Selbermach Samstag XXXIX

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

109 Gedanken zu “Selbermach Samstag XXXIX

  1. In meinem aktuellen Blogeintrag erkläre ich, warum ich ein Nazi bin. Oder besser: Warum ich gerne politisch korrekte Empfindlichkeiten durch den Kakao ziehe:

    Warum ich mir gerne einen Spaß übers Dritte Reich erlaube

    Noch eine Frage an Christian: Hast du eigentlich mitbekommen, daß du mal wieder bei Hatr.org warst? Hier ein älterer Blogpost, wo ich darauf eingehe:

    Hatr.org wird immer geiler

    Schreib doch mal was zu deiner Hatr.org-Präsenz. Und schreib was zu dem Pickup-Artikel, den ich mal verlinkt hatte. Da kommt Pickup als das unmenschliche System weg, das es ist. Der Artikel hat meine Meinung bestätigt bzw. noch verschärft. Du bist wahrscheinlich weit davon entfernt, dir einmal tiefenpsychologische und selbstkritische Gedanken darüber zu machen, warum du Pickup so toll und legitim findest. Dazu müßtest du dich selbst pathologisieren, was nicht jedermanns Sache ist. Dazu muß man sich eventuelle Verletzungen in der Kindheit anschauen und sie in bezug setzen zu strukturellen Problemen, die man als Erwachsener hat.

    Aufreißen als Subkultur: Höher, schneller, Weiber


    • Jeder darf Witze reissen, aber du scheinst tatsächlich derart autistisch zu sein, dass du noch net mal merkst dass
      „Rosenbrock, der Name klingt jüdisch, ich werde ihnen persönlich die Kehle aufschlitzen“
      keiner ist.

      • Lern erst mal, was Transzendenz und Immanenz bedeuten. Dann reden wir weiter.

        Je nachdem, wie neurotisch man an den Zeitgeist gebunden ist, desto empfindlicher ist man gegenüber Satire.

        Ach so, Baldileinchen.

        „Rosenbrock? Klängt verdächtig jödisch! Ich werde ihm persönlich die Kehle aufschlitzen!“

        Das habe nicht ich gesagt, sondern unser Führer. Bitte mehr Respekt!

        (Wahrscheinlich auch nicht witzig. Ich schände das Andenken der 12 Millionen Juden, die ermordert wurden, wenn man sie mal zwei nimmt. Wahrscheinlich auch nicht witzig.)

        Ich frage mich echt, wie politisch korrekt verblödet die Leute sind.

        Ich finde das Holocaustmahnmal übrigens sehr gut und gelungen. Fühlt sich irgendjemand antisemitisch beleidigt? Das ist natürlich nicht meine Absicht.

        (Ist wahrscheinlich auch nicht witzig. Ich bin übrigens in der Tat autistisch. Das hat seine Vorteile. :))

        • „Je nachdem, wie neurotisch man an den Zeitgeist gebunden ist, desto empfindlicher ist man gegenüber Satire.““Ich frage mich echt, wie politisch korrekt verblödet die Leute sind.“
          Ich bin alles andere als neurotisch an den Zeitgeist gebunden.

          Du merkst einfach nicht, dass man dich hier grössenteils bedauert, dein Pseudo-akademisches Geschwurbel ist so doof und unbeholfen dass es vermutlich selbst Roslin zu doof ist sich mit dir zu unterhalten.
          Du realisierst nicht, dass du dich damit sehr nah an diesen dumpfkacheligen Gender-Wissenschaftlerinnen bewegst.

        • Na, dann erklär‘ uns doch mal, wo ich pseudoakademisches Geschwafel von mir gebe. Dafür ist eigentlich Chomsky zuständig.

          Wenn du wichtige Begriffe nicht verstehst, mußt du dir vielleicht an die eigene Nase fassen.

          Ich bin es übrigens gewohnt, daß man mich bedauert. Das schreckt mich nicht. 🙂

          Alice Miller wird übrigens auch bedauert.

          http://www.alice-miller.com

  2. Juchuuuuuuh, Erster! Und Selbermach-Samstag. Endlich kriegen de Femis wieder de Levittchen gelesen. Alles fällt, wie üblich, unter „meiner Meinung nach“. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehel sie aber als lesens- bzw. bei Videos als sehenswert weiter.

    Fangen wir mal an mit geschlechtsspezifischen Verhalten: Dan Männchen ist beim Menschen risikofreudiger und abenteuerlustiger als das Weibchen. Warum? Weil immer die Männchen um die Weibchen konkurriert haben. Wer risikofreudig ist, ist eher ein guter Jäger und Kämpfer, bringt seinem Weibchen eher Beute nach Hause, verteidigt es besser gegen den Säbelzahntiger, und kann sich besser gegen die ganze männliche Konkurrenz behaupten bzw. kann sich durch beeindruckendes Können besser zum angesehenen Chef einer Männchenkoalition machen. Das Weibchen wählt solche Draufgänger auch deshalb gern als Partner, weil die vom Erwartungswert her in Sachen Reproduktionsbiologie erfolgreichere Söhne haben werden.

    Hier ein Beispiel:

    So Sachen macht das Weibchen nur sehr selten. Weil es eh einen Partner kriegt, oder eher so viele, wie es haben will. Das Männchen dagegen muss dafür von Natur aus was riskieren. Es will Weibchen zeigen, dass es ein toller Hecht ist und gute Gene hat – auch heutzutage noch.

    Wo wir gerade bei der Eisenbahn sind (Mit der spielen auch lieber Jungs als Mädels. Wer hat sie dazu erzogen?): Ist es eigentlich schwulenfeindlich, dieses Video hier

    zu verlinken? Ich hab WIRKLICH nichts gegen Schwule (Also wenn hier einer die Schwulen hasst, dann sind das die Feministinnen: http://www.avoiceformen.com/sexual-politics/m-g-t-o-w/feminist-gay-bashing/), finde es aber sehr witzig. Das Fazit kann hier nur lauten: „ßänk ju forr träweling wiss Deutsche Bahn, Süßer…“ (HA HA HA) Frage ist: Ob die wohl dem Klischee entsprechend wirklich im Schnitt eine höhere Stimme haben? Ich meine wäre doch logisch: Wer zuwenig pränatales Testosteron hatte, um ein Hetero-Mann zu werden, könnte doch mit höherer Wahrscheinlichkeit auch danach noch zuwenig Testosteron gehabt haben für einen deutlichen Stimmbruch. Ist aber nur descriptiv gemeint. Nee, ich stieß gestern abend auf dieses Video und hab Tränen gelacht…

    …vielleicht war der ja auch hetero. Also, falls das hier irgendjemand als schwulenfeindlich empfindet, ich finde, man muss über sowas lachen dürfen und ganz locker über das Thema „Homosexualität“ reden dürfen, ohne dass schrille Reaktionen („Nazitussi“, „Hexe“, „Verbrennen“) kommen wie bei Birgit Kelle. Bye the way: Adrian, Du arbeitest nicht zufällig bei der Bahn? (HA HA HA HA HA)

    So, nu aber wieder ernste Sachen:

    Ohne weiteren Kommentar:

    http://bazonline.ch/leben/Single-maennlich-sucht-keineHeirat/story/21073501

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/06/single-mannlich-sucht-keine-heirat.html

    Dann das hier – Höhöhö, als nächstes erklären diese totalitären Feministinnen es vermutlich als illegal, beim Pinkeln zu stehen.

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/06/schweden-feministische-partei-will.html

    Sie tun es wirklich. Denn der Mann triumphiert ja beim Pinkeln im Stehen in seiner Männlichkeit, und deshalb gehörten ja Pissoirs auf Herrentoiletten verboten, wie es einmal hieß. Dabei soll wieder nur alles männliche dämonisiert und überwunden werden – deshalb sollten ja auch die Hinweise auf die Hirschbrunft raus aus der Nationalpark-Broschüre. Der Mann soll sich dabei die natürliche Art abgewöhnen, wie er uriniert. Die Frau darf weiter auf ihre für sie natürliche Art urinieren. Das ist ungerecht. Dem Mann entstehen dadurch Kosten, weil er natürliches Verhalten überwinden muss. So, wie ein Linkshänder sich früher zum Rechtshänder umerziehen lassen musste.

    Wat hamwa noch? Ach ja, diese Femis fühlen sich dadurch benachteiligt, dass sie nicht zum Zwangsdienst herangezogen werden:

    http://bastakampagne.blogspot.de/2013/06/osterreich-diskriminiert-der.html

    Ja, schon richtig verstanden. Die empfinden es als BENACHTEILIGUNG, keinen Zwangsdienst leisten zu müssen. Motto: „Was, die jungen Männer dürfen ein Jahr lang kein selbstbestimmtes Leben führen, werden oft getriezt und verdienen dabei ganz wenig? Menno, das ist ungerecht, ich will auch gezwungen & getriezt werden und dafür ganz wenig Kohle kriegen, sonst bin ich ja im Nachteil…“ Vielleicht haben sie es auch so verstanden: „Ich will auch zur Zwangsarbeit herangezogen werden und dabei ein Vermögen wie die Jungs verdienen…“

    Die spinnen, die Femis. Man kann ihnen eigentlich nur noch raten, sich endlich behandeln zu lassen.

    Dann sowas:

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/06/junge-im-knast-vergewaltigt.html

    Das muss ein Ende haben. Wir sind doch ein zivilisiertes Land, oder besser: Wir sollten jedenfalls eins sein. Knäste dürfen nicht aus gefährlichen Mensch noch viel gefährlichere machen. Außerdem sind Menschenrechtsverletzungen aller Art auch so nicht hinnehmbar, auch bei Straftätern nicht. Dazu kommt noch, dass manch einer z. B. nach einer Falschbezichtigung unschuldig einsitzt, nur, weil z. B. eine junge Dame nicht zugeben wollte, dass sie eine Affäre hatte, und deshalb aus dem Seitensprungpartner kurzerhand einen „Vergewaltiger“ macht. Oder weil sie von der Polizei nach Hause kutschiert werden wollte: http://www.genderama.blogspot.de/2013/06/falschbeschuldigung-weil-frau-von.html) Interessant ist hierbei, dass Politikerinnen offenbar genauso hart vor dem Knie sind wie Politiker. So viel zum Thema Frauen seien sanfter, menschlicher…

    Hier noch wat zum #aufschrei:

    http://maninthmiddle.blogspot.de/p/aufschrei.html

    Und für so eine Lachnummer kriegen die den Grimmepreis! Aber man muss nur eben den Staat, die Politik und die Müllstrommedien auf seiner Seite haben, dann geht alles.

