Guten Rutsch!

Ich wünsche allen Leser einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Depressionen und Feminismus

Gerade im radikalen (Netz-)Feminismus scheint ein gewisser Hand zu Depressionen zu bestehen. Nachdem zB Nadine Lantzsch sich in der Hinsicht schon geoutet hat fallen einem auch eine Reihe anderer davon betroffener Netzfeministinnen auf. Ein Artikel bei Anarchie und Lihbe stellt es gerade auch noch mal in einer Jahresendzeitdepression dar:

Ich weine nicht über tote Kaninchen, ich weine um die Welt. Ich weine über die Situation der vielfältigen Unterdrückten. Über meine Situation. Über den Mehrwert, die Ware, den Zinseszins. Über die Erkenntnis, dass ich nicht mal eine Sprache besitze, die jenseits des kapitalistischen Rahmens klingt. Dass der kapitalistische Rahmen sich mit jedem meiner Schritte , und den Schritten anderer, ein Stück weiter ausdehnt, wie ein Luftballon, den man aufpustet, wie das Universum, in manchen Theorien. Ich weine um meine Unsichtbarkeit, die sich gar nicht so unsichtbar anfühlt, weil ich doch pinke Haare habe und grelle Klamotten und erst kürzliche noch auf einer Bühne stand. Ich weine um meine geringe Handlungsfähigkeit angesichts der Übermacht der *istischen Diskurse. Angesichts der Uhr, die läuft, von 0 bis 12 und von 12 bis 0. (…)

Ich soll Sport machen. Bewegung als das beste Antidepressivum. Die Frage ist : Will man funktionieren, wieso, und macht es das nicht schlimmer? Wenn ich jetzt klein beigebe, weitermache, die Zähne zusammenbeiße. Depression aushalten kommt nahe ran an eine ehrliche Haltung zum Sachverhalt. Konsequenter vielleicht als Lächeln und Winken.

Freund_innen/Verbündete/Andere, die alle das gleicheProblemzu habenscheinen.

Ich frage mich, was da das verbindende Glied ist.

Ein kurzes Googeln brachte zumindest die folgenden Symptome:

Stimmungen von depressiven Menschen

  •  sie sind bedrückt, traurig, verzweifelt
  • sie haben ein andauerndes Elendigkeitsgefühl
  • Minderwertigkeitskomplexe ( Man denkt, man ist nichts wert)
  • ängstlich, Angst vor dem Leben
  • hoffnungslos, Gefühl von Hilflosigkeit
  • sie wollen sich verkriechen
  • lebensmüde Gedanken, nicht mehr aufwachen wollen, alles Sch…
  • man sieht alles negativ
  • das Leben scheint sinnlos, warum lebt man überhaupt?
  • Hemmungen
  • Schuldgefühle
  • Schwinden des Selbstwertgefühls
  • Interessenverlust
  • Unruhe
  • Gefühlslosigkeit

Teile davon kann man denke ich durchaus im Feminismus ausleben. Die Unterdrückung durch den Mann/das Patriarchat/die hegemoniale Männlichkeit erlaubt einen, einen Grund für seine Angst zu finden, eine Theorie, die einen erlaubt sich richtig elendig zu fühlen, die Hoffnungslosigkeit vermittelt.

Es scheint auch einigen Feministen selbst so aufgefallen zu sein:

I use this anecdote to illustrate something I’ve been thinking about for a long time: are feminists depressed/anxious because they’re feminists, or are they feminists because they’re depressed/anxious? Are we the chickens, or are we the eggs?

From childhood on I felt uneasy with cultural norms–I was always the only kid in my social circle who loathed the ending of “Grease.” She changed for a guy? Yuck! We sensitive types recognize injustice more quickly and are attuned to suffering more deeply, so it makes sense that we would seek to participate in movements that are dedicated to ending injustice and relieving suffering.

We are chickens. Depressives and anxiety fiends make great feminists.

