Shittest

Ein interessantes Konzept innerhalb von Pickup ist der Shittest.

1. Kurze Definition

Ein Shittest ist ein Test der Frau, wie der Mann mit kleineren Angriffen umgehen kann.

2. Funktion des Shittests

In David Buss Buch „Evolution of Desire“ bringt Buss ein interessantes Beispiel eines tierischen Paarungsverhaltens:

Bei einer bestimmten Krötenart sitzt das Männchen auf einer Art Nest, Weibchen, die interessiert sind, versuchen ihn von diesem herunter zu stoßen. Gelingt ihnen dies, dann paaren sie sich üblicherweise nicht, bleibt das Männchen fest auf dem Nest, dann können die Weibchen in diesem ihre Eier ablegen, die dann von dem Männchen befruchtet werden.

Was macht die weibliche Kröte hier?: Sie testet die Qualitäten des Krötenmännchens. Wenn er sich von dem Weibchen leicht aus dem Nest stoßen lässt, dann wird er auch ansonsten die befruchten Eier nicht sonderlich schützen können, er ist zu schwach dafür, damit werden auch eher seine Söhne schwach sein und es lohnt sich, ein anderes Männchen zu suchen und sich mit diesem zu paaren. Das Ganze durchdenkt die Kröte natürlich nicht auf einer logischen Ebene, sie folgt einem biologischen Programm, welches sie erst das Männchen testen lässt und dann bei einem positiven Ausgang des Tests die Fortpflanzung einleitet.

Man sieht hier recht schnell die Parallelen zum Shittest: Das Weibchen versucht hier nicht auf einer körperlichen Ebene, sondern auf einer geistigen Ebene zu testen, ob der Mann „fest in seinem Nest sitzt“, sich also nicht leicht aus der Bahn werfen lässt. Auch hier erfolgt der Test nicht auf einem logisch ermittelten Gedanken, dass sie dem Mann testen muss, sondern der Test kommt unterbewußt, was das Resultat aber nicht weniger aussagekräftig macht, ebenfalls auf einer unterbewußten Ebene.

Der Shittest gibt dabei die Möglichkeit sehr früh gewisse Daten zu sammeln und zu schauen, ob es sich „lohnt“ den Mann anziehend zu finden. Geht er locker mit einem Shittest um, dann spricht dies für ihn und es lohnt sich ein biologisches Programm des Begehrens anzuwerfen, besteht er nicht, dann lohnt es sich eben – ebenso wie bei der Kröte, die vom Nest fliegt – nicht.

3. Noch einmal etwas längeres zum Shittest:

A shit test is when a woman gives a guy a hard time, usually for the purpose of seeing how he will react. Because women (especially attractive women) are hit on all the time, they have developed behaviors that quickly disqualify potential suitors that are not of a high enough value for her. The shit test is one way to do this. Shit tests can be challenges, IODs, or reframes that an HB throws to test the PUA.

For example, a woman might suddenly change threads and start talking about sex very explicitly, to test the PUA’s reaction to the story. This is a congruency test of the pickup artist’s sexual experience. Shit tests can also take the form of insults. For example, when a pick up artist goes up to a woman and compliments her shoes, she might reply with a snide comment such as, “Thanks, but why are you looking at my shoes?” The PUA can choose to interpret this comment in a variety of ways. Is it a genuine question? Does the artist answer directly or indirectly? A quick way is to acknowledge it, and move on: “yes, I love style and I happened to notice your shoes. So what brings you out here tonight?” The PUA can also escalate the situation, emulating the case of poker. “I love shoes. I’m totally gay.” Saying this will escalate the playfullness of the situation, but expect more shit tests and congruence tests to follow along this line. Doing these things demonstrates that he is confident and unruffled by her comments, effectively “passing” the test

Another form of shit test is when a woman immediately disqualifies herself as a potential suitor by saying a comment such as “I have a boyfriend” or “I’m a lesbian.” Again, such comments can be interpreted in several ways:

a) the woman really does have a boyfriend or is a lesbian,

b) the woman is not interested in talking to anyone, or

c) the woman is throwing a shit test to see how the PUA will react.

If it is the latter, the PUA can overcome it by, again, ignoring it, agreeing with it, or making a joke about it. Tyler Durden used to say, “ignore everything that the women does or says that is not assisting with the process of seduction.” Essentially, acknowledge all forward advancements of game, and ignore any deviations from it. Mystery would agree, in that the M3 model and the attraction model are based off the woman’s game frame, not the man’s.

Wie man in diesem Text sieht ist nicht jede Abweisung unbedingt ein Shittest. Es kann auch tatsächliches Desinteresse oder eben schlicht die Wahrheit sein und kein Test.

Dies wird auch nachfolgend noch mal deutlich gemacht:

Recognizing shit tests can be difficult, especially since the comment could be interpreted in several different ways. For example, a shit test could be

  • a way to test congruency,
  • a genuine IOD (slight negative starting value),
  • her being in a bad mood,
  • her having her bitch shield up, and, of course,
  • being a real bitch.

Usually, the best frame to take is that of the confident and best self. If shit tests are obviously being thrown, don’t give up! Continue plowing until the set hooks or the PUA is clearly blown out. Some of our best lines came from women who were giving us shit in a set. You may lose the battle, but you’ll learn something in the process.

4. Warum ist es wichtig, zu wissen, was ein Shittest ist?

Zum einen ist es aus meiner Sicht wichtig zu wissen, warum ein solcher Test auftritt, weil man ihn dann ganz anders angehen kann. Man stelle sich die oben genannte Kröte (etwas vermenschlicht) vor, wie sie sich drüber aufregt, dass die Weibchen dauernd versuchen, sie aus dem Nest zu schmeißen und sich nicht einfach so paaren wollen. Die die Frauen gleich anblafft, wenn sie schubsen und sich aufregt, dass man ihre Ruhe stört und sie nicht einmal ihr Nest einfach so genießen kann. Wir sehen hier den Anfang einer sehr verbitterten Kröte, die eher verstörte Krötinnen, die sich nicht paaren wollen, begegnen wird. Hingegen der Kröterich, der sich denkt, dass sie ihn schubsen will, weil sie vermutet, dass sie gerade ihn schubsen will, weil ihr Unterbewußtsein meint, dass sich die Mühe lohnt, weil er sitzenbleiben wird und sich entsprechend vorbereitet und auch weiß, dass es sie anmacht, wenn er sitzen bleibt, er hätte ein glücklicheres Leben und er würde das Schubsen als das sehen, was es ist: Flirten und Vorspiel

Dies (schon stark überreizte) Krötenbeispiel lässt sich auf die Menschen übertragen: Wer bei einem (tatsächlichen) Shittest denkt, dass sie ein Miststück ist und sich darüber aufregt, der besteht zum einen den Shittest nicht und ärgert sich zu dem über etwas, über das man sich gar nicht ärgern muss. Man muss nur mit entsprechenden Selbstbewußtsein reagieren und sich nicht unterkriegen lassen.

5. Welche Arten von Shittests gibt es

Eine sehr schöne Auflistung findet sich hier:

Shittests gibt es in allen Formen und in allen Lebenslagen. Hier einige Beispiele:

1. Beim Approach

Sie testet dich, ob du wirklich der tolle Typ bist. Meistens sehr offensichtlich mit Fragen wie: ‚Nerv nicht‘ oder beim Numbercloseversuch mit “Ich habe einen Freund“, obwohl die meisten keinen haben.

2. Deine Eifersucht genießen

Sie genießt es sich anzuschauen, wie du ausrastest und ihr versuchst den Kontakt zu verbieten zu einem Kumpel von ihr.

“ Ich war gestern wieder mit Karl unterwegs, es war so schön! “

3. Sie braucht Selbstbestätigung

Aus diesem Grund macht sie dich nieder.

“ Du liebst mich nicht!“ , “Mein Arsch ist zu fett!“

4. Dominanzverhalten ihrerseits

Vor solch einer Frau muss man sich in Acht nehmen! Sie erniedrigt dich auf übelste Weise und kommandiert dich herum um ihr Ego zu pushen. Bald darauf verlässt sie dich.

“Hol mir mal eben vom Bäcker ein Brötchen.“

5. Sie ist gestresst

JA! Eine Frau kann auch einmal schlechte Laune haben. Frauen sind auch Wesen aus Fleisch und Blut.

Dann entstehen beim Approachen Shittests des Kalibers:

“ Kein Bock mit dir jetzt zu reden.“

Achtung! Nicht alles ist dabei ein Shittest. Die Frau ist WIRKLICH gestresst und hat einfach nur schlechte Laune. Wenn du schlecht drauf bist, reibst du schließlich auch nicht jedem Zucker in den Arsch.

6. Wartezeiten

Sehr beliebt bei Frauen sind Wartezeiten beim 1.Date oder was einen fest ausgemachten Termin wie das anrufen abends betrifft.

20 Minuten vorher hat sie noch gesagt, sie ruft Punkt 20:15 an, und hat es um 20:34 noch immer nicht erledigt.

Sowas ist am besten mit dominantem Verhalten deinerseits zu lösen, indem du ihr klipp und klar sagst dass du auf solche Spielchen nicht stehst.

Die meisten Frauen sind es nicht gewohnt wenn der Mann ihnen klipp und klar sagt, dass solch ein Verhalten nicht in Ordnung gehen. Seien es auch nur 5 Minuten. Die Attraction steigt ins Unermessliche, wenn ein Mann die Eier hat und so etwas nicht toleriert, das jeder AFC auch Stunden für seine Pussy warten würde.

7. Drama

Eine Frau macht Drama, das heißt sie unterstellt dir aus der Luft hergegriffene Sachen. Sehr enge Verwandtschaft zu Punkt 3 .

“Sei nicht so scheiße zu mir!“, “Du bist nicht gut genug für mich“, “Du bist doch an allem Schuld.“

In Richtung des zweiten Beispiels geht auch die Art von Shittest, die Krauser als „The Rub“ bezeichnet:

The rub: She enjoys the feeling of masculine dominance so she pushes a button precisely to trigger a slap down, because she loves the thrill of being slapped down.

