Bloggeburtstag: 10 Jahre „Alles Evolution“

10 Jahre „Alles Evolution“

10 Jahre, in denen ich viel gelernt habe und viele interessante Diskussionen geführt habe. Ich freue mich, dass hier so viele verschiedene Meinungen zusammen kommen, Leute aus ganz verschiedenen Richtungen diskutiert haben und immer noch diskutieren, dass hier – aus meiner Sicht – auch ein gemeinsamer Wissensschatz erarbeitet worden ist und eine gewisse Community entstanden ist, die immer wieder interessante Aspekte herausbringt und sich trotz aller unterschiedlichen Perspektiven über Geschlechterthemen unterhalten kann.

Vor 10 Jahren war der intersektionale Feminismus gerade in seinen Anfängen. Er war zumindest in Deutschland noch lange nicht vorherrschend und die Mädchenmannschaft war noch ein aktiver Blog, der zwar langsam immer weniger Diskussion zuließ.  Das große Zerwürfnis, die Callout Culture und die Glaubenskriege standen noch aus. Noch meinte man, dass es um Frauen gehen sollte, nicht um die inzwischen immer wichtigeren anderen „Diskriminierungsgruppen“. Bis dann auch dort der intersektionale Feminismus einzog und man erst noch dachte es würden doch alle miteinander auskommen, bis dann die Unduldsamkeit sich 2012 ganz deutlich auf einer Jubiläumsfeier „5 Jahre Mädchenmannschaft“ zeigte:

Auf der Veranstaltung wurden Rassismen reproduziert, weiße Dominanzstrategien konnten ausgeübt werden und wurden von Seiten der weiß positionierten MM-Orgas bis zum Abbruch der Veranstaltung nicht unterbunden.

Mich wundert gerade, dass ich den wunderbaren Artikel gar nicht besprochen habe oder ich habe es nur nicht gefunden.

Ich selbst hatte natürlich damals auch noch einen ganz anderen Wissensstand. Ich hatte beispielsweise sexuelle Selektion noch gar nicht begriffen, es war in den damals von mir gelesenen Büchern noch nicht so ein Schwerpunkt gewesen. Ich bin erst durch Roslin darauf gekommen, mich damit näher zu beschäftigen und die Wichtigkeit dieser Theorien zu verstehen. Ich bedanke mich auch bei Haselnuss für seine sehr umfangreiche Kritik gerade im Bereich der Statistik und in Hinblick auf mein Verständnis von wissenschaftlichen Studien und dort verwendeten Zahlen etc die mich dazu veranlasst hat, dort nachzulesen und mehr zu verstehen und insofern auch mehr aus Studien herausnehmen zu können. Ich weiß auch, dass ich dort noch erhebliche Defizite habe und freue mich immer über weitere Kritik und auch Erklärungen.

Einen Blog ins Leben zu rufen und „am Markt zu positionieren“ ist keine so leichte Aufgabe. Mir kam zugute, dass über Leute wie Arne schon eine gewisse Szene bestand und ganz am Anfang auch noch Backlinks bei der Mädchenmannschaft und anderen feministischen Blogs durchkamen.

So hatte man bereits am Anfang sowohl Leute, die den Feminismus kritisch sahen als auch Feministinnen, die damals noch diskutieren wollten und noch gar nicht erwarteten, dass man ihnen da Wissen aus anderen Bereichen entgegenhalten konnte.

Der Erste Beitrag hatte damals immerhin schon 25 Kommentare, der nächste 12 und der übernächste gar 54.  Gut, die Hälfte davon waren jeweils Kommentare von mir selbst, denn ich wollte ja gerade zu diesen Themen diskutieren und natürlich auch Kommentatoren deutlich machen, dass hier etwas los war und sie dazu verleiten wiederzukommen bzw anderen deutlich machen, dass es auch interessant war hier wieder reinzukommen.

Der Blog hatte im Mai 2010 immerhin 66 Zugriffe pro Tag. Im nächsten Monat dann schon 127 und so ging es stetig bergauf. Ich glaube wirklich, dass es die Möglichkeit sachlich zu diskutieren war, die dem Blog ganz wesentlich geholfen hat und habe immer darauf hingearbeitet, dass dies hier möglich ist, dass nach Möglichkeit jeder seine Meinung sagen kann, solange er höflich ist und das nach Möglichkeit auch niemand niedergemacht wird oder vergrault wird. Die Diskussion um die Sache, die Fakten, sollten nach Möglichkeit im Vordergrund stehen, ein ganz anderes Konzept als sowohl in den damaligen feministischen Blogs als auch den damaligen teilweise noch sehr radikalen maskulistischen Blogs (etwa Manifold und das gelbe Forum).

Gar nicht sehr lange nach der Gründung des Blogs tauchte auch schon Südländerin auf, damals noch sehr zurückhaltend als jemand, mit dem ich befreundet war, dargestellt, auch wenn es der Anfang unserer Beziehung war. Damals war noch nicht abzusehen, dass es zur Heirat und dem süßesten Kind der Welt (meiner Welt zumindest) kommen würde. Am Anfang hatten wir wirklich gedacht, dass es eine eher kurze Sache wird, sie wollte eigentlich irgendwann nach Südland zurück. Aber wie sollte sie nachdem sie einen so tollen Mann wie mich kennengelernt hatte? (*hust*)

Der Blog selbst hat natürlich einiges an Arbeit gebracht, aber er war und ist immer noch etwas, was mir Spass macht. Früher hatte ich sicherlich mehr Zeit dazu, Südländerin und ich haben lange eine Fernbeziehung geführt und in der Woche war es wunderbar, sich Abends nach der Arbeit noch einmal hinzusetzen und eine lange Studie zu besprechen oder einen langen Artikel durchzugehen oder noch einmal die Kommentare durchzuschauen und selbst welche zu schreiben. Heute ist meine Zeit in vielen Fällen wesentlich knapper und sicherlich wird sich da auch schon ein „Qualitätsabfall“ bemerkbar gemacht haben, auch wenn ich nach wie vor im Rahmen meiner Möglichkeiten das beste herauszuholen versuche.

Den Blog täglich zu füllen bedeutet eben, dass man vor Urlauben nicht nur seinen Schreibtisch leer arbeiten muss, sondern auch noch 14 Artikel schreiben muss. Es bedeutet, dass ich zu der Zeit als die Geburt von Fräulein Schmidt sich nährte einen Vorrat von etwa 14 Artikeln vorgehalten habe, damit ich etwas Pause habe, wenn es losgeht und mich ganz Fräulein Schmidt widmen kann. Es bedeutet Weihnachtsartikel, Feiertagsartikel, Wochenendsartikel. Mitunter war das Arbeit.  Mitunter war einfach nichts mehr da, aus dem ich einen Artikel machen konnte und man durchsuchte das Netz nach irgendetwas, damit man etwas hat. Mitunter waren viel zu viele Ideen vorhanden und der Artikelvorrat füllte sich von selbst.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich will mich da gar nicht beschweren, ich finde es ein sehr schönes Hobby und ich kann es eben auch nur auf diese Weise betreiben, weil das für mich der beste Weg ist es nicht zu einem absterben kommen zu lassen, weil man eben an dem Tag gerade keine Zeit hat und man es dann einfach etwas verschiebt.

