77 Gedanken zu “Selbermach Samstag

  1. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich kann man wieder was öffentlich gegen den Feminismus sagen. Solange es noch legal ist. (vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/).

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Tages-„Menu“ (Dr. Heike Diefenbach zur EU und ihrem geplanten Zwangstoleranz- und Zensurgesetz):

    http://cuncti.net/streitbar/660-toleranz-und-ihr-verzerrtes-spiegelbild

    Nicht ganz unpassend dazu was zu den Müllstrommedien:

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1544577/Das-selbstgerechte-Milieu-der-Meinungspriester

    Dann zur Wehrkraftzersetzung durch Frauen:

    http://www.arcor.de/content/aktuell/news_politik_inland/1858088,1,Zunehmende-Skepsis-gegen%C3%BCber-Frauen-in-der-Bundeswehr,content.html

    Passend dazu – einfach nur widerlich: http://genderama.blogspot.de/2014/01/teenager-soldaten-fur-von-der-leyen.html

    Birgit Kelle:

    Amüsantes von ihrer Facebookseite:

    Dazu passend: http://www.spiegel.de/spam/bild-941614-584929.html

    Arne, Man tau & co:

    http://manndat.de/jungen/beschneidung-von-jungen-verharmlosung-der-koerperverletzung-im-kika.html

    http://man-tau.blogspot.de/2014/01/aufschrei-das-schweigen-der-manner-und.html#more

    http://genderama.blogspot.de/2014/01/ard-panorama-berichtet-uber.html

    http://genderama.blogspot.de/2014/01/trend-immer-mehr-manner-sagen-nein-zur.html

    Desweiteren empfehle ich, gerade auch Journalisten, einen täglichen Blick auf

    http://genderama.blogspot.de

    Ansonsten sag ich nur weiterverbreiten (Extra-Leseempfehlung für Journalisten!):

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Enten II, heftiger Sex

    Die Paarung ist möglicherweise nicht einvernehmlich, was leider bei einigen Arten vorkommen – bei Enten kommt es häufiger vor. Elemente sexuellen Zwangs gibt es jedoch im Tierreich auch bei insgesamt einvernehmlichem Sex.

    • „Die Paarung ist möglicherweise nicht einvernehmlich, was leider bei einigen Arten vorkommen “

      Warum leider? Es kommt vor, mehr nicht! Warum müssen wir Menschen immer unsere Vorstellungen von Moral sogar auf die Natur übertragen?

      • @ DDBZ

        Naja, ich bin schon der Meinung, dass die Natur ein grausames System ist.

        Lebewesen, darunter auch leidensfähige, konkurrieren um Lebensraum, Nahrungsressourcen und Fortplanzungsprivilegien. Sie sind bei Verletzung und Krankheit nur begrenzt regenerationsfähig. Sie sind sterblich. Es ist vorprogrammiert, dass sie sich gegenseitig verletzen und töten. Es gibt generell in der Natur unter tierischen Lebensformen viel Leid.

        Dann diese Interessenskonflikte zwischen Männchen und Weibchen…

        Ja, dieses System ist grausam und faschistoid.

        Leider. Ich schreibe auch deshalb „leider“, damit niemand, der bei meinen Postings nur mal sporadisch hinguckt, auf die Idee kommt, ich fände die Natur auch noch gut und wollte einiges aus ihr auf die menschliche Gesellschaft übertragen, also naturalistische Fehlschlüsse begehen.

        Ich habe auch „leider“ geschrieben, damit nur sporadisch Mitlesende, darunter besonders Feministinnen, nicht einfach behaupten, ich wollte mit solchen Videos sexuelle Gewalt bei Tieren oder Menschen verharmlosen oder gar prapagieren.

        Das will ich sicher nicht.

        Meine Vorstellungen auf die Natur übertragen? Ich will eher verhindern, dass jemand das Gegenteil davon tut oder glaubt, ich sei für das Gegenteil.

        Die Natur können wir in den oben genannten Punkten nur so lassen, wie sie ist.

        Diese „Femis mit Tierfilmszenen ärgern“-Reihe soll als Aussage haben, dass bei Tieren vieles rund um die Sexualität so ist wie bei Menschen und besonders umgekehrt. Dass das Geschlecht eben kein gesellschaftliches Konstrukt ist. Dass es in Sachen Geschlechterrollen bei Tieren und Menschen große Gemeinsamkeiten gibt.

        Und ich will darauf aufmerksam machen, dass es wirklich Feministinnen gibt, die die Hirschbrunft bzw. Hinweise auf diese zensieren wollen.

        Ja, und diese Feministinnen will ich hiermit auch ein bisschen ärgern.

        Aber gerade bei brisanteren Beispielen aus dem Tierreich muss ich dann natürlich auch manchmal klarstellen, dass ich nicht z.B. für sexuelle Gewalt bin oder sie verharmlosen möchte.

        • @ Matthias

          *Ja, dieses System ist grausam und faschistoid.*

          Wohl wahr.

          Aber, GOTT sei DANK, ich bin anders.

          Weshalb ich Erpel zahlen lasse, diese Schufte!

        • PS

          Und Tippse, selbstverständlich, darf nur die Knochen abnagen.

          Damit sie mir nicht noch eines Tages über den Kopf wächst!

          Mich trennen von ihr ja ohnehin nur 14 cm (vor einiger Zeit haben wir nachgemessen, ich dachte immer, sie sei 1,74 cm groß, waren aber nur 1,72 – vielleicht sollte ich ihr doch ab und an ein Flügelchen gönnen, mal sehen).

        • 1,74 m, natürlich.

          Zwischen den Sofapolstern soll sie nicht durchrutschen.

          Mann soll die Unterdrückung der Frau via Mangelernährung auch nicht übertreiben, sondern hier wie überall: MASS HALTEN!

        • @ Roslin

          „Wohl wahr.

          Aber, GOTT sei DANK, ich bin anders.

          Weshalb ich Erpel zahlen lasse, diese Schufte!

          http://sense-of-taste.de/wp-content/uploads/2012/02/Ente_Ruhephase.jpg

          HA HA HA. Ganz anders. Ich glaub es auch.

          „Und Tippse, selbstverständlich, darf nur die Knochen abnagen.

          Damit sie mir nicht noch eines Tages über den Kopf wächst!“

          Vorsicht! Weibchen können sehr grantig werden, wenn sie vom Männchen nicht genug Nahrungsressourcen bekommen! Das sind ja Brautgeschenke!

