Selbermach Samstag 292 (30.05.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

231 Gedanken zu “Selbermach Samstag 292 (30.05.2020)

      • „Ich bin als Frau pro Gleichberechtigung.“

        Hatten wir da nicht unterschiedliche Vorstellungen von Gleichberechtigung?

        Praktisch alle Feministinnen sind für die Gleichberechtigung – solange sie bevorzugt bedient werden.

        • @carnofis:
          „Hatten wir da nicht unterschiedliche Vorstellungen von Gleichberechtigung?“

          Wie viele unterschiedliche Definitionen von Gleichberechtigung kennst du denn?

          „Praktisch alle Feministinnen sind für die Gleichberechtigung – solange sie bevorzugt bedient werden.“

          Ziemlich dämliche Unterstellung!

          • „Wie viele unterschiedliche Definitionen von Gleichberechtigung kennst du denn?“

            Zwei.
            Eine allgemeine und eine weibliche.
            Die weibliche ist identisch mit Gleichstellung – was ja angeblich sogar das GG fordert.

            „Ziemlich dämliche Unterstellung!“

            Du weißt schon, wo der Begriff „dämlich“ herkommt? 😛
            Wenn ja, dann war das ein pfiffig-hintergründiger Konter.

          • @carnofis:
            „Zwei.
            Eine allgemeine und eine weibliche.
            Die weibliche ist identisch mit Gleichstellung – was ja angeblich sogar das GG fordert.“

            Ich kenne nur eine allgemeine Definition! Warum ist man hier eigentlich ständig mit Unterstellungen und Vorurteilen konfrontiert. Was ist das Problem daran einfach normal sachlich zu diskutieren?

          • „Warum ist man hier eigentlich ständig mit Unterstellungen und Vorurteilen konfrontiert.“

            Erfahrung?

            Hast Du Dir mal die Mühe gemacht und ein wenig durch diesen Blog gesurft?
            Fast jeden Tag gibt es ein Thema, in dem feministische Thesen oder Unterstellungen zur Diskussion gestellt werden.
            Und eines der häufigsten Themen ist die – ich unterstelle GEWOLLTE – Verwechslung von „Gleichstellung“ und „Gleichberechtigung“.
            Wenn Du da einen signifikanten Unterschied machst und tatsächlich von GleichBERECHTIGUNG schreibst, wenn Du Gleichberechtigung meinst, dann bist Du bislang die zweite Feministin (wenn Du nicht dieselbe bist), die das hier im Blog so sieht.
            Alle anderen fordern GleichSTELLUNG – und meinen BEVORZUGUNG.

          • @carnofis:
            „Wenn Du da einen signifikanten Unterschied machst und tatsächlich von GleichBERECHTIGUNG schreibst, wenn Du Gleichberechtigung meinst, dann bist Du bislang die zweite Feministin (wenn Du nicht dieselbe bist), die das hier im Blog so sieht.“

            Warum ist es eigentlich so schwer zu begreifen, dass ich genau das schreibe, was ich meine. Wenn ich Gleichberechtigung schreibe, dann meine ich auch Gleichberechtigung, sollte eigentlich nahe liegen.

            Diesen Blog kenne ich schon ein wenige länger und auch die Artikel, die hier immer so erscheinen. Möglicherweise bin ich dieselbe Feministin an die du jetzt denkst. Ich hatte mal einen anderen Blog und anderen Nutzernamen, aber alles gelöscht mittlwerweile.

          • „Warum ist es eigentlich so schwer zu begreifen, dass ich genau das schreibe, was ich meine.“

            Darf ich mit Goethes Faust antworten? „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“.

            „Wenn ich Gleichberechtigung schreibe, dann meine ich auch Gleichberechtigung, sollte eigentlich nahe liegen.“

            Es liegt eben NICHT nahe. Lies Dir mal Semikolons Beiträge durch. Die würde auch jeden Eid schwören, nichts anderes, als Gleichberechtigung zu wollen.
            Aber sie hat eben eine sehr typisch feministische Vorstellung von Gleichberechtigung, die objektiv betrachtet eine knallharte Frauenbevorzugung ist.
            Und Semi ist die typische Feministin.

          • „Ziemlich dämliche Unterstellung!“
            Wirklich? Bist du denn dafür, dass Frauen Wehrpflicht leisten MÜSSEN? Bist du dafür, dass Frauen zu 50% das Sorgerecht aberkannt bekommen (Durchschnittswert)?
            Bist du dafür, dass Frauen höhere Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen da sie in Durchschnitt länger leben?
            Bist du dafür, dass öffentliche Einrichtungen die zu viele Frauen haben, erst wieder solche einstellen dürfen wenn die Quote von 50% Männer erreicht wurde?

            Wenn du eine Frage mit „nein“ beantwortest bist du nicht für Gleichberechtigung und das ist dann auch keine Unterstellung, sondern eine von dir ausgeführte Tatsache. Wobei keine Antwort bereits die erwartete Antwort darstellt.

          • @PfefferundSalz

            Wirklich? Bist du denn dafür, dass Frauen Wehrpflicht leisten MÜSSEN?“

            Nein, ich bin gegen Wehrpflicht, es sollte eine allgmeine Dienstpflicht geben für beide Geschlechter.

            „Bist du dafür, dass Frauen zu 50% das Sorgerecht aberkannt bekommen (Durchschnittswert)?“

            Natürlich nicht. Ich bin dafür, dass beim Sorgerecht im Sinne des Kindes so entschieden wird, dass es das Beste für das Kind ist. Ergebnisgleichheit hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun!

            „Bist du dafür, dass Frauen höhere Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen da sie in Durchschnitt länger leben?“

            Nein, da es sich nur um Durchschnittswerte handelt und das die einzelnen Personen benachteiligt.

            Bist du dafür, dass öffentliche Einrichtungen die zu viele Frauen haben, erst wieder solche einstellen dürfen wenn die Quote von 50% Männer erreicht wurde?“

            Gleichberechtigung bedeutet nicht Ergebnisgleichheit!!! Ich bin gegen jede Art von Quoten. Dazu kann ich dir auch meinen Artikel zum Thema Frauenquote empfehlen: https://jalavarietas.wordpress.com/2020/05/16/brauchen-wir-eine-frauenquote/

            „Wenn du eine Frage mit „nein“ beantwortest bist du nicht für Gleichberechtigung und das ist dann auch keine Unterstellung, sondern eine von dir ausgeführte Tatsache. Wobei keine Antwort bereits die erwartete Antwort darstellt.“

            Du scheinst hier derjenige zu sein, der Gleichberechtigung und Gleichstellung verwechselt: Gleichberechtigung bedeutet eben nicht eine Ergebnisgleichheit von 50/50, sondern gleiche Startbedingungen!

          • „Du scheinst hier derjenige zu sein, der Gleichberechtigung und Gleichstellung verwechselt: Gleichberechtigung bedeutet eben nicht eine Ergebnisgleichheit von 50/50“

            Da hat jala recht.

      • Hast du hier früher nicht unter anderem Namen kommentiert? Auch noch mit anderem Block?

        Und erwartest du nicht von einem Date mit einem Mann, das er für dich zahlt, während du nochmal was machst, außer dich für das Date hübsch zu machen, so wie er, oder zu versuchen dein bestes Ich zu sein, so wie er, oder interessant und unterhaltsam zu sein, so wie er?

        • @Matze:
          „Hast du hier früher nicht unter anderem Namen kommentiert? Auch noch mit anderem Block?“

          Ja, aber mein erster Blog ist schon länger gelöscht.

          „Und erwartest du nicht von einem Date mit einem Mann, das er für dich zahlt, während du nochmal was machst,…“

          Ich erwarte nicht von einem Mann, dass er bei einem Date zahlt, sondern das er beim ersten Date zahlt. Ich stehe eher auf eine traditionelle Rollenverteilung.

          • jalavarietas,

            „Ich stehe eher auf eine traditionelle Rollenverteilung.“

            Die traditionelle Rollenverteilung beinhaltet unterschiedliche Rechte und Pflichten. Das schließt eine Gleichberechtigung im Wortsinn aus.

            Vermutlich meinst Du „Ich stehe auf Rollenspiele mit traditionellem Drehbuch aber ich bestimme wann das Spiel vorbei ist“

            😉

          • @Matze:
            Ich finde, das kann ja jeder selbst entscheiden, ob er zahlt oder nicht. Diejenigen, die beim ersten Date meinen, das sie nicht zahlen, kommen dann eben nicht in die engere Wahl!

            Was genau ist das Problem damit? Du hast als Man auch das Recht mit der Erwartung zum Date zu gehen, dass du eingeladen wirst und nur in dem Fall dich weiter zu treffen. Ja, ich weiß dass deine Chancen dann vermutlich eher gering sind.
            Bei mir sind die Chancen, dass der Mann zahlt aber nicht gering, was ist also so schlimm daran? Ich zwinge ja niemanden dazu, das er die Rechnung übernimmt.

          • @Peter Müller

            Ich weiß, was ich schreibe und meine auch das, was ich schreibe! Eine traditionelle Rollenverteilung schließt eine Gleichberechtigung nicht aus. Es geht schließlich um eine Art zu leben zu der sich zwei Personen freiwillig entscheiden und die nicht vom Staat vorgeschrieben wird!

          • Du willst keine Gleichberechtigung, Du willst einen Mann, der die gleichen Vorstellungen wie Du hat, wer was zu leisten hat.

            Das ist doch ein deutlicher Unterschied.

          • jalavarietas,

            „Es geht schließlich um eine Art zu leben zu der sich zwei Personen freiwillig entscheiden und die nicht vom Staat vorgeschrieben wird!“

            Der Staat schreibt da wenig vor. Seit der Abschaffung des §175 StGB eigentlich gar nichts mehr, bis auf den Schutz von Minderjährigen.

            Du könntest ja mal Deine Vorstellung der traditionellen Rollenverteilung ausformulieren. Zumindest gegenüber Deinen Dates wäre das fair, damit sie wissen was auf sie zukommt 😉

          • @marc:

            „Du willst keine Gleichberechtigung, Du willst einen Mann, der die gleichen Vorstellungen wie Du hat, wer was zu leisten hat.“

            Natürlich möchte ich einen Mann, der die gleichen Vorstellungen wie ich hat, aber das schläft es doch nicht aus, dass ich rechtlich eine Gleichberechtigung möchte!

          • @Peter Müller:
            „Du könntest ja mal Deine Vorstellung der traditionellen Rollenverteilung ausformulieren. Zumindest gegenüber Deinen Dates wäre das fair, damit sie wissen was auf sie zukommt 😉“

            Wie kommst du darauf, dass ich es gegenüber meinen Dates nicht mache? Man redet doch natürlich darüber, was die Vorstellungen man vom Leben hat!
            Aber vielleicht formuliere ich das auch mal als Blogartikel aus…

          • @Jalavarietas:

            Gegen das Bezahlen von einem Getränk oder zwei Getränken hätte ich beim ersten Date nichts auszusetzen, da es für mich unter Geringfügigkeit fiele.

            Ich habe nichts gegen eine traditionelle Rollenverteilung, wenn sie einvernehmlich ist.

            Aber beim ersten Date zu erwarten, dass der Mann zahlt, wäre für mich grds. ein No-Go.

            Es vermittelt mir nicht den Anschein einer Rollenverteilung, sondern, dass ich für jdn. zahlen soll, die ich eigentlich noch gar nicht kenne und die sich eigentlich von ihrer guten Seite zeigen möchte.

            Damit werde ich von der Frau in die Rolle desjenigen gedrängt, der sich bemühen/beweisen muss, um die Gunst bzw. das Wohlwollen der Frau zu erreichen.

            Ich fühle mich da nicht gleichwertig. Es hat gleich zu Beginn etwas von Unterwerfung, obwohl zu Beginn und während der Partnerschaft sich eigentlich beide um einander bemühen sollten.

            Ich weiß noch gar nicht, ob die Dame es überhaupt wert ist, werde aber zur Vorleistung gedrängt.

            Es würde für mich definitiv einen schlechten Eindruck hinterlassen. Ich wüsste nicht, ob es mir ein zweites Date wert wäre, um zu ermitteln, ob ich es mit einer Golddiggerin, Escort-Lady oder einer Traditionellen zu tun habe.

            Aber ich finde an deiner Präferenz als solche nichts verwerfliches. Sie wäre nur nicht kompatibel mit meiner.

          • „ob ich es mit einer Golddiggerin, Escort-Lady oder einer Traditionellen zu tun habe.“

            Sehr anschaulich. Es ist wirklich erstaunlich, dass sich diese offensichtliche Form der weiblichen Habgier auch bei Frauen fortpflanzt, die eigentlich Gleichberechtigung dufte finden.

            Ist es ihnen zu unromantisch, wenn man die Rechnung teilt? Ist Romantik gleich weiblicher Versorgungserwartung? Woher kommt die Anspruchshaltung, dass der Mann für die Frau bezahlt? „War schon immer so“, finde ich als Argument in der aktuellen Feminismuswelle nicht akzeptabel.

            Unsere neuen „starken“ Frauen möchten ausgehalten, für ihre Anwesenheit bezahlt werden. Erst beim Date, dann kommen Edelsteine und Schmuck, dann das Häuschen mit Pool, dann das Pferdegestüt und schließlich die nörgelnde Forderung nach Allmacht, nach dem alleinigen Bestimmen – wie beim Fischer und seiner Frau. Tut mir leid, wenn ich hier wieder mit der feministischen Dreifaltigkeit „Herrschsucht, Habgier und Missgunst“ aufwarten muss. Aber wie sind solche Verhaltensauffälligkeiten sonst erklärbar?

            Frauen und Feministen fordern unter dem Schlagwort Gleichberechtigung nur die Dinge, die angenehm und gut sind für Frauen. Das ist sowas von Rosinenpickerei, es ist komplett unreflektiert und gierig. Und es ist eindeutig. Es ist ihnen egal, wie viele Kinder nur von Professionellen aufgezogen werden, wie viele Männer unter der Brücke verenden. Keine Empathie, nur Gier.

          • Damit widersprichst du dir aber selbst. Denn schließlich hat ja auch der Mann im Sinne von Gleichberechtigung das Recht, von dir eingeladen zu werden.

          • @Martin H.
            „Gegen das Bezahlen von einem Getränk oder zwei Getränken hätte ich beim ersten Date nichts auszusetzen, da es für mich unter Geringfügigkeit fiele.“

            „Aber beim ersten Date zu erwarten, dass der Mann zahlt, wäre für mich grds. ein No-Go.“

            Damit widersprichst du dir doch selbst. Glaubst du etwa, ich tue meine Erwartung irgendwie kund wie etwa mit dem Worten „du musst aber zahlen“? Das mache ich ganz sicher nicht.

            Frage an dich: lädst du eine Frau beim ersten Date normalerweise ein?

            „Ich fühle mich da nicht gleichwertig. Es hat gleich zu Beginn etwas von Unterwerfung, obwohl zu Beginn und während der Partnerschaft sich eigentlich beide um einander bemühen sollten.“

            Was hat das mit Unterwerfung zu tun, wenn man jemanden einlädt?

          • @Mario

            „Damit widersprichst du dir aber selbst. Denn schließlich hat ja auch der Mann im Sinne von Gleichberechtigung das Recht, von dir eingeladen zu werden.“

            Ich widerspeche mir überhaupt nicht! Niemand hat das Recht eingeladen zu werden!

          • „Ich erwarte nicht von einem Mann, dass er bei einem Date zahlt, sondern das er beim ersten Date zahlt. Ich stehe eher auf eine traditionelle Rollenverteilung.“

            Ich denke, dass da viele Frauen so sind. Da sollte man sich nichts vormachen. Ich glaube auch nicht, dass es sich nur auf das erste Date erstreckt. Die Einstellung hat ihre Vorteile für die Frau, zum einem bekommt sie einen Mann, der brav alles zahlt, ihr also das Leben erleichtert, zum anderen, sollte Kritik aufkommen, an ihrem Verhalten (dass sie den Mann ja nur ausnutzt) kann sie sofort behaupten, dass „er ja gerne zahlt“ und sie da gaaarnichts gegen machen kann.
            Dass die Zahlwilligkeit ursprünglich das Kriterium war, dass er überhaupt in „die engere Wahl“ kam, das wird natürlich verschwiegen.
            Dem „Geizkragen“ der genau darauf achtet, dass alles fair 50:50 geteilt wird, der wird eben auch nicht über das erste Date hinauskommen. Wichtig aber ist, die Frau wird ihm diesen Grund natürlich nicht nennen: „Du, ich suche einen Mann, den ich ausnutzen kann und der mal gerne was springen lässt, du aber willst das nicht, also ciao!“ Das wird man wohl nur in den seltensten Fällen hören.

