Selektionsprozesse und ihre Nachteile für Strategien, die gerade auf schnelle Aufmerksamkeit gerichtet sind.

Frank2 kommentierte dazu, dass bestimmte Selbstdarstellungen, die beim anderen Geschlecht gerade für Kurzzeitstrategien gut ankommen einen Selektionsvorgang der Leute, die sich für einen interessieren bzw die Art wie Leute mit einen Umgehen bewirken können:

Es gibt da so ein Muster: eine attraktive junge Frau wird darüber bekannt, dass sie „tabulos“ über Sex spricht.
Das bringt ihr einen unverhältnismässig hohen Bekanntheitsgrad ein, führt aber auch dazu, dass sie von den „Alphas“ zu denen sie nun aufgrund ihrer Bekanntheit Zugang hat entsprechend eingeordnet wird. Nach ein paar Jahren hat sie dann die Nase voll davon und ein entsprechend negatives Männerbild. Aus ihrer Sicht ist das übrigens verständlich – es stellt sich aber die Frage wie man das selbst verhindern kann ohne die Welt zu verändern? Ich würde sagen: erwarte einfach, dass dein Köder funktioniert.
Analog wird ja auch ein Mann, der seinen Reichtum zur Schau stellt um Frauen anzulocken von Golddiggern umlagert – und nicht von zukünftigen treusorgenden Familienmüttern. Auch er wird sich irgendwann fragen: wollen die alle wirklich nur Geld?

Das ist nichts neues. Aber es wird immer wieder gerne vergessen. Und es ist gefährlich die eigene Selektion außer acht zu lassen und die Schuld auf das andere Geschlecht zu verlagern.
Bestimmte Kombinationen sind da sicherlich besonders gefährlich. Etwa die Selbstdarstellung als sexuell besonders offen und unkompliziert in Verbindung mit einer Vorliebe für „Badboys“ bzw bei Männern die Darstellung von Reichtum und der Bereitschaft diesen für Frauen aufzuwenden und dem Wunsch nach nur Sex.

Das ist alles kein Problem, wenn man mit Kurzzeitstrategien gut zurechtkommt. Wenn man aber eigentlich gesunde Partnerschaften haben will, dann kann das nur schiefgehen.