben, insbesondere im Zusammenhang mit dem Islam, beißen sich die Feministinnen, Identitätspolitikerinnen usw. ständig die Zähne aus. Wenn es hart auf hart kommt, geben sie hier schnell klein bei, ordnen sich unter oder verstummen. Die demografische Entwicklung zugunsten kinderreicher Traditionalisten gegenüber kinderarmer oder gar kinderloser Feministinnen beschleunigt diese Tendenz nur.
        Zum anderen: die Jungen und Männer, die all diesen Widerständen, Zwängen, Boshaftigkeiten, Hass und Diskriminierung ob ihres Geschlechts ausgesetzt sind, dem widerstehen und sich trotzdem durchsetzen können, werden durch diese Selektionsprozesse gefestigter, kompetenter, klüger, stärker, härter, gewiefter und zielstrebiger werden. Sie werden Wege, Positionen und Möglichkeiten finden bzw. schaffen, um ihr Potenzial auszuleben. „Life finds its way“ heißt es in Jurassic Park – und daran ist viel Wahres dran. Im direkten Wettbewerb in Beruf und Erwerbsleben werden es verzogene Quotentussen, die nur dauerndes Lob und Förderung ohne Forderung gewöhnt sind, gegenüber derart abgehärtetenen Männern zunehmend schwerer haben -allen Quoten zum Trotz. Zumal diese Männer sie als gleichwertige bzw. künstlich bevorzugte Konkurrenz sehen werden – und für die gibt es keine Gentleman-Samthandschuhe.

        Feminismus, Diversity usw. muss man sich leisten können – und irgendwann wird das nicht mehr der Fall sein.

    • Sinn wird klarer, wenn man den Satz nicht mittendrin beendet: „He on the other hand didn’t want to lose his virginity in the movies“

      😉

      Er hätte wohl sein erstes Mal lieber gemütlich im Bett gehabt.

    • Welche Motive.

      Na ich denke, religiöse.
      Da werden doch die lustigsten Ausreden erfunden, Jugendlichen wird erklärt, mit welche Praktiken sie „jungfräulich“ bleiben, mit welchen sie in die Hölle kommen.

      • Geht vermutlich schlicht um „Sex nur in der Ehe“.
        Und wie man spätestens seit Bill und Monica weiss, ist nicht mal das Rumspielen mit Cohibas Sex.

        Riley wollte aber Sex.

  7. Männer, egal wie alt oder jung, sind nie Opfer einer Vergewaltigung. Junge und Männer sind doch alle stolz darauf erobert, entjungfert, verführt zu werden. Ein Penis ist für Frauen eine Waffe, dann werden sie vergewaltigt, oder wahlweise ein Instrument die eigene Lust zu befriedigen, dann ist der Penis ein Lustobjekt. Der feministische Mythos ist hier eindeutig: Frauen sind immer Opfer.
    Das deutsche Strafrecht ist hier eindeutig. Sie wäre hier Täterin. Nur würde sie vor Gericht vermutlich mit einer entsprechenden Anwältin eine ganz andere Geschichte auftischen. Gerichte und Staatsanwaltschaften gehorchen eher den politischen Vorgaben, seit etlichen Jahren SPD Justizministerinnen also ganz nach Parteilinie – wir erinnern uns: wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden – streng feministisch.
    Mit der letzten Verschärfung des Sexualstrafrechts ist klar wohin die Reise geht: Männer müssen für sexuelles Fehlverhalten immer mit strenger Bestrafung rechnen. Kein Täter soll davonkommen. Das wird gerade deutlich, wenn es um das Altergefälle (wie in diesem Fall) geht. Da ist der 17 Jährige, der ein Bild seiner 15 jährigen Freundin besitzt (nackt) ein pädophiler Straftäter. Verurteilung aktuell mind. 1 Jahr Gefängnis, Eintrag ins Führungszeugnis. Kein Chance auf Milde, das Strafrecht ist hier eindeutig. Zur Erinnerung: gegen pornhub wurde in den den USA eine Kampagne gestartet, dort wäre unerlaubtes Material zu finden – schwupps jeder Nutzer kann hier zum potentiellen Täter gemacht werden. Die Kampagne wurde von einer Radikalfeministin gestartet, die seit Jahren ein Kampf gegen Pornoseiten führt.
    Es geht einfach nicht mehr, dass Privates auch privat bleibt. Der erste Sex wird öffentlich. Auf sozialen Netzwerken ist es leicht sich zu präsentieren, egal welches Alter man hat. Und die Nutzer werden immer jünger, die Angebote immer breiter. Die Gefahr heute mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, sind um eine vielfaches gestiegen, besonders als Mann. Männer wurden allgemein zum Übel der Welt erklärt, das ist mittlerweile jeden Tag zu spüren und wird durch die Politik der Grünen und der SPD forciert. Frau Lambrecht war/ist hier ein willfährige Dienerin im Kampf gegen die männliche Sexualität, denn die härteren Strafen treffen in erster Linie die pösen Männer.

