„Weiblich benannte Hurrikane erzeugen mehr Todesopfer, weil man sie unterschätzt“

Bekanntlich werden Hurrikane abwechselnd nach Frauen und Männernamen benannt, jedenfalls ab 1979. Vorher hatten sie immer Frauennamen . Nun hat eine Studie untersucht, wie sich diese Namen auswirken und dabei anscheinend einen klassischen feministischen Ansatz verfolgt, nach dem die Namen sich ganz im Sinne des Poststrukturalismus darauf auswirken, wie diese Hurrikane wahrgenommen werden und eingeschätzt werden.

Meteorologists and geoscientists have called for greater consideration of social science factors that predict responses to natural hazards. We answer this call by highlighting the influence of an unexplored social factor, gender-based expectations, on the human toll of hurricanes that are assigned gendered names. Feminine-named hurricanes (vs. masculine-named hurricanes) cause significantly more deaths, apparently because they lead to lower perceived risk and consequently less preparedness. Using names such as Eloise or Charlie for referencing hurricanes has been thought by meteorologists to enhance the clarity and recall of storm information. We show that this practice also taps into well-developed and widely held gender stereotypes, with potentially deadly consequences. Implications are discussed for understanding and shaping human responses to natural hazard warnings. Quelle: Female hurricanes are deadlier than male hurricanes

Die Leute würden also den Namen des Hurricans hören und dann bei einem „weiblichen Hurrikan“ denken, dass der ja ganz weich und mitfühlend klingt, einen quasi nur liebevoll etwas wachrütteln will, während ein männlicher Name anscheinend mit Härte, Gewalt und Schrecken assoziiert wird, so dass man eilig Sicherheitsvorkehrungen trifft und daher mehr Leute überleben.

Hurrikan - Eigentlich ja kein Phallusobjekt, es fällt so mittig eher ein Loch auf....

Hurrikan

Untersucht worden sind die durch die jeweiligen Stürme verursachten Toten, der oben abgebildete Sturm Katrina wurde allerdings ausgelassen, weil die dadurch verursachten Todesfälle jedes Maß gesprengt hätten. Normale Hurrikans verursachen etwa 40 Tote, Katrina allein über 1.000. Eigentlich wäre es ein schöner Nachweis für die Gendertheorien: Selbst bei so etwas wie Wirbelstürmen wirkt sich die bloße Benennung nach Frauen aus. Der Spiegel berichtet entsprechend:

Die Tendenz war in allen Experimenten gleich: Hurrikane mit einem Frauennamen wurden als weniger gefährlich angesehen und folglich waren die Testpersonen weniger bereit, sich selbst in Sicherheit zu bringen oder andere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. „Alexander“ wurde zum Beispiel als bedrohlicher empfunden als „Alexandra“. „Bei der Beurteilung der Sturmintensität scheinen die Leute ihre Vorstellungen davon zugrundezulegen, wie sich Männer und Frauen verhalten“, erläutert Sharon Shavitt, eine der beteiligten Wissenschaftlerinnen. „Das führt dazu, dass weibliche Hurrikane, vor allem die mit sehr weiblichen Namen wie „Belle“ oder „Cindy“, sanfter und weniger heftig eingeschätzt werden.“ Die Stereotype, die dieser Einschätzung zugrunde liegen, seien subtil und nicht zwangsläufig feindselig gegenüber Frauen, erklärt die Wissenschaftlerin weiter. Die Forscher fanden weiter heraus, dass die Einschätzung eines Sturms nicht mit den allgemeinen Ansichten eines Befragten über Geschlechterrollen in Verbindung stand. Auch solche Personen, die Stereotype grundsätzlich ablehnten, beurteilten Hurrikane mit Frauennamen als milder. Entscheidungsträger sollten daher darüber nachdenken, das System der Namensgebung zu ändern.

Allerdings hat die Studie erhebliche Schwächen: Zum einen fallen Hurrikane eben verschieden aus, betreffen verschiedene Gebiete und die Anzahl ist nicht so hoch. Eine Vergleichbarkeit der Hurrikans muss deswegen keineswegs gegeben sein. Zum anderen wurden die Todesfälle, die nach dem Hurrikan entstanden sind, also etwa beim Aufräumen oder durch herunterfallende Stromleitungen, ebenfalls berücksichtigt. Und es wurden bei den „weiblichen Hurrikans“ auch die Hurrikans verwertet, die vor 1979 Todesopfer gefordert haben. Das ist allerdings etwas wie der Vergleich von Äpfeln und Birnen. Denn die Frühwarnsysteme sind inzwischen immer besser geworden, so dass Hurrikane generell weniger Opfer erzeugen. Zudem ist es sehr unwahrscheinlich, dass Leute sich wie in den Experimenten, nur von den Namen beeinflussen lassen. Sie werden insbesondere auch die Berichterstattung über die Gefährlichkeit des Sturms zur Kenntnis nehmen und auch die Reaktionen anderer. Diese Kritik wird hier bei Ed Yong noch einmal dargestellt:

But Lazo thinks that neither the archival analysis nor the psychological experiments support the team’s conclusions. For a start, they analysed hurricane data from 1950, but hurricanes all had female names at first. They only started getting male names on alternate years in 1979. This matters because hurricanes have also, on average, been getting less deadly over time. “It could be that more people die in female-named hurricanes, simply because more people died in hurricanes on average before they started getting male names,” says Lazo. Jung’s team tried to address this problem by separately analysing the data for hurricanes before and after 1979. They claim that the findings “directionally replicated those in the full dataset” but that’s a bit of a fudge. The fact is they couldn’t find a significant link between the femininity of a hurricane’s name and the damage it caused for either the pre-1979 set or the post-1979 one (and a “marginally significant interaction” of p=0.073 doesn’t really count). The team argues that splitting the data meant there weren’t enough hurricanes in each subset to provide enough statistical power. But that only means we can’t rule out a connection between gender and damage; we can’t soundly confirm one either. Other aspects of the team’s analysis didn’t make sense to Lazo. For example, they included indirect deaths in their fatality counts, which includes people who, say, are killed by fallen electrical lines in the clean-up after a storm. “How would gender name influence that sort of fatality?” he asks. He also notes that the damage a hurricane inflicts depends on things like how buildings are constructed, and other actions that we take long before a hurricane is named, or even before it forms. Then, there are the six experiments. As is common in psychology, the volunteers in the first three were all college students. “There is no reason to think that University of Illinois undergraduate students in hypothetical scenarios would have any relation to real-world decision making to populations in hurricane vulnerable areas,” says Lazo. The participants in the last three were recruited via Amazon Mechanical Turk—an online platform for finding volunteers. Again, it’s unclear how representative they were of people who live in coastal, hurricane-prone towns. Finally, Lazo says that there’s a lot of evidence on how people respond to hurricane threats, and how their decisions are influenced by their social situation, vulnerability, culture, prior experience, sources of information, when the hurricane makes land, and so on. “Trying to suggest that a major factor in this is the gender name of the event, with a very small sample of real events, is a very big stretch,” says Lazo. And if the archival analysis isn’t as strong as it originally seemed, then what the team has basically done is to show “that individuals respond to gender”—hardly a big deal. [Update: To clarify, I mean that there’s already a huge amount of evidence that individuals respond to gender, not that the biases themselves are no big deal. Of course, they are.]

(In den dortigen Kommentaren äußern sich auch die Autoren der Studie zur Kritik) Auch interessant finde ich diesen Kommentar unter dem Artikel:

What’s more, looking only at severe hurricanes that hit in 1979 and afterwards (those above $1.65B median damage), 16 male-named hurricane each caused 23 deaths on average whereas 14 female-named hurricanes each caused 29 deaths on average. This is looking at male/female as a simple binary category in the years since the names started alternating. So even in that shorter time window since 1979, severe female-named storms killed more people than did severe male-named storms.” This result depends entirely on Sandy. Without that event, even the data the authors give in the comment, the mean death rate in male-named storms is higher than in female-named storms. If they had done the analysis 20 months ago, the conclusion would have been that more people die in the male-named storms, if mean is the statistic of choice.

Danach wäre es also ein klassischer statistischer Zufall aufgrund nicht hinreichend großer Datenmenge und zu unregelmäßigen Daten. Es würde mich interessieren, wie die Daten interpretiert worden wären, wenn Sandy raus gefallen wäre und demnach mehr Menschen in „männlichen Hurrikans“ gestorben wären. Wäre die Studie dann auch veröffentlicht worden und hätte man überall über sie berichtet? Ich vermute nicht. Und welche Schlußfolgerung hätte man dann aufstellen können? Das Frauen ernster genommen werden und bedrohlicher wirken? Das man Männergewalt eher toleriert und sich deswegen nicht auf sie vorbereitet, sondern sie hinnimmt? Da wäre doch gleich noch eine Auswertung des Geschlechtes der Opfer interessant. Es scheint mir jedenfalls eine typische Studie aus dem Genderbereich zu sein, bei der man sich fragt, wie sie überhaupt durch die Peer-Review-Prüfung kommt.

69 Gedanken zu “„Weiblich benannte Hurrikane erzeugen mehr Todesopfer, weil man sie unterschätzt“

  1. Einfach alle Hurricane Hitler nennen und durchnumerieren. Ist politisch korrekt und sorgt für maximale Schadenserwartung, damit optimale Vorbereitung.

