Feministische Männer: Bitte öfter mal die Klappe halten!

Nadia Shehadeh, die auch bei der Mädchenmannschaft schreibt, hat eine Polemik über feministische Männer geschrieben, die gut in das sonstige Bild passt, welches Feministen anscheinend von Männern bzw. feministischen Männern haben

1. Der Keks-Feminist
Der Keks-Feminist ist auf der Suche nach ständigen Belohnungen beziehungsweise erwartet diese auch – und zwar immer dann, wenn er etwas (vermeintlich) Feministisches gesagt/getan/gedacht/erahnt hat. Teilweise ist sein Feminismus auch einfach nur ein Akt der Kapitalerhaltung oder -mehrung, und zwar meist im sozialen Sinne: Keks-Feministen bewegen sich nämlich oft in Umfeldern, in denen feministische Einstellungen zum Grundrepertoire des Alltagsdenkens gehören.

Der Keks-Feminist ist eine äußerst beharrliche Gattung: Wenn er merkt, dass er den Cookie nicht bekommt, beharrt er im Notfall auf Brot. Der Keks-Feminist ist so sehr davon überzeugt, dass seine Arbeit honoriert werden muss, dass er gerne auch den Bezahlfeminismus anvisiert, und zwar, indem er versucht, sich berufsfeministisch zu etablieren. Beliebte Berufsfelder sind dabei für ihn journalistische Arbeit oder am besten gleich Tätigkeiten als Frauenbeauftragter. Damit teilt er sich einen Posten mit dem nächsten Exemplar: dem Breitbein-Feministen.

Das ist glaube ich ein sehr häufiges Bild, welches Feministinnen von Feministen haben: Dass diese tatsächlich der Meinung sind, dass sie besser sind als andere Männer und eine entsprechende Behandlung verdient haben, nur weil sie Feministen sind. Aber das befreit sie eben nicht von ihrer Erbschuld. Es bleibt dabei, dass sie damit allenfalls etwas ihrer Schuld tilgen, aber ein Minus bleibt trotzdem stehen. Deswegen ist es durchaus verständlich, wenn die Feministinnen die Auffassung, dass man für etwas weniger Schulden als die anderen eine Belohnung verdient habe, vermessen sind. Man könnte diese Form des männlichen Feministen auch als „Virtue Signalling“ verstehen: „Schau, ich bin einer von den Guten, genau das, was du eigentlich suchen solltest, ich habe die passenden Qualitäten“

2. Der Breitbein-Feminist
Der Breitbein-Feminist gehört zur Gattung der männlichen Feministen, die sich überall breitmachen und Raum einnehmen müssen: auf Veranstaltungen, auf Demos, im Internet, in Expertengremien und überhaupt überall dort, wo Kameras, Mikros, Geld oder Aufmerksamkeit locken. Der Breitbein-Feminist gibt sich dabei nicht damit zufrieden, ein einfacher Publikumsgast zu sein, der hohlbrotig dazwischen quatscht – der Breitbein-Feminist braucht die Bühne.

Wenn niemand Lust auf den Breitbein-Feministen hat, lässt dieser sich trotzdem nicht davon abhalten, ins Rampenlicht zu drängen: Er wird versuchen, mit irgendeinem Marketing-Gag der Feminist der Herzen zu werden. So schreibt er ungefragt einen Blogeintrag oder ein Lied oder dreht ein Video, und das verpasst er dann der ganzen Welt.

Der Fehler des Breitbein Feminist ist, dass auch er vergessen hat, dass er aus Sicht der Feministinnen nicht Bestandteil der Gruppe ist, sondern allenfalls angeheuerter Söldner, bei dem man sich nicht sicher ist, ob er nicht doch ein Verräter sein wird und der mit Mißtrauen beobachtet wird. Er denkt er sei Teil der Gruppe und verhält sich entsprechend so, will die Sache nachhaltig fördern und meint, dass er sich ja als Gruppenmitglied besonders einsetzt und alles richtig macht. Tatsächlich verkörpert er aber für die Feministinnen immer noch den Barbaren, den man eigentlich nicht in der Gruppe haben will und sein Verhalten macht den Unterschied nur deutlicher: Ähnlich wie die barbarischen Hilfstruppen keine römischen Bürger waren ist auch er nur ein Ally. Und wenn er sich zu sehr in Szene setzt, dann verkennt er, dass er nicht Teil der Gruppe ist, keine Bürgerrechte hat, dass man gerade nicht will, dass er Führungsverantwortung übernimmt, weil man ihm nicht traut. Es wird damit nur deutlicher, dass er nicht Bestandteil der Ingroup, also ein potentieller Feind ist, und dann auch noch einer, der seinen Platz nicht kennt.