    • Was soll Frau auch anderes sein als das Opfer?
      Eine Evolution zur Verantwortlichen hat bestimmt nicht stattgefunden die letzten zehntausend Jahre.
      Eher wäre anzunehmen, die Frau ist evolutionär ganz gut dahingehend selektiert, von Vormund zu Vormund gereicht zu werden.

      Vor ein paar Tagen hat das staatliche Gewaltmonopol aufgehört zu existieren in Deutschland.
      Ein Richter hat allen Verbrechern verraten, hier muss eine Polizistin maximal einen Warnschuss abgeben, das sei Frau zuzumuten, gegeben sie hat sich entschieden als Polizistin larpend ihren Eiern beim vertrocknen zuzusehen.

      https://www.danisch.de/blog/2021/11/16/versuchte-gefaehrliche-koerperverletzung-im-amt-durch-unterlassen/

      „Einer der seltenen Fälle einer Straftat durch Unterlassen: Die beiden Polizistinnen, die sich bei einer Schießerei per Anhalter aus dem Staub gemacht und ihren angeschossenen Kollegen im Stich gelassen hatten, sind zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden.

      Zwar hätten sich beide reumütig gezeigt, aber durch ihre besondere Stellung als Polizistinnen seien sie verpflichtet gewesen, zu helfen. Die eigene Gefährdung hätte sich in Grenzen gehalten – es gab Deckung, schusssichere Westen und im Auto hätten sich weitere Waffen mit vollen Magazinen befunden. Die Abgabe eines Warnschusses sei zumutbar gewesen.“

      ——————————————————————————–

      Ist jetzt auch ein Pädokrimineller, wer im Keller eine Bravo liegen hat?
      Wusstet ihr, Doktor Sommer heißt gar nicht Doktor Sommer sondern Doktor Weinstein.
      Oder Weinstein eher entsprechender Distrubator? Dieses Pornhub übrigens … halt, ebenfalls Leute mit kleinen Hüten.

      Einer sollte mal so einen blacked Speckfilm gucken und die Anfangs gezeigten Magazine die die Pornoreihe promoteten untersuchen, ob sich dort nicht genau jenes Doktor Sommer Muster zeigt.

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      Jungbüblichkeit

      Es heißt ja, sieht die Futt erst aus wie Kotelett, ist’s um die Ehetauglichkeit vorbei.
      Schon alleine daher könnt’s dann mit der Jungfräulichkeit ja durchaus sinnvoll sein.
      Klar, von da könnte man sich dann noch fast dahindurchdenken, dass denn die (Menschen)Kinder durch’s Christentum am besten beraten sind, aber man muss sich ja nicht in weltbildliche Gefahr begeben.

      Kennt jemand project 100 oder Namaras Morons?
      Wir, also so als Menschheit, sind jetzt unterhalb der klinischen Idiotentruppe, so Globalieeehkuhig.

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      Wurd erster Sex nicht auch vorm Internetz in die praktische Öffentlichkeit getratscht durch den Hühnerfunk?

      Immeropfer … Otto Weininger … trifft erstaunlich gut.

      https://www.marxists.org/archive/bax/1913/fraud/index.htm

      Immer … ist ja auch klar, wenn Feministinnen erzählen die Vergangenheit war besonders scheißlich für Frauen, dann stimmt das natürlich nicht, ist belegbar falsch, als Mann ziehst immer das kürzere Stöckchen.
      Im Gegenzug ist die Frau dafür von der „total (european) human experience“ mehr oder minder abgekapselt.
      Wobei sich vermutlich Frau und Afrikaner sehr ernsthaft auf Augenhöhe davon ausgeschlossen fühlen dürften.

      Das wirkliche Verbrechen sind die kurzen Haare von Angel Vicky und das der eine Typ aus der einen Szene keinen Preis bekommen hat für niedlichster cool zu früh kommer of color ever.
      Total süß (also in nem positiven Sinne).

