Mißtrauen gegen männliche Erzieher

Die Süddeutsche berichtet über Mißtrauen gegen männliche Erzieher:

Da scheint einiges von vorhanden zu sein:

 Es dauerte keine vier Wochen, da sprach ihn eine Mutter an: Es sei ihr, ehrlich gesagt, nicht recht, wenn er ihre zweijährige Tochter auf den Schoß nehme. Sie fühle sich bei dem Gedanken einfach nicht wohl, er, als Mann, mit ihrem Kind. Nichts für ungut. Heute, zwei Jahre später, sagt Daniel: »Das war ein Schock. Ich habe lang gebraucht, mich davon zu erholen.«

Oder:

Es ist nicht lang her, da kam er am Tag nach dem Elternabend in die Kita, in der er arbeitet, und seine Chefin, eine sensible, eine vorsichtige Frau, erklärte ihm, dass er ab sofort die Kinder nicht mehr wickeln dürfe. Wunsch der Eltern. Weil: zu viel Nähe. Weil: zu viel Nacktheit. Florians Kolleginnen zuckten dazu hilflos mit den Schultern. Florian lächelt unsicher und sagt: »Ich habe das so hingenommen. Aber ich habe mich sofort gefragt, welche Verbote wohl als Nächstes kommen.«

Oder:

Zum Beispiel Sascha aus Potsdam. 31 Jahre alt, sehr sanft, er war der erste männliche Erzieher in seinem Kindergarten. »Wenn ich Eltern angesprochen habe, wurde ich anfangs ignoriert, die wollten lieber mit den Kolleginnen reden«, erzählt er. »Und wenn eine Mutter gehört hat, ›Sascha hat heute Ihr Kind umgezogen‹ – dann habe ich eisige Blicke geerntet.« Dabei waren die Kolleginnen froh, ihn zu haben: endlich einer, der mit den Jungs richtig raufte, einer, der selbst den größten Spaß am Rumtoben hatte. »Aber schließlich hat eine Mutter zu meiner Chefin gesagt, der Mann kommt meinen Kindern zu nahe, das ist mir unheimlich, Schluss damit.«

Klingt in gewisser Weise nach einer „Rape Culture- Culture“ also nach einer Kultur, in der Männern leicht ein Mißbrauch unterstellt werden darf und die Furcht davor sehr groß ist.

(„Natürlich“, wird eine lesende Feministin denken „da wir in einer Rape Culture leben verhalten sich Frauen auch so. Es ist ja gerade eine Bestätigung der Rape Culture, dass man den Frauen beibringt, ihre Kinder zu schützen und nicht den Männern, nicht mehr zu vergewaltigen“)

Zu den weiteren Vorurteilen:

Wer sich diesen Job aussucht, muss ein Idealist sein. Für Männer, die Exoten, gilt das erst recht. Aber wenn ein Mann den Sprung wagt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihm das Berufsleben nach kürzester Zeit zur Hölle gemacht wird. Die Sorge der Eltern ist immer die gleiche: Könnte der junge Mann, der sich da so freundlich um mein Kind kümmert, finstere Absichten haben? Könnte es sein, dass der den Job macht, weil er sich viel zu sehr für Kinder interessiert? Die Berliner Koordinationsstelle hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, derzufolge vierzig Prozent aller Eltern bei männlichen Erziehern an die Gefahr eines möglichen Missbrauchs denken, bei den Trägern der Einrichtungen, also Geschäftsführern und Vorständen, sind es sogar mehr als fünfzig Prozent.

Jeder zweite hat Bedenken. Das heißt: Männer in Erziehungsberufen sind in Deutschland einem Pauschalverdacht ausgesetzt. Jeder, der mit Kindern arbeitet, so scheint es, könnte im Grunde ein Sexualstraftäter sein. Jeder, der sich mit Kindern balgt, könnte sie unsittlich berühren. Jeder, der Windeln wechselt, kommt Geschlechtsteilen verdächtig nahe. Jens Krabel von der Berliner Koordinationsstelle sagt: »Es kann schon ausreichen, wenn eine einzelne Mutter einen Verdacht gegen Männer als Erzieher oder einen konkreten Mann hegt, um das Thema sexueller Missbrauch in der Kita plötzlich zu einem riesigen Thema zu machen und die Mitarbeiter und anderen Eltern zu verunsichern.«

Also ein schlecht bezahlter Job, bei dem man zwar gesucht wird, aber auch einem sehr starken Anfangsverdacht ausgesetzt ist. Die Männer als beständige Gefahr für die Kinder. Gerade das Durchbrechen der Geschlechterrolle erweckt hier Argwohn: Warum interessiert sich ein MANN für Kinder?

Auch wieder ein guter Grund darauf hinzuweisen, dass Geschlechter nicht essentialistisch zu sehen sind, sondern es natürlich auch Männer gibt, die sich mehr für Kinder interessieren und mit ihnen arbeiten wollen als andere Männer.

81 Gedanken zu “Mißtrauen gegen männliche Erzieher

  1. Onyx hat auch über das Thema geschrieben und dabei diese Zustände stark angeprangert – auf die Ironie, dass sie selbst eine Anhängerin der Rape Culture Theorie ist und der Feminismus selbst einer der größten Förderer dieser Ängste sind wurde sie auch gleich von tom174 und ole hingewiesen:

    Schade, damit reist du alles wieder ein. Du sagst also, dass in erster Linie die mannlichen Tater Schuld sind, dass Vertrauen zerstort wurde. Du verweist also auf die reale Grundlage des Vorurteils. Der Feminismus, der aus Einzelfallen ein systematisches Problem gestrickt hat, die von “rape culture” spricht, von “jedes vierte Madchen von Mann vergewaltigt” von “jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger” tragt naturlich keinerlei Schuld.Das ist exakt dasselbe wie wenn man sagt, “tatsachlich kriminelle Auslander” tragen “in erster Linie die Verantwortung” fur das Stereotyp “Auslander sind kriminell”, weil sie das Vertrauen zerstort haben. Nicht etwa rechte Kreise und stereotype Berichterstattung stricken das Stereotyp.

    Onyx schreibt in einem Kommentar:

    Ich habe mich keiner Bewegung verschrieben, in der Manner in Erziehungs- und Bildungsberufen nicht willkommen sind. Im Gegenteil. Ich habe mich auch keiner Bewegung verschrieben, in der Manner zugellose und triebgesteuerte Tiere sind. Im Gegenteil. Und ich habe mich erst recht keiner Bewegung verschrieben, in der alle Manner Tater sind. Das mochte ich mir verbitten.

