Ergebnisse und Empfehlungen des Beirats Jungenpolitik

Das Bundesministerium für Senioren, Frauen und jugendliche stellt die Ergebnisse und Empfehlungen des Beirats Jungenpolitik vor.

Die gesamten Empfehlungen findet man hier.

Aus der dazugehörigen Pressemitteilung:

Der Abschlussbericht des Beirats enthält einen guten Überblick über die Wünsche und Vorstellungen junger Männer. So wollen fast alle beispielsweise gerne Väter werden. Gleichzeitig orientieren sich aber viele an hergebrachten Vorstellungen zu einem männlichen Berufsleben. Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kein Thema für junge Männer – obwohl sie gerne Zeit mit ihrer Familie verbringen möchten und männliche Bezugspersonen für Kinder wichtig finden. Auf Herausforderungen, die dadurch in Partnerschaften auf sie zukommen, sind sie nicht vorbereitet. Ihnen fehlen realistische Vorstellungen zur Vielfalt moderner Lebensformen. Jungen und junge Männer haben zudem Lust auf Teilhabe und auf gesellschaftliche Mitgestaltung – das ist eine nachdrückliche Erfahrung des Jungenbeirats. Aber sie fühlen sich aktuell nicht angesprochen, nicht einbezogen und häufig nicht respektiert. Das ist eine Aufforderung die Ansprache von Jungen und Mädchen sowie Kommunikations- und Partizipationsstrukturen zu überdenken.

In einer etwas feministischeren Sichtweise liest sich das wie folgt:

Calmbach und Debus schreiben in dem Bericht für Familienministerin Kristina Schröder (CDU), den Jungen fehle es „anzunehmenderweise teilweise an Reflexionsräumen und Austausch zu Vor- und Nachteilen verschiedener Modelle bzw. zu möglichen Problemen und Umgangsweisen mit diesen“. Einfacher gesagt: Die Männer, die schon Väter sind, und auch die Mütter und andere Bezugspersonen, drücken sich darum, die Problematik mit ihren Söhnen zu besprechen. Und die jungen Männer untereinander entziehen sich dem Thema ebenfalls – womöglich, aus Angst, als uncool oder unmännlich wahrgenommen zu werden. Die Konsequenz, die sich aus diesem Kapitel des 222 umfassenden Abschlussberichts des Beirats für Jungenpolitik ziehen lässt ist ein Plädoyer, ein Appell an Eltern, Lehrer, Betreuer: Sprecht mit den Jungs! Bringt sie zum Nachdenken! Schafft ebendiese Reflexionsräume, die ihnen fehlen. Sonst werden die Mädchen, die in 15 Jahren genau wissen werden, was sie wollen, noch immer mit ähnlich verunsicherten Männern konfrontiert sein wie die 30-Jährigen von heute.

Der verunsicherte Mann, der einfach nicht seine Rolle überdenken möchte. Das er vielleicht eine andere Rolle weit weniger möchte kommt dabei wohl nicht in den Sinn.

Dennoch ein interessanter Bericht. Hier ein paar Stellen (S.91):

In den meisten Jungengruppen entwickelten sich bereits nach kurzer Zeit Hierarchisierungen i.d.R. entlang von Alter, Lebensweltnähe, Artikulationsfähigkeit und häufig auch dem Körperbau (Muskularität, Sportlichkeit, teilweise Körpergröße). Diese drückten sich u.a. darin aus, dass den ranghöheren Jungen mehr zugehört wurde, während bei Redebeiträgen rangniedrigere Jungen häufiger unterbrochen wurden oder die zuhörenden Jungen unruhig wurden und den Sprecher nicht ansahen. In der Prekären bzw. Materialistisch-hedonistischen Lebenswelt wurden rangniedrige Jungen zudem schwulenfeindlich beschimpft. Wenn sie sich gegen Dominanzgesten ranghöherer Jungen wehrten, wurde ihnen teilweise (mehr oder weniger ernst) Gewalt angedroht. Die ranghöheren Jungen fielen teilweise dadurch auf, souverän auch Brüche mit den in anderen Kapiteln beschriebenen Männlichkeitsanforderungen zu zeigen, also beispielsweise von Selbstzweifeln oder Verliebtheit zu berichten. In manchen Jungengruppen bildete sich zusätzlich zu einer klar hierarchisierten Jungengruppe eine „Insel“ einzelner Jungen mit Merkmalen ranghöherer Jungen (v.a. Alter und Artikulationsfähigkeit), die jenseits der Hierarchie standen und Sonderpositionen einnahmen.

Also Hierarchien, Rangausbildung und intrasexuelle Konkurrenz. Dazu passend konnten sich die rankhöheren Jungen auch mehr Brüche erlauben.

Bei den Mädchen sah es so aus (auch S. 91)

In den Mädchengruppen entwickelten sich teilweise Hierarchisierungen, die aber subtiler abliefen und von außen schwieriger erkennbar waren. Abgesehen von den Mädchen der Prekären bzw. Materialistisch-hedonistischen Lebenswelt, bei denen ein sehr hohes UnruheLevel herrschte, hörten sich die Mädchen aller anderen Gruppen gegenseitig aufmerksam zu und unterbrachen sich nur selten. Allerdings bildeten sich entlang der Frage des Paarstatus und des Alters insbesondere in der Diskussion zu Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern Ungleichheiten heraus, da ältere Mädchen mit Partner sich mehr Raum nahmen als jüngere Mädchen ohne Partner. Hierarchisierungen zeigten sich v.a. auch, wenn selbst organisiert Gruppen gebildet werden sollten, in Pausengesprächen und Gesprächen bei der Collagenerstellung sowie in der Quantität und Intensität, in der sich bestimmte Mädchen aufeinander bezogen. Hier fanden subtile Ausgrenzungen statt, indem manche Mädchen, obwohl sie sich in den meisten Fällen gerade erst kennengelernt hatten, Freundinnenschaft performten, eine solche Aufmerksamkeit gegenüber anderen Mädchen aber nicht zeigten. Teilweise bemühten sich mehrere Mädchen um die Aufmerksamkeit desselben (i.d.R. älteren, sehr artikulationsfähigen und schlanken) Mädchens, was ein Machtungleichgewicht mit sich brachte. In vielen Gruppen gab es eher mehrere unterschiedliche und teils widersprüchliche Stränge der Hierarchisierung. Ein eindeutiges Oben und Unten wie in den meisten Jungengruppen war kaum zu beobachten. Die Strategie, über die Performance von Freundinnenschaft Hierarchien herzustellen, steht im Kontext dazu, dass sich die Mädchen insgesamt stärker aufeinander bezogen als die meisten Jungen. Mehrfach wurden nach Beendigung der Fokusgruppen-Diskussion von einigen oder allen Mädchen Telefonnummern und Facebook-Namen ausgetauscht

Also auch wie zu erwarten keine klaren Hierarchien, sondern eher versteckte. Dafür subtilere Ausgrenzungen.

Zu der Ausbildung von Selbstbewußtsein (S. 92)

Die Mädchen speisen ihr Selbstbewusstsein vor allem aus fürsorglichen und sozialen Kompetenzen. „Hard Skills“ und andere, weniger von der sozialen Umwelt abhängige Fähigkeiten bzw. Eigenschaften spielen nur lebensweltspezifisch und dann vor allem ergänzend eine bedeutsame Rolle (Expeditive, Experimentalistische Hedonistinnen, Materialistische Hedonistinnen).

Jungen nennen vor allem körperliche Leistungsfähigkeit und Sportlichkeit als Ressourcen, die sie an sich mögen und aus denen sie entsprechend Selbstbewusstsein schöpfen. Das trifft vor allem auf die Konservativ-bürgerlichen und die Materialistisch-hedonistischen Jungen zu.

Auch recht klassisch. Frauen wollen für fürsorgliche und soziale Kompetenz wahrgenommen werden, Männer für körperlichen Wettbewerb. Dann folgt klassisches „Doing Gender“:

Diese geschlechterstereotypen Aspekte werden von Jugendlichen in der Regel jedoch um neutrale oder geschlechteruntypische Eigenschaften ergänzt. Vor allem bei den Jungen der Konservativ-bürgerlichen Lebenswelt gelten fürsorgliche Kompetenzen als (wichtige) Quelle von Selbstbewusstsein. Hier zeigt sich ein offensichtlicher Bruch mit geschlechterstereotypen Vorstellungen, der vor dem Hintergrund der lebenswelttypischen Familien- und Partnerschaftsorientierung jedoch plausibel ist. I Soziale Kompetenzen gelten Jungen auch in anderen Lebenswelten als Quelle von Selbstbewusstsein, es zeigt sich jedoch kein so offensichtlicher Bruch mit geschlechtertraditionellen Vorstellungen. Sozialökologische Jungen nennen beispielsweise Offenheit, Lust an Austausch und Kritikfähigkeit als Eigenschaften, die ihr Selbstbewusstsein auszeichnen. In anderen bildungsnahen Lebenswelten werden auch Offenheit, Freundlichkeit und Toleranz als wichtige Facetten des eigenen Selbstbewusstseins genannt.

Männer, die sich um Leute sorgen oder kümmern? Wer hätte je davon gehört? Als ob Männer sich jemals um Leute, seien es Freunde oder Verwandte kümmern würden.  Nicht, dass Männer Freundschaften hätten oder Väter sind und in Beziehungen ihren Partner unterstützen. Warum sollte man man so etwas männertypisch finden? In der Tat ein Ausbruch aus der Männerrolle.

Auch den Satz finde ich interessant:

Im Vergleich der unterschiedlichen Ungleichheitsverhältnisse fällt auf, dass sozioökonomische Ungleichheiten fast gar nicht von Mädchen oder Jungen aus sozial benachteiligten Verhältnissen thematisiert werden und auch Mädchen nur eingeschränkt ihre eigene Betroffenheit von Sexismen in den Raum stellen

Also anscheinend kein Aufschrei bei der Jugend.

Zu sonstigen Diskriminierungen:

In fast allen Lebenswelten

  • haben Mädchen eine breiter gefächerte Ungleichheitswahrnehmung als Jungen. Im Fokus stehen dabei soziale Interaktionen (insbesondere interpersonale Diskriminierungen) und Vorurteile. Sie zeigen sich zudem deutlich empathischer mit Ungleichheitsbetroffenen als Jungen. Mädchen berichten in allen Lebenswelten häufiger als Jungen von Mobbingerfahrungen sowie davon, Opfer von Gewalt geworden zu sein. Vor allem abwertende oder gar bedrohliche „Anmachen“ haben fast alle Mädchen schon einmal erlebt. Dabei ist zu vermuten, dass auch Jungen Gewalt widerfahren ist, sie davon aber aufgrund der mit Männlichkeit verbundenen Souveränitätsanforderung nicht berichten;
  • fokussieren Jungen in ihrer Ungleichheitswahrnehmung stärker eigene Benachteiligungen und Diskriminierungserfahrungen, aber auch auf die Gesellschaft bezogene, wie Chancenungleichheit am Arbeitsmarkt und ökonomische Ungleichheiten (Kapitalismuskritik, Gender Pay Gap). Viele Jungen mit Rassismuserfahrungen zeigen sich dabei auffällig sensibler bezüglich anderer Diskriminierungs-Verhältnisse wie beispielsweise Sexismus als mehrheitsdeutsche Jungen derselben Lebenswelt. Fast alle Jungen vermeiden es, so weit möglich, in ihrer Thematisierung eigener Ungleichheitserfahrungen als Opfer zu erscheinen.

Jungen nehmen also insoweit durchaus eigene Ungleichserfahrungen wahr und auch eigene Benachteiligungen. Sie wollen aber keine Opfer sein.

Zu den Erfahrungen in der Schule:

Jungen aus den bildungsnäheren Lebenswelten (vor allem Konservativ-Bürgerliche, Sozial- ökologische und Adaptiv-Pragmatische) gehen von höheren Leistungserwartungen seitens der Lehrkräfte an Jungen als an Mädchen aus. Sie haben den Eindruck, dass Mädchen für gleiche Leistungen besser bewertet werden.

Materialistische Hedonisten bzw. Jungen aus der Prekären Lebenswelt sind der Meinung, für dieselben Unterrichtsstörungen härter bestraft zu werden als Mädchen. Auch die Mädchen gehen davon aus, dass sie in dieser Hinsicht in der Schule bevorzugt werden. Ungleichheiten oder Ungerechtigkeiten, die an Leistungserwartungen, Notenvergaben oder an fachlich gebundene Aspekte geknüpft sind, tauchen weder bei den Jungen noch den Mädchen dieser Lebenswelten auf. 32 Vgl. dazu die Debatte um Racial Profiling.

Mädchen sehen sich vor allem in den MINT-Fächern und im Sportunterricht benachteiligt. In den MINT-Fächern fühlen sich in erster Linie die formal höher gebildeten und lebensweltlich modern geprägten Mädchen ungerecht benotet, nicht ausreichend gefördert, aber auch durch abfällige Bemerkungen von Lehrkräften bloßgestellt. Hinzu kommen Diskriminierungs-Erfahrungen, die vor allem Mädchen formal niedriger gebildeter, aber in etwas geringerem Maß auch Mädchen privilegierterer Lebenswelten in der Schule in Form abwertender frauenfeindlicher Sprüche und sexualisierter Übergriffe durch ihre Mitschü- ler erfahren. Diese Erlebnisse machen Schule für viele Mädchen zu einem unangenehmen Ort.

Das waren jetzt nur ein paar rausgegriffene Stellen. Eine größere Besprechung findet sich auch bei Sciencefiles. Interessant ist, dass in einer Stellungnahme des Beirats Jungenpolitik auch viel über Mädchen geredet wird und ein Vergleich angestellt wird. Im Gegensatz zu den Untersuchungen über Gewalt gegen Frauen. Man erkennt schon die Ausrichtung der Studie, die aus meiner Sicht schon eher den klassischen sozialwissenschaftlichen-feministischen Theorien zugeneigt zu sein scheint. Es verwundert insofern nicht, dass sich Connell im Literaturverzeichnis findet.

184 Gedanken zu “Ergebnisse und Empfehlungen des Beirats Jungenpolitik

  1. „Gender Pay Gap“ Die tun einfach so als sei das Tatsache. Lügen also dreist.

    „Sonst werden die Mädchen, die in 15 Jahren genau wissen werden, was sie wollen, noch immer mit ähnlich verunsicherten Männern konfrontiert sein wie die 30-Jährigen von heute.“

    Daran und auch weiter im Text kann man schon sehen um was es wirklich geht. Mädchen, Mädchen und später (in 15 Jahren) um Frauen, Frauen.
    Frauen wissen genau was sie wollen, haben keine Unsicherheiten, in 15 Jahren? Zukünftige Powerfrauen.

    Die sind dann „konfrontiert“ mit „verunsicherten“ Männern sind. Sowas schreiben die ernsthaft in einen Jungenbericht?

    Ein „wie erziehen wir unsere Neuen Gendertrottel“ Bericht. Ein Papier von Femis zu dem Thema“Ich, ich, wir Frauen,wirFrauen“.

    Rosenbrock, Kemper,… übernehmen Sie.

  2. „Man erkennt schon die Ausrichtung der Studie, die aus meiner Sicht schon eher den klassischen sozialwissenschaftlichen-feministischen Theorien zugeneigt zu sein scheint“

    Man kann das eigentlich sofort am Schreibstil bzw. der Wortwahl erkennen…

  3. Ich habe mir die erwachsenen Mitglieder des Beirats einmal näher angesehen. Generelle Erkenntnis: alles alte Bekannte des Ministeriums für alles außer Männer und teilweise aktive männliche Mitglieder unserer Feministischen Infrastruktur. Bei der Zusammensetzung sind die wesentlichen Ergebnisse schon vorher absehbar.

    Vorsitzender: Prof. Dr. Michael Meuser
    http://www.fk12.tu-dortmund.de/cms/ISO/de/home/personen/iso/Meuser_Michael.html
    Autor u.a von:
    Gender Mainstreaming. Konzepte, Handlungsfelder, Instrumente, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2004 (Hg. mit Claudia Neusüß).
    Forschungsschwerpunkte u.a.:
    – Methoden qualitativer Sozialforschung [das ist das, was empirische Sozialforschung für weitgehenden Humburg (Kaffeesatzlesen) hält]

    Marc Calmbach, Dipl.-Wirt.-Ing.,
    Arbeitsschwerpunkte sind: Jugend, Migration, Gender, Charity, Engagement und (politische) Bildung
    http://www.sinus-institut.de/no_cache/unternehmen/biografien/single/1/vita/marc-calmbach-dipl-wirt-ing.html?tx_mpteammember_pi1%5B0%5D=1&tx_mpteammember_pi1%5B1%5D=1

    Winfried Kösters
    http://www.winfried-koesters.de/index.php/themengebiete/kinder-jugend-a-familie

    Marc Melcher, zertifizierter Genderpädagoge,
    langjährig in offziellen / ministeriellen Jungenfördermaßmahmen involviert
    http://www.sinus-akademie.de/team/referentinnen-und-referenten/marc-melcher.html

    Sylka Scholz
    Fachschule für Klubleiter (!) Meißen-Siebeneichen (Sachsen)
    http://www.klubleiter-siebeneichen.de/
    http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/is/mikro/mitarbeiter/Scholz/index
    Autor u.a von:
    Männlichkeit erzählen. Lebensgeschichtliche Identitätskonstruktionen ostdeutscher Männer“, Münster: Westfälisches Dampfboot, 2004

    Prof. Dr. Ahmet Toprak
    http://www.fh-dortmund.de/toprak/index.php
    Arbeitsthemen insb. Gewaltphänomene bei männlichen, muslimischen Jugendlichen

    Die 6 jugendlichen Mitglieder wurden von den Profis offensichtlich gut bebauchpinselt und schrieben einen braven Endbericht.

  4. „So wollen fast alle beispielsweise gerne Väter werden.“

    Na, das ist doch mal eine gute Nachricht. Eine brauchbare Analyse würde jetzt die Gründe herausarbeiten, warum so viele diesen Wunsch nicht in die Tat umsetzen.

    „Gleichzeitig orientieren sich aber viele an hergebrachten Vorstellungen zu einem männlichen Berufsleben.“

    Woran sollen sie sich sinst orientieren? Ein Mann, der keinen Beruf ergreift, kann sich gleich aufhängen. Worauf sollen Männer denn ihre Alternative aufbauen? Dass sie von ihren Partnerinnen mitversorgt werden?

    „Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kein Thema für junge Männer – obwohl sie gerne Zeit mit ihrer Familie verbringen möchten und männliche Bezugspersonen für Kinder wichtig finden.“

    Natürlich ist Vereinbarkeit von Familie und Beruf Thema. Aber wie soll diese Vereinbarkeit für Männer realistisch funktionieren?

    „Auf Herausforderungen, die dadurch in Partnerschaften auf sie zukommen, sind sie nicht vorbereitet.“

    Wie sollten sie auch? Es reden ja auch alle immer nur über Frauen. Frauen hier, Frauen da. Beziehungsratgeber sind in dieser Hinsicht ein Witz, weil Männer das eh als Halbaffen dargestellt werden, die sich Frau erziehen muss. Und Frauen sind Männern in Beziehungsfragen eh keine Hilfe, weil sie eben jene Beziehungsratgeber gelesen haben.

    „Ihnen fehlen realistische Vorstellungen zur Vielfalt moderner Lebensformen.“

    Jetzt mal ehrlich. Was interessiert mich denn die „Vielfalt moderner Lebensformen“? Und was soll das überhaupt bedeuten? Männer können es sich nicht leisten zu träumen, schon gar nicht in einer Partnerschaft. Da sind sie nämlich sowohl Rettungsanker als auch Fußabtreter. Und mehr eigentlich nicht.

    „Jungen und junge Männer haben zudem Lust auf Teilhabe und auf gesellschaftliche Mitgestaltung – das ist eine nachdrückliche Erfahrung des Jungenbeirats. Aber sie fühlen sich aktuell nicht angesprochen, nicht einbezogen und häufig nicht respektiert.“

    Woran kann das wohl liegen?

    „Das ist eine Aufforderung die Ansprache von Jungen und Mädchen sowie Kommunikations- und Partizipationsstrukturen zu überdenken.“

    „Und Mädchen“ Wieso schon wieder Mädchen? Kann man die nicht einmal vergessen? Müssen die sich überall einmischen? Es geht hier doch um Jungen und Männer, oder? Oder sollen Jungen und Männer hier nur wieder bestärkt werden, ihr Leben an den Vorstellungen und Wünschen von Mädchen und Frauen auszurichten?

    • @Adrian „Eine brauchbare Analyse würde jetzt die Gründe herausarbeiten, warum so viele diesen Wunsch nicht in die Tat umsetzen.“

      Du hast gut erkannt, daß dieses Werk nicht brauchbar ist, s. meinen folgenden langen Kommentar zur absurd kleinen Stichprobe und den methodischen Mängeln. Das ganze ist handwerklicher Schrott und dient nur dazu, beim Meinungsgegner Arbeitszeit zu vernichten und die ideologisch vorgegebene politische Agenda pseudowissenschaftlich zu unterstützen.

    • *Na, das ist doch mal eine gute Nachricht. Eine brauchbare Analyse würde jetzt die Gründe herausarbeiten, warum so viele diesen Wunsch nicht in die Tat umsetzen.*

      Befristete Arbeitsverträge, Praktika, generell prekäre Arbeitsverhältnisse.
      Wer nicht mal nen Neuwagen finanzieren kann bindet sich kein Kind ans Bein. Das gilt für beide Geschlechter, warum meinst du liegen meine Nichten 9 Jahre auseinander?

      • *Befristete Arbeitsverträge, Praktika, generell prekäre Arbeitsverhältnisse.*

        Die hätten es wie ich machen sollen.

        Keine nutzlose Ausbildung, dann klappt das auch mit dem Geld verdienen, vorausgesetzt man kann was und bemüht sich.

        Fürs Kinderkriegen braucht die Frau eh kaum Ausbildung, schau da hin wo es Kinder gibt.

        Für viele und vor allem für Frauen ist doch die ganze Bildung nur Ausrede dafür dass sie eigentlich nichts können oder keiner sie als Hausfrau/Mutter einer Familie will weil zu teuer.

        Es wäre natürlich zu viel Selbstkritik das zuzugeben, eine lebensbedrohliche Selbsterkenntnis, Selbstkritik ist bei Frauen ja eh nicht angemessen, dem überlegenen aber dafür unterdrückten Geschlecht.

        • @ML

          „Während die, welche nix gelernt haben und keine Bildung genossen haben davon überzeugt sind, alles zu können und zu wissen.“

          Wohl wahr. Ein Finger zeigt auf die Anderen, vier auf …..

          Warum studieren Frauen denn so gerne GIRLandenfächer, wo eigentlich kein Bedarf besteht?

        • @ML

          *Während die, welche nix gelernt haben…*

          Wieso sind sich die die etwas „gelernt“ haben nur immer so sicher dass die anderen „nix“ gelernt haben?

          Irgendwo fing es ja mal an, dieses Henne/Ei Problem.
          Und ich kann dir sagen wo es anfing: Bei Männern.

          Die haben einfach so was gelernt, wegen ihrer Hyperaktivität und Unverschämtheit (Ritalin hat damals wohl auch gefehlt) öfter auch mal ohne Lehrer und dann haben die patriarchal und arrogant einfach so einen auf Wissenschaft, Kultur und Bildung gemacht.

          Und dann kamen unsere Frauen, die besten der Welt, weil sie für Familie und Kinder zu teuer geworden sind und nun sind wir endlich angekommen in unserer „bestgebildeten“ Frauengeneration aller Zeiten, die ganz toll was „gelernt“ hat, bloß das Entscheidende nicht: Zu bestehen.

          Mit besten Absichten, doch es stirbt einfach so aus.
          Eine Unverschämtheit von dieser Evolution.

  5. Meine erste Frage bei derartige Studien ist inzwischen IMMER nach der Grundgesamtheit der Personen, die befragt wurden, denn damit steht und fällt die Aussagekraft einer Studie. Bei allen halbwegs seriösen Studien steht da deswegen schon irgendwo am Anfang eines Textes, gut erkennbar.

    Hier natürlich nicht, teilweise bleibt es im dunkeln. Die 6 jugendlichen Mitglieder des Beirats wurden angeblich alle vor Ort besucht: einzeln? 1 Jugendlicher im Verhör von 6 Profis?

    Die meisten anderen pauschalen Aussagen über „die Jungen“ scheinen Befunde „der den Beirat Jungenpolitik begleitenden Fokusgruppenuntersuchung des Sinus-Instituts“ zu sein. Hier erfährt man gut versteckt auf S. 61:

    „4.2.1 Stichprobenziehung auf Basis des Sinus-Lebensweltenmodells

    Im Zeitraum von Ende August 2011 bis Ende März 2012 wurden zwölf Fokusgruppen mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren durchgeführt: 6 mit Jungen und 6 mit Mädchen (jeweils mit 6-8 Teilnehmern bzw. Teilnehmerinnen). Durchführungsorte waren: Berlin, Köln, Leipzig, Aachen, Hamburg, Heidelberg, Esslingen.“

    Bei 7 Teilnehmern pro Gruppe also 42 Jungen und 42 Mädchen, die jeweils ca. 2 Mio. Jungen bzw. Mädchen in ganz Deutschland repräsentieren!!!
    Ob die Teilnehmer zufällig bestimmt wurden oder handverlesen sind, bleibt offen.

