Necken als Flirttaktik

Der Volksmund meint schon „Wer sich neckt, der liebt sich“ und das Necken bzw. Teasing oder auch der Neg sind wichtige Mittel im Flirt gerade des Mannes.

Gerade hat Roissy das Konzept in „The Fine Art of Teasing“ näher dargestellt:

Teasing is the art of delivering ugly truths in a charismatic style that inoculates the teaser against an accusation or perception of butthurtness.

The truth value of whatever you are teasing a girl about is immaterial; it’s *how* you say it that matters. It may very well be true that should you become famous you would dump your girlfriend for a hotter girl, or that her sense of humor sucks, but that’s irrelevant to the way in which such information is conveyed to her. If you can say it with a smirk, and couch your jerkish thoughts in the veneer of playful fun, she will register your demeanor as being one that an alpha male possesses. And this daily revelation will engorge her labia.

If you don’t know how to tease, then your jerkish blurts will be perceived by her as those held by a nasty beta secretly afraid she might leave him.

Teasing is a vital game tactic that serves the dual functions of 1) making relationships and dates less boring, and 2) subtly reminding the girl that you have options and aren’t afraid to risk her disapproval, which is the hallmark of the desirable alpha male swimming in a sea of snatch.

Der zweite Punkt ist dabei interessant, weil es dabei um Status und das Zeigen von Werten geht und fasst es meiner Meinung nach gut zusammen. David DeAngelo hat es in seinem Cocky Comedy Programm auch noch einmal gut dargestellt. Es geht um eine Statusdemonstration, das Darstellen eines höheren Wertes durch eine leichte Abwertung ihrerseits, die gleichzeitig lustig präsentiert wird und damit abgemildert wird. Durch das Lachen werden Spannungen, die auf der Beleidigung beruhen abgebaut und gleichzeitig eine gewisse Zustimmung erteilt und damit der höhere Status akzeptiert.

Es ist eine gewisse Form sozialer Dominanz in einer leichten Form, in dem man deutlich macht, dass man sich ungestraft (weil lustig) über sie lustig machen kann.

Krauser schreibt ähnliches:

Bad boys have hard domince. Nice guys have soft dominance. Players have both. An early, easy and fun way to project hard dominance onto a girl is through teasing and defiance. You are communicating to her I will not be cowed. Her bullshit isn’t legal tender in this bar.

Meiner Meinung nach funktioniert Necken ganz hervorragend, wenn man die Grenze zwischen Spass und Boshaftigkeit gut im Griff hat. Es entspannt sich in der Regel ein lustiger Dialog, bei dem sie sich herausgefordert fühlt und mitmacht. Gutes Necken ist etwas was jeder in sein Repertoire aufnehmen sollte.

77 Gedanken zu “Necken als Flirttaktik

  1. Jepp. Total spaßig, dass man sich über sie lustig macht.
    Die Jungs haben wahrscheinlich in der Schule auch die Underdogs in der Schule geteast, bis die sich nich mehr in die Schule getraut haben. Man muß ja soziale Dominanz zeigen.
    Leute, die sich selbst aufwerten, indem sie andere abwerten, sind in meinen augen schlicht Arschlöcher. Sorry.

    Das hat auch nix mit spielerischem Necken zu tun, sobald man das bewusst im Hinblick auf seine Dominanz macht, ist es nich mehr spielerisch, sondern eine bewusste Abwertung, um sich selber besser dastehen zu lassen. Arschlochverhalten halt.

    Du musst echt aufpassen, dass du nicht den Realitätsbezug verlierst, bei dem ganzen Geschwafel, Christian 🙂

    • Mach Dir mal um Christian keine Sorgen. Er zeigt hier zumindest nicht die Angewohnheit, Theorien abzulehnen, weil diese einfach nicht sein dürfen.

      „sondern eine bewusste Abwertung, um sich selber besser dastehen zu lassen. Arschlochverhalten halt. “

      Selbst wenn – ist es nicht so, dass Frauen irgendwie auf Arschlöcher stehen? Kann ich jedenfalls gut verstehen, denn ungehobelte, freche Typen, haben was ungemein anziehendes – und das rein sexuell.

        • „Jepp. Total spaßig, dass man sich über sie lustig macht“

          Strohmann-Argument. „Über Sie lustig machen“ , ist eher eine sehr kontraproduktive Herangehensweise. Stimme ich zu. Geht aber nicht aus seinem Text hervor.

          „Leute, die sich selbst aufwerten, indem sie andere abwerten, sind in meinen augen schlicht Arschlöcher. Sorry“
          Es geht ums Necken. Jemanden auf freundliche Art und Weise etwas ärgern , ohne ihn zu verletzen. Mit „Lustig machen“ und „Abwerten“ hat das nichts zu tun. Wenn es damit zusammenhängt, hat es mit Necken nichts zu tun. Necken ist eher eine Geste die dem anderen zeigt, dass man ihn mag. Total unrealistisch dass du dies mit Arschlochverhalten gleichsetzt.

          „Du musst echt aufpassen, dass du nicht den Realitätsbezug verlierst, bei dem ganzen Geschwafel, Christian 🙂“

          Tut er ja nicht. Die Wirksamkeit des Neckens ist wissenschaftlich belegt und an der Realität leicht nachprüfbar, dass dies funktioniert. Wenn du es so negativ darstellst wie du es gerade tust, dann funktioniert es natürlich nicht – aber das ist deine Fehlinterpretation anzulasten.

    • Das hat auch nix mit spielerischem Necken zu tun, sobald man das bewusst im Hinblick auf seine Dominanz macht, ist es nich mehr spielerisch, sondern eine bewusste Abwertung, um sich selber besser dastehen zu lassen. Arschlochverhalten halt.

      Dann wäre aber – hier – die Frau gerade die „Referenzmarke“.

      If you don’t know how to tease, then your jerkish blurts will be perceived by her as those held by a nasty beta secretly afraid she might leave him.

      Selbstbewußtsein kommt immer aus Selbstbewertung, das ist ja gerade der *ironie* fiese und hinterhältige Trick */ironie*

      Man kann Selbstbewußtsein nie aus einer Referenz auf andere Gewinnen.

      (deshalb kann man auch kein Selbstbewußtsein „einfordern“, das wäre ein Oxymoron)

      Die Jungs haben wahrscheinlich in der Schule auch die Underdogs in der Schule geteast, bis die sich nich mehr in die Schule getraut haben.

      Jungs? Deine Genderbrille ist köstlich. Schau mal in die statistischen Daten, was Mobbing betrifft.

      • *Jungs? Deine Genderbrille ist köstlich. Schau mal in die statistischen Daten, was Mobbing betrifft.*

        Es bezog sich ganz klar auf die angeführten Pickupper, daher ist Jungs schon gerechtfertigt.

      • Es bezog sich ganz klar auf die angeführten Pickupper, daher ist Jungs schon gerechtfertigt.

        Es entseht der Eindruck, du würdest Mobbing auf soziale Dominanz zurückführen. Dann wäre Mobbing tatsächlich männlich.

        Aber gut, ich nehm’s zurück.

    • Stimmt , aber im Regelfall sind es Feministinnen die sich so aufführen.

      1:1 das was sie geschrieben haben.

      Darf ich die dann auch Fotzen nennen?

  2. Maren, du nimmst mir wie immer die Worte vorweg. 😉

    „das Darstellen eines höheren Wertes durch eine leichte Abwertung ihrerseits,“

    Das sagt doch schon alles. Welcher höhere Wert? Ist die Frau minderwertig? Warum?
    Das lässt sich auch mit „lustig prästentieren“ nicht entschuldigen.

    • @onyx

      DIE Frau?
      Natürlich nicht und das ergibt sich auch nirgendwo aus meinem Text.

      Es geht um soziale Dynamiken. Der gleiche Grund, aus dem Richterbänke oft höher sind, damit sie von oben herabgucken oder wichtige Personen sich den Stuhl mit der größten Lehne nehmen. All dies betont Status und reduziert den Status der anderen und das wirkt sich im sozialen Kontext unterbewusst aus.

      Wenn jemand auftritt, als sei sein Status höher als der eigene führen wir eine Neubewertung durch, die, wenn sein Verhalten authentisch erscheint, ihm einen hohen Status zuweist. Das kann eben gerade bei hübschen Frauen sehr hilfreich sein und in Beziehungen eben auch, weil Status sexy für Frauen ist.

      Mich würde mal interessieren, ob du die Wirksamkeit der Mechanismen bestreitest oder sie nur moralisch ablehnst (was dann allerdings einen Großteil des menschlichen Verhaltens, wenn man es daraufhin analysiert moralisch fragwürdig machen würde)

      • @ Christian
        „DIE Frau?
        Natürlich nicht und das ergibt sich auch nirgendwo aus meinem Text. “

        „Die Frau“ ist genau so gemeint wie aus dem aufgeführten Zitat „das Darstellen eines höheren Wertes durch eine leichte Abwertung ihrerseits,“. Wer ist denn sonst mit „ihrerseits“ gemeint, wenn nicht „die Frau“?

        „Der gleiche Grund, aus dem Richterbänke oft höher sind, damit sie von oben herabgucken oder wichtige Personen sich den Stuhl mit der größten Lehne nehmen.“

        Wir flirten aber nicht in einem Gerichtssaal oder sonst einer Institution, wo man sich Hirarchien unterordnen muß. Wo sich der eine auf den höchsten Stuhl setzt, und dem anderen damit signalisiert, dass er wichtiger und mehr wert ist.

        „Mich würde mal interessieren, ob du die Wirksamkeit der Mechanismen bestreitest oder sie nur moralisch ablehnst “

        Beim Flirten bestreite ich sie sehr wohl, denn es wirkt kaum etwas unerotischer als Overstatement und Blenderei. Wer mit sich selbst herumprotzt, sich selbst höher stellt als andere, andere abwertet, um sich selbst besser dastehen zu lassen – was soll daran erotisch sein?