    Da ist einiges interessantes drin. Das „wir gehen da im Gegensatz zu anderen davon aus, dass Männer ihre Triebe zügeln können (wenn man sie dazu erzieht)“ kommt ja häufiger aus dem Feminismus.

    Ich finde es schon erstaunlich, dass man diese kognitive Dissonanz aufbringt, den Beitrag der Rape Culture Theorie nicht wahrzunehmen und sich über die daraus folgende Vorverurteilungen dann anzuprangern

    • Ich finde es schon erstaunlich, dass man diese kognitive Dissonanz aufbringt, den Beitrag der Rape Culture Theorie nicht wahrzunehmen

      Was ist denn der Beitrag der Rape Cultur Theorie? Wieviele der Frauen, die da männliche Erzieher unter Pauschalverdacht stellen, wurden von der Rape Cultur Theorie dahingehende beeinflusst? Ich behaupte mal: Weniger als 1%.

      • Mach mal Versuche auf Kinderspielplätzen mit Müttern und ihren Kindern als Mann.

        Wenn die einen Grund brauchen dann behaupten auf einmal 100% du bist bestimmt so einer, so ein Vergewaltiger der auch so schlimme Sachen mit Kindern macht.

        Denn das ist der Punkt:

        Die Vergewaltigerkeule und die Kinderf*ckerkeule kennt jede Frau und es braucht sehr wenig um sie auszupacken, denn es gibt keine Gegenkraft, keiner Wehrt sich dagegen, es kann auch fast keiner ohne dabei alles zu verlieren.

        Die Mißbrauchslüge und die Rapeculture hat Flügel und eine staatlich bereitgestelllte Boosterrakete.

        Ist schon ok, bin ja weit weg.

        • Ist nur nicht die Frage. Die Frage ist, ob die Terminologie der „Rape Culture“ etwas damit zu tun hat. Und ich behaupte, außerhalb des Feminismus und ein paar Interessierte kennt das kein Mensch, insofern hat es auch keinen Einfluss darauf.

        • @ kinchkun

          Weil jemand den Begriff der „Rape Culture“ nicht kennt haben die Frauenhäuser nur für Frauen und Männer als Täter (ab einem frühen Alter dürfen sogar Jungen nicht in Frauenhäuser mit der Mutter mitkommen!), die Hilfsangebote bei Mißbrauch nur für Mädchen und nur gegen Männer als Täter, die Nebensitzverbote nur gegen Männer in Fluglinien, der #aufschrei nur gegen Männer … und der Feminismus mit seiner Rape Culture keinen Einfluß?

          Du fragst also ernsthaft welches feministische Zündholz aus der feministischen Streichholzschachtel etwas mit dem feministischem Großbrand zu tun hat, nachdem auch mit der „Rape Culture“ gezündelt wurde und weiter wird?

        • @kinchkun

          Stimmt, die Frage ist vor allem für die „feministischen Kreise“ relevant denen es übel Aufstößt wenn klar argumentierbar unschöne Dinge leicht mit ihrem Begriff assoziiert werden können.

          Und wenn es noch ein paar andere, kleine „Kreise“ mit assoziierbaren Begriffen gäbe, was ändert das an dem wirklichen, weit verbreiteten Problem?

        • @ kinchkun

          Die Etikette des Propagandatools ist völlig unwichtig.

          Entscheidend ist, dass die Botschaft ins Hirn geätzt wird.

          Und das geschieht.

          Früher war die Schwierigkeit im Umgang mit hysteriformen weiblichen Verkennungen oder böswilligen weiblichen Intrigen ein vorrangig professionelles Problem.

          Untersuche niemals eine Frau ohne Anwesenheit einer weiblichen Hilfskraft.

          Heutzutage hat sich das Problem generalisiert, bis tief in den privaten Bereich.

          Die genderideologische Verblödung von Politik und Justiz haben darüber hinaus zu einer de facto Beweisumkehrspflicht des Beschuldigten geführt.

          Von sowas kommt sowas.

        • @ ratloser

          *Heutzutage hat sich das Problem generalisiert, bis tief in den privaten Bereich.*

          Wodurch das Problem zu einem sich selbst verstärkenden geworden ist: Jungs wachsen immer flächendeckender ohne positive männliche Vorbilder auf (Verdrängung/Rückzug der Männer aus Kindergarten/Schule/Vaterschaft/Familie).

          Sie „verkommen“ ohne männliche Orientierung oder suchen sich ihre männlichen Vorbilder im Computerspiel, lernen dort eine „starke“ Männlickeit kennen und schätzen, die jedes feministische Vorurteil bestätigt.

          Gleichzeitig feminisiert die reale Umwelt personell-ideologisch-verhaltenstechnisch immer mehr, lässt den Jungs kaum noch einen anderen Ausweg als die Flucht in virtuelle Welten.

          Wenigstens dort sind sie vor den toxischen (für sie toxischen) östrogenen Ausdünstungen sicher.

          Natürlich nicht jeder Junge tritt diese Flucht an, aber oft gerade die, die ohnehin gefährdet sind (intellektuelles und soziales Prekariat).

          Es ist so eine Selbstzerstörungsspirale in Gang gesetzt worden, die anzuhalten unter den gegebenen kulturellen, von den politisch-ökonomisch Mächtigen gewollten Dominanzverhältnissen sehr, sehr schwer sein dürfte.

          Sie werden weitermarschieren, bis alles zusammenfällt.

          Wie gesagt: Als Arzt gesprochen – Prognose für diese kranke Gesellschaft: infaust.

        • @kinchkun

          Das ist ja nun dümmlich bis zum geht nicht mehr. Sich auf einen formalen Begriff zu fixieren und dann zu behaupten, davon habe doch noch nie jemand gehört, der Männer als Pädophile denunziert.

          Ich bin immer wieder schockiert über das Argumentationsniveau hier bzw. die Realitätsverleugnung.

          Bei der Rape Culture handelt es sich um ein psychologisches Kontinuum in den westlichen Gesellschaften. Diese Hysterie färbt eben auch in alle unscheinbaren Ecken ab. Siehe die zahlreichen Vergewaltigungsvorwürfe oder den depperten Kommentar von Christian Pfeiffer zur Verurteilungsrate bei angeklagten Vergewaltigern.

          Nun ja. Aber was soll’s. Wir müssen damit leben, daß Dummheit langsam ausstirbt.