The work of feminism, whether in action or in our own minds, is exhausting. Being aware of oppression is a painful state. In the phraseology of most popular philosophical text of the late 20th century, we swallowed the red pills, not the blue ones. Additionally, feminism confronts the horrors of rape, sexual assault and abuse, domestic and dating violence and other REALLY REALLY AWFUL THINGS that over time become re-traumatizing. A lot of the things I hear and know are very upsetting, and there are times when I just can’t fucking take anymore.

We are eggs. Feminism can make you greatly depressed and anxious.

Hier also der Gedanke, dass Feminismus sowohl eine hohe Anziehungskraft auf Depressive haben kann als auch selbst depressiv machen kann.

Mich überzeugt da eher der erste Teil. Ich denke, dass Feminismus gerade für depressive Menschen eine besondere Anziehungskraft haben kann. Es erlaubt einem, sich in der Schlechtigkeit der Welt zu wälzen, es erlaubt einem gleichzeitig vielleicht das Gefühl zu haben, an den Problemen zu arbeiten. Ich denke auch, dass Leute mit einer gewissen Disposition für Depressionen hier ein Denken annehmen, dass immer weiter in einer Depression führt, weil IDPOL eine Abwärtsspirale erzeugt und nicht erfüllbare Anforderungen aufstellt.

Nein, dass bedeutet nicht, dass Feminismus per se depressiv macht und auch nicht, dass alle Feministen depressiv werden. Aber es wäre vielleicht besser für die depressiven, wenn sie sich eine positivere Weltsicht zulegen würden.

Feministische Flügelkämpfe

Seitdem die Mädchenmannschaft queerfeministisch und poststrukturalistisch geworden ist und in dieser Ausrichtung immer radikaler wurde, werden die internen Flügelkämpfe deutlicher geführt.

Ein weiterer Beitrag kommt nunmehr von Opalkatze in „Frauen und Blogs: Die Rückkehr zur Normalität„:

Es war dieser neue, dogmatische Ton, der eine Zeitlang die gesamte Feminismusdebatte im Netz bestimmt und mich abgestoßen hat. Ich wollte mir nicht anhören, was ich erst mal alles lesen müsse, um überhaupt mitreden zu dürfen. Die akademische Diskussion ist wichtig, sollte aber an entsprechender Stelle stattfinden und nicht Frauen ausschließen, die sich mit dem ganz alltäglichen Wahnsinn der Geschlechterdebatte auseinandersetzen wollen. Eine neue, unabhängige Plattform dieser Art gibt es meines Wissens nicht, obwohl auf einzelnen Blogs weiterhin sachlich und allgemein verständlich diskutiert wird. Dabei wäre sie dringend notwendig. (…)

Ich habe absolut keine Lust, mich auf Debatten über Feminismus einzulassen, die sich nicht im Geringsten mit lebendigen, atmenden Frauen beschäftigen oder nur den Versuch machen, sie mitzunehmen. Für mich ist die Durchschnittsfrau eine, die Alltagsprobleme hat, und wenn die mit ihrem Frausein zusammenhängen, braucht sie Lösungen, und keine 50 Bücher oder ein Soziologiediplom. Sie braucht Rückendeckung, Selbstbewusstsein und ganz normalen Hausverstand. Man kann tatsächlich nützliche Strategien entwickeln, ohne jemals von Gender Studies gehört zu haben.

Das scheint mir ein Wunsch nach der Rückkehr zum untheoretischen Feminismus zu sein, was sich indirekt wieder in der Art der Kritik niederschlägt: Es sind eher Sticheleien und eine gewisse Entäuschtheit, aber keine wirkliche inhaltliche Kritik an der dortigen Theorie: Die Gründe, aus denen heraus diese Theorien so schädlich und zur Spaltung einladend sind werden innerhalb dieser Kritiken nicht aufgegriffen.