          „Mich trennen von ihr ja ohnehin nur 14 cm (vor einiger Zeit haben wir nachgemessen, ich dachte immer, sie sei 1,74 cm groß, waren aber nur 1,72 – vielleicht sollte ich ihr doch ab und an ein Flügelchen gönnen, mal sehen).“

          Meine damals war 34 cm kleiner als ich. Im umgekehrten Fall hätten die Leute doof geguckt. Aber so wird es als Normalität gesehen. Wobei: Es ist ja auch Normalität.

          Und die konnte – obwohl eine kleine, schlanke Frau – beim Essen Mengen vertilgen, ich war echt beeindruckt.

          Aber gut, Mäuse haben ja auch stets einen ziemlich guten Appetit.

          „Mann soll die Unterdrückung der Frau via Mangelernährung auch nicht übertreiben, sondern hier wie überall: MASS HALTEN!“

          Ich würde sie lieber durch viele Nahrungsressourcen ruhig stellen.

          Sie soll sich in der Küche ja auch wohlfühlen!!!!!

        • @ Red Pill

          Frage ist, ob alle Entenarten und-individuen das haben, und ob es Männchen gibt, die eine Gegenanpassung dagegen haben.

          Sexuelle Gewalt gibt es bei Enten. Und bei solchen Arten entwickeln sich Anpassungen des Weibchens daran.

          Die wiederum zu Gegenanpassungen bei Männchen führen können.

        • @ Matthias

          „Die wiederum zu Gegenanpassungen bei Männchen führen können.“

          Also Wettrüsten im Geschlechterkampf,
          nicht schön für Romantiker!

      • Nachtrag:

        „ich fände die Natur auch noch gut“

        Naturliebhaber bin ich schon. Das System der Natur aber, mit ewigem Kampf ums Dasein, Konkurrenz, Fressen und Gefressen werden, das ganze Leid, und dann auch noch selbst unfreiwillig Teil dieses Systems sein – das finde ich halt nicht gut.

        • @Matthias

          „…und dann auch noch selbst unfreiwillig Teil dieses Systems sein – das finde ich halt nicht gut.“

          Du bist Teil dieses Systems! Sei froh darüber, denn ohne dieses System gebe es Dich nicht!

          Aber Du scheinst eben ein Romantiker zu sein. :mrgreen:

          PS Könnte mensch diesen Enterichen nicht einen Gender-Kurs verpassen? Gibt ja wohl auch Veganer, die ihre Hunde ernsthaft vegan ernähren …“PETA setzt sich bereits seit vielen Jahren für die fleischfreie Ernährung unserer tierischen Mitbewohner ein. Eine eigens durchgeführte Studie aus den frühen 1990er Jahren befasst sich mit dem Gesundheitszustand vegetarisch ernährter Hunde. Die Ergebnisse interessieren vor allem Menschen, die vegan leben und auch bei Ihrem vierbeinigen Freund diese Ernährungsweise anstreben“

          http://www.peta.de/web/home.cfm?p=158 🙂

        • @ DDBZ

          „Sei froh darüber, denn ohne dieses System gebe es Dich nicht!“

          Ich weiß nicht recht. Möglicherweise gab es uns ja bereits vor diesem Leben, wer weiß? Also als Seele im Jenseits, das es möglicherweise gibt, und wo wir möglicherweise wieder Hinkommen, wenn die „Maschine“, in der wir jetzt drin stecken, einen „Totalschaden“ erleidet.

          Sollte es eine unsterbliche Seele geben, und sollte diese schon vor diesem Leben existiert haben, gibt es uns auch ohne dieses System.

          Es gibt jedenfalls dieses Weltbild, diese Vorstellung.

          Unabhängig davon fragt man sich, warum man teil eines in vielen Hinsichten derart miesen Systems ist.

          Und womit man das verdient hat.

          Vielleicht sind wir ja zur Strafe hier. Wer weiß.

          „Aber Du scheinst eben ein Romantiker zu sein.“

          Allerdings! Die Natur bietet viele romantische Kulissen. Und wer auf die Natur steht, beschäftigt sich im Leben eher mit ihr, und kommt dadurch eher dahinter, was sie für ein mieses System ist.

          „PS Könnte mensch diesen Enterichen nicht einen Gender-Kurs verpassen? Gibt ja wohl auch Veganer, die ihre Hunde ernsthaft vegan ernähren …”PETA setzt sich bereits seit vielen Jahren für die fleischfreie Ernährung unserer tierischen Mitbewohner ein. Eine eigens durchgeführte Studie aus den frühen 1990er Jahren befasst sich mit dem Gesundheitszustand vegetarisch ernährter Hunde. Die Ergebnisse interessieren vor allem Menschen, die vegan leben und auch bei Ihrem vierbeinigen Freund diese Ernährungsweise anstreben”

          Tja, das Dilemma an der Hundehaltung ist, dass Hunde andere Tiere fressen. Hält man sich einen Hund, meist aus Tierliebe, tötet das also andere Tiere.

          Ich könnte mir vorstellen, dass ein Hund große gesundheitliche Probleme ohne tierische Kost kriegt. Denkbar mag es sein, ihn vegan zu ernähren, wenn man mit Präparaten nachhilft. Oder Hundefutter biotechnisch erzeugt. Oder durch besondere Pflanzenmischungen.

          ABER: Einem Hund das Fleisch verweigern? Das finde ich brutal. Aber gut, Tiere töten zur Herstellung von Hundefutter ist auch brutal. Scheiße auch.

          Man muss sich nur die Frage stellen: Wenn man selbst ein Hund wäre, von wem möchte man dann gehalten werden?

          Von einem Veganer, der einen vegan ernähren will, oder einem „normalen“ Menschen, der normales Hundefutter kauft und einem auch mal z.B. ein gutes Scheibchen Fleischwurst reicht?

          Ich hätte als Hund lieber ein Herrchen oder Frauchen, das zur letzteren Sorte gehört.

          Ja, und so ist das auch mit der menschlichen Ernährung. Man ist Teil dieses Systems. Man ist ein Allesfresser. Und Allesfresser sind richtig geil auf tierische Kost. Aus gutem Grund.

          Tierische Proteine haben alle essentiellen Aminosäuren. Bei Pflanzenkost muss man schon auf die Mischung achten. Und da ist auch der Proetingehalt meist geringer.

          Und auch auf den Gehalt einiger anderer Stoffe wie Eisen & Zink. Sich vegan ernähren ist schwer.

          Außerdem stehen Menschen auf Fleisch, Fisch, Milich & Eier, ich selbst auch.

          Je nach Gesundheitszustand/Krankheit kann man sich auch gar nicht vegan ernähren. (z.B. Diabetes, Magersucht – ein Magersüchtiger kommt eher wieder mit tierischer Kost auf die Beine).