      • Den Begriff „Rape Culture“ kennt in Deutschland tatsächlich kaum jemand, da hast du schon Recht.
        Allerdings ist der nicht plötzlich aus dem Nichts gekommen, sondern das konsequente Endprodukt feministischer Theorie und männlicher Dämonisierung.

        „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“ und „jede vierte Frau vergewaltigt“ ist ja schon wesentlich älter und wirkmächtiger.

        Die „Rape Culture“ hat das ja bloß unter das benötigte radikalkonstruktivistische Dache geholt.

        • @ David

          Sie (die „normalen“ westlichen Frauen) müssen die Rape-Culture-Ideologie auch gar nicht kennen. Es genügt, wenn sie lernen, dass Männer im Normalfall böse sind, dass ihnen nicht zu trauen ist, weil sie inhärent-regelhaft Frauen unterdrücken und vergewaltigen wollen, das in ihrer Mehrheit nur deshalb nicht tun, weil DER STAAT als großer Papa und Alpha-Ehemann von Jederfrau sie davor schützt und die Bestien in Schach hält.

          Daneben kenn natürlich jede Frau „Ausnahmen“: in der Regel die eigenen Familienangehörigen (Vater, Brüder, Söhne, Vettern etc.), aber das sind ja nicht DIE Männer, sondern eben beglückende Ausnahmen.

      • Wieviele der Frauen, die da männliche Erzieher unter Pauschalverdacht stellen, wurden von der Rape Cultur Theorie dahingehende beeinflusst? Ich behaupte mal: Weniger als 1%

        Lies‘ mal ein beliebiges Geschichtsbuch. Evtl. taucht dort der Alice Schwarzer auf.

        Wieviele Bretter muss man sich eigentlich vor den Kopf nageln, um zu einer solchen Ansicht zu gelangen? Oder ist die Ignorancia Onyxialis ansteckend?

        • @Nick

          Die tatsächliche Rape Culture Theorie kennen wahrscheinlich noch vergleichsweise wenig Leute. Aber ihre Folgen mit „1 von 5“ und anderen Studien zu Gewalt durch Männer führen eben zu einem entsprechenden Klima, dass die tatsächliche Theorie nicht benennen muss.

          Wobei sicherlich auch andere Umstände da mit reinspielen:
          Auch Konservative können natürlich meinen, dass mit einem Mann, der so von seiner Rolle abweicht, etwas nicht stimmen kann.

          Die Dämonisierung männlicher Sexualität hat ja viele Seiten

        • Lies’ mal ein beliebiges Geschichtsbuch. Evtl. taucht dort der Alice Schwarzer auf.

          Bist du sicher zu begreifen, was hier das Thema ist? Ich hab‘ da so meine Zweifel.

        • @Christian:

          Die tatsächliche Rape Culture Theorie kennen wahrscheinlich noch vergleichsweise wenig Leute.

          Es kennen auch vergleichsweise wenig Leute den Klu-Klux-Clan. Was aber nun mal wenig über den politischen bzw. historischen Einfluß des Klu-Klux Clan aussagt.

          Frau Schwarzer ist/war hierzulande eine sehr einflußreiche Feministin und Frau Schwarzer ist eine Anhängerin dieser Ideologie. Man muss nicht immer ganze Theoriegebäude erfolgreich vermitteln, um dumpfes Ressentiment gegen einen Sündenbock zu verbreiten. Einflußreich ist die Theorie dann trotzdem.

          Welcher Nazi kannte denn schon die genauen Grundlagen der Eugenetik? War die Theorie der Eugenetik deshalb folgenlos? Nein, sicher nicht.

          Auch Konservative können natürlich meinen, dass mit einem Mann, der so von seiner Rolle abweicht, etwas nicht stimmen kann.

          Die Mißbrauchshysterie der 1980er/1990er wurde natürlich auch von Konservativen befördert: Kinder gehören in die Obhut der Mütter, und Männer als Familienversorger ins Büro oder an die Werkbank. Alles Andere ist des Teufels und führt zu sittlichem Verfall.

          Wobei ich nicht sehe, warum Radikalfeminismus – jenseits einer selbstmystifizierenden Fassade – _nicht_ in einem sehr autoritärem Sinne konservativ sein soll.

        • Bist du sicher zu begreifen, was hier das Thema ist? Ich hab’ da so meine Zweifel.

          Wo soll man denn bei dir anfangen?

          Willst du ernsthaft behaupten, dass Alice Schwarzer nichts mit den Wormser Prozessen zu tun gehabt hätte? Oder willst du behaupten, dass die Wormser Prozesse nichts damit zu tun hätten, dass Eltern männlichen Erziehern nicht über den Weg trauen?

          Meine Güte, als ob es sowas wie Geschichte gar nicht gäbe.

        • @kinch

          Dann kläre uns doch einmal auf, kinch.

          Anstelle immer smarte Infragestellungen ohne Begründung zu liefern. Du behauptest ja, dass wir das hier nicht begreifen.

          Was willst Du sagen? Was stört dich?

      • Fragestellung lesen? Christian hat sie ja begriffen.

        Christian: „Ich finde es schon erstaunlich, dass man diese kognitive Dissonanz aufbringt, den Beitrag der Rape Culture Theorie nicht wahrzunehmen und sich über die daraus folgende Vorverurteilungen dann anzuprangern“

        Kinch: „Wieviele der Frauen, die da männliche Erzieher unter Pauschalverdacht stellen, wurden von der Rape Cultur Theorie dahingehende beeinflusst? Ich behaupte mal: Weniger als 1%“

        Keine Ahnung, was du nun gerade hast..

    • „Und ich habe mich erst recht keiner Bewegung verschrieben, in der alle Manner Tater sind. “

      Ein echter Onyx. Aber sie hat im buchstäblichen Sinne recht, es sind ja nur einige der M&Ms vergiftet. Nicht alle. Es hat ja keiner von „alle“ geredet.
      Dass Leute dann mit allen M&Ms nicht mehr zu tun haben wollen, das konnte man ja nicht vorhersehen.

      • Was sich auch gegen den Feminismus wenden lässt: Da gibt es ja auch viele vergiftete kleine Schokonüsse. Drum lass die Finger von Feministinnen, könnte ja doch eine giftige darunter sein… ^^

        • Oh, das passiert schon.

          Gestern auf ReturnOfKings geht es darum, wie mann reagieren kann, wenn eine Frau auf einem Date einen gewissen Satz sagt:

          ————
          “While I don’t agree with everything about the movement, I can say that I identify as a feminist.”

