Selbermach Samstag 163 (21.11.2015)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Advertisements

416 Gedanken zu “Selbermach Samstag 163 (21.11.2015)

  1. „Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs“.

    Ich bin sehr für eine offene Diskussion ohne Denkverbote. Aber
    https://gleichstellungdergeschlechter.wordpress.com/2015/11/20/liebe-mama-merkel/

    geht eindeutig zu weit. Das ist Fremdenhass pur und ich bin mir nicht sicher ob selbst Pegida da nicht weiter links steht. Als Männerrechtler möchte ich nicht mit so einem Dreck in Verbindung gebracht werden. Und irgendeine Verbindung zu Geschlechterthemen sehe ich schon mal gar nicht.

    Magst Du es aus dem Patriarchats-Twitter rausschmeißen? Kann ich ein kurzes Meinungsbild von allen Lesern dazu haben?

    • Das ist in erster Linie ein polemischer Rant gegen Angie M. Sie beschreibt zwar auch das Verhalten von Asylanten, ich sehe aber nicht, dass sie das generalisiert. Ob und wie häufig dieses Verhalten auftritt, kann ich nicht sagen.

      • ät David-invers und Gerhard:

        Zustimmung zu David. „Fremdenhaß“, „Dreck“, also Gerhard, Du benutzt eindeutig „schmutzigere“ Ausdrücke als der von Dir kritisierte Blogmacher.
        Es sind Ausdrücke aus dem Wortschatz eines Heiko Maas, der nun eindeutig KEIN Männerrechtler ist, sondern ein ordinärer Ultralinker, der alles nachplappert, was in der Szene gerade so en vogue ist.

    • Na ja: Silke Liß hat da etwas persifliert dargestellt, was die meisten in diesem Land wohl ähnlich sehen. „Fremdenhass pur“ mag ich darin nicht erkennen, eher wohl eine zynische Besorgnis.

      https://emannzer.wordpress.com/2015/11/20/gold-und-pechmarie-zonen-lisbeth-im-pech/

      In diesem Land wird sich nur noch empört – aber nicht die Wurzeln dessen behandelt, was solche Schmerzen verursacht. Und das Alles unter der Knute einer vermeintlichen PC, die alles und jeden niederwalzt, der anderer Meinung ist – und dies auch kundtut.

      Daran sollten sich gerade Männerrechtler nicht beteiligen, denke ich.

      • Sie hat da gar nichts persifiliert. Sie spielt arme Deutsche gegen arme Flüchtlinge aus. Die einen suchen nach Pfandflaschen, die anderen haben teure Handys. Ich will auf den Dreck gar nicht weiter eingehen, aber es besteht ein ganz großer Unterschied zwischen Deinem und ihrem Beitrag.

        Bzgl Ursachen und PC-Denkverbote gebe ich Dir völlig Recht. Aber um mal die männerrechtliche Kurve zu bekommen, gerade beim männlichen Flüchtling haben wir eine gar eklige Überschneidung zwischen Rechtsradikalen(!) („schützt unsere Frauen und Kinder“) und Feministinnen („schützt die Flüchtlingsfrauen und -Kinder“). Der gemeinsame Punkt ist die Dämonisierung des Mannes und die Verneinung, daß auch er Schutz benötigt.

        Kennst Du den: Ein Kapitalist, ein Bildleser und ein Asylant sitzen um 12 Kekse zusammen. Da nimmt sich der Kapitalist 11 Kekse und sagt zum Bildleser: „Hey pass auf, der Asylant will Dir Deinen Keks klauen“.

        Fremdenhass pur ist es, wenn man den Fremden maßlos alles schlechte unterstellt. Das macht sie. Und deshalb will ich als Männerrechtler nicht mit ihr in Verbindung gebracht werden.

        • @JCD
          Es stimmt schon, dass sie den Femden nicht selbst unterstellt schlecht zu sein, ihre Anwesenheit ist es vielmehr, die als schlecht dargesellt wird. Weil sie eben schlechte Konsequenzen hätten, wie suggeriert wird. Sie macht das schon nicht ungeschickt.

        • Sie stellt schlechtes Verhalten der Fremden in einem bestimmten Kontext dar (Kritik an Merkels Politik). Das ist natürlich einseitig, aber schon noch etwas anderes als purer Fremdenhass.

        • JCDenton und ein paar andere, habt Ihr den Artikel überhaupt gelesen? Bitteschön:

          Die Wertschätzung und Dankbarkeit sehen wir von den Flüchtlingen täglich im Fernsehen. Es ist doch schön mit anzusehen wie sie mit Lebensmitteln um sich werfen weil es ihnen nicht schmeckt. Und es macht Spaß mitzubekommen wie sie ihre doch sehr berechtigten Forderungen in Form von Hungerstreicks und anderen radikalen Maßnahmen versuchen durchzubekommen um aus ihren schrecklichen Notunterkünften raus zu kommen. Kann man doch voll verstehen das sie die nichts besaßen nun mehr erhalten müssen als die dummen deutschen Menschen die sie so liebevoll willkommen heißen.

          Auch wie sie mit den ihnen anvertrauten Dingen wie Betten und anderen Geräten umgehen ist doch voll okay. So ein Bett kostest doch nicht die Welt-es auseinander zu nehmen und andere Mitmenschen damit zu verprügeln und es in einer Massenschlägerei ausartet scheint für dich in Ordnung zu sein-dann muss es auch für uns Deutsche Bürger sein.
          […]
          Die komischerweise Gelder satt hatten um in eins dieser gelobten Länder reisen zu können. Und so arm sind das sie mitunter sogar bessere Handys besitzen als manch deutscher gibt mir zu denken.
          […]
          Auch deine Mentalität diese verschiedenen Rassen zu schützen vor einheimischen ist wundervoll. Du möchtest sicher nur nicht dass wir uns unnötig aufregen wenn wir in den Medien jeden Tag über Überfalle, Einbrüche, Diebstähle und ähnliche Dinge die diese willkommenen Leute verüben mitgeteilt bekommen. Soviel Rücksicht ist ja echt toll.
          […]
          [Pfandflaschen sammeln] Ich habe noch keine Asylanten gesehen die das tun müssten.
          […]
          Ich bin dir so Dankbar das ich nun seit einiger Zeit im Dunkeln nicht mehr auf die Straße gehen kann ohne Angst zu haben überfallen-belästigt oder gar sogar
          […]
          Denn das Land braucht ja dringend Millionen ungebildete und vor allem Analphabeten um zu überleben und im Handwerk voranzukommen.

        • „JCDenton und ein paar andere, habt Ihr den Artikel überhaupt gelesen? “

          Ja. Er ist eine in einem launisch-polemischen Stil verfasst Kritik an Merkels Politik, und „Flüchtlinge“ kommen in ihm nicht gut weg. Dass Fremden hier maßlos alles schlechte unterstellt oder purer Fremdenhass verbreitet wird, sehe ich allerdings nicht. Bei einer ausschließlich positiven Darstellung hätte auch niemand von purer Fremdenliebe geredet.

        • @Gerhard
          Du hast schon recht, dich über den Dreck aufzuregen. Die Darstellung dieser Menschen zielt schon darauf ab, dass sie schlecht seien, obwohl sie das geschickt umschreibt. Offenbar gewollt. „Fremdenfeindlichkeit“ wird man dem Machwerk sicherlich attestieren dürfen.

        • Dass man den Euro nur einmal ausgeben kann, ist ja wohl nicht zu bestreiten. Und dass die gleichen Politiker, die plötzlich massenhaft Stellen im öffentlichen Dienst zur Bewältigung der Flüchtlingskrise schaffen wollen, noch vor einem Jahr garnicht genug dieser Arbeitsplätze streichen konnten, da die Privatwirtschaft alles besser kann als der Staat („schlanker Staat“), auch nicht. Die gleichen Politiker waren es auch, die lange jahre einen Rückbau sozialer Leistungen („soziale Hängematte“) für arme Deutsche forderten, während sie jetzt garnicht genug Steuergelder ausgeben können für die zu uns kommende Mittelschicht aus arabischen Ländern (womit dann für die dort verbleibenden Armen natürlich immer weniger zur Verfügung steht). Darauf hinzuweisen ist kein Fremdenhass.

          Es ist für mich völlig klar, dass die gewollte Massenzuwanderung ein neoliberales Projekt zur Senkung der Löhne und zur Zerschlagung sozialer Sicherungssysteme im Interesse des Großkapitals ist. Gleichzeitig geht es darum, eine zerrissene Gesellschaft heruzstellen, in der die Menschen einander fremd sind und sich weniger leicht organiseren können, um ihre Interessen gegen die Mächtigen durchzusetzen.

        • @Elmocho
          „Dass man den Euro nur einmal ausgeben kann, ist ja wohl nicht zu bestreiten.“

          Der Euro ist für die Euroländer fast wie eine Fremdwährung. Ausgaben müssen tendenziell durch Steuereinnahmen gedeckt werden (obwohl hier auch manche gleicher sind als andere, zB Irland).

          „da die Privatwirtschaft alles besser kann als der Staat (“schlanker Staat”), auch nicht.“

          Was nur ein weiteres Beispiel für die Inkonsequenz des „Neoliberalismus“ ist, der eigentlich lediglich ein Politikinstrument für den Umbau staatlicher Institutionen nach Gusto ist, aber sonst mit Liberalismus praktisch nichts zu tun hat.

          „Darauf hinzuweisen ist kein Fremdenhass.“

          Nein, das ist ein Hinweis auf die ungeheure Heuchelei, die sich insbesondere in den politischen Parteien breit gemacht hat.

          „Massenzuwanderung ein neoliberales Projekt zur Senkung der Löhne“

          So könnte man das denken, es gibt ja zahlreiche Hinweise die Richtung. Das macht allerdings keinen wirklichen Sinn, zB steht dem allein der Mindestlohn schon im Wege.
          Ausserdem wäre das ein liberales Anliegen und der „Neoliberalismus“ ist ebenso illiberal wie die heutigen „liberals“.

          „Gleichzeitig geht es darum, eine zerrissene Gesellschaft heruzstellen, in der die Menschen einander fremd sind und sich weniger leicht organiseren können“

          Schon eher. Dazu sind ja schliesslich die Ideologischen Konstrukte da, die diese Leute aufwerten und die Einheimischen abwerten (erfunden und angewendet von der illiberalen Linken).

          Der Sinn des Ganzen erschliesst sich mir allerdings überhaupt nicht.
          Daher scheint es mir am vernüftigsten anzunehmen, dass gar kein Sinn oder gar ein Ziel verhanden ist.

        • „Es ist für mich völlig klar, dass die gewollte Massenzuwanderung ein neoliberales Projekt zur Senkung der Löhne und zur Zerschlagung sozialer Sicherungssysteme im Interesse des Großkapitals ist. Gleichzeitig geht es darum, eine zerrissene Gesellschaft heruzstellen, in der die Menschen einander fremd sind und sich weniger leicht organiseren können, um ihre Interessen gegen die Mächtigen durchzusetzen.“

          Das denke ich auch.
          Des Weiteren geht es vermutlich um die Begünstigung des Entstehens von Konflikten innerhalb der Bevölkerung zur Sicherung der eigenen Herrschaft („teile und herrsche“) und um Begünstigung eines autoritären Staatsumbaus, wenn Konflikte zunehmen sowie um Herstellung guter Geschäftsbeziehungen zwischen Großkapital und islamischen Handelspartnern.

          Für die Bestrebungen der ökonomischen und politischen Eliten können allerdings die Flüchtlinge nichts. Die Motivationen der Flüchtlinge kann ich persönlich gut verstehen.

          In Bezug auf die Flüchtlinge ist Sachgerechtigkeit und Bemühen um Objektivität jenseits von Dämonisierung oder Idealisierung notwendig, um die aktuelle Situation so gut wie möglich bewältigen zu können und Konflikten (sowohl solchen zwischen Migrantengruppen als auch solchen zwischen Migranten und Einheimischen) so weit wie möglich vorbeugen zu können.
          Daher bleibt hier die einzige rationale Option jeder Emotionalisierung konsequent zu widerstehen und sich zu bemühen jenseits der ideologischen Lager eine informierte und sachgerechte Position zu erarbeiten, die hilft die gegebenen Probleme zu bewältigen.

          Bei dem kritisierten Text sehe ich es auch so, dass er undifferenzierte und fremdenfeindliche Passagen enthält.

        • @Leszek
          „sowie um Herstellung guter Geschäftsbeziehungen zwischen Großkapital und islamischen Handelspartnern.“

          Die sind aber der absolute Juniorpartner, die Scheichs und andere. Können über Nacht einkassiert werden, militärisch haben sie ohnehin praktisch keine Macht.
          Wird sich vielleicht bald zeigen, der IS sollte ja darauf brennen SaudiArabien zu besetzen, was natürlich eine unverzügliche Intervention bedeuten würde. Wahrscheinlich das „nächste grosse Ding“.

        • @ Leszek

          „Das denke ich auch.
          Des Weiteren geht es vermutlich um die Begünstigung des Entstehens von Konflikten innerhalb der Bevölkerung zur Sicherung der eigenen Herrschaft (“teile und herrsche”) und um Begünstigung eines autoritären Staatsumbaus, wenn Konflikte zunehmen sowie um Herstellung guter Geschäftsbeziehungen zwischen Großkapital und islamischen Handelspartnern. “

          Heißt das, du lehnst die gegenwärtige Masseneinwanderung von „Flüchtlingen“ ab? Wenn ja, was soll man dagegen tun? Ist ein Grenzzaun oder eine Mauer für dich denkbar?

        • @ Leszek: Du hast natürlich recht, die Flüchtlinge tun nur, was in ihrem eigenen Interesse ist. Die Gewinner sind die Flüchtlinge, Verlierer sind ihre Herkunftsländer (und dort besonders die ganz armen, die am meisten Anspruch auf unsere Solidarität haben) und die aufnehmenden europäischen Gesellschaften, die einem extremen Stresstest unterzogen werden.

          Weitsichtige Politiker müssten sich aber nicht an den kurzfristigen individuellen Interessen der Flüchtlinge (und der interessierten Gruppen des Kapitals und der Migrationsindustrie) orientieren, sondern zunächst mal an den Interessen ihrer Wähler und dann an den Interessen aller betroffenen Menschen.

          Ich frage mich wirklich, wie Syrien oder Afghanistan in zehn Jahren aussehen werden? Was wird aus einem Land, dass von der Hälfte seiner Einwohner verlassen wird, insbesondere von jungen und relativ gebildeten? Arbeitet das nicht einem Sieg der Islamisten in die Hände?

          @JC Denton: Wichtig wäre, ein deutliches Signal in die Welt auszusenden: Wir nehmen niemand mehr auf (bzw. nur noch streng ausgewählte Flüchtlinge), und das müsste von deutlichen Signalen begleitet werden wie z.B. zahlreichen Abschiebungen. Ich teile die Einschätzung dieses Textes:http://www.zeit.de/2015/45/migration-fluechtlinge-grenzen-grenzsicherung-interview .

          Jede Erklärung von Frau Merkel oder den Grünen, dass es keine Obergrenze für Asyl geben kann, hat genau den gegenteiligen Effekt. Jedes mal machen sich Tausende mehr auf den Weg.

        • Eben, Aufnahmestop und Ankündigung, niemandem mehr Dach überm Kopf und Geld zu geben. Nur sind mittlerweile so viele hier, dass hier die erste Szene von der Soldat James Ryan stattfinden könnte, wenn man jetzt plötzlich aufhört mit dem Versorgen.
          Wobei ich eben sowieso nicht verstehe, wieso enzelne Staaten für Flüchtlinge aufkommen müssen, wieso einer Bevölkerung einfach so so eine Zusatzsteuerlast aufgebürdet wird, von der völlig klra ist, dass sie nicht aufrechterhalten werden kann, bzw. nur bis zu einer bestimmten Grenze.

        • Einzige Begründung, die ich bisher gehört habe, ist: man müsse helfen, man sei moralisch dazu verpflichtet. Denen gegenüber, die nicht die 10000 € für die Schlepper haben, ist man offenbar nicht moralisch verpflichtet.

        • „Wird sich vielleicht bald zeigen, der IS sollte ja darauf brennen SaudiArabien zu besetzen, was natürlich eine unverzügliche Intervention bedeuten würde.“

          Wo sind Deine tagespolitischen Kenntnisse?
          Der IS und Saudi-Arabien spielen in der gleichen Liga. Der IS würde sich seines größten Investors entledigen.

          Der IS als sunnitisch ausgerichtetes Terrornetz agiert in instabilen Ländern mit einer überwiegend schiitischen Herrschaftsstruktur.
          Saudi-Arabien ist ultra-sunnitisch.

          Was für eine Logik (kopfschüttel)

        • @mocho
          „Jede Erklärung von Frau Merkel oder den Grünen, dass es keine Obergrenze für Asyl geben kann…“

          Kann es nicht sein, dass es einfach darauf hinausläuft den grösseren Teil über abgelehntes Asyl einfach abzuschieben? Wenn die Asylanträge abgelehnt werden, greif vermutlich der Status „Flüchtling“ mit zeitlich befristeter Aufenthaltserlaubnis, ggf verlängerbar.

          Wie ist das mit dem Status als „Flüchtling“? Zahtl dann nicht das UNHCR für die?

          Wie das Flüchtlingshilfswerk der UN die Menschen der „Palästineser-Territorien“ in fort folgender Generation unter dem Status „Flüchtlinge“ alimentieren?

        • @carnofis
          „Wo sind Deine tagespolitischen Kenntnisse?“

          Die schaden eher nur, bei strategischen Überlegungen.

          Der IS wird sicherlich ein extrem hohes Interesse dran haben, Mekka zu kontrollieren. Oder meinst du nicht, dass sich sich für die Rechtgläubigkeit schlechthin halten? Und dass in Saudi-Arabien selbst dem IS sehr gewogene Kräfte vorhanden sind, liegt auch auf der Hand. Was läge näher dann näher als eine Palastrevolte, mit Hilfe des IS?

        • @ JC Denton

          „Heißt das, du lehnst die gegenwärtige Masseneinwanderung von “Flüchtlingen” ab?“

          Dass ungesteuerte Masseneinwanderung für eine moderne Gesellschaft keine rationale Option ist, ist, denke ich, offensichtlich.
          Bei Massenzuwanderungen von Menschen aus Kulturen, deren kulturelles Wertesystem noch schwerpunktmäßig prämodern und mythologisch ist, kommt erschwerend hinzu, dass der Anteil von Personen, die die kulturelle Moderne ausreichend verstehen und bejahen, zwangsläufig geringer ist als in der einheimischen Bevölkerung.

          Mir ist eine aufgeklärte und liberale Person mit muslimischem Migrationshintergrund lieber als ein rechtskonservativer Deutscher/Christ, aber aufgeklärte und liberale Bürger sind in islamischen Gesellschaften IM SCHNITT seltener als aufgeklärte und liberale Bürger in modernen westlichen Gesellschaften.

          Mein zentrales Kriterium hierbei ist – wie ich ja schon mehrfach erwähnte – KEIN rassisches, KEIN kultur-essentialistisches, KEIN nationales, sondern ein wertebezogenes im Hinblick auf die kulturelle Moderne und ihre Errungenschaften wie Menschenrechte und Demokratie.

          Ich glaube absolut nicht, dass es nicht möglich sei, dass sich islamische Gesellschaften in einem längerfristigen Prozess modernisieren, tatsächlich glaube ich, dass dieser Prozess bereits begonnen hat.
          Bei Sozialisationsbedingungen und Erziehungsformen im Rahmen eines Wertesystems, das Aufklärung, Menschenrechte und individuelle Freiheitsrechte bejaht, würden die Menschen in islamischen Gesellschaften ähnlich häufig formal-operationale und postkonventionelle entwicklungspsychologische Stufen erreichen wie die Menschen in westlichen Gesellschaften unter entsprechenden Bedingungen (und ein großer Teil derjenigen, die diese Stufen nicht erreichen, würde trotzdem das entsprechende moderne Wertesystem bejahen).
          Dies ist in islamischen Kulturen gegenwärtig nur leider noch nicht der Fall.

          Hinzu kommt, dass der orthodoxe Islam (im Gegensatz zu liberalen Islam-Interpretationen, die es zum Glück auch gibt, die sich aber bisher noch nicht durchgesetzt haben) Elemente enthält, die bei mißlungener Integration in westlichen Aufnahmegesellschaften eine stark problematische selektive und radikalisierte Islaminterpretation als dsyfunktionale individuelle Bewältigungsstrategie bei dafür anfälligen Individuen ermöglicht. Zwar ist zwischem orthodoxem Islam und Islamismus einerseits zu differenzieren, andererseits muss man aber auch berücksichtigen, dass der Islam zur Zeit offenbar ein problematischeres Potential für Radikalisierungsprozesse beinhaltet als andere Religionen. Eine mißlungene Integration von Muslimen hat potentiell schwerwiegendere Konsequenzen.

          Vor diesem Hintergrund scheint es mir sinnvoll, dass sich die Politik darauf konzentriert die Integration der bereits hier lebenden Muslime zu fördern, ihnen einerseits Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilnahme zu eröffnen, andererseits Islamisierungsprozessen konsequent entgegenzutreten und sie einzudämmen (aus aufgeklärt-menschenrechtlicher Perspektive versteht sich, NICHT aus kulturkonservativ-rechtskonservativ-christlicher Perspektive).
          Eine Massenzuwanderung weiterer Muslime zu einem Zeitpunkt, bei dem noch größere Integrationsdefizite bei einem Teil der bereits hier lebenden muslimischen Bevölkerung bestehen, erschwert die Situation zusätzlich.

          „Wenn ja, was soll man dagegen tun?“

          El_Mocho hat ja einen Text mit interessanten Vorschlägen gepostet.
          Des Weiteren muss auf eine Verbesserung der Situation in den Herkunftsländern hingewirkt werden.

          „Ist ein Grenzzaun oder eine Mauer für dich denkbar?“

          Eine Gesellschaft muss ihre Grenzen schützen können.
          Zudem ist es auch das Recht der hier lebenden Bürger zu bestimmen, ob und inwieweit eine Masssenzuwanderung gewünscht ist oder nicht.
          Für die Zuwanderung größerer Menschengruppen sollte m.E. die potentielle Kompatibilität mit einer auf der kulturellen Moderne beruhenden Gesellschaft ein wichtiges Kriterium sein.
          Und es sollte durchaus auch ein gewisser Druck auf Migranten ausgeübt werden, die Werte der kulturellen Moderne anzuerkennen bzw. es sollte klar vermittelt werden, dass dies eine Grundvoraussetzung ist, um hier dauerhaft leben zu können.

          Auch hierzu nochmal um nicht mißverstanden zu werden: Ich lehne die Idee einer „nationalen“, „deutschen“ oder „christlichen“ Leitkultur radikal ab. Es gibt nur eine Leitkultur, die ich bejahe: Menschenrechte und Demokratie.
          In diesem Sinne also: Weder rechter Kulturkonservatismus noch linker Kulturrelativismus/Multikulturalismus, sondern die klare Forderung an Zuwanderer Menschenrechte und Demokratie zu bejahen als Voraussetzung für unbefristeten Aufenthalt.
          Was religiöse Fundamentalisten und Integrationsverweiger unter Migranten angeht, bin ich für die Aufhebung des unbefristeten Aufenthaltsrechts.

        • @Leszek
          „Ich lehne die Idee einer “nationalen”, “deutschen” oder “christlichen” Leitkultur radikal ab. Es gibt nur eine Leitkultur, die ich bejahe: Menschenrechte und Demokratie.“

          Wobei letztere sowohl authentisch „deutsch“ als auch „christlich“ genannt werden können und das Nationale für diese Werte nunmehr ein noch sicheren Garanten darstellt. Die Zeiten haben sich nämlich grundsätzlich geändert.

          WER sollte denn für Menschenrecht und Demokratie einstehen, wenn nicht die dementsprechenden Staaten, die dementsprechend verfasst sind? Gar die UN oder EU? Insbesondere die erste Institution ist heute vollkommen moralisch bankrott.

          „sondern die klare Forderung an Zuwanderer Menschenrechte und Demokratie zu bejahen als Voraussetzung für unbefristeten Aufenthalt.“

          Loyalität zur Verfassung schwören, so geht das in Kanada.

        • “ ihnen einerseits Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilnahme zu eröffnen, andererseits Islamisierungsprozessen konsequent entgegenzutreten“

          Das Problem ist, dass das Wehren gegen Islamisierung oft mit Seregation und sei es innerer, beantwortet wird, weil man sich dann benachteiligt fühlt. im sich als Opfer generieren, sind „die“ ja doch recht gut, so mein Einruck.

        • @ Alex

          „Wobei letztere sowohl authentisch “deutsch” als auch “christlich” genannt werden können und das Nationale für diese Werte nunmehr ein noch sicheren Garanten darstellt.“

          Nein:

          https://www.perlentaucher.de/essay/kultur-als-politische-ideologie.html

          „WER sollte denn für Menschenrecht und Demokratie einstehen, wenn nicht die dementsprechenden Staaten, die dementsprechend verfasst sind?“

          Sie sollen dafür einstehen, aber nicht im Namen von „Nation“, „Christentum“, „traditioneller westlicher Kultur“ und wie die rechtskonservativen Phrasen alle heißen, mit denen unsere einheimischen christlich-deutschen Kulturkonservativen die kulturelle Moderne anzugreifen versuchen.

          „Loyalität zur Verfassung schwören, so geht das in Kanada.“

          In Kanada ist die pseudo-linke Ideologie des kulturrelativistischen Multikulturalismus doch ursprünglich entstanden, wurde dann von der postmodernen/poststrukturalistischen Linken in den USA aufgegriffen und mit einer postmodernen theoretischen Grundlage versehen und schwappte dann von dort aus nach Europa.

          Verfassungen enthalten oft auch Passagen, die man auch aus aufgeklärt-menschenrechtlicher und humanistisch-universalistischer Perspektive kritikwürdig finden kann. Daher würde ich keinen Schwur auf eine Verfassung verlangen.

        • @ Atacama

          „Das Problem ist, dass das Wehren gegen Islamisierung oft mit Seregation und sei es innerer, beantwortet wird, weil man sich dann benachteiligt fühlt. im sich als Opfer generieren, sind “die” ja doch recht gut, so mein Einruck.“

          Islamisierung zuzulassen bewirkt erst recht Segregation und Parallelgesellschaften. Und wer in einer solchen Parallelgesellschaft erst mal drinsteckt, kommst da auch nicht so leicht raus, selbst wenn er es gerne möchte. Wer es trotzdem versucht, verliert bestenfalls Anerkennung und Unterstützung durch die Gemeinschaft, im Extremfall erhält er Drohungen.

        • @ El Mocho

          „Wichtig wäre, ein deutliches Signal in die Welt auszusenden: Wir nehmen niemand mehr auf (bzw. nur noch streng ausgewählte Flüchtlinge), und das müsste von deutlichen Signalen begleitet werden wie z.B. zahlreichen Abschiebungen. Ich teile die Einschätzung dieses Textes“

          Der Migrationsforscher sagt viele vernünftige Dinge. Leider erwähnt er nicht die Gefahr weiterer Massenmigration aus Afrika; das wird eine echte Herausforderung Europas in der Zukunft sein. Darauf müssen wir uns vorbereiten.

          @ Leszek

          „Dass ungesteuerte Masseneinwanderung für eine moderne Gesellschaft keine rationale Option ist, ist, denke ich, offensichtlich.“

          Leider scheint das für manche nicht so offensichtlich zu sein. Freut mich, dass du nicht zu denen gehörst.

          „Des Weiteren muss auf eine Verbesserung der Situation in den Herkunftsländern hingewirkt werden. “

          Ein Generationenprojekt, das möglicherweise auch militärische Interventionen benötigt, bei zweifelhaften Erfolgschancen. Lohnt sich aber trotzdem, es zu versuchen.

          „Eine Gesellschaft muss ihre Grenzen schützen können.“

          Auch mit Zäunen, Mauern und Wachtürmen? Wasserwerfern, Tränengas und Schusswaffen?