    Und diesen Staat haben die Femis so auf ihrer Seite, dass er es offenbar gar nicht wagt, sich um diese ernsten Probleme hier zu kümmern:

    http://www.giessener-zeitung.de/langgoens/beitrag/81632/maennergesundheit-war-da-nicht-was-eine-zwischenbilanz/

    Umso nötiger ist es, dieses Gegenmittel

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    weiter zu verbreiten!

    • Also ich finde das Video mit der schwulsten Ansage nicht witzig. Nicht so sehr wegen der Ansage, über die man durchaus schmunzeln kann, sondern wegen der Reaktionen der Leute im Video. Das ist ja kein spaßiges Lachen mehr.

      Außerdem versuche ich es möglichst zu unterlassen, über Leute zu lachen wegen Dinge, für die sie nichts können.

      • @ Adrian

        „Das ist ja kein spaßiges Lachen mehr.“

        Naja, ich glaube aber nicht, dass es böse gemeint ist. Je nachdem, in welcher Stimmung man ist, und dann sowas hört, kann man sein Lachen kaum noch unterdrücken.

        „Außerdem versuche ich es möglichst zu unterlassen, über Leute zu lachen wegen Dinge, für die sie nichts können.“

        Grundsätzlich ja.

    • Den Link
      http://www.avoiceformen.com/sexual-politics/m-g-t-o-w/feminist-gay-bashing/
      habe ich übrigens auch bei GW gepostet.

      Ich finde ihn ziemlich interessant, aber auch nicht besonders beeindruckend, da ich keine Affinität für den Feminismus habe (und auch kein Schwuler, den ich kenne).

      Witziger sind eigentlich eher die Kommentare zum Beitrag: Das hat was von „Ihr doofen Femis, bildet Euch bloß nichts ein, die Schwulen gehören zu uns Maskulisten!“

      • Der Artikel lässt mEn auch die Frage offen, warum homophobe Aussagen und Meinungen von „führenden Feministinnen“ von vor 40 Jahren schlimmer ist als die Homophobie in der derzeitigen Maskulismusbewegung.

        • Interessant, dass Shulamith Firestone, Kate Millet und Carol Hanisch als führende Feministinnen nun in Anführungszeichen gesetzt werden.

          Dann war wohl Redstockings eine komplett bedeutungslose Truppe, „the personal ist political“ der Wahlspruch einer feministischen Minderheit und „Sexual Politics“ ein totaler Ladenhüter.

          Ein schönes Zitat, aus dem Artikel: „It’s no good whining how feminism is not a monolith when every pebble of it shares this theoretical underpinning.“

          Die Zitierte Quelle von 1976 ist in Gänze Lesenswert:

          http://paganpressbooks.com/jpl/DTF.HTM

          Im Westen nichts Neues.

          schlimmer ist als die Homophobie in der derzeitigen Maskulismusbewegung.

          Im Gelben Forum werden aber dummerweise keine Bestseller geschrieben. Heul dich bei Rosenbrock aus, der freut sich.

        • Hier noch einmal das Red Stockings Manifesto

          http://www.redstockings.org/index.php?option=com_content&view=article&id=76&Itemid=59

          Einige Zitate

          II. Women are an oppressed class. Our oppression is total, affecting every facet of our lives. We are exploited as sex objects, breeders, domestic servants, and cheap labor. We are considered inferior beings, whose only purpose is to enhance men’s lives. Our humanity is denied. Our prescribed behavior is enforced by the threat of physical violence.

          Because we have lived so intimately with our oppressors, in isolation from each other, we have been kept from seeing our personal suffering as a political condition. This creates the illusion that a woman’s relationship with her man is a matter of interplay between two unique personalities, and can be worked out individually. In reality, every such relationship is a class relationship, and the conflicts between individual men and women are political conflicts that can only be solved collectively.*

          Männerhass pur, Übertragung marxistisch-leninistischer Denkkategorien auf’s Geschlechterverhältnis, einschließlich Klassenhass.

          *III. We identify the agents of our oppression as men. Male supremacy is the oldest, most basic form of domination. All other forms of exploitation and oppression (racism, capitalism, imperialism, etc.) are extensions of male supremacy: men dominate women, a few men dominate the rest. All power structures throughout history have been male-dominated and male-oriented. Men have controlled all political, economic and cultural institutions and backed up this control with physical force. They have used their power to keep women in an inferior position. All men receive economic, sexual, and psychological benefits from male supremacy. All men have oppressed women.

          IV. Attempts have been made to shift the burden of responsibility from men to institutions or to women themselves. We condemn these arguments as evasions. Institutions alone do not oppress; they are merely tools of the oppressor. To blame institutions implies that men and women are equally victimized, obscures the fact that men benefit from the subordination of women, and gives men the excuse that they are forced to be oppressors. On the contrary, any man is free to renounce his superior position, provided that he is willing to be treated like a woman by other men.

          We also reject the idea that women consent to or are to blame for their own oppression. Women’s submission is not the result of brain-washing, stupidity or mental illness but of continual, daily pressure from men. We do not need to change ourselves, but to change men.

          The most slanderous evasion of all is that women can oppress men. The basis for this illusion is the isolation of individual relationships from their political context and the tendency of men to see any legitimate challenge to their privileges as persecution. *

          Die Quintessenz des Feminismus, damals wie heute: Männer TÄTA und demzufolge schuldig, Frauen OPFA, demzufolge unschuldig-verantwortungslos.

          Und zum guten Schluss:

          *In fighting for our liberation we will always take the side of women against their oppressors. We will not ask what is „revolutionary“ or „reformist,“ only what is good for women.

          The time for individual skirmishes has passed. This time we are going all the way. *

          Entmachten, aus allen Positionen entfernen, auf denen Feminist.I.nnen Jungen/Männern schaden können – das ist das einzige, was vor diesem in ideologischen Beton gegossenen Männerhass schützt.

          Es ist dieser Männerhass, der handlungsleitend ist für feministische Gouvernanz.

          Bratwürstchen sind Ablenkung.

        • @Maren
          Wieso finde ich den Fakt das du die Chance nicht wahrnimmst dich von diesen Idiot_Innen* zu distanzieren und lieber auf eine sich heute gründete Gruppe zeigst, interessanter als dein Fingerzeig?

          Aber etwas ernsthafter, das Problem ist das Teils öffentliche ‚Anführer_Innen*‘ der feministischen Bewegung zu fehlen scheinen, welche offen und ausführlich genug solche alten Fehleistungen kritisieren.
          Wahrscheinlich aus einer irationalen Vorstellung heraus, dass dann sofort ‚der Patriach‘ kommen würde und sagen würde „Soso, ihr habt also immer nur Unsinn geredet?!“.
          Es hat also schlicht zum Teil mit der Größe und der vermeindlichen Einheit der Bewegung zu tun. Und eben auch dem Alter..

    • Jetzt geh ich etwas Männersport machen.

      Ein bisschen Downhill fahren und an stellen Fahren wo selbst böse Mädchen total abkacken und mich immer ganz böse anschauen.

      Ja, der Angeber kommt wieder! Versteckt euch lieber schnell, ihr besten Frauen der Welt!

  3. Prioritäten im real existierenden Femizentrismus, Beispiel Großbritannien, Gesundheitssystem

    Was ist wichtiger?

    Einer ohnehin schon schwer bestückten Frau, die weitere Brustvergrößerung zu finanzieren oder einem 2-jähriger Jungen zu ermöglichen, normal zu laufen?

    Klarer Fall: Das Leid der Frau ist wichtiger für das öffentliche, steuerfinanzierte Gesundheitssystem eines femizentrischen Staates wie Großbritannien.

    Schließlich hat im Femizentrismus das Wohlergehen von Mädchen/Frauen Vorrang vor dem Wohlergehen von Jungen/Männern.

    Ihre Operation wird vom Steuerzahler finanziert, seine nicht.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2350581/Why-did-NHS-pay-womans-36DD-breasts-refuse-pay-operation-boy-walk.html

    • Ich glaube Du hast die Essenz der Story nicht ganz verstanden. Die Entscheidung einer Frau auf Steuerzahlerkosten den Busen zu vergrößern, statt einen kleinen Jungen zu behandeln, damit er wieder laufen kann, ist nämlich – FRAUENFEINDLICH:

      siehe Kommentar einer Leserin:
      „we still live in a patriarchal, misogynistic society. The decision would have been made by a man who believes women should look like a barbie doll !!“

    • Jetzt reg dich doch nicht über solche Einzelfälle auf.

      Das wird doch wieder kompensiert durch Jungs (die Mädchen ziehen ja Prostitution wegen besserer Gewinnaussichten vor) die sich z.B. in Indien daran bereichern indem sie für unsere Frauen ungeeignete Schuhe produzieren die deswegen Fußdeformationen und Hallux Valgus entwickeln.

    • Aber ernsthaft, warum nicht?
      Was hat das Kind überhaupt? Ich lese überall nur „operation to give gift of walking“, etc.

      Offenbar soll an dem Kind diese Operation ( http://www.stlouischildrens.org/our-services/center-cerebral-palsy-spasticity/about-selective-dorsal-rhizotomy-sdr ) durchgeführt werden.

      Dass das nicht geschieht kann mehrere Gründe haben, evtl. ist der Arzt der Meinung, dass sie ungefährlichere Behandlungsmöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft haben, etc.

      Complications:
      „The dorsal rhizotomy is a long and complex neurosurgical procedure. As in other major neurosurgical procedures, it presents some risks. Paralysis of the legs and bladder, impotence, and sensory loss are the most serious complications. Wound infection and meningitis are also possible, but they are usually controlled with antibiotics. Leakage of the spinal fluid through the wound is another risk.

      Abnormal sensitivity of the skin on the feet and legs is relatively common after SDR, but usually resolves within 6 weeks. There is no way to prevent the abnormal sensitivity in the feet. Transient change in bladder control may occur, but this also resolves within a few weeks. A few of our patients have experienced urinary tract infections and pneumonia.“

      Das mag man evtl. einem 2jährigen nicht zumuten, solange andere Behandlungsmöglichkeiten langfristig erfolgversprechend sein können.

