Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

151 Gedanken zu “Selbermach Samstag

    • Wäre interessanter gewesen, wenn Pinkstinks anstatt dem schwafeligen historischen Diskurs und einen angeblichen Opa als Alibi ganz explizit eine weibliche heterosexuelle Sichtweise auf das Thema dargestellt hätte.

      Obwohl, vielleicht haben die das ja gut versteckt getan: Also Frauen finden sowas nur dann sexy, wenn es gerade Mode ist (oder ein Star sowas macht). Oder sie tun zumindest so als würden sie es sexy finden. Also zumindest solange er nicht morgens im Bad länger braucht als sie. Oder mehr Wasch- und Körperpflegemittel als sie im Bad hat.

      Am Ende soll Mann halt doch nur nützlich für die Frau sein. Dafür brauchts aber keine langen Haare, außer es macht ihre Freundinnen neidisch 😀

      • Wenn es explizit Frauen gibt, die bei Männer auf Zöpfe stehen, oder Männer, die sich Zöpfe machen, gerne auch Bartzöpfe und so, wäre der ganze historische Hintergrund egal.

        Oder meinetwegen, wenn Frauen bei Männern auf _Mähnen_ stehen, wegen Pazifismus.

  1. Genderama hat ja schon auf den „Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren“ der Schweizer Bundeskanzlei hingewisen.

    https://bk.admin.ch/bk/de/home/dokumentation/sprachen/hilfsmittel-textredaktion/leitfaden-zum-geschlechtergerechten-formulieren.html

    PDF:

    Klicke, um auf 20210615_Weisung%20der%20BK%20zum%20Genderstern.pdf zuzugreifen

    Da werden ein paar grundlegende Probleme der Gendersprache angesprochen, auf die man sonst nur in Kommentarbereichen trifft:

    (b) Beeinträchtigung der Lesbarkeit: Der Gebrauch des Gendersterns oder ähnlicher typografischer Mittel kann bei einer konsequenten Verwendung zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lesbarkeit eines Textes führen (Der*die Leiter*in bezeichnet eine*n geeignete*n Mitarbeiter*in, die*der ihn*sie bei Abwesenheit vertritt).

    (c) Grammatisch falsche Formen: Die gegenwärtig zu beobachtende Verwendung des Gendersterns führt laufend zu grammatisch falschen Formen (Ärzt*in, Bauer*in, ein*e gute*r Schüler*in). Es herrscht ein gewisser Wildwuchs (z. B. findet man des Öftern auch Verwendungen wie Frauen* und Liebe*r Hans Müller). Es bräuchte demnach klare Regeln. Solche zu formulieren, ist jedoch schwierig, weil sich typografische Mittel wie der Genderstern nicht einpassen lassen in das morphologische und syntaktische System des Deutschen. Zudem bräuchte es nicht nur Regeln für die Setzung des Zeichens selber, sondern man müsste auch eine Reihe von Folgeproblemen in den Griff bekommen, z. B. die Artikelverwendung oder die pronominale Wiederaufnahme von Nomen mit solchen Zeichen (vgl. das Beispiel unter Bst. b).

    […]

    (g) Politisches Statement:
    Mit dem Genderstern und ähnlichen Zeichen wird nach wie vor stark experimentiert. Die Zeichen sind heute noch vorwiegend Ausdruck einer bestimmten gesellschaftspolitischen Haltung, sie haben den Aspekt eines «Statements»: Man zeigt damit, dass man offen ist für das Anliegen von Menschen, die vom binären Geschlechtermodell nicht erfasst werden. Der Bund sollte mit seinen Texten keine solchen Statements abgeben, bevor die entsprechenden gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Diskussionen geführt und entsprechende Beschlüsse gefasst worden sind.

    Erstaunlich, dass man solche fundamentalen Probleme offen ausspricht, aber trotzdem das generische Maskulinum verbieten will.

    • Da ist der satirische Vorschlag des Postillon noch deutlich besser:

      https://www.der-postillon.com/2017/11/gleichberechtigung-er.html

      Wobei sich die Frage stellt: Was ist mit Artikeln (derer/dier/dasser?)? Andererseits wird ja vorausgesetzt, dass das grammatische Geschlecht nicht mit dem biologischen Geschlecht zu tun hat, so dass sich stattdessen die Frage stellt: Welches grammatische Geschlecht soll eigentlich die rein männliche Form haben?

      • „Welches grammatische Geschlecht soll eigentlich die rein männliche Form haben?“

        Na, maskulinum.

        Im übrigen meine ich, dass der Vorschlag des Postillons satirisch gemeint sein mag, aber meines Erachtens das einzig sinnvolle Konzept darstellt, wenn – wenn! – man eine Änderung unserer Sprache im Hinblick auf Geschlechter“gerechtigkeit“ wünscht.

      • „“Welches grammatische Geschlecht soll eigentlich die rein männliche Form haben?“

        Na, maskulinum.“

        Das ist natürlich naheliegend: So wie die -in-Form immer mit dem Femininum einhergeht, gleichgültig welches Genus die Grundform hat, sollte die neue -er-Form immer auch mit dem Maskulinum einhergehen, zumal das schon vorkommende -er-Suffix ebenfalls immer mit diesem Genus einhergeht. Natürlich würde man uns dann sofort Inkonsequenz vorwerfen, weil wir ja angeblich doch Genus und Sexus gleichsetzten, obwohl wir es öffentlich abstritten, was aber tatsächlich nicht der Fall ist (siehe den letzten Teil des vorherigen Satzes).

  2. Ich weiß nicht, ob der Spendenaufruf hier schon gepostet wurde, ich bin über Genderama darauf gestoßen:

    https://fsi-ev.de/spendenaufruf/

    Das FSI wird das Frauenministerium verklagen, weil dieses ihm unter tatkräftiger Komplizenschaft der üblichen AL-Presse eine vom BT beschlossene Förderung vorenthält. Jetzt geht es um die Finanzierung des Prozesses.

    Sollte natürlich auch gerne anderswo verbreitet werden.

    • Der Spendenaufruf zeigt deutlich, in was für einer Blase man in der M-Szene lebt. Das ist mir auch schon bei anderen Aufrufen dieser Art aufgefallen. Der Spendenstand beträgt derzeit 2235 Euro, alleine 1000 davon sind von einer einzelnen Person gespendet worden. Der ganze Masku-Zirkus bringt also für ein derartig wichtiges Anliegen gerade mal ein paar mühsame Kröten zusammen. Mehr scheint das nicht Wert zu sein. Und Ihr wollt eine Weltrevolution gegen den Feminismus anzetteln?

      • Der Betrag ist allerdings „Stand 24.06.2021“ und berücksichtigt damit insbesondere keine Spenden, die nach dem Aufruf bei genderama eingegangen ist.

        • Eben. Meine Spende ist zumindest noch nicht dabei.

          Und zum Thema Blase: Was ist Deine Alternative, Moser? Duldungsstarre?
          Ich finde das Vorgehen der (namentlich bekannten) Saboteurin beim Ministerium für alle außer Männer unglaublich dreist und ich denke, ein Gerichtsprozess ist eine gute Möglichkeit, eventuell ein bisschen Öffentlichkeit herzustellen.

          Und jeder kann helfen, indem er die Information weiterverbreitet – mit Kommentaren zu Artikeln, in denen das Frauenministerium vorkommt, in denen das (ignorierte) Parlament vorkommt usw. Ein paar kommen schon durch.

  3. So, jetzt noch mal ein dritter Versuch. Dieses WordPress verschluckt reihenweise Kommentare von mir.

    Ich habe einen kurzen, aber gepfefferten Artikel zum Thema der Fakehaftigkeit des Gender-Gedönses geschrieben:

    Barbara Schmidt-Mattern und die „Regierungschef*innen“

    Das wurde ja auch schon des öfteren hier diskutiert. Erstaunlich häufig kriegen es diese Gender-Leute nicht hin, ihr Versprechen von der angeblichen „Geschlechtergerechtigkeit“ auch tatsächlich einzulösen. Männer sind ja auch unwichtig. Warum sollte man auf deren sprachliche Repräsentanz besonders achten? Wichtig ist doch, daß wir möglichst viele Sternchen und „innen“ platzieren. Das befriedigt die geplagte Gender-Seele. 🙂

    Wirklich funktionieren tut das Gendersprech eigentlich nur bei Wörtern, wo der männliche Singular identisch ist mit dem männlichen Plural („Arbeiter“, „Maler“, Unterzeichner“)

    Aber schon bei der Deklination fangen selbst in diesen Fällen die Probleme an („den Arbeiter*innen“). Das ist sprachlich also selbst im Idealfall eine Zumutung und weit entfernt von formaler „Geschlechtergerechtigkeit“. 🙂

    Bei Ideologien geht es letztlich immer nur um ein gefühltes Gutsein (in der Gruppe). Der ganze Rest ist eigentlich völlig egal. Alles ein Ding der Autosuggestion. Außenstehende können das alles leicht widerlegen, weil sie nicht unter dem Zwang des Gutseins stehen.

    Wenn einem von uns hier solche Beispiele auffallen, kann er sie gerne hier posten. Ich integriere das dann. Ich freue mich auch, wenn man mein Blog mal hier und da bei Facebook oder so verlinkt. Mein Ziel ist es, das ganze Spektrum an Absurditäten dieses Genderwahns aufzuführen.

    Ich hätte es nicht für möglich gehalten, daß unsere Gesellschaft mal derartig durchdreht. Das sind ja erwachsene Menschen. Und dieselben Leute schaffen es, sich über die Existenz der AfD zu beschweren und die verfolgte Unschuld zu mimen. 🙂

  4. Hab’s mir noch nicht, aber klingt interessant (Thread).

    Nordkoreanerinnen verkaufen sich als Sklavinnen an China.

  5. Man kann nur hoffen, dass das grüne Frauenstatut bald durch ein Vielfaltsstatut ersetzt wird.

  6. Im Saarland hat sich eine Listenplatz-Zweite der Grünen durch völlige Unfähigkeit, auf Pressefragen inhaltlich zu antworten, unsterblich blamiert. Inzwischen hat sie die Partei verlassen.

    (Triggerwarnung: Fremdschämfaktor 9,5 von 10 Punkten)

    • Die Grünen bevorzugen systematisch die Frauen in ihrer Partei. Das ist zwar verfassungsrechtlich zulässig,…

      Der Typ sollt gefeuert werden.
      Mir ist keine Passage im Grundgesetz bekannt, die in etwa lautet „Niemand darf aufgrund des Geschlechts bevorzugt werden außer Frauen“.
      Dummerweise wird es vermutlich genug Menschen geben, die die Textstelle für bare Münze nehmen. So etabliert sich dann vermutlich im Laufe der Zeit ein ähnliches Phänomen wie das Märchen vom Gender Pay Gap.
      Es ist eine Lüge und fast jeder hält es für die Wahrheit.

      • Aus dem Artikel:
        „Etwas überraschend mag für manche sein, dass das Frauenstatut, wenn es denn Gesetz wäre, zwar verfassungswidrig wäre, es aber nicht ist, solange es nur Bestandteil einer Satzung ist. Dies liegt am Prinzip der sogenannten Parteienfreiheit nach Artikel 21 des Grundgesetzes. Nach diesem muss zwar die innere Ordnung einer Partei demokratischen Grundsätzen entsprechen, aber nach §10 des Parteiengesetzes verpflichtet dies die Parteien nur auf die Gleichheit beim aktiven Wahlrecht und nicht auf die Gleichheit beim passiven Wahlrecht. Die Parteien können daher bei der Nominierung Regeln erlassen, die eine Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts vorsehen. Dies verstößt deshalb nicht gegen das Diskriminierungsverbot, weil die Gründung einer Partei »frei« ist, ähnlich zu privaten Vereinen. Wem also die faktischen Diskriminierungen innerhalb einer Partei missfallen, kann ja aus der Partei austreten und seine eigene Partei gründen.“

        • Nö, würde ich nicht gelten lassen, denn Artikel 3 stellt ein höherrangiges Grundrecht dar, welches höherrangig zu bewerten ist als der nachfolgende Artikel 21 oder irgendein Parteiengesetz.
          Zumal eine Beschränkung des passiven Wahlrecht einhergeht mit einer Beschränkung des aktiven Wahlrechts. Wer dank Frauenstatut nicht aufgestellt werden kann, kann auch nicht aktiv gewählt werden.

          • „Nö, würde ich nicht gelten lassen, denn Artikel 3 stellt ein höherrangiges Grundrecht dar, welches höherrangig zu bewerten ist als der nachfolgende Artikel 21“

            Nö, die beiden Artikel sind gleichwertig.

            „Zumal eine Beschränkung des passiven Wahlrecht einhergeht mit einer Beschränkung des aktiven Wahlrechts. Wer dank Frauenstatut nicht aufgestellt werden kann, kann auch nicht aktiv gewählt werden.“

            Doch, kann er, nur eben nicht auf einer Grünen-Liste.

    • @FS: danke für den Hinweis auf den Artikel von Behnke im Spiegel. Da ich den Spiegel für eine feministische Kampfpostille halte, habe ich seit längerem kaum noch in die Relotius-Heimstätte hineingesehen.

      Insofern überrascht mich ziemlich, daß dieser Text im Spiegel erscheinen durfte, denn ungefähr 2/3 der Argumente, die wir hier seit Jahren gegen die Frauenprivilegierung vorbringen, stehen zum Teil klar formuliert in diesem Artikel. Es ist ein „Gastbeitrag“, von den hochdekorierten Spiegel-Redakteuren war scheinbar niemand fähig oder willens, diese Argumente vorzubringen.

      Behnke ist Mitglied bei den Grünen, mal sehen ob sie ihn feuern 😉

      Er ist außerdem Politik-Prof an der privaten Zeppelin Universität Friedrichshafen. Er ist also kein Verfassungsjurist (bin ich auch nicht), seine Bemerkungen zur juristischen Zulässigkeit des Frauenstatuts sollte man sich genauer ansehen.

      1/3 der Argumente gegen die Frauenquoten bzw. das Frauenstatut hat er noch nicht verstanden, und sein Text enthält mehrere gravierende Argumentationsfehler. Man könnte sich die Arbeit machen, diesen Fehlern kontra zu geben, aber das kostet wieder Stunden fürs saubere Aufschreiben. Und ob der Text viel Resonanz erzeugt oder in der Flut feministischer Texte im Spiegel untergeht, ist die Frage.

  7. @Christian: Immer wenn ich diesen Selbermach Samstag aufmache wird die Weisung der BK zum Genderstern automatisch gedownloadet. Kannst du das abstellen?

    • Ist bei mir auch so. Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Ich benutze Google Chrome. In MS Edge wird das pdf auch automatisch heruntergeladen, in Firefox nicht. Das Phänomen hatte ich bereits ein, zwei Mal hier bei AE.

      • Alle gängigen Desktop-Browser (außer Firefox und dessen Forks sowie Safari, falls man den unter gängig fassen will) benutzen mit „Chromium“ ein und die selbe Engine/de selben Unterbau von Google und strokeln lediglich eigene UI und eigenen Cloud-Krempel drumherum.

      • Auch bei mir passiert’s und ist schon einmal vorgekommen (ich nutze MS Edge). Scheint immer dann der Fall zu sein, wenn jemand in einem Kommentar eine pdf-Datei verlinkt, die bei mir dann übrigens nicht angezeigt wird. Über den Grund kann ich nur spekulieren…

    • Neuerdings sind Direktlinks auf PDFs immer mit dem Text Klicke, um auf …pdf zuzugreifen ausgezeichnet.

      Besteht da vielleicht ein Zusammenhang?

      • Hab mal Chrome auf dem Desktop angeworfen und kann es bestätigen.
        Der PDF-Link wird dann gar nicht angezeigt, stattdessen eine große leere Fläche. Offenbar sollen PDF eingebettet werden. Bei Opera sehe ich einen entsprechenden Rahmen mit Fehlermeldung (Laden funktioniert nicht).

        Die Textauszeichnung „Klicke, um …“ habe ich im Opera-Mobilbrowser.

      • Ja, na ja, der heißeste Wert seit 1936. Laut Artikel haben die dieses Jahr eine Hitzewelle:
        „Die Regierung sagte, die derzeitige Hitzewelle sei „ungewöhnlich heißes Wetter“ und werde voraussichtlich bis Ende Juni andauern.“

        Ich hab das Dorf leider nicht bei google-Maps gefunden, hätte das gerne mal auf windy.com angeschaut, was da herumwirbelt und woher da die Luftströmungen kommen.

        Dafür ist es bei uns heuer schön feucht, die ganze letzte Woche hat es bei uns geregnet und genebelt. Heute scheint endlich mal wieder die Sonne, am Dienstag solls schon wieder vorbei sein, bei maximal 20 Grad 😦

          • Dürfte für die ungewöhnlich sein, die liegen ja nah an der Küste und bekommen normalerweise vermutlich milde pazifische Luft ab.

            Zur Zeit bekommen sie aber eine kontinentale Strömung ab:
            https://www.windy.com/de/-Webcams/Vereinigte-Staaten-von-Amerika/Oregon/Portland/th-at-Milwaukie-N/webcams/1461273400?temp,42.147,-133.945,5

            Östlich von Portland hat sich was aufgeheizt, was ist das? Ist das ein Teil der Kaskadenkette oder eine Wüste? Sieht auf google-Maps jedenfalls ziemlich kahl aus.

            Vom Breitengrad her liegen die wie Norditalien oder Südungarn, jedenfalls südlicher als Deutschland:
            https://www.orte-auf.de/gleichen-breitengrad-wie-portland-oregon

            Ich meine ja nur: man sollte sich nicht so einzelne Wetterextreme rausgreifen, die gibt es immer wieder und gab es schon immer. Das taugt bestenfalls als Indiz für eine weltweite Erwärmung. Das Abschmelzen von Gletschern ist da m.E. aussagekräftiger. Da fehlt mir aber ein Überblick, wo sie abschmelzen und wo sie wachsen, in den Medien hört man immer nur die eine Seite, weshalb ich da skeptisch bin. Die machen ja mittlerweile auch bei jedem Waldbrand Propaganda, selbst wenn die Anzahl der Brände m.W. seit Jahrzehnten sinkt (nicht wegen dem Klima, sondern wegen Brandschutzmaßnahmen).

  8. Zur Verteidigung des Hegelianismus Teil 1 – Replik auf den Artikel „Der werdende Gott der radikalen Linken“ von Homo Duplex /Sebastian Wessels

    Ich hatte angekündigt,

    https://allesevolution.wordpress.com/2021/06/19/selbermach-samstag-19/

    auf den oben genannten Artikel von Homo Duplex /Sebastian Wessels

    https://www.homoduplex.de/der-werdende-gott-der-radikalen-linken/

    zu antworten und die hegelianische Philosophie, die Dialektik und den Links-Hegelianismus zu verteidigen.

    Da der Artikel von Homo Duplex eine Vielzahl falscher Behauptungen transportiert (explizite wie implizite) sollen diese in einer kleinen Serie von Repliken abgehandelt werden.

    Hier der erste Teil, er befasst sich primär mit Aspekten von Hegels politischer Philosophie, insbesondere mit dem Wandel, aber auch der Kontinuität hinsichtlich Hegels Auffassungen vom Staat.

    Ein Text mit dem Titel „Der werdende Gott der radikalen Linken“, in dem mit Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 – 1831) ein bedeutender Klassiker der Philosophie ohne genauere Erklärung in Beziehung zur politischen Linken (sogar der radikalen Linken, was auch immer damit gemeint sein soll) gesetzt wird, kann auf wenig informierte Leser leicht den Eindruck erwecken, Hegel sei politisch links oder gar linksradikal gewesen. Dies sagt Homo Duplex zwar nicht explizit, aber sein Artikel legt dies zumindest nahe.