          „Auch hierzu nochmal um nicht mißverstanden zu werden: Ich lehne die Idee einer “nationalen”, “deutschen” oder “christlichen” Leitkultur radikal ab. Es gibt nur eine Leitkultur, die ich bejahe: Menschenrechte und Demokratie.“

          Welche Sprache wird denn in dieser Leitkultur gesprochen?

          Anderes Thema: Hälst du den Terrorismus für eine große Gefahr in Deutschland/Europa? Wie soll die Gesellschaft damit umgehen?

        • @Lesz
          „Sie sollen dafür einstehen, aber nicht im Namen von “Nation”, “Christentum”, “traditioneller westlicher Kultur” und wie die rechtskonservativen Phrasen alle heißen, mit denen unsere einheimischen christlich-deutschen Kulturkonservativen die kulturelle Moderne anzugreifen versuchen. “

          Es ist was anderes, diese Begriffe als Proporz vor sich herzutragen, oder sie pragmatisch anzuerkennen.

          Die Nation ist die einzige klar handlungsfähige Einheit, um mögliche Gefährdung von Menschenrecht und Demokratie zu bekämpfen. Gegen Feinde von aussen als auch von innen.

          Man darf nicht vergessen, dass die Ideen des Christentums, so abweigig sie in der Summe auch sein mögen, diese Werte, die wir hochhalten wollen, hervorbrachte. Dafür muss man die zahllosen reaktionären Ansätze im Christentum gar nicht gutheissen, ganz im Gegenteil kann man das Christentum so besonders gut kritisieren.
          So zum Beispiel diesen Missbrauch der „Liebe deine Feinde“-Idee, der jetzt wieder in Bezug auf Paris stattfand und so auffälligerweise von den angeblich so religionsfeindlichen Linken so überaus gerne reflektiert wird …. und das gegenüber einer existenziellen Bedrohung, die das Massaker als politischen Ausdruck eines Grössenwahns zelebriert — was nur als moralische Bankrotterklärung aufgefasst werden kann. Wohlgemerkt nicht zuletzt auch von einem christlichen Standpunkt, denn deren alte Idee von Gerechtigkeit ist auch die des Westens, insbesondere eingeflossen in das Menschenrecht.

          „Daher würde ich keinen Schwur auf eine Verfassung verlangen.“

          Das ist einfach pragmatisch. Auf was sonst.

          Ja, das mit Kanada ist schon ironisch, nicht alle Dinge sind immer nur aus einer einzigen Perspektive verständlich. Dies mit dem Schwur ist sicherlich älter und konnte von den Progressiven daher vermutlich nicht so bequem abgeschafft werden.

          Man darf nicht übersehen, dass Deutschland von dieser neofaschistischen Neoprogressivität relativ zu anderen Ländern noch verschont geblieben ist und daher ist ein politisches Handeln Deutschlands zur Sicherung und Gewährleistung der liberalen Freiheiten des Westens noch leichter möglich. Auch hat als Gegenreaktion auf die „Progressiven“ der klassisch orientierte Neofaschismus bisher keinen grossen Auftrieb erhalten, wie in Frankreich zB, welches dadurch handlungsunfähiger erscheint.

          Wenn sich die Extremisten auf beiden Seiten erst mal hochgeschaukelt haben werden, dann wird die Sache der liberalen Demokratie ungleich schwerer geworden sein als heute.

        • leszek, alte rote socke und übler Kulturmarxist, trotz einiger aussetzer, klingt das alles ganz realistisch und vernünftigt. nicht das ich noch noch meinen glauben an dich verlieren muss😣

        • ät Albert und Leschek:

          „Wer es trotzdem versucht, verliert bestenfalls Anerkennung und Unterstützung durch die Gemeinschaft, im Extremfall erhält er Drohungen.“
          – Erinnert frappierend an Nazi-Aussteiger wie Ingo Hasselbach, die genau das erzählten. Die kulturellen/ideologischen Inhalte scheinen also gar keine so große Rolle zu spielen. https://de.wikipedia.org/wiki/Ingo_Hasselbach

          „leszek, alte rote socke und übler Kulturmarxist,“
          – Bist Du böse! Ob er auf den Trigger anspricht?
          Kulturmarxismus!

    • Da der Postillon sonst stramm politisch-korrekt ist, weiß man nicht so recht, wie man diesen Artikel deuten soll.
      Vermutlich als Satire auf überhöhte Terrorangst der Bevölkerung.
      Die zwar stets nur phasenweise auftritt, ansonsten aber nicht unberechtigt ist, wie die Realität zeigt.
      Ob nur 0,1 Promille der Koffer Sprengstoff enthalten, ist irrelevant, wenn Du selber in die Luft fliegst.

      Die mutige Variante des Postillon ist viel besser:
      http://www.zellerzeitung.de/

  2. Gender/Queer-Feministin Sanczny versucht auf ihrem Blog eine halbwegs verständliche Einführung in den Gender/Queer-Feminismus zu geben:

    http://sanczny.blogsport.eu/2015/11/04/query-the-norm-eine-einfuehrung-in-queere-theorie-praxis/

    Sanczny, Mitbegründerin des Critical Hetness/Knutschverbot-Konzepts, gehört zwar zu den irrationalsten Personen im Netzfeminismus, trotzdem ist ihr Blog für Feminismus-Kritiker m.E. in der Regel lesenswert, da sie sich mit den theoretischen Grundlagen des Gender/Queer-Feminismus gut auskennt und sich durch Lesen ihrer Texte daher ein guter Einblick in die pseudo-emanzipatorische Irrlehre des (vulgär-)poststrukturalistischen Gender/Queer-Feminismus gewinnen lässt.

    Der verlinkte Text hat den Anspruch einen Überblick über die gender/queer-feministische Weltsicht zu geben. Bei den Passagen zur Erkenntnistheorie wird´s etwas holprig und widersprüchlich und an ein paar Stellen fließen die subjektiven Vorlieben der Autorin ein, aber insgesamt wird das Wahnsystem des (vulgär-)poststrukturalistischen Gender/Queer-Feminismus m.E. gut dargestellt.

    Der Text stellt auch Bezüge zu einigen Denkern des französischen Strukturalismus und Poststrukturalismus her, denn der Gender/Queer-Feminismus ist ja in ideengeschichtlicher Hinsicht wesentlich aus einer einer einseitigen, selektiven und dogmatischen US-amerikanischen Rezeption und Interpretation des französischen Strukturalismus und Poststrukturalismus hervorgegangen.

    Es sei an dieser Stelle aber nochmal darauf hingewiesen, dass sich der ursprüngliche französische Poststrukturalismus – trotz seines kritikwürdigen Hanges zum Relativismus (Wahrheitsrelativismus, Moralrelativismus, anthropologischer Relativismus), der ihn für Mißbrauch anfällig machte – beträchtlich vom US-amerikanischen Poststrukturalismus, aus dem u.a. der Gender/Queer-Feminismus hervorgegangen ist, unterscheidet.
    Ich spreche beim US-amerikanischen Poststrukturalismus oft von Vulgär-Poststrukturalismus, um diese Abweichung vom ursprünglichen Original (die alles andere als eine konstruktive Weiterentwicklung des ursprünglichen Poststrukturalismus darstellt) deutlich zu kennzeichnen, denn die ursprünglichen Denker des französischen Poststrukturalismus waren nicht politisch korrekt und ihre Werke enthalten neben relativistischem Blödsinn auch interessante Ideen und Teilwahrheiten sowie auch Ideen, die sich potentiell gegen den US-amerikanischen Poststrukturalismus/Gender/Queer-Feminismus wenden ließen.

    • „Gender/Queer-Feministin Sanczny versucht auf ihrem Blog eine halbwegs verständliche Einführung in den Gender/Queer-Feminismus zu geben“

      Und das macht sie erst jetzt, nachdem nahezu ein jeder den Gender/Queer-Feminismus bereits bekloppt findet?

    • Danke Leszek!
      „Unterdrückung wirkt – wie der Name schon sagt – von oben nach unten. Das heißt, in einem asymmetrischen Machtverhältnis kann man nicht nach oben diskriminieren.

      Dazu gibt es auf Tumblr einen schönen Post, wo jemand genervt ist von der Behauptung, Unterdrückung würde in beide Richtungen funktionieren: Wenn ich meinem Chef sage, er wäre doof und gefeuert, passiert ihm nichts. Wenn er dann sagt, „Nein, SIE sind gefeuert‘ bin ich arbeitslos. Gleiche Aussage, asymmetrisches Machtverhältnis. [I hate the whole „Opression works both ways thing]“

      Mhmmm fallen jemanden Männer ein, die von Frauen „gefeuert“ worden sind?
      Was bringt einen wohl schneller aus dem job, die Behauptung, das die Welt sexistisch gegenüber Männern oder Frauen ist?
      Wem könnte jemals auch nur ein Beispiel einfallen, in dem Feministinnen oder Frauen macht ausgeübt haben?

      • Sanczny ist übrigens der Ansicht, dass der Begriff Homophobie durch den Begriff Heterosexismus ersetzt werden müsse, weil der Begriff Homophobie diskriminierend für Menschen mit Phobien im Sinne von Angsstörungen und daher ableistisch sei:

        „Die Endung „-phobie“ stigmatisiert zudem von echten Phobien Betroffene, indem abwertende Handlungen damit gerechtfertigt und verharmlost werden. (Das nennt man ableistisch, von Ableism / Behindertenfeindlichkeit, hier bezogen auf psychische Störungen.) Also ist der Begriff nicht nur falsch sondern auch noch diskriminierend.“

        Also, wir stellen fest:
        – Homophobe Personen lehnen den Begriff Homophobie mit der Begründung ab, dass sie dadurch angeblich pathologisiert würden.
        – Fanatisch politisch korrekte Personen lehnen den Begriff Homophobie mit der Begründung ab, dass dadurch angeblich Menschen mit Phobien (im Sinne von Angsstörungen) diskriminiert würden.

        Eine merkwürdige Allianz.

        In beiden Fällen wird der Umstand nicht berücksichtigt, dass ein Begriff unterschiedliche Bedeutungen haben kann:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Phobie

        • Wie praktisch, dass damit auch gleich der höchst peinliche Begriff „Islamophobie“ aus der Welt geschafft werden kann. Na, gut das nur nebenbei.

          Den vorgeschlagenen Begriff „Heterosexismus“ muss man sich aber mal auf der Zunge zergehen lassen.

          Logisch wäre ja, Homophobie durch „Homosexismus“ zu ersetzen, wenn man von der „-phobie“ weg will. Warum also tauscht sie auch das „Homo-“ aus? Dieser Präfix bezeichnet doch den Gegenstand sowohl von Phobie als auch von jeder anderen Sache (wie Sexismus).

          Sie will also den Gegenstand selbst wegdefinieren und so tun, als sei Homophobie ein ganz selbstverständlicher Teil jedes Sexismus. Wobei der natürlich immer nur hetero sein kann, nach gender, was „Heterosexismus“ zu einer offensichtlichen Tautologie macht.

          Warum also der Versuch vom „Unsichtbarmachen“ von Schwulenfeindlichkeit?

      • @chris, zitierend:
        „Das heißt, in einem asymmetrischen Machtverhältnis kann man nicht nach oben diskriminieren.“

        Aber nur, wenn man ganz auf dieses spezielle Machtverhältnis sich konzentriert, ist da eine tendenzielle Asymetrie.

        Aber diese Dogmatiker verabsolutieren die Bedeutung von „Machtverhältnissen“ und sehen dann einen Chef zB nur noch als Chef und in keinster Weise als Mensch, der ja auch auf menschlicher Ebene von einem Untergebenen „diskriminiert“ oder irgendwie mies behandelt werden könnte.

        Und so wird mieses Verhalten von diesen Dogmatikern, die spezielle Machtfunktionen über alles stellen, gerechtfertigt.

        Genau mit diesem Selbstverständnis ausgestattet, gehen dann die social justice warriors auf ihre Opfer los, bedrängen und belästigen sie und behaupten noch, sie seien es, die bedrängt und belästigt werden…

      • Das ist eine logische Konsequenz aus der eigenen Theorie, die an ihrem eigenen Begriff scheitert!
        Dies zeigt, dass die Theorie nicht stimmen kann, weil ihre eigenen Annahmen nicht deckt.
        Im Brgriff selbst „queer“, „Aberrant“ kann man das Eingeständnis auch schon fast erblicken…

    • @Leszek
      nochmals zu Foucault, bei sanczny gabs einen Kommentar zu einer aufschlussreichen Stelle:

      sanczny: „Macht ist bei Foucault nicht repressiv sondern produktiv. … ist nichts, das besessen werden kann. .. durchdringt Subjekte, Strukturen und ihre Beziehungen.
      Macht und Wissen sind bei Foucault eng miteinander verbundene Konzepte. Foucault hat z.B. die Wissenschaft als objektiven Ort der Wissensproduktion widerlegt.

      Das Zitat von Foucault („Überwachen und Strafen“) dazu:

      „Man muß wohl auch einer Denktradition entsagen, die von der Vorstellung geleitet ist, daß es Wissen nur dort geben kann, wo die Machtverhältnisse suspendiert sind, daß das Wissen sich nur außerhalb der Befehle, Anforderungen, Interessen der Macht entfalten kann. […] Eher ist wohl anzunehmen, daß die Macht Wissen hervorbringt (und nicht bloß fördert, anwendet, ausnutzt); daß Macht und Wissen einander unmittelbar einschließen; daß es keine Machtbeziehung gibt, ohne daß sich ein entsprechendes Wissensfeld konstituiert, und kein Wissen, das nicht gleichzeitig Machtbeziehungen voraussetzt und konstituiert. Diese Macht/Wissen-Beziehungen sind darum nicht von einem Erkenntnissubjekt aus zu analysieren, das gegenüber dem Machtsystem frei oder unfrei ist. Vielmehr ist in Betracht zu ziehen, daß das erkennende Subjekt, das zu erkennende Objekt und die Erkenntnisweisen jeweils Effekte jener fundamentalen Macht/Wissen-Komplexe und ihrer historischen Transformationen bilden.“

      Mit anderen Worten: Erkenntnis oder Wissen ist nicht möglich. Alle Erkenntnis ist quasi gleichzeitig und notgedrungen Machtpolitik.

      Das ist natürlich als Freifahrtschein zu verstehen, wenn man denn will, die eigenen Behauptungen sonstiger Art als „Wahrheit“ auszugeben.

      Ist ja wirklich peinlich, wenn dieses wilde Rumspekulieren von Foucault die Begründung für Genderleute sein soll, alles sei „sozial konstruiert“ …

      Nein, es ist so: sie *wollen*, dass alles sozial konstruiert ist, denn sie wollen die Macht.

      Das ist die Philosophie des reinen Faschismus, der unbedingte „Wille zur Macht“.

  3. „Gleichheit und Differenz“ ist sauer mit uns allen :

    „Ich finde das grade so traurig. Hey, das war der Versuch eines Brückenbaus. Ich habe schon in einem meiner ersten Beiträge geschrieben, dass ich denke, dass Maskulismus und Feminismus sich ergänzen oder das zumindest könnten. Ich hab eine verdammte Woche damit verbracht, Kommentare zu lesen und freizuschalten, hab versucht, alles zu beantworten. Alles was kommt, ist, dass mir böse Absichten unterstellt werden. Mindestens muss ich die “ganz heimlich” haben.“
    https://gleichheitunddifferenz.wordpress.com/2015/11/18/maenner-die-am-boden-liegen/comment-page-1/#comment-284

    Ich finde ja, wir sollten ihr eine Aufwandsentschädigung zahlen, für die Mühe, die sie in das Freischalten und Beantworten von Kommentaren investiert hat. Wer beteiligt sich?

    • Ich habe mich ja ein bisschen absichtlich davon ferngehalten, weil bisher noch alles von Margret und Onyx Rabulistik und Nichtverstehen war.

      Der heutige Blich auf Genderama hat mich zu einer vorzüglichen, großartigen Antwort von Bombe 20 geführt und da habe ich mir das ein bisschen angeschaut.

      https://gleichheitunddifferenz.wordpress.com/2015/11/15/appell-an-maennerrechtler/comment-page-1/#comment-99

      Von Brückenbau kann keine Rede sein. Allein bei dem Spruch, dass sie das dann so gerade mal freischaltet, wurde mir schon übel. Da setzt sich also jemand hin und steckt mal locker eine Stunde in eine Antwort (und ihr Artikel war ja schon sowas wie eine Diskussionseinladung) und sie war sich nicht sicher, ob sie das überhaupt freischaltet? Die hat doch einen Brückenbauvogel.

      Weiterhin ist mir zB die bringbackourgirls Sache übel aufgefallen. Jedem 4-Jährigen kannst Du erklären, was falsch ist wenn erst kleine Jungs verbrannt werden, sich keiner drum kümmert und sich dann bei der Entführung der Mädchen die Obama und der Bundestag exakt nur mit diesen Mädchen beschäftigt. Margret nennt es eine Abwertung der Trauer der Angehörigen. Oder ähnlichen Scheiß.

      Ebenso übel Margrets Umgang mit Bombe20s Liste. Das war für die Hatespeech.

      Zitat:

      Wenn man sich für die Menschenrechte von Männern engagiert, kommt man nicht daran vorbei,
      – daß Feministinnen eine Gleichstellungsbeauftragte, die sich auch für Männer einsetzt, aus dem Amt mobben,
      – daß Feministinnen in Israel, Indien und den USA geschlechtsneutrale Definitionen von Vergewaltigung verhindern,
      – daß Gleichstellungsbeauftragte gegen einen geschlechtsneutralen Gesetzentwurf zur Geschlechterquote protestieren und es so schaffen, daß das fertige Gesetz effektiv nur noch Frauenförderung vorsieht (Punkt 3),
      – daß Feministinnen in den USA Vorschriften durchgesetzt haben, nach denen männliche Studenten nach einer Vergewaltigungsanschuldigung ohne rechtsstaatlichen Prozeß von der Uni verwiesen werden können,
      – daß Feministinnen EU-weite Studien über geschlechtsspezifische Gewalterfahrungen durchführen, dabei aber nur Frauen befragen,
      – daß feministische “Experten” und Redakteure Maskulisten regelmäßig in die Ecke von Rechtsextremisten und Massenmördern rücken
      – usw. usf.”

      Mit solchen Leuten kann man nicht diskutieren. Das sind Taliban. Man könnte höchstens noch die besten Kommentare in einen eigenen Blogbeitrag rüberretten. Denn da waren so einige wirklich gute.

        • Eigentlich ist es mir ziemlich wurst, auf welche Ausprägung von Feminismus sie sich beruft. Das von mir genannte reicht mir für mein Urteil. Dir anscheinend nicht. Wundert mich.

        • @chris
          „Die selbst scheint sich ja mit badinter auf einen sehr moderaten Feminismus zu berufen.“

          Absolut nichts erinnert an einen Feminismus a la Elisabeth Badinter, die zuletzt von einer „Komplementarität“ der Geschlechter sprach und tatsächlich für so etwas wie die Aufgabe des Suprematismus des Feminismus glaubwürdig einstand.
          zB in dem Buch „Ich bin Du“ von ihr.

          Wenn die von „gleichheitunddifferenz“ sich auf Badinter berufen sollte, dann nur aus rein vorgeschobenen Gründen.

          -> noch weniger glaubwürdig als der „Brückenbau“.

      • @Gerhard
        „großartigen Antwort von Bombe 20“

        Ja, er hat sich unglaublich viel Mühe gemacht und mehrere sehr guter posts fabriziert.

        Beim Thema um #bringbackourgirls wäre mir fast schlecht geworden. Erinnerte an die Bigotterie der Chefdogmatikerin des Genderfeminismus Butler, die genozoidalen Terrororganisationen Hamas und Hisbollah als links, progressiv zu preisen.

      • „Mit solchen Leuten kann man nicht diskutieren. Das sind Taliban. Man könnte höchstens noch die besten Kommentare in einen eigenen Blogbeitrag rüberretten. Denn da waren so einige wirklich gute.“

        Dem stimme ich voll und ganz zu, Gerhard. Während des Lesens der Kommentare, kam mir übrigens ein ähnlicher Gedanke.

        Mir ist es, nebenbei gesagt, auch vollkommen egal, auf welchen Feminismus sich diese ‚Brückenbauerin‘ beruft, wenn sie schon Probleme mit der Freischaltung des Kommentars von @Bombe20 hat …

    • Vielleicht sollten „die Markus“ auch mal anfangen, auf jedes feministische Klagen nur damit zu antworten, dass Frauen doch einfach logischer und weniger emotional denken sollten. Und uns dann beschweren, dass unsere „Brücken“ nicht angenommen werden. lol

      • Und überhaupt: Wenn Frauen einfach hart wie Männer werden würden, dann würden ihnen Diskriminierungen, Sexismus und Rape auch nichts mehr ausmachen! Also los, Mädels, das ist doch die Lösung!

    • Na ja, es scheint ja auch ein bedingter Reflex bei manchen/vielen Maskulinisten zu sein, allen, die nicht vollständig auf ihrer Seite stehen, prophylaktisch erst mal in die virtuelle Hand zu beissen.
      Reinheit der Lehre scheint immer noch wichtiger zu sein, insofern ähnelt das Verhalten den der Feministischen Mehrheit.

    • ät Leschek:

      „Die ehemalige Taz-Chefredakteurin Bascha Mika habe den MANNDAT-Vorsitzenden Eugen Maus in einer Rundfunksendung als „Jammerlappen“ lächerlich gemacht, und die Autorin und Journalistin Thea Dorn habe höhnisch reagiert („Ich weine gleich!“)“

      – Delikaterweise deuten sie damit an, daß ein Mann/Junge knallhart sein Schicksal hinzunehmen habe. Also erstaunlich konservativ, die „fortschrittlichen“ Damen.
      Also das übliche: Theorie und Praxis sind bei radikalen Ideologen stets zwei Dinge. Sind die eigenen Interessen betroffen, oder bietet es sich in der Debatte an, wird sehr wohl auf „nazihafte“ Biologie zurückgegriffen.

    • Ein Zitat aus dem guten Artikel von Schoppe:

      „Ein Staat, der sich wesentliche Entscheidungen über die Kindessorge vorbehält und sie zwischen Männern und Frauen unterschiedlich aufteilt, geht in seiner Staatsgewalt also keineswegs vom Volke aus, legitimiert sich nicht von unten nach oben, sondern betreibt eine Politik der Ungleichheit, die in einer modernen Gesellschaft dysfunktional ist.“

      Das könn(t)en die meisten wohl so unterschreiben.

  4. Jippiiieeeeeh, Selbermach-Samstag. Endlich wieder öffentlich den Feminismus kritisieren, solange man dafür noch nicht eingebuchtet wird. (vgl. z.B. http://www.freiewelt.net/blog/die-eu-will-kritik-am-feminismus-verbieten-10011488/)

    Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

    Erstmal zum ***GENDER GAGA DER WOCHE***:

    http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/1874534_Linke-Szene-will-stoeren-Stinkbomben-wegen-Gender-Debatte.html

    Das ist auch lesenswert, über Femitrolle:

    https://breakpt.wordpress.com/2015/11/18/elfhundertzwanzig/

    Dann eine interessante Idee einer Frau ausgerechnet:

    http://blog.tagesanzeiger.ch/blogmag/index.php/39725/lasst-teenager-ins-puff-gehen/

    Ich selbst bin weder dafür, noch dagegen, dass ein z.B. 17jähriger schon ein Callgirl aufsucht. Seine Altersgenossinnen können jedenfalls fast immer mit einmal Finger schnippen Sex haben und haben dies meist auch. Man kann jedenfalls nicht wie selbstverständlich davon ausgehen, dass das wahlweise total verwerflich oder aber total unbedenklich ist.

    „Eine Expertin argwöhnte sogar, wenn junge Männer bereits so früh Erfahrungen mit bezahltem Sex machten, könnten sie später straffällig werden und in die Beschaffungskriminalität abrutschen, weil sie nur noch Sex im Puff wollten.“

    Das könnte man aber noch viel mehr im Hinblick auf die Ehe (viel teurer im Normalfall!) und überhaupt auf einen Platz in der Gesellschaft beziehen. Weil Männer darum kämpfen müssen, gibt es ja auch Kriminalität, wenn auch nicht nur deshalb.

    Jedenfalls stellt sie dazu ein paar berechtigte Fragen.

    Nun wieder das Übliche:

    Schoppe:

    http://man-tau.com/2015/11/14/jammerlappen-und-die-politik-der-ungleichheit/#more-1232

    Nicht-feminist:

    http://nicht-feminist.de/2015/11/die-gruenen-fluechtlingskrise-zelte-fuer-transsexuelle/ (Top-Empfehlung!)

    http://nicht-feminist.de/2015/11/die-gruenen-fluechtlingskrise-gendern-sternchen-transen/

    http://nicht-feminist.de/2015/11/nrwjetzt-sexualaufklaerung-laeuft-amok/

    http://nicht-feminist.de/2015/11/der-gegenderte-tod-die-toedin/

    Danisch:

    http://www.danisch.de/blog/2015/11/21/was-die-humboldt-universitat-zu-nahrboden-fur-gender-und-feminismus-machte/#more-11755

    …und der Surftipp des Tages:

    http://deichmohle.rundekante.com/

    Zum Surftip des Tages noch eine Literaturempfehlung (Auch dafür gilt: Ich distanziere mich davon, weil ich selbst noch nichts davon gelesen habe, empfehle es aber als lesenswert weiter, weil es sich auf Themen wie „sexuelle Selektion“ und „Feminismuskritik“ bezieht.):

    http://www.amazon.de/s/field-keywords=Deichmohle+Geschlechter

    Jan Deichmohle, „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen”, Band 1 der Reihe „Die beiden Geschlechter”
    Die wissenschaftliche Grundlage für alle weiteren Bände und Bücher.

    Jan Deichmohle, „Die Genderung der Welt. Wie Feminismus weltweit Kulturen zerstört”, Band 3 der Reihe „Die beiden Geschlechter”
    Wie Feminismus internationale Organisationen, Verträge und Entwicklungshilfe dazu mißbraucht, weltweit Kultur zu zerstören.

    Jan Deichmohle, Arbeitstitel „Zensiert”, Band 4 der Reihe „Die beiden Geschlechter”
    in Vorbereitung

    Jan Deichmohle, Arbeitstitel „Die Unterdrückung der Männer”, Band 5 der Reihe „Die beiden Geschlechter”
    Nachweis mit exakter, daß Männer seit wohl Jahrhundertausenden das unterdrückte Geschlecht sind. Der feministische Mythos von „Patriarchat“ und „Frauenunterdrückung“ ist dagegen eine haltlose Verschwörungstheorie, die auf falschen und wissenschaftlich widerlegten Annahmen, Mythen, subjektiv-emotionaler Wahrnehmungsverzerrung und Lügen gebaut ist.

    Es wird nicht der letzte Band bleiben. Schau öfter mal nach Neuerscheinungen der Reihe und des Verfassers

    Jan Deichmohle, „Nein!”, Band 1 der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”

    Eine eindringliche literarische Beschreibung weiblicher Wahlmacht im Alltag. Vom Abwimmeln und Ausschluß. Nachweise für Unterdrückung und Diffamierung.

    Jan Deichmohle, „Anmache”, Band 2 der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”
    Eine ausführliche Reportage über Abweisung und Ausschluß durch weibliche Wahl im Alltag.

    Jan Deichmohle, „Beziehungsentzug”, Band 3 der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”
    Eine literarische Dokumentation der Auswirkung weiblicher Wahlmacht.

    Ein weiterer Überblick auf aktuelle Artikel der feminismuskritischen Szene:

    http://nicht-feminist.de/2015/11/jawos-links-am-mittwoch-kw-4647-in-2015/

    Sonst, DIE Informationsquelle zum täglichen Gebrauch, gerade auch für Journalisten, die noch richtig recherchieren, statt wie auf der Schule den Blödsinn von anderen abzuschreiben:

    http://genderama.blogspot.de (URL gut zum Weiterverbreiten in Kommentarspalten der Mainstreammedien geeignet, da Linklisten dort eher zensiert werden.)