Beim „Rub“ will sie dich nicht mehr testen, sie geht davon aus, dass du bestehst, mag aber genau dieses Gefühl, dass dadurch entsteht. Ein interessanter Vergleich, den ich dazu mal gelesen habe, ist der Vergleich mit dem Busen einer Frau: Wir wissen gerade in einer Beziehung wie er aussieht und auch wie er sich anfühlt, aber wir sehen ihn uns dennoch immer wieder gerne an und nehmen ihn in unsere Hand, drücken ihn, streicheln ihn. Beides, sowohl der Busen als auch das Interesse an einem Mann, der einen Test besteht, ist nach dieser Vorstellung durch sexuelle Selektion entstanden, so dass aus meiner Sicht der Vergleich sehr stimmig ist: Beide Varianten sind bestimmte Reize, die unter den richtigen Umständen eine sexuellen Reiz auslösen.

Wem das Bild besser gefällt als das einer Kröte, der kann sich also vorstellen, dass ein bestandener Shittest so etwas ist wie das Ausziehen des Pullovers unter Enthüllung eines schönen Tops mit passenden Dekolleté.

7. Wie geht man mit einem Shittest um?

Auch hier hat der vorhin bereits verlinkte Artikel eine gute Auflistung dazu:

Folgende Taktiken gibt es:

1. Ignorieren und Themenwechsel

Du gehst gar nicht erst auf den Shittest ein, sondern erzählst etwas anderes. Sie sagt wie scheiße du seist? Du lächelst sie an und erzählst ihr wie toll doch das Wetter im Moment sei und ob sie gerade auch die Nachtigall hat trällern hören.

2. C&F (Cocky / Funny)

Durch machst dich über den Shittest mit C&F lächerlich.

Sie sagt zum Beispiel: “Boah siehst du heute scheiße aus!“ entgegnest du:

“Ich wollte mich nur meiner Gesellschaft anpassen.“

Du nimmst den Shittest kein bisschen ernst, sondern spielst mit diesem.

3. Reframing

Du wirfst den Shittest ganz einfach zurück, indem du dem gesagten einen anderen Sinn gibst.

Beispiel : “ Boah siehst du heute scheiße aus!“

“ Wenn wir schon bei Scheiße sind – schau mal unter deinen Schuh. “

4. Dominantes Verhalten

Wenn eine Frau dir als Shittest eine Beleidigung an den Kopf wirft, sag ihr klipp und klar, dass du keinen Lust auf so einen Kindergarten hast, und dass wenn sie weiterhin Kontakt zu dir möchte sich benehmen sollte.

Wenn sie weiterhin solch ein respektloses Verhalten zeigt, machst du deine Drohung wahr und machst einen Freeze Out, das heißt du meldest dich eine Woche nicht bei ihr.

Die Frau muss sich der Konsequenzen bewusst sein.

Solch ein Verhalten eignet sich aber nicht für alle Arten von Shittests und man braucht die richtige Ausstrahlung dazu. Wenn man der Frau wie ein Hündchen hinterhergerannt ist, kommt solch ein Verhalten lächerlich rüber und sie wird es nicht ernst nehmen.

5. Ehrlichkeit

Du hast richtig gelesen – damit lassen sich auch Shittest bekämpfen! Aber nur ganz bestimmte. Punkt 4 wäre auch eine Variante für Ehrlichkeit. Punkt 4 wäre im übertragenem Sinne die Ehrlichkeit für richtig harte beleidigende Shittests.

Die hier genannte Ehrlichkeit ist für Shittests folgendes Kalibers gedacht:

“ Ich gebe keinen Fremden meine Handynummer!“

Die ehrlich Antwort wäre darauf : “Wieso nicht? Ich möchte dich kennen lernen, weil du ein sympatischer Mensch zu sein scheinst und ich dies gerne bestätigt sehen würde. Also lass uns einmal unverbindlich etwas unternehmen. “

Mit absoluter Vorsicht zu genießen, nur bei sehr wenigen Shittests zu verwenden! Ehrlichkeit ist aber eine mächtige Waffe, wo ich mit C&F nicht weitergekommen bin mit den oberen Worten aber die Nummer doch erhalten habe.

Kurz zusammengefasst reicht es oft, den Shittest (wenn es denn einer ist) einfach nicht zu ernst zu nehmen und sich davon nicht unterbekommen zu lassen. Wer deutlich macht, dass er sich gerade nicht angegriffen ist und er sich dem schon gar nicht einfach so beugen wird, weil es irrational ist, der wird häufig merken, dass die Wirkung überaus positiv ist.

8. Persönliches

Wenn man mit einer Südländerin zusammen ist, dann fliegen gerade in den ersten Monaten die Shittests ungeahnt viele Shittests für deutsche Verhältnisse. Positiv bezeichnet man das wohl als Temperament. Negativ formuliert kann es etwas anstrengend sein. Ich war in den ersten Monaten aber dank meines Wissens, dass vieles eben einfach nur ein Shittest war, recht entspannt, habe sie sich mitunter austoben lassen, und sie hat dann auch recht schnell gemerkt, dass es so nicht klappt und wurde bezaubernd friedfertig.

Jetzt ist es – abgesehen von gelegentlichen Meinungsverschiedenheiten wie sie wohl immer mal auftreten – eher ein „Rub“:

Wir waren in einem Cafe mit Freunden von ihr, einer davon recht konservativ und auch aus Südland. Ich hatte sie neulich mit etwas zum Thema Südland aufgezogen und sie führte nebenbei an, welche Ansicht ich da hatte, weil sie wusste, dass der Freund das Thema, mit dem ich sie etwas Spasshaft geärgert hatte, gleich aufgreifen und deswegen etwas eingeschnappt sein werde. Mit war klar, dass das ihre kleine spasshafte Rache war, aber gleichzeitig auch ein „Rub“. Weil ich das wusste konnte ich recht ruhig bleiben, die Diskussion ohne zu defensiv zu werden mit einem Witz entschärfen und dann deutlich machen, dass es das Thema zu ernst für einen so netten Abend sei. Er merkte, dass ich ihm nichts böses wollte, kam selbst wieder runter und schloss sich mir an. Auf dem Rückweg zog ich sie dann etwas damit auf, dass sie ihre kleinen Fallen schon besser planen müsste und mich nicht so einfach in eine rein bekommt. Es war unkompliziert und es hatte ihr sichtlich gefallen, dass ich da gut rausgekommen bin. Ein viel positiverer Ausgang als wenn ich mich darüber aufgeregt hätte

Exkurs: Feminismus als Shittest

Es gibt auch die Theorie, dass man den gesamten Feminismus mit seinen überzogenen Forderungen als eine Art Shittest ansehen soll. Also als eine Art Test, dass man die gesamten Forderungen einfach ignoriert und deutlich macht, dass sie sich nicht so anstellen soll. Oder als Ausdruck davon, dass das Aufregen von Frauen über Männer verbunden mit bestimmten Forderungen hier einfach übersteigt wird und dieser darin seinen Ursprung hat.

Es ist eine interessante Theorie und tatsächlich reagieren die feministischeren Frauen bzw. die paar Feministinnen, die ich im Reallife getroffen habe meist sehr gut auf klassisches Pickup und mögen es, wenn man sie herausfordert und nicht durch ihre Reifen springt. Vielleicht verbinden sie es eher damit, dass sie auf diese Weise selbst auch etwas zurückgeben können und sich insofern ernster genommen fühlen.

Als Erklärung scheint es mir aber viele andere Aspekte zu ignorieren, etwa den hohen Anteil an Lesben in der Bewegung. Die gesamte feministische Theorie herunterzubrechen auf „die wollen nur einen Kerl, der ihnen endlich mal sagt, dass sie unrecht haben und ein echter Mann ist“ ist zu simple um mich zu überzeugen. Bei einigen sind es denke ich eher persönliche Erfahrungen, vielleicht mit Mißbrauch, vielleicht mit anderen Enttäuschungen, bei anderen einfach die Hoffnung auf diese Weise tatsächlich eine für sie bessere Welt zu schaffen, bei anderen vielleicht einfach die Gruppendynamik und das Gefühl die Guten zu sein.

Dennoch könnte es gut sein, den Feminismus wie einen Shittest zu behandeln, also deutlich zu machen, dass man die dortigen Schuldzuweisungen nicht akzeptiert, sie ignorieren, es mit agree und amplify oder Cocky Comedy oder mit einem Themenwechsel zu versuchen.

Das könnte zumindest ein effektiver Umgang im persönlichen Bereich sein.

87 Gedanken zu “Shittest

  1. Man könnte die feministische Kröte auch an die Wand klatschen (natürlich nur rhetorisch) und gucken, ob sie sich wenigstens in einen Frosch verwandelt.

    Den könnte man u.U. vielleicht küssen.

    Wenn er einen schönen Mund hat.

    Vielleicht wird der Frosch dann sogar zum Weib.

    Ansonsten:

    Den Fleck an der Wand übertapezieren.

    Mit Rauhfaser.

    Besser noch: vertäfeln, solide Eiche, geschnitzt.

    Oder gleich verklinkern.

  2. Diese Shittest Sache ist in meinen Augen nur Mist. Wer an sowas glaubt, kann auch ans Christkind glauben, dass die Geschenke bringt. Ich finde es toll, wie weibliches Verhalten immer schöngeredet wird, ist ja nur ein „Shittest“. Fakt ist, Frauen möchten sich einfach wie offene Hose Benehmen und da muss man sehr klare Grenzen setzen. Ich würde mich auf so einen Kindergarten garnicht einlassen und die Frau stehen lassen. Ich hatte sowas schon öfters, dass mich Frauen blöd angemacht haben. Wenn ich sie kaum kannte, habe ich mich einfach weggedreht und stehenlassen und wenn ich sie besser kannte, habe ich das nach dem dritten oder vierten mal gemacht. Da ist man zwar direkt der Böse, das war mir aber egal. Würde ich jedem anderen raten, ich würde nicht auf solche Märchen reinfallen. Wenn mich jemand schlecht behandelt, will ich mit der Person nicht und gut ist. Da mache ich mir nicht noch über Kindheitstraumata und Tests gedanken.

        • @christian

          Du Schlappschwanz wirst doch noch nicht mal mit Willy fertig – sagt’s und lehnt sich zwecks Testdarbietung intrasexueller Konkurrenz zurück. Dem Sieger gehört ihre Gunst. Schließlich geht es um starke Nachkommen und Safe Spaces für gnä‘ Frau.