    Homo Duplex legt des Weiteren großen Wert darauf eine Assoziation zwischen Hegels Staatsphilosophie und dem Staatsverständnis speziell von linken Hegelianern herzustellen. Er schreibt hierzu:

    „In diesem perfekten Endzustand der Geschichte sind Theorie und Praxis in vollem Einklang und Individuum und Kollektiv haben ein vollständiges Bewusstsein vom Funktionieren des großen Ganzen. Die konkrete Manifestation dieser Perfektion ist der perfektionierte Staat.
    Man sieht das totalitäre Unheil, das in dieser Idee lauert. Nicht nur nimmt sie an, dass Freiheit primär durch den Staat zu verwirklichen sei, sondern sie schließt letztlich auch aus, dass es eine legitime Meinungspluralität oder freiheit geben kann. Wir finden durch den dialektischen Prozess nach und nach die richtigen Ideen, womit dann kein Platz mehr für die falschen ist, und Aktivisten sowie größenwahnsinnige Diktatoren glauben, sie hätten sie bereits gefunden oder seien zumindest wesentlich näher dran als der Rest. Die Meinungen und Bedürfnisse des Restes haben in diesem Rahmen kein Recht mehr, berücksichtigt zu werden. Sie stehen dem historischen Prozess der Perfektionierung im Weg und machen sich dadurch schuldig an all dem Leid, das in der unperfekten Welt herrscht.“

    https://www.homoduplex.de/der-werdende-gott-der-radikalen-linken/

    Diese pauschale Verbindung von Links-Hegelianismus mit einer Betonung oder Überbetonung von Staatlichkeit dürfte jeden erstaunen, der sich mit den verschiedenen links-hegelianischen Denkern und politischen Strömungen ernsthaft befasst hat, ist doch gerade der Links-Hegelianismus dafür bekannt ausgeprägt staatskritische Denker und politische Strömungen hervorgebracht zu haben.

    Wiewohl Wikipedia nicht als wissenschaftliche Quelle gelten kann, hätte Homo Duplex schon aus dem Wikipedia-Artikel zur ersten Generation von Links-Hegelianern einen Hinweis darauf erhalten können, heißt es dort doch zutreffend:

    „Die in ihren Schriften formulierte radikale Religionskritik lief schließlich auf Atheismus hinaus. Die radikale Gesellschaftskritik führte bis hin zur Forderung nach Abschaffung bzw. Absterben des Staates.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Junghegelianer

    Tatsächlich ist eine Betonung von Staatlichkeit bei Denkern, die aus einer konservativen /rechten politischen Perspektive an Hegels Philosophie (oder Aspekte davon) anknüpfen weitaus verbreiteter als bei Denkern, die dies aus einer linken Perspektive heraus tun, (was allerdings nicht bedeutet, dass konservative Hegelianer stets ein autoritäres Staatsverständnis hätten).

    Hegel selbst war in der Frühphase seines Werkes stark von den Ideen und Werten der Aufklärung und der Französischen Revolution geprägt. In seiner Frühphase dominieren daher politische Ideen, die wir heute als linke und liberale Ideen klassifizieren würden. Hegel wird dann allerdings immer konservativer, jedoch ohne dass linke und liberale Elemente in seinem politischen Denken dabei völlig verlorengehen.

    Der von mir geschätzte Philosoph Herbert Marcuse schreibt in seiner lesenswerten Einführung in Hegels Philosophie bezüglich des Staatsverständnisses in Hegels früher Phase:

    „Hegel definierte diesen Staat fast mit denselben Kategorien wie der Liberalismus des achtzehnten Jahrhunderts: Der Staat beruht auf dem Einverständnis der Individuen, er umschreibt ihre Rechte und Pflichten und beschützt seine Mitglieder vor jenen inneren und äußeren Gefahren, die das Fortbestehen des Ganzen bedrohen könnten. Soweit es dem Staat entgegengesetzt ist, besitzt das Individuum die unveräußerlichen Menschenrechte und in diese darf sich die Staatsmacht unter keinen Umständen einmischen, nicht einmal, wenn eine solche Einmischung im eigenen Interesse des Individuums wäre.“

    (Herbert Marcuse – Vernunft und Revolution. Hegel und die Entstehung der Gesellschaftstheorie, Suhrkamp, 2020, S. 40)

    Zitat Georg Wilhelm Friedrich Hegel:

    „Auf das Recht sich selbst sein Gesetz zu geben, sich allein für die Handhabung desselben Rechenschaft schuldig zu sein, kann kein Mensch Verzicht tun, denn mit diese Veräußerung hörte er auf, Mensch zu sein. Ihn aber daran zu verhindern, ist nicht Sache des Staates – dies hieße den Menschen zwingen zu wollen, Mensch zu sein, und wäre Gewalt.“

    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel – Theologische Jugendschriften, hrsg. Nohl, Tübingen 1907, S. 212)

    Herbert Marcuse fährt fort:

    „Hier ist nichts von jener moralischen und metaphysischen Erhöhung des Staates zu spüren, der wir in Hegels späteren Werken begegnen.“

    (Herbert Marcuse – Vernunft und Revolution. Hegel und die Entstehung der Gesellschaftstheorie, Suhrkamp, 2020, S. 40)

    Es findet sich bei Hegel in dieser frühen Werkphase sogar eine Formulierung, in der der Staat vollständig verworfen und die Abschaffung des Staates gefordert wird.

    Zitat Georg Wilhelm Friedrich Hegel:

    „(…) ich will zeigen, dass es keine Idee vom Staat gibt, weil der Staat etwas Mechanisches ist, so wenig als es eine Idee von einer Maschine gibt. Nur, was Gegenstand der Freiheit ist, heißt Idee. Wir müssen also über den Staat hinaus! – Denn jeder Staat muss freie Menschen als mechanisches Räderwerk behandeln; und das soll er nicht; also soll er aufhören.“

    (Dokumente zu Hegels Entwicklung hrsg. Hoffmeister, Stuttgart1936, S. 219 f.)

    An diese Phase in Hegels politischem Denken knüpfen die staatskritischen Denker im linken Hegelianismus sowie von ihnen beeinflusste politische Strömungen an. Hierzu gehören u.a. frühsozialistische, anarchistische und marxistische Denker und politische Strömungen, die in politischer Hinsicht eine Beschränkung oder Überwindung von Staatlichkeit anstreben.

    Der spätere, stärker konservative Hegel ist hingegen deutlich staats-apologetisch ausgerichtet. In der Regel wird Hegels Schrift „Grundlinien der Philosophie des Rechts“, oft einfach kurz mit „Rechtsphilosophie“ bezeichnet, als exemplarisch für diese Werkphase genannt.

    Bei angemessener Interpretation dieses Buches ist jedoch eine Sache zu berücksichtigen. Kurz vor Veröffentlichung des Buches waren mit den sogenannten Karlsbader Beschlüssen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsbader_Beschl%C3%BCsse

    verschärfte Zensurbestimmungen erlassen worden. Hegel war ein philosophischer Denker, der sich mutig mit jedem philosophischen Problem auseinandersetzte, aber auf der persönlichen Ebene war Hegel ein sehr vorsichtiger Mensch. Hegel hat die „Rechtsphilosophie“ daher kurz vor der Veröffentlichung an einigen Stellen in einer Weise überarbeitet, die es ihm zwar ermöglichte, die Zensur zu umgehen, die aber andererseits als opportunistische Anpassung an die herrschenden Bedingungen erscheint.

    Der Hegel-Experte Herbert Schnädelbach schreibt hierzu:

    „Am 23. März 1819 hatte der Burschenschaftler Sand den bekannten Dichter und Schriftsteller Kotzebue ermordet; der stand in russischen Diensten und galt vor allem in der studentischen Jugend als Symbolfigur der Reaktion. Diese Tat war für die Mächte der „Heiligen Allianz“ – Preußen, Österreich und Russland – die (…) eine gegen die Folgen der französischen Revolution und die Napoleonischen Neuerungen gerichtete Restaurationspolitik betrieben, der willkommene Anlass für innenpolitische Maßnahmen, die 1819 als die „Karlsbader Beschlüsse“ bekannt wurden. Sie hatten die Ausschaltung aller oppositionellen Kräfte mit Aufsichts-, Zensur- und anderen Polizeimaßnahmen zum Ziel und lösten die sogenannten „Demagogenverfolgungen“ aus, denen auch Hegel nahestehende Studenten zum Opfer fielen.
    Der ängstliche Hegel hat im Unterschied zu Schleiermacher und anderen in dieser Zeit in der Berliner Universität eine wenig rühmliche Rolle gespielt. (…) Was die GPR (Rechtsphilosophie) betrifft, so hatten jene Ereignisse erhebliche Folgen. Obwohl Hegel am 30.10. in einem Brief indirekt von einem druckfertigen Manuskript spricht, nutzt er die Wiederholung der Vorlesung des WS 1818/19 im WS 1819/20 für eine erneute Überarbeitung des Textes – offenbar um nicht an den preußischen Zensurbestimmungen vom Oktober 1819, die noch über die Karlsbader Beschlüsse hinausgingen, zu scheitern.
    Der Vergleich des schließlich gedruckten Textes mit der Nachschrift von Homeyer von 1818/19 zeigt, dass Hegel in mindestens zwei Themenfeldern – der Frage des Naturrechts und der Monarchie – inhaltliche Änderungen vornahm, wobei sich hier der Eindruck des Opportunismus nicht ganz unterdrücken lässt. Diese Varianten rechtfertigen Zweifel daran, ob die GPR (Rechtsphilosophie) wirklich die authentische Rechtsphilosophie Hegels enthalten oder ob die nicht in manchen Partien erst aus den überlieferten Vorlesungsnachschriften zu rekonstruieren wäre.“

    (Herbert Schnädelbach – Hegels praktische Philosophie, Suhrkamp, 2000, S. 170 f.)

    Glücklicherweise sind Nachschriften von Vorlesungen Hegels von Studenten Hegels erhalten, aus denen sich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur dann später veröffentlichten „Rechtsphilosophie“ rekonstruieren lassen.

    Herbert Schnädelbach schreibt:

    „Man muss Verteidigern recht geben, dass Formulierungen wie die folgende die Zensur bestimmt nicht passiert hätten:

    „Die Philosophie des Rechts bleibt weder bei der Abstraktion noch bei der geschichtlichen Rücksicht stehen, wenn diese der Idee nicht gemäß ist. – Sie weiß, dass das Reich des Rechtlichen nur durch fortschreitende Entwicklung entstehen kann, und keine Stufe derselben zu überspringen ist. Der Rechtszustand aber beruht auf dem allgemeinen Geist des Volkes. Die Verfassung also steht in notwendigem Zusammenhange mit den vorhandenen Begriffen. Ist daher der Geist des Volks auf eine höhere Stufe getreten, so haben die Verfassungsmomente, die sich auf frühere Stufen bezogen, keinen Halt mehr. Sie müssen zusammenstürzen, und keine Macht vermag sie zu halten.““

    (ebd. S. 334)

    Der Hegel-Experte Klaus Vieweg bemerkt zu diesem Thema in seiner aktuellen Hegel-Biographie:

    „Vorweg sei noch eine Facette im Umgang mit Hegels Texten herausgehoben, seine besondere Vorsicht bei jeglichen Äußerungen, seine Verstellungskunst innerhalb von absolutistischen und autoritären Herrschaftsstrukturen. Mit den Schicksalen der Württemberger Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart und Schiller war Hegel wohlvertraut. Schubarts Leben wurde durch Herzog Carl Eugen und dessen württembergische Geheimpolizei in barbarischer Weise zerstört; Schiller musste aus der Heimat fliehen. Das Wissen darüber prägte nachhaltig das Verhalten Hegels. Seine „vorsichtige Diskretion mit abgewogenem Risiko“ (Jacques D`Hondt) wird er sein ganzes Leben beibehalten. Im Tübinger Stift wird von einigen Studierenden der „stilo relativo“, eine Tarnsprache gepflegt:
    (…)
    Die skandalisierte Vorrede zur „Rechtsphilosophie“ (1820) enthält als Reaktion auf die Karlsbader Beschlüsse und das Preußische Zensurdiktat die wohl gelungenste und wirkmächtigste Täuschungsaktion des Philosophen, den berüchtigten Doppelsatz von der Wirklichkeit des Vernünftigen und der Vernünftigkeit des Wirklichen, die dem Freiheitsdenker das Etikett Knechtsphilosoph und Restaurationsapologet eintrug – welch Treppenwitz der Philosophiegeschichte. Hegel war der schärfste Kritiker von Haller, der mit seiner Hauptschrift der Restaurationsepoche ihren Namen verlieh. Hegel stand – dies sei im Kontrast zu manchen Klischees und Märchen vorweg betont – an jeder Station seines Wirkens für die freiheitlich-republikanischen Ideen und gegen restaurativ-konservative Gedankenmodelle ein. Speziell der Abschnitt über die Monarchie in der „Rechtsphilosophie“ zeigt aufgrund der politischen Vorsicht ebenfalls die Kunst der „schelmischen Verstellung“, gegenüber der inquisitorischen Zensur: Die fehlende Kompatibilität mit der logischen Grundlegung ist ein deutliches Indiz.
    Bekanntlich wird Hegel vom preußischen Geheimdienst überwacht. (…) Angesichts des eifrig schnüffelnden Herrn von Kamptz war es existenziell wichtig, dass „die Zähne der Zensur nirgends etwas zu haften finden“, dem „heiligen Offizium“ der Zensoren und Aufpasser darf man keine fassbare Blöße geben. Hegels Feinde denunzierten ihn beim preußischen König, wegen seiner Überzeugung, dass der Monarch im Entscheidungsgefüge des Staates nur den Punkt auf „i“ setze. Später wird er des Pantheismus und des Atheismus bezichtigt. All diese Bedrohungen seitens bestimmter Repräsentanten des Staates und der Kirche mussten sehr ernst genommen werden. Hegel musste oft auf einem Vulkan tanzen, mit dem Feuer spielen und erwog wohl zeitweise sogar die Auswanderung.“

    (Klaus Vieweg – Hegel. Der Philosoph der Freiheit. Biographie, C.H. Beck, 2020, S. 31 f.)

    Um das Staatsverständnis des späteren, stärker konservativen Hegel fair zu beurteilen, ist es notwendig, zu versuchen präziser zu bestimmen, inwieweit Hegels Staat moderne oder prämoderne Züge aufweist.

    Der Hegel-Experte Herbert Schnädelbach gibt zu der Frage, wie modern Hegels Staat ist, folgende Einschätzung:

    „Jede Antwort auf diese Frage hängt davon ab, welchem Verständnis von „modern“ man folgt. Nimmt man die politischen Resultate der Französischen Revolution zum Maßstab, so ergibt sich folgendes Bild. Hegels Staat ist Rechts- und Verfassungsstaat, und er ist in ausdrücklichem Gegensatz zum ancien regime und zum untergegangenen Heiligen Römischen Reich deutscher Nation konzipiert – Staatsformen, die Hegel für definitiv untergegangen hält. Mit der politischen Philosophie der Aufklärung besteht er darauf, dass bloßes Herkommen und Tradition keine Legitimation von Recht und Staat zu liefern vermögen, sondern nur die Vernunft (…). Hegels Staat ist moderner Staat, weil er das, was die Französische Revolution an Bleibendem in die Welt gebracht hat, auf Dauer stellt: eine bürgerliche Rechtsordnung, Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, Presse- und Meinungsfreiheit im gesetzlichen Rahmen, das Eigenrecht der bürgerlichen Marktgesellschaft, und eine verfassungsmäßige politische Ordnung (vgl. dazu vor allem Ritter 2003).

    (…)

    Die Grenzen der Modernität Hegels werden sichtbar, wo er sich ohne überzeugende Argumente auf die angebliche Natürlichkeit von Institutionen zurückzieht: so bei der Frage der erblichen Monarchie und der politischen Repräsentation des ländlichen Großgrundbesitzes, die mit seiner Lehre von der Familie (…) schlechthin nicht in Einklang zu bringen sind; die Familie im modernen Staat ist die bürgerliche Familie (vgl. Blasche 1975, S. 312 ff.), und dass sich deren Strukturen und Gesetze auch in Königshäusern und Aristokratenkreisen durchsetzen würden, war zu Hegels Lebzeiten zumindest antizipierbar.
    Ein Grundzug der politischen Philosophie Hegels ist die ängstliche Sorge um das welthistorisch Erreichte (…).

    Was uns gänzlich von Hegel trennt, ist die Frage der Grundrechte. Die Menschenrechte, wie sie in den USA und Frankreich deklariert worden waren, hielt Hegel, grob gesprochen, für Ideologie, die in der Sphäre der bürgerlichen Gesellschaft ihren sozialen Ort hat (…), wegen ihrer Abstraktheit und Unwirklichkeit sah Hegel sie für politisch bedeutungslos an. Was aber mit ihnen gemeint war, hielt er keineswegs für bedeutungslos; nur glaubte er, dass dies im „Organismus“ des Staates besser gesichert sei als in Grundrechtskatalogen.

    (…)

    So ist Hegels Bild des modernen Staates zutiefst ambivalent.“

    (Herbert Schnädelbach – Die Verfassung der Freiheit, in: Ludwig Siep (Hrsg.) – G.W.F. Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts, Klassiker Auslegen, 4. Auflage, Walter de Gruyter GmbH, 2017, S. 273 f.)

    Im gleichen Artikel weist Herbert Schnädelbach darauf hin, dass Hegel in einem Abschnitt der „Rechtsphilosophie“ (S. 486 – 489) bzgl. des Themas Pressefreiheit z.T. bedenklich herumeiert, offenkundig als Anpassungsleistung an die damaligen Zensurbestimmungen:

    „Der Abschnitt schließt mit Ausführungen über die Pressefreiheit (…), denen man den Balanceakt anmerkt, den Hegel hier unter den Bedingungen der Karlsbader Beschlüsse vollführt; manches liest sich wie deren Rechtfertigung, aber zugleich versucht er, ihnen durch den Hinweis auf die Unbestimmtheit des Subjektiven die Spitze zu nehmen und die Pressefreiheit insgesamt doch zu verteidigen. Wichtig ist, dass Hegel die Wissenschaften ausdrücklich von der öffentlichen Meinung ausnimmt und sie damit der Staatszensur zu entwinden trachtet.“

    (ebd. S. 273)

    Etwas schärfer beurteilt hingegen Herbert Marcuse die opportunistischen Formulierungen in Hegels „Rechtsphilosophie“:

    „Natürlich gibt es für Hegels persönliche Haltung zu dieser Zeit keine Rechtfertigung.“

    (Herbert Marcuse – Vernunft und Revolution. Hegel und die Entstehung der Gesellschaftstheorie, Suhrkamp, 2020, S. 162)

    Bei aller notwendigen Kritik an den opportunistischen und den prämodernen Aspekten von Hegels „Rechtsphilosophie“ sollte aber berücksichtigt werden, dass Hegel an vielen Stellen des Buches deutlich macht, dass der von ihm als vernünftig angesehene Staat, ein Staat sein muss, der die persönliche Freiheit der Staatsbürger achtet und schützt.

    Hegel argumentiert dbzgl. in seiner stärker konservativen Werkphase folgendermaßen: Nur ein Staat, der die persönliche Freiheit der Bürger achtet und schützt, ist ein vernünftiger Staat, gerade dies unterscheidet für Hegel den von ihm befürworteten Staat von vergangenen autoritären Staatsformen. Bzgl. der Staatsbürger wiederum wünscht sich Hegel, dass diese sich mit dem Staat identifizieren und sich für ihn engagieren, gerade weil der Staat der Garant ihrer persönlichen Freiheit sei.

