Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 1. Dezember 2015

„Meine eigene Wertschätzung meines Körpers ist (überraschenderweise) nicht alles“

Auf dem deutschen Blog „Embrace the fat“ schreibt „Dickes Mädchen“, eine Anhängerin der Pro-Fett-Bewegung darüber, dass sie mit 25 noch Jungfrau ist, weil sie keiner will.

Sie würde gerne, aber auch auf den queeren Treffen interessiert sich keiner für sie.

Auf die meisten (queeren) Partys gehe ich mit der Hoffnung: vielleicht gibt es diesmal eine Person. Und egal, wie toll ich mich finde, wie empowert ich mich fühle, es passiert nichts. Den Mut jemenschen mal anzusprechen habe ich nicht. Die Angst vor Grenzüberschreitungen ist zu groß und auch hab ich immer die Befürchtung, dass Ablehnung wieder viel zerstören, was ich mir mühselige aufgebaut habe. Eben diese Ängste resultieren ja auch (mitunter) aus meinen ständigen fettfeindlichkeiten Erfahrungen.

 

Das arme Mädchen kann einem ja durchaus leid tun, sie ist in einer Ideologie gefangen, die es ihr quasi verbietet ihren Marktwert zu erhöhen und in dem sie lieber einen Kampf gegen die Normen führen möchte als auf den Kuchen zu verzichten. Und noch nicht einmal in diesen Kreisen, in denen ja sicherlich bekannt ist, das Fatshaming blöd ist, will einer mit ihr schlafen.

Es würde mich interessieren, was sie selbst für Anforderungen an die entsprechende Person hätte, ob ihr da das äußerliche egal ist oder sie schon wegen der Empowerung lieber einen Mann (oder eine Frau) haben möchte, die eher im normschönen Spektrum ist. Leider hat sie eine Frage nach ihren eigenen Präferenzen in den Kommentaren nicht freigeschaltet. Es würde mich auch interessieren, ob für sie einfach nur Sex okay wäre oder ob sie eine Beziehung möchte. Auch da ist sie leider etwas unsicher.

Die erste Person, die mir vor kurzem direkt gesagt hat, dass mich sexy findet, meinte dann nur, ich solle mich doch selbst lieben, so dass mich andere sexy finden. Das ist genau mein Probleme ist. Ich finde mich schön und sexy; und ich liebe mich selbst. Ich arbeite daran jeden einzelnen Tag und denke auch, dass ich durchaus erfolgreich darin bin. Vielleicht nicht immer, aber schon meistens. Egal wie sehr mich selbst liebe, muss es trotzdem noch lange nicht bedeuten, dass mich andere auch attraktiv und sexy finden. Ja, vielleicht verändert sich meine Ausstrahlung durch meine Selbstliebe, aber trotzdem sind da Normen, in welche ich nicht passe und wegen welchen ich abgewertet werde. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass viele Menschen, die sich nicht selbst lieben oder wertschätzen, als attraktiv empfunden werden und Sex haben. Es sind halt viele komplexe Vorgänge damit verbunden, wer wen attraktiv findet, die eng mit normativen Schönheitsbilder verbunden sind. Und meine eigene Wertschätzung ist dabei nicht alles. Auch kommt hinzu, dass das ebenso zur Individualisierung und damit zur Unsichtbarkeit des eigentlichen Problems, nämlich Feindlichkeit gegenüber fetten Menschen, beiträgt.

Ich finde das in seiner selbstzerstörerischen Art faszinierend. Sie arbeitet jeden Tag hart daran, sich selbst zu belügen, dass sie schön und sexy ist. Denn sie weiß ja, dass sie es in den Augen der anderen nicht ist. Sie baut sich auf um dann zu merken, dass es leider keinen interessiert, was sie vermutlich wieder runter haut. In der Tat ist ihre Wertschätzung dabei nicht alles, gerade, wenn sie auf Männer steht. Ein sehr hohes Selbstbewußtsein und eine Scheiß egal Einstellung macht eben Männern interessant (auch wenn da Dicke ebenfalls wesentlich schlechtere Karten haben), aber Frauen nicht.

So richtig klar wird da aus meiner Sicht auch nicht, warum es ihr gerade so wichtig ist, dick zu sein. Ich vermute, dass es deswegen der Fall ist, weil sie eben dick ist und abnehmen erst einmal anstrengend wäre und viel Arbeit und Entbehrung bedeuten würde. Also soll sich statt dessen lieber die Welt ändern. Leider hat diese gar keine Lust darauf, noch nicht einmal in einem sehr queeren und für das Thema sensibilisierten Umfeld. Ich könnte mir sogar vorstellen: Gerade dort: denn auch die  dortigen werden sich vielleicht denken, dass sie ja selbst Opfer von gesellschaftlichen Normen sind und insofern nicht verpflichtet sind sie aufgrund ihrer Benachteiligung besonders zu behandeln.

Ihre Schüchternheit wird es nicht besser machen. Denn ihre Klientel sind ja gerade Menschen, die ebenfalls nicht der Schönheitsnorm entsprechen. Und die haben eben ebenfalls Angst vor Ablehnung.

Meine Flirttipps an Frauen waren ja ungefähr:

  • Sich so attraktiv wie möglich machen
  • Die Ansprechbarkeit erhöhen
  • Die Männer aussieben, die nicht das wollen, was man will (also zB die, die nur Sex wollen, wenn man eine Beziehung will)

Beim ersten Punkt scheint sie eher die gegenteilige Strategie zu verfolgen, denn wie sie selbst sagt enspricht sie nicht den Schönheitsnormen. Bliebe also selbst auf Leute zuzugehen oder ihnen zumindest mit Blicken zu signalisieren, dass sie Interesse hat. Und das eben bei Männern, die nach den gängigen Schönheitsnormen etwa auf ihrer Stufe oder (falls sie nur Sex will) etwas höher stehen.

Ich habe nun mal keine tolle Partner*in, aber trotzdem Interesse. Die Hürden bei der Partner*innenfindung, die dicken Menschen im Weg stehen, sollten wir nicht einfach so übersehen. Wir sollten mehr Raum schaffen für die unterschiedlichen Erfahrungen, die  dicke Menschen in Bezug auf Sex machen. Denn es gibt mehr als zwei Möglichkeiten.