Interessant ist, welchen Widerstand man – trotz aller Unterstützung  für dich ich mich nicht genug bedanken kann – auch immer wieder erhält. Leute, die meinen, dass man irgendetwas machen müsse, sie besonders beachten müsse, weil… ja, einfach weil man eben den Blog betreibt. Leute, die einem alle möglichen Verschwörungstheorien andichten und einen am liebsten doxen würden, ganz egal, was sie damit bewirken, einfach nur weil sie nicht mit anderen Meinungen zurechtkommen. Das ist schon etwas erschreckend. Auch erschreckend wie sehr einem von beiden Seiten im Rahmen der Moderation teilsweise vorgehalten wurde, dass  man ihre Seite mehr moderiert. Eigentlich ja ein gutes Zeichen, wenn beide Seiten meckern. Leute haben sich auch beschwert, dass ich beispielsweise Gastartikel verlange ohne den Autoren etwas von den Werbeeinnahmen dieses Blogs abzugeben, dass würde ja nur mir nutzen. Ich erziele keinerlei Einnahmen durch diesen Blog, Werbung schaltet nur WordPress selbst, aber das ist vielleicht auch nicht für jeden ersichtlich.

Schade fand ich es mitunter, wie Diskussionen abgeglitten sind und teilweise zu bestimmten Zeiten schon beim ersten Kommentar. Mitunter hatte ich mich auf ein Feedback zu meinem Artikel gefreut, wollte dort andere Meinungen oder andere, zusätzliche Argumente hören oder (wie jeder Autor) ein Lob für eine gute Argumentation nur um dann eine erneute Diskussion über Kulturmarxismus zu lesen. Aber letztendlich müssen eben auch die geführt werden.
Gerade weil die Diskussionen so ausarteten und weil Leute auch ganz andere Sachverhalte einbringen wollten kam es dann zum (dem Konzept nach von der Mädchenmannschaft geklauten aber hier wesentlich besser angenommen) Selbermach Samstag, der dann um den Selbermach Mittwoch erweitert wurde.

Ich freue mich, dass aus „Alles Evolution“ eine gewisse Anlaufstelle geworden ist und der Blog einige Bekanntschaft erreicht hat. Es freut mich auch, dass er einige Leute dazu gebracht hat, selbst einen Blog zu betreiben, am meisten freut es mich, dass ich Lucas Schoppe dazu inspiriert habe, aber ich hoffe auch andere. Es freut mich, dass auch Feministinnen hier diskutiert haben und diskutieren, etwa  Lucia,  Starosczyk, Robin, Onyx , Maren, Semikolon etc. Und auch das nichtfeministische Frauen hier diskutiert haben, von Anna Nühm bis Erzählmirnix. Das hat nachgelassen, was zum einen damit zusammenhängt, dass „Mein-Feminismus-Feministinnen“ es schwer haben einzusteigen, weil wir die Argumente schon durchhaben und radikalere intersektionale Feministinnen ja nicht mit anderen diskutieren dürfen, weil sie damit anderen Meinungen Raum geben.

Aber ich freue mich ausdrücklich über jede Person mit anderer Meinung, die sich hierher verirrt und sich „traut“ hier in eine Diskussion einzusteigen. Ich versuche nach wie vor jede Diskussion in der Moderation sachlich zu halten und neue Kommentatoren aufzunehmen und hier willkommen zu heißen und ihnen deutlich zu machen, dass sie auch mit anderen Meinungen hier diskutieren können und ihre Argumente vorbringen können.

Wer noch Gastbeiträge zum Jubiläum schicken will, der kann das gerne tun. Ich freue mich auf eure Sicht auf die letzten 10 Jahre und würde eine Darstellung, wie ihr „Alles Evolution“ erlebt und wahrnehmt sehr interessant finden. Wer keinen Gastartikel schreiben will, dem stehen dafür natürlich auch die Kommentare offen.

Auf Alles Evolution, auf euch, meine lieben Leser und Kommenatoren! Möge die Diskussion auch in Zukunft stets lebhaft und sachlich sein!

 

76 Gedanken zu “Bloggeburtstag: 10 Jahre „Alles Evolution“

  1. AE ist das einzig funktionierende Debattenforum, an dem ich je teilgenommen hab.

    Ihm ist zu verdanken, dass ich diesen Tweet sehr witzig finde:

    Insofern: Mille Grazie
    (oder welche südländische Sprache du auch immer bervorzugst)

  2. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!

    Auch bei mir hat dieser Blog wesentlich dazu beigetragen, dass ich irgendwann die rote Pille fand.

  3. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die viele Arbeit, das Engagement und die Bereitschaft, eine Debattenkultur mit gegensätzlichen Ansichten zuzulassen.

  4. Alles Gute zum Geburtstag! 🙂
    Ich weiß gar nicht mehr, wann und warum ich eingestiegen bin, aber dieser Blog hat auf jeden Fall mein Leben verändert, so wie auch das des Betreibers.
    Wir hatten hier anregende Diskussionen, erbitterte Auseinandersetzungen und sich langsam herausschälende Gemeinsamkeiten – Wandlungen eben.
    Erinnert sei an die, die auf diesem Weg nicht mehr mitgehen können: Alexander Roslin, Wolfgang Wenger und Fiete.
    Auf diesen Blog und alle, die hier mitdiskutiert haben und werden; also auf die nächsten 10 Jahre!
    Cheers.

    • „…nicht mehr mitgehen können: Alexander Roslin…“

      Entschuldigung für die Nachfrage, aber das klingt, als ob Roslins Schicksal bekannt wäre ?! Ich dachte bislang nur, er sei verschollen.

  5. Herzlichen Glückwunsch zum Zehnjährigen! 🙂 Auch ich habe hier im Verlauf langer Diskussionen vieles dazugelernt! Bravo, bravo! Continuez!

    Bis der Blog volljährig wird, wird die »Organisation MGTOW« das Land regieren!! 😀

    • Aber selbstverständlich! 🙂
      Zusammen mit unseren großartigen Schwesterpartei, der Kommunistischen Partei Chinas.

      Von dieser soll ich übrigens ausrichten, die neueste Erkenntnis ist, an der Verbreitung des Virus haben die Neger Schwarzen doch keine Schuld. Also noch einmal: Es waren nicht die Afrikaner!
      Es waren US-Streitkräfte, die aus amerikanischen Bio-Laboren bei einer militärischen Übung z.B. via Italien das Virus nach China eingeschleppt haben und Beweis sind die verdächtigen Toten nach dem Konsum von E-Zigaretten, die in den USA nicht ansteckend waren. Aber in China. Was beweist, wie perfide der Plan der Ausländer ist.

      Ich hatte ihnen damals schon gesagt, das wäre eine saudumme Idee und würde nur für schlechte Presse sorgen. 😦

  6. Auch von meiner Seite ganz herzlichen Glückwunsch! Ich wundere mich manchmal, wie du das zeitlich hinbekommst, denn letztlich ist es sehr viel Arbeit, all die Artikel zu schreiben.

