Sarah-Lee Heinrich, Jugendsünden, Privilegien und die Identifikation mit Herkunftsländern, in denen man nie gelebt hat

 

Sarah-Lee Heinrich, 21,  ist zur Bundesjugendsprecherin der Grünen Jugend gewählt worden.

Sie ist bekannt geworden durch den Einsatz gegen Hartz4 und insbesondere die Bedarfsgemeinschaft von Kindern mit ihren Eltern, wobei sie kritisiert hat, dass Kinder so kaum eine Chance haben mit eigenem Verdienst etwas anzusparen oder etwas für sich zu schaffen, weil sie immer in einer Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern sind, in der entsprechende Verdienste angerechnet werden.

Daneben scheint sie die intersektionalen Theorien für sich entdeckt zu haben und sich über weiße Gesellschaften und die Privilegien der Weißen beschwert.

Aufgrund ihrer Wahl zur Bundessprecherin sind dann Tweets entdeckt worden, die sie nicht gut dastehen lassen, darunter viele die sie mit 14 geschrieben hat, aber auch einige aus jüngerer Zeit.

Dementsprechend ging aus Sicht der einen Seite ein unberechtigter Shitstorm über sie nieder, aus Sicht der anderen Seite wurde zurecht kritisiert, dass hier eine extreme Person einen hohen Posten bei der Nachwuchsorganisation der Partei bekommt, die vermutlich demnächst an der Regierung ist.

Wer sich einen Überblick verschaffen will:

Hier ein paar Punkte, die ich aus der Diskussion herausgreifen möchte:

1.  Wie radikal ist die Grüne Jugend?

Eine Frage wäre, wie radikal die Grüne Jugend ist und wie sie dort aufgetreten ist. Das sie einen intersektionale Position vertritt dürfte dort bekannt gewesen sein, allerdings war es meines Erachtens auch eine typische Wahl für eine grüne Frau: Ich meine sie war die einzige Kandidatin für die Position und wurde mit 97% der Stimmen oder etwas in der Art gewählt.

Ich vermute im Umfeld der grünen Jugend kommt man als PoC generell ganz gut an und das man sich über zu viel „weiße Bürgis“ (sic!) bei Friday for Future beschwert ist da kein großes Problem, sondern dürfte eher zu schuldigen Kopfnicken führen.

2. Gibt ihr Lebenslauf irgendwelche Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts oder ihrer (zweiten Herkunft) her oder ist sie eine  „privilegierte Deutsche“?

Hier kurz ihr Lebenslauf aus der Wikipedia:

Heinrich wurde von ihrer alleinerziehenden Mutter im Ruhrgebiet großgezogen, die Hartz IV erhielt.[1][2][3] Laut Eigenaussage lebt ihr Vater in Guinea.[4]

Ausbildung

Heinrich besuchte das Pestalozzi-Gymnasium in Unna und machte dort 2019 Abitur.[5][6] Mit etwa 15 Jahren wurde sie Schulsprecherin des Gymnasiums.[7][8] Ab 2017 wurde sie vom Schülerstipendienprogramm „Ruhrtalente“ gefördert.[8]

Von 2019 bis 2020 studierte sie an der Universität Bonn Politik, Soziologie und Philosophie, wechselte jedoch zum Wintersemester 2020 an die Universität Köln, um dort Sozialwissenschaften zu studieren. Sie ist die erste in ihrer Familie, die studiert.[9]

Politische Tätigkeit

Nach einem Praktikum bei den Grünen in Unna begann sie sich politisch zu engagieren. Anfang[7] 2017 trat sie der Grünen Jugend bei und gründete die Ortsgruppe Unna.[1] Von 2017 bis 2019 blieb sie deren Sprecherin.[10] Erste mediale Aufmerksamkeit erlangte Heinrich im Jahr 2018, als sie in einem Tweet das Hartz-IV-System basierend auf persönlichen Erfahrungen scharf kritisierte.[7] Ab 2019 war sie Sprecherin der Grünen Jugend Ruhr und von 2019 bis 2021 Mitglied im Bundesvorstand der Grünen Jugend und zuständig für das Mitgliedermagazin.[11] Auf dem 55. Bundeskongress der Grünen Jugend am 9. Oktober 2021 wurde Heinrich zur Bundessprecherin und zugleich Timon Dzienus zum Bundessprecher der Grünen Jugend gewählt.[12]

In einem anderen Artikel führt sie an, dass ihre Mutter aufgrund einer Erkrankung nicht arbeiten konnte und daher auf Hartz4 angewiesen war.  Ihre Mutter ist weiß (siehe nachfolgenden Instagram-Beitrag)

Also in Hartz4 aufgewachsen, aber das Gymnasium besucht, dort schon Schulsprecherin, dann Stipendium, dann Studium, eine Ortgruppe der Grünen Jugend gegründet und deren Sprecherin etc.

Ihr Leben ging anscheinend durchaus steil nach oben und klar kann man da auf eigenen Verdienst abstellen, aber es ist auch nicht wirklich ersichtlich, dass ihr da Steine in den Weg gelegt worden sind. Vielmehr scheint sie überall in eine Form von „Führungsposition“ gewählt worden zu sein und Stipendien erhalten zu haben.

Die Gesellschaft der „weißen Bürgis“ scheint es ingesamt gut mit ihr gemeint zu haben. Auf welche Benachteiligung will sie persönlich sich da eigentlich „strukturell“ berufen?

Natürlich ist da der Rettungsanker: Es werden Gruppen benachteiligt und das es ihr gut gehtund sie alle Vorteile der ihr verhassten Gesellschaft voll nutzen konnte heißt gar nichts.

Dabei will ich ich behaupten, dass sie nicht auch mal rassistische Beleidigungen gehört hat, aber der Großteil der Leute um sie herum scheint sie ja nicht herabgezogen zu haben, sondern sie eher tatkräftig unterstützt haben.

3. Jugendsünden bzw kann oder sollte  man einer jetzt 21jährigen die Tweets als 14 jährige vorhalten?

Hier ein Bild einiger Tweets:

Sarah-lee Heinrich

Sie schreibt dazu:

Ok dann nochmal ein paar Worte zur zweiten Angriffswelle: Es kursieren Screenshots von alten Tweets von mir, die zum Teil vulgär oder beleidigend sind. Was bei den Screenshots von Tweets mit Absicht rausgenommen wird: Die sind von 2014/2015. Da war ich 13/14 Jahre alt.

Zum Teil sind sie einfach peinlich 😀 Ja, mir wäre auch lieber, wenn ich nicht so viel Zeug mit 14 im Internet geschrieben hätte. Hab sie auch vor Jahren schon mal gelöscht, aber leider ist es nicht so einfach, sie komplett aus dem Internet zu kriegen.

Es gibt auch Tweets in denen ich Wörter wie behindert oder schwul in einem beleidigenden Kontext nutze. Natürlich tut mir das Leid. Ich rede auch nicht mehr so, wie man das eben mit 14 auf dem Schulhof so mitkriegt.

PS: Der Tweet auf dem Screenshot „Deine Schuhe sind schwul, meine Schuhe sind teuer“ ist im übrigen ein Zitat vom Track „Alles gut“ von @MauliUniversal
.

Aber dass man mit 14 Jahren bisschen vulgäre Tweets in die Welt gesetzt hat oder noch nicht so viel über diskriminierungssensible Sprache verwendet, ist schon peinlich und unangenehm, aber kein Skandal.

Ärgerlich in dem Zusammenhang ist, dass Tweets anderer eben keineswegs so milde als Jugendsünde behandelt werden im intersektionalen Feminismus. Aber grundsätzlich würde ich zustimmen, dass Tweets einer 13-14 jährigen nur eingeschränkt aussagekräftig sind, allerdings eine Hinterfragung richtig ist, ob sie noch für heutige Positionen stehen. Dabei sollte man bei einigen sicherlich auch den Kontext mit einbeziehen. Ihr Vorzuwerfen rechts zu sein ist sicherlich sinnlos, auch wenn sie einen „heil“ Tweet abgesetzt hat. Interessanter finde ich da ihre jüngeren Äußerungen über Weiße:

Da war sie schon deutlich älter. Aber dennoch scheint sie hier deutlich einen gewissen Hass auf Weiße zu haben, der dazu führt, dass sie ein Problem damit hat, dass in einem mehrheitlich weißen Land eine Jugendbewegung mehrheitlich weiß ist und sich dann ganz fies für Umweltschutz einsetzt, statt dieses Feld schwarzen Menschen zu überlassen.

Kennt jemand die Takshow oder das Format?