      • @ Maren

        *Aber ernsthaft, warum nicht?*

        Ideologische Leseschwäche?

        Die Antwort auf Deine Frage steht doch im Artikel, Zitat:

        *But when a surgeon applied to NHS England for funding, he was turned down because the procedure is not yet routinely covered by the health service.

        The case seems particularly cruel when compared to that of Miss Cunningham, who had a breast enlargement on the NHS at nearby St James’s University Hospital, which is also part of the Leeds Teaching Hospitals NHS Trust.

        Under NHS guidelines, cosmetic surgery should be funded only in rare circumstances when a local trust deems it is needed ‘to protect a person’s health’.*

        Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2350581/Why-did-NHS-pay-womans-36DD-breasts-refuse-pay-operation-boy-walk.html#ixzz2XcP20CDk
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        Das heißt, ein mit dem Fall des Jungen befassterChirurg reichte den Antrag ein, hielt die Operation also für sinnvoll und aussichtsreich.

        Sonst hätte er das nicht gemacht.

        Der National Health Service lehnte ab, dafür zu zahlen, weil die OP noch nicht zum Standardleistungskatalog gehört, genausowenig wie Brustvergrößerungen.

        Die Brustvergrößerung allerdings wurde finanziert.

        So werden Prioritäten gesetzt.

        • *Under NHS guidelines, cosmetic surgery should be funded only in rare circumstances when a local trust deems it is needed ‘to protect a person’s health’*

          Und die Frau hat jetzt glaubhaft versichert, dass ihre psychische Gesundheit leiden würde, wenn sie keine größeren Möpse kriegt.
          Passiert. Kann man gut finden oder nicht.

          Was jetzt allerdings passiert ist, dass diese OP in Relation zu dem Fall des Jungen gesetzt wird, obwohl es eine ganz andere Situation ist.

          Was die genauen Gründe für die Ablehnung der OP des Kindes sind wissen wir nicht. Ich würde auf das Alter des Jungen, Behandlungsdauer und Risiko einer OP tippen. Es liegt aber bestimmt nicht daran dass die Kasse dachte dass das Geld in den Möpsen der Frau besser investiert ist.

        • *Under NHS guidelines, cosmetic surgery should be funded only in rare circumstances when a local trust deems it is needed ‘to protect a person’s health’*
          Soviel zum Thema Bürgerversicherung.

        • @ Marenleinchen

          *Und die Frau hat jetzt glaubhaft versichert, dass ihre psychische Gesundheit leiden würde, wenn sie keine größeren Möpse kriegt.*

          Glaubhaft für jene Politbürokraten, die die Gelder den NHS verteilen, Politbürokraten des femizentrischen Systems.

          *Was jetzt allerdings passiert ist, dass diese OP in Relation zu dem Fall des Jungen gesetzt wird, obwohl es eine ganz andere Situation ist.*

          Weil der Fall in der gleichen Klinik spielt, bearbeitet von denselben Poltibürokraten, die Fall 1 entschieden.

          *Was die genauen Gründe für die Ablehnung der OP des Kindes sind wissen wir nicht. *

          Wir wissen aber, dass der mit dem Fall des Jungen befasste Chirurg die Finanzierung der OP beantragte, also hielt er sie für sinnvoll, nicht anders als der Chirurg, der die Brustvergrößerung befürwortete.

          Der wurde stattgegeben von den Politbürokraten, der OP des Jungen nicht.

      • @Maren
        Ich finde auch, dieser komische Vergleich hätte genausogut von der Bild-Zeitung gemacht werden können.

        Trotzdem finde ich bizarr, dass ich ernsthaft Geld in die Krankenkasse zahlen soll, nur damit so ne Schnepfe grössere Tüten kriegt.
        Eigentlich sollte es doch allgemein bekannt sein, dass Leute die eine Schönheitsoperation anstreben, oftmals ganz andere Probleme haben als die zu grosse Nase/ die zu kleinen Brüste.

        • @baldasar
          Sag ich ja, kann man gut finden oder nicht.
          Aber Schönheitsoperation ist ja im Prinzip jede für die körperliche Gesundheit unnötige Operation. Darunter fielen zum Beispiel auch Narben OPs oder Brustveränderungen nach Schwangerschaften wenn der Busen extrem hängt, etc.
          Sowas kann schon die Lebensqualität einschränken.

        • @B
          „Ich finde auch, dieser komische Vergleich hätte genausogut von der Bild-Zeitung gemacht werden können.“

          Und deswegen darf man das nicht kritisieren ind vergleichen? Weil die Bild das hätte schreiben können? Lächerliches Argument.

          @ML

          Du vergleichst doch selber die Psyche der armen Frau mit dem Jungen (!)

          Frauen sind auch für Dich immer wichtiger als „kleine Männer“?

    • „Ihre Operation wird vom Steuerzahler
      finanziert, seine nicht.“

      Der Steuerzahler kann dann in
      20 Jahren oder so, nochmals zahlen
      wenn das Material wieder
      herausgeholt werden muss, diesmal
      nun aus gesundheitlichen Gründen.
      Bingo!

      • @ Red Pill

        Wobei ja in Großbritannien die Säckel, die hier geleert werden, vor allem von Männern gefüllt werden, wie üblich (70 % der Lohnsteuersumme), die zum Dank dafür eine schlechtere Gesundheitsversorgung bekommen als Mädchen/Frauen.

        Genauer gesagt, es sind weiße heterosexuelle Mälnner, die den Karren vor allem ziehen, die Prügelgruppe Nr. 1 der politsich Korrekten, der Gutmenschen, der Feminist.i.nnen.

        Welchem Geschlecht die Spitzenfunktionäre des NHS, wahrscheinlich, bestimmt quotengefördert, angehören überdurchschnittlich häufig angehören (ÖD!), kann man erahnen, wenn man das Personal dieses NHS-Skandals in den Blick nimmt:

        http://www.bbc.co.uk/news/health-22992625

        Femizentrismus im Gesundheitssystem heißt u.a. das, Zitat:

        *Despite being the most common cancer in men and the fourth most common cancer overall, prostate cancer lies twentieth in the ‘league table’ of annual cancer research spend per case diagnosed, new figures show.

        Breast cancer – the most common female cancer which has a similar death rate to prostate cancer – received more than double the annual research spend with £417 per case diagnosed compared to £853.*

        http://www.telegraph.co.uk/health/healthnews/9772648/Prostate-cancer-research-underfunded.html

        Wahrscheinlich kann sich dieses femizentrische System auch wegen seines Femizentrismus so leicht damit abfinden, dass Männer im Schnitt 5 1/2 Jahre vor Frauen sterben.

        Und trotzdem gelingt es der femiistischen Frauenlobby, sich auch hier als das Opfer männlich-patriarchaler Benachteiligung darzustellen in der öffentlichen Wahrnehmung.

        Und mehr und noch mehr zu fordern, zu bezahlen natürlich von den üblen Unterdrückern der Frau, den (weißen heterosexuellen) Männern.

  4. Eine britische Muslima nimmt sehr eloquent den feministischen Anspruch, gerecht zu sein, auseinander.

    Ja, Muslime wie diese stehen mir sehr viel näher als unsere feministischen Harpyien.

    Der demographische Wandel hat auch Vorteile.

  5. Ich fand Anreas Kempers Rezension des Films World War Z und den, in der Rezension verlinkten Artikel „Wie „faschistisch“ sind eigentlich Superman, Batman & Co?“, sehr amüsant.

    Mein Highlight:

    „Kontamination und Unberührbarkeit sind konstitutive Elemente von Klassismus und Rassismus (siehe auch Wulf D. Hund: Rassismus, Kapitel III.2 “Reine und Unreine”, 43-53). World War Z bietet den verachtenden nietzeanischen Blick von oben, Menschen werden nicht auf Augenhöhe wahrgenommen, sondern biopolitisch, der Blick zoomt heraus und zeigt eine Biomasse: Zoombio.“

    und über Batman:

    „Was für Superman die „Festung der Einsamkeit“ im ewigen Eis werden wird, das ist für Batman die Höhle unter seinem „Manor“, ein Raum eben nicht nur voller Gadgets, sondern auch voller Fetische; die „phallischen Kulte“ werden diesen Helden nicht nur beinharte Psychoanalytiker nachweisen. Batman verlässt sein Fetisch-Grab, um gegen einen Volksaufstand anzutreten, so wie er im Film zuvor gegen einen anarchistischen Revolutionär, den Joker, antreten musste, der es auf das Währungssystem abgesehen hatte.“

    • „‚Gotham City‘, die Stadt der amerikanischen Gothik“

      Gotham City ist ein alter Spitzname für New York. Im DC-Universum liegen New York, Gotham City und auch Metropolis alle an der Ostküste eigentlich unmittelbar zusammen. An „Gothik“ dachte Bob Kane mit Sicherheit nicht.

      „Superman […] musste seinen kosmischen Migrationshintergrund durch Supertaten bearbeiten,“

      Was auch immer DAS heißen soll.

      „Zack Snyder hat schon bei seiner Verfilmung von „Watchmen“ die zynisch-kritische Intentionen der Comic-Vorlage beinahe ins Gegenteil verkehrt: Der gute Zweck heiligt die („faschistischen“) Mittel,“

      Da hat jemand den Film nicht verstanden.

      „Während beim „Man of Steel“ das Problem eher an der Oberfläche der Zeichen und des Plots ist, ist es bei den Batman-Filmen im Allgemeinen und bei „The Dark Knight Rises“ im Besonderen tiefer in der Charakterentwicklung. Die amerikanischen Kritiker erkannten in dem Film „ein großes (und faschistisches) Spektakel“, wie Andrew O’Hehir auf seiner Webpage salon.com. Es geht um eine kulturpessimistische Geste gegen die Masse, gegen das Volk und gegen die Demokratie; nur der todessehnsüchtige, elitäre, verachtende und soldatisch geformte Mann oder Supermann kann sich der Gefahr stellen, die aus dem chaotischen, ungeformten, organischen stammt: aus dem Volk.“

      Nolans Batman-Trilogie ist genau das Gegenteil von kulturpessimistisch. Der erste fällt da aus der Reihe, da er den Fokus auf Bruce Wayne konzentriert, aber sowohl der 2. als auch der 3. hängen sich so offen an einem Hochglanzbild des eigentlich grundguten, seine Ideale bis zum Tod verteidigenden Menschen auf, dass man brechen möchte. Und damit ist eben nicht Batman gemeint, sondern die Bevölkerung (von Gotham City). Ganz schlimm im 2.: Dieses Schiff von Sträflingen, die lieber sterben wollen, als sich moralisch schuldig zu machen. Und ganz schlimm im 3.: Banes Anhänger einerseits und die saublöden Gotham-City-Polizisten andererseits, die, da von hehren Idealen getrieben, gegen Panzer marschieren, ohne überhaupt ihre Waffen zu ziehen.