Ich finde es super, dass inzwischen viele einfach so und sehr offen von ihrem Sexleben reden. Doch da ich nichts beizusteuern habe (und die Wahrheit wahrscheinlicht zu schockierend wäre), bedeutet das für mich eben, dass die meisten mich für verklemmt halten. Ich hab keine Ahnung, ob ich das überhaupt wäre. Dabei ist Sex einfach etwas, von dem ich wünschte, dass es ein Teil meiner Lebensrealität wäre. Weil ich auch einfach so viel tolles und schönes darüber höre, dass ich es auch einfach selbst erfahren wollen möchte.

Die Haltung ist ja quasi: „Ich wünschte, dass es Teil meiner Lebenrealität wäre also soll es bitte jemand möglich machen, alles andere wäre ja fatshaming. Ich selbst gedenke gar nicht dafür zu machen außer in der Ecke zu stehen und zu warten. Wenn es nicht passiert, dann liegt es an der fiesen Gesellschaft, die eben einfach die falschen Werte vorgibt bzw. überhaupt Werte.“

Es zeigt aus meiner Sicht nicht etwa einen zu unterstützenden Kampf gegen Schönheitsnormen, sondern eher Faulheit und Bequemlichkeit. Es sind eben immer alle anderen Schuld. In einer besseren Welt würde sie eben Sex haben und es wäre unfair, wenn sie dafür was machen müsste.

Für sie scheint die Idee „da muss ich wohl was an mir selbst ändern, anscheinend komme ich so noch nicht einmal in einem sehr queeren Umfeld an“ zu keinem Zeitpunkt eine Rolle zu spielen. Andere Dicke mögen Sex haben, sie aber eben nicht und für diese Form der sexlosen Dickheit sollte eben Raum geschaffen werden, es soll als Problem erkannt werden, sprich sie begehrt die Anerkennung ihrer Opferrolle.

In den Kommentaren wird sie begeistert gefeiert, zumindest für ihren Mut das alles zu schreiben und für ihren Kampf für die Sache. Eine Kommentatorin schreibt:

Dicke Frauen und Sex endlich(!!) positiv zu besetzen ist großartig, aber “unfickbar” sein ist immer noch für Frauen brutale Realität.

So so, für Frauen ist „unfickbar“ sein also brutale Realität. Ich behaupte, dass dicke Frauen es immer noch deutlich leichter haben „fickbar“ zu sein als Männer. Natürlich müssen sie dazu wirklich nur auf Sex aus sein und vielleicht auch ihrerseits eine gewisse Wahllosigkeit zeigen, aber der männliche wesentlich stärkere Sexualtrieb wird ihnen da den Weg wesentlich leichter machen als bei einem dicken Mann. Dieser Blick nur auf einen Selbst ist eben auch wesentliches Zeichen dieser Ideologie.

 

Hier noch mal einen Grafik, die zeigt, dass ein höheres Gewicht weltweit als unattraktiv wahrgenommen wird:

Schlank Gewicht Schönheit

Schlank Gewicht Schönheit

Was ziemlich dafür spricht, dass wir zu dicke Frauen aus biologischen Gründen nicht schön finden, was in einigen Ländern kulturell (oder auch aufgrund biologischer Unterschiede) mehr oder weniger ausgestaltet ist. All ihr wettern gegen die Normschönheit wird damit wahrscheinlich nichts daran ändern, dass sie eben dick nicht schön ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie nicht auch einen Partner finden kann, entsprechende Vorlieben sind eben niedriger, auch wenn sie mit einem Senegalesen oder noch besser einem Nigerianer statistisch bessere Karten hätte.

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Responses

  1. Das Problem dieser Frau ist nicht ihr dicker Körper, sondern ihre Schüchternheit!

    Ich war als Jugendliche auch extrem schüchtern, hatte sozusagen Angst vor dem anderen Geschlecht. Vermutlich in erster Linie, weil meine Eltern mir oft eingeredet haben, dass ich dafür viel zu jung bin und Sex sowieso mit zig Gefahren wie Krankheiten und ungewollter Schwangerschaft verbunden ist.

    Ich war schüchtern und verschlossen und zum Teil auch das perfekte Opfer für meine Mitschüler, die mich auch als hässlich beschimpfen. Und obwohl ich wusste, dass alle Fakten dagegen sprachen (ich hatte damals die Figur eines Topmodels).
    Verschüchterte mich die ganze Situation noch mehr.

    Der einzige Unterschied ist vermutlich, ich war zehn Jahre jünger als die Autorin und wollte gar nicht zwangsläufig Sex sondern damit auf den richtigen warten.

    Jetzt bin ich dick und habe soviel Sex, wie ich will! Ich bin sehr attraktiv, dass bekomme ich oft von anderen Menschen zu hören, weil ich Selbstbewusstsein und Ausstrahlung habe! Und das ist es, was der Autorin fehlt!
    Dass sie sich selbst liebt oder sogar schön und sexy findet, nehme ich Ihr nach dem gesamten Text nicht ab!

    • Als Frau viel sex zu haben ist definitiv einfach, wenn man offen ist und kein Problem mit sex einfach so hat. Auch wenn man nicht hübsch ist.

      Natürlich findet sie sich nicht hübsch und hat kein Selbstvertrauen.
      Wenn man jeden morgen hart daran arbeitet, sich selbst anzulügen, dann will man dieses fragile ego eben nicht belasten, man hat ja so viel Mühe investiert und beim nächsten mal wird es bei einer abfuhr nicht einfacher.
      Ihre Ideologie bringt sie schlicht in einen Teufelskreis. Um so mehr sie ihr ego aufbauen muss um so mehr muss sie sich zurückziehen

      • „Als Frau viel sex zu haben ist definitiv einfach, wenn man offen ist und kein Problem mit sex einfach so hat. Auch wenn man nicht hübsch ist.“

        Aber Miria lässt sich dafür ja teilweise bezahlen. Wieso sollte ein Mann Geld für Sex mit einer Frau ausgeben die ihm nicht gefällt?

        • Ich habe ja im Text geschrieben, dass es natürlich Männer gibt, die auf dickere stehen.
          Ein anderes element ist, dass sie selbst nicht hübsch sind und es ihnen auf eine Frau ankommt, bei der sie eher glauben, dass sie Sex mit ihnen mag. Also die girlfriendexpirence bzw die Auffassung, dass weniger schöne zwangsläufig mehr service bieten. Miria scheint diese gfe ja auch geboten zu haben

        • @Christian:

          Was genau meinst du mit girlfriendexperience?