4. Identifikation mit Herkunftsländern, in denen man nie gelebt hat

Unter den Tweets oben finde sich solche wie „ich werde mir irgendwann einen Besen nehmen und alle Weißen aus Afrika rausfegen“

Ihr Vater, der sie gar nicht kennt, lebt wohl in Guinea, ebenso dessen Familie, die sie auch nicht kennt. Sie ist in Iserlohn geboren und dort zumindest in der Gegend auch aufgewachsen. Das sie jemals in Afrika gelebt hat ist nirgendwo zu finden. Dennoch vertritt sie anscheinend einen gewissen Anspruch auf Afrika. Einfach aufgrund ihrer Abstammung über den Vater und wollte zudem anscheinend Weiße die dort vielleicht geboren sind oder sehr lange leben rausschmeißen. Sie, die sehr weitgehend von der „weißen Gesellschaft“ ihres Heimatslandes profitiert hat, sieht sich stellvertretend für andere Afrikaner um etwas gebracht.

Ihr „guineaisches Blut“ scheint sie zu berechtigen, sich stellvertretend als unterdrückt anzusehen, obwohl sie einen Lebenlauf voller Privilegien hat, um die sie wohl die meisten Guineaner beneiden würden.

Sie verbindet quasi nichts mit Guinea, außer ihren Genen. Sie hat noch nicht einmal bei einem Elternteil gelebt, der aus diesem Land kam und dessen Kultur sie übernehmen konnte. Aber dennoch meint sie Leute aus dem Land schmeißen zu können, weil sie die falsche Hautfarbe haben.

82 Gedanken zu “Sarah-Lee Heinrich, Jugendsünden, Privilegien und die Identifikation mit Herkunftsländern, in denen man nie gelebt hat

  1. „Ihr Leben ging anscheinend durchaus steil nach oben und klar kann man da auf eigenen Verdienst abstellen, aber es ist auch nicht wirklich ersichtlich, dass ihr da Steine in den Weg gelegt worden sind. Vielmehr scheint sie überall in eine Form von „Führungsposition“ gewählt worden zu sein und Stipendien erhalten zu haben.“

    Aber sie hat das natürlich allein aus eigener Kraft geschafft, während Weiße sowas überhaupt nur durch ihr Privilegien schaffen können. Privilegien die sie nicht aktiv nutzen können.

    Und sind weiße Menschen für sie jetzt Menschen mit weißer Hautfarbe oder Menschen ohne Diskriminierungserfahrungen? Ich vermute insgeheim ersteres, aber wenn man sie fragt, natürlich letzteres, weil sie sonst ja als eine offene Rassistin dasteht, diese Heuchlerin.

    „Die sind von 2014/2015. Da war ich 13/14 Jahre alt.“

    Wäre das auch egal, wenn ein Konservativer sowas geschrieben hätte? Ist es normal sowas zu schreiben? Bin ich dann unnormal, weil ich niemals sowas geschrieben habe?

    „dass sie ein Problem damit hat, dass in einem mehrheitlich weißen Land eine Jugendbewegung mehrheitlich weiß ist“

    Für Leute wie sie, darf es demnach niemals eine Bevölkerungsmehrheit geben, das sind dann immer gleich die Unterdrücker und Rassisten, allein weil es mehr von ihnen gibt und sie nicht so aussehen wie sie selbst… außer in Afrika. Da will sie ja alle Weißen mit dem Besen rausfegen… diese kleine Heuchlerin.

    • Der Thread dazu passt und auch zu all den anderen linken Neudefinitionen von Rassismus, Sexismus, etc., die alle das Ziel haben weiße Menschen und insbesondere weiße Männer zu entmenschlichen, indem sie sie als unangreifbar darstellen.

    • Ihr verwendet hier alle den Begriff „Privileg“ (resp. „privilegiert“) falsch, nach wie vor.

      Ich zitiere aus dem Online-Duden:

      „Worttrennung
      Pri|vi|leg

      Bedeutungen (2)

      a) einem Einzelnen, einer Gruppe vorbehaltenes Recht, Sonderrecht; Sonderregelung
      Gebrauch: Rechtssprache

      b) Vorrecht
      Gebrauch: bildungssprachlich“

      https://www.duden.de/rechtschreibung/Privileg

      Da steht nichts von „Vorteil“, „Bessergestelltsein“, „Annehmlichkeit“ oder dergleichen, wofür das Wort hier gebraucht wird. Aber genau das wollen die Linken/Sozialisten/Links“liberalen“ durch ihre systematische Falschverwendung des Begriffs und der Etablierung neuer Bedeutungen (Synonymisierung) erreichen: dass nicht mehr zwischen privat und staatlich unterschieden wird sowie dass man diesen (bald?) neu etablierten Mehrfachbedeutungsbegriff (also dann mit sehr verschiedenen Bedeutungen) zur Verfügung hat, mit dem man dann rhetorisch und politisch taktieren kann. Man soll unbewusst die Aufhebung von Ober- und Unterbegriff/-kategorie vollziehen, also die Gleichsetzung von „Vorteil“ (u.Ä.) und „Privileg“ annehmen (sodass nicht mehr nur jedes Privileg ein Vorteil, sondern auch jeder Vorteil ein Privileg sei) sowie selber dementsprechend dann diese unter linker Diskurshoheit verwendete (falsche) Sprachregelung generell reproduzieren, sodass die Sprache verändert wird und irgendwann auch z.B. im Duden beim Wort „Privileg“ die neue Bedeutung „Vorteil“ o.Ä. steht. Im englischsprachigen Bereich ist es mit dem Wort „privilege“ schon geschehen. Da Vor-/Sonderrechte in einer Demokratie illegitim sind, wenn sie nicht an bestimmte besondere Pflichten und Funktionen für die Gesellschaft gebunden sind, erscheint jeder als „Privileg“ benannte bloße Vorteil o.Ä. als illegitim und pflicht-/schuldgenerierend (obwohl er es eigentlich nicht ist), was die Linken dann für ihre Politik nutzen und Forderungen/Ansprüche daraus ableiten/definieren.

      Wer sich auf deren Sprachregelungen einlässt (oder gar sie einfach übernimmt, ohne sich dessen bewusst zu sein), hat schon verloren, denn diese (neuen) Sprachregelungen/Begriffe (resp. die gezielten Bedeutungsaufladungen von Wörtern/Zeichen) sind in zig Tausenden von Stunden an Ideologie-internen Diskussionen und in unter dem Deckmantel der Wissenschaft durchgeführten Arbeit am Begriff herausgebildet worden.

      Sollte es sich irgendwann in einer/-m Diskussion/Diskurs nicht mehr lohnen, die bloß falschbehauptete Existenz von diesem oder jenem (vermeintlichen) Privileg zu verneinen (wie ich es hier tue), etwa weil die Sprachregelung tatsächlich gesamtgesellschaftlich durchgesetzt wurde, kann man dazu übergehen, das dann endgültig mit neuer Bedeutung aufgeladene Wort „Privileg“ als politisch wenig relevant darzustellen, wenn im jeweiligen Fall von dem Benutzer dieses Wortes nicht dazu gesagt wird, dass er nur die rechtliche Bedeutung meint. Denn Vorteile abseits davon sind nicht illegitim/pflicht-/schuldgenerierend o.ä.

  2. Die Frau ist fast vollkommen egal.
    Die Partei, in der so eine Frau aufsteigen kann, ist das Problem.
    Die Presse, die das selbe Verhalten je nach Akteur als „hasserfüllte Hetze“ oder „leidenschaftlich politisch“ berichtet, ist das Problem.
    Die Mitläufer, die immer noch denken, es reiche, ARD zu schauen, um ausgewogen informiert zu sein, sind das Problem.

    Wir haben ein System, das Kotzbrocken mit intersektionalen Wurzeln belohnt.
    Natürlich werden kotzbrockige Menschen dann nicht innehalten und sich fragen: „Bin ich grad ein Kotzbrocken?“
    Schon gar nicht, solange die anderen Kotzbrocken ihre Kotzbrockigkeit ständig und zuverlässig mit „Du bist so klug und mutig, die da haben nur Angst vor dir“ quittieren.

  3. Also mal von vorne:
    Privilegien hat sie eher wenige. Als Kind einer alleinerziehenden Hartz4 Mutter gross zu werden ist sicher nicht einfach. Für mich zeigt ihr bisheriger Lebenslauf nur, dass wir in einem tollen Land leben, in dem es jeder nach oben schaffen kann, der es will. Oder die.

    Wo sie sicherlich privilegiert ist, ist als Frau in der Grünen Partei. Dort hat sie einen strukturellen Vorteil aufgrund des Frauenstatuts.

    Die Tweets mit 14 wären eigentlich egal. Wenn nicht aus ihrem politischen Lager ähnliche Tweets für Cancel Aktionen in jeder Form und Weise benutzt würden. Dass hier mit dem gleichen Mass gemessen wird, mit man sonst selbst misst,… Tja, das ist halt so. Wenn alle etwas toleranter in sozialen Netzen wären, und die Ideologie Stalker weniger ernst genommen würden, wäre die Welt sicherlich besser.

    Was allerdings gar nicht geht, sind diese „Bürgi“ Kommentare und auch nicht die Hautfarben Kommentare. Das ist schlicht gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Denn es sind üblicherweise die „Bürgis“, die den Laden am Laufen halten. Ob in Parteien, in Vereinen, in Ämtern, in politischen Initiativen, in den Kirchen, im Elternbeirat etc. Es sind eben nur sehr selten die Hartz4 Bezieher.