            Es läuft also im Grunde auf: sie will, dass er will, was sie will hinaus.
            Es ist wirklich eine geschickte Konstruktion bei Frauen, die sich auch bei dem späteren „Ich habe meine Karriere für die Familie geopfert“ wieder zeigt. Dass sie vielleicht selbst nie vorhatte arbeiten zu gehen, dass sie selbst mit ihrem Vulva-Malkurs und Abschluss in Genderstudies, auch nie eine Karriere vor sich gehabt hätte, und dass sie sich schon ganz bewusst den Karrieristen mit entsprechendem Verdienst ausgesucht hat, muss ja bei dem Opfermythos der Care-arbeitenden Frau, die wie eine Sklavin zu Hause angekettet ist, ja nicht weiter erwähnt werden.

          • @Moloch:
            „Ich denke, dass da viele Frauen so sind. Da sollte man sich nichts vormachen. Ich glaube auch nicht, dass es sich nur auf das erste Date erstreckt.“

            Warum nicht? Weil Frauen generell lügende Abzocker sind?

            „Die Einstellung hat ihre Vorteile für die Frau, zum einem bekommt sie einen Mann, der brav alles zahlt, ihr also das Leben erleichtert, zum anderen, sollte Kritik aufkommen, an ihrem Verhalten (dass sie den Mann ja nur ausnutzt) kann sie sofort behaupten, dass „er ja gerne zahlt“ und sie da gaaarnichts gegen machen kann.“

            Es geht überhaupt nicht darum, dass ein Mann brav ALLES zahlt. Ich sprach von einem ersten Date (bei meinem letzten Date hat der arme arme Mann übrigens ganze acht Euro bezahlt, jetzt ist der bestimmt pleite)!
            Und es gibt auch Männer, die es einem schwer machen zu zahlen und immer darauf bestehen, da kann Frau dann nun wirklich nichts für. Mein Exfreund fand es zB peinlich, wenn er nicht zählt, wenn wir zum Beispiel essen gehen (auch wenn ich ihm dann zuvor meinen Geldbeutel gegeben habe).

            „Dass die Zahlwilligkeit ursprünglich das Kriterium war, dass er überhaupt in „die engere Wahl“ kam, das wird natürlich verschwiegen.“

            Es ist nicht DAS Kriterium, es ist eines. Wenn man sich gar nicht versteht bringt das trotzdem nichts…

            „Dem „Geizkragen“ der genau darauf achtet, dass alles fair 50:50 geteilt wird, der wird eben auch nicht über das erste Date hinauskommen.“

            Auf einen peniblen Erbsenzähler habe ich tatsächlich keine Lust, das ist nämlich ein ganz unangenehmer Charakterzug.

            “ Wichtig aber ist, die Frau wird ihm diesen Grund natürlich nicht nennen: „Du, ich suche einen Mann, den ich ausnutzen kann und der mal gerne was springen lässt, du aber willst das nicht, also ciao!“ Das wird man wohl nur in den seltensten Fällen hören.“

            Das ist wiederum Schwachsinn. Ich bin bestimmt die letzte, die irgendwen ausnutzen will!

            Und was du sonst noch geschrieben hast deutet eher daraufhin, dass du ein armer Man bist, der keine Frau abbekommt…

          • @jalavarietas:

            »Es geht schließlich um eine Art zu leben zu der sich zwei Personen freiwillig entscheiden und die nicht vom Staat vorgeschrieben wird!«

            Die Kritik an dieser Aussage kann ich jetzt tatsächlich auch nicht nachvollziehen. Gleichberechtigung heißt, das beide das gleiche Recht (und implizit: die gleichen Möglichkeiten) haben, eine freie Willensentscheidung zu treffen. Und man kann sich aus freiem Willen zu einer asymmetrischen Rollenverteilung entscheiden. Die Annahme, es müsse eine perfekt symmetrische Rollenverteilung sein, entspricht dem Begriff der Gleichstellung, die hier ja vehement kritisiert wird (auch von mir).

          • @Jalavarietas,

            „Damit widersprichst du dir doch selbst.“

            Auf den ersten Blick hat das den Anschein, aber bei 4,40€ fangen bei mir noch keine Grundsätze an.
            Es wäre mir schlicht egal. Das mache ich auch für Freunde.

            Du vermengst beide Aussagen. Es sind Abstufungen auf unterschiedliche Sachverhalte. Der zweite Passus meiner Aussage trifft erst auf Sachverhalte zu, welche die Geringfügigkeitsgrenze überschritten haben.

            „ Frage an dich: lädst du eine Frau beim ersten Date normalerweise ein?“

            Als ich meine Frau kennengelernt habe, habe ich zunächst die Getränke bezahlt. Dann sind wir weitergezogen und sie hat anschließend die Getränke bezahlt.

            „Was hat das mit Unterwerfung zu tun, wenn man jemanden einlädt?“

            Unterwerfung ist keine gute Wortwahl, da gebe ich dir Recht.

            Es hat nichts mit Unterwerfung zu tun, wenn man jemanden einlädt, es hat aber mit einem Ungleichgewicht zu tun, wenn ich eine Frau einladen muss (!), um mich ihrer als „würdig für ein zweites Date“ zu erweisen. Es ist eine zu Beginn durch konkludentes Handeln geäußerte Anspruchshaltung einer Frau, die nichts investiert hat, dennoch möchte, dass der Mann in Vorleistung geht.

            Es ist eine nicht einvernehmliche Ungleichheit. Du möchtest, dass der Mann dich umsorgt, ohne das es Teil einer partnerschaftlichen Abstimmung gewesen ist und ohne, dass du ihn umsorgst.

            Es ist schon ein Unterschied, ob man eingeladen wird oder ob man zwingend eingeladen werden möchte.

          • jalavarietas,

            „(bei meinem letzten Date hat der arme arme Mann übrigens ganze acht Euro bezahlt,“

            Du datest an Imbissbuden?

            Bin gespannt auf Deine konkrete Beschreibung der traditionellen Rollenverteilung. Auf der Basis lässt sich dann auch ohne Spekulationen und wilden Vermutungen konstruktiver diskutieren.

          • @Martin H.:

            »Es ist schon ein Unterschied, ob man eingeladen wird oder ob man zwingend eingeladen werden möchte.«

            Die Antwort darauf ist m. E. simpel und liegt auf der persönlichen Ebene: in dem Moment, in dem ich spüre, dass ich zu einer Verhaltensweise manipuliert werden soll, fällt für mich die Entscheidung, dass es kein zweites Date geben wird! Gemäß dem Satz: Fool me once – shame on you! Fool me twice – shame on me!

          • @martin H

            „Auf den ersten Blick hat das den Anschein, aber bei 4,40€ fangen bei mir noch keine Grundsätze an.
            Es wäre mir schlicht egal. Das mache ich auch für Freunde.“

            Und das ganz ohne, dass du dich ausgenutzt und unterworfen fühlst?

            „Als ich meine Frau kennengelernt habe, habe ich zunächst die Getränke bezahlt. Dann sind wir weitergezogen und sie hat anschließend die Getränke bezahlt.“

            Also hast du doch zunächst bezahlt. Du machst es selbst so, empfindest es aber als schlimm, wenn ich das erwarte. Hast du wenigstens deine Frau gerügt, dass sie sich hat einladen lassen?

            “ Es hat nichts mit Unterwerfung zu tun, wenn man jemanden einlädt, es hat aber mit einem Ungleichgewicht zu tun, wenn ich eine Frau einladen muss (!), um mich ihrer als „würdig für ein zweites Date“ zu erweisen. Es ist eine zu Beginn durch konkludentes Handeln geäußerte Anspruchshaltung einer Frau, die nichts investiert hat, dennoch möchte, dass der Mann in Vorleistung geht.“

            Hat du dieses Ungleichgewicht gespürt als du deine Frau eingeladen hast?

            “ Es ist eine nicht einvernehmliche Ungleichheit. Du möchtest, dass der Mann dich umsorgt, ohne das es Teil einer partnerschaftlichen Abstimmung gewesen ist und ohne, dass du ihn umsorgst.“

            Warum nicht einvernehmlich? Ich zwinge doch niemanden dazu, mich einzuladen!

          • @Peter Müller:

            „Du datest an Imbissbuden?“

            Nein, in einer Bar.

            „Bin gespannt auf Deine konkrete Beschreibung der traditionellen Rollenverteilung. Auf der Basis lässt sich dann auch ohne Spekulationen und wilden Vermutungen konstruktiver diskutieren.“

            Kann aber noch etwas dauern…

          • „Warum nicht? Weil Frauen generell lügende Abzocker sind?“

            Nennen wir es einfach Hypergamie. Also ein Thema, das Frauen und insbesondere Feministinnen meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Warum wohl?

            „Und was du sonst noch geschrieben hast deutet eher daraufhin, dass du ein armer Man bist, der keine Frau abbekommt…“

            Warum ausgerechnet der letzte Part darauf hinweisen soll, ist mir nicht ganz klar. Es entspricht doch exakt der feministischen Legende der carearbeit, dass Frauen, sich ihre Situation nicht selbst aussuchen können und keineswegs Verantwortung dafür übernehmen können, weil Struktuuuuren.

          • Okay, du hast die Erwartungen das er in Vorleistung geht und schon Mal dein Essen bezahlt oder so, ohne das er weiß ob es noch ein zweites Date gibt – du sagst ihn das doch nicht etwa schon vor dem Bezahlen? Wenn er nicht bezahlt, fühlst du dich nicht wertgeschätzt oder wie war das?
            Aber was machst du? Was ist das Special, dass du für den Mann bereit hältst um ihm deine Wertschätzung zu zeigen?

            Und wenn es da nichts gibt, denkst du dann das deine Zeit mehr wert ist, wie sein oder ist das einfach ein Anspruch, den du nicht rechtfertigen willst? Ist das für dich dann ein Start auf Augenhöhe?

            Und warst/bist du nicht bi? Hast du bei Dates mit Frauen auch erwartet das sie bezahlt?

          • „Ich zwinge doch niemanden dazu, mich einzuladen!“

            Du zwingst niemanden, aber du nötigst viele. Und zwar kollektiv mit den anderen Frauen, die es ebenso halten wie du.
            Wenn deine Einstellung so selten wäre wie, sagen wir, SM-Neigungen, könnte mann darüber hinwegsehen. Eine Frau, die kein zweites Date will, weil ich mir von ihr nicht den Hintern versohlen lassen möchte? Geschenkt, kommt eh kaum vor. Aber die Aussage „Wenn er mich nicht zuerst einlädt, treffe ich ihn nicht wieder“ hört man öfters. Nicht selten mit der Einschränkung: „Ich zahle dann beim zweiten Mal.“ Aber hast du dir eigentlich wirklich mal überlegt, was das heißt das für mich als Mann?
            Ich stehe vor der Wahl, mich auf das Spiel einzulassen und zu bezahlen, aber ohne die Garantie zu haben, dass es zu einem zweiten Treffen kommt. Kommt es nicht dazu, wurde ich ausgenutzt. Habe eingeladen, ohne dass die Einladung erwidert wurde.
            Oder ich stehe zu meinen Prinzipien und riskiere so, eine Menge Frauen zu verprellen, die sonst ganz okay sind.
            So oder so muss ich etwas riskieren. Wenn ich Pech habe, verliere ich. Wenn ich Glück habe, gewinne ich nicht mehr als die Frau ebenfalls gewinnt.

            Wenn du nicht verstehst, dass diese Kontaktanbahnung nicht auf Augenhöhe stattfindet und dass das deshalb hier einigen Leuten sauer aufstößt, musst du schon ein recht grober Klotz sein. Das hat zwar nichts mit Gleichberechtigung im Sinne von gleichen Rechten zu tun, sehr wohl aber mit Gleichberechtigung im Sinne eines emanzipierten Miteinanders, das auf Anerkennung der Gleichwertigkeit von Mann und Frau beruht.

          • @Moloch:

            „Nennen wir es einfach Hypergamie. Also ein Thema, das Frauen und insbesondere Feministinnen meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Warum wohl?“

            Der Punkt trifft auf mich einfach nicht zu. Mir ist es schlicht egal, ob mein Partner viel Geld hat oder nicht. Wichtig ist mir der Charakter und ob er zumindest ähnlich interlligent ist wie ich.

            „Warum ausgerechnet der letzte Part darauf hinweisen soll, ist mir nicht ganz klar.“

            Weil für ich Frauen offenbar die Bösen sind.

          • @Matze:

            „Okay, du hast die Erwartungen das er in Vorleistung geht und schon Mal dein Essen bezahlt oder so, ohne das er weiß ob es noch ein zweites Date gibt – du sagst ihn das doch nicht etwa schon vor dem Bezahlen?“
            1. Meistens hat man es ja schon im Gefühl, ob man sich gut versteht und kann das abschätzen, ob es wohl noch ein zweites Date gibt.
            2. Ich zahle selber, wenn ich kein zweites Date will. Getrennte Rechnungen bedeuten für mich eben „kein Interesse“.

            „Wenn er nicht bezahlt, fühlst du dich nicht wertgeschätzt oder wie war das?“

            Getrennte Rechnungen sind ein Zeichen dafür, das jemand kein Interesse an etwas gemeinsamen hat. Ich würde das von seiner Seite als kein Interesse an weiteren Treffen deuten.

            „Aber was machst du? Was ist das Special, dass du für den Mann bereit hältst um ihm deine Wertschätzung zu zeigen?“

            Naja, ich bin ziemlich gut im Bett 😉
            Aber davon abgesehen gibt es kein Special, ich denke nicht, dass das irgendwie nötig ist oder jemand das erwartet. Aber beim nächsten Date zahle dann meist ich.

            „Ist das für dich dann ein Start auf Augenhöhe?“

            Warum sollte eine EInladung zu einem Essen oder Getränken nicht auf Augenhöhe sein?

            „Und warst/bist du nicht bi? Hast du bei Dates mit Frauen auch erwartet das sie bezahlt?“

            Sollte es ein weiteres Date geben, so sollte zumindest nicht getrennt gezahlt werden 😉

          • @Renton:

            „Du zwingst niemanden, aber du nötigst viele. Und zwar kollektiv mit den anderen Frauen, die es ebenso halten wie du.
            Wenn deine Einstellung so selten wäre wie, sagen wir, SM-Neigungen, könnte mann darüber hinwegsehen. Eine Frau, die kein zweites Date will, weil ich mir von ihr nicht den Hintern versohlen lassen möchte? Geschenkt, kommt eh kaum vor. Aber die Aussage „Wenn er mich nicht zuerst einlädt, treffe ich ihn nicht wieder“ hört man öfters. Nicht selten mit der Einschränkung: „Ich zahle dann beim zweiten Mal.“ Aber hast du dir eigentlich wirklich mal überlegt, was das heißt das für mich als Mann?
            Ich stehe vor der Wahl, mich auf das Spiel einzulassen und zu bezahlen, aber ohne die Garantie zu haben, dass es zu einem zweiten Treffen kommt. Kommt es nicht dazu, wurde ich ausgenutzt. Habe eingeladen, ohne dass die Einladung erwidert wurde.“

            Dir ist eine Frau also nicht mal ein läppisches Essen wert? Es geht doch bei der Anbahnung einer Beziehung nicht um das Finanzielle! Und dass du dich unter Druck gesetzt fühlst ist nicht meine Schuld. Es gibt sicher auch genug Männer, die nicht zahlen und die passenden progressiven Feministinnen, die es wichtig finden durch das selbstbezahlen ihre Selbstsändigkeit zu betonen. Das bin eben nur nicht ich.
            Btw sortiere ich auch die Männer aus, die mir nicht den Hintern versohlen wollen so SM-mäßig. Da wird die Menge dann für mich auch wieder sehr klein und du kämst vermutlich sowieso nicht infrage.