      Was für ein beschissener Text. Fredric Wertham reloaded.

      • D’accord – wie kann der individualistische Aufstand des einzelnen ein faschistisches Spektakel sein? Individualistischer Faschismus – ein Oxymoron.

        • Wenn ich den Text richtig verstanden habe, scheint es mir auch fast, als wäre jede Person, die sich von anderen abhebt, auf irgendeine Weise „besser“ ist als die breite Masse, eben weil sie Superkräfte hat, bereits durch diese Tatsache faschistisch…

  6. Am interessantesten in den vergangenen Wochen fand ich eigentlich die Spionagekatastrophe die sich momentan abzeichnet.

    Bspw.
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-hat-wanzen-in-eu-gebaeuden-installiert-a-908515.html

    Im Grunde ist es wohl nicht soo überraschend, doch bin ich gespannt ob sich da diplomatisch viel bewegt oder nicht. Immerhin dürften selbst Mitwissende Politiker von den USA und GB nun öffentliche Appeasements verlangen um die heimische Bevölkerung beruhigen zu können und dieser Bevölkerung gegnüber nicht tatenlos dazustehen..

  7. Der unvermeidliche ( 🙂 ) Arne Hoffmann hat auf Cuncti eine sehr lesenswerte Besprechung des Buches von Helen Smith „Men on Strike“, das hier schon mehrfach verlinkt wurde, verfasst.

    Zitat, Arne:

    *Im weiteren Verlauf des Vorworts umreißt Smith, was auf den Leser zukommt: eine Auseinandersetzung damit, „was Männer heute tatsächlich denken, statt damit, was ihnen die Medien, weiße Ritter und Frauen zu denken vorschreiben“. („Weiße Ritter“ sind im amerikanischen Jargon das, was „lila Pudel“ im deutschen sind: die willfährigen männlichen Unterstützer einer einseitigen Geschlechterpolitik. Ein anderer Begriff, den Smith hier verwendet, lautet „Uncle Tims“, also Männer, die sich zu der Bürgerrechtsbewegung der Männer so verhalten wie die Uncle Toms zur Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen.) Smith erwähnt, dass sich bislang schon eine ganze Reihe von Büchern mit dem Rückzug der Männer aus Beruf, Ehe und Vaterschaft beschäftigt haben, diese Bücher aber von dem ständigen Tenor getragen würden, „wie dieses unverantwortliche Verhalten Frauen geschadet habe, da es offenbar die einzige Aufgabe eines Mannes auf Erden ist, Frauen glücklich zu machen.“ Smith hingegen vertritt eine abweichende Auffassung: Ihrer Ansicht nach haben Männer einen eigenen Anspruch auf Gerechtigkeit, Gleichbehandlung und Glücklichsein. „Es ist traurig“, befindet Smith, „dass dies eine so starke Abweichung von der herrschenden Auffassung darstellt, dass ein komplettes Buch geschrieben werden musste, um das klarzustellen.“ Wenn sich Männer zum Beispiel einer festen Partnerschaft zunehmend verweigerten, handele es sich dabei um keine verlängerte Adoleszenz und unreife Trotzreaktion, wie es männerfeindliche Autoren wie Michael Kimmel darstellten, sondern vielmehr um das Ergebnis rationaler Überlegungen in Anbetracht der gegenwärtigen Situation.

    Zu Hanna Rosins Bestseller „Das Ende der Männer“ zitiert Hoffmann Smith:

    *“Was Rosin nicht erwähnt, ist, dass die neue Weltordnung Männer diskriminiert, sie in eine feindselige Umgebung zuerst in der Schule, dann am College und schließlich in der Gesellschaft insgesamt zwingt und dafür erwartet, dass sich Mäner einer allein auf Frauen ausgerichteten Gesellschaft anpassen. Was Rosin als Unbeweglichkeit bezeichnet, ist die Weigerung von Männern, den Vorschlägen von ihr und anderen Feministinnen zu folgen, mehr wie Frauen zu werden. Rosin hat keine Ahnung, wie sich Männer wirklich fühlen oder warum sie sich so verhalten, und sie scheint sich auch nicht dafür zu interessieren.*

    Weiter:

    *Und was die gängigen Beziehungsratgeber angehe, gebe es für Verleger und Frauen keinen Grund, darüber zu jammern, dass Männer solche Bücher nicht läsen, solange Männer darin immer wieder als kommunikativ gestörte Halbbarbaren dargestellt würden, die sich stur weigerten, das zu tun, was die Gesellschaft von ihnen verlange: zu heiraten und verdammt noch mal die Klappe zu halten!

    „Ich habe mich früher selbst als Feministin betrachtet“, gibt Smith zu, „weil ich fälschlicherweise glaubte, dass es dem Feminismus um die Gleichberechtigung der Geschlechter geht.“ Darüber hinaus war Smith über zwanzig Jahre als Psychotherapeutin tätig. („Einer meiner ersten Patienten war ein Mann im Rollstuhl; er wurde von seiner großen und wütenden Partnerin zusammengeprügelt.“) Smiths männliche Klienten berichteten ihr, sich immer wieder als Weichlinge vorzukommen, wenn sie zugaben, Probleme zu haben, weshalb sie in der Regel darüber schwiegen. Aber, so Smith weiter, „die Wut war da, brodelte unter der Oberfläche und kam in der Therapie in einer Weise zum Ausdruck, die bei diesen Männern verheerenden Schaden hinterließ.“ *

    Insgesamt lesenswert!

    http://www.cuncti.net/streitbar/485-der-streik-der-maenner

    Hier das Buch von Helen Smith

    Und zu Hause ist Arne Hoffmann natürlich auf Genderama:

    http://genderama.blogspot.de/

  8. Eine Kurzmeldung in der aktuellen EMMA (S. 11) hat mich doch (endlich) neugierig gemacht. Sie lautet:

    „Denken Frauen anders?“ Diese heikle Frage stellte Der blaue Reiter, eine Zeitschrift für lebenszugewandte Philosophie, denkenden Frauen: Philosophinnen von Judith Butler über Petra Gehring bis Annemarie Pieper, der Neurowissenschaftlerin Bettina Pfleiderer, der Filmemacherin Margarethe von Trotta und auch Alice Schwarzer. Fast alle sind der Auffassung: im Prinzip nein, qua unterschiedlicher Prägungen und Lebensrealitäten konkret dann doch. Die vor allem in Deutschland breit rezipierte Butler nutzt die Gelegenheit zu einer Distanzierung von sich selber: Eigentlich schreibe sie überhaupt nicht über „Geschlechterrollen“. Dieses Problem sei „teilweise erst durch die Übersetzung meiner Texte ins Deutsche erzeugt worden.“ Die hiesige Butler also ein Übersetzungsfehler? Und ganze Gender-Seminare Opfer eines Missverständnisses?“

    (http://www.derblauereiter.de/journal/journal/ausgaben/31-40/frauen/editorial/
    http://www.derblauereiter.de/journal/journal/ausgaben/31-40/frauen/inhalt/
    http://www.derblauereiter.de/journal/journal/ausgaben/31-40/frauen/leseprobe/)

    Nun stimme ich mich gerad darauf ein, in Kürze Butler (zunächst) im Original zu lesen, mithilfe z. B. der ARTE-Doku:

    Erster Eindruck: ein super-sympathischer Mensch & ich ahne bereits jetzt, dass ich „mehr Butler“ bin als gedacht.

    • @ muttersheera

      * Fast alle sind der Auffassung: im Prinzip nein, qua unterschiedlicher Prägungen und Lebensrealitäten konkret dann doch.*

      So, so, denkende Frauen.

      Und gleich so viele.

      Ich bin entzückt.

      Im Prinzip also nein, real aber doch.

      Is‘ ja immerhin schon mal was.

      Frage an Radio Eriwan:

      Was verstehen die unter „Denken“ (Logik, Motivation oder etwas anderes?)?

      Woher wissen die denkenden Frauen, dass dieser Unterschied nicht im Prinzip besteht, sondern nur Folge der unterschiedlichen Prägungen ist?

      Ist das ein gedankliches Bauchgefühl?

      Wer prägt denn da unterschiedlich?

      Und warum?

    • @ muttersheera

      Ja, ja, die „Lavernder Mafia“ nannte das Pater Andrew Greely (vor kurzem verstorben) schon in den 70’ern.

      Ist natürlich ein ganz übles homophobes Gerücht.

      Oder auch nicht.

      Ich hoffe, es wird ohne Ansehen der Person ausgefegt.

      Aktive Schwule haben in der Hierarchie der katholischen Kirche nichts verloren.

      • Zur Erläuterung, Zitat:

        *The liberal sociologist Father Andrew Greeley has called them the „Lavender Mafia“–a clique of homosexual dilettantes, acting in concert with liberal faculty members who are determined to change the doctrines, disciplines, and mission of the Catholic Church from within. Through the seminaries, this „Lavender Mafia“ has brought a moral meltdown into the Catholic priesthood.*

        http://www.catholicculture.org/news/features/index.cfm?recnum=21229

        Zu Andrew Greeley:

      • „Ist natürlich ein ganz übles homophobes Gerücht.“

        Nicht das Gerücht ist homophob, sondern dass es als Problem angesehen wird.

        „Aktive Schwule haben in der Hierarchie der katholischen Kirche nichts verloren.“

        Sie existieren dort aber – ob Dir das nun passt oder nicht.

        • @ Adrian

          *Sie existieren dort aber – ob Dir das nun passt oder nicht.*

          Leider. Genau wie aktive Heteros dort existieren, die ihre Gelübde brechen.