    Aus dieser „Masse“ werden nicht weniger als 7 Kategorien von Jugendlichen gebildet, z.B. materialistische Hedonisten, die sich teilweise überschneiden und mehr oder weniger modern und gebildet sind. Macht durchschnittlich 6 Personen pro Kategorie, u.U. sind einige Kategorien sogar durch noch weniger Personen repräsentiert.

    Dies hindert die Autoren keineswegs daran, umfangreiche Theorien über die Gemütslage der Mitglieder dieser Kategorien zu präsentieren, z.B. auf S. 202 Abb. 15: Angedachte geschlechtsspezifische Arbeitsteilung pro Kategorie, und weitgehende gesellschaftliche Umbauten zu projektieren (noch mehr gender mainstreaming und Gehirnwäsche als bisher).

    (Auf die Gefahr hin, hier im Blog Eulen nach Athen zu bringen: Man nennt das qualitative Sozialforschung, die empirischen Sozialforscher, die nur mit großen, repräsentativen Stichproben arbeiten, halten das hinter vorgehaltener Hand für Humbug bzw. Kaffeesatzlesen, weil die Ergebnisse mehr von den Vorurteilen des Forschers als von dem erforschten Subjekt abhängen. Deshalb ist auch in den Gender studies qualitative Sozialforschung der Normalfall.)

    Die Haupterkenntnis ist eigentlich, daß man diese gekaufte Studie nicht zu lesen braucht. Die untersuchte Stichprobe ist nicht einmal ansatzweise repräsentativ, die Untersuchungsmethoden sind nicht klar genug offengelegt, die Reichweite der vorgeschlagenen politischen Konsequenzen steht in einem absurden Mißverhältnis zur lächerlich schmalen empirischen Basis.

    Das ganze ist ein schlecht getarntes politisches Pamphlet, das die herrschende ministerielle Ideologie bestätigen und gegen männerrechtliche Kritik immunisieren soll.

  6. @ Adrian

    *Oder sollen Jungen und Männer hier nur wieder bestärkt werden, ihr Leben an den Vorstellungen und Wünschen von Mädchen und Frauen auszurichten?*

    Genau das.

    Es geht um die Hinrichtung von Jungen nicht einmal auf weibliche Ansprüche, sondern auf feministische Ansprüche.

    Nie vergessen: Die Selbstverwirklichung der Frau ist diesen Ideolog.I.nnen Zweck, die des Mannes nur insoweit zulässig, als sie dem Zweck dient bzw. nicht behindert.

    Eine gleiches Recht auf Selbstverwirklichung OHNE Rücksicht auf weibliche-feministische Ansprüche wie sie es Mädchen/Frauen zugestehen, gestehen sie Jungen/Männern nicht zu.

    Jungs sind nicht verunsichert.

    Sie wollen nur nicht so leben, wie es ihre feministisch-femininen Präzeptoren für sie vorsehen.

    Deshalb müssen sie umerzogen, indoktriniert, „zum Nachdenken“ gebracht werden.

    Sie müssen entfremdet werden, um sich der intendierten weiblichen Suprematie klaglos und anspruchslos unterzuordnen.

    Das ist die „Freiheit“, die Geschlechtersozialist.I.nnen Jungen/Männern verheißen: die widerspruchslose, anspruchslose Unterstellung unter die feminin-feministische Richtlinienkompetenz.

    Dass Jungen die das tun, unattraktiv werden für die meisten Mädchen, genau das verstehen die Genderistas nicht, können sie nicht verstehen, weil sie alles für Soziologie halten und vom Säugetiermensch keine Ahnung haben, nichts wissen wollen von männlichen und weiblichen Instinktdispositionen, von unserem Erbe aus jahrmillionenlanger Entwicklungsgeschichte.

  7. „Natürlich ist Vereinbarkeit von Familie und Beruf Thema. Aber wie soll diese Vereinbarkeit für Männer realistisch funktionieren? “

    Indem Frauen etwas mehr und Männer etwas weniger arbeiten zeitlich gesehen.
    Das entlastet den Mann finanziell und generiert mehr Zeit für Beschäftigung mit Kindern.

    Mein Vater hatte nur am Wochenende Zeit sonst kam er immer sehr spät nach Hause und war auch viel im Ausland. Ich fand das zu wenig.

    • @TH

      „Das entlastet den Mann finanziell…“

      Wie das? Weniger Geld entlastet finanziell, is ja doll! Das prüfe ich doch mal. Und was ist nach der fast schon unvermeidlichen Scheidung? Dann hat er nix von seinen Kindern und obendrein noch seine Karriere versaut. Das entlastet natürlich, denn ER muss sich dann keinen Kopf mehr machen, wohin mit dem vielen Geld.

    • *Indem Frauen etwas mehr und Männer etwas weniger arbeiten zeitlich gesehen.
      Das entlastet den Mann finanziell und generiert mehr Zeit für Beschäftigung mit Kindern. *

      Meine Rede.

      Frauen werden wieder zu Familienernährerinnen in dem die mal richtig was echtes kochen statt teures Industriefutter aufzuwärmen oder Bofrost aufzutauen.
      Frauen nehmen dem Mann Hausarbeiten ab und bringen dem Mann die Bierflasche und die Pantoffeln an den Fernsehsessel.

      Dann hat der Mann mehr Zeit sich mit den Kindern zu beschäftigen während Mutti das Klo putzt und den Garten umgräbt.

      *Mein Vater hatte nur am Wochenende Zeit sonst kam er immer sehr spät nach Hause und war auch viel im Ausland. Ich fand das zu wenig.*

      Wie fand er es denn?

      Viele Männer die nicht so privilegiert sind und Geschäftsreisen machen können oder so gefragt sind dass sie Überstunden machen dürfen müssen sich in Männerhäuser (Kneipen) flüchten.

    • „Indem Frauen etwas mehr und Männer etwas weniger arbeiten zeitlich gesehen.
      Das entlastet den Mann finanziell und generiert mehr Zeit für Beschäftigung mit Kindern. “
      Hast Du Deinen Vorschlag mal gecheckt?
      Im allgemeinen haben in solchen Fällen Familien ein geringeres Gesamteinkommen als wenn einer Vollzeit und ein anderer Teilzeit arbeitet, weil Teilzeitkräfte schlechter pro Stunde bezahlt werden als Vollzeitkräfte.
      Dem Gender-Datenreport entnimmt man, daß dies bei Männern besonders gravierend ist, denn dort verdienen Männer auf Teilzeitstellem im Durchschnitt 23 % weniger als Frauen auf gleichen Teilzeitstellen.
      Außerdem wächst in solchen Konstellationen
      der Koordinierungsaufwand.

      Dies sind zwar alles keine grundsätzlichen Hinderungsgründe, wenn das Paar das so will. Andererseits überlegt man es sich bei 2 Kindern schon ob man auf 100 Euro Familieneinkommen im Monat verzichten kann, gar nicht zu reden von den Rentenabschlägen.

      Da ja auch die Chancen für eine Scheidung hoch sind, kann es dem Mann dann passieren, daß er ohne Kinder, ohne Familie und am Ende auch ohne Karriere dasteht, denn aus Teilzeit, kommt man schlecht auf Vollzeit und einen „Karrierepfad“ zurück.

      Warum werden solche Vorschläge wie die von Teilzeitheldin nicht einmal auf Realitätsnähe überprüft? Vielleicht weil das Überprüfen an der Realität die Filterblase platzen läßt?
      Warum gibt es denn keine Antwort auf solche Fragen,w enn man den VOrschlagenden mit solchen Tatsachen konfrontiert? Weil sich diese gern der Verantwortung für ihre der Realität entrückten Vorschläge enziehen?

    • @ Teilzeitheldin

      *Indem Frauen etwas mehr und Männer etwas weniger arbeiten zeitlich gesehen.
      Das entlastet den Mann finanziell und generiert mehr Zeit für Beschäftigung mit Kindern.*

      Das zu deklamieren ist einfach.

      Schwierig ist es jedoch, Männer und Frauen zu finden, die das auch WIRKLICH WOLLEN, nicht nur geschwätzmäßig – und auch können.

      Dann müssen sie sich nur noch ineinder verlieben und Männer sich damit anfreunden, dass das Familienrecht sie in seiner Ausgestaltung/Anwendung der kinderbesitzenden Frau unterwirft.

      Dann steht erfolgreicher Reproduktion nichts mehr im Wege.

      Ich halte da ja Aussterben für wahrscheinlicher.

      Zumal die Zahlen danach sind.

      Seit 40 Jahren.

  8. Jungen vermeiden es, als Opfer dargestellt zu werden:
    Gibt es in einer Schulklasse einen Drangsalierer und sein Opfer, so wird der Drangsalierer von den Klassenkameraden in der Beliebtheitsskala recht niedrig eingeordnet. So weit, so gut.
    Das Problem aber: Das Opfer wird unterhalb des Drangsalierers eingeordnet.
    Da wird es klar, warum Männer die Opferrolle möchglichst meiden. In der Gesellschaft würden sie als Jammerlappen diffamiert, sobald sie sich beschweren.

  9. Bei so einem Staatsministerium für Familien und Kinder bin ich heilfroh in diesem Land keine Kinder gezeugt zu haben.

    Dass ich zu schlecht für unsere besten Frauen der Welt bin ist zwar sehr bitter für mich, nun muss ich mich mit ausländischen Frauen 2. Wahl abgeben, aber auch wieder Glück im Unglück und meinem potentiellen Nachwuchs erspart es ein Schicksal als Ritalin-Junkie, Prügelknabe, Sklave, Esel und Sündenbock.

    Ihr fragt euch warum der Deutsche, vor allem der ohne Migrationshintergrund, kaum noch Kinder hat?

    Das BMFSJ hat die Antwort, jedoch ist es nicht die Vorgeschobene mit zu wenig Kinderkrippen und mangelnder Vereinbarkeit von Kind und Karriere.

    Da ich selbst als Kind schon die Änfänge dieser Entwicklung spürte, darauf sensibilisiert wurde, deren unheilvolle Wirkung erahnte, plagen mich da sich dies immer weiter auszuweiten scheint auch immer öfter Fluchtphantasien.

    Ich denke mal das BMFSJ hat hier immer leichteres Spiel weil die Kinder immer mehr zu deren Verfügungsmasse werden, die Mütter immer alleinerziehender, immer überforderter, immer selbstverwirklichter, Familien immer moderner und nur noch ein Wort sind und Väter entweder eine Witzfigur oder entsorgt sind.

    Nein Danke, ihr sollt den neuen Deutschen bekommen.

    Etwas dümmer, denn es waren eher die Dümmeren die migrierten, dafür aber lebensfroher, viriler, fruchtbarer und gläubiger. Konkred.

    Allahu akbar.

  10. Auf Herausforderungen, die dadurch in Partnerschaften auf sie zukommen, sind sie nicht vorbereitet. Ihnen fehlen realistische Vorstellungen zur Vielfalt moderner Lebensformen

    Blablabla. Haben die vorgefertigte Textbausteine? Immer der gleiche Brunz. Jungen/Männer sind verunsichert, mit dem sich wandelnden Geschlechterverhältnis überfordert, hängen noch an althergebrachten Rollenvorstellungen, sind nicht flexibel genug, um die Vielfalt neuer, moderner Lebensformen und die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen …. blablabla.

    Muss ich diesen Schrott wirklich lesen? Apolitische Verdummungspropaganda, tausendmal gehört. Nicht gesellschaftspolitische Umstände sind es, die Jungen Probleme bereiten, nein, er muss bloss angemessen erzogen und auf die ihm zugedachte Rolle konditioniert werden.
    In diesem Duktus gehaltene „Studien“ kann man getrost in die Tonne treten und sich die Mühe sparen, den ganzen Schmarrn zu lesen.

    • @ Peter

      *Apolitische Verdummungspropaganda, tausendmal gehört. *

      Verdummungspropaganda ja, apolitisch nein.

      Sehr politisch sogar, geschlechtersozialistisch politisch und in diesem Sinne dann aus dem Blickwinkel konsumkapitalistischer/finanzkapitalistischer Eliten entpolitisierend, weil ihre Interessen fördernd oder zumindest ihren Interessen nicht im Wege stehend.

      Deshalb wird Feminismus ja auch aus dieser Richtung gefördert (siehe etwa New York Times, seit Jahren eigentlich Konkurs, da unter massivem Leserschwund leidend, aber mit Millionenaufwand als Taktgeber der US-amerikanischen und damit westlichen Müllstrommedien über Wasser gehalten).

      Warum wohl?

      Aus Mildtätigkeit?

      • Verdummungspropaganda ja, apolitisch nein.

        Die Vorstellungen der Gender Mainstreamer folgen einer politischen Agenda, da bin ich ganz Deiner Meinung. Der Junge aber wird als apolitisches passives Objekt behandelt, d.h er soll sich nicht als politisches Subjekt begreifen, sondern als zu behandelndes defizitäres Objekt.
        Seine Probleme werden als defizitäre Persönlichkeitsentwicklung dargestellt, die es zu therapieren gilt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Forscher ihre Resultate schon wussten, bevor sie die Studie in Angriff nahmen.

  11. *Der verunsicherte Mann, der einfach nicht seine Rolle überdenken möchte. Das er vielleicht eine andere Rolle weit weniger möchte kommt dabei wohl nicht in den Sinn.*

    Ich les da eher raus, dass Jungen und junge Männer wenig Möglichkeiten haben, ihre Vorstellungen vom Leben zu besprechen, also zu reflektieren, was will ich eigentlich, wie will ich leben, arbeiten, lieben.
    Mit Geschlechter (!) rollen hat das bedingt was zu tun, eher mit Rollen generell, also unabhängig vom Geschlecht. Lies dich mal in das soziologische Rollenverständnis ein.

    Und Reflektionsräume sind insofern sinnvoll und notwendig, gerade weil wir in einer Welt leben, die mehr Freiheit, was Lebenskonzepte angeht, bietet als jemals zuvor.

    *Im Vergleich der unterschiedlichen Ungleichheitsverhältnisse fällt auf, dass sozioökonomische Ungleichheiten fast gar nicht von Mädchen oder Jungen aus sozial benachteiligten Verhältnissen thematisiert werden und auch Mädchen nur eingeschränkt ihre eigene Betroffenheit von Sexismen in den Raum stellen*

    Das macht die nun schon jahrelang andauernde Erziehung zur Dankbarkeit, wie in Sei dankbar dass du überhaupt arbeiten darfst. Immerhin haben wir umzich Fantastilliarden Arbeitslose (sowie Fachkräftemangel, lustigerweise), Urlaub? Weihnachtsgeld? Unbefristeter Vertrag? Wo sind wir denn hier, bei Wünsch-dir-was? Hau mal lieber ein paar Überstunden drauf, am besten unbezahlt, dann wird vielleicht auch dein Vertrag verlängert!
    Und wenn du zuwenig Geld hast kannst du immer noch aufstocken lassen.

    *Interessant ist, dass in einer Stellungnahme des Beirats Jungenpolitik auch viel über Mädchen geredet wird und ein Vergleich angestellt wird.*

    Äh ja? Warum auch nicht? So wird es ja in den entsprechenden Mädchenstudien auch gehandhabt.

    • @MS

      „Ich les da eher raus, dass Jungen und junge Männer wenig Möglichkeiten haben, ihre Vorstellungen vom Leben zu besprechen,..“

      Das würde ich mit diesen Genterfritzen auch nicht machen. Wenn die so fragen wie Du deherredest, „Reflektionsräume“, „Geschlechter (!) rollen“, so mein Kleiner dann „reflektieren“ wir mal Deine „Sexismen“, …..

      Die sollen froh sein, daß die Bengels nicht schreiend aus dem Verhörraum gelaufen sind.
      Die Jungens haben aber sicher, wenn auch unbewust, gemerkt mit WEM sie es zu tun haben. Ich denke die halten ab da die ganze Bundesregierung für wahnsinnig. Denn wer solche Leute schickt……

    • @ Maren

      *Und Reflektionsräume sind insofern sinnvoll und notwendig, gerade weil wir in einer Welt leben, die mehr Freiheit, was Lebenskonzepte angeht, bietet als jemals zuvor.*

      Das wäre dann sinnvoll, wenn man dort die Jungs im Wesentlichen zu sich selbst kommen ließe.

      Gerade das ist ja nicht erlaubt.

      Sie könnten ja Lebenskonzepte präferieren, die ganz und gar nicht dem entsprechen, was Ideolgogen ihnen „nahelegen“ wollen.

      Sie sollen nur die Freiheit haben, Feminist.I.nnen zu werden.

      Sonst sind sie „verunsichert“.

      Übrigens, eine Umfrage unter Jugendlichen – repräsentatives Sample! – legt nahe, dass auch die Mädchen, die, die später einmal mit diesen Jungs leben müssen/wollen/sollen, „verunsichert“ sind.

      Zumindest in Österreich ist das so und bei uns – ich wette – ganz genau so.

      http://derstandard.at/1304552595944/Jugendstudie-Jede-zweite-junge-Frau-waere-gerne-Hausfrau-wenn-der-Mann-genug-verdient

      Das wird der Jungenbeirat natürlich „qualitativ“ nicht erfassen.

      Passt ja nicht in’s ideologische Weltbild.

        • Ich mit mehreren, und ich weiss dass wenige junge Frauen auf diesem „Selbstverwirklichungstrip“ sind.
          In höheren Klassen habe ich zwar mehrere von diesen Mädchen kennengelernt, aber die kriegen das dort tatsächlich eingebimst, sie sollen glauben dass sie nur dann anständig sind wenn sie irgendwann Chef einer Firma sind u.s.w.

        • @ Maren

          Reichen 7 Cousins/Cousinen mit insgesamt 15 Kindern (alle verheiratet, keine/keiner geschieden bisher, alle mit traditioneller Rollenverteilung, mehr oder weniger katholisch).

          2 unverheiratet, einer davon ich.

          Dazu unzählige berufsbedingte Kontakte/Gespräche.

        • Komisch, weder bei mir noch bei Freundinnen von mir war das so.
          WAS wir allerdings gesagt bekommen haben ist, dass wir was anständiges lernen sollen und finanziell unabhängig sein sollen.

        • Es ist doch völlig verständlich, dass viele Frauen gerne zu Hause bleiben würden. Ich würde das auch gerne, mich meinen Hobbies und meinen Interessen widmen (Hausarbeit ist ja nun keine schwere, zeitaufwändige Tätigkeit).
          Wenn mein Mann gut verdient und ihm sein Job Spaß macht, dann fände ich das ein erstrebenswertes Modell: er arbeiten, ich zu Hause.

          • Abstriche bei der Rente, keine Beschäftigung aufgrund des Ausfalls, Partner stirbt, lässt sich scheiden, wird arbeitslos etc. pp.

            Es ist einfach unklug sich allein auf den Partner zu verlassen,wenns um sowas essentielles geht.

        • @ Maren

          *Wie…representativ!*

          So „repräsentativ“ wie Dein Bekannten-/Freund.I.nnenkreis allemal.

          Und meine Eindrücke decken sich mit dem, was in Österreich repräsentativ erfragt wurde.

          Aber natürlich, Du darst weiter hoffen wie alle Feminist.I.nnen.

          Auf den neuen Mann, die neue Frau, die neue Erde, ach, es gibt noch so viel zu hoffen.

          Waren wir’s ab.

        • @ Maren
          „Es ist einfach unklug sich allein auf den Partner zu verlassen,wenns um sowas essentielles geht.“

          Es mag unklug sein, aber es ist ja auch nur ein Wunsch. Im Übrigen sind viel Frauen mit diesem Modell bis vor wenigen Jahrzehnten damit ganz gut gefahren.

        • @ Maren
          „Und das ist ein Argument?“

          Selbstredend. Wenn man mit etwas „gut fährt“ ergibt sich keine Notwendigkeit, ein anderes Modell zu benutzen.

        • @Adrian:
          „@ marenleinchen
          Dir wäre das zu riskant? Was hättest Du denn zu befürchten?“

          Ganz einfach:
          bei der Konstellation (sie arbeitet, er Hausmann) würde sie im Trennungsfall riskieren, die Kinder los zu sein (und unterhaltspflichtig zu werden).
          Ein Aspekt, der kaum erwähnt wird, aber in vielen Fällen mitspielen dürfte.

    • „Ich les da eher raus, dass Jungen und junge Männer wenig Möglichkeiten haben, ihre Vorstellungen vom Leben zu besprechen, also zu reflektieren, was will ich eigentlich, wie will ich leben, arbeiten, lieben.“

      Das kann man insofern daraus herauslesen, als die Verfasser des Berichts, Ministerin Schröder und der Der die das Blog der Süddeutschen daran glauben.

      Leider trifft das Gegenteil zu, zumindest nach meiner Erfahrung haben die Jungen viele Möglichkeiten, über ihre Vorstellungen vom Leben zu reden, und sie tun es sogar ziemlich intensiv. Nur nicht in der Form und mit dem Ergebnis, wie von unseren feministischen Ideologen gewünscht, und nicht unter deren Aufsicht.

      Zur Form: Die machen das einfach unter sich, sozusagen klammheimlich, bestenfalls mit Eltern. Wenn man sich z.B. Statistiken ansieht, welche Informationsquellen für die Wahl von Beruf und/oder Studium herangezogen werden, dann dominieren ganz klar die Eltern und Gleichaltrige. Die offiziellen Informations- (bzw. Meinungsmanipulations-) Institutionen gelten als wenig vertrauenswürdig.

      Zum Inhalt: Hauptthema ist mit Abstand der Beruf. Familie spielt praktisch keine Rolle, die liegt in einer unwirklichen fernen Zukunft – vernünftigerweise, wie man nicht anders sagen kann. Die männlichen 18-jährigen haben gelauscht, was seit Jahren den weiblichen 18-jährigen erzählt wird: darauf zu spekulieren, mit 25 oder später eine längere stabile Beziehung zu haben, aus der ggf. sogar Kinder hervorgehen, ist reines Lotteriespiel. Deswegen beruflich zurückzustecken wäre ein Riesenfehler. Absolutes no-go. Hinzu kommt der verbreitete Hedonismus, der ein Einsperrtsein mit Frau und Kind nicht gerade erstrebenswert erscheinen läßt.
      Zur Frage, wie bewußt männlichen Heranwachsenden die Bedingungen einer femizentrischen Gesellschaft sind, hatte ich kürzlich eine interessante Diskussion mit Schoppe:
      http://man-tau.blogspot.de/2013/06/menschenteile-bei-maischberger-und.html?showComment=1372116048871#c7638756940340172566
      Zusammengefaßt: die meisten haben keine Ahnung. Hätten sie mehr Ahnung, würden sie m.E. noch viel größeren Abstand von Heiratsplänen nehmen als so schon.

      „wie will ich leben, arbeiten, lieben.“
      Die Liebe in den Zeiten der Lebensabschnittspartnerschaften … sollte dringend zumindest belletristisch ausgelotet werden.

      • *welche Informationsquellen für die Wahl von Beruf und/oder Studium herangezogen werden, dann dominieren ganz klar die Eltern und Gleichaltrige. Die offiziellen Informations- (bzw. Meinungsmanipulations-) Institutionen gelten als wenig vertrauenswürdig. *

        Jepp, das BIZ ist sowohl feministisch als auch kommunistisch verseucht hab ich mir sagen lassen!

        • „Jepp, das BIZ ist sowohl feministisch als auch kommunistisch verseucht hab ich mir sagen lassen!“

          Noch nicht mal das.
          Die BIZ, zu denen die Schüler oft in Klassenstärke hingekarrt werden, gelten schlichtweg als unqualifiziert und unbrauchbar. Ich habe einige Beratungsergebnisse gesehen und fand die auch grenzwertig. Muß nicht notwendig immer so sein, aber wenige schwarze Schafe können das Image einer ganzen Branche verderben.

          Eine gewisse Analogie zum Feminismus besteht aber in der Bürokratisierung und damit einhergehenden Realitätsverlust dieser Behörden.

    • @Maren
      Was für neue gute Lebenskonzepte siehst du denn?
      Vor allem welchen Vorteil bringen sie den Partnern?

      Wenn ich das ganze betrachte komme ich auch noch dazu, dass es ganz vernünftig ist, dass ein Kind zwei Elternteile hat und diese mit möglichst wenig Arbeitseinsatz versuchen möglichst viel Geld zu verdienen – was wohl bedeutet das derjenige der mehr verdient auch Vollzeit arbeiten geht.
      Gibt es etwas was du als erstrebenswerter ansiehst?
      Ich meine darum geht es einem doch im Grunde wenn man gefragt wird, was man sich für die Zukunft wünscht, oder vorstellt.

  12. Um Himmels Willen… – nur keine „Gendertrottel“ mehr.

    Vielleicht würde es helfen, wenn Männer sich von ihrem Abgrenzugszwang zum Weiblichen bzw. zum vermeintlich Weiblichen lösen könnten?

    Ich versuche ja auf http://www.subpeo.de herauszufinden was weibliche/männliche Anteile/Seiten sind. Viele scheinen sich ja entsprechend auseinander zu differenzieren, um sich dann hinterher wieder mühsam in Einklang mit ihren weiblichen und männlichen Anteilen und Seiten zu bringen.