            „Oder ich stehe zu meinen Prinzipien und riskiere so, eine Menge Frauen zu verprellen, die sonst ganz okay sind.“

            Du musst doch nur entscheiden, wass dir wichtig ist. Wenn du eine Frau möchtest mit der du immer alles haargenau aufrechnen kannst und keine je einen cent zu viel zahlt, dann ist es sicher das richtige, wenn du darauf bestehst, dass sie selbst zahlt.

            „So oder so muss ich etwas riskieren. Wenn ich Pech habe, verliere ich. Wenn ich Glück habe, gewinne ich nicht mehr als die Frau ebenfalls gewinnt.“

            Dating ist nunmal nichts mit Sicherheiten, jeder riskiert.

            „Wenn du nicht verstehst, dass diese Kontaktanbahnung nicht auf Augenhöhe stattfindet und dass das deshalb hier einigen Leuten sauer aufstößt, musst du schon ein recht grober Klotz sein. Das hat zwar nichts mit Gleichberechtigung im Sinne von gleichen Rechten zu tun, sehr wohl aber mit Gleichberechtigung im Sinne eines emanzipierten Miteinanders, das auf Anerkennung der Gleichwertigkeit von Mann und Frau beruht.“

            Was genau hat das mit Augenhöhe zu tun, wenn man jemanden einlädt bzw eingeladen wird, den man gerne mag? Das machen die Männer meist sehr gerne und die wenigsten fühlen sich dabei nicht auf Augenhöhe.

          • Männer haben Frauen zu dienen. Erst zahlt er die Rechnung für das erste Date, dann wird er genötigt, ihr das ganze Leben zu unterhalten – dann kommt er in die engere Auswahl. Leider sind viele Männer so dumm, das Spiel mitzuspielen.

          • „Du zwingst niemanden, aber du nötigst viele.“

            Findest Du das nicht ein wenig dick aufgetragen?
            Nötigen heißt, soviel ich weiß, jemanden zu einer Handlung zwingen, die er nicht vollziehen möchte verbunden mit dem Gefühl, sich dem Zwang nicht entziehen zu können/dürfen.

            Wenn Jala nur Männer datet, die das erste Essen zahlen, dann ist das ihr uneingeschränktes Recht. Niemand ist gezwungen, sich auf diesen Deal einzulassen.
            Ihr dafür Unmoral vorzuwerfen, ist albern.

          • @djadmoros,

            „Die Kritik an dieser Aussage kann ich jetzt tatsächlich auch nicht nachvollziehen. Gleichberechtigung heißt, das beide das gleiche Recht (und implizit: die gleichen Möglichkeiten) haben, eine freie Willensentscheidung zu treffen. “

            Würdest du die selbe Einstellung auch bei Geschäftskontakten vertreten? Also z.B. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben völlig freie Willensentscheidung, ob sie mit dem jeweils anderen zusammenarbeiten wollen, was sich als Usus einstellt, stellt sich halt als Usus ein und ob einer von beiden am längeren Hebel sitzt, spielt für die Beurteilung (nicht mal die moralische) der Situation keine Rolle?

            Wenn nein, warum nicht und inwiefern ist das „was anderes“?

          • @only me:

            Ich halte beides nur für sehr eingeschränkt vergleichbar. Formal fällt alles, ob Arbeitsbeziehungen oder Geschlechterbeziehungen, zwischen die beiden Pole »Eigenverantwortung« und »Struktur«. Ich kann zum einen nicht das feministische Lamento von den »diskriminierenden Strukturen« angreifen und statt dessen auf »Eigenverantwortung der Frau« pochen, wenn ich dasselbe Problem bei Männern dann umgekehrt aufziehe und unterstelle, Männer seien in erster Linie Opfer von »Strukturen«, ohne dass sie Spielraum zu eigener Willesentscheidung hätten. Das ist inkonsistent.

            Das andere ist: in der Welt der Arbeitsbeziehungen lassen sich solche »Strukturen« der Abhängigkeit viel einfacher operationalisieren, weil sie sich im Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ausdrücken. Zum Beispiel kann ich die Zumutung ökonomischer Eigenverantwortung in ein Verhältnis zur Höhe des Mindestlohns setzen und dann ein Urteil darüber fällen, ob ich diese Zumutung (den »strukturellen Zwang«) für »fair« und »sozial gerecht« halte.

            Im Vergleich dazu zwingt mich niemand, eine intime Beziehung zu einem anderen Menschen unter Bedingungen eines »ungleichen Vertrags« einzugehen. Solange mir nicht von Gesetz oder Familienehre vorgeschrieben wird mit wem ich mich einlassen soll oder mit wem nicht, existiert nur eine soziale Konvention, und mich gegebenenfalls von dieser zu befreien, kann ich nur in Eigenleistung tun.

          • @djadmoros:

            Allgemeiner Konsens, wie „Der Mann hat das Date zu zahlen“ oder „Der Mann muss die Familie ernähren und sich deshalb von seinen Kindern zu entfernen, wenn er für sie sorgen will“ wirkt strukturell, wenn er von einer Mehrheit geteilt wird. Dann hat der Mann nur noch die Wahl „Friss oder stirb“.

            Hinzu kommt – und das ist der Gipfel des Hohns – dass ihm dann das traditionelle Rollenmodell, auf welches er sich gezwungenermaßen einlässt, als Unterdrückung seiner Frau ausgelegt wird.

          • Die Frage ist doch – und diese Frage wurde bereits von Esther Vilar gestellt -, bliebe das traditionelle Geschlechterverhältnis – er im Werk, sie am Herd – erhalten, wenn der Mann ganz genauso wie die Frau diese Wahl hätte, bei den Kindern zu bleiben. Wenn das eine ganz selbstverständliche Wahlmöglichkeit für ihn darstellen würde.

          • @uepsilonniks:

            Du wirfst da zwei Aspekte zusammen, die man m. E. trennen muss: das Modell des »Familienernährers« wirkt zwar »strukturell«, aber in erster Linie darum, weil es in vielen Hinsichten ökonomisch rationaler ist, eine Arbeitsteilung oder zumindest Asymmetrie zwischen Erwerbsarbeit und Kindererziehung einzurichten. Wobei das von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen abhängt, denn das Familienernährermodell war in der alten DDR schwächer ausgeprägt, was man heute noch an den regionalen Unterschieden im »Gender Pay Gap« sehen kann. Der »Familienernährer« der alten Bundesrepublik wurde von Adenauer als bewusste politische Entscheidung wiederbelebt. Diese »Struktur« kommt zudem nur dann zum Tragen, wenn tatsächlich langfristige Beziehungen und Kinder bzw. Kindeswunsch im Spiel sind.

            Die Konvention »Der Mann zahlt das Date« ist m. E. kein »allgemeiner Konsens«. In der Zeit, als ich mich noch öfter gedatet habe, haben mir nur wenige Frauen diese Erwartung vermittelt, in der Regel habe ich das übernommen, weil ich es als Akt der Autonomie gesehen habe – sofern es überhaupt über Bagatellbeträge hinausging. Ich wüsste daher nicht, warum »friss oder stirb« für Dates gelten sollte.

            Bei einem Date achte ich darauf (besser: achtete, inzwischen bin ich bestens versorgt), welche generelle Einstellung die Dame mir gegenüber hat, ob ich mich manipuliert fühle oder nicht. Konventionelle Rollen haben duchaus ihren Reiz, wenn sie von beiden Seiten nicht so tierisch ernst genommen werden wie von den Feministinnen. Dazu kann es durchaus auch passen, wenn ich die Kosten des Dates übernehme. Es kommt auf das Ensemble der Begegnung und die Art der gegenseitigen Erwartungen an. Bei einer Frau, die sich auf authentische Weise in die weibliche Rolle wirft, ohne dabei manipulativ und falsch wie eine potjomkinsche Fassade zu wirken, zahle ich gern das Date.

          • @djadmoros:
            Die traditionelle Rollenverteilung mag in der Geschichte ihre Berechtigung haben, da damals Bürojobs eher selten waren. Das von dir angeführte Beispiel DDR zeigt aber, dass es heutzutage nicht mehr zwingend ist. Mein Punkt ist, wenn eine kritische Masse von Frauen und Männern die Traditionen einfordert, bzw. akzeptiert, dann hat ein individueller Mann gar nicht die Wahl, wenn er eine Familie gründen will. Du bist einverstanden mit dem traditionellen Rollenmodell, aber was wäre gewesen, wenn nicht? Du hättest schlicht keine Frau gefunden, die ihr ganzes Leben lang arbeiten geht und den Löwenanteil ihres Lebenseinkommen auf dich überträgt – weil keine Frau dazu genötigt wird, da es genügend Männer gibt, die diesen Part übernehmen.

            Männer haben schlicht nicht die Wahl, und das, was sich daraus ergibt, wird ihnen dann von der feministischen Fraktion vorgeworfen: Als Ernährer seien sie „Unterdrücker an der Macht“. Es ist beides Mist: Die traditionelle Rollenverteilung und das, was Feministen in ihrer Interpretation daraus machen.

            Wenn Du vom „Reiz“ der traditionellen Rollen schreibst, weiß ich übrigens, was Du meinst. Ich fühlte mich auch immer toll dabei, den weißen Ritter zu mimen. Ich betrachte dies als Folge matriarchaler Indoktrination.

          • „Weil für ich Frauen offenbar die Bösen sind.“

            Schau doch in die Tweets von Eva Horn und jeder x-beliebigen Netzfeministin. Sie sind es, die die Meinung vertreten, dass eine Frau wie ein Kleinkind keinerlei Verantwortung übernehmen muss und keinen eigenen Willen hat. Da sind immer Männer die Bösen.
            Aber das Übliche halt, wenn man bestimmte Eigenheiten kritisiert, wie eben Hypergamie, erfolgt direkt ad hominem, weil sonst keine Argumente vorhanden sind. Aber du bist natürlich die große Ausnahme – so wie jede Frau 🙂

          • „Ich stehe eher auf eine traditionelle Rollenverteilung.“
            Ich kannte mal einen der stand auch darauf, seine BDSM Beziehung war wie eine 50er Jahre Ehe aufgebaut. Fand ich lustig, die Frau ist immer hinter ihm gelaufen und hat die Klappe gehalten.

          • @djadmoros,

            „Das ist inkonsistent.“

            Ja, natürlich wäre es das. Ich wollte mich auch nicht daran beteiligen, gegen Jala zu argumentieren.

            Hier geht’s nicht um „Gleichberechtigung“.
            Beim Arbeitsplatz geht es auch nicht um Gleichberechtigung.

            Es geht jeweils um einen Sellers-Market und die Konsequenz, die das für die moralische Beurteilung des Sellers bedeutet, anhand der Bedingungen, die er diktiert.

            Deine Anekdoten zu deinen Erfahrungen in der Beziehungsanbahnung sind allerdings für die Einschätzung des Marktpatzes so relevant wie deine Anekdoten dazu, wie du Arbeitsplätze gefunden hast: In beiden Fällen bist du weit überdurchschnittlich kompetent. „Selber schuld, wenn ein junger Mann nicht kompetent genug ist, den Scheißdeal einer Frau zu durchschauen“ ist genauso gnaden- und einsichtslos wie „Selbst schuld, wenn ein junger Arbeiter sich keine Kompetenzen angeeignet hat, um seinem Arbeitgeber Bedingungen zu stellen.“

            Worum es mir nur geht:
            Eine junge Frau, die die Einstellung fährt: „Ich verlange als erstes, zur Einstimmung unser Beziehung, ein Opfer des Mannes, ohne dass ich ihm ein Opfer bringen würde. Und in welchem Maße ich im Folgenden Opfer verlange, hängt allein von meiner Laune ab. Das ist die Art von Beziehung, die meiner angemessen ist“ ist nicht per se im Unrecht. Solange es Dumme gibt, die das Spiel mitspielen, soll sie es tun.

            Im Geiste – und manchmal in Realitas – rufe ich trotzdem „Buh. Watt ne fiese Möpp.“
            Und je mehr Männer das mitkriegen, desto besser.

            Ein Scheißdeal sollte allgemein als Scheißdeal benannt werden.

          • „Dir ist eine Frau also nicht mal ein läppisches Essen wert? “

            Das Ding ist doch, wie du selbst schreibst: „es kein Special (von dir), ich denke nicht, dass das irgendwie nötig ist“

            Dir ist ein Mann auch nicht besonderes Wert. Du kommst zu dem Date, genau wie er, aber er soll in Vorleistung gehen und wenn du ihn nicht magst, soll er das irgendwie selbst merken, auch wenn er dich mehr mag wie umgekehrt und deine subtile Ablehnung nicht bemerkt.

            Nimm an das erste Date läuft gut, er bezahlt und dann später schreibt er irgendeine unachtsame Whatsapp, nach der du keinen Bock mehr auf ihn hast. Ihr beide habt Zeit verloren und er noch Geld und du erwartest das es immer so ist, weil er ein Mann ist. Der Mann muss bei dir immer mehr tun, wie du selbst bereit bist zu leisten.

            Das sind halt deine Anforderungen und das ist auch okay, als Frau kommst du damit durch, aber ein Start auf Augenhöhe ist das nicht.

          • @upsilonikus:

            „Männer haben Frauen zu dienen. Erst zahlt er die Rechnung für das erste Date, dann wird er genötigt, ihr das ganze Leben zu unterhalten – dann kommt er in die engere Auswahl. Leider sind viele Männer so dumm, das Spiel mitzuspielen.“

            Das klingt aber auch sehr nach einsamen Mann, der keine abbekommt. Warum so frustriert? Hatte dich eigentlich bei deinen Blogbeiträgen bisher nicht so wahrgenommen…

          • @Moloch:

            „Schau doch in die Tweets von Eva Horn und jeder x-beliebigen Netzfeministin. Sie sind es, die die Meinung vertreten, dass eine Frau wie ein Kleinkind keinerlei Verantwortung übernehmen muss und keinen eigenen Willen hat. Da sind immer Männer die Bösen.“

            Und weil es dumme Frauen gibt, die Männer immer als die Bösen darstellen, musst du nun Frauen immer als die Bösen darstellen. Kommst du dir dabei nicht selbst lächerlich vor?

            „Aber das Übliche halt, wenn man bestimmte Eigenheiten kritisiert, wie eben Hypergamie, erfolgt direkt ad hominem, weil sonst keine Argumente vorhanden sind.“

            Erstens war meine Antwort, dass das auf mich nicht zutrifft (und ich kenne mich persönlich ja wohl eindeutig besser als du mich!) und zweitens habe ich nirgendwo ad hominem genutzt sondern lediglich das wiedergegeben, was ich aus deinem Kommentar verstanden habe.

            „Aber du bist natürlich die große Ausnahme – so wie jede Frau“

            Warst du nicht eigentlich gegen ad hominem?

          • @PfefferundSalz:

            „Ich kannte mal einen der stand auch darauf, seine BDSM Beziehung war wie eine 50er Jahre Ehe aufgebaut. Fand ich lustig, die Frau ist immer hinter ihm gelaufen und hat die Klappe gehalten.“

            Wenn es beide glücklich macht, sehe ich da kein Problem drin.

          • @Matze:

            „Dir ist ein Mann auch nicht besonderes Wert. Du kommst zu dem Date, genau wie er, aber er soll in Vorleistung gehen und wenn du ihn nicht magst, soll er das irgendwie selbst merken, auch wenn er dich mehr mag wie umgekehrt und deine subtile Ablehnung nicht bemerkt.“

            Auch mir ist ein Mann, den ich gerne mag, etwas besonderes Wert, aber das kommt dann immer auf die Situation an. Ich bin z.B. schon relativ lange hingefahren. Zu meinem Ex bin ich auch öfter gefahren als er zu mir, da das besser zu handeln war. Und es handelte sich um 700km ein Weg.
            Erstens denke ich, dass ein Mann es durchaus merkt, wenn ich ihn nicht mag und zweitens mache ich das auch ziemliclh deutlich.