    „.. hier .. auch ein gemeinsamer Wissensschatz erarbeitet worden ist ..“

    Das ist insofern richtig, als durch die vielen wissenschaftlichen Publikationen und andere Quellen, die besprochen worden sind, und durch die Beiträge der Mitdiskutierer relativ viel Wissen in vielen Köpfen entstanden ist. Im Laufe der Jahre waren das sicher mehrere tausend Personen, die etwas dazugelernt haben. Andererseits ist extrem frustrierend, daß all dieses Wissen bei diesen Personen politisch und medial weitgehend unwirksam ist. Eine ganze Generation von Feministinnen hat es geschafft, die Politik und die Medienlandschaft, ferner die Universitäten, weitgehend zu unterwandern und kann Falschwissen und Desinformation in viel größerem Maßstab unters Volk bringen. Angefangen bei großformatiger Propaganda wie dem EPD, der Anti-Wissenschaft Gender Studies, bei der Genderisierung der Sprache als Unterwerfungsgeste unter die Ideologie usw. usw.

    Diese „Erfolge“ liegen natürlich daran, daß man sich in politischen Machtstrukturen hochgekämpft hat. Dabei spielt Wissen, sofern es überhaupt eindeutig und zuverlässig genug ist, nur eine untergeordnete Rolle. Man findet immer irgendwelche Studien, die die eigene politische Agenda alternativlos machen. Insofern kann man glaube ich die feministischen Blogs nicht vergleichen mit der Masku-Szenerie: die feministischen Blogs waren immer nur eine Begleiterscheinung von politischem Aktivismus, der auf Machtgewinn zielte. Das beste Beispiel ist Juliane Leopold, lange Zeit Herausgeber von kleinerdrei.org, seit 2018 tagesschau.de-Leiterin, also in einer ganz enormen medialen Machtposition. Dort macht sie die einflußreichste Nachrichtenquelle in Deutschland zu einer feministischen Propagandaschleuder. Einen vergleichbaren männerseitigen Marsch durch die Institutionen kann ich nicht entfernt erkennen.

    Insofern bleibt viel zu tun und zu hoffen, daß irgendwann und irgendwie mehr Konsequenzen auf der politischen Ebene aus diesem und den benachbarten Blogs folgen.

    • Der Feminismus hat einen strukturellen Vorteil. Die moderne Gesellschaft hat „Gleichheit vor dem Gesetz“ als Prinzip. Vor allem den Männern ist aber genetisch zusätzlich eingepflanzt, Frauen zu beschützen.
      In der Summe kommt IMMER eine Bevorteilung der Frauen raus.

      • Nicht nur genetisch, sondern auch ansozialisiert.
        Das sieht man an Jungen und Männern, die trotz aller Belege und Beweise nach wie vor glauben, Mädchen und Frauen wären benachteiligt. Und das bezieht sich nicht nur auf „unsere moderne“ Gesellschaft, sondern auch auf die der angeblich patriarchalen Frauenunterdrückungsgesellschaften.
        Denn selbst in den bösen islamischen Ländern gibt es praktisch nie eine echte Frauendiskriminierung.
        (Bspw. werden Männer härter bestraft, müssen Frauen versorgen usw.)

        • Ohne die genetisch angelegte Bereitschaft, Frauen zu bevorzugen wäre die Sozialisierung so (ausgeprägt) nicht möglich. Wie immer, in „Nurture or Nature“ ist es eigentlich das Boole’sche „und“.

      • „Der Feminismus hat einen strukturellen Vorteil. … den Männern ist aber genetisch zusätzlich eingepflanzt…“

        Das klingt eher nach einem biologischen Vorteil, der immerhin bei der feministischen politischen Machtergreifung insofern nützen kann, als „die Männer“ (MGTOWs ausgenommen) kaum Widerstand leisten. Man muß aber trotzdem erst einmal aktiv werden und die eigenen Truppen motivieren. Das ist den Feministinnen mit der Etablierung der Opferstatuskultur gut gelungen.

        In dem Kontext, und weil wir gerade irgendwie 10 Jahre Rückschau machen, ist für mich Microaggression and Moral Cultures von Bradley Campbell und Jason Manning eine der wichtigsten Publikationen bzw. Augenöffner der letzten 10 Jahre gewesen. Auch wenn soziologische Modelle der Gesellschaft immer sehr vereinfachend und keine naturwissenschaftlich präzisen Modelle sind, ist die Präzisierung der Opferstatuskultur von Campbell / Manning mMn extrem hilfreich, um die heutige feministische Gesellschaft zu verstehen. Übrigens auch den Aufstieg des Transaktivismus, der den Feminismus in große Erklärungsnöte bringt.

  7. Auch von mir vielen Dank und herzlichen Glückwunsch!
    Besonders aufschlussreich waren die Diskussionen so mancher Studien und deine Erlebnisse zu Pickup.
    Gastartikel kann ich leider nicht bieten. Weiterhin alles Gute!

  8. Vielen Dank für diesen Blog, der, neben Arne Hoffmanns Genderama, meine Sicht der feministischen Welt stark geändert hat. Einstieg und Auslöser waren damals zwei Punkte: Der Kachelmann-Skandal und mein verletztes Gerechtigkeitsgefühl: Wieso gab und gibt es Frauen-(Gleichstellungs-)Beauftragte, wenn doch die Männer in (m)einer Behörde bereits deutlich unterrepäsentiert sind?
    Ich hoffe, dieser Blog bleibt noch lange erhalten!
    Mit geht es nicht nur um Wissens- und Erkenntnisvermittlung, sondern auch darum zu wissen, dass ich mit meine Sicht auf die feministische Welt nicht allein bin und dass man auch als Linker dem aktuellen Femismus kritisch gegenüberstehen darf. Dafür danke ich hier ausdrücklich den hier regelmäßig postenden „Bloglinken“, insbesondere auch Crumar.

  9. ich bin hier nur stiller mitleser, dies aber regelmässig. ich finde die qualität und fülle der themen einzigartig. sie haben meinen horizont wesentlich erweitert. vielen dank für diese tolle arbeit! und herzliche gratulation.

  10. Auch von mir Gratulation zu der Leistung und dem Durchhaltevermögen.

    Viele Blogs kamen und gingen in diesen 10 Jahren, aber AE ist über die Jahre – nicht zuletzt durch die Kontinuität und die konsequente Frequenz (Jeden Tag mindestens einen Artikel) – eine echte Institution geworden.

    Und inzwischen durch die konsequent liberale Kommentarpolitik auch eine Oase der Meinungsvielfalt in der publizistischen Wüste.

    Hier wird Diversität nicht nur proklamiert, sondern auch gelebt. Da nimmt man dann gerne auch die „Spielverderber“ hin, die kommentarlos (im Kommentarbereich!) stundenlange englische Talk-Videos posten oder andere, die genauso kommentarlos (!) schön verteilt fünfhundert Fundstücke von der Twitter-Müllhalde abladen.

    In diesem Sinne: Vielen Dank und weiter so 🙂

  11. Pingback: Bloggeburtstag: 10 Jahre „Alles Evolution“ — Alles Evolution – Nicht-Linke Blogs

  12. Auch von mir herzlichen Glückwunsch.
    Schon irre, wie sich die Welt und Deutschland in den letzten 10 Jahren verändert haben. Und wenn ich dann nochmal 5 Jahre zurückgehe, zum Ende der Schröderzeit, als Gender gesellschaftlich noch ein komplett unbekanntes Konzept war….
    Früher war nicht alles besser, aber vieles.

