Wie wird die Präsidentenwahl in den USA ausgehen?

Ab morgen wird gewählt, die Ergebnisse gibt es dann wahrscheinlich erst Mittwoch morgens. Hier schon mal eine Umfrage, was ihr zum Ausgang meint.

Ich halte alles für möglich. Ähnlich wie die AfD ist auch Trump schwer einzuschätzen und hat Protestpotential. Hillary Clinton hat das Glück, dass die FBI-Ermittlungen vorerst eingestellt worden sind, was es einigen Wählern vielleicht einfacher macht für sie zu stimmen und das weitere Glück, dass Trump eben für viele ein absolutes NoGo ist, während man sie zwar für korrupt etc hält, aber das letztendlich ja der Ruf aller Politiker ist.

Es dürfte auch interessant sein, ob Wikileaks noch etwas in die Runde wirft, was sich auswirkt.

 

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24 Gedanken zu “Wie wird die Präsidentenwahl in den USA ausgehen?

  1. Regen, Traufe, Pest, Cholera …

    Ach – und was auch immer irgendwer gegen irgendwen in den Topf wirft – waren die Folgen jemals verhältnismäßig? Die einen werden wegen Kleinigkeiten medial getötet (z.B. Brüderle), die anderen werden trotz Tötungen schön mit Steuergeldern versorgt (z.B. Wiesheu).

    Das Ergebnis wird ohnehin zum Kotzen sein.

  2. Es ist absolut unmöglich hier irgendwas vorherzusagen, aber ich würde 50cent auf Trump setzen. Könnte wieder der Brexit-Effekt ins Spiel kommen, heißt Trump wird besser mobilisieren und damit vielleicht sogar Staaten wie Michigan gewinnen.
    Wie es auch immer ausgeht, die Auswirkung auf das eigene Leben sind zu vernachlässigen.

  3. Maximaler politischer Schaden und damit das lustigste Ergebnis wäre, wenn keiner die Mehrheit im Electoral College hat. Darauf würde ich auch gerne wetten, aber das bietet keiner an, und alle Wettanbieter schweigen sich dazu aus, was sie mit „Gewinnen“ meinen.

  4. Ich bleibe unbegeistert aber optimistisch und tippe auf Clinton.

    Vermutlich aber recht knapp, so dass es wieder Ewigkeiten dauert, bis wir erfahren, wer nun gewonnen hat. Und in der Zwischenzeit werden beide Seiten nochmal schlimm vom Leder ziehen.

    (Möchte zugeben, dass ich schon ein morbides Interesse an einem Präsidenten Trump hätte und es er Gegenseite auch gönnen würde. – Nur gönne ich ihm wiederum auch keinen Sieg und die Folgen für die Welt sind mir auch zu unberechenbar.)

  5. Etwas zum (zeitlichen) Ablauf der Wahl:

    Heute werden nur die Wahlmänner gewählt. In 41 Tagen (19. Dez.) treffen sich dann diese in der Hauptstadt ihres Staates und wählen den Präsidenten. Im Prinzip müssen alle in einem Staat für den gleichen wählen, aber sie können sich durchaus anders entscheiden und als „faithless electors“ einen anderen Kandidaten wählen, was die Wahl noch kippen kann, wenn’s sehr knapp ist. Je nach Staat würden sie sich strafbar machen, aber es würde zählen.

    Ausgezählt werden die Stimmen aber erst am 3. Januar.

    Wenns also heute sehr knapp ausgeht, wird der Tanz wohl bis am 3. Januar weiter gehen.

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