    Vielleicht liegt auch hier ein Schlüssel verborgen, warum sich gerade auch so viele Männer verunsichert und orientierungslos fühlen?

    http://www.subpeo.de ist noch relativ neu, vielleicht mag ja auch da jemand mitdiskutieren, ohne bei der Frage zu diesem Thema gleich wieder den Feminismus in den Vordergrund zu stellen.

    Zum Thema Feminismus gibt es da eigene Themen, wer mag, kann natürlich auch da einhaken oder auch neue eigene Themen erstellen.

    • „Vielleicht würde es helfen, wenn Männer sich von ihrem Abgrenzugszwang zum Weiblichen bzw. zum vermeintlich Weiblichen lösen könnten?“

      Das wurde schon desöfteren hier debattiert.
      Ich denke viele Männer versuchten sich vom vermeintlich Weiblichen zu lösen, sofern sie natürlich nicht homosexuell sind, bedeutet das für sie meist grosse Ablehnung wenn sie versuchen sich eine Partnerin zu suchen.

        • @ Adrian

          *Wenn. Aber ist das nötig?*

          Nicht für Schwule.

          Heiraten, Kinder zeugen – das ist nicht nötig, sogar nicht ratsam unter feministisch-femizentrischen Vorzeichen.

          Es sei denn, man will unbedingt freiwillig Russisches Roulett spielen.

          Wer also suizidal veranlagt ist, soll heiraten und Kinder zeugen.

          Vielleicht hat er ja Glück.

          So oder so.

        • „Nicht für Schwule.“

          Ich meinte das durchaus aus heterosexueller Sicht. Welchen Mehrwert hat ein heterosexueller Mann (heute) von einer Partnerin? Sind die Kosten den Nutzen wert?

        • @ Adrian

          *Sind die Kosten den Nutzen wert?*

          Wenn man das Glück hat, der Richtigen zu begegnen, ja.

          Und/oder die Kosten/Risiken begrenzt, also in meiner Vorstellung heißt das: nicht heiraten, keine Kinder zeugen.

          Das sind die beiden Hauptwerkzeuge (Heirat, Kinder), mit deren Hilfe auch noch die dyfunktionalste Frau, den feministisch-femizentrischen Staatsapparat auf ihrer Seite, den Mann ihrem Willen unterwerfen kann.

        • Sind die Kosten den Nutzen wert? Na unbedingt. Inclusive Heiraten und Kinder kriegen. Man sollte da halt nur der erstens der Richtigen begegnet sein und sich zweitens bloß nicht in die Rolle des neuen Mannes (aka „Beta“) hineinbequemen, in die einen dieser „Beirat“ drücken möchte. Dann wird aus Eins plus Eins tatsächlich mehr als Zwei.

        • „Und/oder die Kosten/Risiken begrenzt,
          also in meiner Vorstellung heißt das:
          nicht heiraten, keine Kinder zeugen.“

          Den Männern, die diesen Fehler schon
          gemacht haben, (gehöre auch zu dieser
          Gruppe) muss man dringend empfehlen
          ihren A-Faktor zu steigern.

          Ein Mann der es fertig gebracht hat,
          sich mit einer einigermassen
          attraktiven Frau zu paaren, hatte
          ja initial, zumindest situativ,
          einen minimalen A-Faktor.

          Tendenziell lassen sich die meisten
          Männer infolge Unkenntnis in diesem
          Bereich zurückfallen.
          Sie realisieren nicht, dass der
          Paarungstanz nicht mit der Hochzeit
          endet.
          Auch bei Frauen deren SMV realistisch
          betrachtet schon weit gesunken ist,
          treibt das Hypergamie-Modul den
          Rationalisierungs- Hamster immer
          noch kräftig an.
          Zudem wird ihnen durch das feministische
          Umfeld dauernd eingeredet, du hast
          eigentlich etwas Besseres verdient.

          Um die Beziehung zu stabilisieren
          und auch einigermassen erspriesslich
          zu gestalten, braucht es ein Minimum
          an männlicher Dominanz.
          Meinetwegen sanfte Dominanz,
          wohlwollendes A-Loch.

        • @ Stadtfuchs

          *Man sollte da halt nur der erstens der Richtigen begegnet sein und sich zweitens bloß nicht in die Rolle des neuen Mannes (aka “Beta”) hineinbequemen, in die einen dieser “Beirat” drücken möchte.*

          Man kann sich allerdngs täuschen. Liebesbesoffenheit trübt den Blick (dazu ist sie ja auch da!).

          Entpuppt sich die Richtige nach dem ersten Kind als die Falsche, sitzt Du in der Falle. Sie hat zugeschnappt. Auch ein Fuchs kommt aus der nur wieder heraus, indem er sich ein Bein abnagt. Das tut sehr weh.

          All die Männer, die aus ihren Familien gekickt wurden, die zu Zahlvätern degradiert und entsorgt wurden, haben ja mal gegalubt, die Richtige zu heiraten.

          Keiner wählt bewusst die Falsche.

      • Na ja… – wenn ich TV und TG (= 24/7-TV) manchmal so sehe, dann machen gerade diese Männer auf mich den Eindruck, dass sie zwar ihre vermeintlich weiblichen Seiten zulassen, aber im Gegenzug dann ihre männlichen Seiten wieder unterdrücken, während sie ihre vermeintlich weiblichen Seiten ausleben.

        Und dann frage ich mich noch, warum die sich dafür als Frau herrichten oder Frauenkleidung tragen müssen, um das überhaupt tun zu können.

        Wer immer einen Teil von sich unterdrückt wird davon sicher nicht gesünder und mit sich selbst eins werden sie davon bestimmt auch nicht.

        Anstatt sie selbst zu sein, also wirklich zu SEIN, machen sie eine Persönlichkeitsselbstdarstellung daraus.

        Persönlichkeitsselbstdarstellung scheint aber auch wirklich immer mehr „in“ zu sein. Das darstellen oder sich so geben, wie man sein will.
        Aber vielleicht mögen immer mehr Menschen sich selbst so wenig wie sie sind, dass sie zu solchen Maßnahmen greifen müssen.

        Vielleicht liegt es auch an den Medien, auf die sie – so unreflektiert, wie sie vielleicht sind – hereinfallen. Da kann man ja auch alles mögliche sein was man will.

        Wie sehr man sich dafür selbst verbiegen muss und was das für die eigene Seele für Folgen haben wird, scheint immer weniger zu interessieren.

        Ich hatte schon Kontakt zu TV oder TG, habe auch mal in Foren mitgelesen, weil Menschen und ihr Tun mich immer wieder faszinieren.

        Diese Aufsplittung des eigenen Selbst in weiblich und männlich ist schon heftig und so manches Mal fragte ich mich, ob das nicht vielleicht schon bis in eine Persönlichkeitsstörung hinein geht.

        Man könnte echt das Gefühl haben es mit zwei Leuten zu tun zu haben statt mit einer Person.

        Zum Thema Partnerwahl:
        Sorry – ich habe es auch nicht leicht einen Partner oder eine Partnerin zu finden, denn ich bin durchaus wählerisch – trotz all meiner Sehnsüchte in diese Richtung.
        Ich bin nicht bereit bestimmte Kompromisse einzugehen, die mich absehbar meine Nerven kosten und mir nur Stress bereiten werden.

        Kompromisse in bestimmten Bereichen – ja. Aber ich werde mich für andere sicher nicht verbiegen bis es mir dann schlecht geht. Da müsste ich ja schon schön blöd sein, wenn ich das mache.

        Eine Partnerschaft um jeden Preis einzugehen kommt für mich nicht infrage – auch nicht, wenn ein potenzieller Partner viel Geld hätte.

        Hinsichtlich Abgrenzungszwang zum Weiblichen:
        Diesbezüglich scheint es Männern sehr wichtig zu sein, was andere von ihnen halten oder über sie denken – womöglich sogar insbesondere was andere Männer von ihnen halten oder über sie denken.
        Von der Horde ausgestoßen zu werden scheint eines der schlimmsten Dinge zu sein, die passieren könnten.
        Eine weitere wohl bei den Frauen nicht mehr landen zu können.
        Aber sorry, was ich auch nach Jahren immer wieder von Männern erlebe, die mich anbaggern – geht gar nicht.
        Andere wieder sind so verzweifelt hinsichtlich aller Veränderungen die Frauen betreffend, dass sie damit nicht mehr klar kommen und sich bei mir auskotzen oder ausweinen.

        Ich werde meistens nicht mal bei der Übelsten Anmache und der schlimmsten Angraberei unfreundlich und das Verhalten so mancher Männer erlebte ich durchaus als penetrant. Sogar beschimpft wurde ich, wenn ich nicht so wollte wie die Männer.

        Es wäre wirklich wichtig, wenn junge Männer erfahren könnten, dass es nicht nur Männer in Form von Kerlen, Mackern, Machos etc. geben muss. Das heißt aber nicht, dass ein Mann nicht AUCH mal Kerl, Macho etc. sein kann, wenn er nun einmal so ist wie er ist.

        Frauen sind auch nicht alle immer gleich. Nur trauen sie sich mal so und mal so zu sein – wie es ihre Persönlichkeit gerade so mit sich bringt, Männer aber wohl nicht.

        • „Persönlichkeitsselbstdarstellung scheint aber auch wirklich immer mehr “in” zu sein. Das darstellen oder sich so geben, wie man sein will.“
          Das ist die neue Facebook / Twitter Generation.
          Das hängt sehr viel mit dem gesamten öffentlichen Leben zusammen, das sich nicht mehr nur in weit entfernten Galaxien (im fernsehn oder sonstwo) abspielt, sondern nun im Internet stattfindet wo jeder interessant sein muss um nicht unterzugehen.

        • „Hinsichtlich Abgrenzungszwang zum Weiblichen:
          Diesbezüglich scheint es Männern sehr wichtig zu sein, was andere von ihnen halten oder über sie denken – womöglich sogar insbesondere was andere Männer von ihnen halten oder über sie denken.“
          Ja, das hängt mit dem innergeschlechtlichen-Konkurrenzkampf zusammen, wenn ein Mann diesen verliert ist er ganz schön arm dran.
          Du müsstest mal erleben wie schnell jemand dran ist und entlassen wird, sollte ein Mann zu viel Schwäche zeigen.

        • „Ich werde meistens nicht mal bei der Übelsten Anmache und der schlimmsten Angraberei unfreundlich und das Verhalten so mancher Männer erlebte ich durchaus als penetrant. Sogar beschimpft wurde ich, wenn ich nicht so wollte wie die Männer.“

          Ja, das hat denke ich mit den Männern zu tun, die zu viel dieser Pick-Up Bücher gelesen haben, oder es falsch machen.
          Bei dieser sehr neuartigen „Fuck-and-go“ Mentalität geht sehr viel Liebe verloren, daran sind jedoch Frauen auch nicht ganz unschuldig.

        • „Frauen sind auch nicht alle immer gleich. Nur trauen sie sich mal so und mal so zu sein – wie es ihre Persönlichkeit gerade so mit sich bringt, Männer aber wohl nicht.“

          Ich denke dass es für die meisten Männer verschiedene Auffassungen darüber gibt was sie als Persönlichkeit definieren.
          Anders als bei Frauen, wo die verschiedenen Schattierungen ihrer Persönlichkeit eher im sozialen Miteinander zum Vorschein kommen, sind es bei Männern eher verschiedene Hobbies und sonstige Beschäftigungen.

        • „Ich denke dass es für die meisten Männer verschiedene Auffassungen darüber gibt was sie als Persönlichkeit definieren.
          Anders als bei Frauen, wo die verschiedenen Schattierungen ihrer Persönlichkeit eher im sozialen Miteinander zum Vorschein kommen, sind es bei Männern eher verschiedene Hobbies und sonstige Beschäftigungen.“

          Werden wir Frauen von Männern beim anbaggern deshalb auch so oft gefragt, was wir gerade tun oder was wir gerade anhaben?

          Fragen Männer das, weil sie sich selbst über das definieren (müssen) was sie tun oder machen?

          Warum können Männer sich nicht über das Sein definieren wie Frauen (es) ja i.d.R. auch (dürfen)?

          Wenn Frauen und Männer ihre Persönlichkeit, ihr Ich doch auf so unterschiedliche Art und Weise definieren, wie können Männer dann überhaupt wissen wie es ist sich wie eine Frau zu FÜHLEN, zumal, wenn man erkennen kann, dass diese betreffenden Männer sich an den Dingen orientieren, die Frauen gewöhnlich TUN oder welche Kleidung sie tragen und nicht an dem was Frauen i.d.R. sind oder was sie ausmacht?

          Da geht doch irgendeine Rechnung nicht auf.

        • „Wenn Frauen und Männer ihre Persönlichkeit, ihr Ich doch auf so unterschiedliche Art und Weise definieren, wie können Männer dann überhaupt wissen wie es ist sich wie eine Frau zu FÜHLEN, zumal, wenn man erkennen kann, dass diese betreffenden Männer sich an den Dingen orientieren, die Frauen gewöhnlich TUN oder welche Kleidung sie tragen und nicht an dem was Frauen i.d.R. sind oder was sie ausmacht?“

          Also darauf kann ich jetzt nur meine subjektive Meinung abgeben, es liegt vermutlich daran dass Männer halt nunmal praktischer sind.

          Also wenn ich eine Frau anspreche frage ich auch nicht wie sie so IST sondern was sie TUT.
          Wie sie so IST erfahre ich ja eh schon im Miteinander oder?
          Auch wenn sie mir sympathisch wäre, kann ich mit einer Frau die z.B. nur in Tennis oder Badminton interessiert ist, auch nichts anfangen.

        • „Ja, das hat denke ich mit den Männern zu tun, die zu viel dieser Pick-Up Bücher gelesen haben, oder es falsch machen.
          Bei dieser sehr neuartigen “Fuck-and-go” Mentalität geht sehr viel Liebe verloren, daran sind jedoch Frauen auch nicht ganz unschuldig.“

          Von „Pick-up“ habe ich wohl hier schon mal gelesen, aber mich damit nicht weiter auseinander gesetzt.

          Wenn das alles Männer waren, die sich damit auseinander gesetzt haben, dann haben die wohl was falsch verstanden an dem System.

          Warum sind Frauen daran nicht ganz unschuldig?

          Ich kann nur nach meinem Gefühl und nach der Ausstrahlung des Mannes gehen:

          1) Wenn mein Gefühl mir schon sagt, es passt nicht, dann passt es nicht.
          2) Wenn ich dann noch ein Profilfoto (Gesicht/Kopf) sehe, es auf mich wirken lasse und das, was ich an Ausstrahlung erkennen kann, passt nicht, dann passt es nicht.
          3) Wenn dazu dann das, was vom Schreibstil des Mannes zu mir rüber kommt nicht passt, dann passt es nicht.

          Selbst wenn ein Mann wirklich gut und viel schreibt, ich ihm deswegen eine Chance gebe und ihn treffe, obwohl die ersten beiden erstgenannten Punkte schon nicht passten, dann bestätigte es sich mir nur, dass auch die ersten beiden Punkte sehr wichtig für mich sind.

          Und die sexuellen Qualitäten des Mannes muss ich dann gar nicht erst weiter austesten, wenn das andere schon nicht stimmt und da nützt es mir auch gar nichts, wenn ein Mann mir sein Genitalfoto schickt und mich fragt, ob er mir gefällt: „Gefalle ICH dir“ kam da dann auch schon mal die Frage, wo ich mich dann fragte, ob ER, der Mann dann sein Penis IST?

          Ich habe noch niemals einem Mann ein Foto nur meiner Brüste oder nur meiner Vulva geschickt und dann gefragt, ob ICH ihm gefalle.

          Wie kann es sein, dass Männer sich so sehr mit ihrem Genital identifizieren?

          Ist die Persönlichkeit der Männer eine Mischung aus dem was sie TUN, ihrem Genital und ihrem Sexualtrieb?

        • „Also wenn ich eine Frau anspreche frage ich auch nicht wie sie so IST sondern was sie TUT.
          Wie sie so IST erfahre ich ja eh schon im Miteinander oder?
          Auch wenn sie mir sympathisch wäre, kann ich mit einer Frau die z.B. nur in Tennis oder Badminton interessiert ist, auch nichts anfangen.“

          OK, dann präzisiere ich noch einmal:
          Ich sitze zu Hause, mein Notebook läuft, weil ich im Internet bin, chatte, maile, in Foren schreibe oder lese, Artikel auf irgendwelchen Seiten oder in Blogs lese usw.

          Evtl. ist die Waschmaschine fertig, dann muss ich kurz wäsche aufhängen – ohne gleich mein Notebook auszuschalten oder mich aus allen Foren auszuloggen.
          Oder im Fernsehen läuft etwas Interessantes und lenkt mich eine Weile ab – ohne dass ich gleich mein Notebook ausschalte oder mich aus allen Foren auslogge.
          Vielleicht ruft eine Freundin an, dann telefoniere ich nebenher – ohne gleich mein Notebook auszuschalten oder mich aus allen Foren auszuloggen.
          Oder ich gehe kurz in die Küche mir etwas zu essen machen und esse dann – ohne gleich mein Notebook auszuschalten oder mich aus allen Foren auszuloggen.
          Vielleicht klingelt es an der Tür und ich quatsche kurz mit der Nachbarin – ohne gleich mein Notebook auszuschalten oder mich aus allen Foren auszuloggen.
          Womöglich kamen Freunde zu Besuch – und nein, auch dann werde ich nicht zwangsläufig mein Notebook ausschalten oder mich aus allen Foren ausloggen. Ich lasse es einfach laufen.
          Und so weiter…

          Und dann kommt die Frage: „Was machst du gerade?“ – manchmal als der einzige ultimative Anbaggerspruch.

          Was soll ich dann dabei denken?

          Aber vielleicht hoffen diese Männer ja, dass ich mich gerade in diesem Moment selbst beglücke und dabei unglaublich sexy Klamotten trage, er mich dabei also erwischt und ich es ihm DANN auch noch mitteile – in möglichst vielen Einzelheiten, damit es ihn vielleicht auch noch beglücken kann?

          Und da wundern sich die Männer dann noch, wenn wir Frauen dann nur noch angenervt sind? Das sind ja Dinge, die wir stets und ständig erleben und nicht nur einmal und alle anderen Annäherungsversuche sind absolut klasse – nee, das ist eher anders herum: leider ziemlich viel Mist und selten mal mit Klasse.

          Ich denke, viele Männer können sich auch bei ihren Artgenossen bedanken, dass Frauen auf Anbaggerversuche so reagieren wie sie reagieren.

        • @ Catha
          Ehrlich gesagt, ich verstehe Dein Problem nicht. Wenn es Dir nicht gefällt, wie Männer Dich anmachen, dann mach Du sie doch an! Schicke ihnen doch Fotos von Deine Brüsten und/oder Deiner Vagina. Die meisten hätten sicher nichts dagegen.

          „Und dann kommt die Frage: “Was machst du gerade?” – manchmal als der einzige ultimative Anbaggerspruch.“

          Vielleicht ist das ja einfach nur der Versuch einer Konversation, ohne Versuch einer Anmache?
          Wäre „Wollen wir ficken?“ denn ein besserer Anmachspruch?

          „Wie kann es sein, dass Männer sich so sehr mit ihrem Genital identifizieren?“

          So gesehen machen Frauen das mit Ihren Brüsten doch auch. Anders kann ich mir den Aufwand nicht erklären, mit dem diese präsentiert und zur Schau gestellt werden.

        • @ Catha
          „1) Wenn mein Gefühl mir schon sagt, es passt nicht, dann passt es nicht.“

          Frage: Sagst Du dem Mann das auch, oder ist er verpflichtet, Deine Gefühle zu raten?

          2) Wenn ich dann noch ein Profilfoto (Gesicht/Kopf) sehe, es auf mich wirken lasse und das, was ich an Ausstrahlung erkennen kann, passt nicht, dann passt es nicht.

          Gleiche Frage.

          3) Wenn dazu dann das, was vom Schreibstil des Mannes zu mir rüber kommt nicht passt, dann passt es nicht.

          Noch mal gleiche Frage.

        • @Adrian
          „Ehrlich gesagt, ich verstehe Dein Problem nicht. Wenn es Dir nicht gefällt, wie Männer Dich anmachen, dann mach Du sie doch an! Schicke ihnen doch Fotos von Deine Brüsten und/oder Deiner Vagina. Die meisten hätten sicher nichts dagegen.“

          Ich werde sicher nicht irgend einem Mann, der womöglich nicht einmal ein aussagekräftiges Profilfoto hat, direkt Fotos von meinen Brüsten und meiner Vulva schicken und fragen, ob ICH ihm gefalle.

          Ich reduziere mich nicht auf meine Brüste oder meine Vulva, obwohl sie wichtig für mich sind und zu mir gehören.

          Allerdings habe ich selbst schon ein aussagekräftiges Profilfoto – außer jetzt hier vielleicht. Bei http://www.subpeo.de kannst du ja nachsehen, ist noch recht übersichtlich dort.

          ““Und dann kommt die Frage: “Was machst du gerade?” – manchmal als der einzige ultimative Anbaggerspruch.”

          Vielleicht ist das ja einfach nur der Versuch einer Konversation, ohne Versuch einer Anmache?
          Wäre “Wollen wir ficken?” denn ein besserer Anmachspruch?“

          Mehr fällt dir dazu nicht ein? Mehr als sowas bekommen Männer nicht mehr hin? Wie viel Mühe ist es Männern Wert eine Frau kennen zu lernen, sie von sich einzunehmen?

          „“Wie kann es sein, dass Männer sich so sehr mit ihrem Genital identifizieren?”

          So gesehen machen Frauen das mit Ihren Brüsten doch auch. Anders kann ich mir den Aufwand nicht erklären, mit dem diese präsentiert und zur Schau gestellt werden.“

          Ich bin nicht meine Brüste und ich balze mit meinem gesamten Körper, wenn mich jemand interessiert – nicht nur mit meinen Brüsten. Dass meine Brüste an derart hervorgehobener Stelle von alleine gewachsen sind, dafür kann ich nichts.

          Dass es als unanständig gilt, wenn Männer ihr Genital entsprechend „zur Schau stellen“ würden, dafür kann ich auch nichts. In anderen Kulturen ist es ja durchaus anders und wenn Männer sich zusammenschließen würden und dafür kämpfen würden, dass sie ihr Genital entsprechend presentieren dürften, wäre vielleicht eines Tages auch das möglich. Nur anfangen zu kämpfen müssten die Männer dann mal. Zu heiß dürfen die Hoden ja ohnehin nicht werden, das schadet der Fruchtbarkeit.

          Ich selbst kleide mich wie ich mich kleide – für MICH, weil ich mich so wohl fühle. Dass mein Style von vielen als aufreizend oder sexy wahrgenommen wird, dafür kann ich nichts. Und nein, ich habe kein riesiges Dekolleté.
          Soll ich jetzt deswegen anfangen Burka zu tragen, damit Männer sich nicht von mir angemacht fühlen nur weil ich mich so kleide?

          Oder bedeutet es, dass Männer sich nicht unter Kontrolle haben können und sich – nicht nur optischen – weiblichen Reizen hilflos ausgeliefert fühlen?

          Ich habe auch Phasen, in denen ich rollig bin. Trotzdem habe ich mich unter Kontrolle und werde nicht unverschämt anzüglich anderen Frauen oder auch Männern gegenüber.

        • @baldasar
          „Ich denke auch, du geräts da doch an sehr komische Figuren.

          Also mir sendet nie jemand Penis oder Tittenbilder :/“

          Möglich – keine Ahnung…
          Freundinnen von mir kennen das Problem aber auch. Und nicht nur das Fotoproblem.

        • @Adrian
          „Noch mal gleiche Frage.“

          Aber ja, natürlich sage ich es den Männern, wenn ich das Gefühl habe, dass es nicht passt – insbesondere, wenn sie so penetrant sind.

          Es gibt durchaus Männer, die es auch mal subtiler verstehen.

          Aber es gibt auch Männer, die es nicht verstehen können, wenn ich sage, dass ich genau fühle, dass es mit ihm und mir nicht funktionieren wird, die Ausstrahlung nicht passt usw.

          Manche Männer können das „Nein“ einer Frau offensichtlich nicht verstehen. Oder sie wollen es nicht verstehen.

        • @ Catha
          „Mehr fällt dir dazu nicht ein?“

          Eigentlich nicht, ich flirte nicht bewusst mit Frauen.

          „Mehr als sowas bekommen Männer nicht mehr hin?“

          Ich bin nicht „die Männer“. Es gibt sicher eine ganze Reihe Männer, die bessere Sprüche draufhaben.

          „Wie viel Mühe ist es Männern Wert eine Frau kennen zu lernen, sie von sich einzunehmen?“

          Drehen wir doch mal den Spieß um: Vielleicht liegt es ja an Dir, dass sich Männer die Mühe nicht machen? Was hast Du denn den Männern anzubieten? Welche Signale sendest Du ihnen?

          „Oder bedeutet es, dass Männer sich nicht unter Kontrolle haben können und sich – nicht nur optischen – weiblichen Reizen hilflos ausgeliefert fühlen?“

          Männer reagieren stärker auf optische Reize. Dafür könne sie nichts, das ist ein Impuls. Und Frauen wissen seh genau. Deshalb präsentieren sie ja ihren Busen.

          „Manche Männer können das “Nein” einer Frau offensichtlich nicht verstehen. Oder sie wollen es nicht verstehen.“

          Klar gibt es das. Ist aber kein Grund, deshalb zu jammern und Tiraden ob der primitiven Männer loszulassen.

