Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 4. Mai 2016

Nungessers feministische Mutter dazu, was sie aus dem Vorfall gelernt hat

In einem Artikel zu den neusten Ereignissen um die Klage von Paul Nungesser gegen die Universität und die unterstützenden Professoren wird auch die Mutter von Paul interviewt, die deutsche Feministin Karin Nungesser:

One feminist who would cheer for such an outcome is German journalist Karin Nungesser—Paul’s mother—who insists that it’s a matter of principle and not just maternal devotion. “I think it is important that male students are suing their colleges if they believe that they are being discriminated against.It´s the same path that LGBT people, differently-abled people, people of color and women have gone very successfully in the past: to fight for their equality in front of a judge and achieve equal rights there,” Karin told me in an email. “As a feminist, I advocate for gender equality and not to establish privileges for women.

Ich vermute mal, dass sie als etwas ältere Feministin da eher noch auf der zweiten Welle ist und die moderneren feministischen Theorien, die besagen, dass man Männer gar nicht diskriminieren kann und Frauen keine Privilegien haben, sondern allenfalls wohlwollenden Sexismus erleiden, insofern nicht vertritt.

“What happened to Paul didn’t fundamentally change my political convictions: I never shared the view that women are better, more likable or more peaceful than men,” she says, citing research on women’s role in Nazi atrocities. “That women, given the power and the opportunity, can become perpetrators just like men is nothing new for me.”

Das haben auch Schwarzer und Beauvoir so gesehen. Ich vermute mal, dass auch intersektionale Genderfeministinnen im Grundsatz zustimmen würden, nur eben davon ausgehen, dass Frauen eben gegenwärtig keine Macht haben und man dazu eine „toxische Weiblichkeit“, die in etwa der heutigen Männlichkeit entsprechen würde, entwickeln müsste. Es wäre mal eine interessante Frage an Feministinnen.

What has changed, she says, is her perspective on how willing feminists should be to criticize other women and other feminists. She wants to see more debate and dissent with regard to some beliefs—such as “women never lie about rape.”

“Like many other feminists I never believed this and never advocated for it,” says Karin. “I never, however, argued openly against it, when others did. Today, I think I would, and this obviously has to do with what Paul has gone through.”

Tja, wenn es den eigenen Jungen betrifft ist es eben etwas anderes. Der ist dann in etwa dem „feministischen Boyfriend“ vergleichbar und ändert insofern die Bewertung. Die Abkehr von diesem Grundsatz, dass eine Frau niemals über Vergewaltigungen lügt, wäre insofern für den Feminismus schon einmal ein großer Schritt. Er wird allerdings mit diesem über weite Teile nicht kompatibel sein, da man dazu die Deutungshoheit des Opfers, das Abstellen auf dessen Sicht und die bedingungslose Solidarität mit der Person aus der unterprivilegierten Gruppe aufgeben müsste. Es ginge wohl allenfalls, wenn der Beschuldigte ebenfalls einer Opfergruppe angehören würde, also etwa schwarz wäre und sich auf Rassismus berufen würde.


Responses

  1. Nicht lt die erste Feministin die ihre Meinung ändert wenn es der eigene Sohn ist. Aber man soll nicht nölen. Ist ja gut für unsere Seite.

  2. „Tja, wenn es den eigenen Jungen betrifft ist es eben etwas anderes.“

    Ist ja auch nichts neues das Feministinnen, die Mütter von Söhnen sind, ein klitzeklein Riss im Weltbild kriegen, wenn sie sehen wie scheiße mit ihrem Sohn z.B. dank der feministischen Politik bzgl. alles was irgendwie nach Sex riecht oder in Sachen Bildung, umgegangen wird.

    Aber häufig reden sie sich dann eben ein, dass das jetzt nur bei ihrem Sohn, ihrem vorher verheiratet gewesenen neuen Freund, der nun soviel Unterhalt zahlen muss, das für sie nichts mehr bleibt oder ihrem lieben Vater, der bei jedem Verfahren gegen die gehässige Mutter vor Gericht den kürzeren zieht, so ist. Aber ansonsten haben Männer auch weiterhin überall die Macht, genießen alle Privilegien die es gibt und werden überall bevorzugt…

    Das Weltbild steht und wird gestützt von irgendwelche Pseudo-Studien irgendwelcher Frauenverbände.

