Ostern und die Eiersuche

Ostern ist so ein verrücktes Fest um es Kindern zu erklären:

Jesus, der gleichzeitig Gott ist, ist, musste damit er selbst uns unsere Sünden vergeben kann, sich in der Gestalt eines Menschen von Römern mit Nägeln an ein Kreuz nageln lassen, an dem er unter ganz schrecklichen Qualen langsam an einem Kreislaufversagen starb um dann später wiederaufzuerstehen, aber irgendwie heimlich und abseits der Leute. 

Das war hier alles auch schon Gegenstand von Artikeln:

Das alles wird vermischt mit anderen Elementen, insbesondere mit Fruchtbarkeitssymbolen wie Hasen und Eiern, wahrscheinlich einfach, weil man Frühlingsfeiern und andere „heidnische Feste“ mit dem christlichen Fest in einen Topf geworfen hat. 

Daraus wurde dann wieder der Osterhase, der Kindern etwas bringt. Was ähnlich wie der Weihnachtsmann ja eine interessante Sache ist: Warum wird da jemand zwischen geschaltet, wenn es für die Eltern so gesehen doch einfacher ist, dass die Kinder wissen, dass die Geschenke von den Eltern kommen und sie dort aufpassen müssen? Vermutlich ist es im Eltern-Kind Verhältnis einfach einfacher eine externe Instanz dazwischen zu schalten, vor der sich die Kinder rechtfertigen müssen, weil  man mit der nicht verhandeln kann und sie die Regeln nicht ändern kann. Ihnen kommt insofern eine höhere Autorität zu. Und natürlich kann man sich auch weniger beschweren, wenn derjenige nicht da ist, was vielleicht auch ganz gut sein kann. 

Fräulein Schmidt können Götter, die sich an Kreuze nageln lassen müssen, weil sie sonst trotz ihrer Allmacht keine Sünden vergeben können und die Fortpflanzungsraten von  Hasen aber ganz egal sein. Sie konzentriert sich zurecht auf die wesentlichen Elemente dieses Fests:

Okolade! 

Das Sch klappt noch nicht so gut, aber Okolade ist trotzdem schon heiß begehrt. Sie hat schon einen OkoladenAsen von dem Kindergarten bekommen, den sie gleich genüßlich verschlungen hat und ich hatte auch schon einmal einen kleinen mitgebracht als Schmidt Junior auf die Welt gekommen ist und sie etwas mitfeiern sollte. Wir haben ihr auch angekündigt, dass der Osterhase ihr da vielleicht was mitbringt und Peppa Pig und Co haben sie da auch schon informiert. 

Ich freue mich schon darauf ein paar kleine Eier und einen Hasen im Garten zu verstecken, hoffentlich spielt das Wetter mit. Es macht bestimmt ihr und uns Spaß sie gemeinsam zu suchen. Natürlich wird es nicht zu viel, sie soll ja keinen Zuckerschock bekommen und so ein kleiner Hase ist in ihrem Alter ja auch schon ein ganzer Berg.