          Ich glaube, wenn man wirklich den Menschen eine vegane/vegetarische Kost aufzwingen würde, oder auch nur aufdrängen, würde es so ausgehen wie die Prohibition in Amerika.

          Die ging mit einem großen Besäufnis aus. Eine Vegan-Profibition würde mit der größten Grillpartie aller Zeiten enden. Und nichts nachhaltig bewirken.

          Den Konsum tierischer Nahrung kann und sollte die Menschheit nur im gewissen Maße einschränken, ebenfalls die Tierschutzstandarts erhöhen. Abschaffen oder stark reduzieren lässt sich das nicht in der Masse der Bevölkerung, dafür sind unsere Fresstriebe zu mächtig, und eine vegane Ernährung zu schwierig.

          Aber das Dilemma ist nicht nur beim Fleischkonsum und der Hundehaltung: Weil man Teil dieses Systems ist, wird man zum Sünder. Man ist dazu regelrecht verurteilt.

        • @ DDBZ

          Danke für den Link noch, ich lese das ein anders mal.

          Einer Studie, die die PETA anführt, traue ich natürlich nicht so sehr – das uss schon von andere Seite bestätigt werden.

          Aber auch dann, wenn sich Hund promlemlos vegan ernähren lassen, stellt sich die Frage: Womit hat der arme Hund das verdient? Wird erst von Robin Urban gekratzt, weil er nur spielen wollte, und kriegt danach noch nicht mal Fleisch?!? (HA HA HA HA)

          Aber gut, das arme Schwein hat seine Schlachtung auch nicht verdient…

        • @Matthias

          „Aber gut, das arme Schwein hat seine Schlachtung auch nicht verdient…“

          Sag mal Du herzloser Lümmel, hast Du Dir mal Gedanken um zB die arme Möhre gemacht, die ungefragt und brutal aus der heimatlichen Erde gerissen wird um dann bei lebendigem Leibe zerteilt zu werden? Schweine werden vorher wenigstens geschlachtet.

          „Hirnforscher haben die Botanik für sich entdeckt und dabei revolutionäre Erkenntnisse gewonnen: Zwischen Tier- und Pflanzenwelt sehen sie kaum Unterschiede. “

          http://www.welt.de/wissenschaft/article5804911/Pflanzen-besitzen-eine-besondere-Intelligenz.html

        • @ DDBZ

          „Sag mal Du herzloser Lümmel, hast Du Dir mal Gedanken um zB die arme Möhre gemacht, die ungefragt und brutal aus der heimatlichen Erde gerissen wird um dann bei lebendigem Leibe zerteilt zu werden? Schweine werden vorher wenigstens geschlachtet.“

          HA, HA, HA.

          Ob ich mir Gedanken gemacht habe? Klar. Pflanzen können mehr, als man ihnen gemeinhin zutraut. Dass sie leidensfähig sind, traue ich ihnen aber nicht zu. Pflanzen haben kein Nervensystem.

          Ein Mensch kann mit betäubten Nervensystem keine Schmerzen empfinden. Pflanzen haben keins. Sie leiden also (wenn auch strenggenommen höchstwahrscheinlich) nicht, wenn man sie durchschneidet.

          Die in dem Artikel genannten Punkte sind zwar interessant, aber zur Leidensfähigkeit würde ich sie nicht hochhypen. Oder zu so Äußerungen wie „kaum Unterschiede zum Tier“. Das sind schon noch himmelweite Unterschiede.

          Dann kommt noch: Irgendwas muss man essen dürfen. Ohne Pflanzenkost geht gar nichts.

      • „Warum müssen wir Menschen immer unsere Vorstellungen von Moral sogar auf die Natur übertragen?“

        Warum denn nicht? Niemandem fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er Grausamkeit in der Natur anerkennt und beurteilt. Tiere leiden, Tiere sind brutal und es zeugt von moralischen Empfinden dies anzuerkennen. Auch wenn man es nicht ändern kann.

  2. Ein neues Buch über sexuelle Übergriffe/sexuelle Erpressung/Vergewaltigungen, begangen an erwachsenen Männern, von erwachsenen Frauen:

    Bei der Verschleierung der Häufigkeit dieser Übergriffe/Vergewaltigungen hilft eine Definition von Vergewaltigung, die nur Männer PHYSISCH zur Vergewaltigung befähigt sein lässt (Penetration als DAS Kennzeichen für Vergewaltigung, nicht die Gewalt/der Zwang selbst, so dass zum Penetrieren-Gezwungen-Werden, keine Vergewaltigung darstellt, per definitionem nicht. Sehr praktisch für die erprobte feministische Lügenpropaganda, die auch hier wieder einmal staatlicherseits und massenmedial weithin geschützt und gestützt wird.

    Warum nur?

    Und von wem?

    Ein Video: Eine 28jährige konfrontiert ihre ehemalige Lehrerin, von der sie als 12jährige sexuell missbraucht worden war, nach 16 Jahren am Telefon mit ihrem Vergehen.

    Nachdem sie erfahren hatte, dass ihre Missbraucherin von damals nun zur stellvertretenden Direktorin ihrer ehemaligen High School ernannt worden war.

    Auch das ein weithin ignoriertes Thema, der sexuelle Missbrauch von Mädchen durch Frauen/Lehrerinnen (der von Jungen sowieso, denn denen kann das ja nur gefallen, eigentlich müssten sie dankbar sein, dass eine erwachsene Frau sich ihrer erbarmt und sie „in die Liebe einführt“.)

    Merke: Frauen als für Negatives Verantwortliche werden oft systematisch ignoriert – passen halt nich tso ganz in’s erwünschte Propagandanarrativ vom weißen heterosexuellen Mann als Hauptquelle des Bösen unter den Menschen, ein Narrativ, das mit bemerkenswertem Eifer die Kanäle heruntergespült wird.

    Damit wir’s nur ja alle mitbekommen und schlucken – tagein, tagaus, tagaus, tagein > Gehirnwäsche.