          Oh, here we fucking go. This is the deal breaker of all deal breakers, gentlemen. In the real world it’s actually rare to encounter a true to-the-core feminist. You know: the obese, tatted, short-purple-haired losers with black rim glasses and IQ’s of about 105 (that think they’re in the 130′s because they went 40k into debt for a degree that qualified them to work at the mall).

          However, you will regularly meet ample quantities of American women that lean towards the ideology with less conviction but are still attached to the principles enough to cause a man potential agony. These women must be avoided at all costs. False rape accusations, using the system against you and simply being an all-around insufferable bitch are just surface scratchers for what this beast is capable of. Show this one absolutely no mercy and ensure that she spends the remainder of the evening snuggled up with her precious felines.

          Solution:

          Say the following: “Well, I can say that I identify as a man that’s getting the fuck away from you then.” Also, feel free to leave her strong independent ass with the bill. No, not half of it, all of it—drinks are on her for the night. Hearing the words “I’m a feminist” in any way, shape or form should result in you making a beeline for the door with your car keys in hand. Consider it a matter of principle.

          Also, just in case she decides to make a scene in front of the other patrons as you’re making your exit, turn around and address everyone and say, “Well, how long would you stick around if your date just told you she contracted AIDS from a gangbang?” Then continue leaving. Sure, it’s a lie… but who gives a shit? The whole establishment thinks a feminist has AIDS—I see no problem with that.

          ————

          RoK hatte noch nie den Anspruch, einen Empathie-Wettbewerb zu gewinnen…

        • Say the following: “Well, I can say that I identify as a man that’s getting the fuck away from you then.” Also, feel free to leave her strong independent ass with the bill. No, not half of it, all of it—drinks are on her for the night. Hearing the words “I’m a feminist” in any way, shape or form should result in you making a beeline for the door with your car keys in hand. Consider it a matter of principle.

          Gute Idee. Vor allem das: „leave her strong Independent ass with the bill“. Dann zahlt sie ihren Anteil, und er kommt wegen Zeche prellen in die Bredouille *applaudier*

        • Überhaupt eine harte Sau, dieser RoK-Kommentator. Schon mal was von einer Klage wegen Verleumdung gehört? Ja ja, junge Männer, macht das ruhig nach, wenn ihr das nötige Kleingeld für die eine oder andere Klage habt 🙂

        • Ach nein nein, ich bin nicht angepisst. Eher A. wie amüsiert darüber, was dieser großspurige Internet-Held seinen jungen, naiven Lesern rät.

      • Ach ich mag den Vergleich von Männern mit M&M’s. Er zeigt im Grunde wunderbar ein Parr Hauptprobleme im Denken der den Vergleich Nutzenden auf.

        Sei es die Gleichsetzung einer großen Menschengruppe mit Objekten, welche helfen soll zu übersehen das auch diese Menschengruppe nach humanistischer Moral behandelt werden sollte. Oder sei es das abstellen darauf das wir es mit einem vollends lösbaren Problem zu tun haben. EIne Lösung welche in der Realität übrigens nett das wegwerfen der momentan bestehenden M&M’s beinhaltet.

      • „Ein echter Onyx.“

        Oh ja, es sind immer antifeministische Klischees, die behaupten das der Feminimus das Bild des männlichen Sexdämons hochhält und wenn man dann mit Fallbeispielen von Feministinnen kommt, ist es nicht ihr Feminismus. Mal solle sich erstmal einlesen.

        Kann man ja machen, aber dadurch verschwinden die Seiten des Feminismus, die Männer als Täter, Vergewaltiger, Frauenhasser u. -schläger sowie Pädophlie bezeichnen, also der Teil des Feminismus der Einfluss auf Männer hat und gegen den sich viele wehren, nicht.

    • ist die Sache mit der Rape Culture nicht schon viel viel älter als der Feminismus?
      „Männer wollen nur das eine“, „Pass bloß auf“ und aufpassen auf die Töchter, ist doch ein sehr altes Phänomen, denke ich mal.

  2. Ich tippe mal dass man jetzt von Frauen und Feminist.I.nnen so Sachen hört wie auch von Alice Schwarzer: „Auch nette Männer können Vergewaltiger sein“ u.s.w.

    Eine Rationalisierung, Rechtfertigung des Status Quo mit schlimmen Beispielen die das bestärken sollen plus Bekundungen das es ja auch schlimm für die Männer in den Beispielen ist.
    Aber etwas ändern? Sich selbst? Mitschuld an den kaputten Verhältnissen übernehmen?

    Nie und nimmer!

    Ich kann nur sagen einem Mann der in so eine kaputte Welt ein Kind setzt ist nicht mehr zu helfen.

    Die von vielen und gerne auch von Frauen beschworene Zerstörung der Umwelt (durch den Mann), die kaputte Umwelt und die bedrohte Erde kaschieren in Wahrheit wohl das total ruinierte soziale Miteinander.
    Ist aber blöd dagegen was zu sagen, das würde ja die Gemeinschaft Schwächen, vor allem die der Frauen die scheinbar weniger produktiv mit Dissenz umgehen können und lieber alles mit Harmonie und Friede Freude Eierkuchen verklären.

    So muss halt die ganze Gemeinschaft den Bach runter gehen und ersetzt werden, was ja auch passiert.

    Allah ist groß.

    • @ Borat

      *Allah ist groß.*

      Na ja, ein paar Katholen werden auch noch übrig bleiben. Und einige wenige Protestanten (eher Fundamentalisten als von der Wellness-Spirituality-Anything-Goes-Sorte).

      Der Rest ist Flugsand, wird verweht.

      • Ach ja, wenn dann Hard-Core-Katholiken, evangelikale Protestanten und Muslime das Gros dieser Gesellschaft ausmachen, in ca. 100 Jahren vielleicht, dann geht natürlich die Post ab.

        Wird spannend.

        Das Wetterleuchten beginnt natürlich schon weitaus früher.

        • „Ach ja, wenn dann Hard-Core-Katholiken, evangelikale Protestanten und Muslime das Gros dieser Gesellschaft ausmachen, in ca. 100 Jahren vielleicht, dann geht natürlich die Post ab.“

          Na das wird ein Spass.
          Mal überlegen, welcher Fraktion sich meine Kinder am Besten anschliessen werden.
          Hoffentlich bekomme ich bald Enkel, dennen ich noch den Rest von Zweifel und Atheismus einimpfen kann.
          Vielleicht sollte ich im Garten einige wichtige Bücher vergraben,
          Darwin, Dawkins etc. falls nach der Dunkelheit irgendwann bessere Zeiten kommen.