          • @Revolte

            Das mag Anlass für einige Kämpfe sein, es gibt aber genug Frauen, die so etwas nicht machen oder es hassen, wenn der Mann sich provozieren läßt und immer eine Szene machen muss.
            Ob es auf der Ebene von Kriegen eine Rolle spielt, bei der Könige oder andere Anführer denke ich ja sowieso schon eine hohe Macht hatten und nicht sehr abhängig von ihren Frauen waren würde ich eher bezweifeln

            Und auch dann kann es wichtig sein, sich bewußt zu machen, dass sich nicht manipulieren zu lassen die richtige Antwort auf einen Shittest ist

        • @christian

          Du bist doch mit intrasexueller Konkurrenz gekommen. Und besagte Könige bauen auch nur ihre Macht aus, um wie weiland ein Corleone seine Familie zu schützen. Womit auch wieder mal an das geniale ‚Breaking Bad‘ erinnert sei.

          • @revolte

            Es ist eine sehr simple Sicht, dass dahinter nur der Schutz der Familie steht. Viele Familien der Könige, die einen Krieg angefangen haben, waren ja gar nicht in Gefahr und sind es aufgrund des Krieges auch nicht.

            Es geht um Ressourcen, Status und Macht.

        • @Adrian

          Du sagst es – sehr schön angesichts gewünschter Quotensänften in genehme Position und bedingungsloser Mutterhoheit zu beobachten.

        • „Es geht um Ressourcen, Status und Macht.“

          Klar, Christian, so simpel gestalten sich die Parameter intrasexueller Konkurrenz. Sehr schön auch am Primat des häufig von Frau erwählten ’sozialen‘ will sagen wirtschaftlich potenten Vaters gegenüber dem leiblichen zu beobachten.

          Wo ein Mann mit Ressourcen, Status und Macht da sind Fraun nicht weit – und auch die Konkurrenz, der es sich zu erwehren gilt. Angriff ist da nicht selten die beste Verteidigung. Eine Schraube der Gewalt. Alt wie Shakespeare.

      • Ich vermute eher: “The most dangerous men on earth are those who are afraid they are wimps.“

        Oder kollektive psychische Probleme eines ganzen Landes. USA z.B nach 9/11 haben sich sich sehr verletzt und angegriffen gefühlt und da musste man halt was tun um zu beweisen, dass man das nicht ist.

        Oder in Uganda wo ja plötzlich die Todesstrafte für Homosexualität auf dem Tisch war und nun lebenslange Haft oder in Russland die „Light Version“ davon, das hat mMn auch was mit Eingeschnapt-Sein bzw. Selbstdarstellung gegenüber „dem Westen“ zu tun. Man will halt zeigen, dass man sich nichts sagen lässt. Deshalb ja auch die ständige Bezugnahme mit dem „dekadenten Westen“.

        Ressourcen sind natürlich auch ein Faktor.

        Solche Sachen wie mit Willy sind wenn überhaupt zwischen Einzelpersonen, aber selbst das dürfte recht selten sein. Da es ja doch recht albern und auch gefährlich ist.
        Wenn Willy nämlich irgendwie schräg drauf ist und der eigene Freund dann mit Schädelbasisbruch in der Notaufnahme liegt, ist das auch nicht so lustig.

  3. Waehrend die ’shit tests‘ bei der anbahnungsphase einer beziehung ggf. noch verstaendlich sind (pruefen wie die person auf situationen reagiert) sehe ich die schwierigkeit darin, dass sie auch in einer partnerschaft nicht aufhoeren.

    Denn diese kuendigen den non-aggression Pakt der Kooperation zwischen den Partnern auf. Die Beziehung sollte, so wird es zumindest propagiert, (fuer beide Partner) ein rueckzugsraum sein, in dem sich beide gegenseitig unterstuetzen. Dies impliziert, dass ich die Probleme meines partners ernst nehme und gemeinsam mit ihm kooperiere um evt. Probleme zu loesen.

    Die einzige korrekte antwort auf einen Shittest, ist jedoch keine loesungsorientierte kooperation bzw. das ernsthafte eingehen auf das Problem (das ist explizit ein fail kriterium) sondern ‚dominanz‘. Denn es geht eben nicht um eine problemloesung, sondern um die unmittelbare reaktion des Partners.

    1. Ignorieren und Themenwechsel/C&F (Cocky / Funny)/Reframing
    -> Das angesprochene Problem ist irrelevant, und bullshit – ergo. nehme ich das ‚problem‘ nicht ernst und mache es CHARMANT laecherlich. Dabei ist darauf zu achten, dass der ‚bluff‘ – also das es sich um ein wirkliches problem handelt, nicht unmittelbar benannt werden darf. Denn sonst ist der partner ‚blosgestellt‘ und muss/wird seine position aggressiv verteidigen. (Fail, da der shittest nicht souverain von dem accused ‚abgleitet‘)

    4. Dominantes Verhalten
    -> Du brichst das kooperationsvertrauen, machst du es nochmal hast du mit ernsten kosequenzen zu rechnen (funktioniert nur bei ‚red lines‘, da man nicht staendig mit ultima ratio drohen kann ohne diese dann konsequent umzusetzen)

    ‚Ehrlichkeit‘ ist in einer Beziehung nur bei gleichzeitigem ‚dominanten verhalten‘ als loesungsstrategie ziehlfuehrend. – denn der ‚call‘ des bluffs ist ein ‚fail‘, das eingestehen das die aussage verletzend ist ist ein fail, und reflektionen ueber das problem (fuer und wieder) ist ein doublefail. Ehrlichkeit funktioniert nur! mit gleichzeitiger dominanz (wobei die effekte der dominanz/konsequenz die ehrlichkeit wieder ueberwiegt)

    Nimmt man die obigen aussagen zusammen, ergeben sich drei konsequenzen:
    1. Der rueckzugsraum der Partnerschaft ist eben NICHT gewaehrleistet. Es wird erwartet, dass dominantes verhalten unmittelbar gezeigt wird. Kooperation/nicht-dominantes verhalten wird in so einem fall nicht akzeptiert. Gleichzeitig bringt es den accused in echte schwierigkeiten – denn er muss unmittelbar (UND RICHTIG) einschaetzen, ob es ein shit test ist, oder sich um ein ernsthaftes problem handelt. Ist es ein ernsthaftes problem ist dominanz genau das falsche mittel.

    2. Es ist ein nullsummenspiel – da der ‚bluff‘ nicht benannt werden darf ohne eine ernsthafte eskalation einzukalkulieren (die man auch umsetzen muss, sonst ist der test wieder ein fail). Daher kann sich keine besserung nach erfolgreich bestandenem ’shittest‘ einstellen, sondern es erhoeht sich maximal die zeit bis zum naechsten.
    Dagegen aggregieren sich die Fails bei shittests – d.h. die frequenz und die eskalation des naechsten fails werden schlimmer

    3. Ignorieren und Themenwechsel/C&F (Cocky / Funny)/Reframing funktioniert (kurzfristig) eben auch bei ECHTEN problemen die auf unsicherheit des partners basieren. D.h. auch der Partner der sonst ’shittests‘ vornimmt ‚leidet‘, bei echten problemen, da diese nicht ernst genommen werden.

    Persoenlich finde ich shit tests in beziehungen (habe ich von frauen, als auch -jedoch in sehr begrenztem umfang- von maennern beobachtet) ein ziemliches no-go denn sie greifen den gemeinsamen rueckzugsraum an.
    Der accused muss sofort ‚korrekt‘ einschaetzen um welche situation es sich handelt was zu drei situationen fuehrt:

    1. CEO mentalitaet – d.h. jede anfallende problematik wird auf ’shit test‘ geprueft und im zweifelsfall mit achselzucken/dominanz beantwortet. Damit zerstoert man die prinzipielle bereitschaft die probleme ‚as-is‘ anzugehen sondern kategorisiert zwischen ‚relevant‘ und ’shittest‘ nach den EIGENEN masstaeben. Der ‚accused‘ kann seinen schild niemals abnehmen und ‚ausruhen‘ denn der naechste shit-test kommt bestimmt. (das klassische ‚du nimmst mich/meine probleme nicht ernst‘)

    2. Die shit tests werden nicht als solche erkannt, und es erfolgt (durch den fail) eine eskalation mit einer langen diskussion.
    Dies fuehrt zu einer selbstzensur vom accused um moeglichst wenig angriffsflaeche zu bieten. (das klassische ‚du erzaehlst nie was/laesst mich an deinem leben nicht teilhaben‘)

    3. Die prinzipielle bereitschaft probleme des partners auf sein ‚wort‘ zu akzeptieren nimmt stark ab.

    Ungluecklicherweise scheint der shit-test ein standard accessoire zu sein und der wunsch dieses verhalten bei einem partner nicht anzutreffen illusionaer. (unabhaengig der frage nach nature/nurture) Vielmehr bin ich heute der meinung, dass der begriff ‚rueckzugsraum‘ in einer beziehung in der gesellschaft stark idealisiert wird.

    Dies ist (meiner meinung nach) gleichzeitig ein Punkt warum mache der (guten/eignen erfahrungsverifizierten) theorien der Pick-up-artists starke trotzreaktionen ausloesen. Denn in konsequenz bedeuten sie, dass ‚der rueckzugsraum Partnerschaft mit waffenstillstand‘ eben nicht existiert – mit all den konsequenzen fuer den ‚happily ever after‘ und ‚Soulmate‘ gedanken.

    • Das ist eine Menge Wahrheit drin. Ich würde erwarten (im Sinne von „den Anspruch haben“), dass die echten Tests in einer Partnerschaft nachlassen und irgendwann ganz verschwinden. Spielerisches „sich mal aufziehen“ kann von beiden Seiten erfolgen und ist tatsächlich schön.

      Bei einer Person, die mich dauernd ernsthaft testet, würde ich doch irgendwann die Frage stellen, ob sie mir nicht vertraut und warum ich ständig stark sein muss. Das ist das Gegenteil eines humorvollen, lockeren Spiels zwischen den Geschlechtern.

      • Nimmt man die definitionen von Christian, naemlich „Das Weibchen versucht hier nicht auf einer körperlichen Ebene, sondern auf einer geistigen Ebene zu testen, ob der Mann “fest in seinem Nest sitzt”, glaube ich (mindestens eine Person) ist in einer Beziehung dauerhaft den shit tests ausgesetzt.

        Denn der bezugspunkt ist gerade das Dominanzspiel, ergo „womit komme ich noch durch“. Der gemeinsamme Nenner der tests ist, dass es eben nicht um ein problem geht, sondern es keinen ‚wirklichen punkt‘ zum loesen gibt.

        Damit ergiben sich zwei Klassen von shit tests, zielgerichtete die darauf absinnen zu pruefen ob man in diesem Punkt/Situation raumgewinn verbuchen kann und allgemeine, die die momentanen Dominanzhierarchie pruefen.