  3. Ein Beitrag der sich selbst so nennenden „Feministin“ (wenn, dann sicher eine dissidente, für mich ist sie schlicht ein vernünftiger Mensch) Christina Hoff Sommers über „Männlichkeit“ in Reaktion auf einen genderistischen Film, der sich (scheinbar) wohlwollend männlicher Probleme annimmt:

    http://ideas.time.com/2014/01/13/masculinity-is-more-than-a-mask/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:+time/ideas+(TIME+Ideas)

    „Männlichkeit ist mehr als ein erlerntes Rollenspiel“ (Weiblichkeit übrigens auch)

    Ihre Kernforderungen an die Genderistas:

    1. Recognize that masculinity is more than a “mask”

    2. Appreciate the difference between healthy and pathological masculinity gegen das feministische Propagandameme, dass toxisch-bösartiges Verhalten von Männern nur die Spitze des Eisberges „traditionellen“ normal-männlichen, sowieso nur erlernten Verhaltens darstelle,

    Weshalb man „traditionell“ männliches Verhalten von Grund auf ausrotten müsse, Jungs umerziehen, „verweiblichen“, um die Welt vor dem männlich Bösen zu retten.

    3.Acknowledge the virtue of male reserve

    Feminist.I.nnen sind ja gemeinhin unfähig/unwillig, die Sinnhaftigkeit normal männlichen Verhaltens (GERADE in Unterscheidung und Ergänzung normal weiblichen Verhaltens – Geschlechter sind als Komplementäre gedacht und evolviert in Arbeitsteilung) anzuerkennen und können es daher nicht akzeptieren, können es nicht SEIN lassen, müssen penetrant „pädagogisch“ intervenieren, wo sie ihm begegnen > Pädagogik wird jungenfeindlich, Schule ein jungenfeindliches, von jungentoxischen Ideen durchwabteres Biotop.

    4. Make clear that most boys are psychologically sound and resilient

    Anzuerkennen, dass die allermeisten Jungen/Männer ziemlich funktionstüchtig-normal sind, hieße, der jungen-/männerfeindlichen Politik, dem jungen-/männerfeindlichen Treibhausklima feministischer Propaganda den Boden entziehen, wird darum kaum passieren.

    5. Include specific ideas on how to help boys with depression or thoughts of suicide

    Auch dafür haben ja Müllstrom-Feminist.I.nnen bereits eine Lösung gefunden: LASST JUNGS DIE BLOSS ERLERNTE MÄNNERROLLE VERLERNEN, macht sie mehr wie Mädchen und schon wird alles besser.

    Dass Jungs das gar nicht können, im Schnitt, weil ihre „Rolle“ eben nicht einfach bloß erlernt ist, wird von den Ideolog.I.nnen schlicht ignoriert.

    Denn das anzuerkennen, zerschösse die Prämissen ihres (männer-)toxischen Glaubensgebäudes.

    Wenn Jungs darum sich von dieser den Kern ihrer Persönlichkeit, der nun mal männlich ist, verfehlenden Pädagogik abwenden, sich diesen „wohlmeinenden“ Helfer.I.nnen gegenüber verweigern, dann sind sie selber schuld.

    Denn schließlich ist genderwissenschaftlich „erwiesen“, dass sie es können müssten, wenn sie denn nur auf ihre „Privilegien“ verzichten und dem lügnerisch-gleisnerischen Geschwätz ihrer Helfer.I.nnen Glauben schenken wollten, das so oft ihrem tiefsten inneren Empfinden widerstrebt.

    Aber nur deshalb, weil sie ein patriarchal formatiertes, FALSCHES Bewusstsein haben.

    Die, die ihnen ein „richtiges“ Bewusstsein einfüllen wollen, stehen ja längst hilfreich, allerorten staats – und medien- = MACHTgefördert, bereit, beherrschen die pädagogische Landschaft.

  4. Die Zeit über Männer:
    http://www.zeit.de/2014/02/maenner-krise-maennerbewegung/komplettansicht

    Dazu zwei Besprechungen bei Man Tau und Männerrechte.org:
    http://man-tau.blogspot.de/2014/01/von-muden-helden-und-unwichtigen-toten.html
    http://maennerrechte.org/die-zeit-berichtet-ueber-das-geschwaechte-geschlecht/

    Männerrechte.org:
    „Zunächst erschlagen uns die Autorinnen mit einer großen Menge an Fakten. Das ist vielleicht sogar nötig für all die Menschen, die bisher immer noch dachten, dass es “Männer ja eh besser haben”. Damit ist nach den ersten eineinhalb Seiten aufgeräumt. Und zwar gründlich aufgeräumt.

    Denn wen die Tatsache kalt lässt, dass bereits 12-jährige Jungen eine drei Mal höhere Selbstmordrate haben als gleichaltrige Mädchen, dem ist nicht zu helfen.“

    Aus meiner Sicht die Steigerungsform von „über Tränen von Männern lachen“.

    In dem Beitrag von Man Tau wird sehr schön die Vorstellung konterkariert, früher seien männliche Helden immer stark gewesen:

    „Hätten sich die Autorinnen nur ein wenig mit Männerbildern in der Rock-und Popkultur der vergangenen Jahrzehnte beschäftigt, dann wäre ihnen schnell aufgefallen, dass Wests Pose keineswegs so prototypisch ist, wie sie das darstellen. Im Gegenteil.

    Von der damals skandalösen Selbst-Inszenierung als männliches Sex-Objekt bei Elvis Presley, dem Versicherungsvertreter-Look Buddy Hollys oder der Mischung aus Virilität und Nervosität bei James Dean, der Boygroup-Struktur der Beatles, die den Typus des Intellektuellen, den des hübschen Romantikers, den des stillen Sensiblen und den des Komikers, aber eben nicht den des beständig starken Mannes besetzten, der bewussten Androgynität David Bowies, Mick Jaggers, Michael Jacksons oder von Prince, der von Boy George ganz zu schweigen, der Gebrochenheit der tragischen Figuren wie Jimi Hendrix oder Kurt Cobain bis zu gegenwärtigen Schauspielern wie Ryan Gosling, der beständig zwischen hartem Kerl und Loser changiert, oder dem auch von den Autorinnen erwähnten James Gandolfini, der Wucht und Verunsicherung in sich vereint (die Liste ist willkürlich und ließe sich beliebig fortsetzen):

    Männliche Pop-Idole sind in aller Regel eben keine unerschütterlichen Herrscher, sondern zwiespältige, facettenreiche, starke, aber eben auch verletzbare Figuren. Dies sind sie schon traditionell, seit Jahrzehnten, und nicht erst, seit Feministinnen den „neuen Mann“ als einen Mann nach ihrem Bilde postulierten.“

    Der absolute Volltreffer für mich persönlich ist jedoch dieses Zitat aus dem ursprünglichen Artikel:

    „Therapeuten berichten, dass Frauen erst von ihrem Mann einfordern, Gefühle zu zeigen – und ihn genau dann verlassen, wenn er negative Gefühle, beispielsweise Depressionen, eingesteht. So haben diese Frauen sich das mit der Partnerschaft auf Augenhöhe dann nämlich doch nicht vorgestellt.“

    Was habe ich mit meiner Umgebung seit Mitte 2010 gehadert, weil ich den Eindruck hatte, dass nur ich das so erlebe! Ich dachte, ich sei der einzige, der diesen Widerspruch zwischen dem, was in der Gesellschaft als Verhalten eingefordert wird, und der Bestrafung eben jenes Verhaltens durch Isolation, bemerke.

