235 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 314 (07.04.2021)

  1. „Die Spritze mit dem Gen-Code – Interview mit Dr. Carrie Madej“:
    https://www.kla.tv/Coronavirus/18264&autoplay=true
    „Befindet sich die Menschheit tatsächlich durch die mRNA-Impfung des genetischen Codes von Covid-19 in einem Live-Experiment als Versuchskaninchen? Warum sonst fordert Frau Dr. Madej in ihrem zweiten Interview auf Kla.TV ein Moratorium für diese neuartigen Impfstoffe, die das Potenzial haben, das menschliche Genom dauerhaft zu verändern? Die bekannte investigative Ärztin ruft alle Menschen auf, weder freiwillig noch bereitwillig auf Freiheiten und Bürgerrechte zu verzichten, sondern nach dem größeren Plan zu fragen, der hinter allen wissenschaftlich unbegründeten Covid-Zwangsmaßnahmen steht.“

    • „diese neuartigen [mRNA-]Impfstoffe, die das Potenzial haben, das menschliche Genom dauerhaft zu verändern“

      Ich hatte dieses Video schon einmal gepostet, das die Funktionsweise der mRNA-Impfstoffe erklärt::

      Wie sollen diese Impfstoffe das Erbgut dauerhaft verändern, wenn sie ebenso wenig wie Coronaviren in Zellkerne eindringen?

      • Das klingt ja alles ganz toll, wobei man allerdings im Hinterkopf behalten muß, daß das das heutige, alles andere als selbstlos-altruistische RKI hiermit gewissermaßen in eigener Sache „Werbung“ betreibt.

        Wenn ich die verharmlosende „Tages-Reaktion“ auf die Impfung mit allen mir darüber bislang zur Verfügung stehenden Informationen vergleiche, bleiben bei mir Zweifel, ob die Steuerungsmöglichkeit der RNA auf den Zellkern nicht doch „weitreichender“ sein kann, als hier behauptet.
        Man nimmt doch an, daß weniger als o,1% dieser Impf-RNA sich nicht im Körper auflösen. Diese geringe Menge wird sich dann aber im Laufe der Zeit vermehren, wie dies besipeilsweise auch von Herpes-Viren bekannt ist, die jahrzehntelang in den Nervenzellzellen schlummern, bevor sie den Körper in einem geschwächten Zustand in Gefahr bringen können, z.B. in Form einer gefährlichen Gürtelrose.
        Ähnliche unbekannte Gefahren könnten auch diese RNA-Impfungen mittelfristig auslösen.
        Diese Impfungen können gelegentlich auch Todesfälle durch Auto-Immun-Reaktionen auslösen…

        • RNA kann sich nicht einfach so vermehren. Dafür brauch es eine RNA-abhängige RNA Polymerase, auch RdRP genannt. Diese erstellt eine Kopie eines RNA-Strangs. Problem: es gibt zwei komplementäre Stänge, die + und – genannt werden. Der entscheidene Strang ist der +-Strang, mit dem direkt das Protein translatiert wird. Der –Strang dient nur als Gegenkopie, die entweder fehlen kann in ssRNA-Viren oder in dsRNA-Viren doppelsträngig vorliegt. ssRNA Viren können in der + und in der – -Form auftreten. Ich erwähne das alles, weil es schon zeigt, wie komplex die Vewrmehrung dieser Strukturen ist und sein muss.

          Und wenn die RNA gar in die DNA übertragen soll, ist da ein ganz anderes Enzym für nötig, die Reverse Transkriptase, die eine RNA-abhängige DNA-Polymerase ist.

          Beim Vorliegen simpler Impf-RNA ist es so gut wie ausgeschlossen, dass die länger stabil bleibt oder sogar weitergegeben wird. Die Befürchtungen diesbezüglich sind einfach komplett unbegründet. Nie hat man derartiges beobachtet, noch kann man erwarten, dass dies natürlicherweise passieren würde.

        • Die Impfungen haben Nebenwirkungen, keine Frage. Deshalb muss man immer abwägen, ob der Schutz durch die Impfung die Nebenwirkungen aufwiegt.

          An und für sich ist die Rechnung aber recht einfach: Bis jetzt ist jeder 1000. Deutsche an Corona gestorben. Wenn durch Impfschäden nur jeder 1001. Deutsche oder noch weniger sterben, ist die Impfung die bessere Alternative.

          In Wirklichkeit ist die Rechnung natürlich komplizierter, weil noch weitere Menschen an Corona sterben werden und das individuelle Erkrankungsrisiko verschieden ist. Das Prinzip aber ist hoffentlich klar: Wenn weniger Schaden/Risiko durch Impfung als durch Krankheit -> Impfen.

          Was nun den Verbleib der mRNA im Körper betrifft: Prinzipiell passiert doch das Gleiche bei jeder Virusinfektion. Das Virus bringt seine mRNA mit und versucht, sie in eine Zelle zu schleusen. Das passiert jeden Tag zigtausend-, vielleicht millionenfach in uns. Ich wette eine Packung Corona-Bier, dass dabei jeden Tag irgendwo mRNA-Reste in uns zurückbleiben, die nicht oder erst viel später abgebaut werden. Und in aller, aller Regel führt das nicht zu Folgeschäden. Warum sollte das bei der mRNA-Impfung anders laufen?

          Ich will damit nicht sagen, dass ich Gewissheit habe, dass es keine Folgeschäden geben könnte. Aber zum einen ist da die Abwägung zwischen Krankheitsrisiko und Impfrisiko, siehe oben…

          … und zum anderen habe ich noch heute vormittag ein sehr langes Interview mit einem Epidemiologen mit 30 Jahren Berufserfahrung zuende gesehen, in dem besagter Epidemiologe auch über die Notfallzulassungen der Corona-Impfstoffe sprach. Seine Ansicht war, dass die mRNA-Impfstoffe von den Corona-Impfstoffen aufgrund ihrer Funktionsweise die geringste Gefahr von Impfschäden aufweisen.

          🙂

          • Ach, noch ein Nachtrag:

            Das RKI-Logo war noch nicht im Video, als ich es das letzte Mal verlinkt hatte, wenn ich mich recht entsinne, deshalb würde ich darauf nicht allzuviel geben. Anscheinend hat denen das Video nur so gut gefallen, dass sie es quasi mit Ihrem „Gütesiegel“ versehen haben.

          • An und für sich ist die Rechnung aber recht einfach: Bis jetzt ist jeder 1000. Deutsche an Corona gestorben. Wenn durch Impfschäden nur jeder 1001. Deutsche oder noch weniger sterben, ist die Impfung die bessere Alternative.

            Vorausgesetzt, dass nicht auch weiterhin jeder 1000. Deutsche an Corona verstirbt. Denn eine vollständige Immunität bewirkt die Impfung ja nicht.
            Wobei hier außerdem nach wie vor fraglich ist, wie viele der jeweils 1000. Deutschen tatsächlich an Corona verstorben sind. Das kann und/oder will man ja nicht sagen.

          • @Renton
            „Ich wette eine Packung Corona-Bier, dass dabei jeden Tag irgendwo mRNA-Reste in uns zurückbleiben, die nicht oder erst viel später abgebaut werden.“

            Die hast du verloren, da das Zeug so hinfällig ist und sofort abgebaut wird, dass du es praktisch nicht nachweisen würdest. Kann man ja einfach machen: du nimmt definierte RNAs, die mit radioaktiven Isotopen markiert sind, schiesst die in Zellen (zB Elektroschocks, die übliche Methode für das) und verfolgst den zeitlichen Abbau der markierten RNA. Damit kann man ultrafeine Restmengen nachweisen. Sobald die Ausgangs-RNA (an ihrer Grösse/Länge erkennbar) einmal zerlegt ist, verschwindet auch der Rest in Nullkommanix. In den Zellen sind nämlich extrem effektive Zerstörsysteme von RNA, RNAasen, unterwegs. Aus diesem Grund ist es andersherum auch erlaubt, die PCR als Nachweismethode für eine vorhandene Viruspopulation zu nehmen.

          • Na, immerhin haben wir ja an dieser Stelle eine ganz ordentliche Argumentationskette zusammenbekommen, die ich vorher vermisst habe; Danke an alle dazu Beitragenden!

          • @Alex

            Verflixt. Und wenn mRNA zwischen den Zellen liegen bleibt?