        Beispiel:
        Zielgerichtet: Szene weil am Freitag abend mit den kollegen ein bier getrunken wird. (natuerlich nur, wenn der abend nicht verplant war und es kein besaeufnis wird). – wer hat was bei dem streit gewonnen? Eigentlich keiner, denn (meistens) haettest du den abend wahrscheinlich vorm fernseher/buch verbracht, also auch nur ‚entspannt‘. Auch sie hat nichts gewonnen, denn die kommunkation oder kommunikativ verbrachte Zeit zusammen ist dadurch auch nicht groesser geworden.
        Wenn du es allerdings vor dem hintergrund betrachstest, dass es darum geht zu bestimmen wie freie stunden verbracht werden, dann ergibt der aufstand einen sinn.

        Ungerichtet: Macht mich das Kleid dick. (natuerlich wieder nur, wenn es nicht um eine echte meinung zur kleidung geht, d.h. das sie nicht wirklich auf das gesagte hoert). Wer gewinnt was bei diesem argument? Niemand. Es geht um dominanz die du mit gezeigter anerkennung zu belegen hast.

        Und jetzt stell dir die frage – wie haeufig hattest du die Situation bei der du dich nach einem riesen streit gefragt hast warum es eigentlich ging und warum das eskaliert ist. Ich wuerde darauf tippen, dass es bei einem guten teil (natuerlich nicht allen) dieser Situationen ein shittest zu grunde lag.

        Dabei vermute ich (neuerdings/unbelegt), dass es sich nicht um ein geschlechtsspezifisches Verhalten von Frauen gegen maennern handelt. Viele Frauen (natuerlich nicht alle) zeigen das gleiche verhalten in ihrer Peer Group. Sie sind jedoch wesentlich angepasster an dieses Verhalten (da von klein auf gewoehnt) und koennen die shittests wesentlich besser meistern. (denn alle wissen ja, dass es ein dominanzspiel ist)
        Vielen Maennern (mich eingeschlossen) fallen diese tests in diesen Situationen garnicht auf – sondern man wird erst im nachhinein von seiner Freundin/Frau aufgeklaert, da passiert ist.

    • Zunächst einmal:

      Ich mag den Begriff shittest überhaupt nicht. Klingt viel zu spätpubertär. Athol Kay verwendet stattdessen den Begriff „fitness test“, wenn ich mich nicht irre. Weniger griffig, ich weiß. Aber man läuft bei Verwendung weniger Gefahr, sich in ermüdende Metadiskussionen zum Sprachgebrauch stürzen zu müssen.

      @psvm

      Ein wirklich ganz hervorragender Kommentar!

      Wir haben bereits etabliert, dass ein fitness test ein unterbewusster oder unausgesprochener Test der Willensstärke des Mannes und der Dominanzhierarchie in der Partnerschaft ist. Was hier vielleicht noch übersehen wurde, ist dass er auch die soziale Intelligenz, die kommunikative Kompetenz, die Kreativität und die Feinfühligkeit des Gegenübers testet. Einen fitness test zu erkennen und gekonnt mit der Situation umzugehen, ist oft keine kleine Leistung und erfordert schnelle, kluge und kreative Reaktionen.

      Kreativ? Ja, denn gute Reaktionen auf fitness tests lassen sich nicht beliebig oft wiederholen.

      Nehmen wir den Klassiker: Macht mich dieses Kleid dick?

      Eine hervorragende Antwort (gesetzt den Fall, die Stimmung und die Situation erlauben es) ist die, dass man sich nicht ganz sicher sei und den Hintern erst einmal ausgiebig aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten müsse. Sie solle sich doch mal drehen. Und um nun auch wirklich ganz sicher zu gehen, sei nun ein haptiler Test vonnöten…

      Die Lösung ist kreativ, sie ist witzig, das spielerische herumkommandieren ist dominant und gleichzeitig zeigt er ihr, dass sie begehrenswert ist, ohne dass er es aussprechen muss.

      Das Problem? Das kann man vielleicht drei mal machen, bevor es langweilig und vorhersehbar wird und man sich etwas neues ausdenken muss. Sie kann ein und denselben fitness test allerdings beliebig oft durchführen.

      Kommt der Blödsinn zu oft, gehe ich persönlich gern zu einer anderen Antwort über: einem trockenen „Ja“.

      @ Graublau

      „Ich würde erwarten (im Sinne von “den Anspruch haben”), dass die echten Tests in einer Partnerschaft nachlassen und irgendwann ganz verschwinden“

      Sie lassen ein wenig nach. Aber sie verschwinden nie. Du hörst ja auch nicht auf, ihr auf den Hintern zu schauen. Das ist auch ein Test, wenn auch ein offensichtlicher.

      Wie hier schon ganz richtig angemerkt wurde: Die Partnerschaft ist für Männer eben kein Rückzugsraum.

      Das ist eine bittere Pille, ich weiß. Dass der spielerische Umgang mit fitness tests mitunter mal ganz amüsant sein kann, tröstet da nur ein wenig.

      • „Wie hier schon ganz richtig angemerkt wurde: Die Partnerschaft ist für Männer eben kein Rückzugsraum.“

        Da das jetzt von mehreren angemerkt wurde, wäre das ein wunderbares Thema für einen Blogeintrag. Insbesondere das „sich nicht fallen lassen können“ und „nicht völlig entspannen können“ ist ja eine interessante Antwort auf die Frage, warum Männer (angeblich) so zögerlich damit sind, (negative) Gefühle und Schwäche zu zeigen.

        • „Ich sehe da bei vielen Männern, mir eingeschlossen, einen blinden Fleck. “Wo treiben sich Frauen ab Anfang 30 herum, die weniger Lust auf Party haben und vielmehr einen Partner suchen?” – Das zu beantworten wäre doch mal eine nützliche Sache. Denn die berühmt-berüchtigten Ü30-Partys und irgendwelche zwielichtigen Schuppen können’s nicht sein, Arbeit taugt nicht bei entsprechendem Beruf (Klischee: IT), insbesondere bei wechselndem Einsatzort, bei Hochzeiten gibt’s vielleicht nicht passende Singles (Alter, Lebenssituation)… “

          Hätte jetzt auch arbeit gesagt, aber wenn das nichts ist, dann vielleicht Hobby?

          Aber ich dachte, Frauen ab 30 wären sowieso chilliger, aufgrund von lebenserfahrung und reduzierter Arroganz, weil der Lack nicht mehr ganz frisch ist.
          Sind die Ü30 Frauen die du kennenlerntest bisher auch immer noch zickige Hühner?

      • Den Ausdruck „fitness test“ finde auch viel besser als „shittest“. Irgendetwas mit „shit“ klingt für mich gleich hart und vulgär. Das passt aber nicht zu dem spielerischen Element, das im Artikel immer wieder betont wurde. Schön, dass ich da nicht der einzige bin, der sich an solchen Begriffen stößt.

        Es mag ja unfair sein, dass man sich immer etwas Neues ausdenken muss, um der begehrten Dame auf den Hintern zu starren und ihn anzufassen. Andererseits sind das doch die angenehmen Herausforderungen im Leben… dass Männer gerne immer dieselben einfachen Wünsche haben und Frauen es komplizierter möchten, ist dann eben so, man muss damit umzugehen lernen.

      • Wieso ist die Frage ob man in dem Kleid fett aussieht ein Shit-Test? in der Regel will man einfach nur wissen, ob man darin wie eine Presswurst aussieht um zu verhindern, so raus zu gehen.
        wie soll das ein Shit-Test sein?
        Ich frag mich wie solche Menschen beziehungen fphren, wenn sie bei jedem zweiten Satz erstmal in Sekundenbruchteilen abwägen müssen, wie das gemeint ist und wie man reagieren muss um am besten dabei wegzukommen.

        • Die Frage ist deshalb ein Shit-Test weil jede Antwort falsch sein könnte:
          Ja, du siehst fett aus. — Du liebst mich nicht!
          Nein, du siehst klasse aus. — Du beachtest mich nicht!
          Das Muster ist ein wenig ungünstig. — Sag doch gleich, dass ich fett bin!
          usw.

        • Ist eine bestimmte Frage immer ein fitness test? Nein, denn sonst wäre die Frage nicht als fitness test zu gebrauchen, weil sie viel zu leicht zu durchschauen wäre. FTs klopfen das Gegenüber eben auch auf seine soziale Intelligenz hin ab. Das Erkennen eines FTs ist dabei ein ganz wesentlicher Bestandteil des Tests.

          FTs brauchen einen gewissen Grad der plausible deniability, sie dürfen eben nicht sofort als solche erkennbar sein, sonst verfehlen sie ihren Zweck.

          Ich gehe zudem davon aus, dass den meisten Frauen überhaupt nicht bewusst ist, dass sie FTs anwenden. In der Regel läuft das unbewusst ab. Auch von daher wohnt FTs immer schon eine gewisse Ambivalenz inne.

          Wir befinden uns bei der Frage also gleich in mehrerer Hinsicht auf vermintem Gelände:

          Wir wissen nicht, ob die Frage ernst gemeint ist. Oft ist der Fragenden selbst noch nicht einmal bewusst, ob die Frage ernst gemeint ist oder als FT. Das wird, so scheint mir, mitunter ad hoc entschieden. Oder im Nachhinein. Zudem die Frage zugleich ernst gemeint sein kann und gleichzeitig auch als FT wirken kann!

          Und dann wirkt die Frage natürlich auch als Catch-22. Egal welche Antwort man wählt, sie ist potentiell die Falsche. Das ist ein ganz wesentliches Merkmal des FTs. Gäbe es eine offensichtlich richtige Antwort, könnte der FT nicht als FT wirken, weil es keiner besonderen Begabung bedürfte, den FT zu meistern.

          A strange game. The winning move is not to play.

          „Ich frag mich wie solche Menschen beziehungen fphren, wenn sie bei jedem zweiten Satz erstmal in Sekundenbruchteilen abwägen müssen, wie das gemeint ist und wie man reagieren muss um am besten dabei wegzukommen.“

          Übung hilft. Wenn ich mir die Schuhe binde, frage ich mich auch nicht ständig, wohin denn nun der Senkel muss.

          Aber falls es dir mit der Vorstellung besser geht: Ja, ich führe ein gaaaanz schreckliches Leben. Ich habe außerdem Angst vor starken und selbstbewussten Frauen, bin beziehungsunfähig und schreibe hier nur, um meinen viel zu kleinen Penis zu kompensieren.