    • War es nicht – oder aber auch doch.

      Hier könnte meine Werbung stehen – tut sie aber nicht. 😉
      https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2020/02/schwarzbuch-feminismus-subskriptonspreis.html
      Bestellt, geliefert und gleich schon mal die ersten 50 Seiten gelesen.
      Ja, Gender und Feminismus waren gesellschaftlich relativ unbekannt, Frauenbevorzugung gibt es aber tatsächlich schon seit Jahrzehnten. (Bspw. Wehrpflicht nur für Männer, wobei Frauen niemals zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden können.)

      Interessant dabei finde ich dabei einen Umstand. Ich habe einfach mal recht weit hinten nachgeschlagen und überflogen. Während ein „Kapitel“ (jeweils ein feministisches Jahr) in den 60ern und 70ern meist in 4-5 Seiten abgehandelt war, umfassen aktuellere Jahre deutlich mehr (geschätzt min. das Doppelte) an Seiten.

  13. Ich bin eigentlich dankbar dass es solche Blogs hat, zumal ich eben keine Zeit hätte so einen zu betreiben. Also vielen Dank an Christian.
    Andere Ansichten?

    Wie ihr vielleicht wisst wird männer.ch von manndat.de kritisiert die „Handlanger der Frauenpolitik“ zu sein. Und ich sehe das Teilweise auch so. Darum habe ich die angeschrieben.

    In eine „kleine“ Diskussion mit einen der Betreiber von männer.ch wurde mich das Buch «die Männliche Herrschaft» von Pierre Bourdieu empfohlen. Und ja, ich werde mich dieses Buch mal durchlesen.

    • „Die männliche Herrschaft» von Pierre Bourdieu ist a. ein schwaches Buch von ihm und b. ist es nur durch den Satz (normaler rechter Rand bei Suhrkamp 1 cm, hier 1,5 cm) überhaupt auf 210 Seiten aufgeblasen worden. Was den überzogenen Preis rechtfertigen soll und mich extrem geärgert hat.

      Seine Untersuchung beschränkt sich auf die Kabylei – das ist eine Bergregion in Algerien.
      Wieso? Nun, in den „1960er (!!!) Jahren setzte sich der Soziologe Pierre Bourdieu in ethnografischen Studien zur Kabylei mit dem Geschlechterverhältnis“ auseinander. (Wikipedia)
      Nicht weil es also sinnvoll war, sondern weil er diese Studien verwursten konnte – aber selbst in Frankreich erschien sein Buch erst 1998.

      Er behauptet, es handle sich um „eine paradigmatische Realisation der mediterranen Tradition“ – man könne also die Befunde auf bspw. Griechenland, Italien, Spanien, Ägypten, die Türkei ausdehnen.
      Liest man jedoch die Verhaltensvorschriften, die er im Buch bespricht, wird oft die Ableitung aus dem Koran deutlich, welche wiederum gebrochen werden durch Gebräuche einer archaischen Gesellschaft.
      Womit die katholischen/orthodoxen Länder in der „mediterranen Tradition“ bereits wegfallen und moderne Gesellschaften ohnehin.
      Was bedeutet, er kann seinen Anspruch überhaupt nicht einlösen.

      Seine völlig unkritische Übernehme von feministischen „Thesen“ und „Erkenntnissen“, die er einfach versucht, in sein Schema der „symbolischen Herrschaft“ einzupassen, führt zu schreiend komischen Sätzen (ich müsste mal ein paar heraussuchen).
      Ich würde mir das Buch mit heutigem Wissen bestenfalls gebraucht kaufen und mit Vorbehalt lesen.

      • @ Crumar

        „„Die männliche Herrschaft» von Pierre Bourdieu ist a. ein schwaches Buch“

        Ja, ein schwaches und schlechtes Buch.

        Allerdings vermutlich das einzige schlechte Buch von Pierre Bourdieu.

        Der ansonsten seinen hohen Status als Klassiker der Soziologie m.E. zu Recht hat und fast immer sehr lesenswert ist.

        Daher würde ich Paplo eher empfehlen es mal mit einem anderen Buch von Bourdieu zu versuchen.

        • Aber auf jeden Fall ist Bourdieu ein Klassiker und „Die feinen Unterschiede“ noch immer großartig.
          Gerade deshalb fällt „Die männliche Herrschaft“ im Vergleich so auf, weil nämlich ab.
          Ich wusste, es würde sein Kniefall vor dem Feminismus sein, aber dass er so kritiklos richtig alberne feministische Thesen übernehmen würde, hätte ich nie für möglich gehalten.

      • Siehe auch die interessante Diskussion zu Pierre Bourdieu in diesem Strang:

        https://allesevolution.wordpress.com/2017/06/07/selbermach-mittwoch-116-07-06-2017/

        Ich empfehle hier insbesondere die Ausführungen von Djadmoros – ein schönes Zitat von ihm:

        „Schieb‘ mir eine Vereinbarung ‚rüber, auf der steht: »›Die männliche Herrschaft‹ ist ein gnadenlos schlechtes Buch«, dann unterschreibe ich die sofort! Wenn Du mir aber eine Vereinbarung ‚rüberschiebst, auf der steht: »Bourdieu ist ein gnadenlos schlechter Soziologe«, dann unterschreibe ich die nicht, sondern erkläre Dich feierlich zum Dilettanten!“

        • Ein Gastartikel zu bourdieu würde mich sehr interessieren. Mir scheinen seine Thesen dass typische Problem zu haben, dass er einfach Zusammenhänge annimmt, die er aber nicht belegen kann (und dabei die biologischen Grundlagen natürlich ignoriert)

          • Das ist schlicht nicht richtig.
            Seine Erkenntnisse basieren auf empirischer Sozialforschung.
            Das ist ja der Clou von „Die feinen Unterschiede“ – du bekommst ständig Tabellen um die Ohren gehauen, in der er Ergebnisse präsentiert, wonach „Geschmack“ keinerlei biologische Grundlagen haben kann, sondern auf die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht/Klasse hindeuten.
            Am Rande: Ein Problem des Buchs in seiner Darstellungsweise ist, er versucht 3D-Erkenntnisse 2D abzubilden. Man müsste wirklich „sozialen Raum“ dreidimensional nachbilden, um ihm gerecht zu werden.

          • Die Frage ist doch warum wir Hierarchien haben und warum wir gruppenzugehörigkeit ausgestalten.
            Wie die konkrete Ausgestaltung dann stattfindet mag Kultur sein, aber was soll das groß bedeuten?
            Es werden gewisse costly/honest Signals verwendet werden und auch das folgt regeln.
            Aber was soll die Wichtigkeit der jeweiligen Zeichen letztendlich sozial sein? Was erklärt das?

          • Bourdieu ist einer der interessantesten und lohnendsten Autoren der letzten Jahrzehnte. Es dauert ein bisschen, bis man sich in die Grundlagen eingelesen hat – aber auch nur ein bisschen, nicht ewig.

            Ich kenne insgesamt kaum eine Theorie, die so gut geeignet ist wie die von Bourdieu, damit auch empirische Forschung zu betreiben. Deshalb finde ich, wie Crumar, den Vorwurf nicht richtig, dass er belegfrei agiert.