    Dass diese Lebenslüge nun so klar und deutlich – und auch noch von Frauen – benannt wird, nehme ich als ganz wichtigen, positiven Impuls mit. Das ist für mich ein Ansporn, weiter an mir selbst zu arbeiten.

  5. Fantastisch, ein BH, der nur aufgeht, wenn die Frau wirklich verliebt ist.

    Nehmen wir mal an, er funktioniert wirklich: Was würde das für die Frau bedeuten?
    Würde sich ein Vergewaltiger davon abhalten lassen, dass der BH nicht aufgeht?
    Würde es bei einem Mann, der selbst auf Konsens aus ist, irgendeinen Unterschied machen?
    Was wird wohl der Beta denken, bei dem der Verschluss nicht aufgeht?

    Ob das Konzept wirklich durchdacht ist? Oder hat da ein (männlicher) Entwickler den alten Fehler gemacht, zu glauben, was eine Frau (i.e. Feministinnen) sagt, statt was sie tut?

  6. Man sollte nicht glauben, feministische Theorie sei der größte Quatsch und Schwurbel unter der Sonne.
    Das geht alles noch viel schlimmer!

    Da es genügend Leute gibt, die so was ohne Nierenzucken lesen können, ist es nicht weiter verwunderlich, dass so wenige von den Inkongruenzen in der feministischen Theorie abgeschreckt werden.
    Magisches Denen muss nicht logisch sein.

  7. Wo ich weiter oben schon das Thema Lebenslügen erwähnte… der Flussfänger hat einen Artikel geschrieben, der in mir doch sehr etwas zum Klingen gebracht hat.

    Der Sinn des Lebens?
    http://flussfaenger.wordpress.com/2014/01/18/der-sinn-des-lebens/

    Beachtlich finde ich, dass hier gar nicht weltbewegend neue Quellen aufgetan wurden, sondern einfach Existierendes kombiniert: Die Niveau-Werbung, die mir ohnehin schon beim Ansehen suspekt vorkam, mit einem Lebensphilosophie-Artikel, der sowieso schon durchs Netz geisterte. Da hat der Flussfänger aus altbekannten Zutaten etwas höchst Lesenswertes zustande gebracht.

    Hut ab. Diese kritische Einstellung, die zugleich auch immer an die eigene Verantwortung geht, finde ich sehr attraktiv im Sinne von „so möchte ich das auch machen“. Und ich kann mir gut vorstellen, dass das auch für viele Frauen gilt.

  8. Unsere 2.Klässlerin hat sich gestern zum ersten Mal darüber beschwert, dass ein Schulfreund ihr gegenüber ständig das Wort Sex erwähnt, sie versucht zu küssen und mehrfach gesagt hat, sie _müsse_ ihn heiraten…

      • Ist natürlich nicht vollkommen auszuschließen.
        Aber unwahrscheinlich.

        Denn es gibt ja jetzt bereits einen Jungen, für den sie wahrlich herzzerreißend JA:

        singt.

        Da kann der oben genannte weinen wie er will (tut er tatsächlich).

    • Ca. 8-jähriger Junge redet so einen Quatsch?
      Würde mich mal interessieren, woher er das hat.
      Ist das nicht „nomalerweise“ so, daß ungefähr ab 5 – 6 Jahren die Jungen und Mädchen ziemlich getrennt miteinander spielen bzw. Freundschaften haben? Bestenfalls mal Doktorspiele, wenn sie das irgendwo im Fernsehen gesehen haben.

      • „Ist das nicht “nomalerweise” so, daß ungefähr ab 5 – 6 Jahren die Jungen und Mädchen ziemlich getrennt miteinander spielen bzw. Freundschaften haben?“

        Also bei uns nicht.
        Bei mir war das damals auch schon nicht so.
        Allerdings gabs keine Doktorspiele, soweit ich mich erinnere.

    • Wie, da gibt es noch keinen Antisexismus-Gender-Stuhlkreis und keine Info-Sensibilisierungs-Veranstaltung in dieser Schule? Haben die etwa so einen fiesen männlichen Rektor dort? Da tun sich ja Abgründe auf! Abgründe ungeahnten Ausmasses …

      • Sie haben eine Rektorin.
        Ich würds da von mir aus nicht zum Thema machen, nichtmal seiner Mutter gegenüber, denn was soll sie bitteschön dagegen tun?

        Ich spreche bloß mit unserem Kind.
        Und wenns sein muss, sie sich weiter bedrängt fühlt, vielleiht auch mal mit ihm.

        Und wie würdest Du das angehen?

        • @ muttersheera

          Du hast nicht geschrieben, wie deine Tochter reagiert hat. Vielleicht sollte sie ihn einfach mal laut ansprechen, dass er weggehen soll und wegschubsen, wenn er versucht sie zu küssen.

          Und immer daran denken, dass 2.-Klässler keine erwachsene Sexualität haben, das hat er sich irgendwo abgeschaut.

          Wenn es wirklich so schlimm ist, würde ich eher mit seinen Eltern reden als mit ihm. Du bist doch nicht seine Mutter, sondern nur eine fremde Erwachsene. Von fremden Erwachsenen lässt er sich ja hoffentlich keine Anweisungen erteilen. 😕

        • @ichichich

          „Du hast nicht geschrieben, wie deine Tochter reagiert hat.“

          Ja, ich hätte vielleicht schreiben sollen, dass er bei uns zum Spielen war und ich feststellte, dass sie sich auf dem Klo geradewegs versteckte. Sie wirkte sehr bedröppelt und rückte dann auf Nachfrage erst mit der Sprache raus…

          „Vielleicht sollte sie ihn einfach mal laut ansprechen, dass er weggehen soll und wegschubsen, wenn er versucht sie zu küssen.“

          Sie hat ihm wohl schon deutlich gesagt, er solle damit aufhören, so hätte sie keine Lust mehr mit ihm Zeit zu verbringen.
          Aber wegschubsen? Srsly?

          „Wenn es wirklich so schlimm ist, würde ich eher mit seinen Eltern reden als mit ihm.“

          Soso, das würdest Du also…
          Ehrlich gesagt tut er mir ja schon ein bißchen leid.