        • Und wieso ist es „verboten“, eine „falsche“ antwort zu geben? Ich kapier das alles nicht.

          „Übung hilft. Wenn ich mir die Schuhe binde, frage ich mich auch nicht ständig, wohin denn nun der Senkel muss.“

          Der Vergleich hinkt.
          Und es klingt trotzdem schrecklich. Einfach anstrengend. Mag ja sein dass da jeder einen anderen Standpunkt hat, aer ich bin halt der Meinung, Beziehungen sollten eigentlich ein Ort sein wo man sich wohlfühlt und kein Feld mit Landminen das man täglich überqueren muss.
          So klingt das aber.

          • „Und wieso ist es “verboten”, eine “falsche” antwort zu geben? Ich kapier das alles nicht.“

            Es ist nicht verboten, genauso wenig wie Essgeräusche beim Essen tatsächlich verboten sind. Es gibt nur einen besseren Eindruck, wenn man es nicht macht. Soziale Regeln können und beherrschen ist eben immer gut.

            „Und es klingt trotzdem schrecklich. Einfach anstrengend. Mag ja sein dass da jeder einen anderen Standpunkt hat, aer ich bin halt der Meinung, Beziehungen sollten eigentlich ein Ort sein wo man sich wohlfühlt und kein Feld mit Landminen das man täglich überqueren muss.“

            Das ist es ja aus meiner Sicher gerade: Es gibt weit weniger Landminen, wenn man weiß, was ein Shittest ist und wie man darauf reagiert. Wer weiß, wo die Mine liegt, der geht einfach um sie herum. Wer es nicht weiß, für den stellt sich eben gerade der Minenfeldeffekt ein, bei dem er nicht mehr weiß, wo er den nächsten Schritt hinsetzen soll. Und bei dem er sich bei jeder kleinen Explosion aufs neue Wundert, warum es geknallt hat.

            Es ist ja nicht das Wissen um Shittests, die die Minen erschaffen: Shittests gibt es so oder so.

        • @Atacama:

          Es gibt mindestens zwei Möglichkeiten.
          1. Du bist einfach eine herrlich unkomplizierte Frau von der Art, nach der sich viele Männer sehnen.
          2. Die Männer, die hier mitdiskutieren, haben vielfach andersartige Frauen im Leben getroffen.

          Es ist sogar gut möglich, dass beides gleichzeitig stimmt. Dann weißt Du jetzt, wie toll Du bist. 😉

        • Wo Christian es anspricht… mein Kommentar war freundlich gemeint, also bitte mit Lächeln vorstellen und nicht mit verbittertem Gesichtsausdruck. Natürlich gibt es solche Frauen und die sind ganz toll!

        • „Das ist es ja aus meiner Sicher gerade: Es gibt weit weniger Landminen, wenn man weiß, was ein Shittest ist und wie man darauf reagiert. “

          Das weiss man eben nicht. Man meint nur, es zu wissen. Und betrachtet dann alles mögliche als Probe aufs Exempel.
          Und es setzt ja voraus, dass man davon ausgeht, ständig geprüft bzw. infrage gestellt zu werden und dann irgendetwas „liefern“ zu müssen.
          Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas angenehm ist, selbst wenn fast keine Beziehung 100% und für ewig ist.

          Aber so klingt es wie ein ständiges Bewerbungsgespräch oder ständige „Konkurrenz“ miteinander. Sowas hat man doch draussen schon genug. Aber wer es mag…

        • @Atacama: sehe ich auch so. Eine Beziehung, in der jedes Wort analysiert wird, bzw. auf die Waagschale gelegt werden muss, wäre mir auch zu anstrengend … das artet ja in Arbeit aus. Zum Glück haben die meisten Leute keine so seltsamen, verkrampften Vorstellungen von menschlichen Beziehungen.

          Davon mal ab: was ist denn, wenn die Frau eine Freundin oder ihren Vater fragt, ob sie „in diesem Kleid fett ist“? Ist das dann auch ein Shittest?

          Stimmt, manchmal möchten Leute auf solche Fragen nicht die Wahrheit hören, sondern eher eine Beruhigung. „Nein, das steht dir toll!“ „Nein, das Bild ist schön.“ „Nein, das hast du ganz toll gemacht.“ „Nein, ich hätte ganz genauso reagiert.“
          Menschen belügen sich eben manchmal gerne selber und erwarten dasselbe von anderen. Das ist, finde ich, eine wesentlich einfachere (und bessere) Erklärung als die, dass es ein „Shittest“ ist.
          Aber ich frage mich gerade, was sonst noch so alles als „Shittest“ gewertet wird, wenn schon so eine einfache, alltägliche Frage ein solcher sein soll.
          Man kann es sich wirklich unnötig schwer machen …

          • @rexi

            „Zum Glück haben die meisten Leute keine so seltsamen, verkrampften Vorstellungen von menschlichen Beziehungen.“

            Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Beziehungen schon in die Brüche gegangen sind, weil Leute sich über leichte Shittests aufgeregt haben oder andere Punkte nicht verstanden haben

        • @Rexi:
          Es ist ja nicht so, dass die hier kommentierenden Männer sagen: Das ist toll und genauso wollen wir es! Es spiegelt eher ihre Erfahrungen wider.

          Ich hatte ja jetzt schon von verschiedenen Seiten Tipps gelesen, wo man „normale“ Frauen kennenlernt (Freundeskreis, gemischter Sportverein). Aus meiner Sicht ist die Zeit reif für einen Sammelartikel: Wo bekommt man (aus Sicht der Leserinnen) Kontakt mit ganz normalen Frauen, die nicht wie die hier beschriebenen Frauen auftreten? Es wäre doch auch im Sinne dieser normalen Vertreter des weiblichen Geschlechtes, Männer kennenzulernen, die eine gute Frau zu schätzen wissen.

          Vielleicht klingt die Idee zu blöd oder trivial. Aber es schimmert doch aus den Kommentaren der Männer durch, dass ihnen neben Disco/Bar/blind auf der Straße wenig einfällt. Wenn eine für beide Seiten befriedigende Beziehung nur dadurch scheitert, wäre es doch dumm, solche Tipps nicht zu geben, oder? Also, das wäre doch mal ein aufmunternder Tipp für Single-Männer, die ernsthafte und ehrliche Absichten haben.

          • @graublau

            „Wo bekommt man Kontakt mit ganz normalen Frauen, die nicht wie die hier beschriebenen Frauen auftreten?“

            Es ist aus meiner Sicht keine Frage des Ortes. Natürlich muss man bei Cold approaches, also dem Ansprechen von fremden Frauen eher mit Shittests rechnen als bei Versuchen im Social Circle. Aber ansonsten wird es eher auf den konkreten Typ ankommen. Aus meiner Sicht ist es aber eher eine Frage der Häufigkeit oder der Intensität: Um so eher die Frau fremd ist, um so eher sie häufig angemacht wird und sich dagegen wehren muss, um so eher sie auf dominantere Männer steht und um so eher sie einen optisch höheren Partnerwert hat wird es häufiger zu Shittests kommen.

        • Es geht mir gar nicht um das Vermeiden solcher Tests, sondern um die grundsätzliche Frage, wo man „normale“ Frauen trifft, die eine Langzeitbeziehung anstreben. Es kam jetzt schon in mehreren Kommentaren von Frauen vor, dass man doch am besten XY als Umgebung wählen sollte. Ich halte es für eine gute Idee, die Frage mal einfach so in die große Runde zu stellen. Das kann, ganz nebenbei, ganz anders ausfallen als bei irgendwelche Pickupzirkeln, in den USA oder was weiß ich. Ich finde die Frage und ihre möglichen Antworten einfach spannend!

          Ich sehe da bei vielen Männern, mir eingeschlossen, einen blinden Fleck. „Wo treiben sich Frauen ab Anfang 30 herum, die weniger Lust auf Party haben und vielmehr einen Partner suchen?“ – Das zu beantworten wäre doch mal eine nützliche Sache. Denn die berühmt-berüchtigten Ü30-Partys und irgendwelche zwielichtigen Schuppen können’s nicht sein, Arbeit taugt nicht bei entsprechendem Beruf (Klischee: IT), insbesondere bei wechselndem Einsatzort, bei Hochzeiten gibt’s vielleicht nicht passende Singles (Alter, Lebenssituation)…

          wo sich Männer Anfang 30 herumtreiben, die Lust auf eine Langzeitbeziehung hätten, weiß ich durch meinen Freundeskreis.

        • @ Rexi, Atacama

          „wäre mir auch zu anstrengend … das artet ja in Arbeit aus“

          Na dann schätzt euch doch einfach mal froh, dass ihr nicht auf Frauen steht.

          Und ja, es gibt in diesem Sinne unkomplizierte Frauen. Aber die sind extrem selten.

          Im Übrigen habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass Frauen ihren Partner umso seltener mit Tests piesacken, je größer das Verhältnis von seinem zu ihrem Partnerwert ist. Ist er deutlich attraktiver als sie, muss er in der Regel mit sehr viel weniger Fitness Tests kämpfen. Dafür wird seine Treue öfter auf den Prüfstand gestellt, aber das ist ein anderes Thema.

          Je unsicherer sie sich ist, dass er das beste ist, was sie bekommen kann, desto schwerer wird sein Beziehungsleben.

          Ich möchte hier im Übrigen noch einmal anmerken, dass sich die Realität recht selten um unsere Wunschvorstellungen schert. Das scheint mir angebracht.

        • @Graublau

          Ich vertrete die Theorie, dass Partnerwahl auch immer viel mit einem selbst zu tun hat, weniger mit dem Ort.
          Bei vielen Menschen sind es immer ähnliche Typen von Menschen, vor Allem charakterlich und ähnliche Beziehungsmuster.
          Wenn du immer „zickige“, „unangenehme“ Frauen kennenlernst, schau vielleicht mal auf dich selbst.
          Soll kein Angriff sein. ich werde auch überproportional oft angesteuert von a.) Prolls b.) Typen in deren Kronleuchter nicht mehr ganz alle Lampen an sind c.) Nerds d.) „Lebenskünstler“

          Ich schätze, das muss was mit mir zu tun haben. Vielleicht weil mein Marktwert für alle „objektiv tollen“ zu low ist oder aus anderen Gründen. Allerdings mag ich Männer die etwas „anders“ sind auch echt gerne, jedenfalls lieber als Durchschnittsmänner oder Materialisten, vielleicht strahle ich das aus.