    • „Privilegien hat sie eher wenige. Als Kind einer alleinerziehenden Hartz4 Mutter gross zu werden ist sicher nicht einfach“

      Wenn sie es aus dieser Situation nach oben gekommen ist, dann ist sie jetzt privilegiert. Im Gegensatz zu anderen Kindern von Hartz4 Müttern oder auch nur anderen Schwarzen, die bei Eltern mit Deutsch als Fremdsprache und vermutlich einem geringeren Bildungsgrad aufwachsen hatte sie es vergleichsweise einfach. Und natürlich ist sie weit weit weitaus privilegierter als das durchschnittliche afrikanische Kind aus Guinea.
      (wenn man in Privilegien denken möchte)

          • Danke für die Antwort. ^^
            Vielleicht liegt’s daran …
            Was auch noch damit zusammenhängen könnte, ist, dass ich mir mit meiner E-Mail-Adresse leider ein WordPress-Konto gemacht habe und mich da nun immer anmelden muss, wenn ich mit ihr einen Kommentar schreiben will …

    • Privilegiert war sie von Anfang an aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer Hautfarbe und Herkunft. Sie ist ja nicht in den 90ern in Bautzen oder in Guinea aufgewachsen sondern in Unna, einer für NRW wirtschaftsstarken mehrheitlich weißen Kleinstadt. 2001 geboren, also ca. 2007 – 2019 in der Schule. Um 2010 kam die politische Korrektheit und der Kulturmarxismus langsam in den Mainstream.
      Opferpunkte hat sie genug. Alleinerziehende Hartz4 Mutter, Vater in Afrika, dunkle Hautfarbe, hässlich ist sie auch nicht. Bei Kollektivistischer Betrachtung also in einer soziökonmisch Förderungsbedürftigen Gruppe.
      Die Stipendien zeigen, dass sie sich entweder gegenüber harter Konkurenz durchgesetzt hat, oder Opferbonus und damit verbundene Förderungen voll in Anspruch genommen hat. Das Ruhrtalente Stipendium wirkt auf der Webseite jedenfalls sehr „divers“…man erahnt, welches „Talent“ die Bewerber haben sollten. Es kann natürlich auch sein, dass diejenigen mit solchen Talenten häufiger in Hartz4 aufwachsen und daher auch eher an das Stipendium kommen als Deutsche ohne Migrationshintergrund.

      Im Vergleich zu einem weißen Mädchen oder Jungen in derselben Konstellation ohne Vater, ist sie statistisch gesehen deutlich privilegierter.

      https://www.iwh-halle.de/nc/en/press/press-releases/detail/arbeitslosigkeit-vererbt-sich-auch-in-deutschland-aber-nicht-in-familien-mit-migrationshintergru/

      • „Um 2010 kam die politische Korrektheit und der Kulturmarxismus langsam in den Mainstream.“

        PC gab es schon in den 1990ern und „Kulturmarxismus“ existiert nicht.
        Lustig ist, dass „Linke“ und Rechte in Deutschland gemeinsam aus den USA importieren und plagiieren.

  4. 1. Dafür, dass sie ein soooo unterdrücktes Arbeiter*Innen-Kinder*in ist studiert sie aber etwas relativ brotloses.
    Alle Menschen aus den unteren sozialen Schichten, die mir bisher begegnet sind (zugegeben nicht sehr viele) hatten ein Ziel gemeinsam: einen Beruf erlernen, mit dem ich genug verdiene, damit es mir besser geht als meinen Eltern.

    Gut dank Quoten und einer guten Startposition in der Opferolympiade erfüllt das mutmaßliche Ziel „Berufspolitiker“ auch diesen Anspruch.

    Zu ihrem latenten Hass auf Weiße:
    Ihre Mutter ist weiß. Wird da eventuell was verarbeitet? Ist natürlich nur eine Hypothese…

    • Ja, die Frage treibt mich auch um. Findet Sarah-Lee ihre Mama ebenfalls ganz persönlich und individuell eklig weiß, oder findet sie nur die Mehrheitsgesellschaft eklig weiß, deren Teil ihre Mama ist und damit ihre Mama als Gruppe eklig weiß?

    • Auf mich wirkt das, wie als wäre die Mutter eine der post-Wall-Feministinnen gewesen, die als 4/10 Single mit 35 erkannt hat, dass die biologische Uhr tickt, kein „guter Mann“ gerade vor der Tür steht, einen Urlaub in Guinea macht und dann kam Sarah dabei raus. Überraschend für den Fall ist, dass der Vater nicht in Deutschland ist, schließlich hätte er dank dem Kind die Möglichkeit zur Staatsbürgerschaft und damit aller Wahrscheinlichkeit nach einem höherem Lebensstandard.
      Ist die Mutter so abstoßend, das er weniger Kontakt zur Tochter als Preis für die Abwesenheit in Kauf nimmt? Würde jedenfalls viel über seinen Charackter und ihre Partnerselektion sagen. Oder war es am Ende für ihn kein Wunschkind und er bekam kalte Füße. Eventuell hat er auch schon eine Familie….in Afrika alles möglich.

      Unwahrscheinlich, dass sie von jung an an den Plan gehabt hat, alleinerziehende arbeitslose Mutter zu werden.
      In der Erziehung werden also gewisse Resentiments gegenüber Wohlhabenderen (typisch deutscher Neid in sozialschwachen Schichten), Männern, eventuell sogar präziser den sie früher ablehnenden weißen Männern gegenüber vorgekommen sein. Interessant wäre etwas mehr über die Großmutter zu erfahren, wie sie zu ihrem „Schwiegersohn“ steht oder ob sie auch schon Alleinerziehende war.

      Für mich erklärt das die Wahl Sarahs für die Grüne Partei und den Rassismus gegenüber der weißen Mehrheitsgesellschaft sowie die Tweets plausibel.
      Klar dass sie nun sagt, dass die Tweets einem Kinderkopf entsprangen und sich nun von sich selber distanziert. Zum ersten mal trifft sie nicht auf bedingslosen Beifall. Menschen lernen schnell, dass man gewisse Dinge besser für sich behält oder so formuliert, dass sie bekömmlich sind. Wird ihr bestimmt nicht wieder passieren.

    • Jup und auf einem Sonderparteitag mit über 90% unterstützt.
      Und weil der „Frauenfrühling“ so wunderbar blühte, war bei namentlicher Abstimmung Katrin Göring-Eckardt mit dabei.

      Aus der Wikipedia: „Als Fraktionsvorsitzende der Grünen war sie maßgeblich daran beteiligt, die umstrittenen Gesetzespakete gegen innerparteiliche Widerstände durchzusetzen. Die Agenda 2010 bezeichnete sie im Zug dieser Auseinandersetzungen nicht nur als „mutig“ und „notwendig für das Gemeinwohl“, sondern darüber hinaus als „Frühling der Erneuerung“. Die mit Hartz IV eingeführten Sanktionsmöglichkeiten wie zum Beispiel Leistungskürzungen seitens der Jobcenter charakterisierte sie als „Bewegungsangebote“ für die Betroffenen.“

      Ich schreibe so ausführlich, weil man wissen sollte, wie BEIDE gewählt worden sind, nämlich so:

      Es gab keine Alternative zu Sarah-Lee Heinrich auf der weiblichen Seite.
      Man hat zwei Stimmen und es MUSS mit einer Stimme eine Frau gewählt werden.

      • Die Agenda 2010 bezeichnete sie im Zug dieser Auseinandersetzungen nicht nur als „mutig“

        Da gehört schon echt Kaltschnäuzigkeit dazu, zu behaupten ihr Anliegen sein mutig, nur um nicht zuzugeben das es über alle Maße hin kritikwürdig, nicht durchdacht und ungerecht ist.

        Die lassen sich zwar „wählen“, aber von Demokratie haben sie keine Ahnung. Wähler sind für sie nur Machtbeschaffer. Was die Wähler wollen, ist ihr egal und selbst wenn man ihr es sagt, das aber nicht das ist was SIE will, dann wird halt behauptet das sie eben die Mutige, die ganz egoistisch auf alle scheißt und ggf. deren Leben verschlechtert, nur um nicht zuzugeben, wie scheiße ihre eigene Idee ist.

      • @crumar

        „Jup und auf einem Sonderparteitag mit über 90% unterstützt.“

        Das ist mir auch so im Gedächtnis, aber Google findet dazu nichts Konkretes mehr. Hast du zufällig einen Link zu der Abstimmung?

  5. „Kennt jemand die Takshow oder das Format?“

    Das war KARAYA TALK von Funk.

    Ich hatte es „damals“ ausschnittsweise gesehn, in meiner falschen Erinnerung hatte den die Asiatin mit Turban den „eklig“- Spruch gebracht. Ich weiß, daß ich kurz drüber nachdachte, was wohl das weiße Personal im Hintergrund (Techniker, Wasserholer) davon hielt, diese privilegierten, aggressiv selbstmitleidigen Kids zu bedienen, während die mit rassistischen Untertönen über ihre „Diskriminierungserfahrungen“ rhabarbern.

