„Der gefährliche Aufstieg von Männern, die sich nicht mit „woken“ Frauen treffen wollen“

Ein Artikel, der eine gewisse Aufmerksamkeit im Netz erhalten hat ist „The Dangerous Rise Of Men Who Won’t Date “Woke” Women

Aus dem Inhalt:

Not wanting to date „woke“ women, far from being laughable, is actually one of the more insidious aspects of it. Spend an afternoon on any major dating app and you’ll come across (generally white) men saying openly sexist and misogynistic things. They might say „no psychos“ or that they „fucking hate big eyebrows“ in their bios. And, by and large, they also tend to hold extremely right-wing views and see themselves as victims of liberal thinking.

In fact, as I was writing this, a dear friend sent me a screenshot of a guy she’s just matched with who describes Jordan B Peterson as his „dream dinner guest“. Yes, the same Jordan B Peterson who thinks that white privilege is a „Marxist lie“ and wants millennials to drop their obsession with „social justice“.

I, meanwhile, recently had to block someone who after matching with me launched into a vile rant about how women are „evil“, „only want sex“ and treat men as though they are „disposable“. When I asked him if he hated women he replied that he had „only moderate disdain“ for us before asking me whether I didn’t want to date him because I’m actually „pretty rough“.

(…)
The reactionary influence of these ideas doesn’t stop at dating, though. As the campaign group Hope Not Hate reported last year, a hostility towards feminism is feeding directly into far-right movements online. They found that a third of young British people today believe that feminism is marginalising or demonising men and warned that these beliefs were a „slip road“ to other far-right ideas.

Mir fällt allerdings auch kein Grund ein ein Woke Frau als Partnerin in Betracht zu ziehen.

Was soll dabei positives herauskommen.

Und die untere Zeile ist wie eine Kommentatorin anmerkt, in der Tat ein Beispiel dafür, wie wenig die Autorin reflektiert:

I’m extremely concerned at the lack of self-reflection in this article:

„As the campaign group Hope Not Hate reported last year, a hostility towards feminism is feeding directly into far-right movements online. They found that a third of young British people today believe that feminism is marginalising or demonising men and warned that these beliefs were a „slip road“ to other far-right ideas.“
I look at this statistic in two ways:
1) Is our movement marginalising or demonising men? What are the ways we are doing this and what is the impact of this?
2) If we aren’t demonising men, then something about the way we are communicating our message is not clear to the audience. Let’s improve the way we communicate.

Das wäre in der Tat mal eine wesentlich interessantere Idee. Aber die typische radikale intersektionale Feministin würde dazu wohl sagen: Es ist nicht meine Aufgabe Männer zu belehren, warum der Feminismus richtig ist, schon gar nicht gegenüber Männern

Ein anderer Kommentar:

So everyone who isn’t an SJW/Has no idea what all the Tumblr buzzwords are, is ‚far right‘? Don’t overthink this. People in general don’t want to spend their time in a relationship walking on egg shells, or hearing shrill, scolding shrieking every time they say or do anything. No one wants to do that anywhere, let alone in their own home with someone who is supposed to be their partner.

und ein weiterer Kommentar:

It’s one thing to advocate for legal equality, social respect, and all-around fair treatment. No problem with that whatsoever. It’s quite another to become yammering, obnoxious, grating, lecturing fools. I can apply this directly to my own „LGBT“ tribe. I am 62 years old and have seen a truly vast improvement in both the legal and social climate. It’s truly night and day compared to what it was 45 years ago when I was coming to grips with all of it. These days, my tribe includes a minority with a minority who will not take „Yes“ for an answer. These people seem to thrive on victimhood that is now a faint shadow of what it once was. Yes, it’s a big country, and bad things happen. But those are now outliers and not cause to go on a jihad against our hetero brethren. Acknowledge the overall victories and then do what those activists were always fighting for: Live your life. You cannot force people to love, celebrate, or even like you. As long as you have your liberty and enough social respect to get by, you are ahead of the game. Society is not your enemy, yet like nature itself, it’s not necessarily your friend. Society cannot provide happiness, success, or personal fulfillment, and on a personal level you cannot hector your way into those things. Harsh, I suppose, but also true. People need to grow up and take responsibility for themselves.

