Flirten für Frauen

In einer Kommentardiskussion ging es auch um Flirttipps für Frauen.  Nachdem ich hier schon mal einen Einzelfall geschildert habe war es Zeit etwas mehr ins Detail zu gehen:

Ich schrieb an Lesern Julia:

Was wären denn deine Flirttipps für Frauen?

Mein erster wäre ja: Ansprechbarkeit erhöhen.

Julia schrieb in ihrem Kommentar:

Ansprechbarkeit ist in der Tat wichtig. Mir scheint es, dass viele Frauen soziale Ängste mit sich herumschleppen. “Oh je, vielleicht will der mit mir reden.” Na und? Falls man dazu keine Lust hat, höfliche Absage an ihn und weiter geht’s.

Frauen bekommen permanent einen Blick antrainiert, bloß nicht zu sehr nach “Flirtbereitschaft” auszusehen. Warum? Flirt bedeutet doch im ersten Schritt nur ein nettes Gespräch mit einem interessanten Menschen. Wer diese Bereitschaft und den Einklang mit sich selbst ausstrahlt, hat keine Probleme.

Dazu kommt der Kreis der Neid und Eifersucht, wie ich es gerne nenne. Sind zwei (oder mehr Frauen) unterwegs und eine wird angeflirtet: KRIEG und VERBANNUNG! Sorry, aber da fehlt oft die Lockerheit nach dem Motto “es ist genug für alle da” 🙂

Was ich auch oft beobachte ist aggressives Kommunikationsverhalten. Frauen können gerne durchsetzungsstark und gefestigt sein, bspw. bin ich das im Job auch (bzw. muss es sein). In privaten Gesprächssituationen hat das m.M.n. nichts zu suchen. (Ich gehe bereits in Deckung ob dieser Aussage.) Da kommt wieder die oben genannte Angst zum Vorschein.

Im konkreten Gespräch an sich: Intuition 🙂 Zuhören, nachfragen, ihn ein wenig bewundern (Deckung nützt jetzt nix mehr, ne?), selbst erzählen, Signale setzen (Haare spielen, in seine Richtung drehen) und eine kleine Prise Sex. Falls ein sexuelles Abenteuer gewünscht ist. Jeder Mann, der das dann nicht kapiert, sollte Therapiestunden bei Roissy buchen oder auf Adrians Seite wechseln.

Oh und auch noch wichtig: Auf sich und seinen Körper achten … vorteilhafte Kleidung, gepflegte Haare, Nägel, Make-up etc. Und zwar jeden Tag. Das hat nichts mit Tussi sein zu tun, sondern mit einem gesunden Bewusstsein für sich selbst. Gepflegte Menschen (Männer UND Frauen) sind schöner anzuschauen und strahlen genau das aus! Diskussionen über persönliche Geschmäcker lasse ich an dieser Stelle aus.

Und ergänzte bezüglich des aggressiven Kommunikationsverhaltens in einem weiteren Kommentar:

vielleicht unglücklich formuliert. Ich meinte damit gewisse, aggressive Töne mancher Frauen sobald ein Mann einen Annäherungsversuch startet.

Auch eine interessante Kurzfassung findet sich hier:

Female game consists of three parts or stages:

  •  Making yourself as attractive as possible
  • Making yourself approachable
  • Filtering out the men that just want to have sex with you from the men that want to date you

Letzteres dann natürlich nur, wenn sie nicht einfach so auf Sex aus ist.

Was habt ihr sonst noch für Tipps?

104 Gedanken zu “Flirten für Frauen

  1. Hier ist ein Tipp speziell für manche Feministinnen:

    Differenzieren lernen! Nicht jeder Mann der einen Blick auf eine Frau wirft möchte diese ‚objektivieren‘. Aggressives zürckschlagen oder andere Formen physischer oder verbaler Gewalt die Unterschiedslos gegen jeden Typen eingesetzt werden, sind kein Empowerment sondern schlechte Umgangsformen! Damit nähert ihr Euch jenen Männern an, die es nicht gelernt haben sich anderen Menschen respektvoll zu nähern. (Was natürlich nicht bedeutet sich alles gefallen zu lassen)

      • @Christian

        Ja, vor allen Dingen nicht mit der Vorstellung im Kopf herumlaufen, das Frau sich in einem permanenten Kriegszustand befindet, wenn sie sich z.B. im öffentlichen Raum bewegt.

        Die Frage ist, ob das gewisse Feministinnen überhaupt wollen. Darum ist das Gerede von einer ‚Rape Culture‘ (worunter man alles mögliche verstehen kann) auch ziemlich suspekt

    • @BasementBoi,

      du konntest das fomulieren, was mir auf den ersten Schlag nicht recht gelingen wollte.
      Nur noch eine Ergänzung: Dieses Verhalten findet sich auch weitab von feministischen Kreisen. („Männer sind Arschlöcher und wollen eh nur das eine. Warum sollte ich also mit DIR reden?“)

      • @Julia:
        Nur noch eine Ergänzung: Dieses Verhalten findet sich auch weitab von feministischen Kreisen.

        Der vorherrschende Feminismus des 20. Jahrhnderts hat’s ja auch nicht erfunden.

        (“Männer sind Arschlöcher und wollen eh nur das eine. Warum sollte ich also mit DIR reden?”)

        Soo negativ würde ich das gar nicht deuten: Mein Eindruck ist eher der, dass es als Frage der Damenehre aufgefasst wird, sich nicht „billig anmachen“ zu lassen.

        Natürlich gibt es tatsächlich manchmal unhöfliche bzw. indiskrete Anmache, die dann auch unter den Begriff „billig“ läuft.

        Allerdings werden weitaus öfter belanglose und harmlose Opener mit dieser Kategorie versehen.

        Der Begriff „billige Anmache“ spricht imo Bände, es scheint mir um sowas wie Ehre zu gehen.

        • @Nick

          ich denke „billige Anmache“ geht nicht nur um Ehre, sondern auch um das Gefühl, dass er es nicht so ernst meint. Es ist auch eine Frage der Frequenz: Würde eine attraktive Frau auf jede Anmache eingehen, dann würde sie viel Zeit dafür aufbringen müssen.

          Um so direkter die Anmache („billig“), um so eher muss sie schätzen, ob sich der Zeitaufwand lohnt. Wenn er nicht viel investiert und seine Qualitäten nicht gut zu erkennen sind, dann kann es einfach sicherer sein, ihn kurz abzuweisen als 20 Minuten Zeit mit ihm zu verbringen, die einen langweilen und am Ende macht er vielleicht noch eine Szene.

          Teilweise ist es vielleicht auch einfach Überraschung und eine Abwehrreaktion.

          Was der Vorteil einer indirekten Methode ist: Sie hat mehr Zeit zu überlegen und man selbst mehr Zeit sich zu präsentieren.

        • @Christian:
          Was der Vorteil einer indirekten Methode ist: Sie hat mehr Zeit zu überlegen und man selbst mehr Zeit sich zu präsentieren.

          Ich meinte weniger die Frage direkt/indirekt, sondern den Umstand, dass z.B. „Einfallslose standard-Opener“ als „billige Anmache“ betrachtet werden.

          Sowas wie „schönes Wetter heute, nicht?“ ist ja mehr als diskret bzw. indirekt.

          „Bitch Shield“ – okay, aber warum man sich dann manchmal darüber empört ist mir schleierhaft.

          Doch wohl entweder deshalb, weil man sich in seiner Damenehre gekränkt sieht, oder weil man so dramatisch herausstellen möchte, wie begehrt man doch ist (wie schröcklich!)

          • @nick

            „Sowas wie “schönes Wetter heute, nicht?” ist ja mehr als diskret bzw. indirekt.“

            Jein. Es ist schon nahe zum direkten, weil es so klischeehaft ist und deutliches Interesse signalisiert. Es ist zwar ein „Opinionopener“ aber über ein langweiliges Thema. Warum sollte sie dazu was sagen wollen? Sie muss sich also entscheiden, ob sie ein Gespräch mit ihm über das Wetter führen möchte. Wenn er gut aussieht oder sie ihn sonst attraktiv und interessant findet, dann wird ihr das Thema egal sein. Wenn nicht, dann muss sie eben auch wieder direkt entscheiden, ob die nächsten 20 Minuten langweilig oder interessant werden. Der Opener lässt eher Langeweile vermuten. Es ist ein direkter Spruch, aber ohne den Mut tatsächlich direkt zu sein.
            (Natürlich kann er trotzdem klappen, eben wenn sie interessiert ist oder er es in einen passenden Frame einordnen kann, etwa wenn beiden eh erkennbar langweilig ist und insofern jedes Gespräch besser ist, etwa beim Warten in einer Schlange).

            Es ist ja auch kaum höflich abzubrechen ohne das es Zeit kostet. Wenn sie was zum Wetter sagt und freundlich ist, dann geht das Gespräch weiter, obwohl sie das gar nicht will. Sagt sie so etwas wie „Tut mir leid, ich bin nicht interessiert“, dann wirkt das auch schon wieder unhöflich, weil er ja nur nach dem Wetter gefragt hat.

            „Doch wohl entweder deshalb, weil man sich in seiner Damenehre gekränkt sieht, oder weil man so dramatisch herausstellen möchte, wie begehrt man doch ist (wie schröcklich!)“

            Letzeres wird sicherlich gerne praktiziert. Es ist ja ein wirksames Signal für den eigenen Wert, dass die Männer einen anmachen und nicht die Freundin. Machen Männer natürlich auch gerne. Sie haben nur weniger Gelegenheit als Frauen.
            Tatsächlich kann es einen aber denke ich auch nerven, wenn man tatsächlich gerade keinen Bock darauf hat, von Männern angemacht zu werden. Es ist denke ich durchaus nervig, bestimmte Männer ablehnen zu müssen. Man vergleiche sein eigenes Verhalten, wenn ein ein aggressiver Bettler um Geld bittet, etwa einer dieser „haben sie mal eine Minute Zeit“-Bettler, die einen in eine persönliche Geschichte verstricken wollen oder jemand, der einem ein Zeitungsabo oder eine Kreditkarte aufschwatzen will.

        • @Christian:
          Jein. Es ist schon nahe zum direkten, weil es so klischeehaft ist und deutliches Interesse signalisiert.

          Das Beispiel war natürlich sehr Plakativ.

          Aber eigentlich ist doch immer klar, worum es geht.