3. Der feministische Boyfriend
Diese Spezies ist vor allem im Umfeld von Heten-Feministinnen anzutreffen, dadurch aber nicht weniger unangenehm. Der feministische Boyfriend ist aus der Not heraus das unnütze Beispiel für »not all men« geworden, und zwar, weil auf ihn das »Alle Männer sind scheiße, nur mein Mann, der ist Feminist und deswegen total gut«-Theorem angewendet wird.

Ich möchte keine Schuld von mir weisen, auch ich habe schon in diesem Sinne operiert. Trotzdem darf nicht vergessen werden: Auch der Boyfriend einer Feministin gehört zum unnützen Krempel von »all men«, und nichts schützt ihn davor, ein hohlbrotiger Keks- oder Breitbein-Feminist zu sein.

Auch hier ein klassischer Konflikt: Für seine Freundin ist er „not all men“, weil sie ihn liebt. Sie mag es vielleicht sogar, wenn er etwas dominanter ist, weil sie es in einem anderen Kontext sieht. Für alle anderen ist er aber eben nach wie vor ein Mann. Und damit der potentielle Feind. Als solcher ist er, wie oben dargestellt allenfalls ein Ally. Weil er aber Einfluss bei einer der Ihren hat, die evtl. will, dass man ihm gut behandelt und ihn in dem Moment nicht als den Feind sieht, ist er weitaus schwerer zu kontrollieren.

4. Der feministische Mann, der gerne ein feministischer Boyfriend wäre
Diese Gattung ist solange ein Keks-Feminist, bis aus ihm irgendwann Kategorie 3 – ein feministischer Boyfriend – geworden ist. Es ist möglich, dass er nach Beziehungsende auf das Level »durchschnittlich frauenfeindlich-sexistischer Typ« zurückfällt. Aber bis dahin nervt er auch.

Er will also sozusagen einen größeren Keks. Man reicht ihm den kleinen Keks und er will gleich die Dose. Das geht natürlich erst recht nicht. Es sei denn sie will ihn. Aber das macht es für die anderen ja auch nicht besser.

5. Der feministische Sunnyboy-Klugscheißer
Auch diese Art von Feminist vereinigt gleich mehrere Typen in sich, ist aber in erster Linie davon überzeugt, dass die feministische Welt nur auf sein Wissen, seine Connections, seine Reichweite oder seinen Humor gewartet hat. Er ist überzeugt, dem Feminismus einen wichtigen Dienst zu erweisen, da er klüger, lockerer, überzeugender, wichtiger und lustiger ist als all die zermürbten, verbitterten, unwitzigen und strategisch unterbelichteten Feministinnen. Er glaubt, dass der Feminismus bisher nicht siegen konnte, da er mit seinen Spezialkenntnissen gefehlt hat. Deswegen ist auch dieser Feminist nutzlos.

Doppelt schlimm: Er verkörpert gleichzeitig ein klassisches Feindbild und wenn er es mit etwas Charm macht, dann kann das sogar auf einige Feministinnen wirken. Letztendlich ist er aber jemand, der das soziale Gefüge nicht anerkennt: Die Frauen oben, die Männer unten. Es muss also entsprechende soziale Dominanz ausgeübt werden, sonst ist sie ja nicht mehr die Alphafrau, die Oberhenne im Hühnerstall. Er muss also um so dringender auf seinen Platz verwiesen werden, selbst dann wenn er gute Arbeit machen sollte. Glücklicherweise ist ein solches Verhalten eben toxische Männlichkeit und damit gut ausschließbar.

Zum Abschluss: Der feministische Selbsttest
Sie sind ein Mann und Ihnen sind unliebsame Parallelen zu sich aufgefallen, als Sie diesen Text gelesen haben? Prima, das ist der erste Schritt in Richtung Besserung. Üben Sie sich zukünftig in Zurückhaltung und halten Sie öfter mal die Klappe, dann sind alle anderen schneller fertig. Sie können sich sinnvoll beteiligen, indem Sie feministische Arbeit durch Geldspenden, Care-Arbeit, Putzdienste und vor allem in den meisten Fällen durch eigene Unsichtbarmachung unterstützen.

Eine erste Lektion haben Sie vielleicht gelernt, wenn in Ihnen nun keine Enttäuschungs- oder Hassgefühle gegenüber der Autorin dieses Textes schlummern. Wenn Sie nun auch noch davon Abstand nehmen könnten, klugzuscheißen, wäre schon ein klitzekleines bisschen gewonnen. Und bis dahin: Gehen Sie allen Feminist_innen, die keine Cis-Männer sind, aus der Sonne. Danke!

Einfach akzeptieren, dass man als Feminist eben doch noch der Feind ist. Wer will da nicht mitmachen?

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77 Gedanken zu “Feministische Männer: Bitte öfter mal die Klappe halten!