    • Nein! Es ist EIN Kriterium zur Definition eines besonders schweren Falls. Dass Vergewaltigung das Eindringen erfordert, wurde in Deutschland geändert. Sollte wohl die Schwelle für diesen Straftatbestand senken, führte aber dazu (sehr wahrscheinlich unbeabsichtigt), dass auch Männer per juristischer Definition vergewaltigt werden können.

      • Ich lese den Gesetzestext aber anders: Zur Vergewaltigung ist noch „Sexueller Übergriff, Sexuelle Nötigung“ hinzugekommen. Vergewaltigung im Speziellen ist aber unter §177 (6) 1. beschrieben.
        Männer können also Opfer von sexuellen Übergriffen oder Nötigungen sein, für eine Vergewaltigung muss sie ihm aber den Finger in die Nase oder sonstwo reinstecken.

        • @beweis

          „Das Eindringen“ ist bewusst so formuliert.
          Damit wird „eindringen“ zu einer immer aktiven Handlung, bei der nur der Besitzer des Phallus (wenn man Finger, Nase usw. außen vor lässt) eindringen kann.
          In den USA haben sie die Fragestellung in einer Studie wie auf den vorliegenden Fall passend umgestellt.

          Nämlich: Gab es einen Fall, in dem ein made me „eindringen“ vorlag?
          Damit wechselte der aktive Teil zu der-/demjenigen, der sich des Phallus bemächtigt, um ihn einzuführen.
          Prompt sahen die Zahlen ganz anders aus, weil eine große Anzahl Männer davon berichtete, genau das erlebt zu haben.

          Was darauf hinweist, auch Frauen können „horny“ in einer Partnerschaft sein und aktiv ihren sexuellen Willen durchsetzen.
          Hingegen ist nach der traditionellen feministischen Ideologie Sexualität etwas, was Frauen bestenfalls passiv erdulden müssen.
          Diese Ideologie findet sich in der Formulierung wieder.

        • Im §177 StGB steht auch immer die passive Form (eindringen oder eindringen lassen).
          Eine Frau, die sich gegen den erkennbaren Willen des Mannes auf seinen steifen Penis setzt, vergewaltigt ihn.

          In der Realität ist natürlich die Frage, ob man eine Errektion nicht als „Willen“ ansieht…

          • @Goi

            Der Wortlaut ist meine Herv.: „der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder vollziehen lässt oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder von ihm vornehmen lässt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung), oder“

            „Das Eindringen in den Körper“ kann sich m.E. nicht auf den Mann beziehen – wenn man ein heterosexuelles Paar nimmt und sich auf den Phallus bezieht (also nicht Finger, Zunge, Nase usw.).

          • @ Crumar
            Wenn „der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht “ ist der Tatbestand bereits erfüllt.

            Das später genannte „oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder von ihm…“ kommt nach einem „Oder“ nicht um ein „und“ also handelt es sich hier bei um weiter Möglichkeiten (unabhänigig vom Beischlaf) wie der Tatbestand einer besonder schweren sexuellen Nötigung erfüllt werden kann.

          • „insbesondere wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung),“

            Da steht nicht wer und womit in welchen Körper eindringt, damit der Tatbestand erfüllt ist.

            Und ja, mir ist bewusst, dass ein Steifer nicht gleichbedeutend ist mit Lust.
            Eine ziemlich deutliche Darstellung einer Vergewaltigung eines Mannes durch eine Frau gibt es im Film „Thursday“ mit Thomas Jane. Das wird da auch explizit als Vergewaltigung bezeichnet.

        • der Täter mit dem Opfer den Beischlaf (…) vollziehen lässt oder ähnliche sexuelle Handlungen [von] dem Opfer (…) vornehmen lässt, die dieses besonders erniedrigen

          Also, man könnte auf den ersten Blick denken, es wäre auch Vergewaltigung, wenn man einen Mann auf besonders erniedrigende Weise eindringen lässt.
          Aber wir wissen doch alle, dass es einer Frau, rein theoretisch schon, gar nicht möglich ist, einen Mann zu erniedrigen, denn Männer sind in einer Machtposition und die Frau nicht.

          Und wer nicht erniedrigt werden kann, kann auch nicht vergewaltigt werden.

          • @GOI @St. Elmo @w_a_n

            „Das später genannte „oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder von ihm…“ kommt nach einem „Oder“ nicht um ein „und“ also handelt es sich hier bei um weiter Möglichkeiten (unabhänigig vom Beischlaf) wie der Tatbestand einer besonder schweren sexuellen Nötigung erfüllt werden kann.“

            Ich schloss und schließe mich aber Billys Meinung an, dass durch die Definition von „Beischlaf“ als „Eindringen“ gegen den Willen = in Klammern = Vergewaltigung die Möglichkeit ausfällt, die in den USA abgefragt worden ist und auch dem von Christian vorgestellten Fall zugrunde liegt.