          Warum sollte sie dazu was sagen wollen? Sie muss sich also entscheiden, ob sie ein Gespräch mit ihm über das Wetter führen möchte. Wenn er gut aussieht oder sie ihn sonst attraktiv und interessant findet, dann wird ihr das Thema egal sein.

          Mir ging es ja nicht darum, dass das jetzt der Bringer als Opener ist. Natürlich ist er das nicht.

          Oft wird – so meine ich – das Thema eben nicht egal sein, in unserer Kultur wird sie sich potenziell als „billig“ abgestempelt fühlen.

          Es ist ja auch kaum höflich abzubrechen ohne das es Zeit kostet.

          Eigentlich schon: Ein freundliches und knappes „Ja, schönes Wetter heute“, und das Gespräch ist zuende.

          Tatsächlich kann es einen aber denke ich auch nerven, wenn man tatsächlich gerade keinen Bock darauf hat, von Männern angemacht zu werden.

          Natürlich.

          Es ist halt nur ein Problem, wenn Frauen oft den Eindruck vermitteln wollen/müssen, sie seien doch nicht „billig“.

          Dann ist es eben nicht klar zu erkennen, ob sie nun tatsächlich nicht angesprochen werden möchte, oder ob sie nur nicht als „billig“ erscheinen möchte.

          Sicher, man erkennt es anhand der Körpersprache, aber das ist leider gleichzeitig auch keine besonders zuverlässige Sprache.

          Wir haben eben leider keine Flirtkultur, keine Codes, um vernünftig und gleichzeitig freundlich damit umzgehen.

          Macht nix, im Zweifel machens DieMänner eben falsch. Da habe ich schon weibliche Körpersprachenvollanalphabeten sich beschweren hören, dass DieMänner ihre Signale nicht korrekt lesen..

    • Danke…es sind also nicht alle (wenn auch die meisten?) Männer „objektifizierende“ Arschlöcher. Frauen natürlich nicht…außer man bewegt sich in Kontaktportalen, in denen von Frauen bezüglich Körpergröße, Schwanzlänge, Haarfarbe, BMI, sozialem Status etc. recht konkrete Forderungskataloge aufgestellt werden…aber das ist dann wohl weibliches „Empowerment“…oder vielleicht auch nur Notwehr angesichts der institutionalisierten männlichen Daueraggression.

      Der gutgemeinte Rat, Männern eine Chance zu geben, zu zeigen, dass sie besser seien, als legitimerweise anzunehmen, sieht schon wieder verdächtig lila aus….

      Die schwänzchenwedelnde Bitte, frau möge sich nicht auf das Niveau der Männer herablassen, erheitert mich (kommt übrigens subtil herablassend rüber, diese Bitte… 😉 ).

      • @Ratloser

        Ja, viele viele Männer auf dieser Welt sind objektifizierende Arschlöcher. Man braucht sich nur die Stellung der Frau im Islam anschauen oder die Tage die Nachrichten aus Indien verfolgen.
        Der Umgang mit Frauen sieht aber in einer westlich geprägten Kultur ganz anders aus. Manche Feministinnen wollen diesen Unterschied nicht sehen. Ein Blick, eine Ironische Bemerkung bezeugt unterschiedslos denselben Wunsch zu objektifizieren wie eine brutale Vergewaltigung (siehe Senta Trömmel Plötz)
        Vor ein Paar Tagen erschien auf der MM ein schwachsinniger Artikel der diesen Mist perpetuiert und keinerlei Mitgefühl zeigte für Frauen in Indien oder arabischen Ländern.

        Das Problem ist, das wenn man diese kulturellen Unterschiede (quantitativer und qualitativer Art) bennent man oft als ‚Rassist‘ abgestempelt wird.

        Auch interessant in diesen Zusammenhang die Debatte zwischen Richard Dawkins und Rebecca Watson.

    • Ich finde das eigentlich ganz hilfreich, und ich denke, es ist für beide seiten Hilfreich. Mal etwas überspitzt: wenn das erste, was ich von jemandem höre „Siegheil!“ ist, ist das zwar unangenehm, aber eben auch ein recht bequemes Filterkriterium: ich muss mich nicht mit dem Arschloch rumschlagen, und er kann sich meine liberalen Predigten sparen.

      Und was für Rassisten gilt, gilt imho auch für Sexisten: wenn das erste, was man erlebt, eine unreflektiere Äußerung von Vorurteilen ist, ist es für beide besser, weil man dann einfach Filtern kann. Man könnte argumentieren, dass es sogar für unbeteiligte dritte interessierte besser ist, weil man die dann schneller trifft.

  2. Mir ist mal aufgefallen, dass die Frauen in Südamerika einem direkt in die Augen schauen, während das hier viele (besonders die gutaussehenden) vermeiden.

    Ich deute das allerdings eher als bewusste Flirtvermeidungs-Strategie.

    • ..während das hier viele (besonders die gutaussehenden) vermeiden

      PU würde sich das so erklären, dass Gutaussehende es vermeiden wollen, ständig und von jedem beliebigen Beta angebaggert zu werden. (Bitch Shield)

      Der vorherrschende Feminismus würde wohl von vornherein unwiderlegbar davon ausgehen, dass es in den Macho-Kulturen Südamerikas genau anders herum wäre: Dass Frauen in Südamerika nur mit gesenktem Blick herumlaufen würden, da doch Jede mit offenem Blick zur ehrlosen Schlampe und zu Freiwild würde.

      Wie gehen denn hübsche Südamerikanerinnen mit den Horden an sabbernden Machos um, die sie wie Fliegen umschwärmen und belästigen?

    • @El Mocho

      In die Augen schauen (und evtl. lächeln) ist aus meiner Sicht etwas, was die Ansprechbarkeit auch stark erhöht. Es signalisiert eben Interesse. Habe ich auch mal einer Freundin geraten, die sich beschwerte, dass sie in Bars nie angesprochen wird: Kopf hoch und die anschauen, die einem gefallen!
      Sie meinte, dass sie dafür zu schüchtern wäre.

      Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass es in Flirtkulturen, die eher den unverbindlichen Flirt pflegen, einfacher ist, weil dort flirten und ansprechen eine geringe Bedeutung hat und mehr Spiel untereinander ist als in Deutschland. Hier wäre sozusagen der „Preis“ des in die Augenschauens höher.

      • Genau das ist auch mein Eindruck gewesen; Männer und Frauen flirten praktisch ständig miteinander, und es muss nicht unbedingt was ernstes daraus werden.

        Der Macho zeigt sich nach dem was meine weiblichen Bekannten dort sagten, erst nach der Hochzeit.

        • @El Mocho

          Diese Leichtigkeit im Umgang mit dem anderen Geschlecht, das hat schon häufig etwas schönes. Davon kann man sich viel abgucken.

          „Der Macho zeigt sich nach dem was meine weiblichen Bekannten dort sagten, erst nach der Hochzeit.“

          Das habe ich auch schon von einigen gehört. Interessanterweise wurde da dann wieder das Loblied auf den weniger machohaften deutschen Mann gesungen, der es eben auch nicht schlimm findet abzuwaschen und zu kochen. Kann aber auch Höflichkeit mir gegenüber gewesen sein.

  3. @ Basement Boy

    Es wäre hilfreicher, wenn Frauen sich nicht durch jede „Objektifizierung“ beleidigt fühlten. Objektifizierung ist der Beginne fast eines jeden sexuellen/weiterführenden menschlichen Interesses an einem Anderen.

    Wer sich über Objektifizierung unbedingt aufregen möchte, der sollte dann wenigstens den Anstand und die Selbstreflexionsfähigkeit besitzen, mit der zu beginnen, die frau selbst gegenüber Männern praktiziert, die aber gerade Feminist.I.nnen mühelos entgeht (genauso, wie ihnen weibliche Privilegien entgehen bzw. sie wollen sie so nicht nennen, weil es die Aufteilung der Welt in Opferfrauen und Tätermänner erschwerte) in ihrer häufig anzutreffenden phänomenalen Selbstverblendung.

    Der Rat, nicht zu objektifizieren, ist unbefolgbar, man tut es, unwillkürlich, automatisch.

    Auch eine Methode der (Selbst-)Privilegierung: Unangemessene Schuldgefühle zu induzieren, indem man „Schuld“ an natürliches, kaum vermeidbares, daher „unschudliges“ Verhalten knüpft, die sich dann wieder vorteilhaft ausbeuten lassen.

    • Auch eine Methode der (Selbst-)Privilegierung: Unangemessene Schuldgefühle zu induzieren, indem man “Schuld” an natürliches, kaum vermeidbares, daher “unschudliges” Verhalten knüpft, die sich dann wieder vorteilhaft ausbeuten lassen.

      Das ganze „Objektifizierngsdingens“ ist meinen Augen ganz klar ein double-bind, eine hervorragende Herrschaftstechnik.

      • @Nick

        Es hat denke ich eine Doppelnatur:

        Man kann es als Machtmittel ansehen, in dem männliche Sexualität dämonisiert wird.

        Man kann es auch als Unverständnis bzw Fehldeutung der anderen Sexualität des Mannes sehen.

        Und auch als Ausdruck des Wunsches, dass die Männer die intrasexuelle Konkurrenz unter Frauen nicht auch noch anheizen.

        Männer verstehen diese Objektifizierung ja durchaus, sie ist ja vielen selbst peinlich.

        Ein lockerer Umgang der Männer damit würde denke ich einiges ändern. Ich habe positives Erfahrungen damit gemacht, einfach dazu zu stehen.

        • Man kann es auch als Unverständnis bzw Fehldeutung der anderen Sexualität des Mannes sehen.

          Sicher, ein Körnchen Wahrheit steckt immer dahinter.

          Ein lockerer Umgang der Männer damit würde denke ich einiges ändern. Ich habe positives Erfahrungen damit gemacht, einfach dazu zu stehen.

          Ja, natürlich. Hat eben nur den Nachteil, dass man sich so nicht von anderen Männern abgrenzen kann – „Ich bin doch nicht SO einer, ich behandle Frauen VIEL besser als ordinary men!!!1“

          Das geht ja nicht alleine von Frauen aus, es ist imo ein altes klturelles Muster

          Viele Frauen sind ziemlich genervt von der verklemmten Heuchelei.