    Ein paar Zitate hierzu aus Hegels „Rechtsphilosophie“:

    „Der Staat ist die Wirklichkeit der konkreten Freiheit; die konkrete Freiheit aber besteht darin, daß die persönliche Einzelheit und deren besondere Interessen sowohl ihre vollständige Entwicklung und die Anerkennung ihres Rechts für sich (im Systeme der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft) haben, als sie durch sich selbst in das Interesse des Allgemeinen teils übergehen, teils mit Wissen und Willen dasselbe und zwar als ihren eigenen substantiellen Geist anerkennen und für dasselbe als ihren Endzweck tätig sind, so daß weder das Allgemeine ohne das besondere Interesse, Wissen und Wollen gelte und vollbracht werde, noch daß die Individuen bloß für das letztere als Privatpersonen leben und nicht zugleich in und für das Allgemeine wollen und eine dieses Zwecks bewußte Wirksamkeit haben. Das Prinzip der modernen Staaten hat diese ungeheure Stärke und Tiefe, das Prinzip der Subjektivität sich zum selbständigen Extreme der persönlichen Besonderheit vollenden zu lassen und zugleich es in die substantielle Einheit zurückzufahren und so in ihm selbst diese zu erhalten.“

    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel – Grundlinien der Philosophie des Rechts, Suhrkamp, 2019, S. 406 f.)

    „Die unvollkommenen Staaten sind die, in denen die Idee des Staates noch eingehüllt ist und wo die besonderen Bestimmungen derselben nicht zu freier Selbständigkeit gekommen sind. In den Staaten des klassischen Altertums findet sich allerdings schon die Allgemeinheit vor, aber die Partikularität war noch nicht losgebunden und freigelassen und zur Allgemeinheit, d.h. zum allgemeinen Zweck des Ganzen zurückgeführt. Das Wesen des neuen Staates ist, dass das Allgemeine verbunden sei, mit der vollen Freiheit der Besonderheit und dem Wohlergehen der Individuen, dass also das Interesse der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft sich zum Staate zusammennehmen muss, dass aber die Allgemeinheit des Zwecks nicht ohne das eigene Wissen und Wollen der Besonderheit, die ihr Recht behalten muss, fortschreiten kann. Das Allgemeine muss also betätigt sein, aber die Subjektivität auf der anderen Seite ganz und lebendig entwickelt werden. Nur dadurch, dass beide Moment in ihrer Stärke bestehen, ist der Staat als ein gegliederter und wahrhaft organisierter anzusehen.“

    (ebd. S. 407)

    „Der Staat, als Sittliches, als Durchdringung des Substantiellen und des Besonderen, enthält, daß meine Verbindlichkeit gegen das Substantielle zugleich das Dasein meiner besonderen Freiheit, d. i. in ihm Pflicht und Recht in einer und derselben Beziehung vereinigt sind.“

    (ebd. S. 408)

    „Das besondere Interesse soll wahrhaft nicht beiseite gesetzt oder gar unterdrückt, sondern mit dem Allgemeinen in Übereinstimmung gesetzt werden, wodurch es selbst und das Allgemeine erhalten wird. Das Individuum, nach seinen Pflichten Untertan, findet als Bürger in ihrer Erfüllung den Schutz seiner Person und Eigentums, die Berücksichtigung seines besonderen Wohls und die Befriedigung seines substantiellen Wesens, das Bewußtsein und das Selbstgefühl, Mitglied dieses Ganzen zu sein (…).“

    (ebd. S. 409)

    „Auf die Einheit der Allgemeinheit und Besonderheit im Staate kommt alles an. In den alten Staaten war der subjektive Zweck mit dem Wollen des Staates schlechthin eins, in den modernen Zeiten dagegen fordern wir eine eigene Ansicht, ein eigenes Wollen und Gewissen. Die Alten hatten keines in diesem Sinne; das Letzte war ihnen der Staatswille. Während in den asiatischen Despotien das Individuum keine Innerlichkeit und keine Berechtigung in sich hat, will der Mensch in der modernen Welt in seiner Innerlichkeit geehrt sein. Die Verbindung von Pflicht und Recht hat die gedoppelte Seite, dass das, was der Staat als Pflicht fordert, auch das Recht der Individualität unmittelbar sei, indem es nichts eben ist als Organisation des Begriffs der Freiheit. Die Bestimmungen des individuellen Willens sind durch den Staat in ein objektives Dasein gebracht und kommen durch ihn erst zu ihrer Wahrheit und Verwirklichung. Der Staat ist die alleinige Bedingung der Erreichung des besonderen Zwecks und Wohls.“

    (ebd. S. 410)

    Hegel ist also auch in seiner stärker konservativen Werkphase kein Anhänger eines autoritären oder gar totalitären Staates, der Wert der persönlichen Freiheit bleibt ein wichtiger Aspekt seiner politischen Philosophie.

    Hegel argumentiert des Weiteren für einen modernen Sozialstaat, der dafür Sorge zu tragen hat, dass die Grundbedürfnisse aller Staatsbürger erfüllt werden.

    „Im System der Bedürfnisse ist die Subsistenz und das Wohl jedes Einzelnen als eine Möglichkeit, deren Wirklichkeit durch seine Willkür und natürliche Besonderheit ebenso als durch das objektive System der Bedürfnisse bedingt ist; durch die Rechtspflege wird die Verletzung des Eigentums und der Persönlichkeit getilgt. Das in der Besonderheit wirkliche Recht enthält aber sowohl, daß die Zufälligkeiten gegen den einen und den anderen Zweck aufgehoben seien und die ungestörte Sicherheit der Person und des Eigentums bewirkt (sei), als daß die Sicherung der Subsistenz und des Wohls der Einzelnen, – daß das besondere Wohl als Recht behandelt und verwirklicht sei.“

    (ebd. S. 382)

    Wie bereits am Anfang dieses Textes erwähnt, bleiben liberale und linke Elemente auch in Hegels stärker konservativer Werkphase erhalten.

    Der Artikel von Homo Duplex geht weder ernsthaft auf Hegels Staatsphilosophie ein, noch wird die Staatskritik im linken Hegelianismus auch nur am Rande erwähnt, obwohl dies eigentlich wichtige Themen für ihn sein müssten.

    Erstaunlicherweise hören wir bei Homo Duplex, der sich immer wieder als Sympathisant des Konservatismus dargestellt hat, auch nichts davon, dass es auch konservative Hegel-Anhänger und konservative Hegel-Interpretationen gibt.

    Dabei ist gerade einer der bekanntesten konservativen Philosophen der Gegenwart, nämlich der kürzlich verstorbene britische konservative Philosoph Roger Scruton, mit dem Sebastian Wessels Guru Jordan Peterson angeblich befreundet war (sagte er jedenfalls mal), ein Anhänger Hegels.

    Roger Scrutons konservative Hegel-Interpretation unterscheidet sich natürlich in vielen Aspekten von den links-hegelianischen Denkern, die ich präferiere. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass Roger Scruton dazu beigetragen hat, Hegels Werk (und übrigens auch das von Kant) zeitgenössischen Konservativen nahezubringen.

    Roger Scruton bemerkt zu Hegel :

    „Der Ausgangspunkt des Konservatismus ist die Tiefenpsychologie des Menschen. Seine grundlegende Philosophie ist durch niemand besser erfasst worden als durch Hegel in der „Phänomenologie des Geistes“. Dort zeigt er, wie Selbstbewusstsein und Freiheit entstehen durch das Wagnis des Selbst, aus sich herauszutreten und auf den anderen zuzugehen; wie von Konflikt und Beherrschung gekennzeichnete Beziehungen durch die gegenseitige Anerkennung von Rechten und Pflichten überwunden werden können und wie im Laufe dessen das Individuum nicht nur Handlungsfreiheit gewinnt, sondern auch einen Sinn für die Werte seiner selbst und der anderen. Der Prozess, wodurch menschliche Wesen ihre Freiheit erlangen, lässt auch ihre Bindungen entstehen, und daran sind die Institutionen des Rechts, der Bildung und der Politik beteiligt – Dinge, die wir nicht von einer distanzierten Position aus frei wählen, sondern durch die wir unsere Freiheit erlangen, und ohne die wir nicht als (…) selbstbewusste Akteure existieren können. Ich überlasse es dem interessierten Leser, Hegels Argumente im Detail zu entschlüsseln.
    (Ich biete dazu allerdings eine kleine Hilfe an, in: „Hegel as a Conservative Thinker“, in „Philosopher on Dover Beach“, South Bend IN, St. Augustine´s Press, 1998.)
    Was sie (Hegels Argumente) vor Augen führen, ist das Bild menschlicher Wesen, die sich aufeinander verlassen können, in Vereinigungen der gegenseitigen Verantwortlichkeit gebunden sind und die Erfüllung in ihren Familien und dem Leben in der bürgerlichen Gesellschaft finden.“

    (Roger Scruton – Von der Idee konservativ zu sein, FBV, 2019, S. 189 f.)

    Auch andere Werke Hegels und andere Aspekte seiner Philosophie werden von Roger Scruton aufgegriffen und verteidigt. Er schreibt:

    „The important and lasting achievements of Hegel´s system include the philosophy of the self, of its estrangement and restoration; the philosophy of the state (superior, in my view, to anything since Aristotle); the philosophy of art and culture (again without serious rival in the modern world); the brilliant re-creation of Christian theology, as an extended parable of man´s spiritual pilgrimage.”

    (Roger Scruton – Understanding Hegel, in: Roger Scruton, Philosopher on Dover Beach, St. Augustine´s Press, 1998, S. 32 f.)

    Roger Scruton war konservativ und zwar sehr konservativ, er war aber definitiv kein Anhänger eines autoritären oder totalitären Staates und er hätte wohl kaum Hegels Staatsphilosophie als „allem seit Aristoteles überlegen“ bezeichnet, wenn Hegels Staatsphilosophie auf einen autoritären Staat hinauslaufen würde.

    Im Folgenden werde ich mich nun dem linken Hegelianismus, einschließlich der links-hegelianischen Staatskritik, zuwenden.

    Der nächste Teil meiner Replik auf den Artikel von Homo Duplex wird sich mit den verschiedenen Hauptströmungen der zeitgenössischen linken politischen Philosophie beschäftigen und erörtern, in welchen es tatsächlich signifikante links-hegelianische Einflüsse gibt. Die geringsten links-hegelianischen Einflüsse finden sich natürlich im Postmodernismus/Poststrukturalismus. Dies gilt sowohl für die nicht politisch korrekte als auch für die (von mir kritisierte) in den USA entstandene politisch korrekte Variante des Postmodernismus/Poststrukturalismus.

    Der Postmodernismus/Poststrukturalismus ist als Philosophie der Differenz direkt gegen zentrale Aspekte der hegelianischen Philosophie konzipiert und verwirft u.a. das hegelianische Systemdenken, die Dialektik und die hegelianische Geschichtsphilosophie.
    Postmodernismus und Hegelianismus stellen daher in der Gegenwartsphilosophie miteinander zerstrittene Strömungen dar. Fast alle zeitgenössischen hegelianischen Philosophen sind Postmodernismus-Kritiker und viele sind auch political-correctness-kritisch. Dazu dann beim nächsten Mal mehr.

    Der dritte Teil meiner Replik auf den Artikel von Homo Duplex wird sich dann mit den Falschdarstellungen von Homo Duplex zur Dialektik befassen.

    • Ernstgemeinte Frage:
      Glaubst Du wirklich, dass sich irgendjemand durchliest, wie Du Dich an dem Mann abarbeitest?

      Den meisten seiner Leser wird vollkommen egal sein, ob er die ideengeschichtliche Herleitung, warum oder vom wem beeinflusst die sich heute als links bezeichnende Mischpoke außer Rassen- und Geschlechtsteil-Wahn nichts mehr im Kopf hat. akademisch korrekt hinbekommt. Das Symptom, nämlich dass die Gesellschaft inzwischen stark von Leuten geprägt wird, die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, ändert sich dadurch, dass Du „beweisen“ kannst, dass statt des einen Toten Mannes in Wirklichkeit oder Deiner Auffassung nach ein anderer toter Mann an einem wenig signifikanten Teileffekt „schuld“ ist, überhaupt nicht.

      • @Seb

        Ich denke, dass es viele Menschen interessiert, wie die das entstanden ist, was wir heute „woke“ nennen. Allein, um ihm besser entgegnen zu können. Um eine Sache auf den Begriff bringen zu können, benötigen wir ihre Geschichte und Herkunft.

        Peterson hat sich mit der Quelle „Poststrukturalismus und Kulturmarxismus“ hervorgetan und ist völlig berechtigt dafür kritisiert worden, weil es nachweislich nicht stimmt. In der legendären Diskussion war Zizeks drängendste Frage: „Where are the Marxists?“ – weil nicht vorhanden.
        Lindsay nun mit seinem Versuch, die gemeinsame Herkunft (wie nach Peterson) in Hegel auszumachen liegt ebenso daneben.

        Hier Foucault aus „Die Ordnung des Diskurses“ von 1972: „Aber um Hegel wirklich zu entrinnen, muß man ermessen, was es uns kostet, sich von ihm loszusagen; muß man wissen, wie weit uns Hegel insgeheim vielleicht nachgeschlichen ist; und was in unserem Denken gegen Hegel vielleicht noch von Hegel stammt; muß man ermessen, inwieweit auch noch unser Anrennen gegen ihn eine List ist, hinter der er uns auflauert: unbeweglich und anderswo.“ (S. 45)

        Das ist unmissverständlich als Abwehr von Hegel gemeint und das Gegenteil von dem, was Lindsay unterstellt. Ich kann meine Einschätzung beweisen, indem ich Foucault wörtlich mit Angabe der Quelle zitiere. Lindsay macht jetzt selber das, was er vorher mit seinem Hoax kritisiert hat: er fügt Behauptungen hintereinander.

        Das Problem ist m.E., sowohl Peterson als Lindsay sind nicht in der Lage zuzugeben, „woke“ ist im angelsächsischen, speziell US-amerikanischen akademischen Raum entstanden.
        Unter diesen spezifischen Bedingungen muss man die Theorien analysieren.
        Peterson und Lindsay beschwören dagegen den „boogeyman“, der „rein zufällig“ aus Europa stammt – falls euch das nicht aufgefallen ist (Poststrukturalisten aus Frankreich, Marx, Hegel aus Deutschland).

        Während Macron völlig richtig von sich gegeben hat, es handelt sich bei den Theorien (crt, xxx-studies, postcolonialism, etc.) um einen US-Import und man sollte davon ausgehen, er ist mit Theorien französischer Herkunft vertraut.
        Was von Leszek bereits vorher analysiert worden ist – was in den USA als „political correctness“ entstand, hat mit den Gedanken der französischen Philosophen nichts zu tun.

        Damit komme ich wieder zum Anfang meines Beitrags zurück – eine Analyse von „woke“ auf der Basis einer falschen Ideengeschichte kann nur in die Irre führen. Damit können wir ihnen weder ideologisch, noch politisch etwas entgegensetzen.

        • „Allein, um ihm besser entgegnen zu können.“

          Wie kommst du auf die Idee, woke sei ein philosophisches und kein psychologisches Spiel?

          Falls es letzteres ist, spielt es keine Rolle, über welche Bücherbanden es bei z.B. diAngelo gelandet ist, die eh keines davon gelesen bzw verstanden hat. Und dann ist es auch irrelevant für die Frage, wie und was man dem entgegnen kann.

          • Ja gut.
            Dann muss man sich keine Mühe mehr mit DiAngelo machen und sie einfach als Psychopathin ansehen.
            Case closed.
            Wen wollen wir mit dieser „Argumentation“ überzeugen?
            „Alles Psychopathen außer Mutti?“
            Ist das unser neuer Zugang zur Debatte?

          • „Wen wollen wir mit dieser „Argumentation“ überzeugen?“

            Jedenfalls nicht die Leute, die du mit deinem „Hegel hat aber auf dem Sterbebett etwas gesagt, wodurch deine Interpretation falsch wird“ Ansatz überzeugen kannst. Nicht einen einzigen der drei Leute. Das ist wohl korrekt.

            Ich denke auch nicht, dass diAngelo mit „Psychopath“ vollständig erklärt ist, ihre Leser schon gar nicht.
            Dein Strohmann brennt.

          • Freundchen, DEINE Worte waren:
            „Wie kommst du auf die Idee, woke sei ein philosophisches und kein psychologisches Spiel?“
            Selbstverständlich ohne Beleg für deine These, sondern DU raunst nur mit „Falls es letzteres ist“.
            Ist es letzteres, JA oder NEIN?
            Und bitte mit BEGRÜNDUNG; 1. mobilisiere dein Hirn und versuche mit Argumenten zu überzeugen und halte 2. billige one-liner oder durchsichtige Vorwürfe nicht für ein Argument.

            Dann hast du mich nicht nur mit Leszek verwechselt, sondern auch den Kern meines BEWEISES nicht zur Kenntnis genommen, dass Foucault sich von Hegel abgrenzte – was aber als Beweis gegen Lindsay, den homoduplex wiederum nur zitiert, gemeint war.
            Foucault lehnt Hegel explizit ab und damit ist die Sache doppelt erledigt, denn weder dient Hegel als ursprüngliche Quelle „der Linken“, noch ist Hegel nur in diesem Lager populär, denn es gibt ebenfalls konservative Anhänger von Hegel, wie Leszek geschrieben hat.

            Weiterhin sind ALLE politischen Fragen im Kern philosophische Fragen, denn der Hoax von Sokal beruhte ab dem dritten Satz auf (meine Strukturierung): „Rather, they cling to the dogma (Anm. !!!) imposed by the long post-Enlightenment hegemony over the Western intellectual outlook, which can be summarized briefly as follows:

            – that there exists an external world,
            – whose properties are independent of any individual human being and indeed of humanity as a whole;
            – that these properties are encoded in „eternal“ physical laws; and
            – that human beings can obtain reliable, albeit imperfect and tentative, knowledge of these laws
            – by hewing to the „objective“ procedures and epistemological strictures prescribed by the (so-called) scientific method.“
            https://physics.nyu.edu/faculty/sokal/transgress_v2/transgress_v2_singlefile.html

            Die Frage, ob es eine außerhalb von uns und unserem Willen existierende reale und objektive Welt gibt, die nach Gesetzmäßigkeiten funktioniert, die sich unserem Willen entziehen, ist keine Kleinigkeit, sondern eine philosophische Streitfrage.

            Dabei ist der Verweis auf DiAngelo an dieser Stelle angebracht, denn die Verwandlung von Rassismus in eine christliche/genetische „Erbsünde“ bietet einen für sie nützlichen Vorteil: man kann (seinen) Rassismus weder erkennen, noch überwinden – außer mit ihrer tätigen und hochbezahlten Mithilfe.

            Umso mehr die „Erwachten“ per Unterstellung psychologisieren, desto weniger werden die objektiven Umstände thematisiert, die Rassismus hervorbringen und (re-)produzieren.
            Der „Zynismus“ solcher Theorien besteht darin, eine verlässliche Quelle von Einkommen zu sein. Sie präsentieren keine Lösungen, weil echte Lösungen ihre (perspektivischen) Einkommensquellen schmälern würden.
            Die Herrschaft des Akademiats der Lumpen (m, w, d).

    • „Glaubst Du wirklich, dass sich irgendjemand durchliest, wie Du Dich an dem Mann abarbeitest?“

      Was mich auch interessieren würde ist, wie du, Leszek, dir erklärst, wie der Marxismus in der Sowjetunion oder China so totalitär geworden ist, wenn doch die Linkshegelianer (wo der Marxismus ursprünglich herkommt) eher staatskritisch sind. Was ich übrigens auch z.B. von Crumar wissen würde.