            Spannend ist doch, wie unterschiedlich Studien ausfallen können, je nachdem , was von wem abgefragt wird.

            „Und wer nicht erniedrigt werden kann, kann auch nicht vergewaltigt werden.“
            Ja, das ist ein gesellschaftliches „frame“, auf dem diese „Haltung“ basiert: „Männer sind in einer Machtposition und die Frau nicht“.

            Catharine MacKinnon – als radikale Feministin – verstieg sich zu der Aussage, in einem patriarchalen System könne daher von einer Einwilligung der Frau in eine sexuelle Handlung mit einem Mann gar keine Rede sein.
            Aus dieser Perspektive kann es „Konsens“ in sexueller Hinsicht nicht geben, weil dieser letztlich immer erzwungen ist.

            Mit dieser Behauptung geht zwangsläufig einher, Frauen jeden sexuellen Willen, jedes Begehren anzusprechen und damit auch jede sexuelle Motivation oder Eigeninitiative – wenn es sich um einen Mann/Jungen handelt.

            Daher – das ist meine Schlussfolgerung – ist „das Eindringen“ in eine Frau ein die Frau „besonders erniedrigender“ Akt.
            D.h. in Gesetzesform gegossen wurde hier die Perspektive des radikalen Feminismus auf das Verhältnis von Männern und Frauen.

            Womit dann zwangsläufig ein stillschweigendes Einverständnis mitschwingt – egal wie jung der Junge ist – wenn es um den Beischlaf geht.
            Auf der Basis dieser Definition kann eine 35-jährige Grundschullehrerin einen 12-jährigen Jungen vergewaltigen und sich per Dasein als Frau aus jedem Gerichtssaal rausquatschen.
            Per Definition.

        • @ beweis

          Ah ja, habe gerade gesehen, dass im Gesetz in Klammern hinter Eindringen das Wort „Vergewaltigung“ hintergesetzt ist, so als sei das die einzig zulässige Definition des Begriffs. Hat allerdings im generellen für die Strafbeimessung keine Relevanz.

          Von dieser obskuren Begriffsdefinition mal abgesehen sehe ich aber das weit größere Problem in der Rechtsprechungspraxis, also der Auslegung der Gesetze. Richter sind auch nur Menschen. Die leben nicht im luftleeren Raum und sind auch sozial darauf gepolt, sexuell übergriffiges Verhalten sehr unterschiedlich zu bewerten, je nachdem, ob der mutmaßliche Täter ein Mann oder eine Frau ist und erst recht, welchen Geschlechts das mutmaßliche Opfer ist.

          Gesetze können noch so geschlechtsunspezifisch formuliert sein, das bringt einem nichts, wenn sie am Ende doch geschlechtsabhängig ausgelegt werden. Das AGG ist da ein wunderbares Beispiel für. Wie sollen Richter ein an sich geschlechtsneutrales Gesetz auch so auslegen, wenn sie mitbekommen, dass niemand geringeres als die Antidiskriminierungsstelle des Bundes nicht fertig damit wird, zu wiederholen, dass es so etwas wie geschlechtsspezifische Diskriminierung von Männern an sich gar nicht geben kann, weil Männer ja schließlich die Macht haben – immer und überall.

  8. Wurde der Novize Adson von Melk aus „Der Name der Rose“ von dem ungewaschenen, aber wunderschönen Bauernmaedchen vergewaltigt?
    Es war wohl der erste und einzige Fick seines Lebens.
    Er hat noch als Greis von ihr geschwärmt.

    • Glück für sie, wenn sie zu seiner vollsten Befriedigung performt hat. Sonst hätte er sie als Hexe anklagen können, die im Auftrag Satans ihn, den reinen Mann Gottes zur Sünde verführt hat.

      Dann wäre sie verbrannt worden…

      O tempora, o mores 😉

  9. Fran Dreschers Rape find ich persönlich ja besser.
    Once you go ….

    Solange Ripley’s Riley als sexy teacher verkleidet loslegt kann sie ja eh nicht vergewaltigen.
    Er hat Glück gehabt, muss keinen Unterhalt zahlen.

    Könnt ich wählen, ich wäre lieber die Leute los, die Mann und Frau gleichberechtigen wollen, als den Doppelstandard, der mir so erstaunlich menschlich und auf der Biologie aufsattelnd erscheint.

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