    Nicht, dass noch ein Stalin oder Mao dazwischenrutscht und der dann sträflicherweise unterschätzt wird.

    Aber egal, so würde in jedem Falle die Genderproblematik ausgeschaltet.

    Es sei denn, die feministische Frauengewerkschaft beklagt sich, dass Frauen auch hier mal wieder zu wenig embauert werden.

    Die Unterrepräsentanz von Frauen unter Tyrannen und Welteroberern ist ja wirklich erschütternd.

    Fast noch dramatischer als unter Nobelpreisträgern, Schachspielern, Bildhauern, Architekten etc.

    Tyrannenförderkurse für Frauen?

    Quoten?

    So kann das jedenfalls nicht bleiben.

  2. Man könnte auch zu dem Schluß kommen, daß Gendern Menschenleben kostet. Es werden durch diese Namenswechsel, laut Studie, ja Menschen eine Sicherheit , vor weiblichen Stürmen (!), vorgegaukelt die ja wohl nicht da ist.

    Das ist doch mal ein schönes Beispiel von ganz wichtiger soziologischer Forschung!

    Überhaupt bin ich der Meinung am Wetter und Klima sollten nur Frauen als Wissenschaftlerinnen verkleidet forschen! Dann wird beides besser!! 🙂 (Wetter und Klima oder so.)

    Könnte aber auch sein, daß weibliche Stürme einfach böser, hinterhältiger sind …

    Sonderbar. Gibt es eigentlich keine Studie die nachweist, daß Frauen von Stürmen besonders betroffen sind?

    • „Sonderbar. Gibt es eigentlich keine Studie die nachweist, daß Frauen von Stürmen besonders betroffen sind?“

      Dazu braucht es doch keine Studie. Auch
      wenn nur Männer zu Tode kommen, die
      wirklichen Opfer sind immer Frauen.

      „Women have always been the primary victims of war: Women lose their husbands, their fathers, their sons in combat.“ – Hillary Clinton, U.S. Secretary of State, remarking that even when men die and women live, women are the primary victims. Apparently, according to our Secretary of State, the value of a man’s life is measured strictly by the utility it brings to a woman.

      • @ ddbz

        „Hat die Ami-Soziologie für sowas nich genug Frauenspower? Sollten sich mal ein Beispiel an der deutschen Soziologie nehmen.“

        Wenn dann endlich auch die TU`s in DE
        durchgegendert sind, werden wir einen
        enormer Wissensschub erleben.
        Vor allem wir mit der Ausbildung von
        Technikfetischisten aufgehört, die ja
        letztlich nur dazu dienen, immer
        effizientere Unterdrückungswerkzeuge
        mit Mehrfachkupplungsgetribe für die
        Machos und Arschlöcher dieser Welt zu
        entwickeln. 🙂

  3. Ich finde es erstaunlich, dass die Studie von Feministinnen nicht verhindert wurde. Denn wenn es stimmen würde, wär die unmittelbare Folgerung, dass die gesamte Gewalt/Opfer diskussion mit einer falschen Perzeption anfängt:
    Frauen sind viel schlimmer als sie wahrgenommen werden -> Opferstatus Adé
    Oder ist das zu logisch?

      • Das ist doch die Aussage der Studie:
        Frauenname = nicht-so-schlimm

        Wenn das bei Hurrican-Warnungen gilt, gilt es auch bei Geschichten, was ein Mensch getan hat.

        • Das ist doch die Aussage der Studie:
          Frauenname = nicht-so-schlimm

          Wenn das bei Hurrican-Warnungen gilt, gilt es auch bei Geschichten, was ein Mensch getan hat.

          Es wurde bereits ausführlich begründet, warum die Hurricanestudie die Schlussfolgerung nicht hergibt.

          Sehr viel interessanter wäre es, bei sehr ähnlichen Vergehen die Strafmasse zu vergleichen und auf einen „gender-gap“ zu untersuchen. Ich halte einen solchen gender-gap für plausibel (Männer werden als bedrohlicher wahrgenommen), nur, wie bereits gesagt, gibt die vorliegende Studie das nicht her.

          • „wie bereits gesagt, gibt die vorliegende Studie das nicht her.“

            Es gibt mir nicht darum, was sie hergibt, sondern was sie behauptet.
            Und ihre Behauptung ist eben was du sagst: Wenn eine Frau etwas Schlimmes anstellt, wird das nicht so schlimm gesehen, als wenn ein Mann etwas Schlimmes anstellt.
            Die Studie sagt: Es gibt einen Frauen-Bonus. Frauen werden weniger bedrohlich wahrgenommen als sie sind.