  3. Immerhin fängt sie beim eigenen Sohn an zu überlegen. Ich würde ihr das nicht vorwerfen. Wir hatten ja hier Fälle, wo feministische Mütter lieber Bettnässer produziert haben, als die Ideologie in Frage zu stellen.

  4. “As a feminist, I advocate for gender equality and not to establish privileges for women.”

    Das ist natürlich falsch; da greifen aufgrund ihres Solipsismus einfach nur ihre Mutterinstinkte. Wäre es nicht ihr Sohn gewesen, sondern ein unbekannter Mann, dann würde sie natürlich auch sagen, dass er ein Vergewaltiger ist, weil man Frauen immer glauben muss. Sie rudert genau deshalb zurück, weil das auf sie selber zurückfällt und sie Schaden nimmt, nicht, weil sie plötzlich die moralischen Probleme ihrerer feministischen Haltung bei sich selber entdeckt hat. Das ist ihr als Feministin gar nicht möglich.

    Schliesslich waren es die männerfeindlichen Überzeugungen ihrerer Generation, die die Universitäten zu dem gemacht haben, was sie nun sind. Dass sie nun versucht sich selber zu einer der „guten“, männerfeundlichen Feministin (Oxymoron natürlich, ausser in ihrer eigenen Wahrnehmung) zu stilisieren, die das ja alles nicht so gemeint hat, ist ein weiterer Indiz, dass es hier nur um ihre eigene Rehabilitierung in den Augen ihres Sohnes geht.

    Geschichten wie diese findet man, wie andere schon angetönt haben, zuhauf : https://womenagainstfeminismuk.wordpress.com/2015/07/06/rape-culture-what-happens-when-a-feminists-son-is-accused-of-rape/ etc. Dort zeigen sich die feministischen Mütter dann plöztlich ganz ertstaunt, was ihr Feminismus alles so bewegt hat und begehen in Sekunden Geschichtsrevisionismus um nicht für das einstehen zu müssen, was sie selber verursacht haben.

    • „Wäre es nicht ihr Sohn gewesen, sondern ein unbekannter Mann, dann würde sie natürlich auch sagen, dass er ein Vergewaltiger ist, weil man Frauen immer glauben muss.“

      Da brauchste den Konjunktiv nicht verwenden. Das bestätigt sie selbst. Ausgrenzung ist immer toll, solange es die anderen betrifft.

      • Zusatz: Aber wenn man einmal Ausgrenzung gegen andere akzeptiert ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Die ingroup kontrolliert sich so gegenseitig. Und wer dann abfällt, ist ganz schnell in der outgroup. Das Konzept liegt bereit. Deshalb: Bin gespannt wie sich dieses intersektionalitätsding weiterentwickelt….als SJW darfste damit ja eigentlich kein Problem haben ach haste doch weisse frau? Tja…bist eben doch nur JUDE…Ähm….WEISS

        • Bzgl. Ingroup – Outgroup:

          So wird das gemacht:

          Man muss sich auch mal bewusst machen, dass die da eigentlich zu lernen sind bzw sein sollten, um später besser bezahlte Berufe ausüben zu können. Aber das was die da veranstalten sieht 1 zu 1 aus, wie das was man von eine Religion oder Sekte erwarten würde.

  5. So ist das eben mit Ausgrenzungsideologien. Die sind so lange toll wie man nicht zu den Ausgegrenzten gehört. Wenn sie sich dann aber gegen dich wendet, kommt das böse erwachen. Klassiker. Mussten schon viele in der Geschichte erfahren, man könnte ja mal draus lernen…

    Gut es gibt ja auch einige Männer die ihre eigene Ausgrenzung und Marginalisierung toll finden. Die „Mann“ ganz selbstverständlich als Schimpfwort verstehen. Aber es gab ja jüdische Unterstützer des NS. Und homosexuelle. Und bis zum Schluss Kapos. Bis die dann auch ermordet wurden.Wehret den Anfängen!