Aus der Ecke der Mädchenmannschaft kam von dem Blog Shehadistan eine Antwort:

“Man kann tatsächlich nützliche Strategien entwickeln, ohne jemals von Gender Studies gehört zu haben.” Nah, selbstverständlich! Und wir, sowie auch viele unserer Kolleg_innen, die zwischen Hassnachrichten und ungefragten Besserwisserei-Lektionen jeden Tag so ziemlich alles auf`s Butterbrot geschmiert kriegen, die zudem nicht alle Gender Studies studieren oder studiert haben, können auch mal beschließen, dass wir uns das mit der Höflichkeit™ einfach mal in die Haare schmieren. Weil auch wir tatsächlich nützliche Strategien haben mit all dem umzugehen, ohne beide Wangen gleich zwanzigtausendmal zum draufklatschen hinzuhalten, immer und immer und immer wieder.

Man betont also, dass man es einfach nur satt hat die andere Wange hinzuhalten und deswegen auf diese Weise agiert. Die unterschiedlichen Vorstellungen werden auch hier nicht angesprochen.

Aus meiner Sicht wäre es eher hilfreich, wenn man sich mal trauen würde, die tatsächlich bestehenden theoretischen Differenzen und die Gründe, aus denen man die anderen Theorien ablehnt konkret zu benennen. Aber das wäre wohl zuviel Streitkultur für eine solche auf Konsens ausgerichtete Bewegung.

Selbermach Samstag XIII

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Sprache und Testosteron

Leser Dummerjan hatte auf eine interessante Studie hingewiesen, nach der Testosteron den Spracherwerb verzögern kann. Leider habe ich den Volltext der Studie nicht gefunden, hier ist der Abstract:

Background:  Preliminary evidence suggests that prenatal testosterone exposure may be associated with language delay. However, no study has examined a large sample of children at multiple time-points.

Methods:  Umbilical cord blood samples were obtained at 861 births and analysed for bioavailable testosterone (BioT) concentrations. When participating offspring were 1, 2 and 3 years of age, parents of 767 children (males = 395; females = 372) completed the Infant Monitoring Questionnaire (IMQ), which measures Communication, Gross Motor, Fine Motor, Adaptive and Personal–Social development. Cut-off scores are available for each scale at each age to identify children with ‘clinically significant’ developmental delays. Chi-square analyses and generalized estimating equations examined longitudinal associations between sex-specific quartiles of BioT concentrations and the rate of developmental delay.

Results:  Significantly more males than females had language delay (Communication scale) at age 1, 2 and 3 years (p-values ≤. 01). Males were also more likely to be classified as delayed on the Fine-Motor (p = .04) and Personal–Social (p < .01) scales at age 3 years. Chi-square analyses found a significant difference between BioT quartiles in the rate of language delay (but not Fine-Motor and Personal–Social delay) for males (age 3) and females (age 1 and 3). Generalized estimating equations, incorporating a range of sociodemographic and obstetric variables, found that males in the highest BioT quartile were at increased risk for a clinically significant language delay during the first 3 years of life, with an odds ratio (OR) of 2.47 (95% CI: 1.12, 5.47). By contrast, increasing levels of BioT reduced the risk of language delay among females (Quartile 2: OR = 0.23, 95% CI: 0.09, 0.59; Quartile 4: 0.46, 95% CI: 0.21, 0.99).

Conclusion:  These data suggest that high prenatal testosterone levels are a risk factor for language delay in males, but may be a protective factor for females.

Zu den Unterschieden bei der Sprache von Mann und Frau hatte ich schon ein paar Artikel:

Diese Studie macht noch einmal deutlich, dass auch hier die Hormone eine Rolle spielen.

Aus einem Artikel zu der Studie:

The research team wanted to test whether this developmental delay could be due to prenatal exposure to sex steroids such as testosterone, as male fetuses are known to have ten times the circulating levels of testosterone compared to females. The team proposed that higher levels of exposure to prenatal testosterone might increase the likelihood of language development delays. Dr. Whitehouse’s team measured levels of testosterone in the umbilical cord blood of 767 newborns before examining their language ability at one, two, and three years of age. The results showed that boys with high levels of testosterone in cord blood were between two and three times more likely to experience language delay. However, the opposite effect was found in girls, where high levels of testosterone in cord blood were associated with a decreased risk of language delay. Dr. Whitehouse said the finding is significant in that it gives a biological explanation for why boys’ language development differs to that of girls.