    Da ist alles höchst relevant – deshalb verlinke ich die einzelnen Artikel nicht mehr extra, von Ausnahmefällen abgesehen.

    Das hier

    https://allesevolution.wordpress.com/2015/01/31/ubersicht-evolution-evolutionare-psychologie-und-partnerwahl/

    ist ein guter Überblick über die Theman hier bei Allesevolution. Wer richtig professionell mit „biologistischen“ Argumenten „trollen“ will, dem sei dieser Überblick sehr empfohlen, gerade auch Autoren & Journalisten.

    Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch „offline“ (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

    http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden „supitollen“ Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale „supitolle“ Liste:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

    Zu guter Letzt: Meine Reihe „Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern“ (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Der Mensch (Homo sapiens), Glück in der Liebe, Liebe als Dauerthema in der Musik

    • ät Matthias:

      „“Eine Expertin argwöhnte sogar, wenn junge Männer bereits so früh Erfahrungen mit bezahltem Sex machten, könnten sie später straffällig werden und in die Beschaffungskriminalität abrutschen, weil sie nur noch Sex im Puff wollten.”“

      – Eine „Expertin“? Du weißt ja: Pornografie ist die Theorie, Vergewaltigung die Praxis. 🙂
      Abgesehen davon: Wo ist der Unterschied zwischen 17 und 18?

      „Jan Deichmohle, „Nein!”, Band 1 der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”“
      – Oha, sogar schon aus den 80ern. Tja, da haben die Radfems so richtig an Fahrt gewonnen. Da gab es Frauen, die aus Prinzip mit Frauen schliefen, obwohl sie nicht lesbisch sind, und überhaupt viele „normale“ Frauen (Studentinnen der Sopädagogik, Germanistik, Soziologie) einen gruseligen Männerhaß entwickelten, aber gleichzeitig immer mit Machos zusammen waren.

      • @ Axel

        „– Eine “Expertin”? Du weißt ja: Pornografie ist die Theorie, Vergewaltigung die Praxis. :-)“

        Aber natüüüürlich. So einfach ist das ja. Arne hat da viel in seinem „Sind Frauen bessere Menschen“ zu geschrieben. Die Menschheit hatte schon immer eine beknackte Einstellung zur Sexualität.

        „Abgesehen davon: Wo ist der Unterschied zwischen 17 und 18?“

        Tja, de facto ist er fast gleich Null, de jure könnte er größer kaum sein.

        „“Jan Deichmohle, „Nein!”, Band 1 der Reihe „Die Wahlmacht der Frau””
        – Oha, sogar schon aus den 80ern. Tja, da haben die Radfems so richtig an Fahrt gewonnen. Da gab es Frauen, die aus Prinzip mit Frauen schliefen, obwohl sie nicht lesbisch sind, und überhaupt viele “normale” Frauen (Studentinnen der Sopädagogik, Germanistik, Soziologie) einen gruseligen Männerhaß entwickelten, aber gleichzeitig immer mit Machos zusammen waren.“

        Yes.

        Jedenfalls konnte ich heute zum ersten Mal überhaupt im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise lachen:

        http://nicht-feminist.de/2015/11/die-gruenen-fluechtlingskrise-zelte-fuer-transsexuelle/

        Bei dem Thema auf sowas zu kommen, das ist wirklich eine reife Leistung. Das schaffen nur die Grüninnen.

        • ät Matthias:

          „Die Menschheit hatte schon immer eine beknackte Einstellung zur Sexualität.“
          – Na ja, Sex hat halt viel mit gesellschaftlicher Stabilität und nicht zuletzt Geld zu tun. Daher der Buhei.
          Denk mal an das Problem des Männerüberschusses: Die raren Frauen heiraten nach oben, und die armen Männer in der Unterschicht kämpfen um die verbliebenen Mädels – mit roher Gewalt.

          Aber daß das mit den 17jährigen so ein Problem sein soll – die Huren lassen einen erkennbar Minderjährigen nicht ran, weil sie sich strafbar machen. Und ein 17jähriger, der als solcher nicht auffällt, weil er so männlich ist, ist auf Huren nicht angewiesen, weil die Schulmädels sowieso an ihm hängen.
          Viel Wind um nichts also.

          Das mit den Transenzelten hat mir grade gestern ein Katholik erzählt. Hihi. Meine Antwort darauf: Da reicht ein Bundeswehr-Zwei-Mann-Zelt für alle! 🙂

          Unglaublich, sogar bei so einem wichtigen Thema und so einer gefährlichen Entwicklung denken die Esoteriker weiterhin nur an ihre Oberschicht-Spinnereien. Denen geht es finanziell und sozial SEHR gut.

        • heisst das, man könnte eine DNA Probe von sich einschicken und dann erfahren, wo die „Wurzeln“ liegen?

          @Matthias “

          Bei dem Thema auf sowas zu kommen, das ist wirklich eine reife Leistung. Das schaffen nur die Grüninnen.“

          Das finde ich aber wirklich wichtig, es geht da auch nicht so sehr daru, wieviel % der Bevölkerung das sind. Unter flüchtlingen sind sicher einige Transsexuelle die vor spezieller Verfolgung geflüchtet sind und die erleben die gleiche Scheiße in den Aufnahmeeinrichtungen. Da finde ich ein eigenes Zelt, also einen separaten Bereich nicht verkehrt. Die Berichte sind nämlich alles andere als schön.

          http://www.sueddeutsche.de/bayern/attacke-auf-transsexuellen-fluechtling-pruegelnder-iraker-muss-unterkunft-wechseln-1.2711974

        • @ata
          „die vor spezieller Verfolgung geflüchtet sind und die erleben die gleiche Scheiße in den Aufnahmeeinrichtungen.“

          Schön, dass man sich um jeden Einzelnen kümmert und darüber Artikel schreibt, jedoch über die systematische Verfolgung von Homosexuellen zB hat man da überhaupt was zu sagen, über Iran beispielsweise? Hätte ich noch nie gemerkt, Doppelmoral?

        • ät Ata:

          „heisst das, man könnte eine DNA Probe von sich einschicken und dann erfahren, wo die “Wurzeln” liegen?“

          – Worauf bezogen? Auf Deine germanische Herkunft? Ja sicher.

          „Unter flüchtlingen sind sicher einige Transsexuelle die vor spezieller Verfolgung geflüchtet sind und die erleben die gleiche Scheiße in den Aufnahmeeinrichtungen. “
          – Das sagen die doch nicht, daß sie Transen sind?

        • ät Alex:

          “ jedoch über die systematische Verfolgung von Homosexuellen zB hat man da überhaupt was zu sagen, über Iran beispielsweise? “

          – Wenn man sich mit Mullahs anlegt, geht man doch ein echtes Risiko ein! Außerdem gibt es keine schönen Steuergelder für echten feministischen oder homo-rechtlichen Einsatz.
          Außerdem sind unsere Gendas viel zu sehr mit dem Erstellen von feministischen Wörterbüchern und dem Nähen von Transen-Zelten beschäftigt.

        • @ Axel

          „“Die Menschheit hatte schon immer eine beknackte Einstellung zur Sexualität.”
          – Na ja, Sex hat halt viel mit gesellschaftlicher Stabilität und nicht zuletzt Geld zu tun. Daher der Buhei.“

          Genau – und schlimm finde ich, dass man genau darüber auf der Schule rein gar nichts erfährt. So war es jedenfalls bei mir.

          „Denk mal an das Problem des Männerüberschusses: Die raren Frauen heiraten nach oben, und die armen Männer in der Unterschicht kämpfen um die verbliebenen Mädels – mit roher Gewalt.“

          Das haben wir auch ohne Männerüberschuss, sofern die Population insgesamt seriell polygyn ist, also es nicht die lebenslange Einehe für alle gibt. Und Letzere ist nicht bzw. nicht mehr durchsetzbar, und der Versuch ihrer Dirchsetzung würde ebenfalls Probleme mit sich bringen.

          „Aber daß das mit den 17jährigen so ein Problem sein soll – die Huren lassen einen erkennbar Minderjährigen nicht ran, weil sie sich strafbar machen. Und ein 17jähriger, der als solcher nicht auffällt, weil er so männlich ist, ist auf Huren nicht angewiesen, weil die Schulmädels sowieso an ihm hängen.“

          Ist was dran, wird aber nicht für jeden Einzelfall so gelten.

          „Viel Wind um nichts also.“

          Einerseits ja. Andererseits empören sich über die interessanterweise von einer Frau geäußerte Idee, dass ein Puffbesuch für einen noch nicht erwachsenen Mann gut sein KÖNNTE, vermutlich genau die Leute, die am liebsten das gesamte horizontale Gewerbe abschaffen und Freier bestrafen wollen. Um was es denen geht? Ich würde sagen, es geht ihnen darum, den Wert der weiblichen Sexualität bzw. die sexuelle Macht der Frauen auszubauen.

          Und sie beachten dabei nicht, dass sie damit das Konfliktpotential zwischen den beiden Geschlechtern damit vergrößern. Gäbe es das älteste Gewerbe der Welt nicht mehr, dann würden Frauen umso öfter Beziehungen nur vorgetäuscht. Die Vergewaltigungsrate wäre wohl oder eher übel auch höher.

          „Das mit den Transenzelten hat mir grade gestern ein Katholik erzählt. Hihi. Meine Antwort darauf: Da reicht ein Bundeswehr-Zwei-Mann-Zelt für alle! :-)“

          Man meint dabei wirklich, man liest nicht richtig. Dass Leute in dem Zusammenhang noch auf SOWAS kommen.

          „Unglaublich, sogar bei so einem wichtigen Thema und so einer gefährlichen Entwicklung denken die Esoteriker weiterhin nur an ihre Oberschicht-Spinnereien. Denen geht es finanziell und sozial SEHR gut.“

          Ja. Und ich habe den Eindruck, dass hinsichtlich sämtlicher Themen solche Typen bzw. ähnlich unseriöse/inkompetente Leute über uns entscheiden.

          Und wir können es ausbaden.

        • ät Matthias:

          „Genau – und schlimm finde ich, dass man genau darüber auf der Schule rein gar nichts erfährt. “
          – Du meinst, abseits des Zeugungsvorgangs? Mh, was willst Du den Schülern erzählen? Die Evolutionspsychologie wäre eine guter Anfang, allerdings auch reichlich kompliziert.
          Und durch kriegst Du das bei grün-beherrschten Schulen auch nicht.

          „Das haben wir auch ohne Männerüberschuss, sofern die Population insgesamt seriell polygyn ist, also es nicht die lebenslange Einehe für alle gibt.“
          – Na ja, wenn es keine öffentliche Ordnung gibt. Aber beim Frauenunterschuß wird es noch schlimmer!

          „Andererseits empören sich über die interessanterweise von einer Frau geäußerte Idee, dass ein Puffbesuch für einen noch nicht erwachsenen Mann gut sein KÖNNTE,“
          – Normalerweise wird ja eher die Hure als Opfer gesehen. 🙂

          „Gäbe es das älteste Gewerbe der Welt nicht mehr, dann würden Frauen umso öfter Beziehungen nur vorgetäuscht. Die Vergewaltigungsrate wäre wohl oder eher übel auch höher.“
          -Ein Argument aus meiner Schulzeit. Ob das so stimmt? REin logisch würde ich zustimmen.

          „… dass hinsichtlich sämtlicher Themen solche Typen bzw. ähnlich unseriöse/inkompetente Leute über uns entscheiden. “
          – Liegt vielleicht daran, daß seit ’68 verstärkt esoterische Fanatiker durch ihre Schreierei und Randale in der Postdemokratie immer mehr Gewicht gewinnen konnten.

          Zur Adenauerzeit galt die prollige „Protestkultur“ allseits als unmöglich, weswegen „Revoluzzer“ auch keine Chance hatten.
          Danach konnten dann solche machohaften Provo-Affen wie Joschka Karriere machen.

          „Und wir können es ausbaden.“
          – Deswegen solche Blogs hier. Und vieles andere. Wenn man die Kommentare liest, hat man den Eindruck, daß die absolute Mehrheit der Deutschen längst nicht mehr auf grünlinks versiffte Ansichten steht.
          Beten wir, daß die Mehrheit die privilegierten Wahnsinnigen überstimmen kann.

  5. Ergänzend zu Matthias ein

    ***SozialkriegerGaga*** (SJW-Gaga)

    (bei Arne H gefunden)

    Ali Michael, eine Pädagogik-Professorin in einer Ivy-league-Uni, will keine Kinder haben, weil sie WEISS seien.
    http://dailysurge.com/2015/06/prof-i-chose-not-to-have-children-because-theyd-be-white/

    Was ist das denn? Rassismus mit umgekehrtem Vorzeichen? Zeigt sehr schön, wie ich finde, daß die Ultralinken das von ihnen verteufelte Nazitum (und Rassismus….) selber reproduzieren. Denn: Wer im Volke der USA (oder auch Deutschlands) ist noch wirklich klassisch rassistisch, außer irgendwelchen Ku-Klux-Anhängern und anderen Fascho-Verlierern?
    Heutzutage geht es doch eher um kulturelle Differenzen, zB mit dem Islam.

    Diese Ali ist übrigens hauptamtliche „Anti-Diskriminierungs-Forscherin“: „Educating for equity“. Also eine typische Nicht-Wissenschafts-Politik-Agenda-„Wissenschaftlerin“.
    http://alimichael.org/

    Sehr ähnlich wie Genderprofessixen, die „intersektional“ „forschen“.
    A propos: Wenn man sich das Porträt von Ali anschaut, fällt die hohe Stirn auf, oder besser: der Haarausfall dort. Die hat ja dieselbe Frisur wie ich!
    Erhöhter Testosteronhintergrund? Sehr wahrscheinlich, und nicht untypisch.

    Hat jemand ne Ahnung, wieso diese teuren Ivy-league-Unis das dulden? Weil so viele Höhere Töchter den Murks studieren wollen und dafür 4.000,- im Monat abdrücken?

  6. Genetik und Wanderung

    Britische Genetiker haben vor kurzem festgestellt, daß ethnisch-bezogene Genmarker erstaunlicherweise zeigen, daß German auf den Britischen Inseln heute immer noch da leben, wo die Angelsachsen, Normannen und Wikinger einst siedelten. Die Inselkelten (Waliser, Schotten) leben auch noch da, wo sie vor 2000 Jahren waren.

    Die Masse der Bevölkerung war und ist also erstaunlich immobil.
    Dasselbe konnte auch für Kontinentaleuropa gezeigt werden: http://www.nature.com/nature/journal/v519/n7543/images_article/nature14230-f2.jpg

    R-Män hat mich auf einen Link des Hygienemuseums Dresden aufmerksam gemacht, wo das glatte Gegenteil behauptet wird:
    „Menschen haben schon immer ihre Heimat verlassen und sind in andere Länder gezogen. Migration ist also der Normalzustand und nicht der Ausnahmefall, wie viele meinen.“
    http://www.dhmd.de/index.php?id=2286

    Meine Interpretation: Die Museumspädagogen sind ähnlich wie Soziologen oder Sozialpädagogen stark politisiert; deswegen reproduzieren sie die Meinung der Grünixes.
    Denn warum das HYGIENE-Museum ein Sozialthema anschneidet, ist schon merkwürdig. Das hat Herr Odol so bestimmt nicht gewollt.

    Mein Fazit: Völkerwanderung war zu bestimmten Zeiten ein wichtiges Phänomen (Wie im 5. Jahrhundert), aber sonst nur eines, das kleinere Gruppen betraf. Wanderung ist daher statistisch die AUSNAHME, nicht die Regel.

    • @axel
      „daß ethnisch-bezogene Genmarker erstaunlicherweise zeigen, daß German auf den Britischen Inseln heute immer noch da leben“

      Haben die noch die Felle, Metkrüge und die lustigen Helme mit Hörnern? Oder woran machst du „die Germanen“ (sollte das doch heissen, oder?) fest? Wahrscheinlich in der Nähe von Loch Ness gesichtet.
      „Genetische Marker“, weisst wohl nicht was das bedeutet…

      „Migration ist also der Normalzustand“

      Natürlich, die Nationalstaaten haben dem erst einen (halbwegs) wirkungsvollen Riegel vorgeschoben, da ist wenigstens faktisch nichts dran auszusetzen.

      • ät Namensvetter:

        „“Genetische Marker”, weisst wohl nicht was das bedeutet…“
        – Äh, ich bin Genetiker. Weißt Du es? Die Charité in Berlin hatte übrigens schon vor >10 Jahren einige Marker entdeckt, mit denen sich die ethnische Gruppe eines Täters bis runter auf das Niveau Germanen/Kelten eingrenzen läßt.

        „Oder woran machst du “die Germanen” (sollte das doch heissen, oder?) fest? “
        – Paßt da was nicht in Dein Weltbild? Das Fach „deutsch“ heißt auf der Uni „Germanistik“. Wie kommt das? Ist englisch eine asiatische Sprache?
        Du kannst Deiner biologischen Herkunft nicht entfliehen, ob es Dir paßt oder nicht. Bist Du Dolezalist?

        „Natürlich, die Nationalstaaten haben dem erst einen (halbwegs) wirkungsvollen Riegel vorgeschoben“
        – Quatsch. Moderne Nationalstaaten gibt es erst seit ca. dem 15. Jh. Grade mal 500 Jahre her.
        Menschen wandern einfach nicht ohne triftigen Grund. Außer einigen jungen Männern, die nehmen für wenig sehr viel auf sich.

      • “Genetische Marker”, weisst wohl nicht was das bedeutet…

        Monsieur beauptet von sich, Biologe zu sein.

        Eine solche von Bildungsresistenz tief geprägte Haltung kann man sich wohl auch nur erlauben, wenn man im ÖD arbeitet.

        • Ziemlich aggressiv, Nick. Möchtest Du inhaltlich was beitragen?
          Kannst Du gar nicht, glaube ich. Die Aggression und Herabwürdigung ist das typische rhetorische Mittel, wenn man keine Argumente hat.

          Weißt Du, was ein genetischer Marker ist, und wie man ihn feststellen kann? Jetzt aber nicht gugeln….

        • Ich vermute du bist tatsächlich der Meinung, dich inhaltlich mit der Studie von Leslie et al auseinandergesetzt zu haben – indem du dir das bunteste Bild angeschaut und in freier Assoziation Schlüsse daraus gezogen hast.

          Ziemlich aggressiv, Nick.

          „Überheblich“ wäre wohl das passendere Wort. In Anbetracht derartig intentionaler Ignoranz kann ich mich dieser Haltung nicht erwehren.

          Bei einem Siebentklässler hätte ich vielleicht etwas mehr Verständnis und würde erklären, warum:

          We estimate the genetic contribution to southeastern England from Anglo-Saxon migrations to be under half, and identify the regions not carrying genetic material from these migrations.

          ..nicht im Widerspruch zu:

          Menschen haben schon immer ihre Heimat verlassen und sind in andere Länder gezogen. Migration ist also der Normalzustand und nicht der Ausnahmefall, wie viele meinen.

          steht.

        • „indem du dir das bunteste Bild angeschaut und in freier Assoziation Schlüsse daraus gezogen hast.“
          „Bei einem Siebentklässler hätte ich vielleicht etwas mehr Verständnis “
          „In Anbetracht derartig intentionaler Ignoranz “

          – Tja, nur Beschimpfungen und Herabwürdigungen. Typische Reaktion, wenn man mit Realitäten konfrontiert wird, die nicht dem Weltbild entsprechen.
          Wenn Du nicht langsam sachlich wirst, mußt Du mit Alex alleine zetern. Dazu solltest Du den Nature-Artikel lesen.

        • Tja, nur Beschimpfungen und Herabwürdigungen.

          Freie Assoziation scheint deine default-Metode zu sein.

          Dazu solltest Du den Nature-Artikel lesen.

          Vielleicht solltest du dir einfach mal das von dir gepostete Bild genauer anschauen. Was nur sagt uns die Zahl „600CE“?

        • @axel
          „Weißt Du, was ein genetischer Marker ist, und wie man ihn feststellen kann?“

          Was kennzeichnet denn „den Germanen“ aus, welcher Lokus?

          Ansonsten kann man auch der bekannten folgenden Historiographie glauben:
          „Ich, König Artus, brachte den Sachsen das Angeln bei. Seitdem heissen sie Angel-Saxen“….

        • ät die beiden:

          Es gibt keine Geschlechter, keine Völker, keine Germanen, keine Kelten, keine Rassen, eigentlich auch keine Arten. Alles Biologische ist sozial konstruiert. Jeder kann sein, was ersiees will.
          Wer was anderes behauptet, ist eine Rassebiologe oder so.

  7. Lesermail: Die doppelte Moral des Cem Özdemir

    http://genderama.blogspot.de/2015/11/lesermail-die-doppelte-moral-des-cem.html

    Arne: „Einen Politiker, der erst Religion über Menschenrechte stellt, und für die Legalisierung der Verstümmlung männlicher Sexualorgane stimmt, später aber groß tönt, das Grundgesetz würde über jeder Religion stehen – den kann doch niemand mehr ernst nehmen.“

    Vor allem, wenn ihm nicht klar ist, dass sich das Grundgesetz sehr wohl auf den Geist von Religion bezieht, auf den der christlichen nämlich.

    Oder man denke an die US Verfassung, die ausdrücklich von „Gott gegebenen“ und daher „unveräusserlichen Rechten“ ausgeht und im Tiefsten hier begründet wird.
    Genau in diesem Geiste hat auch die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King die Gleichberechtigung der Schwarzen einfordern und erstreiten können.

    Wo hat die islamische Welt Vergleichbareres zur Wohlfahrt der Menschen geleistet und wo war sie „rückständige Kultur“ könnte sich nicht nur Cem Özdemir mal fragen.

    • „Oder der man denke an die US Verfassung, die ausdrücklich von “Gott gegebenen” und daher “unveräusserlichen Rechten” ausgeht und im Tiefsten hier begründet wird.“

      Falsch. Du verwechselt die Verfassung mit der Unabhängigkeitserklärung. In der Verfassung kommt Gott nicht vor.

      • Du hast mich erwischt! Danke für die Richtigstellung.

        Ich mag diese Erklärung wohl zu sehr…., so dass ich das konfundiert hab.
        Eigentlich prima, dass das eigentliche Betriebsmanual davon frei blieb, von dem Verweis auf Gott.

    • ät Alex:

      „Özdemir macht Islamismus als Ursache für den Terror aus und will nicht mehr hören, der Islam habe damit nichts zu tun. Recht hat er.“

      – Oha, was ist denn da bei der SZ und den Grünen los? Ist die Realität den Obermoralischen in ihren Altbauvierteln zu nahe gekommen?
      Gut, Cem wohnt am Kottbusser Tor. Das ist erstaunlich realitätsnah für einen Grünen. Hat wohl schon Wirkung gezeitigt.

        • Na ja, wenn die Grünen offiziell zugäben, daß die Islamisten in muslimischen Gemeinden erzogen wurden bzw. auch „Flüchtlinge“ Extremisten sind, können sie ihre linke Spinnerpolitik kaum länger aufrechterhalten.

        • Keine Sorge, die verschenken nichts, wenn sie die Existenz von „Islamisten“ zugeben. Sieht nicht mehr so albern aus, wie das kategorische Abstreiten.
          Welches natürlich auch noch weidlich geschieht, ohne Frage.

  8. der meinungsterror hat gesiegt:
    xavier naidoo wird nun doch nicht zum esc fahren

    ich hatte gar nicht mitbekommen, wann und weshalb die stimmung gegen ihn gekippt ist, klar war er immerschon (aufgrund seines offenen glaubens insbesondere) ein polarisierender künstler, aber mit so nem shitstorm hätt ich im leben nicht gerechnet…

    aus neugierde: welche lieder von ihm mögt ihr am liebsten?

    vielleicht ganz alte, wie

    oder

    unbekanntere wie

    oder (find ich auch ganz klasse!)

    oder

    oder oder oder?

    • ät Semikolon:
      Ich habe von Naidoo noch in Erinnerung, daß er in den Nuller Jahren etwas ungelenke Antifa-Songs gesungen hat („der Rückschlag ist schon in Planung“).

      Daß es so einen erwischen kann, der zudem noch teilweise Ausländer ist, ist schon merkwürdig. Ich habe das erst mitbekommen, als er letztes Jahr (?) die merkwürdigen Reichsbürger toll fand.

      • der kern der sogenannten kritik:

        „Immer wieder ist Naidoo zuletzt durch Äußerungen aus dem rechtsradikalen Spektrum aufgefallen. Er behauptete, Deutschland sei noch immer kein souveränes, sondern ein besetztes Land und positionierte sich damit in der Nähe der sogenannten Reichsbürger. Die Geschichte der Anschläge vom 11. September 2001 in New York ist für ihn lediglich eine „offizielle Version“. In einem Song suggerierte er einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie. Alles stramm rechte Positionen.“

        http://www.zeit.de/kultur/musik/2015-11/xavier-naidoo-esc-kommentar

        was für ein bullshit.

        aber an seiner reaktion

        erkennt man deutlich, dass er seinen kritikern überlegen ist.

        der frieden der widerstandslosigkeit
        beneidenswert.

        • Ich find ihn musikalisch unerträglich, dieses Pathos, diese fürchterlichen Texte, buäh.
          Zu den genannten Kritikpunkten: Es ist ja nicht falsch.
          Auch die Leute, die ihm beigesprungen sind haben das ja nicht geleugnet, es sei nur unfair oder so.
          Das könnte bei einer solchen Veranstaltung durchaus peinlich werden, wenn der deutsche Interpret ein homophober, hyperreligiöser mit Reichsbürgern sympathisierender Typ ist, der seine mannigfaltigen Verschwörungstheorien sogar in seine Lieder kippt.

          Darüberhinaus: was ist das denn bitte für eine Aktion vom NDR, völlig aus dem Nichts so eine Nominierung aus dem Hut zu zaubern, und sich dann zu wundern dass Leute das Scheiße finden?

          Ich bin ja bekennende ESC-Aficionadoin, von daher fand ich das sehr kacke und habe direkt beide Petitionen unterschrieben, die gegen Xavier und nochmal die für Die Kassierer.
          Wenn auch mein persönlicher Wunschkandidat Jan Delay wäre.

        • „Auch die Leute, die ihm beigesprungen sind haben das ja nicht geleugnet, es sei nur unfair oder so.“

          1. deutschland kein souveräner staat
          sagt auch z.b. unser finanzminister

          2. die offizielle 9/11-version ist nunmal auch einfach _zu_ unglaublich (naturgesetze, logik und so)

          3. die homophobie/pädophilie-kiste ist mir völlig unbekannt, da möcht ich erstmal die beweise sehen

          „Wenn auch mein persönlicher Wunschkandidat Jan Delay wäre.“

          ->Jan Delay’s most significant trademark is his somewhat nasal voice.

          weiß das englische wiki.
          sowas in die internationale konkurrenz schicken zu wollen wär ma echt mutig…

          „Ich bin ja bekennende ESC-Aficionadoin, von daher fand ich das sehr kacke und habe direkt beide Petitionen unterschrieben, die gegen Xavier und nochmal die für Die Kassierer.“

          mit allem gebührenden respekt: bah!

        • Irgendwie hör ich bei dir nur: „Aber aber der singt so hübsch“
          Tut er nicht. Das sehen auch viele andere genauso.

          Von Pädophilie hab ich witzigerweise gar nichts gesagt, kann das sein, dass du das im Kopf vermischst, weil er nach einer Koop mit Kool Savas aufkam, in der sie gegen ebenjene sangen? Ach nein, da hast du ja nie von gehört

          *sowas in die internationale konkurrenz schicken zu wollen wär ma echt mutig…*

          Da ich ja auch die internationale Berichterstattung verfolge, weiß ich, dass es allgemein sehr gut aufgenommen wurde.
          Im übrigen hast du offenbar keine Ahnung vom ESC 😀

          *mit allem gebührenden respekt: bah!*

          Gleichfalls. Xavier Naidoo zu mögen ist schon harter Tobak.

        • „Irgendwie hör ich bei dir nur: “Aber aber der singt so hübsch”
          Tut er nicht. Das sehen auch viele andere genauso.“

          ich nahm an, du könntest hören.