        • @ overthehill

          *Vielleicht sollte ich im Garten einige wichtige Bücher vergraben,*

          Wenn Du schon einen Spaten in die Hand nimmst: Besser Schützengräben ausheben und die Positionen der Granatwerfer einmessen.

          Atheisten werden belagert.

          Ich retiriere ja in die Schweiz, natürlich in den katholischen Teil, in den Rigi bei Luzern (Artilleriefestung Vitznau).

          „Wo Dein Geld ist, ist auch Dein Herz.“

          Ja, ich werde Schweizer Patriot.

          Wenn’s so weit ist.

        • Nun in diesem Bereich ist auch die Schweiz keine Insel der glückseligen, auch dort wirst Du dem Feminismus nicht entgehen.

          Meine Jungs haben beide was rechtes gelernt, gute Facharbeiter werden überall gesucht, sollen sie wo hin gehen, wo die Welt weitergeht.

          Was Schützengräben und Granatwerfer angeht, so hat unser metriarchaler Staat dafür gesorgt, das seine treuen Untertanen wehr und waffenlos sind.
          Vielleicht sollte mann rechtzeitig ein Bundeswehrdepot überfallen und sich eindecken.
          Am besten wenn die Soldatinnen in der Kita oder beim Kaffeetrinken sind.
          Meine Generation hat noch einen Eid auf ´gewisse Grundrechte abgelegt und auch noch das Handwerkszeug gelernt, sie um zu setzen.

          Das Problem mit dem deutschen Volkszorn ist, dass er viel zu lange stillhält und hinnimmt, um dann beim letztlichen Überkochen alles zu zerstören, dasGute wie das Schlechte.

          • @ overthehill

            *Meine Jungs haben beide was rechtes gelernt, gute Facharbeiter werden überall gesucht, sollen sie wo hin gehen, wo die Welt weitergeht.*

            Sicher kein Fehler.

            Wäre ich heute noch mal jung, ich würde auch zuerst einen praktisch-handwerklichen Beruf erlernen und dann studieren.

            Die Überakademisierung führt zu einer Bildungsblase, die in den kommenden Jahren platzen wird, vor allem in den USA (viele teuer bezahlte, mit Krediten bezahlte Uniabschlüsse, die gerade mal zum Bulettenwenden bei Burger King qualifizieren > Schulden sind uneinbringbar).

            Viele dieser Menschen, die nun, hochverschuldet am Anfang ihres Berufslebens stehen, wären mit einer guten praktischen Ausbildung, mit der sie tatsächlich frühzeitig(er) hätten gutes Geld verdienen können, wesentlich besser bedient gewesen.

            Nun stehen sie da mit irgendeinem ziemlich wertlosen geisteswissenschaftlichen Abschluss, Regierungsjobs bis auf weiteres nicht in Sicht, Journalismus in allerschönstem Niedergang > sieht schlecht aus.

            Gute Handwerker dagegen werden überall gebraucht, können selbst schlechte Zeiten überstehen, sind nicht abhängig von hochgradig administrierten Staaten, überleben auch dann, wenn Steuereinnahmen/Sozialversicherungen nicht mehr fließen bzw. solvent sind.

        • @ Alexander

          „Ja, ich werde Schweizer Patriot.“

          Obwohl die Biodiversität mittlerweile
          sehr hoch ist, wird es in der Schweiz
          wahrscheinlich noch länger, als z.B.
          in Frankreich, gehen, bis es zu
          massiveren multikulturellen Aktivitäten
          kommt. Dadurch könnte sich der
          Feminismus noch länger halten als
          anderswo.

        • @ Red Pill

          Ungemütlicher wird es so oder so.

          Ob nun durch Anwachsen der Islamisierung, Ausbau der Staatsmacht unter dem Vorwand Feminismus/Geschlechtersozialismus oder wachsende ethnokulturelle Diversität, was regelhaft wachsende Spannungen/Konflikte bedeutet, umso dramatischer, je geringer die zu verteilenden Ressourcen – man kann sich aussuchen, in welcher Traufe man beregnet werden will.

          Da ist die Schweiz à la longue, noch einer der angenehmeren Orte.

          Aber noch bin ich ja hier, mache in der Schweiz nur des öfteren Urlaub.

          Und verbuddele meine Goldbarren.

      • @roslin

        Man hat mir schon gesagt ich sollte eine eigene Religion gründen, nach dem ich von der Wohlstandsfrau die vermehrt unter ihrer Obsoleszenz leidet erzählte.

        So etwas wie die Religion des artgerechten Lebens des Menschs (und natürlich auch der Frau), das „Patriarchilluminat“.

        Ich habe große Pläne.

        Es muss ja nicht bei den (ehemals) großen, etablierten Religionen bleiben, manchmal gibt es ja auch neue Dinge.

        • @ Borat

          *Es muss ja nicht bei den (ehemals) großen, etablierten Religionen bleiben, manchmal gibt es ja auch neue Dinge.*

          Die haben aber einen gewaltigen Marktvorteil, sind eingeführte, lange, laaaaange erprobte und am Verbraucher getestete Produkte.

          Selbst die Protestanten sind ja als Newcomer am Verdämmern, frauenfördernd-frauengeführt.

          Ich rechne nicht mehr sonderlich mit ihnen.

          Den Islam, den nehme ich ernst.

          Und die Una Sancta Catholica natürlich.

          Die haben sich schon vor 1000 Jahren gekloppt und werden das auch noch in 1000 Jahren tun.

          Dagegen, was ist aus den anderen großen Neugründungen geworden, aus dem 1000-jährigen Reich der Nazis oder aus dem großen Weltreich, dessen Führer auf dem Höhepunkt seiner Macht und Herrlichkeit höhnisch fragte: „Wieviele Divisionen hat der Papst?“

          Verweht.

        • @ Borat

          „Es muss ja nicht bei den (ehemals) großen, etablierten Religionen bleiben, manchmal gibt es ja auch neue Dinge.“

          Oder sehr alte. Wie wäre es mit Ahnenverehrung? Familienfreundlich und undogmatisch, so sollte eine Religion sein.

    • @ Borat

      „So muss halt die ganze Gemeinschaft den Bach runter gehen und ersetzt werden, was ja auch passiert.

      Allah ist groß.“

      Und die schlimmsten misandrischen Krakeelerinnen werden sich dann am bereitwilligsten hingeben…ich nehme Wetten an….