  3. Und übrigens, das hier:

    „Es ist eine gewisse Form sozialer Dominanz in einer leichten Form, in dem man deutlich macht, dass man sich ungestraft (weil lustig) über sie lustig machen kann.“

    ist auch eine hübsche Offenbarung, wo jede Frau, die das liest, gleich weiß, woran sie ist. Es ist eine maßlose Arroganz, davon auszugehen, dass es völlig ok ist, sich über einen anderen Menschen lustig zu machen, ihn abzuwerten, und damit „ungestraft“ davonzukommen (das impliziert ja schon, dass normalerweise eine Strafe für so ein Verhalten fällig wäre), weil man irgendwie dominant ist (oder es gern wäre). Abgrundtief abstoßend sowas.

    Ich bemerke an mir, dass ich, seitdem ich solchen Quatsch lese, Männer und ihr Verhalten viel intensiver beobachte und auch mein eigenes Verhalten ihnen gegenüber. Und das Ergebnis ist sehr interessant. Sobald sie merken, dass ich mich auf keine blöden Spielchen einlasse, Machosprüche entweder ignoriere oder entsprechend drauf antworte, statt nur dumm zu kichern, wird erst verdutzt geschaut, ich wurde auch schon spontan als Emanze bezeichnet. Aber mit der Zeit wurde dann festgestellt, dass ich einfach nur selbstbewußt auftrete und mich nicht kleinreden lasse. Was durchaus mit Anerkennung quittiert wurde.

    • @Onyx
      Aber mit der Zeit wurde dann festgestellt, dass ich einfach nur selbstbewußt auftrete und mich nicht kleinreden lasse. Was durchaus mit Anerkennung quittiert wurde.
      Kann ich so bestätigen 🙂

      Schönes Gefühl, wenn frau dann plötzlich als Mensch behandelt wird und selbst andere als Menschen behandeln kann. Tut dem inhaltlichen Faktor der Gespräch ganz gut.

      • @Khaos.Kind

        Du siehst also jedes Necken unter Freunden als Kleinreden?

        Und verlangst Respekt, wenn dir jemand mal einen Spruch drückt?

        @Maren

        Normal mit einer Frau reden wäre meiner Ansicht nach eher dann gegeben, wenn sie ein Mann neckt. Genau das machen Männer nämlich recht gerne untereinander.

      • @Christian
        Wie kommst du jetzt schon wieder auf den verallgemeinernden Quark?

        Ich werde gern wie ein normaler Mensch behandelt und nicht wie ein „ich pack jetzt das aus meinem Repertoire aus, damit du dich wohl fühlst und wir später intimer werden“-Bonuspaket.

        Von manchen Menschen will ich nicht geneckt werden und sobald diese Grenze einmal klar ist, ist der Umgang miteinander für alle leichter.

    • @Maren, Onyx

      Ich habe das gefühl, dass ihr euch noch nicht einmal die Mühe macht, das Konzept zu verstehen.

      Soziale Dynamiken funktionieren nun einmal über gewisse Einschätzungen des Wertes des anderen, wir verhalten uns unbewußt gegenüber hübschen Leuten anders als gegenüber hässlichen, großen anders als gegenüber kleinen, selbstbewußten anders als gegenüber unsicheren. Das werdet ihr nicht ernsthaft bestreiten wollen.

      Und die Verlagerung zum Mobbing oder schieren Boshaftigkeiten findet auch keinen Widerklang in meinem Artikel – Necken ist eine in der Gesellschaft sehr verbreitete Kommunikationsform unter Freunden, die eben gerade dem Abbau von Statusgrenzen und der Verbundenheit dient. Es dient eben auch dem gegenseitigen Abstecken der Beziehung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Necken bei euch zumindest im Freundeskreis nicht vorkommt und ihr dabei jedesmal aufschreit und Respekt einfordert.

      Ist jedes Aufziehen eines Freundes gleich abstoßend, menschenverachtend und widerlich?
      Nach eurer Aussage ja schon. Denn ihr scheint das Vorliegen eines freundlichen Neckens ja abzulehnen oder wie verläuft da nach eurer Vorstellung die Grenze und warum soll es diese beim Necken zwischen Mann und Frau nicht geben?

      Natürlich gehört das kalibrieren dazu, ich schrieb ja, dass man die Grenze im Auge behalten muss, was natürlich ignoriert wurde.

      Bei den Mann Frau Beziehung gilt im Pickup die alte Regel: Um so schöner die Frau, um so mehr Negs kann man sich erlauben. Eine 1 sollte man gar nicht negen, bei einer 10 muss man es, damit sie merkt, dass man von ihrer Schönheit nicht wie die anderen Männer so beeeindruckt ist, dass man einer der weiteren uninteressanten Verehrer ist, der von ihrer Schönheit so geblendet ist, dass er einen Schrein für sie erbaut, vor dem keinerlei negative Sachen erhoben werden dürfen.
      Eine 10 wird sich auch nicht bitterlich weinend für Wochen in ihr Zimmer einschließen, wenn man sie etwas neggt, Im Gegenteil, sie wird davon ausgehen, dass sie endlich jemand normal behandelt und nicht auf ein Podest stellt.
      Denn genau so verfahren wir eigentlich mit Freunden oder Verwandten. Wir machen hier einen Spruch und ziehen sie da etwas auf. Es macht sie menschlicher.

      Der Wirkungsmechanismus, auf dem das beruht, mag aus eurer Sicht abstoßend klingen. Aber er funktioniert.
      Es ist auch ein Konezpt, dass man in der Comedy allgemein beobachten kann. Das ist einer der Gründe, warum die Persona vieler Comedians etwas abgehobenes, leicht verächtliches hat. Weil sie über den damit verbundenen Status Spannung aufbauen können, die sich dann in der Pointe entlädt.
      Harald Schmidt, Rüdiger Hoffmann etc, sie alle erklären sich für Schlauer als jemand, mitunter auch das Publikum, aus genau diesem Grund.
      Menschenverachtend nehme ich an.

      • @ Christian
        „Eine 10 wird sich auch nicht bitterlich weinend für Wochen in ihr Zimmer einschließen, wenn man sie etwas neggt, Im Gegenteil, sie wird davon ausgehen, dass sie endlich jemand normal behandelt und nicht auf ein Podest stellt.“

        Das würde bedeuten, dass alle Frauen, die vielleicht ein paar Verehrer haben, die sie hübsch finden, allesamt hochnäsig und arrogant sein müssen, weil sie ja so von ihren Verehrern umschwärmt und auf ein Podest gestellt werden. Schon mal auf die Idee gekommen, dass das nicht so sein muß? Schon mal auf die Idee gekommen, dass Frauen auch normal ticken, normal behandelt werden und es nicht mögen, wenn dann jemand kommt, der sich für wunder wen hält und gleich mal klar macht, dass er mehr wert ist als sie? Natürlich kommst du nicht auf die Idee. Du gehst ja davon aus, dass Frauen Arschlöcher toll finden.

      • @onyx: Christian betreibt empirische Feldforschung. Wenn etwas nicht funktioniert, dann gibt er es schnell wieder auf. Necken allerdings hat sich bewährt.

      • Aber nicht im Sinn einer einseitigen Abwertung.

        Die einseitige, moralinsauere Abwertung versuchst du hier ständig.

        Mit den üblichen Strohmann-Argumenten, wie z.B.

        Das würde bedeuten, dass alle Frauen, die vielleicht ein paar Verehrer haben, die sie hübsch finden, allesamt hochnäsig und arrogant sein müssen, weil sie ja so von ihren Verehrern umschwärmt und auf ein Podest gestellt werden. Schon mal auf die Idee gekommen, dass das nicht so sein muß?

        Von hochnäsig und arrogant war nicht die Rede, arrogant und hochnäsig ist allenfalls die Bemerkung „schon mal auf die Idee gekommen“, gefolgt von trivialen Allgemeinplätzen.

        „Normal behandeln“ bedeutet nun mal, den anderen auch mal aufzuziehen.
        „Aufziehen“ ist immer eine scherzhafte Abwertung, was denn bitte sonst? Und es war genau die Rede davon, das „HB10“ normal zu behandeln, statt sie wg. ihrer Schönheit auf ein Podest zu stellen.

        Wenn dein Ego das nicht verträgt, dann musst du dich ja nicht weiter mit dem jeweiligen Mann weiter unterhalten.

        Deine Verhaltensnormen braucht kein Mensch, sorry.

      • @onyx

        „Das würde bedeuten, dass alle Frauen, die vielleicht ein paar Verehrer haben, die sie hübsch finden, allesamt hochnäsig und arrogant sein müssen, weil sie ja so von ihren Verehrern umschwärmt und auf ein Podest gestellt werden.“

        Es kann sicherlich dazu beitragen. Eine 10, die sich nicht eine Standardreaktion zulegt, mit der sie interessierte schnell los wird, wird die ganze Zeit Leute um sich herum haben. Wenn sie jeden Typen anlächelt, dann werden sich auch mehr angesprochen fühlen und denken sie können sie ja mal ansprechen.
        Insofern kommt sie um eine gewisse Kälte wohl nicht herum.
        Im Pickup nennt man dies das „Bitch shield“, dass im wesentlichen dazu dient, dass sie etwas Ruhe hat. Darunter mag eine bezaubernde Person sein. Man muss nur erst einmal deutlich machen, dass man interessant ist und durch das Bitch Shield durch. Google es ruhig mal, ist sehr interessant.

        „Schon mal auf die Idee gekommen, dass das nicht so sein muß?“

        Ja, natürlich muss es nicht so sein. Und natürlich kommt es auch darauf an, wo man die Frau trifft. Im Social Circle wird das Bitch Shield weit weniger intensiv sein als bei einem Ansprechen in einem Club. Aber das Grundkonzept erscheint mir in der Theorie logisch, es wird durch Erfahrungen anderer und meine Erfahrungen bestätigt.