  1. „sinnvoll beteiligen, indem Sie feministische Arbeit durch Geldspenden leisten. „Warum kann man fast alle Aussagen von Frauen reduzieren auf „Gib mir dein Geld aber erwarte keinen Sex und belästige mich nicht.“ ??

    Auch schön „eigene Unsichtbarmachung“. Aha Männer sollen bitte komplett weggehen nach dem Arbeiten und Zahlen.

    Falls Christian wiedee meint, ich spinne, Frauen fordern es hier wie immer ganz klar. Es will aber keiner sehen.

    • „Nadia Shehadeh, die auch bei der Mädchenmannschaft schreibt“

      Japp und wer wissen will wie Männer ticken, kann sich ja mal ansehen was der IS über Frauen schreibt und davon dann auf alle Männer schließen….

  2. Wie gut das ich kein Feminist bin. Dann trifft das alles nicht auf mich zu. Und wer nach diesem Artikel noch ein Feminist oder nur ein Boyfriend sein will ist selber Schuld.

    Und Boyfriend: Du hast das abwertende Heten-Feministinnen übersehen. Schon die sind nur zweite Klasse. Echte Feministinen sind lesbisch.

    Auch bezeichnet das es bei der „Zeitung für linke *Debatte* und Praxis“ keine Kommentarfunktion gibt.

  3. Etwa zur gleichen Zeit erschien in der Zeit ein Artikel, der Männer für den Feminismus anwerben sollte:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-02/feminismus-maenner-sexismus-gleichberechtigung-vorteile-lebensqualitaet
    (von mir hier besprochen: https://auschfrei.wordpress.com/2016/02/15/deutschland-braucht-mehr-feministen-ein-zeit-artikel/ )

    Lucas Schoppe hat auf Man-Tau die beiden Artikel wunderbar gegenüber gestellt:
    https://man-tau.com/2016/02/18/feministen-haben-besseren-sex-und-gehen-frauen-auf-den-keks/

    • Ich glaube es war Holger Zastrow von der FAZ der in einem Artikel über den Verein „Zartbitter e.V.“ einmal schrieb:

      „Sie wollen keine andere Männlichkeit, sie wollen gar keine Männlichkeit“

      Ich finde diese griffige Formel passt sehr als Zustandsbeschreibung des zeitgenössischen Feminismus.

      • Hieß der nicht Volker, der Zastrow?

        Und der Holger ist, glaube ich, so ein FDP-Chef in Sachsen.

        Ansonsten wird die Verfasserin des obigen Artikels von ihrem Vater in der Kindheit nur als Nutztier und emotionales Ausbeutungsobjekt behandelt worden sein.

        Der ganze verdrängte Haß, der sich in einer solchen Kindheit ansammelt, kommt nun im Gewande einer Ideologie zutage.

        Dazu müßte man sich aber mal die konkrete Kindheit dieser Person anschauen. Anders kann man nicht herausfinden, woher dieser Haß kommt und ob da eine Verbindung besteht.

        http://alice-miller.com

        Wer sich also nicht mir konkreten Menschen und ihrer Geschichte auseinandersetzen möchte, dem geht womöglich ein enormes Erklärungs- und Erkenntnispotential durch die Lappen.

        • „Wer sich also nicht mir konkreten Menschen und ihrer Geschichte auseinandersetzen möchte, dem geht womöglich ein enormes Erklärungs- und Erkenntnispotential durch die Lappen.“

          Auch wenn ich mich manchmal frage, ob Du wohl Alice Miller-Fanposter im Zimmer hängen hast; hier stimme ich Dir zu.

          Allerdings halte ich die These,

          „die Verfasserin des obigen Artikels von ihrem Vater in der Kindheit nur als Nutztier und emotionales Ausbeutungsobjekt behandelt worden sein.“

          für eine sehr gewagte Spekulation.

          Aber da gibt es soviele Erklärungsansätze und wir werden vermutlich nie erfahren was es gewesen sein könnte…

          Immerhin schimmert ja ein wenig Humor bei Lord Helmchen mit Titten durch…Ich finde, sie hat sich einen Keks verdient.

          Was meint ihr?

      • @Teardown

        Meintest du das aus dem Spiegel?

        Spezialgebiet des Vereins ist Jungenarbeit. Von dieser hat Dissens eine sehr eigene Vorstellung, denn es geht dabei auch darum, Jungs früh zu Kritikern des eigenen Geschlechts zu erziehen. Es gibt ein einprägsames Beispiel, wie die Gender-Theorie Eingang gefunden hat in die angewandte Pädagogik.

