Indirekter Nutzen von Frauen in vorher männlich besetzten Bereichen

Irgendwo, vielleicht hier in den Kommentaren, vielleicht an anderer Stelle, lass ich gerade etwas darüber, dass sich viele Bereiche erst dann verbessern, wenn Frauen ebenfalls in ihnen tätig sind.

Weil man eben Frauen bessere Bedingungen bieten muss, der Job eher mit Familie vereinbar sein muss und ihnen solche Verbesserungen auch eher zugestanden werden. Aus diesen Gründen werden viele Verbesserungen für Männer letztendlich erreicht, indem Frauen diese erreichen und sie Männern dann nicht mehr vorenthalten werden können.

Das erst weibliches Leid oder das Ansprechen von Frauen zu einer Änderung führt würde ich durchaus als Effekt so sehen. Beispielsweise wurden Änderungen im Unterhaltsrecht durchaus durch den Protest der „Zweitfrauen“ erwirkt, die ihre Ehe beeinträchtigt sahen, weil die Männer so viel an die erste Frau zahlen mussten.

Das scheint mir auch durchaus eine Option im Familienrecht an sich: Um so eher Frauen auch auf der anderen Seite stehen um so eher wird man wohl eine Änderung erwarten können.

Was sagt ihr zu diesem Effekt? Wo tritt er eurer Meinung nach auf?

(und wo hatte ich darüber gelesen?)