Ich würde ihr vielleicht zustimmen, dass die Aussage, dass man keine woken Frauen datet im Profil mir auch eher als Red Flag erscheinen würde, wenn mich eine Freundin  fragen würde, was ich von dem Profil halte. Einfach weil es eine zu starke Betonung ist für meinen Geschmack.

 

Der Fairness halber hier ein Auszug aus einem Artikel, der erläutert, warum es vorteilhaft ist woke Frauen zu daten:

1. We will get turned on (not off) by your emotions

Das ist aus meiner Sicht eine sehr unvollständige Aussage dessen, was Frauen interessant finden.

Gegen Emotionen ist grundsätzlich nicht zu sagen. Nur eben zur richtigen Zeit und ohne das der andere als Weichei rüber kommt.

2. You will have the best orgasms of your life

Also die Ankündigung, dass woke Frauen nichts auf Geschlechterrollen geben und insofern eher einen Prostataorgasmus bewirken werden. Wäre interessant ob das so wäre,  ich bin etwas mißtrauisch. Aber ansonsten reicht eigentlich eine Erklärung über die Prostata und ihre Stimulation ebenfalls häufig aus.

3. She will push you to success

Das klingt etwas bizarr. Weit eher wird sie dir vorhalten, dass du erfolgreich bist, weil du ein Mann bist und sie nicht, weil sie eine Frau ist. Und dir etwas über Privilegien erzählen.

4. You will save money

Männer meinen häufig sie müssten so viel ausgeben. Dabei ist das nach meiner Erfahrung gar nicht erforderlich.

5. She will make you a better man

I believe empathy is the key to many of our problems, whether they be societal or personal. As much as empathy is innate, I also think it is a skill that needs to be practised on the regular. As we have seen time and time again through history, it is a lot easier to hate and fear what you don’t understand. It is challenging to be empathetic to issues that don’t concern or affect you because they don’t feel real.

Dating a woke woman is a sure-fire way of becoming a better person. They will have you practising empathy regularly and caring for people and situations you had no idea where real. (…)

Man sollte schon nie eine Frau daten, die meint, dass Männer nicht von sich aus zur Empathie in der Lage sind.

Merkwürdig, dass ihr das gar nicht auffällt. Würde eine weiße Frau in „Warum Schwarze mich daten sollten“ anführen, dass sie von ihnen endlich lernen könnte,  „Geld durch Arbeit und nicht mehr durch Straftaten zu erhalten“ dann würde der Rassismus sofort auffallen. Aber klar, wenn man aufgrund seine Idologie denkt, dass Männer zu Empathie nicht in der Lage sind, dann erscheint das als Argument.

46 Gedanken zu “„Der gefährliche Aufstieg von Männern, die sich nicht mit „woken“ Frauen treffen wollen“

  1. Es ist schwierig, eine Beziehung mit jemandem eingehen zu wollen, die oder der fundamental andere politische Ansichten hat. Das wird wahrscheinlich nicht funktionieren.

    Verliebtheit ist eine Sache, eine langfristige und erfolgreiche Beziehung ist etwas anderes. Gleiche Interessen, gleiche Hobbies, Gemeinsamkeiten, ein generelles Wohlwollend der anderen Person gegenüber ist da unumgänglich. Dinge, die einen stören, werden früh genug kommen. Konflikte treten auf, und müssen gelöst werden.

    Fundamental andere politische Ansichten sind da nicht hilfreich. Nur ein zusätzlicher Quell von Konflikten. Zusätzlich zu den Konflikten, die eine Beziehung zwischen zwei unterschiedlichen Menschen sowieso mit sich bringt.

    Insofern ist die Entscheidung, keine Woken Frauen zu Daten, völlig nachvollziehbar.

    Die Autorin ist auch so weit weg von jeglicher Ratio, dass man ihren Argumenten nicht folgen kann.