        Was sind denn deine Argumente für deine Gegenthese? Bisher hast du ja im wesentlichen nur gepoltert.

        “ Schon mal auf die Idee gekommen, dass Frauen auch normal ticken, normal behandelt werden und es nicht mögen, wenn dann jemand kommt, der sich für wunder wen hält und gleich mal klar macht, dass er mehr wert ist als sie?“

        Wieviel Erfahrungen hast du denn damit als Mann sehr schöne Frauen anzusprechen?
        Zumal du wieder ein falsches Szenario beschreibst. Bei dir klingt es nach einem offensichtlichen Angeber, der übertriebene Negs ansetzt. Die Praxis ist, wie auch die Beispiele zeigen wesentlich spielerischer, herausfordernder und lustiger.
        Du siehst anscheinend ein Necken direkt als Beleidigung. Was traurig ist.

        „Natürlich kommst du nicht auf die Idee. Du gehst ja davon aus, dass Frauen Arschlöcher toll finden.“

        Dazu habe ich ja genug Artikel geschrieben. Sie finden gewisse Aspekte des Arschlochs toll. Mit dieser Meinung bin ich ja auch nicht allein. Nicht wenige Frauen werden mir dabei zustimmen. Sie werden zumindest zustimmen, dass der Typus Mann für viele Frauen, wenn vielleicht auch nicht sie selbst, interessant ist.
        Hast du schon mal eine solch differenzierte Betrachtungsweise in Betracht gezogen?

      • @ Nick

        „Die einseitige, moralinsauere Abwertung versuchst du hier ständig.“

        Falsch. Die einseitige Abwertung ist ganz klar beschrieben. Ich zitiere nochmals: „das Darstellen eines höheren Wertes durch eine leichte Abwertung ihrerseits,“

        „Von hochnäsig und arrogant war nicht die Rede, “

        Noch schlimmer. Wenn Frauen gar nicht arrogant sind, warum müssen sie dann von einem angeblichen Sockel geholt werden?

        „„Normal behandeln“ bedeutet nun mal, den anderen auch mal aufzuziehen.“

        Gegenseitiges Aufziehen ist was anderes als einseitiges abwerten.

        „Wenn dein Ego das nicht verträgt, dann musst du dich ja nicht weiter mit dem jeweiligen Mann weiter unterhalten.“

        Ich geb dann schon die richtigen Antworten, keine Sorge. Und meine Erfahrungen sind da wie gesagt sehr positiv.

        „Deine Verhaltensnormen braucht kein Mensch, sorry.“

        Deine Kommentare auch nicht.

        @ Christian
        „Eine 10, die sich nicht eine Standardreaktion zulegt, mit der sie interessierte schnell los wird, wird die ganze Zeit Leute um sich herum haben. Wenn sie jeden Typen anlächelt, dann werden sich auch mehr angesprochen fühlen und denken sie können sie ja mal ansprechen.“

        Erstmal, was ist denn „eine 10“? Eine Beschreibung für eine bestimmte Frau? Diese Klassifizierung, Entmenschlichung und Verdinglichung find ich schon ekelhaft, da gehts schon los. Aber das passt zu meinem Eindruck, den ich generell von PU und seinen Jüngern habe.
        Weiter läuft wohl kaum eine Frau mit einem Dauergrinsen durch die Gegend. Was ja nicht gleich Kälte bedeuten muß. Gibt noch ein paar Nuancen dazwischen. Aber wie man dann als Mann auf die Idee kommt, sie steht auf ein em Sockel und man müsse sie da runterholen, indem man sich wie ein Arschloch aufführt, geht an mir komplett vorbei.

        „Was sind denn deine Argumente für deine Gegenthese? Bisher hast du ja im wesentlichen nur gepoltert.“

        Sicher. Wahrscheinlich auch total unsachlich, nicht wahr? Meine Argumente nimmst du nur nicht wahr, bzw wertest sie als Ausnahme ab. Hab ich schon mal gesagt.

        „Wieviel Erfahrungen hast du denn damit als Mann sehr schöne Frauen anzusprechen?“

        Wieviel Erfahrung hast du als Frau, von einem arroganten Arschloch angesprochen zu werden?

        „Du siehst anscheinend ein Necken direkt als Beleidigung. Was traurig ist. “

        Nein, tu ich nicht. Aber wenn ganz direkt von „Abwertung ihrerseits“ die Rede ist, dann ist das schon ein deutliches Signal.

        „Hast du schon mal eine solch differenzierte Betrachtungsweise in Betracht gezogen?“

        Ich sehe an der These „Frauen mögen Arschlöcher“ nichts differenziertes. Und die ist ja hier Grundtenor.

      • @Onyx:

        Falsch. Die einseitige Abwertung ist ganz klar beschrieben. Ich zitiere nochmals: „das Darstellen eines höheren Wertes durch eine leichte Abwertung ihrerseits,“

        Eine Person alleine kann nun mal leider nicht „gegenseitig aufziehen“. Es steht nirgendwo, dass man unverdrossen weiter aufzieht, wenn der andere nur noch betreten schweigt.

        Was der „höhere Wert“ bedeutet ist auch nicht so eindeutig, wie ihr es für euer Argument darstellt: „höher“ kann dabei bedeuten:

        a) höher als „gewöhnlich“, d.h. höher als das was allgemein als normal betrachtet wird

        b) höher als die konkrete Frau

        c) höher als „Frauen an sich“

        Wer PU kritisiert, sollte schon wissen über was er redet. PU spricht von „DHV“:

        DHV ist die Abkürzung für Demonstrate High Value (einen hohen Wert demonstrieren/präsentieren) und wurde als Konzept von dem Pick Up Artist Mystery in die Pick Up Community eingeführt. Es geht darum, dass der Mann in seinem Verhalten und in seiner Kommunikation einen hohen Wert zeigt. Dies soll auf Frauen interessant und anziehend wirken. Laut Mystery sind hierfür sogenannte “Attraction Switches” relevant:

        1) Leader of men
        2) Preselection
        3) Humor
        4) Protector of loved ones
        5) Beeing non needy
        6) Beeing socially intelligent/Social Proof

        Daneben gibt es den Begriff des „NEG“:

        Neg hits, or more commonly negs (short for “negative hits”), are quick, sometimes humorous remarks used by PUAs to get past the bitch shield of hot women. Many men, when approaching an HB, make the mistake of immediately lavishing them with compliments. This rarely ever works because it is a) not genuine, b) places the girl on a pedestal, and c) is what every other guy does.

        By negging a target, a PUA avoids falling into this trap. An example of a commonly used neg in the seduction community is: “Nice nails, are they real?” A comment like this accomplishes a number of things. First, it brings the woman (especially very attractive women, who are used to getting compliments) down a notch, and shows that the PUA is not overawed by her beauty. Second, it creates a bit of a challenge, so if the woman is at all interested, she will start chasing the PUA, and trying to win his approval.

        It is important to note that a neg hit is not an insult. Rather, it is an often humorous comment used to communicate active disinterest. New guys often make the mistake of insulting women, or being mean to them. That is not the point of negs, and they should never be used to make women feel bad about themselves.

        Aus dem Kontext ergibt sich ganz klar, dass hier mit „höherer Wert“ die Punkte 5) und 6) des „DHV“ gemeint sind, die dadurch realisiert werden dass eben „das HB“ scherzhaft Abgewertet – aufgezogen – wird.

        Mithin hat also das „höher“ die Bedeutung a).

        Ihr versteift euch ums Verrecken auf die Bedeutungen b) und c), um eine Grundlage für eure moralische Empörungs- bzw. Verdammungsreden zu haben.

        Und deshalb ist das eben ein klassisches Strohmann-Argument.

        Noch schlimmer. Wenn Frauen gar nicht arrogant sind, warum müssen sie dann von einem angeblichen Sockel geholt werden?

        Erstaunlich. Jetzt wird plötzlich unterstellt, dass alle Frauen von einem Sockel geholt werden sollen. Was nicht passt, wird eben passend gemacht.

        Ebenfalls erstaunlich, dass Kategorisierung an sich „Entmenschlichung“ sein soll, und wenn sie sie sich mit (männlichem hetero-)Sex in Verbindung bringen lässt, dann ist das schlicht eine „Vergegenständlichung“ bzw. „Objektifizierung“.

        Ganz schön unmenschlich, die Menschen, denn ohne Kategorisierung kommt kein Mensch aus. Und obendrein pflanzt sich der männliche Mensch heterosexuell fort, und begehrt deshalb sexuell.

        Andrea Dworkin lässt grüßen.

      • ..folgerichtig wird natürlich der Satz: „Es entspannt sich in der Regel ein lustiger Dialog, bei dem sie sich herausgefordert fühlt und mitmacht. geflisstentlich überlesen.

        Dann lieber, zuallertiefst entrüstet, die vermeintlich ganz klar beweisbare, weil vorher schon gewußte Intention „einseitiges Abwerten“ behaupten.

      • @ Nick
        „Andrea Dworkin lässt grüßen.“

        Mit der Keule hast du nun endültig verloren. Auf dem Niveau ist alles weitere sinnlos.

      • @Onyx:

        ..na, da haste ja Schwein gehabt, dass du wieder einen Strohmann gefunden hast.

        Du findest ja immer ein Haar in jeder Suppe, um es dann auf die große Leinwand zu projezieren und es mit ausufernden Verdammungspredigten abzukanzeln (und meinst wohl, aufgrund des heftigen Moralins fiele das niemand auf)

        Eine Keule wäre es evtl. gewesen, wenn sich die Argumentation darauf gestützt hätte. Hat sie aber nicht, das war ein Hinweis darauf, wes‘ Geistes Kind die Idee ist, dass das Bewerten von Attraktivität „entmenschlichend“ und „vergegenständlichend“ ist. Das ist die Übertragung des Marx’schen Materialismus auf die menschliche Sexualität, und diese Idee stammt nun mal leider von Millet, Dworkin et al.