          „Von Pädophilie hab ich witzigerweise gar nichts gesagt,“

          ich nahm an, du könntest lesen.

          „Xavier Naidoo zu mögen ist schon harter Tobak.“

          ich nehme an, du hast „dieser weg“ niemals mitgesungen?

          muss ne harte wm für dich gewesen sein, das erklärts natürlich irgendwie.

        • und marenleinchen sitzt allein in der ecke und schmollt…

          menschen, die den soundtrack zum sommermärchen verachten – was stimmt nicht mit denen, hat das jemand mal erforscht?

        • as if 😀

          aber ist mal wieder gut jetzt.
          das wir zwei völlig entgegengesetze pole sind, wurde glaub ich mal wieder ausreichend deutlich.

        • @ semikolo
          „die offizielle 9/11-version ist nunmal auch einfach _zu_ unglaublich (naturgesetze, logik und so)“

          Und was verstehst Du von Naturgesetzen und Logik? Bist Du Politwissenschaftler? Religionswissenschaftler? Architekt? Physiker? Was genau an der offiziellen 9/11-Version ist denn so unglaublich? Dass es religiösen Extremismus gibt? Dass es Menschen gibt, die die USA hassen? Dass Flugzeuge fliegen? Dass Gebäude mittels Explosion und Feuer zerstört werden können? Gibt es das alles nicht in Deiner Welt?

        • Adrian, Vergiss es….
          Die Truther-Szene ist beratungs- fakten- und wissensresistent.
          Diskussion Sinnlos.

          @maren: JA: ich konnte diesen Mannheimer Reservechristus und Jammerboje nie ausstehen.

          (kennst Du sicher 🙂 )
          Sein kruder Mix aus Radikallibertärem Gedankengut, Verschwörungstheorien und Endzeitphantasien ist auch schwer zu verdauen.
          „Rechts“ ist er sicherlich nicht wirklich, sondern blos komplett gaga.

        • „Was genau an der offiziellen 9/11-Version ist denn so unglaublich?“

          omg, adrian will sich informieren!
          wo sollte ich da anfangen, mmh…

          nehmen wir das hier, hatt ich auch schonmal verlinkt:

          und den einsturz von insbesondere wt7:

        • Xavier Naidoo zu mögen ist schon harter Tobak.

          Vollste Zustimmung! Man sollte bei aller berechtigt scharfen Kritik an diesem vermutlich antisemitischen (O-Ton: „Totschild“) Querfrontler bzw. homophoben Rechtsesoteriker nicht seine auch stilistisch furchtbar geschmacklose Musik vergessen, dieses kitschige, pseudotiefsinnige Gejaule. Xavier Naidoo hat bekanntermaßen Sand in der Vagina und seine Musik hören ist schlimmer als Bryan Adams- oder Pur-Fan zu sein.

          Dass Sheera nen miserablen Musikgeschmack hat ist ja nichts neues, aber dass sie auch noch zur strunzdummen Truther-Szene gehört, die Deutschland als GmbH bezeichnet, hat mich grade sehr lachen gemacht.

        • Ich distanziere mich zwar ausdrücklich von dem ja gerade bei Feministinnen beliebten „Bullshit-Bingo“ (diskurstechnisch gibt es wohl kaum einen größeren Bullshit), aber dieses hier liefert zufällig ne gute Übersicht über Naidoos Schaffen:

        • ich hatte glaub ich mal erwähnt, dass ich vor jahren gar teil einer polizeibekannten al kreida-zelle war 🙂

          und ja: ich mag gutaussehende, talentierte, feinsinnige männer wie xavier. wer mich mit seinem gesang mitunter zu tränen anrührt, dem ist meine loyalität gewiss.

          p.s. ist unter männerrechtlern eigentlich bekannt, dass er als kind missbraucht wurde?

        • „vermutlich antisemitisch“

          fordert xavier etwa auch die sanktionierung von eltern, die die Brit Mila durchführen lassen? konnte dazu jetzt nix finden…

        • wer mich mit seinem gesang mitunter zu tränen anrührt, dem ist meine loyalität gewiss.

          Ersteres ist sicher weder schwer noch ein Qualitätsmerkmal, zweiteres erst recht eine umso fragwürdigere Errungenschaft.

          p.s. ist unter männerrechtlern eigentlich bekannt, dass er als kind missbraucht wurde?

          Zumindest Kirk wird es gewusst haben und kann hier sogar mal tatsächlich ein schlüssiges Erklärungsmodell liefern.

        • du warst doch der mit dem faible für depri-mucke?
          diese hier zieht nicht runter, sondern öffnet schleusen
          in diese stimme kann man sich einkuscheln
          und darüber hinaus transportiert er auch noch kulturgut,
          du banause.

        • du warst doch der mit dem faible für depri-mucke?

          Nein, ich war der Musiknazi mit dem über jeden Zweifel erhabenen Geschmack, der weit mehr erlesene Platten besitzt, als je den Weg in dein durch 08/15-Radiogedudel und seichten Weiberkram verseuchtes Gehör finden werden 😀

          Da ich nicht depressiv bin, kann ich auch Musik mit echtem Tiefgang (jedweden Genres) hören, ohne emotional die Kontrolle zu verlieren.

          Und bevor du fragst: nein. Da das Naidoo-Outing bei weitem nicht dein erster schwerer Unfall auf dem Gebiet war, werde ich keine Perlen mehr vor die Säue werfen. 😉

  9. gerade bei Christian erschienen

    „A crew member from „The Hunting Ground,“ a one-sided film about campus sexual assault, has been editing Wikipedia articles to make facts conform with the inaccurate representations in the film.“

    Wie unwahrscheinlich ist es, dass die Angst einiger Studentinnen zum großen Teil auf den Lügen von Feministinnen beruhen?

  10. #FreedomOfTweets mit Lauren Southern und Milo Yiannopoulos live.

    Fundraiser und Awareness für Greg Allan Elliot. Der feministisch politische Verfolgungsfall in Kanada wegen Kritik an zwei feministischen Mob Aktivistinnen, die daraus einen Harassmentfall machen.

  11. http://www.focus.de/politik/ausland/attentaeter-vor-paris-salah-abdeslam-flieht-er-nicht-nur-vor-der-polizei-sondern-auch-vor-dem-is_id_5102017.html

    interessante Theorie.
    Der Attentäter der sich nicht getraut hat, soll auch vor dem IS bzw. Sympathisanten flüchten. Könnte gut sein. Wenn man bei so einer heiligen Mission kneift, zeigt man doch, dass man es nicht wirklich ernst meint. Sollte das so sein, würde ich, wenn ich er wäre, mich stellen, als Kronzeuge auftreten und einen Bestseller aus der Sicherheitsverwahrung schreiben.
    Oder mir schnell die Kugel geben.

    • er soll auch ein Frauenheld und Partygänger gewesen sein.
      Vielleicht sind das Leute, die den IS einfach als eine Art coole „Gang“ sehen, wie die Hells Angels und das ganze eher als Actionfilm sehen solange bis es dann ans Eingemachte geht.
      Dann fliegt einem plötzlich der Kopf des Kumpels in einem Blutregen um die Ohren und es kommen Zweifel auf, ob man das auch mit sich machen sollte.

  12. Neel Kolhatkar hat vor zwei Wochen wieder zugeschlagen, und zwar hammerhart, habe ich eben erst mitbekommen:

    Modern Educayshun
    Neel Kolhatkar
    09.11.2015

    3.004.051 views in 2 Wochen, 49000 Likes (gegen 2000 dislikes)

    Der Film ist ein Meisterwerk, ich nominiere ihn schon jetzt als bestes maskulistisches Kunstwerk in 2015. Er hält eine geniale Balance zwischen comedyhaftem Unsinn und schwärzestem Humor.

    Der Film thematisiert in seinen Zuspitzungen zwei zentrale Kritikpunkte an radikal-egalitären Ideologien, und dazu gehören große Teile des Feminismus, und unterstützt damit zentrale maskulistische Kritikpunkte am herrschenden Staatsfeminismus: die Wissenschaftsfeindlichkeit (oder Anti-Aufklärung) und die skrupellose Machtausübung, die die äußerlich ach so empathische Fassade als Lüge enttarnt.

      • „radikal anti-egalitär“

        #Aufschrei! Denn die Entscheider, was wir zu sagen und zu denken haben, sind ganz besonders gleich, sogar am gleichsten von allen!!drölf!. Pure cis-male hate speech, das nicht anzuerkennen!

        • Dass die irgendwie „Gleichheit“ anstreben, ist doch Lüge und Vorwand.

          Egalitarismus bezeichnet vor allem die Gleichheit vor dem Gesetz. Es wurde auch in anderem Sinne mitunter benutzt, aber das sollte einen nicht weiter kümmern….

          disclaimer: vielleicht steht ja bei wickipedia schon was anderes dazu, lol

  13. Ich habe jetzt extra ein paar Tage gewartet um zu sehen, ob noch was passiert. Es ist nichts passiert, daher habe ich was mitgebracht:

    Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, hat eine indische Behörde den neuen Bond-Film in einer zensierten Fassung freigegeben. So wurden laut Medienberichten (Was Indien angeht bin ich bei dt. Berichterstttung sehr kritisch) einige Kussszenen entfernt. Man könnte jetzt über diese Schwäche und komische Schüchternheit der Zensoren lachen, aber schaut mal was die Menschen bei SpOn schreiben und auch noch freigeschaltet werden:

    >>“Indische Männer messen mit zweierlei Maß

    Indische Männer vergewaltigen indische Frauen am laufenden Band. Da hält sich die indische Polizei zurück. Aber bei Kuss-Szenen im James Bond Film schreiten die Inder ein. Zählt Indien eigentlich schon zu den fortschrittlichen Ländern oder steckt es noch im Mittelalter?“

    >>“Ja, dass macht es glaubwürdiger!

    Dieses korrupte und rechtlose Land regt sich grad über das richtige auf. Naja so lange es niemanden juckt das täglich Frauen vergewaltigt werden, wie Zeitungen Auflagen haben, geht’s ja grad noch.

    Ein Zirkus sondergleichen! Einfach lächerlich!“

    >>“Jetzt ist mir klar…

    … Warum es dort so viele Vergewaltigungen gibt. Die Hodenträger dort sind anscheinend noch in keinster Weise gegen sexuelle Reize immunisiert. Auch wie man mit diesen umgeht, scheint dort ein Tabu zu sein.“

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/james-bond-spectre-indien-streicht-kuss-szenen-aus-film-a-1063699.html

    Wie feministische Männerhetze in den Medien Rassenhass produziert….und die SpOn Redaktion hat nüschte dagegen. Sind halt die richtigen Ausländer gegen die aus dem richtigen Grund (Frauenrechte) gepestet wird….

    „Die unterdrückte Klasse kann gar nicht diskriminieren“….ist klar 🙂

    • Indien im Mittelalter? Nein, so fortschrittlich sind die nicht, die stecken noch tiefstens in irgendeiner antiken Welt, mit ihrem rigorosem Kastensystem…

      Das Traumland aller Reaktionären und Rassisten („indo-germanisch“), der New Age-Faschisten (Hinduismus) und natürlich poster child der „BRICS“-Ideologie und des Vegetarismus. Und eines absoluten gynozentrischen Weltbildes nicht zu vergessen.

      • Mittelalter? Antike?

        Keine Ahnung. Die Progressivität einer Gesellschaft allein anhand ihres Umgangs mit Frauen zu klassifizieren erscheint mir doch arg reduziert. Deshalb sind wir ja alle hier, weil unsere Gesellschaft zwar fortschrittlich im Umgang mit Frauen ist, aber immer noch nicht so fortschrittlich im Umgang mit Männern und vor allem mit Jungs.

        Mir ging es nur darum aufzuzeigen, wie Hetze gegen vermeindlich richtige (Hier indische Männer) zu einem riesigen dumpfen Rassenhass führt. Mehr nicht…

        Das in Indien nicht alles Tutti ist ist klar…

        • weisst du welche Gesetze da herrschen, hinsichtlich Ehe usw?

          Auch du wirst überrascht sein….

          Wundert es dich nicht, wie selbstverständlich eine indische Frau da oben extremste feministisch erscheinende Standpunkte vertreten kann? Das ist leicht verständlich, wenn man weiss, dass diesen tatsächlich von gesetzlichen Rahmenbedingungen so hervorgebracht werden, in Indien.

          Das Video hat diesbezüglich noch ein paar links zum Verfolgen.

          „Mir ging es nur darum aufzuzeigen, wie Hetze gegen vermeindlich richtige (Hier indische Männer) zu einem riesigen dumpfen Rassenhass führt. Mehr nicht…“

          Der alles entscheidene Kontext, in dem diese Brutalitäten erfolgen, der wird offenbar vorsätzlich weggelassen und damit kann man tatsächlich Hetze annehmen.

          „Das in Indien nicht alles Tutti ist ist klar…“

          Dies ist das Land, welches extremst verherrlicht wird, an jeder Realität vorbei. Ganz ähnlich Tibet.

  14. Danisch hat einen Aufsatz „Die Narzissmus-Epidemie“ geschrieben:

    http://www.danisch.de/blog/2015/11/22/die-narzissmus-epidemie/

    „Ein Leser hat mich auf zwei Webseiten hingewiesen (Danke!), nämlich die über eine „Sonderkommission KK”, die als Projekt die epidemische Ausbreitung von Persönlichkeitstörungen untersucht ….“

    „Entwicklung einer Epidemie
    Da die Wirkung für den Laien vorab im Verborgenden bleibt und teilweise sogar akzeptiert wird, konnte sich seit den 1970er-Jahren eine psychokulturelle Tendenz in Richtung einer regelrechten Epidemie entwickeln, in deren Verlauf immer mehr Menschen angesteckt wurden und werden. …..

    Die Basis für diese Epidemie ist laut Forschung (z.B. Keith Campbell und Jean Twenge von der San Diego State University) der – seit den 1970er-Jahren bestehende – Trend einer auf Individualismus und Selbstvertrauen setzenden Erziehung, der zu einer Überdosis an Selbstvertrauen führt, dadurch auch zu einer höheren Ego-Zentriertheit sowie einer höheren Selbstwirksamkeitserwartung und Selbstermächtigung, die mit unzähligen Illusionen (z.B. Überlegenheitsillusion) und Wahrnehmungsfehlern einhergeht und über entsprechende Denkstrukturen bzw. Denkschemata zu festen Denkmustern und Denkfehlern führt.“

    Die NEW AGE Denkweise ist das entweder ursächlich schuld oder folgt dieser symptomatisch (denke ich weniger).

    Lustigerweise stammt dieser Aufsatz zur „Narzissmus-Epidemie“ aus eben jender New Age-Industrie, die heute ihr „coming off age“ erreicht hat und gnaz seriös nunmehr mit Beratungen, coaching, Psychologie etc unterwegs ist….

    Das ist so allgegenwärtig in den verschiedensten Formen, dass eine materielle Grundlage wie Danisch (nicht abwegig!) als Ursache („ein noch nicht entdeckter Vergiftungsskandal, so eine Art Contergan 2.0, sein könnte. Denkbar sind natürlich auch Viren oder Parasiten“) unnötig erscheint anzunehmen.

  15. Hadmut Danisch in einer interessanten Betrachtung über Dinge in diesem Land, die mir auch schon lange durch den Kopf gehen. Da mag die Antifa am Rad drehen, wie sie will:

    Die DDR lebt: Woher der Faschismus-Vorwurf kommt

    Interessante Beobachtung:

    Schon lange fällt mir auf, dass unsere Gesellschaft nicht einfach nur massiv verblödet, sondern – vor allem durch Politik und Medien – gezielt in die Verblödung getrieben wird. Immer wieder fällt mir auf, dass es keine öffentliche Debatte mehr gibt, dass eigentlich überhaupt nichts mehr begründet oder widerlegt wird, es keinen inhaltlichen Streit mehr gibt, sondern nur noch eine Kategorisierung in Tabuisierungsklassen vorgenommen wird. Man sagt nicht mehr, dass etwas richtig oder falsch wäre und warum, sondern irgendwas ist »populistisch« oder sowas, und damit ist die Sache beendet. Es wird nicht gefragt, was es bedeutet oder ob es überhaupt stimmt, sondern es wird ein immer größeres Repertoire an Kill-Words angelegt, die man wie einen Joker nur ziehen muss und dann automatisch gewonnen hat. Die Begriffe werden gar nicht mehr in Frage gestellt, sondern wie Tretminen angesehen, da darf man bloß nicht hintappen, sonst ist man tot. Beispielsweise

    Sexistisch
    Antifeministisch
    Rassistisch
    Populistisch
    Faschistisch
    Verschwörungstheorie
    Antisemitisch
    Rechts
    Fremdenfeindlich
    Antiislamistisch
    Lookism / Ageism
    Victim blaming
    Generalverdacht

    Wie entsteht dieser Denkmüll?

    Weiter hier: http://www.danisch.de/blog/2015/11/19/die-ddr-lebt-woher-der-faschismus-vorwurf-kommt/#more-11750

    Auch das ist interessant:

    „Der wahre Nazi ist ein Bessermensch“ von Wolf Jacobs ( http://www.pelzblog.de/2015/11/der-wahre-nazi-ist-ein-bessermensch ). Neben seinem ‚Rant‘ brachte er auch ein interessantes Video:

    • Ironischerweise scheint das, das Video, aber aus einer sehr rechten Ecke zu kommen….

      Insbesondere die Behauptung eines schon laufenden Genozidprogramms an „den Weissen“ ist völlig absurd und mE verhetzend.

      Ausserdem ist dieser genannte „Anti-Rassismus“ lediglich Rassismus und nichts weiter und nicht wie vordergründig erscheint „Anti-Weiss“.

      • Kann sein. Mir ist es allerdings egal, aus welcher Ecke dieses Video stammt, denn inhaltlich gibt es imho wenig daran auszusetzen.

        Da wird ein Zustand beschrieben, der sich schleichend auch in Deutschland manifestiert. Selbst die „Zeit“ schrieb vor einem Jahr mal in einem Leitartikel vom „Niedergang des weißen Manns“, welcher natürlich geschlechterpolitisch intendiert war, aber den großen Rahmen dennoch nicht erfasste.

        Ich bin kein Fan von Verschwörungstheorien, sehe allerdings eine bedenkliche Entwicklung nicht nur hierzulande

        • @Emmanzer
          „denn inhaltlich gibt es imho wenig daran auszusetzen“

          Doch, das mit dem „laufenden Genozidprogramm“ ist eine völlig unsachliche, falsche und irreführende Behauptung.

          „Ich bin kein Fan von Verschwörungstheorien, sehe allerdings eine bedenkliche Entwicklung nicht nur hierzulande“

          Na klar gibt es diese Entwicklung, die sehr übel ist.

          Derzeit wird die „critical race theory“ den allgemeinen US Schulen reingedrückt, siehe meinen Beitrag letzten Selbstmach-Mittwoch. Der ist sehr wichtig und weist mal auf ein sachliches Argument hin, welches contra gender-Unterricht an Schulen ist (und nicht den derailenden Unsinn mit der „Sexualisierung“).

          Man muss diesen neuen Rassismus sachlich bekämpfen. Dieses Video zB ist absolut kontraproduktiv.

        • ät Emannzer und Alex:

          „denn inhaltlich gibt es imho wenig daran auszusetzen.“
          – Na ja, etwas schon. Allerdings ist das Argument zur „Ecke“ eine Reductio ad hitlerum.
          Tatsächlich ist das, was die Frauen sagen, zumeist korrekt: Nur Weiße werden von der politischen Korrektheit erfaßt und zu mehr „Vielfalt“ angehalten. Wie Kahane bei uns: „Ostdeutschland ist zu weiß.“ (Ist Nigeria dann eigentlich zu schwarz?)

          Allerdings sind es idR Weiße, die andere Weiße mit Hilfe der PC verfolgen und und mobben. Und es sind Weiße, die ihre Weißkollegen und ihr Land stets verdächtigen.

          Ein Nigerianer, den ich kenne, hatte zB kein Problem damit, daß ein deutsches Stadtwappen einen Mohrenkof zeigt. („Weißenprobleme“).

          Warum machen Weiße das eigentlich? Ganz einfach – es ist eine Waffe im innergesellschaftlichen Kampf um Ressourcen (Macht, Sexpartner, Jobs,…). So wie man früher Mitbürger als nicht „christlich genug“ oder nicht „kommunistisch genug“ denunzierte, um Konkurrenten aufzuspießen.

          Delikaterweise zeigen die PC-Weißen damit, daß sie Afrikaner, Latinos, Asiaten, Moslems, und alle „PoC“, die es noch so gibt, nicht ernsthaft als Mitglieder der eigenen Gesellschaft sehen. Zumindest nicht als Mitglieder der eigenen Schicht. Was zumeist durchaus stimmt, weil bis auf Asiaten „PoC“ es kaum bis ins Uni-Milieu schaffen. Sonst würden die PC-Weißen auch mit ihnen konkurrieren wollen und neue „Moralregeln“ erfinden.

      • Schade, dass das Video keinen Hinweis darauf liefert, wobei die anscheind systematische Feindseligkeit her kommt. Die müssen doch so indoktriniert werden, diese türkischen Deutschfeinde.

        Erinnert stark an die Wirkung von „critical race theory“…

        • Richtig befasst hab ich mich mit dem Thema auch nicht und selbst erlebt habe ich das so auch nocht nicht. Wobei ich auch auf dem Land aufgewachsen bin und wir das vielleicht immer nur 2-3 immigierte Schüler in der Klasse hatten.

          Aber ein ziemlich negative Einstellungen der Immigraten oder Asyllanten gegenüber der Bevölkerung des Landes, welches sie aufgenommen hat, scheint kein Phänomen zu sein, dass sich auf Deutschland beschränkt.

          Mehr durch Zufall habe ich mir mal dieses Video vom Angry Foreigner über Schweden angesehen. Da scheint es ähnlich zu sein.

          Die Schweden haben riesige Angst (Nicht-Weißen-)Nicht-Schweden zu sagen, das sie etwas falsch machen. Erinnert an anti-autoritäre Erziehung.

        • ät Matze:
          Geiles Video! Scheint mir ein mutiger Mann zu sein, wenn er sein Gesicht in die Kamera hängt.

          R-Män hat mal einen Link auf seiner Seite gebracht, wo es um katastrophale Zustände in schwedischen Krankenhäusern ging. Ein deutscher Arzt dort meinte, daß in den letzten Jahren der Empfang der Notaufnahmen mit Panzerglas versehen wurde und Behandlungszimmer mit automatischen Schlössern versehen wurden.
          Hat der Alkoholismus in kurzer Zeit so stark zugenommen? Natürlich nicht. Über den wahren Grund wird offiziell nicht gesprochen – das wäre rassistisch.

      • Das ist doch ganz klar, wo die Aggression herkommt. Die Menschen mit diverskulturellem, hier türkischem Migrationshintergrund werden von der deutschen Gesellschaft massiv diskriminiert und ausgegrenzt.

        Allein die üppigen Hartz4-Zahlungen müssen für junge Männer aus dem islamischen Raum eine nicht zu unterschätzende Herabwürdigung darstellen, weil sie zu Almosenempfängern gestempelt werden.

        Dagegen wehren sich die Kinder in der Schule nur; und das müssen und sollen sie auch. Denn wir Deutschen sind einzig und allein schuld an ihrem Elend.
        Ein ähnliches Phänomen ist der Terrorismus in Paris: Wie die Kindernachrichtensendung „logo“ sehr schön zeigte, sind der Kolonialismus und die Ausgrenzung der islamistischen Neubürger der Grund für die Angriffe: https://www.youtube.com/watch?v=GJgID_seo80

        • Du kannst auch nix anderes als deine Vorurteile in immer neuer Form zu posten. Und kannst keinen Ansatz für eine Erklärung liefern, sondern nur den flankierenden Bullshit dazu ironisieren.

        • Wieso Vorurteile? Wir Europäer haben nun einmal schlimme Fehler gemacht, die Folgen haben.
          Oder willst Du behaupten, daß der Kolonialismus ein Vorurteil sei?

        • Vielleicht habe ich einen Ansatz zur Erklärung. Ich möchte hierzu einen Vergleich bringen.

          Man stelle sich einen christlichen Menschen des 17. Jahrhundert vor, den es auf eine Südseeinsel verschlägt, bewohnt mit lauter Menschen, die nicht christlich sind, sondern einer, in seinen Augen, primitiven Kultur frönen. Die Menschen dort behandeln den Christ ganz normal, lassen ihm seinen Glauben, tolerieren ihn, denken aber nicht daran, Aspekte seines Glaubens und seiner Wertvorstellungen zu übernehmen. Die Menschen dort gehen nicht in die Kirche, sie beten nicht, sie essen am Freitag Fleisch, Frauen und Männer haben Sex vor der Ehe, ja Männer dürfen gar untereinander heiraten. Und schlimmer noch, auf dieser Insel ist es erlaubt, sich über das Christentum zu mokieren und dieses zu kritisieren. Diese Menschen dort sind vielfach der Meinung, man braucht den christlichen Gott nicht, um ein gutes, moralisches Leben zu führen. Es fehlt an jedweder Ehrerbietung gegenüber der eindeutig wahren Religion des Christentums und gegenüber dem christlichen Gott.

          Was glaubt Ihr, wird der Christ gegenüber dieser Kultur empfinden?

        • ät Adrian:

          „Was glaubt Ihr, wird der Christ gegenüber dieser Kultur empfinden?“
          – Na was schon: Er wird sie hassen und nach Möglichkeit bekämpfen oder ignorieren wollen.

          Allerdings hat Dein Gedankenexperiment einen erheblichen Schönheitsfehler:
          Den Christen hat es auf die Insel „verschlagen“. Er wurde dort nicht aus einer Notlage gerettet und durchgefüttert.

          Oder meintest Du, daß er nach Schiffbruch angespült und von den Insulanern gepflegt wurde? Dann hat er sich zum Teufel noch mal mit seiner überlegenen Kultur und Religion zurückzuhalten und die Einheimischen zu respektieren.

          Wenn er das nicht tut, ist er ein dummes Arschloch und sollte in ein Boot gesetzt werden, in dem er nach Hause rudern kann.

        • @Adrian

          „Was glaubt Ihr, wird der Christ gegenüber dieser Kultur empfinden?“

          Eine interessante Frage, die wohl ein Kardinal Ratzinger anders beantworten dürfte, als eine Margot Käsmann (ab und zu einen im Tee, bei der EKD).

          Aber, ich bin wohl reif die(se) Insel …

        • „Dann hat er sich zum Teufel noch mal mit seiner überlegenen Kultur und Religion zurückzuhalten und die Einheimischen zu respektieren.“

          Wird er nicht. Er wird sie umso mehr verachten. Sein Selbstbild wird nichts anderes zulassen. Denn sonst müsste er sich ja eingestehen, dass mit seinen Idealen irgendetwas nicht stimmt.

        • ät Adri:
          „Denn sonst müsste er sich ja eingestehen, dass mit seinen Idealen irgendetwas nicht stimmt.“
          – Irgendwie habe ich aber mal gehört, daß Dankbarkeit ein universeller menschlicher Wert sei. Genetisch? Wahrscheinlich, weil ein Gefühl dafür existiert.

          Wobei es natürlich auch Menschen gibt, die von Natur aus so fies sind, oder durch ihre Kultur so verzogen sind, daß Dankbarkeit ihnen völlig fremd ist oder sie bestenfalls gegenüber Clan-Mitgliedern empfinden.

          Da sollten die Insulaner dann jemenanden von der „Allianz für Doofheitsfeindlichkeit“ (AfD) zum Chef wählen, der den gefährlichen Schiffbrüchigen ganz schnell in ein Floß verfrachten läßt, auf daß er zu seinem Clan zurückkehre.

        • @adrian
          Dein Beispiel mit dem gestrandeten Missionar könnte ja Verachtung erklären. Aber Verachtung ist ein Abwehrgefühl und defensiv.