        • WIe wäre es Deiner Tochter zu sagen, dass sie nicht mit dem Jungen über Sex reden soll. Erfahrungsgemäß sind es die Mädchen, die diese Themen aufbringen. Und wenns dann schief geht wird es dem Jungen in die Tasche geschoben.

        • @ muttersheera

          „Sie hat ihm wohl schon deutlich gesagt, er solle damit aufhören, so hätte sie keine Lust mehr mit ihm Zeit zu verbringen.
          Aber wegschubsen? Srsly?“

          Es scheint ihr ja nach deiner Schilderung schon nahezugehen. Wegschubsen finde ich durchaus angemessen, da ein aufgezwungener Kuss ja auch körperlich ist. Schubsen ist nicht das gleiche wie schlagen, sondern ein Mittel, überschrittene körperliche Distanz wiederherzustellen.

          „Soso, das würdest Du also…
          Ehrlich gesagt tut er mir ja schon ein bißchen leid.“

          Das hängt natürlich von den Eltern ab, also ob die zu ihrem Kind eine gute Beziehung haben. Ich gehe davon aus, dass es keine alkoholsüchtigen Schläger sind.

          Als Kind hätte ich es befremdlicher empfunden, wenn mir fremde Erwachsene Verhaltensmaßregeln erteilen. Wenn du für den Jungen quasi „zur Familie“ gehörst, ist das natürlich etwas anderes. Aber deine Schilderung hört sich jetzt nicht so an.

        • Muttersheera

          PS: „Ja, ich hätte vielleicht schreiben sollen, dass er bei uns zum Spielen war und ich feststellte, dass sie sich auf dem Klo geradewegs versteckte.“

          Sry, ich hatte etwas oberflächlich gelesen. Ich dachte, er würde sie in der Schule bedrängen, und sie hat erfolglos versucht, ihm aus dem Weg zu gehen.

          „Sie hat ihm wohl schon deutlich gesagt, er solle damit aufhören, so hätte sie keine Lust mehr mit ihm Zeit zu verbringen.“

          Hä, wenn sie keine Zeit mit ihm verbringen will, warum lädt sie/ladet ihr ihn denn zu sich/euch nach Hause ein? Verstehe ich nicht. 😕

        • PPS

          Entweder deine Tochter fühlt sich so bedrängt von ihm, dass sie nicht mehr mit ihm spielen möchte – Lösung: Sie spielt nicht mehr mit ihm – oder sie will weiter mit ihm spielen, dann fühlt sie sich offenbar doch nicht so bedrängt, dass es eine mütterliche Intervention erfordern würde.

        • @ Dummerjan

          Der Name ist Programm.

          @ ichichich

          „Wegschubsen finde ich durchaus angemessen, da ein aufgezwungener Kuss ja auch körperlich ist.“

          Bis jetzt schafft sie es wohl, sich von ihm dann zu entfernen.

          „Ich dachte, er würde sie in der Schule bedrängen“

          Grundsätzlich nervt er sie da schon auch manchmal, d.h. er hängt ihr am Rockzipfel, quasi.

          „Hä, wenn sie keine Zeit mit ihm verbringen will, warum lädt sie/ladet ihr ihn denn zu sich/euch nach Hause ein? Verstehe ich nicht.“

          Sie spielen seit Kindergartenzeiten miteinander, dabei gehört er zu den, sagen wir mal, wenig priviligierten Kindern (türkischstämmig, junge, vollzeitarbeitende AE-Mutter, leicht entwicklungsverzögert, hängt z. B. sprachlich arg hinterher). Ich hatte ihn auch schonmal hier erwähnt, da aber noch mit seiner ausgesprochenen Vorliebe für „Mädchenkram“ (heult, sobald er Barbie usw. Puppen abgeben muss, liebt Kleider und alles was pink ist und glitzert, etc., ganz besonders haben es ihm Mädchenschuhe angetan. Wie mein Mann sagt: er ist schon „etwas speziell“).

          Weil unsere Tochter so ne extrem soziale Ader bei recht gutem Standing im Klassengefüge hat, versucht sie ihn seit jeher zu integrieren und auch Leistungsmäßig mitzuziehen.
          Das verscherzt er sich gerade.
          Dabei vermute ich, dass das mehr so seine Art ist, Dankbarkeit auszudrücken.

          Bisschen tricky gerade, find ich.

        • @ Muttersheera

          Also ich würde dann nicht mit seiner Mutter reden, aber mal mit deiner Tochter, dass sie ihm klare Grenzen setzen soll. Sie ist ja eher in einer Machtposition ihm gegenüber, im sozialen Gefüge. Ist ja eine gute Sache, wenn sie das nicht missbraucht, um ihn zu piesacken.
          Wenn sie eine Zeit lang nicht mit ihm spielt, solange er sich blöd verhält, aber wieder mit ihm spielen wird, wenn er es sein lässt, könnte das vielleicht eine gute Lösung sein?
          Ist schon etwas tricky, aber ich glaube, wenn sie ihn zum Spielen einlädt und sich dann auf dem Klo versteckt, irritiert ihn das eher (mixed signals), als dass er sein Verhalten ändert.

          Das ist natürlich nur meine Ferndiagnose.

        • @ ichichich

          „Wenn sie eine Zeit lang nicht mit ihm spielt“

          Darauf wird es wohl hinauslaufen.
          Sie hat jetzt mehrfach betont, dass sie im Moment Abstand zu ihm halten will und sich lieber mit ihren anderen Freunden und Freundinnen beschäftigt. Wird aber hart für sie werden durchzuhalten, kann ich prophezeihen…

          „Ist ja eine gute Sache, wenn sie das nicht missbraucht, um ihn zu piesacken.“

          Du kennst sie ja nicht, aber sowas liegt ihr wirklich total fern. Sie hat nichts falsches oder böses an sich. Sage nicht bloß ich.

        • „@ Dummerjan

          Der Name ist Programm.“
          Natürlich ist das was Deine Tochter sagt die lautere Wahrheit, immer!
          Allein schon weil sie ein Mädchen ist.

  9. A propos Gleichstellung

    Eben gab’s ein Interview mit Isabella Laböeck, der Snowboarderin, im „aktuellen Sportstudio“. Kaböck hat auch ein Playboy.Fotoshooting gemacht. Im Interview darauf angesprochen, meinte sie, das sei ganz normal für sie gewesen, eine wichtige Erfahrung, die sie machen wollte.

    Und das Saalpublikum applaudierte.