    Wenn sich dieses intersektionalitätskonzept durchsetzt bin ich ja mal gespannt, wie die ganzen weissen Feministinnen auf ihre eigene Marginalisierung reagieren. Da werden sich noch einige wundern. In Ausgrenzungsideologien bist du ganz schnell auf der falschen Seite. Willkür und Angst kontrollieren dich. Du wirst zum Gefangenen.

    „I have nothing to lose, but my chains.“ Is klar, Dummköpfin…

    • „Da werden sich noch einige wundern. In Ausgrenzungsideologien bist du ganz schnell auf der falschen Seite. Willkür und Angst kontrollieren dich. Du wirst zum Gefangenen.

      Das nennt man dann „Die Revolution frisst ihre (eigenen) KInder“

  6. Hier ein Artikel von ihr aus 2001, in den sie auch von Männern als Opfer spricht

    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/konnen-manner-opfer-sein

    • „Dass Vergewaltigung nach dem bürgerlichen Gesetzbuch mittlerweile innerhalb der Ehe strafbar ist und prügelnde Ehemänner demnächst vor die Tür ihrer eigenen Wohnung gesetzt werden können, sind ebenfalls unbestreitbare Erfolge“

      Oder auch: Es ist schon unglaublich mächtig, das Leben als anerkanntes Opfer. Und, seien wir ehrlich,(„Zugleich lieferte sie ein einprägsames Paradigma für das, was in den vielfältigen anderen Formen weiblicher Unterdrückung, Ausbeutung und Benachteiligung verdeckt oder eigentümlich unscharf blieb, dass nämlich Männer Täter, Frauen Opfer sind.“) es stimmt ja auch.

      Nur dass Opfer nicht als voll verantwortungsfähig gesehen werden, das wurmt sie.

      Zurück zum Wichtigen: „Das patriarchale Skandalon, dass die Gewalt auch an männlichen Opfern mehrheitlich von anderen Männern ausgeht, blieb so weitgehend ausgespart. Wollen Männer mit ihren eigenen Opfer-Erfahrungen aber endlich öffentlich ernst genommen werden, kommen sie an diesem – auch biographisch – zentralen Kapitel ihres Mann-Seins künftig kaum mehr vorbei.“
      Das Wort „Täter“ ist männlich.

      „Da die nachfolgenden (post-)feministischen Generationen ohnehin wenig Interesse an Opfermythen zeigen… “
      HAHAHA

      • „Da die nachfolgenden (post-)feministischen Generationen ohnehin wenig Interesse an Opfermythen zeigen… “

        Das ist ja nun wirklich eine groteske Fehleinschätzung.

      • „Dass Vergewaltigung nach dem bürgerlichen Gesetzbuch mittlerweile innerhalb der Ehe strafbar ist …“

        Gähn, keine Ahnung die Frau aber rumsabbeln…
        Ich würde ihr mal Nötigung empfehlen, die gab es immer schon. Damals hätte man das als Nötigung gesehen. Gibt auch einen Klasse Beitrag von Gabriele Wolff dazu, die sagt das sich NICHTS geändert hat…

        • „Gibt auch einen Klasse Beitrag von Gabriele Wolff dazu, die sagt das sich NICHTS geändert hat…“

          Doch. Es hat sich was geändert. Die Ehefrauen versuchenen zuerst nach 177 zu klagen, erfolglos. Dann weichen sich auf den auffangtatbestand 240 aus.

          Ist ja auch alles legitim. Nur das so eben die berühmte „Verurteilungsquote“ des 177 abgesunken ist. Und genau das beklagen ja die Feministinnen. Und fordern weitere Reformen.

          Es ist ein Teufelskreis. Je weiter Feministinnen die Tatbestandsmerkmale ausweiten, desto geringer wird die Verurteilungsquote und desto mehr Ausweitung werden sie fordern. Weil Frauen nicht geschützt seien…siehe „Schutzlücke“….

          Hurra Feminismus! Und nebenbei produzieren sie eine Menge Angst bei frauen. Genau das also, was sie als „rape culture“ dem patriarchat vorwerfen. Dabei sind sie es SELBST. WAHN-SINN.