          • „wonach „Geschmack“ keinerlei biologische Grundlagen haben kann“

            Dieser Satz ist in dieser Form schlichtweg falsch.

            Es ist biologisch unmöglich, dass Menschen an hochkonzentrierter Buttersäure mehr Geschmack finden als an Vanilleeis.

          • @Christian

            Man merkt manchmal, dass du weder in der Soziologie, noch in der Industrie zu Hause warst und bist. 😉

            „Wie die konkrete Ausgestaltung dann stattfindet mag Kultur sein, aber was soll das groß bedeuten?“

            Der Unterschied zwischen „Konsum+Geschmack“ im Feudalismus und im Fordismus ist gewaltig und bedeutet eigentlich alles.
            Dass irgendetwas „Regeln“ folgt ist trivial, Bourdieu erklärt, wie und warum sie gesellschaftlich entstanden sind und wie sie in einer sozialen Schicht mit welcher Absicht und mit welchen Folgen wirken.

          • Wie und warum sie entstanden sind erscheint recht klar.
            Klare Hierarchien und klare gruppenzugehörigkeiten verhindern Streitigkeiten und erleichtern Zusammenarbeit.
            Aber das sind doch nur Begleiterscheinungen.

            Hierarchien und Gruppen stecken natürlich biologisch in uns. Erkennt er das an? Oder spielt es aus seiner Sicht keine Rolle? Warum nicht?

            Wie gesagt: einen Artikel dazu würde ich interessant finden

          • @crumar

            dass ich das „keinerlei“ in deinem Satz ad absurdum geführt habe, liegt *unterhalb* meiner Möglichkeiten?

            Oder dass ich den ewigen Zwist „Es ist ALLES biologisch“ – „Nein, es ist ALLES soziologisch“ so lächerlich finde?

          • @only me

            „Es ist biologisch unmöglich, dass Menschen an hochkonzentrierter Buttersäure mehr Geschmack finden als an Vanilleeis.“

            Es handelt sich erstens bei „hochkonzentrierter Buttersäure“ und „Vanilleeis“ um Kulturprodukte.
            Vor der Entdeckung Amerikas war es in Europa niemandem bekannt, dass es Vanille überhaupt gibt und „Buttersäure“ ist eine Begleiterscheinung des Verderbens von Butter. Auch ein Kulturprodukt.
            Dass diese zudem nach Erbrochenem riecht, macht es einfach, solche Lebensmittel zu identifizieren und zu meiden.
            Womit sich die biologische Komponente der Erklärung auf: „Meide Dinge, die wie deine eigenen Ausscheidungen riechen und möge Dinge, die süß schmecken!“ erschöpft.
            Was nicht erklärt, warum die Hauptproduzenten inzwischen gar nicht mehr in Amerika ansässig sind und Menschen bereit sind, mehrere hundert Dollar für ein Kilo Vanille zu bezahlen.
            Kurz: Alles, was tatsächlich interessant ist, erklärt die Biologie gerade nicht.

            Zweitens ist damit gemeint, dass sich Bourdieu im umfassenden Sinne für „Geschmack“ interessiert – Musik, Kunst, Literatur, Politik, Inneneinrichtung, Kleidung, Sprache etc. (aber auch Nahrungsmittel) und diese wiederum in Bezug auf die konkrete soziale Lage der Individuen setzt, die sich mit diesem „Geschmack“ darstellen und abgrenzen.
            Es handelt sich also nicht nur um ein oder mehrere „costly signals“, sondern um einen „kulturellen Code“, der einem – wie wir sagen würden – „gewandten Auftritt“ zugrunde liegt, welcher „gesendet“ (nicht nur sprachlich, sondern ebenfalls körperlich) und wahrgenommen wird. Sehr spannend.

          • @Christian:

            »Die Frage ist doch warum wir Hierarchien haben und warum wir gruppenzugehörigkeit ausgestalten.
            Wie die konkrete Ausgestaltung dann stattfindet mag Kultur sein, aber was soll das groß bedeuten?«

            Es gibt ganz grundsätzlich zwei Arten von Hierarchien und zwei Arten von Gruppenzugehörigkeit, an denen man die Bedeutung von »Kultur« aufzeigen kann:

            Menschheitsgeschichtlich ursprünglich ist die Kleingruppe, d. h. der Sippen- und ggf. Stammesverband. Dessen Ordnung geht direkt aus evolutionären Voraussetzungen hervor, deswegen ist es hier auch sinnvoll, evolutionspsychologische Ideen anzuwenden: die geschlechtsspezifische soziale Arbeitsteilung (der Mann am Perimeter, die Frau im beschützten Zentrum, Großwildjagd vs. Kleintierjagd und Sammeln, Ackerbau vs. Gartenbau etc.), die unterschiedlichen Arten der Hierarchiebildung bei Männern und Frauen (»Wettstreit« vs. »Krabbenkorb«), die Partnerwerbung mit »costly signals« u. ä., außerdem die scharfe Trennung zwischen Ingroup und Outgroup bzw. Binnenmoral und Außenmoral.

            Für solche archaischen Lebensbedingungen ist homo sapiens evolutionär ausgelegt. Was in diesem historischen Stadium »Kultur« ist, ist dem evolutionspsychologischen »Antriebskostüm« noch sehr nahe.

            Irgendwann war die Altsteinzeit dann halt zu Ende.

            Jetzt kommt es – Klimawandel, neue Technologien und Nahrungsgrundlagen, Seßhaftigkeit – zu Bevölkerungsverdichtungen. Wäre der Mensch hier auf sein evolutionspsychologischen Antriebskostüm beschränkt geblieben, hätte er (also wir) niemals eine höhere Zivilisation entwickelt, sondern wir hätten uns bei jedem Komplexitätswachstum gegenseitig in die Altsteinzeit zurückmassakriert. Was zwar evolutionär ermöglicht wurde, aber nicht evolutionär determiniert ist, ist die Sprache und die Möglichkeit, mit ihr beliebig komplexe symbolische Formen zu kombinieren, mit deren Hilfe wir Erfahrung in Erkenntnis transformieren können.

            Auf diese Weise haben wir Institutionen ausgebildet, die den Horizont der Kleingruppe und der Binnenmoral überschreiten. Und indem dadurch die Größe der sozialen Gruppen dramatisch gesteigert werden konnte, kam es zu einer Differenzierung zwischen anschaulichen und anonymen sozialen Beziehungen, deren letztere nur noch über symbolische Abstraktionen zugänglich waren.

            Jetzt ist die Entstehung von »Hierarchie« keine evolutionspsychologisch basierte Gruppendynamik im Sippenverband mehr, sondern (parallel zu den nunmehr entstehenden Eigentums- und Reichtumsdifferenzierungen) eine Hierarchisierung solcher ganzer Gruppen. Um eine solche Hierarchie zu stabilisieren, sind Ideen notwendig, die innerhalb der isolierten Kleingruppe niemandem eingefallen wären: die Idee zum Beispiel, die mächtigste Sippe und ihren Chef zu vergöttlichen. Das ermöglicht dann auch, ein Territorium politisch zu integrieren, auf dem sich die lokalen Kleingruppen und Sippenverbände vor Ort niemals gegenseitig kennenlernen, zum Beispiel von den Nilkatarakten bis zum Nildelta. Vermittelt wird durch eine mittlere Ebene der Hierarchie, die Gaufürsten.