  6. Zu der Sache mit den alten Tweets: Ich gehöre bei so etwas generell auch zu den ersten, die da Fairness fordern im Umgang mit anderen Leuten. Mein Bauchgrimmen dabei rührt nur daher, dass ich es auffällig finde, dass es immer wieder, wieder und wieder Vögel aus genau dieser politischen Filterblase sind, die mit derlei Scheiße auffallen und sich dann sofort als arme Opfer von „Hasskampagnen“ darstellen, wenn ihnen ihre eigene Scheiße vor die Füße fällt. Und wir reden da insgesamt bei weitem nicht über ständig „Jugendsünden“ von anno dazumal – auch nicht bei ihr, denn etwa die Nummer mit der „ekligen weißen Mehrheitsgesellschaft“ ist, glaube ich, so etwa ein Jahr alt. Aber das ist natürlich wiederum etwas, wo sich diese Typen aus diesem Lager einfach nur fragen, was denn an dieser Aussage schlimm sein soll. Und denk nicht mal dran, ihnen als Denkaufgabe (ist eh von Anfang an zum Scheitern verurteilt) mitzugeben, sich vorzustellen, ein Weißer würde über zentralafrikanische Länder als „eklige schwarze Mehrheitsgesellschaft“ reden. Denn DAS wäre natürlich was GAAANZ ANDERES (TM)… Fall erledigt!

    Mein Magengrimmen beim Gewähren von Fairness rührt daher, dass genau dieselben Leute, die immer Fairness fordern, wenn sie selber oder einer aus ihren Reihen z. B. öffentlich über Enteignungen böser Kapitalisten sinniert oder darüber, Liberale zu „ershooten“, diejenigen sind, die wiederum bei jedem, mit dessen Ansichten sie nicht klarkommen (also mit allem, was nur nuanciert von ihren eigenen Ansichten abweicht) gnadenlos jeden noch so blöden Scheiß ausgraben und hochkochen. Wehe da hat einer dieser bösen, bösen Liberalen bei seiner Geburt der PoC-Hebamme an den Kittel gepinkelt. Nazinachweis erbracht, ershootet ihn! Da werden abwegigste Kontaktschuldketten konstruiert, um Leute damit anzuschmieren, sie hätten angeblich ganz düstere Verbindungen. Und auch hier wiederum dieses Vorgehen von Leuten, die oft selbst ganz offen und ungeniert mit linksextremen Verbrechern und Terroristen sympathisieren.

    Ja, ich weiß, die Bereitschaft, trotz alledem auch einer solchen Person Fairness zuzugestehen, solchen Müll, bei dem ich ihre aufrichtige Distanzierung davon ehrlich gesagt nicht wirklich glaube (sie findet ja scheinbar auch nur ihre unbedachte Verwendung einiger Worte Scheiße, ich glaube aber ums Verrecken nicht, dass sie den offenen Männerhass in den Zitaten als solchen zu erkennen im Stande ist, denn der ist schließlich ein zentraler Glaubensinhalt der Partei, deren Jugendorganisation sie vorsteht), eine solche Bereitschaft zur Fairness ist – frei nach Batmans goldener Regel – DAS, was uns von denen unterscheidet, aber es fällt nicht leicht, wenn man doch schwerlich gegen die immer wieder hochkommende Erkenntnis ankämpfen kann, dass die so bedachten Menschen diese Fairness eigentlich nicht verdienen…

    • „– frei nach Batmans goldener Regel – “
      Ich finde da eher Dschingis Khans goldene Regel besser „Töte den Welpen bevor er zum Tiger heran wächst“. In diesem Fall wäre eine vernünftige Schmutzkampange genau das Richtige um die politischen Ambitionen dieser SJW zu „töten“ bevor sie sich manifestieren können.

    • „Wehe da hat einer dieser bösen, bösen Liberalen bei seiner Geburt der PoC-Hebamme an den Kittel gepinkelt.“

      Wen wir dereinst vor Tribunalen stehn, werde ich dieses als Zeichen meiner tiefempfundenen Reue zur tränenreichen Selbstbezichtigung verwenden. :-)))

  7. Ich finde es immer lächerlich wer sich alles als irgendwas identifiziert. Eigentlich findet der Identifikationsprozess von außen statt, also andere die einen z.B. als Arbeiter identifizieren. Das hat viel Ähnlichkeit mit den Transen die sich als Frau bzw. als Mann sehen, obwohl sie es nicht sind, dann aber darüber rummaulen. Diese Frau ist natürlich keine Arbeiterin, sie ist eine typische Kosmopolitin, die sich selbst als nächsten Lenin betrachtet. Gut behütet aufgewachsen, vom Staat kräftig alimentiert kann sie es sich leisten die Klappe aufzureißen. Sie ist ein typischer Vertreter des Juste Millieus welches die Arbeiter (zu denen werden auch Ingenieure und z.T. Naturwissenschaftler gezählt) als notwendiges Übel ansieht und hofft, dass sie niemals mit denen auf einer Stufe stehen muss.
    Es handelt sich hier eher um eine Art neofeudale Klasse, die nicht bereit ist sich die Hände schmutzig zu machen.
    Das sie ihr ghanaisches Blut wichtiger findet als das Deutsche kann ich ihr übrigens nicht verdenken, Deutschsein ist von einem exklusiven Club in einen billigen 99 Cent Puff verkommen, bei dem jeder der nichts Besseres findet, mitmachen kann.

    • Guinea, nicht Ghana. Und so billig und wertlos ist der Status als Deutsche(r) nicht. Das merkt man spätestens, wenn man im Ausland in der Scheiße steckt und um Hilfe bettelt. Siehe Deniz Yücel, siehe ISIS – Terrorweibchen…

  8. Was Hartz 4 angeht: Es ist für die Grünen ein riesiges Glück, dass sich niemand daran erinnert (oder erinnern will), welchen Anteil die Partei daran hatte. Offenbar gilt das auch innerhalb der Grünen und insbesondere der GJ.

    Das 14jährige dummes Zeugs im Internet schreiben – geschenkt. Einen interessanten Geschmack bekommt das aber dann, wenn genau dieselbe Partei, die Heinrichs Äußerungen nun als pubertäre Ausrutscher entschuldigt, andererseits aber eben jene offensichtlich unreifen Personen an der Wahlurne aber als reife, wahlfähige Personen sehen will. Pick one and stick with it!

    Strukturelle Diskriminierung: sorry, aber Heinrichs ist nicht wirklich dunkel im Teint, die fällt im Ruhrgebiet auf der Straße nicht weiter auf, und hat noch nichtmals einen „problematischen“ Namen (wie z.B. mehr als drei Umlaute im Nachnamen, o.ä.).

  9. Die „beste“ Relativierung zu dem Thema wurde auf zeit.de verfasst. Selbstverständlich enthält der Kommentarbereich nur Lob und vollste Solidarität mit Sahara-Lee https://www.zeit.de/kultur/2021-10/gruene-jugend-sprecherin-sarah-lee-heinrich-morddrohungen-tweets-teenager

    Wenn ich mir die Person und ihre Aussagen (Twitter, Talkshowausschnitte) so anschaue, dannkommen bei mir etliche Fragen auf:

    1. Wie kann sich mit 14/15 eine solche Meinung ausbilden, dass diese sich in Form solcher Hass-Postings äußert?
    2. Welchen Anteil hat die Schule an dieser Entwicklung? Wie sehr haben Lehrer dies unterstützt/nicht verhindert?
    3. Lässt sich hier von zunehmender Radikalisierung sprechen? (vgl. Frage 2)
    4. Welche Tendenz gab es ab 14/15 bei der Entwicklung von Ansichten und der Äußerung von entsprechenden Meinungen? Es scheint ja nicht milder geworden zu sein.
    5. Was sagt es über eine Organisation aus, in der ein Mensch mit solchen Ansichten und Meinungen, eine solche Position einnehmen kann und zudem jetzt „vollste Soli“ zugesprochen bekommt?
    6. Wie repräsentativ ist Sahra-Lee?

    Nachdem auf Twitter der hashtag und einige Nachrichten dazu gepostet wurden, war ich gespannt auf die Rechtfertigungen und Verteidigungsversuche. Die auf der taz hatte ich als erstes gelesen, dann kam ich noch zum zunehmend unseriöser werdenden Auftritt der ZEIT. Die Kunst zu relativieren, sie wird auch dort bestens beherrscht. Nach dem ersten Durchlesen dachte ich, dass hätte mal jemand nach dem Glanzstück um Dieter Wedel für Dieter Wedel schreiben sollen. Links macht keine Fehler, der Kampf für die Gute Sache ist heilig.