      • @ ratloser

        *Und die schlimmsten misandrischen Krakeelerinnen werden sich dann am bereitwilligsten hingeben…ich nehme Wetten an….*

        Eine sichere Wette.

        Die religiösen Machos werden gerade jene Männer sein, deren metaphysisch ausgesteiftes Rückgrat STANDHÄLT > starke Männer, Männer, die den Shittest bestehen > attraktive Männer, keine Waschlappen, keine Allies, keine Bettvorleger, sondern Männer, die genau jene Dominanz anbieten, die viele Frauen suchen (und um die zu finden sie Männer unter Druck setzen, instinktiv, triebhaft – wer einknickt verliert).

  3. Diese Situation (Misstrauen gegenüber Kindergärtnern) ist auch nur eine weitere Facette des weithin zerstörten Grundvertrauens zwischen den Geschlechtern, besonders gegenüber Männern.

    In einem solchen Klima wird der Beruf für jeden Mann zum Himmelfahrtskommando. Ein Konflikt innerhalb der Belegschaft kann recht einfach durch Falschbeschuldigung „gelöst“ werden, die Versuchung ist latent vorhanden,weiß doch jede(r), wie leicht sie Glauben finden wird, wenn die Zielperson männlich ist.

    Selbst ohne Konflikt: Das Klima verführt auch Gutwillige zum Gespenstersehen, lässt rasch Harmloses zweideutig erscheinen, ein Mann in diesem Bereich arbeitet unter einer Wolke des Verdachtes, steht unter Beobachtung, ein Straftäter auf Bewährung. Wie soll da entspanntes Arbeiten möglich sein?

    Und der böseste Witz: Bei mir selbst regt sich der Verdacht gegenüber solchen Männern. Wer wird trotz all dem sich nicht abschrecken lassen, den Beruf zu ergreifen?

    Idealisten, Naive und solche, die triebhaft die Nähe zu Kindern suchen.

    Ja, jahrzehntelange Hetze wirkt und wird durch „Nachschuss“ in ihrer Wirkung immer weiter aufrechterhalten und gesteigert (#aufschrei, #yesallwomen, to be continued).

    Brunnenvergiftung.

    Wir haben die Pest an Bord.

  4. Ich war positiv überrascht, daß Onyx sich des Themas angenommen hat. Das hat schon ein bisschen was vom Feminismus wie ich ihn mir vorgestellt habe bevor ich ihn kennengelernt habe.

    Wirklich erschreckend an dem Zeitungsartikel fand ich wie wenig empathisch, wie wenig tatsächliche Entrüstung darin war. Wie auch immer man sich das mit verkehrten Rollen ausdenken mag, die Entrüstung wäre riesig.

  5. Ich finde die Kommentare unter dem SZ-Artikel interessant. Sabn Spn schreibt:

    „Hierzu eine kleine Geschichte die leider eine wahre Begebenheit ist:

    Ein Lehrer hat im Sportunterricht mit seinen Schülern Bockspringen durchgeführt. Dabei hat er hinter dem Bock gestanden und die Kinder ggf. Aufgefangen, um sie vor einem Sturz zu bewahren.
    Ein Mädchen hat zu Hause erzählt, dass Ihr Lehrer sie an die Titten gefasst hätte.
    Der Vater des Mädchens hat darauf hin umgehend eine Anzeige gemacht und der Lehrer wurde auf der Stelle vom Schuldienst suspendiert.

    Anschließende Untersuchungen einschließlich Gerichtsverfahren haben sich über ein Jahr dahin gezogen. Zwischenzeitlich haben sich Freunde von im nach und nach zurückgezogen,
    Seine Ehe ist an den Beschuldigungen zerbrochen, das gemeinsame Haus musste verkauft werden und er ist auf einem großen Berg Schulden sitzen geblieben.

    Obwohl nach über einem Jahr das Gerichtsverfahren ihn von dieser Anschuldigung frei gesprochen hat, ist eine Wiedereinstellung als Lehrer, an massiven Protesten von Eltern gescheitert. Letzten Endes hat der Lehre Selbstmord begangen.

    Zwei Jahre Später auf dem Abiball hat das Mädchen zum Besten gegeben, dass sie die ganze Geschichte erfunden hatte.

    v.G. Sabine “

    oder Petra Wagner:

    „Man sollte diesen Eltern mal klar machen, dass es genauso Frauen sein können, die Kinder missbrauchen können! Gerade im Wickelalter. Das ist noch ein großes Tabu, es wird kaum darüber gesprochen – aber es existiert!

    Mein Sohn wurde im Alter von 2 Jahren von einer Nachbarin derart missbraucht. Selbst Mutter hat sie es als „Wohlfühlprogramm“ deklariert, wenn sie ihrem und meinem Sohn den Penis massiert und sogar in den Mund genommen hat!

    Seit dem weiß ich, dass dies beileibe kein Einzelfall ist.

    Ich finde derart hysterische Mütter bzw. Eltern (es sind aber meist Frauen) abscheulich, die wagen Männer unter Generalverdacht zu stellen! Was ist das für eine Atmosphäre, wenn ich hinter jedem Menschen des männlichen Geschlechtes schon einen Täter sehe? Was bedeutet das für die Erziehung der Kinder, die ein völlig verkrampftes Verhältnis bekommen?

    Es ist schlimm genug, dass unsere Kinder bis zur weiterführenden Schule, auf der Grundschule herrscht ja auch Männerdefizit, fasst nur Weiber (sorry den Ausdruck) als Bindungspersonen haben. Da muss man die wenigen Männer nicht noch mit solch einem anlasslosen abscheulichen Verdacht überziehen!

    Geächtet gehören nicht diese Männer, geächtet gehören die Eltern, die so agieren. „

      • Eine weit verbreitete Antwort auf die gestiegene Frustration unserer Frauen ist ja auch dass der Feminismus noch lange nicht am Ziel ist.

        Die Frau muss in ihrer Frustration nicht merken dass sie am Ende selbst ihre Daumenschrauben anzieht.

        Ja, der Feminismus wird erst vollendet sein wenn die Frauen sich von diesem Leben befreit haben.

        • @ Borat

          *Eine weit verbreitete Antwort auf die gestiegene Frustration unserer Frauen ist ja auch dass der Feminismus noch lange nicht am Ziel ist.*

          Das ist ja auch Teil der Selbstzerstörungsmaschine, die wir angeworfen haben (und von der wir nicht mehr wissen, wie wir sie stoppen können): Immer mehr Feminismus, weil Männer immer willfähriger > immer unglücklichere Frauen, GERADE weil sie bekommen, was sie fordern, sie hätten so gerne Männer, die sich auf die Hinterbeine stellen, die „stark“ sind, aber ach > „schwache“ Männer > immer unzufriedenere Frauen > Forderung nach immer noch mehr Feminismus > ad finitum.