    Alleine das Argument mit den Prostata Orgasmen ist dermassen skurril, dass mir die Worte fehlen. Ok, sie steht darauf, Männern ihren Dildo in den Arsch zu schieben. Was das mit „woke“ zu tun hat, erschließt sich mir nullkommanull.

    Und der Teil mit den Emotionen ist die größte Lüge, die ich je gehört habe. Kaum eine Frau steht auf Weicheier und Jammerlappen. Woke oder nicht woke. Man denke nur an „Male tears“ Sprüche von eben diesen Feministinnen.

    Und dieses „becoming a better person“…. Das ist doch kein dating Grund! Man will man selbst bleiben, und um seiner selbst geliebt werden. Eine Frau – auch eine woke – findet sich zu Personen hingezogen, die bereits attraktiv sind. Nicht zu einer, die sie erst attraktiv machen wird. „Becoming a better person“ ist auch auf der Liste, die ein Mann erreichen will, meistens eher weit unten. Die meisten von uns finden sich selbst nämlich schon prima.

    • Meine Frau und ich haben grundsätzliche andere politische Ansichten. Sie ist sehr konservativ, ich sehr liberal. In der Außenpolitik steht sie bei Russland, ich bei der NATO. Aber warum sollte das im Alltag und Privatem eine bestimmende Rolle spielen?

      • „Aber warum sollte das im Alltag und Privatem eine bestimmende Rolle spielen?“

        Das kommt halt darauf an, wie sehr einen Politik interessiert. Ich jedenfalls könnte keine Beziehung mit jemandem führen, der fundamental andere politische Ansichten hat als ich. Eben weil aus meinem Interesse für Politik folgt, dass dies ein ständiger Zankapfel wäre.

        • Ich würde das notwendige Interesse für die Ausbildung eines Standpunkts erst einmal als größere Gemeinsamkeit betrachten als die deviante Meinung – Interesse kann man nämlich schwerlich erzeugen, aber Meinungen kann man durch Überzeugung verändern.

      • Obwohl ich zugeben muss, dass das variiert. Woke Partner wären für mich ein Unding. Crumar oder Leszek aber z.B., die würden nach dem, was ich politisch von ihnen weiß, gehen. Das sind zwar selbsternannte Sozialisten, und damit konträr zu mir, aber wir hätten m.E. dennoch genügend Basis um uns diesbezüglich zu vertragen.

    • Nur weil Frauen in einer Umfrage sagen das sie „glauben“ das Frauen Männer bevorzugen die offen mit ihren Emotionen sind, heißt das nicht das sie es deswegen tatsächlich auch sind oder sie darunter das verstehen, was Männer darunter verstehen, wenn sie über ihre psychischen Probleme reden wollen. Mehr Aussagekraft hätte die Frage an Männer, wie viele und welche Frauen, falls sich das differenzieren lässt, haben sie unterstützt und welche haben bei seinen Problemen gesagt ‚man up‘, sein kein Weichei oder dergleichen.

      • ich würde es noch klarer sagen: Frauen wollen Männer, die über ihre tief empfundenen Gefühle für sie selbst sprechen, bitte romantisch und nicht stümperhaft.
        Über andere Gefühle dürfen sie schon sprechen, allerdings sollen sie selbstsicher sein und die Frau soll sich geborgen und sicher fühlen können – daher sollten das bitte keine abtörnenden Selbstzweifel oder so sein.

  2. In ihrer einfältig – hilflosen Vorstellung einer Welt voller Stereotype sind die Artikel ungewollt amüsant. Als ob gekonntes Pegging zum Standardrepertoire einer jeden „woken“ Frau gehören würde (gibt’s da eigene Seminare in den „Women Studies“, oder glaubt sie nur an den Wahrhaltsgehalt von Pornos?). Und als ob jeder „woke“ Mann darauf stehen müsste.
    Auch die übrigen „Argumente“ sind lächerlich banal und offenbaren ein seltsames Weltbild.

    Im Ende sind derartige Autorinnen nur ein weiteres unter vielen bereits hier erwähnten Beispielen für das Problem von Feministinnen und Woken, Kopf und Unterleib in Einklang zu bringen. Insgeheim steht sie auf maskuline Männer, hätte aber gern einen devoten, systemrelevanten und vorzeigbaren Dildo, der sich ihrer jeweiligen Laune flexibel anpasst. Jibt’s aba nüscht.

