Mann mit 2 Ehefrauen, 3 Verlobten und 15 Freundinnen fliegt auf

Eine Meldung bei der man sich fragt, wie und warum er das gemacht hat:

Ein Mann hatte wohl 2 Ehefrauen, 3 weitere Verlobte und 15 Freundinnen, die alle nichts voneinander wußten.

Berichte sind zB hier, hier und hier.

Ausgefallen ist dies wohl als eine Frau herausfand, dass er verheiratet war, er behauptet hat, dass er geschieden sei, ihr einen gefälschten Scheidungbeleg vorgelegt hat und sie das dann überprüft hat. Dann haben sich über das Internet immer mehr Frauen gefunden, mit denen er etwas hatte.

Was muss das für ein Aufwand gewesen sein, die alle voreinander geheim zu halten, gerade weil er wohl auch Kinder mit ihnen hatte!

Ein Bekannter von Bekannten hatte mal angeblich 4 Freundinnen gleichzeitig und alle machten immer Witze darüber wie müde er aussah, wobei er meinte, dass die Kunst ist, dass man es nach unten staffeln muss, also die erste glaubt sie ist die alleinige Freundin, die zweite weiß von der ersten und so weiter. Aber auch das klang schon unglaublich anstrengend.

2 Ehefrauen, 3 Verlobte und 15 Freundinnen, die alle nichts voneinander wissen und denken es ist etwas „romantisches“? Der Verwaltungsaufwand wäre einfach zu enorm als das es so etwas wert wäre.

Aber immerhin eine interessante Umsetzung von „Sperm is cheap, eggs are expensive“ und seiner evolutionären Folgen.

Er scheint sie alle eher mit „konvenitionellen Flirten“ für sich gewonnen zu haben, eben durch das Anbieten von Beziehungen und eine gewisse Treue und nicht etwas „gewagteres Flirten“ bei dem er tatsächlich nur auf Sex aus ist und das auch passend kommuniziert.

Irgendwo in den Artikel war eine Petition erwähnt, dass Netflix das verfilmen sollte. Wäre evtl ein interessantes Serienmaterial, etwas wo er sich immer tiefer in seine eigenen Netze verspinnt und trotzdem noch was neues anfängt. Aber wahrscheinlich eher kein Netflixmaterial, es macht ja eigentlich nur Sinn mit ihm als „Helden“ und damit auch Sympathieträger

24 Gedanken zu “Mann mit 2 Ehefrauen, 3 Verlobten und 15 Freundinnen fliegt auf

  1. Sehe es bei Netflix als Serie mit ihm als Antagonist und eine der Frauen als Heldin, die das alles nach und nach aufdeckt. Das passt grad ganz gut in deren Serienlandschaft (Firefly Lane, etc)

  2. Am einfachsten ist es, wenn man mit offenen Karten spielt und jede von jeder weiß. Allerdings ist das nicht weniger anstrengend.

  3. Im wahrsten Sinne des Wortes: unglaublich.

    Na ja, der Mann war Polizist, ich würde mal vermuten, dass er deshalb relativ einfach, sozusagen dienstlich, so viele Frauen kennenlernen konnte. Schlecht aussehen tut er auch nicht und ein Polizist triggert natürlich die Schutzinstinkte. Außerdem bietet der unstete Job immer eine Ausrede, warum man nicht konnte und erlaubt vermutlich auch mal den Besuch während des Dienstes.

    • Von daher muss man dem Kerl irgendwie dankbar sein, er hat nem Haufen Männer einen Dienst erwiesen indem er dieses Bündel an leichtgläubigen Frauen vom Markt genommen hat. Die hätten ja z.B. für ein Paar Zauberbohnen mal eben den gemeinsamen Besitz weggeben können.

  4. Das ist wie ne Weinprobe mit 20 Flaschen Chateau Penny. Du wirst besoffen, aber es hat nicht wirklich geschmeckt und Kopfweh gibt es oben drauf. Lieber nur ein leckere Riesling aus guter Lage, der bleibt erinnerlich.

  5. Erinnert mich an einen Kumpel meines Onkels. Der war ein völliger Simp und komplett in der Gewalt seiner Frau. Diese hat ihn sogar rasiert und er durfte sich nicht einmal einen Glühwein am Weihnachtsmarkt kaufen. Natürlich wurde er ihr irgendwann zu langweilig, als ich Anfang20 war hatte sie einen neuen Mann und er wollte sich vom Balkon stürzen.

    Dieser Supersimp lernte allerdings jemanden kennen, der sein Kumpel wurde und ihn einige Zeit aufhetzte. Genannt wurde er der Kardinal( Spitzname geändert).
    Der hatte auch 2 Familien. Damit prahlte er auch bei meinem Onkel, der das mega cool fand. Von meiner Tante gab es natürlich immer Terror.

    Naja mein Onkel ist durch die Trennung am Ende, das Haus hat ihm die Schwester abgezockt ( meine Tante wollte kein Geld), Kinder wollen keinen Kontakt mehr und es geht immer weiter bergab. Das alles, weil er der größte Simp ist.

    Der Kardinal hat weiter zwei Familien und verarscht alle.

  6. Zur Verfilmung braucht es keine Sympathie. Empathie reicht aus. Wäre ein klassischer „Verdammungsplot“, a la „Bad Lieutenant“ oder „Breaking Bad“.

    Wonsich jemand vollumfänglich in die Scheisse reitet.

  7. 15 Freundinnen? Wohl eher 15 one night stands und Prostituierte, die sich nach Medialisierung des Falls in Hoffnung auf kleinen Ruhm und schnelles Geld gemeldet haben.
    Wie er das wohl finanziert hat? So viel duerfte auch ein Police Chief nicht verdienen, da wird vielleicht noch was wegen Korruption auf ihn zukommen.

    • Also der Kerl in meinem Fall war auch nicht reich. Das waren mur zwei Frauen, aber zwei Familien mit Kindern. Das ging auch mit wenig Geld.

  8. es macht ja eigentlich nur Sinn mit ihm als „Helden“ und damit auch Sympathieträger

    Nicht unbedingt. Ich stelle mir gerade vor, alle Frauen hätten in der selben Woche ihr PMS. Die letzte Einstellung wäre dann sein Sprung von der Brücke.

  9. „Der Verwaltungsaufwand wäre einfach zu enorm als das es so etwas wert wäre. “

    Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, daß man mehr als 4 Frauen eigentlich nicht schaffen, wenn man noch ein normales eigenes Leben hat. Vermutlich ist die Geschichte ziemlich übertrieben.

    • 4 Frauen, die alle nichts voneinander wissen? Geht mMn nur, wenn man einen plausiblen Grund hat, nicht wenigstens im Prinzip an jedem Tag Zeit zu haben (vielleicht als Pilot und Freundinnen weltweit verteilt?). Auch eigene Erfahrung: es erfordert immensen Verwaltungsaufwand, seine Tage zu koordinieren. Es hilft, wenn wenigstens ein Teil weiss, dass es andere gibt 😉

  10. Eine realistische Doku darüber, wie er das verwaltet hat, würde ich mir sehr gerne anschauen.

    Ich habe nicht ganz verstanden, wie es rauskam. Hat da eine wirklich zufällig ein Facebook-Post gesehen? Schade, da hätte er bessere OpSec machen können. „Ich mag Social-Media nicht“ ist ja eine recht unverfängliche Behauptung.

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