          • @Nick

            „Ja, natürlich. Hat eben nur den Nachteil, dass man sich so nicht von anderen Männern abgrenzen kann – “Ich bin doch nicht SO einer, ich behandle Frauen VIEL besser als ordinary men!!!1″“

            Viele Frauen akzeptieren ein „Natürlich mag ich Brüste und Hintern, ich bin ein Mann“ erstaunlich problemlos (ja, essentialistisch und heteronormativ, aber es bringt den Punkt komprimierter rüber als eine korrektere Ausdrucksweise). Solange man eben nicht creepy dabei ist. Auch gut: „Keine Angst, euch mag ich nur aufgrund eures Charakters“. Da kommt dann, wenn man es im spassigen Ton sagt, meist Gegenwehr (es sei denn sie sind relativ gesehen unattraktiv, dann klingt es zu gemein).

          • @Nick

            Ergänzend:
            Mitunter kommt es auch als direktes Ansprechen von nur sexuellen Interesse („Du willst doch auch nur Sex“). Meiner Erfahrung nach kann man es auch dann entsprechend kommunizieren, etwa so:

            Für eine Beziehung
            „Nur Sex? Natürlich will ich mit dir schlafen, ich mein, du siehst hervorragend aus, warum sollte ich nicht mit dir schlafen wollen. Es ist für mich die Voraussetzung für eine Beziehung, ich könnte nie eine Beziehung mit einer Frau führen, mit der ich nicht schlafen möchte. Aber es ist natürlich nicht alles. Für eine Beziehung muss mich die Frau eben auch sonst ansprechen. ich muss Zeit mit ihr verbringen wollen. Ich muss sie wichtig für mich finden, sie muss auch ansonsten toll sein. Schön sind so viele Frauen, aber man muss eben eine finden, die zu einem passt.“

            Für Sex:
            „Nur Sex? Du sagst es als ob das was schlechtes wäre. Sex ist wunderbar. Er macht Spass, er tut beiden gut, es ist mit der richtigen Person eine der herrlichsten Sachen der Welt. Man sollte nicht so schlecht von Sex denken. Wenn man sich gegenseitig attraktiv findet, was ist dann schon dabei, wenn man miteinander Sex hat? ich finde eher Leute komisch, die sich da einschränken. Es geht ja niemanden was an, was man da macht, solange es für beide schön ist und man sich gut versteht.“

          • @Adrian

            Selten. Meist ist es ja ganz klar. Aber habe ich schon mal. Es wirkt ausgeschrieben natürlich immer anders als in ein Gespräch eingebaut.
            Es dient mitunter auch als Mittel um sexuelles Interesse abzugrenzen von Beziehung. Da finde ich es dann fair ihr zu sagen, was ich will. Aber eben ohne es zu billig klingen zu lassen im Sinne eines „ich will dich nur ficken“. Sondern indem man es als schönes Erlebnis für beide, das aus meiner Sicht keiner sozialen Ächtung unterliegt, definiert (reframed)

        • @ Christian
          Ich stelle mir gerade die Sitaution vor, in der es zu so einem Gespräch kommen kann 😀
          Wie reagieren Fauen denn auf Dich? Muss Du daran arbeiten oder bist Du überall der Hahn im Korb?

          • @Adrian

            „Wie reagieren Fauen denn auf Dich? Muss Du daran arbeiten oder bist Du überall der Hahn im Korb?“

            Mitunter muss man arbeiten, mitunter läuft es einfach so. Überall der Hahn im Korb im Sinne sofortigen Interesses sicherlich nicht.

            Ich habe aber gute Erfahrungen damit gemacht, dass man die Einstellung, dass Sex etwas ist, was man einfach so haben kann, ohne das damit eine Ächtung verbunden ist und das er für beide schön sein sollte und ihnen Spass machen sollte, ohne dass es andere etwas angeht, einfach mal bei passender Gelegenheit in den Raum stellt. Es schafft ein freieres Klima. Die Frau kann sich sicher(er) sein, dass man sie nicht verurteilt, dass man nicht darüber redet und das man mit der Geisteshaltung ran geht, dass es beiden Spass machen sollte. Wenn dazu die passenden Bilder bei ihr entstehen, dann ist das erst einmal nicht verkehrt.

        • @Christian:
          Viele Frauen akzeptieren ein “Natürlich mag ich Brüste und Hintern, ich bin ein Mann” erstaunlich problemlos..

          Völlig klar. Wer sich von dem Objektifizierngsdingens tatsächlich beeindrucken lässt, landet nicht einmal bei Feministinnen.

          Bei Evangelikalinnen könnte man so ja noch eine Chance haben.

          „Objektifizieren“ tut immer nur derjenige Mann, der nicht als attraktiv empfunden wird 😀

        • @Christian

          Solche Sachen kann man aber nur sagen wenn die Beziehung in dieser Richtung schon stimmt und etwas vertrauen herrscht.
          Gleich am Anfang damit rauszuplatzen stell ich mir kontraproduktiv vor trotz der PU Empfehlung zu seiner Sexualität zu stehen..Sex ist nun mal ein intimeres Thema als das der Beruf oder das eigene Hobby.

        • @ Christian

          *Männer verstehen diese Objektifizierung ja durchaus, sie ist ja vielen selbst peinlich.*

          Mir nicht, weil ich verstanden habe, dass viele Frauen „objektifiziert“ werden WOLLEN.

          Darin besteht doch die feministische Heuchelei: Kritik an männlichem Verhalten, das Frauen herausfordern, indem sie etwa genau das betonen, was sie an sich schön erachten, DAMIT Männer es wahrnehmen, von dem sie genau wissen, dass es den männlichen Blick anzieht.

          Feminist.I.n löst diesen Widerspruch, indem sie behauptet, Frauen machten sich nur für sich selbst schön, um sich gut zu fühlen, vermeidet es dann aber, zu analysieren, was den genau dieses „Sich-Gut-Fühlen“ auslöst.

          Warum fühlt sich eine Frau gut, wenn sie sich schön fühlt?

          Weil sie sich allein bewundern möchte?

          Woher weiß sie denn, dass sie schön ist?

          Wenn nicht von anderen?

          Von Anderen = horribile dictu MÄNNERN.

          Nick schrieb weiter unten, dass nur der von der Frau als unattraktiv angesehene Mann „objekifiziere“.

          That’s it.

          Der Mann, dessen Blick eine Frau anlocken will, kann gar nicht genug „objektifizieren“.

          Zumindest als Einstieg.

          Tut er’s nicht, ignoriert er das Würmchen, das man für ihn auf den Angelhaken gespießt hat und ihm vor die Nase hält, löst er eher Ärger und Enttäuschung aus.

          „Ich will Dich nicht objektifizieren, so sehr respektiere ich Dich!“

          „Ja, leider!“

          Das ganze Geschwalle von Objektifizierung ist nichts weiter als Schuldgefühlinduktion zur Machtausübung.

          Der Mann soll anbeißen und sich dann schuldig fühlen.

          So kann frau ihn nicht nur am Angelhaken durch die Arena ziehen, sondern auch an seinem Schuldgefühl.

          Männer, die sich wg. Objektifizierung schuldig fühlen, sind schon zu einem Gutteil der feministischen Gehirnwäsche erlegen und sollten sich davon befreien.

          Im Übrigen kann jede Frau den Grad ihrer Objektifizierung vermindern, indem sie in Sack und Asche geht.

          Aber halt: Dann fühlte sie sich ja nicht mehr gut.

          • @Roslin

            „Das ganze Geschwalle von Objektifizierung ist nichts weiter als Schuldgefühlinduktion zur Machtausübung.“

            Ein Teil davon ist denke ich schon Genervtheit darüber, dass einen Leute so sexuell betrachten.

            Ähnlich wie Männer reich sein wollen/mächtig sein wollen und sich durchaus freuen, wenn die passenden Frauen dies bemerken, sich aber ärgern, wenn Bittsteller das gleiche wahrnehmen.

            Dass da ein Doppelnatur vorliegt, die etwas paradox ist (Am liebsten wollen beide, dass es nur den richtigen auffällt) liegt wohl in der Natur des Menschen.

            „Im Übrigen kann jede Frau den Grad ihrer Objektifizierung vermindern, indem sie in Sack und Asche geht.“

            Das bringt ihr eben aber auch erhebliche Nachteile. Es so einfach zu sehen halte ich für „unterkomplex“, um mal unseren Chomsky zu zitieren.

    • @Alexander Roslin

      Ja, da hast Du recht das war unglücklich ausgedrückt. Objektifizierung ist eine logische Kategorie keine moralische. Darum ist nichts daran einzuwenden Menschen zu objektifizieren wenn sie denn damit einverstanden sind.

      Aber In Männern nur potentielle Vergewaltiger zu sehen – ist auch nicht anders als eine Frau nur als Sexobjekt wahrzunehmen.
      Die meisten Individuuen werden mit solchen einseitig objektifizierenden Zuschreibungen nicht einverstanden sein.

  4. Ich glaube die ganze Problematik der Frauen hier hat etwas mit übersteigerter Angst und mangelndem Selbstbewusstsein zu tun. Das resultiert in neurotischem und aggressiven Verhalten.

    Paradoxerweise werden die meisten Frauen ihr Problem dass sie nicht locker mit Männern umgehen können auf Männer projizieren und diese erst mal unter den Generalverdacht notorische Lügner, potentielle Gewalttäter/Vergewaltiger, blöde Anmacher oder „becknackte Typen“ zu sein stellen.

    Angst und mangelndes Selbstbewusstsein versuchen Frauen durch ihre Selbstdarstellung zu kompensieren.
    Sie geben sich überlegen, latent feindselig, eher abweisend, Prinzessinnenhaft perfekt weil sie Angst davor haben jemand könnte ihre Schwächen entdecken wenn er ihnen näher kommt.
    Auch das scheint Paradoxerweise gerade bei Frauen deren Partnermarktwert aufgrund von fortgeschrittenem Alter, leichtem Übergewicht und anderen Dingen gegen null strebt noch auffälliger.
    Frauen sind sofort dabei Männern deren vermeintliche Makel und Schwächen aufzuzeigen oder diese zu unterstellen, wenn auch nur subtil. Ja nicht zulassen das der Mann das bei mir macht, wenn auch nur aus Versehen!
    Einen Mann erst mal zu respektieren und angemessenes Vertrauen entgegenbringen sieht anders aus.

    Die Bereitschaft unserer Frauen zu sich selbst zu stehen was zur Folge hätte auch zu eigenen Schwächen zu stehen geht gegen null. Der bessere Mensch ist nicht kritikfähig.