          Es ist die Aufgabe der Kirche, diese Dekadenzerscheinungen zu bekämpfen.

          Das gelingt ihr mal besser, mal schlechter von Jahrhundert zu Jahrhundert.

          Es ist ja nichts Neues.

          U.a. deshalb hätte ich mir einen afrikanischen Papst gewünscht.

          Aber darauf kommt’s ja nicht an, was ich mir wünsche.

        • „die ihre Gelübde brechen“

          Dumme Gelübde kann man nur brechen.

          „Es ist die Aufgabe der Kirche, diese Dekadenzerscheinungen zu bekämpfen.“

          Sexualität ist Dekadenz?

          „U.a. deshalb hätte ich mir einen afrikanischen Papst gewünscht.“

          Wieso? Haben Afrikaner keinen Sex?

        • Was ist denn diese „hyperliberale westlicher Dekadenz?“

          „Der wäre mein Kandidat gewesen.“

          Ein Mann, der sich nicht mal sicher ist, ob Strafen (inklusive Todesstrafe) für Homosexualität abzulehnen sind?

        • @ Adrian

          *Was ist denn diese “hyperliberale westlicher Dekadenz?”*

          Das Zulassen der Ausbreitung einer Lavender Mafia innerhalb der Katholischen Kirche.

          *Ein Mann, der sich nicht mal sicher ist, ob Strafen (inklusive Todesstrafe) für Homosexualität abzulehnen sind?*

          Wo hat er denn geäußert, dass die Todesstrafe für Homosexuelle nicht abzulehnen sei?

          Bitte mit Link.

          Wenn’s geht eine neutralere Quelle als Schwulenaktivistenseiten.

        • @Adrian
          „Dumme Gelübde kann man nur brechen.“

          Das haben die doch gewusst, bevor die Priester wurden, freiwillig? Wem die Regeln nicht gefallen…

  9. Schöne Evo-Psychologie-Studie gefunden, Auszug:

    „In many mammals, a selective elicitation of sexual urge can be observed, especially in species where males secure large harems (Symons, 1979, p. 208-213). In these species male sexual activity flags with repeated exposure to the same female, but can be revived many times by the introduction of a new female. This phenomenon is termed the „Coolidge Effect“ (Bermant, 1976). In female animals, no equivalent effect has been reported. Although the Coolidge Effect cannot be investigated experimentally in humans,
    some evidence seems to support it: the habituation of sexual responses in human males when visual stimuli are often repeated, its invigoration with new stimuli, and anecdotal self-reports. For the task of explaining our results, the Coolidge effect makes exactly the wrong prediction since it should be the male partner, not the female, whose sexual desire should flag with time.“

    http://zpm.uke.uni-hamburg.de/Webpdf/sexmotiv.pdf

      • Wer beim Englisch-sprachigen Artikel nicht durchhält, den Teil muss bzw. sollte mensch gelesen haben:

        „Just as with the birth-control pill, a foreboding not only about sex itself but also about female empowerment may be expressed in a dread of women’s sexual anarchy. Over the last decade, as companies chased after an effective chemical, there was fretting within the drug industry: what if, in trials, a medicine proved too effective? More than one adviser to the industry told me that companies worried about the prospect that their study results would be too strong, that the F.D.A. would reject an application out of concern that a chemical would lead to female excesses, crazed binges of infidelity, societal splintering.

        “You want your effects to be good but not too good,” Andrew Goldstein, who is conducting the study in Washington, told me. “There was a lot of discussion about it by the experts in the room,” he said, recalling his involvement with the development of Flibanserin, “the need to show that you’re not turning women into nymphomaniacs.” He was still a bit stunned by the entrenched mores that lay within what he’d heard. “There’s a bias against — a fear of creating the sexually aggressive woman.” “

        😀

        • Gutes Stichtwort.
          Wollte ich länger mal ansprechen.

          Was sagt ihr zu „sexuell aggressiven“ Frauen?

          Ich bin vor Jahren über Lady Bitch Ray gestolpert und die ist sexuell einfach nur übertrieben krass drauf.

          Da heute selbermachsamstag ist bzw. gestern war, wollte ich mal wissen, was ihr von ihren Aussagen und auch ihr selbst haltet.

          Ich finde sie zu „prollig“, sie redet einfach zu krass, ihre Outfits sind mir auch zu gewagt :D, aber manche ihrer Messages finde ich so schlecht nicht.

          Die Reaktionen auf sie sind eher feindselig (teilweise extrem feindselig), besonders von Männerseite, wenn man sich Kommentare in Videos oder Artikel über sie anguckt. Weiss jemand wieso?
          ich vermute ja, es hat was damit zu tundass jemand der keinen Penis hat sowas nicht „darf“, denn männliche Rapper knausern ja auch nicht gerade mit provokanten vulgären Texten. Oder wie seht ihr das?

          Ein Phänomen was bei der rappenden (Ex?)-Prostituierten Schwesta Ewa übrigens auch aufgetreten ist.

        • @Teilzeitheldin: „Was sagt ihr zu “sexuell aggressiven” Frauen?“

          Wirklich „sexuell aggressiv“ sind Frauen, die einem, bildlich gesprochen, schneller an die Wäsche gehen als man ihnen. Bei denen man(n) es sich fast leisten kann, ein wenig herumzuzicken und sie zappeln zu lassen. Auf diese Definition lieft auch der von muttersheera zitierte Text hinaus.
          Was man dazu sagt, ist sicher Geschmackssache. Wolltest Du das hören?

          Die verbal / medial inszenierten “sexuell aggressiven” Frauen halte ich i.w. für eine Medienshow, ein Kunstprodukt, eine Methode, Geld zu verdienen bzw. Einschaltquoten hochzutreiben. Von Frauen für Frauen. Ob das „den Frauen“ bzw. bestimmten Sorten Frauen etwas bringt, im Sinne von role model, kann man als Mann schlecht beurteilen. Mir selber bringt das nichts, höchstens Kopfschütteln oder Amüsiertsein. Wenn es vor allem in schlechten Manieren und ordinärem Ausdrucksstil besteht, dann halte ich es für genau das.

          „Wirklich sexuell aggressiv“ können auch Frauen mit sehr guten Umgangsformen sein [:-)))]. Wie die inszenierten sexuell aggressiven Frauen wirklich sind, weiß ich nicht, aber das sind auch nur wenige Fälle, die man nicht verallgemeinern könnte.

        • @ man

          *Erst mal anfangen können. Ich bekomme bei nytimes nur ein Login/bezahl-Portal gezeigt.*

          Seltsam.

          Ich kann den Artikel zur Gänze lesen.

          Na ja, das übliche, NY-Times typische Empauerment-Gesülze – die NY Times ist in ihrer ideologischen Ausrichtung vergleichbar der Süddeutschen, linksliberal-feministisch also und Daniel Bergner fügt sich da gut ein – sonst hätte er den Job nicht – mit passend ausgewählter anekdotischer Evidenz und viel Hoffnung auf den „Neuen Menschen“, vor allem die „Neue Frau“, zur Not halt pharmakologisch hergestellt.

          Mit Stand der Wissenschaft hat das wenig zu tun.

          Aber es gefällt den City Girls, den „Cougars“, gerade in NY, und ihrer männlichen Claque.

        • @ Teilzeitheldin

          *Was sagt ihr zu “sexuell aggressiven” Frauen?*

          Bin bisher nur einer einzigen begegnet und die hat mir sehr, sehr gut gefallen.

          Hängt vom Einzelfall ab.

          Wenn sexuell aggressiv bedeutet, so sein wie Lady Bitch Ray, dann halte ich gar nichts davon.

          Damit kann eine erfolgreiche Nutte auf Kundenacquise gehen.

          Mehr nicht.

          Wenn das das Ziel ist, ist die Methode angemessen.

    • @ muttersheera

      *the Coolidge effect makes exactly the wrong prediction since it should be the male partner, not the female, whose sexual desire should flag with time.*

      Wundert mich nicht.

      Studentisches Sample, domestizierte moderne Männer, die sich wahrscheinlich zu einem nicht geringen Anteil genauso verhalten, wie es „moderne“ Männer laut feministischer Ratschläge und feministisch-femizentrischer Erziehung tun sollen, also Verzicht auf sanfte Dominanz.

      Wird Frauen bald langweilig, der Schmusemann als Bettvorleger und auf Augenhöhe, zu dem sie sich nicht ein bißchen strecken müssen, um ihn zu küssen.

      Sollen lernen, wie man dominiert, also Game lernen, dann funktioniert der Coolidgeeffekt „richtig“ und sie werden von ihren Partnerinnen wieder begehrt.

      • @ Alexander

        Du meinst also, Männer müssten lernen so zu agieren und zu fühlen, wie sie es „von Natur aus“ (im Schnitt) eh tun?

        Und dann hätten sie auch genauso wenig Lust auf ihre Langzeitpartnerin wie es andersrum Frauen zu Protokoll gaben?

        So so…

        Für mich war das übrigens auch ein wichtiger Baustein um zu verstehen, warum eher Frauen eine Beziehung beenden bzw. die Scheidung einreichen (immer schon, so lange es diese Möglichkeit gibt).

        • @ muttersheera

          *Und dann hätten sie auch genauso wenig Lust auf ihre Langzeitpartnerin wie es andersrum Frauen zu Protokoll gaben?*

          Ich glaube, dass das Nachlassen der heißen, brennend scharfen Lust im Rahmen einer Langzeitbeziehung ein normaler, unvermeidlicher Vorgang ist, dass geiles Begehren einer liebenden Vertrautheit und Zärtlichkeit weicht, grosso modo.

          Dass man aber dieses Nachlassen der Lust doch auch ein wenig eindämmen kann, indem man füreinander attraktiv bleibt, sich immer wieder um den Partner werbend bemüht.

          Für Männer heißt das: Status behalten, ihrer Degradierung zum Pantoffeltierchen entgehen, sich nicht in eine Salatschnecke verwandeln lassen, sondern sanft männiich-dominant bleiben.

          Dann wird mann auch nicht langweilig für die Partnerin.

          Unter feministischem Einfluss wagen viele Männer das nicht mehr.

          In der irriegen Annahme, Frauen schätzten mehrheitlich Frauenversteher, versuchen sie oft, ENTGEGEN ihren intuitiven Impulsen, sich genau zu ebensolchen zu entwickeln und tun damit haargenau das Falsche, vergrößern die Langeweile und spannungslose Unlust bei ihrer Frau.