        So spielten Dissens-Mitarbeiter bei einer Projektwoche mit Jungs in Marzahn einen „Vorurteilswettbewerb“, an dessen Ende die Erkenntnis stehen sollte, dass sich Männer und Frauen viel weniger unterscheiden als gedacht. Es entspann sich eine heftige Debatte, ob Mädchen im Stehen pinkeln und Jungs Gefühle zeigen können, Sätze flogen hin und her. Am Ende warfen die beiden Dissens-Leute einem besonders selbstbewussten Jungen vor, „dass er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein Junge“, so steht es im Protokoll.

        Einem Teenager die Existenz des Geschlechtsteils abzusprechen ist ein ziemlich verwirrender Anwurf, aber das nahmen die Dissens-Leute in Kauf, ihnen ging es um die „Zerstörung von Identitäten“, wie sie schreiben. Das Ziel einer „nichtidentitären Jungenarbeit“ sei „nicht der andere Junge, sondern gar kein Junge“.

        http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html

      • Da können die schwulen Männer von Dissens schön ihre traumatische Kindheit reinszenieren. Man kann sich gut vorstellen, wie diese Männer von ihren Müttern gehaßt wurden und ihr Jungen-Sein als schuldhaft und schmerzvoll erlebten.

        Es ist völlig klar, daß solche Männer dann ihr Heil im Feminismus sehen. In etwas abgeschwächter Form trifft dies ja auch auf die Lila Pudel zu.

        Mir ist es ja immer wieder ein Rätsel, wie man es schafft, das Phänomen der Homosexualität derart unkritisch zu betrachten, wie das in unserer heutigen Gesellschaft geschieht.

        Diese Unterwerfung unter eine künstliche Moral ist schon ziemlich widerlich.

        PS: Teardown meinte wohl schon den Zastrow von den FAZkes. Ist ja auch unwichtig. Beide Blätter hatten, glaube ich, über diese Sekte berichtet.

        Der Artikel vom Zastrow hieß „Politische Geschlechtsumwandlung“.

        • Dass diese Männer Probleme mit ihren Eltern hatten (wofür Du keinerlei Beleg bringst), WEIL sie bereits in ihrer Kindheit anders (schwul) waren, kommt Dir natürlich nicht in den Sinn.

          Du zäumst das Pferd von hinten auf, verwechselst Ursache und Wirkung.

        • Dir fehlt im Übrigen auch völlig das Verständnis dafür, warum Gender-Theorien für bestimmte schwule Männer so anziehend sind.
          Kleiner Tipp: Norm, Normativität, Sehnsucht nach Normalität.

    • Das hast du richtig erfasst.

      Der Text erhält ja auch Terminus “Heten-Feministinnen” — Und wer benutzt den wohl? Richtig “Lesben-Feministinnen”.

      Als Zyniker glaube ich Ich das der Text soll wohl ehr Männer abschrecken soll ohne das die “Heten-Feministinnen” merken das sie zu einem Leben ohne Liebe verdonnert werden.

    • Wäre auch mal eine interessante Frage, in wiefern es Differenzen zwischen lesbischen und heter-Feminsitnnen gibt. Weiß jemand etwas darüber?

      • @el Mocho

        Ich würde vermuten, dass auf seiten der Lesben eher der Vorwurf kommt sich anzubiedern oder sich zu verbünden und zudem noch auf die Heteroprivilegierung zu verweisen. Zudem haben heterosexuelle Feministinnen natürlich auch eher das Problem, dass sie Kinder bekommen und dann eher in die traditionellen Rollen zurückfallen

  4. Sie hat im Kern recht!
    Feministen sind unglaublich peinlich und unglaublich nervig.
    Davon können so manche Männerrechtler ein Lied singen.
    Denn sie vertreten die Position derjenigen Radikalfeministinnen, die prinzipiell Männer ablehnen.
    Gemäßigte Feministinnen kommen ja mit Männerrechtlern ganz gut zurecht (und werden deshalb von den Radfems auch noch schärfer angegangen als Männer)

    Irgendwie erinnern mich diese Männer an die Antisuffragettinen und sie sind genauso absurd wie diejenigen Frauen, die in irgendwelchen Konservativen Grüppchen die Rückkehr zu einem quasi wilhelminischen Familien- und Frauenbild vertreten…..

  5. Ist jener, der diesen Text für bare Münze nimmt, nicht genau so doof wie jener, der glaubt, Roosh wolle wirklich Vergewaltigung in Privatwohnungen legalisieren?

      • „typisch“ wie in „Unter Feministinnen (und nur dort) gibt es vereinzelt welche, die etwas derartiges denken“

        Ich bin vorsichtig geworden, das für „typisch Feminismus“ zu halten, sonst sind mit gleichem Recht die Kommentatoren bei Heartiste „typisch Manosphere“

        Solche Auswüchse sind auf lustige Weise grotesk. Nicht in dem Sinne lustig, den die Autorin beabsichtigt hatte.
        Aber „typisch Feminismus“ ist eher die Überzeugung, dass Gerechtigkeit möglich ist, indem man sich ausschließlich auf die Situation von Frauen konzentriert. Der Text oben ist m.E. nur interessant, um zu diskutieren, was passiert, wenn die Basisüberzeugung lang genug in einer Echokammer rotiert.