    • „Vielleicht würde es helfen, wenn Männer sich von ihrem Abgrenzugszwang zum Weiblichen bzw. zum vermeintlich Weiblichen lösen könnten?“

      Wer sagt denn, dass es sich hier um einen Zwang handelt, gleich einer Neurose. Die Abgrenzung des männlichen zum weiblichen ist m.E nicht pathologisch, sondern natürlich und hat nichts mit Zwängen oder ähnlichem zu tun. Als Zwang empfinde ich schon seit Kindesbeinen an die Forderung weiblicher, mädchenhafter zu sein, wie es der Feminismus den Buben seit Jahrzehnten in die Birne zu knüppeln versucht.

      Wieso genau sollen Buben/Männer mädchenhafter/weiblicher werden? Ich sehe genau in dieser Forderung das Problem, nicht im männlichen/ bubenhaften eines männlichen Menschen.

    • Vielleicht würde es Frauen helfen wenn sie sich von ihrem Angrenzungszwang zum Männlichen bzw. zum projizierten Männlichen lösen könnten.

      Darauf basieren doch die ganzen Forderungen nach Extrawürsten, Gendergeschenken, Quoten, Sonderbehandlung, das ganze Leid unserer Frauen im Patriarchat.

      Nicht jammern, tun. Selber tun.
      Auch Frau kann hart arbeiten.

  13. @Catha

    Hast Du denn DIE Männer verstanden? Wenn Dir das Verhalten einiger Männer nicht gefällt, dann sag denen das Doch einfach!

    Fragst Du Dich auch wie Dein Verhalten denn wohl bei Männern ankommen mag?

    Ist die Persönlichkeit der Frauen (Aller?) eine Mischung aus dem was sie TUN, ihrem Genital und ihren Trieben?- So kam gerade Dein Verhalten bei mir an!

    Aber schön gemacht. Thema mal wieder gedreht. Es ging eigentlich um einen „Jungenbericht“ und was machst Du? Redest nur davon wie Frauen sich wohl fühlen mögen und welche niederen Beweggründe Männer wohl für ihr Tun haben könnten!

    • Ich fürchte, du hast nicht viel verstanden von dem was ich schrieb.

      Ich stelle viele Fragen, weil ich verstehen will, in der Hoffnung, dass auch werdende Männer Antworten auf ihre Fragen bekommen können – ebenso wie Frauen – und du kommst dann so.

      Außerdem finde ich schon, dass das mit dem Thema „Jungen“ zu tun hat, denn die werden auch mal alle Männer und stehen schon bei der Mannwerdung vor den gleichen Problemen, vor denen Männer schon seit Jahrzehnten standen und stehen, weil sich die Männer leider kaum bewegen und die nachfolgende Jugend wieder in der Orientierungslosigkeit landet.

      Warum gibt es wohl Jungenberichte und Jungenarbeit? Warum gibt es so viel Gewalt unter Jugendlichen – vor allem unter jungen Männern?

      Diese Orientierungslosigkeit bricht sich irgendwann bahn – ist doch logisch.

      Und: Wie sollte eine Frau sich denn angemessen gegenüber Männern verhalten, die sie anbaggern, angraben, anmachen oder wie auch immer?
      Wäre eine liebreizende und zuvorkommende Reaktion auf jeden noch so blöden Spruch oder auf ein unaufgefordertes Anfassen genehm?
      Oder dürfen wir, wenn Mann bei uns eine gewisse Grenze überschreitet, auch unhöflich werden oder sogar auch unwirsch?

      Weiter oben schrieb ich übrigens, dass ich meistens bis zuletzt höflich bleibe, selbst, wenn die Gegenseite schon verbal unter die Gürtellinie geht.

      Mit höflich meinte ich in der Art und Weise wie ich mich ausdrücke und dass ich auch keine Schimpfwörter und Beleidigungen als auch keine herabwürdigenden Männersprüche anwende, auch, wenn die Gegenseite es mir manchmal wirklich schwer macht.

      Dich möchte ich mal sehen, wie du wohl als Frau reagieren würdest, wenn du vom Teenageralter an ständig sowas über dich ergehen lassen müsstest.
      Ja, man kann dem entgehen – indem man sich zu Hause einmauert und auf jeglichen Kontakt mit der Außenwelt verzichtet.

      • „Dich möchte ich mal sehen, wie du wohl als Frau reagieren würdest, wenn du vom Teenageralter an ständig sowas über dich ergehen lassen müsstest.“

        Weißt Du was? Das glaube ich Dir nicht! Ich glaube Du kommst dierekt von #aufschrei hierher.

        Ich möchte Dich mal sehen, wenn Dir als Frau ständig solch ein Mist unterstellt wird, Du mit sowas verglichen wirst. Wenn die Jungen denn wissen wollen was Mädchen denken, können sie die ja fragen oder gleich den Mädchenbericht lesen. Da steht wenigstens nur was über Mädchen drinn. Nur als Mädchen würde ich mich nicht auf den Jungenbericht verlassen, der ist eigentlich ein Gender-Traumbericht.

        Und ob es die „Orientierungslosigkeit“ der „Gegenseite“(!) denn wirklich so gibt, wie Du glaubst, da habe ich auch so meine Zweifel.

        • „“Dich möchte ich mal sehen, wie du wohl als Frau reagieren würdest, wenn du vom Teenageralter an ständig sowas über dich ergehen lassen müsstest.”

          Weißt Du was? Das glaube ich Dir nicht! Ich glaube Du kommst dierekt von #aufschrei hierher. “

          Du glaubst also nicht, dass Frauen sowas erleben und witterst eine Verschwörung, um alleine die Männer nieder zu machen?

          Es gibt doch genug Männer, die sich als Frauen ausgeben, um ihre Geschlechtsgenossen zu verarschen. Ich rede nicht von TS im ursprünglich gedachten Sinn (man kann in solchen Foren einiges über Menschen lernen), sondern Männer, die ganz genau wissen, dass sie Männer sind und die auch nicht meinen sich als Frau zu fühlen.
          Manche Männer lieben es sich über andere Männer lustig zu machen, indem sie sich als Frau ausgeben.

          Auch darüber klagten mir schon diverse Männer ihr Leid. Ich bekam und bekomme sowas wohl oft mit, weil ich eben – trotz allem – meist freundlich bleibe.

          Aber du könntest dir Frauenprofile in diversen Kontaktbörsen erstellen. Du bräuchtest einige Fotos einer Frau – vielleicht mit einem Hauch von Erotik und vielleicht auch dem einen oder anderen eindeutigen Foto. Davon gibt es genug im Internet, nur erwischen lassen solltst du dich dann mit diesen Fotos nicht.

          Und dann wartest du bis die Männer dich angraben. Vielleicht hast du ja Glück und dich machen nur die Gentlemen an. Gerade, wenn eine Frau neu in einer Kontaktbörse auftaucht, geht es erst einmal rund.

          Ein Mann – im Grunde wohl ein intersexueller Mensch mit androgynem Körperbau, der sich aber wohl mehr als Mann denn als Frau empfindet und der mal eine Weile immer wieder mal als Frau gestylt unterwegs war und aufgrund seines androgynen Körperbaus wohl auch gut als Frau durch ging, schrieb mir, dass er nicht mehr als Frau rausgeht, weil er das penetrative Angebaggere von Männern einfach nicht mehr ertragen konnte – es wurde ihm einfach zu viel, er fand es schrecklich.

          Und du willst dich ja nicht über Männer lustig machen, du willst ja nur Erfahrungen sammeln, wie so manche Männer mit Frauen in solchen Kontaktbörsen umgehen. Dass es auch die anderen gibt, bestreite ich nicht. Dadurch wird das ganze nicht zum Dauerfrust.

          Von #aufschrei habe ich natürlich gelesen. Aber ich kenne dort niemand von den Organisatoren oder Sympathiesanten.

          „Und ob es die “Orientierungslosigkeit” der “Gegenseite”(!) denn wirklich so gibt, wie Du glaubst, da habe ich auch so meine Zweifel.“

          Solche Texte entstehen nicht unbegründet:
          http://www.gemeinsam-gegen-gewalt.at/resources/files/544/starkaberwie-unterlagen-zu-burschenarbeit-gewaltpraevention.pdf

          Das habe ich glaube ich auch in diesem Blog gefunden.

          Darin steht etwas über die „White Ribbon Kampagne“, die wohl auch nicht ohne Grund entstanden ist.

          Entschuldige, „Gegenseite“ war wohl nicht glücklich gewählt. Aber durch diverse Anbaggererfahrungen durch Männer gerade in den letzten Tagen – obwohl ich im Profiltext stehen habe, dass ich eine Frau suche – bin ich gerade ein wenig von Männern bzw. ihren Verhaltensmustern angenervt. Man möge mir das nachsehen.

      • „Ich stelle viele Fragen, weil ich verstehen will, in der Hoffnung, dass auch werdende Männer Antworten auf ihre Fragen bekommen können“

        In Bezug auf die Mannwerdung, oder allgemein?

      • „Ich fürchte, du hast nicht viel verstanden von dem was ich schrieb“

        habe ich auch nicht. Du scheinst in sehr deprimierenden Verhältnissen aufgewachsen zu sein bzw. zu leben, die hier fast keiner nachvollziehen kann.
        TV (Transvestiten??) und TG (Transgender) scheinen einen wesentliche Erfahrungen zu sein, sodann Anmache in nicht gerade den niveauvollsten Foren, du scheinst nur ziemlich sozial gestörte Typen zu kennen, die dich traumatisiert haben.

        „Wenn ich Männer durch und durch verstehen würde, müsste ich ja keine Fragen mehr stellen.“

        Es gibt nicht „die Männer“. Noch nicht mal ich als Mann käme auf die Idee zu glauben, alle „Männer durch und durch zu verstehen“. Verstehst Du etwa alle Frauen?
        Schon gar nicht sind die seltsamen Typen, die du scheinbar magnetisch in den Anmachforen anziehst, repräsentativ für alle Männer.

        „Und die nachwachsenden Männergenerationen bestehen dann zu wieviel Prozent aus Männern die wieder genauso handeln?“

        Vermulich hilft es dir mehr weiter, wenn du herausfindest, wieviel Prozent DIESER Männergenerationen so handeln.

        Ich fürchte, Du bist hier in diesem Forum an der falschen Adresse.

        • @man.in.th.middle

          Klasse Rückschlüsse ziehst du da.

          Nein, keine wesentliche Erfahrung, aber es fiel schon auf. Wenn man – leider – Menschen erfühlen kann und in so einem Forum mal mitliest oder wenn TV oder TG einen anbaggern, weil man dort ein Profil hat und auch dort immer wieder die gleichen Muster auftauchen, dann braucht es nicht wirklich lange um dahinter zu steigen.

          Und ich „kenne“ die „seltsamen Typen“ nicht und ich habe ganz bestimmt auch keinen Realkontakt mit diesen gesucht, sonst wäre ich deswegen vielleicht wirklich traumatisiert worden.

          Nein, ich versuche nur die Männer in all ihren Facetten zu verstehen – mehr nicht.

          „Es gibt nicht “die Männer”. Noch nicht mal ich als Mann käme auf die Idee zu glauben, alle “Männer durch und durch zu verstehen”. Verstehst Du etwa alle Frauen?
          Schon gar nicht sind die seltsamen Typen, die du scheinbar magnetisch in den Anmachforen anziehst, repräsentativ für alle Männer.“

          Nein, DIE Männer gibt es sicher nicht, aber die Häufung bestimmter Verhaltensmuster bei Männern ist schon krass auffällig – zumal ich mich auch mit Freundinnen austausche, die immer wieder auf die gleichen Probleme mit Männern stoßen.

          Die Handlungen, Gefühle und Denkweise von Frauen nachzuvollziehen bzw. nachzuempfinden fällt mir seltsamerweise viel leichter als die von Männern.

          Ich war in diversen unterschiedlichen Kontaktbörsen – überall das gleiche. In Kontaktbörsen für Lesben könnte ich es noch probieren und gucken, ob diese Frauen auf die gleiche Art Frauen angraben wie so viele Männer wohl.

          „Vermulich hilft es dir mehr weiter, wenn du herausfindest, wieviel Prozent DIESER Männergenerationen so handeln.“

          Bisher leider zu viele.

          „Ich fürchte, Du bist hier in diesem Forum an der falschen Adresse.“

          Ja, meine Fragen kann auch hier niemand wirklich beantworten. Schade.

    • „Hast Du denn DIE Männer verstanden? Wenn Dir das Verhalten einiger Männer nicht gefällt, dann sag denen das Doch einfach! “

      Wenn ich Männer durch und durch verstehen würde, müsste ich ja keine Fragen mehr stellen.

      Und du denkst, wenn ich – egal welchem – Mann sage, dass mir sein Verhalten nicht gefällt, ich ihm das ggf. sogar noch im Detail auseinander setze, dass jeder Mann das verstehen wird?

      Ich habe da meine Zweifel.

      Männer haben ja schon ein Problem damit zu verstehen dass ich eine Frau suche als Partnerin – obwohl ich bisexuell bin.
      Das wird geflissentlich übergangen – zum einen wird mein Profiltext ignoriert, zum anderen wird ignoriert, wenn ich wiederholt auf mein Profil verweise und sogar noch wiederhole, dass da drin steht, dass ich eine Frau suche.

      Selbst, wenn ich ironisch nachfrage, ob der betreffende Mann inzwischen zur Frau wurde, weil er immer noch an mir herum gräbt. Die Alternative wäre einfach nicht mehr zu antworten und als nächstes meckert er an seinem Stammtisch wieder über die scheiß Frauen und dass die doch alle gleich sind.

      Würde ich reinschreiben ich wäre lesbisch, rufe ich wieder die Männer auf den Plan, die nicht verstehen können, dass eine Frau nichts von einem Mann will und die mich bekehren wollen.

      Manche denken auch direkt, dass zwischen ihm und mir schon was läuft, weil ich ihm geantwortet habe.

      Andere lieben mich direkt nach meiner ersten Antwort und meinen, dass das zwischen uns zu 99% etwas wird.

      Und die nachwachsenden Männergenerationen bestehen dann zu wieviel Prozent aus Männern die wieder genauso handeln?

      Hilf mir bitte DAS Verhalten von Männern zu verstehen.

      Danke.

      • @Catha
        Also, dein primäres Problem scheinen diese wiederlichen Anmachereien zu sein.
        Auch wenn es zynisch klingt, aber der Raum wo du dich bewegst, so wie ich das jetzt herausgelesen habe, ist das Internet.
        Im Internet haben die Leute keinerlei Scheu sich unfassbar deppert zu benehmen, da ist jedermann der nächste Pierce Brosnan/ studierte doktor Professor Akademiker/ der zuletzt überlebender Kriegsveteran.
        Manche Männer sind halt meistens so, wenn sie in der wirklichen Welt nahezu garkeine positiven Eigenschaften vorzuweisen haben.

        • @baldasar
          Ich bin nicht nur im Internet – ich bin auch immer wieder mal auf Veranstaltungen.

          Im Internet scheinen manche wirklich sämtliche Hemmungen, die sie außerhalb des Internet bändigen, abzulegen. Da lassen sie denn die Sau raus, ist ja schön anonym.

          Und im realen Leben haben sie dann nicht die Eier in der Hose eine Frau anzuquatschen.
          Insbesondere Frauen, die nicht gleich an jeden Mann einladende Signale senden oder nicht zu der Gattung klein und niedlich oder süß gehören oder die nicht zum Mäuschen-Typ gehören, werden i.d.R. nicht so schnell angesprochen.

          Frauen, die eine gewisse Stärke ausstrahlen, sich ihres Wertes bewusst sind und dadurch vielleicht auch ein bisschen arrogant, kühl und unnahbar wirken, werden kaum angesprochen, weil die meisten Männer sich nicht trauen.

          Nur, weil ich mir meines Wertes bewusst bin, heißt das nicht, dass viele Männer weniger Wert wären als ich – nein – jeder Mensch ist gleich viel Wert wie jeder andere.

          Allerdings suche ich keinen Mann, dem ich erst die Welt erklären muss, der immer wieder mal zum großen Jungen mutiert oder der sich Geschichten ausdenkt, die nicht lange standhalten, nachdem er mal wieder Mist gebaut hat.
          Überhaupt, dass er schon nicht den Mumm hat ehrlich zu sein, sagt schon einiges.
          Und da gibt es so diverse Eigenschaften mit denen ich nichts anfangen kann oder die mich in den Wahnsinn treiben würden.
          Es wäre mir schlicht zu anstrengend.

          Es wäre mir auch zu anstrengend auf Veranstaltungen ständig von Männern angequatscht zu werden – so, wie eine Freundin von mir, die ist nämlich süß und nicht so groß. Sie kann kaum irgendwo allein hin, weil sie sonst eine Horde Männer an der Backe hat.

          Die Männer wollen dann auch meist die Fantasie, die sie von ihr haben – und nicht sie selbst wie sie wirklich ist, sie wollen nicht die gesamte Bandbreite ihres Ich, das wäre ihnen wieder zu anstrengend.
          Entsprechend viele Reinfälle hatte sie dann auch schon. Na ja – mit der Zeit lernte sie ja auch dazu.
          Das ändert aber nichts daran, dass sie Männer auf sie abfahren und sie anquatschen. Selbst ich musste in der einen oder anderen Situation schon „dazwischen gehen“, weil die Männer sonst zu zudringlich geworden wären.

          Wenige Männer fragen wenigstens vorher ob sie sich ihr nähern dürfen, manche denken, sie dürfen sich alles herausnehmen und tun es auch.

          Bei #aufschrei könnte sie sicherlich auch das eine oder andere posten.

      • @Catha

        »Hilf mir bitte DAS Verhalten von Männern zu verstehen.«

        Das ist doch ganz einfach:
        1. Männer sind gewohnt, dass Frauen nicht wissen was sie wollen.
        Also kann man(n) doch mal ein bisschen angraben und gucken ob sie es sich nicht gerade irgendwie anders einbildet.

        2. Männer sind von Frauen weitaus schlechteres Benehmen gewohnt.
        Frage Elmar Diederichs (http://jungsundmaedchen.wordpress.com/), der hat sich mal bei ein paar Datingseiten als Frau ausgegeben und versucht, sich so RICHTIG schnepfig daneben zu benehmen.
        Ergebnis: Er konnte sich gar nicht so schlecht benehmen, dass er nicht trotzdem Avancen bekam (http://www.scilogs.de/blogs/blog/mind-at-work/2011-07-18/ich-als-frau)

        • @baldasar @bellator

          OK, das muss ich mir erst einmal durchlesen.

          Doch, mit dem einen oder anderen, der subtiler gebaggert hatte, hatte ich sogar noch länger virtuellen Kontakt, obwohl es nicht mehr wurde – wenn es nicht passte, dann passte es eben nicht.

          Aber diese Männer konnten es akzeptieren und führten sich eben nicht unmöglich auf.
          Ich will nicht unter den Teppich kehren, dass es diese Männer nicht doch auch gibt.

          Warum Männer sich schnepfenhaftes Verhalten von Frauen gefallen lassen, ist mir allerdings doch ein Rätsel.

          Ich habe wohl mittlerweile ein dickes Fell und der einzige Grund, warum ich nicht gar nicht mehr antworte, wenn ein Mann unhöflich oder verbal penetrant mit mir umgeht ist, dass ich mich nicht auf seine Stufe hinunter ziehen lassen will, weil ich höflich bleiben will und weil ich manchmal auch neugierig bin, wie lange es wohl braucht, bis er mein „Nein“ versteht und auf welch vielfältige Arten ich ihm dieses „Nein“ wohl schreiben oder mitteilen muss, bis er es kapiert hat.

          Wäre ich nicht so an Menschen und ihrem Tun interessiert, würde ich mir das wohl auch nicht geben. Manchmal ist es sehr anstrengend.

  14. @Catha

    Du schreibst von Abgrenzungszwang und Orientierungslosigkeit junger Männer.

    Diese Vokabeln hast du sicher nicht von Männern sondern aus der Mainstream-Presse, die seit mindestens 20 Jahren die „Krise der Männer“, die „verunsicherten Männer“ und das „Ende der Männer“ herbei schreiben will.

    Dummerweise gibt es im wesentlichen keine Krise der Männer, sind die Männer im wesentlichen nicht verunsichert und auf ihr Ende warten die meisten Männer auch mit seeehr großer Gelassenheit.
    Verunsichert sind die pubertierenden Jungs, aber auch nicht mehr als zu meiner Zeit. Die ganze Propaganda von wegen „neue Männer“ gleitet ziemlich rückstandsfrei von ihnen ab. Sie wissen, dass es reinster, waffenfähiger Unfug ist.

    Der von dir so genannte „Abgrenzungszwang“ ist kein Zwang sondern die zwangsläufige Folge davon, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind und diese Unterschiede während der Pubertät ausgeprägt werden.

    »Ich denke, viele Männer können sich auch bei ihren Artgenossen bedanken, dass Frauen auf Anbaggerversuche so reagieren wie sie reagieren.«

    Das es Prolls gibt, ist leider eine Tatsache mit der sich alle Menschen arrangieren müssen. Jeder hat auf seine Weise Kontakt mit solchen Figuren. Mir bieten sie manchmal Prügel an. Das ist doch kein Grund meine Arbeitskollegen in die gleiche Schublade zu stecken wie die Prolls.

    Die gute Nachricht für dich als Frau ist also: Männer sind sehr viel diverser als Frauen. Du kannst die Prolls einfach ignorieren und darauf warten, dass dich ein „guter“ Mann angräbt.
    Wir Männer haben leider nur die Wahl zwischen oberflächlichen Schnepfchen, die ihren Laptop stundenlang anlassen und sich hinterher über zwei Dutzend Chatanfragen aufregen oder hysterischen K(r)ampfemzanzen.

    Mein Tipp wäre: Trage dein schweres Schicksal mit Würde. Du bist eine irgendwie echt total starke Frau (wie alle anderen auch) und hast was besseres als einen ordinären Mann verdient. Warte still auf deinen Märchenprinz, er wird kommen wenn du nur geduldig genug wartest.

    • @BE

      Weißt Du die @Catha redet mir zuviel von „den Männern“, sie wolle „die Männer“ verstehen,…

      Entweder will sie nicht verstehen, daß es „die Männer“ nicht gibt, oder sie will trollen.

      Die Geschichten klingen mir auch sehr nach aufgeblasenem #aufschrei Schaum.

      Oder kannst Du erkennen was die will?

      • @DerdieBuchstabenzählt

        »Oder kannst Du erkennen was die will?«

        Schau‘ dir ihre Webseite an. Die Gute hat die komplette Femi-Propaganda vollständig verinnerlicht und wundert sich jetzt, warum die Realität so gar nicht zu ihren Vorstellungen passt.

        »Die Geschichten klingen mir auch sehr nach aufgeblasenem #aufschrei Schaum.«

        Wer aus „Was machst du gerade?“ eine Sex-Fantasie basteln kann, siehst das vermutlich anders. Du weißt doch, Defma und so.

        • @BE

          Ich brauche mir diese Webseite nicht anschauen um zu wissen das die eine Femitante ist. Die Antworten hier reichen mir voll. 😦

          Die Tante ist ein ganz dolle betroffenes OPFA. Ich wundere mich nur warum einige hier diesen Mist ernst nehmen. Die Geschichten die die hier erzählt sind doch nur dummes Zeug.

          Warum sagt den Feministinnen das kaum einer?
          Warum meinen Männer sowas überhaupt beachten zu müssen? Ich hoffe die Jungen aus dem „Bericht“ sind da schon weiter.

          Guck Dir mal die Texte (hier) dieser Catha an, nix vernünftiges, nur Mist und die weissen Ritter merken das nicht? Weils ne Frau ist?

        • »Weils ne Frau ist?«

          Na sicher. Warum sonst? Mädels verzeiht man(n) doch fast alles, vielleicht springt ja doch mal ein Schäferstündchen raus.

          Catha hat übrigens ihre Seite (subpoe.de) hier veröffentlicht.

        • „Catha hat übrigens ihre Seite (subpoe.de) hier veröffentlicht.“

          http://www.subpeo.de ist nicht meine Seite. Ich stolperte zufällig über die Seite und weil da schon einige Leute zu sein scheinen, mit denen man diskutieren kann, habe ich da auch etwas geschrieben.

          @DerdieBuchstabenzählt

          „Guck Dir mal die Texte (hier) dieser Catha an, nix vernünftiges, nur Mist“

          Deine Meinung, du scheinst ja ohnehin die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

          Das Überlegenheitsgefühl, was manche Leute (insbesondere kenne ich das – leider – von Männern) zur Schau stellen – besonders gerne Frauen gegenüber – finde ich schon sehr interessant.

          Aber wer es nötig hat, soll sein Überlegenheitsgefühl ruhig zur Schau stellen, dann weiß man wenigstens gleich woran man ist.

        • @DerdieBuchstabenzählt

          „Ich brauche mir diese Webseite nicht anschauen um zu wissen das die eine Femitante ist. Die Antworten hier reichen mir voll. :-(“

          Frauen müssen sich also anhören dass es Frauen gibt die sich scheiße verhalten. Männer wollen sich aber nicht anhören, dass es Männer gibt, die sich scheiße verhalten, weil das wohl am männlichen Ego kratzt? Oder wie darf ich das jetzt verstehen?