            Mich wundert, dass diese Aussage von den Feminismus-Wachtern in den Medien nicht unterdrückt wurde.

            Für dieses Wundern spielt es absolut keine Rolle, ob die Studie das Ausgesagte hergibt oder nicht.

        • Mich wundert, dass diese Aussage von den Feminismus-Wachtern in den Medien nicht unterdrückt wurde.

          Für dieses Wundern spielt es absolut keine Rolle, ob die Studie das Ausgesagte hergibt oder nicht.

          Einen Hinweis, wie dieser „Befund“ ausgedeutet wird, ist schon im Ausgangstext enthalten:

          Die Stereotype, die dieser Einschätzung zugrunde liegen, seien subtil und nicht zwangsläufig feindselig gegenüber Frauen, erklärt die Wissenschaftlerin weiter.

          Nicht zwangsläufig feindselig gegenüber Frauen … wenn von einem wie auch immer gearteten gender-gap die Rede ist, so wird in der Regel gar nicht in Betracht gezogen, dass dieser gap zu Ungunsten der Männer bestehen könnte (mit Ausnahme männerrechtlicher Wortmeldungen, die im öffentlichen Diskurs nur eine marginale Rolle spielen).

  4. Ich halte die Studie für methodischen bullshit.

    Dass die Unterschiede an Schäden wirklich dadurch bedingt sind, dass die Menschen aufgrund des weiblichen Sturmnamens unvorsichtiger waren, ist eine Behauptung, mehr nicht.

    • tl;dr: Jupp, sehe ich genauso.

      Nachdem in der verlinkten Replik der Autoren von behauptet dargestellt wird, ein „so-called economist“ habe mit einer OLS-Regression eine „unpassende“ Methode gewählt, hab ich mir das mal angesehen.

      Die Arbeit strotzt vor einer Methodenvielfalt, dass einem schwindlig wird, und die Begründungen dafür sind eher schwach… man kann sich jede Methode irgendwie schönreden, aber sie geben ja sogar zu, dass sie Modelle ausprobiert haben, bis eines passte: „We also modeled the data using different count models, including a generalized Poisson, Poisson inverse Gaussian, and the three-parameter models: NB-P, Famoye generalized negative binomial, and generalized Waring NB regression.“

      Ich fühle mich irgendwie mit dem „so-called economist“ verbunden. Wenn ich Daten habe, die nicht normalverteilt sind und dazu nur 92 Datensätze habe, braucht man ein sehr robustes Schätzverfahren. Ich bevorzuge da PLS.

      PLS berechnet für Binäres Geschlecht -> Tote einen Pfadkoeffizienten von 0,110 (nicht auf dem 5%-Niveau signifikant), der – und das ist die wichtige Zahl – es werden 1,2% der Varianz der endogenen Variable (der Toten) erklärt, also effektiv gar nichts (alles unter 10% sollte man als wertlos ansehen).

      Das von irgendwem subjektiv zugeordnete, skalierte „Männlichkeit“ oder „Weiblichkeit“ der Namen produziert einen Pfadkoeffizienten von -0,124; da ich die Frauennamen negativ codiert habe bedeutet das effektiv, dass mehr weiblich = mehr Tote); und das ist sogar statistisch signifikant (5% Niveau). Das R² (also die erklärte Varianz) liegt bei 1,5%; das Ergebnis ist also wieder für die Tonne.

      Zum Vergleich: Der Druckunterschied erklärt immerhin 15,5% der Toten.

      Ich weise übrigens darauf hin, dass es mind. 1.800 $ kostet, einen Artikel im PNAS unterzubringen. Zum Vergleich: Seriöse Journals verlangen nichts. Ich halte jede Wette, der „Peer Review“ ist ganz besonders streng…

      (http://www.pnas.org/site/authors/fees.xhtml)

      • http://www.business.illinois.edu/ba/FSDB/doctoral_profile.aspx?ID=11834

        Das ist der Author.

        Die theoretischen Grundannahmen sind Schrott (Opferzahl als Funktion der subjektiven Risikowahrnehmung, ist das nicht „Victim Blaming“? 🙂 ), die statistischen Grundannahmen sind Schrott (Opferzahlen normalverteilt??), die Stichprobengröße (30) ist lächerlich, der die daraus geschätzte Varianz wahrscheinlich viel zu niedrig, die externe Validität der Variable Risikoeinschätzung (paper&pencil mit simplem Genderpriming) ist höchst fragwürdig, da dieses Priming höchstwahrscheinlich in einer realen, über Wochen andauernden Bedrohungssituation absolut keine Rolle spielt.