            „Nimm an das erste Date läuft gut, er bezahlt und dann später schreibt er irgendeine unachtsame Whatsapp, nach der du keinen Bock mehr auf ihn hast. Ihr beide habt Zeit verloren und er noch Geld und du erwartest das es immer so ist, weil er ein Mann ist. Der Mann muss bei dir immer mehr tun, wie du selbst bereit bist zu leisten.“

            Nur weil er mich einlädt, ist damit noch lange keine Verpflichtung meinerseits verbunden und wenn sich jemand so sehr daneben benimmt, dass ich keinen Kontakt mehr möchte, dann ist er selber schuld!

            „Das sind halt deine Anforderungen und das ist auch okay, als Frau kommst du damit durch, aber ein Start auf Augenhöhe ist das nicht.“

            Nochmal die Frage: Warum ist es aus deiner Sicht nicht auf Augenhöhe, wenn ein Mann die Frau bei einem Date einlädt???

          • @jala

            Zunächst einmal: Ich finde es gut, dass Du in diesem „feindlichen“ Forum diskutierst. Ist nicht leicht bei der Menge Gegenwind und verdient Respekt.
            Aber genug des Honigs. Zur Sache:

            „Dir ist eine Frau also nicht mal ein läppisches Essen wert?“

            Fragt die Frau, der KEIN einziger Mann ein „läppisches Essen“ wert ist.

            „Und dass du dich unter Druck gesetzt fühlst ist nicht meine Schuld.“

            Doch, du bist mitverantwortlich, zusammen mit den anderen Frauen, die es so halten wie Du. Du versuchst von Deiner Verantwortung abzulenken, indem du meine „Gefühle“ ins Spiel bringst. Du kannst Dich aber nicht von der Verantwortung für Dein Handeln befreien, indem du dessen Folgen zu meiner Privatangelegenheit erklärst.
            Zur Verdeutlichung: Dein Handeln ist das Formulieren eines Anspruchs, der durch sein massenhaftes Vorhandensein gesellschaftliche Relevanz für mich und alle anderen Männer hat. Wenn Du so etwas prinzipiell leugnest, kannst Du mir nicht erklären, wie Du, nur so als Beispiel, einen Lehrer tadeln willst, der seinen Schülerinnen erklärt: „Mathe ist nichts für Mädchen.“ Denn wenn die sich davon beeindrucken lassen, ist es, nach Deiner Logik – ihre eigene Schuld!

            „Dating ist nunmal nichts mit Sicherheiten, jeder riskiert.“ – Unter den gegebenen Bedingungen riskiere ich mehr als Du, das habe ich oben ausgeführt. Dass du das übergehst, ist für mich Ausdruck Deines Gender Empathy Gaps – soviel zum Thema „grober Klotz“.

            „Was genau hat das mit Augenhöhe zu tun, wenn man jemanden einlädt bzw eingeladen wird, den man gerne mag?“

            Überhaupt nichts, aber das war auch nicht das Thema. Nicht auf Augenhöhe zu sein ist die Konsequenz aus Deiner Anspruchshaltung, nicht aus einer Einladung zum Essen.

            In Deiner Antwort an Matze hast Du eine Datingkultur anskizziert, mit der ich sehr gut leben könnte. Man bietet an zu zahlen, wenn man ein zweites Date möchte; man nimmt das Angebot zu zahlen nur an, wenn man ebenfalls ein zweites Date möchte. Warum Dir aber ein Zacken aus der Krone bricht, wenn Du selbst das Erstangebot machst, werde ich wohl nie verstehen; unter Gleichberechtigung im oben von mir skizzierten Sinne verstehe ich etwas anderes.
            Du magst erwidern, dass Du ja immerhin selbst auf getrennten Kassen bestehst, wenn Du schon weißt, dass Du kein zweites Date möchtest. Aber ich kann nicht wissen, ob ich eine Frau vor mir habe, die auf mein etwaiges Angebot so fair reagiert, oder eine, die mich ausnutzt: Sprich, zahlen lässt, und dann, hasta la vista, baby. Mein Dilemma bleibt erhalten.

            Und noch zwei Dinge zur Klarstellung:
            1. Ich rechne nicht auf den Cent auf. Großzügigkeit ist mir nicht fremd, ebenso wie das Motto „Wer ficken will, muss freundlich sein“. Was ich aber nicht leiden kann, ist, wenn man an mich eine Erwartungshaltung hat, der man selbst nicht entsprechen möchte.
            2. „du kämst vermutlich sowieso nicht infrage“ Aber nur, weil wir in unseren Ansichten zu verschieden sind. Meine kleine aber feine Sammlung an Schlaginstrumenten ist nämlich zwar hauptsächlich für mich gedacht, aber gegen einen kleinen Rollentausch ab und an habe ich überhaupt nichts einzuwenden 😉

            @carnofis

            „Findest Du das nicht ein wenig dick aufgetragen?“

            Nein. Ich habe mich gefragt, was jalas und anderer Frauen Anspruchshaltung für mich bedeutet, und mich in dem weiter oben beschriebenen Dilemma gefunden. Warum sollte ich die Verantwortung für dieses Dilemma nicht denen zuweisen, die sie tragen?

            „Wenn Jala nur Männer datet, die das erste Essen zahlen, dann ist das ihr uneingeschränktes Recht[…] Ihr dafür Unmoral vorzuwerfen, ist albern.“

            Klar hat sie dazu jedes Recht. Aber die rechtliche und die moralische Sphäre sind nicht dasselbe.

          • Wenn man freiwillig entscheidet, das man sein Date einlädt, ist das etwas anderes, als wenn man erwartet das der Gegenüber einen einlädt, weil er ein Mann ist. Es bleibt dabei: „Der Mann muss bei dir immer mehr tun, wie du selbst bereit bist zu leisten.“

            Du bist ja eine der wenigen die auch mal den ersten Schritt machen. Hast du dann den Mann nach dem Date gefragt und hast du ihn dann eingeladen? Vielleicht reden wir hier aneinander vorbei und dir geht es darum wer wenn einlädt und wer dann bezahlt?
            Aber weiter ob schreibst du ja: „Ich erwarte nicht von einem Mann, dass er bei einem Date zahlt, sondern das er beim ersten Date zahlt. “

            Also wenn es ein erstes Date gibt, soll der Mann bezahlen und du machst nichts besonderes im Gegenzug.

          • „Und weil es dumme Frauen gibt, die Männer immer als die Bösen darstellen, musst du nun Frauen immer als die Bösen darstellen. Kommst du dir dabei nicht selbst lächerlich vor?“

            Ich stelle Frauen nicht als die Bösen dar, ich verweise nur auf Hypergamie als real existierendes Problem, mit dem sich Feministinnen und Frauen im Allgemeinen nunmal nicht gerne auseinandersetzen. Natürlich etwas polemisch.
            Zu den dummen Frauen: diese dummen Frauen um Horn, Stokowski, Schrupp, Penny und all diejenigen, die auf ihrer Linie sind, geben nunmal den Ton in unserer Gesellschaft an. Sie werden von Zeit, Spiegel und Suhrkamp hofiert, haben tausende Follower und wer auch nur einen Millimeter von deren Meinung abweicht, ist nunmal Incelnazimysogynist.

          • @djadmoros:

            „Die Konvention »Der Mann zahlt das Date« ist m. E. kein »allgemeiner Konsens«. In der Zeit, als ich mich noch öfter gedatet habe, haben mir nur wenige Frauen diese Erwartung vermittelt, in der Regel habe ich das übernommen, weil ich es als Akt der Autonomie gesehen habe – sofern es überhaupt über Bagatellbeträge hinausging. Ich wüsste daher nicht, warum »friss oder stirb« für Dates gelten sollte.“

            Du widersprichts dir hier selbst. Du sagst erst, es sei kein allgemeiner Konsens und dann, dass du es meistens übernommen hast. Warum hast du das gemacht, wenn es kein allgemeiner Konsens ist.
            Und du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich ein Mann bei einem Date mit mir dazu gedrängt fühlt bzw. ich ihm irgendwie die Erwartung vermittel, dass er zu zahlen hat ?!

            „Bei einem Date achte ich darauf (besser: achtete, inzwischen bin ich bestens versorgt), welche generelle Einstellung die Dame mir gegenüber hat, ob ich mich manipuliert fühle oder nicht. Konventionelle Rollen haben duchaus ihren Reiz, wenn sie von beiden Seiten nicht so tierisch ernst genommen werden wie von den Feministinnen. Dazu kann es durchaus auch passen, wenn ich die Kosten des Dates übernehme. Es kommt auf das Ensemble der Begegnung und die Art der gegenseitigen Erwartungen an. Bei einer Frau, die sich auf authentische Weise in die weibliche Rolle wirft, ohne dabei manipulativ und falsch wie eine potjomkinsche Fassade zu wirken, zahle ich gern das Date.“

            Wir hätten vermutlich ein gutes Date zusammen gehabt 😉

          • @Renton:

            „Zunächst einmal: Ich finde es gut, dass Du in diesem „feindlichen“ Forum diskutierst. Ist nicht leicht bei der Menge Gegenwind und verdient Respekt.“

            Danke. Das größte Problem hier ist, dass nicht gesehen wird, was ich sage oder schreibe, sondern ich immer wieder mit irgendwelchen Vorurteilen konfrontiert werde, die man hier über Frauen hat.

            „Fragt die Frau, der KEIN einziger Mann ein „läppisches Essen“ wert ist“

            Stimmt nicht, ich habe auch schon mal einen Mann beim ersten Date eingeladen, weil er finanzielle Probleme hatte. Und meinen Exfreund habe ich beim ersten Treffen nach unserer Beziehung auch eingeladen.

            Zur Verdeutlichung: Dein Handeln ist das Formulieren eines Anspruchs, der durch sein massenhaftes Vorhandensein gesellschaftliche Relevanz für mich und alle anderen Männer hat. Wenn Du so etwas prinzipiell leugnest, kannst Du mir nicht erklären, wie Du, nur so als Beispiel, einen Lehrer tadeln willst, der seinen Schülerinnen erklärt: „Mathe ist nichts für Mädchen.“ Denn wenn die sich davon beeindrucken lassen, ist es, nach Deiner Logik – ihre eigene Schuld!“

            Also ist dein Argument jetzt: DIe STruktuuuren! Und du bist teil der Strukturen? Aber sich beschweren, wenn Feministinnen von Strukturen reden. Klingt jetzt so ein bischen nach Doppelmoral.

            „Unter den gegebenen Bedingungen riskiere ich mehr als Du, das habe ich oben ausgeführt. Dass du das übergehst, ist für mich Ausdruck Deines Gender Empathy Gaps – soviel zum Thema „grober Klotz“.“

            Ja, du hast recht ich habe keine Empathie für die armen armen Männer!

            „Überhaupt nichts, aber das war auch nicht das Thema. Nicht auf Augenhöhe zu sein ist die Konsequenz aus Deiner Anspruchshaltung, nicht aus einer Einladung zum Essen.“

            Aber die Anspruchshaltung kennt ja keiner. Insofern ist es nur eine Einladung zum Essen oder Trinken – eben voll auf Augenhöhe.

            „In Deiner Antwort an Matze hast Du eine Datingkultur anskizziert, mit der ich sehr gut leben könnte. Man bietet an zu zahlen, wenn man ein zweites Date möchte; man nimmt das Angebot zu zahlen nur an, wenn man ebenfalls ein zweites Date möchte. Warum Dir aber ein Zacken aus der Krone bricht, wenn Du selbst das Erstangebot machst, werde ich wohl nie verstehen; unter Gleichberechtigung im oben von mir skizzierten Sinne verstehe ich etwas anderes.“

            Weil es für mich traditionell gesehen dazu gehört, dass der Mann die Frau einlädt und nicht umgehkehrt, das ist mein einziger Grund.

            „Du magst erwidern, dass Du ja immerhin selbst auf getrennten Kassen bestehst, wenn Du schon weißt, dass Du kein zweites Date möchtest. Aber ich kann nicht wissen, ob ich eine Frau vor mir habe, die auf mein etwaiges Angebot so fair reagiert, oder eine, die mich ausnutzt: Sprich, zahlen lässt, und dann, hasta la vista, baby. Mein Dilemma bleibt erhalten.“

            Das ist eben dein Risiko. Aber wenn die Dame sich dann in der Zukunft als Arschloch entpuppt, kannst sie immernoch abschießen – das nennt man dan Lehrgeld.

            „1. Ich rechne nicht auf den Cent auf. Großzügigkeit ist mir nicht fremd, ebenso wie das Motto „Wer ficken will, muss freundlich sein“. Was ich aber nicht leiden kann, ist, wenn man an mich eine Erwartungshaltung hat, der man selbst nicht entsprechen möchte“.

            Solche Leute gbite es auch und das kann ich gar nicht ab. Finde ich als einen ganz unangenehmen Charakterzug.

            „2. „du kämst vermutlich sowieso nicht infrage“ Aber nur, weil wir in unseren Ansichten zu verschieden sind. Meine kleine aber feine Sammlung an Schlaginstrumenten ist nämlich zwar hauptsächlich für mich gedacht, aber gegen einen kleinen Rollentausch ab und an habe ich überhaupt nichts einzuwenden 😉“

            Ich glaube, so unterschiedlich sind unsere Ansichten gar nicht…

          • @Matze:

            „Wenn man freiwillig entscheidet, das man sein Date einlädt, ist das etwas anderes, als wenn man erwartet das der Gegenüber einen einlädt, weil er ein Mann ist. Es bleibt dabei: „Der Mann muss bei dir immer mehr tun, wie du selbst bereit bist zu leisten.““

            Ein Mann, der mich einlädt, tut dies immer freiwillig. Er weiß ja gar nicht, dass ich das erwarte. (von Außnahmen abgesehen)

            „Du bist ja eine der wenigen die auch mal den ersten Schritt machen. Hast du dann den Mann nach dem Date gefragt und hast du ihn dann eingeladen? Vielleicht reden wir hier aneinander vorbei und dir geht es darum wer wenn einlädt und wer dann bezahlt?“

            Ich habe einen Mann gefragt, ob er Lust hat, etwas mit mir trinken zu gehen. Bezahlt hat er, ganz freiwillig von sich aus.

          • Ich könnte mich jetzt an Nebenkriegsschauplätzen abarbeiten, wie, dass Du keinen Post von mir finden wirst zum Thema „Feminismus und Strukturen“, oder mich wiederholen dass ich von Deiner Verantwortung für Dein Handeln spreche, nicht von Strukturen oder sonstwas, oder Deine Antwort zur Empathie als q.e.d. klassifizieren, oder… huch! Schon zu weit ab vom Wesentlichen gekommen. Nämlich:

            Du hast einen großen blinden Fleck in Deiner Selbstwahrnehmung. Lies nochmal:

            Ich:
            „Was ich aber nicht leiden kann, ist, wenn man an mich eine Erwartungshaltung hat, der man selbst nicht entsprechen möchte“.
            Du:
            „Solche Leute gbite es auch und das kann ich gar nicht ab. Finde ich als einen ganz unangenehmen Charakterzug.“

            Du bist mit Deiner asymmetrischen Erwartungshaltung doch selbst einer von diesen Leuten. Fällt Dir das nicht auf?

      • Ich möchte auch zwei Fragen stellen…

        Wie hältst du es mit der Gleichverpflichtung?

        und

        Welche Baustellen siehst du, bevor Gleichberechtigung erreicht fändest?

        • @only me:

          „Wie hältst du es mit der Gleichverpflichtung?“

          Hängt doch automatisch mit Gleichberechtigung zusammen.

          „Welche Baustellen siehst du, bevor Gleichberechtigung erreicht fändest?“

          Wehrpflicht. Und Regelungen, die eine faktische Gkeichberechtigung blockieren wie die getrennte Toilettenregelung in Betrieben. Viele Werkstätten haben zB nur eine Toilette, so dass Frauen dort nicht arbeiten können.
          Wenn ich ein bisschen nachdenke und recherchiere, fällt mir sicher noch mehr ein, aber das ist, was mir jetzt so spontan in den KPD kommt.

          • „Hängt doch automatisch mit Gleichberechtigung zusammen.“
            Ganz und gar nicht. Frauenverbände haben mit Klauen und Zähnen dafür gefochten, dass in GG§3 ausschließlich von Rechten und NICHT von Pflichten die Rede ist.
            Das hat einen guten Grund.