    „Die Lager sind dabei: rechts oder links, da ist man auf Twitter schnell in eine Schublade einsortiert, ob man will oder nicht, Zwischenstufen werden nicht akzeptiert, Neutralität oder besonnenes Nachdenken gilt nicht, Argumente will kaum einer hören, weil ja alle schon vorher wissen, dass die anderen unrecht haben.“

    Das ist eine erstaunliche Aussage, gerade wenn man aus der Vergangenheit um die Meinungsartikel und politischen Vorstöße zum Thema #metoo, Woody Allen, Wedel, Kachelmann, Verschärfung Sexualstarfrecht, uvm. weiß. Da kann ich nur diese Satz zitieren. „Es ist frustrierend, wie unproduktiv diese Diskussionen sind.“ ja, liebe zeit.de, dass wissen Männerrechtler nur zu gerne. Plötzlich heißt es „Kontext ist wichtig.“

    „In ihrer Gesamtheit lesen sich die vulgären Posts wie dumm-pubertäre Schulhofprollereien unter Freunden; einige, wie der oben korrekterweise in Versalien wiedergegebene, sind offensichtlich ironisch gemeint; die Beleidigung „Tunte“ bezog sich auf die TV-Show Der Bachelor.“ heißt es im folgenden Text weiter. Ich erinnere mich noch, wie Wissenschaftler aufgrund von falschen Hawaii-Hemden und schlechten (mutmaßlich frauenfeindlichen) Witzen in Lobreden degardiert wurden und weltweit shitstorms sie um ihre Existenz brachten.

    „Und dass eine schwarze Deutsche die Ungleichbehandlung in der weißen Mehrheitsgesellschaft teilweise als „eklig“ empfindet, das kann man ja vielleicht auch einfach mal annehmen.“ Den Satz muss sich jeder hier merken! Das Männer sich gegen feministischen Dogmatik zur Wehr setzen, das kann frau ja vielleicht auch einfach mal annehmen.
    „Kind, schreib nichts in dieses Internet hinein, und am Ende sieht dein zukünftiger Arbeitgeber noch deine peinlichen Partybilder!“ – obb das Geschäftsmodell von Spiegel.de, sz und zeit.de noch weiter funktionieren wird?

    „Statt Wohlwollen, statt Zuhören, statt Nachfragen und Verzeihen gibt es in der Twitter-Gesellschaft, die von dort leider auf den sonstigen öffentlichen Diskurs übergreift, Unbarmherzigkeit, lustvolles Missverstehen und Häme.“ – demnächst in diesem Hause, Relativierung von #metoo, #aufschrei, #haltdiefresse, #mansplaining, #manspreading, #manaretrash und die ganzen anderen Männerhasser hastags. So verlogen wie Judith Liere kann keine Mann sein.

    Insgesamt ein lehrreiches Stück Propaganda von Links/Grün. Davon können sich Maskulisten noch ein Stück abschneiden (ich würde jetzt gerne von Lucas Schoppe dazu etwas lesen).

    • Letzendlich ist aber klar, warum Sarah-Lee niemand widersprochen hat.
      Sie muss keine Kritik annehmen. Sie wird wenig Kritik bekommen.
      Sarah-Lee ist eine junge dunkelhäutige Frau aus einfachen Verhältnissen im linken Milieu. Viel mehr Opferstatus kann sie in Deutschland nicht erreichen. Wer sich gegen Sarah-Lee wendet oder ihr Widerworte gibt, ist wahlweise rassistisch, frauenfeindlich, antifeministisch, rechts oder alles zusammen und noch viel mehr.

      Dazu kommen die Echokammern Universität und Grüne Jugend. Da ist Niemand, der ihr widerspricht, sondern nur Menschen, die sie in ihrer Meinung unterstützen – egal welche geistigen Fürze sie ablässt, es riecht immer nach Feilchen. Da ist die AfD vermutlich diverser als Sarah-Lees Dunstkreis.

      • Frau Heinrich wird in ihrem Leben sehr viel Widerspruch, Kritik, Ablehnung erfahren haben (vor allem unberechtigte, allein weil sie dunkelhäutig, dicklich und aus einer Hartz IV-Familie ist) , dass sie sich da so ein dickes Fell zugelegt hat, um eben all diese Anfeindungen (zumindest äußerlich) von sich abprallen lassen zu können.

        Und die Tweets, eine13-/14-jährige halt. Hat Sie jemanden ermordet, war sie gewalttätig? Nein? Dann läuft das unter lässlicher Jugendsünde.

    • „Und dass eine schwarze Deutsche die Ungleichbehandlung in der weißen Mehrheitsgesellschaft teilweise als „eklig“ empfindet, das kann man ja vielleicht auch einfach mal annehmen.“

      Nein!!! Erstens bitte mal konkret: welche Ungleichbehandlung durch die Gesellschaft? Etwa die, dass Menschen mit „gewissen Identitätsmerkmalen“, von welchen Sarah Lee mindestens zwei in sich vereint, höhere Chancen auf allerlei Unterstützungen (wie Stipendien) haben, als diese ekligen mehrheitsweißen Männer?

      Zweitens: würde man es dem Hansi, nachdem ihn die ganze Schulzeit über der Ali, Hasan, Mustafa, Dogan und Mohammed gemeinschaftlich drangsaliert haben, auch so einfach durchgehen lassen, fortan von ekligen Moslems zu sprechen?

      „Statt Wohlwollen, statt Zuhören, statt Nachfragen und Verzeihen gibt es in der Twitter-Gesellschaft, die von dort leider auf den sonstigen öffentlichen Diskurs übergreift, Unbarmherzigkeit, lustvolles Missverstehen und Häme.“

      Oh, meinen Sie dasselbe Wohlwollen, Zuhören, Nachfragen und Verzeihen, mit welchem derzeit Luke Mockridge konfrontiert ist? Unter anderem auch von Ihrer Postille? Und das obwohl es bei ihm nur um Behauptungen einer Person geht, die aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit plausible Motive hätte, auch Dinge zu übertreiben, aufzublasen oder auch komplett zu erfinden, während die Sachen, die Sarah Lee vorgeworfen werden unumstößliche Fakten sind.

      Oh Mann, diese unfassbar widerwärtigen Doppelstandards! Diese Heuchelei! Was ist das nur für ein Pack?!

  10. Man darf der Unterscheidung von Weißen und „Persons of Colour“ nicht auf den Leim gehen. Die Persons of Colour umfassen alle die keine Weißen sind, und die mögen sich untereinander nicht mehr als sie die Weißen mögen. Die Unterschediung ist reine Propaganda.

    • Die Unterscheidung dient dazu alle gegen Weiße zu vereinen und allein in Weißen die Ursache für alle ihre Probleme zu sehen. Es ist ein Aufhetzen.
      Wenn überhaupt verdient genau das was diese Leute machen, den Namen „struktureller Rassismus“, den daran sind Politiker, die Medien, Schulen und Universitäten beteiligt.

  11. Wie von einigen schon geschrieben: sie war 14 oder 16,da schreibt man schon mal Mist. Übrigens bin ich überzeugt, dass sich die grundlegende Festigung der Persönlichkeit noch weit in die 20er zieht. Vermutlich hat sich der Gesetzgeber beim Volljährigkeitsalter 21 doch was gedacht.
    Andererseits wollen eben dieselben Menschen Wahlrecht für Menschen die im Nachhinein ihre eigene Meinung und eigenes Handeln als unreif klassifizieren wollen. Das ist vermutlich Feld und Festung, wobei ich da unterstelle, dass die Protagonisten nicht schlau genug für einen absichtlichen Einsatz dieser Argumentation sind.
    Fraglich ist wie die Mutter so ein Denken in das Kind bekam. Mein Großer denkt nicht im Ansatz so einen Mist und ist im Gegenteil eher differenziert wenn man ihn fragt. Ausgleich statt anprangern. Vermutlich versage ich da in der Erziehung.

    Die Argumentation mit dem Blut finde ich skurril. Kann ich dann mit derselben Begründung sagen, dass ich gerne persönlich alle Russen aus der Oblast Kaliningrad rausschmeißen möchte? Ich denke nicht, oder?

    • „Ich denke nicht, oder?“

      Doch, kannst Du. Denn die Russen in Kaliningrad haben alle Putin gewählt. Die haben noch nicht einmal protestiert, als Putin im Jahre 1966 Kaliningrad besucht hat.

    • „Wie von einigen schon geschrieben: sie war 14 oder 16,da schreibt man schon mal Mist.“

      Stimmt

      Die hat sich aber nicht geändert, mit 18 gibt sie immer noch den gleichen Bullshit von sich.

      Dass man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen soll (nicht nur bei Teenagern, sondern in jedem Alter) stimme ich zu. Man sollte Entgleisungen tiefer hängen, und Menschen lieber nach der roten Linie bewerten der sie folgen. Aber Grundzüge der Persönlichkeit sind bei Teenagern schon fest, und aus den Tweets zieht sich eben sehr wohl ein erkennbarer roter Faden bis dahin was sie jetzt von sich gibt. Es ist nur abgeschwächt, aber in der Grundrichtung das Gleiche.