          Der Film beschreibt aber, dass unter diesen türkischen Jugendlichen ein Gefühl der Überlegenheit vorliegen muss, ausserdem ein offensiver Hass. Ich glaube nicht, dass sich das aus Verachtung zwanglos ergibt.
          Daher halte ich es für eher wahrscheinlich, dass jemand ihnen diesen Hass auf Deutsche einflösst, wahrscheinlich verbunden mit der Erzeugung von Angst. Die gebrauchten Schimpfworte „Nazis“ und „Kartoffel“ würden vermuten lassen, dass diese mutmassliche Indoktrination irgendwie aus dem linken, deutschen Millieu stammt. Die Fälle scheinen sich ja auf Berlin zu konzentrieren oder sogar ausschliesslich dort „beheimatet“ zu sein.

        • „Der Film beschreibt aber, dass unter diesen türkischen Jugendlichen ein Gefühl der Überlegenheit vorliegen muss“

          Ich dachte, das hätte ich im Beispiel impliziert. Natürlich glaubt der Christ er sei überlegen. Das haben viele Religionen so an sich.

        • „Der Film beschreibt aber, dass unter diesen türkischen Jugendlichen ein Gefühl der Überlegenheit vorliegen muss, ausserdem ein offensiver Hass. Ich glaube nicht, dass sich das aus Verachtung zwanglos ergibt.
          Daher halte ich es für eher wahrscheinlich, dass jemand ihnen diesen Hass auf Deutsche einflösst, wahrscheinlich verbunden mit der Erzeugung von Angst. Die gebrauchten Schimpfworte “Nazis” und “Kartoffel” würden vermuten lassen, dass diese mutmassliche Indoktrination irgendwie aus dem linken, deutschen Millieu stammt. Die Fälle scheinen sich ja auf Berlin zu konzentrieren oder sogar ausschliesslich dort “beheimatet” zu sein.“

          Der Hass kann dadurch kommen, dass man sich ungerechtfertigterweise benachteilit fühlt und eine Gruppe privilegiert findet bzw. findet, dass diese Gruppe deshalb bevorzugt behandelt wird.

          Dass die „Nazi“ Bezeichnung mittlerweile völlig verwässert ist und der Großteil dieser Jünglinge es nicht beantworten könnte, wenn man mal nachfragt, was ein Nazi ist und wieso man einer ist, ist sowieso klar.

          Dadurch kann es dann zu einem gewissen Bruch mit der Mehrheitsgesellschaft kommen und zur Ego-Stabilisierung redet man sich eben ein, dass man ja eigentlich besser als die ist. Genauso wie sich „tatsächliche“ Klischeenazis, tätowierte Hartz4 Alkis, einreden, dass sie nur wegen der Türken und Neger keinen (tollen) Job haben.

          Die öffentlichkeit, die immer bei sich selbst die Schuld sucht und immer darüber beratschlagt, was man denn noch für Zucker in den Arsch blasen könnte und sowieso sind wir eine Nation von Nazis, tut ihr Übriges dazu.

          Dazu kommt eine komische moderne Konsummentalität bei vielen. Im Grunde ist es ja schon auffällig. Früher waren Computer und Handys noch Statussymbole. Heute ist es Wegwerfware, dadurch wachsen scheinbar auch die gefühlt berechtigten Ansprüche und Frustrationen.

    • @Alex

      Diese “Argumentation“ …

      … das ist die Falle in die wir alle laufen.

      Sie nicht rational begründbar und von Ängsten und Schuld geprägt. Was wiederum Ängste hervorruft, weil keine Verläßlichkeit mehr vorhanden ist.

      Eine sehr üble Mischung an der die verlogene linke illiberale Bessermensch (der eigentliche “Nazi“) Dekadenz- und Opfer“kultur“, insbesondere der feministisch Einfluß, maßgeblich Verantwortung trägt.

      Entweder Faschismus oder Verdrängung als Ergebnis. Beides gewalttätig.

      Aber vielleicht passiert ja auch was ganz anderes. Wer weiß.

      • @pp
        „… das ist die Falle in die wir alle laufen.“

        Du meinst, dass dieser „Anti-Rassismus“ die derart Betroffenen und dieses Spiel nicht Durchschauenden dann selbst den Rassismus treibt?

        Dagegen hilft natürlich nur, den Rassismus dieser Anderen, die meinen, „die Weissen“ sind alle schlecht, konsequent anzuprangern.

      • @Alex

        Ja. Nur werden die sich nicht drum kümmern. Da ist keinerlei Gewissen dafür vorhanden.

        Die Pandorabox ist geöffnet und es wird wohl ein sehr böses Erwachen geben.

        Interessanterweise scheinen es in den USA, UK, S, F und auch hier weiße Frauen zu sein, die anfangen Antennen dafür zu entwickeln. Gleichzeitig ist es aber auch diese Gruppe, die aus Unverstand und Verblendung am meisten hintertreibt.

        Thomas Sowell hat schon in den 80ern vorausgesagt, das “Multikulturalismus“ und “Diversity“ totalitäre Konzepte sind, die sich ausschliesslich gegen Weiße richten werden, da die umgekehrte Richtung nicht vorhanden ist.

        • @pp
          „Die Pandorabox ist geöffnet und es wird wohl ein sehr böses Erwachen geben.“

          Man denkt ja, dass die Heuchelei so gross ist, dass das von selbst kollabieren müsste. Oder dass es ein Leichtes wäre, diese absurden Ideen ins Nichts laufen zu lassen.

          Es wundert mich nicht, dass Frauen insbesondere „Antennen dafür entwickeln“ sollen. Diese sind ja als erstes zB von den Anforderungen vom Feminismus betroffen und bekommen dann sehr schnell klargemacht, dass wenn sie als Einzelperson nicht mitmachen, „der Feind“ sind. Die Männer als solche werden weniger als Einzelpersonen angegriffen und können zB die allgemeine Männerfeindlichkeit ganz gut ignorieren.

      • Danke @petpanther

        Der einzig klare Satz, den diese Frau im Video zusammenstammelte, war wohl dieser hier: „Das ist gut so!“

        Ansonsten erinnerte ihr Statement eher an Piet Klocke – nur das diese gefallene Maske absolut ernst gemeint zu sein scheint.

        Es steht zu befürchten, dass in „dreißig Jahren“ dieses Hamburg (und auch den Rest des Landes) „niemand wiedererkennen“ wird.

        Ist das gut so?

      • ät Panther und Emannzer:

        „In dreißig Jahren gibt es keine Mehrheits-Ethniiiiiien mehr.“

        – So, und ist Hamburg dann gleichzeitig immer noch die reichste Stadt Deutschlands? Hat die Infrastruktur dann immer noch genug Personalressourcen? Zahlen die Angehörigen der nichtdeutschen Ethniiiien auch Steuern? Sind alle Neubürger so verfassungs- und gesetzestreu wie die piefigen Altdeutschen?

      • Das manche Kulturen Wohlstand erzeugen und andere nur Armut und Elend spielt für die gute Frau offenbar keine Rolle.

        Wenn man Menschen aus ökonomisch funktionierenden Kulturen zwingt, mict zunehmend mehr Menschen aus ökonomisch versagenden Kulturen zusammen zu leben, führt das zu einer Angleichung des ökonomischen Niveaus auf niedrigerem Niveau. Warum findet sie das gut?

      • Passt doch: Diverstiy ist nur dort notwendig, wo Weiße die Mehrheit der Bevölkerung bilden. Niemand wird in einer z.B. rein türksichen Firma eine Weißen-Quote fordern.

        Gibt auch in GB, wo 80% der Bevölkerung weiß sind und es Leute gibt, die sich aufregen, dass in diesem Land die Mehrheit der Politiker weiß sind.

        (‚White men should never hold elected positions in British universities again‘

        https://www.reddit.com/r/ukpolitics/comments/30hzi2/white_men_should_never_hold_elected_positions_in/w)

        Einen Weißen in eine nicht-weiße Gruppe zu stecken, erhöht nicht die Diversity

    • Soll *das* die angebliche Frustration oder Wut des „Weissen Mannes“ erklären?

      Oder welcher „popular anger“ war gemeint?

      Ich glaube nicht, dass irgendwelche Wachstumsraten Einkommen über die ganze Welt hier irgendwas zu irgendeinem „popular anger“ erklären würden ….

        • Im Wesentlichen zeigt die Karte nur die relativ grosse Zunahme des Wohlstands in der ehemaligen „dritten Welt“.

          Das ist trügerisch, da auch 100% mehr von wenig auch noch wenig sein können. Da keine Einteilung nach Weltregionen oder Ländern erfolgt und kein absoluter Massstab (sondern nur Wachstum!) gegeben wird, bedeutet das Ganze ziemlich wenig.

          Die nur 10 %ige Zunahme der „westlichen Mittelklasse“ findet von einem zu den anderen Regionen wie Asien sehr hohen Niveau (1988!) statt und erscheint daher künstlich kümmerlich!
          Wahrscheinlich ist die message des posts hier zu finden.

          Ja und das „eine Prozent“, geschenkt, die drucken sich ihr Geld jetzt selbst, daher der grosse Anstieg :mrgreen:

  16. Prof. Gad Saad analysiert ein Gespräch zwischen der neuen kanadischen Ministerin für internationale Handelsbezihungen Chrystia Freeland und dem bekannten Entertainer Bill Maher.

    Sie gehört der neuen feministisch-linken (Justin) Trudeau Regierung an.

    Es ist exemplarisch für die illiberale regressive Linke.

    (Ich würd’s faschistisch nennen)

  17. Bezogen auf diesen Artikel hier, der die Gründe für die Radikalisierung junger Menschen in Europa erörtert:

    http://www.fr-online.de/terror/terror-in-europa–hier-revoltiert-die-jugend–nicht-der-islam-,29500876,32473550.html?dmcid=sm_tw

    „Sondern?
    Eine individuelle Revolte, die auf Frustration beruht und auf Menschen, die sich als Verlierer fühlen und Gewinner werden wollen. Es ist bekannt, dass eine große Zahl der Terroristen keine Ausbildung hat, sie sind nicht als gute Muslime bekannt gewesen, sie tranken Wein, hatten Mädchen, und so weiter. Doch dann gab es einen Wendepunkt der Jugend hin zu einer Radikalisierung. Es läuft also nicht so, dass sie stetig religiöser und fundamentalistisch werden und dann zu Dschihadisten werden. Vielmehr werden sie Fundamentalisten und Dschihadisten zur selben Zeit.“

    Kann es sein, dass mitunter einer der Gründe für die Radikalisierung von jungen Muslimen (Konvertiten miteinbegriffen) – also größtenteils jungen Burschen – die Tatsache ist, dass, dem Artikel folgend, die Perspektivlosigkeit daran schuld ist und man als Mitverursacher dieser Perspektivlosigkeit, neben diversen anderen Faktoren, die grundlegende Jungenfeindlichkeit innerhalb unserer Gesellschaft anführen kann?

    Was eine Masse an ungebildeten und zukunftslosen männlichen Mitbürgern anstellen kann, kann man sich ja schon leicht dazudenken. Eigentlich müsste man hier ansetzen anstatt die nächsten Frauen-Fördermaßnahmen zu bestimmen.

    • Halte das sogar für *das* Schlüsselproblem.

      Im Westen wütet die selbstzerstörerische regressive Dekadenz“linke“ mit zugehörigen Ideologien und Feminismus. In arabischen Staaten Islam. In allen Fällen extremer werdender Gynozentrismus, was zum Gewaltproblem mit jungen Männern führt.

      Man wird das nicht realisieren. Es ist wohl das extremste existierende Tabu. Männer haben immer Schuld.

    • ät Slavo, Petpanther, Mocho:

      Mannmann, das ist doch ein Artikel der „Rundschau“. Die ver-linken doch alles, was in ihre grünversifften Pfoten kommt.

      Natürlich ist das Problem biologischer Natur und nicht „muslimischer“. Hatten wir ja neulich: Gleich, was in den Heiligen Büchern an Abartigkeiten steht, es wird ignoriert oder rausgekramt, je nach Sachlage.

      Aber was machen junge Muselmänner ohne Aussicht auf Sex, Status und Konsum ohne ihren Islam? Sie hätten keine Identifikationsgruppe und müßten „gewöhnliche“ Kriminalität begehen.
      Ohne ihren Glauben hätten sie schlicht keinen Handlungsantrieb für „gottgefällige“ Attentate.

      Und dann muß man natürlich nach dem Grund ihrer Perspektivlosigkeit fragen. Sind wir W-Europäer schuld? Natürlich nicht – Asiaten oder Osteuropäer haben meist keine Integrationsschwierigkeiten.
      Delikaterweise ist es die mittelalterliche Kultur des Islam, die die jungen Araber von der Integration und Bildung abhält, also genau das, worin sie später Halt suchen.

  18. … this takes place at the IGF2015 – the Internet Governance Forum …

    (try to follow the feminist … misogynie, harassment, …, cyberviolence, … you may pick it up. Normie woman rolls eyes)

  19. „Reservisten fordern Wiedereinführung der Wehrpflicht“

    „Sollte die Wehrpflicht aufgrund der Attentate von Paris wieder eingeführt werden? Diese Forderung stellt zumindest der Reservistenverband der Bundeswehr. Frauen sollten zudem ein soziales Jahr leisten.“

    Unbedingt! Unsere Armee muss sich aus der Gesellschaft speisen, schon damit eine demokratische Kontrolle über sie besteht — wichtig auch, wenn die Armee auch im Inneren eingesetzt werden sollte.

    Frauen sollten auch gezogen werden. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten!

    • „Unsere Armee muss sich aus der Gesellschaft speisen, schon damit eine demokratische Kontrolle über sie besteht“

      Und Berufsarmeen holen sich ihre Mitglieder vom Mars?

      Ich jedenfalls bin gegen die Wehrpflicht. Wer sich für Schwarz-Rot-Gold umbringen lassen will, soll das bitte freiwillig machen.

      • Niemand ist zum Dienst mit der Waffe gezwungen, auch nicht durch Wehrpflicht. Dein Gewissen entscheidet.

        Berufsarmeen sind für eine Demokratie gefährlich, wie Weimar gezeigt hat. Können sozusagen „Parallelgesellschaften“ werden. Ich habe Guttenbergs Aussetzung deshalb gleich für einen Fehler gehalten.

        „Wer sich für Schwarz-Rot-Gold umbringen lassen will“

        Es geht nur um die Verteidigung von unserem Staat, der Gesellschaft und von unseren Werten.

        • „Niemand ist zum Dienst mit der Waffe gezwungen, auch nicht durch Wehrpflicht. Dein Gewissen entscheidet.“

          Man ist gezwungen, irgendwas zu machen.

          „Berufsarmeen sind für eine Demokratie gefährlich, wie Weimar gezeigt hat.“

          Weimar hat gezeigt, dass Deutsche für eine Demokratie gefährlich sind.

          „Es geht nur um die Verteidigung von unserem Staat, der Gesellschaft und von unseren Werten.“

          Mach Du das.

        • „Man ist gezwungen, irgendwas zu machen.“

          Das ist nur eine Entscheidung.

          „Weimar hat gezeigt, dass Deutsche für eine Demokratie gefährlich sind.“

          Das ist blanker Unsinn, dieser Satz.

          Damals wurde die Demokratie von Extremisten verschiedener Seite aus zerrieben.

        • Rechtstaat, Gleichheit vor dem Gesetz, die drei Gewalten, Freiheit des Individuums überhaupt.

          Wer das nicht will, kann ja ua zum IS oder nach „Palästina“ auswandern oder nach Goa.

        • „“Berufsarmeen sind für eine Demokratie gefährlich, wie Weimar gezeigt hat.”

          „Weimar hat gezeigt, dass Deutsche für eine Demokratie gefährlich sind. “

          Weimar hat gezeigt, dass Wahlen für eine Demokratie gefährlich sind.

          Zur Wehrpflicht: Die „klassische“ Wehrpflicht macht Sinn, wenn man einen Territorialkrieg erwartet. Man könnte vielleicht so eine Art Kurzwehrdienst (2-3 Monate) einführen, in dem der Schwerpunkt auf den Wachdienst gelegt wird und der auch Selbstverteidigungstraining enthält. So hat man auch zivil was davon.

          • @JC denton

            Wer etwas über Selbstverteidigung lernen will, der kann ja einen entsprechenden Kurs besuchen.
            Im Wehrdienst selbst hat man übrigens auch nichts über Selbstverteidigung gelernt

            Aus meiner Sicht ist das eine Verschwendung von Zeit.

        • „Wer das nicht will, kann ja ua zum IS oder nach “Palästina” auswandern oder nach Goa“

          Wenn sie die Wehrpflicht wieder einführen, würde ich zumindest in Erwägung ziehen, in westlicheLänder auszuwa

        • @adrian
          „in westliche Länder auszuwandern“

          Ehrlich gesagt … das könnte sich als weniger vorteilhaft erweisen, als dir das vorschwebt…

          Wohin denn?

        • Es ist aber zu befürchten, dass die zukünftige Entwicklung in diesen Ländern nicht unbedingt immer in eine positive Richtung geht.
          Da bräuchte man eine Glaskugel….

        • @ Christian

          „Wer etwas über Selbstverteidigung lernen will, der kann ja einen entsprechenden Kurs besuchen.
          Im Wehrdienst selbst hat man übrigens auch nichts über Selbstverteidigung gelernt“

          Ja, leider. Dabei hat diese eine gewisse militärische Relevanz und ist auch im Zivilleben zu gebrauchen.

          „Aus meiner Sicht ist das eine Verschwendung von Zeit.“

          Möglicherweise. Aus meiner Sicht ist es aber vorteilhaft, eine größere Zahl von Personen mobilisieren zu können, die zumindest für den Objektschutz bzw. Streifendienste einsetzbar ist.
          Im Moment bin ich jedenfalls gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht.

  20. Ich hab grad n Witz gelesen

    Ein Sträfling flieht nach 15 Jahren aus dem Gefängnis. Er bricht in das erstbeste Haus ein und findet schon im ersten Raum etwas Geld, Kleider und sogar eine Waffe. Im nächsten Raum,
    dem Schlafzimmer, findet er das Ehepaar, welches sich gerade im Bett ein wenig austobt. Er befiehlt dem Mann, sich auf den Stuhl zu setzen und fesselt ihn. Daraufhin fesselt er die Frau ans Bett, beugt sich über sie, küsst ihren Nacken und verschwindet im Badezimmer.

    Während der Sträfling noch im Badezimmer ist, flüstert der Ehemann seiner Frau zu: „Hör zu, dieser Kerl ist ein entflohener Sträfling. Er ist sicher brutal und sehr gefährlich. Er hat wahrscheinlich schon ziemlich lange keine Frau mehr gesehen. Ich hab gesehen, wie er sich über
    dich gebeugt hat und deinen Nacken geküsst hat. Offensichtlich gefällst du ihm. Wenn er aus dem Bad rauskommt, will er sicher Sex mit dir, also wehr dich nicht, schrei nicht … mach alles, was er von dir verlangt. Befriedige ihn, egal wie schlimm es auch sein wird. Dieser Kerl bringt uns sonst beide um. Sei stark Schatz. Ich liebe dich!“

    Daraufhin seine Frau: „Er hat meinen Nacken nicht geküsst, er hat mir nur was ins Ohr geflüstert. Er sagt, er sei lange im Knast gewesen und inzwischen schwul geworden. Er sagt, dass du ihm gefällst und er dich ziemlich süß findet und fragte, ob wir Vaseline im Haus hätten. Ich sagte ihm, dass er im Bad welche findet.
    Sei stark Schatz. Ich liebe dich auch!“

    Das wäre mal eine interessante Untersuchung, wer darüber lacht und warum, und falls feministisch, ob nicht alle Rape Jokes schlecht seien etc…

    • Wo wir bei schlechten, geschmacklosen Witzen sind, hier mein geschmacklosester:

      Eine Frau und zwei Männer sind auf einer einsamen Insel gestrandet. In der ersten Woche konkurrieren die Männer um die Gunst der Frau und das Klima ist sehr angespannt. Die Frau beschließt, dass das nur böse enden kann und gibt an, dass sie beide sexy findet und man doch einfach auch Dreier machen kann. Es entwickelt sich ein äußerst reges Sexleben, in dem sich beide mit der Frau vergnügen und alle drei sind mit der neuen Lage sehr glücklich.

      Dann stolpert die Frau unglücklich und bricht sich das Genick. Sie ist sofort tot.

      Aus ihrem Sexparadies gerissen und ob des Todes der einzigen Frau sind die Männer sehr frustriert.

      In der ersten Woche finden sie es furchtbar.

      In der zweiten Woche fast unerträglich.

      In der dritten Woche beerdigen sie dann die Frau.

    • Dieser Witz ist nur so schlecht, weil die Pointe so lang ist und bei „schwul“ klar ist, worauf das hinauslaufen soll.

      Pointen die vorhersehbar sind -> nicht lustig.

      • Ein Mann kam ins Gefängnis und bekam am ersten Abend nach Licht-aus mit, wie die anderen Insassen sich Zahlen zuriefen, worauf die anderen lachten:
        – 43
        – HAHAHA
        -22
        -HAHAHA
        Also fragt er seinen Zellennachbarn, was das soll. Antwort:
        – Wir kennen alle unsere Witze, also haben wir sie durchnummeriert .
        Der Neue will sich integrieren und ruft in der nächsten Lachpause:
        – 17
        Keine Reaktion.
        Der Zellnachbar sagt:
        – Du erzählst ihn falsch.

  21. „Das ist ein Komplott, gegen uns und den Islam“

    „Für viele junge Muslime in Frankreich sind die Anschläge Erfindungen der Geheimdienste, als Opfer sehen sie nur sich selbst. Mit Fakten ist nichts auszurichten. Schuld sind für sie sowieso die Juden.“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article149148428/Das-ist-ein-Komplott-gegen-uns-und-den-Islam.html

    Alexandra Laignel-Lavastine
    „Diese jungen unsortierten Köpfe, durchtränkt von Hassreden und geisterhaften Verschwörungstheorien, haben gleichzeitig sehr wohl heute vorherrschende Konfektions-Denkweise begriffen und wissen, wie sie daraus Nutzen ziehen können. Sie schwanken zwischen Erpressung mit „Islamophobie“, destilliert aus dem politisch korrekten Dogma, man dürfe Islam und Islamismus nicht verwechseln, und selbstgerechter Opferidentität.

    …dem unberührbaren Prinzip der heutigen Gutgläubigkeit, das davon überzeugt ist, dass das Böse niemals aus dem Lager der Guten heraus entstehen kann …

    Ohne diese von vermeintlich progressivem Gedankengut besetzten Gebiete, in denen allesamt die Wirklichkeit ideologisch geleugnet wird, hätte es vielleicht ein Buch wie „Die verlorenen Territorien der Republik“ erlaubt, rechtzeitig die richtige Diagnose zu treffen. Das enthielt bereits 2002 eine ganze Sammlung alarmierender Aussagen von Lehrern weiterführender Schulen.

    Die Linke, deren Feigheit beschämend war, zog es vor, das Buch anzuprangern und es als rassistisch darzustellen: wie konnte man es wagen, eine Offensive von Salafisten aus bestimmten französischen Vierteln heraus zu prognostizieren? Skandalös!“

    Nur „Feigheit“ der Linken? Oder glatter Verrat?

      • Das echte Problem mit diesen Weltanschauungen fängt dann an, wenn sie aggressiv nach aussen agieren.

        Und das scheint in nicht unerheblichem Massstab angefangen zu haben und überdies politisch flankiert durch diese zahllosen hirnrissigen Verschwörungstheorien und Opferinszenierungskonzepte.

    • http://www.zerohedge.com/news/2015-11-22/isis-coverup-us-centcom-accused-lying-president-congress-public-about-airstrikes-gro

      “ …
      That is, the declassified documents and leaked diplomatic cables clearly indicate that the US planned to play on the Sunni/Shiite divide in Syria and subsequently acquiesced to the establishment of a hardline, Salafist dominion because the CIA and The Pentagon knew that such an outcome was the worst nightmare for the government in Damascus and also for Shiite Iran, whose link to Hezbollah would be cut and whose influence in Iraq would be in jeopardy if a Saudi-backed, Sunni militant group could somehow manage to take and hold large swaths of territory.

      That’s it. That’s the whole ISIS story in a nutshell. There’s no need to speculate on whether the creepy guy lurking in the background of the photos John McCain took with Syrian fighters was in fact Bakr al-Baghdadi. There’s no need to suggest that CIA operatives are on the ground assisting ISIS as we speak or that the US is paradropping weapons to Islamic State in Iraq. And there’s no need to ask whether the US government directly trained and armed ISIS once it became clear who the group was and what they intended to do. That’s not to say that some or even all of those storylines aren’t compelling and/or worth pursuing. It’s just to say that you needn’t posit anything that even looks like it might be a conspiracy theory to understand that at the end of the day, the bottom line – the almost irrefutable truth – is that the US and its regional allies were all-in on the “use Sunni extremists to bring about regime change in Syria” strategy from the word “go”, and the direct result of that strategy is ISIS.
      …“

      • @pp
        „the declassified documents and leaked diplomatic cables“

        Klar, den ist ja unbedingt Glauben zu schenken (Vorsicht, Ironie!)

        „“use Sunni extremists to bring about regime change in Syria” strategy“

        Ist ja Unsinn, diese Sunniten haben sich gleich nach der Irak-Invasion formiert, weil die USA die Schiiten des Irak als neue Machthaber installiert haben.
        Gegen Assad hat man die seitens USA sicherlich nicht in Stellung gebracht oder bringen können. Das haben bestenfalls die „Freunde“ in SaudiArabien gemacht, die vermutlich aber auch keine eigentliche Kontrolle über den IS ausüben.

    • @alex

      Kann ja sogar sein mit dem IS, aber dann bestünde trotzdem noch das Problem, dass diese Typen ja existieren und sich auch selbst umbringen, also wenn man sagt, die IS köpfe sind Geheimdienstler oder Economic Hitmen und die rekrutieren auch ein paar „Normalos“ für ihre Sache.
      Dann hat man doch immer noch die Fußsoldaten, die sich u.a. für Allah in die Luft sprengen.
      Oder will man mir dann noch erzählen, dass das spezial ausgebildete Geheim-Mossadagenten oder G.I.s sind, die darauf trainiert sind, sich selbst zu töten (dafür gibts dann ne Gehaltserhöhung im nächsten Jahr und Extraurlaub in einem 5 Sterne Resort auf Mauritius).

      • Ehrlich gesagt, @ata, es würde mir vollkommen gleichgültig sein, wenn sich die ISler als Agenten vom Mars entpuppen würden :mrgreen:

        Ich denke, ein entschiedener Bodenangriff würde den IS zusammenklappen lassen wie ein Kartenhaus. Nur das Zögern macht ihn stark. Und natürlich die verlogene Progaganda, die einen Angriff verhindern will. Es sind immer wieder die gleichen Märchen, die da jetzt von Todtenhöfer zB, aufgetischt werden:

        „Die warten doch nur darauf, dass sie mit „Kreuzrittern“ kämpfen können…, deshalb sollten wir das nicht tun …“ usf.

        Warum die ganzen ISler sich in den westlichen Ländern überhaupt noch frei bewegen können und nicht wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung eingekastelt werden, kann ich auch nicht verstehen.

    • @Atacama

      Das ist außer Kontrolle geraten.

      Ggf. angefangen vom einfältigen Versuch des Ausspielens ( eigentlich schon früher, siehe Artikel oben) von Sunniten und Schiiten, d.h. USA hat aus selbstherrlichem Dilletantismus (… Hillary war SoS) die ISIS kreiert und anfangs ausgerüstet (… jetzt immer noch mit V-Männern drin?).

      Über das überall ge-/benutzte Blackmailing der westlichen Humanität ( … insbesondere die regressive Linke).

      Hin zum islamistischen Terror, der ganz Afrika, Arabien und Vorderasien ideologisiert hat und in Vermischung mit org. Kriminalität die westliche Welt überzieht.