        • Wenn sie dem Kunden das Gefühl gibt, das es echter Sex ist und nicht etwas distanziertes gegen Geld

        • „Ich habe ja im Text geschrieben, dass es natürlich Männer gibt, die auf dickere stehen.“

          Klar haben dicke Frauen es schwerer. Aber die Figur ist nicht alles. Wir hatten in meinem Semester damals eine – sagen wir mal sehr – übergewichtige Frau. Aber sie war ein wahres Temperamentsbündel, immer gut gelaunt und wahnsinnig quirlig. Man hat sich in ihrer Nähe einfach wohl gefühlt. Das nicht zuletzt auch deshalb, weil man spüren konnte, wie diese Frau in sich ruhte.
          Ich habe sie nach dem Ende meines Studiums leider aus den Augen verloren (wie alle anderen Frauen auch), bin aber absolut sicher, dass sie eine sehr erfüllte und zufriedene Partnerschaft lebt.

          Ich teile hier wirklich die Ansicht von EvoChris, dass die Klagende sich selbst vor allem im Weg steht. Was sie schreibt klingt so, als würde sie schon den nonverbalen Vorwurf ausstrahlen.
          Und mit schwierigen Frauen gibt sich kein gesunder Mann ab, wenn er eine Alternative hat.

    • Das Problem dieser Frau ist nicht ihr dicker Körper, sondern ihre Schüchternheit!

      Und nicht zu vergessen ihr dicker Körper.

      Jetzt bin ich dick und habe soviel Sex, wie ich will! Ich bin sehr attraktiv, dass bekomme ich oft von anderen Menschen zu hören, weil ich Selbstbewusstsein und Ausstrahlung habe!

      Insofern du nicht nur mit Fettfetischisten (gibt es ja durchaus, ich kenne sogar einen dem jede normalgewichtige Frau „zu dürr“ ist – leider ist der Typ gleichzeitig ein frauenverachtendes Arschloch) Sex hast, kannst du nicht besonders dick sein.
      Du kannst sicher auch mit leichtem Übergewicht noch attraktiv sein, aber dann aufgrund anderer Qualitäten, also trotz und nicht wegen des Übergewichts.

      Ich finde es nicht besonders nett, die Illusionen des armen Mädchens zu nähern, so dass man ihr die Chance auf die Einsicht nimmt, etwas an sich ändern zu müssen.
      Erzählmirnix könnte wohl eine ganze Menge dazu schreiben.
      Die Autorin ist offensichtlich Opfer dieser Pro-Fat-Ideologie geworden. Bestärkung bestärkt ihr Problem.

      • nähren

      • @david:
        „Insofern du nicht nur mit Fettfetischisten (gibt es ja durchaus, ich kenne sogar einen dem jede normalgewichtige Frau “zu dürr” ist – leider ist der Typ gleichzeitig ein frauenverachtendes Arschloch) Sex hast, kannst du nicht besonders dick sein.“

        Sicher keine Fettfetischisten 😀

        Besonders dick ist wohl Interpretation. Erzählmirnix hat ja auch schon mal geschrieben, dass sich die Wahrnehmung verschoben hat, daher werde ich vielleicht nicht als exorbitant dick wahrgenommen. Mein BMI liegt allerdings bei knapp über 30 und das ist nun mal nicht schlank!

        An dem Spruch „Schönheit kommt von Innen“ ist so viel Wahres dran, nur leider verstehen die meisten Menschen das nicht!

        Außerdem habe ich den Vergleich: schüchtern mit Topmidelfigur und selbstbewußt, aber dick!
        Das zweite kommt um einiges besser an! Vielleicht spielt Körpergewicht bei der Attraktivität einfach eine viel geringere Rolle als viele glauben!

        • Siehe unten
          BMI 30 ist – zumal heutzutage – im Toleranzbereich der meisten, vor allem, wenn die Haut halbwegs glatt ist.

        • >>“An dem Spruch “Schönheit kommt von Innen” ist so viel Wahres dran, nur leider verstehen die meisten Menschen das nicht!“

          Also ich finde einen Menschen der…

          „Es geht also gar nicht von dicken Menschen selbst aus, und auch wie viel toll sich diese finden, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, sondern davon dicken Menschen gar nicht als würdig gesehen werden, dass mensch mit ihnen Sex zu haben könnte.“

          ….schreibt, ziemlich hässlich und zwar so von innen heraus.

          Der Anspruch, dass wenn ich mir selbst gefalle (Was für ein Egozentrismus) gefälligst alle anderen mich sexuell attraktiv finden sollen und über mich herzufallen haben ist maximal abartig.

          Das fängt bei dem vollkommenen Ignorieren der Wünsche und Bedürfnisse des anderen an und hört als Vorstufe von Vergewaltigungs(rechtfertigung) auf.

          Niemand ist entitled sexy zu sein. Dealt damit Pummelchens…

        • Es hat sich wohl sehr stark der Blick verschoben was „dick“ ist.
          Ich hab mich lange nicht für dick gehalten, bis ich im letzten Jahr gute 15 Kilo verloren habe, und immernoch über einem BMI von 30 bin, wenn auch recht knapp.

          Daher hatte ich mich auch schwer gewundert, warum ich nach dem Ende meiner vorletzten Beziehung es bei Frauen so viel schwerer hatte (vorher war es vergleichsweise einfach). Tjoa, ich hab mich halt recht dick gefressen in den Jahren, wenn auch nicht übermäßig fettleibig. Christian hat da schon recht, dicke Männer haben es ne gute Ecke schwerer.

          Jetzt bin ich vom Thema abgekommen, verzeihung: Was ich sagen wollte: Was heute eher etwas rundlich gesehen wird war vor 20 Jahren noch dick. Liegt einfach an den Maßstäben, man hat heute einfach deutlich mehr „rundliche“ Menschen als damals.
          Kann man sich gerne mal in älteren Filmen ansehen, was da so als dick gilt.

        • @teardown:
          „Also ich finde einen Menschen der…

          “Es geht also gar nicht von dicken Menschen selbst aus, und auch wie viel toll sich diese finden, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, sondern davon dicken Menschen gar nicht als würdig gesehen werden, dass mensch mit ihnen Sex zu haben könnte.”