          Gut, dann bin/verhalte ich mich eben scheiße und wenn du dich damit besser fühlst, bin ich für dich und andere auch gerne eine Femitante.

          „Die Tante ist ein ganz dolle betroffenes OPFA. Ich wundere mich nur warum einige hier diesen Mist ernst nehmen. Die Geschichten die die hier erzählt sind doch nur dummes Zeug.“

          Seltsam, ich fühle mich gar nicht als „OPFA“, ich fühle mich nur genervt von immer den gleichen Verhaltensmustern und Sprüchen der Männer, die mich z. B. angraben.

          Wenn ich sage, dass ich mich zuerst auf neutralem Boden treffen will, wird das auch gerne ignoriert.
          Natürlich ist es für einen Mann dann besser bei mir zu Hause. Da kann er mich dann auch gleich flach legen.

          Oder warum will er mich beim ersten Mal gleich zu Hause treffen? Und warum soll das gleiche nicht auf neutralem Boden gehen?
          Warum soll ich als körperlich schwächere dieses Risiko eingehen?
          Oder bin ich nur gut für einen ONS und nichts Anderes für diese Männer und soll nur ausgenutzt werden?

          @Bellator

          „Schau’ dir ihre Webseite an. Die Gute hat die komplette Femi-Propaganda vollständig verinnerlicht und wundert sich jetzt, warum die Realität so gar nicht zu ihren Vorstellungen passt.

          »Die Geschichten klingen mir auch sehr nach aufgeblasenem #aufschrei Schaum.«

          Wer aus “Was machst du gerade?” eine Sex-Fantasie basteln kann, siehst das vermutlich anders. Du weißt doch, Defma und so.“

          Ja, weil du auch genau weißt, was die Männer, die ich zu oft erlebte, dann gerne noch so von mir wissen wollen?
          Gerne wird auch gefragt was ich gerade anhabe, welchen Slip ich trage usw. und sicher wollen sie nicht hören, dass ich dann Schlummiwohlfühlzeug trage.

          Wenn ich mich auf Webcam einließ, sah ich schon oft genug als erstes einen prall erigierten Penis, der gerade gewichst wurde – ohne mich vorher zu fragen, ob ich das überhaupt so sehen wil.

          Männer macht sowas vielleicht an, mich machen aber zunächst einmal ganz andere Dinge bei einem Mann an, sicher nicht ein Bildschirm füllender Penis, der gerade bearbeitet wird.

          Und wenn ich von DEN Männern schreibe, dann meine ich ganz sicher nicht 100% DER Männer, ich habe hier schon genug differenziert, denke ich und dargestellt, dass es auch andere gibt.

          Aber mit Männern, die mir nicht direkt ihren erigierten Penis in die Webcam halten, dafür aber ein selbsterhöhendes Verhalten an den Tag legen, kann ich auch nichts mit anfangen.

          Will mir ggf. jemand bestätigen, dass sämtliche Frauen, die mir ihr Leid hinsichtlich männlicher Verhaltensweisen klagten, dass alle diese Frauen es immer nur mit den gleichen 5% Prolls – oder wie viele auch immer – zu tun hatten und niemals oder nur in seltensten Fällen auf die anderen 95% tollen Männer gestoßen sind?

        • Seltsam, ich fühle mich gar nicht als “OPFA”, ich fühle mich nur genervt von immer den gleichen Verhaltensmustern und Sprüchen der Männer, die mich z. B. angraben.

          Keine Sorge, das wird mit zunehmendem Alter immer seltener. Das Problem löst sich von selbst.

        • „Keine Sorge, das wird mit zunehmendem
          Alter immer seltener. Das Problem löst
          sich von selbst.“

          Die meisten Frauen unterschätzen,
          wie schnell die Wand kommt.
          Ratschlag: Frühzeitig Geld auf
          die Seite legen für Katzenfutter.

        • @ Catha

          *sicher nicht ein Bildschirm füllender Penis, der gerade bearbeitet wird.*

          Gibt’s dafür spezielle Bearbeitungsprogramme?

          Mir reicht Photochop.

          *Und wenn ich von DEN Männern schreibe, dann meine ich ganz sicher nicht 100% DER Männer, ich habe hier schon genug differenziert, denke ich und dargestellt, dass es auch andere gibt.*

          Ja, mich z.B.

          Ich versende nie Bilder von meinem Penis.

          Also von meinem eigenen.

          Gibt ja genuch Auswahl im Netz.

        • æCatha

          „Gerne wird auch gefragt was ich gerade anhabe, welchen Slip ich trage usw. und sicher wollen sie nicht hören, dass ich dann Schlummiwohlfühlzeug trage.“

          Ich wills jedenfalls nicht wissen. Und das ich Deine Geschichten als dummes Zeug bezeichnet habe war voreilig. Das ist ja noch schlimmer als ich mir vorstellen konnte.

          So, Grillmeister hat gerufen! Frauenwurst ist fertig. 🙂

        • @Peter & Red Pill

          Jo, genau…

          Viele Männer haben das Problem ja nicht, weil viele Männer ja irgendwie immer finden, dass sie gut aussehend sind – egal, wie sie wirklich aussehen.

          Und je älter Männer werden, umso attraktiver werden sie natürlich auch.
          Blöd nur, dass das für viele Männer genauso wenig gilt wie für viele Frauen.

          Mitte 40 eine Partnerin zu haben ist keine Garantie sie Mitte 50 oder Mitte 60 auch immer noch zu haben.

          Man kann sich das Leben ganz toll planen. Dann kommt was dazwischen und alles ist für die Katz.

          Ich will keinen Mann, der mir finanziell den Lebensabend versüßt, dafür aber nicht zu ertragen ist. Nee, danke.

        • „Will mir ggf. jemand bestätigen, dass sämtliche Frauen, die mir ihr Leid hinsichtlich männlicher Verhaltensweisen klagten, dass alle diese Frauen es immer nur mit den gleichen 5% Prolls – oder wie viele auch immer – zu tun hatten und niemals oder nur in seltensten Fällen auf die anderen 95% tollen Männer gestoßen sind?“

          Ja, ich. Erstens sind es vermutlich 10% Prolls, zweitens sind ca. 80% der Männer in festen Händen, darunter fast keine der Prolls. Daraus folgt:

          P („ist Proll“ | „läuft frei herum“) = 0.5

          Oder auf gut deutsch: unter den frei herumlaufenden bzw. sich auf Kontaktbörsern herumtreibenden Männern ist die Hälfte Proll.

          Die 80% Normalos nimmst Du nicht wahr, die nicht-prolligen frei herumlaufenden auch nicht, weil du sie aussortiert hast (falsche Nase oder falsches Karma oder sowas), übrig in deinen oberen Bewußtseinsschichten bleiben die Prolls.

          Am Rande: man kann eigentlich nur Dinge lernen bzw. sich merken, wenn das mit Emotionen verbunden ist, unser Gehirn filtert vereinfacht gesagt alles langweilige weg. Langweilige Typen vergißt Du deshalb umgehend, die Prolls hast Du noch jahrelang im Gedächtnis. Deshalb ist deine subjektive Wirklichkeit 100% voll mit Prolls.
          Tip: lies mal was über Intuition, unterbewußtes Lernen, selektive Wahrnehmung.

        • @ Catha

          „Viele Männer haben das Problem ja nicht,
          weil viele Männer ja irgendwie immer finden,
          dass sie gut aussehend sind – egal, wie
          sie wirklich aussehen.“

          Für den Mann kommt es nicht darauf
          an wie er sich findet, sondern
          wie Frauen auf seine Merkmale und
          sein Verhalten reagieren.
          Das Alter hat bei beiden Geschlechtern
          einen negativen Effekt auf die rein
          physische Attraktivität.
          Ein Teil der Männer können das
          durch Erfahrung, Status, über
          die Zeit aufgebaute Ressourcen,
          und Charakt€r kompensieren.
          Bei Frauen schauen die Männer
          halt primär auf Jugendlichkeit
          und optische Qualitäten was
          ja Reproduktionsfähigkeit
          signalisiert.
          Hat die Natur aus gutem Grund
          so eingerichtet.
          Im Schnitt ist das Zeitfenster
          für Frauen einen optimalen Partner
          für das Leben zu finden, deutlich
          kürzer als bei Männern.

      • @Rexi

        »Euer Balken im Auge ist schon eher ein Brückenpfeiler.«

        Dein Einwand würde mir zu denken geben.
        Wenn er nicht von jemandem käme, der aus meiner Behauptung
        „Für jede der 50% klügeren Frauen gibt es einen Mann der klüger ist“
        die Travestie
        „50% der Männer sind klüger als jede Frau“
        machen konnte.

        Das eine ist elementweiser Vergleich, das andere neurotisches Geschwätz.

        • @Be

          “Für jede der 50% klügeren Frauen gibt es einen Mann der klüger ist”
          die Travestie“

          Das sagt nur leider gar nichts aus und stützt auch deine sonstigen Thesen nicht, nachdem sehr viel mehr Männer hochintelligent sind während Frauen dies nicht sind.

          Was ist nun eigentlich mit Mensa und dem Frauenanteil von 30%?

        • @C

          Sagt aber schon was über Balken in Augen aus.

          @Rexi’s Balken scheint mir hier zu sein, das sie jeder OPFA_Schilderung einer Frau immer glaubt und wie mir scheint @Catha recht geben will, weil die „feministische“ Argumente hat.

          Immerhin scheint @BE sich die Webseite von @Catha angesehen zu haben.
          (Habe ich zB nicht. Wo finde ich diese Seite eigentlich?)

          Das denke ich mir jetzt einfach mal so, denn @Rexi hat ja weiter nix dazu gesagt.

        • Soweit ich mich erinnere, hat B.E. es aber eher wie den zweiten Satz ausgedrückt. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern – bin gerade sehr im Stress. Und abgesehen davon finde ich auch: der erste Satz sagt nicht sehr viel aus. Es gibt immer jemanden, der klüger ist.

          Und nein, ich will Catha nicht unbedingt recht geben, jedenfalls nicht in Bezug auf alle Männer (aber soweit ich mir ihre Beiträge durchgelesen habe – es waren nicht alle – hat sie auch nicht von allen Männern gesprochen). Ich habe mit Online-Dating selber keinerlei Erfahrung, aber durch jemand Dritten erlebe ich gerade, dass Frauen, die man auf diese Weise kennenlernt, auch nicht ohne sind, jedenfalls eine bestimmte. Ein guter Freund von mir wird gerade mehr oder weniger von einer Internetbekanntschaft gestalkt. Das halte ich jetzt nicht gerade für repräsentativ, aber dass Frauen immer Opfer sind, widerlegt es – und das habe ich auch nie behauptet oder geglaubt.

          Warum ich die Bemerkung mit dem Brückenpfeiler gemacht habe? Weil B.E. gekränkt auf Bemerkungen wie „Die Männer sind …“ reagiert, aber im selben Atemzug meint, Frauen seien ja viel gleicher (also entweder Schnepfen, oder Kampfemanzen), und es somit eigentlich viel drastischer ausdrückt, als Catha, die soweit ich das verstanden habe, wenigstens Einschränkungen macht.

          • @Rexi

            „Soweit ich mich erinnere, hat B.E. es aber eher wie den zweiten Satz ausgedrückt“

            Ja, sonst machen seine Aussagen auch wenig Sinn, schließlich leitet er ja daraus eine Überlegenheit des Mannes her. Es wäre aber immerhin ein Fortschritt, wenn er sich jetzt von dieser Aussage distanziert und behauptet schon immer etwas anderes vertreten zu haben, weil er merkt, dass seine Position nicht haltbar ist

        • @Rexi

          „Euer Balken im Auge ist…“

          Ist @BE sowas wie „Euer Gnaden“? Oder warum sprichst Du @BE mit „Euer“ an?

          Zu Catha und alle Männer.

          „…hat sie auch nicht von allen Männern gesprochen)“ (Zitat von Dir @Rexi)

          @Catha redet dauernd von den Männern.
          „»Hilf mir bitte DAS Verhalten von Männern zu verstehen.«

          Sie spricht also doch von den Männern.

          Niemand kann ihr helfen Das Verhalten von den Männern zu verstehen. Denn das gibt es nicht.

          Und wenn man ihr dann sagt, das man als ein Mann nicht mit „Belästigern“ in einen Topf geworfen werden will, ist’s auch wieder nicht recht.

          Und überhaupt, was hat das mit dem „Jungenbericht“ zu tun? Ausser das einige Frauen wohl nur ihre eigene Sicht auf die Welt haben und zulassen- Balken eben?

        • @Christian: Den Eindruck habe ich auch.

          @DdBz; ich habe B.E. nicht alleine gemeint, sondern dich gleich mit dazu. Wenn ich dich falsch eingeschätzt habe, dann tut es mir leid, aber du machst auf mich bisher auch nicht den Eindruck, bei den Frauen zwischen den einzelnen Individuen zu unterscheiden.
          Wie gesagt, in ihren Beiträgen hat sie ihre (pauschalisierende, dumme) Aussage relativiert. B.E. bisher nicht.

          Doch, mit dem einen oder anderen, der subtiler gebaggert hatte, hatte ich sogar noch länger virtuellen Kontakt, obwohl es nicht mehr wurde – wenn es nicht passte, dann passte es eben nicht.

          Aber diese Männer konnten es akzeptieren und führten sich eben nicht unmöglich auf.
          Ich will nicht unter den Teppich kehren, dass es diese Männer nicht doch auch gibt.

          Abgesehen davon muss man ja nicht eine undifferenzierte Blödheit mit einer anderen beantworten …

        • »Das sagt nur leider gar nichts aus und stützt auch deine sonstigen Thesen nicht, nachdem sehr viel mehr Männer hochintelligent sind während Frauen dies nicht sind.«

          Es sagt dir nichts. Damit kann ich leben. Wer wäre ich, wenn ich bestreiten wollte, dass es auch blonde Männer gibt?
          Für die anderen: Das sind nicht „meine Thesen“, dass sind Beobachtungen aus der Realität, im großen Maßstab und medialem Tamtam zuletzt zu besichtigen beim Wiener Zulassungstest zum Medizinstudium.

          »Ja, sonst machen seine Aussagen auch wenig Sinn, schließlich leitet er ja daraus eine Überlegenheit des Mannes her.«

          Nein. Ich leite daraus eine Überlegenheit der intelligenteren Männer ab.
          Und genau deswegen gilt: Nur dass du es nicht es verstehst bedeutet gar nichts.

          »Es wäre aber immerhin ein Fortschritt, wenn er sich jetzt von dieser Aussage distanziert«

          Verlinke doch mal eine Stelle, an der ich deiner Meinung nach diese Aussage gemacht habe.

          »und behauptet schon immer etwas anderes vertreten zu haben, weil er merkt, dass seine Position nicht haltbar ist«

          Selbst falls das stimmen würde, würde es mir eine gewisse Lernfähigkeit attestieren. Eine Eigenschaft, auf die Wissenschaftler stolz sind und die du schmerzlich vermissen lässt.

          »Was ist nun eigentlich mit Mensa und dem Frauenanteil von 30%?«

          Für diejenigen mit schwachem Kurzzeitgedächnis zur wiederholten Information: Die Abmachung lautete: Das erkläre ich dir, sobald du dich zu faschistischen Sprüchen auf deinem Blog erklärt hast.

          • @BE

            „Das erkläre ich dir, sobald du dich zu faschistischen Sprüchen auf deinem Blog erklärt hast.“

            Ich habe da keinen faschistischen Spruch gesehen. Im übrigen kann meine Moderation natürlich subjektiv sein und insoweit auch Ungerechtigkeiten aus der Sicht bestimmter Personen enthalten. Ich muss sie nicht rechtfertigen.

            Direkte Nazivergleiche lösche ich aber wenn ich sie sehe.

            Was genau steht nach deiner Meinung jetzt noch an Klärungsbedarf, was dich von einer Antwort abhält?

          • @BE

            „Es sagt dir nichts. Damit kann ich leben“

            Klar kannst du damit leben. Solange du vage bleibst und dich nicht auf Zahlen festlegst kann deine Theorie bestehen bleiben, weil du die Fehler darin besser verschleiern kannst.

            Insfoern lebst du gerne damit, dass du nicht konkret wirst, Vorwände findest um auf bestimmte Einwände nicht einzugehen, dich nie auf studien berufst

        • @Rexi

          »Wie gesagt, in ihren Beiträgen hat sie ihre (pauschalisierende, dumme) Aussage relativiert. B.E. bisher nicht. «

          Das ist doch ganz einfach zu erklären. Catha schreibt:

          »Doch, mit dem einen oder anderen, der subtiler gebaggert hatte …«

          Daraus kann ich schließen, dass Catha sowohl prollig als auch subtiler angebaggert wurde. Also ganz konkret unterschiedliches Verhalten erlebt hat.

          Das habe ich auch: Schnepfiges Verhalten, K(r)ampfemanziges Verhalten und Falschbeschuldigendes Verhalten.

          Da aber zumindest die Menge der Schnepfen und die Menge der K(r)ampfemanzen elementweise gleich sind und weil außerdem die Menge der Falschbeschuldigerinnen eine echte Teilmenge der Menge der Schnepfen (und, wegen der elementweisen Gleichheit, damit auch eine Teilmenge der Menge der K(r)ampfemanzen) ist, entspricht es meinem wissenschaftlichen Ethos von „Frauen im Schnepfenmodus“, „Frauen im K(r)ampfemanzenmodus“ und „Frauen im Falschbeschuldiginmodus“ zu sprechen.

          Bedenkt man jetzt noch, dass die Menge der Schnepfen (und, wegen der elementweisen Gleichheit, damit auch eine Teilmenge der Menge der K(r)ampfemanzen) außerdem elementweise gleich der Menge der mir bekannten Frauen ist, dann sieht der unvoreingenommene Beobachter, dass ich nichts weiter mache, als streng wissenschaftlich Schlüsse aus meine Beobachtungen zu ziehen.

        • »Ich habe da keinen faschistischen Spruch gesehen.«

          Ja, das entspricht deinem Niveau.

          »Ich muss sie nicht rechtfertigen.«

          Nein, aber mit ihren Folgen leben.

        • »Was genau steht nach deiner Meinung jetzt noch an Klärungsbedarf, was dich von einer Antwort abhält?«

          Wenn ich auf deinem Niveau antworten wollte, müsste ich schreiben: „Ich habe bei Mensa noch keine Frau gesehen.“.

          • @BE

            „Wenn ich auf deinem Niveau antworten wollte, müsste ich schreiben: “Ich habe bei Mensa noch keine Frau gesehen.”.“

            Du kannst mir gerne noch einmal darlegen, warum der Kommentar aus deiner Sicht faschistisch ist.

            ich bezweifele aber, dass du wirklich daran interessiert bist und es freut micht, dass du zum einen siehst, dass der Umstand, dass Mensa etwa 30% Frauen hat nicht in deine Theorien passt und du keine Argumente hast, die das erklären.

        • Ich verstehe immer noch nicht, was an Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen faschistisch sein soll. Das ist ja kein unabänderlicher Zustand, den man selbst nicht in der Hand hat, wie die Augen-, Haut- oder Haarfarbe. Freilich haben sie etwas mit Intelligenz zu tun, aber um Wertverteilung nach Intelligenz bist du auch nicht verlegen (und ich für meinen Teil finde nicht, dass ein Schreiner oder Elektriker weniger wert oder auch nur ersetzbarer ist, als ein Universitätsprofessor der Genetik).

        • @Rexi

          Es geht um den Satz
          „Frauenquoten werden meistens nicht befordert, um Frauen zu bevorzugen, sondern weil gewisse Leute davon überzeugt sind, dass Frauen im Beruf hintergangen und benachteiligt werden. Ob es stimmen mag oder nicht, es liegt hier jedoch meistens keine Durrchsetzung von Frauenpriviligien vor.“
          aus https://allesevolution.wordpress.com/2013/06/27/tatschelnder-patriarch-vs-hysterische-kampfemanze/#comment-82561

          Ersetze in dem Text doch mal „Frau“ durch „Arier“.

          • @bellator

            Du merkst schon, dass der Satz eine Darlegung der Begründung anderer ist? Rexi verweist recht explizit darauf, dass andere Leute diese Überzeugung haben, womit sie recht hat. Warum man diesen Kommentar irgenwie einschränken soll sehe ich in der Tat nicht.

        • @B.E.: Dir hat die negative Darstellung der Männer missfallen. Hätte sie sie allesamt positiv als interessante, gutherzige Männer dargestellt, dein Widerspruch wäre wohl nicht vorhanden gewesen. Du hast zwei Arten von Frauen dargestellt: Kampfemanzen und Schnepfen (von den Falschbeschuldigerinnen hast du zuerst noch nicht gesprochen, wenn ich mich recht erinnere). Keine davon positiv.

          Und nein, ich finde es nicht sonderlich wissenschaftlich, von der Beobachtung eines Einzelnen auf alle zu schließen. Frauen sind keine Saccharomyces cerevisiae, und selbst deren Verhalten ist abhängig davon, in welches Medium man sie steckt. Wenn du ein bisschen auf andere Männer hören würdest, dann würden deine Theorien schnell widerlegt. Dummerweise meinst du ja, dass Männer, die mit ihren Frauen glücklich sind, sich nur Illusionen machen, daher immunisierst du dich gegen jeglichen Widerspruch. Es ist dir scheinbar unmöglich, in Betracht zu ziehen, dass dein Verhalten das der Frauen in deinem Umfeld beeinflusst, bzw. dass du mit deinem Verhalten einen bestimmten Frauentyp anziehst. Selbiges gilt mit Sicherheit auch für Catha.

        • »Warum man diesen Kommentar irgenwie einschränken soll sehe ich in der Tat nicht.«

          Das sagt einiges über dich aus.

          • @BE

            „Das sagt einiges über dich aus.“

            Was genau findest du daran schlimm? Es wird ja tatsächlich darauf abgestellt, dass auf diesem Weg ein Ausgleich für „strukturelle Benachteiligungen“ geschaffen werden soll. Das magst du für falsch halten, aber die Wiedergabe dieses Argument zu zensieren würde eine Diskussion wohl unmöglich machen.

            Aber damit ist die Frage ja wohl beantwortet: ich halte die Wiedergabe von feministischen Argumenten auch dann für unproblematisch, wenn diese darauf Abstellen, dass angebliche strukturelle Benachteiligungen durch strukturelle Bevorzugungen ausgeglichen werden, auch wenn ich diese Grundannahmen der strukturellen Benachteiligungen nicht teile.

            Wie baust du nun den Frauenanteil bei Mensa in deiner Theorien ein?

        • @Rexi

          »Hätte sie sie allesamt positiv als interessante, gutherzige Männer dargestellt, dein Widerspruch wäre wohl nicht vorhanden gewesen.«

          Wie du an meinen Bemerkungen über die „Prolls“ sehen kannst, bin ich weit davon entfernt, „die“ Männer auf ein Podest stellen. Ich sehe „die“ Männer durchaus differenziert.

          » Du hast zwei Arten von Frauen dargestellt: Kampfemanzen und Schnepfen (von den Falschbeschuldigerinnen hast du zuerst noch nicht gesprochen, wenn ich mich recht erinnere).«

          Du wirst damit leben müssen, dass ich mit meinen 43 Lebensjahren noch keine andersartige Frau getroffen habe oder mir (glaubwürdig) von ihr berichtet wurde.
          Sei mir nicht böse, aber z.B. dein Verständnis meines elementweisen Vergleiches läuft für mich ganz eindeutig unter K(r)ampfemanzenmodus, also gewolltem Missverstehen. Denn, so wie du die tanzenden Männchen entschlüsselt hast, bist du einfach zu klug um meine Aussage nicht verstehen zu können.

          »Wenn du ein bisschen auf andere Männer hören würdest, dann würden deine Theorien schnell widerlegt.«

          Wissenschaft funktioniert nicht nach Mehrheitsbeschluss. Auch deswegen ist mir vollkommen egal, was Christian meint schreiben zu müssen.

          »Dummerweise meinst du ja, dass Männer, die mit ihren Frauen glücklich sind, sich nur Illusionen machen«

          Nein, sie leben in/mit einem biochemischen Ungleichgewicht in ihrem zentralen Nervensystem und insofern nicht zurechnungsfähig.

          »Es ist dir scheinbar unmöglich, in Betracht zu ziehen, dass dein Verhalten das der Frauen in deinem Umfeld beeinflusst, bzw. dass du mit deinem Verhalten einen bestimmten Frauentyp anziehst.«

          Diese Argumente sind nicht nur a hominem, sie sind deiner unwürdig. Erstens hatte und habe ich nicht mit jeder Frau, die kenne, eine weitergehende Bekanntschaft, zweitens wähle ich weder Arbeitskolleginnen noch Verhandlungspartnerinnen von anderen Firmen aus, drittens reagiere ich eher weniger positiv auf den Einsatz weiblicher Reize im beruflichen Umfeld, usw usw usw

          Auch habe ich nie behauptet, dass Frauen Backhefe seien. Ich habe lediglich festgestellt, dass mir die vielbeschworenen starken Frauen bislang weiträumig ausgewichen sind (ja, ja, ich weiß: Mein Problem, die riechen mich meilenweit gegen den Wind und flüchten sofort in wilder Panik) bzw. das mir die angeblich so offensichtlichen „individuellen“ Unterschiede entgangen sind (ja, ich weiß: Auch mein Problem).