      Dazu die Flüchlingsströme verursachend und in mehrerlei Hinsicht benutzend, die dann aber real eigentlich mehrheitlich Migrantenströme sind und gutmenschlich korrupte Eliten, inklusive ideol. Herrschaftsinstrumente wie erzwungene Diversity, Multikulturalismus, Feminismus, …

      Ein Putin betritt die Bühne dahin. Europa, Amerika, alle in ihrem utopistischem Größenwahn einer hippiesk grotesk selbstherrlichen Linksdekadenz.

      „…Dann hat man doch immer noch die Fußsoldaten, die sich u.a. für Allah in die Luft sprengen.
      Oder will man mir dann noch erzählen, dass das spezial ausgebildete Geheim-Mossadagenten oder G.I.s sind, die darauf trainiert sind, sich selbst zu töten (dafür gibts dann ne Gehaltserhöhung im nächsten Jahr und Extraurlaub in einem 5 Sterne Resort auf Mauritius).“

      Nein. Natürlich nicht. Das hat sich alles verselbständigt. Jeder bescheißt nun jeden. Alles ist relativiert. Gemeinsamer Nenner ist Blackmail menschlicher Humanität. Komplett kopflos und relefxhaft.

      Eine Mischung für destabilisierendes Disaster. Und die politischen Ränder füllen sich.

    • ät Alex und Adrian:

      „Mit Fakten ist nichts auszurichten. Schuld sind für sie sowieso die Juden.”“
      – Interessanterweise hat mir das mein Lieblings-Falafel-Mann 2001 auch erzählt, nachdem in New York die Türme zusammengekracht sind. Das waren die selber.

      „Absurd, dieser Respekt vor einer Weltanschauung, für deren Behauptungen es keinerlei Belege gibt.“
      – Bei Linken oder den Muslimen?
      Beide haben einen Glauben, der mystisch ist, aber sehr reale Vorteile zeitigt. Allerdings nur für einen selbst und nicht zwangsläufig für immer.

  22. Schwulenhass in Schweden und Vergewaltigungsklinik für Männer:

    „On October 6, the radio program P4 Halland reported that an imam in Halmstad called homosexuality a „virus.“ In a video posted on his mosque’s YouTube channel, the imam talked about raising children. He said that parents need to make sure their children have good immune systems, as there are many viruses floating around in society — one of them being homosexuality.“

    „Mohamed Omar, an author and social commentator, wrote that this view of homosexuality is the rule rather than the exception in Swedish mosques: „As a Muslim, I have had the opportunity to visit mosques all over Sweden. Homophobia is the norm everywhere. I have heard far worse things than ‚homosexuality is a virus.‘ In no mosque, I repeat nowhere, have I encountered teachings of tolerance for homosexuality.““

    „The imam’s statement was reported to the police, on suspicion of violating hate speech laws, but the investigation was immediately dropped. According to the prosecutor, the main purpose of the lecture was to talk about parenting, not to incite hatred against homosexuals.“

    +++

    „October 15: The Södersjukhuset Hospital in Stockholm opened what is believed to be the world’s first rape clinic for men. More and more men are being subjected to homosexual rape in multicultural Sweden. According to the crime statistics bureau Brottsförebyggande rådet, 370 sex crimes against boys and men were registered in 2014. The actual number of incidents, however, is thought to be significantly higher.

    Psychotherapist Börje Svensson, who has met many boys and men who have been sexually violated, says, „Men who are raped do not want to admit to themselves what actually happened; they feel guilty, as if they were somehow complicit. They have a hard time seeing themselves as victims.“

    http://www.gatestoneinstitute.org/6940/sweden-islam-multiculturalism-october

    viel mehr im Artikel

  23. „Syrische Flüchtlinge: Kanada will nur Familien aufnehmen

    Laut Quellen in der Regierung will man keine Single-Männer aus Syrien ins Land lassen, nur Frauen, Kinder und Familien. Als Grund dafür werden Sicherheitsbedenken in Folge der Terroranschläge in Paris angegeben.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46643/1.html

    Männer, das privilegierte Geschlecht! Haben das Privileg zu sterben, zu leiden, in Kriegsgebieten und in Angst leben zu müssen.

    Männer kriegen keine Hilfe, weil sie Männer sind… da geh ich mal meine Privilegien checken…

    Ziemlich demotivierend…

    • Ah nee, nach der Logik der gleichheitunddifferenz-Bloggerin soll ich mich jetzt für alle die Nicht-Männer freuen, richtig?

      Und ich soll diese wahrscheinlich lebensgefährlichen Sexismus nicht kritisieren, sondern jetzt selber was machen. Vielleicht schreib ich mal einen männlichen Politiker an, denn wenn die reden, geht es ja sowieso nur im Männerthemen, wie ich von dieser englischen Politikerin gelernt haben… hm, scheint auch nee schlechte Idee zu sein, die männlichen Politker wollen Männer auch nicht helfen.

      Aber zum Glück leben wir in einem Patriarchat, in dem Männer alle Macht haben…

      • Zweiter Versuch:

        Ich finde den reinen Maskulismus nicht sehr realistisch, weil in den muslimischen Ländern ja tatsächlich Frauen unterdrückt werden und Männer sich Privilegien auf ihre Kosten sichern.
        ZB die Nicht-Wahlmöglichkeit von Frauen (oder jungen Menschen) bei Partnern.

        Da könnten unsere Radfems eigentlich was machen, aber es geht ja eher um den Kampf in der eigenen Gesellschaft.

      • Das paßt dazu:

        „Liebe Männer, bitte beendet die Gewalt in euch!“

        „Männer vergewaltigen, versklaven, erschießen oder steinigen. Unser Autor Florian Goldberg konstatiert dem männlichen Geschlecht eine latent strukturelle Gewalt. Diese erkennt er auch im Straßenverkehr oder im frauenfeindlichen Umgang mit Kolleginnen am Arbeitsplatz.

        Seit den Anschlägen von Paris ist jedem fühlenden Menschen übel vor Entsetzen.“

        Das Terrorproblem ist bei der Linken ganz weltbildgerecht also auch nur eine Gender-Unterproblem, das wahrscheinlich wegkonstruiert werden kann.

        http://www.deutschlandradiokultur.de/terror-und-aggression-liebe-maenner-bitte-beendet-die.1005.de.html?dram:article_id=337224

  24. CNN AIRED “THE HUNTING GROUND” LAST NIGHT: IMPRESSIONS OF AN ATROCITY

    http://www.cotwa.info/2015/11/cnn-aired-hunting-ground-last.html

    „“The Hunting Ground” is a shockingly biased exercise in extremist propaganda intent on further chipping away the rights of presumptively innocent college men. It is filled with purported first-hand, and very dramatic, accounts of sexual assaults—classic “he said-she said” claims—except the filmmakers didn’t bother to acknowledge even the possibility that there might be more than one side to any of the stories they presented. …….“

  25. http://derstandard.at/2000026251760/Prozess-um-Einweisung-Kindesmord-nach-Stimmen-aus-dem-Fernseher

    „Eine 25-Jährige, die an paranoider Schizophrenie leidet, hat ihren fünfjährigen Sohn getötet. Eine Verbrecherin ist sie nicht“

    Wien – A. wurde nur fünf Jahre alt. Dann tötete ihn seine Mutter im Wahn. „Es ist nicht leicht zu ertragen, sich mit so was auseinandersetzen zu müssen“, sagt auch der psychiatrische Sachverständige Karl Dantendorfer in Richtung der Geschworenen. Aber: Tamara K. „ist keine Verbrecherin, sondern krank“. Daher muss der Senat unter Vorsitz von Eva Brandstetter darüber entscheiden, ob die 25-Jährige in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden soll.

    Die Frau ist durch Psychopharmaka sediert, bekennt sich schluchzend zu den Vorwürfen schuldig. Die Vorsitzende geht behutsam mit ihr um, fragt, ob sie lieber draußen warten will, während sie ihre Vernehmungsprotokolle vorliest. K. will hierbleiben, aber selbst nichts sagen.

    Wann die furchtbare Geschichte begann, ist schwer zu sagen. Vielleicht im April 2013, als sich K. vom gewalttätigen Kindsvater scheiden ließ. Vielleicht im Sommer 2014, als sie sich nackt auf die vielbefahrene Triester Straße setzte. Drei Tage war sie danach im Spital, wurde mit Medikamenten entlassen – Psychopharmaka, die sie aber nicht regelmäßig nahm.

    Psychisch krank zu sein heißt also, dass mein keine Täterin sein kann?
    Oder spielt hier wohl noch die Tatsache mitein, dass es sich um eine Frau handelt? Anderenfalls kann ich mir die betätschelnde Art und Weise mit der man mit ihr umgegangen ist nicht erklären.

    PS: Was mir vor allem bei der FB-Diskussion darüber gerade auffällt: Wieso sind es meistens vor allem Frauen, die in relativistischer Manier die Schuldfrage auf die Gesellschaft abschieben?

    Ich beobachte das desöfteren. Vor allem im Zusammenhang mit einer weiblichen Täterschaft.

    • Psychisch krank zu sein heißt also, dass mein keine Täterin sein kann?

      Nein. Aber die Tat steht in einem offensichtlichen Zusammenhang zu einer Psychose, da besteht dann tatsächlich zumindest zeitweise Schuldunfähigkeit. Ich denke dass schizophrene Männer deutlich mehr Gewalttaten und dann auch entsprechend als schuldunfähig eingestuft werden (wobei die Krankheit an sich volle oder partielle Schuldfähigkeit nicht ausschließt!). Wir hatten hier vor zwei Jahren einen Patienten, der hat in einer Psychose seinen besten und einzigen Freund getötet, weil er im Wahn plötzlich die Überzeugung hatte, dieser wäre der Teufel und er selbst habe diese Aufgabe bekommen. Tage später hatte er begriffen, was er getan hatte.

      Wenn du mal Patienten mit einer aktuen Produktiv-Symptomatik gesehen hättest, wäre dir das wohl klarer.

      Ich sehe an der Stelle kein Geschlechter-Thema.

  26. Akif Pirincci war schon vor 25 Jahren ein übler Sexist:

    „„SZ: Kennen Sie Akif Pirincci persönlich?

    Tanja Kinkel: Wir waren beim selben Verlag. Ich mochte sein Buch `Felidae´. Aber dass er eine sexistische Einstellung hat, war damals schon nicht zu übersehen; dass er solche rechtsradikale Positionen hat, war mir da aber noch nicht zu erkennen.““

    http://der-kleine-akif.de/2015/11/23/alte-frauen/

    • Kann man da nicht irgendwie ein Elterngehalt, Grundeinkommen oder sonstige Steuergeld-Förderungen (Blogförderung zur Sichtbarmachung weiblicher Stimmen im Netz) einführen?

      Mensch kann mal einer an die Frauen denken! Die habs schwer genug…

    • Aber auch wenn sie den Blog schließt, werden alle ihre Probleme, die sich letztlich alle auf den Satz „Was sollen bloß die Leute denken“ zurückführen lassen, nicht weggehen.

      Aber mal im Ernst: Ich glaube, ein Mann kann sich überhaupt nicht vorstellen, was das für ein Fluch ist, wenn frau den inneren Antrieb hat, bloß nirgendwo anzuecken und jedes „Ich würd das ja anders machen“ als Bedrohung erlebt.

      • Du meinst die weibliche Gefallsucht gepaart mit einem Perfektionszwang und dann noch in Verbindung mit einem rigiden Kollektivismus mit ständig wechselnder Hierarchie?

        Ja, es muss tatsächlich eine Art Fluch sein. Und schränkt die eigene Handlungsfreiheit und sogar die Gedankenfreiheit sicherlich enorm ein.

        Nachvollziehbar, wenn manche Frauen dadurch abdrehen…

        • Ich meine das wirklich ernst: Egal ob biologisch oder kulturell bedingt, wenn du dem Link folgst, kannst du lesen, wie sehr das das Leben von Smarty-Girl bestimmt.

          Das hat die sich nicht ausgesucht.

          Nun kann man natürlich auf jedes Leid einfach mit „Ach, wie doof, soll doch Therapie machen“ reagieren oder belustigt schnippische pfflpfppllffft Laute von sich geben – mache ich selbst oft genug – aber in diesem Fall scheint mir hier die Wurzel aller Mein-Feminismus-Feminismen zu liegen: Wie kann ich leben, ohne dass irgendjemand mich doof findet?

        • Ich meinte das auch ernst.

          Die Gefallsucht ist ein enorm wichtiger Antrieb bei Frauen. Es muss sich noch kombinieren mit hormon-induzierten, latenten Ängsten und mit dem Bedürfnis nach dem Schutz der Gruppe.

          In der Mischung klebt frau dann den Rest ihres Lebens. Je nach Veranlagung und Sozialisation mal mehr, mal weniger fest.

          „Aussuchen“ ist da nur sehr relativ möglich.

          Wobei ich die Wurzel des „Mein-Feminismus-Feminismus“ eher hier sehe: „Wie kann ich leben, ohne dass irgendeine Frau mich doof findet, bei der ich ihre Haltung nicht gegenüber den anderen Frauen als Neid abtun kann?“

        • Kein Wunder, wenn so eine es unfair findet, dass es Menschen gibt, die sich über diese Sorgen einfach hinwegsetzen.

          Ob das Hinwegsetzen einen Preis hat, ist ja nicht so sichtbar.

        • Ja. Und denkt mal daran:

          Zur Gefallsucht (bzw. Abhängigkeit bzw. Unsicherheit) kommt noch eine unfassbar hohe intrasexuelle Konkurrenz in Sachen Schönheit hinzu. Das geht schon ganz früh los und hält sich im Prinzip fast bis zur Menopause. Da wird alles bewertet, kommentiert und alles im Zicken/Intrigenkampf untereinander in der weiblichen PeerGroup eingesetzt. JEDE Frau, selbst die schönsten, nennen dir dann „Makel“ an ihren Körpern, während du bei Männern auch beim zweiten Nachfragen häufig nur ein Achselzucken bekommst.

          Das Leben von Frauen in dieser Zeit ist geprägt von einem hohem Druck in Sachen Schönheit und Frauen machen sich beständig gegenseitig fertig, bzw. schaffen es sehr häufig nicht eine dauerhafte entlastende Hierarchie im Sozialverband auszugestalten. Deswegen ist ja das „Sisterhood“-Motiv des lesbischen Feminismus auch so lächerlich, klar Lesben können gar nicht verstehen das Frauen nicht perse Kameradinnen im Kampf gegen Männer sind, sondern eben auch untereinander Feinde. Lesben checken das einfach nicht.

          Männer bilden stabile Koalitionen, die dann jedoch auch meist gegeneinander antreten. Schon mal erlebt wie ein Partei-Kreisverband mit 3000 Leuten eine Kampfkandiatur um den Vorsitz organisiert? Das ist männlicher (Wahl)kampf at its best. Da gibt es keinen Boysclub, da gibt es mehrere die gegeneinander kämpfen um den Sieg.

          Aber ich schweife ab. Arme Frauen. Die größte Geißel der Frau ist und bleibt die Frau.

          (Und Feminismus hilft euch nicht, kein Stück!)

        • Ach ja: Und je weniger topmänner es für die zankenden Mädels gibt (Slavo hat da eine supergrafik), desto erbitterter wird der kampf der Weibchen untereinander. Das können did lesben nicht verstehen, für die sind die „zipfelträger“ natürliche Feinde der frauen. Die projizieren ihre lesbisch sisterhood auf alle frauen. Nichts falscher als das! Sie produzieren selbst durch Männerdiskriminierung ihre irrelevanz.

          weil Feministinnen einfach nicht schnallen, wie die Implikationen der sexuellen Selektion auf die geschlechter funktionieren. Niemand hier glaubt an eine all umfassende brotherhood im „kampf gegen frauen“. Selbst Adrian macht sich da zurecht keine Hoffnungen. So ist das eben, feminismus tauscht sich zwar ganz viel aus, entwickelt sich aber nicht weiter…uhh und ban me.

        • „Niemand hier glaubt an eine all umfassende brotherhood im “kampf gegen frauen”. Selbst Adrian macht sich da zurecht keine Hoffnungen.“

          Brotherhood im Kampf gegen Frauen? Wozu? Ich hasse Frauen ja nicht. Und Fuckbuddies reichen mir völlig aus 🙂

    • Man, die Alte ist ja der Hammer. Dem Namen nach müsste es eine Latina sein, aber sie spricht breitestes amerikanisches Englisch.

      Sehr amüsant jedenfalls.

      • leider sieht sie nackt ziemlich scheiße aus bzw. irgendein unfähiger hat ihr die brüste gemacht

        schlimmer geht natürlich immer in pornoland, siehe

        trotzdem.

        • manche (fall 2), weil sie tatsächlich vorher schon unäthetische brüste haben,
          viele (könnte mercedes drunter fallen, weiß nicht), weil sie ihrer meinung nach zu wenig oberweite haben, um sich „weiblich“ zu fühlen.

          ich frag mich, wie die mit so nem ergebnis dann zufrieden sein können. nicht nur privat für sich, sondern derart, dass sie meinen mit diesem anblick geld verdienen zu können… und das tatsächlich auch noch aufgeht.
          kann mich gar nicht entscheiden, wer da der größere idiot ist.

        • dass sie meinen mit diesem anblick geld verdienen zu können… und das tatsächlich auch noch aufgeht.

          Könnte daran liegen, dass das Kriterium der männliche Geschmack ist und nicht der Neid alternder Feministinnen 😉

          Mir sind die Melonen auch etwas zu üppig und nicht gerade sehr natürlich geformt, aber ein verdammt heißes Geschoss ist sie trotzdem…

        • ich seh da nur ein verunstaltetes opfer eines chirurgen.
          bekleidet wär sie optisch echt mein typ, aber mit dem wissen überwiegt der ekel.

        • so wie bei der kritik eines sängers fairerweise dessen stimme im fokus steht, beurteilt man eine (porno-)nutte nunmal in allererster linie nach ihrem äußeren. was ist dein problem damit?

        • so wie bei der kritik eines sängers fairerweise dessen stimme im fokus steht

          Falsch. Naidoo mag eine gute Stimme haben, aber die allein reicht nicht für gute Musik und schon gar nicht für intelligente Texte.

          beurteilt manN eine [selber ****!] nunmal in allererster linie nach ihrem äußeren

          Richtig. Und ihr Äußeres liegt – zu große Hupen hin oder her – mindestens bei 9/10. Deines nicht und deine Meinung ist ohnehin irrelevant.

        • @adrian
          das ist nicht als beleidigung gemeint, sondern als feststellung.

          @david
          ich hab deutlich mehr sexuelle erfahrung mit frauen gesammelt als adrian z.b., daher ist meine meinung im prinzip genauso relevant wie die eines beliebigen mannes.

          für diesen diss-versuch fehlt dir übrigens jede grundlage, oder wo willst du mich nackt gesehen haben?

        • nachtrag @adrian
          vielleicht sollte ich sie direkt beleidigen, vielleicht sollte ich ihr persönlich schreiben, dass sie die bluse besser zulässt, weil das was sich darunter verbirgt abstoßend ist.
          #InternationalOffendAWhoreDay

        • was ist das denn jetzt fürn komischer versuch?
          eine grund-differenz zwischen feministinnen und vielen männern ist wohl, dass erste konstant seit generationen anprangern, dass es viel zu viel schlechten, schlimmen, schmerzhaften, ungewollten oder auch bloß unerfüllenden sex gibt auf diesem planeten, ihre gegenspieler hingegen überwiegend die ihrer ansicht nach zu geringe quantität beklagen.
          dieser konflikt wird sich auch nicht auflösen lassen nach meinem dafürhalten.

        • @elmocho
          „Warum die Frauen das bloß machen?“

          Weil im Film „hypernormale“ Merkmale eben ankommen. Nicht nur im Film: immer wenn es um die *Vorstellung* geht, sind diese hyperrealistischen /- normalen Übertreibungen förderlich.

          Das ist doch allenthalben festzustellen…

          Auch wieder mal bezeichnend, btw, wer hier laut auf die Moralpauke mit ner Beschämungsmasche haut….

        • daher ist meine meinung im prinzip genauso relevant wie die eines beliebigen mannes.

          Pfffffff. You wish 😀 Und deine „Meinung“ ist nichts als Neid, wir kennen dich doch mittlerweile.

          oder wo willst du mich nackt gesehen haben?

          Zum Glück nicht…obwohl du es mir ja angeboten hast, so wie du dich schon Oli F. angeboten und ihm Nacktbilder geschickt hast.

          Aber mal ehrlich, durch dein histriones Gebahren hast du hier vielleicht anfangs über ein paar Monate die Fantasie kreieren und nähren können, du seist heiß. Denkst du ernsthaft, dass das heute noch irgendjemand von uns glaubt?
          Misandrische Hardcore-Feministin, zweifache Mutter die auf die 40 zugeht, 1,50 groß, heavily troubled und depressiv, sich im Netz Unbekannten feilbietend – wie soll man sich diese Kombination imaginieren mit einem Fuckability-Score, der auch nur ansatzweise in der Nähe von Frau Carrera liegt? Impossible.

        • wobei schon richtig ist, dass diese nutte besser als ich aussehen _könnte_ – wenn, ja wenn sie halt eben nicht so scheiße aussähe (sprich sich entweder nicht oder halt von keinem stümper hätte operieren lassen)

        • doch noch:
          ist es zutreffend, david, dass du dir das mit den nacktfotos deiner natur folgend ganz allein ausgedacht hast, oder müsste ich diesbezüglich Olli einen lügner schimpfen?

        • nein, irgendwie glaub ich nicht, dass der ganz so kaputt ist wie du.
          bissken übertreiben oder mal aus not lügen: normal menschlich und daher entschuldbar.
          aber bei dir hat das ja system, das ist dein charakter wie ich ihn kennenlernen musste.
          man kann es gar nicht oft genug betonen: so jemand wie du wäre als therapeut nicht bloß vollkommen ungeeignet, sondern richtete mit ziemlicher sicherheit unermeßlichen schaden an.
          die annahme, dass auch das nur eine deiner tausend lügen ist, beruhigt mich ungemein.

        • „dessen stimme im fokus“
          Die Leuten kommen wegen Groove und Sound und bleiben wegen Melodie und Texten.
          M.a.W. die Stimme (Timbre) sagt an sich wenig.
          Männer kommen wegen Look und bleiben wegen Gefühl.

        • Also, ich find’s auch hässlich.
          Spontan wäre ich versucht, mit einer Nadel hineinzupieken, um zu sehen, ob sie dort nicht zwei Luftballons versteckt.

          Wenn sie das absichtlich so hat hinoperieren lassen, dann muss sie eine merkwürdige Vorstellung von männlichem Ästhetikempfinden haben.

          Aber ich versteh auch die Nutten auf dem Strich nicht. Mit ihren Hotpants und Highheels finde ich sie in aller Regel eher abtörnend.
          Liegt vielleicht doch an mir.

        • Huch..hab nachgeprüft und muss an dieser Stelle tatsächlich Abbitte leisten.
          Die verschickten Mädchenfotos waren wohl „langweilig, da nicht nackt“.
          Hatte ich anders in Erinnerung und nachdem du dich ja nicht nur ihm, sondern auch mir (im wahnhaften Glauben, ich sei 16) sexuell aufgedrängt und Nacktfotos angeboten hast, hätte es ja nun auch nicht sehr verwundert.
          Also sorry.
          Lügen im eigentlichen Sinn habe ich mir nach wie vor keine vorzuwerfen.

          dass diese nutte besser als ich aussehen _könnte_

          A propos, findest du dieses dich selbst belügen nicht auch arg traurig?

  27. Was für ein Abend, bei TL;DR musste ich grad 30 Sekunden lang laut lachen.

    .

    .

    .

    .

    Für die, die niemals Videos kucken:
    Black lives matter eskaliert ja grad mal wieder in diesem oder jenem Irrenhaus auf der anderen Seite des Tümpels. Ein Vorfall, der landesweit für sehr hohen Blutdruck unter BLM-Jüngern sorgte, war ein Beutel mit Kot, der vor einem der BLM Versammlungsräumen lag.
    Nachdem erste Lynchmobs losgeschickt wurden, stellte sich heraus, dass der Beutel einer blinden Studentin gehörte, die nicht wusste wo sie die Tagesproduktion ihres guide dogs lassen sollte.

    • „Männlicher Geburtenüberschuss führt zu Bürgerkrieg und weltweiter Migration.“

      WAS?!?

      So deckt man toxische Ideologien (islamischer Art) und Systeme (zB Assads) biologistisch-sexistisch zu?!

      Geburten sind doch so ca 1:1 in Bezug auf die Geschlechter, wie kann man da überhaupt von einem „Geburtenüberschuss“ ausgehen? Es werden dort ja auch keine Abtreibungen gemacht, die ja zu einem Überschuss führen könnten! (In China ist das Verhältnis im Gefolge der „1-Kind-Politik“ daher leicht gestört zB).

      Ich brauch gar nicht weiterzulesen, um den Artikel schon jetzt als vollkommenen Unsinn sehen zu können. Will ich mir auch gar nicht antun, typisches „Zeit“-Machwerk…. (kann ja jemand meinem Vorurteil widersprechen, dann hätt ich Interesse dran).

      • Überschuss kann auch anders entstehen:
        z.B durch selektive Abtreibung (China, Indien, Pakistan) und Polygamie (weil das Verhältnis normalerweise 1:1 ist)

        Nach Heinssons Theorie geht es auch nicht (immer) nur um Frauen, sondern generell um Partizipation an der Gesellschaft. Gesellschaften mit hoher Geburtenrate haben eine extreme Tannenbaum-Demographie, ganz unten bei den Kindern ganz viele und nach oben hin wird es immer weniger und bei den alten bzw. 60 jährigen, ist nur noch ganz wenig. Für jeden alten, der seine Arbeit oder seinen Beruf aufgibt, kommen dann 1000 o.ä junge, die um seine Stelle konkurrieren. Da bleiben dann zu viele übrig, was für Perspektivlosigkeit, eschäftigungslosigkeit und Radikalisierung sorgt, nach seiner Theorie.
        Das entlädt sich dann durch Krieg innen oder außen oder Migration – oder eine Kombination aus allen drei Punkten.

        • Ich mag ja diese ->Gesellschafts<-theorien, die die Rolle der Frauen vollkommen ignorieren. Patriarchal wie eh und je zu zugucken verdammt, zum starren einflusslosen Beobachter von Entwicklungen degradiert. Es kommt eben auf die Männer an….

          Haben sie Arbeit gibts Frieden und Wohlstand…hmmm…warum fördern wir dann die Arbeitstätigkeit von Frauen? Jede Frau in Arbeit erhöht die Kriegswahrscheinlichkeit! Unverantwortlich!

          😀

        • @ata
          „Überschuss kann auch anders entstehen:
          z.B durch selektive Abtreibung (China, Indien, Pakistan) und Polygamie“

          Es war von *Geburten*überschuss die Rede! Auf die Möglichkeit von vorgeburtlicher Selektion habe ich schon hingewiesen, die scheint in Nahost aber keine Rolle zu spielen.

          Hier nochmal das Zitat:
          „Männlicher Geburtenüberschuss führt zu Bürgerkrieg …..“

          Die andere Möglichkeit ist ja tatsächlich noch das mit der Polygamie, hieraus ergäbe sich ein *nachgeburtliches* Geschlechter-Missverhältnis, was speziell die *Partnerfindung* betrifft. Da die bessergestellten Moslems bis zu 3 Frauen heiraten (ich wäre hier geneigt „halten“ zu schreiben), werden dann jeden dieser Paschas 2 Männer frauenlos bleiben, statistisch gesehen.

          Ist es das, was den Zuzug von Männern hierher begünstigt?

          Jedenfalls scheint mir das als einzigen realistischen Erklärungsansatz, wenn man irgendwie auf das Geschlechterverhältnis als „Ursache“ für „Migration und Krieg“ abstellen will (was ich für unsinnig halte).