    Ein Mann der eine Frau kennen lernt erkennt wohl auch ihre Schwächen, dass muss ja kein Drama sein, das Gesamtbild ist entscheidend, doch Frauen haben eine panische Angst davor nicht perfekt zu sein und machen es zum Drama.
    Sie wollen perfekt für jeden sein, wer diese Illusion zerstören könnte ist ein Feind.

    Diese Angst und das mangelnde Selbstsbewusstsein unserer Frauen zeigt sich schon körperlich an deren Bewegungsmustern. Die oft zu beobachtende zwanghaft anmutende Beschäftigung mit dem Smartphone ist ein Beispiel. Auch der Gang vieler Frauen. Irgendwie gehetzt, getrieben, eine Mischung aus sich selbst auch Präsentieren wollen und der Angst das könnte unvorteilhaft sein oder negative Konsequenzen haben.
    Sich selbst darstellen aber dann doch irgendwie sagen: das ist Show, das bin ich nicht. Reingefallen, Ironisch! Klar, das wahre ich ist zerrissen.
    Die Frau will sich darstellen, will Frau sein, doch der Zeitgeist fordert ein anderes Bild der Frau, zerrissen zwischen ihrer natürlich weiblichen Anlage und dem Zeitgeist.

    Die ständige latente Kriegs- oder Alarmbereitschaft ist in der Tat etwas was unsere Frauen besonders auszeichnet. Männer passen sich daran an und ziehen sich entweder ganz zurück, werden teilnahmslos und gleichgültig, offensive Pickupper oder schlimmeres.

    Hier spezifische Tipps und Trainingsmethoden für gezielte Verhaltensmuster zu geben mag zwar erstmal funktionieren, doch wird das Problem dann meist einfach nur „in die Tiefe“ verdrängt.

    Die zugrundeliegende Angst und das mangelnde Selbstbewusstsein schwelt weiter im Untergrund um bei geeigneter Gelegenheit auszubrechen.
    Der Mann wird sich freuen und flüchten, wenn er nicht ein besonders leidensfähiger oder „alternativloser“ Typ ist.
    Flüchtet er, dann schießt sie oft oder besser: sie lässt dem Mann oft noch in den Rücken schießen.

    Natürlich haben sich Männer im Mittel auf den Durchschnitt der Frauen eingestellt oder man kann sagen das „Problem“ ist nicht isoliert weiblich zu betrachten, es ist eines der ganzen Gesellschaft.
    Da aber zu der gesamten Gesellschaft auch Frauen und deren „Beleuchtung“ gehört und Frauen im Zeitgeist oft in einem falschen Licht dargestellt werden, habe ich hier auf Frauen fokussiert.

    • @ borat

      Vieles von dem Geschriebenen sehe ich auch so. Aber auch hier erkenne ich eine Tendenz zur Verallgemeinerung.

      Ich kenne eine ganze Menge selbstbewusster, seelisch und wirtschaftlich autonomer und vergleichsweise (in Relation zum nicht zu vermeidenden menschlichen „Normalmaß“) wenig neurotischer Frauen, die diese moralische Polarisierung zwischen Männern und Frauen schlichtweg albern finden und das zwanghafte, pseudopolitisierte, reflexive Kreisen um das Männerfrauendingens nicht teilen.

      Mann hat die Wahl…Frau auch…das ist doch schön?!

      • Was du sagst mag für dich stimmen.

        *Ich kenne eine ganze Menge selbstbewusster, seelisch und wirtschaftlich autonomer und vergleichsweise …*

        Du weißt aber schon dass diese zeitgeistig geflügelte Phrase von der selbstbewussten, wirtschaftlich autonomen Frau oft ein Euphemismus für meine Schilderung ängstlicher, innerlich zerrissener, bindungsunfähiger Frauen ist denen kein Mann gut genug ist?

        • @christian

          Also ob mein Frauenbild negativ ist oder ich mit „sadistischer Freude“ oder Rebellion gegen den Zeitgeist unser Frauenbild in ein „schlechtes Licht“ stellen will ist ja nicht wirklich klar.

          Ich habe dann schon generell den Hang dazu etwas „Vollkommen“ und nicht durch eine rosa Brille gefärbt zu betrachten, auch mich selbst. Interessanterweise fühlen sich Andere dadurch angegriffen wenn ich eigene Schwächen zugebe die diese zwar teilen aber lieber verheimlichen wollen.

          Also mich hat vermeintliche Selbstsicherheit und scheinbar wenig ausgeprägte Berührungsängste oder Mut , Lebensfreude, ein gesundes Maß an Unbekümmertheit, vermeintliche Ausgeglichenheit, ein Mangel der üblichen latenten Aggressivität und zeitgeistig gestützten Kriegslust gegen Männer, kein lauernder Hass auf Männer, kein tief sitzendes Problem das darauf lauert sich abzuarbeiten angezogen.
          Plus natürlich die klassischen körperlichen Grundvoraussetzungen.

          Eine Frau die ausstrahlt (geistig) gesund und glücklich zu sein.
          Eine Frau die mir nicht das Gefühl gibt bei jeder Kleinigkeit oder einfach nur mal so „Abgeschossen“ zu werden.
          Mir das Gefühl geben dass es nicht ganz schnell in dem allgemeinen zu beobachtenden unproduktiven Trauerspiel des deutschen Geschlechterverhältnisses endet.
          Das gibt es wahrlich nicht im Überfluss, denn unsere Frauen, die besten Frauen der Welt, haben so was gar nicht nötig.

          Selbstkritisch könnte ich sagen: ein Ausbleiben von Triggern für meinen Frauenhass.
          Aber andererseits sind ja „Hass-Trigger“ offensichtlich nicht mein isoliertes, größtes Problem.
          Andere und vor allem Frauen kreisen ja noch viel mehr um „Triggerwarnungen“.

          Und dann ist es so, dass mich bestimmte Frauen (oder Männer) angreifen/auf perfide Art bemitleiden würden für meine gesteigerte Triggerbarkeit und damit meist zu den Triggern die schon installiert sind einen weiteren Draufsetzen.

          Das offenbart sich fast wie ein Schuldeingeständnis.

          Unseren Frauen, den besten Frauen der Welt, genügt oft schon ein kurzer Blick (ca. 100ms) auf mich und die Warnlampe „Machoschwein“ geht an.

          Ich werde die dann bestimmt nicht den aussichtslosen Versuch Starten sie vom Gegenteil zu überzeugen, nein, ich werde in die gleiche Kerbe schlagen und dabei versuchen deren verlogenes Selbstbild zu demontieren und der Lächerlichkeit preisgeben. Man hat mich bestimmt schon oft dafür „geliebt“.

          Alles was mich anzog war aber nur aufgesetztes Blendwerk, Pick-Up auf weiblich, oder es war einfach bitter nötig um verborgene ziemlich unvorteilhafte Eigenschaften zu kompensieren.

          Es war auch zu oft schon die pure Verzweiflung von Frauen die durch Alter/Kinder/Scheidung zu den Ladenhütern des Partnermarkts wurden.

          Ich bin verdorben für (oder von?) unsere(n) Frauen, den besten Frauen der Welt.

          • @Borat

            „Unseren Frauen, den besten Frauen der Welt, genügt oft schon ein kurzer Blick (ca. 100ms) auf mich“ und die Warnlampe „Machoschwein“ geht an.“

            Was verrät dich denn als „Machoschwein“ und welche nähere Haltung vermuten sie deswegen bei dir?

            „Ich werde die dann bestimmt nicht den aussichtslosen Versuch Starten sie vom Gegenteil zu überzeugen, nein, ich werde in die gleiche Kerbe schlagen und dabei versuchen deren verlogenes Selbstbild zu demontieren und der Lächerlichkeit preisgeben.“

            Klingt anziehend für die Frauen. Eine Frau, die so agieren würde, wäre allerdings nach deiner Beschreibung oben eher unattraktiv. Auch Frauen werden Angriffe nicht unbedingt mögen und eine gewisse Ausgeglichenheit suchen.

            Klingt nach einer Anleitung zum Unglücklichsein.

        • @christian

          *Was verrät dich denn als “Machoschwein” und welche nähere Haltung vermuten sie deswegen bei dir?*

          Ich strahle wohl etwas freigeistiges, provokantes, bohemisches, offenbarendes, herausforderndes, durchschauendes und ungezähmtes aus.
          Eine Respektlosigkeit gegen unseren verlogenen/feministischen Zeitgeist und damit gegen Frauen die sich verstärkt auf diesen stützen, von diesem mehr abhängig sind.
          Solche Frauen müssen fürchten von mir demaskiert zu werden.

          *Klingt anziehend für die Frauen.*

          Das ist es auch, nur sind es die zugrunde liegenden „Defekte“ der Frau die ich angreife nicht dauerhaft für mich. Es ist müßig und am Ende nur verschwendete Zeit und Geld oder Endet in einer Katastrophe wie viel zu oft schon bezeugt. Bestenfalls würde es in unermesslicher Ödnis Enden.

          *Auch Frauen werden Angriffe nicht unbedingt mögen und eine gewisse Ausgeglichenheit suchen.*

          Ja, das ist im Verhältnis zu sehen. Um die gegenseitige Ausgeglichenheit der Geschlechter ist es bei uns sehr sehr schlecht bestellt.

          *Klingt nach einer Anleitung zum Unglücklichsein.*

          Ich nenne es Vermeidungsstrategie oder meine Angst vor Frauen, unseren Frauen, den besten Frauen der Welt.

          Das Verhältnis von für mich interessanten Frauen und welchen die ich als Gefahr sehe ist vielleicht 1:10 oder einfach viel zu Groß. Die eine Gute schafft es nicht anzukommen gegen die Gefahr die ich durch die Überzahl der Schlechten sehe, ich kann mich und vor allem die eine Gute nicht genug von den Schlechten isolieren.

      • @BasementBOi

        „Manche wollen den feministischen Zeitgeist demaskieren. Ander nur Freundschaft, eine Beziehung oder Sex. Jeder hat halt so seine Prioritäten auf was er seine Zeit verwendet.“

        Man sollte sich vor allem überlegen, ob das, was man als Ausdruck feministischen Zeitgeistes demaskieren will nicht nur Produkt der eigenen Demaskierungsbemühungen ist.

        • *Man sollte sich vor allem überlegen, ob das, was man als Ausdruck feministischen Zeitgeistes demaskieren will nicht nur Produkt der eigenen Demaskierungsbemühungen ist.*

          Das kann sogar gar nicht anders sein. Schon Schopenhauer titelte: „Die Welt als Wille und als Vorstellung“.