        • Gibt auch einen Klasse Beitrag von Gabriele Wolff dazu

          Hast Du dazu einen Link?

      • „Das patriarchale Skandalon, dass die Gewalt auch an männlichen Opfern mehrheitlich von anderen Männern ausgeht, blieb so weitgehend ausgespart. Wollen Männer mit ihren eigenen Opfer-Erfahrungen aber endlich öffentlich ernst genommen werden, kommen sie an diesem – auch biographisch – zentralen Kapitel ihres Mann-Seins künftig kaum mehr vorbei.

        Bäh, ist das widerlich. Aus Opfern werden Täter gemacht. Das ist das selbe Niveau, wie wenn man Vergewaltigungsopfern sagt, sie seien selber schuld.

        • Es ist die Sorte Feministin, die es nicht so schlimm findet, wenn ein Mann (nicht einer aus der Familie) für eine Vergewaltigung, die er nicht begangen hat, hinter Gittern kommt, weil er sich dort sinnvolle Frage stellen kann wie, ob er eine Vergewaltigung hätte begehen können.

          Dass diese Frau hier gelobt wird zeigt in erster Linie, wie dicht über oder unterm Boden inzwischen unsere Erwartungen sind.

        • Dass diese Frau hier gelobt wird zeigt in erster Linie, wie dicht über oder unterm Boden inzwischen unsere Erwartungen sind.

          Selbiges lässt sich auch hierzu sagen:
          https://man-tau.com/2016/04/28/der-pobler-und-die-menschenrechte/

          Manche sind schon glücklich, wenn man sie „nur“ bespuckt und nicht gleich zusammenschlägt.

  7. @alle – ich weiß gar nicht, was ihr alle wollt. Die Frau ist einigermaßen klar im Kopf. Gibts. Auch bei Feministinnen. Christian hats doch ausdrücklich notiert: zweite Welle.

    Und dass sie ihre Brut verteidigt, geht voll i. O. – dasselbe habe ich mit meinen auch getan, als sie es brauchten.

    • plus: es ist doch sehr plausibel, dass sie überhaupt nicht mitbekommen hat, was da im Feminismus in letzter Zeit abging. „Geistige Trägheit“. Da muss es schon einen grösseren Impuls geben, damit das Umdenken wirklich anfangen, zB wie eigene Betroffenheit.

      • Kein schlechter Ansatz!

        • Ganz meine eigene Erfahrung hier. Jedoch ohne besonders fem. ideologisch vorbelastet zu sein und der „Impuls“ von aussen kam dann auch eher als zufälliges Ereignis daher, weiss nicht mal was es war. Es hat dann was Erschreckendes zurückzublicken und sich seine Ignoranz gegenüber sich selbst einzugestehen.

      • @alex

        Oder sie sieht einfach ihre Art des Feminismus als die richtige, eben als DEN Feminismus an. Ihre Ausführungen passen ja durchaus zu einer recht gemäßigten 2. Welle. Man sollte auch nicht vergessen, dass es im Feminismus eben tatsächlich viele Meinungen nebeneinander gibt. Es ändert sich nicht „der feminimus“, sondern einzelne Strömungen, die von verschiedenen Leuten vertreten werden.
        (da sind Ideologien ähnlich wie der Genpool: Nicht der Mensch als Spezies verändert sich, sondern eine Mutation wird an bestimmte Leute weitergegeben und setzt sich evtl durch)

        • Ja, das ist eine offensichtliche Ausgangsbasis und das glaub ich auch. Man sieht aber, dass auch schon in der 2. Welle Ideen vorhanden waren, die jetzt nur in reiner Plattheit feilgeboten werden. OnlyMe zitierte zB aus dem Freitag Aufsatz

          „Das patriarchale Skandalon, dass die Gewalt auch an männlichen Opfern mehrheitlich von anderen Männern ausgeht, blieb so weitgehend ausgespart. Wollen Männer mit ihren eigenen Opfer-Erfahrungen aber endlich öffentlich ernst genommen werden, kommen sie an diesem – auch biographisch – zentralen Kapitel ihres Mann-Seins künftig kaum mehr vorbei.“

          Das ist schon nichts anderes als die allumfassende patriarchale Verschwörung mit dem Slogan „patriarchy hurts men, too“, die ein grundlegendes Element des moderneren Feminismus ist und auch zentral für die „2. Welle“ war, hier zuerst als allmächtiger Kapitalismus gesehen. Daher wird sogar heute noch der Feminismus als weibliche Form des antikapitalistischen Kampfes angesehen, weil die 2. Welle so anfing.