      • Mist, nochmal.
        Ich habe den Eindruck, dass Leszek überhaupt nicht verstanden hat, worum es homo duplex geht. Er übernimmt ja gerade nicht die Erklärungsmuster von Lindsay – er kritisiert sie vielmehr.

        Das formuliert er doch recht deutlich:

        Ich stelle mir immer wieder eine Frage, wenn ich Lindsays Diskussionen linker Theorien verfolge. Wenn er hier zum Beispiel sagt, dass alles, was wir bei der radikalen Linken heute sehen, auf Hegel zurückgehe, meint er dann wirklich, dass das alles kausal auf Hegel zurückgehe? So dass, wenn Hegel früh an einer Krankheit gestorben wäre, das alles nicht passiert wäre?

        […]

        Lindsay und Pluckrose formulieren so, als ließe sich die ganze Wokeness-Bewegung auf ein paar philosophische Schriften zurückführen.

        homo duplex hat sich mit Philosophie wahrscheinlich eher am Rande beschäftigt, er kommt aus der Soziologie und interessiert sich zunehmend für Psychologie.

        Hier nochmal seine Kritik:

        Doch unterbelichtet bleibt dabei, welche Konstellationen von menschlichen Bedürfnissen und Neigungen in bestimmten kulturellen Kontexten es sind, die diese Theorien und Denkweisen hervorbringen und populär machen. Welchen Nerv haben sie getroffen und treffen sie?

    • Ich habe den Eindruck, dass Leszek überhaupt nicht verstanden hat, worum es homo duplex geht. Er übernimmt ja gerade nicht die Erklärungsmuster von Lindsay – er kritisiert sie vielmehr.

      Das formuliert er dich recht deutlich:

      Er bezieht sich auf Ich stelle mir immer wieder eine Frage, wenn ich Lindsays Diskussionen linker Theorien verfolge. Wenn er hier zum Beispiel sagt, dass alles, was wir bei der radikalen Linken heute sehen, auf Hegel zurückgehe, meint er dann wirklich, dass das alles kausal auf Hegel zurückgehe? So dass, wenn Hegel früh an einer Krankheit gestorben wäre, das alles nicht passiert wäre?

      […]

      Lindsay und Pluckrose formulieren so, als ließe sich die ganze Wokeness-Bewegung auf ein paar philosophische Schriften zurückführen.

      homo duplex hat sich mit Philosophie wahrscheinlich eher am Rande beschäftigt, er kommt aus der Soziologie und interessiert sich zunehmend für Psychologie.

      Hier nochmal seine Kritik:

      Doch unterbelichtet bleibt dabei, welche Konstellationen von menschlichen Bedürfnissen und Neigungen in bestimmten kulturellen Kontexten es sind, die diese Theorien und Denkweisen hervorbringen und populär machen. Welchen Nerv haben sie getroffen und treffen sie?

    • Leszek ist übrigens ein Antifa-Bot, keine reale Person. Antifa-Nerds haben diesen Bot programmiert, um ihrer Organisation einen Hauch von Intellektualität zu verleihen.

      Der Bot ist immerhin so gut programmiert, daß er die für Menschen sehr typischen narzißtischen Kränkungen sehr genau imitieren kann.

      • Dann haben sich die Nerds bei ihm wenigstens Mühe gegeben.
        Bei dir haben sie kläglich versagt – es sind ausschließlich narzisstische Kränkungen übrig geblieben. Bzw. jede Menge Narzissmus.
        Richte ihnen das bitte aus.

        • ausschließlich narzisstische Kränkungen

          ?

          Hast du für diese steile These irgendwelche Belege? Ich bilde mir ein, hier und da auch sinnvolle Argumente vorzubringen.

          Offenlegung: Leszek und Crumar stehen sich ideologisch nahe und glauben an den Endsieg gegen den „Kapitalismus“. 🙂

          Leszek wird hier demnächst seine Entwürfe für die Welthauptstadt Anarchia vorlegen. Aber erst muß noch der „Kapitalismus“ besiegt werden.

          Diese ganzen Klassiker, die Leszek und Du hier häufig zitieren und ventilieren, sind übrigens kompletter Bullshit. Und auch die sogenannten geisteswissenschaftlichen „Diskurse“ sind komplett für den Arsch. Dazu müßte man aber das ganze Phrasengedresche dieser „Klassiker“ durchschauen.

          Ich habe mich von dieser Pseudointellektualität schon lange emanzipiert.

          • Dein „Emanzipationsprozess“ besteht aus exakt einer These, die du meinst, aus dem Werk genau einer Autorin entnommen zu haben.
            Und diese These: „alles-lässt-sich-auf-Traumata-der-Kindheit-zurückführen“ ist so schlicht deterministisch, wie in seiner Rückständigkeit leicht zu erklären.

            Denn wenn sich eine Theorie durchsetzt, wonach „alles-lässt-sich-auf-Traumata-der-Kindheit-zurückführen“, dann ist „alles-lässt-sich-auf-Traumata-der-Kindheit-zurückführen“ gewusst und wird also einem kritischen Bewusstsein zugänglich.
            Um so mehr ich WEISS, „alles-lässt-sich-auf-Traumata-der-Kindheit-zurückführen“, desto weniger sind meine Handlungen darauf zurückzuführen, dass „alles-lässt-sich-auf-Traumata-der-Kindheit-zurückführen“.

            Wenn an sich Handlungsfolgen darauf zurückzuführen lassen könnten, „alles-lässt-sich-auf-Traumata-der-Kindheit-zurückführen“, dann wären Handlungsfolgen eben nicht mehr auf „alles-lässt-sich-auf-Traumata-der-Kindheit-zurückführen“ zurück zu führen.

            Du scheiterst an dem Klassiker: Die Forderung nach der Reflektion deiner These ist reflexiv geworden und du musst das ignorieren, weil es deine Ursprungsthese hinfällig macht.
            Sorry!

    • @Leszek
      Eas sagst du eigentlich hierzu?

      Wie war ich dazu gekommen, so zu denken? Sicher nicht durch die Lektüre linker Theoretiker. Nun könnte man spekulieren, es sei mir indirekt und implizit zugetragen worden; die ursprüngliche Quelle seien durchaus die Theoretiker gewesen, doch ihre Ideen seien von Linken so stark internalisiert und so oft weitergegeben worden, dass dieser Ursprung oft nicht mehr klar erkennbar sei. Ich kann das nicht ausschließen, aber die Annahme scheint mir gewagt. Es müsste dann wirklich sehr implizit gewesen sein, da ich bis zum Studium nie etwas mit linker Theorie zu tun hatte und mir diese Kernideen schon vertraut und natürlich vorkamen, als ich dort erstmals mit ihren artikulierten Formen in Berührung kam.

      Ich denke daher, dass sich in diesen Theoriekonstrukten basale menschliche Reaktionen auf bestimmte Erfahrungen abbilden […]

  9. Wider Erwarten kam der Ufo-Report („Vorabbericht“, ich hoffe da kommt noch mehr) der US-Regierung pünktlich am Freitag den 25.06.2021 heraus:

    Klicke, um auf Prelimary-Assessment-UAP-20210625.pdf zuzugreifen

    Habt ihr in den deutschen Mainstreammedien was davon gelesen/gehört? Vielleicht am Montag, mal sehen.

    Erwartungsgemäß ist der öffentliche Teil kurz, nur 9 Seiten, der Hauptteil, der sich angeblich mit über 100 Sichtungen bzw. Kontakten auseinandersetzt, scheint nur für den US-Kongress bestimmt, er ist zumindest klassifiziert.

    Andreas Müller von Grewi, hat den öffentlichen Teil übersetzt:
    https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/us-geheimdienste-praesentieren-vorab-bericht-ueber-ufos-und-uaps20210626/

    Und versucht eine Einordnung:
    https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/grewi-kommentar-zum-ufo-bericht-der-us-geheimdienste-ein-wirklich-wichtiger-erster-schritt20210626/

    Zitat:
    „Tatsächlich erfahren wir zu den bereits zuvor und im Bericht angedeuteten 144 Sichtungsfällen nur sehr grundlegende Informationen und bekommen nicht auch nur ein neues UFO-Foto oder -Video zu sehen. Das ist schade. Allerdings war dieser Umstand schon zuvor vonseiten der US-Regierungen deutlich gemacht worden, wenn mehrfach erklärt wurde, dass man sich nicht in die UFO-Karten schauen lassen werde.

    Und dennoch birgt auch der gestern veröffentlichte Bericht Zündstoff und spannende Aussagen für die UFO-Forschung und über die Realität des UFO-Phänomens. Dies wichtigste dieser Aussagen dürfte das öffentliche Eingeständnis der US-Offiziellen sein, dass sie mehr als 100 Begegnungen ihrer Militärpiloten und -Systeme mit unbekannten Flugobjekten trotz intensiver Analyse nicht erklären können.

    Auch das, was nicht in dem Bericht steht, dennoch aber aus diesem klar hervorgeht, ist wichtig: Die US-Regierung verfügt nicht nur über Zeugenberichte, sondern auch über auf hochwertigster multipler Sensorik beruhende Beobachtungsdaten zu Begegnungen der US-Militärs (vornehmlich US Navy und Air Force) mit „Objekten“ (denn als diese als „physikalische Objekte“ werden diese Dinge trotz des neu eingeführten Kürzels UAP (= unidentifizierte Phänomene im Luftraum) eindeutig ausgewiesen) unbekannter Herkunft.

    wurden Objekte ausreichend beobachtet, die allen uns bislang bekannten Eigenschaften von Dingen, die sich durch die Luft bewegen – widersprechen: exotisches Flugverhalten, Manövrierfähigkeiten, große Höhen und Geschwindigkeiten trotz nicht zu identifizierender Antriebe. Zudem weisen die Verhaltensweisen und Fähigkeiten dieser Objekte ein eindeutig technologisiertes Verhalten und Wechselwirkungen mit ihren Beobachtern und Verfolgern auf, die sie von natürlichen Phänomenen unterscheiden.

    Fast genau so wichtig wie diese Erkenntnisse ist die Bestätigung, Feststellung und Kritik des Berichts an der jahrzehntelangen Verunglimpfung von UFO-Zeugen durch die eigenen Kollegen, das Militär aber auch durch die Öffentlichkeit und die Medien. Nicht zuletzt diesen Abschnitt sollten sich auch und gerade die deutschsprachigen Leitmedien und UFO-Skeptiker mehrfach durchlesen, wenn in dem Bericht von „soziokultureller Stigmatisierung von UFO-Zeugen“ die Rede und Kritik ist. Hierzu heißt es im Bericht des ODNI:

    „Soziokulturelle Stigmatisierungen und Sensorbeschränkungen bleiben Hindernisse für die Sammlung von Daten über UAPs. (…) Erzählungen/Berichte von Piloten in der Einsatzgemeinschaft und Analysten des Militärs und der Geheimdienstgemeinschaft (IC) beschreiben die persönliche Verunglimpfung. Im Zusammenhang mit der Beobachtung von UAPs, deren Meldung oder bei dem Versuch, sie mit Kollegen zu diskutieren. Obwohl die Auswirkungen dieser Stigmatisierung nachgelassen haben, da sich hochrangige Mitglieder der Wissenschaft, Politik, des Militärs und der Geheimdienste ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen, kann das Reputationsrisiko viele Beobachter zum Schweigen bringen und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema erschweren.“

    Ich muss sagen, insgesamt weit besser, als ich erhofft hatte. Die scheinen das diesmal ernst zu meinen.

      • Die Aliens meiden Deutschland.

        Im Film „Mars attacks!“ sind sehr viele Untertassen zu sehen.

        Du kannst auch in deine Küche gehen, alle Untertassen rausholen und aus dem Fenster werfen.

        Wundere dich aber nicht, wenn du dann irgendwann in einem NASA- oder CIA-Bericht Erwähnung findest.

        • Nein, wer auch immer für die Dinger verantwortlich ist, sie meiden Deutschland nicht. Das Phänomen wird weltweit beobachtet (in Deutschland ist die Ignoranz aber geradezu militaristisch, deutschtypisch gründlich halt).

          In den 90igern, kurz nach Glasnost war Jaques Vallee in Russland und hat dort Daten gesammelt, viele die langjährig unter der Hand weitergegeben wurden (sogenannte „Samisdat“). Das Buch ist m.W. leider nur auf englisch verfügbar, aber mittlerweile digitalisiert und offenbar gemeinfrei:
          https://archive.org/details/B-001-002-573/page/n11/mode/2up
          „UFO Chronicles of the Soviet Union“

          Nur ein Beispiel von vielen. In den meisten Ländern wird das Phänomen sehr viel offener behandelt als bei den Amis oder in ihrer deutschen Kolonie. Bei den Franzosen etwa, die für den Cometa-Report verantwortlich zeichnen:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Ufologie#COMETA_Report_(F,_1999)
          und übrigens zu dem Schluß gekommen sind:
          „Der Report kommt zu dem Ergebnis, dass UFOs reale, komplexe Flugobjekte sind und die extraterrestrische Hypothese mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erklärung für das UFO-Phänomen ist.“

          Aber was können die schon wissen? Da war ja nur der Leiter der staatlichen französischen Raumfahrtagentur CNES dabei, ein Generalmajor a. D. der französischen Luftwaffe, der Forschungsdirektor am Französischen nationalen Forschungsinstitut für Raumfahrt ONERA, der ehem. Kommandant der taktischen Luftstreitkräfte Frankreichs, der Brigadegeneral a. D. des Corps der Rüstungsingenieure, der technische Direktor der Fluggesellschaft Air France usw.
          also nur kleine Lichter, die dir nie und nimmer das Wasser reichen können…

          • Der Report kommt zu dem Ergebnis, dass UFOs reale, komplexe Flugobjekte sind und die extraterrestrische Hypothese mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erklärung für das UFO-Phänomen ist.

            Nach allem was wir wissen ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass das Phänomen der UFO-Sichtungen auf die bekannte Irrationalität terrestrischer Intelligenz zurückzuführen ist, als auf die unbekannte Rationalität extra-terrestrischer Intelligenz 😉

          • „Nach allem was wir wissen“

            Da es sogar historische Berichte dazu gibt, würde ich eine menschliche Quelle für das Phänomen weitgehend ausschließen. Dass die Sichtungen alle Spinnerei sind, kann man ausschließen, da es z.B. auch Untersuchungen von Landestellen gab u.ä.

            Es wird allerdings spekuliert, wieso der MIK (zumindest in Teilen) „disclosure“ betreibt, abgesehen von finanziellen Interessen, ist eine Vermutung, dass die durch Entwicklungen in Russland und China (reverse engineering abgestürzter Objekte?) dazu genötigt wurden, eine andere, dass der Wilson-Leak wahr ist und die auf diesem Weg an die privaten Einrichtungen ranwollen, die sich angeblich diverse Objekte und Materialien unter den Nagel gerissen haben. Nun, wir werden es sehen, hoffe ich.

          • Da es sogar historische Berichte dazu gibt, würde ich eine menschliche Quelle für das Phänomen weitgehend ausschließen.

            Auf welcher Grundlage? Wenn wir eines wissen, dann das die Menschheit früherer Zeiten noch wesentlich irrationaler war als heute. Historische Berichte sind viel eher ein Indiz für die bekannte Irrationalität terrestrischer Intelligenz als für die unbekannte Rationalität extra-terrestrischer Intelligenz. 😉

            Dass die Sichtungen alle Spinnerei sind, kann man ausschließen, da es z.B. auch Untersuchungen von Landestellen gab u.ä.

            Inwiefern sind Untersuchungen von Landestellen u.ä. nicht durch die Unvollkommenheit von Menschen erklärbar, sodass man diesbezüglich etwas ausschließen kann? Es gibt eine Menge neurologischer Prozesse die wir überhaupt nicht verstehen, das muss nicht einmal zwingend in Richtung pathologische Fehlfunktion (psychotische Halluzinationen etc) gehen.

          • @PingPong

            „Auf welcher Grundlage? Wenn wir eines wissen, dann das die Menschheit früherer Zeiten noch wesentlich irrationaler war als heute.“

            Ich bezweifle das. Sie wussten weniger, aber sie waren insgesamt genauso rational oder irrational wie wir, mit dem Unterschied, dass sie noch nicht alles ausblenden konnten, was sie noch nicht verstanden (wäre einfach zuviel gewesen 🙂 ), wie wir das heutzutage praktizieren. Daher entsteht der Fehleindruck, sie wären irrationaler gewesen (man könnte den Vorwurf u.U. sogar umdrehen).

            „Inwiefern sind Untersuchungen von Landestellen u.ä. nicht durch die Unvollkommenheit von Menschen erklärbar, sodass man diesbezüglich etwas ausschließen kann?“

            Wenn man ungewöhnliche Veränderungen im Boden messen kann? Und wie erklärst du z.B. die Aussagen etwa des US-Militärs (die bei Weitem nicht die einzigen hochrangigen sind)? Oder die Messungen eines Gerhard Gröschel? Es gibt eine Menge Leute in dem Bereich, die sehr bemüht sind, objektive Fakten zusammenzutragen. Weltweit, seit Jahrzehnten. Man sollte nicht den Fehler machen, von kornkreismeditierenden-I-want-to-believe-Esos auf die Substanz des Phänomens zu schlußfolgern. Vermutlich sind die Spinner noch nichtmal in der Mehrheit.

          • Es gibt eine Menge Leute in dem Bereich, die sehr bemüht sind, objektive Fakten zusammenzutragen. Weltweit, seit Jahrzehnten.

            Wieso gibt es trotz dieser jahrzehntelangen Anstrengungen immer nur diese unscharfen, verrauschten, verpixelten Aufnahmen bei Nacht und Nebel? Gerade heutzutage, wo an jeder Ecke eine Überwachungskamera hängt und jeder mit einer ständig einsatzbereiten Kamera-Ausrüstung, vulgo Smartphone, in der Hosentasche herumläuft (eine Ausrüstung dieser Qualität hat vor gar nicht langer Zeit noch mehrere tausend Euro gekostet). Wo sind ordentliche scharfe Fotos auf denen man vernünftig etwas erkennen kann?

            Wir können unglaubliche Bilder vom anderen Ende des Universums machen, von winzigen subatomaren Teilchen, wir können bei Gewitter einen Blitz in voller Farbpracht und in HD fotografieren und einen Lachs in dem Moment wo er eine Stromschnelle hinaufspringt und direkt in das Maul eines Bären, aber ausgerechnet von UFO-Sichtungen gibt es trotz der vielen motivierten Leute und der jahrzehntelangen Anstrengungen stets dieselben verpixelten schwarz-weiß Bilder, auf denen man alles oder nichts erkennen kann?

            Bis es ein paar ordentliche Bilder gibt:
            Nach allem was wir wissen ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass das Phänomen der UFO-Sichtungen auf die bekannte Irrationalität terrestrischer Intelligenz zurückzuführen ist, als auf die unbekannte Rationalität extra-terrestrischer Intelligenz 😉

          • „Wieso gibt es trotz dieser jahrzehntelangen Anstrengungen immer nur diese unscharfen, verrauschten, verpixelten Aufnahmen bei Nacht und Nebel? Gerade heutzutage, wo an jeder Ecke eine Überwachungskamera hängt und jeder mit einer ständig einsatzbereiten Kamera-Ausrüstung, vulgo Smartphone, in der Hosentasche herumläuft (eine Ausrüstung dieser Qualität hat vor gar nicht langer Zeit noch mehrere tausend Euro gekostet). Wo sind ordentliche scharfe Fotos auf denen man vernünftig etwas erkennen kann?“

            Diese Anwürfe kommen immer und ich habe auch schon mehrmals darauf geantwortet.

            1) Es gibt scharfe Fotos und Videos.