          Jedenfalls denke ich, dass wenn bestimmte Phänomene gehäuft auftreten, es kein Zufall sein muss.

  4. Prinzipiell schön, dass mal so ein Grundlagenartikel geschrieben wird. So etwas ist gut zu lesen!

    Solche kleineren Tests können ermitteln, ob das Gegenüber eine gewisse Lockerheit aufweist (was Männern sowieso gut steht). Verbitterte Menschen sind das Gegenteil von locker. Wenn das Gegenüber völlig überreagiert, hat man vielleicht auch gefährliche Partner rechtzeitig identifiziert.

    Sehr gutaussehende Frauen haben oft das Problem, dass einfach zu viele Männer auf sie einstürmen. Dann ist es umso wichtiger, möglichst schnell einen ersten Filter anzusetzen, um ein wenig Ruhe zu haben. Wer danach noch übrig bleibt, ist eine zweite Runde wert.

    „Wie man in diesem Text sieht ist nicht jede Abweisung unbedingt ein Shittest. Es kann auch tatsächliches Desinteresse oder eben schlicht die Wahrheit sein und kein Test.“

    Das ist dasselbe Problem wie „Nein heißt eben nicht nein„. Es muss frustrierend für Frauen sein, dass sie letzten Endes bei den stumpfen Typen selbst mit klaren Worten nicht durchkommen. Selbst diese Worte können etwas anderes bedeuten, und gerade die, die man damit abwehren möchte, raffen es nicht, während die guten, aber etwas unsicheren abgeschreckt werden.

    Allgemein denke ich, es kommt sehr auf die Umstände an. Wenn ich als Mann offensiv eine Frau anflirte, die sehr attraktiv ist, muss ich mir auch einiges gefallen lassen, was mir dann Gelegenheit bietet, mich von den anderen Typen abzusetzen. Da ich ja an mich glaube, freue ich mich über diese Gelegenheit, mich zu beweisen.

    Allerdings gibt es auch für mich Sätze, nach denen eine Frau für mich (als möglicher Partner) gestorben ist. Der wichtigste lautet „Ich habe einen Freund“. Danach behandele ich sie nach wie vor höflich und respektvoll – aber jegliche Anbahnungsversuche lasse ich sein und sie darf sich auch nicht darüber beschweren.

    Mit der Existenz eines Freundes zu lügen, ist für mich ein hinreichendes Kriterium für „verrückt“. Wenn es jedoch wirklich einen Freund gibt, soll die Frau dem halt nicht untreu sein, auf so eine habe ich keinen Bock. Ich habe leider schon im Leben die Erfahrung gemacht, dass es solche Frauen gibt.

    Was ich allerdings auch schön gehört habe: Jemand ist unzufrieden in seiner Beziehung, schafft es aber nicht, sie zu beenden. Dann kann so ein „Bruch“, den man selbst herbeiführt, der ersehnte Anlass sein. War in ähnlicher Form bei Erzählmirnix ein Thema.

    Ehrlichkeit als Waffe gegenüber Spielchen finde ich schön, ebenso Humor gegenüber (falschem) Drama und direkte Ansage gegenüber (gespielter oder momentaner) Zickigkeit.

    Was die Unterschiede von Frequenz und Heftigkeit solcher Tests auf internationaler Ebene angeht: Sich bis zu einem gewissen Grad auf die Frau einlassen ist gut, aber es darf kein 100%iges Entgegenkommen sein. Sonst tanzt man nach ihrer Pfeife und vor allem stolpert man immer den Regeln ihrer Kultur hinterher, die man für gewöhnlich nicht gut kennt. Wer Bock auf einen internationalen Flirt / eine Beziehung hat, muss Abstriche bei den Feinheiten solcher Spiele machen. Dafür gewinnt man eine gewisse Freiheit, weil die Regeln per se nicht so festgezurrt sein können und man sich „das beste aus zwei Welten“ nehmen kann. Außerdem muss man Missverständnisse nicht gleich bitterernst nehmen, sondern kann sie auf die kulturellen Unterschiede zurückführen.

  5. Was ein shit test ist, müsste eigentlich auf der Schule dran kommen. Im Aufklärungsunterricht, damit der die Bezeichnung auch verdient.

    Gerade mit Beispielen aus dem Tierreich kann man das machen.

    Stattdessen haben wir eine Gender- und Queerlobby, die rumlamentiert, im Biologieunterricht würde die Binärität der Geschlechter und die Heteronormativität zu wenig in Frage gestellt, es würde zuwenig Toleranz für Homos und Transsexuelle gepredigt…

    …dann sind rund 80 % aller jungen Biolehrer weiblich, und die Damen haben in vielen oder sogar den meisten Fällen von Tuten und Blasen keine Ahnung (und bestreiten zum Beispiel, dass es in der Natur insgesamt eine Konkurrenz des männlichen Geschlechts ums weibliche gibt, und sich das auch beim Menschen leicht nachweisen lässt. Dann wissen sie in vielen Fällen nicht mal, was Kationen & Anionen oder was der pH-Wert ist – kein Witz alles). Und werden unverschämt, wenn sie mal mit jemandem konfrotiert werden, der Ahnung hat – bzw. genau dadurch mit ihrer eigenen Unfähigkeit konfrontiert werden.

    Es nicht immer so, aber oft – Tendenz vermutlich steigend.

    Von solchen Leuten und auch von den Eliten, die darüber entscheiden, was auf der Schule drankommt, ist nicht zu erwarten, heterosexuelle Jungen vernünftig aufs Leben vorzubereiten.

    Das zeigt auch die Jungenkrise. Der Unterricht spricht Jungen einfach zu wenig an. Dem könnte man in Bio mit diesem Thema Abhilfe schaffen.

    Doch ein männlicher und auch mal nicht unfähiger Biolehrer, der solche Themen durchnehmen würde, der würde langgemacht – wenn er noch nicht verbeamtet wäre, würde er dann auch nicht mehr verbeamtet. So läuft das.

    In biologiediaktischer Literatur steht sinngemäß drin, man solle den Unterricht nach dem Geschmack der Mädchen gestalten – den Jungen würde das dann auch schon irgendwie gefallen.

    Und in typischen Unterrichtsmaterialien zur Sexuialkunde ist davon die Rede, dass Frauen viel von Männern ausgebeutet werden. Das Umgekehrte gibt es da nicht.

    Alles fällt unter „meiner Meinung nach“.

    • Nachtrag:

      Hier, guckt mal:

      https://portal.mytum.de/newsboards/news_students/news_article.2010-02-26.4519234226

      „Bei der Wahl der Hochschulfrauenbeauftragten der Technischen Universität München (TUM) wurde Dr. Eva Sandmann, Dozentin im Bereich Biologiedidaktik der TUM School of Education, einstimmig in ihrem Amt bestätigt.“

      DAS ist meines Erachtens kein Zufall, dass AUSGERECHNET eine Biologiedidaktikerin Frauenbeauftragte wird. DAS sieht DENEN nämlich ähnlich!

      Unabhängig von diesem EInzelfall: Wo bleibt der Widerstand der Biologiedidaktiker gegen die Gender-Ideologie? Man sollte doch meinen, dass deren gesellschaftliche Aufgabe gerade auch darin besteht, wissenschafts- und insbesondere biologiefeindliche Ideologien zu bekämpfen bzw. offen in Frage zu stellen!

      Aber Universitäten sind eben oft Speerspitzen von Ideologien, obwohl sie Bollwerke dagegen sein müssten.

      Alles fällt wieder unter „meiner Meinung nach“.

  6. Wort zum Sonntag

    Da das Shittesten zum natürlichen Verhaltensrepertoire von Frauen gehört, in gewisser Weise für sie notwendig ist, um den Partnerwert eines Mannes abzuschätzen (seine Männlichkeit/Selbstbehauptungsfähigkeit/“Potenz“ – ohne ihm gleich in die Hose zu fassen), erwarte ich von Männern, dass sie, zumindest wenn sie um dieses Instinktverhalten wissen, was in unserer feministisch-femizentrischen Bildungs-/Medienlandschaft zugegeben nicht einfach in Erfahrung zu bringen ist (Verleugnung, Verleugnung allerorten), eine gewisse, verständnisvolle Toleranz.

    Gerade weil für Frauen das Offensichtliche so wichtig nicht ist (jedenfalls weniger wichtig als für Männer), muss ich es hinnehmen, dass sie Männern auf den Zahn fühlen.

    Nicht alles, was eine Frau sich da so einfallen lässt, sich erlaubt, sich leistet, ist Ausdruck von Boshaftigkeit, sondern oft nur Ungeschick im Anwenden sinnvoller Instrumente, Unfähigkeit, eigenes Verhalten zielsicher zu kalibrieren (einen vor Selbstbewusstsein strotzenden Draufgänger z.B. anders zu behandeln als einen schüchternen Mann, der leicht zu demütigen ist).

    Es ist die gleiche Toleranz, die ich von Frauen erwarte, die ungeschickter männlicher Anmache begegnen, die darunter leiden, dass ein Mann seine Annäherungsversuche eben auch nicht immer präzise kalibrieren kann, natürliches, sinnvolles Verhalten übersteuernd.

    Dann eben nicht gleich mit #AUFSCHREI reagieren, nur gilt das auch für Männer, die „Opfer“ von Shittests werden.

    Allerdings sollte man den zutiefst korrumpierenden Einfluss einer den Zeitgeist dominierenden, das Erziehungssystem (vom KINDERGARTEN an!) und die Medien/Politik dominierenden männerverachtenden Ideologie wie dem Feminismus nicht unterschätzen.

    Denn dessen Dominanz erzeugt reihenweise Frauen, die nicht kalibrieren können, der Überzeugung sind, gegenüber Männern keinerlei Verpflichtungen zu haben („Sind eh alles Schweine!“) und die zu Pauernarzisstinnen empauert wurden mit einem aufgepumpten Selbstbewusstsein, das umso unangenehmer ist, als es höchst künstlich-wackelig ist, nicht satt und fett auf einem stabilen Fundament ruhend, sondern permanent selbstversichernd stabilisiert und hochgehalten werden muss.

    Dieses prekäre, übersteigerte, unechte Selbstbewusstsein macht viele Frauen zu Angstbeißerinnen, die härter zuschlagen, als es der Situation und dem jeweiligen Mann gegenüber angemessen wäre.

    • Das ist generell das Problem mit dem „Pick-Up“. Der falsche Alpha mit seiner narzisstischen Fassade zieht die Angstbeisserinnen an. Gleich und gleich gesellt sich gern.