            Falls Du die Antwort darauf auch lieferst, kannst Du unter rentonindi(at)web.de eine Lieferadresse für das Bier hinterlassen. Ich stehe zu meinem Wort 😉

            @Sabrina

            Gern geschehen.

          • @Renton

            herzlichen Dank! Aber dass ich hier posten kann, ist mir Lohn genug. Ausserdem komm ich mir so als Betrüger vor, denn wer weiss ob ich nicht doch Unrecht habe…

            „Und wenn mRNA zwischen den Zellen liegen bleibt?“

            Was die Interzellulären Räume angeht, ist das so eine Sache. Diese Moleküle werden ihr Ziel, die Zelle, niemals erreichen können, da für sie kein Weg in die Zelle offen steht. Werden sie dennoch aufgenommen, landen sie per default im „Magen“ der Zelle, zum Abbau. In der interzellulären Matrix halten sich ausserdem tendenziell die praktisch unkaputtbaren RNAasen, die RNA abbauenden Enzyme, auf, die einem in der Laborparxis die Arbeit mit RNA zur Hölle machen können!

            Übrigens gibt es noch die fantastische Theorie, vom Entdecker der Doppelhelixstruktur der DNA, dass die RNA die ursprüngliche Basis des Lebens gewesen ist. Sozusagen der „Jurassic Park“ oder das Atlantis der Molekularbiologen 😉

          • Nebenwirkungen wären viel leichter zu ertragen, wenn sie nur Feminist*:X_Innen kriegen würden 😦

        • Das ist einfach unter aller Kanone und völliges Geschwurbel. Der Einwand zB von Renton über meinem sagt eigentlich schon alles. Es gibt absolut keinen Grund anzunehmen, dass hier Gene verändert würden, das ist der hochgradig auf die Nerven gehende Blödsinn, den man zB von den Grünen zum Erbrechen kennt. Bitte glaub diesen Schrott nicht und allen, die sowas sagen, auch sonst nichts!

          • Es gibt absolut keinen Grund anzunehmen, dass hier Gene verändert würden, das ist der hochgradig auf die Nerven gehende Blödsinn, den man zB von den Grünen zum Erbrechen kennt.

            Afaik stammt das nicht von den Grünen, sondern von den bösen, Nazis, Rechten und Querdenkenden.

          • Kann sein, dass die Rechten darauf gesprungen sind, gegen Genetik usw, weil das so angesagt ist. Ausserdem waren die Rechten immer schon sehr empfänglich für Esoterik. Man kann sogar sagen, Esoterik ist überhaupt rechts und es ist eine Neuerfindung für Linke gewesen, die sich „Alternative“ oder dann grün-alternativ nannten.
            Und klar; der grösste Teil all dieser „Querdenker“, das ist die grüne Basis. die jetzt einfach verleugnet wird. Leider sind die völlig unbelehrbar. Morgen glauben die wieder etwas anderes, das geht auch nach der Mode …. ein Stuss nach dem anderen.

          • „Afaik stammt das nicht von den Grünen, sondern von den bösen, Nazis, Rechten und Querdenkenden.“
            Nur, weil es von denen stammt, muss es nicht stimmen, und das, was von ihren Gegnern stammt, muss nicht falsch sein. So eine Denke haben schon die Linken/Grünen zur genüge (eigentlich besteht ihr Denken nur noch daraus).
            Im übrigen existierte das Wissen, das Alex weiter oben genauer ausgeführt hat, schon vor Corona, ohne irgendjemandem zur Rechtfertigung irgendeiner Ideologie oder ihrer Ablehnung zu dienen, kann also nicht zur Rechtfertigung von Corona-Impfungen und dergleichen oder aus irgendwelchen anderen ideologischen Gründen erfunden worden sein.

      • @pingpong:
        Meine „Verbreitung“ bestand in einem Quellenzitat auf ein yt-Video, das die einschlägigen Positionen einer Ärztin für innere Medizin widergibt, die ich nicht weiter kommentiert habe.
        Ich habe damit nichts anderes gemacht, als Christian seinerzeit kurz vor der Europawahl, als er uns die medial „cool“ inszenierte Sprechpuppe mit blauen Haare als Dauerwerbesendug für die Grün*_Innen präsentiert hat, ohne daß jemand auf die Idee gekommen wäre, ihn dafür zu „zerreißen“. Auch gestern durfte die grüne Dauerwerbesendung wieder als Beitrag erscheinen.

        @Alex:
        Was ist eigentlich die Qualifikation dieses blauhaargeschmückten „Jünglings“, das ihn z.B. gegenüber der von mir zitierten Ärztin so weitaus „besser“ qualifiziert; außer der von Dir behaupteten Hierarchie, fehlt mir dafür die Sustanz!

        • Ich denke, Du hast in einem Punkt recht: Die Kritik von Alex und von pingpong ist unsachlich und völlig überzogen.

          Was die Impfstoffe gegen Corona angelangt – schau vielleicht mal unter

          https://www.epochtimes.de/meinung/analyse/erschreckende-statistik-impfnebenwirkungen-jetzt-amtlich-a3483981.html

          Dort ist von einer Europa-weiten Datenbank die Rede, in der die Nebenwirkungen von Impfstoffen erfasst werden. Ist leider nicht vollständig – aber immerhin. Man kann dort also nachschauen, welche Impfstoffe mehr und welche weniger Nebenwirkungen haben – bis jetzt.

          • Bitte lies hier und in den Folgekommentaren nach, wo alex erklärt warum die Befürchtung, der mRNA Impfstoff könnte das Genom verändern, Unsinn ist. Das alles ist weithin bekannt, und man könnte es wissen wenn man ein bisschen in der relevanten Forschungsliteratur liest, oder, wenn man diese mangels Expertise nicht versteht (so wie ich), mit Leuten redet die sich auskennen.

            Was nicht hilft: Den eigenen Bullshit-Filter auf standby stellen und jeden Schwachsinn im Internet für bare Münze nehmen. Auch dann nicht, wenn er als toll produziertes Video mit einer Frau Dr. Prof. daherkommt.

            Zu den Nebenwirkungen: Ja, die gibt es bei der Impfung. Ich bin nach AstraZeneca auch ein, zwei Tage gelegen und war dann noch ein halbe Woche ziemlich groggy unterwegs. Die Einstichstelle konnte man zwar sehr schnell nicht mehr sehen, aber dafür umso deutlicher spüren. Will sagen, es tat ziemlich weh. Keine Kinderlimonade, dieser Impfstoff.

            Zu der Grafik in dem verlinkten Artikel: Es fehlt die Anzahl der insgesamt durchgeführten Impfungen um die Nebenwirkungen in Relation zu setzen, sowie die Aufschlüsselung der Nebenwirkungen in zumindest kritische und unkritische. So ist es einfach eine Statistik mit der Stimmung gemacht werden soll. Und im Sinne dieser Stimmungsmache: Es ist alles noch viel schlimmer als du glaubst, denn ich habe meine Nebenwirkungen nicht einmal gemeldet! Die Statistik ist also zu niedrig!!!1einself!!

            Die EMA Datenbank ist super, danke für den Link!

    • Also seit YouTube massenweise andere Ansichten löscht und unsere Massenmedien sie auch nicht mehr zulassen, bin ich grundsätzlich aufgeschlossener gegenüber allem geworden, was von der anderen Seite durchdringt. Ich habe zwar faktisch keine Ahnung, die aber entschlossen.
      Bei Reitschuster habe ich letztens ein Interview mit Wodarg gesehen, der die Impfungen auch kritisch beleuchtet hat. Es ist wichtig, dass wir uns in solchen Gesundheitsfragen frei unsere Meinung bilden können.
      Ich muss auch oft an die Schweinegrippe-Impfungen seinerzeit denken, die für manche wenige wirklich erhebliche Langzeitschäden gebracht hatten. Und die These, dass wirklich wirksame Mittel oft entsprechende Nebenwirkungen mit sich bringen, finde ich schlüssig.
      Unheimlich ist mir übrigens, dass jetzt Astra und die anderen kreuz und quer beliebig beim selben Menschen geimpft werden sollen. Das riecht nicht sonderlich evidenzbasiert. Das riecht nach Abverkauf.

      Wenn Sputnik landet, lasse ich mir natürlich auch die Suppe in die Schulter und den amtlichen Stempel in meinen inzwischen dritten Impfpass drücken. Ich will ja auch irgendwie künftig wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

        • Weil klinische Studien an Kindern hohe Hürden haben.
          Da Kinder kaum schwer erkranken wirst du extreme Probleme haben die Ethikkomission zu überzeugen einen Impfstoff im Eilverfahren an Kindern zu erproben, wenn diese nicht profitieren können.