      • @ddbz

        Sie sind das Problem.

        Entspringt alles der zugestandenen Verleugnung von Eigen- und Mitverantwortlichkeit sowie verinnerlichte dauerhafte Projektion auf Männer und Jungen.

        Dazu kommt noch die typische weibliche sexualisierte Gewaltimpuls im Bindungs- und Identitätsbereich gegenüber Männern und Jungen, der eugenisch-feuchte Drang sich so über sie zu stülpen, zu kontrollieren (siehe mein Post zum vorigen Thema).

        Weibliche soziopathsche Muster als gesellschaftliche Mainstreamnorm.

        Die schöne neue (Or)Welt des Feminismuskults.

        Gynozentrische Sepsis westlicher Gesellschaften. Irgendwann kommt auch der Schock.

        • @ petpanther

          „Gynozentrische Sepsis westlicher Gesellschaften. Irgendwann kommt auch der Schock.“

          Ja, aber nur für die lila Pudel.

          Die bessere Hälfte der Menschheit wird sich, wie bisher immer in der Geschichte, bestens zu arrangieren wissen.

          „Neue Männer braucht das Land“…ich hatte das damals falsch verstanden… 😉

        • Dein post strotzt aber nur so vor Kampfbegriffen: „Sepsis“, „typisch weiblich sexualisierter Gewaltimpuls“, „eugenisch-feuchter Drang“.

          Gerade letzteres erscheint mir wie das Gegenstück zur feministischen Deutung der Penetration als Gewaltakt.

          Klingt jetzt vielleicht eigenartig, meine Kritik, aber ich habe mitunter Schwierigkeiten mit diesen Worten, die so moralaufgeladen sind. „Sepsis“ beschreibt krankhaftes, „eugenisch“ ist das Wort für rassistisch motivierte Säuberungen. Da schwingt viel Moral und Wertung mit. Was fehlt, sind sachhaltige Aussagen, die solche Wertungen rechtfertigen könnten.

        • @LoMi

          Dann les dir doch mal z.B. meinen Post zum vorigen Thema durch. Den mit den Links zum Pettycoating.

          Ja, da schwingt Wertung mit. Und Ethik.

          Und eugenisch find ich im Zusammenhang mit Gendern mehr als angebracht. Genauso wie Nähe zu Rassismus. In Bezug auf das Geschlecht wie auch Hautfarbe … WHM. Genau hier befindet sich das. Bedauerlicherweise.

          Du solltest nicht die Gewaltbeschreibung meinerseits mit Gewalt verwechseln. Es ist nicht das Gegenstück. Du machst m.E. häufig den Fehler dich vom feministischen Guilting einfangen zu lassen und möchtest den moral High Ground besetzen. Ich ja auch.

        • „Dann les dir doch mal z.B. meinen Post zum vorigen Thema durch. Den mit den Links zum Pettycoating. “

          Meinst Du damit die gestrige Diskussion hier bei Christian?

          „Du machst m.E. häufig den Fehler dich vom feministischen Guilting einfangen zu lassen und möchtest den moral High Ground besetzen. Ich ja auch.“

          Da ist was Wahres dran. Natürlich, wenn man aufwächst mit der Beschuldigung, unmoralisch zu sein, will man besonders moralisch sein.

        • @LoMi

          Ganz genau. Geht mir auch so. Aufgabe ist wohl auch sich davon zu lösen.

          Und Emotionen dürfen auch sein. Auch Sachverhalte in Begrifflichkeiten zu verdichten.

          Ja. Die gestrige Diskussion im unteren Bereich. Schau dir die Links an, dann weißt du wovon ich spreche. Es ist eigentlich unfassbar. Oder mal auf youtube unter „gender neutral parenting“ nachschauen. Dann wird dir mein Blickwinkel darauf vielleicht besser nachvollziehbar.

  6. Schlimm schlimm.

    Ändern wird sich deswegen aber nichts an den Symptomen die unseren Untergang begleiten, die Symptome werden nur benannt und bestenfalls wird man unfähig die Ursachen (denn das Problem ist man selbst, der man zu 99% unheilbar feministisch indoktriniert ist ganz ohne „Feminist.I.n“ zu sein) zu bekämpfen mit weiteren Aktionismen Ressourcen verschwenden bis sich das Problem biologisch gelöst hat.

    Blöd nur für die die schon zu tief und unbeweglich in diesem System investiert sind.

  7. Onyx hat wieder Probleme mit kritischen Beiträgen. Sie diffamiert ja alles was nicht in ihr selbstgerechtes feministisches Bild von sich und der Welt passt. Ungeachtet jedweder kognitiver Dissonanz. Und fern jedweder Selbstreflexion.

    • @ petpanther

      „Sie diffamiert ja alles was nicht in ihr selbstgerechtes (…) Bild von sich und der Welt passt. Ungeachtet jedweder kognitiver Dissonanz. Und fern jedweder Selbstreflexion.“

      Das sagt der Richtige.

        • @ petpanther

          „Ich lass ja Meinungen zu. Auch deine.“

          Sagen wir lieber so: Dir bleibt nichts anderes übrig.

          „Und ich lass mich gern überzeugen.“

          Kleiner Witz am Rande, was?

        • @ddbz

          Sie können es nicht anders. Links heisst immer nicht falsifizierbare Unterstellung und dann einfordern von Belegen.

          So „gewinnen“ sie die Debatten. So halten sie ihr Selbstbild geschützt vor Realität.

          Durch die rote Brille erscheint alles jenseits von rot in bräunlichen Tönen … auch realistisch demokratisch humanistisches blau … sogar echte exakte Wissenschaft.

        • … marxistisch links mein ich … das Kultur lass ich mal weg.

          Entdecke bei mir hier und da ja auch linke Tendenzen, obwohl ich eher libertär denke.

          Schlicht sein und sein lassen. Humanismus.

          Freiheit.

        • @ petpanther

          „Sie können es nicht anders. Links heisst immer nicht falsifizierbare Unterstellung und dann einfordern von Belegen.“

          Jetzt schwätz mal nicht dumm rum.

          Die eigenen Aussagen belegen zu können, wenn man Anhänger einer bestimmten Weltanschauung scharf kritisiert, ist – allgemein anerkannt – selbstverständlicher zentraler Bestandteil jeder ernsthaften und seriösen Form von Kritik.