      • „Die hat sich aber nicht geändert, mit 18 gibt sie immer noch den gleichen Bullshit von sich.“

        Warum sollte sie auch???

        Das dürfte in die Richtung gehen, welche oben auch schon „zehnter Ochse“ beschrieben hat, was aber hier auch schon bei anderen Themen vielfach angeschnitten wurde: die Resonanz des sozialen Umfeldes. Wie wird solch ein Bullshit und vor allem auch die Art, wie dieser rübergebracht wird, vom Umfeld aufgenommen und gespiegelt?

        Bei Greta: ein Mädchen ohne Lebenserfahrung und – machen wir uns nichts vor – abseits von Binsenweisheiten und wilden, einseitigen Verstiegenheiten (recht typisch für ihre Krankheit – zusätzlich zur Jugend) auch eigentlich ohne wirkliche Ahnung von dem Thema, zu welchem sie so emotionalisierte Kanzelpredigten hält. Und was erfährt sie? Dass sie sich vielleicht doch mal etwas kompexer und differenzierter schlau machen sollte, bevor sie solche peinlichen Auftritte abliefert? Dass ihr ganzer Habitus psychotisch und verstörend wirkt? Dass das alles einfach nicht gesund für sie selber ist und sie mal dringend therapiert werden müsste?

        NEIN!!!

        Die Staatschefs dieser Welt, Männer und Frauen fortgeschrittenen Alters, gestandene Berufspolitiker, liegen vor ihr im Staub und bitten sie um Erleuchtung. Und auch, wenn die allermeisten dies nur tun, weil sie befürchten, sonst schlechte Presse zu kriegen oder einfach blöd rüberzukommen, wenn sie einer geistig beeinträchtigten Jugendlichen widersprechen, weil sie einfach mal ein Bisschen mit ihrer Tugendhaftigkeit wedeln wollen, all das ist egal, denn bei Greta kommt nur eines an: uneingeschränkte Bestätigung!

        Dasselbe dürfte auf ein dunkelhäutiges Mädel im ideologischen Dunstkreis der Grünen erst recht zutreffen. Die ist in ihrem ganzen Alltag nie mit Leuten konfrontiert, die sich mal erdreisten, anderer Meinung zu sein als sie, weil dies alleine ja schon ein Akt übelster Unterdrückung wäre, sie als Frau und als „PoC“ in ihrer Sichtweise infrage zu stellen. Die wird nie mit anderen Perspektiven konfrontiert, als jenen, die sie eh schon hat. Die muss nie über die Grütze, die sie vertritt auch nur eine Sekunde mal nachdenken, denn alle sagen ihr ja, wie brillant das ist. Das führt nahezu zwangsläufig zu geistiger Trägheit. Wo andere Menschen ihre Überzeugungen ausdifferenzieren, ihren Blick erweitern, wird so jugendliche bis kindliche Einfalt zum Wesenszug verfestigt. Man lernt auch nie, andere Meinungen als andere Meinungen zu erkennen, sondern versteht jede andere Meinung sofort als Angriff auf sich selbst. Man hat ja schließlich noch nie erfahren, wie es ist, mit offen geäußerten anderen Meinungen konfrontiert zu werden. Und wenn einem auch noch beigebogen wird, dass die eigene Meinung nicht nur brillant sondern vor allem GUT ist, verkommt natürlich auch noch gleich jede Diskussion vom ersten Moment an zum Kampf Gut gegen Böse.

        Besorgniserregend, dass gerade ganze Heerscharen solcher verdummten, selbstgerechten Mädchen, vor allem über die Grünen, in die Parlamente gespült werden. Die werden künftig nicht nur von der Politik hofiert, die SIND die Politik…

        • Ich nehme an, Greta Thunberg ist in ihrem Tun und Lassen immer von ihren Eltern unterstützt worden. Können ihre Eltern auch problemlos, weil diese einen ganz anderen ökonomischen und gesellschaftlichen Hintergrund haben wie das Elternhaus (wahrscheinlich allein der Mutter) von Frau Heinrich.

          Im Gegensatz zu Greta Thunberg wird Frau Heinrich immer wieder auf Ablehnung und Ressentiments gestoßen sein, die von Seiten ihrer Eltern, ihrer Mutter, eben nicht immer adäquat aufgefangen werden konnte/kann. Da können durchaus der Mutter heftige Vorwürfe gegen den Kopf geflogen sein (so in die Richtung: Weshalb hast Du mich braun geboren?). D.h., bei Frau Heinrich kommen Nachteile resultierend aus Hartz IV und Rassismus zusammen, selbst wenn im Ruhrgebiet Deutsche mit einem oder zwei schwarzen Elternteilen wesentlich normaler sind wie beispielsweise im Bayerischen Wald oder Erzgebirge.

          Aus eigenem Erleben kann ich solche Tweets, wie Frau Heintrich als 13-/14jährige abgesetzt hat, verstehen. Wird man in dem Alter sich dessen bewusst, dass man allein auf Grund der Hautfarbe dumme Sprüche abbekommt, nicht für voll genommen wird, haut man eben solche Sachen raus. Ihr diese Tweets zum Vorwurf zu machen, ist unterirdisch. Da frage ich mich auch immer wieder, in welchen Verhältnissen sind die meisten Foristen groß geworden? Habe diese nie irgendwann mal in ihrer Jugend Scheiße gebaut, Scheiße erzählt, sich so betrunken, dass sie erst mal kotzen wie die Reiher mussten, irgendjemanden in der Gruppe gemobbt oder gar verprügelt haben?

          • „Wird man in dem Alter sich dessen bewusst, dass man allein auf Grund der Hautfarbe dumme Sprüche abbekommt, nicht für voll genommen wird, haut man eben solche Sachen raus. Ihr diese Tweets zum Vorwurf zu machen, ist unterirdisch.“

            Wir wissen nicht ob ihr das passiert ist, das hast du jetzt dazugedichtet. Mein Bauchgefühl aus Lebenserfahrung sagt mir was anderes: Sie hat gemerkt dass sie mit der Hautfarbe-Nummer sich als was besonderes und gleichzeitig unangreifbar darstellen kann. Ich kenne/kannte Leute die eine ähnliche Koketterie an den Tag gelegt haben, bzw. mit Schwulsein wo das auch funktioniert.

            „Da frage ich mich auch immer wieder, in welchen Verhältnissen sind die meisten Foristen groß geworden? Habe diese nie irgendwann mal in ihrer Jugend Scheiße gebaut“

            Nicht in dem Sinne nein.

            „Scheiße erzählt“

            Nicht nur früher sondern auch heute. Aber nicht in der Form dass ich andere niedermache.

            „sich so betrunken, dass sie erst mal kotzen wie die Reiher mussten“

            Selten. Aber das hat ihr niemand vorgeworfen.

            „irgendjemanden in der Gruppe gemobbt oder gar verprügelt haben?“

            Nein. Wieso traust du uns das zu? Hältst du das für normal?

          • Das ganze ist wenn überhaupt Schuld ihrer Mutter. Mein Gott, dumme Sprüche! Fahr mal irgendwo hin, wo die Mehrheit der Mwenschen nicht weiß ist, du wirst angeglotzt, die Kinder lachen über dich, du musst mehr bezahlen als die Einheimischen. Das ist völlig normal.

            Und natürlich würde die auch in Guinea dumme Sprüche zu hören bekommen, sie ist ja nicht von da.

            Weicheier

          • @Billy Coen
            „weil dies alleine ja schon ein Akt übelster Unterdrückung wäre, sie als Frau und als „PoC“ in ihrer Sichtweise infrage zu stellen. “

            Auf rationalwiki stand mal ein guter Kommentar dazu (sinngemäß, nachdem zugestanden wurde, dass Muslime durchaus diskriminiert werden können (eigentlich war diese Zugeständnis mehr betont)):

            „…but anybody with half a brain knows that having your beliefs critisized in no way amounts to opression.“

            D.h.

            „…aber jeder, der nur halbwegs bei Verstand ist, weiß, dass die Kritik an den eigenen Überzeugungen keineswegs einer Unterdrückung gleichkommt.“

    • Völljährig ist man in Deutschland ab der Vollendung des 18. Lebensjahrs. Was du wohl meinst, ist die im deutschen Recht gemachte Unterscheidung zwischen „Heranwachsender“ (18-21) und „Erwachsener“ (ab 21).

  12. Übrigens in dem Songtext des Deutschrappers Mauli rappt er auch z.B. „Solang du schwul rappst, ham wir ein Problem Solang du schwul rappst, gibt es kein Feature“. Vielleicht sollte man mal den schlechten Einfluss von Deutschrap als Grund für die Äusserungen von SLH untersuchen….

    Interessant ist diese Suche nach den Roots, was man bei vielen Jungendlichen und jungen Leuten mit Migrationshintergrund sehen kann. In Deutschland geboren, die Heimat der Eltern nie oder nur als Tourist besucht, fühlen sie eine Verbundenheit mit dieser Fremde, teilweise stärker als zu ihrem Geburtsland. Da läuft was schief. Gründe liegen sicher auch im gefeierten Kosmopolitismus, in der mehrere Pässe oder Roots in anderen Ländern positive Distinktion gegenüber den „anderen Bürgis“ bringt. Aber auch die Gesellschaft und Politik muss sich fragen warum sie es nicht schafft ein positiven vibe mit Deutschland zu verbinden.