    Die Darstellung von Peterson als Luzifer und Dealbreaker hat mich zum Lachen gebracht:
    „Stell dir vor – der ONS hat Interesse an einem Abendessen mit Peterson, dem Teufel in Menschengestalt, der unsere Dogmen in Frage stellt!“ „NEIN!“ „DOCH!“ „OH!“

    • https://nypost.com/2021/07/10/why-progressive-women-want-to-date-men-who-act-conservative/

      Ist zwar NYP, aber vergleichbares konnte man auch schon an andere Stelle lesen, ich glaube sogar von Feministinnen selbst, die ihre Unzufriedenheit mit woken Männer Luft machten.

      Tragikomisch. Einerseits verkünden Feministinnen und auch viele andere Frauen immer wieder gerne und stolz das so viele Männer nicht gut genug für sie sind, aber wenn es dann mal anders herum läuft, wird es gleich zu einem „gefährliche Aufstieg“ aufgebauscht, einer Gefahr für die Gesellschaft womöglich.

      • ich glaube sogar von Feministinnen selbst, die ihre Unzufriedenheit mit woken Männer Luft machten.

        Ja, witzig. Die Pudel werden halt vom Unterbewusstsein auch der woken Frauen als „ungeeignet“ aussortiert.

      • @Matze: Ich erinnere mich da an das Gezetere einer deutschen Feministin ob der sexuellen Unzulänglichkeit woker Typen, das auch in diesem Blog belustigt kommentiert wurde.
        Dass die vorhandenen Männern den hohen, an sie gestellten und nicht selten konträren Ansprüchen nicht genügen, ist das eine. Die Selbstüberschätzung der eigenen Attraktivität bzw. „Marktwertes“ seitens Feministinnen wiederum das andere.
        Über dem steht allerdings, wie bereits erwähnt, der innere Konflikt zwischen den nach außen hin kommunizierten, vorgeblichen und den insgeheimen
        wirklichen Begehren, Gelüsten und Wünschen, den sie sich aufgrund ihrer Ideologie, fehlender Ehrlichkeit und Selbstreflexion nicht eingestehen wollen. Dementsprechend landen sie dann entweder bei woken Typen oder bei Chads / Machos und sind mit beiden (und schlussendlich sich selbst) unzufrieden. Was sie dann am Rest der Menschheit auslassen.

  3. Kommt es mir so vor oder führt alles, was Feministinnen, Woken und radikalen Linken nicht in den Kram passt, unweigerlich zu Rechtsradikalismus? „Kritik an Feminismus, CRT etc.? – rechtsradikal!“ „Mag PS-starke Autos, feminine Frauen und isst gern Steak? – rechtsradikal!“ usw. Sozusagen alles haram / sündig…
    Ist der Ruf erst ruiniert…

  4. If finde Shawn Smith stellt es ganz gut dar

    http://www.youtube.com/watch?v=tCD0FVodIT4

    Er sieht in allen feministischen und Genderstudies Äußerungen zwei Grundannahmen:
    – life is a zero-sum competition between men and women
    – men conspire against women

    Männer tun alles, damit es Männern auf Kosten von Frauen besser geht. Und umgekehrt: wenn es einem Mann gut geht, ging das auf Kosten einer Frau.

    Es ist eine theoretische Unmöglichkeit, mit einer Frau, die daran glaubt, eine konstruktive Beziehung zu führen, denn früher oder später w i r d sie den eigenen „Partner“ als Unterdrücker sehen. Das ist nicht vermeidbar.