            2) Sie sind nutzlos, wenn du den Zeugen nicht einschätzen kannst, ein glaubhafter Zeuge ist tausendmal mehr wert, als ein Foto oder Video, denn der nächste Vorwurf ist IMMER der, es sei ja nur eine Fälschung, gelle? Denk doch wenigstens aus deiner Weltsicht mal noch den nächsten Schritt und bleib nicht bei der Hälfte stehen…

            Ich bin übrigens noch auf der Suche nach der besten Schnittmenge aus glaubwürdig und hochauflösend. Das ist ausgesprochen schwierig, weil sich bei youtube haufenweise Idioten herumtreiben, auch auf Portalen wie ufowatch kann man die Seriosität nicht beurteilen, viele melden sich nur einmal, laden ihr Bild hoch und kommen dann nie wieder (und vor allem Nachtaufnahmen mit Handy sind so gut wie immer Schrott).

            Die Zeugenbeurteilung ist sowieso das größte Problem, denn das kostet richtig Geld und Zeit und kann bis zu psychologischen Tests gehen, Mufon hat das mal bei angeblichen Enführungsopfern gemacht. Da neben dem Militär fast ausschließlich kleine ehrenamtliche Vereine das stemmen, ist das immer beliebig angreifbar und eine riesige Menge an Sichtungen bleibt schlicht unbearbeitet…

            Die am besten untersuchten Fälle und Fotos (dummerweise keine Videos) findet man nach wie vor in Büchern, sie sind naturgemäß aber älter, vielleicht haben wir in 10 Jahren dann den aktuellen Stand da abgebildet, falls das nicht mittlerweile alles im Netz versandet. Nicht umsonst hoffen viele darauf, dass das US-Militär seine Akten freigibt, dort dürfte einiges an Material schlummern.

            „Wir können unglaubliche Bilder vom anderen Ende des Universums machen, von winzigen subatomaren Teilchen, wir können bei Gewitter einen Blitz in voller Farbpracht und in HD fotografieren und einen Lachs in dem Moment wo er eine Stromschnelle hinaufspringt und direkt in das Maul eines Bären, aber ausgerechnet von UFO-Sichtungen gibt es trotz der vielen motivierten Leute und der jahrzehntelangen Anstrengungen stets dieselben verpixelten schwarz-weiß Bilder, auf denen man alles oder nichts erkennen kann?“

            Ohh, wenn du so argumentierst: wir hätten längst super Aufnahmen, wenn wir nur den Bruchteil der Gelder, die wir für Astrophysik ausgeben, in einer ernsthafte Untersuchung des Ufo-Bereiches stecken würden. Tun wir aber nicht. Tausende seriöse Zeugenberichte reichen nicht aus, die Angst von Mainstreamforschern, lächerlich gemacht zu werden, zu unterdrücken…

            Das mit dem Bär ist billig. Man weiß wo die wann fischen, sowas mit einer Hochfrequenzkamera zu fotografieren, ist fast keine Kunst mehr. Wo und wann diese fliegenden Dinger auftauchen, weiß hingegen niemand und der Himmel ist weit…

            „Nach allem was wir wissen ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass das Phänomen der UFO-Sichtungen auf die bekannte Irrationalität terrestrischer Intelligenz zurückzuführen ist, als auf die unbekannte Rationalität extra-terrestrischer Intelligenz“

            Dann bist du mal wieder schlauer, als Militärpiloten und französische Forschungsdirektoren. Schlauer als der Rest der Menschheit oder Leute, die sich seit Ewigkeiten bis ins Detail damit beschäftigen. Aber das ist ja nichts Neues.

          • 1) Es gibt scharfe Fotos und Videos.

            Link or didn’t happen.

            2) Sie sind nutzlos, wenn du den Zeugen nicht einschätzen kannst, ein glaubhafter Zeuge ist tausendmal mehr wert, als ein Foto oder Video, denn der nächste Vorwurf ist IMMER der, es sei ja nur eine Fälschung, gelle? Denk doch wenigstens aus deiner Weltsicht mal noch den nächsten Schritt und bleib nicht bei der Hälfte stehen…

            Wieso nutzlos? Wenn es keine Fälschungen sind, dann kann man dem Vorwurf ja wohl ganz entspannt entgegensehen, oder? Sei froh dass es diesbezüglich eine kritisch-engagierte Öffentlichkeit gibt, die nicht alles gleich für bare Münze nimmt. Mit Fotos kann heutzutage viel Schindluder getrieben werden. Da würde ich mir eher Sorge machen wenn niemand kritisch nachfragt…

            Kürzlich wurde hier das angebliche Bill Gates CIA Video zu dieser Impfgeschichte verlinkt, da hatte die community doch gute Arbeit geleistet. Hier beispielsweise wurde die Geschichte minutiös analysiert, mit recht beeindruckenden Ergebnissen. Bitte zu beachten, das sind großteils ganz zufällige Freiwillige, die hier in ihrer Freizeit im Internet recherchieren. Da schauen noch nicht mal Profis (mit ganz anderem finanziellem Hintergrund und entsprechenden Equipment) drauf. Falls(!) ein UFO-Foto bereits bei dieser crowd-basierten Überprüfung durchfällt, wie sollte man das ganze dann überhaupt weiter ernst nehmen?

            Ich bin übrigens noch auf der Suche nach der besten Schnittmenge aus glaubwürdig und hochauflösend. Das ist ausgesprochen schwierig,

            Das glaube ich dir sofort. Ich bin in diesem Thema lange nicht so weit drin wie du, wenn du etwas hochauflösendes hast würde mich das sehr interessieren!

            Dann bist du mal wieder schlauer, als Militärpiloten und französische Forschungsdirektoren. Schlauer als der Rest der Menschheit oder Leute, die sich seit Ewigkeiten bis ins Detail damit beschäftigen. Aber das ist ja nichts Neues.

            Keine Ahnung wo du die Unterstellungen bez. „schlau“ hernimmst, wo habe ich denn sowas behauptet?

            Sind Militärpiloten und französische Forschungsdirektoren etwa von der bekannten menschlichen Irrationalität ausgenommen?

          • @pingpong

            „Link or didn’t happen.“

            Nehmen wir ein altes, noch ganz ohne Handy:

            (ab 0:30)

            Ich kann heute Abend noch was raussuchen, wenn ich dazukomme. Google findet nur noch Mainstreamquark. Einiges hatte ich hier schon verlinkt. Ich schreibe explizit dazu, dass ich keine Ahnung habe, ob das Fake ist und ob der Zeuge glaubwürdig ist oder nicht und habe auch keine Lust das zu debattieren, du willst ein Video, du bekommst eines.

            „Wieso nutzlos? Wenn es keine Fälschungen sind, dann kann man dem Vorwurf ja wohl ganz entspannt entgegensehen, oder?“

            Du bist da genauso weltfremd, wie bei Corona. Ich hatte so eine Debatte über Fälschung vs. echt mal hier im Forum anhand des BigFoot-Videos von Roger Patterson und Robert Gimlin dargestellt. Die eine Seite behauptet, das sei ganz sicher eine Fälschung, die andere behauptet, die Echtheit sei längst bewiesen. Die Debatte gibt es seit Auftauchen des Videos, sie ist also schon Jahrzehnte alt! Die zwei Typen die das aufgenommen haben, waren komische Vögel, bei denen sowohl das eine, wie auch das andere denkbar ist. Und damals war die Technik zur Manipulation noch viel, VIEL primitver…

            Dazu kommt, dass Erzskeptiker auch einfach mal was behaupten, aktuelles Beispiel: der „Experte“ Mick West zu den Ufos vom US-Militär und wie er nachfolgend von einem erfahrenen Piloten debunked wird:

            Der hat einfach nur Müll erzählt, der weder zu den Zeugenaussagen noch zur Technik passte. trotzdem kommen solche Typen dann ins TV.

            Dazu kommen Leute, die behaupten das gefälscht zu haben. Das haben wir bei Ufo-Fotos (Beispiel das Dreieck aus der belgischen Ufo-Welle), das haben wir bei dem Patterson-Video, das haben wir bei Kornkreisen. Bei einigen ist klar, dass sie es nicht gewesen sein können, meistens bleibt der Beweis aus, dass sie auf diesem Niveau fälschen können, trotzdem ist das Schlafschaf beruhigt. Wenn sich jemand dazu bekennt, warum weiter damit beschäftigen? Dann ist doch alles klar!

            „Sei froh dass es diesbezüglich eine kritisch-engagierte Öffentlichkeit gibt, die nicht alles gleich für bare Münze nimmt. Mit Fotos kann heutzutage viel Schindluder getrieben werden. Da würde ich mir eher Sorge machen wenn niemand kritisch nachfragt…“

            Nochmal: wir haben keine kritisch engagierte Öffentlichkeit! Was wir haben, sind Medien, die alles was damit zusammenhängt mit aller Macht leugnen und lächerlich machen. Die aktuelle Situation ist nur eben die, dass sie das bei der Autorität des US-Militärs nicht mehr ganz so einfach machen können wie gewohnt… dich beeindruckt das natürlich nicht.

            „Keine Ahnung wo du die Unterstellungen bez. „schlau“ hernimmst, wo habe ich denn sowas behauptet?“

            Ich hatte den COMETA-Report verlinkt und die Beteiligten aufgezählt, das hast du entweder nicht gelesen oder in den Wind geschlagen. Ebenso wie die Aussagen des US-Militärs. Da äußern sich Spezialisten, da gibt es offizielle Zeugenaussagen und bestätigte Videos, sogar einen Report an den US-Kongress und Briefings zum Thema und du kommst mit altbackenen Gegenargumenten, menschlicher Irrationalität und dem Wunsch nach einem schöneren Video, dessen Echtheit zweifelsfrei feststeht…

            „Sind Militärpiloten und französische Forschungsdirektoren etwa von der bekannten menschlichen Irrationalität ausgenommen?“

            Nein, aber im Ggs. zu dir, haben die sich eingehend mit der Materie beschäftigt und sind auch ohne „smoking gun“ in der Lage, das Phänomen einzuschätzen…

          • ch schreibe explizit dazu, dass ich keine Ahnung habe, ob das Fake ist und ob der Zeuge glaubwürdig ist oder nicht und habe auch keine Lust das zu debattieren, du willst ein Video, du bekommst eines

            Danke. Scharf finde ich das zwar noch immer nicht, aber wenigstens deutlich besser als Nacht-und-Nebel Aufnahmen wo man pixel zählen muss weil das objekt so klein ist.

            Dazu kommt, dass Erzskeptiker auch einfach mal was behaupten, aktuelles Beispiel: der „Experte“ Mick West zu den Ufos vom US-Militär und wie er nachfolgend von einem erfahrenen Piloten debunked wird. Der hat einfach nur Müll erzählt, der weder zu den Zeugenaussagen noch zur Technik passte.

            Na siehst du, da hat die kritisch-engagierte Öffentlichkeit doch wunderbar funktioniert! Jemand ohne Ahnung erzählt Müll und wird von jemand mit Ahnung debunked. Wo liegt das Problem? Gefällt dir nicht, dass das debunking auch in die andere Richtung gehen kann?

            Ich hatte den COMETA-Report verlinkt und die Beteiligten aufgezählt […] Da äußern sich Spezialisten, da gibt es offizielle Zeugenaussagen und bestätigte Videos, sogar einen Report an den US-Kongress und Briefings zum Thema […] haben die sich eingehend mit der Materie beschäftigt und sind auch ohne „smoking gun“ in der Lage, das Phänomen einzuschätzen…

            Kommt noch was substanzielles außer einem Autoritätsargument?

            du kommst mit […] dem Wunsch nach einem schöneren Video, dessen Echtheit zweifelsfrei feststeht

            Deine ständigen Unterstellungen lassen dich nicht gut aussehen. Zuerst der Untergriff ich würde mich als viel schlauer als alle Experten darstellen (habe ich nicht getan), jetzt die Behauptung mir würde es um die zweifelsfreie Echtheit gehen. Ich habe weiter oben die simple Frage gestellt, warum es sich bei den dokumentierten „Sichtungen“ hauptsächlich um pixelbrei handelt und warum es keine scharfen Fotos gibt. Die Sache mit der Echtheit hast DU ins Spiel gebracht.

            Zur Erinnerung, der Einstieg in die Diskussion war die von dir fett markierte Aussage:
            Der Report kommt zu dem Ergebnis, dass UFOs reale, komplexe Flugobjekte sind und die extraterrestrische Hypothese mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erklärung für das UFO-Phänomen ist.
            woraufhin ich angemerkt habe
            Nach allem was wir wissen ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass das Phänomen der UFO-Sichtungen auf die bekannte Irrationalität terrestrischer Intelligenz zurückzuführen ist, als auf die unbekannte Rationalität extra-terrestrischer Intelligenz. 😉
            (Falls das unklar ist und um auf deinen Vorwurf ich würde mich als schlauer als alle anderen darstellen einzugehen: Die Aussage ist, dass wir alle (mich eingeschlossen) NICHT so schlau sind wie wir glauben. Und DESHALB, wegen dieser bekannten menschlichen Defizite in allen möglichen Bereichen, ist es eben wahrscheinlicher, dass….)

            Du hast doch gerade in deinem letzten post eine Menge Punkte aufgezählt: Du weißt auch nicht ob diese Fotos und Videos echt sind. Die einen sagen so, die anderen so. Es gibt Leute die behaupten das gefälscht zu haben, aber auch da gibt es Unstimmigkeiten und genau weiß man es nicht.

            Insgesamt eine recht undurchsichtige Situation würde ich sagen. Wie man angesichts so viel unklarer Punkte schließen(!) kann, die extraterrestrische Hypothese wäre die wahrscheinlichste Erklärung(!) will mir nicht ganz einleuchten. Da scheint mir die Alternativerklärung doch irgendwie naheliegender 😉
            Deckt sich auch im großen und ganzen mit der wissenschaftlichen Meinung zur extraterrestrial hypotheses (ETH) (Anm: Ich habe keine Möglichkeit die Aussagen auf der Website zu bewerten, es war halt das erste was ich an zusammenfassendem Material gefunden habe).

            Ich meine das alles nicht böse, wenn es dich interessiert und es dir Freude macht dich damit zu beschäftigen – nur weiter! 🙂

          • Androsch, ich find dich ja sympathisch, aber mit diesem Video, dass du vom Schweizer Zottelbart verlinkt hast, schiesst du echt den Vogel ab.

            Und warum zur Hölle sehen diese UFOs denn genau so aus, wie man sie sich in einem Science-Fiction Film der 50er Jahre vorgestellt hat?

          • @EinLeser:

            Lass ihn doch glauben was er möchte. Tut niemandem weh und wenns ihm Freude macht, warum nicht? Halten wir doch mit anderen Glaubensfragen auch so. 🙂

            Und warum zur Hölle sehen diese UFOs denn genau so aus, wie man sie sich in einem Science-Fiction Film der 50er Jahre vorgestellt hat?

            Fragen über Fragen 😉

          • Meier schreibt in seinem Werk Die Wahrheit über die Plejaden, dass er

            1. die letzte Inkarnation der Propheten Henoch, Elija, Jesaja, Jeremia, Immanuel und Mohammed sei,

            2. die weltweit einzige Person sei, die die spirituelle Reife für den Kontakt mit den Plejaden/Plejaren habe,

            3. bei einer Zeitreise mit Jmmanuel (alias Jesus) zusammentraf, der ihm bescheinigte, eine spirituelle höhere Entwicklung als er selbst zu haben.

            Also wenn der Mann nicht die Glaubwürdigkeit in Person ist, dann weiß ich es auch nicht mehr.
            Was ist schlimmer: Ein ungebildeter, aber dafür größenwahnsinniger Kleinbauer aus der Schweiz oder die Menschen, die das arme Würstchen nicht einfach auslachen sondern ernst nehmen bzw. in ihm gar einen Propheten sehen?

            @Androsch: Nimm’s mit nicht übel, aber Du wärst echt ein (einer von zwei hier schreibenden Personen) interessanter Fall für eine Untersuchung darüber, wie einem Menschen sowohl jegliches Gefühl für Wahrscheinlichkeiten als auch jegliches Schamgefühl vollständig abhanden kommen kann 😉

          • @alleAntworter

            Ich meine ich hatte explizit dazu geschrieben, dass ich den Schweizer Zottelbart nicht einschätzen kann und will. Könnt ihr nicht lesen?

            PingPong wollte ein Video, weil er glaubt, das würde irgendwas beweisen. Gerade habe ich bewiesen, dass ein Video an sich ÜBERHAUPT NICHTS aussagt!

            Ihr bestätigt mir bereitwillig, dass es auf die Glaubwürdigkeit des Zeugen ankommt, nicht auf das Video. Danke dafür!

          • @PingPong

            „Danke. Scharf finde ich das zwar noch immer nicht, aber wenigstens deutlich besser als Nacht-und-Nebel Aufnahmen wo man pixel zählen muss weil das objekt so klein ist.“

            Das Problem ist, dass du (wie immer) keinen Schimmer hast, z.B. wie schwierig es ist, ein fliegendes Objekt aufzunehmen, wenn man überrascht wird und dann auch noch mit einem Handy, welches auf Schei**-Tageslicht-Selfies optimiert ist.

            Ich hatte mal ein Video gesehen, welches (angeblich) ein fliegendes Dreieck im Irak zeigte. Superscharf, ziemlich sicher einer Fake, aber ich finde es nicht mehr, weil das gottverdammte youtube alles löscht, was es für Fake hält (was genau gar nichts aussagt, weil die ohnehin nicht ernsthaft prüfen). Es gab auch welche von einer vermeintlichen Landung, so gut wie sicher auch ein Fake, alles weg oder unauffindbar.

            Einige m.E. eindrucksvolle (keine Ahnung ob Fake oder nicht) gibt es allerdings immer:

            oder der Klassiker:
            https://www.dailystar.co.uk/news/latest-news/aliens-fighting-isis-daesh-ufo-17113532

            Aber da ihr mir dann offensichtlich unterstellt, ich würde diesen Blödsinn glauben (ich glaube gar nichts, schon gar nicht youtube-Videos), ist es wohl besser, ich verlinke nichts mehr.

            „Na siehst du, da hat die kritisch-engagierte Öffentlichkeit doch wunderbar funktioniert! Jemand ohne Ahnung erzählt Müll und wird von jemand mit Ahnung debunked. Wo liegt das Problem? Gefällt dir nicht, dass das debunking auch in die andere Richtung gehen kann?“

            Der Unterschied zwischen dir und mir ist: du glaubst einen Expertenstreit auf Basis einiger blöder Forenkommentare entscheiden zu können, du glaubst, dass eine „kritisch-engagierte Öffentlichkeit“ existiert (und du sie voll erfassen kannst, woher weißt du eigentlich, dass der Pilot wirklich einer ist und ich dich nicht verarscht habe? Hast du das geprüft?).

            Ich wäre nie so vermessen. Ich gestehe ein, dass ich nicht weiß, was wahr oder falsch ist, aber ich bin ziemlich sicher, dass das Phänomen existiert, einfach weil zuviele Leute zuviele glaubhafte Berichte dazu abgeben und ich denen weder pauschal „Irrationalität“ noch „Lüge“ unterstellen will, so wie du das tust.

            „Kommt noch was substanzielles außer einem Autoritätsargument?“

            Substantieller als von Kampfpiloten aufgenommene Videos? Nein. Du bist unüberzeugbar und ich verschwende mal wieder meine Zeit mit dir. Ich verspreche: es war das letzte Mal.