          Kann es sein, dass das Übergehen von nahöstlicher Polygamie dem Umstand geschuldet ist, dass man die als Progressiver ja bejaht (->“Polyamorie“), vermutlich aus islamophiler Ideologie heraus…

      • „Geburten sind doch so ca 1:1 in Bezug auf die Geschlechter, wie kann man da überhaupt von einem “Geburtenüberschuss” ausgehen?“

        „Ich brauch gar nicht weiterzulesen, um den Artikel schon jetzt als vollkommenen Unsinn sehen zu können.“

        Tja, wenn man nicht weiter liest, bleibt einem eben verborgen, dass es in dem Text nicht um das Geschlechterverhältnis geht, sondern um den Überschuss junger Männer gegenüber alten mit Status. Der Autor hat zu diesem Thema („youth bulge“) ein Buch mit dem Titel „Söhne und Weltmacht“) geschrieben:
        http://www.pseudology.org/Gallup/Heinsohn.pdf
        Brauch man aber nicht zu lesen, da steht laut unserem Experten Alex, der den Inhalt eines Textes anhand eines einzigen kurzen Satzes zu bewerten vermag, eh nur vollkommener Unsinn drin.

        • @JCD
          „dass es in dem Text nicht um das Geschlechterverhältnis geht, sondern um den Überschuss junger Männer gegenüber alten mit Status.“

          Es ist eine ganz gewöhnliche Progagandamasche, dass in der Überschrift/im Subtext etwas ganz Anderes und sogar Widersprüchliches zum eigentlichen Text steht. Weil dies der „Aufmerksamkeits-Ökonomie“ des Lesers Rechnung trägt.

          Der Subtext pflanzt dem Leser die Idee der Existenz eines „männlichen Geburtenüberschusses“ ein, da beisst die Maus nun mal keinen Faden ab.

          Der Rest des Textes ist keineswegs besser, Stilblüten wie diese, die Ursache und Wirkung vertauschen:

          „Der Islamismus in Deutschland entspringt selten einer religiösen Aufwallung.“

          LOL

          Natürlich ist Islamismus eben dieses Herbeiführen der sogenannten „Aufwallungen“, bzw nicht euphemistisch ausgedrückt die Verhetzung von mitunter auch an Religion recht desinteressierten Leuten.

          Nur noch getoppt vom ersten Satz nach der Überschrift:

          „Männlicher Geburtenüberschuss führt zu Bürgerkrieg und weltweiter Migration.“ Dies als Antwort auf die dicke Überschrift „Wohin mit den jungen Männern?“.

          Wenn das mal nicht irreführend und demagogisch ist!

          Welche Rolle soziale Prozesse spielen, inbesondere die Indokrination mit religiösen Inhalten, wird hier mal wieder unter den Teppich gekehrt.

          Und natürlich das verharmlosende Narrativ von der an allem schuldigen Gesellschaft als Schlusssatz:

          „Es geht um missachtete Verlierer, die sich einer Ideologie der Überlegenheit verschreiben, um auf fatale Weise Würde zu erlangen.“

          Da geht es anerkannterweise um *Ehre*, die hier schon wieder verharmlosend als „Würde“ hingestellt wird.
          Die „Ideologie der Überlegenheit“ ist eine alles umfassende religiöse Weltanschauung und keine einfache, rational begründete Ideologie.

          Wie schon gesagt, Zeitverschwendung, insofern als dass man hofft, hier substanziell etwas zu erfahren.

          Ist aber als Text zur Analyse wie Meinungen dem Leser untergeschoben werden, ganz gut zu gebrauchen….

        • „Es ist eine ganz gewöhnliche Progagandamasche, dass in der Überschrift/im Subtext etwas ganz Anderes und sogar Widersprüchliches zum eigentlichen Text steht. Weil dies der “Aufmerksamkeits-Ökonomie” des Lesers Rechnung trägt.“

          Na dann sollte man besser nicht den Fehler begehen, einen Artikel wegen eines einzigen Satzes im Subtext als vollkommenen Unsinn abzutun.

          „Der Subtext pflanzt dem Leser die Idee der Existenz eines “männlichen Geburtenüberschusses” ein, da beisst die Maus nun mal keinen Faden ab.“

          Und wenn man den Text liest, bemerkt man, dass dieser Eindruck falsch war.

          „“Männlicher Geburtenüberschuss führt zu Bürgerkrieg und weltweiter Migration.” Dies als Antwort auf die dicke Überschrift “Wohin mit den jungen Männern?”.
          Wenn das mal nicht irreführend und demagogisch ist!“

          Ich sehe da nichts irrführendes oder demagogisches.

          „Welche Rolle soziale Prozesse spielen, inbesondere die Indokrination mit religiösen Inhalten, wird hier mal wieder unter den Teppich gekehrt.“

          Man kann Heinsohn natürlich vorwerfen, dass er zu sehr auf die Demografie fokussiert ist und andere Faktoren nur unzureichend berücksichtigt. Ich finde seine Einseitigkeit allerdings insofern verzeilich, als er einen Aspekt beleuchtet, der sonst in der Diskussion keine Rolle spielt.

          „Wie schon gesagt, Zeitverschwendung, insofern als dass man hofft, hier substanziell etwas zu erfahren.“

          Man erfährt im Text so einiges, wenn man ihn mal unvoreingenommen liest, und nicht nur über junge Männer. Ob es etwas neues ist, hängt natürlich vom individuellen Leser ab.

          „Ist aber als Text zur Analyse wie Meinungen dem Leser untergeschoben werden, ganz gut zu gebrauchen….“

          Wie immer das auch funktionieren soll…

    • ät Denton:

      Schlauer Mann, dieser Heinsohn mit seinem Kriegsindex. Und so was im PC-Sturmgeschütz ZEIT? Tut sich etwas in der Krisenpresse?

      „Wenn es heute in irgendeinem afrikanischen Land losgeht, werden Sie fast immer einen vorherigen Anstieg der Pro-Kopf-Einkommen von ca. 300 Dollar auf ca. 1500 Dollar sehen. “

      Ähnlich ist es bei der Migration. Aus Afghanistan kommen beispielsweise junge gut gebildete Leute, die mit deutscher Entwicklungshilfe gefördert wurden. http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/afghanistan-mit-dem-reisebus-ins-ungewisse-13883606-p2.html

      Merkwürdig, nicht? Helfen wir einem Land, kommen als Folge jede Menge Einwanderer von da zu uns. Leider ist die heimatliche Bildung in dem Land meist mit unserer nicht vergleichbar, und die Einwanderer stürzen sozial ab und werden zu Sozialfällen. Was den guten Weg weg von frömmlerischer Ideologie umkehrt.

      • @ Axel

        „Schlauer Mann, dieser Heinsohn mit seinem Kriegsindex. Und so was im PC-Sturmgeschütz ZEIT? Tut sich etwas in der Krisenpresse?“

        Ach, den Heinsohn findet man immer mal wieder in großen Tageszeitungen, Magazinen oder Talksendungen (z. B. „Philosophisches Quartett“). So wirklich politisch inkorrekt ist er ja auch nicht.

  28. „Wie Deutschland seinen Wohlstand verschleudert“
    http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/wie-deutschland-seinen-wohlstand-verschleudert/
    „Jede einzelne der beschriebenen Herausforderungen können wir meistern, vielleicht auch zwei. Alle schaffen selbst wir nicht. Wir verteilen unseren vorhandenen Wohlstand freimütig und versäumen es, die Grundlagen für den zukünftigen Wohlstand zu legen. Damit ist aber auch klar, dass wir die heute gemachten Versprechen unmöglich erfüllen können. Alle Teile der Gesellschaft werden verlieren. Ohne Friktionen wird das nicht gehen. Im Gegenteil: Die kommenden Jahre werden geprägt sein von Verteilungskämpfen, wie wir sie uns heute nicht vorstellen können“

    „Die neue Welt“
    http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/die-neue-welt/
    „Die Anschläge von Paris, menschenverachtend und brutal, wirken dabei wie Brandbeschleuniger schon länger währender Prozesse. In einer unheilvollen Mixtur treffen verschiedene Entwicklungen aufeinander und verstärken sich gegenseitig:“
    „Vielleicht raufen sich unsere Regierungen ja doch noch zusammen und es kommt nicht zum Schlimmsten. Doch darauf wetten würde ich nicht. Jetzt kann man noch vorsorgen.“

    • ät Denton:

      „Die kommenden Jahre werden geprägt sein von Verteilungskämpfen, wie wir sie uns heute nicht vorstellen können”

      – Die Frage ist, was das heißt. Noch mehr Umverteilungen an die „Intellektuellen“ (Genderforschung, Sozialindustrie…) und an deren Schützlinge (Migranten…)? Und natürlich dann die Gegenreaktion von Rentnern, Geringverdienern,Pegida,…

      In der Tat verteilen wie Deutschen, also unsere Politiker, erstaunlich viel Geld ans Ausland oder an „intellektuelle“/grüne Projekte wie Atomausstieg.

      Das bei bald sinkenden Steuereinnahmen. Kennst Du die Theorie der Postdemokratie von Crouch? https://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie
      Hat Mocho mich drauf aufmerksam gemacht.
      Crouch scheint eine Kassandra zu sein. Sie hat recht, wird aber nicht gehört.
      Die Theorie der Postdemokratie hat er wahrscheinlich durch Inspiration durch die Geschichte des Untergangs Westroms entwickelt.

      • @axel
        „Kennst Du die Theorie der Postdemokratie von Crouch?“

        Das ist doch nur eine verschwurbelte Umschreibung für den modernen, progressiven Weg in einen neuen Totalitarismus, der anti-demokratisch und vor allem anti-liberal ist.

        Schön, dass das mit dem irreführenden Begriff „Postdemokratie“ ummäntelt werden kann. Genauso wie mit der „Postmoderne“.

        Vorbilder sind wohl diese ganzen „Kulturpessimismus“-Denker schätze ich mal.

        • Lies mal den Crouch, das ist eine höchst differenzierte Theorie, die das aktuelle politische Geschehen viel besser erklärt, als alle Marxisten usw.

        • ät Alex und Mocho:

          Von wegen Kulturpessimist. Daß die Banken und Riesenkonzerne zu viel Macht haben, dürfte auch in linken Kreisen konsensfähig sein.

          Daß Politkorrekte ebenfalls zu viel Macht haben, hingegen nicht.
          Es stimmt aber: Privilegierten-Minderheiten-Lobbygrüppchen, die sich auf zuverlässige Propagierung in der Presse verlassen können, haben sehr viel mehr Durchschlagskraft als Anwälte von Mehrheitsinteressen oder machtlosen MInderheiten.

          Habe ich in den 90ern sogar schon in Sozialkunde gelernt, wenn auch nur sehr oberflächlich.
          Deswegen ist die Theorie gut nachvollziehbar.
          POST-Demokratie, weil wir wieder zu einer Elitenherrschaft zurückkehren, die ihre wirtschaftlichen und/oder ideologischen Interessen schjamlos durchdrücken kann.
          Siehe Gender. Das interessiert außerhalb der akademischen Sphäre keine Sau.

        • @axel
          „POST-Demokratie, weil wir wieder zu einer Elitenherrschaft zurückkehren“

          Ja, genau dieses „wieder“ scheint im Begriff mitgedacht zu sein. Als hätte das irgendeine Gesetzesmässig- oder Folgerichtigkeit.

          Und ich glaube deswegen muss man den Kram von Crouch nicht lesen. War es nicht das Cover von „Newsweek“, auf der der nunmehrige Cheflobbyist Tony Blair mit seinem bescheuerten Joker-Grinsen das „Ende der Demokratie“ as a matter of fact verkündet hat? Da weiss man doch schon alles, brauch man Crouch nicht lesen…

        • „Daß die Banken und Riesenkonzerne zu viel Macht haben, dürfte auch in linken Kreisen konsensfähig sein.“

          Ich finde das nicht.

          „Daß Politkorrekte ebenfalls zu viel Macht haben, hingegen nicht.“

          Wenn man keinen Widerstand organisiert, gewinnen halt die, die am politischen Prozess partizipieren.

          „haben sehr viel mehr Durchschlagskraft als Anwälte von Mehrheitsinteressen oder machtlosen MInderheiten.“

          So was nennt man „Marktplatz der Ideen“. Es ist das Kennzeichnen offener Gesellschaften, dass man um seine Ideen werben muss.

          „POST-Demokratie, weil wir wieder zu einer Elitenherrschaft zurückkehren“

          Welche Elite beherrscht uns denn?

          „Siehe Gender. Das interessiert außerhalb der akademischen Sphäre keine Sau.“

          Was ja ein Zeichen dafür ist, dass Gender entweder nicht herrscht, oder dass es herrscht und die meisten noch damit einverstanden sind.

          Ich kann diese Befürchtungen nicht nachvollziehen. Aber gut, ich bin ja auch kein Anhänger der Demkratie i. e. S.

      • @ Axel

        „Die Frage ist, was das heißt. Noch mehr Umverteilungen an die “Intellektuellen” (Genderforschung, Sozialindustrie…) und an deren Schützlinge (Migranten…)? Und natürlich dann die Gegenreaktion von Rentnern, Geringverdienern,Pegida,…“

        Das heißt, dass in Zukunft Rentner, EE-Anlagenbetreiber, Automobilindustrie, Sozialbürokratie, Migrationsprofiteure und andere Interessengruppen sich verstärkt um die Sicherung knapper Steuermittel für ihre Zwecke bemühen werden. Nebenbei muss noch der Euro gerettet werden, und Investitionen in Bildung sowie Infrastruktur sind ebenfalls angebracht. Bezahlen muss natürlich (wie immer) der gewöhnliche Steuerzahler, der das Pech hat, keiner privilegierten Gruppe anzugehören.

        „Das bei bald sinkenden Steuereinnahmen. Kennst Du die Theorie der Postdemokratie von Crouch? “

        Ja. Er dürfte zumindest teilweise recht haben, was die Herrschaft privilegierter Eliten betrifft.

  29. Die neben der von Ayaan bisher beste Beschreibung und Erklärung was gerade bzgl. Islamismus passiert, die ich bisher gehört habe kürzlich von Maajid Nawaaz, einem ehemaligen Islamisten.

    Schenkt man ihnen Glauben muß umgedacht werden.

    (Ayaan und Maajid. Man sollte auf beide hören. Bisher geschieht dies nicht.)

    ————————-

    Maajid Nawaaz auf dem

    The One Young World Summit 2015
    Bangkok, Thailand, am 20. November

    https://en.wikipedia.org/wiki/Maajid_Nawaz
    https://en.wikipedia.org/wiki/One_Young_World

    „Maajid Usman Nawaz (Urdu: ماجد نواز‎, [ˈmaːdʒɪd̪ naːwa:z], born 2 November 1978) is a British activist, author, columnist and politician. He was the Liberal Democrat parliamentary candidate for London’s Hampstead and Kilburn constituency in the 2015 General Election.[1] He is also the co-founder and chairman of Quilliam, a counter-extremism think tank that seeks to challenge the narratives of Islamist extremists.[2]

    Nawaz is a former member of the radical Islamist group Hizb ut-Tahrir. This association led to his arrest in Egypt in December 2001, where he remained imprisoned until 2006. Reading books on human rights and interacting with Amnesty International, which adopted him as a prisoner of conscience, resulted in a change of heart. This led Nawaz to leave Hizb-ut-Tahrir in 2007, renounce his Islamist past and call for a „Secular Islam“.[3]

    After his turnaround, Nawaz co-founded Quilliam with former radical Islamists, including Ed Husain.[4] He documented his life story in his Amazon bestselling autobiography Radical (2012).[5][6] Since then, he has risen to become a prominent critic of Islamism in the United Kingdom. He is a regular op-ed contributor, debater and public commenter, and has spoken from various international platforms including the TED conference.[7] He presented his views on radicalisation in front of US Senate Committee and UK Home Affairs Committee in their respective inquiries on the roots of radical extremism.[8][9][10]

    …“

    Hier noch einmal vorgestern Maajid mit Megyn Kelly und Ayaan mit Hannity:

  30. Und dies hier ist ein Hammer.

    Maajid erzählt das Fatma Elzahra Elshhati schon seit vor etwa 4 Jahren die EU beraten hat und bzgl der Flüchlingskrise gewarnt hat (ab 1:15).

    —-

    Fatma Elzahra Elshhati introduced by Maajid Nawaz

    • Noch jemand interessantes. Vorgestellt von Hope Solo (uh kritisch …).


      Wenn ich an diesen regressiven 3rd Wave feministischen Unterstellungs- und Abziehquatsch denke und diese Mädels hier sehe, …

      … aber vielleicht wird das auch wieder von diesen „progressiven“ SJW Idioten und Idiotinnen gekapert. Jedenfalls scheinen die sich für so etwas gar nicht zu interessieren. Im Gegenteil. Solche Aktivistinnen werden eher noch angefeindet, weil sie nicht ins Narrativ passen.

    • Und noch jemand die von Anfeindungen illiberaler „Progressiver“ SJWs und Feministinnen berichtet. Und eigentlich eine echte Freiheits-und Frauenrechte Aktivistin ist. Allerdings gegen den Islam.

      (ab 11:53)

      Sarah Haider and Dave Rubin Talk Ex-Muslims, Paris Attacks, and Atheism

  31. betr. moralischer Kompass des Feminismus

    bei Antje Schrupp: „Wer sind die Bösen und woran erkennt man sie?“
    http://antjeschrupp.com/2015/11/22/wer-sind-die-boesen-und-woran-erkennt-man-sie/

    Anscheinend ihr Beitrag zu Paris (sind ja selten, die feministischen Beiträge hierzu, daher besonders interessant):

    Die Probleme (die sie sich nicht zu eigen machen will und daher „unsere Probleme“ mit „unsere“ in Anführungszeichen setzt) mit Flüchtlingen und dem IS seien ja klein verglichen mit den viel „dramatischeren“ der Umweltzerstörungen in Brasilien und Indonesien, und „deshalb wäre es wichtig, dort “mitzuleiden” und zu überlegen“.

    Dass weniger IS, Terror und Flüchtlinge diesen Überlegungen im Weg stehen als das nunmehr zentrale Mantra des Ökologismus vom „Klimawandel“, das deutet Schrupp nicht mal ansatzweise an.

    Wenn sie über das Böse des IS dann räsonniert, kommt sie über die Annahme einer „Banalität des Bösen“ nicht hinaus und kann denen von IS dann nur konstatieren, sie „sehen ja schon quasi aus wie personifizierte Teufel, mit ihren schwarzen Kapuzen und ihrem martialischen Auftreten.“ Wobei sie sogleich auf das wahrere Böse, da noch banaler, verweist — auf die „Herren in Schlips und Anzug hingegen, die Brandstiftungen anordnen, um mehr Anbaufläche für ihre Palmölproduktion zu bekommen“. Denn das wahre Böse kann nur inmitten unter uns und somit unsichtbar sein, als „respektierte Mitglieder unserer “zivilisierten” Gesellschaft“. Wobei Zivilisiertheit schlechthin wohl nur eine Täuschung des Bösen sein kann, vor der selbst der IS verblassen muss, wohl da „jeder vernünftige Mensch auf den ersten Blick sieht, dass es Mummpitz ist.“

    Sie schluchzt selbstzufrieden auf, auf die wahren Probleme dieser Welt hingewiesen zu haben mit „es wäre halt so schön, wenn wir den Teufel an seinen Hörnern erkennen könnten“.

    Dabei ist es doch so einfach. Dass völlig sinnentleerte Massaker aus schrierem Vergnügen an Tod und Vernichtung wie in Paris mit „dem Bösen“ schlechthin in Verbindung gebracht werden könnten, drängt sich doch geradezu auf. Denn „das Böse“ wird insbesondere mit sinnloser Zerstörung und Freude daran in Verbindung gebracht, seit jeher, im christlichen Kulturkreis, zu dem Frau Schrupp doch meint, eine besondere Beziehung zu haben. Wie kann sie das also übersehen?

    Viele realistische Kommentatoren sprechen vom IS dann, ganz angemessen, als einem „apokalytischen Todeskult“ von einer grundsätzlicher Bösartigkeit.

    Und mehr als das ist der IS wohl gar nicht, nur noch dass er die Welt erobern will, was allerdings bei Todeskult-Irren nicht untypisch zu sein scheint.

    Ich denke, wer dies, wenn man schon vom „Bösen“ reden will, nicht erkennen kann, der leistet diesem Bösen nur Unterstützung, vor allem in dem er dies banalisiert.

    Übrigens ist das auch Hannah Arendt vorgeworfen worden, bzw ihre „Herzlosigkeit“.

    Ja, und diese Herzlosigkeit gegenüber den Juden, bzw spezifisch gegenüber dem schon lange andauerndem Terrorismus gegen Israel, der beständig heruntergespielt, verharmlost und somit unter den Tisch gekehrt wird — diese ist als Folge wohl zumindest mit daran schuld, dass niemand die zutiefste Menschenverachtung der Anschläge von Paris als solche wahrnehmen will.

    • Läuft schon den ganzen Vor- und Nachmittag. Nato tritt zusammen.

      Die beiden Piloten wurden während des Fallschirmflugs vom Boden aus von sehr mutigen islamistischen turkmenischen Kämpfern erschossen. Regelrecht durchlöchert. Ein russischer Rettungshubschrauber wurde auch heruntergeholt.

      Sehr undurchsichtige Situation. USA, Turkey, Golfstaaten scheinen alle doppeltes Spiel zu spielen.

      • Na ja, „Infowars“ und „RT“ sind sicherlich auch keine seriösen Quellen.
        Fakt ist wohl, dass die Türkei der Abnehmer des IS-Öls war. Vorher schon des Irans übrigens.

        Zur türkischen Amanus/Hatay Region nochmal:

        „Sovereignty over the province remains disputed with neighbouring Syria, which claims that the province was separated from itself against the stipulations of the French Mandate of Syria in the years following Syria’s independence from the Ottoman Empire after World War I. Although the two countries have remained generally peaceful in their dispute over the territory, Syria has never formally renounced its rights to it. Its provincial capital is the city of Hatay.“
        https://en.wikipedia.org/wiki/Hatay_Province

        Vermutlich ein nicht unwichtiger Rückzugsraum für irgendwelche islamofaschistischen Terroristen. Also nicht auszuschliessen, dass das russische Flugzeug doch im türkischen Luftraum unterwegs war.

        • Du hast schon gesehen wie die die am Fallschirm hängenden Piloten abgeballert haben?

          Denke nicht, das da Falschinfos dabei sind. Sind andere Medien, die erkennbar verdrehen, auslasse, gar falsch informieren seriöser? Z.B. wie es beim ÖR üblich geworden ist?

          Lukas Schoppe hat da ja gerade einen Beitrag. Mit einem anderen gewohnten Thema.

        • Nein, natürlich denke ich jetzt nicht, dass es irgendwie Fälschungen sind. Aber Auslassen oder falscher Kontext sind immer drin und die erkennt man eben nicht.

          Das Infowar-Netzwerk allerdings würde ich an sich gar nicht anrühren, nicht mal mit der Kneifzange.

          Und natürlich sind die meisten Medien überhaupt kritisch zu sehen, schon klar.

          Und ja, das mit dem Deutschlandfunk-Kultur-Zeug war auch wieder „nett“, aber das ist man von diesem Sender schon gewohnt.
          Ist ja sogar noch einer der besseren Nachrichtensender, der DLF.

        • Wo’s eigentlich Axel?
          Sitzt der schon hufescharrend im Panzer und wartet auf den Angriffsbefehl?
          Oder streunt er noch ums Kasernentor? 😀

  32. Social Justice Warriors: Anti-Weisser Rassismus, Antisemitismus und Feminismus — gleiche Taktik

    „Anti-Israel campus activists, and particularly the virulent Students for Justice in Palestine, use the victim mantle to shield their actions from self-examination, feeling that, as representatives of the dispossessed and perennially-oppressed Palestinians, they can adopt any tactic to campaign against Israel, Zionism, occupation, and purported Israeli apartheid.“

    http://www.frontpagemag.com/fpm/260878/campus-fascists-and-suppression-academic-free-richard-l-cravatts

    „As the University of California faces a debate over anti-Semitism between Jewish civil rights groups, concerned by the atmosphere of hate on campus, and Students for Justice in Palestine, which is responsible for much of the hate, one Jewish civil rights group reports that 70 testimonials have been collected from UC Jewish students describing intimidation by SJP and other BDS hate groups.“

    http://www.frontpagemag.com/fpm/260874/sjp-hate-group-fights-right-harass-jews-ucla-daniel-greenfield

    „As such proponents of CRT as Richard Delgado and Jean Stefancic inform us in the introduction to their Critical Race Theory: An Introduction, CRT differs from more “traditional civil rights” approaches inasmuch as it “questions the very foundations of a liberal order, including equality theory, legal reasoning, Enlightenment rationalism, and neutral principles of constitutional law.”“

    http://www.frontpagemag.com/fpm/260875/professor-declares-whiteness-disease-jack-kerwick

    “ So, the universities are imploding by their own doing. They produce aggrieved and angry young Americans whose primary identity is that of victim.

    And there may be worse to come. There is little that produces violence as surely as does a victim mentality.“

    http://www.frontpagemag.com/fpm/260893/american-universities-begin-implode-dennis-prager

  33. Laurie Penny übt sich wieder einmal im Injezieren von vergiftend provozierendem Rassismus.

    „When is a terrorist not a terrorist?

    When he’s a white American man.“

    http://www.newstatesman.com/world/north-america/2015/10/when-terrorist-not-terrorist

    Die ganze SJW Bande funktioniert so. Das ist eigentlich echte Volksverhetzung. Es hat sich ja eine ganze Industrie gebildet. Es geht dann auch um Versorgung auf Kosten anderer. Und zertrümmert unsere Institutionen und freiheitlichen Staat.

    Aber dafür gibt es heutzutage Preise.

  34. „The idea of ‘cultural appropriation’ sums up everything rotten in today’s intensifying politics of identity. ….

    Time magazine recently published an article headlined: ‘Cornrows and Cultural Appropriation: The Truth About Racial Identity Theft.’ It mused on bovine whites’ ‘appropriation’, ‘assimilation’, ‘exploitation’, and ‘plundering’ of black culture. This is the world we live in, folks, where even Time can lose the plot over white folks plaiting their hair in a particular way.

    The PC rage against cultural appropriation is ultimately a demand for cultural segregation, for black people, white people, Latinos, gay people, women and every other racial, gender or sexual group to stick with their own culture and people and not allow themselves to be diluted by outsiders.

    Gay men have been condemned by the National Union of Students for ‘appropriating black female culture’. Barmy NUS officials think it’s the height of racism for a gay guy to talk about having an ‘inner black woman’. The irony being that it’s hard to think of anything more racist, or at least racially divisive, than the ideology of cultural appropriation: its obsession with cultural purity echoes some of the darkest political movements of the twentieth century. …..

    …. The zany website Everyday Feminism, which incredibly is not parodic, has published ‘The Feminist Guide to Being a Foodie Without Being Culturally Appropriative‘, which advises against ‘seeking “authentic”, “exotic” or “ethnic” food’. …..“

    links inside!

    http://blogs.new.spectator.co.uk/2015/11/this-obsession-with-cultural-appropriation-is-leading-us-down-a-very-dark-path/

  35. Da haben die SJWs nicht aufgepasst: Disney bringt Kindern bei, dass Stereotype fest in der Realität verankert sind:

    What, just because he’s a sloth you think he can’t be fast?!?

  36. Nils Pickert zeigt uns mal wieder eindrucksvoll was mit dem menschlichen Verstand passiert, nachdem man sich einer Lobotomie unterzieht.

    http://derstandard.at/2000026244318/Endlich-kein-Internationaler-Maennertag

    „Woran man sich tatsächlich stören kann, ist der Eindruck, dass hier extra ein Tag anberaumt wird, um auf die Probleme einer ausgesprochen privilegierten Gruppe aufmerksam zu machen. Ist es nicht Teil ebenjener Privilegien, dass es nicht nur an diesem einen, sondern auch an allen anderen Tagen im Jahr um die Befindlichkeiten und Bedürfnisse dieser Gruppe geht? Sind die anderen 364 Tage im Jahr nicht prinzipiell auch Männertage mit Aufmerksamkeit für Männerthemen? Mit solchen und ähnlichen Fragen sieht sich ein spezieller Männertag konfrontiert.