    • „In Deutschland geboren, die Heimat der Eltern nie oder nur als Tourist besucht, fühlen sie eine Verbundenheit mit dieser Fremde, teilweise stärker als zu ihrem Geburtsland.“

      Das kann man überhaupt nicht verallgemeinern. Viele Kinder von Migranten identifizieren sich mit Deutschland, und das sollten die Deutschen auch mal anerkennen.

      Der libanesisch-deutsche Gangster-Rapper ist außerdem ein völlig anderer Fall als ein rein deutsch aufgewachsenes Mädel, die keine kulturelle Verbindung zur Kultur des Vaterlandes hat. Dass sie sich so damit identifiziert ist nachträglich aufgesetzt, und wäre vermutlich nicht der Fall wenn die Pigmentierung nicht einen äußeren Anlass böte.

      • Das wird man wohl nur durch Umfragen klären können. Ich habe polnischen Migrationshintergrund, bin in Deutschland aufgewachsen und kann auch die polnische Mentalität und Politik besser leiden als die Deutsche. Im Job habe ich den jüdischen und polnischen Hintergrund beizeiten durchscheinen lassen.

        Grund dafür ist zum einen das größere Overton Fenster, was jemandem mit Migrationshintergrund zugestanden wird, wodurch man sich hier und da mal einen politisch inkorrekten Scherz ohne Shitstorm erlauben kann, oder eben eine „kritischere“ Sicht zu gewissen Themen zum anderen profitiert man von einer erhöhten Jobsicherheit, da der Arbeitgeber im öffentlichen Bereich die politische Korrektheit voll mitmacht und in mir seine Quote erfüllt sieht. Dann ist da noch die Unsicherheit, das ich bei Problemen jederzeit mit der Rechtsschutz das Diskriminierungsargument auffahren kann…und in woken Gerichten ist ab Antisemitismus und Rassismusvorwürfen der Prozess zugunsten des Anklägers vorbei. Bekannte mit gleichem Mihigru machen das ähnlich….und das sind jetzt die Polen.

        Wenn schon die Osteuropäer nicht wirklich als Deutsche gelten wollen (die Plastikkarte nimmt man natürlich, ist einfach ranzukommen und schließlich bahres Geld wert, wäre dumm, wenn man das nicht ausnutzen würde), dann ist auch klar wieso die Türken mehrheitlich Erdogan wählen und die Deutschen als ehrloses, schwaches Volk betrachten. Die Deutsche Regierung ähnelt Simps, die glauben, dass man sich Treue, Liebe usw. erkaufen kann.

        Letzlich habe ich die Hoffnung, dass die Deutschen irgendwannmal zur Besinnung kommen, wenn man ihnen nur hart genug mitspielt. Deswegen Akzelerationismus in grün.

    • Nun ja. meine Frau ist auch eine Farbige, die viel in Migrantenkreisen verkehrt. Die ist schon mehr als ein maö gefragt worden, warum sie als Latina denn einen von diesen Deutschen geheiratet hat, die sich alles gefallen lassen und nicht auf ihre Frauen aufpassen.

      Sowas lädt nicht grade zur Identifikation ein.

  13. Man kann eigentlich froh sein, dass diese Dame ungefiltert alles rauslässt, was sie denkt. Da macht es leichter, sie einzuordnen. Ansonsten dürfte sie sich nicht von diesen beiden unterscheiden: https://honigforum.com/proxy.php?image=https%3A%2F%2Fpbs.twimg.com%2Fmedia%2FFBYdLDhXIAAml5o%3Fformat%3Djpg%26name%3Dmedium&hash=7b73f2bbd7c1fd3d6a97b6c5e9225d59 (Esken, Chebli)
    Mareile Ihde von der FDP-Jugend hat sich glaube ich auch schon mit ihr solidarisiert.

    • Frauen arbeiten immer zusammen. Ich würde mich nicht wundern, dass wenn es gegen Männer geht, sich auch Frauen die sich der NPD nahe fühlen mit ihr solidarisieren. Rollo Tomasi nennt dies „die Schwesternschaft“ und die hält immer zusammen, egal welche oberflächlichen politischen Differenzen sie unterscheidet. Das ist eher etwas genetisches als etwas kulturelles. Genetik siegt immer über Kultur. Deswegen können Frauen, egal wie sehr sie aufgeklärt scheinen, niemals Verbündete von uns Männern sein, am Ende würden sie sich doch immer für andere Frauen entscheiden.

      • Nee, so einfach ist das nicht. Die Frauen bei der AfD bspw. sind ja gerade nicht für (modernen) Feminismus, für Frauenquoten etc., obwohl so etwas zuungunsten von Männern und zugunsten von Frauen ist/wäre (kurz- und mittelfristig zumindest).
        Wenn die Frauen doch für so etwas wären, wären sie in der falschen Partei.

        • Das spielt keine Rolle, wenn du einmal gesehen hast, dass Frauen die sich als Rechts sehen, plötzlich linke Frauen verteidigen, weil diese von ihren Typen blöd angemacht wurden, obwohl kurz zuvor dieselben Frauen mit Verachtung über die linken Zecken hergezogen sind, dann wird dir klar, dass das alles nur eine Scharade ist. Vermutlich verstehen das nicht einmal die Frauen selbst, wie sie in Wahrheit ticken aber solche Ereignisse können einem schon die Augen öffnen.
          Nicht das was Menschen sagen ist interessant, wie Menschen handeln zählt. Gerade in einer Zeit wo die Leute so viel labern als gäbe es kein Morgen ist diese Erkenntnis wertvoller als Gold. Schau immer was Menschen machen und beurteile sie anhand dessen.

      • Frauen suchen auch auf andere Weise Bestätigung.

        Männer bauen auf. Frauen plappern und streichen sich durch die Haare.

        Eine Gesellschaft, die unbedingt junge Sexbomben in hohen Ämtern haben will, ist dem Untergang geweiht. Da ist es echt vollkommen egal, ob sie eine saubere Twittervergangenheit haben oder nicht.

        Selbst wenn man nichts über Sarah-Lee wüsste, müsste man sie entschieden ablehnen. Zu jung. Zu zappelig. Zuviel Gegrinse. Zuviel Sprechblasen-Sprech. Zu weiblich.

      • Frauen arbeiten ebenso wenig „immer“ zusammen, ganz im Gegenteil. Sie selbst beklagen fortwährend den Mangel weiblicher Solidarität untereinander.
        Und dieses tribialistische „Frauen vs. UNS Männer“ Rudeldenken ist genauso kindisch und kontraproduktiv wie sein wokes Gegenstück. Das geht völlig an der gelebten Wirklichkeit der meisten Menschen vorbei.

        • Dieses Beklagen weiblicher Solidarität bestätigt es doch nur. Würdest du von einem politischen Gegner mangelnde männliche Solidarität beklagen? Nein, weil dir klar ist, dass da nichts zu erwarten ist. Männer orientieren sich normalerweise an ihrer Gruppe und selbst wenn sie Mitleid aufbringen, dass es Migliedernd der anderen Gruppe schlecht geht, so ist die soziale Zusammengehörigkeit in der Überzahl an Fällen viel stärker als es die geschlechtliche Zusammengehörigkeit ist. Die Frauen hingegen ERWARTEN es und wenn es mal nicht zu 150% erfüllt wird, dann beklagen sie es, dabei würde selbst die rassistischste NPDlerin einer Grünen zur Seite stehen, wenn es gegen Männer geht.
          Es bringt nichts die Welt so zu sehen wie man sie gerne hätte, man muss sie beobachten und seine Schlüsse daraus ziehen. Unterhalte dich noch mal mit Frauen und frag sie dazu, wird aufschlussreich, ich verspreche es dir, denn genau das habe ich getan. Sie schmücken es dann in Worte wie „ich bin allen Menschen gegenüber hilfsbereit“ aber was sie meinen ist, dass ihre politisch anders denkenden Schwestern nur ein bisschen verwirrt sind aber an sich auf der gleichen Seite stehen. Die Seite heißt FRAUEN. Was glaubst du, weswegen die Linken immer nur weiße, alte Männer beleidigen? Weil es Männer sind, selbst ihre eigenen Leute sind davor nicht gefeilt, denn am Ende sind es Männer, Menschen die nicht ihrer Gruppe angehören, egal wie sehr sie vorgeben im politischen Kampf zusammen kämpfen zu wollen..

          • Sehe ich auch so, aber man darf nicht übersehen, dass es ja dann trotzdem diese Konkurrenz der Frauen untereinander gibt.