        • Wie zutiefst ironisch übrigens, dass der Kampf nunmehr an den Unis zu einem Kommerz-Kult wurde, der währenddessen sie singen, sie hätten nichts zu verlieren als ihre Ketten, sich eine zutiefst kapitalistische Fessel an den Fuss binden, indem sie etwa ihr Studium auf Kredit finanzieren.

          Sicherlich wird die sog. student loan bubble überproportional durch solche Social Justice Studenten hervorgebracht, das erinnert ganz stark an die Häuser-Kreditblase vorher….

          Ich stelle mir jetzt vor, wie ein Präsident Trump feierlich den kollektiven bailout der SJWs in Namen der sozialen Gerechtigkeit gegen den Widerstand seiner GOP im Kongress durchboxt…. 😀

        • @alex

          „Ich stelle mir jetzt vor, wie ein Präsident Trump feierlich den kollektiven bailout der SJWs in Namen der sozialen Gerechtigkeit gegen den Widerstand seiner GOP im Kongress durchboxt…“

          Warum meinst du, dass er das machen würde?

        • schon allein deshalb, weil er den Dreck am Stecken mit seiner Trump-Uni hat, da soll er in NY vor Gericht für, siehe meinen post, war glaub ich in „Gender Studies“.

  8. Irgendwie wird die gute Frau den Bruch in ihrem Weltbild schon wieder kitten. Ich seh da am Horizont einen Rationalisierungshamster, der soeben einen Triathlon absolviert.


  9. “What happened to Paul didn’t fundamentally change my political convictions: I never shared the view that women are better, more likable or more peaceful than men,” she says, citing research on women’s role in Nazi atrocities. “That women, given the power and the opportunity, can become perpetrators just like men is nothing new for me.”

    Das haben auch Schwarzer und Beauvoir so gesehen.“

    Für Beauvoir kann ich nicht schreiben, aber Schwarzer war und ist seit jeher für Doppelsprech bekannt – übrigens durchaus im Einklang mit vielen anderen Wortführerinnen des Feminismus, wie z.B. Barbara Kavemann.

    Schwarzer vertritt ganz konziliant die Meinung, dass Frauen allgemein keine besseren Menschen seien, um dann im Einzelfall mit einer kompletten Wirklichkeitsverleugnung für Frauen einzusetzen, die schwerer Verbrechen verdächtigt wurden.
    Beispiele: die Kindermörderin Monika Weimar (Böttcher), wo Schwarzer vehement für die Unschuld der Verdächtigten und die Verfolgung des damaligen Ehemannes eintrat, obwohl dieser erwiesenermaßen nicht der Täter sein konnte.
    Wir erinnern uns an Lynndie England, bei der Schwarzer noch nach der Verurteilung der Meinung war, dass die Foltermagd von Abu Ghreib unschuldig und nur von ihren Kameraden kamerawirksam vor nackten Gefangenen postiert worden war
    und – last, but not least – der allen noch bekannte „Fall Kachelmann“, in dem sich Schwarzer auch kompromisslos auf die Seite der Frau stellte und den Beschuldigten Fernsehmoderator in allen Äußerungen wie einen überführten Täter behandelte.
    Nein, für Schwarzer waren die Fronten immer klar: Männer=Täter, Frauen=Opfer.

    Ähnlich agiert auch die in Väterkreisen berüchtigte „Prof.“ Barbara Kavemann. Auch sie hat keine Probleme damit, in einem Interview freimütig zu bekennen, dass Frauen genauso gut und oft Täterinnen sein können, um dann auf der anschließenden Podiumsdiskussion die eben dargestellte Rollenverteilung dadurch zu bekräftigen, dass Frauen nur zu einem verschwindend geringen Teil bei häuslicher Gewalt die Täterrolle einnähmen.


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