  5. Was mir besonders auffällt ist das erste Beispiel, das die bringen.
    Also Thema „Männer daten keine woken Frauen“ und dann das Beispiel mit einem Mann der im Datinprofil „no psychos“ schreibt.
    Damit beweist doch die Autorin, dass sie sich selbst bzw. woke Frauen als „psychos“ hält! Immerhin, gute Selbtreflektion! Andererseits ist da noch Luft nach oben der Verdrängung, dass man sich da vielleicht gar nicht angesprochen fühlt…

    • Coltaine hat ein Video zu Female Power Fantasy – leider mit Altersbeschränkung:

      Frauen sollen alt, fett und verrückt sein dürfen und trotzdem sollen alle Männer, auch viel jüngere, heiß auf sie sein.

    • „no psychos“ ist ihr Beispiel für eine frauenfeindliche Einstellung, keine Aussage dazu, wie Wokes sind.

      Mir fallen zwei Interpretationen ein, wie sie das meinen könnte:
      – Es gibt keine Frauen, die psycho sind. Auf den Gedanken kann nur jemand kommen, der routinemäßig Frauen viel schlechter sieht (und behandelt) als sie sind
      – Es gibt zwar weibliche Psychos, aber die Einstellung „Meine Zeit ist mir für weibliche Psychos zu schade“ setzt die Möglichkeit voraus, Mann A könne wertvoller sein als Frau B. JEDE Frau hat die Aufmerksamkeit JEDES Mannes verdient, egal ob psycho oder nicht.

  6. Wieder ein Kracher.
    Aber müsste die Übersetzung von „The Dangerous Rise Of Men Who Won’t Date “Woke” Women“ nicht eher lauten „Die gefährliche Zunahme von Männern, die keine woken Frauen daten wollen“? Denn einen Aufstieg kann man ja daraus nicht ableiten.

    Das Thema betrifft wieder mal das unterschiedliche Maß der Übergriffigkeit und der geforderten Bestimmungshoheit zwischen den Geschlechtern.
    Wie kann man auf die Idee kommen, dass es „gefährlich“ sei, wenn Männer keinen Bock auf eine mentale Stinkritze als Intimpartner haben? Für wen ist denn das gefährlich, wenn Männer eben nicht willenlos auf feministische Anordnung hin in einen brodelnden Vulkan hüpfen, um in ein Zischen verwandelt und ausgespeit zu werden?

    Es ist sehr bemerkenswert, dass einige Frauen ein gesellschaftliches Problem daraus schmieden, wenn Männer Dinge aus Selbstschutz eben nicht tun und sie dann daraus eine übergeordnete Gefahr für die Welt ableiten. Denn das zeigt abermals, wie selbstverständlich das weibliche Verlangen ist, über Leben und Taten von Männern zu verfügen und zu bestimmen. Da verschwimmt die Grenze zwischen Ich und Du in Richtung des großen weiblichen Ichs. Mann könnte den Männern eine weiße Feder anheften, die ein Date mit einer Woken ablehnen, damit alle sehen können: Auch der ist ein Woke-Verächter.

    Natürlich kommt irgendeine angebliche Studie des Weges, die behauptet, weniger unterwürfige und damit auch weniger wokeness-tolerante Männer seien Räächts (gähn!).

    Dass sowas überhaupt diskutiert wird, ist an sich schon ein Skandal. Offenbar ist es in einer woke-feministischen Welt eben nicht mehr akzeptabel und selbstverständlich, dass auch Männer souverän für sich selbst entscheiden, wie viel Müll sie sich aufhalsen wollen. Sie sollen gezwungen werden, auch woke Frolleins zu daten – oder wie könnte die Konsequenz sonst aussehen?
    Das ist doch komplett irre und ein Ausdruck von unbändiger Herrschsucht, die gierig bis ins Intimste fremder Menschen greift.

    Ich bin mal gespannt, was die neue Innenministerin für Sanktionen gegen solche Männer plant, die einfach keinen Bock auf woke Frauen als Intimpartner haben. Denn die Ministerin hat sich ja mit ganzem Herzen dem Kampf gegen Räächts verschrieben. Und „Räächts“ scheint ja inzwischen ziemlich fluide geworden zu sein.
    Dann würde sie auch zur Intimministerin werden.