          • qBE

            „Nein, sie leben in/mit einem biochemischen Ungleichgewicht in ihrem zentralen Nervensystem und insofern nicht zurechnungsfähig.“

            Das schränkt ihre Intelligenz aber nur auf den Bereich Beziehung ein, ansonsten bleiben sie zurechnungsfähig?
            Wie weit reicht denn diese Unzurechnungsfähigkeit deiner Meinung nach?

        • »Was genau findest du daran schlimm?«

          Nichts. Es entspricht deinem Niveau.

          »Das magst du für falsch halten, aber die Wiedergabe dieses Argument zu zensieren würde eine Diskussion wohl unmöglich machen.«

          Zu deiner Erinnerung: Du hast die Entlarvung dieses Textes als „faschistisch“ zensiert. Damit hast du eine Diskussion unmöglich gemacht.

          »Wie baust du nun den Frauenanteil bei Mensa in deiner Theorien ein?«

          Mit Leuten die das Outing tief-brauner Texte als tief-braun zensieren diskutiere ich nicht.

          • @BE

            „Du hast die Entlarvung dieses Textes als “faschistisch” zensiert“

            Nein, ich habe den Vorwurf an eine andere Kommentatorin zensiert, weil Kommentare nicht beleidigend sein sollen.

            „Mit Leuten die das Outing tief-brauner Texte als tief-braun zensieren diskutiere ich nicht.“

            Dachte ich mir, dass du darauf nie antworten wirst 🙂
            Dann musst du aber konsequent diesen Blog meiden, theoretisch diskutierst du ja gerade mit mir.

        • »Nein, ich habe den Vorwurf an eine andere Kommentatorin zensiert, weil Kommentare nicht beleidigend sein sollen.«

          Ja, deine Gedächtnisprobleme haben etwas tragisches. Die „andere Kommentatorin“ war die Autorin jenes tief-braunen Textes und jemanden der tief-braune Texte verfasst, als Verfasser tief-brauner Texte zu bezeichnen, ist keine Beleidigung sondern eine Tatsachenfeststellung.

          »Dachte ich mir, dass du darauf nie antworten wirst«

          Ich weiß überhapt nicht, wo du ein Problem siehst. Ich habe dir bereits deine Frage beantwortet.

          »Dann musst du aber konsequent diesen Blog meiden«

          Eigentlich eine gute Idee. Dann dreht ihr noch ein Weile hohl und macht dann die Bude dicht.

          »theoretisch diskutierst du ja gerade mit mir.«

          Auch unter äußerst großzügiger Auslegung von „diskutieren“: Eher nicht. Mir dir kann niemand diskutieren. Du hast deine Meinung und Tatsachen irritieren dich nicht.

          • @be

            „Ich habe dir bereits deine Frage beantwortet.“

            Dann ist der Hinweis, dass du sie erst beanworten willst, wenn ich deine beantworte/du sie nicht beantwortest, weil du mit mir nicht diskutierst reichlich sinnlos. Insofern scheinst du selbst davon auszugehen, dass du sie noch nicht beantwortest hast.

            „Eigentlich eine gute Idee.“

            Dann mal los.

        • @B.E.:
          Ja, auch deine Sichtweise ist beschränkt. Du bist nicht über ungerechtfertigte Vorurteile erhaben, ebenso wenig wie ich, Roslin, Stephi, Christian oder jeder andere Mensch. Darum eignen sich deine Erfahrungen ebenso wenig, Menschen zu 100% richtig beurteilen zu können, wie bei den meisten anderen. Vom Alter ist das, glaube ich, auch nicht unbedingt abhängig. Es gibt auch >60-jährige Männer, die frauenfreundlich sind, ohne mit einer Frau in einer Beziehung zu leben (falls du Beispiele brauchst, kann ich sie dir gerne nennen – du müsstest mir halt glauben).

          Nein, deine Arbeitskolleginnen suchst du dir natürlich nicht selber aus, aber ihr Verhalten beeinflusst du trotzdem. Mein Vater und mein Freund bestätigen deine Angaben größtenteils nicht, ebenso wenig wie meine platonischen männlichen Freunde, ob Single oder in einer Beziehung. Natürlich gibt es Frauen, die meinen, ihre sexuellen Reize auf der Arbeit ausnützen zu müssen (und dieses Verhalten finde ich widerwärtig), ebenso wie es Männer gibt, die meinen, ihren Posten gegenüber Frauen ausnützen zu können, weil diese eh auf den Job angewiesen sind, aber ich bin davon überzeugt, dass die Meisten einfach nur ihre Zeit absitzen, wie jeder andere auch.

          Übrigens will ich nicht sagen, dass man am schlechten Verhalten der Menschen um sich herum immer selbst *schuld* ist. Aber schlechte Erfahrungen prägen. Es gibt Leute, die leicht darüber hinwegkommen, und welche, die das nicht schaffen (wollen), und sich damit in einen Teufelskreis begeben, der genau die schlechten Erfahrungen wieder begünstigt. Jedenfalls ist das meine Erfahrung als ehemaliges Mobbingopfer in der Schule.

        • »Dann ist der Hinweis, dass du sie erst beanworten willst, wenn ich deine beantworte/du sie nicht beantwortest, weil du mit mir nicht diskutierst reichlich sinnlos.«

          Entschuldige bitte, dass ich dich schon wieder überschätzt habe. Ich bin davon ausgegangen, dass du meine Antwort aus https://allesevolution.wordpress.com/2013/06/30/ergebnisse-und-empfehlungen-des-beirats-jungenpolitik/#comment-83298 zwar zur Kenntnis genommen hast, aber darüber diskutieren willst.

        • @Rexi

          »Ja, auch deine Sichtweise ist beschränkt.«

          Wenn sie auch noch abgeschlossen ist, dann ist sie sogar kompakt.

          »Du bist nicht über ungerechtfertigte Vorurteile erhaben …«

          Du möchtest meiner Sicht die empirische Grundlage bestreiten. Warum dann so kompliziert? Mach’s doch einfach wie Christian und sage „Glaube ich nicht“.

          »Es gibt auch >60-jährige Männer die frauenfreundlich sind …«

          Zum einen: Du stellst mich als frauenfeindlich hin. Ich bin aber ebenso wenig frauenfeindlich wie Frauenhaus. Ich stehe euch durchaus positiv gegenüber. Ihr seid wie ihr sein müsst. Es ist nicht an mir, das Ergebnis von Jahrmillionen Selektion, zu kritisieren.

          Zum zweiten: Warum sollte ich dir das nicht glauben? Es bedeutet nur nichts. Denn: Wissenschaft funktioniert nicht nach Mehrheitsbeschluss.
          Im Gegenteil: Erkenntnis ist eine Fackel, die von wenigen durch die Jahrhunderte getragen wird (Goethe). Oder nach Mark Twain: Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine Einstellung zu revidieren.

          »ihr Verhalten beeinflusst du trotzdem«

          Fein. Ich bin schuld. Gut, dass wir das geklärt haben.

          »die Meisten einfach nur ihre Zeit absitzen, wie jeder andere auch.«

          Wie bereits einmal angemerkt: Ich bezahle knappe 5000 Öcken Schulgeld monatlich für meine beiden Kinder. Ich bewege mich also in Gehaltsregionen, in denen es mit Zeit absitzen nicht mehr so richtig gut funktioniert. Das Gehaltsniveau von Kolleginnen und Verhandlungspartnerinnen dürfte dem meinen entsprechen. Wir reden also durchaus von einer Elite der Mädels. Weiter unten wird es kaum besser aussehen.

          »… einen Teufelskreis begeben, der genau die schlechten Erfahrungen wieder begünstigt.«

          Diese Psychologisiererei ist langweilig. Ich kann mühelos mein Verhalten in Echtzeit selbst analysieren und das Verhalten meiner Gesprächspartner gleich noch mit.

        • @ B.E.

          „Du hast deine Meinung und Tatsachen
          irritieren dich nicht.“

          Das ist genau der Punkt wieso in
          den Meisten Fällen eine „Diskussion“
          mit Frauen nicht möglich ist.

        • Fein. Ich bin schuld. Gut, dass wir das geklärt haben.

          Ebenso „schuld“ wie ich am wiederholten Mobbing in meiner Schulzeit. Ich halte nichts davon, die Schuld immer bei den anderen zu suchen. Das würde bedeuten, dass ich mein Schicksal nur ändern kann, indem ich mich zu Hause einsperre und jeglichen Kontakt zu Menschen meide.

          Zur beruflichen Situation:
          Keine Ahnung, wie es bei der „Elite“ ist. So weit bin ich noch nicht, und ich bin auch nicht sicher, ob ich je so weit sein möchte (ich kann mich über mein Einkommen nicht beklagen, und wenn in den Etagen über mir der Konkurrenzkampf zwischen Mann und Frau tatsächlich so ausgeprägt ist, dann gebe ich mich doch gleich noch mehr mit meiner Preisklasse zufrieden). Weiter unten sieht es so aus, dass einige wenige Frauen meinen, entweder rücksichtslos sein zu müssen, oder sich hochschlafen zu können (persönlich habe ich diese Gestalten zum Glück noch nicht getroffen), und der Rest überzeugt entweder mit seinen beruflichen Fähigkeiten (wenn er weiterkommen will) oder sitzt eben seine Zeit ab.

          Du meinst nur, du seist nicht frauenfeindlich, weil du meinst, die unbequeme Wahrheit erkannt zu haben. Aber für jemanden, der eine andere Vorstellung von der Wahrheit hat, bist du frauenfeindlich.
          Und dass die Mehrheit nicht immer recht hat, ist mir klar. Nur ist der Umkehrschluss eben auch nicht richtig.
          Deine Meinung ist extrem. Viel zu extrem. Das Einzige, worauf du sie stützt, ist deine eigene Erfahrung. Das reicht nicht – nicht wenn andere, die sogar aus derselben Ecke wie du kommen (= Maskulismus, Männerrechte + solo) für sich zu anderen Schlüssen kommen (Salvatore zB, soweit ich weiß). Was macht deine Meinung „richtiger“, als ihre?

        • »Ich halte nichts davon, die Schuld immer bei den anderen zu suchen.«

          Und ich halte nichts von Extrembegriffen wie „immer“ oder „nie“. Außerhalb der reinen Mathematik sind diese „immer“ und „nie“ dünn gesät.

          Ich bestreite daher auch überhaupt nicht die Möglichkeit einer Frau, die sich nicht im Schnepfen- oder K(r)ampfemanzenmodus befindet, die ein Minimum an emotionalen Tiefgang hat und mit der man auch z.B. konstruktiv über Lösungsmöglichkeiten der Euro-Krise diskutieren kann.
          Ich bitte sogar jede/n, mir eine solche Frau vorzustellen (keine Sorge, ich meine das rein gesellschaftlich).
          Leider waren bislang die Damen, die mir als wie oben beschrieben vorgestellt wurden, nur in den Augen ihrer verliebten Gock …äh… Männer so wie oben beschrieben.

          »Das würde bedeuten, dass ich mein Schicksal nur ändern kann …«

          Du hast insofern recht, das man selbst der einzige Mensch ist, den man ändern kann. Und genau deswegen hast du auch unrecht.
          Ich kann weder „die Frauen“ noch irgendeine spezielle Frau ändern. Ich könnte nur meine Erwartungen senken und mit einer Frau, wie sie eben ist, zurecht kommen.
          Die Frage ist und bleibt allerdings: Warum sollte ich? Das einzige was ich von einer Frau will, bekomme ich auch anders und zwar sooft und wann wie ich will.

          »So weit bin ich noch nicht, und ich bin auch nicht sicher, ob ich je so weit sein möchte«

          Du kannst mir glauben, dass ich gerne ein oder zwei Gänge herunter schalten würde, aber ich habe zwei Kinder, die noch lange nicht aus dem Gröbsten heraus sind. Da ich sie, nach gemachten Erfahrungen, nicht der Ritalin-Apotheke (Staatsschule) anvertrauen will, bleiben mir nicht allzuviele Optionen.

          »Aber für jemanden, der eine andere Vorstellung von der Wahrheit hat, bist du frauenfeindlich.«

          Dann bin ich eben in deinen Augen frauenfeindlich. Das ist mir letzten Endes auch egal.

        • @Rexi, Nachtrag

          »Deine Meinung ist extrem. Viel zu extrem.«

          Das meine Meinung „zu“ extrem ist, ist eine Wertung. Wertungen sind entweder begründet oder irrelevant.

          »Das Einzige, worauf du sie stützt, ist deine eigene Erfahrung.«

          Das Einzige, worauf ich sie stütze, ist meine eigene Erfahrung, 20000 Jahre überlieferter Geschichte, die Überlegungen praktisch aller großen Denker der Menschheitsgeschichte, die (nicht vorhandenen) Erfolge von Frauen in den letzten 40-50 Jahren sowie eine solide evolutionsbiologische Begründung.

          »(= Maskulismus, Männerrechte + solo) für sich zu anderen Schlüssen kommen (Salvatore zB, soweit ich weiß)«

          Ich weiß nicht ob ich Salvatore richtig einschätze, aber mir waren und sind diverse Hobbies (bei ihm die Musik) nie wichtiger als Frauen gewesen. Ich schätze Frauen heute noch nicht gering – dafür sind sie IMHO zu mächtig und zu unberechenbar.
          Ich bin außerdem Vater zweier pubertierender Jungen, die ich körperlich und seelisch gesund sowie materiell gut vorbereitet in die Welt entlassen möchte. Mit anderen Worten: Ich will und kann mir einen einen unscharf-wohlwollenen Blick auf die Frauen nicht leisten.

          »Was macht deine Meinung “richtiger”, als ihre?«

          20000 Jahre überlieferter Geschichte, die Überlegungen praktisch aller großen Denker der Menschheitsgeschichte, die (nicht vorhandenen) Erfolge von Frauen in den letzten 40-50 Jahren sowie eine solide evolutionsbiologische Begründung.

        • @Rexi

          „Es ist dir scheinbar unmöglich, in Betracht zu ziehen, dass dein Verhalten das der Frauen in deinem Umfeld beeinflusst, bzw. dass du mit deinem Verhalten einen bestimmten Frauentyp anziehst. Selbiges gilt mit Sicherheit auch für Catha.“

          Äh, moment bitte.
          In meinen Profilen der Kontaktbörsen steht eindeutig was ich will bzw. was ich brauche und was ich mir vorstelle.

          Wenn das von diversen Männern schlicht ignoriert wird – was bitte kann ich dafür?

          Dafür, dass ich wohl nicht ganz scheiße aussehe und auch Männer mich wohl hübsch, attraktiv oder was auch immer finden, kann ich auch nichts.

          Nur Fotos gucken, den Rest ignorieren und dann anschreiben geht natürlich in die Hose. Und es ist egal ob ich mehr oder weniger Text im Profil stehen habe. Gelesen wird wohl so oder so nicht gerne.

        • @Catha:
          Meinst du, mein Kumpel wollte, dass ihn eines, mittlerweile schon zwei seiner Online-Dates jeden Tag mit SMSen zumüllen, seinen Facebook-Account stalken und rumheulen, dass er sich mit ihnen treffen soll, obwohl er schon deutlich gemacht hat, dass er nicht interessiert ist? Ist dir sowas schon mal passiert?
          Im Internet scheinen nicht nur Männer, sondern auch Frauen teilweise jegliche Hemmungen fallen zu lassen.
          Keine Ahnung, was auf deinem Profil steht. Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass die Proleten, die dich da anschreiben, dich nicht anmachen, sondern trollen wollen, weil sie pubertierende Jungs sind? Ähnlich wie man früher selber Leuten übers Telefon Streiche spielte? Und zwar nur aus dem Grund, weil das Internet so schön anonym ist, und sie denken, sie hätten keine Konsequenzen zu erwarten.

          Da bleibt nur eines: sich von Dating-Seiten fernzuhalten – jedenfalls Gratis-Datingseiten. Wenn du so hübsch bist, dann hast du das doch eh nicht nötig. Wieso machst du es nicht auf die altmodische Art? Im Freundeskreis oder auch in der Bar oder auf Konzerten verhalten Männer sich nicht wie im Internet. Und dass sich Männer von deiner Größe abhalten lassen, dich anzusprechen, halte ich für ein Gerücht. Selbst bin ich zwar klein, aber ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass große Freundinnen von mir so selten angesprochen wurden – sie zogen eben eher die Blicke großer Männer auf sich. Wenn du aber deine offenbar eher negative Grundeinstellung Männern gegenüber erkennen lässt, dann wundert es mich nicht, wenn sie Abstand halten. Männer sind keine Steine. Sie spüren es auch, wenn sie unerwünscht sind.

          Ich bin keine Maskulistin – sicher nicht. Ich kann nur weder die generelle Abstempelung von Frauen, NOCH aber die von Männern ausstehen.
          Die Einstellung Männern gegenüber, die du hier an den Tag legst, solltest du meiner Meinung nach ein bisschen überdenken. Dem Feminismus erweist du jedenfalls keinen großen Dienst, wenn du hier, auf einer Maskulistenseite, so pauschalisierend Urteile über Männer fällst, aufgrund deiner eigenen schlechten Erfahrungen – die ich persönlich zum Beispiel nicht teile. Du provozierst damit nur weitere pauschalisierende Abwertungen von Frauen, weil du, wie du schon richtig erkannt hast (in einem Beitrag weiter unten), sie ein Stück weit hier repräsentierst. Falls du es noch nicht bemerkt hast: wir sind hier in der Unterzahl 😉

        • Nachtrag:

          Dem Feminismus erweist du jedenfalls keinen großen Dienst, wenn du hier, auf einer Maskulistenseite, so pauschalisierend Urteile über Männer fällst,

          vor Männern, die mit größter Wahrscheinlichkeit mit deinen schlechten Erfahrungen nichts zu tun haben, wohl gemerkt. Ebenso wenig wie du oder ich mit B.E.s schlechten Erfahrungen mit Frauen etwas zu tun haben. Und diesen Schuh müssen wir uns auch nicht anziehen. Ich weiß unter anderem durch diese Seite, wie nervig, haarsträubend und teilweise auch verletzend es ist, ständig mit weiblichen Negativbeispielen in einen Topf geworfen zu werden, ständig dieses „Ihr Frauen seid so und so“ entgegengeschleudert zu bekommen. Jetzt machst du dasselbe mit den Männern, auch wenn du immer wieder meinst „nicht alle Männer“. Tja, das tun die auch (außer B.E. natürlich). Sie sagen auch immer „im Schnitt“, „im Schnitt“. Das hilft aber nicht.

      • @Rexi

        Wenn Du mich mitmeinst, warum redest Du dann nur von @BE? Deswegen habe ich nachgefragt- ist ja nun beantwortet.

        Wo bitte habe ich je von den Frauen gesprochen,
        in dem Sinne Frauen sind so oder so?

        Ich bezweifle grundsätzlich Wahrheitsgehalt von Geschichten wie #aufschrei, wenn diese als Beweis herhalten sollen, wie schlimm Männer sind. Geschichten kann sich jeder ausdenken.

        „..undifferenzierte Blödheit mit einer anderen beantworten …“ Auch keine Balken verteilen?

        Was hat das denn nun mit dem „Jungenbericht“ zu tun?

        • Weil ihr beide im Gespräch wart. Ich gebe zu, das war in diesem Fall unangebracht. Entschuldigt habe ich mich schon, mehr kann ich nicht tun.

          Nichts hat es mit dem Jungenbericht zu tun. Ich habe meine Aussage lediglich auf B.E.s (sinnhaft) „Frauen sind entweder Schnepfen oder K(r)ampfemanzen“, nein, eigentlich allgemein auf seine pauschalisierenden Aussagen Frauen gegenüber, die er hier zum Besten gibt (aber dasselbe von Frauen nicht erträgt) bezogen.
          Nochmal sorry, dass ich dich mit reingezogen habe, das war unsachlich und unüberlegt.

        • @Rexi

          „Nochmal sorry, dass ich dich mit reingezogen habe, das war unsachlich und unüberlegt.“

          Laß das. Du brauchst Dich nicht entschuldigen, so wichtig ist das nun auch nicht. Erledigt!

          Wobei ich die Einstellung von @BE schon verstehen kann, wenn man immer wieder hört,
          „Frauen sind die Besseren…..“ ,aber gleichzeitig „Frauen werden diskriminiert“. Wie gesagt, verstehen nicht verteidigen.

    • @Bellator

      „Du schreibst von Abgrenzungszwang und Orientierungslosigkeit junger Männer.

      Diese Vokabeln hast du sicher nicht von Männern sondern aus der Mainstream-Presse, die seit mindestens 20 Jahren die “Krise der Männer”, die “verunsicherten Männer” und das “Ende der Männer” herbei schreiben will.“

      Die Aussage mit dem Abgrenzungszwang stammt ursprünglich von einem Mann: http://www.subpeo.de/comment/16#comment-16 (dort wird dann weiter verlinkt).

      „Dummerweise gibt es im wesentlichen keine Krise der Männer, sind die Männer im wesentlichen nicht verunsichert und auf ihr Ende warten die meisten Männer auch mit seeehr großer Gelassenheit.
      Verunsichert sind die pubertierenden Jungs, aber auch nicht mehr als zu meiner Zeit. Die ganze Propaganda von wegen “neue Männer” gleitet ziemlich rückstandsfrei von ihnen ab. Sie wissen, dass es reinster, waffenfähiger Unfug ist.“

      Gut zu wissen, dass bei den Männern soweit alles super ist.
      Ich habe da zwar schon so einige Männer anders gelesen und den Transvestitismus und Transgenderismus gibt es sicher auch nur, weil Männer ALLE so super mit sich und in ihrer Rolle als Mann klar kommen und genau deswegen werden es ja auch nicht immer mehr Männer, die ausbrechen.
      Die männliche soziale Rolle scheint dann ja optimal auf ALLE Männer abgestimmt zu sein, wirklich niemand will daraus ausbrechen.

      „Der von dir so genannte “Abgrenzungszwang” ist kein Zwang sondern die zwangsläufige Folge davon, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind und diese Unterschiede während der Pubertät ausgeprägt werden.“

      Diese Unterschiede sehe ich soweit auch.
      Allerdings geht es mir um vermeintlich Weibliches von dem Männer sich abgrenzen. Denn wenn sie es nicht tun, gelten sie ja gleich als Weicheier, weiblich, Schwuchteln, Tunten usw.
      Also sehen sie sich doch gezwungen sich abzugrenzen, weil sie sonst von ihrer Horde bestraft werden.

      Und weil das natürlich kein Mann will, leben sie es dann temporär aus oder flüchten gleich direkt aus ihrer Rolle und denken, als Frau geht es dann besser.

      „»Ich denke, viele Männer können sich auch bei ihren Artgenossen bedanken, dass Frauen auf Anbaggerversuche so reagieren wie sie reagieren.«

      Das es Prolls gibt, ist leider eine Tatsache mit der sich alle Menschen arrangieren müssen. Jeder hat auf seine Weise Kontakt mit solchen Figuren. Mir bieten sie manchmal Prügel an. Das ist doch kein Grund meine Arbeitskollegen in die gleiche Schublade zu stecken wie die Prolls.“

      Ich werfe nicht alle in eine Schublade, ich habe durchaus mehrere Schubladen, kann neue erstellen, kann auch Schubladen übergreifend denken usw.

      Dafür dass Frauen bei Männern überwiegend doch immer wieder die gleichen Verhaltensmuster erleben, kann ich aber auch nichts.

      Auch dafür, dass Männer sich von sog. Schnepfen zum Deppen machen lassen, kann ich nichts. Niemand zwingt die Männer, so wie mich niemand zwingt mich auf jeden Mann einzulassen.

      Wenn ich merke, dass mir ein Mann nur nach dem Mund redet, um mich zu daten, verliere ich jegliches Interesse. Männer, die mich schon vor dem ersten Date anlügen und dann noch ungeschickt versuchen das hinterher wieder gerade zu biegen, brauchen sich gar nicht wieder melden. Ich hasse diese Lügereien und dazu denken sie dann wohl noch, dass alle Frauen ein wenig dumm sind und das nicht merken.

      „Die gute Nachricht für dich als Frau ist also: Männer sind sehr viel diverser als Frauen.“

      Aha. Warum erlebe ich dann aber immer und immer wieder die gleichen Verhaltensmuster und das nicht nur beim Balzen? Und nicht nur ich, sondern auch meine Freundinnen, mit denen ich in Kontakt stehe?

      „Du kannst die Prolls einfach ignorieren und darauf warten, dass dich ein “guter” Mann angräbt.“

      Im Internet habe ich das schon aufgegeben. Entweder läuft mir draußen zufällig einer über den Weg, der sich traut mich anzusprechen (und wenn mir einer wirklich gefällt, spreche ich den schon auch an, mehr als eine Abfuhr kann ich mir ja nicht einhandeln, aber versucht habe ich es dann wenigstens) und dessen Aura etc. dazu passt oder ich bleibe alleine oder finde eine Frau. Das ist ja der Vorteil wenn man bi ist.
      Dass bei Frauen auch nicht alles Gold ist was glänzt weiß ich selbst.