          Der Unterschied zwischen fundierter Kritik und belegfreier Hetze konstituiert sich wesentlich entlang dieser Linie.

          Und angesichts schwerer Vorwürfe Belege einzufordern, hat auch nichts mit „links sein“ zu tun, das tun Vertreter jeglicher philosophischer, religiöser oder politischer Weltanschauung im Falle von gegen sie gerichteter Kritik – und zwar völlig berechtigt.

        • Leszek, komm endlich aus deine linken Selbstbemitleidungsecke raus.

          Allerdings gibt es auch souveräne Linke wie z.B. mich. 🙂 Eine prinzipielle Verurteilung alles Linken lehne ich ab, auch wenn sich dort viele Pathologien finden lassen.

          Man sollte also grundsätzlich differenzieren.

  8. Es dürfte wohl keine Frage geben, wo das in erster Linie herkommt.

    „Jedes vierte Mädchen vom Vater mißbraucht! Das haben wir damals als politische Zahl benutzt!“ (Katharine Larondelle) Feministinnen lösten damals, durch solche „politischen Zahlen“, eine regelrechte Massenhysterie aus.

    Das hinterlässt natürlich tiefe Spuren.

    Christina Hoff-Sommers zum aktuellen Versuch, eine „rape-culture“-panic massiv zu befördern:

    Auch bei uns hat man tatsächlich Turnhallenböden aufgerissen, um nach den „unterirdischen Gängen“ zu suchen:

    http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-8955202.html

    Wer den Kontext zwischen Radikalfeminismus und dem tiefen Mißtrauen zu männlichen Erziewern nicht wahrnehmen will, ist bestenfalls komplett unbedarft.

  9. Das Kranke an diesen Zuständen und ihren Schilderungen in den Medien ist ja, daß nie jemals auf diese Weise mit Frauen in Männerberufen reden dürfte. Dann gäbe es eine Sexismus-Supernova in den linken Blättern.

    Stattdessen imaginiert man gläserne Decken und Diskriminierung von Frauen, wo kaum mehr welche vorhanden ist. Aber wenn Männer handfeste Demütigungen und Verdächtigungen erleiden müssen, ist das schnurz.

    Das Perverse sind ja die Mütter, die angeblich zum sozial kompetenten Geschlecht gehören und gar nicht merken, was für eine Niedertracht ihr Verhalten darstellt.

    Es sollten wohl immer mehr Männer in Führungspositionen aufstrebenden Frauen einfach sagen:“Wissen Sie, es ist mir unangenehm, wenn Sie als Frau eine Führungsaufgabe übernehmen wollen. Da habe ich kein gutes Gefühl dabei. Sie wissen schon.“

    👿

    • @ Kirk

      *Das Perverse sind ja die Mütter, die angeblich zum sozial kompetenten Geschlecht gehören und gar nicht merken, was für eine Niedertracht ihr Verhalten darstellt.*

      Nur sind Väter/Männer leider nicht weniger anfällig für den Einfluss der misandrischen Propaganda.

      Sie müssen dafür nicht mal Feminist.I.nnen oder Allies sein, siehe meine Wenigkeit.

      Hätte ich Kinder, beobachtete ich den Umgang von Kindergärtnern mit ihnen viel kritischer/aufmerksamer als den von Kindergärtnerinnen.

      Weil ich mich eben fragte, welche Art Mann um Gottes Willen angesichts des Himmelfahrtskommandoharakters, den der Beruf in diesen misandrischen Zeiten angenommen hat, ihn überhaupt noch ergreifen.

      Die Antwort: Idealisten, Naive ODER triebhaft die Nähe von Kindern suchende Pädophile.

      Obwohl ich also weiß, dass hier eine boshafte, absichtsvolle, hasserfüllte Propagandakampagne läuft, um feministischen Lobbyismus zu fördern, bin ich nicht trotz, sondern gerade deswegen gegenüber Kindergärtnern besonders skeptisch.

      Hetze wirkt. Ihrer Wirkung kann sich kaum jemand entziehen.

      Das macht sie so überaus giftig.

    • Deine Antwort ist naiv und typisch konservativ-paranoid. Lies doch mal Berichte über männliche Kindergärtner. Das werden erstens ganz natürlich mehr und zweitens werden sie kräftig angeworben wegen Erziehermangels.

      Drittens wünscht sich sogar eine Mehrheit der gebildeten Eltern männliche Erzieher, weil sie ihre kleinen Kinder nicht in einem Frauenghetto groß werden wissen wollen.

      Der Y-Faktor

      Erzieher sind die begehrtesten Fachkräfte der Republik. Teure Werbekampagnen sollen mehr Männer in den Beruf locken – bisher mit geringem Erfolg.

      • „Drittens wünscht sich sogar eine Mehrheit der gebildeten Eltern männliche Erzieher, weil sie ihre kleinen Kinder nicht in einem Frauenghetto groß werden wissen wollen.“

        Wieso nur die Gebildeten? Dass das heutige
        feminisierte Schulwesen ziemliche Scheisse
        ist, haben auch die einfacheren Leute
        gemerkt.

        • @ Red Pill

          *Wieso nur die Gebildeten? Dass das heutige
          feminisierte Schulwesen ziemliche Scheisse
          ist, haben auch die einfacheren Leute
          gemerkt.*

          Schon.

          Aber die einfacheren Leute antworten bei Umfragen noch völlig unüberlegt.

          Bevor die Tarnung vor Angriffen der politisch korrekten Art hochfahren kann.

          Man könnte auch sagen: der Gebildete ist oft klüger, ist oft verlogener.

      • @ Kirk

        *Erzieher sind die begehrtesten Fachkräfte der Republik. Teure Werbekampagnen sollen mehr Männer in den Beruf locken – bisher mit geringem Erfolg.*

        Warum bloß?

        Nicht so viele Idealisten?

        Nicht so viele Naive?

        Nicht so viele Pädophile?

        Sie sind doch so begehrt.

    • Einfach mal den von mir verlinkten Artikel, lesen. Dort steht, daß der Kindergärtner-Anteil in manchen Großstädten bereits bei 10% liegt.

      Das wird die Zukunft sein.

      Ihr Konservativen braucht wirklich mal ne Psychotherapie, wenn man sich ansieht, wie angstvoll ihr dem Neuen gegenübersteht.

  10. Pingback: M&Ms – die vergiftete Logik | Offene Flanke

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