          ….schreibt, ziemlich hässlich und zwar so von innen heraus.“

          Da stimme ich dir durchaus zu. Ich wollte hat nicht sagen, dass die Autorin unbedingt attraktiv wirkt (zumal ich ja auch kein Foto gesehen habe), sondern, dass ihre nicht Attraktivität nicht unbedingt an ihrem Körperbau liegt.

        • „… schüchtern mit Topmidelfigur …“

          Wir hatten an meinem Heimatort so ein Exemplar. Sie stach jedem sofort ins Auge, langbeinig, auf eine auffällig andere Art gehend, wandelte sie mit ihrem Yorkshire durch den Ort, immer allein und mit todtraurigem Blick.
          Jedesmal, wenn ich sie sah, musste ich an eine Edelrosensorte denken, die in den 70ern hochmodern war.
          Die Rose hieß „Baccara“, war tiefrot und unterschied sich von allen anderen mir bekannten Rosensorten dadurch, dass sie immer im Vorblütenstadium blieb.

    • „Jetzt bin ich dick und habe soviel Sex, wie ich will! Ich bin sehr attraktiv, dass bekomme ich oft von anderen Menschen zu hören, weil ich Selbstbewusstsein und Ausstrahlung habe!“

      Das glaube ich schon deshalb nicht, weil Du jeden Satz mit einem Ausrufezeichen beendest.

      • @Adrian: „Das glaube ich schon deshalb nicht, weil Du jeden Satz mit einem Ausrufezeichen beendest.“

        Ist eine Angewohnheit von mir, aber bitte, suche dir ein beliebiges Satzzeichen aus und ersetze damit die dir missfälligen Ausrufezeichen:

        : ; . , ? ‚ “

        Viel Spaß dabei (hier bitte beliebiges Satzzeichen einsetzen)

        Ps. Wer mit Rechtschreibung, Grammatik oder ähnlichem argumentiert, hat meist keine inhaltlichen Argumente mehr (hier bitte beliebiges Satzzeichen einsetzen)

        • @Miri
          Ein BMI von knapp 30 ist, wie ich vorhin schon sagte, auch nicht problematisch, finde ich.
          Naja, muss ich mir wohl sagen, da ich mich selbst nicht für übermäßig dick halte. Übergewichtig? Klar. Aber sehr viel mehr auch nciht.
          Ich weiß nicht ob du gerade das beste Beispiel bist, die Fettaktivisten liegen meist deutlich höher.

        • Gut, dann poste ein Bild von Dir, damit wir Deine selbstbewusste Attraktivität einschätzen können. Aber erwarte nicht zuviel Begeisterungsstürme von meiner Seite 😉

        • Übrigens: welches inhaltliche Argument soll mir denn einfallen, wenn Du Dich und Deine sexuell virile Attraktivität preist?

        • „virile Attraktivität“

          Die gibt es eher bei Männern 😉

        • @Adrian:

          Ich habe nirgendwo meine Attraktivität gepriesen, sondern lediglich mit meiner persönlichen Erfahrung argumentiert, dass ich denke, die Autorin des hier besprochenen Beitrags hat ein ganz anderes Problem als ihren Körper!

        • „Ich habe nirgendwo meine Attraktivität gepriesen“

          Nein, natürlich nicht. Du hast nur zum Ausdruck gebracht, was Du ständig von anderen hörst:

          „Jetzt bin ich dick und habe soviel Sex, wie ich will! Ich bin sehr attraktiv, dass bekomme ich oft von anderen Menschen zu hören, weil ich Selbstbewusstsein und Ausstrahlung habe!“

          😀 😀 😀

        • Da bist du selber nicht gerade ein Unschuldsengel, Adrian. Ich erinnere mich daran, dass du schon einige Male hier behauptet hast, dass Frauen auf dich abfahren, weil du ihnen gegenüber so desinteressiert bist … Nimm doch mal ein Gespräch mit einer Frau, die auf dich fliegt, auf, und stelle es hier rein, wie wär’s. Oder, noch besser, mit all den Frauen, die auf dich fliegen.

        • „Da bist du selber nicht gerade ein Unschuldsengel, Adrian“

          True. Meine Unschuld habe ich schon eine ganze Weile nicht mehr 😛

          „Nimm doch mal ein Gespräch mit einer Frau, die auf dich fliegt, auf, und stelle es hier rein, wie wär’s.“

          Nein, das mache ich nicht. Ich habe Anstand und möchte fremde Leuten nicht ohne deren Einwilligung an die „Öffentlichkeit“ zerren.

          Und wie soll ich ein Gespräch aufzeichen? Meinste nicht, dass wirkt ein wenig seltsam? Ich bin doch nicht von der Stasi.

        • „Da bist du selber nicht gerade ein Unschuldsengel, Adrian.“

          Der ist die Unschuld in Person und hat wirklich kein Interesse. Das kann ihm doch wirklich abnehmen?!

        • @Adrian:

          Bist du etwa neidisch, weil du von deinem Umfeld keine Komplimente hörst?

          Solltest vielleicht mal an deiner Ausstrahlung arbeiten 😀 😀

          Mittlerweile würde ich sogar liebend gerne mal ein Foto posten, nur damit du dann anhand des Bildes sagen kannst: „Meh, ich find dich nicht attraktiv! “ 😉

          Weiß aber leider nicht, wie ich hier Bilder poste…

        • Direkt Bilder Posten geht nicht, du musst es woanders hochladen und hier den direkten link auf das Bild einfügen, dann wird meist das Bild direkt angezeigt

        • „Bist du etwa neidisch, weil du von deinem Umfeld keine Komplimente hörst?“

          Nein. Ich bin vollkommen damit zufrieden, wenn ich nicht das Zentrum des Universums bin. Komplimente allerorten würden mir auf die Nerven gehen.

        • @Adrian:
          Tja, keine Ahnung. Wenn du keine Beweise vorlegen kannst, dann erwarte nicht, dass dir jemand glaubt. Bzw. hier glauben dir die Leute ja sehr gerne, weil deine Ausführungen sie in ihrer eigenen Meinung bestätigen, während sie ziemlich doppelmoral-mäßig Frauen und ihren Ausführungen nicht glauben.
          Ich glaube dir nicht mehr oder weniger als Miria … obwohl … ich habe Mirias Foto schon gesehen; das findest du auf ihrem Blog. Soweit ich das als Hetera beurteilen kann, ist sie recht hübsch und ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie vielen Männern gefällt. Das gepaart mit einer sympathischen Ausstrahlung und einer Offenheit für Sex … warum sollte nicht stimmen, was sie sagt?
          Bei dir hingegen … du interessierst dich zwar üüüüüberhaupt nicht für Frauen, willst aber die Weisheit was sie betrifft mit Löffeln gefressen haben. Nicht sehr glaubwürdig.