          • an Kindern zu erproben, wenn diese nicht profitieren können.

            Ist schon komisch: Wir fahren eine ganze Welt runter, um Alte und Schwerkranke zu schützen – und dann machen wir an dieser Stelle halt? Kinder und Jungendliche sind inzwischen, sogar durch Mainstream anerkannt, die Hauptverlierer der Pandemie-Politik. Das ist doch komplett irrational.

      • Wenn Sputnik landet, lasse ich mir natürlich auch die Suppe in die Schulter und den amtlichen Stempel in meinen inzwischen dritten Impfpass drücken. Ich will ja auch irgendwie künftig wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

        Nach gegenwärtigem Stand wirst du das aber nicht können, weil eine Infektionsgefahr und Erkrankungsgefahr und eine Infektiösität auch mit Impfung nicht ausgeschlossen ist.

        Deine „neuen Freiheiten“ basieren ja nicht nur darauf, dass du selbst nicht erkrankst, sondern auch, eigentlich sogar verstärkt, darauf, dass du andere nicht anstecken kannst.
        Die ganze 25 Mill. Euro teure Impfungs-Werbe-Kampagne-Geldverschwendung, u.a. mit einer Uschi Glas ist also Quatsch, denn sie wird wegen der nicht garantierten Schutzwirkung der Impfstoffe auch weiterhin auf die körperliche Nähe mit ihrem Enkel verzichten müssen.
        Man könnte auch sagen, die Kampagne ist verlogener Beschiss.

        Ich bin auch gegen eine Impfpflicht, auch gegen eine implizite wie sie hier gerade angestrebt wird, so lange die Wirkung und die Sicherheit der Impfstoffe noch nicht hinreichend geprüft wurde. Dabei bin ich nicht grundsätzlich gegen eine Impfpflicht – dann aber nur nach ausgiebiger Prüfung und mit einem ausgewogenen Nutzen-Risiko-Verhältnis.
        Für die breite Masse halte ich Corona für zu harmlos, als dass eine Impfpflicht rechtfertigbar wäre.
        Wer sich impfen lassen will, weil er sich, bspw wie ich, zu den Risikogruppen zählen darf, kann das gerne tun. Dann aber ohne Sonderrechte. Die könnten, wenn überhaupt, ohnehin erst vergeben werden, wenn wirklich allen Menschen ein Impfangebot gemacht worden wäre. Davon sind wir aber meilenweit entfernt.

        • Ja. In welche Richtung das (argumentativ) gehen wird sieht man ja hier gut:

          https://www.focus.de/politik/deutschland/keine-lockerungen-trotz-impfung-immun-aber-isoliert-in-seniorenheimen-offenbart-sich-blinder-fleck-der-impfstrategie_id_13141443.html

          „Ein Streit in einem Seniorenzentrum nahe Freiburg wird zum Präzedenzfall. Obwohl alle Bewohner geimpft sind, dürfen sie nicht zusammen Mittag essen. Inzwischen liegt der Disput beim Bundesverfassungsgericht. Die Frage nach Lockerungen für Geimpfte ist auch in anderen Heimen ein heikles Thema.“

          „Genauer gesagt: Das Gesundheitsamt Lörrach, das Verwaltungsgericht Freiburg und das Verwaltungsgericht Mannheim. Alle drei Einrichtungen erteilten dem gemeinsamen Mittagessen der Hochbetagten ein Veto. Es sei nicht hinreichend geklärt, welche Ansteckungsgefahr von Geimpften ausgehe, begründeten die Gerichte ihre Entscheidung.“

        • „Deine „neuen Freiheiten“ basieren ja nicht nur darauf, dass du selbst nicht erkrankst, sondern auch, eigentlich sogar verstärkt, darauf, dass du andere nicht anstecken kannst.“
          Eine Impfung liefert dem Immunsystem nur einen Steckbrief für die Erreger „Wanted! Dead or Deader!“. Bei der großen Mehrheit der Menschen ist das Immunsystem aber auch schon so in der Lage, die Erreger als gefährlich zu erkennen und zu vernichten. Da ist kein Unterschied.
          Für beide Gruppen kann es eine Initialphase geben in der das Immunsystem nach Kontakt mit den Erregern noch nicht auf 100% läuft und daher gibt es eine Chance, dass diese Personen andere infizieren könn(t)en.
          Nur Personen mit einem Immunsystem dass Covid nicht ausreichend schnell erkennen und bekämpfen kann profitieren von so einem Steckbrief weil sie nach einer Impfung schon geeignete Antikörper im Holster haben und die Peacemaker-Proteine schneller ziehen können, um im Bild zu bleiben.
          Dafür dem Kanzleramt so weitgehende Exekutivrechte zu geben ist falsch.

        • Dann aber ohne Sonderrechte. Die könnten, wenn überhaupt, ohnehin erst vergeben werden, wenn wirklich allen Menschen ein Impfangebot gemacht worden wäre.

          Vielleicht staatlicherseits. Aber wenn ein Reiseanbieter oder ein Konzertveranstalter oder ein Restaurant nur Menschen mit Impfnachweis reinlässt, dann ist das die Impfpflicht durch die kalte Küche. Und genau das läuft doch gerade. Ich fürchte, dass sich das durchsetzen wird. Da arbeitet die EU doch schon länger nach israelischen Vorbild dran.

          Klar ist Covid für junge und nicht schwerkranke Menschen kein Problem. Das heißt aber noch lange nicht, dass rational gehandelt wird. Die Regierungen kommen nur mit einer Durchimpfung der Bevölkerung aus der schwierigen Lage, dass sie nicht erklären können, warum keine Maßnahme im Kampf gegen solche Viren wirkt. Die werden nie eingestehen, dass sie sich geirrt haben und die ganzen Repressalien und Kollateralschäden für den Arsch waren.

          Dann hilft nur eine Durchimpfung – egal mit was. Ja, ich hätte auch am liebsten eine ehrliche Kochsalz-Lösung – aber ich brauche den amtlichen Nachweis als Zugang zum Leben, Freizügigkeit und meinen Menschenrechten.

          • Die Regierungen kommen nur mit einer Durchimpfung der Bevölkerung aus der schwierigen Lage, dass sie nicht erklären können, warum keine Maßnahme im Kampf gegen solche Viren wirkt. Die werden nie eingestehen, dass sie sich geirrt haben und die ganzen Repressalien und Kollateralschäden für den Arsch waren.

            Komisch, wenn man es richtig macht funktioniert es überall.

            Was nicht funktioniert: halbe Sachen. Das sollte nach 13 Monaten Herumgewurschtel eigentlich offensichtlich sein.

            Gerade heute in der Zeitung gelesen:

            Vom Hotspot zu einem Vorbild für ganz Europa – Im Jänner war Portugal weltweit das Land mit der höchsten Infektionsrate. Heute glänzen die Portugiesen – nach einem harten Kurs. […] Im Jänner hatte Portugal mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von annähernd 900 Fällen pro 100.000 Einwohner die höchste Ansteckungsrate der Welt. [..] Drei Monate später hat sich die Lage erstaunlich entspannt. Die wöchentliche Fallhäufigkeit pro 100.000 Menschen fiel auf annähernd 30. Das ist nach Island die niedrigste Inzidenz in ganz Europa. Wie hat Portugal es geschafft, die Ansteckungskurve auf dieses bewundernswert niedrige Niveau zu drücken? Die Antwort ist einfach: Mit einem sehr konsequenten, aber schmerzvollen Lockdown des öffentlichen Lebens, der ab Mitte Jänner galt.

            Das einzige erstaunliche daran: Dass manche Menschen es „erstaunlich“ finden wenn Maßnahmen, die hundertfach erwiesen wirksam sind, tatsächlich wirken.

          • Ich weiß nicht, was du mit dem Beispiel Texas sagen möchtest. Die Kausalität ist völlig eindeutig: Wenn du ordentliche Maßnahmen machst, dann sinken die Infektionszahlen. Diese Kausalität sagt aber überhaupt nichts darüber aus, was passiert wenn du so wie Texas KEINE Maßnahmen machst.