            „wie die getrennte Toilettenregelung in Betrieben“
            Das macht mich wieder neugierig: Wie würdest du das Problem lösen? Indem du Werkstätten verpflichtest, grundsätzlich getrennte Waschräume vorzuhalten, unabhängig davon, ob sie weibliche Angestellte haben? Oder indem du Frauen das Recht auf getrennte Waschräume nimmst?

          • @only me:
            „Ganz und gar nicht. Frauenverbände haben mit Klauen und Zähnen dafür gefochten, dass in GG§3 ausschließlich von Rechten und NICHT von Pflichten die Rede ist.
            Das hat einen guten Grund.“

            Ändert nichts daran, dass ich das zusammenhängend betrachte.

            „Wie würdest du das Problem lösen?“

            Eine Mischung aus beidem: ab einem Zeitpunkt neu gebaute Betriebe müssten Toiletten für beide Geschlechter vorhalten. Ältere Betriebe dürften das Klo gemischtgeschlechtlich nutzen.

          • „die getrennte Toilettenregelung in Betrieben. Viele Werkstätten haben zB nur eine Toilette, so dass Frauen dort nicht arbeiten können.“

            Diese Aussage ist nicht mehr richtig.
            Die Rechtsgrundlage zur Einrichtung von sanitären Anlagen in Werkstätten findet sich im Anhang der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Im Punkt 4.1 heißt es sinngemäß, dass Toiletten/Duschen/Umkleiden nach Geschlecht getrennt eingerichtet werden müssen ODER eine getrennte Benutzung ermöglicht werden muss.
            Ist die einzige Toilette in einem Raum mit einer abschließbaren Tür, ist alles in Ordnung.

            Schiebt ein potentieller AG das als Ausschlussgrund vor, kann frau sich z. B. auf das AGG berufen.

            Gleichberechtigung ist hier erreicht.

      • @ Jala

        „Ich bin als Frau pro Gleichberechtigung.“

        Das ist im spezifisch rechten Feminismus aber keineswegs selbstverständlich.

        Die bekannteste Unterströmung im rechten Feminismus in Europa ist m.W. der neu-rechte Feminismus in der Tradition der französischen Nouvelle Droite. Dieser beruht u.a. auf einer spezifischen neu-rechten Rezeption und Interpretation des französischen Differenzfeminismus von Luce Irigaray. Und genau wie Luce Irigaray vertritt auch die französische Nouvelle Droite ein Konzept zumindest tlws. unterschiedlicher Rechte von Frauen und Männern.

        So heißt es z.B. diesbezüglich im Manifest der Nouvelle Droite aus dem Jahre 2000:

        „Der differentialistische Feminismus, dem die Nouvelle Droite beipflichtet, wünscht dagegen, dass sich der Geschlechtsunterschied in die öffentliche Sphäre einfügt, und zögert nicht, rein weibliche Rechte zu beteuern (Recht auf Unschuld, Recht auf Mutterschaft, Recht auf Abtreibung).
        Gleichzeitig unterstützt sie gegen den Sexismus und die Unisex-Utopie die Förderung der Männer wie der Frauen durch die Behauptung und die Feststellung der Gleichwertigkeit ihres eigenen Wesens.“

        (aus: Das Manifest. Die Nouvelle Droite des Jahres 2000. in: Alain de Benoist – Schöne vernetzte Welt. Eine Antwort auf die Globalisierung, S. 433)

        Ist es also so, dass sich deine Variante eines neu-rechten Feminismus von dem der französischen Nouvelle Droite in diesem Punkt unterscheidet?

          • @ uepsilonniks

            Das wüsste ich auch gerne. Wird in dem Text leider nicht näher erläutert.
            Vielleicht kann Jala es uns ja erklären.

        • Was ist los mit Dir, Leszek,
          Da sehe ich Deinen Namen, hol meinen Tee rein, rücke meinen Stuhl zurecht und bereite mich auf mindestens ein längeres Essay vor – und dann verreckt Dein Text schon nach vier Absätzen?
          Jetzt weiß ich gar nicht, wie ich den Rest des Abends verbringen soll 😉

        • @Leszek:

          Ich sehe den Konflikt nicht. Rein weibliche Rechte sind solche, die naturgegeben sind. Ein Mann kann nunmal keine Mutterschaft anstreben. (was Recht auf Unschuld ist, weiß ich leider nicht).

          Es geht ja generell darum, dass ein Geschlechtsunterschied noch sichtbar ist und nciht alle Menschen gleichgemacht werden (Unisex-Utopie). Frauen sind immernoch Frauen und Männer immernoch Männer, die sich eben äußerlich und auch im Mittel ihres Wesens her unterscheiden.

          • Aber Männern wird auch kein Recht auf Vaterschaft gewährt.

            Wie soll jemand ein „Recht auf Mutterschaft“ durchsetzen?
            Frauen, die bis zum 40. Geburtstag kein Kind bekommen haben, wird auf Antrag eins im 3D-Drucker erzeugt?

          • „Wie soll jemand ein „Recht auf Mutterschaft“ durchsetzen?
            Frauen, die bis zum 40. Geburtstag kein Kind bekommen haben, wird auf Antrag eins im 3D-Drucker erzeugt?“

            Boah, Leute,
            habt Ihr zu lange in der Sonne gesessen, oder was treibt Euch zu diesen grotesken Thread?

            Ein (Grund-)Recht auf Mutterschaft heißt nicht, dass ihr jemand diese Mutterschaft verschaffen muss.
            Es ist wie mit dem Job. Du hast ein Recht auf bezahlte Arbeit, aber drum kümmern musst Du Dich selbst.

          • @Carnofis: Wo gibt es ein Recht auf bezahlte Arbeit?

            Das Grundgesetz kennt nur die freie Berufswahl (Art 12). Da steht nichts von einem Recht AUF Arbeit.

            Analog gibt der Artikel 2 (Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung) jeder Frau implizit das Recht, eine Mutterschaft ANZUSTREBEN oder eben NICHT ANZUBSTREBEN.

            Mitlesende Juristen dürfen mich gerne korrigieren.

    • Hammer! Neun Jahre für eine solche kalkulierte und bestialische Mordtat. Die hat den ja nicht nur übel erwürgt, sondern ihm dann noch alle Zähne gezogen und ihn ins Ausland verbracht. Wenn dann noch Habgier das einzige Mordmotiv war, frage ich mich, welche mildernden Umstände eine solch geringe Strafe rechtfertigen.

      Das erinnert mich an einen „Polizeiruf 110“ letztens (Erinnerungsprotokoll):
      Ermittler am Tatort: „Welcher Täter oder welche Täterin auch immer dieses grausame Verbrechen begangen hat, wir müssen ihn kriegen.“
      Ermittlerin: „Glaubst du wirklich, eine Frau könnte so etwas machen?“
      Ermittler: „Nein.“
      Dann hab ich abgeschaltet.

      • „Wenn dann noch Habgier das einzige Mordmotiv war, frage ich mich, welche mildernden Umstände eine solch geringe Strafe rechtfertigen.“

        Weil sie eine Frau ist (dumme Frage).

        Hätte sie gesagt, der Gärtner sei es gewesen, hätte der 15 Jahre bekommen und sie wäre mit zwei Jahren auf Bewährung davongekommen.
        Der Frauenbonus treibt manchmal schon groteske Blüten.

        • Klar wurde sie milde abgeurteilt, weil sie eine Frau ist. Ich wünsche mir aber, dass das auch so deklariert wird, dass es Eingang in die Begründung findet. Aber es ist immer das Gleiche. Jeder weiß, dass Frauen vor Gerichten anders beurteilt werden – aber es werden in den Begründungen irgendwelche komischen äußeren Umstände zur Entlastung der Frauen angeführt. Und das führt zu dem schalen Geschmack von Willkürjustiz. Es führt dazu, dass üble Taten von Frauen nicht ernst genommen werden, denn sie sind ja bei der Ausführung unzurechnungsfähig, nicht Herr ihrer Sinne, eben auch Opfer.

          Wenn sie aber nicht für ihre Taten geradestehen wollen oder sollen, dann sollten sie in anderen Lebensbereichen auch nicht so einen Bohei machen, sondern artig den Geschirrspüler ausräumen.

      • Nein, die Zähne gezogen stimmt offenbar auch nicht. Es handelte sich wohl um eine Prothese, die sie rausgenommen hatte.
        Auch wenn sie hier nicht ganz so schändlich und planvoll vorgegangen zu sein scheint, ändert das natürlich nichts daran, dass sie, zumindest für rmich, eindeutig einen Menschen aus Habgier getötet, also einen Mord begangen hat.

    • Nein, sie wurde nicht wegen Mordes verurteilt. Sie wurde (laut Süddeutsche) wegen Mordes angeklagt, der Artikel berichtet aber von der laufenden Strafsache.
      Aktuellere Berichte (idowa.de) berichten von einer Haftstrafe von 9 Jahren wegen Totschlags.
      Alles andere hätte mich auch gewundert, denn nach § 211 StGB gibt es bei Mord nur die lebenslange Freiheitsstrafe.
      Dass sie nur wegen Totschlags und nicht wegen Mordes verurteilt wurde, ist für mich fast unerklärlich. Fast deshalb, weil ich ja um den Frauenrabatt in der Juistiz weiß. Der ist hier offensichtlich wieder großzügig verteilt worden. Ich kann auf jeden Fall nicht nachvollziehen, wieso der Richter in diesem Fall das Mordmerkmal Habgier verneint hat.
      https://www.idowa.de/inhalt.regensburg-laberweinting-zahnaerztin-zu-neun-jahren-haft-wegen-totschlags-verurteilt.d2ab9605-7d0b-4f22-a3d3-0d3fba1ad0d6.html

      • Heimtücke und Grausamkeit sind auch Mordmerkmale. Die Garrotte ist ein Folterinstrument, weil das Opfer langsam erstickt. Entweder Frauen sind pauschal nicht schwächer als Männer, oder sie hat ihm das Ding im Schlaf um den Hals gelegt.

        Geil ist auch im idowa-Text, wie die Hochachtung des Richters gegenüber der Täterin dargestellt wird: „Tatkräftig, eine Macherin, die nicht mit dem silbernen Löffel im Mund zur Welt gekommen sei und bereits zwei Scheidungen hinter sich habe.“ Na, dann kann es wohl nicht wirklich Mord sein.

        Menschen zu ersticken scheint der neue Femo-Trend zu sein, gerade wurde ja auch die Kindergärtnerin des Grauens festgenommen, die das mit Kindern gemacht hat. Die war sicher auch ganz schön tatkräftig, auch eine Macherin. Natürlich müssten bei der ebenfalls die Mordmerkmale überprüft werden. Aber ein Kind beim Mittagsschlaf zu ersticken oder zu erwürgen, ist schon sehr heimtückisch. Deshalb wird sie sicher als Opfer der patriarchalen Umstände nur eine kleine Kur im Krankenhaus verordnet bekommen, wenn sie sagt, ihr Vater habe sie vor 20 Jahren zwischen den Beinen berührt.

      • Danke für die Richtigstellung. Ich hatte als Quelle nur eine kurze Meldung im Radio, Artikel zum Urteil sind dagegen in der Masse der Vorberichte untergegangen.

        Ich fand diese Zeit auch etwas kurz dafür dass sie so kaltblütig gemordet hat. Totschlag sieht für mich anders aus.

    • O.K. wäre die Geschichte mit vertauschten Rollen wäre es ein Femizid, hier aber kommt die SZ nicht einmal auf die naheliegende Idee es anders zu benennen.

      Stattdessen wird eine Notwehr-Geschichte zum Besten gegeben, die m.E. im Widerspruch zu ihrer Internetrecherche ist.

    • Aus der idowa-Meldung:
      „“Wir sind uns sicher, dass sie nicht tötete, um sich gegen einen Angriff zu verteidigen“, bilanzierte der Richter. Sie habe ihren Mann „ohne rechtfertigenden Grund“ getötet, danach die Videoüberwachung der Villa ausgeschaltet, die Zahnprothese entfernt und die Leiche nach Tschechien gefahren.““

      Zusammen mit der Internetrecherche vorher – Wie nennt man das? Geplanten Totschlag?!? Kann mir ein Jurist bitte erklären, wieso das kein Mord ist?

    • Wie „bestialisch“ dieser Maskuzid war, lässt sich aus den beiden Artikeln nicht erschließen. Die Garrotte war anscheinend ein einfacher Draht mit Anfassern – das ist als Folterinstrument ohne gleichzeitige Fesselung ungeeignet.

      Habgier ließ sich offenbar nur durch eine Internet-Suche („Finanzielle Folgen einer Scheidung“) belegen. Vielleicht ein zu schwacher Beleg für Mord. Aber das hätte man bei einem männlichen Täter vielleicht als ausreichend gewertet.

      Allerdings würde ich trotzdem von einem Mord ausgehen. Ich vermute stark, dass sie ihn nicht direkt angegriffen hat, sondern seine Arglosigkeit ausgenutzt hat.

      Aber stand nicht gerade dieses Mordmerkmal zur Diskussion? Und was sollte die arme Frau denn anderes machen, um sich aus der verhassten Cheerleader-Rolle zu befreien?

    • Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber es ist voll mutig von dir, dich hier in die Höhle der Löwen zu wagen. Manchmal kriegt man hier Antworten, die riechen nach Raubtierhaus im Zoo.

      Als ich 14 war, wollte ich auch wählen. Aber nicht das, was Lehrer oder Eltern gut fanden. Mit 16 erst recht nicht. Da habe ich mich gegen die Selbstverständlichkeit des Mainstream aufgelehnt. Ich fand es unerträglich, dass die Alten nie die Basics ihres Handelns hinterfragten, dass sie immer wieder eine stereotype Schublade öffneten und meinten, das sei halt so.

      Jetzt bin ich selber so einer, über die ich abgekotzt habe. Aber ich sehe nicht mehr die hinterfragende Jugend, ich sehe keinen, der sagt:
      „Hey, was ist mit uns und unserer Zukunft, wenn ihr bis in ferne Zukunft Partys verbietet, uns das Petting untersagt. Wenn ihr mal eben locker formuliert, wir müssten jetzt so über viele Jahre leben – mit Masken, ohne Körperkontakt, ohne Reisen, ohne Fummeln. So virtuell und körperlos im Homeschooling oder im zoom-Studiengang.“

      Ich sehe keinen, der aufmüpfig ist und meint: „Natürlich werden wir die Alten und Risikopatienten schützen, so gut wir können. Aber die müssen in erster Linie selbst über ihr Leben und das Risiko entscheiden. Wir wollen doch auch ein solch menschliches Leben leben, das ihr schon weitgehend hinter euch habt.“

      Nein, die sind sowas von auf Linie getrimmt, dass es mich graust. Die sind nicht vernünftig, sondern die sind das, was die Alten für vernünftig halten. Und das ist etwas anderes.

      Das Schlimmste, was mir als Jugendlicher hätte passieren können, ist, dass einer wie Habeck das Wahlrecht ab 16 fordert. Denn dann wüsste ich, dass es keine jugendliche Skepsis und kein jugendliches Auflehnen mehr gibt.

      Und das ist sehr schade für diese Welt.

      • @bewei:

        „Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber es ist voll mutig von dir, dich hier in die Höhle der Löwen zu wagen. Manchmal kriegt man hier Antworten, die riechen nach Raubtierhaus im Zoo.“

        Danke dafür, aber ich bin inzwischen schon in den Alter wo ich einiges aushalten kann 😉

        Danke auch für die Meinung zu meinem Artikel, wäre cool, wenn du das auch noch bei mir drunter schreibst, weil dann hänge ich das direkt beim Text und es geht nicht verloren.

        Ich war übrigens auch jemand, der sich sehr früh für politik interessiert hat, aber die meisten meiner Mitschüler zB nicht.

    • Zustimmung. sehe ich auch so, noch zu unreif. die Grünen spekulieren einfach darauf, das viele junge Leute aus einem Bauchgefühl raus grün wählen würden.
      Wenn man das Wahlrecht allerdings generell an das Merkmal voll entwickelte verantwortlich tatsachenbasiert entscheiden könnende Persönlichkeit binden wollte, müsste man wohl auch die Mehrheit der Volljährigen vom Wahlrecht ausschließen. Nicht nur vom passiven , sondern auch vom aktiven, wie ein Blick in Bundestag und Parlamente zeigt.