        Aber wie gesagt: „Kuck mal, Mädchenmannschaft“ ficht die Mein-Feminismus-Feministin so wenig an wie „Kuck mal, Dworkin“

        • @only me

          „Aber wie gesagt: “Kuck mal, Mädchenmannschaft” ficht die Mein-Feminismus-Feministin so wenig an wie “Kuck mal, Dworkin”“

          das wäre schade. Es muss sie ja gar nicht persönlich angehen, es würde bereits reichen, wenn sie erkennen, dass das nicht in Ordnung ist und eine Gegenansicht oder Kritik an dieser Form des Feminismus äußern. Bei Dworkin kann man in der Tat recht leicht sagen, dass sie so nicht mehr vertreten wird (wenn sie auch den sexnegativen Feminismus durchaus mit geprägt hat und man da die Einflüsse auch noch merkt). „Männer sollten lieber die Klappe halten“ ist aber direkter Ausfluss der feministischen Theorie. Es ist tief verankert in dieser und es dort herauszubekommen würde schon erfordern, dass man die binäre einteilung in Opfer und Täter und/oder das Abstellen auf die Opferperspektive als allein zulässige Perspektive aufgibt.

          Beides wäre ein gewaltiger Fortschritt für den Feminismus

        • „das wäre schade.“

          Versuch’s doch mal. Sag doch mal zu Robin oder Margret oder Onyx: „Kuck mal, Mädchenmannschaft. Das sind ‚deine‘ Leute“ und berichte, welche Erkenntnis da einsetzt.

          „ist aber direkter Ausfluss der feministischen Theorie“
          ‚Das stimmt ja aber gar nicht. (Meinem) Feminismus geht es nur um Gleichheit!‘

          Ich weiß ja, worum es dir geht. In dieser Diskussion übernimmst du trotzdem die Rolle von Eric Idle links:

        • @only me

          „Versuch’s doch mal. Sag doch mal zu Robin oder Margret oder Onyx: “Kuck mal, Mädchenmannschaft. Das sind ‘deine’ Leute” und berichte, welche Erkenntnis da einsetzt.“

          Es würde mir auch reichen, wenn weniger mit der Geschlechterdebatte vetraute sagen würden, dass da ja wohl etwas falsch läuft und gedanklich den gegenwärtigen Feminismus anders einordnen. Ein „der Kaiser ist nackt“ Effekt.

          “ist aber direkter Ausfluss der feministischen Theorie”
          ‘Das stimmt ja aber gar nicht. (Meinem) Feminismus geht es nur um Gleichheit!’

          Das wäre ja wunderbar. Dann kann man ja nachfragen, wie sie zur Beteiligung von Männern stehen und ihnen alles Gute dabei wünschen im Feminismus mehr Gehör zu finden

        • „Es würde mir auch reichen,“

          Ah, wir schätzen die Lage ja doch ähnlich ein. 🙂

          „Dann kann man ja nachfragen,“
          Du und dein Mansplaining immer. Dass Männer i m m e r glauben, sie wüssten alles besser…
          Außerdem haben die nichts mit mir zu tun. Was kann ich dafür, dass die sich Feministinnen nennen? Die kommen gar nicht aus Schottland.

        • Ich seh grad:

          „Dass es Feministinnen und Feministen gibt, die nervig sind, eh klar.“ ~ „Das hat nichts mit feministischer Theorie zu tun.“

          „Mädchenmannschaftstrupp hat sich in den letzten Jahren völlig isoliert und steht ganz bestimmt nicht mehr für den Feminismus in Deutschland“ ~ „Die kommen gar nicht aus Schottland, haben also nichts mit mir zu tun“

          „wie abfällig Maskulisten oft genug über Feministen sprechen“ ~ „Außerdem hat der Feminismus hier gar kein Problem, denn andere machen das auch.“ (Den hatte ich vergessen).

          Ich würd mir ja gern ein „Told you so“ verkneifen… Mal schauen, obs mir gelingt. 😉

        • @onlyme

          „Ich würd mir ja gern ein „Told you so“ verkneifen… Mal schauen, obs mir gelingt. ;)“

          Ich habe gar nicht damit gerechnet sie umzustimmen. Das Umstimmen von Leuten in einer Diskussion ist sehr unwahrscheinlich, wenn diese festgelegt sind, aber Leser einer solchen Diskussion kann man dennoch erreichen.
          Ich bin aber gespannt, wie sie es im einzelnen begründen wird.