      Real ist halt echter „Alpha“ sein und die Attraktivität entsteht dann durch Verletzlichkeit. Bei „Shit-Tests“ und schlechtem Verhaltem steht man auf und geht. Aber eigentlich hört man die dann fast gar nicht mehr.

      • „Real ist halt echter “Alpha” sein und die Attraktivität entsteht dann durch Verletzlichkeit.“

        Interessante These. Erinnert mich ein wenig an postmasculine.com .

  7. „Beim Approach

    Sie testet dich, ob du wirklich der tolle Typ bist. Meistens sehr offensichtlich mit Fragen wie: ‘Nerv nicht’ oder beim Numbercloseversuch mit ”Ich habe einen Freund”, obwohl die meisten keinen haben.“

    Oder Frau hat tatsächlich keine Lust, sich anbaggern zu lassen/kein Interesse an dem Typen und hofft, ihn damit schneller loszuwerden? Wenn das auch noch als Aufforderung verstanden wird, weiter nachzubohren… urghs.

      • @jck5000: Das wäre natürlich die direkteste Antwort. Ich hatte Christian allerdings dahingehend verstanden, dass all diese Antworten wie „Nerv nicht“, „Hau ab“ oder eben auch „Kein Interesse“ als Shittest aufgefasst werden können. Macht es inhaltlich tatsächlich einen Unterschied, ob man nun „nerv nicht“ oder „kein Interesse“ sagt? Ich würde beides als klare Abweisung verstehen und es entsprechend nicht weiter versuchen. Von „Ich habe einen Freund“ ganz zu schweigen. Da dreht sich nämlich meistens selbst der aufdringlichste, betrunkenste Typ weg. Ist IMO doch als „Test“ untauglich, oder nicht?

        @yacv:
        „Bezüglich “urghs” gibt es eine ganz einfache Lösung: Bring deinen Geschlechtsgenossinnen bei, sich immer nur als Zicke zu verhalten, wenn sie wirklich als Zicke gesehen werden wollen.“
        Hä? Worauf genau willst du hinaus?
        Oder anders gefragt: Vielleicht verhält sich die „Hälfte der Frauen“ weder wie eine Zicke noch ist Eine, sondern hat einfach… kein Interesse?

        • „Hä?“

          Lach

          OK, Erklärung: Frauen haben in jahrelanger, detailfreudiger Arbeit etabliert, dass sie nicht zuletzt in Flirtsituationen nicht immer meinen, was sie sagen.
          Das feministische Credo „Ein Nein ist immer ein Nein“ ist weltfremder Quatsch. Je nach Situation und Kontext ist es ein „Streng dch mehr an“

          Das ist die Stelle, an der du „NAWALT“ oder „Also, aber ich…“ einwirfst.

          Ändert nichts an der Gültigkeit meiner Aussage.

          Daraus folgt: Wenn du vorziehst, in einer Welt zu leben, in der Männer die Aussagen von Frauen für bare Münze nehmen, dann sorge dafür, dass die Aussagen von Frauen immer bare Münze sind.
          Solange manche bis viele Frauen shittesten, leiden die Frauen, die grad keinen Shittest machen.

          Du sagst es ja selbst: „Vielleicht verhält sich die “Hälfte der Frauen” weder…“
          Genau. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Wenn man(n) nicht hartnäckig ist, findet man’s nicht raus.

        • „Das feministische Credo “Ein Nein ist immer ein Nein” ist weltfremder Quatsch. Je nach Situation und Kontext ist es ein “Streng dch mehr an“

          True story. Ich bin diesbezüglich eher sehr naiv. Aber ich habe mich mit Frauen unterhalten, die gesagt haben, sie testen Männer auf diese Weise. Kokettieren, sich zurückziehen, sie erst einmal abblitzen lassen, um zu schauen, ob sie wirklich kämpfen oder weiterziehen.

          Für den flirtenden Mann ist das natürlich ein Problem, denn natürlich gibt es Frauen, „nein“ meinen, wenn sie „nein“ sagen. Da weiß Mann nun nicht, wann er hartnäckig sein soll und wann nicht. Nun ja, vielleicht ist das nur ein Problem bei Affären. Ich denke, der verliebte Mann ist ohnehin etwas hartnäckiger dank eines saftigen Hormoncocktails in seiner Blutbahn.

        • @LoMi

          Auflaufen lassen bis flächendeckend nur noch nein gesagt wird wenn nein gemeint wird.

          Man kann es ja noch ein, zwei mal versuchen aber dann sollte es auch spätestens gut sein.
          Das tut auch all denen gut, die sich belästigt, genervt oder bedroht fühlen durch zu penetrantes Verhalten.

        • @yacv

          „“Hä?”

          Lach

          OK, Erklärung: Frauen haben in jahrelanger, detailfreudiger Arbeit etabliert, dass sie nicht zuletzt in Flirtsituationen nicht immer meinen, was sie sagen.
          Das feministische Credo “Ein Nein ist immer ein Nein” ist weltfremder Quatsch. Je nach Situation und Kontext ist es ein “Streng dch mehr an”

          Was ein Quatsch. Das gilt vielleihct wenn man schon aus war und es heisst „Komm doch noch mit zu mir was trinken“ und als Reaktion erstmal ewiges hin und her wiegen des Kopfes und ein „Hmmmm, ich weiss nicht neee. ich muss morgen früh raus“ o.ä. kommt, aber doch nicht wenn man beim ersten Kontakt gleich abgewimmelt wird.

          Also wie das bei 14 jährigen ist weiss ich jetzt auch nicht mehr, aber ab nem gewissen (geistigen) Alter, ist das einfach nicht mehr so.

        • @Atacama:
          „Was ein Quatsch. Das gilt vielleihct wenn man schon aus war und es heisst “Komm doch noch mit zu mir was trinken” und als Reaktion erstmal ewiges hin und her wiegen des Kopfes und ein “Hmmmm, ich weiss nicht neee. ich muss morgen früh raus” o.ä. kommt, aber doch nicht wenn man beim ersten Kontakt gleich abgewimmelt wird.“

          Sehe ich auch so. Ein „Nerv nicht“, „kein Interesse“ o.Ä. ist doch eine viel zu harte Absage für ein „Spiel“ oder einen „Test“.

          @yacv:
          „Das feministische Credo “Ein Nein ist immer ein Nein” ist weltfremder Quatsch. Je nach Situation und Kontext ist es ein “Streng dch mehr an“
          Ich werde dir nicht widersprechen, aber im Grunde hat Atacama schon alles gesagt: Ein klares „Nein“ („Kein Interesse“/“Nerv nicht“/“Hab einen Freund“) wird in den meisten Fällen kein Test sein, sondern ein klares abwimmeln. Die Kerle, die danach immer noch nicht Ruhe geben, dürften bei nicht wenigen Frauen Grund für einen vorschnellen Beißreflex sein, der dann u.A. hier kritisiert wird. Aber: Es ist einfach verdammt unangenehm, einen Kerl nicht loszuwerden, obwohl man deutlich gemacht hat, dass kein Interesse besteht.
          Andererseits… ja, allein schon, dass nicht wenige Frauen so ein „Spiel“ zu spielen meinen müssen, ist ärgerlich und führt zu ebendiesen Missverständnissen, eine richtige Absage nicht von einer falschen trennen zu können. Ärgerlich, aber wohl nicht zu ändern. Beide Geschlechter werden mit den draus resultierenden Missverständnissen und Ärgernissen wohl einfach leben müssen.

        • »Andererseits… ja, allein schon, dass nicht wenige Frauen so ein “Spiel” zu spielen meinen müssen, ist ärgerlich und führt zu ebendiesen Missverständnissen, eine richtige Absage nicht von einer falschen trennen zu können.«

          So problematisch ist das im Grunde nicht. Wenn es proportional viele Frauen gibt die auf solche Tests verzichten kann man die Testerin schlicht links liegen lassen. Nach meiner Erfahrung oft sogar die bessere Alternative wenn längerfristiges Interesse besteht.

          Wirklich relevant sind solche Tests höchstens dann, wenn Frauen grundsätzlich zu mehr bereit sind. Aber eben nicht für jeden. Geht es einfach nur um die schnelle Nummer ist mir, ganz Schwein, auch der angebliche oder echte Freund schlicht egal.

          Es kommt also letztendlich auch stark auf die Situation und den Ort an. Dabei spielt es eben eine große Rolle wie groß die Konkurrenz zwischen den Frauen aber auch zwischen den Männern ist. Sind tendenziell mehr Frauen anwesend halten sich solche Tests eher in Grenzen. Umgekehrt wird spürbar mehr gesiebt.

    • „Wenn das auch noch als Aufforderung verstanden wird, weiter nachzubohren… urghs.“

      Bezüglich „urghs“ gibt es eine ganz einfache Lösung: Bring deinen Geschlechtsgenossinnen bei, sich immer nur als Zicke zu verhalten, wenn sie wirklich als Zicke gesehen werden wollen.

      Das haben Männer dann in Nullkommanichts drauf, dass nicht die Hälfte oder mehr der Frauen zickig sind, weil sie shittesten, sondern weil sie wirklich eine Zicke sind.

      MaW: Beschwer dich bei denen, die Verwirrung stiften, nicht bei denen, die ggf. aufgrund der Verwirrung irren.

      • „MaW: Beschwer dich bei denen, die Verwirrung stiften, nicht bei denen, die ggf. aufgrund der Verwirrung irren.“

        Vor dem Absetzen eines jeden Tweets sollte dieser Satz mindestens einmal eingegeben werden müssen.

  8. Hmm, ist vielleicht der Feminismus der letzten 10-15 Jahre und die nie endenden Forderungen nach immer mehr Vorteilen für Frauen eigentlich nur ein globaler Dauer-Shittest?

  9. Zum Thema „Exkurs: Feminismus als Shittest“:

    Ich hab mal vor einiger Zeit Feminismus als der ganze Feminismus ist ein gewaltiger „Shit-Test“, durch den die westlichen Männer durchgefallen sind. bezeichnet. (Ich dachte eigentlich, ich wär der erste gewesen, der auf diese Idee gekommen ist, stimmt aber nicht, wie nachgoogeln zeigt 😉 )

    Es gibt auch die Theorie, dass man den gesamten Feminismus mit seinen überzogenen Forderungen als eine Art Shittest ansehen soll. Also als eine Art Test, dass man die gesamten Forderungen einfach ignoriert und deutlich macht, dass sie sich nicht so anstellen soll. Oder als Ausdruck davon, dass das Aufregen von Frauen über Männer verbunden mit bestimmten Forderungen hier einfach übersteigt wird und dieser darin seinen Ursprung hat.