        • @Alexander

          Es gibt doch die unterschiedlichsten Frauen, Gewisse schätzen Frauenversteher und andere mögen Arschlöcher! Kann hier absolut keinen Trend in die eine oder andere Richtung ausmachen.

        • @ Alexander

          „Ich glaube, dass das Nachlassen der heißen, brennend scharfen Lust im Rahmen einer Langzeitbeziehung ein normaler, unvermeidlicher Vorgang ist, dass geiles Begehren einer liebenden Vertrautheit und Zärtlichkeit weicht, grosso modo.

          Dass man aber dieses Nachlassen der Lust doch auch ein wenig eindämmen kann, indem man füreinander attraktiv bleibt, sich immer wieder um den Partner werbend bemüht.

          Für Männer heißt das:“

          weiterhin flirten, obwohl mann selbst es nicht mehr für nötig hält.

          Wärst Du so geendet, so hätte ich wohl zum ersten Mal überhaupt entgegnet: Unterschreib ich Alles.

        • @ muttersheera

          *Wärst Du so geendet, so hätte ich wohl zum ersten Mal überhaupt entgegnet: Unterschreib ich Alles.*

          Tja, muttersheera, Dein Wunschdenken ist mir leider nicht Befehl.

          Dem kommt Daniel Bergner von NYT eher entgegen.

  10. Petz ich oder nicht?
    Doch, in dem Fall mach ichs mal.

    Oliver Flesch hat heute einen Beitrag rausgehauen, der möglicherweise der größte Stuss ist, den er in seinem Leben formuliert hat (wobei die Konkurrenz nicht gerad klein sein dürfte):

    http://oliver-flesch.com/2013/06/29/warum-lesben-keine-kinder-adoptieren-sollten/

    Mich hat das Wutmännchen nun zum wiederholten Male (ich zähle schon nicht mehr mit…) gelöscht & geblockt. Ob dies gerechtfertigt war mag jeder für sich selbst beurteilen, hier der Kommentarverlauf (nicht ganz in chronologischer Reihenfolge):

    Diesmal hat Nala schon gewonnen, ohne auch nur eine Zeile in die Tasten gehauen zu haben.
    Du machst es ihr viel zu leicht.
    GESCHRIEBEN VON MUTTERSHEERA | 29. JUNI 2013, 16:00

    Keine Sorge, Mutter S.: 95 % meiner Leser ticken anders als Du. Von daher haben die meisten Deiner Kommentare eh keine Relevanz für diesen Blog.
    Und tu mir mal bitte einen Gefallen: Wechsel Dein Profilbild aus. Es beleidigt meine Augen.
    Das sieht aus, als hätte es ein Schwerstbehinderter mit den Füßen gemalt. Nicht alles, was von den eigenen Kindern kommt, findet auch der Rest der Welt unheimlich süß.
    GESCHRIEBEN VON OLIVER FLESCH | 29. JUNI 2013, 16:20

    Haha!
    Jetzt erst Recht. Mit Genugtuung.
    GESCHRIEBEN VON MUTTERSHEERA | 29. JUNI 2013, 16:37

    Das war jetzt Suicide by Cop, meine Liebe. Ich hatte Dich vorgewarnt. Kritische Kommentare, ja, trollen nein.
    Da Du nicht hören willst, hast Du jetzt Zeit gewonnen, in der Du Deinen Kids zeichnen beibringen kannst. Ich habe ein für alle mal keine Lust mehr mit Dir alle drei Wochen die gleiche Diskussion zu führen.
    GESCHRIEBEN VON OLIVER FLESCH | 29. JUNI 2013, 16:45

    Kürzlich gelesen:
    “Von den 49.200 homosexuell lebenden Paaren in Deutschland hat jedes sechste Paar Kinder, jedes zehnte minderjährige Kinder. In heterosexuellen Lebensgemeinschaften leben in jeder vierten nicht ehelichen und in jeder dritten ehelichen Lebensgemeinschaft minderjährige Kinder. Bei homosexuellen Lebensgemeinschaften mit Kindern ist es wahrscheinlicher, dass die Eltern zwei Frauen sind, als zwei Männer.” usw. usf.
    Nehme nicht an, dass die viel zu zahlreichen Homophoben ernstlich zur Wissensaufnahme bereit sind, aber diese Info wollte ich dennoch nicht für mich behalten.
    GESCHRIEBEN VON MUTTERSHEERA | 29. JUNI 2013, 16:19

    Homophob, ach Gottchen, das hat ja grad noch gefehlt. Ich hatte mehr Schwänze im Maul, als Du in Deinem ganzen Leben in Deiner Pussy haben wirst, meine Liebe.
    GESCHRIEBEN VON OLIVER FLESCH | 29. JUNI 2013, 16:27

    Sexuelle Verwahrlosung hat nunmal Nichts mit Aufklärung, Freiheit, Intelligenz und Respekt zu tun.
    Bist ein prima Beispiel dafür.
    GESCHRIEBEN VON MUTTERSHEERA | 29. JUNI 2013, 16:41

    • Aber liebe Mutter Sheera, da muss Frau doch kein Drama draus machen wenn sie bei einem Mann abblitzt, zumal es so ein mieser wie der Oliver ist.

    • @ muttersheera

      *Nicht alles, was von den eigenen Kindern kommt, findet auch der Rest der Welt unheimlich süß.*

      Ich find’s süß.

      Siehst aus wie eine Klarissennonne mit schwarzem Schleier.

      Nonnen find ich ja grundsätzlich süß.

      Besonders wenn sie hübsch sind.

      Eine der schönsten Frauen, die ich je gesehen habe, war Nonne, genauer gesagt Novizin, noch genauer gesagt, Postulantin, 19 Jahre jung. Allerdings bei den Zisterzienserinnen.

      Saß zur Rechten der Äbtissin am Kopfende der Tafel, meilenweit von mir entfernt, konnte kaum die Augen von ihr lassen, rot wurde sie.

      Ich auch.

      Schön war das Mädchen.

      Aber das ist eine andere Geschichte.

    • @MS
      Der Oliver hat gemerkt, daß Du eine Hardcorefeministin bist die nicht „ernstlich zur Wissensaufnahme bereit“ ist. Eine von denen, die Homophobie und Wutmännchen als Argument benutzt. Gläubige Oma-Leserin …

  11. „Wo hat er denn geäußert, dass die Todesstrafe für Homosexuelle nicht abzulehnen sei?“

    „“Traditionelle afrikanische System schützen die Bevölkerung gegen diese Tendenzen, weil in mehrerenRegionen und Kulturen in Afrika Homosexualität oder jede Affäre zwischen den gleichen Geschlechtern nicht gutgeheißen werden.”“

    Er hat NICHt gäußert, dass Todesstrafe und sonstige Verfolgung NICHT ok ist als er auf das Thema angesprochen wurde.
    Und das sagt, angesichts der Lage auf dem afrikanischen Kontinent, mehr als tausend Worte bei den überaus mitteilungsbedürftigen Kirchenoberhäuptern.

    Er hat zudem gesagt, dass Moral und Menschenrechte zwei verschiedene Dinge sind (was soviel heisst wie: wenn erstere nicht gegeben ist, dann kann man notfalls auch mal letztere aushebeln für die gute Sache)

    Mal ehrlich, so naiv kann man doch nicht sien. Ständig wird sich aus dem Vatikan und sonstwoher empört über alles mögliche, ständig werden Dinge angeprangert, aber bei diesem Thema: Schweigen im Walde.

    Nur wenn es „gegen“ Homosexualität geht und mal wiederdarüber aufgeklärt werden muss, dass es die größte Bedrohung ist der die Menschheit je gegenüber stand, kriegen sie die Klappe auf.
    Aber einfach mal auf den Tisch hauen und sagen „Hört auf, die in den Knast zu stecken und fertig zu machen“ obwohl ihr Wort ein gewisses Gewicht hätte, das kriegen sie nicht hin.
    Das ist für mich Beweis genug, dass eine stillschweigende Zustimmung vorliegen muss (oder es ist Feigheit, seinen Job zu verlieren, kann natürlich auch sein, denn zZ gilt ja in Rom: je reaktionärer desto besser).

    • @ Teilzeitheldin

      Was Du hier ablieferst, ist die übliche bösartige Interpretation antikirchlicher Propagandagruppen.

      Das hat Kardinal Turkson in Ergänzung zu Kardinal Sarahs Erklärung gesagt:

      http://www.ncregister.com/daily-news/cardinals-responds-to-u.n.s-criticism-of-africas-social-policies

      Entscheidender Satz von Kardinal Sarah:

      *“It’s not possible to impose on the poor this kind of European mentality,” he said.*

      Und

      *“The number of men and women who have deep-seated homosexual tendencies is not negligible. They must be accepted with respect, compassion, and sensitivity. Every sign of unjust discrimination in their regard should be avoided. These persons are called to fulfil God’s will in their lives and, if they are Christians, to unite to the sacrifice of the Lord’s Cross the difficulties they may encounter from their condition (2358).”*

      Das ist selbstverständliche Grundlage der kirchlichen Position.

      Daraus ergibt sich auch zwingend eine klare Ablehnung der Todesstrafe für aktive Homosexuelle.

      Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/cardinals-responds-to-u.n.s-criticism-of-africas-social-policies#ixzz2Xetw60cN

      In Ergänzung dazu hat Turkson ausgeführt, Zitat:

      *Ghanaian Cardinal Peter Turkson, president of the Pontifical Council for Justice and Peace, said some of the sanctions imposed on homosexuals in Africa are an “exaggeration,” but argued that the “intensity of the reaction is probably commensurate with tradition.”

      Referring to the issue of stigma surrounding homosexuality in Africa, the cardinal said it is important to understand the reasons behind it. “Just as there’s a sense of a call for rights, there’s also a call to respect culture, of all kinds of people,” he said. “So, if it’s being stigmatized, in fairness, it’s probably right to find out why it is being stigmatized.”

      Moreover, the cardinal called for a distinction to be made between moral issues and human rights.