        Es gibt wohl Weniges, was für den Sex-negative-Feminismus charakteristischer ist als die Übertragung Marx’scher Begriffe auf (männliche) Heterosexualität.

        Alle Menschen bewerten Attraktivität, eine moralische Verdammung dieser Tatsache ist blanke Heuchelei. Um den eigenen Status aufzuwerten, vermute ich mal stark.

        Die Keule schwingst in Wahrheit du. Oder besser: Du versuchst, sie zu schwingen. Sex ist nicht mehr das Tabu dass es mitte der 1970er war, die Keule ist völlig ausgelutscht.

      • „Verdammungspredigten…heftigen Moralins…Sex-negative-Feminismus“

        Frigide bin ich wahrscheinlich auch noch, nicht wahr? 🙄
        Wer auf Kritik am PU-Heiligtum mit solchen Unterstellungen reagiert, kann nicht erwarten, dass ich weiteres Interesse an einem Austausch habe.
        Die Diskussion mit dir ist beendet.

      • @onyx

        „Erstmal, was ist denn „eine 10″?“ Eine Beschreibung für eine bestimmte Frau? Diese Klassifizierung, Entmenschlichung und Verdinglichung find ich schon ekelhaft, da gehts schon los.“

        Es ist auch nur eine Kurzzusammenfassung, die sich bewährt hat. Fachsprachen brauchen nun einmal solche Verkürzungen, um effektiv zu sein. Und da sich die Reaktionen und Vorgehensweisen im Schnitt mit der Begehrtheit auf dem Partnermarkt verändern muss man eben auch eine Sprache berücksichtigen, die dem gerecht wird.

        Das ist meiner Meinung nach keineswegs entwürdigend.

        „Aber das passt zu meinem Eindruck, den ich generell von PU und seinen Jüngern habe.“

        Ja, schrecklich. Wie kann man nur meinen, dass eine Frau schöner ist als die andere und das in einem Wert ausdrücken? Ein Verbrechen. So etwas findet ja nirgendwo außerhalb von PU statt. Die 1-10 Skala ist ja auch nicht bereits seit Jahren in Männerkreisen (und vermutlich auch in einigen Frauenkreisen) beliebt und als praktisch erkannt worden.

        Wenn du etwas dagegen hast, dann hast du nicht etwas gegen PU, sondern gegen einen Großteil von Männern. Wir haben eben ein rationaleres Verhältnis zu der Bewertung von Schönheit, was auch damit zusammen hängt, dass Attraktivität bei uns verstärkt über körperliche Merkmale bewertet wird.

        „Aber wie man dann als Mann auf die Idee kommt, sie steht auf ein em Sockel und man müsse sie da runterholen, indem man sich wie ein Arschloch aufführt, geht an mir komplett vorbei.“

        Wie solltest du das Konzept auch verstehen können, wenn du nicht bereit bist, dich damit anders als ablehnend auseinanderzusetzen?

        „Sicher. Wahrscheinlich auch total unsachlich, nicht wahr?“

        Ja. Ich finde es gut, dass du es erkennst und würde mich freuen, wenn du zur Sachlichkeit zurückkehren würdest.

        „Meine Argumente nimmst du nur nicht wahr, bzw wertest sie als Ausnahme ab. Hab ich schon mal gesagt.“

        Das Argument „ich habe andere Erfahrungen gemacht als deine Theorie, insbesondere die von mir verdrehte und übertriebene Version deiner Theorie, die die ist, die ich als Einzige wahrnehme“ ist eben kein Argument.

        „Wieviel Erfahrung hast du als Frau, von einem arroganten Arschloch angesprochen zu werden?“

        Natürlich keine. Aber im Pickup geht es auch nur in deiner Version darum ein arrogantes Arschloch zu sein, dass eine Frau anspricht. Es geht darum, dass die Frau einen attraktiv findet und sich angezogen fühlt. Wer mit seinen Methoden Frauen abschreckt, der bekommt wenig Achtung. Die Methoden, die klappen, setzen sich durch und werden weitergegeben. Wenn diese Frauenfeindlich sind, dann nur deswegen, weil Frauen darauf reagieren, indem sie die Männer, die sich so verhalten im Schnitt anziehend finden.
        Ein Mann, der sich mit der Theorie vertraut macht, stellt dies sehr schnell fest. Man wird im Schnitt von Frauen wesentlich positiver aufgenommen. Natürlich überzieht man am Anfang einige Sachen oder macht Fehler. Aber der Grunderfolg zeigt sich sehr sehr schnell und in positiven Reaktionen von Frauen. Natürlich nicht in Reaktionen von allen Frauen, dazu sind Menschen zu verschieden. Aber das ändert nichts daran, dass die Mehrzahl der Frauen positiv reagiert.

        „Nein, tu ich nicht. Aber wenn ganz direkt von „Abwertung ihrerseits“ die Rede ist, dann ist das schon ein deutliches Signal.“

        Ja, aber nur, wenn du dich an diesem einen Wort festklammerst und den Rest weglässt.

        „Ich sehe an der These „Frauen mögen Arschlöcher“ nichts differenziertes. Und die ist ja hier Grundtenor.“

        Dann solltest du vielleicht noch mal genau lesen.

  4. Wenn du wirklich so selbstbewusst wärst, würdest du weniger emotional reagieren („maßlose Arroganz“, „Abgrundtief abstoßend“).

    • @ El Mocho
      Ach Gottchen, was ist denn das für eine Hobbykellerpsychologie? Was hat denn Selbstbewußtsein mit Emotionalität zu tun? Selbstbewußte Menschen können nicht emotional sein? Emotionale Menschen nicht selbstbewußt? Also an der Logik mußt du noch ein bisschen feilen. Und was bitte ist überhaupt emotional daran, Dinge deutlich beim Namen zu nennen?

      Satz mit x…

  5. „und gleichzeitig eine gewisse Zustimmung erteilt und damit der höhere Status akzeptiert“ … Also der höhere Status von Männern gegenüber Frauen? Was dieser Roissy wahrscheinlich sagen will: Frauen stehen auf überlegene Männer. Frauen stehen auf Männer, die als Anmache ihre sogenannte „Dominanz“ ausspielen. Frauen stehen darauf, wenn sie als weniger intelligent als Männer dargestellt werden.

    Wow! Finde nur ich das schwachsinnig?

    • Nö gugg dir nur die Dummschen an, die mitr 14 schon aussehen, als gingen sie auf den Straßenstrich?

      Soll ich ernsthaft vor solchen Mädchen/Frauen respekt haben?

      Fahrt mal in den Urlaub in ein Hotel mit vielen neureichen Russen.

      Da laufen 25 jährige hünsche Frauen mit 2-4 Kindern ihren Männern nach, die alle absolut scheisse aussehen. Und dann stell dir mal die Frage, ob sie den Mann auch hätten ohne das er Geld hat.

      • @Sebastian:
        Dass Mädchen sich in der Pubertät ausprobieren und ihre eigene geschlechtliche Identität noch finden müssen … da gebe ich dir voll und ganz recht. Und auch dass sie sich möglicherweise so anziehen, weil sie es in der BRAVO, der GIRL usw. sehen und nicht anders kennen. Dass du diese Mädchen jedoch als „dumm“ bezeichnest, finde ich beleidigend. Respekt sollte man ihnen auf jeden Fall zollen. So wie man jedem Menschen Respekt zollen sollte. (Als Gegenbeispiel könnte ich hier 14-jährige Jungs anführen, die ihrer Lehrerin mit der Handycam unter den Rock schauen … die repräsentieren doch auch nicht den Gipfel der menschlichen Evolution?!)
        Zu den Russinnen: In Russland herrschte nach dem Krieg der bekannte Männermangel. Fazit: Die Frauen dort mussten ganz andere Reize einsetzen, um sich einen „Versorger“ zu angeln. (Arbeitende Frauen waren verpönt, daher der „Versorger“.) Dieses Verhalten hat sich als kulturelle Identität in die Köpfe der Frauen und in der Konsequenz auch in die Köpfe der Töchter eingeprägt. Wobei ich dir bei einem Aspekt zustimmen muss: Es gibt sicherlich Frauen, die lieber einen Zahnarzt heiraten als Zahnmedizin zu studieren. Allerdings würde ich das keinesfalls verallgemeinern. Und diese Behauptung hilft uns ja auch nicht weiter.

        @Nick: Nein. Zitat: „Es geht um eine Statusdemonstration, das Darstellen eines höheren Wertes durch eine leichte Abwertung ihrerseits (…)“ – Der Mann stellt also seinen sozialen Status höher dar als den der Frau. Das hat doch Christian so formuliert? (ICH stimme da ja nicht wirklich zu!)

      • Der Mann stellt also seinen sozialen Status höher dar als den der Frau.

        ..und das kann man eben feministisch lesen („Mann an sich“ vs. „Frau an sich“), oder eben auf den sozialen Status bezogen (z.B. Akademiker vs. Facharbeiterin)

        Mit der Abwertung von „Frauen an sich“ gewinnt man natürlich keinen Blumenpott, die Tatsache dass Feminismus überwiegend in männlicher Identität bzw. Status nichts anderes zu sehen in der Lage ist, ist da belanglos.

      • (In dem Sinne ist z.B. Banker vs. Theaterwissenschaftlerin erstmal kein Statusunterschied – dann wären andere Statusindikatoren maßgeblich, beispielsweise eine herasgehobene Position in der Peergroup)

      • (ICH stimme da ja nicht wirklich zu!)

        Es geht ja um Merkmalshäufungen und Tendenzen, individuell gibt es eine große Steubreite.

        Und der „soziale Status“ muss auch nicht in „Mainstreammaßstäben“ bemessen sein. (ist er aber meistens)

    • „Also der höhere Status von Männern gegenüber Frauen?“

      Nein, der interessiert nur ein paar Feministinnen. Es geht um den sozialen Status insgesamt.