      „Wir Männer haben leider nur die Wahl zwischen oberflächlichen Schnepfchen, die ihren Laptop stundenlang anlassen und sich hinterher über zwei Dutzend Chatanfragen aufregen oder hysterischen K(r)ampfemzanzen.“

      Soll ich mich immer ausloggen, sobald ich mich nicht mehr auf meine Notebook konzentriere? Bestimmt nicht. Dass ich deshalb zu den Schnepfen gehöre, wusste ich gar nicht.
      Ich rege mich aber auch nicht über Chatanfragen auf. Wer sagt mir, dass ich auf jede Chatanfrage zu reagieren habe?

      „Mein Tipp wäre: Trage dein schweres Schicksal mit Würde. Du bist eine irgendwie echt total starke Frau (wie alle anderen auch) und hast was besseres als einen ordinären Mann verdient. Warte still auf deinen Märchenprinz, er wird kommen wenn du nur geduldig genug wartest.“

      Hahaha, ja, genau. Frauen sind ja ohnehin Schuld an allem, von mir aus, ich kann damit sehr gut leben.

      Du denkst, ich warte auf DEN Prinzen auf dem weißen Pferd? Den gibt es nicht oder der muss erst noch geboren werden, dann bin ich aber ohnehin viel zu alt.

      Bevor ich mir den Stress gebe mit jemandem zusammen zu sein – ob nun Mann oder Frau – der/die nicht zu mir passt, lasse ich es lieber und bleibe alleine.
      Es gibt bestimmte Arten von Stress auf die ich lieber verzichte. Natürlich verzichte ich damit auch auf die Erfüllung gewisser Sehnsüchte, wenn der Mann / die Frau mir die überhaupt zu erfüllen in der Lage sind. Aber man kann eben nicht alles haben, bestimmte Kompromisse mache ich trotzdem nicht.

      Weißt du, ich frage mich dann auch, ob ich die Konsequenzen einer Partnerschaft, in der gewisse Dinge nicht stimmen, ertragen und aushalten will und kann.
      Dann frage ich mich, ob ich die Konsequenz keine Partnerschaft zu haben aushalten und ertragen will und kann und damit auch auf die schönen Dinge einer Partnerschaft verzichten kann.

      Das wiege ich gefühlsmäßig gegeneinander ab.

      • »Die Aussage mit dem Abgrenzungszwang stammt ursprünglich von einem Mann«

        Siehe es mal so: Vor der Erfindung der Ehe haben sich etwa 25%-40% der Männer fortgepflanzt. Wäre Mr Feinstrumpfhose dabei gewesen?

        »Gut zu wissen, dass bei den Männern soweit alles super ist.«

        Auch dir schöne Grüße von der Insel der Seligen.

        »… deswegen werden es ja auch nicht immer mehr Männer, die ausbrechen.«

        Verglichen mit den Prognosen ist die Zahl der Ausbrecher geradezu nicht vorhanden.

        »Die männliche soziale Rolle scheint dann ja optimal auf ALLE Männer abgestimmt zu sein, wirklich niemand will daraus ausbrechen.«

        Nochmal: Männer sind viel diverser als Frauen. Weil Männer so divers sind und eine Ausfallquote von 60%-75% haben, wäre es geradezu widersinnig wenn es eine Rolle für ALLE Männer gäbe.
        ABER: Es gibt genau eine evolutionär erfolgreiche Männerrolle: Statushoch, Dominant, Polygam.

        »Allerdings geht es mir um vermeintlich Weibliches von dem Männer sich abgrenzen. Denn wenn sie es nicht tun, gelten sie ja gleich als Weicheier, weiblich, Schwuchteln, Tunten usw.«

        Wir haben keine Horde und jemand ernstlich als Weichei etc zu bezeichnen, dürfte sich auch auf Pubertierende bzw. Machos mit Migrationshintergrund beschränken.

        »Und weil das natürlich kein Mann will …«

        Einem Mann geht das glatt am Südpol vorbei. Frage doch Adrian mal wie sehr es in belasten würden als Schwuchtel bezeichnet zu werden. Das stört ja noch nicht mal einen Hetero.

        »Ich werfe nicht alle in eine Schublade, ich habe durchaus mehrere Schubladen, kann neue erstellen …«

        Als da wäre: Weibsmänner

        »… kann auch Schubladen übergreifend denken usw.«

        Feine Sache. Solange du nicht von deinen Schluffis auf Männer schließt.

        »Dafür dass Frauen bei Männern überwiegend doch immer wieder die gleichen Verhaltensmuster erleben, kann ich aber auch nichts.«

        Aber sicher. Oder denkst du ernstlich, bei dir würde ein anderes Schema als das klassische Schema „F“ funktionieren?

        »Niemand zwingt die Männer«

        Naja. Sich nicht mit Schnepfen einzulassen läuft auf Enthaltsamkeit hinaus. Ist auch nicht sooo… brickelnd.

        »Wenn ich merke, dass …«

        Kurz: Du bist ganz anders. Wie alle anderen auch. *GÄHN*

        “Die gute Nachricht für dich als Frau ist also: Männer sind sehr viel diverser als Frauen.”

        »Warum erlebe ich dann aber immer und immer wieder die gleichen Verhaltensmuster«

        Weil bei euch genau ein Muster zieht.

        »und das nicht nur beim Balzen?«

        Woher willst wissen, das es nicht so gut wie immer um’s Balzen geht?

        »Entweder läuft mir draußen zufällig einer über den Weg …«

        Das Geheimnis ist, dass du geduldig warten musst. Sonst funktioniert der Zauber nicht.

        »Soll ich mich immer ausloggen, sobald ich mich nicht mehr auf meine Notebook konzentriere?«

        Dieses Verhalten galt mal als sozial angemessen. Und im Gegenzug galt als asozial, wer sich nicht ausloggte.

        »Dass ich deshalb zu den Schnepfen gehöre, wusste ich gar nicht.«

        Dann habe ich es dir hiermit gesagt. Bitte. Keine Ursache.

        »Wer sagt mir, dass ich auf jede Chatanfrage zu reagieren habe?«

        Niemand. Aber einst, als das Universum noch jung war, galt es höflich auf eine freundliche Ansprache zeitnah und einigermaßen freundlich zu reagieren.
        Doch wie sagt der Volksmaund so treffend:
        Höflichkeit ist eine Zier, heutzutage geht’s auch ohne ihr.

        »Du denkst, ich warte auf DEN Prinzen auf dem weißen Pferd?«

        Nein. Ich dachte, dass du Sarkasmus nicht mal erkennst, wenn der dich in den Hintern beißt.

        • @Bellator

          „»Die Aussage mit dem Abgrenzungszwang stammt ursprünglich von einem Mann«

          Siehe es mal so: Vor der Erfindung der Ehe haben sich etwa 25%-40% der Männer fortgepflanzt. Wäre Mr Feinstrumpfhose dabei gewesen?“

          Du denkst, die erzählen dir alle, dass sie „Feinstrumpfhosen“ tragen? Gar nicht so wenige Männer tragen Damenwäsche oder sind auch mal inkognito als Frau unterwegs.
          Die besten Kumpel wissen das oft nicht über ihre Kumpel. Das wäre auch zu gefährlich, denn andere Männer haben i.d.R. wenig Verständnis für sowas.

          „»Die männliche soziale Rolle scheint dann ja optimal auf ALLE Männer abgestimmt zu sein, wirklich niemand will daraus ausbrechen.«

          Nochmal: Männer sind viel diverser als Frauen. Weil Männer so divers sind und eine Ausfallquote von 60%-75% haben, wäre es geradezu widersinnig wenn es eine Rolle für ALLE Männer gäbe.
          ABER: Es gibt genau eine evolutionär erfolgreiche Männerrolle: Statushoch, Dominant, Polygam.“

          Ja, so divers, dass es Männer vom Kerl bis zum Weibsmann gibt. Kerle sind etabliert, weniger kerlige Kerle auch. Aber Weibsmänner? Oder bestreitest du, dass es Weibsmänner gibt?

          Was sind das alles für Männer, die sich soo sehr weiblich fühlen, aber aufgrund ihres ganzen Seins ihre Männlichkeit doch nicht verbergen können?
          Oder sind es gar keine Männer mehr, WEIL sie sich so weiblich fühlen und es ist egal wie männlich sie dennoch wirken?
          Ach nein – du hattest die Frage ja schon beantwortet – es sind „Schlaffis“ in deinen Augen.

          Eine Nettigkeit nach der anderen…

          „Wir haben keine Horde und jemand ernstlich als Weichei etc zu bezeichnen, dürfte sich auch auf Pubertierende bzw. Machos mit Migrationshintergrund beschränken.“

          Wohl nicht die eine für alle Männer…

          „Einem Mann geht das glatt am Südpol vorbei. Frage doch Adrian mal wie sehr es in belasten würden als Schwuchtel bezeichnet zu werden. Das stört ja noch nicht mal einen Hetero.“

          Das scheint nur so, weil ein Mann sich diese Schwäche der Aufregung über sowas nicht leisten kann, weil das verdächtig macht.
          Und Schwäche zu zeigen in einer der Männerhorden geht dann nach hinten los.

          „»Ich werfe nicht alle in eine Schublade, ich habe durchaus mehrere Schubladen, kann neue erstellen …«

          Als da wäre: Weibsmänner“

          Die gibt es nun einmal, selbst wenn viele Männer sich dagegen auflehnen.
          Seltsam, dass es Mannsweiber geben darf, Weibsmänner aber nicht.
          Für viele Männer mag sowohl Mannsweib als auch Weibsmann eine abwertende Bezeichnung sein – darum auch die Abwehrhaltung. Vielleicht sollte man das einfach mal als wertfreie Bezeichnungen für Menschen sehen, die sind wie sie sind.

          „»… kann auch Schubladen übergreifend denken usw.«

          Feine Sache. Solange du nicht von deinen Schluffis auf Männer schließt.“

          Es sind nicht „meine Schluffis“. Es sind real existierende Menschen, nicht mehr und nicht weniger Wert als du oder ich und schon dass du sie aus der Männerhorde ausschließt (Schluffis sind keine Männer) zeigt mir wie du denkst.

          „Das Geheimnis ist, dass du geduldig warten musst. Sonst funktioniert der Zauber nicht.“

          Prinz? Geheimnis? Zauber? Sind wir hier in der Märchenstunde?

          „»Soll ich mich immer ausloggen, sobald ich mich nicht mehr auf meine Notebook konzentriere?«

          Dieses Verhalten galt mal als sozial angemessen. Und im Gegenzug galt als asozial, wer sich nicht ausloggte.“

          Frauen haben sich also auszulogen, weil sich Männer NUR auf ONLINE-Frauen stürzen und zu BLÖDE sind, nach Eigenschaften, wie örtliche Nähe zu selektieren und daher aus München Hamburgerinnen anbaggern und in 5 Minuten mit ihnen f… wollen?

          Na danke.

          Na ja – weil es ja so unhöflich ist eingeloggt zu sein und sich anderweitig zu beschäftigen, werde ich mich künftig nur noch dann in meine Kontaktbörsen einloggen, wenn ich mal nachsehe, ob ich Nachrichten erhalten habe oder wenn ich auf Partnersuche bin. Danach logge ich mich SOFORT wieder aus. Auch, wenn ich nebenher etwas Anderes mache, gelobe ich, dass ich mich solange auslogge.

          All meinen Freundinnen werde ich ebenfalls mitteilen, wie unhöflich das ist und sie bitten es mir gleich zu tun.

          Es könnte sich ja sonst ein Mann benachteiligt fühlen, weil er eine Frau anschreibt und die nicht SOFORT reagiert.
          Wir Frauen möchte doch vermeiden, dass Männer, die potenzielle Partner sein könnten, sich von uns schlecht behandelt fühlen könnten.

          Es ist lieb von dir es uns bewusst zu machen, dass unser Verhalten da den Männern so übel mitspielen könnte. Wir wollen niemanden verletzen.

          Auf der anderen Seite: warum schreiben Männer überhaupt Frauen an und fragen sie ob sie sich mit ihnen treffen, wenn in den Profilen der Frauen drin steht, dass sie eine Frau suchen?
          Da kann man doch wetten, dass diese Frauen auch von Männern angeschrieben werden, wenn diese Frauen offline angezeigt werden – und das obwohl sie nur Frauen suchen.

          Was sollen wir Frauen nur machen, damit diese Männer sich nicht unhöflich von uns behandelt fühlen. Sollten wir sie vielleicht treffen oder mit ihnen mindestens eine Nacht verbringen? Wir wollen ihre Gefühle nicht verletzen…
          Wo fängt das an und wo hört das auf?

          „»Dass ich deshalb zu den Schnepfen gehöre, wusste ich gar nicht.«

          Dann habe ich es dir hiermit gesagt. Bitte. Keine Ursache.“

          Wenn du nicht mehr weiter weißt wirst du beleidigend?

          Wenn eine Frau mit Männern (nein, nicht alle – muss ich das jetzt immer dabei schreiben?) diskutiert, muss sie sich wohl ein dickes Fell zulegen, weil es früher oder später persönliche Beleidigungen hagelt? Bisher sind das leider so unsere (meine und die meiner Freundinnen) Erfahrungen in Online-Diskussionen. Hier geht das ja auch schon wieder los. Schade eigentlich…

          „Doch wie sagt der Volksmaund so treffend:
          Höflichkeit ist eine Zier, heutzutage geht’s auch ohne ihr.“

          Ich werde hier – wohl stellvertretend für Frauen insgesamt – angegangen, bin aber diejenige, die unhöflich ist? Oder wie ist das jetzt wieder gemeint?

          „Nein. Ich dachte, dass du Sarkasmus nicht mal erkennst, wenn der dich in den Hintern beißt.“

          Und wieder ein Beleidigungsversuch.

          Geht es dir eigentlich hinterher besser, wenn du sowas einer Frau um die Ohren gehauen hast?

          Und Mann kann das ja so schön als Sarkasmus verkaufen und wenn eine Frau das dann doch als Beleidigung empfindet, heißt es dann nur süffisant, dass sie zu dumm ist Sarkasmus zu verstehen.

          Perfide, kannst stolz drauf sein.

        • »Gar nicht so wenige Männer tragen Damenwäsche …«

          Aber sicher doch. Weil Damenwäsche so ideal geeignet für die Aufnahme ihrer primären Geschlechtsorgane geeignet ist.

          »Das wäre auch zu gefährlich, denn andere Männer haben i.d.R. wenig Verständnis für sowas.«

          Es gibt einen gar nicht mal so feinen Unterschied zwischen verstehen und akzeptieren. Ich verstehe z.B. nicht, wenn andere Männer in ihrer kostbaren Freizeit segeln, ich akzeptiere es aber sehr wohl. Ähnlich ist mit Frauenkleidung. Diesen Gruppendruck, den du schilderst gibt es unter Männern schlicht nicht.

          »Das scheint nur so, weil ein Mann sich diese Schwäche der Aufregung über sowas nicht leisten kann, weil das verdächtig macht.
          Und Schwäche zu zeigen in einer der Männerhorden geht dann nach hinten los.«

          Mal ganz unter uns: Ich bin ein Mann, ich weiß wie sich Männer untereinander benehmen. Anders gesagt: Das scheint dir so, weil du von dir d.h. deiner Frauenhorde auf andere schließt.

          »Die gibt es nun einmal, selbst wenn viele Männer sich dagegen auflehnen.«

          Ja, die gibt es. Warum sollte ein Mann sich dagegen auflehnen?

          »Seltsam, dass es Mannsweiber geben darf, Weibsmänner aber nicht.«

          Du willst es nicht verstehen: Mannweiber sind uns genauso egal wie deine Weibsmänner. Das einzige Problem ist, dass Nervensägchen wie du sie uns bzw. unseren Söhnen als Vorbild verkaufen wollen.

          »Prinz? Geheimnis? Zauber? Sind wir hier in der Märchenstunde?«

          Naja, ich wollte deiner seelischen Reife entsprechend argumentieren.

          »Frauen haben sich also auszulogen, …«

          Männer auch. Auf einer Seite, auf der Eingelogged = per Chat erreichbar bedeutet, nennt man so etwas höflich. Andererseits erwartet kein Mann, der halbwegs bei Trost, ist Höflichkeit ausgerechnet von einer Frau.

          »… daher aus München Hamburgerinnen anbaggern und in 5 Minuten mit ihnen f… wollen?«

          Naja, so aus dem Stand und nach deinem Auftritt hier würde ich mal vermuten, dass dein Profil vermutlich nur Männer anspricht, die mit solchen Kleinigkeiten wie Selektion nach Postleitzahl ein bisserl überfordert sind.

          »Wenn eine Frau mit Männern … diskutiert«

          Nur um eines klarzustellen: Wir diskutieren nicht.

          »(Wortschwall)«

          Ja, is‘ fein. Du bist ganz dolle diskriminiert.

          »Oder wie ist das jetzt wieder gemeint?«

          Gemeint ist:
          Irgendwann in der Vergangenheit bist du beim Hinweisschild „Erwachsen werden“ falsch abgebogen und jetzt nervst du die Menschheit mit deinem Die-Leiden-des-jungen-Werther-by-Proxy Getue.
          Therapievorschlag:
          Erwachsen werden, eigenes Leben suchen.

  15. Von: baldasar am 30. Juni 2013
    um 6:48 nachmittags

    Dann melde dich bei einer Sex-Community an. Wenn die Penisbilder reichen.
    Mir hat mal ein Fremder unaufgefordert Bilder geschickt wie er seinen Exfreund deepthroatet.
    Das war sehr imponierend muss ich sagen.

    Und einer hat, auf seine Frage ob ich wissen will wie er aussieht (ich hatte mit einem Gesichtsbild oder Oberkörper + Gesicht gerechnet), mir ein Bild geschickt, wo er nackt im Dunkeln im Wald mit dem Gesicht zum Stamm an einen Baum gefesselt ist.

    Manche leute sind bildertechnisch sehr „mitteilungsbedürftig“

    Allerdings hauptsächlich Männer wie mir scheint.

    • „Manche leute sind bildertechnisch sehr “mitteilungsbedürftig”

      Allerdings hauptsächlich Männer wie mir scheint.“

      Manche Leute sind #aufschrei-technisch sehr „erfinderisch“
      Hauptsächlich Frauen wie es scheint.

    • „Manche Leute sind bildertechnisch
      sehr
      “mitteilungsbedürftig”

      Allerdings hauptsächlich
      Männer wie mir scheint.“

      Wenn Mann die Schwemme von Bildern
      nackter Frauen auf dem Netz sieht,
      denke ich es sind doch eher die
      Frauen.
      Eher appetithemmend auch tonnenweise
      Frauen von denen Mann eigentlich
      gar nicht so genau wissen möchte,
      wie es unter den Kleidern aussieht.
      🙂

      • „Wenn Mann die Schwemme von Bildern
        nackter Frauen auf dem Netz sieht,..“

        Die werden Dir sagen, das machen die nur für die bösen, geilen Männer. Wenn Du dann fragst ob die auch Dirndl wegen den Männern anziehen, also wollen das die geilen Männer glotzen, dann werden die Dir sagen: „Das machen wir nur für uns, das ist was gaaanz anderes!“ #aufschrei

        • „“Das machen wir nur für uns, das ist
          was gaaanz anderes!” #aufschrei“

          Wieso sollten sich die menschlichen
          Weibchen anders verhalten als es
          im Tierreich üblich ist, klar mit
          gewissen kulturellen Modifikationen
          und dank komplexerem Denkapparat
          begleitet von den entsprechenden
          Rationalisierungen.

          Wenn eine Frau erhalten will,
          was sie möchte, muss sie zeigen
          was sie hat.
          Frauen die das nicht schnallen sind
          im falschen Film, werden auf jeden
          Fall nicht zum Film kommen.

          http://www.anusha.com/why-nude.htm

        • @DerdieBuchstabenzählt

          „Wenn Du dann fragst ob die auch Dirndl wegen den Männern anziehen, also wollen das die geilen Männer glotzen, dann werden die Dir sagen: “Das machen wir nur für uns, das ist was gaaanz anderes!” #aufschrei“

          Ich ziehe das an was ich anziehe, weil ich mich darin wohl fühle.

          Ich fühle mich in Stino-Klamotten (was so der Mode entspricht oder oft im Alltag getragen wird) schlicht wie verkleidet.

          Ja, ich muss offensichtlich daher mit den Blicken der Männer leben… – und nicht nur mit den Blicken der Männer – sondern auch mit allen Blicken derer, die meinen Kleidungsstil mißbilligen.

          Soll ich jetzt – nur, weil die einen geil werden und die anderen finden, dass ich scheiße aussehe – oder zu sexy – damit aufhören?

          Vielleicht sollte ich dann künftig die Burka wählen, damit auch ja niemand mehr guckt und/oder geil wird? Aber selbst eine Burka wird im Zweifelsfall nichts nützen, wenn ein Mann seine Triebe nicht im Griff hat.

          Bisher wurde ich übrigens noch nicht dumm von einem Mann angemacht. Aber vielleicht wirke ich wegen meines Goth-Styles ja auch so exotisch, dass die meisten sich ohnehin nicht trauen.

          Dennoch ist mein Kleidungsstil keine Einladung an Männer für sexuelle oder sonstige Übergriffe.
          Nein, ich will auch nicht signalisieren, dass ich leicht zu haben und jederzeit für Sex bereit bin.

        • @Catha

          Scheint ja grauenhaft zu sein, wenn Du mit den Blicken der Männer leben musst! 🙂 Ich muss leider auch mit den Blicken der Frauen leben, auch wenn mich das toooooooooooooootal ankackt! 🙂

        • @Catha:
          Du suchst Männer übers Internet, begibst dich mit Fremden in Videochats und das alles im „Goth-Style“?

          Ähm, da wundert es jetzt nicht allzu sehr, dass du dich mit den unteren 5% der sexuellen Nahrungskette rumschlagen darfst.
          Frauen die die Attraktivität und die Kompetenz besitzen, Kontakt zu höherrangingen Männchen herzustellen, können sich in der Regel auch nicht über errigierte Penisse im Erstkontakt oder was dir sonst so widerfährt beklagen.
          Schon mal überlegt, warum so viele dieser Männer das anscheinend bei DIR für eine gewinnbringende Strategie halten?

        • @Catha

          „Aber selbst eine Burka wird im Zweifelsfall nichts nützen, wenn ein Mann seine Triebe nicht im Griff hat.“

          Du hast Dir doch schon eine Meinung, oder besser ein Weltbild über das Verhalten DER Männer gebildet. Wenn Du aus dem Haus gehst, oder Deinen Lappentopf einschaltest weißt Du doch schon was Dich erwartet. Wo also ist das Problem?

          Du bist ein richtig armes OPFA, den Trieben eines Mannes ausgeliefert, schon klar.

          Du redest die ganze Zeit immer darüber wie Du von den Männern verfolgt wirst. Die Männer wollen immer nur das Eine von Dir, nicht wahr? Dein Leben scheint schwer zu sein.

          Du tust mir langsam leid, nur für voll kann ich Dein Gerede nicht nehmen, weil ich Dir diesen Mist nämlich nicht abkaufe. Andauernd kommst Du mit neuen Geschichten, wie böse die Triebgesteuerten zu Dir sind. Es wird immer lächerlicher. 😉

        • @david

          „Du suchst Männer übers Internet, begibst dich mit Fremden in Videochats und das alles im “Goth-Style”?

          Ähm, da wundert es jetzt nicht allzu sehr, dass du dich mit den unteren 5% der sexuellen Nahrungskette rumschlagen darfst.
          Frauen die die Attraktivität und die Kompetenz besitzen, Kontakt zu höherrangingen Männchen herzustellen, können sich in der Regel auch nicht über errigierte Penisse im Erstkontakt oder was dir sonst so widerfährt beklagen.
          Schon mal überlegt, warum so viele dieser Männer das anscheinend bei DIR für eine gewinnbringende Strategie halten?“

          Ich gehe normal nicht in Videochats und wenn gibt es kein Video von mir. Und Abends sitze ich hier bestimmt nicht im Goth-Style herum, es sei denn, ich will noch weg oder ich bin noch nicht im Schlummiwohlfühlzeug.

          Willst du mir damit sagen, dass so ein Profilfoto wie meins auf http://www.subpeo.de nuttig aussieht?
          Willst du mir damit sagen, dass Goth-Style nuttig ist – so nuttig, dass Männer meinen sie kämen mit ihrer seltsamen Strategie weiter?

          Als mir die Penisse per Video vor die Nase gehalten wurden, war ich übringens noch im Stino-Style unterwegs.
          Mit dem Goth-Style hängt das also nicht zusammen.
          Und da ich ja auch dazu lerne, kam sowas seit damals nicht wieder vor, weil ich so Primitivlinge online gleich aussortiere und mittlerweile auch Männer insgesamt, weil ich doch mehr auf Frauen stehe als auf Männer.

          Ich beantworte keine Anfragen von Männern mehr. Wenn Mann nicht lesen kann ist er eben selbst Schuld.
          Eine Frau kann ja nicht solange Rücksicht auf die Gefühle der Männer nehmen, bis sie sich selbst vergisst. Oder ist es das was Männer von Frauen erwarten?

          Davon einmal abgesehen – unabhängig von meiner Person: wenn eine Frau sich für einen Mann vermeintlich bzw. nur in den Augen des Mannes nuttig verhält oder kleidet ist das für einen Mann automatisch ein Freifahrtschein sich gegenüber Frauen wie der letzte Dreck zu benehmen?

          Hinzu kommt ja noch, dass „nuttiges Verhalten“ oder „nuttige Kleidung“ einer großen Bandbreite unterliegt – nämlich so, wie ein Mann das gerade mal für sich beschließt oder nicht.