            Warum es in Texas so aussieht wie es aussieht? Such dir was aus: Das Wetter, Glück, die guten Steaks dort, Zufall…

          • @pingpong

            Das in Portugal momentan die Tagestemperaturen über 20 °C sind, spielt für Dich gar keine Rolle? Ich gehe jedenfalls stark davon aus, wenn wir hier in Deutschland ähnliche Temperaturen haben, dass die „Infektionsraten“ noch niedriger sein werden, als im Moment in Portugal. Davon abgesehen würde mich interessieren, was Portugal z.B. im Vergleich zu Schweden so falsch gemacht hat, dass es laut deinem Zitat aus der Zeitung „die höchste Ansteckungsrate der Welt“ hatte?

    • Also ich bitte Dich: Kla.tv vom rechtradikal-christlich-fanatischen Kinderquäler und Sektenguru Ivo Sasek? Irgendwann muss die Schmerzgrenze doch wohl erreicht sein, selbst wenn man noch so verzweifelt nach Bestätigung für das eigene Unwohlsein mit der Situation sucht.

      Damit tust Du weder Deinem Ansehen noch Deiner Sache einen Gefallen. Es gibt Personen, die bei aller Liebe zur Diskussion schlicht nicht satisfaktionsfähig sind.

      • „Kla.tv vom rechtradikal-christlich-fanatischen Kinderquäler und Sektenguru Ivo Sasek?“

        Gut, daß wir heutzutage für die „UNERWÜNSCHTEN Menschen“ (!?) so überzeugende Schubladen haben, die selbstverständlich selbst-ERKLÄREND sind; dann brauchen wir uns wenigstens nicht mit den lästigen Inhalten auseinandersetzen, wenn „diese Menschen“ schon mal erst abgestempelt sind…

        • Es bleibt Dir völlig unbenommen Inhalte von Gruppierungen zu teilen, die Dich selber, wenn sie etwas zu sagen hätte, bestenfalls wegsperren, vermutlich aber als Abnormität von ihren irdischen Qualen erlösen und in die Hölle geleiten würden.

          Du solltest Dich dann allerdings konsequenterweise in Zukunft mit Urteilen zurückhalten, wenn mal wieder ein Honk von der Fraktion „Trans- und Homosexuelle muss man nur lang genug ins Lager stecken und zwangsbehandeln, dann haben sie noch eine Chance“ auftaucht, und das bitte als sachlichen Diskussionsbeitrag nehmen, der bitte nicht vorzuverurteilen ist. Ich werde Dich dann dran erinnern 😉

          • „Es bleibt Dir völlig unbenommen Inhalte von Gruppierungen zu teilen, die Dich selber, wenn sie etwas zu sagen hätte, bestenfalls wegsperren, vermutlich aber als Abnormität von ihren irdischen Qualen erlösen und in die Hölle geleiten würden…“

            Ich kann jetzt nicht beurteilen, ob das so deren einschlägige Postition ist. Aber selbst wenn dem so wäre, dann heißt das für mich doch nicht, daß diese Menschen in allen ihren Sichtweisen Unrecht haben, und als ganzheitlich und dauerhaft unveränderbare „Kriminelle“ stigmatisiert werden müssen…

          • Natürlich sagt das nicht alles über die aus.
            Für mich ist es aus reiner Lebenserfahrung allerdings höchst unwahrscheinlich, dass Gruppierungen die sich „wissenschaftlich“ neben o.g. Thema u.a. auf den Feldern Kreationismus, flache Erde, HIV/AIDS- bzw. generelle Virenleugnung, germanische neue Medizin etc. betätigen, nebenbei den Holocaust leugnen und auch ansonsten viele (vermutlich auch Deiner Ansicht nach) gruselige Ansichten vertreten ausgerechnet im Bereich „Covid-19“ ernst zunehmen sind. Wahrscheinlicher ist, dass morgen die Sonne nicht aufgeht.

            Man muss keinesfalls alles was irgendwelche (in diesem Fall tatsächlich gefährlichen) Geistesgestörten in einen Youtube-Kanal stammeln oder auf irgendeine Webseite packen als potentiell seriöse Quelle behandeln, auch nicht wenn sie dabei fachfremde akademische Titel (oder gleich solche aus einer der „gängigen Titelmühlen“) angeben. Schon gar nicht wenn man Erfahrung mit der Schwurbel-Szene hat – und die habe ich reichlich, seitdem ein Freund aus 25 Jahre zurückliegenden Abi-Zeiten sich in kürzester Zeit von einem normalen, glücklichen Menschen in ein paranoides, behandlungsbedürftiges Wrack verwandelt hat, nachdem er solchen Leute lediglich online „in die Fänge gegangen“ ist.

          • @Seb: genau das ist das Problem, was solche Inhalte darstellen. Zur Aufklärung muss man diese Missstände ausleuchten.

        • @Sabrina

          Ganz oben als Antwort an Dich von mir steht eine rein inhaltliche Frage. Geh doch mit gutem Beispiel voran und auf die Frage ein 🙂

    • Ich hab mal auf YT ein Video gesehen von einem, dem war an dem Tag langweilig, und als zwei Zeugen auf der Matte standen, dachte er sich „ach, was solls“ und hat die beiden auf nen Tee hereingebeten. Und sie dann argumentativ kaputt gespielt (logisch). Das ging so ein paar mal, und dann tauchten sie mit Verstärkung auf, so einer Art Senior Zeuge .. und als er die auch auseinandergenommen hat, kam er auf die schwarze Liste. Jetzt besucht ihn keiner mehr 😁

  2. Oh, das hätte ich zeitlich später verortet …. freut zu wissen!

  3. Zwei Links zum katastrophalen Zustand der momentan als Heilsbringer durch die Medien gepeitschten Luca-App.

    Es ist wirklich unfassbar: Die Hälfte ist illegal zusammengeklauter und falsch deklarierter Code aus FOSS-Projekten, der eigene Code (zumindest die zögerlich veröffentlichten Teile) würde ich Azubis um die Ohren hauen, damit sie sich schämen.
    Das Sicherheitskonzept ist keins – das ganze Ding kann nur funktionieren, wenn alle mitmachen und sich an die Regelen halten (klappt in D ja in anderen Corona-Dingen ganz hervorragend!), es gibt keine Prävention gegen absichtliche Falschmeldungen geschweige denn vorenthaltene „Echtmeldungen“ usw. usf..
    Das ganze dient nur dazu, dass u.A. „Smudo“ und andere Gestlaten sich daran bereichern können.

    Als Programmierer der sowas (und die darauf bauenden Erwartungen Uwissender) sieht möchte man nur abwechselnd schreien und weinen.

    Und trotz aller Mängel bin ich davon überzeugt, dass das Ding über kurz oder lang mehr oder weniger verpflichtend werden wird, wenn man irgendwie am öffentlichen Leben teilnehmen möchte *kotz*

    https://www.heise.de/tp/features/Die-Luca-App-Dilettantisch-und-sinnlos-6007111.html

    https://www.golem.de/news/coronapandemie-luca-app-ermoeglicht-check-ins-von-beliebigen-orten-aus-2104-155530.html

    • Und trotz aller Mängel bin ich davon überzeugt, dass das Ding über kurz oder lang mehr oder weniger verpflichtend werden wird, wenn man irgendwie am öffentlichen Leben teilnehmen möchte *kotz*

      Würdest du dich denn dann an die Corona-Regel halten, und die App immer benutzen?

      • Auf gar keinen Fall würde ich das benutzen, selbst wenn es auf meinen aus Datenschutzgründen völlig zugenagelten Telefon überhaupt ginge. Ich installiere mir keine unsichere Software mit offensichtlich fehlerhaften und/oder nicht offengelegtem Code, die mich überwachen will bzw. sogar soll.

        Ich hatte übrigens recht, in Berlin machen sie das Teil gerade verpflichtend zur Anwesenheitsdokumentation etc., obwohl es selber keinerlei Schnittstelle zu Gesundheitsämtern hat usw.

  4. und …..

    • @Alex

      Ok und jetzt reicht es mir auch.
      Der „Grand Mufti of Jerusalem“ wird immer wieder als „Palestinian Leader“ aus dem Grab gebuddelt und man braucht nur seinen Wikipedia Artikel anzuschauen, um sich von der Schwachsinnigkeit dieser Behauptung zu überzeugen:

      „In 1937, evading an arrest warrant, he fled Palestine and took refuge successively in the French Mandate of Lebanon and the Kingdom of Iraq, until he established himself in Fascist Italy and Nazi Germany. During World War II he collaborated with both Italy and Germany by making propagandistic radio broadcasts and by helping the Nazis recruit Bosnian Muslims for the Waffen-SS (on the ground that they shared four principles: family, order, the leader and faith).“

      Er war also bereits 1937 aus Palästina geflohen und nie wieder zurückgekehrt.
      Die Briten haben ihn in Abwesenheit zu 10 Jahren Haft verurteilt, in Jugoslawien drohte ihm m.W. die Todesstrafe und seine Horden begingen die Verbrechen in erster Linie an Serben, nicht an Juden.