  6. O-Ton einer Kollegin letzte Woche im Gemeinschaftsbüro, den ich eigentlich schon im Selbermach-Thread zitieren, euch auf keinen Fall vorenthalten wollte:

    „Wenn ich eines hasse, dann männliche Feministen. So überangepasste Lullis, die mir erzählen wollen ich sei als Frau unterdrückt und dafür dann erwarten, wie ein braves Hündchen getätschelt zu werden“

    Ich hab den Kommentar innerlich so sehr gefeiert, dass ich ihr am liebsten das Köpfchen getätschelt hätte 🙂

    • @david

      “Wenn ich eines hasse, dann männliche Feministen. So überangepasste Lullis, die mir erzählen wollen ich sei als Frau unterdrückt und dafür dann erwarten, wie ein braves Hündchen getätschelt zu werden”

      Das kann ich mir gut vorstellen, dass das nicht wenigen Frauen so geht. Auch interessant, da sie das gleiche Gefühl bei Frauen weniger haben (vermute ich mal). Wahrscheinlich empfindet man es von jemanden, der nicht so klar zur InGroup gehört (via Geschlecht) eher als Bevormundung

        • @LH

          „Frauen verachten Männer, die versuchen ihnen alles Recht zu machen. Das ist alles, was es an Erklärung braucht.“

          hier empfinden sie es ja gar nicht als „alles Recht machen“. Sie empfinden es als Bevormundung, quasi ein Aufdrängen einer Opferrolle

        • Das ist ihre Rationalisierung. Aber im Kern kommt die Reaktion daher, dass alles Recht machen wollen auf der Subkommunikationsebene eine Forderung nach Belohnung ist (die Empfindung beschreiben sie ja). Diese Forderung mögen sie nicht (verständlich sogar).

      • Aha. Und ihr habt letzte Woche noch behauptet, dass fiese und abwertende Kommentare über Feministen im Maskulismus keine Rolle spielen. Und dann so ein Kommentar. Natürlich „von einer Freundin“. Was auch sonst. Das ist sowas von hintenrum, mir wird schlecht.

        • „dass fiese und abwertende Kommentare über Feministen im Maskulismus keine Rolle spielen“

          Hast du da einen Link zu?

          Abwertende Kommentare zu Feministen machen Spaß und „fiese“ ist ein Kommentar schon, wenn man Feministen einfach nur zitiert.

          Von dem „Ihr“ fühle jedenfalls ich mich nicht angesprichen.

        • @glud

          Noch eine ergänzende Frage:

          Kannst du dir vorstellen, dass das auch nicht einfach nur ein „fieser abwertender Kommentar“ ist, sondern männliche Feministen von Frauen tatsächlich so wahrgenommen werden? Dann ginge es nicht um Abwertung, sondern darum, dass einen einfach ein häufig in einer bestimmten Gruppe vorkommendes Verhalten stört

        • Und ihr habt letzte Woche noch behauptet, dass fiese und abwertende Kommentare über Feministen im Maskulismus keine Rolle spielen.

          WER hat das denn behauptet, bist du wieder fleißig am Strohmann basteln oder was konfabulierst du da?

          Im MeinMaskulismus jedenfalls spielen fiese und abwertende Kommentare über männliche Feministen jedenfalls eine große Rolle, sie sind ja auch berechtigt 😉

          Keine Rolle spielt jedoch der von dir produzierte peinliche Strohmann, Feministen seien keine, ähm, Feministen. Doch sind sie, genau das ist ja das Problem.

          Und das viele Frauen, selbst viele Feministinnen männliche Feministen und „Allys“ (der Begriff ist im Grunde fast beschämender als lila Pudel) oft verachten, ist doch sowieso Legion.

          Du kannst dich gerne mit meiner Kollegin in Verbindung setzen. Sie hat den Kommentar übrigens nicht mal direkt zu mir gesagt, sondern zu einer anderen Kollegin, die wie ich laut lachen musste 🙂

  7. Ich denke dass wurde hier im Blog auch schon beschrieben. Für manche, wenn nicht viele, männliche Feministen ist halt ihr Feminismus auch nur eine Strategie eine Beziehung/Sex zu finden. Da dass Thema halt einen hohen Stellenwert hat sind sie bereit sich da zu erniedrigen.