    • „Sie sollen gezwungen werden, auch woke Frolleins zu daten – oder wie könnte die Konsequenz sonst aussehen?“

      Ist das so überraschend? Laut wokem Weltbild sind Männer dazu verpflichtet, dicke Frauen und „Frauen“ mit Penis attraktiv zu finden. Diesbezüglich halte ich die Forderung, Frauen wegen ihrer ideologisch woken Ausrichtung attraktiv zu finden, für reichlich bescheiden.

      • Ja, das ist bei mir noch so eine männliche Restempörung.
        Vermutlich werden wir künftig unsere woken Sexualpartnerinnen staatlich zugewiesen bekommen. Einspruch abgelehnt. Und wenn sich dann die Badezimmertür öffnet, ist es wie bei einem Adventskalender: Wir werden staunen, mit welchen Geschlechtsteilen unsere woke „Frau“ ausgestattet ist.
        Dann schnell Pfizer oral oder in die Schulter – und los geht‘s.

        • „Vermutlich werden wir künftig unsere woken Sexualpartnerinnen staatlich zugewiesen bekommen. Einspruch abgelehnt. “

          Holla, was wird das für ein Augenkratzen geben, wenn die Intimbereichsbeauftragte der Stadtverwaltung der blöden Else von nebenan einen viel attraktiveren Mann zuweist, nur weil die im selben Tennisclub ist!

          Allein deswegen wär ich dafür. Wo ist das Popcorn?

    • „Das ist doch komplett irre und ein Ausdruck von unbändiger Herrschsucht, die gierig bis ins Intimste fremder Menschen greift.“

      Das sind eben Frauen.

  7. „Mir fällt allerdings auch kein Grund ein ein Woke Frau als Partnerin in Betracht zu ziehen.“

    Wenn die so einen oder ein mehrere Vorstandsposten bei Dax-Konzerne oä hätte und homeoffice auf den Caymans oder Santa Lucia oder sowas, dann wäre das vielleicht schon ganz ok!!!!

    • Na ja, wenn du dann ihre Bürokratie und ihre Behördengänge verrichten und ihr die Hälfte deines Einkommens als Paketbote überweisen musst, weil sie da irgendwas mit Aktien nicht richtig gerafft hatte und in die Privatinsolvenz gerutscht ist…

      Lieber arm und halbwegs glücklich. Und vor allem selbstbestimmt.

      • Sooo hab ich mir das natürlich nicht vorgestellt, eher in der Art mehrerer satter Aufwandsentschädigungen für nix, die natürlich auch nicht zu besteuern wären. Dann schreib ich auch eine monatliche Kolumne für den Guardian, warum toxische Männlichkeit das echte Problem dieser Welt ist und all das …. 😀

  8. Haha, ich glaube viele von uns haben diese Entscheidung getroffen – und um auf Nummer sicher zu gehen gleich eine Frau aus einem nicht-woken mehr-oder-weniger-Nachbarstaat genommen.

    Und ich muss sagen: Ich bin zufrieden. So viel selbstlose Liebe hätte ich bei Frauen von hier nach Jahren der Woke-Prinzessinenschule nie erhalten.

  9. Das ist ja schon sehr schlimm, wenn Männer keine woken Frauen daten wollen. Aber wie schaut es denn andersrum aus? Unter 1,80 Meter Körpergröße und einem gewissen Einkommen schauen dich selbst woke Frauen nicht mal an.
    Und wie soll denn eine Beziehung auf Respekt und Augenhöhe funktionieren, wenn sie dich nur wegen deines Penisses für einen Frauenfeind und Unterdrücker hält.

  10. „She will make you a better man“
    Der alte Wunsch den Mann nach dem eigenen Wunschbild zu formen, verbrämt als Dienst an der Gesellschaft.

  11. Im Übrigen ist es ein super Zeichen, wenn man eine lange Liste an Argumenten braucht warum man attraktiv ist. Wer kennt das nicht von Killer-Produkten die beworben werden mit „Hat eine zwar Scheissfarbe, ist aber billiger“ (saves you money) oder „Horribles HMI, aber Sie werden wohl oder übel lernen es zu bedienen“ (makes you a better man).