      Die PLO hingegen wurde erst im Jahr 1964 gegründet.
      Er kann schon aus diesem Grund keinerlei Verbindung zu dieser Organisation gegeben haben.
      Was keinen rechten, „pro-israelischen“ Überzeugungstäter daran hindert, diese Organisation anzuschmieren, indem man aus dem Grand Mufti einen „Palestinian Leader“ macht.
      Damit suggeriert man eine historische Kontinuität zwischen Amin al-Husseini und Arafat, die es nie geben hat.

      Wenn man eine Parallele ziehen will, wie feministische Propaganda und Geschichtsfälschung funktioniert, sollte man einen harten und tiefen Blick auf die rechte pro-israelische Propaganda werfen, denn dort sitzen die Meister des spin, der Schmierenkampagnen und der „guilt by association“.

      • „nie wieder zurückgekehrt“

        Doch, der Mufti kehrte zurück in die arabische Welt und zwar wenn ich mich richtig entsinne nach Ägypten. Wo er seinen gelehrigsten Schüler fand, der Jessir Arafat hiess, den künftigen Führer der PLO. Das hat Arafat alles freimütig eingeräumt und den Mufti als seinen spirituellen Lehrer bezeichnet.

        Übrigens ist nicht nur die PLO, sondern der ganze panarabische Baathismus naziinspiriert und die Briten und später auch die USA haben darüber „grosszügig“ hinweggesehen. Genauso „grosszügig“ waren dann die Sowjets, die dieses Erbe dann Ende der 1960er angetreten haben.

    • “ … teachers who praise Hitler, incite antisemitism & glorify terror?“

      Das Erbe Arafats.

      Präsident Biden sollte unbedingt des Amtes erhoben werden, für die Verletzung des Taylor Force Acts.

    • „Das Motiv? Unklar. Es ist der siebente Femizid ….“

      Das ist eine Beleidigung der Intelligenz jedes Lesers, wie der gesamte Artikel.

      Aber ach, ich hatte ja vergessen: die identitären Spinner sind absolut davon überzeugt, dass es nur auf das Kollektiv ankommt, den eine Person angehört und danach wird die Sachlage automatisch bestimmt.

      Wann also schreibt der „standard“ wenn ein Mann getötet wird, irgendwas von: das war ein Akt ausgleichender Gerechtigkeit, da es ja ein Angehöriger der Unteridentität ist?!

    • Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen.
      Kannst Du nicht einfach das machen, was Du in den ersten Monaten des Jahres gemacht hast? Es war bestimmt genau so dumm, aber es fand wenigstens woanders statt.

    • Gibt es inzwischen einen offiziellen Konsens unter Feministenden, ob sie weiterhin „Feminizid“ im Sinne von „getötet OBWOHL sie eine Frau ist“ verwenden wollen, oder ob sie doch in der Hoffnung auf den Anschein einer Minimalsprachkompetenz künftig nur noch dann das Wort „Femizid“ verwenden werden, wenn „weiblich“ wirklich der wesentliche Grund für die Tötung war, also „Eifersucht“, „Ehrverletzung“, „Raubmord“, „Erweiterter Selbstmord“ etc erwiesenermaßen keine Rolle gespielt haben?

      Ach, was rede ich hier.

      Die durchschnittliche Feministende versteht ja nicht mal die Frage.

    • Das Motiv ist unklar, aber es ist ein Femizid, weil eine Frau das Opfer ist. Na gut.
      In Österreich werden mehr Frauen als Männer getötet, weshalb ein strukturelles Problem vorliegt. Okay, ich folge Dir/ dem Standard.

      Wenn Du jetzt noch die sechsundzwanzig „Der Standard“- bzw. „Der Standard“-entsprechenden Artikel aus den anderen EU-Ländern verlinkst, in denen angesichts des Männerüberschusses bei den Tötungsopfern dort von „Andriziden“ gesprochen und ebenfalls ein strukturelles Problem konstatiert wird, glaube ich Dir, dass es Dir um die Opfer und nicht um Männerverachtung geht.

    • Irgendwie habe ich ein Problem mit der Definition des Wortes. „Femizid“ heißt doch auslöschen aller Frauen. Reicht doch ein mal, warum muss man das 7 mal machen. So stümperhaft sind die Österreicher nicht, dass man da 7 mal nachbessern muss.

      • Nein, die Endung zid bezeichnet nur eine Tötung, das Wort davor konkretisiert, wer getötet wurde. Lediglich bei Genozid ist die Auslöschung einer ganzen Gruppe gemeint.

        Theoretisch ist tatsächlich jede Tötung einer Frau ein Femizid, wie auch jede Tötung eines Kindes ein Infantizid ist. Falsch und propagandistisch ist halt der Versuch der Femis, das Wort Femizid erst mit der vermeintlichen Bedeutung aufzufüllen, es würde eine Tötung einer Frau bedeuten, bei der das Geschlecht wesentlicher Grund und Motivator für die Tat gewesen ist, nun aber erkennbar das Wort wiederum IMMER verwendet wird, wenn eine Frau getötet wird, selbst wenn sie eines unter zahlreichen männlichen Opfern eines Amokläufers wurde.

        Die objektiv korrekte Verwendung des Wortes Femizid wird durch die vorab erfolgte Aufladung und der damit beabsichtigten Suggestion, Frauen würden ständig und überall nur deshalb umgebracht, weil si Frauen sind, falsch.

        • @Billy
          „Nein, die Endung zid bezeichnet nur eine Tötung“

          Genauer gesagt bezeichnet es *auch* den *Vorgang* der Tötung!

          Und genau diese Bedeutungsebene will „Femizid“ vermitteln: dass es einen irgendwie absichtlichen und laufenden Vorgang der Tötung von Frauen gäbe.

          Das ist die übliche feministische Theorie: die Männer sind angeblich so bösartig, dass sie die Frauen vernichten wollen. Einfach so. Steht zB im feministischen Bibel, dem Scum Manifest. Haben auch alle Feministinnen so in irgendeiner Form geäussert!

          Es ist ein Dogma des Feminismus und allerübelste Propaganda, die die Frauen gegen die Männer hetzten soll: „die Männer bringen uns alle um! — Wehrt Euch!“

          Es ist eine Kopie der notorischen blood libel-Verleumdungen des Antisemitismus.

        • Interessant, dankeschön für die Aufklärung. Irgendwie habe ich mit „zid“ immer die Auslöschung vor Augen gehabt. Und im Lichte dessen war der Titel (nicht die Tat) doch eher Lustig.
          Ja bei so was habe ich immer Probleme mit der Sprache…

    • In mehr als 150 Massakern, die im Rahmen des Tigray-Konflikts in Ostafrika begangen wurden, sind fast 2000 Menschen umgebracht worden. Wie der britische Guardian berichtet, sind die Opfer zu über 90 Prozent männlich. In einem weiteren Artikel über die Greuel berichtet ein Augenzeuge, dass alle Jungen ab dem Alter von vier Jahren umgebracht werden sollten.

      https://genderama.blogspot.com/2021/04/erste-frau-spitze-von-dax-konzern-ist.html

      Und ist das auch ein strukturelles Problem oder haben die das falsche Geschlecht?

      Ansonsten kann ich mich nur Renton anschließen. Das Motiv ist nicht klar und daraus wird dann gemacht das diese Frauen umgebracht wurden, weil sie Frauen sind. Für Feministen nicht ungewöhnlich. Wenn beim Gender Pay Gap ein Großteil nicht untersucht (wurde) und damit noch nicht erklärt werden kann, wird auch sofort behauptet der entsteht durch Frauendiskriminierung. Ihr seid immer fleißig dabei Frauen zu erklären das die Welt sie hasst. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall.

      Also… Österreich ist die Ausnahme mit mehr getöteten Frauen. Da behauptest du das ist ein strukturelles Problem. In allen anderen EU-Länder werden mehr Männer umgebracht. Mit den Bedingungen die du für die Einstufung als strukturelles Problem hernimmst, sind dann dort überall Männer die Opfer eines strukturellen Problems.