        Man weiß gar nicht wo man anfangen soll, diesen Schwachsinn zu zerlegen.

        Gruslig, was für Leute teilweise auf Forschungsstellen sitzen.

        • Im übrigen würde ich auch mal die Naivität der Probanden stark anzweifeln.
          Es gibt wahrscheinlich an den Unis eh keine Studenten mehr, die nicht schon mal an Studien mit mal mehr, mal weniger offensichtlichem Genderpriming teilgenommen haben.
          Ich weiß nicht wie die Coverstory gestaltet ist, aber die Intention hinter einer Frage wie z.B. „how dangerous will Hurricane Luisa be?“ scheint doch hervor.

          Ihre Gefahreneinschätzung wird wohl auch eher retrospektiv berechnet als prospektiv. Der Proband fragt sich wohl eher „wie viel könnte so ein weiblicher Hurricane wohl angerichtet haben?“ als „wie viele Stunden vor Ankunft würde ich ein sicheres Gebäude aufsuchen?“

          Wieder mal eine absurde Überhöhung von Sprache und Gender.

          Vielleicht könnte man noch untersuchen ob es einen Unterschied macht, ob Tornados in der Berichterstattung als penetrierende Phallussymbole vom Himmel stoßen, oder ob sie eher wie im obigen Satellitenbild vulva-artig dargestellt werden.

          Eigentlich ist ja schon jedes Wort über diese „Studie“ zu viel.

        • Vielleicht könnte man noch untersuchen ob es einen Unterschied macht, ob Tornados in der Berichterstattung als penetrierende Phallussymbole vom Himmel stoßen, oder ob sie eher wie im obigen Satellitenbild vulva-artig dargestellt werden.

          @ David

          Sag doch so etwas nicht öffentlich. Das sind genau die Studienansätze, die die Genderisten begeistern! Du bringst die nur auf dumme Gedanken.

  5. Die Hurrikane haben einfach die falschen Namen.

    Ich schlage vor:

    Uschi
    Elke (die laut den Ärzten fett ist)
    Stephi
    Maren
    Rexi
    Robin Urban
    Mutter Sheera
    Schatz
    Zuckerschneckchen
    Gleichstellungstante
    Cindy aus Marzahn
    Conchita Wurst
    Wuchtbrumme
    Wallküre
    Hilllary
    Michelle

    • Fonde ich super, Borat! 😀

      Ich hoffe, dass eines Tages der Hurricane, der nach mir benannt wird, deine Wellblechhüte mit voller Wucht erwischt und das einzige, was stehen bleibt, bist du, der gerade zum kacken auf dem Klo sitzt.

      Und dabei wird diese Musik ertönen:

      • Liebe Stephi,

        jetzt aber mal Spaß beiseite, das scheint mir ja doch ein ernstes Problem zu sein was du und Feministinnen (und oft auch „nicht“ Feministinnen) haben, dass deren Selbstbewusstsein so problematisch ist dass sie quasi glauben das Patriarchat steckt selbst in Naturgewalten.

        Was mir als Küchenpsychologe aber wirklich zu denken gibt ist dass die Studienautor.I.nnen und viele Frauen, wo sie doch selbst oft bekunden sie seien das bewahrende, das friedlichere und das Leben schenkende Geschlecht gerade bei solch zerstörerischen Naturgewalten die das genaue Gegenteil ihrer durchweg positiven Selbstdarstellung sind es den von ihnen oft als übermächtig, gewalttätig und zerstörerisch gezeichneten Männern gerne gleich tun wollen was sie ja laut Studie mit Todesopfern sogar übererfüllen, doch sie stört dass die dabei angeblich nicht ernst genommen würden.

        Das heisst ja eigentlich sie würden gerne als zerstörerisch und todbringend wie ein Hurrican gesehen werden, so wie sie Männer darstellen, was Menschen dabei geschieht ist zweitrangig.

        Da ist wieder die ganze Pathologie des Feminismus drin, der Mann ist schlecht, böse, macht alles kaputt – Das können Frauen jetzt auch! Nehmt uns ernst!

        Sehr negative Gedanken, ich empfehle den Studienersteller.I.nnen und geneigten Frauen eine Therapie in einem mongolischenTempel für mindestens 50 Jahre.

        • „Sehr negative Gedanken, ich empfehle den Studienersteller.I.nnen und geneigten Frauen eine Therapie in einem mongolischenTempel für mindestens 50 Jahre.“

          Aufschieben der Therapie bis PW, anschliessend
          haben sie ja Zeit und verpassen sowieso nichts
          mehr. Nur das Problem mit der Betreuung der
          Katzen müsste irgendwie gelöst werden.
          Manchmal komme ich mit meiner Bosheit fast
          an Borat heran. Und ich glaube ich habe
          immer noch Potential. 🙂

        • Lieber Borat,

          ich bin keine Feministin, fühle mich nicht von einem Patriarchaten unterdrückt und bin auch nicht davon überzeugt, dass Frauen bessere Menschen sind als Männer.