    Was mir auch gefällt ist die Vermutung, dass man selbst ideal gefördert wird wenn der Partner dasselbe macht und auch gefördert werden muss. Das kann man als Modell natürlich gerne so machen, aber aber wenn sich zwei darauf konzentrieren, dass der eine besser wird kommt am Ende mehr raus.
    Wenn der Trainer von Jan Ulrich bei der Tour nicht „quäl dich du Sau“ gesagt hätte, sondern sich auf dem HomeTrainer um seine eigene Radfahrer Karriere gekümmert hätte würden den jetzt keiner mehr kennen.

  12. 1. We will get turned on (not off) by your emotions
    Das isz sozial erwünscht, sie findet das sicher nicht er- oder anregend. D.h. Sex holt sie sich dann eher bei den unsensiblen, muslimischen Gangsterboys.
    2. You will have the best orgasms of your life
    Siehe dazu Punkt1 bei der Partnerwahl.
    3. She will push you to success
    Sicher, wie jede Frau will sie hauptsächlich Geld.
    4. You will save money
    Ja genau, falls woke hier heißt, sie ist erfolgreich etc, muss der Mann damit noch mehr Geld haben. Außersem wolleb diese Frauen eher noch mehr Geld, da sie sich ja „als Frau fühlen wollen.“ Das heißt man wird nur noch mehr ausgebeutet. Also wer will eine Frau, die noch mehr ausbeutet, ihr Gesicht komplett zugepierct hat und seltsame Haarfarben hat. Ansprüche an die Frau sind eine Zumutung, der mann muss aber ein 190 cm Adonis sein, der Milliardär ist. Dabei steht man mit einem Bein im Gefängnis und die Polizei ist der ständige Begleiter.

  13. „Ich würde ihr vielleicht zustimmen, dass die Aussage, dass man keine woken Frauen datet im Profil mir auch eher als Red Flag erscheinen würde, wenn mich eine Freundin fragen würde, was ich von dem Profil halte. Einfach weil es eine zu starke Betonung ist für meinen Geschmack.“

    Auf den Begriff „woke“ springen doch eh nur die 3% der involvierten Femiweiber an, der Rest der normalen Frauen müssten den Begriff vermutlich erstmal googeln.

    Ansonsten sollte man(n) ja grundsätzlich keine „(An-)Forderungen“ ins Profil schreiben, negative Dinge schon gar nicht. Also unterm Strich auch immer schön „woke“ bleiben 😉

  14. (generally white) men saying openly sexist and misogynistic thing

    Das ist schon mal eine woke Lüge. Aber es könnte ein Hinweis darauf sein, dass sie Nogger sofort wegswipt.

    According to many men, prostate orgasms are said to be the god-tier of male orgasms

    Ja, Gott hat den Schwulen den geilsten Orgasmus mitgegeben. Genauer gesagt: den Bottoms. Was soll man daraus folgern? Die Erfüllung des Mannes liegt darin, sich f… zu lassen?

    Männer meinen häufig sie müssten so viel ausgeben. Dabei ist das nach meiner Erfahrung gar nicht erforderlich.

    Die Prolls müssen sich durch Geld beweisen. Aber darauf kommt es nicht an. Beweisen muss sich eben der Mann, ob nun durch offensichtliches Prahlen oder auf andere Weise.

    It is challenging to be empathetic to issues that don’t concern or affect you because they don’t feel real.

    Das nennt sich auch Brainfuck.

    • „Die Erfüllung des Mannes liegt darin, sich f… zu lassen?“

      Sexuell kann es zumindest nicht schaden. Ich empfehle hierzu aber einen Mann ☝️

  15. „Dating a woke woman is a sure-fire way of becoming a better person. “

    Annabelle, ach Annabelle
    Du bist so herrlich unkonventionell
    Du bist so wunderbar negativ
    Und so erfrischend destruktiv
    Annabelle, ach Annabelle
    Du bist so herrlich intellektuell
    Ich bitte dich, komm sei so gut
    Mach meine heile Welt kaputt!

  16. Not wanting to date „woke“ women, far from being laughable, is actually one of the more insidious aspects of it.

    Nein heißt nein! Ist das so schwer zu verstehen?

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