            Eine solche Ebene der delegierten Herrschaft und des delegierten Gewaltmonopols durch eine mittlere Hierarchieebene verlässt den Boden dessen, was evolutionspsychologisch vorbereitet war. Es ist ein gänzlich neuartiges »kulturelles Konstrukt«. Was auch bedeutet: es kann wieder zusammenbrechen (wie zum Beispiel am Ende des ägyptischen Alten Reichs). Wenn man »Zivilisation« als die Ebene solcher kulturellen Konstrukte definiert, dann ist die Schicht der Zivilisation sehr dünn und kann sehr schnell in den Zustand der Barbarei (also der massakrierend aufeinander losgehenden Kleingruppen) zurückfallen.

            Die Art, wie wir »Hierarchien haben« und »Gruppenzugehörigkeit ausgestalten«, ist eine völlig andere, je nachdem welche Komplexitätsstufe von sozialer Organisation wir betrachten. Für das Leben in Großgruppen oder gar in einer »Weltzivilisation« hat uns die Evolutionspsychologie rein gar nichts in die Wiege gelegt – außer der einen negativen Bedingung, der menschlichen Fähigkeit zur Symbolbildung eben keine Restriktionen aufzuerlegen.

          • @djadmoros: Vielen Dank für den Kommentar. Die Beschreibung der großen Linien für das besprochene Thema ohne endlose Zitate und ohne Verweise auf dieses oder jendes Buch, in dem die Theorie XY entwickelt wurde ist eine sehr angenehme Eigenschaft, denn es ist zum einen gut zu lesen und versetzt den interessierten Laien ohne unverhältnismässigen Zeitaufwand in die Lage, der Diskussion zu folgen. Das macht immer wieder Spaß.

          • @Werlauer:

            Danke! 🙂 Manche Themen haben den Vorteil, dass sie so ausufernd sind, dass man sie mit Literaturverweisen nicht in den Griff bekommt, ohne mindestens einen ganzen Blogpost dazu zu schreiben (ich weiß das, ich habe schon höchst literaturschwangere Blogposts produziert). 😀 Bei einem Kommentar darf man diesen Ballast mit gutem Gewissen beiseite lassen.

        • @djad

          „Was auch bedeutet: es kann wieder zusammenbrechen (wie zum Beispiel am Ende des ägyptischen Alten Reichs).“

          Komisch an der ägyptischen Geschichtsschreibung im Nachhinein ist auf jeden Fall, es ist eine einzige Erfolgsgeschichte.
          Bis auf die „Zwischenzeiten“ („intermediate periods“).
          Es gab nicht nur eine, es gab drei davon.

          Erste Zwischenzeit (2160–2055 v. Chr.),
          Zweite Zwischenzeit (ca. 1685–1532 oder 1528 v. Chr.)
          Dritte Zwischenzeit (1069–664/652 v. Chr.)

          Diese „Zwischenzeiten“ umfassen also maximal 95 Jahre, 157 Jahre, 417 Jahre = 669 Jahre, minimal 653.
          D.h. der Zusammenbruch der alten sozialen Ordnung hatte bei jeder „Zwischenzeit“ eine längere „Zwischenzeit“ zur Folge.

          • @crumar:

            Ja, in der Gesamtperspektive überwiegt der Eindruck der Kontinuität. Ägypten ist aber auch ein Sonderfall: ein schlauchförmiges Flusstal, links und rechts davon Wüste mit ein paar Oasen drin. Schwer zugänglich, und an den beiden Enden (Sinai und Nubien) leicht abzuriegeln. Im Vergleich dazu fliegen im benachbarten Mesopotamien schon sehr früh die Fetzen.

            Um so interessanter sind die »Zwischenzeiten«: in der ersten Zwischenzeit scheinen Klimaveränderungen ursächlîch gewesen zu sein, d. h. die Zentralregierung verliert an Legitimität, weil sie kein Garant für die Lebensmittelversorgung mehr ist. Dann gibt es ein gutes Jahrhundert lang Bürgerkriege, an deren Ende sich ein neues Zentrum durchsetzt (Theben anstelle von Memphis).

            Bis zur zweiten Zwischenzeit ist die „internationale“ Umgebung Ägyptens komplexer geworden, es kommt zu einer Periode der Fremdherrschaft: die Hyksos, die in Ägypten den Streitwagen einführen und nominell ganz Ägypten beherrschen, aber faktisch einem polyzentrischen Vasallensystem vorstehen. Die frühere »splendid isolation« ist im Eimer, der Weg zurück zu Autonomie und Einheit schwieriger. Die kollektive Erinnerung Ägyptens bringt die Erste Zwischenzeit auf den Begriff des inneren Chaos, die Zweite Zwischenzeit auf den Begriff der äußeren Bedrohung. Das Neue Reich betreibt dementsprechend erstmals systematisch „Außenpolitik“, insbesondere in Palästina, wo die Hethiter an Einfluss gewinnen. Der Weg zurück zur Einheit ist politisch anspruchsvoller.

            Die Dritte Zwischenzeit steht schließlich im Zusammenhang mit dem Zivilisationszusammenbruch des „Seevölkersturms“, der den gesamten Vorderen Orient betrifft, aber auch mit den Konsequenzen der religiösen Revolution unter Echnaton, der praktisch den alten Staatsgötterkult durch eine persönliche Sonnengott-Frömmigkeit ersetzt und das Land in einem Zustand des Kulturschocks hinterlassen hatte. In dieser langen Zwischenzeit funktionierte die lokale Herrschaft allerdings oft recht gut, nur der Zentralstaat fehlte, er war durch Funktionsverlagerung »nach unten« aber auch nicht mehr so alternativlos wie früher. Die Dritte Zwischenzeit enthält so gesehen weniger Chaos, als man aufgrund der zeitlichen Dauer annehmen könnte.

            Der Eindruck der Kontinuität entsteht wesentlich dadurch, dass sich die ägyptische Staatsideologie bei jeder Restauration auf die Modelle und Symbolwelten der Vergangenheit bezieht, auch wenn sich in Gesellschaft und Staat inzwischen Wesentliches geändert hat. Die Ägypter studieren ihre eigenen Archive und nehmen ältere Kult- und Staatssymboliken wieder auf. Die Spätzeit ist so gesehen eine »Renaissance«, in der Ägypten historisch bewußt die eigene zeitliche Tiefe und das eigene Altertum wiederentdeckt. Die ersten »Ägyptomanen« der Geschichte sind die (späten) Ägypter selbst. Andererseits hat diese letzte Gestalt staatlicher Einheit auch viel von Inszenierung.

            Danach bleibt (bis zur Christianisierung) nur noch Kultur und Ritus übrig, politisch ist das Land seit der Eroberung durch die Perser 525 v. Chr. nur noch Spielball und Vasall der orientalischen und mediterranen Großmächte.