          Hättest du meinen Namen nicht erwähnt, hätte ich mich gar nicht angesprochen gefühlt, weil die Person, die du in deinem Kommentar küchenpsychologisch beschreibt, definitiv nicht ich bin.

        • @ Borat

          *… doch sie stört dass die dabei angeblich nicht ernst genommen würden.*

          Angeblich?

          Es ist tragisch: Frauen können machen, was sie wollen – mann nimmt sie nicht ernst. Titten sind offenbar zu lustig.

          #YesAllCats I need felinism because tit for tat doesn’t function equally well for all cats

          This is how a felinist looks like

          Ich sollte twittern.

      • „Ich hoffe, dass eines Tages der Hurricane, der nach mir benannt wird, deine Wellblechhüte mit voller Wucht erwischt und das einzige, was stehen bleibt, bist du, der gerade zum kacken auf dem Klo sitzt.“

        Na, also wenn das mal keine Haterin geschrieben hat…

    • „Ich mag vor allem den Kommentar “What about lizard people? What’‚ their deal?”“

      Im Reptilienhirn der Frau wir die Entscheidung
      Sex or no Sex getroffen.

        • @david

          Ich würde auch vermuten, dass die Amygdala (also Großhirn) die Stelle ist, in der Reize ausgewertet werden. Wo allerdings die Werte abgespeichert sind, die dieser Auswertung zugrundliegen, wäre interessant. Eigentlich müßte es ja ein vergleichsweise alter Teil des Gehirns sein, denn Partnerwahlinformationen braucht ja auch schon die „Eidechse. Gibt es da was zu? Vielleicht anhand Gehirnuntersuchungen von Asexuallen oder Objektophilen oder anderen Konstellationen?

        • Um Gottes Willen, die Amygdala ist doch nicht das Großhirn! Die Amygdala ist in erster Linie unser Angstzentrum, als Teil des limbischen Systems insbesondere für die Verarbeitung aversiver Reize zuständig.

          Das limbische System ist gerade bei der Frau sicherlich der wichtigste Teil für die Entstehung sexueller Anziehung.

          Zu sagen, die Entscheidung für Sex entstehe ohne massive Beteiligung kortikaler Areale und höherer kognitiver Funktionen (Stichwort Bewertungsprozesse, Vorerfahrungen, kulturelle Annahmen, soziale Kognition, Selbstkonzept, Zielhierarchie) ist vollkommener Tünneff.

          Ich werde jetzt dazu keine lange Abhandlung schreiben, das ist hochkomplex und ich gerate da auch an meine Grenzen, das zu erklären. Ich habe dazu weder Zeit, Lust, noch didaktische Kompetenz und bin letztlich auch kein richtiger Hirnforscher.

          Aber ein wenig Grundkenntnisse sollte man schon haben, „vermuten“ ist ein bissl wenig und den Erkläronkel aus Basis von Pickup-„Bildung“ geben erst recht peinlich.

          • @david

            „Um Gottes Willen, die Amygdala ist doch nicht das Großhirn!“

            Nein, ich meinte Teil des Großhirns oder verorte ich das gerade falsch? Liegt im Temporallappen, der wiederum Teil des Großhirns ist oder?

            „Zu sagen, die Entscheidung für Sex entstehe ohne massive Beteiligung kortikaler Areale und höherer kognitiver Funktionen (Stichwort Bewertungsprozesse, Vorerfahrungen, kulturelle Annahmen, soziale Kognition, Selbstkonzept, Zielhierarchie) ist vollkommener Tünneff.“

            Ich denke es geht eher darum, dass wir da auf bestimmte alte abgespeicherte Attraktivivätsmerkmale zurückgreifen, die erst einmal eine gewisse Erregung oder Angesprochenheit im sexuellen Sinne („Attraktion“) ausgeben. Natürlich stehen da andere Gehirnfunktionen dagegen, die weitere Analysen bereitstellen. Es wäre also weniger die Entscheidung für Sex, sondern eher die Frage, ob derjenige uns anspricht.

        • „Es wäre also weniger die Entscheidung für Sex, sondern eher die Frage, ob derjenige uns anspricht.“

          Ja, und warum uns gerade der/die anspricht, das weiß kein Mensch.