        • „Bei dir hingegen … du interessierst dich zwar üüüüüberhaupt nicht für Frauen, willst aber die Weisheit was sie betrifft mit Löffeln gefressen haben. Nicht sehr glaubwürdig.“

          Who cares? Ich will ja nix von Dir 😛

        • Wozu steuerst du eigentlich überhaupt deinen Senf in Internetdiskussionen bei, wenn es dir ohnehin egal ist, ob die Leute dir glauben, wenn du nicht gerade mit ihnen ins Bett gehen willst? Ist doch ein recht sinnloses Unterfangen. Oder hörst du dich bloß gerne selber reden?

        • „Wozu steuerst du eigentlich überhaupt deinen Senf in Internetdiskussionen bei“

          Weil ich Dich liebe 🙂

        • Ach so. Na dann.

      • Die exzessive Benutzung von Ausrufezeichen ist zwar dumm, sagt für sich genommen durchaus nicht aus, dass es falsch ist.

        Im gesamtzusammenhang mitihrem Blog erscheintmir Miria da durchaus glaubwürdig.

        Allerdings ist Dick eben nicht gleich dick.
        BMI 30 mag übergewichtig und genau an der Grenze zu Adipositas liegen, es gibt aber immer noch einen enormen Unterschied zu BMI > 40.

        Die Grafik zur Attraktivitätseinschätzung war ja schon mal hier.
        Ich finde es doch sehr vereinfacht, durch die Punkte einfach eine Gerade durchzulegen.
        Klar ist bei der Anzahl der Datenpunkte die Aussagekraft einzelner Items nicht besonders hoch, aber die Gesamtheit zeigt IMHO trotzdem, dass eine Superposition aller Daten
        1. auch eine Abnahme der Attraktivität im Untergewichtigen Bereich zeigt
        2. die abnahme der Attraktivität alles andere als Linear mit dem BMI ist.
        Vielmehr scheint die Attraktivität bis zu etwa BMI 30 relativ hoch zu bleiben und fällt dann zwischen BMI 30 bis 40 massiv ab.
        In fast allen Diagrammen gibt es einzelpunkte bei BMI ca. 30, die höher liegen als einzelwertungen mit niedrigerem BMI.
        In fast allen Diagrammen gibt es solche Einzelwerte für BMI > 40 nicht mehr, die sind immer schlechter als bei BMI 18 bis 25.

        Man kann durchaus mit BMI bis ca. knapp über 30 noch attraktiv sein, darüber wirds aber wirklich kritisch.

        Es ist insofern müßig, über die Attraktivität von Dickes Mädchen zu spekulieren,wenn wir keinen Anhaltspunkt haben, wie fett sie ist. Mit einem BMI > 40 kann sie sich jedenfalls so positiv reden wie sie will, da nutzt alle „Ausstrahlung“ nichts mehr.

        • Auch wenn meine Ansicht hoch subjektiv ist: Das scheint wirklich der Fall zu sein. Ich habs mit den Frauen in den letzten Monaten wieder erheblich leichter als noch vor einem Jahr.
          Einfach weil man wieder in einer Zone fällt, die scheinbar aktzeptabel ist (und ehrlich gesagt auch nicht so schrecklich auffällt, meine Statur macht wohl einiges aus. Im Idealbereich war ich nie)

          Wie es umgekehrt ist weiß ich nicht, ich würde aber vermuten, dass selbst bei gut über 30 (sagen wir 10 % drüber) Frauen noch gute Chancen haben. Ich seh einfach genug vergebene Frauen, die in diesem Bereich liegen dürften, wenn nicht mehr.

          Wie gesagt, unsere Wahrnehmung was „dick“ ist hat sich in den letzten 20 Jahren verschoben.

        • „Ich seh einfach genug vergebene Frauen, die in diesem Bereich liegen dürften, wenn nicht mehr.“

          Die Frage ist, ob sie diesen BMI bereits hatten, als die Beziehung begann…

    • Ich bin sehr attraktiv, dass bekomme ich oft von anderen Menschen zu hören, weil ich Selbstbewusstsein und Ausstrahlung habe!

      Man sollte nicht immer alles glauben was man so hört! 😉

      • @Yeph :
        „Man sollte nicht immer alles glauben was man so hört! ;-)“

        Stimmt natürlich, aber ich besitze außerdem auch einen Spiegel 😉

        • Der ist aber nicht irgendwie gebogen, der Spiegel? 🙂

        • Warum ist es so schwer zu glauben, dass man auch als dicker Mensch attraktiv sein kann?

        • @ miria

          Wir glauben ja … wollten nur bischen necken.

  2. Ja so wird halt jeder irgendwann mit der Realität konfrontiert. Im besten Fall löst sowas einen Lernprozess aus.

  3. Wo gräbt der blogmaster immer nur wieder solche blogperlen aus:

    „Vor allem da es auch heißt, „fat girls are unfuckable“ und nicht „fat girls are unfucked“. die es Menschen davon abhält mit dicken Menschen Sex zu haben. Es geht also gar nicht von dicken Menschen selbst aus, und auch wie viel toll sich diese finden, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, sondern davon dicken Menschen gar nicht als würdig gesehen werden, dass mensch mit ihnen Sex zu haben könnte.“

    Mir fehlen echt die Worte. Ich bin baff. Wie dümmlich egoistisch kann man eigentlich sein? Hätte das ein Mann geschrieben, man würde ihm wohl entitlement on women vorwerfen.

    Oh man…was ist da schiefgelaufen?

    • PS: Dass gesellschaftliche Meinungen und Einstellungrn Männer abhalten würden mit jemanden Sex zu haben, auf den sie richtig Bock haben, ist wiederum eine vielsagende Projektion der Autorin. Sie ist es, deren Gedankenwelt sich ständig um die Meinung anderer über sie kreist. Für sie unvorstellbar, dass typen i.d.R. für einen geilen Fick auf irgendwelche Konventionen scheißen.

      Die Männer finden dich einfach nicht heiß, das heißt numal das Wort „unfickbar“.