      • In der Familie findet Gewalt gegen Kinder hinter verschlossenen Türen statt. Immer noch werden Kinder in Deutschland von ihren Eltern verprügelt. Vor allem Jungs.

        Was macht das mit ihnen? Und wo können Männer, die unter der Gewalt in ihrer Kindheit leiden, Hilfe bekommen?

        https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/hinter-der-wohnungstuer-maenner-die-als-kind-gewalt-erfahren-haben-swr2-leben-2021-04-12-100.html

        Und Lightyear, ist DAS auch ein strukturelles Problem, das vor allem Jungs von ihren Eltern verprügelt werden? Oder nicht weil Jungs ja Männer werden und Männer irgendwie Macht haben, die sie in der Regel nicht einsetzen können?

        Oder die Antwort, die man auch oft kriegt wenn Frauen Männer schlagen, das die Jungen ja irgendwas gemacht haben müssen, das sie öfter von ihren Eltern verprügelt werden? „Boys will be Boys“ wie Feministen behaupten das Junge erzogen werden und dann werden sie deswegen verprügelt… die Gesellschaft hasst Frauen.

        Und denkst du das man diesen Jungen helfen kann in dem man ihnen von ihren Privilegien erzählt, die sie immerzu reflektieren sollen, oder über toxische Maskulinität, immer nur die toxische Maskulinität, ohne auch mal positive Männlichkeitsbilder anzubieten? Und warum wird bei Mädchen und Frauen ein komplett andere, empathische Ansatz verwendet, die sie ermutigen, aufbauen, stärken soll, während man bei Jungen und Männer versucht sie runter zu ziehen?

  5. „A lack of corroborating evidence didn’t stop the elite blue-check class from attributing the Atlanta killings to white supremacy. Yet those same talking heads appear to be completely uninterested in whether Farrakhan’s bigotry may have been a factor in Green’s motivations. ….

    The New York Times, for example, almost instantly cast doubt on any links between Farrakhan’s hate and violence. The paper quoted an “expert” who dismissed the connection, noting that the Nation of Islam has a lower “body count” than white racists. …..

    Our mainstream media and pop culture continue to give a pass to Farrakhan, a man with a following of hundreds of thousands. With statistics showing that most hate crimes against Jews and Asians are committed by African Americans, it’s time to start treating his widespread influence as a serious problem.“

  6. Das Motiv ist unklar, aber es ist ein Femizid, weil eine Frau das Opfer ist. Na gut.
    In Österreich werden mehr Frauen als Männer getötet, weshalb ein strukturelles Problem vorliegt. Okay, ich folge Dir/ dem Standard.

    Wenn Du jetzt noch die sechsundzwanzig „Der Standard“- bzw. „Der Standard“-entsprechenden Artikel aus den anderen EU-Ländern verlinkst, in denen angesichts des Männerüberschusses bei den Tötungsopfern dort von „Andriziden“ gesprochen und ebenfalls ein strukturelles Problem konstatiert wird, glaube ich Dir, dass es Dir um die Opfer und nicht um Männerverachtung geht.

  7. Den beiden Damen stand nur keine souveräne Währung zur Verfügung. So einfach.

    Aber das gedenken sie sicherlich zu ändern ,)

  8. „evidence is mounting“ und „breaking“ stehen in unüberbrückbarer Spannung. Aber so sensationalisiert man die news…

    Mit Wissenschaft Sensationsjournalismus gemacht, so geht das heute. Gibt ne Menge Trekkies da draussen im universe

    • haha, das ist mir viel zu lächerlich, ich komm nicht mit ….

    • Meine Vorhersage für die nächsten Jahre wäre ja:
      Dass die Linksidentitären (alle, nicht nur die paar hier), weil sie davon ausgehen, dass Israel ein Brückenkopf des westlichen Imperialismus sei, die Juden wegen ihrer „Komplizenschaft mit den Weißen“ verachten, sogar besonders, da die Juden es ja aus Erfahrung (Holocaust) besser wissen müssten. Es ist sogar denkbar, dass sie danach dazu übergehen, die Juden als Kopf der Verschwörung gegen die Nichtweißen zu sehen und die Weißen wegen ihrer „Komplizenschaft mit diesen“ zu verdammen, womit sie sich nicht mehr viel von den rechten Antisemiten unterscheiden würden und von den Islamisten nur noch dadurch, dass sie keine Moslems sind. Wie sie dann den Holocaust erklären, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich werden sie ihn einfach leugnen. Auch die Asiaten könnten sie wegen „Komplizenschaft“ anklagen, da sie im Westen erfolgreich sind, was in ihrer Ideologie nur durch eine Zusammenarbeit mit den Weißen erklärt werden kann bzw. dadurch, dass sie den Weißen „nacheifern“. Schließlich könnten sie sogar zum Islam (für sie dann gleich Islamismus) konvertieren (aus Solidarität mit den Moslems), wenn nicht sogar den Selbstmordterrorismus befürworten.

  9. Grenzenlosigkeit! … aber niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen….

  10. Sehr eindringliche Schilderung von Geiselhaft, phantastisch geschrieben

    His captors beat him and listed the sins for which they were repaying him. One of them screamed at him about “Guantánamo,” “Iraq,” “drones in Yemen,” and, less predictably but no less rationally, the genocide of the “Plains Indians.” First Padnos felt pain, then dissociation, then, ironically, more of the same curiosity that led him to Syria in the first place. Why? And why me? (Primo Levi wrote something similar about his first experience of being beaten by Nazi soldiers, en route to Auschwitz: Instead of pain, he felt bafflement and “profound amazement” at the sadism.) “How quickly one’s fate presents itself,” Padnos thought to himself.

    https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2021/05/theo-padnos-blindfold/618402/

  11. Es ist extrem merkwürdig, dass die mRNA Methode so gut funktioniert. Sollte theoretisch nicht der Fall sein können. Die Mengen an Protein, die prduziert und sekretiert werden, sollten verschwindend winzig sein. Kaum zu glauben, dass sie eine effektive Immunantwort triggern.

    Jeder der Schritte von der Übertragung der mRNA von der Produktion im Kern bis zum Transport an den Sekretionsapparat ist ein peinlichst höchst kontrolliertes System, welches jede Unregelmässigkeit mit Abbau quittiert. Dass man da einfach so eine simple RNA mit völlig fremder Begleitumgebung einschmuggeln kann, das hätte ich für unmöglich gehalten! Aber es scheint ja bestens zu funktionieren. Aber es ist ja häufig so, dass Dinge theoretisch unmöglich erscheinen. Daher ist Wissenschaft immer empirisch, bzw strikt auf Empirie angewiesen.

    • Ist das nicht ein Beweis dafür, dass die Gewissheiten von denen Du als, so scheint es, kundiger ausgehst, auch nur Annahmen sind.
      Für mich als Laien stellt sich die Situation so dar, dass der Prozess in Gänze nicht verstanden ist und vielleicht auch niemals verstanden wird.
      So wirklich vertrauenserwckend ist das das nicht. Insbesondere da ich mich auf die Meinung der „Experten“ verlassen muss, die aber selbst nicht wissen was passiert.

      • Ein Beweis nicht, aber ein sehr guter und dicht gewebter Hinweis! Wenn es nicht funktionieren würde, müsste es doch an Corona Verstorbene geben, die geimpft worden sind. Und die scheinen zu fehlen.

        Als das mit der Impfung erfunden wurde (um die Pocken), da hat auch keiner der scheinbar Wissenden glauben können, dass das überhaupt funktioniert. Heute ist das banal, weil man das Immunsystem begriffen hat.

        “ vielleicht auch niemals verstanden wird.“

        Also, das halte ich in diesem Falle für absolut ausgeschlossen. Denn das Problem hier – wie ich geschildert habe – sollte auf der Hand liegen: dass es nur sehr wenig Material im Spiel sein kann, die eine praktisch perfekte Immunantwort liefert. Das ist ein absoluter Wiink mit dem Zaunpfahl, dass hier ein natürlicher Prozess zu entdecken ist, der vollkommen unverstanden ist. Man muss wirklich kein Nobelpreisträger sein, um hier ein fruchtbares Forschungsfeld zu vermuten!