          • @Adrian

            Warum dich ein großer sportlicher Mann, mit symmetrischen Gesicht und Waschbrettbauch eher anspricht als ein kleiner mit Glatze und unssymmetrischen Gesicht lässt sich schon recht gut erklären. Es ist häufig kein absolutes Rätsel.
            Im Einzelfall bleibt es natürlich schon unklar, was den Aussschlag gibt

          • @Adrian

            Warum dich ein großer sportlicher Mann, mit symmetrischen Gesicht und Waschbrettbauch eher anspricht als ein kleiner mit Glatze und unssymmetrischen Gesicht lässt sich schon recht gut erklären. Es ist häufig kein absolutes Rätsel.
            Im Einzelfall bleibt es natürlich schon unklar, was den Aussschlag gibt

        • @Christian: Ich denke bei Amygdala jetzt nicht zuerst an den allgemeinen Begriff „Großhirn“, auch wenn sie diesem anatomisch meist zugeordnet wird (diese Unterteiligungen sind auch nicht einheitlich und ein Stück weit willkürlich). Die Amygdala ist für das Reproduktionsverhalten sicher nicht völlig unbedeutend, aber nicht von primärer Bedeutung. Als Teil des limbischen Systems wird sie (glaube ich)

          Dass bestimmte Attraktivitätsmuster im Hirnstamm abgespeichert sind, würde ich mal sehr in Frage stellen. Dazu gibt es meines Wissens keine Erkenntnisse.

          Ich denke es geht eher darum, dass wir da auf bestimmte alte abgespeicherte Attraktivivätsmerkmale zurückgreifen, die erst einmal eine gewisse Erregung oder Angesprochenheit im sexuellen Sinne (“Attraktion”) ausgeben. Natürlich stehen da andere Gehirnfunktionen dagegen, die weitere Analysen bereitstellen. Es wäre also weniger die Entscheidung für Sex, sondern eher die Frage, ob derjenige uns anspricht.

          Ja, so vorsichtig formuliert würde ich damit schon grundsätzlich mitgehen..

          Blender erkennt man auch oft schon an dem Begriff „Reptiliengehirn“. Das ist halt so ein Wort das dazu dient, Laien den phylogenetischen Aufbau zu erklären.

          • @david

            „Dass bestimmte Attraktivitätsmuster im Hirnstamm abgespeichert sind, würde ich mal sehr in Frage stellen. Dazu gibt es meines Wissens keine Erkenntnisse.“

            Wo sie letztendlich abgespeichert sind ist ja auch recht egal. Solange allerdings bei einem Tier eine gewisse sexuelle Selektion einsetzt müßten sie abgespeichert sein. Natürlich können sich auch dann an anderen Orten als den früheren andere Merkmale speichern. Interessant wäre es aber schon.

            „Blender erkennt man auch oft schon an dem Begriff “Reptiliengehirn”. Das ist halt so ein Wort das dazu dient, Laien den phylogenetischen Aufbau zu erklären.“

            Als recht einfache Metapher für „alt“ „triebhaft“ und „ursprünglich“ hat es sicher seine Funktion. Sonst sagt es eher wenig aus, das ist schon richtig

        • „Als recht einfache Metapher für “alt” “triebhaft” und “ursprünglich” hat es sicher seine Funktion. Sonst sagt es eher wenig aus, das ist schon richtig“

          Ach, das ist eine Metapher? Diese Einschränkung hat mir hier bislang gefehlt. Ich hatte es für bare Münze genommen, etwas zweifelnd, aber dennoch.

          • @LoMi
            Es ist ja nicht 1-zu-1 ein Reptiliengehirn. Es sind nur gleiche Strukturen, die aber natürlich zum einen in ein großes ganzes eingegliedert sind und insofern nicht unabhängig arbeiten und zum anderen unterliegen natürlich auch diese Bereiche der Evolution und haben sich teilweise angepasst

        • @ David

          „Zu sagen, die Entscheidung für Sex entstehe ohne massive Beteiligung kortikaler Areale und höherer kognitiver Funktionen (Stichwort Bewertungsprozesse, Vorerfahrungen, kulturelle Annahmen, soziale Kognition, Selbstkonzept, Zielhierarchie) ist vollkommener Tünneff.“

          Wie könnte Game funktionieren ohne
          Mitwirkung höherer Areale?
          Selbst wenn kein normaler verbaler
          Austausch möglich ist.( Lärm, fremde
          Sprache, IQ im Bereich der Raumtemperatur)

          „Die Amygdala ist in erster Linie unser Angstzentrum, als Teil des limbischen Systems insbesondere für die Verarbeitung aversiver Reize zuständig.“

          Nun weiss ich endlich wo im Gehirn
          der Frau die Neuronen bei Anwendung
          von Dread-Game feuern. 🙂

        • Ach, das ist eine Metapher? Diese Einschränkung hat mir hier bislang gefehlt. Ich hatte es für bare Münze genommen, etwas zweifelnd, aber dennoch.