      • Das wär mein einziger Wunsch bezüglich Wahlrechtsänderung, dass irgendwie die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, dass eine Wahlstimme auch eine informierte Wahlstimme ist.

        Ein Gedanke wäre, dass man Wahlen nicht propagieren darf, keine Wahlwerbung, keine Hinweise in den Nachrichten, nichts. Nur passive Informationsangebote sind erlaubt. Wer seine Arsch nicht bewegen mag, von sich heraus sich zu informieren, wann wer zur Wahl steht, der sollte auch nicht wählen.

        Ein anderer Gedanke wäre, auf jedem Wahlschein einen Wissenstest abzudrucken. Wer nicht 8/10 Punkten erreicht, dessen Stimme ist automatisch ungültig.

        Oder so.

        Hätte ich irgendeine Vorstellung davon, wie so eine Maßnahme fälschungssicher umzusetzen wäre, würde ich mich glatt dafür einsetzen.

        • @only me:
          Deine Vorschläge klingen ja durchaus vernünftig und nachdenkenswert. Die faire Umsetzung in der Realität dürfte aber das Vorhaben vereiteln, zumindest so, wie von Dir skizziert.
          Wie wäre es denn stattdessen mit der Stärkung der direkten Demokratie, wie das ursprünglich mal in der Schweiz angedacht/gehandhabt worden ist?!
          Diejenigen, die sich thematisch-inhaltlich für einen politischen Meinungsgegenstand interessieren, sollen Volksabstimmungen initiieren, und sich dann an den Abstimmungen darüber beteiligen. Dabei kann der Vorschlag von Dir sehr sinnvoll sein, keine seichte Werbung und keine Mischung aus „Berichterstattung“ und massenmedialen Kommentaren (einseitige Beeinflussungen), wie heute üblich, zuzulassen.
          Der fragwürdige Parteien-Staat, den u.a. von Arnim fundiert hinterfragt, gehört mit allen seinen eskalierenden Selbst-Ermächtigungen kritisch analysiert und vom eigentlichen Souverän selbstbewußt umgestaltet.

        • „Nur passive Informationsangebote sind erlaubt. Wer seine Arsch nicht bewegen mag, von sich heraus sich zu informieren, wann wer zur Wahl steht, der sollte auch nicht wählen.“

          Keine Ahnung, was Du mit „passive Informationsangebote“ meinst. Eigentlich sind Angebote immer aktiv.
          Grundsätzlich wäre ich sogar auf Deiner Seite. Ich rege mich seit über 40 Jahren darüber auf, dass 9 von 10 Bürgern überhaupt keine Ahnung haben, wer was zur Wahl stellt.

          Eigentlich stellen sich die Direktkandidaten in ihren Wahlkreisen mehrfach der Öffentlichkeit, wo sie richtig gegrillt werden können.
          Aber wer kommt zu solchen Veranstaltungen?
          Immer die üblichen Verdächtigen. Die Leute, die eh schon perfekt informiert sind.
          Man ist also oft unter sich.

          Andererseits sehe ich auch keine andere Möglichkeit, als die derzeit praktizierte. So ehrenwert Dein Vorschlag sein mag, er würde nur dazu führen, dass die Wahlbeteiligung auf unter 10% sinken würde und von den verbliebenen Wählern würde die Hälfte den Test nicht bestehen.
          Früher, als es nur drei Programme gab, hatte man die Bürger tatsächlich GEZWUNGEN, sich mit der Bundespolitik auseinander zu setzen. Die Haushaltsdebatten wurden auf allen Fernsehsendern synchron direkt aus dem Parlament übertragen. Man konnte nicht wegzappen.
          Wäre eigentlich wünschenswert, wenn man das wieder einführte.
          Ich fürchte aber, das klappt im Internet-Zeitalter nicht mehr.
          Und am Ende könnte man immer noch die Gold-Edition „Herr der Ringe“ durchgucken, gefolgt von der „Harry Potter“-Oktalogie.

        • Sorry, aber ein Wissenstest wäre etwas heikel. Was sollte denn da abgefragt werden? In welchen Jahren wurde Deutschland Fußball-Weltmeister? Wie lautet die chemische Formel von Wasser? Wieviel Kohlendioxid (in Gigatonnen) darf die Welt noch emittieren, um die globale Erwärmung mit 67%iger Wahrscheinlichkeit unter 1,75°C zu halten?

          • „Welche Aufgaben hat der Bundestag“?
            „Was sind die Kernforderungen der Parteien x, y und z?“

          • Wer wählt den Bundeskanzler?
            Wieviele Sitze hat der Bundestag (± 50)?
            Was ist ein Überhangmandat?
            Von welcher Partei ist/war das Godesberger Programm?

            Fällt es dir wirklich so schwer, dir einen multiple Choice Test vorzustellen, mit dem man politische Bildung abfragt?

            Ich fürchte, die Schätzung von carnofis mit der effektiven Wahlbeteiligung von 10% ist noch viel zu optimistisch…

          • Wer wählt den Bundeskanzler?
            Wieviele Sitze hat der Bundestag (± 50)?
            Was ist ein Überhangmandat?
            Von welcher Partei ist/war das Godesberger Programm?

            Und wenn man das auswendig lernt, kann man informierte Entscheidungen treffen zu Wirtschaftspolitik, Klimapolitik, Familienpolitik, Gesundheitspolitik, Militäreinsätzen, Asyl- und Einwanderungspolitik und und und?

          • „Und wenn man das auswendig lernt, kann man informierte Entscheidungen treffen zu Wirtschaftspolitik, Klimapolitik, Familienpolitik, Gesundheitspolitik, Militäreinsätzen, Asyl- und Einwanderungspolitik und und und?“

            Mehr als jetzt jedenfalls. Findest Du nicht?

          • Da wäre ich weniger optimistisch.

            Wichtiger als irgendwelche Staatsrechtsparagraphen wäre Allgemeinwissen. Sonst selektiert man auf einen eher speziellen Persönlichkeitstyp. Außerdem muss man auch nicht ein wandelndes Lexikon sein. Menschenkenntnis ist z.B. sehr wichtig. Realismus, Pragmatismus. Aber ich weiß es letztlich selbst nicht.

            Man handelt sich beträchtliche Legitimationsprobleme ein, wenn man einen Teil der Gesellschaft vom Wahlrecht ausschließt.

          • „Man handelt sich beträchtliche Legitimationsprobleme ein, wenn man einen Teil der Gesellschaft vom Wahlrecht ausschließt.“

            Ohne jeden Zweifel.
            Deshalb sind solche Ideen mit Fragebögen auch müßig.
            Aber trotzdem fände ich es wünschenswert, wenn die Masse der Bevölkerung wirklich mehr über die politischen Parteien und das System wüsste, als was auf Wahlplakaten steht.
            „Die wollen die Umwelt schützen“, als Argument für die Grünen ist mir zu dünn.
            Ebenso, wie „Das sind die Nazis“ für die AfD.
            Wieviel Richtig ist noch erlaubt, bevor es falsch wird?

            Aber das ist ein Problem, das die Demokratie wahrscheinlich seit ihrer ersten Stunde verfolgt.
            Als die Frauen auf Kampf der SPD das Wahlrecht 1919 bekamen, haben sie es der Partei ja auch nicht gedankt, weil Geschlecht eben schon damals kein Wählerkriterium war und die Frauen nur das wählten, was ihre Männer wählten.

            MÜNDIGE BÜRGER ist was anderes.

        • Na ja, hört sich zunächst wirklich toll an, so ohne Hinweise in den Nachrichten und Wahlwerbung. Allerdings würde das im ö-r Frauenfunk schnell komische Stilblüten treiben, wenn alle Parteien plötzlich mit duften populistischen Forderungen im Nachrichtenblock erscheinen, die natürlich gaaar nichts mit den bevorstehenden Wahlen zu tun haben. Medien und Parteien sind einfach zu eng verwoben.

          Ich bin ein Freund der Hypothese, dass das Wahlvolk gar nicht so dumm ist, wie es immer dargestellt wird. Manche wählen emotional, die finden Habeck voll süß. Andere sind extrem tapfer und ziehen sich komplett ein SPD-Grundsatzprogramm rein, um dann die Tierpartei zu wählen. Aber in der Summe fand ich bisher die Ergebnisse immer recht plausibel im Kontext zu den realen Lebensumständen und den aktuellen öffentlichen Diskussionen.

          Ich habe zum Beispiel einen ganz eigenen Antrieb zu wählen. Ich stelle mir die Frage, wem ich von den Nasen am ehesten zutrauen würde, mutig, entschlossen und über bestehende Denkverbote hinaus zu agieren, wenn für sein Volk die Kacke wirklich am Dampfen ist.

          Denn in diesen Situationen kannst du dir Parteiprogramme an die Backe schmieren – und in normalen Zeiten regeln sowieso alles die „Sachzwänge“ und die Lobbyisten.

    • Würde ich ja gerne lesen, funktioniert aber leider nicht ohne Javascript.
      Na gut, Scherz beiseite… Les ich natürlich trotzdem. Aber wozu das Javascript?
      Halte ich genau so für unntöig, wie Cookies, wenn man keine Benutzereingaben speichern will. 😛

      Tracking-Cookies sind natürlich nicht gemeint, die bringen ja keinen Mehrwert für den Besucher.

  1. Via Genderama:

    Der Thread ist wirklich interessant. Männer berichten über sexuelle Belästigungen, und zumindest als ich es heute früh gelesen habe, gab es gibt praktisch keine Trolle, alle sind höflich, sachlich und nehmen einander ernst.

    Was is aber sehr interessant fand war, wie viele der Männer, die davon berichten, belästigt worden zu sein, das nicht tun können, ohne gleich eine Relativierung hinterher zu schieben: Sie wüssten ja, dass es Frauen viel härter trifft … die Kolleginnen haben es sicher viel schlimmer … für Männer ist das ja nicht so schlimm, weil aufgrund körperlicher Überlegenheit das Bedrohungsgefühl fehlt, usw.
    Und in einigen Fällen sind es dann auffallend Frauen, die dem widersprechen, und klarstellen, dass solches Verhalten von Seiten der Täterinnen nicht akzeptabel ist.

    Für mich zeigt das wieder mal die sehr unterschiedliche Einstellung und auch Erziehung zu dem Thema: von Männern erwartet man, dass man sowas wegsteckt, dass man gekonnt reagiert, und das alles nicht so ernst nimmt. Frauen wird viel eher zugestanden, sich darüber zu beschweren. Und auch die öffentlichen Debatten zeigen ja immer nur Männer = Täter, Frauen = Opfer. Kein Wunder, dass selbst Männer, die selbst Opfer geworden sind, immer noch glaubel (oder es zumindest so nach außen tragen), dass natürlich Frauen schlimmer betroffen sind als sie selbst.

    • Ja war interessant da durchzulesen, mir sind dabei 3 Vorfälle wieder eingefallen die mir vorher gar nicht zugänglich waren und vorher auch nicht unter der Kategorie „Belästigung“ verstanden waren.

      Einem der Schreiber ging es auch so, meinte er hätte erst „Nein – bin noch nicht von Frau(en) belästigt worden“ abgestimmt, nach dem Lesen der Tweets aber anders gestimmt hätte.

      Viele meinten auch sie hätten sich nicht belästigt gefühlt es wäre eher – ja was ? Eine Frau grabscht oder küsst ungefragt, das wird mit Alk und Unbeholfenheit entschuldigt. Männer wäre größer und Stärker, Frauen könnten deswegen nicht gleichwertig als Bedrohung angesehen werden.

      Was mich wunderte: Es gab so gut wie Keine Frau Täterin die berufliches Machtgefälle ausnutzte. Im Schnitt finden Frauen wohl Macht und Stärke anziehend, was schwächere Männer und männliche Untergebene etwas schützen kann.

      • Gibt es auch. Ein anderer dort berichtet von seine 40 Jahre älteren Chefin…

  2. Wie konnte das passieren? Wieso bin ich erst heute auf die Schwäbischen Synchros von dodokay gestoßen? Besonders geil ist ja die Serie mit dem Sportverin „SV49“, in der der Bundestag (bzw. der Vereinsvorstand) seinen Kleinstadt-Beef austrägt.

    Ich hab zwar keinerlei Bezug zum schwäbischen Dialekt – aber ich find’s echt unfassbar komisch. Hier der Link zur Playlist:

    • Lasst die Frau frei und verhaftet den Hammer!

    • „Da können Frauen aber nichts für.“

      Ich denke, der Grund ist ganz profan.
      In Wirklichkeit WOLLTEN die armen Umwelthäschen ein E-Auto kaufen, aber sie wurden von ihren Männern GEZWUNGEN, für sie einen SUV zu kaufen. Hätten die Kerle nämlich selbst nach dem SUV gefragt, hätten alle gleich laut geschrien: „Schwanzverlängerung! Schwanzverlängerung!“
      Also haben sie ihre armen Frauen vorgeschickt.
      Die müssen dann noch zwei, drei Jahre auf ihr E-Auto warten.

      Wir wissen in Wirklichkeit doch alle, wie perfide das Patriarchat Frauen täglich reinlegt.

  3. Also sobald man ein Geschlecht nicht mehr für die Reproduktion braucht, kann man es ausrotten. Weil einen anderen Wert haben Menschen ja nicht. Was machen wir mit kinderlosen Frauen nach ihren Wechseljahren, ihr lieben Feministinnen? Anders als Männer in dem Alter sind diese nicht mehr zur Reproduktion zu gebrauchen und das sie eine positive Bilanz für die Gesellschaft vorzeigen können, ist auch in Zweifel zu ziehen.

    • (greater personal agency!!!1111elf1bruhahahahaha)

    • Unter dieser… äh: „Philosophie“ leiden schlussendlich auch die Frauen. Aber die haben ja nicht widersprochen, während solche Frauen die Männer niedermachten. Und wenn sie allein bleiben, dann müssen sie beruflich weitermalochen, Und Halleluja… das gefällt den Feministen.

  4. Heute für eine längere Zugfahrt „Spiegel Geschichte“ gekauft, Thema: „Krieg im Mittelalter“. Das Übliche halt, aber ich kuck ja auch seit 40 Jahren Westernfilme.

    Neueste Erkenntnis allerdings:
    „War Jeanne d´Arc in Wirklichkeit ein Mann?
    (…)
    Die transsexuelle US- Biologin Joan Roughgarden wiederum beschrieb Jeanne in „Evolutions Rainbow“ (2004) als Transgender-Person mit mänlicher Identität.“

    Mich überfällt lähmende Müdigkeit…

  5. Der hat seinem Mops seiner Freundin den Hitler-Gruß beigebracht, weil er den Hund nicht mochte.

  6. 30Min. eine Transfrau, über Terfs und Cis-Frauen.

    Stimme fand ich etwas nervend, aber logisch hat sie einen richtigen Punkt nach dem anderen.

    • Ja, das sehe ich auch so.

      Unabhängig vom fragwürdigen Verhalten der Terfs habe ich aber auch den Eindruck, daß nicht nur diese ein Problem mit „Transfrauen“ haben, so sie denn etwas über den Vergangenheitshintergrund einer Person wissen.
      Diese Erfahrung habe ich auch hier in diesem Forum machen dürfen, und das hat mich abermals darin bestärkt, daß es richtig war, mein Leben seit nunmehr 45 Jahren „stealth“, und damit unhinterfragt voll und ganz integriert glücklich leben zu können…
      Ich sehe mich übrigens nicht als „Transfrau“, sondern als eine Frau, die ihre „Transition“ schon sehr sehr lange erfolgreich abschließen, und die Belastungen der Vergangenheit in Gänze hinter sich lassen konnte; eine Frau, die mitten im Leben stand und steht, und die keineswegs unter ausgeprägten Inferioritätsgefühlen leidet/leiden mußte…

      • Ich finde Deine Beiträge gut, war oft interessant, der Post wegen Media & Lockdown & Protest, war nicht an dich gedacht, den wollte ich eigentlich ganz unten unterbringen.

      • @Seerose: Ich sehe mich übrigens nicht als „Transfrau“,…

        Bei der Betrachtung dieses Themas, ist es erlaubt zwischen transitionierten/Transfrauen und normalen Frauen zu unterscheiden?