    Und zwar nicht etwa, weil Männer keine realen Probleme hätten, die angegangen und behoben werden müssten, sondern weil die Probleme, mit denen sich Frauen konfrontiert sehen, wieder und wieder kleingeredet, lächerlich gemacht und in Abrede gestellt werden. Während Männer sich andere männliche Vorbilder außer Sportler und Filmstars wünschen, stehen potenzielle weibliche Vorbilder vor den Tatsachen, dass sie als Sportlerinnen ständig ungefragt sexualisiert und auf ihren Körper reduziert werden und als Filmstars ab einem bestimmten Alter kaum noch Rollen angeboten bekommen und zudem noch deutlich schlechter bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen.

    (K)eine Frage des Geschlechts Wer die Probleme, mit denen Frauen Tag für Tag zu kämpfen haben, ins Lächerliche zieht, der gibt seine eigenen Probleme der Lächerlichkeit preis. Wer sich ständig in gesellschaftspolitischen Debatten, in denen es um frauenspezifische Themen geht, mit dem „Hinweis“ darauf drängt, was denn jetzt eigentlich mit den Männern sei, der trägt zugleich dafür Verantwortung, dass niemand mehr hinhören will, wenn tatsächlich mal Männerproblematiken adressiert werden sollten. Und davon gibt es mehr als genug: Der überwiegende Teil von Suiziden in Europa wird von Männern begangen. In Großbritannien ist die häufigste Todesursache bei Männern unter 45 Jahren die, dass sie Selbstmord begehen. Männern fehlen immer noch Möglichkeiten und Räume, um beispielsweise über ihren Umgang mit Krankheit, Schwäche, Scheitern und Verlust zu sprechen. Über Gewalterfahrungen. Über Depressionen. Männer feiern sich dafür, dass sie sich unbesiegbar wähnen, stattlich statt adipös genannt werden, selten bis nie zum Arzt gehen und sich grundsätzlich alles zutrauen.“

  37. „Welcome to the perpetually frustrating conversation about sex differences. At one end, many feminists reject any suggestion that the uneven distribution of women and men in child care, science or business might be related to biology; some even claim the male advantage in physical strength is part of “socially constructed gender distinctions.” At the other, the media often hype minor sex differences into a Mars-Venus divide—while critics of feminism often insist that traditional norms of masculine and feminine are rooted in nature and eschewed at our peril. One side sees red at the sight of a girls’ pink bike helmet; the other sees doom in unisex toy departments at Target.

    Are there innate mental differences between men and women? It would be strange if there were none, if only because physical differences—in reproductive systems as well as size and strength—are bound to have psychological effects. Beyond that, many theorize that women and men differ drastically in skills, attitudes, and emotions because of our evolutionary past in which males were the hunters and fighters and females the gatherers and nurturers.

    Evolutionary psychology and feminism frequently clash, with dueling charges of sexism and science denialism. Yet what evolutionary science tells us about sex differences is complex, speculative, and subject to interpretation. For one, while species evolution is shaped by the fact that those more successful at reproducing are more likely to pass on their genes, those genes are inherited by both sexes from both parents. Thus, if more dominant males have more progeny, daughters as well as sons may inherit dominance traits. Obviously, gene expression is differentiated by sex—but how extensively? One recent study of brain tissue found that about 2.5 percent of all expressed genes are sex-biased. Even that low number can account for significant differences, but it also indicates much similarity.“

    http://observer.com/2015/11/the-perpetually-frustrating-conversation-about-sex-differences/

    Ziemlich guter Artikel zum Durchlesen. Es geht um den immerwährenden Kampf zwischen der Vorstellung der sozialen Konstruktion der Geschlechter und den biologischen Grundlagen dieser. Nüchtern und sachlich vorgetragen.

    „Modern feminism often seems stuck in a schizophrenic insistence that the sexes are exactly the same and that men are evil beasts and women perpetual victims.“

    • @slavo
      Nun, gleich der erste Satz im Subtext ist einfach nur unwahr:
      „Many feminists see men and women as the same“

      Ja, das behaupten die üblicherweise, dass sie so denken würden. Sie lügen.

      Interessant, dass die angeblich „liberale“ und hier im AE-Blog so beliebte und sich selbstbezeichnende Feministin Cathy Young die Autorin des Artikels ist.
      Was wiedermal nahelegt, dass die Ehrenrettung des Feminismus-Begriffs die Mission ist.

      „..meanwhile, the media often hype minor gender differences into a Mars-Venus divide“

      Natürlich wird das massenmedial so dargestellt, warum wohl? Spielt da Femismus etwa keine Rolle?

      Schon die Einleitung setzt den Ton einer falschen Dichotomie: guter Feminismus für Gleichheit vs. böser massenmedialer Hype.

      „…what evolutionary science tells us about sex differences is complex, speculative, and subject to interpretation.“

      Mit anderen Worten: liefert keine brauchbaren Ergebnisse. Leider konfundiert Young „Evol Science“ mit „Evol Psychology“, die einen Satz vorher noch Thema war. Denn das Spekulative und Interpretative ist kein Problem der Ev. Science, sondern nur der Ev. Psychology. Weil diese eben rein spekulativ und deduktiv ist.

      Sie stellt aber die richtigen Fragen!
      „Thus, if more dominant males have more progeny, daughters as well as sons may inherit dominance traits. Obviously, gene expression is differentiated by sex—but how extensively?“

      Auch der Rest des Artikels ist „erfrischend“, zB:

      „Two centuries ago in Europe, men of the educated classes exchanged effusive letters and shed tears over sentimental novels—while affluent women routinely farmed out their infants to nurses as if the maternal bond didn’t exist.“

      • @alex

        „Nun, gleich der erste Satz im Subtext ist einfach nur unwahr:
        “Many feminists see men and women as the same”“

        Da hat sie aus meiner Sicht recht, wenn man es passend versteht. Sie sehen Männer und Frauen als gleich an, die dann aber durch unterschiedliche Rollen unterschiedlich werden

        „Interessant, dass die angeblich “liberale” und hier im AE-Blog so beliebte und sich selbstbezeichnende Feministin Cathy Young die Autorin des Artikels ist.
        Was wiedermal nahelegt, dass die Ehrenrettung des Feminismus-Begriffs die Mission ist.“

        Ich habe nichts dagegen, wenn jemand wie Cathy Young es macht, darstellt, dass viele Unterschiede klein sind und sich dazu auf Studien beruft. Das ist bei einigen Unterschieden ja auch tatsächlich der Fall. Solange derjenige dann zu einer Diskussion in der Sache bereit ist.

        „Natürlich wird das massenmedial so dargestellt, warum wohl? Spielt da Femismus etwa keine Rolle?“

        Soweit es um biologische Unterschiede geht spielt er keine Rolle. Soweit es um rein soziale unterschiede und eine Einteilung in Gut und böse geht durchaus

        „Mit anderen Worten: liefert keine brauchbaren Ergebnisse. Leider konfundiert Young “Evol Science” mit “Evol Psychology”, die einen Satz vorher noch Thema war. Denn das Spekulative und Interpretative ist kein Problem der Ev. Science, sondern nur der Ev. Psychology. Weil diese eben rein spekulativ und deduktiv ist.“

        Dass das Sozialverhalten von Affen aufgrund intrasexueller Konkurrenz und intersexueller Selektion entstanden ist ist etwa so gut belegt wie die gleiche These beim Menschen. Wäre das aus deiner Sicht Ev. Science oder Ev Psychology?

        „“Thus, if more dominant males have more progeny, daughters as well as sons may inherit dominance traits. Obviously, gene expression is differentiated by sex—but how extensively?”“

        Was sie eben nicht berücksichtigt, ist, dass viele Geschlechterunterschiede nicht unmittelbar an den Genen hängen, sondern eher an den Hormonen und den dadurch bewirkten anderen Expressionen der Gene. Und die Tochter erbt zwar die Gene, die unter Testostoeroneinfluss für mehr dominanz sorgen, mangels Testosteron kommen sie aber bei ihr nicht zum tragen

        “Two centuries ago in Europe, men of the educated classes exchanged effusive letters and shed tears over sentimental novels—while affluent women routinely farmed out their infants to nurses as if the maternal bond didn’t exist.”

        Auch hier: Bindung entsteht durch Oxytocinausschüttungen durch den tatsächlichen Kontakt, bei Müttern insbesondere auch in Zusammenhang mit Geburt, Stillen und allgemeiner Pflege. Die Wirkung von Oxytocin wird meines Wissens nach durch Östrogene sogar noch verstärkt

        Hier auch noch ein interessanter Artikel dazu:
        http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mutterliebe-das-staerkste-gefuehl-entschluesselt-a-415306.html

        • @chris
          „Da hat sie aus meiner Sicht recht, wenn man es passend versteht.“

          Weit unten im Text räumt sie noch ein, dass Feministinnen gewissermassen „schizophren“ seien, sie würden an Gleichheit glauben und dann doch von der grundsätzlichen Bösartigkeit der Männer ausgehen.
          Das kann man natürlich noch viel einfacher mit „Doppeldenk“ nach Orwell verstehen.

          „Sie sehen Männer und Frauen als gleich an, die dann aber durch unterschiedliche Rollen unterschiedlich werden.“

          Alles deutet aber immer daruf hin, dass sie eben nicht glauben, die Geschlechter seien gleich. Auch der angeblich besondere Status von „Queer“, als Befreiung oder Über-den-Dingen-stehend ist nur damit zu erklären, dass Gender die Heterosexualität nur als Unterdrückung sieht, eine Unterdrückung, die rein von Männern ausgeht.
          Zwar äussert sich Gender anscheinend nicht direkt zu dieser Frage der geschichtlichen Entwicklung des „Patriarchats“, scheint in dieser Hinsicht aber unbedingt „anschlussfähig“ zu sein. Ich meine die ganzen Ideen des Feminismus kurz vor Gender, die geschichtlich fundiert die Entstehung des Patriarchats und die Niederwerfung des Matriarchats beschrieben.

          Insofern kann ich das mit der angeblichen Gleichheit nur als Propagandamittel, mit dem man in der Öffenlichkeit agiert, vestehen. Die Bevorzugung von Frauen (dh immer dort, wo Feminismus in politische Machtpositionen kommen könnte) lässt sich halt nicht direkt legitimieren, sehr wohl aber unter dem Deckmänelchen einer angeblichen Gleichheit.

          „Ich habe nichts dagegen, wenn jemand wie Cathy Young es macht, darstellt, dass viele Unterschiede klein sind …“

          Alles interessant, keine Frage. Doch mir ging es vor allem um die Sicht auf den Feminismus, den Young hat. Und da kommt es mir so vor, als wolle sie den misrepräsentieren und dabei in Schutz nehmen.

          „Dass das Sozialverhalten von Affen aufgrund intrasexueller Konkurrenz und intersexueller Selektion entstanden ist ist etwa so gut belegt wie die gleiche These beim Menschen. Wäre das aus deiner Sicht Ev. Science oder Ev Psychology?“

          Das ist in erster Linie beschreibende Verhaltensforschung. Ein Randbereich der Biologie, natürlich vollkommen legitim. Kann man mit Ev. Psych drüber abheben. Aber einen direkten Zugang zur Evolutionsforschung gibt es da schwerlich.

          cont—>

          • @alex

            „Weit unten im Text räumt sie noch ein, dass Feministinnen gewissermassen “schizophren” seien, sie würden an Gleichheit glauben und dann doch von der grundsätzlichen Bösartigkeit der Männer ausgehen.
            Das kann man natürlich noch viel einfacher mit “Doppeldenk” nach Orwell verstehen.“

            Meiner Meinung nach löst sich das durchaus über die Sozialisierung. Deswegen wird ja auch gefordert, dass die Männlichkeit bekämpft wird, damit Männer auch gut werden. Wenn Männer und Frauen nicht mehr nach Rollen sozialisiert werden, also Frauen nicht zu hilflosen Objekten und Männern nicht mehr zu Unterdrückern, dann ist das feministische Paradies eingetroffen

            „Alles deutet aber immer daruf hin, dass sie eben nicht glauben, die Geschlechter seien gleich“

            Den unterschied zwischen „grundsätzlich gleich, aber anders erzogen/sozialisiert“ und „ungleich im biologischen Sinne“ siehst du?

            „Auch der angeblich besondere Status von “Queer”, als Befreiung oder Über-den-Dingen-stehend ist nur damit zu erklären, dass Gender die Heterosexualität nur als Unterdrückung sieht, eine Unterdrückung, die rein von Männern ausgeht.“

            Aber eben wegen der unterschiedlichen Sozialisierung

            „Zwar äussert sich Gender anscheinend nicht direkt zu dieser Frage der geschichtlichen Entwicklung des “Patriarchats”, scheint in dieser Hinsicht aber unbedingt “anschlussfähig” zu sein“

            Beauvoir führt dazu in „das andere Geschlecht“ aus, dass es auch genau andersrum hätte kommen können, die Frauen unterdrücken die Männer, aber das sei eben nicht der Weg, wie es eingetreten ist.

            „Ich meine die ganzen Ideen des Feminismus kurz vor Gender, die geschichtlich fundiert die Entstehung des Patriarchats und die Niederwerfung des Matriarchats beschrieben.“

            Da sind die Geschichten ja sehr unterschiedlich. Butler geht über Freud an die Urhorde, die bereits einen Patriarchen hat. Das Matriarchat scheint mir eher im Differenzfeminismus eine Rolle zu spielen

            „Insofern kann ich das mit der angeblichen Gleichheit nur als Propagandamittel, mit dem man in der Öffenlichkeit agiert, vestehen“

            Den Ansatz habe ich nie verstanden. Das ist so als würde man radikalen Religiösen vorwerfen, dass sie eigentlich nicht an Gott glauben.

            „Die Bevorzugung von Frauen (dh immer dort, wo Feminismus in politische Machtpositionen kommen könnte) lässt sich halt nicht direkt legitimieren, sehr wohl aber unter dem Deckmänelchen einer angeblichen Gleichheit.“

            Sie lässt sich ja dann in Einklang bringen, wenn man davon ausgeht, dass Gleichheit nur mit einer temporären Ungleichheit erreicht werden kann, die ein Gegengewicht bietet um den Sexismus zu überwinden

            „Das ist in erster Linie beschreibende Verhaltensforschung. Ein Randbereich der Biologie, natürlich vollkommen legitim. Kann man mit Ev. Psych drüber abheben. Aber einen direkten Zugang zur Evolutionsforschung gibt es da schwerlich.“

            Wenn du sexuelle Selektion und sexuelle Konkurrenz aus der Evolutionsforschung rausnimmst, dann bliebe nur noch natürliche Selektion. Was ist denn daran in dem von dir behaupteten Sinne beweisbar?

        • @chris
          „dass die Männlichkeit bekämpft wird, damit Männer auch gut werden.“

          Es werden keine Ziele gesetzt, es wird nie über Erfolge räsonniert, sondern ein unablässiger Strom erzeugt, Männer zu dehumanisieren und zu benachteiligen. Die Bekämpfung erfolgt offenbar aus grundsätzen Gründen, nicht als Mittel zu einem Zweck.
          Daher auch keinerlei ausdrückliche Ablehnung der extremistischsten Meinungen, die Feministinnen so von sich gegeben haben, nur Beschwichtigungen.

          „“… das mit der angeblichen Gleichheit nur als Propagandamittel, …”
          Den Ansatz habe ich nie verstanden. Das ist so als würde man radikalen Religiösen vorwerfen, dass sie eigentlich nicht an Gott glauben.“

          Das ist der Grundnenner aller Bigotterie. Deshalb wird das ja so genannt: zwei Götter….

          „Das Matriarchat scheint mir eher im Differenzfeminismus eine Rolle zu spielen“

          Ich denke nicht, dass es viel Sinn macht, die einzelnen Sorten der feministischen Bewegung voneinander scharf abzugrenzen. Schon deshalb, da sie es selbst nicht tun. „Getrennt marschieren, zusammen schlagen“: Eine dezentral organisierte Weltanschauung, sich verschiedener Ideologien und Ausdrucksweisen bemächtigend. Ist sehr sinnvoll, wenn man eigentlich nicht mehr als den Glauben an die eigene Überlegenheit zu bieten hat.

          • @alex

            „Ich denke nicht, dass es viel Sinn macht, die einzelnen Sorten der feministischen Bewegung voneinander scharf abzugrenzen“

            In bestimmten Punkten mögen sie dicht beieinander liegen, aber es ist eben relativ unsinnig in den größeren Punkten nicht zu differenzieren. Einer Gleichheitsfeministin vorzuwerfen, dass Theorien aus dem Differenzfeminismus falsch sind oder einer sexpositiven Feministin vorzuwerfen, dass sie gegen Prostitution ist, ist ungefähr so als würdest du mir einen Text von Elmar vorhalten oder ihm vorwerfen, er würde zu evolutionsbiologisch argumentieren.

        • „Wenn du sexuelle Selektion und sexuelle Konkurrenz aus der Evolutionsforschung rausnimmst, dann bliebe nur noch natürliche Selektion. Was ist denn daran in dem von dir behaupteten Sinne beweisbar?“

          Ich ziehe es vor lieber weniger behaupten oder beweisen zu wollen, was die Zweigeschlechtlichkeit angeht. Sicher ist, dass beide Anlagen des Sexualdimorphismus in einer Art angelegt sind, sein müssen, und dann getrennt abgerufen werden.

          Die Umwelt, also alles ausserhalb der Art stehende, ist der Erzwinger jeder Anpassung, über diesen Mechanismus kann kein Zweifel bestehen.
          Aber ist es auch die Interaktion zwischen den beiden zueinander immer passend sein müssenden Geschlechtern, die hier Anpassung erzeugt?
          Mir scheint die Auswahl bei der Partnerwahl keinen besonderen Beitrag leisten zu können.
          Denn diese Selektion ist mit der natürlichen Selektion nicht vergleichbar, schon weil sie *positiv* ist, während alle natürliche Selektion ein Ausschlussverfahren ist, also *negativ* ist.

          Das liegt daran, dass die Umwelt ein wechselhafter Ort ist und Überleben immer nur eine Eigenschaft sein kann, die im Nachherein festgestellt werden kann.

          Ich weiss echt nicht, wie das mit der Partnerwahl beim Menschen vereinbar sein soll. Diese als Evolutionsmechanismus zu begreifen, bedeutet ja, dass der Mensch mit seinem Verhalten seine Entwicklung steuert. Nicht dass er keinen Einfluss drauf hätte, aber das kann nicht das Entscheidene sein.

          Wenn zB die Aufgabentrennung M/W Arbeiten und Kinderaufziehen als sinnvoll erscheint und daher eine evolutionären Mehrwert zugesprochen bekommt und dann daraus abgeleitet wird, dies sei auch in der Evolution so entstanden und somit biologisch fixiert, kommt es mir so vor als würde das Pferd von hinten aufgezäumt.

        • „….. Einer Gleichheitsfeministin vorzuwerfen, dass Theorien aus dem Differenzfeminismus falsch sind oder einer sexpositiven Feministin vorzuwerfen, dass sie gegen Prostitution ist, ist ungefähr so als würdest du mir einen Text von Elmar vorhalten oder ihm vorwerfen, er würde zu evolutionsbiologisch argumentieren.“

          😀

          Klar, der Rahmen muss stimmen. Natürlich will man immer alles mögliche differenzieren und in eine Systematik bringen, um Entwicklungen nachzuvollziehen und um eine Geschichte des Ganzen zu haben.

          In der Wissenschaftsgeschichte klappt das ziemlich gut, da die Lehrmeinungen und „Paradigmen“ vorhanden und auch immer Diskussionen darum nachweisbar sind. Da die Entwicklung nachzuvollziehen, ist eher eine Fleissaufgabe.

          Beim Feminismus klappt das allerdings gar nicht, da fällt jede Unterströmung immer gleich mit der Tür ins Haus… Keine Bezüge oder detaillierte Ausarbeitungen derselben gegenüber anderen Strömungen, etc. Manche denken dies, manche jenes scheint der Eindruck.
          Aber es gibt ja einen Grundnenner, den ich genannt habe. Alles andere scheint mehr oder minder austauschbares Beiwerk zu sein. Beiwerk, welches mehr oder minder nahe am Glauben des Feminimus ans Feminine steht — zB dieses „Sexpositive“ würde ich nicht allzu ernst nehmen, das scheint in der Peripherie des Feminismus zu stehen. Noch weniger jeden Appell oder jede Schätzung von Eigenverantwortlichkeit oder Individualität.

          Das wäre vergleichbar mit der Parteienvielfalt in der DDR: alles da, um den Übergang zur grossen Einheitspartei zu erleichtern.

      • Nochmal zum letzten Satz:

        Dass das Sozialverhalten von Affen aufgrund intrasexueller Konkurrenz und intersexueller Selektion entstanden ist ist etwa so gut belegt wie die gleiche These beim Menschen. …

        Wie schon gesagt, ist das alles nur deskriptiv und dann kann man bisher nur spekualtiv verfahren, das alles in die Evolutionstheorie einpassen. Was gelerntes Verhalten ist, lässt sich nicht sicher abgrenzen. Auch die Affen haben eindeutig Fähigkeiten des Lernens und damit ist das gleiche Problem wie beim Menschen gegeben. Man kann sogar noch raten, dass je mehr Lernfähigkeit auftritt, desdo mehr die vielleicht vorhandenen Instinkte unwichtiger wurden, was zu einer irren Verlängerung der menschlichen Unselbstständigkeit führte. Welcher Affe könnte sich schon erlauben, jahrelang seinen fast komplett hilflosen Nachwuchs durch die Gegend zu schleppen?

        „Was sie eben nicht berücksichtigt, ist, dass viele Geschlechterunterschiede nicht unmittelbar an den Genen hängen, sondern eher an den Hormonen und den dadurch bewirkten anderen Expressionen der Gene.“

        Sie hatte ja schön darauf hingewiesen, dass dieses erhebliche Problem existiert.

        „Und die Tochter erbt zwar die Gene, die unter Testostoeroneinfluss für mehr dominanz sorgen, mangels Testosteron kommen sie aber bei ihr nicht zum tragen“

        Kann sein, muss aber nicht. Dieses wäre eben im Einzelfall zu zeigen. Wie die Expression hier eine spezifische Wirkung entfaltet. Dies wird bestimmt möglich sein, wir stehen ganz am Anfang.

        „Auch hier: Bindung entsteht durch Oxytocinausschüttungen durch den tatsächlichen Kontakt, bei Müttern insbesondere auch in Zusammenhang mit Geburt, Stillen und allgemeiner Pflege. Die Wirkung von Oxytocin wird meines Wissens nach durch Östrogene sogar noch verstärkt“

        Das alles ist eine Ausgangsthese, die Sinn macht. Ob es aber so auch schon hinreichend ist?

        Zu den Gorillas bemnerkte der Spiegel-Artikel zB:

        „Die meisten von ihnen wurden als Jungtiere gefangen und hatten deshalb keine Möglichkeit, von ihrer Mutter oder anderen Weibchen zu lernen, wie man Babys behandelt. So sei zum Beispiel die heute 41-jährige Mimi bei ihren zwei ersten Babys vor Schreck fast bis an die Decke gesprungen, als sich die Säuglinge an ihr festkrallen wollten. “

        Wobei mir der Jargon mit der „Mutterliebe“ und der „Rabenmutter“ extrem übel aufstösst, auch wenn er vielleicht ironisch getönt sein mag (aber der Spiegel schreibt ja immer so).

        Auch die mutmasslichen Lerndefizite als „Lieblosigkeit“ zu beschreiben ist nicht sehr sachlich, vor allem wenn sie dann noch so willkürlich-tendenziös scheinend mit einem Einzelfall verknüpft werden:

        „Weniger schwere Formen solch lieblosen Verhaltens kämen sogar recht häufig vor, sagt Perl. Etwa im Fall jener Frau, der sie kürzlich bei der Geburt ihres dritten Mädchens geholfen habe: Die Frau würdigte das Baby keines Blickes. Ihr Mann wollte einen Sohn.“

        Ah, die Männer sind mal wieder schuld, wenn´s passt….

        Zur Einführung wird salopp geschrieben:

        „Eine Geschichte, die genau beschreibt, was Mutterliebe nach Ansicht der meisten Menschen ausmacht: selbstlose Aufopferung für die Kinder. Seit Jahrtausenden inspiriert diese Liebe Literaten und Künstler. ….Unbegreiflich erscheinen Frauen, die dieses Gefühl nicht entwickeln. …“

        Nach Badinters „Mutterliebe, Geschichte eines Gefühls“ ist diese irgendwo 200 Jahre alt. Halte ich für ein massgebliches Werk, welches kaum zu übergehen wäre. …. wäre.

        Ich denke eher, dass Liebe alle menschlichen Beziehungen irgendwie ausmacht, da ist die Beziehung zwischen Mutter und Kind nichts so Einzigartiges, wie der Spiegel uns weismachen will. Ein recht moderner Mythos, der auch keinesfalls so moralisch sauber ist, wie immer getan wird, sondern als gesellschaftlich repressiv gesehen werden muss.

        Wenn du mich jetzt wegen dieses ausdrücklichen Verweises auf Badinters Werk einen Feministen nennst, hätte ich nix dagegen 😉

        • @alex

          „Dieses wäre eben im Einzelfall zu zeigen“

          Eher im Schnitt. Allerdings ist die Wirkung von Testosteron ja durchaus gut bekannt, auch auf Selbstvertrauen, territoriales Denken, etc.
          Bei Silberrücken wird auch genau deswegen mehr Testosteron ausgeschüttet. Hatte ich meine ich auch einen Beitrag zu.

          Aber nehmen wir etwas anders, materielleres: Der Pfauenschwanz wird durch die handicaptheorie und sexuelle Selektion erklärt – er wird also Beispiel für sexuelle Selektion schon von Darwin angeführt.
          Evolution Science oder nicht?

          „Nach Badinters “Mutterliebe, Geschichte eines Gefühls” ist diese irgendwo 200 Jahre alt. Halte ich für ein massgebliches Werk, welches kaum zu übergehen wäre. …. wäre.“

          badinter hat nur leider keine Ahnung von der entsprechenden Forschung gehabt, die Bindung zugrunde liegt. Oder hat sie da was zitiert?
          Das Mutterliebe 200 Jahre alt ist, ist albern. Wir finden sie schon in der Bibel und in den ältesten Sagen.
          Sie entsteht nur nicht per se, sondern erfordert einen gewissen Kontakt. Deswegen kann man sie durchaus verhindern.

          Ich finde Badinter gerade in ihrer Kritik am modernene Feminismus auch gar nicht so schlecht, jedenfalls nach dem was ich kürzlich gelesen habe. Du verwechselst mich da vielleicht mit jemanden, der per se davon ausgeht, dass Feminismus nur schlecht sein kann.

  38. Völlig irre!

    In der „zero tolerance“-Stadt New York ist ja bekanntlicherweise das „manspreading“ in der U-Bahn verboten.
    Und dann kommt Amazon mit einer Werbekampagne zu irgendeiner Buchreihe:

    „The new Amazon series, “The Man in the High Castle,” based on Philip K. Dick’s 1962 novel of the same name, is set in an alternative world that shows what life after WWII would be like in America if the Nazis had won the war.“

    Und dazu werden die Sitze in der U-Bahn im Stil einer dazu passenden fiktiven US Fahne angemalt, es gibt Plakate mit der Freiheitsstatue mit rechtem, gestrechten Arm und sowas….

    Amazon Pulls ‘High Castle’ Ads With Nazi Imagery From New York Subway Following Outcry
    http://www.algemeiner.com/2015/11/24/amazon-pulls-high-castle-ads-with-nazi-imagery-from-new-york-subway-following-outcry/

    Ob auch ein paar Leute dabei rabenschwarze, sarkastische Gedanken über das Ganze gehegt haben werden?

    Eine der letzten Briefmarken von Nazi-Deutschland:

    • Krasse Werbeidee. Wird garantiert Geld in die Kassen spülen. Daß so was in der antifaschistischen Stadt erlaubt ist…
      Und hierzulande weigert sich Amazon zunächst, die Verschwulung von Piri zu vertreiben….

  39. Pingback: Macht und Wissen bei Foucault | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s