      Mit der Tatsache, dass man ein dickeres Auto fährt als AlleFrauen lockt man niemand hinter den Ofen hervor, belanglos.

      Interesannter ist schon wieder, ob das Auto dicker ist als das der Familie Müller.

    • @Julia

      „… Also der höhere Status von Männern gegenüber Frauen?“

      Nein, es geht nicht um Männer und Frauen. Sondern um diesen einen Mann und diese eine Frau. Ist eigentlich aus dem Text auch durchaus erkennbar.

      “ Was dieser Roissy wahrscheinlich sagen will: Frauen stehen auf überlegene Männer.“

      Ist das deiner Meinung nach nicht so? Hypergamy ist ja durchaus eher eine Frauensache.

      „Frauen stehen auf Männer, die als Anmache ihre sogenannte „Dominanz“ ausspielen.“

      Durchaus. Da gibt es ja auch einige Bestätigungen durch Studien. Vielleicht einfach mal in diesem Blog dazu suchen.
      Sie stehen jedenfalls auf Anführer, auf Beschützer, am besten natürlich mit einem weichen Kern. Dominanz klingt vielleicht zu negativ, es ist mit „Männer, die wissen, was sie wollen“ oder „Männer, die selbstbewusst sind“ weniger klar aber positiver umschrieben. Es geht dabei nicht um eine erniedrigende Dominanz im Sinne einer Befehlsgewalt. Sondern eher um eine positive Dominanz.

      „Frauen stehen darauf, wenn sie als weniger intelligent als Männer dargestellt werden.“

      Frauen stehen im Schnitt auf Männer, die intelligent sind. Auch intelligenter als sie. Nicht darauf, dass Männer an sich intelligenter sind als sie.

  6. Ohje, da hat aber jemand ins Wespennest gestochen…

    Wichtig ist vielleicht auch noch, daß man dazusagt, daß Necken und „Neggen“, so wie ich es verstehe, natürlich nicht bei schüchternen und unselbstbewussten Frauen angewendet werden soll (auf die das natürlich kränkend, arrogant und rüpelhaft wirkt und damit eher abschreckt), sondern eher bei den (aufgrund tatsächlicher oder eingebildeter Attraktivität) überselbstbewussten, die sich für Gottes Geschenk an die Menschheit halten und für die kein Mann gut genug ist, wenn er nicht ihre endlos lange Liste an Ansprüchen erfüllt. Wenn man in ein solcherlei aufgeblähtes Ego gezielt mit einer kleinen, spitzen Nadel einsticht, ist dann schnell die Luft raus. Der Punkt ist der, daß es auf Frauen attraktiv wirkt, wenn man ihnen zu verstehen gibt, daß man von ihnen eben nicht so übermäßig beeindruckt ist, wie viele andere, und sie so von ihrem überhöhten Sockel runterholt und auf die eigene Augenhöhe bringt. Das ganze natürlich immer in einer humorvollen, freundlichen Weise.

    Umgekehrt funktioniert das eher nicht: ein Mann mit übergroßem Ego wird sich von einer Frau, die ihn neckisch auf die Schüppe nimmt, eher nicht angezogen fühlen, sondern mehr von einer, die ihn bewundert.

      • Du hast recht, Dominanzphantasien beim Sex sind pfui.

        Entsprechendes Flirten und Necken ist zu unterlassen, die schädliche Wirkung sieht man ja daran, wie Christian hier tagtäglich Frauen runtermacht.

      • ..sorry, Machtphantasien hat jeder Mensch. Und Flirten und Necken sind immer Spielchen.

        Mir ist nicht ganz klar, woher ihr eurer moralisches Werturteil hernehmt, es geht hier nicht um ein Bewerbungespräch.

        Sicher. Man kann, mit einiger Bösgläubigkeit, den Text so auslegen dass es legitim wäre eine Frau mit wenig Selbstbewußtsein herunterzuputzen.

        Daraus eine grundsätzliche Haltung anzudichten, „Macht“ über „Frauen“ ausüben zu wollen ist abstrus.

  7. Hier wird sich mal wieder an der Formulierung einiger Worte aufgehangen ohne den Kontext zu beachten. Wie so oft, wie ich finde. Einfach nur, um wieder die Anti-Macho-Keule schwingen zu können.

    Kein Plan, warum hier einige so empört tun. Das freche, lustige Necken ist doch eine vollkommen legitime Art des Flirtens.
    Christian hat in seinem Text dabei die sozial-dynamische Bedeutung des Neckens erklärt bzw. wie beim PU die Sache abstrahiert dargestellt wird. Dabei tauchen dann eben auch die beliebte Streitwörter wie „Wert“ oder „Dominanz“ auf. Betrachtet man aber nun das Necken an sich, fällt einem auf, dass das alles nunmal mit einem Augenzwinkern gesagt wird und nicht beleidigend gemeint ist. Im Besten Falle spielt man sich ja auch die Bälle zu.

    Man klopft sich dabei doch nur gegenseitig ab, ob der andere auch eine Portion Selbstbewusstsein mitbringt, um nicht bei der ersten frechen Bemerkung heulend davon zu laufen.

    Man muss natürlich auch eine gewisse Intelligenz, Sinn für Humor und Rhetorik mitbringen, damit das dann auch wirklich lustig statt armselig/pseudo-dominant wirkt.

    Man muss sich doch aus Christians Texten nicht immer Absätze aus dem Kontext herausreissen und auf die Goldwaage legen.

    • @ trumfnator

      „Christian hat in seinem Text dabei die sozial-dynamische Bedeutung des Neckens erklärt bzw. wie beim PU die Sache abstrahiert dargestellt wird. Dabei tauchen dann eben auch die beliebte Streitwörter wie „Wert“ oder „Dominanz“ auf.“

      PU ist eben nicht umsonst umstritten.

      „Man klopft sich dabei doch nur gegenseitig ab, ob der andere auch eine Portion Selbstbewusstsein mitbringt, um nicht bei der ersten frechen Bemerkung heulend davon zu laufen.“

      Oder um das richtige Kontra zu geben, und nicht mit treudoofen Kulleraugen es ganz toll und anziehend zu finden, dass der Typ meint, er wäre irgendwie „mehr wert“.

      • @ Onyx

        In der gegenwärtigen Situation sind es vor allem Männer, die mit naiven Kulleraugen vor dem Phänomen stehen, dass sie lieb, verständnisvoll um Augenhöhe bemüht sind und die Mädelz sich reihenweise an die Hälse genau jener Männer werfen, die von Augenhöhe gar nichts halten und den knallharten Macho heraushängen lassen.

        PU hat das Verdienst, die feministische Vanilla-Vorstellung von weiblicher Sexualität, der sich die animalische männliche gefälligst anzupassen habe, einem Realitätstest zu unterziehen und siehe da: Frauen ticken mehrheitlich ganz, ganz anders, als FeministInnen und feministische Theorie behaupten.

        PU zerstört das Machtungleichgewicht, dass sich Feministinnen hier erarbeitet haben.
        Sie verlieren die Definitionsmacht in diesem Spiel.

        Ich glaube, das ist der Hauptgrund für den Ärger gegenüber PU.

        Wissen ist Macht.

        Männer erfahren etwas über die Realität weiblicher Triebhaftigkeit/Triebsteuerung.

        Endlich wieder.

        Nach Jahrzehnten des Betrugs/Selbstbetrugs.

      • @Roslin:
        PU hat das Verdienst, die feministische Vanilla-Vorstellung von weiblicher Sexualität, der sich die animalische männliche gefälligst anzupassen habe, einem Realitätstest zu unterziehen und siehe da: Frauen ticken mehrheitlich ganz, ganz anders, als FeministInnen und feministische Theorie behaupten.

        Tja, das hat man sich schon im 19. Jahrhundert mühsam aufgebaut. Als Gegenbewegung zum in der Neuzeit entstandenen Bild des „sündhaften Weibes“.

        Ab da nannte man das Weib auch Frau, in Anlehnung ans althochdeutsche „frouwa“: „vornehme, hohe Frau; Herrin“. Das brachte das männliche Ideal des Kavalliers hevor, es egab sich das heute tradionell genannte bürgerliche Geschlechterarrangement.

        „Herstory“ macht daraus „benevolent Sexism“, und versucht das Geschlechterarrangement selektiv zu kündigen, Neuverhandlung bitte nur partiell. Als ob Frauen auf das bürgerliche Geschlechterarrangement keinerlei Einfluß gehabt hätten.

        Der Mann darf selbstverständlich die für die weibliche Identität – seit anno 18xx – wichtige negative Abgerenzungs- oder Distinktionsschablone des triebhaft-animalischen behalten, sie wird eben einfach in kruden psychoanalytischen oder materialistischen Konstruktionen verpackt und, aufgrund dieser schicken neuen Verpackung, als „progressiv“ verkauft.

        Natürlich ist die Festellung, dass weibliche Sexualität ebenso animalisch und archaisch ist wie die Männliche – Mann will bevorzugt alles ficken was große Titten hat und frisch ins Erwachsenalter entlassen wurde, Frau will alles in Bett haben was das größte Fell erbeutet hat – ein schwer zu verdauender Angriff auf den bürgersweiblichen Narzissmus.

        Das Bürgertum ist ja genau angetreten mit der Parole, besser als der dekandente Adel zu sein.

      • ..und deswewgen hat man auch keinerlei Toleranz für diejenigen, die um diese Archaismen wissen, und einen spielerischen Umgang damit pflegen.

        Das Bürgertum braucht eben seine soziale Distinktion, und die ist schon immer eine Moralische gewesen.

      • ..oder, um mal ein berühmtes Bonmot de Bueavoirs vom Kopf auf die Füße zu stellen:

        „Niemand ist Männern gegenüber aggressiver oder herablassender als eine Frau, die ihrer bürgerlichen Weiblichkeit nicht ganz sicher ist“

        😉

    • @trumpfinator

      So ist es! Es ist ein lustiges, herausforderndes Abtasten, dass dennoch gewissen Mechanismen folgt.