            „als viel schlauer als alle Experten darstellen (habe ich nicht getan)“

            Da du sie ignorierst, tust du genau das! Du pickst dir einfach raus, was dir in den Kram passt, wie immer…

            „jetzt die Behauptung mir würde es um die zweifelsfreie Echtheit gehen. Ich habe weiter oben die simple Frage gestellt, warum es sich bei den dokumentierten „Sichtungen“ hauptsächlich um pixelbrei handelt und warum es keine scharfen Fotos gibt. Die Sache mit der Echtheit hast DU ins Spiel gebracht.“

            Ach, auf Echtheit kommt es dir nicht an? Soll ich dir eines in Photoshop zeichnen? Bist du dann zufrieden? Du rabulisierst, auch wie immer, weil du eigentlich keine Argumente hast. Es ist wie der Versuch, einen Pfarrer davon zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt. Ich wusste, du bist mal wieder nur frustrierende Zeitverschwendung! Ein „Renton“ argumentiert wenigstens fair und bleibt offen. Du bist dafür einfach zu… nein, das schreibe ich jetzt nicht. Leck mich einfach am A*sch!

            „Insgesamt eine recht undurchsichtige Situation würde ich sagen. Wie man angesichts so viel unklarer Punkte schließen(!) kann, die extraterrestrische Hypothese wäre die wahrscheinlichste Erklärung(!) will mir nicht ganz einleuchten.“

            Ich weiß zwar nicht, wann und wo ich das geschrieben haben soll, aber bitte: „menschliche Irrationalität“ passt weder zu den Menschen die etwas berichten, noch zu den Sachen die sie sehen. Mach einfach bessere Vorschläge, als immer nur rumzumaulen!

            „Deckt sich auch im großen und ganzen mit der wissenschaftlichen Meinung zur extraterrestrial hypotheses (ETH)“

            *lol* eine Wissenschaft, die das Phänomen bewusst ignoriert… was hat die schon dazu zu sagen?
            Arrogante Idioten, die seit Jahrzehnten auf der Stelle treten, sich aber für die Speerspitze der Erkenntnis halten. Bleib mir mit diesen politisch korrekten akademischen Versagern vom Leibe!

            „Ich meine das alles nicht böse, wenn es dich interessiert und es dir Freude macht dich damit zu beschäftigen – nur weiter!“

            Nach dem Motto: lass halt dem Spinner sein Vergnügen. Du mich auch pingpong! Und sei gewiss, dass ich genauso über dich denke!

          • @Seb

            @Androsch: Nimm’s mit nicht übel, aber Du wärst echt ein (einer von zwei hier schreibenden Personen) interessanter Fall für eine Untersuchung darüber, wie einem Menschen sowohl jegliches Gefühl für Wahrscheinlichkeiten als auch jegliches Schamgefühl vollständig abhanden kommen kann „

            Ich hatte dazu geschrieben, dass ich keine Einschätzung zur Glaubwürdigkeit abgebe, sondern nur den idiotischen Video-Wunsch von pingpong erfülle.

            Du drehst das zu meinem Nachteil. Wer von uns beiden hat wohl weniger Schamgefühl?

            Oder leidest du unter Leseschwäche?

            Ich dachte man kann mit dir vernünftig diskutieren, aber ich habe mich offensichtlich geirrt. Nun denn…

          • @EinLeser

            „Androsch, ich find dich ja sympathisch, aber mit diesem Video, dass du vom Schweizer Zottelbart verlinkt hast, schiesst du echt den Vogel ab.“

            Da ich dich mag:
            lies dir bitte durch, was ich ZU DEM VIDEO GESCHRIEBEN HATTE!
            Alles klar?

            „Und warum zur Hölle sehen diese UFOs denn genau so aus, wie man sie sich in einem Science-Fiction Film der 50er Jahre vorgestellt hat?“

            Abgesehen vom Zottelbart: fast alle Science-Fiction-Filme basieren auf realen Beobachtungen, nicht umgedreht. Das gilt z.B. für „Unheimliche Begegnung der dritten Art“, ich zitiere mal Wikipedia:

            „Der Titel des Films Unheimliche Begegnung der Dritten Art basiert auf einer Terminologie des Astronomen J. Allen Hynek, der dem Filmprojekt als Berater zur Verfügung stand und kurzzeitig im Film zu sehen ist, wie er in Anbetracht der UFO-Landung seine Pfeife anzündet. Hynek war darüber hinaus über Jahrzehnte hinweg wissenschaftlicher Berater für eine Reihe von UFO-Forschungsprojekten der US Air Force, u. a. für Project Sign und Project Blue Book. Hynek hatte 1972 in seinem Buch The UFO Experience: A Scientific Study eine Skala für UFO-Sichtungen vorgeschlagen. Angelehnt an diese Klassifizierung wird im Film eine Begegnung der ersten Art (CE1) als Sichtung eines UFOs beschrieben, eine Begegnung der zweiten Art (CE2) als das Vorhandensein physischer Beweise für das UFO und eine Begegnung der dritten Art (CE3) als Kontakt mit einem UFO oder dessen Insassen. Der französische Ufologe Jacques Vallée, der eng mit Hynek zusammenarbeitete, diente als Vorbild für den Filmcharakter Claude Lacombe.“
            https://de.wikipedia.org/wiki/Unheimliche_Begegnung_der_dritten_Art#Hintergrund

            bis hin zu „Man in black“:
            „Der Ursprung des Mythos ist am ehesten in der Zeit zu suchen, in der die ersten Berichte über „Männer in Schwarz“ veröffentlicht wurden. Während des kalten Krieges wurden in den USA in der Tat in Schwarz gekleidete Regierungsbeamte unterschiedlicher Behörden dazu angehalten, Zeugen angeblicher Ufo-Sichtungen aufzusuchen, um möglicherweise unerlaubt gesammeltes, für die Öffentlichkeit ungeeignetes Material zu beschlagnahmen.
            Der erste öffentliche Bericht über „Männer in Schwarz“ stammt von dem Ufologen Albert K. Bender aus dem Jahr 1953. Bender behauptet, in seinem Heim von drei schwebenden, in Schwarz gekleideten Humanoiden besucht worden zu sein. Diese hätten ihn davor gewarnt, mit seinem Wissen über Ufos an die Öffentlichkeit zu gehen.“

            https://de.wikipedia.org/wiki/Men_in_Black_(Verschw%C3%B6rungstheorie)#Ursprung_des_Mythos

            Darüber hinaus ist das Phänomen aber ganz und gar nicht einheitlich, die Statistiken von IGAAP hatte ich schon mehrmals verlinkt, das erspare ich mir. Kot*t mich eh an, dass ihr ignoriert was ich schreibe und euch nur rausgreift, was euch triggert und dabei den Kontext ignoriert! SOWAS PISST MICH echt an!

          • Du drehst das zu meinem Nachteil. Wer von uns beiden hat wohl weniger Schamgefühl?

            Oder leidest du unter Leseschwäche?

            Ich dachte man kann mit dir vernünftig diskutieren, aber ich habe mich offensichtlich geirrt. Nun denn…

            Sorry, dann hatte ich das nicht aufmerksam genug gelesen, bei all den Antworten bei denen WP keine vernünftige Zitatstruktur mehr zulässt komme ich da schon mal durcheinander.

            Wobei dazu gesagt sein soll: Eingedenk dessen was ich da an Aussagen von dem Mann höchstpersönlich zitiert habe, kann ich mir kaum vorstellen dass man den zwar kennen, aber ihm gegenüber „neutral“ sein kann bzw. den nicht schlicht für einen Verrückten halten kann 😉 Hätte er einfach „nur“ gesagt, er habe irgendwo UFOs/Außerirdische gesehen, meinetwegen. Sich aber als Zeitreisenden, Inkarnsation eine Reihe von Propheten sowie den erleuchtesten Menschen überhaupt hinzustellen, ist schon eine arge Nummer.

          • fast alle Science-Fiction-Filme basieren auf realen Beobachtungen, nicht umgedreht.

            Kleine Präzisierung: Sie basieren darauf, was Menschen beobachtet haben ODER geträumt haben (die Häufung von Berichten über UFOs korreliert in den 50er-70er-Jahren z.B. gerne mit am selben Abend ausgestrahlten UFO-Flimen/Serien) ODER einfach nur vorgeben, beobachtet zu haben.

            Der menschliche Geist ist schon bei alltäglichen Aufgaben, geschweige denn bei nicht alltäglichen Beobachtungen geradezu lächerlich leicht zu täuschen und das Erinnerungsvermögen des menschlichen Gehirns ist obendrein phänomenal schlecht und beeinflussbar…Selbst wenn sie wissen wie das funktioniert lassen sich Menschen z.B. noch von Cups-and-Balls und anderen simpelsten Tricks täuschen oder erinnern sich auf einmal an Dinge, die man ihnen einfach nur ein Weilchen eingeredet und plausibel gemacht hat. Das stellt nicht nur vor Gericht sondern auch in diesem Themenkomplex ein ernsthaftes Problem dar.

            UFO- etc.-Berichte einzelner Personen ohne harte Beweise, insbesondere wenn „hinten“ auch noch Geld oder Aufmerksamkeit dabei rausfällt, im Grunde ausnahmslos vollkommen wertlos.

          • @Seb

            „Sorry, dann hatte ich das nicht aufmerksam genug gelesen“

            Danke, akzeptiert. Aber du verstehtst, dass mich sowas echt frustriert? Zumal du nicht der einzige warst und ich das nur für pingpong geposted hatte, der ohnehin nicht zu überzeugen ist.

            Und nein, ich halte den Zottelbart auch nicht für sonderlich glaubwürdig, allerdings weiß ich auch nicht viel über ihn. Viele Esoteriker erleben tatsächlich interessante Sachen, machen sich dann aber durch blödsinnige Interpretationen total lächerlich. Wenn die selbst nicht zwischen Beobachtung und Interpretation unterscheiden können, dann muss man das halt für sie tun, sofern man was draus lernen will. Aber haken wir das vorerst ab, das Thema hängt mir schon wieder zum Hals raus… alles so furchtbar zäh und von Glaubenskriegen dominiert.

          • @AK:

            Bist du heut mit dem falschen Fuß aufgestanden oder was? Angepisst weil D verloren hat? Sowas von verbittert und eingeschnappt…

            PingPong wollte ein Video, weil er glaubt, das würde irgendwas beweisen.

            Ich wollte ein ordentliches video oder Foto um mir ein Bild zu machen. Und da ich mich in dem Bereich nicht auskenne, du aber offenbar schon, habe ich dich gefragt. Zum wiederholten mal: Deine Unterstellungen was ich alles bezwecken will kannst du dir sparen.

            Aber da ihr mir dann offensichtlich unterstellt, ich würde diesen Blödsinn glauben

            Du schreibst weiter oben selber:
            Da es sogar historische Berichte dazu gibt, würde ich eine menschliche Quelle für das Phänomen weitgehend ausschließen. Dass die Sichtungen alle Spinnerei sind, kann man ausschließen, da es z.B. auch Untersuchungen von Landestellen gab u.ä.

            Weiter mit deinen Unterstellungen:
            Der Unterschied zwischen dir und mir ist: du glaubst einen Expertenstreit auf Basis einiger blöder Forenkommentare entscheiden zu können

            Nein.

            du glaubst, dass eine „kritisch-engagierte Öffentlichkeit“ existiert (und du sie voll erfassen kannst)

            Ersteres ja, zweiteres nein. (Es gibt zu fast allen Dingen kritische Stimmen. Was ist dein Problem damit? Hast du nicht selbst oft genug Boris Reitschuster usw. verlinkt? Passt es dir nicht, wenn Dinge kritisiert werden und du anderer Meinung bist? Die Kritik von Reitschuster, Wodarg, Kaiser usw hast du doch recht dankbar aufgenommen, oder?)

            Ich gestehe ein, dass ich nicht weiß, was wahr oder falsch ist, aber ich bin ziemlich sicher, dass das Phänomen existiert

            Ich habe in der ganzen Diskussion nicht die Existenz eines Phänomens angezweifelt. Was glaubst du warum ich dich nach besseren Fotos und Videos gefragt habe?
            Der Einstieg war, ich habe dich gerade im letzten post nochmal explizit daran erinnert, die Hypothese das Phänomen wäre auf extraterrestrische Intelligenz zurückzuführen. Dazu habe ich allerdings eine Meinung.

            Wenn du das Phänomen an sich (dazu habe ich nichts gesagt) sowie eine mögliche Erklärung dafür (dazu habe ich etwas gesagt) nicht trennen kannst ist das nicht mein Problem.

            Du bist unüberzeugbar

            Du sitzt der Fehlannahme auf es ginge darum irgendwen zu überzeugen. Ich kann dich nicht mal um Fotos oder Videos fragen, ohne dass von dir sofort eine Abwehrhaltung à la „Das bringt sowieso nichts, als nächstes kommt immer der Vorwurf der Fälschung“ usw kommt. Aber anderen vorwerfen sie wären nicht offen in der Diskussion.

            Ach, auf Echtheit kommt es dir nicht an? Soll ich dir eines in Photoshop zeichnen? Bist du dann zufrieden?

            Kindergartenunterstellung. Und du redest vom rabulieren…

            Ich weiß zwar nicht, wann und wo ich das geschrieben haben soll

            Hier hast du geschrieben:
            Bei den Franzosen etwa, die für den Cometa-Report verantwortlich zeichnen:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Ufologie#COMETA_Report_(F,_1999)
            und übrigens zu dem Schluß gekommen sind:
            „Der Report kommt zu dem Ergebnis, dass UFOs reale, komplexe Flugobjekte sind und die extraterrestrische Hypothese mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erklärung für das UFO-Phänomen ist.

            *lol* eine Wissenschaft, die das Phänomen bewusst ignoriert… was hat die schon dazu zu sagen?
            Arrogante Idioten, die seit Jahrzehnten auf der Stelle treten, sich aber für die Speerspitze der Erkenntnis halten.

            Hattest du nicht gerade eben noch im (freundlich ausgedrückt) anklagenden Tonfall etwas davon geschrieben, man solle nicht andere Meinungen ignorieren und sich nur bestimmte Dinge rauspicken? Was glaubst du was du hier bist, die Instanz die entscheidet wer glaubwürdig ist (Kampfpiloten und deren videos) und wer nicht (alle, die eine andere Meinung haben)?
            Ich bin beileibe kein Freund von wikipedia und weit davon entfernt alles was dort steht für bare Münze zu nehmen, aber diese Zusammenfassung (aus der englischen wiki, nicht der deutschen) die ich verlinkt habe scheint mir recht vernünftig. Du könntest ja zur Abwechslung mal darauf eingehen, hier sind 7 Punkte des UFO Forscher und Astronomen J. Allen Hynek:
            1. Despite worldwide radar systems and Earth-orbiting satellites, UFOs are alleged to flit in and out of the atmosphere, leaving little to no evidence.
            2. Space aliens are alleged to be overwhelmingly humanoid, and are allegedly able to exist on Earth without much difficulty often lacking „space suits“, even though extra-solar planets would likely have different atmospheres, biospheres, gravity and other factors, and extraterrestrial life would likely be very different from Earthly life.
            3. The number of reported UFOs and of purported encounters with UFO-inhabitants outstrips the number of expeditions that an alien civilization (or civilizations) could statistically be expected to mount.
            4. The behavior of extraterrestrials reported during alleged abductions is often inconsistent and irrational.
            5. UFOs are isolated in time and space: like the Cheshire Cat, they seem to appear and disappear at will, leaving only vague, ambiguous and mocking evidence of their presence
            6. Reported UFOs are often far too small to support a crew traveling through space, and their reported flight behavior is often not representative of a craft under intelligent control (erratic flight patterns, sudden course changes).
            7. The distance between planets makes interstellar travel impractical, particularly because of the amount of energy that would be required for interstellar travel using conventional means, (According to a NASA estimate, it would take 7×1019 joules of energy to send then-the current Space Shuttle on a one-way 50-year journey to the nearest star, an enormous amount of energy[33]) and because of the level of technology that would be required to circumvent conventional energy/fuel/speed limitations using exotic means, such as Einstein-Rosen Bridges as ways to shorten distances from point A to point B. (see Faster-than-light travel).[34]

            Aber das ist vermutlich wieder nur ein arroganter Idiot, der seit Jahrzehnten auf der Stelle tritt…

            Nach dem Motto: lass halt dem Spinner sein Vergnügen.

            Unterstellungen und Unterstellungen. Aber wenn du(!) dir diesen Schuh unbedingt anziehen willst, bitte.

          • @Seb

            „UFO- etc.-Berichte einzelner Personen ohne harte Beweise, insbesondere wenn „hinten“ auch noch Geld oder Aufmerksamkeit dabei rausfällt, im Grunde ausnahmslos vollkommen wertlos.“

            Harte Beweise gibt es nicht. Selbst Metamaterialien, wie sie angeblich geborgen wurden und Implantate (siehe Roger Leir) zählen nicht als harter Beweis. ALLES ist anzweifelbar. Fotos und Videos sowieso und generell (auch wenn pingpong das nicht kapiert).

            Überzeugenderes als die Aussage von (bestenfalls mehreren) psychisch gesunden Zeugen (die keinen monetären Vorteil daraus ziehen) wirst du nicht bekommen (dafür gibt es davon zig-tausende!), dazu durch Autoritäten gesicherte Sichtungen (die pingpong wurscht sind), zumindest nicht, bis die Dinger mal vor deiner Haustür landen und dich auf einen Spazierflug einladen…

            Und ich halte die Aussagen nicht für wertlos. Wie ich schon geschrieben hatte, machen viele Zeugen durchaus genaue Angaben zu den Elon Musk-Satelliten (die sie für Ufos halten), es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie tatsächlich fremdartige Objekte grundsätzlich verfälschter schildern. Es gibt ausgesprochen viele Skeptiker und Desinteressierte, die überhaupt erst durch Sichtungen auf das Thema aufmerksam werden.

            Nimm z.B. solche Aussagen:

            oder sowas:

            Oder schriftlich:
            https://www.ufowatch.de/l-form-ufo/
            https://www.ufowatch.de/ufo-ueber-rheinmuenster-80er-jahre/
            https://www.ufowatch.de/ufo-ueber-oberhausen-alstaden/
            https://www.ufowatch.de/ufo-ueber-nordseeinsel/
            https://www.ufowatch.de/objektsichtung-nahe-rheine/
            https://www.ufowatch.de/ufo-suedergellersen/
            oder das hier, sogar mit einem recht guten Video (hatte ich schon verlinkt):
            https://www.ufowatch.de/ufo-in-heinsberg-2/

            Nur eine kleine ufowatch-Auswahl von diesem Jahr. Alles Lügen? Halluzinationen? Träume? Die Leute sind oft aufgewühlt, auch weil ihnen niemand glaubt und die allermeisten wirken auf mich ausgesprochen authentisch. Keiner hat einen erkennbaren Vorteil davon, außer man unterstellt ihnen Geltungssucht.

            Tut mir leid, aber wenn mich meine Menschenkenntnis nicht vollkommen trügt, kann man die Sache nicht so einfach zu Seite schieben. Mehr als darauf hinweisen (die Medien kommen ihrer Pflicht ja leider nicht nach) kann ich allerdings nicht, solange wir keine „smoking gun“ haben, gibt es auch keine „Beweise“ im naturwissenschaftlichen Sinne, nur empirische. Aber ich bin überzeugt, dass auch das nur noch eine Frage der Zeit ist.

          • @pingpong

            Ich mach mir nichts aus Fußball und deine Art bringt mich furchtbar auf die Palme. Ich habe keine Lust mehr, das Thema mit dir zu diskutieren! Es ist vollkommen fruchtlos.

      • Es gibt schon Hotspots, aber das bedeutet leider nicht, dass man da zuverlässig was sehen kann. Ich habe selbst auch noch nie was Ungewöhnliches beobachtet.

