„Frauenquote bedroht Männerkarrieren“

Ein Artikel in der Zeit stellt Auswirkungen der Frauenquote dar:

„Die Chancen für Frauen, Karriere zu machen“, heißt es dort, „waren noch nie so gut wie heute.“

Auch weil Headhunter zielgerichtet auf Frauen angesetzt werden: Wer etwa der Deutschen Telekom eine Führungskraft vermitteln möchte, muss auf seiner Kandidatenliste mindestens 30 Prozent ebenso qualifizierte Frauen vorschlagen.

„Die Nachfrage nach Frauen im Top-Management ist in den letzten Monaten sehr stark gestiegen“, sagt Sylvia Tarves, Geschäftsführerin von Leading Women, einer auf die Vermittlung weiblicher Führungskräfte spezialisierte Personal- und Gender-Balance-Strategieberatung, „von Unternehmen – und verzweifelten Kollegen anderer Personalberatungen.“

Die Folge dieser einseitigen Besetzungspolitik: Wo auch immer zuletzt ein Plätzchen in auf der Führungsebene frei wurde, kamen Frauen zum Zuge. (…) „Auf den Empfehlungslisten der Headhunter sind Frauen längst in der Überzahl. Die Männer, die dort aufgelistet sind, haben mitunter nur noch Alibi-Funktion“, sagt Manfred Gentz, Aufsichtsratschef der Deutschen Börse und Mitglied der Corporate Governance Kommission der Bundesregierung. „Selbst wenn sie besser qualifiziert sein sollten als ihre Konkurrentinnen, ist davon auszugehen, dass derzeit meistens Frauen den Vorzug erhalten. Das könnte man als umgekehrte Diskriminierung bezeichnen“

Besser wäre natürlich eine Anstellung einfach nach Leistung. Da wird die Gegenseite nur einwenden, dass Frauen dann nicht fair behandelt werden. Das auch das Verhalten der Frauen selbst dazu beiträgt, dass sie weniger in Spitzenpositionen vertreten sind (und das dies unter Betrachtung der Lebensqualität für sie nicht schlechter sein muss) wird leider nicht erwähnt.