Wie bringt man Disponiertheit in einen vergleichbaren Wert?

Wenn man sich die Studie von Udry zu Pränatalen Testosteron und Erziehung anschaut, dann sieht man, dass mit dem Testosteron insbesondere die Anfälligkeit für eine Erziehung in eine bestimmte Richtung sinkt.

Urdy Testosteron und Erziehung

Ein Mädchen mit einem hohen Testosteronspiegel kann auch bei starker Erziehung zum weiblichen hin nicht über einen bestimmten „Schwellenwert der Weiblichkeit“ gebracht werden, der noch unter dem liegt, was eine Frau mit einem niedrigen Testosteronspiegel selbst bei sehr männlicher Erziehung erreicht.

Dennoch wird in der Studie eine verhältnismäßig Aufklärung durch den Testosteronspiegel angenommen, weil eben die Erziehung eine große Rolle spielt: Bei einer sehr weiblichen Erziehung entsteht eine überaus große Bewegung in Richtung Weiblichkeit.

Der Grafik ist aber gleichzeitig zu entnehmen, dass diese höhere Disponiertheit für eine Beeinflussung hin zu einem weiblichen Verhalten stark mit dem Testosteronspiegel zusammenhängt.

Insofern mag das direkte Verhältnis gering sein, aber die Kombination mit einem starken sozialen Reiz und den passenden Hormonen bewirkt den stärksten Effekt.

Vergleicht man die „Neutralen Positionen“ ergibt sich ein deutlicher Testosteroneffekt, der in den Werten aufgrund der Beeinflussbarkeit in bestimmte Richtungen durch die Sozialisation aber nicht deutlich wird.

Mich würde interessieren, ob es bereits bestimmte Methoden gibt eine solche höhere Anfälligkeit auszudrücken. Also nicht nur direkte Abweichungen von den Mittelwerten abzufragen, sondern eben gerade die Disponiertheit.

„Wie uns die Natur anhält, uns um Babies zu kümmern“

Ein Artikel in „Cracked“ stellt (humoristisch) einige Punkte zusammen, mit denen die Natur dafür sorgt, dass wir uns um Babies kümmern:

1. Oxytocin

Babies sorgen für erhebliche Ausschüttungen an Oxytocin:

One of the most calming and euphoric drugs you will ever feel massaging its way into your brain is oxytocin. Fortunately, you will never have to pay anything for it, because your own body is your dealer. Oxytocin is a neuromodulating hormone that’s released after sex, when you fall in love and, for mothers, when a baby breast-feeds. In fact, any skin-to-skin contact between a mother and her baby, even gazing into her child’s eyes, will trigger another dose of this bliss hormone, effectively turning the baby into a vehicle for a drug.

Oxytocin ist in der Tat eine Droge, und ein Baby insofern eben, wenn eine gute Beziehung zu ihm besteht, ein eifriger Lieferant. In dem Artikel wird weiter ausgeführt, dass genau diese Droge bewirkt, dass Mütter ihr eigenes Kind als besonders hübsch und liebenswert ansehen. Um so mehr sich die Mutter (und auch der Vater) mit de Kind beschäftigt, um so mehr Oxytocin wird ausgeschüttet und um so stärker wird die Bindung. Ein gutes System, das sich evolutionär auch leicht einrichten läßt: Sowohl das Kind als auch die Eltern haben ein Interesse an der jeweiligen Bindung und auch an der Eigenbindung, denn ohne die Eltern können die Kinder nicht groß werden und ohne groß werdende Kinder gelangen die Gene der Eltern nicht in die nächste Generation. 