  8. Die Mädchenmannschaft ist seit dem Wechsel der Betreiberinnen nicht mehr ernst zu nehmen. -Ismen wohin das Auge nur blickt und dann noch so ein Quark. Dass es Feministinnen und Feministen gibt, die nervig sind, eh klar. Ich persönlich kann auch keine Leute haben, die immer und ewig im Vordergrund stehen möchten, ganz egal, ob männlich oder weiblich. Solche Personen wird man auch unter Feministen finden. Aber zu behaupten, das wäre so, WEIL diese Männer Feministen sind und es gäbe quasi nur solche Männer im Feminismus, ist völlig abstrus. Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man sich wohlgesinnte Menschen so vergraulen kann. Ein bisschen Solidarität wäre m. M. nach schon angebracht. Aber, ganz ehrlich, der Mädchenmannschaftstrupp hat sich in den letzten Jahren völlig isoliert und steht ganz bestimmt nicht mehr für den Feminismus in Deutschland (und dass es solche Meinungen im Feminismus gibt, ändert auch nichts daran, wie abfällig Maskulisten oft genug über Feministen sprechen).

    • @glud

      „Aber, ganz ehrlich, der Mädchenmannschaftstrupp hat sich in den letzten Jahren völlig isoliert und steht ganz bestimmt nicht mehr für den Feminismus in Deutschland“

      Ich würde das, was bei der Mädchenmannschaft vertreten wird als klassischen intersektionalen Genderfeminismus bezeichnen.

      Wie würdest du es denn einordnen?

    • Erinnert mich an eine Femenaktion vor einer ganzen Weile wo sie auf ihre ihre typische Weise obenohne auf die Bühne einer Fernsehsendung gekommen sind und eine Parole gebrüllt haben. Der Moderator hat sie darauf hin angesprochen und ihnen die Möglichkeit gegeben ihr Anliegen zu erläutern, bevor sie aus dem Studio geführt werden. Als Reaktion haben sie aber nur weiter ihre Parole wiederholt. Danach wurde der Typ der einfach nur mit einem Schild hinterher gegangen ist angesprochen und dieser hat dann tatsächlich genauer geantwortet was die ganze Aktion soll (ging glaube ich um die Fifa und den Austrangungsort der nächsten Weltmeisterschaft). Im Anschluss war ich dann online an einer Diskussion beteiligt wo tatsächlich dreist behauptet wurde der Kerl hätte sich in den Vordergrund gedrängt. Wobei andere Feministen dem auch widersprochen haben. Weil es ganz eindeutig nicht stimmte.

    • Die „Mädchenmannschaft“ steht sehr wohl für einen Feminismus in Deutschland, einer der gerade auch mit #aufschrei ect. modern geworden ist, eine Post-Schwarzer-Generation, die hauptsächlich in sozialen Netzwerken existiert und von dort einen nicht unerheblichen Einfluss auf Mainstreammedien ausübt. Mädchen, die sich „geek“ und „nerdy“ nennen, weil sie einen Blog haben, Twitter nutzen und weil es grad schick ist, obwohl sie vor 10 Jahren in ihrer Schulklasse vielleicht eher noch über Geeks und Nerds gelästert haben.

      Und wenn das nur für Außenstehende so aussieht, dann ist das wohl ebenfalls ein Problem des Feminismus, dass sie es nicht schaffen, ein anderes Bild herüber zu bringen, sondern eher als eine infantile Kreischtruppe, die von ihren Freundinnen in Redaktionen hofiert werden, rüberkommen.

      Außerdem: NAFALT

    • „Aber, ganz ehrlich, der Mädchenmannschaftstrupp hat sich in den letzten Jahren völlig isoliert und steht ganz bestimmt nicht mehr für den Feminismus in Deutschland“

      Und wofür steht Feminismus in Deutschland dann?

        • Gleichheit vor dem Gesetz haben Frauen bereits (mehr Rechte als Männer gar), Gerechtigkeit ist ein subjektiver Begriff und Kekse kann sich jeder im Laden kaufen.

        • „vor dem Gesetz, vor dem Gesetz“
          Was bringt das schon, wenn Frauen überall schon Todesangst ausstehen müssen, nur auf die Straße zu gehen. Und nein, das liegt *nicht* daran, dass Frauen die größten Angsthasen unter der Sonne sind.
          Und Frauen können sich eben keine Kekse selber kaufen, weil sie ja viel weniger Lohn für viel bessere Arbeit bekommen.

    • Das mit dem „das ist nicht mein Feminismus“ halte ich für einen Strohmann. Es ist beinahe schon wie bei einer Religion, deren Vertretung durch eine Institution man ablehnt. Nur die eigene Vorstellung von Gott, Glaubensgemeinschaft und von Moral ist die man akzeptiert.
      Genauso hier. „Diese Feministinnen haben keine Relevanz“, „Diese Autorin ist gar keine Feministin“ , „das ist nicht mein Feminismus“.
      Ähnlich wie im Kommunismus. Je nach Position wurden Trotzkisten, Leninisten, Maoisten und Stalinisten der Bezug zur „reinen Lehre“ abgesprochen.
      Nur in einem waren und sind sich Kommunisten in allen Ländern einig: „Smash the capitalism“ Und hier ist es nicht anders. Die Zerstörung „des Patriarchats“ bzw. „patriarchaler Strukturen“ ist das einzige was Feministen jeder Richtung wirklich einigt.