          Nein, es ist keine Metapher für „alt“, sondern durchaus ein (populäres) Synonym für den Hirnstamm, also eine anatomische Einheit, in die das Gehirn unterteilt wird.
          Der Begriff wird nur von Experten eigentlich nicht verwendet.

          So ein vages Konzept wie „Status“ lässt sich schwerlich im Hirnstamm verorten, da man es nicht auf einfache Reizkonfigurationen runterbrechen kann. Statusindikatoren sind ja viel flexibler und komplexer als zum Beispiel Muskeln, Körpergröße, Waist-to-hip-ratio o.ä.

          Wie könnte Game funktionieren ohne
          Mitwirkung höherer Areale?

          Hier sehe ich noch nicht mal den pauschalen Widerspruch. Wenn „Game“ z.B, lehrt, man(n) solle den Rücken grade machen oder mit tiefer Stimme sprechen, zielt das durchaus auf subkortikale Verarbeitungsmechanismen ab.

          Entscheidend für die sexual response ist aber halt das limbische System, weniger der Hirnstamm.

        • das Satzende oben wurde verschluckt:

          Die Amygdala ist für das Reproduktionsverhalten sicher nicht völlig unbedeutend, aber nicht von primärer Bedeutung. Als Teil des limbischen Systems wird sie (glaube ich)..wie der Thalamus auch manchmal dem Diencephalon (Zwischenhirn) zugeordnet.

          Das limbische System gehört ansonsten überwiegend schon zum Großhirn, das ja 80% des Volumens ausmacht.
          Übrigens ist der Hippocampus als zentrale Gedächtnisschaltstelle auch eine der phylogenetisch ältesten Strukturen.
          Reize werden in der Amygdala auch nicht primär verarbeitet, sondern laufen bereits vorher überwiegend durch den sensorischen Kortex, da besteht also jede Menge Einflussmöglichkeit durch biographische Erfahrungen und primäre Bewertungsprozesse, die dem „Echsengehirn“ nicht bekannt sind.

    • Soll ich mal weiblich denken?
      Die Namen werden den Hurricanes von Männern gegeben. Damit wird das Weibliche als besonders zerstörerisch diffamiert.
      Auf uns unbekannte Weise wissen die Wissenschaftler schon vorab, welche Hurricanes besonders vernichtend sein werden. Und die kriegen dann weibliche Namen.

      Was lernen wir daraus?
      Nichts.

      Was lernen Feministinnen daraus? Hurricanes sind als ein weiteres besonders perfides Instrument zur Unterdrückung von Frauen entlarvt worden.
      😀

      • @carnofis

        „Auf uns unbekannte Weise wissen die Wissenschaftler schon vorab, welche Hurricanes besonders vernichtend sein werden. Und die kriegen dann weibliche Namen.“

        Netter Versuch, aber meines Wissens nach werden die Namen immer abwechselnd vergeben 🙂

        • @ Christian

          Du nun wieder mit Deiner männlichen Logik 😦

          @ Adrian

          Die Diskussion ist unter Feministinnen noch nicht abgeschlossen. Früher waren alle Hochdruckgebiete männlich, alle Tiefs weiblich. Dann heulte die Truppe um Schwarzer auf, wegen Diskriminierung und so – und wurde sogleich in einem wilden internen Disput zurückgepfiffen, weil eine andere Fraktion dieses vielschichtigen Lagers auf gar keinen Fall den eigenen Namen mit einem langweiligen Hoch besudelt sehen wollte.

          Dann lieber eine wilde Windsbraut (war echt deren Argument)

          Eigentlich wollte ich den Beruf(ung)s-Opfern nur ne goldene Brücke bauen, dass hier noch ein großes unbeackertes Feld zu bestellen ist.

          😀

        • @ Adrian

          „Ist nicht alleine die Tatsache, dass weiblichen Namen überhaupt für Naturkatastrophen vergeben werden, Ausdruck von Sexismus?“

          Frauen als Naturkatastrophe zu bezeichnen
          ist sicher falsch.
          Mit allen Mittel zu verhindern, dass die
          meisten Männer die Natur der Frauen
          begreifen, ist eine Katastrophe.

        • „Mit allen Mittel zu verhindern, dass die meisten Männer die Natur der Frauen begreifen, ist eine Katastrophe.“

          Na ja, so schwer ist das nicht: Frauen sind biologisch dazu programmiert, ihren Reproduktionserfolg zu steigern. Und da Eier teuer sind, hat der Mann die Arschkarte gezogen.

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