          • „Sehe ich auch so, aber man darf nicht übersehen, dass es ja dann trotzdem diese Konkurrenz der Frauen untereinander gibt.“
            Klar haben Frauen ihre internen Kämpfe aber die sind dem großen Kampf untergeordnet. Und natürlich ist da auch mal ein individueller Mann eine schöne Beute für Frauen um den sie kämpfen. Aber abseits von der individuellen Ebene sind Männer halt der große Feind. Sie wollen uns dabei aber nicht vernichten, sondern sie wollen, dass wir ihnen zu Diensten sind. Früher waren die Frauen wenigstens so schlau, uns glauben zu machen, dass wir es sind, die das sagen haben, aber heute glauben sie, dass sie das nicht mehr brauchen. Und es scheint, dass sie damit sogar Recht haben.

          • „Aber abseits von der individuellen Ebene sind Männer halt der große Feind“

            Zustimmung.
            Männer, die ihnen nahe stehen, sehen Frauen als Menschen.
            Männer, die ihnen nicht nahe stehen nur unter Zusatzbedingungen (angehimmelter Promi z.B.)
            Einfach nur „Mann“ ist per se Outgroup, bedrohlich und nicht menschlich.

            Deswegen muss unsere Gesellschaft ja auch das Männliche überwinden, was aber natürlich gar nichts über meinen Vater aussagt, der war ein ganz toller Mensch wuäää. (Laurie Penny)

          • Gibt es eigentlich Beispiele für Konkurrenzkämpfe unter Frauen? Jetzt mal abgesehen von sexueller Konkurrenz?

            Gibt es sowas wie Laschet./.Söder in frau?

          • „Gibt es eigentlich Beispiele für Konkurrenzkämpfe unter Frauen? Jetzt mal abgesehen von sexueller Konkurrenz?

            Gibt es sowas wie Laschet./.Söder in frau?“
            Alice Schwarzer und Esther Villar aber das war wohl eine Ausnahme. Ansonsten kannst du dir ja mal Petry gegen Wagenknecht angucken, ganz Rechts gegen ganz Links und wie gut die sich verstehen. Wenn du ein bisschen suchst findet du das andauernd. Es gibt keine Feindschaft zwischen Frauen, deswegen schwafeln sie ja auch immer etwas von Friede, Freunde, Eierkuchen. Villar hat es in ihrem Buch, der dressierte Mann, gut erklärt. Da braucht man nicht mehr zu schreiben.

      • Natuerlich kennen sie das, weil sie alle die gleiche Geisteshaltung haben und deswegen auch staendig vollkommen zurecht fuer ihr Hintertreiben einer Industrie- und Leistungsgesellschaft angefeindet werden.

        • Genau, es ist nämlich die „Geisteshaltung“ die sich in ihren Tweets wiederspiegelt, weil sie davon umgeben ist. Eine eigene Meinung würd ich das gar nicht nennen. Es ist daher verzeihbar.
          Solche Sprüche wie der von der ekligen weissen Mehrheit kommen hinter vorgehaltener Hand eben auch gern mal von den Links angehauchten lehrer*innen sowie sonstigem pädagogischen Personal…und was der Lehrer hinter vorgehaltener Hand nur leise sagen kann, kann man ja selber mal in ähnlicher Form als Argument ausprobieren – schließlich will man ja nach vorne kommen mit seinem aktivismus und was „bewirken“.
          Für mich spiegeln diese Sprüche also eher die Denkblase wieder, die sich in xsaras Umfeld Bahn gebrochen hat….und das geht schon lange so. Lehrerinnen machen vielleicht nur spasseshalber eine verächtliche Bemerkung über eine Eigenart der Jungs, aber für die Jugendlichen sind das Argumente.
          Dass diese sara allein von dieser Indoktrination betroffen ist, kann man wohl ebenfalls kaum annehmen. Aber, wenn sie solche „Wahrheiten“ aussprechen, wähnen sie sich auch noch in der intellektuell überlegenen Position, als Teil von Wenigen den „hoax“ durchschaut zu haben – und finden Anschluss, Zuspruch und Zugehörigkeit. Das machen auch durchschnittlich migrantisch-aussehende Ruhrpottkinder keine Ausnahme.
          Alle Belohnungen also, die so ein soziales Wesen „Mensch“ eben braucht…vergessen werden nur die Opfer. Sogar die eigenen (Objektivität, Ehrlichkeit, etc)
          Insgesamt ist sie als Synonym für die nächste Generation eine Horrorvorstellung, obwohl die privat bestimmt ganz nett ist 😜

  14. Die Quote züchtet sie regelrecht: die grünen Khmer! Steckbrief: ausgeschaltetes Hirn, moralistisch, hypersensibel, feministisch, Gegner der Wirklichkeit, Feind der Wissenschaft, Feind aller Technik, Radarfallenbediener 1. für Autofahrer, danach für Fahrradfahrer (im Norden der Republik gibt es das schon) und drittens für zu schnelle Geher. Schlaraffen, die Bürger nur dann schätzen, wenn sie sich als ihre Diener verstehen, täglich zur Arbeit gehen und den infantilen Hüpfer-Scheiß mit ihren Steuern bezahlen.

  15. „Sarah Lee-Heinrich sorgt für Empörung – meine WikiWelt #229“

    „die neue Bundessprecherin der grünen Jugend sorgt für Empörung. Berechtigt oder nicht? Wätzold Plaum diskutiert.“

  16. Bei dem, was diese Frau ins Netz geworfen hat, wird erstmal klar, wes Geistes Kind diese Gruenen sind. Sie unterscheiden sich in Ziel und Methode nicht von den Gestoerten der Antifa und sind gesellschaftlich schlicht nicht akzeptabel. Sie sind eine Gefahr fuer die Gesellschaft, und diese hat die Pflicht ihre Mitglieder vor diesen aggressionsgestoerten Radikalen zu schuetzen.

    Wichtig finde ich auch zu erkennen, dass genau diese Menschen der Grund sind, warum ein Wahlalter ab 14 oder sogar noch juenger, es gibt Gruene, die fordern, dass jeder, der eigenstaendig zur Wahl gehen kann, das auch duerfen muss, unbedingt abzulehnen ist. Wer mit 14 Mordphantasien ins Netz stellt, darf auf keinen Fall Einfluss auf die Auswahl der Repraesentanten unserer Bevolkerung haben, wenn er 14 ist. Ich halte 40 fuer ein angemessenes Wahlalter, weil erst nach 10 Jahren Nettosteuerzahlen klar wird, wie gefaehrlich diese stulti pueri fuer ein Industrieland wie unseres sind. Wer in dem Alter noch so unfaehig zur Reflexion ist, sollte auf keinen Fall Sekten beitreten duerfen, weder religioesen, noch Gruenen.

    Dass die Gruenen diese Aggressionsgestoerte auch nur zu irgendwas gewaehlt haben, zeigt, dass man viel frueher und gezielter gegen sie haette vorgehen muessen. Morddrohungen und anstupsen mit dem Messer von Heinrich, Die Lebenslaufluegen der Baerbock, die gezielten Tricks von Habeck, all das zeigt nur, welch Sumpf sich der Demokratie zu ermaechtigen versucht. Es ist eine Schenade, das in diesem Land darueber diskutieren muss, ob es ein Ausrutscher ist, wenn jemand seit seinem Beitritt zum Internet Hass, Drohungen, Rassismus, Bekenntnis zu Gewalt und Ausgrenzung in Internet kotzt, und ob das mit einem einfachen Tschulligung abzugelten ist. Nein, ist es nicht. Die eklige, weisse Mehrheitsgesellschaft, (Ton Heinrich), sollte sich geschlossen gegen sie stellen.

  17. @PfefferundSalz:
    Von wegen, Frauen arbeiten „immer“ zusammen – ganz im Gegenteil. Sie selbst beklagen fortwährend den Mangel weiblicher Solidarität untereinander.
    Dieses tribialistische „Frauen vs. UNS Männer“ Rudeldenken ist genauso kindisch und kontraproduktiv wie sein wokes Gegenstück. Das geht völlig an der gelebten Wirklichkeit der meisten Menschen vorbei.

  18. Was sie, wenn sie heute 21 ist, mit 19 oder früher geschrieben hat, ist mir egal. Gar mit 14, 15?

    Da war sie wohl noch nicht prominent. Vielleicht hatte sie 20 Follower und das war damals faktisch private Kommunikation.

    Was ich mit 15/15 und auch später noch alles schon geäußert hab! Es gibt aber keine Aufzeichnungen davon, die mir heute jmd. vorhalten könnte.

    Und dass andere gerne für Kleinigkeiten hingehängt werden? Stimmt. Wobei an Prominente, die mit 14/15 was gesagt haben, das ausgegraben wurde? Man macht sich selbst unglaubwürdig, wenn man jetzt mit gleicher Münze heimzahlt.

    Der Kritik am Gebrauch des Begriffs des Privilegs schließe ich mich an. Ein Privileg ist ein verbrieftes Recht, nicht ein Vorteil gegenüber einem Durchschnittsbürger oder jmd., der in ungünstigen Verhältnissen aufwuchs, außer eben es wäre kodifiziert.

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