        Also mit welchen Begrifflichkeiten würdest Du gerne die Unterschiede/Gemeinsamkeiten beleuchtet wissen?

        • @Komu:
          „Bei der Betrachtung dieses Themas, ist es erlaubt zwischen transitionierten/Transfrauen und normalen Frauen zu unterscheiden?“

          Für mich stellt sich dabei zentral die Frage, zu welchem ZWECK „es“ erlaubt sein soll/muß, zwischen transitionierten/Transfrauen und „normalen“ Frauen zu unterscheiden, und zudem, WAS unterschieden werden muß, und WER dazu WARUM legitimiert ist.

          Bei den Versuchen, (vermeintlich) nicht-„normalen“ Frauen den Zugang zu Frauentoiletten zu verwehren, ist es teilweise zu peinlichen Situationen für „normale Frauen“ gekommen.
          Der Grund hierfür war, daß diese „normalen Frauen“ aufgrund einer Vielzahl wahrnehmbarer sekundärer Geschlechtsmerkmale den „passing-test“ im Auge des Selektierenden nicht bestanden haben.
          Nicht wenige Frauen mit transsexuellem Hintergrund dürften entsprechende Selektionen aber problemlos „bestehen“.

          Was die weitergehenden Folgen solcher Selektions-Versuche wären, können wir an den inzwischen zahlreich verfügbaren Versuchen sogenannter „Transvestigationen“ ablesen, die m.E. motivational durch einen Verfolgungswahn gekennzeichnet sind.
          Die einzig sinnvolle Erkenntnis aus diesen Körpersezierungen nahezu aller Promis ist offensichtlich die, daß anscheinend fast jeder Mensch bisweilen durchaus ausgeprägte sekundäre Geschlechts-Merkmale des Gegengeschlechts aufweist.

          Wenn man diese Befunde zum Maßstab nimmt, für eine von außen vorgenommene Geschlechts-Zuordnung, dann können sich gar nicht wenige Frauen mit transsexuellem Hintergrund mit den meisten ihrer sekundären Geschlechtsmerkmale und im Gesamteindruck durchaus glücklich schätzen…

      • Seerose
        „, und die keineswegs unter ausgeprägten Inferioritätsgefühlen leidet/leiden mußte…“

        Könnte das, immerhin fallen ja selbst mir aus dem Stegreif erfolgreiche Beispiele für Male to Female aber nicht für Female to Male Figuren ein, genau der Grund sein, warum TERFs Transfrauen so ganz besonder nicht lieb haben?

    • The youth at it again…

      Was man dort gerade sieht… ich sehe kein gutes Ende. Vielleicht wenn Trump abgewählt wird, aber das bezweifle ich ziemlich stark, denn ein Präsident von den Demokraten wird nur noch mehr Öl ins Feuer gießen indem er den Weißen die Schuld an allem geben und an sie einen viel höheren moralischen Maßstab anlegen wird. Das stütz die idiotischen White Supremacist und wird ihnen weitere Zuläufer bescheren, was den möchtegern Guten(TM) von der Linken nur weiteren Grund gibt noch mehr gegen sie zu hetzen, sie als DAS Problem darzustellen und damit andere, dringendere Probleme nicht bearbeiten zu müssen. Die Medien werden wie gehabt weiter machen und jeden Tod eines Schwarzen durch einen Weißen zu einem Beispiel von systematischen Rassismus hochspielen (selbst wenn der Weiße den Schwarz in seinem Haus im Dunkeln erschossen hat, weil der Schwarze ihn gerade ausrauben wollte) und währenddessen die vielfachen toten Schwarzen, die durch andere Schwarz getötet wurden und die vielfachen toten Weißen, die durch Schwarze getötet wurden, ignorieren.

      Es gibt da ja auch kaum noch Sicherheit. Wer eine rote Mütze trägt, ist für Linke mittlerweile zur Jagd frei gegeben und auch Frauen zählen in diesen Unruhen nicht mehr zu geschützten Klasse und kriegen auch voll auf die Fresse… aber sie sind ja auch mittendrin und wollen austeilen.

      Es ist die Generation, denen es nicht mehr besser gehen wird wie ihren Eltern.

      Der nächste US-Präsident ist mit aller Wahrscheinlichkeit ein Arschloch und wird diese Probleme nicht beheben können und sich daher als einer der Guten(TM) versuchen zu inszenieren.

  7. SPIEGEL: Im Fall der Erzieherin aus Viersen hieß es, mehrere Kitas hätten sich gewundert, dass sie diesen Beruf ergriffen habe. Sie sei empathielos gewesen. Hätte das Kollegium nicht Auffälligkeiten ansprechen müssen?

    Rabe-Kleberg: Niemand weiß zum jetzigen Zeitpunkt, was genau innerhalb der Einrichtungen vorgefallen ist. Klar ist aber: Bei einer Kita handelt es sich nicht um einen geschlossenen Raum. Heute laufen Kinder zwischen den einzelnen Gruppen hin und her, die Wenigsten schließen ihre Tür, man kann alles sehen. Die Kita ist kein stilles Kämmerlein. Das Auffälligkeiten unentdeckt bleiben, fällt mir schwer zu glauben. Ich frage mich, wie ist das möglich?

    Wäre es ein Mann gewesen, hätten die Kolleginnen wahrscheinlich schon vorher eingeschritten, aber bei einer Frau… wie letztens bei Schoppe: Sohn mit Mutter bei Ärztin. Sohn erzählt Ärztin im Beisein der Mutter dass die Mutter ihn schlägt, Ärztin sieht Mutter an, die sagt „Blödsinn“, Fall geschlossen.

    • Ja, aus einer Distanz mag es vielleicht amüsant erscheinen, wenn „man“ Menschen wie eine Hammelherde vor 2 Wochen noch in die eine (einzig „richtige“) Richtung trieb, die jeden, der es wagte, den Sinn des exzessiven Maskentragens (Maulkorbs) zu hinterfragen, kollektiv (Faszien) geradezu als potentiellen „Mörder“ niedergeschrien hat, und heute werden wir teilweise schon wieder zu gegenteiligem Aktionismus angetrieben…

      Ken Jebsen hat einen schönen Einblick in „seine Bekehrung“ gegeben:

      • https://www.novo-argumente.com/artikel/die_seuche_ausraeuchern

        Ein Artikel zu Rauchen+Corona

        „In sämtlichen bisherigen Studien finden sich bei den Coronapatienten und -getesteten unterdurchschnittlich viele Raucher. So wenige, dass man das auch nicht mit der geringeren Raucherquote unter den meist älteren Betroffenen erklären kann. Die Studien stammen überwiegend aus China, teils aber auch aus den USA, Frankreich oder Deutschland. Wir stehen noch am Anfang der Corona-Forschung, aber diese Erkenntnis lässt sich konsistent gewinnen, egal ob Wuhan oder New York, Aachen oder Paris, egal ob kleine oder große Stichprobe, egal ob Veteranen oder Schüler.“

        Ich mag Ken Jebsen ja, nach den (~4 ? Interviews die ich von ihm sah), aber dieses Video ist ein nicht so rechtes, mehr von mir wenn ich wacher bin.

        Vom Virus ist wenig bekannt, vielleicht sollen doch alle mit dem Rauchen anfangen 😉 oder Nikotin-Pflaster nehmen…w.w.i.

        • Ich habe das mit den „Rauchern“ und „Übergewichtigen“ (mit besonderem Seitenhieb auf die „Staatsrats-Vorsitzende“) eher als Satire verstanden, die beispielhaft persiflieren will, daß der Allmachtsstaat, dem urplötzlich DIE GESUNDHEIT angeblich über ALLES geht, noch ein weites „Betätigungsfeld“ hätte, jenseits von „Corona“…

  8. Bei exomagazin war es hinter Bezahlschranke, cropfm bringt jetzt ein ähnliches langes Interview mit Chris Marx kostenlos (klare Hörempfehlung):
    https://cropfm.at/archive/show/skinwalker
    (241 Minuten)

    Auch der zweite Teil ist schon online:
    https://cropfm.at/archive/show/skinwalker2
    (237 Minuten)

    Bilder zur Sendung:
    https://cropfm.at/page/resources;marx;bilder_skinwalker2.htm

    Wem das nichts sagt, die Skinwalker-Ranch war/ist ein paranormaler Hotspot, bei dem seltsamste Dinge dokumentiert wurden (siehe auch das Buch „Jagd auf den Skinwalker“). Der Milliardär Bigolow (m.W. mit Immos reich geworden, jetzt Raumfahrtunternehmer und Vertragspartner vom Pentagon und sehr engagiert in der Untersuchung solcher Phänomene) hatte die Farm gekauft und mehrere Forscher hingeschickt, sowie einige Wachleute usw. Chris Marx (ein deutscher Auswanderer) war bei Letzteren, führte aber auch selbst Untersuchungen durch. Er erzählt von seinen skurrilen Erlebnissen, seinen Vermutungen, sowie einigen Ungereimtheiten.

    Ausführlich und lang, wie sich das für ein gutes Interview gehört, aber ausgesprochen kurzweilig. Gut geeignet, um es auf der Fahrt zur Arbeit etc. nebenher anzuhören.

  9. Freitag Abend, zur schönsten Berufsverkehrszeit, passend um das lange Wochenende zu versauen, bringt SWR2:
    „Kinder, Küche, Corona – Was macht die Pandemie mit dem Geschlechterverhältnis?“

    Kann man hier nachhören (44 min):
    https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/kinder-kueche-corona-was-macht-die-pandemie-mit-den-geschlechtern-swr2-forum-2020-05-29-100.html

    Natürlich kein normaler Mensch dabei, die Teilnehmer an der Diskussion, 3 feministisch orientierte Frauen und ein rosa Pudel (wie mittlerweile normal in den GEZ-Medien, redet man nicht mehr miteinander, sondern über diejenigen mit der „falschen Haltung“):
    Robert Franken,Gründer der Bewegung „Male Feminists Europe“
    Jana Hensel, Autorin und Journalistin
    Prof. Dr. Katja Möhring,Soziologin Universität Mannheim
    Moderation: Doris Maull

    Ich habe nur kurz reingehört, als der Franken gerade einen Monolog hielt, dem die Frauen begeistert zustimmten. Dann ist mir schlecht geworden und ich musste dringend wegschalten, vielleicht hat jemand mehr Durchhaltevermögen und sieht sich in der Lage die Propaganda auseinanderzunehmen.

    Franken ist der hier:
    https://www.zukunftsinstitut.de/menschen/tup-autoren/robert-franken/
    scheint ziemlich hoch angesiedelt zu sein, auch wenn sein Titel „Experte für digitale Transformation…“ nach typischen Business-Bullshit klingt. Ein peinlicher Kerl. Ist über den noch mehr bekannt?

    • Das zukunftsInstitut (kein Rechtschreibfehler!) betreibt laut Selbstauskunft Zukunfts- und Trendforschung.
      Soso.

      Ich habe mal anfangs der Nuller Jahre auf dem Dachboden meiner Eltern Bücher von Zukunftsforschern aus den 70ern gefunden. Seitdem habe ich entschieden, auf den Jahrmarkt zu gehen, wenn ich die Zukunft vorausgesagt bekommen möchte. Ist garantiert billiger und genauso zuverlässig.

    • „Ist über den noch mehr bekannt“

      Mir ist er damals bei Googlegate / Damore-Affäre unangenehm aufgefallen:
      http://web.archive.org/web/20170809155909/http://www.zeit.de/karriere/2017-08/google-sexismus-anti-diversity-manifest

      Er scheint mir aber eher eine Randfigur in den Massen feministischer Autoren zu sein. Eventuell biedert er sich dermaßen an, daß es den wichtigeren Aktivistinnen, die darüber entscheiden, wer wo publizieren darf, schon wieder suspekt vorkommt.

    • „Natürlich kein normaler Mensch dabei, die Teilnehmer an der Diskussion, 3 feministisch orientierte Frauen und ein rosa Pudel “
      Das stimmt schon, bis auf das „Natürlich“, das offenabr eine Absicht des SWR unterstellt. Um ehrlich zu sein: stellen wir uns einmal im Rahmen eines Gedankenspiels vor, die SWR-Verantwortlichen mutierten durch einen neuen Virus zu Maskus und wollten jetzt kurzfristig eine umgekehrt gepolte Sendung machen (die Sendezeit muß ja irgendwie gefüllt werden). Wo und bei wem rufen sie an? Würden sie eine 4-er Runde zusammenbekommen? Ich fürchte, in ganz Deutschland findet man zusammen vielleicht 10 Leute, die MRA-Standpunkte einigermaßen stotterfrei im Radio formulieren können und wollen. Feministische Aktivisten gibt es zu Hunderten, darunter viele, die braucht man gar nicht anzurufen, die rufen scheinbar selber in den Redaktionen an und wollen ans Mikrofon gelassen werden.

      • Da liegt ein Mißverständnis vor, ich will gar keine „umgekehrt gepolte Sendung“, sondern eine, in der beide Seiten sachlich miteinander diskutieren (es zumindest versuchen)! Ich meine, Männerrechtler gibt es genug, wenigstens nicht ganz so einseitig eingestellte Mainstream-Charaktere, sicher auch genug Frauen. Wenn man will, findet man auch welche. Da die Position natürlich angefeindet und bekämpft wird, kommt man um eine Suche halt nicht herum, warum pampern wir denn den ÖR jährlich mit Milliarden, wenn er sowas nicht mehr hinbekommt?

        Das ist wie mit den „Rechten“ oder Klimakritikern oder Corona-Kritikern oder Euro-Kritikern, wie kann man ernsthaft eine Sendung über die machen und keinen davon einladen? Stattdessen aber Strohpuppen abbrennen, sich gegenseitig bestätigen, dass man auf der richtigen Seite steht und beraten, wie man die anderen am besten ausgrenzt oder umpolt? Das ist so billig, durchschaubar und unbefriedigend! Vielleicht kommt es mir nur so vor, aber mit dem Frauenanteil im ÖR, scheint dieses pseudo-moralische Gleichschaltungsverhalten, gepaart mit Konfliktscheu, enorm angestiegen zu sein. Es fällt mir schwer, Themensendungen im ÖR noch zu ertragen, früher habe ich die mal gern gehört, aber gut, vielleicht war ich damals noch zu blue-pill….

  10. Erpressung.

    Macho-Strukturen.. schon komisch: auch wenn der Frauenanteil bei 100% liegt, bezeichnen die gleichen Leute das noch als positiv.

    Ich wette das Betriebe mit Frauenanteil > 80% nichts machen müssen um das Geschlechterverhältnis auszugleichen und wenn dann höchstes noch für den geringen Männeranteil belohnt werden.

    Es ist wie bei der letzten Wirtschaftskrise in den USA. Bereiche in denen hauptsächlich Männer arbeiten verzeichneten die meisten Arbeitslosen, während in Bereichen in denen hauptsächlich Frauen arbeiten in der gleichen Zeit sogar noch mehr Stellen geschaffen wurden. Die Hilfe soll sich daher an die Bereiche wenden, denen es nach der Krise schlechter geht, also Bereiche in denen mehr Männer abreiten. Das ging den Frauenorganisationen gegen den Strich. Sie wollen keine Hilfe für Hilfsbedürftige. Sie wollen Hilfe nur für Frauen und da wir in einem frauenverachtenden Patriarchat leben, in dem Männer die Norm sind und immer kriegen was sie wollen, hat man natürlich das gemacht was die Frauenorganisationen wollten und damit viele Männer in die vordauernde Arbeitslosigkeit geschoben.

    Frauen sind jetzt schon bei Bewerbungen bevorzugt, auch bei uns der Firma. Mein Chef hat bisher jede Frau eingeladen, die sich beworben hat, jede, aber keine wollte. Frauen haben schon ein Leben im Easy Mode und Feministinnen wollen jetzt zusätzlich noch Frauencheats.