      Yessas Maria, Himmel hilf. Leg die queeren Bücher weg, hör auf dich gehen zu lassen und mach sport. Die Leute wissen gar nicht, was so eine Erfahrung auslöst. Embrace your fat….was für ein bullshit. Feministischer!

      • @teardown@david

        „Dass gesellschaftliche Meinungen und Einstellungrn Männer abhalten würden mit jemanden Sex zu haben, auf den sie richtig Bock haben, ist wiederum eine vielsagende Projektion der Autorin.“

        Das ist nichts Individuelles, sondern der in der Genderszene verbreitete psychologische Determininismus: Die Menschen sind nicht frei, einen eigenen Geschmack, eigene Präferenzen und eigene Gedanken zu haben, sondern im Mittel folgen sie den Normen einer Gesellschaft, die man beliebig austauschen kann – durch Sprachgenderung, Spielzeugfarben, Moden usw. . Und das kehrt wieder in der Ideologie des gender mainstreaming und auch in der Vorstellung einer autoritäten Erziehung, die der Pädagoge Schoppe richtigerweise schon mal vor langer Zeit als gescheitert und überholt kritisiert hat.

        Die Vorstellung der menschlichen Psychologie ist in der ganzen Genderszene viel zu simpel. DAS wäre eben auch ei Thema, daß wie antifeministisch in Stellung bringen könnten: Der Feminismus ist zu dumm und zu simpel, um die realen Menschen auch nut statistisch glücklich zu machen.

        Biologismus ist dabei nur eine unter mehreren möglichen Standpunkten, den man benutzen kann, um der feministischen Alltagspsychologie zu widersprechen – kann man machen, muß man aber nicht.

        davids Standpunkt dazu würde mich interessieren.

  4. aber “unfickbar” sein ist immer noch für Frauen brutale Realität.

    Und „fickbar“ zu sein ist die noch brutalere Realität. Es gibt für Frauen leider für hyperbrutale Realitäten zur Auswahl.

    • Jepp…was ist das zweischlimmste für frauen? Das typen sie ansprechen. Was ist das aller schlimmste für frauen? Wenn sie es nicht tun.

      ist wie bei diesen „alles ist doof“ Comics. Das leben als frau, eine einzige Höllenpain. Und wer darf die litanei in form von mittlerweile politisch instutionalisiertem feminismus ertragen? Männer.

  5. steht da irgendwo, was für einen bmi sie hat?

    falls 30, schreckt sie selbst irgendwie interessenten ab. falls 50 gibt es tatsächlich nur sehr wenige, die sie fuckable finden.

    https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/236x/25/77/ff/2577ffa9773676649bf0516b2ec6dbc9.jpg https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/736x/31/64/0e/31640e63284febc8a54a788aa205028b.jpg

    „fett“ ist halt nicht gleich „fett“

  6. Eine dicke Bekannte von mir sagte, sie würde von dunkelhäutigen (also jetzt nicht speziell Schwarzen, generell auch Türken u.ä.) Mitbürgern regelmäßig gecatcalled, in sofern wären in den Kreisen wohl tatsächlich andere Geschmäcker verbreitet.
    – Kann natürlich nicht beurteilen, ob das wirklich regelmäßig so ist, oder es um einzelne Großmäuler geht, die nur irgendwas labern wollten. War ja nicht dabei.
    Aber insoweit wäre das vielleicht noch eine Möglichkeit.

    Doch da ist zu vermuten, dem stünde wohl das, von der Erzählerin anscheinend präferierte Umfeld entgegen. Solche Typen werden sich wohl eher selten in progressiven Genderkreisen aufhalten. Mit diesen scheint ja auch ihre Erwartung zu clashen, dass die andere Person den ersten Schritt machen solle. Ich weiß, Schüchternheit ist scheiße, aber müsste sie nicht in solchem Umfeld wissen, dass sie als „starke Frau“ auch mal auf jemanden zugehen kann und soll, um die Normen auszuhebeln?

    Es wirkt auf mich immer tragikomisch, wenn eine Frau die Angst vor Ablehnung beklagt. Sie scheinen dabei meist nicht zu merken, dass das, worunter sie leiden, für Männer meist die unschöne Normalität ist.

    • „in sofern wären in den Kreisen wohl tatsächlich andere Geschmäcker verbreitet.“

      Erklärung B: Es sind in diesen Kreisen andere Catcalling-Gewohnheiten verbreitet, vulgo: „Alles, was entfernt weiblich aussieht.“

      • Und bei akuten Frauenmangel (also nichtmal Fette greifbar) tuts Daheim auch ein Esel/Ziege /Sack mit gährenden Futterkartoffeln….
        Man sollten den Trieb nicht mit Geschmack verwechseln.

    • „Eine dicke Bekannte von mir sagte, sie würde von dunkelhäutigen (also jetzt nicht speziell Schwarzen, generell auch Türken u.ä.) “

      Sag ich doch xD

      • Es sieht fast so aus! Ich hätte es im Vorfeld auch für ein Vorurteil gehalten, aber des Rassismus halte ich diese Dame für gänzlich unverdächtig. Kann natürlich noch immer sein, dass ihr die Verhältnismäßigkeiten etwas falsch vorkommen, aber an sich gehe ich doch davon aus, dass es stimmt.
        Kurios!

  7. Was hinzukommt, es gibt doch gerade in ihrem Alter zig Clubs und Partys, wo die Jungs erst die „nicht attraktiven“ Frauen ansprechen, weil sie sich an die „hübscheren“ nicht rantrauen.
    Wenn die einfach da hin geht und vielleich es gar schafft einen anzulächeln is das doch eh eine gemähte Wiese…

    Alternativ kann sie gezielt nach Männer/Frauen suchen, die molligere bevorzugen. Für jedes Adjektiv, das man Menschen zuordnen kann gibt’s ja wen, der drauf steht, ob das nun „dick“, „blond“, „trans“, „braunäugig“ oder was auch immer ist.

  8. Das dicke unfickbar sind, halte ich für ein Gerücht. Natürlich ist das Schönheitsideal komplett anders, aber natürlich kann sie normalerweise ohne Probleme einen Partner finden. Doch Dick, Feministin etc. etc. etc., irgendwann wird es halt eng und man selbst zum Randanbieter.
    Und zu Mut, egal wie schlecht, naiv oder dumm ihre eigenen Annahmen sind, so offen über die Probleme zu schreiben, mit dem zu erwartenden Feetback im Internet, ist entweder dumm, oder mutig…

  9. Ich habe langsam das Gefühl, dass diese Art Menschen die Biologie komplett ablehnen, bzw. neu erfinden. Sie ist halt dick, weil sie nunmal so ist, das hat keinerlei Zusammenhang mit irgendwas, und man hat sie halt so toll zu finden wie sie ist.