    Gedankenexperiment: ein Fußballspieler läßt sich nackt für „Playgirl“ ablichten. Im Interview darauf angesprochen, meint er, es sei eine wichtige Erfahrung für ihn gewesen, blalala.

    Und das Publikum … staunt und hält ihn für gaga.

    Gleichstellung. Männer und Frauen werden niemals gleichgestellt sein. Sie sind nicht gleich. Weder in ihren Erzählingen, noch in ihren moralischen Kategorien, sie sind in nix, aber auch gar nix, gleich.

    • @ zip

      „Im Interview darauf angesprochen, meinte sie, das sei ganz normal für sie gewesen, eine wichtige Erfahrung, die sie machen wollte.“

      Wenn Frauen nicht mehr wissen, was sie tun sollen, ziehen sie sich aus, und das ist wahrscheinlich das Beste, was Frauen tun können.
      Samuel Beckett

    • „Und das Publikum … staunt und hält ihn für gaga.“

      Seltsames Publikum. Ich würde applaudieren oder gar nicht kommentieren und ihn fragen, ob er sich gut dabei amüsiert hat und wieviel Fan-Post er bekommen hat.

      Es gibt übrigens irgendeine Fußballerzeitschrift, die vor allem für Frauen gemacht ist und in der die gutgebauten Herren der Schöpfung viel Haut zeigen (eine der hier schreibenden Frauen hat den Titel mal genannt, ich habe ihn vergessen). Ist die soft-Variante zum gleichen Thema. Solange sich alle Beteiligten gut dabei amüsieren – wo ist das Problem?

    • @zip

      Ist das Frau Laböeck?

      Und das Saalpublikum applaudierte?

      Pfui Deibel, das wirft die Emannzippifickation um mindestens 3000 Jahre hinter Sappho zurück!

      • „Gelegenheit für einen männlichen Aufschrei verpasst?“

        Aufschrei wegen Unlogik?
        Tut mir leid, aber das Plakat ist, sofern es an Männer adressiert ist, unlogisch. Welcher Mann wäre so blöde, seiner Freundin eine attraktive Konkurrenz ins Haus zu schicken?

        Oder sind Lesben, deren Freundin bisexuell ist, das adressierte Marktsegment?

        • Du hast natürlich vollkommen recht, aber: Durch vernünftige Argumente würde ich ja in meinem Schreien gehemmt.

          <ideologische scheuklappen>
          Männer werden durch solche Plakate gezwungen, entweder selbst mindestens so gut (schlank, durchtrainiert) auszusehen – oder sie müssen sich eben damit abfinden, dass ihre Freundin noch einen Gelegenheitsliebhaber braucht, um glücklich zu sein. Deswegen sollen sie mit den Blumen gleich auch dieses Bedürfnis befriedigen, damit die Freundin an einen „sicheren Anbieter“ gerät und man weiß, was man bekommt.

          Solche Werbung macht aus Männern Objekte, über die beliebig wie über Blumen verfügt werden kann, und pflanzt allen ein schlechtes Gewissen ein, die nicht genausogut aussehen wie diese gephotoshopten Herren! Also, wenn das keinen Aufschrei wert ist, dann weiß ich’s auch nicht!
          </ideologische scheuklappen>

          Also, ernsthaft: Natürlich völlig Banane, aber es ist doch eine schöne Übung, im Geiste mal genauso auszurasten wegen solcher Nichtigkeiten.

        • @mitm

          „Tut mir leid, aber das Plakat ist, sofern es an Männer adressiert ist, unlogisch.“

          So wie ich es verstehe, soll das Plakat Frauen dazu animieren, ihren Freundinnen Blumen zu schicken.
          Richtige Idee, gut umgesetzt, würd ich meinen.

          Aber was sexistische Werbung angeht, zählt dieser Film hier wohl zu den Klassikern: http://vimeo.com/73446465

        • @ muttersheera

          Ich mag ja lieber diese Werbung, weil die so unsexistisch und lustig ist, voll empauernden Humors und feiner Ironie, ganz wie ich es von feminist.I.scher Intellektualität gewohnt bin:

          Sexistische Werbung mag ich allerdings auch, Werbung, die Männer lehrt, Prioritäten zu setzen, das Wichtige vom Unwichtigen zu scheiden, Werbung im Dienste der Aufklärung, Red Pill Commercials sozusagen:

          Männer müssen egoistischer werden gegenüber unseren Prinzess.I.nnen.

          Da seien allerdings die Jusos vor.

        • Derweil läuft Uschi-Werbung ohne Unterlass:

          „Verteidigungsministerin von der Leyen will einen stärkeren militärischen Beitrag leisten – von Mali aus.“

          So, will sie das?
          Da werden wohl einige stereotyper Rollen verhafteter Männer, für die sie sich noch als sogenannte Familienministerin nach Selbstauskunft nicht zuständig fühlte, ins Gras beissen dürfen, damit sich die gnädige Frau einmal mehr mit gefrorenem Lächeln als Befreierin fürs Kanzleramt präsentieren kann. Ekelhaft.

          http://www.faz.net/aktuell/politik/von-der-leyen-plaene-mehr-verantwortung-fuer-afrika-12770671.html

  10. „Führt eine quotierte Erstredner*innenliste!“
    so steht es im Leitfaden für sexismusfreie Sitzungen der Juso- Hochschulgruppen. Wenn ich das und vieles andere so lese, dann kann ich als ehemaliger Juso (viele Jahre her) nur verwundert swn Kopf schütteln. Welche spaß- und lustfeindliche political correctness, welch eine bornierte Spießigkeit sich da unter linkem politischem Deckmäntelchen sich da präsentiert. Und zu den unverbildeten Neumitgliedern heißt es :
    “ ‚Was soll dieses ganze Gender-Gedöns?‘ – vor allem Neumitglieder haben manchmal wenig Wissen über (oder Verständnis für) die Anwendung geschlechtergerechter Sprache oder gleichstellungspolitischer Mechanismen. Erklärt die Problematik frühzeitig und ausführlich, gebt ihnen Hinweise für weiterführende Lektüre und beschäftigt euch regelmäßig als Gruppe mit den Themen Sexismus, Diskriminierung und Gleichstellung.“
    http://www.jusohochschulgruppen.de/files/leitfaden_sexismusfreie_sitzung.pdf

      • @ DDBZ

        *Wer bei solchen Spinnern vom Neumitglied zum Altmitglied wird ist doch nun wirklich selber schuld!*

        Das Dujmme ist bloß, dass eine Demokratie ja eine starke, unideologische = sozialdemokratische Linke bräuchte als Interessenvertretung der ökonomisch Schwächeren, der abhängig Beschäftigten, der Nichtakademiker usw.