          Betrifft dann aber auch sonst alles, wie z.B. den aktuellen Konsens dass Frauen früher ja ganz schlimm unterdrückt wurden von Männern.

    • Und noch etwas:

      Ein Problem weiblichen Flirtens ist denke ich, dass man gleichzeitig das Ansprechen einfach machen sollte und Interesse signalisieren sollte, andererseits im Gegenzug – gerade bei den Frauen, die eben keinen One-Night-Stand haben wollen, gerade auch die Männer aussortieren will, die diese Signale als Chance auf reinen Sex sehen.

      Daraus entstehen wahrscheinlich automatisch solche Punkte wie Push Pull, mehrere Dates bevor man körperlich wird, Kennenlernphasen, schauen „wie ernst er es meint“ und „ob man wirklich zusammen passt“ etc.

      Adrian hatte meiner Erinnerung ja mal das Gegenkonzept bei Flirten unter Männern „Kennenlernen können wir uns auch noch, wenn der Sex okay war“ dargestellt.

      Natürlich gehört Sex auch im heterosexuellen Bereich in gewisser Weise zum kennenlernen, den meisten Frauen wird auch hier eine Kompatibilität wichtig sein. Aber es ist eben mehr davorgeschaltet.

      • @Christian,

        ein ähnlicher Gedanke ging mir heute Morgen auch durch den Kopf. Jetzt fällt er mir wieder ein.

        Die Balance zwischen „Flirtbereitschaft“ und „Unnahbarkeit“ zu finden, ist nicht einfach als Frau. Einerseits signalisierst du, dass du nichts gegen ein nettes Gespräch hast, andererseits möchtest du nicht „allzeit bereit“ rüberkommen. Viele Frauen wählen für sich selbst wohl den Weg, lieber etwas zu verschlossen rüberzukommen als als „billig“ abgestempelt zu werden.

        Der nächste Aspekt: Je mehr man darüber aktiv nachdenkt, umso eher rutscht es ins krampfhafte ab. Und DAS riechen Männer sehr verlässlich.

    • Selbstauskünfte haben immer einen Starken Bias, die wenigsten werden sich eingestehen, dass der Gedanke „besser als nix, oder?“ war 🙂

      So, hier meine Selbstauskunft: „making yourself approachable“, „making yourself as attractive as possible“ war an dem tag nicht der fall, aber sie ist auch einfach naturattraktiv, „screening out“ kann ich nicht beurteilen.

      Generell kann ich aus Selbstbeobachtung noch hinzufügen: Es hilft, wenn die Dame ab und an minimal „zu nahe“ ist. Rein vermutet, könnte ich mir vorstellen, dass Männer im schnitt weniger ein Problem mit Frauen im „personal Space“ haben als andersrum, also vmtl eine halbwegs funktionierende Strategie.

      • @keppla

        „Es hilft, wenn die Dame ab und an minimal “zu nahe” ist.“

        Ja, Körperkontakt ist ein starkes Signal für (gerade sexuelles) Interesse. Es signalisiert eben, dass man Berührungen zulässt und gut findet. Und gerade der „Körperkontakt, den man gerade noch leugnen könnte“ wird denke ich von beiden Geschlechtern als Mittel eingesetzt.

  5. Wenn Du nicht von Deppen angemacht werden wills, dann mache zuerst die an, die keine Deppen sind (für Dich) – übernimm Verantwortun für Dichm, Dein Liebesleben und mit wem DU sprichts.

    Ansonsten verdienst Du die Deppen die Dich ansprechen

      • ..ansonsten bist du selbst schuld, wenn du dumme Anmachsprüche bekommst?

        Dumme Anmachprüche sollten tatsächlich, als schwere Mißachtung der Frauenehre, strafbar sein.

        (Dumme Reaktionen auf intelligente Anmachsprüche selbstverständlich nicht, es ist schließlich nur das allzu natürliche Recht DerFrau, unbeholfen zu sein)

      • Ich finds nur wenig klug zu denken, dass man von Idioten nicht angemacht wird, wenn man denn selber genug gute anmacht.

        Und auch nicht sonderlich zielführend, wenn man denn eigentlich in Ruhe gelassen werden will.
        Aber Anmachsprüche unter Strafe zu stellen fänd ich jetzt ein wenig harsch, Nick. Überleg dir das doch noch mal.

        • Letztendlich, wenn die Leute auf den Kiez gehen in, in Clubs und Discos, ist es doch klar, dass es für die meisten Leute darum geht, sich mit hübschen Jungs oder Mädels zu amüsieren.

          Es gibt sicher wirklich dumme Anmachsprüche, aber die sind meist schon in sich Strafe genug.

          Viele besonders Männer/Jungs sind einfach auch ungeschickt, weil sie nicht wissen, wie sie sich richtig verhalten sollen. Und bspw. angeguckt werden kann, je nachdem, ob das Gegenüber einem unsympathisch ist oder nicht, als angenehm oder Belästigung erfahren werden.

          Objektiv blöde Anmachen sind vielleicht nur in der Minderzahl unter subjektiv „blöden Anmachen“, die einfach Missverständnisse sind (weil auf dem Kiez von manchen Leuten einfach jedes Ansprechen als Anmache verstanden wird).

          Ist mir z.B. schon mal passiert, dass ich meine S-Bahn kriegen wollte und ein Mädel nach der Uhrzeit gefragt habe. Ihre Antwort „ja ich weiß, du bist der Coolste hier“ war natürlich nicht die korrekte Antwort auf meine Frage.

        • Aber Anmachsprüche unter Strafe zu stellen fänd ich jetzt ein wenig harsch, Nick. Überleg dir das doch noch mal.

          Na gut, wenn du das sagst, dann muss man diese respektlosen und unbehobelten Kerle ja nicht gleich einsperren. Man könnte sie ja auch zu einem geschlechtersensiblem Benimm-Kurs verdonnern.

          Die Formulierungen „immer einen Bodyguard dabei haben müssen“ und „selbst schuld“ legten nur nahe, dass es sich um eine enorme Einschränkung der FemaleAgency, und somit um einen krassen gesellschaftlichen Mißstand handelt.

        • Ihre Antwort “ja ich weiß, du bist der Coolste hier” war natürlich nicht die korrekte Antwort auf meine Frage.

          Daran erkennt man doch die per se weibliche Spezialkompetenz darin, Körpersprache zu lesen: Natürlich wolltest du sie f***en, auch wenn du das nicht wahrnimmst.

          MalePrivilege wird nun mal von Männern selbst nicht wahrgenommen.

          Und: Was bildest du dir eigentlich ein, sie wie eine Maschine zu behandeln, die auf Befehl die Uhrzeit ansagt. Das liegt wohl daran, dass sämtliche Ansagevorrichtungen mit weiblichen Stimmen bespielt werden. Was denkst du, warum das wohl so ist?

          Ich wollte mal eine Frau nur darauf hinweisen, dass sie ihr Autolicht vergessen hat einzuschalten: Stinkefinger und wüstes gestikulatives Schimpfen.

          Vielleicht hätte ich die Nummer aufschreiben und den Denunzierbürger machen sollen..

        • @ Nick

          „Und: Was bildest du dir eigentlich ein, sie wie eine Maschine zu behandeln, die auf Befehl die Uhrzeit ansagt. Das liegt wohl daran, dass sämtliche Ansagevorrichtungen mit weiblichen Stimmen bespielt werden. Was denkst du, warum das wohl so ist?“

          Unter dem Aspekt habe ich das noch gar nicht wahrgenommen. Wie hieß das noch? …Ich bin Alltagssexist, aber ich arbeite daran 😀

        • „Letztendlich, wenn die Leute auf den Kiez gehen in, in Clubs und Discos, ist es doch klar, dass es für die meisten Leute darum geht, sich mit hübschen Jungs oder Mädels zu amüsieren.“

          Ich gehe wahnsinnig gerne tanzen, tue es aber zu selten. Wenn ich dann mal in eine entsprechende Disco gehe, möchte ich auch mehrere Stunden auf der Tanzfläche verbringen. Gespräche mit Fremden, die ja immer anstrengend sind (was nicht heißt, dass sie unangenehm sein müssen), möchte ich an solchen Abenden nicht (sofern ich nicht meinen Traummann erblicke).
          Mir dann aber zu sagen, dass ich, wenn ich angemacht werde, selbst dran Schuld bin, weil ich mich ja rechtzeitig selbst mit einem vielleicht passenderen Kerl hätte „besetzen“ können, ist in der Tat ziemlich unklug.
          Und was wäre, wenn ich in einer Beziehung bin, mein Freund an dem Abend aber nicht mit kann? Muss ich dann einen schwulen Kumpel in Beschlag nehmen oder geht auch ein männliches Familienmitglied?

        • Mir dann aber zu sagen, dass ich, wenn ich angemacht werde, selbst dran Schuld bin, weil ich mich ja rechtzeitig selbst mit einem vielleicht passenderen Kerl hätte “besetzen” können, ist in der Tat ziemlich unklug.

          Das war Marens Interpretation.

          Ich habe Dummerjan so verstanden:

          1.) „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

          ->Wenn das „Gesetz“ (= der Verhaltenscodex) sein soll, dass unerwünschte Anmachen ausbleiben sollen, dann muss ich wohl selbst nach der Maxime „Wenn ich etwas will oder nicht will, dann muss ich das unmißverständlich zum Ausdruck bringen“ handeln.

          2.) Wenn ich nicht Willens oder in der Lage bin, Verantwortung für meine emotionalen und sexuellen Bedürfnisse zu übernehmen, dann wird mir wohl zwangsläufig fast jede Kommunikation aus der Hand gleiten.

          3.) Wenn hingegen ich offen und selbstbewußt zu meinen Präferenzen, Wünschen und Bedürfissen stehe, dann kann ich recht gelassen und freundlich mit „dummen Anmachen“ umgehen

          (Bitte bedenken, dass Dummerjan weder Robin noch Maren adressiert hat)

        • „Ist mir z.B. schon mal passiert, dass ich meine S-Bahn kriegen wollte und ein Mädel nach der Uhrzeit gefragt habe. Ihre Antwort “ja ich weiß, du bist der Coolste hier” war natürlich nicht die korrekte Antwort auf meine Frage.“

          Lol, Wahrscheinlich hat sie einfach nur ihre Wünsche in dein Handeln projiziert.