    Hinzu kommt, dass das einzige Merkmal über das sie sich offenbar definiert ihr Fett ist. Viele dicke Menschen tun das. In dem Fall kommt Abnehmen natürlich erstrecht nicht in Frage, da sie dann ihre Identität aufgeben würden.

    Ich bin selber ziemlich dick und finde dicke Frauen durchaus auch ansprechend. Wobei auch das nicht aus dem Ruder laufen sollte, aber ich habe definitiv noch Interesse wo andere schon lange ablehnen würden.

    Wenn ich aber mit einer Frau sprechen würde, und die würde ein derartiges Neusprech absondern, ich wäre ganz schnell ganz weit weg.

  10. Hmmm, also wenn sie einen Mann zum Sex will, sollte sie nicht auf queere Parties gehen.

    • Das dachte ich auch: dass sie einfach nur auf die falschen Parties geht….

      • Auf echte Parties wir man sie nicht reinlassen und sie wird dort keine Freunde haben.

        • die Freunde sind das Problem, so kommt man überhaupt zu Parties. Wo aber selektiert wird, sollte man nicht hingehen 🙂

          Sonst wird man noch getriggert. Den Stress muss man sich auf einer Party nicht antun.

    • @adrian

      Stimmt, da hängen wahrscheinlich nicht so viele CIS-Männer rum. Wobei sie es ja immer recht neutral ausgedrückt hat

      • Sir, I’m a Cis myself!

  11. Zur Wertschätzung des eigenen Körpers gehört auch, nicht dauerhaft mehr Nahrung in sich hineinzustopfen, als der Körper wirklich braucht.

    In meiner Jugend (als damals schüchterne Bohnenstange) wurde mir von meiner Umgebung (nicht nur subtil) der Eindruck vermittelt, Männer stünden nur auf mindestens vollschlanke und sehr üppige Frauen.
    Ich habe etliche Jahre gebraucht, um ein realistischeres Bild zu gewinnen, und zu erkennen, dass übergewichtige Frauen solche Methoden gerne nutzen, um schlanke Konkurrenz auszuschalten.
    Auch was ich in den letzten Wochen online erlebt habe, zeigt, dass dicken Frauen kein Mittel zu mies ist, schlanke Frauen und deren Partner anzugreifen.

    In einem verfetteten Körper steckt auch oft ein träger Geist.

    (Sorry, falls das etwas zu OT war, aber ich hab‘ es einfach satt, wie diese Dicken sich immer als Opfer aufspielen, wo sie doch nur das Opfer ihrer eigenen Fresssucht sind.)

    • @breakpoint:
      „Ich habe etliche Jahre gebraucht, um ein realistischeres Bild zu gewinnen, und zu erkennen, dass übergewichtige Frauen solche Methoden gerne nutzen, um schlanke Konkurrenz auszuschalten.“

      Das scheint eher eine miese Unterstellung deinerseits zu sein, statt die Realität! Selbst, wenn es solche Menschen geben sollte, die so handeln, weil sie mit sich selbst nicht zufrieden sind, kann man das nicht auf die Allgemeinheit dicker Frauen übertragen!

      „Auch was ich in den letzten Wochen online erlebt habe, zeigt, dass dicken Frauen kein Mittel zu mies ist, schlanke Frauen und deren Partner anzugreifen.“

      Ich weiß nicht was genau da gelaufen ist und habe außer dem von dir hier verlinken Text nichts dazu gelesen. Es tut mir leid für dich, dass du anscheinend Opfer von irgendwelchen Idioten im Netz geworden bist!
      Aber für alles Körpergewicht verantwortlich zu machen, ist doch ziemlich einfach!
      Nicht jede schlanke Frau erlebt, was so erlebt hast, da hat es doch vielleicht auch ein wenig mit deiner Einstellung und deinen eigenen Aussagen zu tun!

      Und wenn ich deinen Text so lese, ist der auch ziemlich beleidigend und zeugt nicht gerade von Vernunft, die die normalerweise an den Tag legst.
      Wirklich sehr schade!

      • @Miria
        Meine Aussagen hier waren nicht so verallgemeinernd gemeint, wie sie sich wohl anhören, spiegeln aber die Tendenz meine Erfahrungen von über zwei Jahrzehnten wieder.
        Es tut mir leid, wenn du dich angesprochen gefühlt hast. Du warst nicht gemeint.

        Ich habe über 20 Jahre lang meinen Ärger über unangemessene, verunsichernde und teilweise beleidigende Äußerungen dicker Menschen immer wieder hinuntergeschluckt.
        Aber steter Tropfen höhlt den Stein, und inzwischen weiß ich, was ich davon zu halten habe, und behalte mir vor, entsprechend darauf zu reagieren (eventuelle Überreaktionen eingeschlossen).

        • „Ich habe über 20 Jahre lang meinen Ärger über unangemessene, verunsichernde und teilweise beleidigende Äußerungen dicker Menschen immer wieder hinuntergeschluckt.“

          Mach Dir nix drauß, AN, Männern geht es nicht besser. Ich bin genetisch bedingt ein extrem mieser Futterverwerter. Mein Körpergewicht lag bis zu meinem 40. Lj bei etwa 55 kg, egal, wie viel ich auch in mich hineingestopft hatte.
          Da muss mann sich auch Einiges anhören, von Männern und Frauen.

    • *Ich habe etliche Jahre gebraucht, um ein realistischeres Bild zu gewinnen, und zu erkennen, dass übergewichtige Frauen solche Methoden gerne nutzen, um schlanke Konkurrenz auszuschalten.*

      Ja, das erscheint mir total wie das realistische Weltbild von jemand, der super im Einklang mit sich und seinem Körper ist 🙂
      Zu denken dass alte Tanten aus der Nachkriegsgeneration dich mästen wollen, damit du häßlich wirst…

    • Das Umfeld erzählt eigentlich immer nur Blödsinn was die Partnerwahl angeht. Zumindest habe ich eigentlich immer nur ordentliche Partnerinnen gefunden, wenn ich nicht auf den Rest gehört habe.