    • „und dass es solche Meinungen im Feminismus gibt, ändert auch nichts daran, wie abfällig Maskulisten oft genug über Feministen sprechen“

      Und deswegen brauch man solange als Feministin andere Feministinnen, die solchen Müll produzieren, nicht dafür kritisieren oder was willst du uns damit sagen?

      Maskus reden abfällig über solche Feministinnen und du meinst wir sollen das lassen? Warum sollten wir das tun? Ihr macht nichts dagegen (weil es euch nicht direkt betrifft?) und wir dürfen das nicht oder was?

      Ich hatte hier schon mal eine Twitter-Diskussion gepostet. Ein Mann kritisiert eine offentsichtlich männerhassende Feministin. Eine andere gemäßigte Feministin kritisiert in dafür. Er soll aufhören Feminismus schlecht zu machen. Auf seine Frage ob sie denn nicht vielleicht mal etwas gegen diese Männerhasserin sagen will, antwortet sie mit: Das ist nicht unsere Aufgabe.

      Ergebnis: Er darf nicht sagen. Sie will nichts sagen. Männerhasserin sprüht weiter Männerhass.

      Oh danke!

      Btw. Siehst du überhaupt was andere Feministinnen machen oder bist du völlig ausgelastet Maskus zu kritisieren die Feministinnen kritisieren?

    • Da gibt es keine gemeinsame Basis. Die echte Feministin hasst die Feministen, WEIL sie Männer sind, alle anderen weil sie so unglaublich creepy, eklig und unecht sind – also Dinge, die sie selbst auch ändern könnten…

  9. „Männer sollen nicht nur machen was ich ihnen sage, sondern auch genau wie ich es ihnen sage und aus genau der Motivation die ich haben will, ansonsten sind sie Abschaum.“

    Warum können sich diese Texte nicht einmal kurz fassen sondern müssen immer um den heißen Brei reden?
    Vermutlich, weil sie keinen heißen Brei haben.

  10. 3. Der feministische Boyfriend
    Diese Spezies ist vor allem im Umfeld von Heten-Feministinnen anzutreffen, dadurch aber nicht weniger unangenehm. Der feministische Boyfriend ist aus der Not heraus das unnütze Beispiel für »not all men« geworden, und zwar, weil auf ihn das »Alle Männer sind scheiße, nur mein Mann, der ist Feminist und deswegen total gut«-Theorem angewendet wird.

    War das nicht genau gleich bei den Nazis (die von vor gut 70 Jahren), bei denen das Argument verabscheut wurde, die Juden seien schon schlecht, aber dieser eine den ich kenne, der ist anders, der ist gut. Für einen echten Nazi gibt es keine guten Juden und für eine echte Feminazi keinen guten Mann.

    • @david

      Es ist denke ich ein klassisches Element aller Out-Grouping Propaganda, die das Feindbild überhöht. Sobald man jemanden persönlich kennen lernt wird er von dem Mitglied der gruppe zu einem Individuum. Und dann treffen natürlich die überhöhten Feindbilder nicht mehr auf ihn zu.

      Wenn man dann sein Feindbild retten will, dann bleibt nur „er ist aber nicht einer von denen, er ist mehr einer von unseren, er ist gut“.

      • Wenn man dann sein Feindbild retten will, dann bleibt nur “er ist aber nicht einer von denen, er ist mehr einer von unseren, er ist gut”.

        Genau das macht Nadia S. ja nicht, sie rettet ihr Feindbild, indem sie gar keine Ausnahmen zulässt. Zum Glück ist sie ein verhinderter Imperator. Heil Nadia.

        • @david

          Nein, es geht ja auch nicht um ihren „boyfriend“. Sondern die die einen haben machen das. Sie kritisiert es eben, weil es natürlich aus der Sicht eines Dritten (also ihrer Sicht), der ihn nicht individualisiert hat, der Feind bleibt.

  11. Andere und auch gerne Ihresgleichen rumschubsen (wie hier männliche Feministen), das ist das Vergnügen der autoritär-sadistischen neuen Möchtegern-Avangarde:

    (wenn schon mal geposted, sorry, nicht bemerkt)

  12. Pingback: Nungessers feministische Mutter dazu, was sie aus dem Vorfall gelernt hat | Alles Evolution

  13. Pingback: „Die Karrierefeministin hasst den Alpha-Mann auch deshalb besonders inbrünstig, weil sie sich mit ihm auch den Platz in der Öffentlichkeit teilen muss“ | Alles Evolution

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