2. Neugeborene sehen ihrem Vater ähnlich

Vatersicherheit ist ein überaus wichtiges Kriterium für eine Bindung zwischen Mann und Frau: Ein Mann, der  nicht glaubt, dass er der Vater der Kinder ist, hat aus evolutionärer Sicht keinen Grund in fremde Gene zu investieren: Um so höher die Wahrscheinlichkeit, dass er der Vater ist, um so eher lohnt sich eine Investition in das Kind:

A separate study in 2000 asked new mothers and fathers which parent their baby most resembled, and the answer was resoundingly the father … but only when the father was present during the questioning. Researchers asked 60 couples together and then 100 mothers alone whom the baby looked like, and when the mother didn’t have to worry about the father overhearing, the paternal resemblance magically dropped 27 percent.Now, that doesn’t mean that each one of those moms is trying to pull a fast one on some unassuming guy in the hopes that he’ll help share the load of her new tiny black-eyed nightmare. In fact, most of those mothers probably didn’t even realize that their answers would change based on whether the father was in the room. Instead, it’s an evolved response built into a mother’s brain after thousands and thousands of years.(…) Evolution isn’t stupid enough to make every newborn look like the father, because that would be disastrous any time a woman happened to swap forensics with a guy who wasn’t her partner. Instead, nature conditioned the minds of mothers to insist, and even believe, that the baby looks like her partner just to ensure that he doesn’t abandon her, or eat the baby, or whatever it is that cuckolds do.

Das wäre durchaus ein interessanter Mechanismus: Wenn das Gehirn der Frau ermöglicht, Ähnlichkeiten zwischen dem Baby und dem Lebensgefährten zu sehen, dann kann sie diese Ähnlichkeiten angeben und nach Außen vertreten. Und wenn sie davon ausgeht, dass diese Ähnlichkeiten tatsächlich bestehen, dann kann sie sie überzeugender vertreten.

3. Bindung des Vaters

Interessante Ausführungen auch zu der Bindung des Vaters:

the father’s body is stockpiling prolactin to keep him from acting like an asshole once the baby arrives. Prolactin is like the antagonist to testosterone, and it’s the reason men don’t have multiple orgasms. After sex, it’s responsible for that satisfied, sometimes sentimental but completely non-erotic sensation most men feel, and if you happen to be a new father, you’ll recognize it as that overwhelming affection you feel every time you interact with your baby.

Eine Absenkung des Testosteronspiegels kann in dem Moment viele Vorteile haben. Zum einen sinkt der Sexualtrieb, so dass der Mann weniger Lust auf einen Seitensprung hat und es senkt auch Aggressivität und Risikobereitschaft. Insofern alles gute Voraussetzungen für eine dauerhafte Versorgung des Kindes.

4. Das Kindchenschema

Ein Baby ist der Inbegriff der Niedlichkeit:

süsses Baby und das Kindchenschema

Ein süßes Baby

Der Vergleich im Artikel ist gut gewählt: Es ist schwer beim Anblick eines Babies etwas böses zu denken. In dem Artikel dazu:

While this may seem completely intuitive to you, science deemed it worth exploring why we turn into cooing, smiling puddles in the presence of babies. Well, it turns out it’s all in the face. Those big eyes, the tiny nose and the comically oversized head are all features we are built to treasure. For proof, look at literally any representation of cuteness in modern culture. Disney has built an entire multimillion-dollar empire entirely on those characteristics. It’s called the baby schema, and it’s not something we are conditioned to love — it’s something we love instinctively. Studies have proven that just seeing a face that matches the baby schema will activate pleasure and reward regions in every human brain, which is part of the reason the Internet is flooded with pictures of baby animals.

So, lacking the muscle strength to even lift their own heads, babies are equipped with only one weapon, and that weapon affects us on such a fundamental level that we are powerless to fight against it. It’s not just true of humanity, either; across the board, mammals are overwhelmed with the impulse to nurture babies of any species, even ones they would otherwise eviscerate.

Nicht umsonst ist nahezu alles, was wir niedlich finden, dem Kindchenschema nahe. Puppen, Stofftiere, selbst wir selbst sind im Vergleich zu anderen Tieren auch als Erwachsene näher am Kindchenschema, insbesondere bei Frauen schätzen wir große Augen. Es verwundert auch nicht, dass Östrogen und Progesteron einen das Kindchenschema besser erkennen lassen.