        Wenn du dir die Karte anschaust:
        https://www.ufoland.info/
        Siehst du, dass am meisten aus den Städten gemeldet wird, was naheliegenderweise daran liegen dürfte, dass dort die Bevölkerungsdichte sehr hoch ist und die Leute das vermutlich auch eher melden, weil die Angst lächerlich gemacht zu werden, aufgrund der Anonymität, kleiner ist.

        Weltweit gilt, dass sie besonders oft über Atomanlagen aller Art beobachtet werden, vom Atomkraftwerk bis zum Raketensilo, die scheinen das zu überwachen.

        Gröschel hatte einige Male mit seinem automatischen System interessante Aufnahmen über Neckar-Westheim gemacht:
        https://www.ufoforschung.de/akw-nw1/
        https://www.ufoforschung.de/akw-nw2/
        https://www.ufoforschung.de/akw-nw3/

        Die Bilder sind unspektakulär, die Besonderheit ist, dass er mehrer Kameras und Sensoren benutzt und viel Zeit für die Analyse aufwendet, die schon aufgrund der aufgezeichneten Zeiträume umständlich ist.

        • Nachtrag:
          die Ufoland-Seite kannte ich bis vorhin auch nicht, ebensowenig die Betreiber:
          Alsino Skowronnek und Hans Hack
          Die Daten scheinen von
          https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Werner_Peiniger
          von GEP zu stammen.

          Richtig gut aufgezogen (abgesehen vom Titel), wenn man sich auf der linken Seite durchklickt, bekommt man auch die relative Häufigkeit (Sichtungen pro Bewohner), da stechen einige, wenig bekannte, Dörfer hervor.

          Ganz am Ende kommt eine Eingabemaske, in der man die Berichte nach Sichtungsart, Datum usw. sortieren lassen kann.

        • „Weltweit gilt, dass sie besonders oft über Atomanlagen aller Art beobachtet werden, vom Atomkraftwerk bis zum Raketensilo, die scheinen das zu überwachen.“

          Vielleicht sind das ja zeitreisende Grüne aus der Zukunft und somit Atompaniker 🙂

          • Dann würden sie die Dinger einfach abschalten. Dass sie das können, haben sie angeblich schon demonstriert:

            Oder auch in diese Richtung gehend:
            http://ufohastings.com/documents

            Illobrand v. Ludwiger meint, dass sie zu verhindern wüssten, dass die Erde zerstört wird (wir seien ihnen aber ziemlich egal, bzw. werden sie sich, wie bisher, nicht einmischen, unser Erbgut haben sie ohnehin gesichert, wenn man die Entführungsfälle ernst nimmt). Wer weiß.

            Falls das, was Robert Salas erzählt, der Wahrheit entspricht und keine Desinformation ist, dürfte allein diese Machtdemonstrationen einen Atomkrieg verhindert haben. Kein Militär der Welt setzt seine Massenvernichtungswaffen ein, wenn es damit rechnen muss, dass diese vor Erreichen des Zieles ausgeschaltet (oder gar umgelenkt) werden. Eine übermächtige dritte Partei, macht einen Krieg komplett unkalkulierbar…

          • Diese Antwort kommt zwar spät, aber vielleicht liest sie doch noch jemand:

            „Illobrand v. Ludwiger meint, dass sie zu verhindern wüssten, dass die Erde zerstört wird…“

            Wollen wir es mal hoffen, schließlich besteht die Möglichkeit, dass die Eliten lieber einen Atomkrieg führen, als zuzulassen, dass sie durch eine Revolution gestürzt werden.

            Und das ist wahrscheinlicher als ihr glaubt, da die politische Korrektheit im gesamten Westen nicht sonderlich beliebt ist und konsequenter Verzichtsökologismus* auch nicht. Das Volk wird also beides sicher nicht ewig tolerieren. Und die Propaganda der Medien muss nicht wirken, hat sie ja bisher auch nicht so gut. Dabei ist zu bedenken: Nur, weil das Volk nicht exakt eurer Meinung ist und vielleicht auf Teile der Medienpropaganda hereingefallen ist, heißt das nicht, dass es komplett hirngewaschen ist und nicht den Eliten ablehnend gegenübersteht (auch, wenn man diejenigen abziehen muss, die die Eliten nur ablehnen, weil sie ihnen nicht politisch korrekt und/oder ökologistisch genug sind).

            Und dann sind da noch die aufkeimenden Widerstandsbewegungen gegen die lokalen Eliten in der Dritten Welt z.B. im Myanmar…

            *Ich bin mir sicher, dass, wenn man dem Volk weiter Verzicht predigt, dass die Einen Atomkraft befürworten werden (v.a. diejenigen, die wissen, dass sie CO2-arm ist) und die Anderen den Klimawandel infrage stellen werden (v.a. diejenigen, die nicht wissen, dass Kernkraft CO2-arm ist) und viele beides (diejenigen, denen die Kernkraftgegnerschaft trotz angeblicher Klimakatastrophe suspekt ist).

        • @ Androsch Kubi

          Welche 5 Bücher zu paranormalen, parapsychologischen und sonstigen ungewöhnlichen Themen für die du dich interessierst, sollte man deiner Ansicht nach idealerweise gelesen haben?

          Welche 5 Bücher fallen dir ein, die Skeptiker bzgl. deiner Auffassungen (ein gewisses Maß an Offenheit und Bemühen um Objektivität vorausgesetzt ) vielleicht dazu bewegen könnten, diese doch als ernsthafte Hypothesen/ Theorien in Erwägung zu ziehen.

          • Na ja,

            „Bekannt wurde Posadas durch seine außergewöhnlichen Ansätze. So vertrat er die Meinung, die Sowjetunion solle ihre Atomwaffen gegen die USA einsetzen, da dies zur Weltrevolution führen würde. “

            Also, so etwas würde bei Leszek nicht gerade auf Begeisterung stoßen (und auch sonst nur bei vollkommen verrückten Fanatikern*). Mal abgesehen davon, dass, wenn die Sowjetunion angegriffen hätte, dass eher die Antikommunisten gestärkt und vielleicht sogar eine Revolution in der Sowjetunion ausgelöst hätte) …

            Ansonsten ist der englische Wikipedia-Artikel zu ihm ausführlicher (kann notfalls mit deepL.com übersetzt werden).

            *dazu gehörte übrigens auch Che Guevara, wobei dieser v.a. einen Atomkrieg befürwortete, weil er den Kapitalismus so hasste…

          • Ich variiere Leszeks Rückfrage dahingehend, dass ich (etwas willkürlich) jeweils fünf Bücher für beide Seiten der Kontroverse (in weitesten Sinne) aufzähle:

            Bunge, Mario; Mahner, Martin (2004), Über die Natur der Dinge. Materialismus und Wissenschaft. Stuttgart: Hirzel
            Mahner, Martin (2018), Naturalismus. Die Metaphysik der Wissenschaft. Aschaffenburg: Alibri Verlag
            Rupnow, Dirk; Lipphardt, Veronika; Thiel, Jens; Wessely, Christina (Hrsg.) (2008), Pseudowissenschaft. Konzeptionen von Nichtwissenschaftlichkeit in der Wissenschaftsgeschichte. Frankfurt a. M.: Suhrkamp
            Tumminia, Diana G. (Hrsg.) (2007), Alien Worlds. Social and Religious Dimensions of Extraterrestrial Contact. Syracuse, N.Y: Syracuse University Press
            Vollmer, Gerhard (2002), Evolutionäre Erkenntnistheorie. Angeborene Erkenntnisstrukturen im Kontext von Biologie, Psychologie, Linguistik, Philosophie und Wissenschaftstheorie. Stuttgart: Hirzel

            Al-Khalili, Jim; McFadden, Johnjoe (2015), Der Quantenbeat des Lebens. Wie Quantenbiologie die Welt neu erklärt. Berlin: Ullstein
            Görnitz, Thomas; Görnitz, Brigitte (2016): Von der Quantenphysik zum Bewusstsein. Kosmos, Geist und Materie. Berlin, Heidelberg: Springer
            Mayer, Gerhard; Schetsche, Michael T.; Schmied-Knittel, Ina; Vaitl, Dieter; Ambach, Wolfgang (Hrsg.) (2015), An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. Stuttgart: Schattauer
            Nagel, Thomas (2014): Geist und Kosmos. Warum die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist. Berlin: Suhrkamp
            Schulze-Makuch, Dirk; Bains, William (2017), The Cosmic Zoo. Complex Life on Many Worlds. Cham: Springer

            Im Kern geht es um Weltbildfragen: wenn ich annehme, dass das naturwissenschaftliche Weltbild im Wesentlichen konsolidiert ist und größere Überraschungen nicht mehr zu erwarten sind, dann habe ich mit anomalen Phänomenen ein Problem und kann gar nicht anders als zu versuchen, sie »wegzuerklären«. Wenn ich der Meinung bin, dass die noch ausstehende theoretische Vereinheitlichung der physikalischen Theorien (Stichworte »Quantengravitation« und »Grand Unified Theory«) noch einmal eine Revolution des Weltbilds implizieren wird, dann habe ich größere spekulative Freiheiten, bin aber bis auf weiteres in Beweisnot.

            Mir scheint, dass wir uns in der unangenehmen Situation befinden, dass einerseits die Einwände gegen das vorherrschende Weltbild nicht trivial sind, andererseits den Bestrebungen, es zu erweitern, die (Welt-)Formel fehlt, mit der sich demonstrieren ließe, warum es sich immer noch um legitime Naturwissenschaft handelt.

            Persönlich finde ich den Ansatz spannend, nach der Realität makroskopischer Quanteneffekte zu forschen und Schlüsselphänomene wie »Leben« und »Geist« nicht mehr reduktiv-materialistisch, aber immer noch im Rahmen eines naturalistischen Monismus zu erklären: alles, was es gibt, muss ins Weltbild der Physik passen – die Frage ist nur: welcher Physik?

          • @FS:

            »Meinst du also Leben und Geist, wenn du von „anomalen Phänomenen“ sprichst?«

            Ein anomales Phänomen kann schon darin bestehen, dass ein Proband in einem Pingpong-Experiment (mit unserem Forenten gleichen Namens weder verwandt noch verschwägert) statistisch überzufällig oft treffend vorhersagt, welcher numerierte Tischtennisball als nächstes aus einem Beutel gezogen wird. In der experimentellen Parapsychologie (die hinsichtlich der zugrundeliegenden Statistik solide Wissenschaft darstellt) kann man auf diese Weise recht gut sogenannte »psi-begabte« Individuen identifizieren, die hierbei erfolgreicher sind als andere Menschen.

            Der Haken ist nun aber: wenn man jetzt behauptet, damit sei doch erwiesen, dass es »Psi« (oder »Präkognition«) »gibt«, dann ändert das nichts daran, dass man mangels Theorie und Erklärungsmodell leider trotzdem keine Ahnung hat, was »Psi« oder »Präkognition« tatsächlich *ist*. Alles, was man sagen kann, wenn die Datengrundlage valide ist: »das ist jetzt aber anomal«.

            Mit Phänomenen wie »Leben« oder »Geist« haben solche Anomalien dann etwas gemeinsam, wenn wir behaupten, dass sie – bei allem verfügbaren Detailwissen über ihre kausalen Mechanismen – (a) nicht vollständig erklärt werden können und (b) dieses Defizit systematisch auf unvollständige theoretische Grundlagen zurückzuführen ist.

      • @FS:

        Das geht am Besten, wenn mal wieder ein paar Starlink-Stelliten gestartet werden, da habe ich schon abends um 21:00 den Nachbar-Balkon mit der Studenten-WG drüber aufklären müssen, was sie gerade am Himmel sehen. 🙂

        Ansonsten hat Androsch nicht Unrecht: das Thema ist erstmal offiziell aus der jahrzehntelangen Stigmatisierung als Spinnerei raus, und das finde ich allein schon bemerkenswert, egal, was man im Einzelnen davon hält.

        • Starlink nervt! Vor allem, dass die Medien kaum darüber aufklären. Jedesmal wenn die über Deutschland fliegen, quillt die Ufo-Watch-Seite mit Meldungen über.

          Aber soziologisch ist das durchaus spannend, da man ja weiß, was die beobachtet haben, kann man Rückschlüsse auf die allgemeine Genauigkeit solcher Schilderungen ziehen. Vom groben Eindruck her, schildern die meisten recht exakt, was sie wann gesehen haben.

          Und es gab auch schon einige Vermischungen, etwa eine Schilderung, die auf den ersten Blick total auf Starlink passt, sich aber vollkommen skurril entwickelte, indem etwa die aufgereihten „Satelliten“ plötzlich in hoher Geschwindigkeit auseinanderflogen. Sowas ist dann wieder spannend.

    • Wer an UFOs und Außerirdische glaubt, hat sie nicht mehr alle.

      Du hast irgendwie die Relationen des Kosmos nicht richtig mitbekommen.

      Und du solltest dich mal selbstkritisch mit der tiefenpsychologischen Dimension der UFO-Esoterik auseinandersetzen. 🙂

      • Ich würde an Deiner Stelle schon deswegen die Klappe halten, weil Du offenbar noch nicht einmal verstehst, dass „UFO“ nicht zwingend bedeuten muss, dass da etwas außerirdischen Ursprungs oder physikalisch nicht Machbares hinter steckt. Erst einmal bedeutet das vollkommen wertfrei, dass etwas beobachtet wurde, das nicht sofort mit herkömmlichen Beobachtungen vereinbar bzw. erklärbar ist. Auch verwendet man heute bevorzugt „UAP“ wenn man seriös ist oder sich so geben will, weil „UFO“ nicht nur eine sehr sehr schlechte Band ist, sondern der Begriff auch durch Heerscharen von Spinnern verbrannt wurde.

        Die meisten Schlussfolgerungen, die Esoteriker, Leute die an Außerirdische usw. usf. glauben aus diesen Beobachtungen und dem staatlichen Umgang damit ziehen, sind vollkommener Blödsinn, wie zweifellos jede Form von Religiosität. Und wer Serien glaubt, wo jemand – 60 Jahre nach dem ein paar Leute was am Himmel gesehen zu haben meinten – ​in die Wüste geht und dann im Boden nach Beweisen stochert oder so gehört auch mit Recht ausgelacht.

        Das ändert aber nichts daran, dass es neben dem ganzen Betrug zwecks Erzeugung von Aufmerksamkeit tatsächlich Phänomene gibt, die nur unzureichend erklärbar sind oder wo die zweifelsfreie Erklärung erst nach Jahrzehnten durch Deklassifizierung von Militärprojekten möglich war.

        Dass es Außerirdische geben könnte, würde ich überdies nicht bestreiten – ich bin nur ziemlich sicher, dass sie a) niemals hierher kommen werden, sofern sie nicht physikalische Grundsätze kenne,n die mit unserem Wissen vollkommen unvereinbar sind und dass b) das Thema deswegen auch für die Menschheit über die Unterhaltungsindustrie hinaus keinen Wert hat.

        • Woher kommt eigentlich dein religiophober Psychopatheismus, Seb?

          Derartig fanatisch sind eigentlich nur Wessis aus religiösen Regionen und Familienverhältnissen.

          Ossis sind da viel entspannter – und moderner. Die wissen, daß sowohl Atheismus als auch Religiosität erst einmal prinzipiell gleich legitim sind. Auf dieses moderne Niveau muß ein Bildungsferner wie du erst mal kommen.

          Ich ziehe nicht über Atheisten her. Die meisten Atheisten sind aber auch nicht so verhaltensauffällig wie du.

          Erzähl‘ uns mal etwas über die Entstehungshintergründe deines atheistischen Fundamentalismus.

          Du kommst mir vor wie die Marxisten, die erst den „Kapitalismus“ weghaben wollen, damit wir ins Paradies gelangen.

          Die Psychopatheisten wollen alles Religiöse weghaben und glauben, daß dann das Paradies erreicht ist.

          Man kann sich denken, wie realistisch beide Heilslehren sind.

          PS: So funktionieren alle Ideologien. Extrem dümmlich wird pauschal irgendein Böses an die Wand gemalt (Religion/Kapitalismus/Weltjudentum/Patriarchat), das angeblich für alle möglichen Übel verantwortlich sein soll.

          Die Jünger dieser Ideologien brauchen das. Wie eine Droge.

      • Du beweist einmal wieder, dass du das Maul weit aufsperrst, selbst wenn du nicht den geringsten Schimmer hast.

        Ufos sind schon lange keine Glaubenssache mehr:
        https://www.exomagazin.tv/ufos-eine-glaubenssache/

        Von Außerirdischen hatte ich gar nichts geschrieben, das ist mal wieder nur deine Projektion.

        Davon abgesehen kannst du nicht ein tausendfach seriös belegtes Phänomen leugnen, nur weil du es mit der aktuellen Physik nicht erklären kannst. Sowas machen nur Dummköpfe…

        • Das Video von Robert Fleischer ist ein gutes Beispiel für Denkfehler, magisches Denken, Selbstsuggestion, Sich-Hineinsteigern.

          Hier nur ein paar Einzelheiten:

          0:08:35 Angeblich beruhen 7% der Ufo-Sichtungen auf Daten, die nicht „konventionell“ erklärbar sind. Fleischer reflektiert aber mit keinem Wort, dass Daten einfach falsch sein können und dass unerklärliche Daten kein Beweis für unerklärliche Phänomene sind. Das passiert doch täglich hundertfach, dass Wissenschaftler Daten aussortieren, die offensichtlich fehlerhaft sind. Und warum Fehler entstanden sind, kann auch nicht immer geklärt werden. Lustigerweise ist Fleischers erstes konkretes Beispiel eine Radaraufnahme. Woher soll man nun aber wissen, dass die Daten ein tatsächliches Phänomen zeigen? Vielleicht sind sie einfach fehlerhaft? Wenn mir z.B. der Rechner abstürzt, könnte ich auch spekulieren, dass da im Rechner sich ein unerklärliches Etwas materialisiert hat.

          Es wäre auch grundsätzlich mal zu fragen, wann ein Phänomen ein Flugobjekt ist.

          Kurz darauf (0:14:32) erwähnt er psychologische Effekte, das streut er einfach so ein.

          Ich springe mal nach hinten. Es geht hier ganz klar Richtig fremde Intelligenz.

          1:33:45 sagt er was von Intelligenz hinter dem Phänomen und: „hab ich mir jetzt zusammengereimt“ Da ihm das zu schwach erscheint, zieht er eine Autorität aus dem Ärmel:

          1:35:30 Von Fleischer befragt sagt der Guru Luis Elizondo, dass er von intelligenten Mustern überzeugt ist und ergänzt: vaguely refer to perhaps the potential nuclear and water – also irgendwie scheinen es die Ufos aus Nuklear und Wasser abgesehen zu haben.

          1:35:48 Fleischer greift das auf, erwähnt aber nur noch „Atomsachen“ – das mit dem Wasser ist wohl nicht spektakulär oder intelligent genug. Wahrheitswidrig meint Fleischer „[Luis Elizondo] weiß genau Bescheid, um was es geht“ – nein, wenn man sich die Stelle anhört, drückt sich Elizondo sehr schwammig aus und will sich auch nicht festlegen.

          1:36:20 Sinngemäß: Wir müssen uns fragen, mit was für einer Intelligenz haben wir es da zu tun. Fleischer kommt gleich mit den Göttlichem (Sinngemäß: Ich bin nicht davon überzeugt, dass wir es mit etwas Göttlichem zu tun haben) Schöner rhetorischer Trick. Erstmal die Latte hoch legen, damit der Rest dann irgendwie gemäßigt klingt.

          Rober Fleischer ist gerade ein Beispiel für jemanden, der in Verbindung mit Ufo-Sichtungen an Außerirdische oder irgendwie geartete fremde Intelligenz glaubt.