      “We [the Church] push for the rights of prisoners, the rights of others; and the last thing we want to do is infringe upon the rights of anyone. But when you’re talking about what’s called ‘an alternative lifestyle,’ are those human rights?” the cardinal said. “He [Ban ki-moon] needs to recognize there’s a subtle distinction between morality and human rights, and that’s what needs to be clarified.”`*

      Er lehnt darin die Erzwingung der vollen Gleichberechtigung des homosexuellen Lebensstiles in Afrika ab, weil er, zu Recht, der Auffassung ist, dass Afrikas Mentalität noch längst nicht so weit entwickelt ist wie die des Westens.

      Dort, in Afrika, lehnt man Homosexualität noch mindestens so heftig ab wie auch im Westen üblich.

      Vor 50 Jahren.

      Afrika wird mindestens noch 50 Jahre brauchen, um so tolerant und liberal gegenüber Homosexuellen zu werden, wie wir es heute im Westen sind.

      Wo wir in 50 Jahren sein werden, darüber möchte ich lieber erst gar nicht nachdenken.

      Zumal ich dann ohnehin tot sein werde.

      • „They must be accepted with respect, compassion, and sensitivity.“

        Das ist natürlich das übliche Wischi-Waschi-Gelaber, ohne Aussagekraft.

        Der Kardinal weiß genau, dass es auf seinem Kontinent, sowohl Gefängnisstrafen als auch die Todesstrafe für Homosexualität gibt. Und dann sagt er, dass einige dieser Strafen eine „Übertreibung“ seien, aber wahrscheinlich der Tradition angemessen.

        ** said some of the sanctions imposed on homosexuals in Africa are an “exaggeration,” but argued that the “intensity of the reaction is probably commensurate with tradition.” **

        Und diese Aussage:

        But when you’re talking about what’s called ‘an alternative lifestyle,’ are those human rights?” the cardinal said. “He [Ban ki-moon] needs to recognize there’s a subtle distinction between morality and human rights, and that’s what needs to be clarified.”`*

        Und was sagt der Kardinal hier? Dass Homosexualität kein Menscherecht und unmoralisch ist. Dass mag die katholische Lehrmeinung sein, es ist dennoch menschenverachtender Unsinn. Wenn es nicht das Recht gibt, einvernehmlich mit jedem ins Bett zu gehen, mit dem man ins Bett gehen möchte, dann gibt es keine Rechte.

        Zusammenfassung: Homosexuelle können sich für ihr Verhalten nicht auf Menschrechte berufen, wenn sie für ihr unmoralisches Treiben bestraft werden, ist das vermutlich in Einklang mit den hiesigen Traditionen zu bringen, aber trotzdem sollte man ihnen mit Respekt und Mitgefühl begegnen.

        • @ Adrian

          Nein, der Kardinal will Dir vermitteln, dass Du kein Menschenrecht darauf hast, zu beanspruchen, dass die Katholische Kirche den homosexuellen Lebensstil moralisch akzeptiert, gut und in Ordnung findet.

          Du hast ein Menschenrecht darauf, toleriert zu werden, nicht bestraft zu werden, aber kein Menschenrecht darauf, auf die Fontanelle getätschelt zu werden, nicht von katholischen Herarchen, die Lehre der Kirche, das Wort Gottes verkünden, verteidigen, auslegen müssen.

          Und die ihren Job verfehlt hätten, in katastrophaler Weise, VOR GOTT, vor dem sie Rechenschaft ablegen werden müssen, wenn sie vor den Zuspruchsansprüchen von Homolobbies einknickten.

        • „Nein, der Kardinal will Dir vermitteln, dass Du kein Menschenrecht darauf hast, zu beanspruchen, dass die Katholische Kirche den homosexuellen Lebensstil moralisch akzeptiert, gut und in Ordnung findet.“

          Dann lies noch mal. Das sagt er nämlich nicht.

        • @ Adrian

          Ich habe gelesen und das ist so und nicht anders zu verstehen.

          Wird deutlich IM ZUSAMMENHANG mit dem zuvor von Kardinal Sarah Gesagten.

          Turkson weiß doch, was der afroamerikanische Kardinal und Amtsbruder sagt und lehrt, schließlich stehen beide auf dem Boden dessen, was die Kirche offiziell lehrt, weichen kein Yota davon ab.

          Wär‘ ja noch schöner.

        • „Ich habe gelesen und das ist so und nicht anders zu verstehen.“

          Kann nicht sein. Sonst würde ich es ja auch so verstehen.

          „said some of the sanctions imposed on homosexuals in Africa are an “exaggeration,” but argued that the “intensity of the reaction is probably commensurate with tradition.”

          Dieser Satz ist das eigentliche Übel.
          Würde Kardinal Turkson die katholische Lehrmeinung ernst nehmen würde er in etwa so etwas sagen müssen:
          „Die Katholische Kirche verurteilt die Praktiken von Staaten, Menschen wegen homosexuellen Verkehrs mit Haft- oder Todesstrafen zu belegen. Dies entspricht nicht der katholischen Lehre, die dazu anhält, Homosexuellen mit Respekt, Mitgefühl und Takt zu begegnen.“

          Das würde ich sogar respektieren. Aber nicht das beständige Klappe aufreißen, wenn irgendwo die Homo-Ehe eingeführt wird, während man gleichzeitig zu Haft- und Todesstrafen schweigt.

    • Traditionelle afrikanische System schützen die Bevölkerung gegen diese Tendenzen, weil in mehrerenRegionen und Kulturen in Afrika Homosexualität oder jede Affäre zwischen den gleichen Geschlechtern nicht gutgeheißen werden

      Diese erwähnte Tradition ist eine importierte, Resultat christlicher und muslimischer Missionierung, die bis heute andauert. Afrika ist seit langem das bevorzugte Operationsfeld ideologischer Fanatiker, die ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen in die Realität umsetzen wollen.
      In Uganda beispielsweise spielten christliche fundamentalistische Missionare aus den USA eine bedeutende Rolle bei der Hetze gegen Schwule.

      http://www.dw.de/us-missionare-f%C3%B6rdern-schwulenhetze-in-uganda/a-16873138

      • @ Peter

        Wie gingen den vorkoloniale afrikanische Gesellschaften mit Homosexuellen um?

        Haben die Missionare nicht eine vorhandene Ablehnung der neuen Lehre entsprechend nur neu eingekleidet, ein altes Verhalten mit neuen Begründungen versehen?

  12. Hier geht es ja hauptsächlich um Mann-Frau „Geschichten“. Mich würde aber mal Christians (und anderer Personen) genauere Meinung zu Menschen“rassen“ oder mehr PC „Humane Biodiversität“ (HBD) interessieren, da das letztens aufkam. Vor allem im Hinblickauf die wachsende Zahl von Einwanderern in Deutschland (http://evoandproud.blogspot.de/2012/06/electing-new-people.html).

    http://jaymans.wordpress.com/2012/12/31/all-human-behavioral-traits-are-heritable/

    P.S.:

    Wer die Rassismuskeule schwingen will… ich bin selbst eine PoC und habe Migrationshintergrund.

    • @ minoritymagnet

      Für mich sind Völker Entitäten, Metaorganismen, extendierte Familien,d ie eine ihrer Metapersönlichkeit (Nationalcharakter) angepasste Kultur ausbilden.

      Sie haben das Recht, diese „charakterliche“ Eigenart zu bewahren, etwa indem sie Anpassung von zugewanderten Minderheiten an eine Leitkultur, ihre Leitkultur, verlangen und/oder Einwanderung so regulieren, dass Überfremdung/Mulitkulti/Diversität verhindert bzw. eingeschränkt wird.

      Eigentlich sollte darüber die demokratische Mehrheit bestimmen.

      Dass deren Willen seit Jahrzehnten von Eliten missachtet wird und werden kann, ist … interessant.

      • Korrektur: Wille

        Alle Umfragen zeigen, dass große Mehrheiten gegen Masseneinwanderung waren und sind.

        Poltisch weitgehend folgenlos.

        Unsere multikultibegeisterten Eliten setzen ihren Willen durch und sind dabei, sich ein neues Volk zu wählen, hübschdivers, un-heimlich divers.

        So divers, dass sich unsere Eliten dem nicht aussetzen wollen.

        Die ziehen in’s Villenviertel nach Potsdam oder in den Grunewald.

        Soll doch die Plebs sich mit dem Multikultichaos auseinandersetzen.

        Die kann man dann immer noch als rassistisch, unaufgeklärt-intolerant beschimpfen.

        Peter Hitchens hat hier das böse arrogante Spiel der gutmenschlichen Besserwisser, ihre ganze Verlogenheit, bloßgestellt.

        Das Spiel wird ja nicht nur hierzulande gespielt, sondern überall im Westen.

        http://hitchensblog.mailonsunday.co.uk/2013/04/how-i-am-partly-to-blame-for-mass-immigration.html

  13. Roslin schrieb:

    „Peter Hitchens hat hier das böse arrogante Spiel der gutmenschlichen Besserwisser, ihre ganze Verlogenheit, bloßgestellt.“

    Ein paar interessante Infos über den aufmerksamkeitssüchtigen
    radikal-konservativen Demagogen Peter Hitchens finden sich in folgendem Artikel:

    Henning Hoff – Die ungleichen Brüder Hitchens

    http://www.perlentaucher.de/post-aus-london/die-ungleichen-brueder-hitchens.html

    Aus dem Artikel:

    „Bei alldem ist Peter Hitchens politisch immer weiter nach rechts gewandert und nun nach eigenem Bekunden ein „Reaktionär“. Er lebt in Oxford und schreibt Kolumnen in der konservativen Boulevardzeitung Mail on Sunday mit dem Tenor „Hängt sie auf!“. Er wettert gegen „Europa“, „unbegrenzte Einwanderung“, die „liberale Elite“ und alleinerziehende Mütter, die allesamt den Verfall Großbritanniens heraufbeschwören, und verlangt das allgemeine Recht auf Waffenbesitz.“
    (…)
    „Peter Hitchens Pose ist die des Wadenbeißers. England ist ihm Welt genug, und sein Ruhm ist noch jung: Kurz vor seinem Abschied vom Daily Express erschien sein erstes Buch, „The Abolition of Britain: From Lady Chatterley to Tony Blair“ (Quartet Books). Es ist ein Lamento über das verschwundene „alte England“ mit seinem warmen Bier und den langen Schatten, den die Nachmittagssonne aufs dörfliche Kricketfeld warf, und eine Abrechnung mit jenen Kräften, die für das Verschwinden des Idylls angeblich verantwortlich sind. Sein Bannstrahl trifft dabei alle und alles: die Beatles und die Pille, Margaret Thatcher und Tony Blair. Sogar Zentralheizung und Doppelverglasung gilt Peter Hitchens‘ Zorn: Sie hätten zum Verfall der Familie beigetragen, da es durch diese Neuerungen nicht mehr notwendig sei, sich um eine Wärmequelle wie früher den Kamin zu versammeln. Anfang des Jahres erschien sein jüngstes Werk, „A Brief History of Crime“. Danach versinkt England im kriminellen Sumpf, und nur die Wiedereinführung der Todesstrafe kann Abhilfe schaffen.“

    • @ Leszek

      Was Peter Hitchens über seine Jugend als Trotzkist schreibt, BEOBACHTE ich allerdings auch hierzulande.