          Was ein Mann gerade als nuttig empfindet muss eine Frau noch lange nicht so empfinden.

        • Was zur Hölle ist Stino?

          Du schreibst die ganze Zeit „nuttig“, dabei hatte ich das nie auch nur ansatzweise gemeint, geschweige denn geschrieben. Du wirst aber wissen, warum.

          Wer sich als „Goth“ oder „Stino“ beschreibt, könnte ja auch einfach als nicht ganz so helle eingeschätzt werden, nur mal als Vermutung.

          Abgesehen davon dass ich keine einzige Frau kenne, die so verzweifelt wäre, im Internet auf Partnersuche zu gehen, habe ich auch keine Bekannte, die ähnliche Verhaltensweisen von Männern als üblich beschreibt.

          Sorry, das muss an dir liegen.

          Mir fällt es ja schon schwer genug, dich als Gesprächspartner ernst zu nehmen, bei dem was du so anderen Kommentatoren in den Mund legst.
          Wenn ich mir dann so deine Selbstbeschreibung neben einem Goth oder Stino-Profilbild auf einer Partnerbörse vorstelle, würde ich jetzt nicht erwarten dass das dort die wenigen Vorzeige-Kavalliere anspricht.

        • @DerdieBuchstabenzählt

          „“Aber selbst eine Burka wird im Zweifelsfall nichts nützen, wenn ein Mann seine Triebe nicht im Griff hat.”

          Du hast Dir doch schon eine Meinung, oder besser ein Weltbild über das Verhalten DER Männer gebildet. Wenn Du aus dem Haus gehst, oder Deinen Lappentopf einschaltest weißt Du doch schon was Dich erwartet. Wo also ist das Problem?“

          Ich habe mir eine Meinung über die Männer gebildet, die ich bisher erlebte, von denen mir andere Frauen berichteten und da sind durchaus einige wenige dabei, die OK sind.

          „Du bist ein richtig armes OPFA, den Trieben eines Mannes ausgeliefert, schon klar.“

          Ich habe verstanden – „OPFA“ ist eines deiner Lieblingswörter.

          Den Trieben EINES Mannes?

          Du findest es also OK, wenn Männer eine Frau direkt mit ihren Trieben überfallen, wo Mann und Frau sich gerade mal in der Anfangsphase des Kennenlernens befinden?

          Nein, ich fühle mich nicht ausgeliefert, ich fühle mich auch nicht als „OPFA“, sondern ich fühle mich nach wie vor schlicht genervt von den Verhaltensmustern diverser Männer (nicht aller Männer – zum wiederholten Male). Das ist ein Unterschied, den du wohl nicht verstehen kannst.

          „Du redest die ganze Zeit immer darüber wie Du von den Männern verfolgt wirst. Die Männer wollen immer nur das Eine von Dir, nicht wahr? Dein Leben scheint schwer zu sein.“

          Du möchtest es aufbauschen nicht wahr? Du siehst Frauen in ihren Empfindungen als unglaubwürdig an, weil du null Vorstellung hast, was Frauen sich oft genug anhören oder über sich ergehen lassen müssen, nur weil sie auch die Sehnsucht nach dem passenden Partner haben.

          Du meckerst doch auch über „die Schnepfen“, die Männern das Leben bei der Partnersuche schwer machen.
          Frauen dürfen sich nicht über das Verhalten diverser Männer, die sie erlebten, aufregen?
          Und wenn sie es doch tun, werden sie gleich zu den Schnepfen mit eingemeindet, denn wenn sie erst zu den niederträchtigen Weibern, die Männern das Leben nur unnötig schwer machen, gehören, bekommt man sie vielleicht besser mundtot.

          „Du tust mir langsam leid, nur für voll kann ich Dein Gerede nicht nehmen, weil ich Dir diesen Mist nämlich nicht abkaufe. Andauernd kommst Du mit neuen Geschichten, wie böse die Triebgesteuerten zu Dir sind. Es wird immer lächerlicher. 😉 “

          Ich brauche kein Mitleid und Frauen brauchen auch sicher kein Mitleid von Männern, die meinen sie müssten auf Frauen von oben herab blicken.
          Frauen haben i.d.R. kein Problem mit den Männern selbst sondern mit ihren Verhaltensmustern, die viele Männer offensichtlich nicht ablegen können.

          Spar dir deine Gefühle für dein Mitleid für die Männer auf, die es nötig haben, weil sie ja ihr Leben auf dieser Erde mit uns bösartigen Frauen teilen müssen.

          Ich habe ohnehin den Eindruck gewonnen, dass nur Frauen, wenn es nach manchen Männern geht, an sich zu arbeiten haben und Männer sich lediglich von den Feminismusschäden befreien müssen und schon läuft die Kugel wieder rund.

          Da Männer ja die Krone der Schöpfung sind und im Mittelpunkt des Weltbildes stehen und das ja auch bitte so bleiben soll, wäre es natürlich vermessen zu behaupten, dass Männer nicht auch mal intensiv an sich arbeiten sollten.

        • Bei dieser Gelegenheit möchte ich die Frauen an etwas erinnern:

          Euer Bauch gehört euch.

          Eure Brüste auch, und euer Hinern auch.

          Ich wäre euch dankbar wenn ihr das alles für euch behaltet, es sei denn ich möchte etwas davon ausdrücklich sehen.

          Ich brauch auch keinen Slutwalk.

          Ich hab das alles in erstklassiger Qualität ganz bequem und diskret im Internet, ihr würdet euch nur blamieren wenn ihr damit konkurrieren wolltet.

          Danke, liebe Frauen.

        • @Borat

          Hier im Blog war doch kürzlich so’n Typ der sich entmannen lassen wollte und das ganz toll fand. Dem habe ich nicht geantwortet weil ich den in seinem Wahn nicht bestärken wollte. Man weiß ja wie so was endet.

          Bei @catha sehe ich das anders. Ist zwar auch ein Wahn den die hat, nur ist die nicht selbstgefährdend und es gibt doch tatsächlich welche hier, die die ernst nehmen. So oder so ähnlich muß das mit dem #aufschrei gewesen sein.

      • @david

        „Was zur Hölle ist Stino?“
        http://de.wiktionary.org/wiki/Stino

        „Du schreibst die ganze Zeit “nuttig”, dabei hatte ich das nie auch nur ansatzweise gemeint, geschweige denn geschrieben. Du wirst aber wissen, warum.“

        Na gut – ich hätte auch aufreizend oder sexy schreiben können. Tut mir leid für das böse Wort. Ich hatte mich ein wenig an das Vokabular angelehnt, dass Männer im sexuell-erotischen Kontext doch gerne mal verwenden.
        Ich merke schon, wenn Männer das verwenden ist es ok, bei Frauen wirkt das dann schon wieder anstößig und unangemessen.

        Und was ein Mann als aufreizend empfindet kann für eine Frau trotzdem völlig normal sein.

        „Wer sich als “Goth” oder “Stino” beschreibt, könnte ja auch einfach als nicht ganz so helle eingeschätzt werden, nur mal als Vermutung.“

        Soll ich das als erneuten Beleidigungsversuch deuten?
        Die wiederholte herablassende Art mancher Männer Frauen gegenüber ist schon erstaunlich.

        „Abgesehen davon dass ich keine einzige Frau kenne, die so verzweifelt wäre, im Internet auf Partnersuche zu gehen, habe ich auch keine Bekannte, die ähnliche Verhaltensweisen von Männern als üblich beschreibt.

        Sorry, das muss an dir liegen.“

        Ich bin nicht verzweifelt, ich lote nur Chancen aus. Wie Freundinnen von mir auch. Ist das jetzt auch schon etwas Verdorbenes oder Verbotenes? Sollten wir Frauen das doch lieber alle bleiben lassen, weil sonst unser Ruf zum Teufel geht? Ach, was soll’s… – egal.

        Vielleicht sollten Frauen sich nur bei den teureren Bezahl-Kontaktbörsen anmelden, um verschont zu bleiben von solchen Männern?

        Ja NATÜRLICH muss das an mir liegen. Es liegt IMMER an den Frauen. Wie KÖNNEN Frauen nur auf den Manneslästerlichen Gedanken kommen, es könnte an den MÄNNERN liegen? Kommen wir dafür jetzt in’s Fegefeuer?

        „Mir fällt es ja schon schwer genug, dich als Gesprächspartner ernst zu nehmen,“

        Du denkst, mir fällt es leicht Männer ernst zu nehmen, die sich stets derart über Frauen erhöhen müssen, um klar zu kommen? Nee, ganz bestimmt nicht…

        „bei dem was du so anderen Kommentatoren in den Mund legst.“

        ICH lege in den Mund? Natürlich, die böse Frau, die armen Männer. Einige hier muss es wirklich hart getroffen haben, ich kann das Leid förmlich spüren.

        „Wenn ich mir dann so deine Selbstbeschreibung neben einem Goth oder Stino-Profilbild auf einer Partnerbörse vorstelle, würde ich jetzt nicht erwarten dass das dort die wenigen Vorzeige-Kavalliere anspricht.“

        Ohne dich stets und ständig über Frauen zu erhöhen und persönlich ihnen gegenüber zu werden kannst du gar nicht mehr oder?

        Dein Hass auf Frauen muss schon echt groß sein.

        Manche Männer müssen ja in ihrem Ego durch die Frauenbewegung so derart stark angeknackst sein, dass sie es nur noch ertragen können, indem sie sich ständig über Frauen erheben und sie immer wieder nieder machen.
        Ach, einige wählen noch die Möglichkeit Frau zu werden oder ein ES, ich vergaß…
        Aber das Weltbild der Männer liegt ja total im grünen Bereich, schon klar.

        Mir kommt das bei EINIGEN Männern hier langsam vor wie eine Männer-Selbstbeweihräucherungsmaschinerie in der Frauen sowieso keinen Platz haben dürfen – außer vielleicht noch zur Befriedigung der männlichen Triebe.

        Frauen, die noch keine Feministinnen sind, werden spätestens durch das Verhalten einiger spezieller Männer hier und anderswo in die Arme des Feminismus getrieben. Das Verhalten einiger Männer hier ist echt unerträglich.

        Ich mache jetzt Feierabend und ob ich hier noch weiter auf diese Spezial-Männer eingehe, wage ich gerade stark zu bezweifeln.

        Ich widme mich lieber angenehmeren Dingen, denn diese Spezial-Männer haben sich sowieso ihre vorgefasste feste Meinung über uns Frauen gebildet.
        Zum Glück sind Männer ja angeblich viel diverser als wir Frauen. Das lässt ja dann noch für die Männer hoffen.

        Allerdings las ich bisher nur, dass Männer viel diverser als Frauen sein SOLLEN, wo und wie im Detail schrieb noch niemand. Behaupten kann MANN da ja viel.

        • @catha

          Du schreibst:

          Frauen, die noch keine Feministinnen sind, werden spätestens durch das Verhalten einiger spezieller Männer hier und anderswo in die Arme des Feminismus getrieben. Das Verhalten einiger Männer hier ist echt unerträglich.

          Kommentar:

          Nun, das könnte man auch gerade reiziprok sehen: Männer, die sich mal auf gewisse feministische Sites verirren (ich denke z.B. an mädchenmannschaft.net oder das EMMA-Forum etc.), werden spätestens durch das Verhalten einiger Feministinnen hier und anderswo in die Arme des Maskulismus getrieben. Das Verhalten von einigen Frauen ist ab und an echt unerträglich.

          Mich stört insbesondere die ubiquitäre Opferhaltung gewisser Feministinnen. Frauen können sich dort nur als Opfer denken, dass sie selbst Anteil haben (die Struktur wird durch ihr Handeln reproduziert) etc. wird vielfach nicht gesehen.

        • @chomskyy

          Auch, wenn mir das hier einige nicht glauben werden, ich war auf noch keiner Feminismus-Seite und viele andere Frauen wohl ebenfalls nicht.
          Die Emma interessiert mich nicht, weil die Schwarzer mir in ihrer ganzen Art schon irgendwie maskulin vorkommt.

          Ich sehe das nämlich eher so:

          „Wie sähe ein Feminismus aus, der den Namen verdiente?

          Worin bestand das Interesse der Männer und der maskulin denkenden und fühlenden Frauen, einen Maskulismus für Frauen zu etablieren,
          den sie perfiderweise Feminismus nannten?
          Wer steckte dahinter?
          Welche Interessen wurden damit verfolgt?

          Warum bemerkte bisher niemand, dass der Maskulismus für Frauen
          der Unterdrückung der für Männer vielleicht gefährlichen und unangenehmen
          weiblichen Kernkompetenzen dient?

          Warum muss eine Frau ihren Mann stehen?
          Warum ist eine Frau nur erfolgreich, wenn sie männlicher als Männer agiert und sich verbiegt?

          Warum ist der Mann das Ideal, das Maß aller Dinge für uns Frauen?“

          See more at: http://www.subpeo.de/node/10#sthash.lYsScnK7.dpuf

          Quelle: http://www.subpeo.de

          Ich bin mir sicher, dass ich mir damit hier KEINE Freunde mache.

          „Mich stört insbesondere die ubiquitäre Opferhaltung gewisser Feministinnen. Frauen können sich dort nur als Opfer denken, dass sie selbst Anteil haben (die Struktur wird durch ihr Handeln reproduziert) etc. wird vielfach nicht gesehen.“

          Was für Operhaltungen?

          Dieses „Frauenhaus“ im Internet kenne ich z. B.. Diese Seite ist voll mit offensichtlichen und subtilen Dingen gegen Frauen. Da kann man auch einiges über Männer lernen – also zumindest über diese speziellen Männer.

          Ich weiß nicht, ob ich mir diese speziellen Feminismus-Foren geben muss und diesen Frauenhaus-Blog muss ich mir auch nicht geben.

          Diese Seite hier fand ich vor kurzem: http://alltagssexismus.de/
          Und als ich manche Kommentare dort las, wurde mir richtig übel und was hier von manchen so kommt, geht ja auch in diese Richtung was einige Frauen dort geschrieben haben.

          Sind Frauen an alle dem selbst Schuld?

          Wenn ein Mann eine Frau ungefragt und unerlaubt antatscht oder anzügliche Sprüche bringt, hat die Frau dann im Gegenzug das Recht ihm die Finger zu brechen, wenn sie könnte?
          Oder wäre ein Schlag auf den Hals des Mannes genehm, damit er sein anzügliches Gequatsche endlich lässt?

          Denn Fakt ist ja wohl auch, dass es überall Männer gibt, die ein „Nein“ von einer Frau nicht ernst nehmen, es im Gegenteil sogar als Aufforderung sehen und einfach weitermachen mit dem was sie tun.

          Ist das auch alles die Schuld der Frauen, weil Frauen ja angeblich „Ja“ meinen, wenn sie „Nein“ sagen?

          Welchen Anteil haben Frauen z. B. selbst daran?
          Hast du Beispiele?
          Welche Struktur wird durch ihr Handeln reproduziert?

        • @Catha ist eine tüpische (editiert: Bitte höflich bleiben) feministin, die passt guut zu #aufschrei und alltagssesxismus.de, die Männer „unerlaubt antatscht“. 🙂

        • @DerdieBuchstabenzählt

          „@Catha ist eine tüpische (editiert: Bitte höflich bleiben) feministin“

          Höflich bleiben kannst du nicht mehr, weil du zu sehr hasst oder? Hass vernebelt auch den Verstand und die Gefühle, Hass ist ein schlechter Begleiter.

          „die Männer “unerlaubt antatscht”“

          Mache ich ganz bestimmt nicht. Auch Frauen nicht.

          Außerdem: schrieb ich irgendwo, dass DU Frauen unerlaubt antatscht? Nein, schrieb ich nicht.

          Aber ich habe hier gelernt: alle Frauen, die sich für Frauen einsetzen oder für Frauen sprechen/schreiben und gegen gewisse Verhaltensmuster von Männern sind, sind Feministinnen.

          Na, dann bin ich wohl eine.

        • @Catha

          „alle Frauen, die sich für Frauen einsetzen oder für Frauen sprechen/schreiben“

          Welche Frauen haben Dich denn zu ihrer Sprecherin gewählt? Wo fand denn diese Wahl statt?

          Nochmal, ich halte Deine Geschichten für frei erfundenen Blödsinn! Ich glaube Dir nicht!!

          Da können wir uns lieber darüber unterhalten wie böse die Hexe aus HÄnsel und Gretel war, das bringt mehr….

        • @C

          Du hast recht, man sollte nicht unhöflich werden!

          “Aber ich habe hier gelernt:”

          Wenn sie das erst hier gelernt haben will, wäre das 1. etwas sehr spät und 2. ist auch diese Aussage nicht glaubwürdig.

          “ Auch hier sollte man aber nicht zu stark verallgemeinern“

          Das macht @Catha aber. Einer hier hat „Schnepfe“ gesagt, also sagen das auch andere Männer! Mir wollte sie dieses Wort auch schon unterjubeln.

        • @Christian (fühle Dich bitte nicht für alles was folgt angesprochen)

          Ich meine ohnehin niemals alle (Männer), denn es sind nie alle gleich.

          Hier sind es einige, die bestimmte Verhaltensmuster an den Tag legen, darunter immer wieder Versuche von Herabwürdigungen und Beleidigungen.

          Unglaubwürdigkeit wurde mir auch von der einen oder anderen Person unterstellt oder es fällt manchem schwer mich ernst zu nehmen.
          Einige schreiben es offen, andere halten sich zurück und denken sich ihren Teil oder variieren entsprechend ihren Schreibstil und teilen es subtil mit.

          Ja und dann gibt es hier ja einige Männer, die wohl nicht gut damit klar kommen, wenn eine Frau ihre Negativ-Erfahrungen mit Männern postet und so, wie mir Unglaubwürdigkeit unterstellt wurde, ist dann vieles was hier http://alltagssexismus.de/ gepostet wurde, für die Leute die so denken, auch gemauso unglaubwürdig?

          Warum regen gewisse Männer sich über diese Seite so auf? Ich verstehe es nicht.

          Und was hätte ich davon sowas zu schreiben, wenn es gar nicht wahr wäre? Ich hasse Männer nicht, warum auch?

          Und natürlich wurde ich nicht zur offiziellen Sprecherin aller Frauen gewählt.
          Muss ich das um mich äußern zu dürfen?
          Heißt das, dass ich jetzt meine Klappe halten muss?
          Heißt das, dass ich mich alleine auf meine eigenen Erfahrungen mit gewissen Männern beschränken muss, die mir schon als unglaubwürdig unterstellt wurden?
          Ich weiß natürlich, dass das einigen hier ganz genehm wäre, wenn ich die Klappe halte.

          Andere Frauen wurden übrigens auch nicht offiziell als Frauensprecherin gewählt und äußern sich trotzdem. Auch verboten?

          Wurden denn bestimmte Männer hier zu den Sprechern für alle Männer gewählt, obwohl deren Kommunikationsstil schon fast darauf schließen lässt?
          Was gibt ihnen das Recht sich über Frauen zu erheben und zu beleidigen (zumindest gibt es ja die Versuche)?

          Ich schiebe bestimmt niemandem etwas unter was er nicht geschrieben hat. Aber erwähnen kann ich doch in jedem meiner Posts,
          DASS ich als „Schnepfe“ bezeichnet wurde – indirekt aber doch schon eindeutig,
          DASS ich immer wieder Herabwürdigungen ausgesetzt bin,
          DASS es immer wieder mehr oder weniger subtile Beleidigungsversuche gibt.

          Nein, ich sehe mich nicht als „OPFA“ – selbst jetzt nicht, selbst hier nicht und ich kann auch differenzieren, dass es doch immer wieder die selben Leute sind, die sich nicht im Griff haben.

          Im Grunde komme ich mit direkten und offenen Beschimpfungen, Beleidigungen und Herabwürdigungen besser klar als mit Scheinheiligkeit, deren subtilen Methoden und der Maskerade, die einige betreiben. Dann offenbaren diese Menschen wenigstens gleich ihr wahres Gesicht und eine Frau weiß direkt woran sie dann ist. Heraus bekommen wir es aber letztlich sowieso.

          Aber eher unterschwellig zu beschimpfen, zu beleidigen und herabzuwürdigen wahrt natürlich eher das Gesicht des Täters, denn offensichtliche Beschimpfungen, Beleidigungen und Herabwürdigungen fallen ja sowieso nur auf die Person, die beschimpft, beleidigt und herabwürdigt zurück. Das wollen diese Leute natürlich nicht. Na gut, manchen ist offensichtlich auch das egal.

          Ich habe mir gestern folgende Frage gestellt:

          Ist Empathie eigentlich Mädchen (Frauen)-Kacke oder sind auch Jungs (Männer) empathisch?

        • „st Empathie eigentlich Mädchen (Frauen)-Kacke oder sind auch Jungs (Männer) empathisch?“
          Und das ist jetzt nicht sexistisch?

          Mal abgesehen von meiner Frage: Wenn Jungen
          undMänner so unemphatisch sind, wieso sind diese dann so sehr viel häufiger bereits in jungen Jahren bei Mannschaftssportarten anzutreffen und sind in diesen häufig erfolgreicher als die gleichaltrigen Mädchen?

        • @Catha

          Du sprichst nicht für DIE Frauen, weil es auch Frauen gibt die nicht Deiner Meinung sind.

          Nochmal, ich glaube weder Dir noch den Alltassexistinnen diese Geschichten! Warum sollte ich, weil die sich so „schön“ als OPFA darstellen? Weil es angeblich Frauen sind? -Auch das kann jeder von sich behaupten im Internetz.

          Mir zu unterstellen ich wolle denen oder Dir den Mund verbieten, könnte ich als Beleidigungsversuch betrachten.
          Warum sollte ich Märchenerzählen verboten sehen wollen?

          Was überascht Dich daran, das es Menschen gibt die Dir nicht Alles abkaufen?

          Ach habe ich nie das Wort „Schnepfe“ gebraucht.

        • @catha

          Vielen Dank für die laaaaaaaaaaaaaaaange Antwort! Ich werde dann heute Abend mal veruschen, ein bisschen umfassend darauf einzugehen!

    • @TZH: „Allerdings hauptsächlich Männer wie mir scheint“

      Manchmal verstehe ich, daß ihr Frauen so genervt seid. Ich frage mich, aus welchen sozialen Verhältnissen diese absurden Typen kommen.

      Alles eine Folge der Bildungskatastrophe … da geschätzte 80% der Männer in festen Händen sind, bleiben 20% übrig, die vermutlich vor allem aus den unteren Rängen der Beliebtheitsskala stammen, auch was elementare Formen von Benehmen betrifft. Die unverpartnerten Frauen sind natürlich auch sozusagen Restbestände, aus statistischen Gründen aber im Schnitt deutlich gebildeter. Die Konsequenzen kann man sich denken.

      Die meisten Kontaktbörsen haben m.W. einen massiven Männerüberschuß. Letztens habe ich irgendwo einen Vergeichstest gesehen, die beste, aber teuerste hatte interessanterweise einen Frauenüberschuß.

      • @man.in.the.middle

        Absurde Typen – ja, das trifft es wohl.

        Ich frage mich, ob die sich das außerhalb des Internets auch so trauen würden. Vermutlich nicht.

        Ach, vergiß in deiner Rechnung bitte nicht die verpartnerten Männer, die sich Naschi für nebenher suchen, weil sie – aus welchen Gründen auch immer – in ihrer Partnerschaft wohl nicht die Befriedigung finden, die sie gerne hätten.

        Klar – Frauen machen das auch.

        Menschen sind wohl auch nicht für monogame Partnerschaften auf Dauer geschaffen.

      • Naja, was heisst genervt. Das stecke ich schon weg^^
        Man nimmt es halt zur Kenntnis. Im Internet kann man das ja auch einfach wegklicken.

  16. Die Sache ist doch ganz einfach:

    Opfer-Abo!

    Ein Wort, welches die Soziezät nicht umsonst zum Unwort machte (trotz nur eines Vorschlages). Dann noch ein Spritzerchen Aufkreisch obendrauf und fertig ist die emanzipierte, braun und faschistische Soße.

    Alles kein Hexinnenwerk 😉

  17. @Catha

    „Du meckerst doch auch über “die Schnepfen”, die Männern das Leben bei der Partnersuche schwer machen.
    Frauen dürfen sich nicht über das Verhalten diverser Männer, die sie erlebten, aufregen?“

    Das Wort „Schnepfen“ habe ich hier noch nie benutzt.
    Auch nicht für Frauen die es verdient hätten.

    Aber weil es ein Mann tut (das mit den Sch…) machen’s alle Männer? Schon klar, passt ja auch schön ins selbstgezimmerte Weltbild.

    Frauen dürfen sich aufregen soviel sie wollen.

    Nur muss ich denen nicht jeden Mist abkaufen! Ich glaube Dir Deine Leidensgeschichten nicht, halte das für reine Erfindungen!

    Ich finde Du gibst hier ein lächerliches OPFA ab.

    Was mich wundert ist, daß die Dich an den Stationsrechner lassen. 😦

    • @DerdieBuchstabenzählt

      Eine Beleidigung nach der anderen. Macht dich das stolz?

      Oder hoffst du, dass ich dich auch endlich beleidige, damit du mit dem Finger auf mich zeigen kannst was für ein böses Weib ich doch bin?

      Ich habe keine Lust auf dein Niveau, such dir doch anderes Spielzeug.

  18. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

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