        • @Robin:

          Wenn du beim Tanzen nicht angesprochen werden willst empfehle ich Goa-Parties. Da wissen die Leute i.d.R., dass man während des Tanzens im Rausch und nicht ansprechbar ist und da sind normalerweise auch keine besoffenen Prolls, sonder, dank MDMA, fast nur verständnisvolle, liebe Menschen.

        • @ Robert

          „Lol, Wahrscheinlich hat sie einfach nur ihre Wünsche in dein Handeln projiziert.“

          Ich glaube nicht, die war wirklich etwas aggressiv 😉

          @ Robin

          „Und was wäre, wenn ich in einer Beziehung bin, mein Freund an dem Abend aber nicht mit kann? Muss ich dann einen schwulen Kumpel in Beschlag nehmen oder geht auch ein männliches Familienmitglied?“

          Erzähl doch einfach von deinem Freund und wie doll verliebt du in ihn bist (egal ob du jetzt einen hast oder nicht).

        • @ Nick

          „Das liegt wohl daran, dass sämtliche Ansagevorrichtungen mit weiblichen Stimmen bespielt werden. Was denkst du, warum das wohl so ist?“

          Zu der Ansage mit Frauenstimmen gibt es schon elaborierte Theorien. Hadmut Danisch berichtete dazu auf seinem Blog:

          „…Irgendwie kam dann die Rede auf die Stimmen, die in Flughäfen, öffentlichen Verkehrsmitteln usw. irgendetwas ansagen. Man berichtete von irgendeinem Fahrstuhl an irgendeiner Universität, in dem die jeweilige Etage von einer Frauenstimme angesagt wird, aber meistens falsch. Und manchmal fährt er (sie?) sogar in die falschen Etagen oder schmollt beleidigt in der obersten Etage. Ein notorisch desorientierter, überllauniger Aufzug mit Frauenstimme. Was es nicht alles gibt. (Irgendwie das Gegenstück zu Marvin, dem depressiv-männlichen Roboter aus Hitchhikers Guide to the Galaxy.)

          Jedenfalls unterstellte man, das die Wahl der Frauenstimme böse männliche Absicht sei. Weil man wisse, dass der Aufzug nicht fehlerfrei funktioniert, habe man bewusst eine Frauenstimme ausgewählt, um die Inkompetenz der falschen Etagenansagen den Frauen zuzuordnen. Immer wenn es gut wäre, würde man Männerstimmen wählen, während man immer dann, wenn es riskant sei, man Frauenstimmen verwenden würde, um Versagen als weiblich hinzustellen. … “

          http://www.danisch.de/blog/2012/11/03/die-frauenstimme-im-fahrstuhl/

          • @ichichich

            Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die Gender Studies in eine Satire abgleiten ohne das ihnen das bewusst zu seien scheint. Solche Übertriebenen Vorhalte wie etwa bei den Stimmen etc braucht man ja nicht lange zu suchen. es ist ein sehr einfaches Schema: jede Differenzierung ist Sexismus gegen Frauen, eine Nichtdifferenzierung kann auch eine Nichtbeachtung berechtigter Interessen von Frauen sein. Ein sehr einfaches Schwarz-Weiß-Schema, wohl der Standpunkttheorie folgend.

            Es ist schon etwas peinlich, dass dies an Universitäten so kritiklos hingenommen wird. Gerade die Standpunkttheorie sollte da doch erheblichen Widerspruch von Wissenschaftlern auslösen. Aber es ist eben vermintes Gebiet.

        • @ichichich: „Erzähl doch einfach von deinem Freund und wie doll verliebt du in ihn bist (egal ob du jetzt einen hast oder nicht).“

          Tatsächlich habe ich schon oft in solchen Situationen einen Freund erfunden, auch wenn ich keinen hatte, weil ich nicht unhöflich sein wollte. Überhaupt kenne ich es wirklich ganz anders als hier geschildert: Gerade Frauen haben extreme Probleme, Männer unmissverständlich abblitzen zu lassen. Da wird lieber zehnmal ge“hmt“ in der Hoffnung, dass er endlich kapiert, dass er nervt, statt dass man sich einfach traut zu sagen, dass man sich nicht mit ihm unterhalten will…

          @Zara: „Wenn du beim Tanzen nicht angesprochen werden willst empfehle ich Goa-Parties. Da wissen die Leute i.d.R., dass man während des Tanzens im Rausch und nicht ansprechbar ist und da sind normalerweise auch keine besoffenen Prolls, sonder, dank MDMA, fast nur verständnisvolle, liebe Menschen.“

          Naja, auf Goa-Partys wird aber kein Metal gespielt, oder?

          • @Robin

            „gerade Frauen haben extreme Probleme, Männer unmissverständlich abblitzen zu lassen. Da wird lieber zehnmal ge”hmt” in der Hoffnung, dass er endlich kapiert, dass er nervt, statt dass man sich einfach traut zu sagen, dass man sich nicht mit ihm unterhalten will…“

            ich denke der Mittelweg ist da nicht einfach und die „kalte Ablehnung“ gerade auch deswegen durchaus attraktiv. Sie spart Arbeit und beugt Fehlverständnissen vor.
            Es kommt aber natürlich auf die Flirtsituation an und die jeweilige Frau. Um so häufiger, banaler und anonymer sie angemacht wird um so eher wird sie irgendwann zu kalter Ablehnung neigen. Wenn sie eher in sozialen Situationen mit gemeinsamen Bekannten angemacht wird bzw. in Situationen, wo man sich wieder über den Weg läuft (zB Arbeitslplatz) wird sie entsprechend vorsichtiger sein.

            Es müsste sich nach Spieletheorie eigentlich recht gut beschreiben lassen, welches Verhalten zu favorisieren ist.

        • Ich lese hier nur Storys von eiskalten Abfuhren selbst auf Nicht-Anmachen.

          Du darfst dein Bild durchaus aus mehr als einem Kommentar gewinnen. (wobei ichichich das so gar nicht gesagt hat)

          Das Thema wurde oben diskutiert:

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/01/18/flirten-fur-frauen/#comment-59048

          Bzgl. Flirtkultur:

          https://allesevolution.wordpress.com/2013/01/18/flirten-fur-frauen/#comment-59029

          Nach meiner Auffassung fehlen in unserer Kultur die entsprechenden Flirt-Codes, die es offenbar der Südamerikanerin erlauben, jeden Mann direkt in die Augen zu schauen. Da muss wohl zwangsläufig etwas dabei sein, mit dessen Hilfe die Südamerikanerin mitteilt, dass sie sich nicht weiter unterhalten möchte.

          Schade, dass du dich dort nicht eingebracht hast. Gut, das musst du natürlich nicht.

          Das Bild, das du vom „hier“ zeichnest erscheint nur etwas merkwürdig, wenn du die o.g. Diskussion offenbar gar nicht erst zur Kenntnis nimmst.

        • @Nick
          Naja naja, der Konsens scheint schon zu sein, dass deutsche Frauen zu unhöflichen, unnötig harschen Körben neigen, von daher ist Robins Kommentar nicht so aus der Luft gegriffen.

          *Nach meiner Auffassung fehlen in unserer Kultur die entsprechenden Flirt-Codes, die es offenbar der Südamerikanerin erlauben, jeden Mann direkt in die Augen zu schauen.*

          Nun, es mag auch sein, dass Südamerikanerinnen mehr Spaß am Flirten haben. Das mag auch eventuell daran liegen dass Südamerikaner besser darin sind. In unserer Kultur scheint es eher Konsens zu sein, dass Flirten zu etwas führen muss. Kann man gut finden oder nicht. Aber eine Flirtkultur allein von den beteiligten Frauen abhängig zu machen ist etwas zu kurz gegriffen, oder?

          *Da muss wohl zwangsläufig etwas dabei sein, mit dessen Hilfe die Südamerikanerin mitteilt, dass sie sich nicht weiter unterhalten möchte.*

          Ich höre oft, dass sich Männer beklagen, dass ein (Flirt-) Kontakt abgebrochen wird, trotzdem man soviel investiert hätte.
          Es wird also wohl (auch) von dieser Seite nicht als Selbstzweck begriffen, sondern als Arbeit, mit der man was erreichen möchte.

          • @Maren

            „Aber eine Flirtkultur allein von den beteiligten Frauen abhängig zu machen ist etwas zu kurz gegriffen, oder?“

            Wie wohl nahezu immer im Geschlechterverhältnis bewirkt auch hier eine Aktion der einen Seite eine andere Aktion der anderen Seite. Beides beeinflusst sich gegenseitig. Wenn Frauen empfänglicher sind für unverbindliche Flirts, dann wird man diese eher wagen. Wagt man diese Unverbindlichkeit eher, besteht eine geringere Notwendigkeit für harsche Ablehnung.

        • Naja, auf Goa-Partys wird aber kein Metal gespielt, oder?

          Bei Metal Parties oder Konzerten ist ja klar, dass du öfter angesprochen wirst. da sind vlt 10-20% Frauen, von denen die meisten noch mit Freund da sind und/oder schäbig sind.

          Außerdem kann man das, was die Leute so zu Metal machen wohl kaum tanzen nennen.

        • @ Robin

          „Gerade Frauen haben extreme Probleme, Männer unmissverständlich abblitzen zu lassen. Da wird lieber zehnmal ge”hmt” in der Hoffnung, dass er endlich kapiert, dass er nervt, statt dass man sich einfach traut zu sagen, dass man sich nicht mit ihm unterhalten will…“

          Also, dass sich die subjektiven Erfahrungen von Männern und Frauen diesbezüglich sehr unterscheiden, glaube ich gerne. Wobei ich den Eindruck habe, dass Männer eher als Frauen zu nichtverletzenden „Abfuhren“ neigen. Das liegt aber sicher auch sehr daran, dass Männer im allgemeinen aktiver und Frauen passiver im Umgang sind, also eine unattraktive Frau sich im Durchschnitt weniger traut, einen attraktiven Mann überhaupt anzusprechen, während sich umgekehrt vlt. jemand zuviel Mut antrinkt und dann erst recht nicht merkt, dass er nervt.

          Ich finde es daher fair, dem Gegenüber erstmal auf die subtile/sanfte Art den Stand der Dinge beizubringen. Wenn das nicht klappt, muss man halt zu gröberen Mitteln greifen.

        • @ Maren

          „Naja naja, der Konsens scheint schon zu sein, dass deutsche Frauen zu unhöflichen, unnötig harschen Körben neigen, von daher ist Robins Kommentar nicht so aus der Luft gegriffen. “

          Also, die Deutschen, Männer und Frauen, sind generell vergleichsweise harsch und unhöflich. Es ist immer wieder ein Schock, wenn man ein paar Wochen in Frankreich war und dann nach D-land zurückkommt, was hier für eine latente Respektlosigkeit im zwischenmenschlichen Umgang außerhalb des Freundes- und Bekanntekreises herrscht.