      Die Karriere gemacht habenden Multikultijünger leben nicht in Berlin-Neukölln oder Duisburg-Marxloh.

      In Paris nicht anders.

      Die vor Fernsehkameras schwadronierende linke Schickeria lebt NICHT in der Banlieue.

      In den USA nicht anders. Dort lebt man in Gated Communities und schickt seine Kinder auf Schulen mit denkbar geringem NAM-Anteil.

      Ich sehe, Leszek, was ich sehe.

      Das muss ich mir nicht von links gebliebenen und demzufolge Gegnern des Peter Hitchens, der ihre wohlfeilen Machinationen demaskiert, umdeuten lassen.

      Da vertraue ich meiner Beobachtung und die gibt Peter Hitchens recht.

  14. Die Heinrich Böll-Stiftung erfreut uns mal wieder mit einer „wissenschaftlichen Expertise“ – diesmal über die Gender-Ideologie:

    Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie.
    Argumente im Streit um Geschlechterverhältnisse

    http://www.gwi-boell.de/web/publikationen-gender-ideologie-wissenschaftlichkeit-4991.html

    Die Broschüre kann hier runtergeladen werden:

    http://www.gwi-boell.de/downloads/EndfSchriftenreiheGWI_Band9_GenderWissenschaftlichkeitIdeologie.pdf

    Ich lese mir die ideologische Propagandaschrift jetzt mal durch.

    Wer das ebenfalls tun möchte, bitte nicht vergessen, Christian im Anschluss ein bißchen zu trösten, denn ich befürchte sein schöner Blog wird in der Broschüre wohl mal wieder keine Erwähnung finden. 🙂

    @ Christian

    Einen Artikel zu dieser Broschüre in den nächsten Tagen von dir, fände ich natürlich interessant.

    • @Lesek

      „Wer das ebenfalls tun möchte, bitte nicht vergessen, Christian im Anschluss ein bißchen zu trösten, denn ich befürchte sein schöner Blog wird in der Broschüre wohl mal wieder keine Erwähnung finden“

      Weit gefehlt mein Lieber! 🙂

      S. 10

      Wissenschaftlichkeitswächter
      Eine andere Gruppe wirft Arbeiten der Geschlechterforschung prinzipiell Unwissenschaftlichkeit vor. Diese Gruppe stellt sich als politisch neutral und nur an der
      Qualität von Wissenschaft interessiert dar. Die disziplinären Vorlieben sind dabei
      durchaus verschieden: Ob beispielsweise eine sozialwissenschaftliche Richtung
      wie der Kritische Rationalismus beim Blog «Kritische Wissenschaft – critical
      science» (http://sciencefiles.org) oder eine spezifische naturwissenschaftliche
      Richtung wie die Evolutionsbiologie beim Blog «Alles Evolution» (https://allesevolution.wordpress.com) – gemeinsam ist ihnen die Vorliebe, den Unwissenschaftlichkeits-Vorwurf zum Thema Geschlecht vorzubringen. Bei den Gender-Gegner_innen genießen diese Einschätzungen den Ruf wissenschaftlicher Autorität und
      haben beispielsweise durch offene Briefe ein großes Mobilisierungspotential
      auch über dieses Spektrum hinaus

      Wissenschaftlichkeitswächter! Damit kann ich sogar leben!

    • Also im Kapitel über den Unwissenschaftlichkeitsvorwurf von einem gewissen Herrn manfred Köhnen wird über die Interessenlage bezüglich der Gender Studies referiert.

      ich hatte eigentlich erwartet, daß hier die Kriterien des für und wider der Wissenschaftlichkeit abgewogen und verargumentiert werden.

      Nichts davon.

      • „ich hatte eigentlich erwartet, daß hier die Kriterien des für und wider der Wissenschaftlichkeit abgewogen…“

        Das geht nicht. Genderstudies sind soweit von Wissenschaft entfernt wie der Andromedanebel von der Erde! Gender ist keine Wissenschaft, nur Behauptung, reine Erfindung. Wenn die wissenschaftlich argumentieren wollten, könnte jeder sofort den nackten Kaiser erkennen.

      • @ Dummerjan

        Manfred Köhnen, einer der Spesenritter des Staatsfeminismus, frei beruflicher Sozialwissenschaftler in der Gender-Gleichstellungs-Beratungsbranche, die, die Seminare anbieten, zu deren Teilnahme immer mehr Menschen von Staats wegen unter feministischem Einfluss verdonnert werden.

        http://www.gleichstellung-bewegen.de/index.php?id=18

        Der wird doch nicht den Ast absägen, auf dem er komfortabel sitzt.

        „Das Spice … äh, die Staatsknete muss fließen!“

        Und die fließt natürlich nur, wenn und solange man den Anschein von Wissenschaftlichkeit bewahren kann.

    • Man fragt sich, wieso kein Autor mit empirischem naturwissenschaftlichem oder wissenschaftstheoretischem Hintergrund unter den Autoren vertreten ist.

      Selten hat der beriff des „Mietmauls“ so gut gepaßt.
      Das deprimiert mich.

      ich versichere aber hiermit an Eides statt, namens der sich unter diesem Pseudonym befindlichen Person, daß ich NICHT vom betrieber diese Blogs, noch von irgendeiner Institution die genannt wurden bezahlt werde.

  15. ich hatte eigentlich erwartet, daß hier die Kriterien des für und wider der Wissenschaftlichkeit abgewogen und verargumentiert werden.

    Nichts davon.

    Das hast Du tatsächlich erwartet? Das hiesse ja, sich auf eine sachlich-argumentative Ebene zu begeben. Da gibt es für die mit Steuergeld üppig alimentierten Berufsgenders nichts zu gewinnen.

    Ich werde mich wohl oder übel durch die 76 Seiten starke Böllerei durchlesen müssen. Mit etwas Ritalin sollte das möglich sein. 😦

    Alles Evolution wird also erwähnt. Immerhin sind wir nicht mehr unsichtbar.

  16. Demnächst sind bekanntlich Bundestagswahlen!
    Nach wie vor stellt sich die Frage, welche Parteien man wählen kann. Ich tendiere schon seit einiger Zeit zur FDP, wegen Brüderle-Bonus, jetzt kommt allerdings noch ein Pluspunkt oben drauf:

    —————

    http://www.liberale.de/content/dem-genderwahn-verfallen

    Dem Genderwahn verfallen

    03.07.2013

    Erdrutschsieg für Alexander Kissler. 76 Prozent der Abstimmenden wählten ihn zum Autor der Freiheit im Juni.

    In Kisslers Beitrag geht es um die wachsende Anzahl der Gender-Studies-Lehrstühle und um Gender-Dogmatiker, die eine neue Form von Normalität erzwingen wollen. Er hält den Erfolg der Gender Studies-Lehrstühle für ein realitätsfernes Phänomen, das sich wohlhabende westliche Staaten leisten, bis sie es sich nicht mehr leisten können oder wollen. Das überzeugte drei Viertel der Abstimmenden. Seine Konkurrenten um den monatlich vergebenen Titel Autor der Freiheit hängte er damit deutlich ab.

    Lesenswert sind aber auch die Plätze zwei und drei: “Freiheit, die ich meine” heißt der Beitrag von Reinhard K. Sprenger, der sich gegen die Zwangsbeglückung durch den Staat wendet. Sprenger überzeugte immerhin 16 Prozent der Leser. Jasper von Altenbockum kritisiert in seinem Artikel die Haltung mancher Migrantenverbände, die vom Staat erwarten, dass dieser ihnen einen festen Platz in der Gesellschaft zuweist. Für ihn stimmten acht Prozent.

    ——————-

    Das ist der erwähnte Beitrag:
    http://www.cicero.de/salon/herr-professorin-genderwahn-auf-dem-vormarsch/54699

    Inhaltlich ist der Cicero-Artikel teilweise Unsinn, wo er auf der vom Spiegel verbreiteten Falschmeldung über den Beschluß der Uni Leipzig beruht. Diese Falschmeldung hat aber nur ein Faß zum Überlaufen gebracht.

    Die Friedrich-Naumann-Stiftung (http://www.freiheit.org) ist natürlich nicht der Parteivorstand und die Leser von deren Magazin sind nicht die komplette Parteibasis, aber das Votum dieser Abstimmung ist völlig eindeutig, das war ein Wink mit dem Zaunpfahl, den die Parteiführung sicher nicht übersehen hat (wo man ggf. noch nachhelfen müßte). Eventuell dämmert der FDP so langsam, daß ihr ihr Image als männerlastige Partei ein riesiges Wählerpotential erschließt.

    Die Konkurrenz bei der Leserabstimmung war übrigens hart, speziell der zweitplazierte Text “Freiheit, die ich meine”, von Reinhard K. Sprenger, http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article116363087/Freiheit-die-ich-meine.html, hat nach meinem Eindruck die Qualität eines Manifests einer Partei, für die die Ablehnung von staatlichen Zwängen und Gehirnwäschen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. In dem ganzen Text kommen die Wort Mann, Frau oder Feminismus nicht vor, aber das ist einer der besten antifeministischen Texte, die die seit langem gelesen habe. Feminismus hier im Sinne von Gender-, Gehirnwäsche- und Quoten-Feminismus, nicht im Sinne der gemäßigten Formen. Die Standpunkte, die hier vertreten werden, sind völlig unvereinbar mit dem, was sich hier und heute im Rahmen von gender mainstreaming und Staatsfeminismus abspielt.

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