          • „Der Eindruck der Kontinuität entsteht wesentlich dadurch, dass sich die ägyptische Staatsideologie bei jeder Restauration auf die Modelle und Symbolwelten der Vergangenheit bezieht, auch wenn sich in Gesellschaft und Staat inzwischen Wesentliches geändert hat. Die Ägypter studieren ihre eigenen Archive und nehmen ältere Kult- und Staatssymboliken wieder auf.“

            Das ist das Faszinierende an der Kultur. Bevor ich von den Unterbrechungen wusste, ging ich immer von einer kontinuierlichen ägyptischen Kultur ohne Brüche aus.
            Und auch jetzt bin ich immer noch überzeugt, dass es zumindest einen relativ hohen Grad an Kontinuität gegeben haben muss. Denn Kunst, Kultur und Schriftwesen konnten nur bestehen, wenn sie auch über die Chaoszeiten bruchlos getragen wurden.
            Welche Folgen es haben kann, wenn Kultur und Wissen nicht bewahrt werden, ist am Beispiel Europas nach dem Untergang Roms bestens belegbar.

            WIE schnell Wissen zu einer mythenumrankten Sage mutieren kann, habe ich am Beispiel der Erfindung des Dynamits vor gerade mal gut 100 Jahren gelernt. Einig ist man sich nur, dass es von Alfred Nobel östlich von Hamburg in einer kleinen Nitroglycerinfabrik erfunden wurde. Die einen sagen, er habe seine Versuche AUF der Elbe auf einem geankerten Kahn durchgeführt, andere berichten von einer Hütte am Elbufer, dritte sagen, es sei von seinen Arbeitern im Hamburger Hafen zufällig entdeckt worden.
            Für das Ergebnis ist das natürlich unwichtig, aber es zeigt, dass und wie schnell Wissen verlorengehen kann, wenn niemand es aktiv bewahrt.
            Anderes Beispiel ist das Experiment, eine mittelalterliche Burg (Guédelon bei ) mit zeitgenössischen Geräten, Verfahren und Mitteln nachzubauen.
            https://www.guedelon.fr/de/wir-uber-uns_103.html
            Von der „seriösen“ Wissenschaft mehr verspottet, denn belächelt, stellte man mit zunehmendem Baufortschritt fest, dass das Wissen, solche Bauten zu errichten eben nicht kontinuierlich bewahrt worden, sondern im Verlaufe der Jahrhunderte verloren gegangen war.

            In Ägypten muss es also trotz aller Brüche eine gewisse Kontinuität gegeben haben, die das Wissen über mehr als ein Jahrtausend bewahrt hat.

  14. Danke und herzlichen Glückwunsch von einem der täglich liest. Dein Blog hat meine Sicht der Welt erweitert und subtiles Unbehagen auf eine argumentative Basis gestellt. Dafür noch einmal vielen Dank!

  15. Ich gratuliere! Wie ich hier ursprünglich hinkam, weiß ich gar nicht mehr (war es im Rahmen von GamerGate?) und auch wenn ich hier in letzter Zeit eher selten bin und noch seltener kommentiere, freue ich mich, dass es diesen Blog gibt. Eine notwendige gemäßigte und für gewöhnlich unpolemische Stimme, wie es sie in der Geschlechterkramsache viel zu selten gibt. Wirklich schade, dass es kaum noch „Kontakt“ mit anderen Lagern gibt, wie er ja eigentlich erwünscht ist.

    Daher nochmal alle Achtung, nicht nur für die sagenhafte Produktivität und Hartnäckigkeit, mit der du den Blog gefüllt hast, sondern eben vor allem auch für die Sachlichkeit und Prinzipientreue, die du dir bewahrt hast.

    • (Und dass ich grad meinen eigenen Namen falsch geschrieben habe, führen wir einfach auf die rauschende Stimmung der Geburtstagsparty zurück. 😉 )

  16. Dazu gibt es auch von mir meinen herzlichsten Glückwunsch.
    Verändert hat sich mein Leben nicht wirklich, denn hergeführt haben mit Artikel von Manndat und Genderama. Ich wusste also schon um die Benachteiligung von Mädchen und Frauen in unserer patriarchalen Herrschergesellschaft.

    Tatsächlich bietet der Blog aber nicht nur Unterhaltungswert, sondern einiges an Wissen und Hintergrundinformationen, sowie Diskussionen, die auch gerne mal etwas kontrovers geführt werden dürfen. Wofür ich Betreiber und Kommentatoren danken möchte.
    In diesem Sinne wünsche ich mir auch noch mindestens weitere 10 Jahre maskulistische Erfolgsgeschichte.

  17. Zehn Jahre „Alles Evolution“.
    Wenn das keine Größe ist, was dann?
    In einer Zeit, in der professionelle Medienmacher sich wieder mal immer mehr im Gleichschritt üben, ist dieser/s Blog eine zunehmend wichtige Institution.
    Und sie ist deshalb ganz besonders wichtig, weil sie sich nicht im Formulieren von Hasstiraden und Definieren von Feindbildern erschöpft, sondern – manchmal zähneknirschend, aber immer doch folgsam – dem Anspruch folgt, sachlich zu bleiben und „Wissen“ zu belegen.
    Deshalb tummeln sich hier Rechte und Linke gleichermaßen, ohne sich gegenseitig zu zerfleischen und ohne den Blog in einem Sumpf aus gegenseitigen Beschimpfungen untergehen zu lassen – wie so viele Blogs und Foren vorher.

    Weiter so! Ich bin überzeugt, dass hier ein Fundus geschaffen wurde, aus dem noch Vieles geschöpft wird auf dem Weg in eine ECHTE Gleichberechtigung von Mann und Frau.

  18. Auch wenn ich aus Zeitgründen meist nur überfliegen und noch seltener kommentieren kann, schätze ich AE und schaue immer wieder herein, daher von mir ebenfalls herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die weitere Zeit.
    Ich habe mich schon in den 80ern mit dem Thema beschäftigt und um 2000 herum Arnes „Invisible Men“ und die „Rote-Männer-Infos“ gelesen, kam deshalb bereits mit einem gewissen Wissensstand zu AE, lerne aber dennoch immer wieder Neues durch die Kommentare hier hinzu und möchte in diesem Zusammenhang ebenfalls Crumar nennen, der es immer wieder schafft, bspw. die Manipulationen von Studien auf den Punkt zu bringen.

    @ Mario: Danke! 🙂

  19. Herzlichen Glückwunsch.
    Ich ziehe den Hut vor der Leistung täglich mindestens einen Artikel rauszubringen. Die Informationen, die hier gesammelt sind und werden, sind, da möchte ich den Vorkommentatoren ausdrücklich zustimmen, sind für mich einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Vielen Dank dafür und alles Gute für die Zukunft.

  20. Lieber Christian, herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum!

    Als ich anfing, hier mitzulesen (und ich hatte eine ganze Weile nur mitgelesen, bevor ich mich getraut hatte, etwas zu kommentieren), war das Blog neben Arnes Genderama die einzige Anlaufstelle, die ich finden konnte, um auch mal eine Alternative zu einer feministisch geprägten Geschlechterpolitik zu haben. Ich habe das schonmal aufgeschrieben: Das war für mich als Trennungsvater kurz nach der Trennung wirklich wichtig. Alle anderen Quellen, die ich damals fand, waren mir politisch so fremd, dass ich nichts damit anfangen konnte.

    Ich schicke Dir noch einen Gastartikel, der aber noch nicht fertig ist. 🙂 Bis dahin: Auf die nächsten Jahre!