  11. Auch mal interessant:

    „Für deutsche Frauen spielen wirtschaftliche Aspekte bei der Familienplanung eine größere Rolle als für Französinnen. So verzichten Frauen hierzulande nach einer Gehaltserhöhung häufig auf ein Kind oder bekommen als Mütter keinen weiteren Nachwuchs. In dem Nachbarland gibt es diesen Effekt nicht.
    [….]
    Danach reduziert in Deutschland auch ein akademischer Abschluss die Fruchtbarkeit deutlich stärker als in dem Nachbarland. Umgekehrt erhöht eine Erwerbslosigkeit in Deutschland die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Auch diesen Effekt gibt es in Frankreich laut Studie nicht.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article208654261/Deutsche-Frauen-verzichten-nach-Gehaltserhoehung-oft-auf-Nachwuchs.html

  12. Ihre Aussage ist völlig korrekt. Die Auswirkungen mögen lokal unterschiedlich sein, aber trotzdem gibt es Rassismus gegen Weiße. Das ist Fakt

    Nur fahren solche Spacken wie Shakalaka hier, eine scharfen Doppelstandard: It is only wrong when they do it.

    Ist wie mit Femizid. Mord an Männern ist einfach nur Mord, aber Mord an Frauen ist Femizid.

  13. Noch was zum Gruseln (bzw. Lästerstoff für Frank), wollte ich schon länger mal bringen (die spannende Szene in Zeitlupe ist bei 2:16 – 2:19), aufgenommen von einer Hotel-Kamera. Sie zeigt das Sicherheitspersonal welches wegen Schreien (aus einem der Hotelzimmer, man hört sie m.E. auch) gerufen wurde. Die stürmen das Zimmer, die Dusche ist an, aber ansonsten ist niemand drin. Bei 2:16 sieht man trotzdem was aus dem Zimmer kommen…

    Kann ich nicht überprüfen, sieht aber sehr authentisch aus.

    Die Sache ist mir wieder eingefallen, weil ich gerade den Artikel gelesen habe (ebenfalls mit Video):

    https://terra-mystica.jimdofree.com/geister-paraph%C3%A4nomene/hotel%C3%BCberwachungskamera-nimmt-einen-geist-auf/

    Die spannende Stelle ist bei 0:18

    Derartige Videos gibt es übrigens in Massen, noch eines, über Babykamera aufgenommen (bei 0:34)

    Auch Fotos dieser Art gibt es viele. Sicher nicht alles glaubwürdig, allerdings bezweifle ich, dass ein Hotel davon profitiert, wenn bekannt wird, dass es in ihm spukt.

    Solche Sachen werden seit Jahrhunderten erzählt und gesammelt. Das mehrbändige „Magazin des Außerordentlichen“ bzw. „Museum des Wundervollen (in der Natur, der Kunst und im Menschenleben)“ von 180x enthält z.B. solche Geschichten (zumindest fand ich es als Quellenangabe in einem meiner Bücher). Man kann die Bände übrigens alle herunterladen:
    https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/101608/5/0/

    Walter von Lucadou meinte über seine „Parapsychologische Beratungsstelle Freiburg“ (der dieses Jahr die staatliche Förderung komplett gestrichen wurde), dass er im Durchschnitt jede Woche mit einem schwereren Spukfall zu tun hat. Hier wurden einige der Clienten interviewt (nur die Vorschau):
    https://www.exomagazin.tv/die-geister-die-mich-riefen/

    Wenn man sich in solche Sachen einliest, wird schnell klar: die Evidenz ist erschlagend! Und mittlerweile um Videos und ähnliches reich ergänzt (auch wenn die zeitgeistverhafteten Lügenmedien nichts davon bringen, allenfalls als kindische Gruselsoap).

    Es bleibt daraus nur ein logischer Schluß: der Glaube (mehr ist es nicht), unsere Existenz spiele sich nur und allein in unserer begrenzten Raum-Zeit ab und sonst existiere nichts, ist falsch. Ich betrachte das als empirisch erwiesen. Mit der Quantenforschung eigentlich längst eine Binse, aber immer noch nicht eingesickert, die alten Dogmen sitzen immer noch felsenfest bei den Meisten…

    • „Noch was zum Gruseln (bzw. Lästerstoff für Frank)…“

      Du hast gerufen? Mit etwas Verspätung bin ich natürlich zur Stelle 😀

      Was ich bei diesen Erscheinungen immer merkwürdig finde, ist, dass sie nicht willens, oder in der Lage sind, sich physisch zu manifestieren, mit Vandalismus, oder Lärmbelästigung hingegen aber keine Probleme in der Ausführung haben. Wollen die eigentlich auf sich aufmerksam machen, oder nur Leute erschrecken? Bei Ersterem würde ich mir eine bessere Bühne suchen, als ein verlassenes Hotel. Fehlt denen die Phantasie, bspw. bei einer Bundestagsdebatte dem Politiker seiner Wahl mal richtig in den Allerwertesten zu treten? Das wäre mal ’ne glaubhafte Nummer, aber ich bin ja auch kein Geist.

      „Sicher nicht alles glaubwürdig, allerdings bezweifle ich, dass ein Hotel davon profitiert, wenn bekannt wird, dass es in ihm spukt.“

      Bis zum ersten Komma gebe ich Dir Recht, danach haben wir wohl verschiedene Auffassungen der Realität. Ein Hotel, in dem es spukt, währe DER RENNER. Auf Jahre ausgebucht. Ich meine, Loch Ness bspw. verdankt seinen Tourismus bestimmt nicht der tollen Landschaft.

  14. Was mich freut: es gibt in meinem Umfeld inzwischen niemanden mehr, der Donald Trump nicht auch für einen gefährlichen Bekloppten hält.

    An der Stelle möchte ich erwähnen, dass ich von Anfang an gesagt habe: „der überlebt seine Amtszeit nicht“ und das wörtlich meine. Ich tippe auf einen Suizid, der auch als Herzinfarkt interpretiert werden kann und der von Manchen selbstverständlich als Mord ausgelegt werden wird.

    Was glaubt und/oder hofft Ihr, wie das enden wird?

    • Ich wünsche mir auf jeden Fall eine weitere Amtszeit mit Trump. Vielleicht kommt es unter ihm sogar zum Bügerkrieg.. Würde ich hervorragend finden.
      Solange die Amis mit sich selbst beschäftigt sind belästigen sie keine anderen Staaten. Was sie in ihrem eigenen Land machen ist mir so was von gleich….

      • Ich hab da zwar eine gewisse genetische Solidarität und hoffe das die sich einfach in ein weißes (ohne fellow whites) und christliches und ein diverses atheistisches Amerika aufteilen, seh’s aber im Endeffekt ähnlich. Die anderen Staaten können sich ausreichend alleine belästigen.

        Die zweite Amtszeit und den Boogaloo wird’s geben, hoffentlich schnell genug, dass es ihn hier nicht geben muss.

        • Also es sollten schon mehr als zwei Bruchstücke werden. 4 oder 5 wären ideal.
          Wird aber wohl nur ein Wunschtraum bleiben.

    • Eine gewisse Beklopptheit hat er, ich sehe aber Erdogan und Kim als sehr viel gefährlicher an.
      Suizid ist durchaus möglich: „Suizidrisiko bei krankhaftem Narzissmus
      Keine andere Persönlichkeitsstörung weist vergleichbar hohe Suizidraten auf wie die narzisstische Persönlichkeitsstörung. Etwa jeder zehnte Mensch mit krankhaftem Narzissmus verübt Suizid. Das Versagen der Kompensationsmechanismen, chronische Überanstrengung sowie ein Gefühl innerer Leere können Betroffene erheblich belasten. „Auslöser für suizidale Krisen sind oft Kränkungen, Niederlagen, verbunden mit einem Zusammenbruch des überzogenen und zugleich labilen Selbstwertgefühls“, ergänzt die Psychiaterin und Psychotherapeutin.“

      https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/ratgeber-archiv/meldungen/article/narzisstische-persoenlichkeitsstoerung-oft-kombiniert-mit-weiteren-stoerungsbildern/

      • Er hatte schon damals knapp 3 Millionen Wählerstimmen weniger als Clinton. Bei wem sollte er sich seither Freunde gemacht haben, hä?

        • Gerüchten zu Folge soll vor Corona die Wirtschaft gebrummt haben. Davon abgesehen wird er dafür gewählt, dass er noch keinen Krieg vom Zaun gebrochen hat (während Clinton u.a. für Syrien und Libyen mitverantwortlich zeichnet) und dafür, dass er keine durchgeschuggerte progressive Frau ist oder ein widerlicher korrupter Pädo wie Biden und dafür, dass er die globalistischen Institutionen desavouiert, wie etwa die WHO (dafür bin ich ihm ausgesprochen dankbar, die schei** NWO erleidet einen Rückschlag nach dem anderen).

          Wenn Trump verliert, dann deshalb, weil er es immer noch nicht geschafft hat, den Sumpf trocken zu legen (versiegelte Anklagen, wo ist der echte Eppstein? wann wird Clinton verhaftet?) und seine Anhänger die Geduld deswegen verlieren.

          Aber je lauter seine Gegner (insbesondere die Lügenmedien) kreischen, umso sicherer wird er wieder das Rennen machen. Ihm droht nur eine echte Gefahr: dass Selbige ihm plötzlich lobhudeln, aber die ist zum Glück nahe Null.

        • https://news.gallup.com/poll/203207/trump-job-approval-weekly.aspx

          Du hältst ihn für bekloppt, war bei mir auch mal so. Aber er ist brillant, in seiner PR und hat augenscheinlich gute Beratung dabei.

          Ich wünsche mir auch das er nicht wiedergewählt wird, aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, zudem halte ich auch nicht viel von seinen Gegnern, und das scheint bei vielen Amerikanern auch so zu sein.

          Die Liberalen dort, sind ähnlich wie die SPD u. Grünen hier, oft zu ‚woke‘, das kommt beim Durchschnittsmenschen schlecht an.

    • „Was mich freut: es gibt in meinem Umfeld inzwischen niemanden mehr, der Donald Trump nicht auch für einen gefährlichen Bekloppten hält.“

      Ich bin immer wieder beeindruckt, wie durchschlagkräftig die MSM-Propaganda aus Auslassungen, geschickten Suggestionen und offener Verleumdung noch ist. Noch verblüffender finde ich, dass die Konsumenten derselben, ihre blasierte Dummheit und ihr offenes Desinteresse an alternativen Darstellungen auch noch stolz zu Markte tragen…

      • Androsch Kubi,

        da stimme ich Dir zwar zu, aber das Statement kam von Semikolon; ich vermute, sie durchkämmt ihr Umfeld regelmäßig nach ihr nicht genehmen Meinungen und setzt dann entweder auf Umerziehung oder exkludiert Abweichler.

        Mein Semikolon-Deutsch-Übersetzer wirft bei ihrem Beitrag daher auch aus:

        „Melde stolz in die Rrrunde: Mein Umfeld ist 100%ig Trump-frrrei!!!!“

        • Ich hab einfach nur abwarten müssen.
          Man kennt ja seine Pappenheimer und daher wusste ich auch vorher schon, wer die zumindest latenten Rassisten sind und das ein Gesprächsversuch nichts bringt.

          Nach meiner Beobachtung hat erst Trumps Corona-Kehrtwende einen Distanzierungs-Schub eingeleitet. Bissken spät, aber immerhin.

          Muss aber auch dazu sagen: das waren früher klassische BILD-Leser, des Englischen meist nicht mächtig und dementsprechend auch nur eingeschränkt zur Informationsaufnahme Befähigte.

          • *lol*

            „Man kennt ja seine Pappenheimer und daher wusste ich auch vorher schon, wer die zumindest latenten Rassisten sind und das ein Gesprächsversuch nichts bringt.“

            Ich bin latenter Rassist? Na wenn du meinst, wer mit einem Funken Verstand, wird heutzutage nicht so gelabelt? Von daher wird es schon stimmen, wenn du mich so bezeichnest, dann nehme ich das dankbar an.

            „Nach meiner Beobachtung hat erst Trumps Corona-Kehrtwende einen Distanzierungs-Schub eingeleitet. Bissken spät, aber immerhin.“

            Ja, seit er gewählt wurde, verliert er ununterbrochen Wähler. So viele, dass die progressive Kriegsschlampe Clinton mit der absoluten Mehrheit rechnen kann.

            Nein, ich bin nicht sicher ob er wiedergewählt wird, aber ich bin sehr sicher, dass DU nicht den Überblick darüber hast, was in den USA läuft. Gute Englischkenntnisse nützen nämlich nichts, wenn man sich in einer Filterblase bewegt.

            „Muss aber auch dazu sagen: das waren früher klassische BILD-Leser, des Englischen meist nicht mächtig und dementsprechend auch nur eingeschränkt zur Informationsaufnahme Befähigte.“

            *lol* Ich kann ausreichend gut englisch, um (wie du) den Twitterkommentaren anderer zu folgen, ich habe nur kein Interesse daran. Und im Ggs. zu dir kann ich deutsch und muss nicht ständig so ein verquirltes pseudo-hippes Denglisch erzeugen, um zu beweisen, wie toll weltoffen ich bin. You understand me? Little bitch? 😉

            Und nein, BI*D-Zeitung habe ich nie gelesen, wobei die mittlerweile vermutlich lesbarer ist, als diese von Feministinnen und Spinnern unterwanderten pseudo-intellektuellen Hetzblättchen ala ZE*T.

    • Wieso sollte sich der letzte Patriarch und mächtigste Mann der Welt umbringen wollen?
      Klar wird der wiedergewählt, es gibt doch keine Alternative zu ihm in den USA.
      Und natürlich ist der sehr verhaltensinteressant und streitbar. Aber er zieht seine Truppen ab, wo sie nichts zu suchen haben. Er verdonnert eines der mächtigsten Wirtschaftsunternehmen der Welt zur Produktion von Beatmungsgeräten. Er ist bereit dafür zu sorgen, dass die Städte nicht in Schutt und Asche gelegt werden, weil ein Polizist einen Schwarzen ermordet hat.
      Ich glaube, dein Umfeld sieht einfach nicht, wie sehr Trump in den USA geliebt wird.
      Im hiesigen Mainstream wird er gerne als verblödeter bissiger Hund dargestellt. Aber das ist eher das Problem unserer Medien.

  15. Ja, diese bösen Rassenrealisten, die genau davor gewarnt haben. 😉

  16. https://sciencefiles.org/2020/06/02/edel-rassismus-und-lugen-die-bizarre-welt-der-linksextremen-black-lives-matter/

    Monatelang haben die Gilet Jaune in Frankreich gegen die Präsidentschaft von Emanuel Macron demonstriert. Die französische Polizei ist mit ungewöhnlicher Härte gegen die Demonstranten vorgegangen. Können Sie sich an einen Bericht erinnern, in dem ein öffentlich-rechtlicher Journalismus-Darsteller das Vorgehen von Macrons Regierung, das 9 Tote, etliche Erblindende und mehrere Hundert Verletzte hinterlassen hat, auch nur ansatzweise kritisiert hätte?

  17. Die Absurdität des Verhaltens dieser System-Verwalter wird in ihrer Willkür-Handhabung erkennbar hinsichtlich der grundgesetzlich geforderten GLEICHBEHANDLUNG, z.B. in der Umsetzung zur Einhaltung der Schutzmßnahmen in Zeiten von „Corona-Maulkorb“.
    Wenn friedliche Demonstrationen für die Wiederherstellung unserer bürgerliche Freiheitsrechte oft und „gerne“ untersagt werden, rüde und nicht nachvollziehbare Festnahmen durch anscheinend willkürliches Herauspicken von friedlichen Einzelpersonen erfolgen, friedliche und geordnet verlaufende Demos stark reglementiert, vor allem bis zur Unkenntlichkeit in räumlich uneinsehbar voneinander getrennte Vielzahl von Gruppen zerschnitten werden, zur erfolgreichen Verhinderung von deren wahrnehmbarem Protest einerseits (logistische Meisterleistung, um die sie Mielke sicher beneiden würde!), und einer angeordneten laissez-faire-„Exekutive“ andererseits, die weder Grenzen sichern, noch ausuferende „Partylaune“ unterbinden „kann“, dann sagt uns das(?):
    https://www.bz-berlin.de/berlin/kalayci-ich-bin-entsetzt-party-und-pandemie-passt-ueberhaupt-nicht

  18. Danke allen für ein Wegstückchen Begleitung hin zum Gipfel der Erkenntnis.

    Bleibt nicht in einer Apres Ski Hütte der Wohlgefälligkeiten stecken. 😷

    ✋🏻🥛

  19. Pingback: Dating und Beziehung – Varietas

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