      „Man muss natürlich auch eine gewisse Intelligenz, Sinn für Humor und Rhetorik mitbringen, damit das dann auch wirklich lustig statt armselig/pseudo-dominant wirkt.“

      Eben. Und dies muss auch die Gegenseite. Wer nicht genug Humor hat, um etwas Necken zu überstehen…

      „Man muss sich doch aus Christians Texten nicht immer Absätze aus dem Kontext herausreissen und auf die Goldwaage legen.“

      Da wäre ich auch sehr froh.

  8. Ich necke Tippse ständig, aber nie in Bereichen, wo’s ihr wirklich weh tun könnte, nie dann, wenn sie traurig ist, ohnehin näher am Weinen als am Lachen.

    Dann ist einfach in den Arm nehmen und drücken sinnvoller.

    Und das Schöne: Sie hält es genauso.

    Enseitiges Necken ist langweilig.

    Auf jedes Ping serviert mir Tippse ein Pong zurück.

    So macht Spielen Spaß, das verbindet.

    Auch sie kennt meine wunden Punkte, respektiert sie, erkennt, wenn ich keine Kritik, kein auch noch so harmloses Necken ertrage und drückt mich dann.

    Sehr schön ist das, von Tippse gedrückt zu werden.

    Ganz einfach.

    PS:

    Natürlich ist Tippse trotzdem ein vollkommen überflüssiges Weib, ein Luxusgeschöpf, eigentlich bereits meine Ex-Freundin.

    Ich weiß gar nicht, warum ich sie noch füttere und tränke.

    Wahrsceinlich nur, weil noch keine 25jährige in Sicht ist, durch die ich sie ersetzen könnte.

    Und sie einfach vom Hof zu jagen geht ja nun auch nicht.

    Es wird ja bald kälter.

    Tippse?

    Tippse, leg‘ das Messer weg!

    Tippse!!!

  9. Pingback: Pickup und zielgerichtetes, bewusstes Verhalten, das auf eine positive Reaktion aus ist « Alles Evolution

  10. @ Christian
    „Ja, schrecklich. Wie kann man nur meinen, dass eine Frau schöner ist als die andere und das in einem Wert ausdrücken? Ein Verbrechen. So etwas findet ja nirgendwo außerhalb von PU statt. Die 1-10 Skala ist ja auch nicht bereits seit Jahren in Männerkreisen (und vermutlich auch in einigen Frauenkreisen) beliebt und als praktisch erkannt worden.“

    Was hast du für ein Problem damit, dass ich eine solche „Werteeinteilung“ von Menschen kritisiere? Wo Menschen nur aufgrund subjektiver Eindrücke zu Zahlen gemacht werden. Warum polemisierst du das? Natürlich passt das ins Bild von PU generell. PU ist nicht gerade dafür bekannt, Menschen als Individuen zu betrachten.

    „Wenn du etwas dagegen hast, dann hast du nicht etwas gegen PU, sondern gegen einen Großteil von Männern.“

    Ich würde doch ganz entschieden widersprechen, dass der Großteil der Männer Frauen genauso betrachtet wie PU.

    „Wie solltest du das Konzept auch verstehen können, wenn du nicht bereit bist, dich damit anders als ablehnend auseinanderzusetzen?“

    Warum sollte ich etwas positiv gegenüberstehen, wenn es mich nicht überzeugt?

    „Das Argument „ich habe andere Erfahrungen gemacht als deine Theorie, insbesondere die von mir verdrehte und übertriebene Version deiner Theorie, die die ist, die ich als Einzige wahrnehme“ ist eben kein Argument.“

    Ich würde doch sehr darum bitten, meine Aussagen nicht nach eigenem Gusto falsch widerzugeben.

    „Aber im Pickup geht es auch nur in deiner Version darum ein arrogantes Arschloch zu sein, dass eine Frau anspricht.“

    Nein, nicht nur in meiner. Hier, und nicht nur hier, gibt es noch mehr Leute, die finden, dass ein gewisses, von PU empfohlenes Auftreten schon ziemlich arschlochmäßig ist. Die typische Reaktion darauf lautet dann meistens, dass Frauen sowas ja mögen würden. Es geht also keineswegs nur um „meine Version“.

    „Es geht darum, dass die Frau einen attraktiv findet und sich angezogen fühlt.“

    Wenn sich eine Frau schon angezogen fühlt, braucht es auch keine Rumkriegetechniken. Dann läuft das im Optimalfall von selbst. Wenn es nicht läuft, ist es mit der Anziehung wohl doch nicht so weit her. Es sei denn, eine Frau ist sehr schüchtern. Dann kann es helfen, einfühlsam auf sie zuzugehen, und vorsichtig Grenzen auszutesten. Aber selbst schüchterne Frauen brauchen niemanden, der ihnen sagt, was sie zu wollen haben.

    • @Onyx

      „Was hast du für ein Problem damit, dass ich eine solche „Werteeinteilung“ von Menschen kritisiere?“

      Ich habe ein Problem damit, weil es ein vollkommen normaler Vorgang ist und ich deine Kritik an denen, die sie praktizieren als menschenverachtend empfinde, weil du aus einem solchen normalen Vorgang eine Menschenverachtung und damit eine Abwertung derjenigen, die sie praktizieren konstruierst.

      „Wo Menschen nur aufgrund subjektiver Eindrücke zu Zahlen gemacht werden.“

      Sie werden nicht zu Zahlen gemacht. Der Mensch dahinter bleibt erhalten. Es wird nur eine Bewertung des Marktwertes vorgenommen. Wenn man sagen würde „eine Frau, die echt alle Männer wollen“ dann wäre es so ziemlich das gleiche. Stattdessen sagt man schlicht eine 10 oder eben eine andere Zahl, um sie einordnen zu können.

      „Warum polemisierst du das?“

      Weil deine Kritik aus meiner Sicht vollkommen an der Sache vorbeigeht. Du machst alltägliches zu Menschenhass. Ich halte deine Kritik gerade aufgrund der verwendeten Worte, die stark übertrieben sind, für nicht angebracht. Zu sagen, dass jemand eine 10 ist oder eben eine 8, weil sie nicht perfekt ist, hat diese Worte nicht verdient und es ist auch kein Alleinstellungsmerkmal im Pickup, so dass dein Hass hier unberechtigt ist.

      „Natürlich passt das ins Bild von PU generell. PU ist nicht gerade dafür bekannt, Menschen als Individuen zu betrachten.“

      Nicht mehr als jedes andere System, dass sich mit Menschen und deren Reaktionen in sozialen Systemen beschäftigt. Natürlich muss ein solches System zunächst Grundsätze aufstellen und verallgemeinern. Das wirst du in jedem Bereich haben, in dem es um menschliches Miteinander geht. Aber wie jedes gute System in dem Bereich bringt es natürlich auch Individualität mit hinein.
      ZB über den Punkt „Kalibrieren“, der das ist was einen Anwender auswendig gelernter Techniken von jemanden unterscheidet, der gut wird. Dabei geht es eben genau darum, die Techniken auf die jeweilige Person abzustimmen und innerhalb ihrer Grenzen zu bleiben, dass zu machen, auf das sie gut anspricht.
      Und auch innerhalb bestimmter Schemata ist jede Menge Platz für Individualität.

      Wenn es zB darum geht, dass man erst ihr Interesse wecken soll, indem man ihr eigene Werte demonstriert, dann kann das natürlich bei einem Punk etwas anderes sein als bei einem Banker und bei einer Punkerin wird man ebenso andere Punkte von sich in den Vordergrund stellen als bei einer Bankerin. Wenn es danach darum geht, etwas an ihr zu finden, was einen wirklich begeistert, was es rechtfertigt, dass man sie gut und interessant findet, damit sie versteht, warum man sich für sie als Mensch interessiert, dann kann das natürlich vollkommen individuell sein, von ihrer Briefmarkensammlung über ihre tiefe Kenntnis neomongolischer Literatur bis zu einer Charaktereigenschaft, die man an Frauen schätzt.

      Ich würde doch ganz entschieden widersprechen, dass der Großteil der Männer Frauen genauso betrachtet wie PU.

      Ich denke 90% der Männer haben Frauen schon mal das Zehnersystem verwendet um Frauen zu beschreiben. Ich habe bevor ich überhaupt wusste, was Pickup war, als 14jähriger seelige Sommertage in den Ferien damit verbracht im Schwimmbad mit Freunden Frauen zu bewerten und es war ein überaus beliebter Zeitvertreib bei nahezu allen Jungs, die ich kenne.

      „Warum sollte ich etwas positiv gegenüberstehen, wenn es mich nicht überzeugt?“

      Ich verlange gar nicht, dass du ihm positiv gegenüber eingestellt bist. Es geht um Sachlichkeit in der Bewertung. Mal ein Beispiel „Ich hasse Leberwurst, aber es scheint für andere Leute ein leckeres Lebensmittel zu sein“ Oder „Ich hasse es, wenn Leute sehr gläubig sind, aber ich kann sehen, dass es vielen halt im Leben gibt“.

      „Ich würde doch sehr darum bitten, meine Aussagen nicht nach eigenem Gusto falsch widerzugeben.“

      Was ist daran denn falsch wiedergegeben?

      „Nein, nicht nur in meiner. Hier, und nicht nur hier, gibt es noch mehr Leute, die finden, dass ein gewisses, von PU empfohlenes Auftreten schon ziemlich arschlochmäßig ist.“

      Dann nimm eben mal die Teile wahr, die nicht arschlochmäßig sind. Und die Gründe, aus denen einige Teile arschlochmäßig sind.