  21. Auch von mir danke für deine harte und unermüdliche Arbeit!

    Du und Arne waren es, die in mir das Interesse geweckt haben mich mit grundlegenden Fragen zum Mann-Frau-sein zu beschäftigen. Auch wenn ich heute nicht mehr so oft mitlese wie früher so muss ich sagen, dass ich ohne euren Input mich nicht zu dem Menschen entwickelt hätte, der ich heute bin. Und das ohne jetzt zu übertreiben.

    Ich mein, seid euch das einmal bewusst: ihr kennt mich nicht und ich kenne euch nicht. Und doch habt ihr mich und mein Leben insoweit beeinflusst, als dass ich ohne Probleme behaupten würde, dass viele meiner Entscheidungen, vor allem in zwischenmenschlicher bzw. geschlechterlicher Hinsicht, auf das Wissen, das hier geteilt wurde und wird, basiert.

    Auch wenn die Bürde „geredpilled“ zu sein manchmal schwer auf einen lastet, weil es immerhin gilt eklige Wahrheiten zu akzeptieren und die nicht immer angenehm sind, so würde ich diesen Weg immer wieder gehen anstatt in einer Welt zu leben, wo ich mir über solche grundlegenden Fragen, wie sie hier behandelt werden, keine Gedanken machen zu müssen.

    Deshalb weiter so.

  22. Alles Gute zum Zehnjährigen und Danke für die viele Arbeit. Für einen Urlaub vierzehn Artikel auf einmal vorzubereiten ist schon echt krass.

    Mich interessieren vor allem die wissenschaftlichen Studien, die man ja bei den MSM nie so findet. Aber hier findet man immer auch interessante Beiträge, Buchempfehlungen und Links auf andere Seiten. Darüber hinaus wird hier keine noch so abwegige Meinung zensiert und es herrscht ein zivilisierter Ton und wenn, dann wird zumindest zivilisiert gepöbelt 🙂

  23. Glückwunsch und weiter so!

    „Mitunter hatte ich mich auf ein Feedback zu meinem Artikel gefreut, wollte dort andere Meinungen oder andere, zusätzliche Argumente hören oder (wie jeder Autor) ein Lob für eine gute Argumentation nur um dann eine erneute Diskussion über Kulturmarxismus zu lesen.“

    Dazu vielleicht etwas, was mir einige Male aufgefallen ist:
    du argumentierst im Artikel oft schon so vollumfänglich und erschöpfend, dass dem Publikum außer einem „das sehe ich auch so“ kaum noch Ergänzungen einfallen (zumal nur wenige Feministinnen sich in das raue Gewässer dieses Blogs getrauen, um zu widersprechen).

    Gelegentlich wäre es vielleicht besser, das Thema nur grob anzureißen, mehr Fragen zu stellen (um die Diskussion anzuregen) als schon Antworten zu liefern (die stattdessen dann im Forum ausgearbeitet werden könnten). Allerdings wärest du dann u.U. halt außen vor, wenn du es aufgrund deines Tagesgeschäftes nicht schaffst mitzudiskutieren.

    Jedenfalls Danke für den Blog und noch viel mehr für das Forum, ein Aufwand und Risiko, welches sich in diesen Zeiten nur wenige Blogger antun bzw. getrauen!

  24. Auch von mir noch Glückwunsch und Kraft zum Weitermachen,
    Bei aller Leistung des Blogbetreibers, sei nebenbei auch ein Dank an die vielen Kommentatoren gestattet, die in ihrer Vielfalt verhindern das hier es zu Filterblase wird.
    Man hat ja eher den Eindruck, das die, die sich NICHT hier (oder andere ähnlich verdienstvollen Blogs) informieren in einer Filterblase leben.

  25. Glückwunsch! Auch von mir.

    Was ich hier sehr schätze: den hohen Stellenwert von Objektivität. Die Toleranz gegenüber widersprechenden Meinungen. Und die Unabhängigkeit von der Mainstream-Herde.

    Woanders werden zunehmenden unliebsame Meinungen als anstößig/schockierend/gehässig verboten bzw. unterdrückt.

    Auf erfolgreiche weitere Jahre!

  26. Alles Gute zum Zehnten!

    AE ist eine großartige Quelle von Wissen, Inspiration und Zerstreuung. Und das liegt nicht nur an Dir, Christian, der Du die Mammutaufgabe stemmst, den Blog seit nunmehr zehn Jahren durchgängig intensiv zu betreuen, sondern auch an den vielen Kommentatoren hier. Danke auch an euch! Und nochmal danke an Christian für Deine wirklich liberale Moderation der Kommentare, bei denen Du nur die allerübelsten aussortierst. Für wie bescheuert ich hier auch einige Kommentatoren halte (was sicher mindestens zum Teil auf Gegenseitigkeit beruht 😉 ), so schätze ich doch um so mehr die prinzipielle Möglichkeit zur Diskussion mit ihnen.

    Auf weitere zehn!

  27. Als ich hier aufschlug, hoffte ich konkret, jemand spezielles wiederzufinden.
    Einen Mann, ein wortgewaltiger Magier, weder Feminist noch Maskulist, überschwänglich im Guten wie im Schlechten.

    To cut a long story short: wir habens vor einigen Jahren nochmal kurz und heftig gegen die Wand gefahren. Seither hab ich eigentlich auch kein Interesse mehr an diesem Blog, er ist nur mehr eine meiner schlechten Angewohnheiten, die ich bemüht bin zu überwinden.

    Obwohls mir Alles in Allem sehr gut geht: die Lücke bleibt.
    Manche Menschen sind nicht zu ersetzen.

  28. Herzlichen Glückwunsch!

    Der von unserer männerorientierten Gesellschaft zweifellos geplante Jubiläumsumzug mit unzähligen Teilnehmern und weiteren Feiern überall in der patriarchalischen Welt wird dann bestimmt nach der Krise durchgeführt, oder?

  29. Von mir auch herzliche Glückwünsche zum 10. Geburtstag 🙂

    Entdeckt habe ich Alles Evolution über diesen Artikel, ich wollte mal einen Blog schreiben:
    https://allesevolution.wordpress.com/2013/05/11/tipps-zur-errichtung-eines-blogs/

    Das habe ich dann nie getan, aber hier so viele für mich sehr interessante Dinge gefunden, wie Pickup, Geschlechterunterschiede etc., die mein Leben eindeutig verbessert haben (da bin ich bei @Slavo). Ich fühlte mich tatsächlich, als hätte man mir die Matrix gezeigt (die Red/Blue-Pill-Metapher finde ich sehr passend).

    Ich habe nie Pickup betrieben, aber allein die für mich völlig neuen Kenntnisse von IoIs, Wirkung von Kleidung, besseres Verständnis weiblicher Zwänge etc. verbesserten mein Verhältnis zu Frauen massiv. Hätte ich nur gerne 15 Jahre eher gelesen 😉

    Auch wenn ich höchstens zweimal hier einen Kommentar abgelassen habe, lese ich trotzdem immer interessiert mit.

    Danke!

  30. Pingback: Wilde Kerle, weiches Wasser (Ein Gastbeitrag zur Festschrift zum zehnjährigen Bestehen des Blogs „Alles Evolution“) | Alles Evolution

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