        • @Zara: „Bei Metal Parties oder Konzerten ist ja klar, dass du öfter angesprochen wirst. da sind vlt 10-20% Frauen, “

          Metal Partys/Discos – Blödsinn.
          Bei Konzerten – okay. Mehr Männer. Die aber niemanden anlabern. Wer labert schon ne Frau auf einem Konzert an?

          „von denen die meisten noch mit Freund da sind und/oder schäbig sind.“

          Aha, danke schön.

          „Außerdem kann man das, was die Leute so zu Metal machen wohl kaum tanzen nennen.“

          So wird es einem gedankt, wenn man bei der Erwähnung von Goa die Faust in der Tasche macht und nicht direkt in mitleidiges Gelächter ausbricht…

        • Aha, danke schön.
          —-
          Bei dir wird es wohl nicht der Fall sein, wenn du, wie du sagst, öfter angesprochen wirst.

          So wird es einem gedankt, wenn man bei der Erwähnung von Goa die Faust in der Tasche macht und nicht direkt in mitleidiges Gelächter ausbricht…
          ——-
          Wie soll man denn zu Metal tanzen, hasse mal n Video? Kann mir das nicht so vorstellen. Metal ist doch gerade die „ich stehe hart da und bewege nur meinen Kopf hin und her Musik“. Ich brauche Veranschaulichung

        • @ichx3

          Andererseits hasse ich kaum was so sehr wie das falsche,süßliche „Tschühüüüß“ meiner mir am wenigsten lieben Pennykassiererin. Da werd ich lieber ehrlich angeranzt. 😀
          Aber generell hab ich das Problem eher weniger, kann daran liegen, dass ich im RL ziemlich fröhlich und wohl auch charmant bin (nee, echt!)

          Aber nochmal zum Flirten: Ich denke dennoch, dass der (deutsche) Mann es ja doch gemeinhin ganz gerne hat, wenn die Frau auf hard to get macht und sich ein bisschen ziert, weil man will ja auch erobern und es ist ja nix was wert, wofür man nicht hart gearbeitet hat.
          Hab ich ein paar mal erlebt, dass wenn man sich dann zugänglicher zeigt, man direkt ein bisschen weniger interessant zu sein scheint.
          Fröhlich und unkompliziert hat mans dann doch auch nicht gerne.

        • @ Maren

          “ das falsche,süßliche “Tschühüüüß” meiner mir am wenigsten lieben Pennykassiererin. Da werd ich lieber ehrlich angeranzt.“

          Ja, es heißt immer, in Deutschland seien die Leute „ehrlich unfreundlich“ oder so. Die Franzosen hingegen seien irgendwie künstlich und die Amerikaner erst recht „falsch freundlich“.
          Die Unhöflichkeit kann sich aber auch in Zudringlichkeit zeigen, das ist „nett gemeint“ und kann auch etwas ungemein aggressives haben.

          „Hab ich ein paar mal erlebt, dass wenn man sich dann zugänglicher zeigt, man direkt ein bisschen weniger interessant zu sein scheint.
          Fröhlich und unkompliziert hat mans dann doch auch nicht gerne.“

          Ich denke, es ist attraktiv, wenn man/frau das Spiel ernstnimmt. Also das Flirtspiel in diesem Falle. Sonst kippt es halt schnell in Zudringlichkeit um.

        • “Naja naja, der Konsens scheint schon zu sein, dass deutsche Frauen zu unhöflichen, unnötig harschen Körben neigen, von daher ist Robins Kommentar nicht so aus der Luft gegriffen. ”

          Konsens war wohl eher, soweit das Thema überhaupt diskutiert wurde, dass es in Teutonia an Flirtkultur fehlt (nicht: Dass es an fehlender Flirtkultur DerFrauen fehle)

          Basement Bio sprach von „speziellen Feministinnen“; ich^3 sprach von „manchen Leuten auf dem Kiez“; Julia sprach von „einem Verhalten, dass sich auch weitab von feministischen Kreisen finde; Bei Borat kann man sowas vielleicht noch herauslesen.

          ->Robin: „Ich lese hier nur Storys von eiskalten Abfuhren selbst auf Nicht-Anmachen.“

          Gut, man sollte Robin in ihrer Neigung zu plaktiven Übertreibungen vielleicht nicht ganz ernst nehmen. Sobald bei ihr das Wörtchen „hier“ auftaucht, zieht man eben 75% ab 😀

          Nun, es mag auch sein, dass Südamerikanerinnen mehr Spaß am Flirten haben. Das mag auch eventuell daran liegen dass Südamerikaner besser darin sind.

          So wird es wohl sein: An der protestantisch geprägten Gringa liegt ja nie etwas 😀

          In unserer Kultur scheint es eher Konsens zu sein, dass Flirten zu etwas führen muss. Kann man gut finden oder nicht. Aber eine Flirtkultur allein von den beteiligten Frauen abhängig zu machen ist etwas zu kurz gegriffen, oder?

          Ja, das wäre selbstverständlich zu kurz gegriffen.

          (haha, da ist dir selbst das mit der Geschlechterdialektik wohl ziemlich verunglückt: Südamerikanerinnen „haben mehr Spaß“, (->weil) Südamerikaner „können es besser“;)

          Aber nochmal zum Flirten: Ich denke dennoch, dass der (deutsche) Mann es ja doch gemeinhin ganz gerne hat, wenn die Frau auf hard to get macht und sich ein bisschen ziert, weil man will ja auch erobern und es ist ja nix was wert, wofür man nicht hart gearbeitet hat.

          Klingt ein wenig nach Zhen: DieMänner sind die „Liebeskapitalisten“, da bleibt Frauen einfach keine Wahl: Sie müssen sich einfach zu deren Bedingungen verdingen. Sie besitzen das Samenproduktionsmittelmonopol. Womit natürlich alleine DerMann es in der Hand hat, etwas zu verändern.

          Ich meine: Wenn man etwas anderes besser findet, dann muss man doch in Kauf nehmen dass es nicht jedem gefällt. Sich selbst gegenüber treu sein hat nun mal einen Preis.

          Gerade du akzeptierst es doch auch nicht, wenn ein Mann sagt: „Ich muss den coolen Macho spielen, weil DieFrauen darauf stehen“

          „Wasn Weichei, steht nichtmal dazu was er will..“ (so falsch ist das gar nicht mal)

        • Ich höre oft, dass sich Männer beklagen, dass ein (Flirt-) Kontakt abgebrochen wird, trotzdem man soviel investiert hätte.

          Es wird ja auch jedem Mann eingetrichtert dass er unbedingt etwas zu „investieren“ hätte. Als ob sein bloßes Sein nicht genügte.

          Sonst ist der ja der edlen und reinen weiblichen Gunst nicht würdig, sie gibt ja schließlich so viel (Unschuld) weg, und muss dann ihrerseits so viel „Beziehungsarbeit“ leisten, wenn sie sich tatsächlich eingelassen hat.

          Das mag zwar so seinen biologischen Dispostionen geschuldet sein, aber hier überzieht die protestantische Arbeitsethik doch zu sehr.

          Ich plädiere für eine Neuauflage des 30-Jährigen Krieges, mit U-Booten in der Ostsee. 😀

        • @Robin: Ich muss zugeben, als ich gelesen habe, dass du „wahnsinnig gern tanzen gehst“, dabei aber nicht ständig durch Anmachen belästigt werden möchtest, ging bei mir zunächst der Bullshit-Radar an.
          Meiner Erfahrung nach ist gerade das „Tanzengehen“ doch bei den allermeisten Frauen als Austesten des eigenen Marktwertes zu verstehen. Zumindest auf den Mainstream-Dancefloors wirkt es auf mich meist so, als sei es ein Wettbewerb darum, wer die begehrte Dancing-Queen des Abends ist:
          Die Blicke der Frauen wandern unermüdlich zu den anderen Frauen im Raum und scheinen stets abzuchecken, welches Weibchen die meisten Rückmeldungen durch „aktive“ Männchen auf der Tanzfläche kriegt 😉

          Da du aber Metal hörst (gepriesen seist du! mehr Frauen sollten dies tun … ), muss man das Ganze aber wohl etwas relativieren. Gerade hier steht bei den Frauen wohl tatsächlich nicht so stark das „Präsentieren“ im Mittelpunkt, weshalb es schon nachvollziehbarer ist, dass du dort Anmachen als unangemessen ansiehst.

          Denkst du nicht, dass du da als Metallerin vielleicht einfach ein etwas unpassendes Beispiel darstellst? Wenn ich im Studentenclub meiner Wahl doch mal vom Metalkeller durch die Mainstream-Hölle quetsche, fällt es mir schwer, die übliche Frauen-Story vom „Ich gehe einfach sooo gern tanzen“ abzukaufen. Dafür sind sie dort zu aufgebrezelt, dafür tanzen sie zu mies, dafür ist die Fokussierung auf die Reaktion der Mittanzenden zu offensichtlich.
          Das ist approval seeking pur und die Männer und das Tanzen sind eher Mittel zum Zweck.

          In Metaldiscos ist das weniger der Fall und wenn man mal eine Frau im „Präsentiertanzmodus“ erblickt, sind es nicht selten „Aliens“, die man auch aus der Ferne an ihren weißen Handtäschchen und den großen Kreolen erkannt hätte.
          Ich würde umgekehrt die These aufstellen, dass in Metal-Discos eher die Männchen im Präsentiermodus sind, da Musik und Verhalten auf der Tanzfläche (ich würde es auch nicht als Tanzen bezeichnen wollen) viel eher dazu einladen Männlichkeit zu repräsentieren (würde ich wohl auch bei mir so unterschreiben, auch wenn ich es meist nicht bewusst mache – nach dem 5. Bier tanzt man dann auch zu Jugendsünden wie Limp Bizkit, leider werden The Faceless, Opeth oder Aborted ja ohnehin nie gespielt).

        • @Nick:
          „Gut, man sollte Robin in ihrer Neigung zu plaktiven Übertreibungen vielleicht nicht ganz ernst nehmen. Sobald bei ihr das Wörtchen “hier” auftaucht, zieht man eben 75% ab “

          Während man dich in deinem unablässigen Bemühen, ständig alles falsch verstehen zu wollen, auch nicht sonderlich ernst nehmen kann. Und weil das so ist, verzichte ich auch darauf, dir das zu erklären, was du mit minimalen Aufwand auch selbst hättest herausfinden können. Diese Wortklauberei ermüdet mich.