        Die gibt es nicht mehr.

        Statt dessen ein Multikulti-Gender-Diversity-Pluriversum, mit dem der gemeine Mann nicht angesprochen wird.

        Weshalb der auch kaum noch zur Wahl geht.

        Das geht ihm am Arsch vorbei, an seinen Problemen sowieso.

        • „Weshalb der auch kaum noch zur Wahl geht.“

          Dann sind die Nichtakademiker ja doch nicht so doof.

          Ich gehe auch nicht zu Wahlen. Ich wähle mir doch nicht meine „LieblingsfeministIn“, wie auch hier manche eine ehemalige(?) Forumsfeministin nennen, in die Entscheidungspositionen. Soweit kommt das noch, daß ich denen meine Stimme gebe. 😦

  11. In dem zZ viel „berichteten“ Bericht „Truppenbild ohne Dame“ der Bundeswehr, steht unter Sexueller Belästigung der Satz : „1 Prozent der Frauen gab an, dass sie genötigt wurden, pornografische Szenen
    nachzuspielen.“ S.57 http://www.mgfa-potsdam.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/140124studiefrauen2014.pdf?PHPSESSID=c69f82b7646e0806f552a761c9efba5e

    Weiß jemand wie man sich diese Form der Belästigung vorzustellen hat? Ich habe dazu keine Idee, oder ist das „nur“ eine Beschreibung des (Tei)-Ablaufs einer Vergewaltigung?

  12. Werden Arne oder Christian DAS verbloggen?

    http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2014-01/studie-vaeter-lange-arbeitszeiten-kinder

    „Söhne dieser Väter werden den Angaben zufolge später sehr viel häufiger verhaltensauffällig oder aggressiv als Söhne, deren Väter weniger arbeiten. Auf Töchter haben außerordentlich lange Arbeitszeiten der Väter demnach keinen merklichen Einfluss.

    Die Arbeitszeiten der Mütter haben offenbar keine negativen Auswirkungen auf die Kinder, stellten die Forscher fest. Allerdings sei die Vergleichsgruppe extrem lang arbeitender Mütter sehr klein.“

    Ich wette nein.

    Wer hält dagegen?

    Direktlink zur Studie:
    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1741-3737.2012.01030.x/pdf

    • @muttersheera

      Ist ja eigentlich eine interessante Studie, die die Wichtigkeit des Vaters betont. Es fehlt anscheinend das Vorbild. Allerdings müsste man noch rausrechnen, was genetischer Anteil ist: Männer, die lange Arbeitszeiten haben, sind vielleicht auch an sich eher statusbezogen oder ehrgeizig, es könnte insofern ein genetischer Anteil vorliegen.
      Dies gilt auch bei langen Arbeitszeiten in schlecht bezahlten Jobs: Weniger soziale Väter bekommen vielleicht auch schlechtere Jobs, in denen sie länger arbeiten müssen und haben weniger Interesse daran, früh nach Hause zu kommen. Auch hier kann eine Weitergabe erfolgen. Es wäre also auch interessant, die Väter selbst zu überprüfen

    • Liebe Muttersheera, gibs auf. Die Anhängerschaft zum Feminismus ist ein klares Indiz für mangelnde intelektuelle Kritikfähigkeit, wie auch Dein Beitrag zeigt.

      Die im Original dargelegten Argumente sind viel komplexer als die der Journalisten. Insbesondere wird dort auf verschiedene Möglichkeiten der Wirkung eingegangen und auch erwähnt, dass diese Ergebnisse von anderen Beobachtungen abweichen.

      Die Kausalität kann ja auch ganz anders sein: Aus der Studie:
      „“The study also has several limitations. Causal-
      ity could not be determined. Behavioral prob-
      lems among children may result in parents
      cutting back on work hours to manage diffi-
      cult behavior or perhaps working longer hours
      to avoid it (Pleck, 2010, p. 78). “
      „It
      was not possible to determine if fathers com-
      pensated for less time during the week by more
      time on the weekend. Another potential modify-
      ing factor is job quality. Long work hours tend
      to negatively influence worker and family well-
      being when the job is of poor quality (Barnett,
      2006). Parents’ poor job quality has been linked
      with child behavioral problems, especially in
      low-income families (e.g., Strazdins, Shipley,
      Clements, O’Brien, & Broom, 2010), whereas
      fathers’ occupational complexity was found to
      be protective (Parcel & Menaghan, 1994). Other
      unmeasured factors may have influenced the
      findings, such as family and work transitions,
      or growing chaos evident across environmental
      settings that disrupt daily activities of life and the
      well-being of family members (Bronfenbrenner,
      2005; Weisner, 2010).
      Finally, parental reports of child behavioral
      problems are subject to bias. Mothers are
      more likely to report behavioral problems in
      their children if they are emotionally impaired
      themselves (Sawyer, Streiner, & Baghurst,
      1998). More externalizing behaviors among
      boys associated with parental work hours may
      also, in part, be due to differential maternal
      reporting on the CBCL by child gender
      (Najman et al., 2001). “
      Und ,tätärätä, vielleicht sind Frauen doch nicht so gute Erzieher wenn es umJungs geht?

      In families where fathers
      are working long hours it is possible that
      mothers experience their sons’ behavior as more
      challenging and are therefore more likely to
      report externalizing problems on the CBCL“

      Ein schönes paper, dumme Journaille.

  13. @ Dummerjan

    *Ein schönes paper, dumme Journaille.*

    So dumm ist die Journaille doch gar nicht.

    Sie beutet die Studie höchst planmäßig-absichtsvoll aus zur Stützung des zu propagierenden, egalitaristischen Narrativs: „Väter schaden Söhnen mit langen Arbeitszeiten!“ > Männer, arbeitet weniger! Zumindest nicht mehr als Eure Frauen, auf dass alles GLEICH werde! Dann wird es Euch und Euren Kindern wohlergehen > Gleichheit, Gleichheit über alles, über alles in der Welt.

    Das gibt die Studie zwar nicht her, aber wer liest schon die Studie?

    Hauptsache, das egalitaristische Narrativ wird „wissenschaftlich“ unterstützt.

    Propagandistisch ist eine solche Studienverwurstung gar nicht dumm.

    Ich denke, die Journalit.I.n hat das Beste aus der Studie herausgeholt im Sinne ihres ideologischen „Kampfauftrages“, der durchaus eine Selbstbeauftragung sein kann als überzeugte (ZEIT!) genderideologisch orientierte Egalitarist.I.n.

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