      „Die typische Reaktion darauf lautet dann meistens, dass Frauen sowas ja mögen würden.“

      In deiner Version ist es eine reine Manipulation und Menschenverachtung. In meiner Version ist es frech, lustig, herausfordernd. Du übertreibst die negativen Seiten und ignorierst, dass die Frauen dabei lachen und sich wohlfühlen. Sie sollen einen mögen und anziehend finden. Wenn man schlicht ein Arschloch wäre, dann würde das nicht geschehen.

      „„Es geht darum, dass die Frau einen attraktiv findet und sich angezogen fühlt.““

      „Wenn sich eine Frau schon angezogen fühlt, braucht es auch keine Rumkriegetechniken.“

      Was du nicht verstehst ist, dass die Techniken keine bloßen Rumkriegtechniken sind, sondern das Äquivalent eines Push-Up-BHs und einer gut sitzenden Jeans. Sie lassen Anziehung erst entstehen. Wegen des männlichen Auftretens findet sie ihn attraktiv. Es geht darum nicht einfach nur jemanden rumzubekommen, der einen attraktiv findet, sondern darum, dass man dafür sorgt, dass der andere einen attraktiv findet.

      „Dann läuft das im Optimalfall von selbst. Wenn es nicht läuft, ist es mit der Anziehung wohl doch nicht so weit her.“

      Klar, man kann sagen, dass man nichts dafür tut und einfach aufsammelt, was einen in den Schoß fällt. Aber warum sollte man, wenn man weiß, wie sexuelle und emotionale Anziehung aufgebaut werden kann? Dann ist es eben besser, dies auch aktiv zu tun (und damit auch für einen interessantere Partner anzusprechen).

      “ Es sei denn, eine Frau ist sehr schüchtern. Dann kann es helfen, einfühlsam auf sie zuzugehen, und vorsichtig Grenzen auszutesten. Aber selbst schüchterne Frauen brauchen niemanden, der ihnen sagt, was sie zu wollen haben.“

      Kann man ihnen auch nicht sagen. Glücklicherweise sind die Menschen da aber auch nicht so unterschiedlich. Es ist ungefähr so wie bei Frauen: Mit einer sportlich-schlanken Figur spricht 80 prozent der männer an

      • @ Christian
        „Ich habe ein Problem damit, weil es ein vollkommen normaler Vorgang ist und ich deine Kritik an denen, die sie praktizieren als menschenverachtend empfinde,“

        Tut mir ja leid für dich, wenn du das so aufnimmst.

        „Sie werden nicht zu Zahlen gemacht. Der Mensch dahinter bleibt erhalten.“

        Sehe ich nicht so. Bei der ganzen Verallgemeinerung wird Frauen jede Individualität abgesprochen. Es sind nur Objekte, an denen irgendwelche PU-Grundsätze nach Schema F abgearbeitet werden.

        „Du machst alltägliches zu Menschenhass […] so dass dein Hass hier unberechtigt ist. “

        Nun mal nicht übertreiben, ok? Erst Verachtung, jetzt Hass. Jetzt komm mal wieder runter.

        „“PU ist nicht gerade dafür bekannt, Menschen als Individuen zu betrachten.“
        „Nicht mehr als jedes andere System, dass sich mit Menschen und deren Reaktionen in sozialen Systemen beschäftigt.““

        Und welches andere System hat hauptsächlich das Ziel, tief in das Intimleben eines Menschen einzugreifen? Welches andere System bezeichnet sich als erfolgreich, wenn man möglichst viele Sexualkontakte zu verzeichnen hat und zeichnet sich dabei dadurch aus, dass von Gefühlen offensichtlich keinerlei Rede zu sein scheint? In diesem Zusammenhang finde ich das Ignorieren der Individualität durchaus verwerflich.

        „Und auch innerhalb bestimmter Schemata ist jede Menge Platz für Individualität.“

        Auch nur im Rahmen fest vorgegebener Regeln. Wenn du A tust, dann wird sie mit B reagieren und dann kannst du C machen. PU macht aus flirten, einem Spiel, das Spaß machen soll, mathematische Gleichungen und kühle Analysen. Und das macht es so unerotisch.

        „Ich denke 90% der Männer haben Frauen schon mal das Zehnersystem verwendet um Frauen zu beschreiben.“

        Und ich denke nicht, dass 90% der Männer nach Schema F handeln, um bei einer Frau zu landen.

        „Ich verlange gar nicht, dass du ihm positiv gegenüber eingestellt bist. Es geht um Sachlichkeit in der Bewertung.“

        Eben hast du mir noch vorgeworfen, würde mich nur ablehnend damit auseinandersetzen. Ist eine ablehnende Haltung bereits Unsachlichkeit?

        „Was ist daran denn falsch wiedergegeben?“

        Willst du mich verarschen? Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass das:

        „„ich habe andere Erfahrungen gemacht als deine Theorie, insbesondere die von mir verdrehte und übertriebene Version deiner Theorie, die die ist, die ich als Einzige wahrnehme““

        mein Argument ist? Ist das wirklich deine Interpretation auf meine Sicht der Dinge?

        „Dann nimm eben mal die Teile wahr, die nicht arschlochmäßig sind.“

        Wenn mir mal was auffällt, wo ich nicht spontan „och nee, schon wieder so ein Scheiß“ denke, werde ich mich dazu äußern.

        „In deiner Version ist es eine reine Manipulation und Menschenverachtung. In meiner Version ist es frech, lustig, herausfordernd. Du übertreibst die negativen Seiten und ignorierst, dass die Frauen dabei lachen und sich wohlfühlen.“

        Du gehst eben von anderen Voraussetzungen aus als ich. Zum Beispiel von einem anderen Frauenbild. Du setzt einen bestimmten Frauentyp in den Fokus mit dem bestimmten, dazu passenen Männertyp, und stellst das als die breite überwiegende Masse mit nur wenigen Abweichungen dar. Was DU ignorierst, ist die Tatsache, dass diese Abweichungen eben nciht so marginal sind, wie du glaubst.

        „Wegen des männlichen Auftretens findet sie ihn attraktiv.“

        Siehst du, da haben wir es wieder. Natürlich finden Frauen Männlichkeit attraktiv, jedenfalls solange sie heterosexuell sind. Aber du findest nur ganz bestimmte Verhaltensweisen männlich (ich frage nicht nach, welche das sind, ich ahne schon, was dann wieder kommt) und alles was davon abweicht, ist eben nicht männlich und daher weniger erfolgreich. „Erfolgreich“ im Sinne von, zum Schuß zu kommen. Meiner Meinung nach übersiehst du die vielen Facetten, die einen Menschen attraktiv und anziehend machen können. Frech, herausfordernd und dominant zu sein, ist da nur ein winziger Teil von unzähligen.

        „Klar, man kann sagen, dass man nichts dafür tut und einfach aufsammelt, was einen in den Schoß fällt. “

        Das hab ich nicht gesagt. Optimalfall heißt für mich, dass sich beide aufeinander zubewegen, ohne dass sich einer zwanghaft in Szene setzt.

        „Glücklicherweise sind die Menschen da aber auch nicht so unterschiedlich.“

        Im Rheinland gibt es die Volksweisheit „Jeder Jeck ist anders“. Da glaub ich eher dran.

      • @Onyx
        Ist das wirklich deine Interpretation auf meine Sicht der Dinge?
        Welcher Filter auch immer kaputt ist aber ich befürchte: ja das ist sie.

        Könnte damit zusammenhängen, dass Verallgemeinerungen nach gewissen Schemata sich dauerhaft auf die Wahrnehmung auswirkt 😛 Wäre jetzt meine These.

      • Könnte damit zusammenhängen, dass Verallgemeinerungen nach gewissen Schemata sich dauerhaft auf die Wahrnehmung auswirkt

        Ja, da ist was dran. Anders kann wohl nicht erklärt werden, warum den ganzen Thread hindurch auf „einseitige“/“menschenverachtende“/“sich auf den höchsten Stuhl setzende“ „Abwertung“ gepocht und gepoltert wird, wenn doch ganz klar im Text zu lesen ist:

        Es entspannt sich in der Regel ein lustiger Dialog, bei dem sie sich herausgefordert fühlt und mitmacht.

        Ich sehe da auch kaum eine andere Interpretationsmäglichkeit als die Christians.

  11. @ Onyx

    *Auch nur im Rahmen fest vorgegebener Regeln. Wenn du A tust, dann wird sie mit B reagieren und dann kannst du C machen. PU macht aus flirten, einem Spiel, das Spaß machen soll, mathematische Gleichungen und kühle Analysen. Und das macht es so unerotisch.*

    Wo liegt das Problem, Onyx.

    Schön, bei Dir würde PU nicht wirken.

    Damit bist Du raus aus dem Spiel.

    Wenn die Mehrheit der Frauen auch so denkt, wunderbar für Dich, Pech für PU’ler.

    Frauen haben es in der Hand, PU’ler abblitzen zu lassen.

    Die Strategien und Theorien liegen offen auf dem Tisch, sind einsehbar für jede Frau, die sich damit gegen PU wappnen kann.

    Du musst hier niemanden schützen.

    Das können Frauen doch ganz gut selbst.

    Weshalb mich die Geduld Christians wundert, mit der er seine Haltung gegenüber Dir meint rechtfertigen zu müssen.

    Ich stehe ja mehr auf dem Standpunkt: „Männer verhalten sich, Frauen verhalten sich, basta. Geht damit um.“

    Verstehe nicht, warum Männer ihr Verhalten gegenüber Dir oder anderen Frauen rechtfertigen sollten.

    Wenn sie damit bei Frauen nicht ankommen, nun, dann ist das eben so – Pech gehabt.

    Wenn Frauen mit ihrem Verhalten bei Männern nicht ankommen, nun, dann ist das eben so – Pech gehabt.

    Hier verhandeln erwachsene, mündige Menschen ihre Beziehungen untereinander.

    Wenn der Push-up-BH wirkt, ist das die „Schuld“ der Männer, die darauf „hereinfallen“.