          @Zara:
          „Bei dir wird es wohl nicht der Fall sein, wenn du, wie du sagst, öfter angesprochen wirst.“

          Es ist dennoch unnötig, das zu sagen, zumal es nicht stimmt. Ich habe ja auch darauf verzichtet, mich über die veganen Hipsterschnallen lustig zu machen, die auf Goa-Partys gehen und diese Lärmbelästigung dann auch noch Musik nennen.

          „Wie soll man denn zu Metal tanzen, hasse mal n Video? Kann mir das nicht so vorstellen. Metal ist doch gerade die “ich stehe hart da und bewege nur meinen Kopf hin und her Musik”. Ich brauche Veranschaulichung“

          Nee, ich hab dazu kein Video (außer das weiter unten). Ich meine auch nicht ultraharten Black Metal oder ähnliches, auf das man in der Tat nicht tanzen kann. Am liebsten tanze ich auf Nu Metal, Nu Rock, Alternative, (Happy) Punk etc. Mehr dazu weiter unten.

          @Glumpf:
          „@Robin: Ich muss zugeben, als ich gelesen habe, dass du “wahnsinnig gern tanzen gehst”, dabei aber nicht ständig durch Anmachen belästigt werden möchtest, ging bei mir zunächst der Bullshit-Radar an.
          Meiner Erfahrung nach ist gerade das “Tanzengehen” doch bei den allermeisten Frauen als Austesten des eigenen Marktwertes zu verstehen. Zumindest auf den Mainstream-Dancefloors wirkt es auf mich meist so, als sei es ein Wettbewerb darum, wer die begehrte Dancing-Queen des Abends ist:“

          Naja, das mag schon stimmen. Ich komme mit solchen Frauen allerdings nicht in Kontakt. In die Discos, in die ich gehe, ist der Anteil an Frauen jedenfalls deutlich über den von Zara veranschlagten 10-20 Prozent – und viele kommen sichtlich hauptsächlich wegen der Musik, zum Tanzen halt.
          Ich wollte einfach der Behauptung widersprechen, man würde ja eh nur in Discos gehen, um jemanden aufzureißen. Dass das nicht stimmt, sieht man ja auch daran, dass viele Menschen mit ihren Partnern auf die Piste gehen.

          „Ich würde umgekehrt die These aufstellen, dass in Metal-Discos eher die Männchen im Präsentiermodus sind, da Musik und Verhalten auf der Tanzfläche (ich würde es auch nicht als Tanzen bezeichnen wollen) viel eher dazu einladen Männlichkeit zu repräsentieren (würde ich wohl auch bei mir so unterschreiben, auch wenn ich es meist nicht bewusst mache – nach dem 5. Bier tanzt man dann auch zu Jugendsünden wie Limp Bizkit, leider werden The Faceless, Opeth oder Aborted ja ohnehin nie gespielt).“

          Och, warum ist das keine Tanzerei? Natürlich ist das nicht gerade Foxtrott, aber Pogo ist doch auch ein Tanz (den ich auch mag, aber weil ich so klein bin ist das leider meist zu gefährlich für mich, zudem in manchen Discos verboten).
          Das Schwierige am Tanzen auf Metal und Artverwandtes ist, dass man das Lied dafür kennen muss, weil meist viele Tempiwechsel etc. drin sind. Auch reagiert man ja gerne mit dem Text (ein Grund, warum ich mich immer bemühe, meine liebsten Tanzlieder auch halbwegs mitsingen zu können). Es mag nicht klassisch sein, aber für mich ist springen, moshen, headbangen, die Arme und Beine im Takt zu bewegen, bis man völlig verschwitzt ist (was man mit ein bisschen wiegen und Kopfnicken sicher nicht schafft), schon tanzen.
          Grad Limp Bizkit ist doch super Tanzmucke. Take a look around, Faint, eat you alive… und zu rollin‘ existiert ja sogar sowas ähnliches wie ein inoffizieller Tanz. Sieht man hier:

          Wobei die natürlich echt nicht besonders gut sind. Sie stehen zu statisch rum, sind nicht im Takt… aber das ist auch schwer, so im hellen Zimmer. Aber die Bewegungen sind die gleichen wie bei mir.

          Ich geb ja zu: Ich finde es toll, wenn ich auf der Tanzfläche beobachtet werde und auch mal bewundernde Blicke kriege. Es ist doch schön, wenn anderen Leuten das, was man supergerne tut, auch gut finden.
          Aber ich tue es nicht für die anderen und auch nicht, um nen Kerl zu fischen (wobei es natürlich von Vorteil ist, wenn mein potentieller Partner meine Tanzerei auch gut findet). Wäre das anders, wüsste ich nicht, wie man es erklären soll, dass ich manchmal ganz allein zuhause mit Ipod in den Ohren eine Stunde tanze 😉

        • @Robin

          Es ist dennoch unnötig, das zu sagen, zumal es nicht stimmt. Ich habe ja auch darauf verzichtet, mich über die veganen Hipsterschnallen lustig zu machen, die auf Goa-Partys gehen und diese Lärmbelästigung dann auch noch Musik nennen.
          ——-
          Was du ja damit nachgeholt hast.

          Nee, ich hab dazu kein Video (außer das weiter unten). Ich meine auch nicht ultraharten Black Metal oder ähnliches, auf das man in der Tat nicht tanzen kann. Am liebsten tanze ich auf Nu Metal, Nu Rock, Alternative, (Happy) Punk etc.
          ——-
          Achso, das ist natürlich was anderes. Das würden eingefleischte Metaller aber nicht unter Metal verstehen. Auf Metal mit Punk auf eine Stufe zu bringen steht auch in manchen Gegenden Schwedens die Todesstrafe.

          Was du meinst sind diese Rock-Parties, wo System of a Down, Korn, Red HOT Chilli Peppers, Skatepunk, Hardcore und was du sagtest gespielt wird, ok, da ist auch der Frauenanteil höher.

          Dazu kann man natürlich auch tanzen-

          Wobei die natürlich echt nicht besonders gut sind. Sie stehen zu statisch rum, sind nicht im Takt… aber das ist auch schwer, so im hellen Zimmer. Aber die Bewegungen sind die gleichen wie bei mir.
          ——-
          Ok, jetzt Zweifel ich schon an deinen Fähigkeiten..

          Ansonsten, watch this:

        • Während man dich in deinem unablässigen Bemühen, ständig alles falsch verstehen zu wollen, auch nicht sonderlich ernst nehmen kann.

          Hast schon recht: „Ich lese hier nur Storys..“ sagt ja eigentlich auch gar nichts darüber aus, was hier tatsächlich geschrieben steht 😀

        • „Ok, jetzt Zweifel ich schon an deinen Fähigkeiten..“

          Wenn ich den Rollin‘ mache, sieht das wesentlich fresher aus.

          „Ansonsten, watch this:“

          Ja, die bewegen sich schon gut. Bei Jumpstyle mag ich auch sehr gerne zukucken.
          Aber was mir bei diesen durchchoreographierten Zeug nicht gefällt, ist eben, dass eine Choreographie getanzt wird. Wo ist da die Spontanität, die Leidenschaft, die Seele? Das ist eigentlich weniger Tanzen als Sport. Sport auf teils hohem Niveau, aber eben nicht das, was ich meine, wenn ich von Tanzen rede.

          Mein Mitbewohner geht total auf Minimal ab. Für mich sind das seelenlose Geräusche.

      • @marenleinchen: Welche Type sind es, die Frau ad hoc anmachen?
        Ganz bestimmt sensible und intelligente Exemplare, die sich gern zum Deppen machen.

        Oder vielleicht geübte Aufreißer, denen der Mensch eigentlich egal ist?

        Was ist wahrscheinlicher?

        Dass man das einer erwachsenen Frau erklären mußt läßt mich dann doch ratlos zurück.

  6. @Alexander Roslin

    Ja, da hast Du recht das war unglücklich ausgedrückt. Objektifizierung ist eine logische Kategorie keine moralische. Darum ist nichts daran einzuwenden Menschen zu objektifizieren wenn sie denn damit einverstanden sind.

    Aber in Männern nur potentielle Vergewaltiger zu sehen – ist auch nicht anders als eine Frau nur als Sexobjekt wahrzunehmen.
    Die meisten Individuuen werden mit solchen einseitig objektifizierenden Zuschreibungen nicht einverstanden sein.

  7. „Was habt ihr sonst noch für Tipps?“

    Wenn Frauen die Telefonnummern tauschen, und der Mann ruft nicht an, sollte die Frau ruhig mal selbst anrufen, wenn sie noch Interesse hat. Heißt nicht unbedingt, dass der Mann kein Interesse hat, sondern vielleicht gerade wenig Antrieb oder viel anderes zu tun. Ist mir schon ein paar Mal passiert, dass ein Mädel im Club sogar selbst aktiv wurde und die Handynummern tauschen wollte, ich aber irgendwie nicht zurückgerufen habe (dass Frauen in 99% der Fälle nicht den ersten Anruf tätigen, ist klar).

  8. Auf jeden Fall sollten Frauen wenigstens in dem Punkt der Ablehnung sehr klar kommunizieren. Der Flirt ist eine soziale Situation mit seinen eigenen Regeln. Die Situation wird beiderseitig durch Interesse aufrecht erhalten. Wenn die Frau das Interesse verliert, steigt sie automatisch und emotional aus dem Flirt aus. Das ist für den Mann aber nicht gut erkennbar, weil abweisendes Verhalten auch ein „sich rar machen“ sein kann und entsprechend die Aufforderung besondere Anstrengungen zu unternehmen. Während der Mann also das Verhalten der Frau als Teil des Flirts versteht, empfindet es die Frau das als belästigend.

    Weil die Konvention „sei nicht leicht zu haben“ ständig aktiv ist (bei uns im Westen), liegt das super häufig vor. Der Mann greift an und die Frau wehrt ab. Ob das nun im Flirt oder nicht geschieht (hängt seitens der Frau eben von ihrem Interesse ab), kann der Mann nur schwer und viel schwerer als die Frau erkennen.

    In einem solchen Falle wäre es vernünftig klar zu kommunizieren, dass Frau kein Interesse (mehr) an dem Mann hat und nicht mehr flirten/kommunizieren will.

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