        „auf die Meinung der „Experten“ verlassen muss, die aber selbst nicht wissen was passiert.“

        Das ist das grosse prinzipielle Problem. Die Experten sind sich alles andere als einig und das ist wirklich immer so. Noch übler ist es, dass diese Experten sich häufig im Kollektiv irren, wenn es um nicht Selbstverständliches geht. Daher kann man der Öffentlichkeit nur raten, eine eher konservative Haltung einzunehmen und allem skeptisch zu begegnen wo Vorhersagen über die Zukunft gemacht werden. Ein guter Politiker wird sich alles anhören, aber sich nie von Einzelheiten beeindrucken lassen, damit er entscheidungsfähig bleibt.

        • Na ja, wenn wir ehrlich sein sollten, dann müssten wir zugeben, dass wir es einfach nicht wissen, ob es an der Impfung verstorbene gibt oder nicht. Das ist der eine Punkt der mich an der ganzen Geschichte stört. Du schreibst ja selbst „die scheinen zu fehlen“. Das scheint mir genaus ungewiss, wie die Statistik der an/mit Coronna gestorbenen zu sein.

          Das mit der Impfung ist wie bei allen Impfungen eine Abwägung zwischen den Risiken, und um das objektiv zu beurteilen fehlt mir das Wissen und die Fakten. Es fällt mir allerdings auf, dass medial die Risiken der Impfung eher herunter gspielt und die Risiken von Corona eher betont werden. Und das macht mich schon stutzig. Du sagst ja selber, skeptisch bleiben.

          Der andere mir persönlich wichtige Punkt, ist der Prozess der Impfung und der Körperreaktion darauf als solcher wichtig. Du gibst selber zu, wir haben einen „dicht gewebten Hinweis“ ohne den komplexen Prozess als solchen wirklich verstanden zu haben (das gilt meiner Ansicht nach für alle Impfungen). Ich fühle einfach bei dem Gedanken unbehagen, wir müssen nur das und jenes genau zu diesem Zeitpunkt machen, und dann nach rechts abbiegen dann passiert (meistens) das was wir beabsichtigen. So weit ich das verstanden habe, läuft aber der Prozess absolut individuell verscheiden ab. Das ist es was ich an der Biologie absolut nicht mag. Wir stümpern irgednwie herum in der Hoffnung, dass es gut geht. Geht es schief, dann Pech gehabt und der nächste bitte. Das mag ja noch angehen, bei Impfungen, die schon Jahre auf dem Markt sind, da sind die Risiken tatsächlich recht gut bekannt. Jetzt kommt aber ein gewisser „Experimentelle Impfung“ Faktor ins Spiel und was der ganzen Sache nicht gut tut, auch eine Ungewissheit über die Wirkung der Impfung.
          Ich fühle mich einfach schlecht informiert bzw. sogar gesteuert ohne den wirklichen Hintergrund zu kennen. Das macht mich persönlich sehr skeptisch.

          • Es fällt mir allerdings auf, dass medial die Risiken der Impfung eher herunter gspielt und die Risiken von Corona eher betont werden. Und das macht mich schon stutzig. Du sagst ja selber, skeptisch bleiben.

            Impfnebenwirkungen sind nicht ansteckend. Corona schon. Völlig andere Risiko-Kategorien.

        • @Frogorek
          „Na ja, wenn wir ehrlich sein sollten, dann müssten wir zugeben, dass wir es einfach nicht wissen, ob es an der Impfung verstorbene gibt oder nicht.“

          Moment! Du meinst hier etwas ganz anderes als ich. Ich meinte Tote an Corona *trotz* Impfung und du jetzt Tote *wegen* der Impfung.
          Nun, ich denke, dass Impftote auffallen als „unnatürlicher Tod“. Da wird schnell nach einer Ursache gesucht, vor allem wenn die Impfstoffe ohnehin im Gerede sind.

          „Es fällt mir allerdings auf, dass medial die Risiken der Impfung eher herunter gspielt und die Risiken von Corona eher betont werden.“

          Komisch, mir kommt es genau andersrum vor. Dass die Risiken speziell von AstraZ. irre übertrieben werden und geradezu eine Desinformationskampagne zu existieren scheint, hier Zweifel zu sähen.

          „So weit ich das verstanden habe, läuft aber der Prozess absolut individuell verscheiden ab.“

          Nicht besonders individuell! Die Variation, dass manchmal keine gute Immunantwort zustandekommt, liegt in der Natur der Sache selbst: nichts ist individueller als das Immunsystem! Dieses soll ja auch die höchst individuelle Antwort eines jeden Individuums sein, das ist der Knackpunkt dieser Art der Verteidigung. Und da gibt es eben keine perfekte Antwort von jedem, sondern manchmal Querschläger.

          “ … Das macht mich persönlich sehr skeptisch.“

          Es wird sowie komisches Zeug behauptet, leider kann man das verstehen ….

          • Deine Argumentation überzeugt mich nicht wirklich. Dass es Tote „wegen“ der Impfung gegeben hat, dass ist doch evident. Alle an der Sinustrombose gestorbenen, sind ja an der AZ Impfung gestorben.

            Zu den Merkwürdigkeiten der Informationspolitik: Ich kann mich noch gut daran errinnern, dass bei Auftreten der ersten Fälle der Sinustrombose zunächst einmal vermeldet wurde, das sei keinesfalls in Folge der AZ Impfung passiert. Natürlich kann ich die Intention hier gut verstehen, doch fühle ich mich schon irgendwie manipuliert.

            Warum sollte eine geimpfte Person mit mehreren Vorerkrankungen nach Versterben Wochen später als Toter in Folge der Impfung diagnostiziert werden? Ich denke, die veröffentlichten Informationen zu Krankheit aber auch zu den Impfungen nicht objektiv sind, sondern immer irgendeiner Agenda folgen. Das verursacht mir großes Unbehagen. Allerdings stimme ich dir zu, dass die Risiken der AZ Impfung masslos übertrieben werden. Was wahrscheinlich eine ökonomische Ursache hat. Aber sicher bin ich mir da nicht.

            Also hier widersprichst Du dir selbst: „Nicht besonders individuell! Die Variation, dass manchmal keine gute Immunantwort zustandekommt, liegt in der Natur der Sache selbst: nichts ist individueller als das Immunsystem!“
            Bitte sehe mir nach ich bin ein Laie aber auch Logiker und Widersprüche mag ich gar nicht. Vielleicht meinst Du was anderes, dann solltest Du es aber auch eindeutiger ausformulieren.

            „Es wird sowie komisches Zeug behauptet, leider kann man das verstehen ….“: Genau deshalb bin ich an der Diskussion und den Erläuterungen hier im Blog interessiert, da ich zunächst davon ausgehe, dass keiner der Diskutanten keine übergeordneten Ziele verfolgt.

            Allerdings sollte die Diskussion nicht ausarten, wie schon leider hier mehrfach passiert….

          • „Bitte sehe mir nach ich bin ein Laie aber auch Logiker und Widersprüche mag ich gar nicht. “

            Ja, das habe ich extra paradox gemacht, entschuldige das, ich wollte die Logik nicht verhöhnen.
            Das Imunsystem kann sich im Einzelfall unerwartet verhalten, was auch gefährlich für das Individuum sein kann – das wollte ich rüberbringen.
            Wem das zu gefährlich ist, kann ja auf die Impfung verzichten. Dann muss er aber sich auch nicht wundern, wenn er nicht frei machen kann, was er will.

          • „Wem das zu gefährlich ist, kann ja auf die Impfung verzichten. Dann muss er aber sich auch nicht wundern, wenn er nicht frei machen kann, was er will.“ Aber genau das ist doch im Zusammenhang mit Impfungen zu beklagen. Wenn ich das Risiko des Erkrankens auf mich nehme und mein Krankenbett per Patientenverfügung gar nicht beanspruchen will, warum soll ich, wenn alle Anderen geimpft sind in meinen Freiheiten beschränkt werden. Diese Forderung macht für mich den Sinn einer Impfung absolut hinfällig.
            Das hat so etwas an sich wie, alle sollen es machen auch wenn es nichts oder wenig bringt. Und dann müssen wir dennoch mit den bisherigen Einschränkungen leben. Logisch betrachtet würde ich sagen, verzichten wir ganz darauf, dann haben wir sogar Geld gespaart.

            Also unsere Diskussion löst für mich die Widersprüche nicht auf, sie verstärkt sie. Und denke ich den obigen Gedanken konsequent zu Ende, dann müsste ich sagen, die ganzen Massnahmen sind de facto hinfällig. Sie bringen wenig bis gar nichts, eine Änderung der gegenwärtigen Situation ist nicht in sicht, kosten aber immens viel Geld und schaffen nebenbei eine neue Gesellschaftsordnung.

