Was Frauen antörnt XIX

Ich lese mich in letzter Zeit gerne recht ziellos durch einige Blogs und bin dabei auch auf die folgende Schilderung eines für eine Frau interessanten Mannes und seines Verhaltens beim Flirt und Sex gestoßen:

 

Ich habe beschlossen ihm einen Namen zu geben. Ich nenne ihn Thomas. Thomas ist es wert. Wenn es die beiden anderen auch schaffen mich zu begeistern, dann bekommen auch sie Namen. Thomas ist mein Auserwählter. Den den ich für mich haben will, sagt mein Herz. Mein Hirn sieht das anders. Denn ich muss ihn teilen. Das sagt, vergiß es Trulla! Egal,

Wir hatten die letzten Tage Kontakt. Whatsapp, Telefon, Mittagessen. Feierabendumtrunk. Ich habe den Eindruck, er will jeden Moment mit mir verbringen, den er kann. Soll er. Ich halte den Kurs, den Weg ein. Ich bin unnahbar.Eine Eisprinzessin. Obwohl schon innerlich mehrmach geschmolzen, bleibe ich hart.

Jedenfalls hole ich ihn ab. Es dauert noch bis er fertig ist, daher kann ich mich kurz mit den anderen zwei unterhalten. Nett aber oberflächlich. Wo wir hingehen, was wir geplant haben. Endlich ist er fertig und wir können die Räuberhöhle mit den Worten “Wir sind dann mal aus” verlassen. Der Abend war lustig, erst im Kino “Der letzte Marsianer” ein cooler Film auch wegen Matt Damon, den ich unglaublich, unglaublich heiss finde. Danach noch einen Ausflug in eine Bar. wir unterhalten uns göttlich, es fließt Alkohol, die Chemie stimmt. Gemeinsam gehen wir wieder zu ihm. Ich will mich vor der Tür verabschieden, er fragt aber ob ich noch auf einen Absacker nach oben mit kommen will. Ich weiß worauf das hinaus läuft. Die Vernunft sagt nein, mein Herz und mein Körper sagen ja. Er spürt mein Zögern, lacht und versichert mir, dass niemand über mich herfallen wird. Ich gebe mir einen Ruck und sage ja. Glücklicherweise sind wir alleine in einem der Zimmer, die anderen beiden lassen uns in Ruhe. Er ist Gentleman, hilft mir aus der Jacke, bringt mir was zu trinken, was zu knabbern, umsorgt mich. Ich fühle mich wohl. Kuschle mich in die Couch. Wieder unterhalten wir uns, springen von Thema zu Thema. Er sitzt neben mir, ich beobachte ihn heimlich. Er ist heiss. Männlich. Stark. Aber doch wieder weich. Hachja.

Er nimmt mich in den Arm, ich weiss dass das falsch ist aber ich lasse es zu. Ich falle, genieße seine Nähe, die Wärme, den Geruch, seinen festen Griff.Wir schweigen. Sind in diesem Moment gefangen. so könnte ich sterben. Hier und jetzt. Thomas lässt keinen Zweifel daran offen, er will mich. Ich bin glücklich. Seine Hand greift nach meinem Kinn, und zieht meinen Kopf hoch. Ohne Zweifel daran zu lassen, dass es richtig ist. Er küsst mich, ich schmelze dahin. Genieße, erwiedere, jubele innerlich. Seine Hand ruht auf meinem Hals, hält mich fest. Mit dem richtigen Druck, es gibt mir Sicherheit. Er hat mich geknackt. Mit diesem Griff, mit dieser doch dominanten Weise bin ich ihm verfallen. Seine Hände wandern, erforschen, kraftvoll, liebevoll, zärtlich, fordernd, selbstverständlich, entkleiden mich, verwöhnen mich, reizen mich, führen mich, begeistern mich. Ich schwimme durch meine Gefühle, erwiedere, lasse meine Hände wandern, erforsche seinen Körper, spüre Muskeln die sich bewegen, kräftige Bewegungen unter seiner Haut. Er übernimmt das entkleiden, schnell, fast wie weggezaubert.

Es folgt der Sexteil, den ich hier aber überspringe, man kann ihn ja im Original lesen (Spoiler: Er hat einen großen Penis, sie hat mehrere Orgasmen)

Wenn ihr dann wieder da seid hier ein paar Aufgaben zur Besprechung:

  1. Welche klassischen auch in der Biologie diskutierten Attraktivitätsmerkmale des Mannes und welche auch im Pickup diskutierten Praktiken sind hier im Text enthalten? Wie sind ihre Gedanken dazu einzuordnen?
  2. Was macht er aus feministischer Sicht alles falsch und wie wäre es richtig (und damit natürlich anregender)?

(zu Vorgängern der Serie)