    Ja, genau so

    Als Erklärung scheint es mir aber viele andere Aspekte zu ignorieren, etwa den hohen Anteil an Lesben in der Bewegung. Die gesamte feministische Theorie herunterzubrechen auf “die wollen nur einen Kerl, der ihnen endlich mal sagt, dass sie unrecht haben und ein echter Mann ist” ist zu simple um mich zu überzeugen.

    Klar ist das zu simpel, das ist ja auch nicht die Idee(zumindest meine nicht!), die hinter „Feminismus = Shittest“ steckt. Es geht (mir) nicht um individuelle Personen, sondern durch den Feminismus werden quasi „von der Gesamtheit ‚der‘ Frauen“ Vorwürfe und Forderungen an die „Gesamtheit ‚der‘ Männer“ gerichtet, von der gleichen Art, wie man sie von einer individuellen Frau an einen individuellen Mann gerichtet sehen kann. Auch auf individueller Ebene reicht die Bandbreite von „hier liegt ein echtes Problem vor!“ bis „irgendein Scheiss, um dich zu verunsichern“ (wobei nur quasi letzteres der „echte“ Shittest ist).
    Und genauso wie man als Mann dafür anfällig ist, Anforderungen, Nörgeleien und dgl. ernst zu nehmen und sich davon zu (unangebrachten) Aktivitäten veranlassen zu lassen (und dadurch den Shittest nicht zu bestehen), ist auch die ganze Gesellschaft anfällig auf Anforderungen wie z.B. „Frauenquote muss her, weil es ungerecht ist, daß es so wenige weibliche Chefs gibt“ u.ä. unangebracht zu reagieren (also „Frauenquoten“ tatsächlich einzuführen, anstatt diese Forderung als unangemessen abzuwehren).

    PS: das „Märchen vom Fischer und seiner Frau“ beschreibt das m.M.n. überdeutlich schön 😉 Die nörgelnde Frau und der Pantoffelheld von Mann, der glaubt, alle ihre Forderungen erfüllen zu müssen.

    Dennoch könnte es gut sein, den Feminismus wie einen Shittest zu behandeln, also deutlich zu machen, dass man die dortigen Schuldzuweisungen nicht akzeptiert, sie ignorieren, es mit agree und amplify oder Cocky Comedy oder mit einem Themenwechsel zu versuchen.

    Ich fürchte fast, das ist die einzige wirksame Methode, wie man mit Feminismus überhaupt nur umgehen kann. Aktives Bekämpfen wird durch die Instinktlage (wie Roslin immer schön ausführt), daß Frauen von den Männern beschützt werden sollen, eigentlich unmöglich gemacht.

    • @robert W

      Ich könnte mir vorstellen, dass die Gewöhnung an Shitests oder dessen interne Logik dazu führt, dass Frauen solche Forderungen weniger hinterfragen und es ihnen auch weniger unpassend erscheint ein entsprechendes Anspruchsdenken wie es der Feminismus vorgibt und auch eine entsprechende Abwertung als Interessenvertretung zu sehen

      • Kann ich mir auch vorstellen. Aber ich glaube auch, als Mann gewinnst du auf Dauer erheblich an Lebensqualität (und zwar individuell wie auch gesellschaftlich), wenn du „shittest-resistent“ wirdst 😉

    • @ Muttersheera

      Okay – also die Frau steht jetzt vor mir und sagt genau das zu mir.

      Was müsste ich Deines Erachtens darauf sagen bzw. wie müsste ich reagieren, um den shit test mit höchstmöglicher Punktzahl bestanden zu haben?

      Abstreiten? Relativieren? Zugeben & Besserung geloben? Oder der Frau dann auch was Negatives vorwerfen? Stinkst selber?

      Ein shit test wäre das Ganze dann auch nur, wenn man nicht oder kaum stinkt?!?

      Wenn es die Wahrheit ist, dann ist es ja kein shit test, sollte man meinen.

      Was passiert eigentlich, wenn ein Mann eine Frau mit so einem Spruch testen würde?

      Dann kriegt er vermutlich ein Paar hinter die Löffel…

  10. Pingback: Pick-up als moderne Männerbewegung | Alles Evolution

  11. Sorry, aber solche Ratgeber sind für den modernen Mann, der sich eben nicht mehr den primitiven sozial-darwinistischen Mechanismen der Tierwelt unterwerfen will, total hirnrissig.
    Es sei denn man ist auch als intelligenter und fortschrittlicher Mann bereit, diese dämlichem Spielchen mitzumachen um Sex zu bekommen.
    Nur: Was soll das bringen? Was für eine Zukunft hat so eine Beziehung? Kann man eine Frau, die sich voll und ganz ihren unterbewussten Einflüssen hingibt, so wie die Kröte im Artikel, wirklich respektieren?

    Ich kann das nicht. Ich will das nicht. Und ich trage, auch wenn das schmerzhaft ist, die Konsequenz.

    Und die bedeutet, angesichts meiner persönlichen Empirik nach der 98 % der Frauen immer noch die gleichen Höhlenmenschen-Dödel wie vor 100.000 Jahren sind, dass die Chance die Eine aus 50 zu finden mit der ich was anfangen kann, praktisch gleich Null ist (es reicht ja nicht dass man so eine findet, sie muss grade auch „frei“ sein und muss einen mögen und und und …).

    Und das wiederum heisst: Askese! Asexuell leben. Den Verzicht ertragen!

    Es geht nicht anders. Wer seine Würde bewahren will darf sich nach 30 mit keiner Frau mehr einlassen. Und das ist auch mein Tipp an alle jungen Männer:
    Geniesst die Frauen solange sie nich jung sind. Solange sie noch experimentieren und noch nicht zur Kröte geworden sind.
    Alle glücklichen Beziehungen die ich bei anderen beobachten konnte, waren immer in jungen Jahren. Mit ca. 25 fängt es dann aber an, und mit spätestens 30 sind die dann alle im Kröten-Modus. Da werdet Ihr nur noch sozial-darwinistisch taxiert, seid nur noch Geldbeutel.

    Spass mit Frauen bis 25, vielleicht auch 30. Danach dann solo. Sonst blutet Ihr.

    • @rork

      „Kann man eine Frau, die sich voll und ganz ihren unterbewussten Einflüssen hingibt, so wie die Kröte im Artikel, wirklich respektieren?“

      kann man einen Mann, der sich weiblichen Attraktivitätsmerkmalen wie Brüsten oder Hüft-Taille- Verhältnis als unterbewußter Einfluss hingibt, wirklich respektieren?

      • „Und das wiederum heisst: Askese! Asexuell leben. Den Verzicht ertragen!

        Es geht nicht anders. Wer seine Würde bewahren will darf sich nach 30 mit keiner Frau mehr einlassen.“

        Das empfehle ich auch den Frauen. Spätens mit 30 sind viele Frauen von der Illusion geheilt dass sie mit Männern eine entspannte Beziehung führen könnten.

        (Männer die überall Shittests wittern und dementsprechend alles Mögliche mit C&F oder anderen Methoden abwenden, das Thema wechseln und einen nicht ernst nehmen, sind nicht geeignet für Beziehungen.)

        Na gut. Ich lasse mal die Verbitterung weg:
        Aber ebenso wie einige Männer Angst haben ständig auf ne Landmine zu treten, so haben einige Frauen es satt wenn jemand sie ständig mit kleinen Geschossen zu bombadieren ,weil sie glauben, es herrsche Krieg.

        Auch Männer spielen Dominanzspiele, wo sie die Frauen durch stetiges geballer versuchen zu erschöpfen, damit sie ihren Widerstand aufgeben. Aber Beziehung kann man da vergessen.

        • @unkraut
          „Aber ebenso wie einige Männer Angst haben ständig auf ne Landmine zu treten, so haben einige Frauen es satt wenn jemand sie ständig mit kleinen Geschossen zu bombadieren ,weil sie glauben, es herrsche Krieg.“

          Es herrscht Krieg. Ideologischer Krieg. Seit 40 Jahren. „Der Feind in meinem Bett“ war eine feministische Kampfparole aus den frühen 70ern – lange bevor es ein Filmtitel wurde. Die offizielle Kriegserklärung, zumindest in D, denke ich, war Schwarzers „Der kleine Unterschied“.

          Seit dem herrscht Krieg im Geschlechterverhältnis. (Wie gesagt: ideologischer Krieg mit ideologischen Waffen geführt). Die Frauen haben ihn den Männern erklärt. Und sie haben ihn gewonnen. Unter anderem, weil die Männer nicht hingegangen sind. Sie haben nur passiven Widerstand geleistet und auch das nur in begrenztem Umfang.

          Die Frauen haben den Geschlechterkrieg gewonnen. Und wie immer wird die Historie dieses Krieges von den Siegern geschrieben. Als „gerechter“ Krieg. Für den die „ungerechten“ Verlierer gefälligst den Siegern Reparation zu leisten haben.
          Da sind die Frauen, die Sieger im Geschlechterkrieg, gerade dabei. Ihre Reparationsdividende einzustreichen.

          Und damit es nicht ganz so harsch aussieht, leisten wir uns eine Art „Vichy-Regime“ aus lila Pudeln.

  12. shittests sind zwiespältig.. wenn ich meine eigene geschichte und auch die von anderen betrachte hat das bestehen von shittests nicht viel unterm strich gebracht. genauso wie der kröterich konnte ich mich mit der frau nochmals paaren und die beziehung auf begrenzte zeit ausdehnen, aber letztendlich wurde ich von diesen High value frauen dennoch verlassen. vielleicht ist das dem unterschied zwischen mensch und tier geschuldet. in der tierwelt ist die arbeit meist mit paarung getan. aber bei den menschen wenn man verliebt ist, bleibt nich viel übrig außer die nachkommen.

    letztendlich hat sich gezeigt, dass die schwachen frauen die mit solchen shittests nur so um sich werfen, den starken partner den sie damit vermeintlich suchen, letztendlich doch in den wind schiessen weil sie ihm auf lange sicht nich gewachsen sind. die praxis sieht so aus dass sie dann doch den waschlappen zur fortpflanzung suchen, weil da die gefahr geringer ist dass er sich anschliessend verpisst. so finden frauen mit wenig selbstwert und waschlappen zusammen weil sich gleich und gleich gesellt.

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