    Wenn „Verführungskunst“ (PU) wirkt, ist das die „Schuld“ der Frauen, die darauf hereinfallen.

    Es wird mit offenen Karten gespielt.

    • Das Problem ist wohl eher, sich als Feministin profilieren zu müssen.

      Entrüsteter Pathos ist ein Apell an Emotionen, und zuallermeist nicht selbst eine Emotion, die von einer eventuellen Betroffenheit von einem diskutierten Problem herrührte.

      Das Etablieren ist eben ziemlich schwierig wenn einem der Wille nicht gegeben ist, sich mit Feminismus auseinanderzusetzen. Dann wird eben zwangsläufig unreflektiert der MacKinnonsche/Dworkinsche Begriff der Objektifizierung übernommen.

      Klar ist das Nennen dieser Namen eine „Keule“. Wenn man nix über diejenigen Begriffe weiß, die man anderen mit zutiefst empörtem Pathos vorwurfsvoll an den Kopf wirft, dann muss man das Nennen des Urspungs der Begriffe zwangsläufig als „keulend“ empfinden.

      (Etwas weniger angestaubte Theorien machen „Objektifizierung“ überwiegend an fehlendem Respekt in konkreten Situationen aus. Das Bewerten von „Äußerlichkeiten“ wie Attraktivität schließt Respekt ebensowenig aus wie „bloßes“ sexuelles Interesse. Hingegen kann eine Patronisierung, wie z.B. das Absprechen der Fähigkeit von Frauen, ihre sexuellen Beziehungen selbst auszuhandeln, durchaus eine Objektifizierung sein)

      • Unterstellung – Guckst du gerade in einen Spiegel?

        „maßlose Arroganz [..] abstoßend“; „Verdinglichung .. Menschenverachtend .. ekelhaft“; „„Die Frau“ ist genau so gemeint wie aus dem aufgeführten Zitat „das Darstellen eines höheren Wertes durch eine leichte Abwertung ihrerseits,“

        Unterstellung – natürlich ist das Motiv „als Feministin profilieren“ eine Unterstellung. Nur fällt es mir schwer, eine andere Erklärung dafür zu finden dass du den Text offenbar gezielt fehlliest, und Andere mit nachweislich von Dworkin/MacKinnon stammenden Interpretationsmustern moralisch schwer angreifst.

        Die Unterstellung, sich profilieren zu wollen ist ja nun weiß Gott harmlos im Vergleich zu der Unterstellung, andere „ekelhaft“ zu Entmenschlichen.

      • ..wobei die Formulierung „ist wohl eher“ obendrein eine starke Abschwächung der Unterstellung ist.

        Der Rest ist fast durchweg belegbar.

      • Ich muß dich ja wirklich schwer getroffen haben.
        Ja, ich finde so manches beschriebene PU-Gebaren arrogant und abstoßend. Das ist nun mal meine Meinung. Wenn du das so schlecht verkraftest, lies meine Beiträge doch einfach nicht.

      • Ich muß dich ja wirklich schwer getroffen haben.

        Küchenpsychologie als Argument.

        Nein, ich habe einfach nur keine Lust mehr auf ein gesellschaftliches Klima, in dem beliebig und unbelegt (bzw. unhaltbar belegt) das Stigma „Frauenfeindlich“ verteilt werden darf.

        Das ist nun mal meine Meinung.

        Du meinst nicht nur, du beschuldigst. (z.b. „Entmenschlichend“)

        Mit sich auf das Theoriegebäude Dworkins stützenden Begründungen.

  12. @ Christian

    *Ich denke 90% der Männer haben Frauen schon mal das Zehnersystem verwendet um Frauen zu beschreiben. Ich habe bevor ich überhaupt wusste, was Pickup war, als 14jähriger seelige Sommertage in den Ferien damit verbracht im Schwimmbad mit Freunden Frauen zu bewerten und es war ein überaus beliebter Zeitvertreib bei nahezu allen Jungs, die ich kenne.*

    Ich habe das Zehnersystem noch nie verwendet, aber natürlich bewerten die meisten Männer Frauen, ganz unwillkürlich: sehr schön, schön, sehr hübsch, hübsch, durchschnittlich, unschön, häßlich, Vogelscheuche usw.

    Es machte mir keine Mühe, diese meine individuelle Bewertung in eine Zehnerskala zu übertragen.

    Z.B. Tippse: rein körperlich eine gute 6, vielleicht eine 7, aber keine auffallend-aufrregende Schönheit.

    Hätte sie mir in einem Zug einfach nur gegenübergesessen, ich hätte mich nicht danach gedrängt, an ihre Telefonnummer zu kommen.

    Aber ich habe sie in einem Internetforum kennengelernt (kein Flirtforum, war nie mein Ding) und sie hat mich über sich „stolpern“ lassen, kreuzte immer wieder meinen Weg mit klugen, witzigen, bösen Bemerkungen und war dabei doch von atemberaubenden Feingefühl, ging nie zu weit, immer sehr weit, aber eben nie zu weit, mit traumwandlerischer Sicherheit, so dass sie rasch eine 10 bekam, meine ganz persönliche 10 für das Gesamtkunstwerk Tippse und es ist einfach nur albern, zu glauben, eine solche Bewertung entmenschliche Tippse.

    Männer sollten sich für ihr Bewerten von Frauen nicht rechtfertigen, sondern es einfach tun.

    Frauen, die sich gekränkt fühlen, sollen sich gekränkt fühlen und spielen, mit wem sie wollen.

    Ganz einfach.

  13. Pingback: Überblick: Pickup und Game | Alles Evolution

  14. Pingback: Mag sie mich oder ist sie nur nett? – Indikatoren für Interesse | Alles Evolution

  15. Dazu mal ein paar Studien:

    „Erwachsene können ihren Hang zur Verspieltheit in vielen Situationen positiv nutzen. Sie sind gut im Beobachten, nehmen leicht neue Perspektiven ein und gestalten monotone Aufgaben für sich interessant. Gleichzeitig ist Verspieltheit aber nicht gleichzusetzen mit Humor. Stattdessen brauche es dafür neue Begriffe, schreiben Psychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift „Personality and Individual Differences“.

    „Die aktuelle Studie gebe auch Anreize für weitere Forschungsbereiche, wie der Evolutionspsychologie: Zwar hat Verspieltheit keinen direkten Überlebensvorteil, könnte aber bei der Partnerwahl und in Liebesbeziehungen eine wichtige Rolle spielen. Mit diesem Thema werden sich die halleschen Psychologen in den kommenden Monaten beschäftigen.

    Quelle: http://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=2656

    „Verspielte Erwachsene werden bei der Partnerwahl bevorzugt
    Welche Eigenschaften schätzen junge Erwachsene an einem potentiellen Partner für langfristige Beziehungen? Eine neue Studie der UZH zeigt, dass es neben Freundlichkeit, Intelligenz, Humor auch Verspieltheit wichtig ist – bei Frauen und Männern gleichermassen. Verspielte Menschen schätzen auch Humor, Spassorientierung, Gelassenheit und Kreativität in Partnern als wichtiger ein, als nicht verspielte“

    Quelle: http://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/archive/2015/-verspielte-erwachsene-werden-bei-der-partnerwahl-bevorzugt.html

    „nach Prof. Mary Ballard von der Appalachian State University spielen Verhaltensweisen wie z. B. „Necken“ eine wichtige Rolle, um die Intimität zu erhöhen oder Sex zu initiieren“

    Quelle: M. E. Ballard, S. Green, C. Granger: Affiliation, flirting, and fun: Mock aggressive behavior in college students.. In: Psychological Record. 53, Nr. 1, 2003, S. 33-47. Abgerufen am 8. Mai 2012.

    Ganz allgemein auch mal ein Artikel auf Parship:

    „Grenzen austesten
    Paare, die hingegen gerade erst zueinander gefunden haben, testen auf diese Weise die Grenzen des anderen aus, probieren, wie weit sie gehen können, und ob sie sich danach wieder versöhnen können – kurz gesagt: Dieses neckische Ziehen und Zerren ist ein kleiner Test für die wirklichen Krisensituationen. Es sagt aber auch auf liebevolle Weise: „Ich mag dich, kann es aber gerade nicht anders zeigen.“

    Quelle: https://www.parship.at/love-facts/was-sich-liebt-das-neckt-sich.htm

    Weitere Untersuchungen:

    „Paare mit einer stabilen Beziehung sind humorvoller
    Keltner forderte in einer Studie 60 Paare auf, sich Spitznamen für den Anderen auszudenken und das Entstehen dieser Namen mit einer kurzen Geschichte zu erklären. Das Ergebnis: Paare, die ihre Beziehung als stabil einstuften, neckten sich auf humorvollere und einfallsreichere Weise als jene, die ihre Beziehung eher als unbefriedigend empfanden.

    Aber auch Männer und Frauen, die bereits ihre baldige Trennung beschlossen haben, waren sehr einfallsreich im gegenseitigen Neckumgang – und kamen sich darüber sogar wieder näher. Nach Keltners Ansicht ein deutliches Indiz dafür, dass Hänseleien helfen können, Distanz abzubauen und feindliche Fronten aufzuweichen.

    Dies kann John Gottman von der Washington-Universität in Seattle nur bestätigen. Seine Untersuchung an 130 Frischvermählten ergab, dass sich bei den Männern Herzschlag und Schweißproduktion senkten, wenn sie von ihrer Frau aufgezogen wurden. Außerdem zeigte sich, dass die Chancen für eine Ehe deutlich steigen, die nächsten sechs Jahre zu überstehen, wenn die Frauen ihren Männern immer wieder ein paar neckende Spitzen setzen. Gottman: „Necken sorgt für einen natürlichen Abbau von Konflikten und Spannungen und trägt dadurch zur Stabilität einer Beziehung bei.“

    Quelle: http://www.wz.de/home/ratgeber/familie-jugend/was-sich-liebt-das-neckt-sich-1.162295

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