      Es scheint so zu sein,dass uns das Umfeld insgesamt eher behindert als fördert, siehe all die ganzen „nice guys“, die komplett falsche Vorstellungen haben. Woher ich das weiß? Ich war selbst mal einer, und bin es wohl auch heute noch zum Teil.

    • ja guter Punkt, genau so ist es.

      das arme Mädchen, sollte einfach was machen, weniger futtern, Sport etc. Denn Sport oder Bewegung allgemein setzt genauso Glückshormon frei, wie futtern. Dazu kommt noch die Stärkung des Selbstbewusstseins, weil man den inneren Schweinehund überwunden hat. Auch wenn sie die Veranlagung zum Dickwerden hat, und nicht ganz schlank wird, besser wird es allemal.
      Auf einen Fettfetischisten zu hoffen, scheint mir nicht zielführend, die Szene ist doch recht klein.

      • Meine Äußerung bezog sich darauf:

        „Ich habe etliche Jahre gebraucht, um ein realistischeres Bild zu gewinnen, und zu erkennen, dass übergewichtige Frauen solche Methoden gerne nutzen, um schlanke Konkurrenz auszuschalten.
        Auch was ich in den letzten Wochen online erlebt habe, zeigt, dass dicken Frauen kein Mittel zu mies ist, schlanke Frauen und deren Partner anzugreifen.

        In einem verfetteten Körper steckt auch oft ein träger Geist.

        (Sorry, falls das etwas zu OT war, aber ich hab’ es einfach satt, wie diese Dicken sich immer als Opfer aufspielen, wo sie doch nur das Opfer ihrer eigenen Fresssucht sind.)“

        Ähnlich verhalten sich manchmal auch Dicke Männer gegenüber dünneren, aber das ist nicht so ausgeprägt, wie bei Frauen und hat auch nicht so diesen sexuellen Bezug.

  12. Das geht derzeit durch die medien:
    http://www.zeit.de/wissen/2015-11/hirnforschung-studie-gehirn-maennlich-weiblich

    Die Genderologen haben scheinbar gewonnen.

    • Danke für den Hinweis, morgen gibt es einen Artikel dazu

      • sehr interessant
        aber sicher nicht „Genderologen haben scheinbar gewonnen“. Die hätten es bestimmt lieber mit den zwei Hirnhälften, wie ja auch eine erwähnte Arbeit behauptete.

  13. Sie fordert ein, dass die Männer nicht mehr nach Ihrem Willen oder Ihren Vorlieben Sex haben sollen, sondern nach politischer Korrektheit. Also Frau Himmelreich hätte Herrn Brüderle erst mal mit aufs Zimmer nehmen müssen, denn auch ein alter Sack hat das Recht auf Sex. Alles andere ist Age-issem. Oder sehe ich das falsch.

  14. Wie dick ist sie denn? Soweit ich weiß gibt es nicht wenig Männer, die (auch) auf dicke(re) stehen. In Sexportalen fragen solche Männer dann immer nach sogenannten „molligen“ Frauen.
    Ich hätte als Mann bestimmt auch an einigen Plus Size Models Interesse.

    Schwierig wird es wahrscheinlich, wenn man so richtig schwer adipös ist.

    Oder sie muss mal Urlaub in der Türkei oder Ägypten machen oder einen Asylbewerber fragen. Klingt fies, aber ist nun mal TEILWEISE so. Die erfüllen scheinbat quasi die Funktion von Thailänderinnen in Pattaya.

    Hat sie denn gesagt, wie groß und schwer sie ist? „Dick sein“ kann 80 Kilo bei 1,70m sein oder 100 oder 200.

    • Die Hüfte muss schmaler sein als das Becken, dann macht ein BMI von 30 nicht so viel aus.

      Und achte mal auf die Haut deiner Mädels, da träumen viel schlankere von.

      • Die Haut ist made by Photoshop.

        • Aber sicher. Muss doch professionell sein! Objektifiziert – das Bild, nicht die Frauen.
          Spricht halt Schlüsselreize an – gute Haut.

  15. Fette Frauen haben nicht weniger Sex als dünne Frauen; vielleicht mit hässlicheren Typen – das lässt sich statistisch schwerer fassen – aber eben nicht seltener. Der berüchtigte Satoshi Kanazawa hat schon vor einiger Zeit auf entsprechende Statistiken verwiesen: https://www.psychologytoday.com/blog/the-scientific-fundamentalist/200811/the-power-female-choice-fat-chicks-get-laid-more
    Es gibt relative gesehen sogar mehr normal-gewichtige Jungfrauen als übergewichtige oder fette Jungfrauen!

    Die meisten Männer können es sich schlichtweg nicht leisten, wählerisch bei der Wahl ihres Sexualpartners zu sein – sonst bleiben sie ganz ohne Sex. Also bekommt auch die Fetten einen Sexualpartner ab, wenn sie sich nicht allzu doof anstellen.

    Ihr Problem vermute ich daher auch nicht bei ihrer Fettheit, sondern anderswo: Schüchternheit (oben bereits vorgeschlagen), zu hohe Ansprüche, usw.

    • „Schüchternheit (oben bereits vorgeschlagen), zu hohe Ansprüche, usw.“

      Oder einfach nur unerträgliche Mädchenhaftigkeit.

      • Oder die ganze Story ist frei erfunden.

        Ist ja auch immer eine Option. Vor allem bei einem ONP (one night post).

  16. So ein Geschwalle! Ich habs nicht so mit Dicken, wobei ich die ersten beiden Bilder von Atacama noch als gerade so fuckable einstufen würde. Und ich kenne mehrere Frauen, die ich als für mich unfuckable (Sorry, das ist meine nichtbeeinflußbare Präferenz!) einordne, die sich gar lustig durch die Gegend bumsen lassen. Und nein, die betreiben alle kein Resteficken. Auch die können es sich erlauben, wählerisch zu sein.

    Sind halt aber auch keine Feministinnen mit blau gefärbten Achselhaaren, sondern gepflegte, selbstbewußte und intelligente(!) Frauen.

  17. Hatte heute das in der Timeline

    Es ist schon kurios wie Aktion und Reaktion einander bedingen.

    • Das füttert sich selbst…?

      Obwohl das ja eher wie Satire rüberkommt, allein das „Ltd“


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