          • „0:08:35 Angeblich beruhen 7% der Ufo-Sichtungen auf Daten, die nicht „konventionell“ erklärbar sind. Fleischer reflektiert aber mit keinem Wort, dass Daten einfach falsch sein können und dass unerklärliche Daten kein Beweis für unerklärliche Phänomene sind. Das passiert doch täglich hundertfach, dass Wissenschaftler Daten aussortieren, die offensichtlich fehlerhaft sind.“

            „Falsche“ Daten? Du meinst Messfehler? Klar sortieren Wissenschaftler manchmal auch Daten aus, die nicht zu ihrem Modell passen, aber das nennt man dan für gewöhnlich Betrug oder auch „Confirmation Bias“.

            Kommen Messfehler zu Stande? Klar, kann schonmal passieren, deshalb nimmt man die Daten der Militärs ja gern, da die Multisensorik haben, noch besser, wenn mehrere Augenzeugen dazukommen.

            „Und warum Fehler entstanden sind, kann auch nicht immer geklärt werden. Lustigerweise ist Fleischers erstes konkretes Beispiel eine Radaraufnahme. Woher soll man nun aber wissen, dass die Daten ein tatsächliches Phänomen zeigen? Vielleicht sind sie einfach fehlerhaft? Wenn mir z.B. der Rechner abstürzt, könnte ich auch spekulieren, dass da im Rechner sich ein unerklärliches Etwas materialisiert hat.“

            Radardaten sind nur in Zusammenhang mit Zeugenaussagen nützlich, das weiß Fleischer auch, hat er erst im letzten „Erstkontakt“ wieder erzählt. Er versucht mit dem Video Leute zu überzeugen, die das ganze Phänomen nicht ernst nehmen und sich einbilden es basiere auf den Erzählungen einer handvoll Spinner und sonst gäbe es da nichts. Und das sind die meisten medial gehirngewaschenen Menschen.

            Von jemanden der da wissenschaftlich rangehen will, kann man erwarten, dass er sich von selbst vertieft mit der Sache auseinandersetzt. Sowas in einem Einführungsvideo zu erwarten, ist ein bisschen viel, es ist auch so schon zu lang für meinen Geschmack.

            „Es wäre auch grundsätzlich mal zu fragen, wann ein Phänomen ein Flugobjekt ist.“

            Ja, wann? Und kann ein Flugobjekt nicht auch nur ein Phänomen sein? Unsere Realität ist höchstwahrscheinlich nicht das, als was sie uns erscheint. Es wurden beispielsweise vielfach Objekte beobachtet, die ihre Form wandeln konnten. Oder fliegende Lichter, die sich vereinigen und dann als klassiches „Nuts and Bold“-Ufo erscheinen. Auch Zeiteffekte sind gut dokumentiert. Kommt nicht oft vor, aber passiert. Sowas bindet man einem Einsteiger aber nicht auf die Nase, weil sowas selbst für die Hardcore-Leute eine große Aktzeptanzhürde darstellt und selbst die Ufo-Szene sich an sowas leicht zerstreitet. In der Vergangenheit war es sogar so, dass vielfach zu skurrile Beobachtungen von Zeugen nach außen verschwiegen wurden, weil halt auch die Ufo-Forscher nur Menschen sind und manche halt an ihren Theorien klammern.

            Ich halte daher solche Festlegungen für verfrüht. Mich würde nicht mal wundern, wenn da gar nichts wäre als manifestierte Phantasie. Illobrand ist (basierend auf der Heim-Theorie) der Meinung, dass ein Teil der Phänomene mit „freien Organisationspotentialen“ (oder irgendwie so) erklärbar ist. Gleichzeitig hat er sich bei einem anderen Teil auf „außerirdisch“ festgelegt. Gefährlich. Allerdings ist er im deutschsprachigen Raum der grande signore, der Jacques Vallee von Deutschland, der hat sich sein ganzes Leben lang vertieft damit beschäftigt und kennt die meisten anderen Forscher persönlich.

            „Ich springe mal nach hinten. Es geht hier ganz klar Richtig fremde Intelligenz.“

            Wenn ein unbekanntes Phänomen (scheinbar) intelligent agiert, dann spricht man auch von „fremder Intelligenz“. Was stößt dir daran auf?

            „Von Fleischer befragt sagt der Guru Luis Elizondo, dass er von intelligenten Mustern überzeugt ist und ergänzt: vaguely refer to perhaps the potential nuclear and water – also irgendwie scheinen es die Ufos aus Nuklear und Wasser abgesehen zu haben.“

            Das ist eine rein empirische Erkenntnis, der Grund ist nicht klar. Allerdings gab es m.W. mehrere Machtdemonstrationen bei Raketensilos, sowohl bei den Amis, wie auch bei den Russen.

            „1:35:48 Fleischer greift das auf, erwähnt aber nur noch „Atomsachen“ – das mit dem Wasser ist wohl nicht spektakulär oder intelligent genug. Wahrheitswidrig meint Fleischer „[Luis Elizondo] weiß genau Bescheid, um was es geht“ – nein, wenn man sich die Stelle anhört, drückt sich Elizondo sehr schwammig aus und will sich auch nicht festlegen.“

            Elizondo unterliegt der Schweigepflicht, der kommt aus dem MIK und darf auch im Zusammenhang mit „disclosure“ nur abgesprochene Details raussickern lassen. Der war „director“ des AATIP-Programms, wenn jemand Sachen weiß, dann er. Fleischer hatte ihn auch persönlich gesprochen und er hat sich wohl immer wieder dafür entschuldigt, nicht mehr erzählen zu dürfen. Die Geheimniskrämerei nervt, aber so ist es nunmal. Das ist auch keine VT, sondern so läuft das bei den Amis halt, sieht man ja auch an dem Report wieder, dass der größte und mutmaßlich interessanteste Teil für uns Normalos wieder unter Verschluß bleibt.

            „Rober Fleischer ist gerade ein Beispiel für jemanden, der in Verbindung mit Ufo-Sichtungen an Außerirdische oder irgendwie geartete fremde Intelligenz glaubt.“

            An fremde Intelligenzen muss man nicht glauben, wenn man intelligentes Verhalten beobachten kann. Außerirdische sind eine (je nach Weltsicht) naheliegende Spekulation. Meines Wissens ist Robert da in den letzten Jahren sehr viel vorsichtiger geworden. Das „exomagazin“ deutet ja noch an, aus welcher Richtung er kommt, er war mal überzeugt davon, dass es sich um Außerirdische handelt.

            Es trennen bei Weitem nicht alle so konsequent Interpretation und Beobachtung, wie ich (das versuche), da das seit Jahren immer wieder zum Galgenstrick für jede Diskussion wird, sobald man auf jemanden trifft, der die aktuellen Kenntnisse der Physik für der Weisheit letzten Schluß hält (siehe gendern oder Alex). Wenn beide Seiten schon borniert festgelegt sind, kann man sich dem Phänomen aber nicht annähern. Trotzdem ist der Kurzschluß Ufo=außerirdisch bei fast allen Menschen eingeprägt, es kostet Anstrengung und bewussten Willen, einen Schritt zurückzutreten.

        • Also ich finde das Thema total spannend. Einfach deswegen, weil es eben neben/zwischen/hinter dem ganzen Rauschen von Fakes, Einbildungen und Fehldeutungen eben doch reale Phänomene gibt, die sich mit dem heutigen Wissensstand zwar erfassen aber nicht erklären lassen.

          Und nimmt man dieses Extrakt, dann lassen sich als Erklärungsversuche weder außerirdische Intelligenz noch Zeitreisen noch Dimensionssprünge falsifizieren.

          Und die hohe Emotionalität, mit der dieses Thema über die jüngere Menschheitsgeschichte hinweg auf den jeweils zeitgemäßem Ebenen (früher spirituell, heute eher materialistisch) rezipiert und diskutiert wird, zeigt: Es kratzt am Fundament des Menschseins.

          Es bleibt also ein spannendes Thema 🙂

      • Danke, ist aber noch vom 21.06, basiert also auf vorab durchgesickerten Informationen (da gab es auch in deutschen Medien einige, wenn auch nicht viele). Auf google-News finde ich aktuell nichts zum Report.

        Der Beitrag ist aber ganz gut recherchiert, offenbar hat der Journalist sogar ein Buch von Leslie Kean gelesen, mit jemanden von DEGUFO gesprochen, erwähnt den COMETA-Report usw. dreht also richtig am großen Rad. Im Ö1 gibts offenbar noch den ein oder anderen seriösen Journalisten.

        Mehr als man heutzutage erwarten darf. Den Unsinn mit der Erstürmung von Area51 (ein Sturm im Wasserglas der sozialen Medien), hätte er aber weglassen können. Allerdings war er wohl selbst angereist, also musste das mit rein 🙂

        Die Frechheit ist im Aufmacher „das Thema ist aus dem Eck schrulliger Verschwörungstheoretiker in die Mitte der Gesellschaft gerückt“. Leute wie ich sind „schrullige Verschwörungstheoretiker“. Wir weisen jahrelang auf die weltweite Beweislage hin, werden lächerlich gemacht oder ignoriert und sobald das Thema dann im Mainstream angekommen ist, ist es plötzlich seriös. Wir aber bleiben die „Verschwörungsspinner“, die nur durch Zufall mal ein Korn gefunden haben, bevor der seriöse Journalismus (der alles in die Richtung jahrelang faktenfrei verspottet hat) sich dem Thema widmete. Diese Arroganz regt mich schon auf. Aber gut, was solls. Immerhin ist der Schlußsatz im Podcast „das sollte uns Demut lehren“, ich habe allerdings keine Hoffnung, dass das bei der Mehrheit der Journalisten auf fruchtbaren Boden fällt, zumindest nicht in Deutschland…

    • „Dieser behauptet immer wieder gerne und nachdrücklich, es gebe keine Benachteiligung von Frauen, keine Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und auch keinen Sexismus. Er hat stets ein Gegenbeispiel parat, das aus seinem subjektiven Erfahrungshorizont stammt. Denn beim Thema Feminismus braucht er weder Empirie noch Zahlen, selbst wenn ihm diese in anderen Bereichen sehr wichtig sind. Hier muss seine persönliche Empfindung ausreichen, schließlich ist das ja auch alles nicht so wichtig und wirklich befasst hat er sich mit dem Thema nicht. Er möchte einfach Recht haben und zeigen, dass er als Mann auch hier den Durchblick hat.“

      So beginnen sie. Also erstmal eine Strohmann abfackeln und dann diesem Strohmann genau das vorwerfen was einem selbst wiederholt vorgeworfen wird.

      „Er weiß, dass er als Mann zum privilegierten Geschlecht auf dieser Welt gehört, umso mehr ist es ihm ein Anliegen sich für die Rechte von Frauen und für eine insgesamt gerechtere Welt einzusetzen.“

      Der feministische Mann lebt eine Lüge. die ihm einredet, dass seine Probleme unwichtig sind und er sich nur um die Beseitigung von Frauenproblemen scheren soll.

    • Ich finde solche Texte auch immer witzig. Umso mehr weil sie eben keine Satire sondern total ernst gemeint sind *pruuuust*

      Da kommt nach vielen Zeilen Abwertung der einen und Lobhudelei der anderen dann so richtig schön unvermittelt:

      „…umso mehr ist es ihm ein Anliegen sich für die Rechte von Frauen und für eine insgesamt gerechtere Welt einzusetzen.“

      Äh, ja, genau…völlig logisch hergeleitet, das 😀

      Am Ende ist es nur eine versuchte Abstrahierung klassisch weiblicher Machtausübung mittels „wimpernklimpernd dem Esel Honig ums Maul schmieren“. In der realen Welt wäre das ungefähr so:

      Blondierte Schlampe zum netten Nachbarn „Der Mustafa, echt, der ist so doof, der kann nicht mal richtig schreiben. Du dagegen bist so intelligent und gebildet, da bin ich immer wieder total fasziniert von. Kannst Du mir mal schnell die zwei Sprudelkisten in meine Dachgeschosswohnung tragen, dann kann ich mich schon mal frischmachen bis Mustafa kommt und mich nagelt.“

      😀

    • Da gibt es weiter oben schon eine Reihe Kommentare zu…
      Chromium-basierte Desktop-Browser (also inzwischen fast alles außer Safari, Firefox und dessen Forks) machen das, mobil habe ich nicht probiert. Hatte ich vor Monaten schon mal in einem anderen Thema angemerkt.

      Wenn man uMatrix oder sonstige Selbstverteidigung verwendet, die den ganzen aufgeblähten cross-site-Müll zu laden verhindert, ist das kein Problem und AE lädt auch trotz der ganzen eingebundenen twitter-Müllhalde zügig und ohne jedes mal zu „springen“ sobald ein tweet oder der wiederum in den tweet eingebundene Müll fertiggeladen hat. Wer unbedingt twitter etc. pp. per default sehen will, gibt das dann einfach für die subdomain dauerhaft oder temporär frei.

      Sollte ich mal viel zu viel Zeit haben, versuche ich rauszufinden ob das ein Bug in WP oder in der Rendering-Engine von Chromium ist. Oder ob irgendein Schlipsträger oder gar Kollege das in einem Anfalls geistiger Umnachtung für ein „Feature“ hielt.

  10. heute ging die Vorrunde des 7. Legs der 2021-er Champions Chess Tour zuende.
    16 Spieler, darunter (per Wildcard) die mit riesigem Abstand beste aktive Schachspielerin, die zudem die historisch gesehen zweitbeste Frau aller Zeiten im Schach ist.
    Die Frau landete mit 3.5 Punkten aus 15 Partien (+0, =7, -8) weit abgeschlagen auf dem letzten Platz, der Spieler auf Platz 15 hatte bereits 5.5 Punkte.

    Das ist, trotz der selben Anstrengungen hinsichtlich Frauenförderung wie in jedem Bereich (das geht so weit, dass in bestimmten Ligen Teams ohne Mädchen/Frauen gar nicht mehr zugelassen werden) exakt das selbe Ergebnis wie (mit Ausnahme eines Teils der Karriere von Judit Polgar) immer in solchen Konstellationen. Und es wird wie immer nichts daran ändern, dass massenweise Leute die gar nicht oder auf erbärmlich niedrigen Niveau Schach spielen oder aber schlicht Schiss vor den SJWs haben, gegen sämtliche Erfahrungswerte auf jedem Spielstärkeniveau behaupten werden, dass Frauen im Schnitt mindestens genau so gut im Schach sind wie Männer.

    • Fun fact am Rande übrigens: Es gibt genau EINEN afroamerikanischen und null afrikanische oder anderweitig afrikanisch-stämmige Schachgroßmeister.
      An den ärmlichen Verhältnissen kann das nicht liegen, es gibt dutzende die alleine in den letzten Jahren aus Indien kamen und dutzende weitere, die aus anderen asiatischen Schwellenländern stammen.
      Wäre interessant zu wissen, woran es dann liegt. Wahrscheinlich werden die in den USA alle einfach Profifootballer und Basketballer (was immer übers College führt, da gibt es auch Schachclubs 😉 ), trotz parallel überragenden Talents im Schach.

    • Selbstverständlich handelt es sich bei der durchgeführten Untersuchung lediglich um einen einzelnen Test. Nichtsdestotrotz zeigt sich, dass es sich für Marketer und Advertiser durchaus lohnt, Gendersprache in den Anzeigen zu testen.

      So sagt auch Anja Olivieri, Regional Manager DACH bei Agorapulse, abschließend: „Unsere Agorapulse-Experimente zeigen immer wieder spannende Hebel zur Performance-Steigerung. Gendern scheint einer davon zu sein! Für Marketer:innen heißt das: unbedingt mal in den eigenen Werbeanzeigen testen! Vielleicht führt gendern auch in Ihren Ads zur besserer Performance!“

      Eine Frau, die „marketer:innen“ schreibt, hat rausgefunden, dass es ganz toll ist „marketer:innen“ zu schreiben.

      A-ha

  11. Es gibt sogar Polizisten, die sagen dem Mann der sie zur Hilfe gerufen hat, weil seine Frau ihn schlug, das sie nichts machen werden, ihn aber sofort verhaften wenn er die Frau verletzt und sein es zur Selbstverteidigung.

    „Behandle alle so, wie auch du behandelt werden willst“ – das haben diese Polizisten noch nie gehört.

  12. Anstelle des heutigen würdelosen BLM-Niederkniens der „Mannschaft“ vor den Zeitgeist-Forderungen
    hätte diese gut deran getan, aus Respekt vor den brutal abgeschlachteten und verletzten Menschen des islamistischen Terroranschlags von Würzburg einen Trauerflor zu tragen, und diese unschuldigen Opfer nicht bereits wenige Tage nach ihrem gewaltsamen Tode dem Vergessen preiszugeben, so wie Thomas Berthold sich dies gewünscht hätte:
    „Ex-Weltmeister Berthold: Trauerflor wäre angebrachter als Regenbogenbinde“ (https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2021/ex-weltmeister-berthold-trauerflor-waere-angebrachter-als-regenbogenbinde/)

    Damit das anscheinend systemgewollte Übergehen des schrecklichen Ereignisses nicht wieder so erfolgreich vonstatten gehen kann:
    „Würzburg: Die Namen, Gesichter und Geschichten der Opfer“:
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/opfer-von-wuerzburg/

  13. @pingpong

    Wenn du gute Fotos und Videos suchst und dir eine seriöse Einschätzung egal ist, musst du auf diesen bekloppten „social networks“ suchen. Das Zeug wo man sich anmelden muss (was ich nicht vorhabe).

    Hier gibts z.B. einiges (einfach runterscrollen):

    Ich werde die Suche nach den besten Videos aufgeben. ein juristisches Minenfeld und eine Menge Aufwand, und überzeugen kann man damit letztendlich ja doch niemanden. Ich habe mich immer gefragt, warum die Ufo-Vereine ihre Sachen nicht systematisch öffentlich machen, aber die schätzen den Schaden, durch einen untergeschobenen Fake, wahrscheinlich als größer ein, als den Nutzen. Vielleicht haben sie ja sogar Zeug online und ich sehe es bloß nicht, die sind ja auch alle bei Facebook und Co.

    Das ist überhaupt der Trend! Welcher Lemming, der ein geiles Foto oder Video gemacht hat, wendet sich heutzutage noch an irgendeinen nahezu unbekannten Verein? Die meisten dürften so blöde sein, das sofort in ihrem Netzwerk zu posten. Da ernten sie dann einiges an Likes und Ahhs und Ohhs und zusätzlich jede Menge „das ist ein Fake“ und „spinnst du?“ und Dislikes dazu und irgendwann machen sie es verärgert wieder raus und es ist weg.

    Dafür bin ich nicht der Richtige, auf diese Mist und das ganze Trotteltheater drumherum habe ich keinen Bock. Die meisten normalen Menschen da draußen sind halt dumm wie Bohnenstroh. Selbst bei ufowatch sieht man das. Die Sichtung mag noch so interessant sein, die wenigsten bekommen es auf die Reihe wenigstens Datum und Zeit beim ersten Anlauf anzugeben und nur ein Bruchteil beherrscht noch ansatzweise die deutsche Rechtschreibung. Da gehts hin (und es gefällt mir ganz und gar nicht).

    Das wars erstmal zu dem Thema, ich werde ein Weilchen aussetzen. Diese end- und fruchtlosen Debatten erschöpfen mich und ich will mit den Diskussionen auch nicht das Forum sprengen (das für ausufernde Diskussionen ohnehin nicht gut geeignet ist). Eigentlich wollte ich nur den Report verlinken. Bei google news finde ich immer noch nichts, aber wenn man danach sucht, scheinen es doch einige MSM aufgegriffen zu haben.

  14. Pingback: Blackout – mit grüner Energiepolitik gegen die Wand | uepsilonniks

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