          • @Frogorek
            Es müssen ja nur 60 % der Leute mitmachen und sich impfen lassen, dann ist das Virus erledigt.
            Das mit den Ausweisen wird wohl ähnlich „erfolgreich“ sein wie diese Corona-App und nur Konfusion erzeugen.
            Die Corona-Krise ist so gut wie vorbei, auch wenn sich so manche anstrengen es sähe ganz anders aus.

          • @Alex:
            „Es müssen ja nur 60 % der Leute mitmachen und sich impfen lassen, dann ist das Virus erledigt.“

            Frau Merkel operiert immerhin mit 100%, und das „natürlich“ WELTWEIT; wer von Euch beiden hat denn nun Recht, und wie ist das mit der „ERLEDIGUNG“ – wann „sehen wir uns wieder“…?

          • Die sagt das bestimmt deshalb, um ALLE zu animieren. Das sind also sinnvolle politische Lügereien, wenn du so willst, täte ich genauso machen an Ihrer Stelle. Bin ich aber nicht 🙂
            Und vor der britischen Bettnässermutante, die jetzt schlapp macht — da lach ich mich nur schlapp.

          • @Alex
            „Die Corona-Krise ist so gut wie vorbei, auch wenn sich so manche anstrengen es sähe ganz anders aus.“
            Ich befürchte ja, dass spätestens im Herbst entweder Impf-Ausweich-Mutationen auftreten werden oder, wenn nicht, die Medien diese erfinden werden. Oder irgendwas ähnliches.

            Was die Frage betrifft, ob die Risiken der Impfung eher unter- oder übertrieben werden, so sieht das eher so aus: Zunächst haben viele Rechte die Risiken übertrieben und die Medien darauf bestanden, dass sie harmlos ist. Dann kam das mit den Blutgerinseln und man hat die Astra-Zeneca-Impfung erstmal ausgesetzt, „um auf Nummer sicher zu gehen“. Wohl, weil man glaubte, dass man die Bevölkerung so beruhigen könnte, während in Wirklichkeit eher das Gegenteil auftrat. „Wenn schon die, die die Impfung immer verteidigt haben, sie aussetzen, dann muss sie doch gefährlich sein“, ist doch das, was von Seiten der Bevölkerung als Schlussfolgerung zu erwarten ist. Den gleichen Fehler hatte auch die japanische Regierung 2011 nach dem Fukushima-Unfall gemacht.

          • @Antidogmatiker

            dass spätestens im Herbst entweder Impf-Ausweich-Mutationen auftreten werden oder, wenn nicht, die Medien diese erfinden werden. Oder irgendwas ähnliches.

            Also, Erfinden kann man die schlecht, soooo weit abgehoben von der Realität sind die Medien noch nicht. Der doch eher konservative Charakter des Coronavirus spricht gegen neue Wellen von „Ausweich-Mutanten“, das ist eher Angstmache-Spekulation. Wenn, dann kommt eine ganz neue Welle Corona aus irgendeinem natürlichen Reservoir über die Menschen, in vielen, vielen Jahren vielleicht.

            Was die Frage betrifft, ob die Risiken der Impfung eher unter- oder übertrieben werden

            Ich habe null Zweifel, dass die ganze Aufregung um AZ reine Sabotage und Desinformation ist. Die Leute sollen verunsichert werden. Wozu das dient? Die allereinfachste Erklärung ist das Abschütteln der britischen Konkrurrenz, also schnöde Korruption. Und damit hat die Politik doch eh ein extrem grosses Problem, kein Geschäft wird getätig, ohne dass die Politik die Hand aufzuhalten scheint.

            Natürlich können theoretisch noch Probleme mit diesen Impfstoffen auftauchen, aber dafür spricht zur Zeit nichts (und ich bin da schon wachsam). Für mich ist AZ an dieser Stelle genauso gut (oder fragwürdig, wenn man kritisch sein will) wie die anderen.

  12. Oh, die Autorin von „handmaid´s tale“, einem der grossen Femistischen Legenden, ist eine Antisemitin, who would have know?

    I didn’t think it appropriate to meet on Yom Hashoa, not because it isn’t appropriate to have book club on the eve of Yom Hashoah, a day we remember the Final Solution, but because Atwood is an antisemite and antisemitism is what brought about Hitler’s (yemach shmo) Final Solution. Which is why I didn’t want to read the book again. I’d read it when it first came out, of course, and loved it and read everything Margaret Atwood wrote thereafter, until she came full out as a violent antisemite who calls for the destruction of the Jewish State.

    http://elderofziyon.blogspot.com/2021/04/yom-hashoah-or-that-time-i-didnt-want.html

    What follows is Atwood’s op-ed for Haaretz, in full and yes, it does run on and on, a rant. I think we should read most of it, and then never read or discuss her ever again. (Pfffffft, she never existed, evil person. A wannabe latter-day Haman.)

    Wer ans Patriarchat glaubt, der glaubt auch an die jüdische Weltverschwörung. Das sind zwei strukturell sehr ähnliche Verschwörungstheorien. Und zusammen einmalig darin, dass der Bösewicht absolut übermächtig ist.

    • Was kann die EU dafür?
      Wenn schon Watschen verteilen dann an Sozialisten wie eben Hidalgo (cf. San Francisco, Detroit, Portland).

      • Vielleicht war das jetzt nicht besonders fair, das allein der EU zuzuschieben…. Aber wenn die Zentrale des zentralistischen Frankreich verlottert, dann liegt das sicher auch daran, dass man das mit der „Zentrale Frankreichs“ eben schon innerlich weitergegeben hat, nach Brüssel. Verantwortungslosigkeit kommt immer dann, wenn man die Verantwortung abschieben kann, hier scheint es mir nicht zuletzt Brüssel zu sein. Im Falle von SF, Portland, NY scheint es mir die Ideologie zu sein, die alles auf das Amerika des „1619-Projekts“ schiebt (also die Vorstellung die gesamte Gesellschaft scheint eine Manifestation einer weissen Ausbeutungs- und Zerstörungsmentalität). Die Sozialisten Frankreichs sind sehr EU-affin wie die Sozialisten der USA der neuen 1619-Ideologie verfallen sind. Siehe oben das mit der Vorsitzenden der Lehrergewerkschaft Kaliforniens.

  13. Dorothee Bär macht sich für ein Zukunftsministerium stark.

    https://www.turi2.de/aktuell/dorothee-baer-macht-sich-fuer-ein-zukunftsministerium-stark/

    müsse das neue Haus „breiter sowie zugleich flexibler und schneller auf tiefgreifende Veränderungen reagieren“. Entsprechend sei eine sehr diverse Belegschaft vonnöten. Ein besonderer Schwerpunkt müsse zudem auf der Kommunikation mit der Bevölkerung liegen, um „die Chancen des Fortschritts“ zu vermitteln.

    Das hört sich überhaupt nicht nach Orwells „1984“-Wahrheitsministerium an, gaaaar nicht.

  14. Ich denke das ist falsch. Deutschland kann und sollte sich hier nicht mit dem Land der Opfer gleichstellen.
    Es wäre ebenso vermessen eine bedeutendere Gedenkstätte als Israel zu haben! Und hier ist die Momumentalität der Stelen in Berlin schon fast grenzwertig.
    Hier ist Bescheidenheit angesagt! Gerade und besonders in den Zeit identitätspolitisch entfesselter Opferkonkurrenz.

    • Da bin ich etwas anderer Auffassung. Zum einen sehe ich ihn Israel kaum noch ernsthaft ein Land der Opfer. So wenig, wie in Deutschland noch echte seinerzeit sehr aktive Nazis leben, so gibt es in Israel nur noch sehr wenige Menschen, die tatsächlich direkt von Naziverbrechen betroffen waren. Einzig könnte man noch anführen, dass es zahlreiche Menschen gibt, die etwa Großeltern „verloren“ haben; verloren in Anführungszeichen, weil sie in der Regel noch nicht mal in der Planung waren, als ihre Großeltern ermordet wurden.

      Mit dem Ende lebender Opferschaft endet jedes Opfertum; dasselbe gilt für Täterschaft. Dasselbe sehe ich etwa auch bei den Schwarzen in den USA, die gar nicht aufhören können, die Sklaverei als „ihnen angetanes“ Verbrechen zu beklagen, obwohl kein einziger von ihnen je auch nur annähernd derartige Lebensverhältnisse hat erdulden müssen.

      Mit einer dauerhaften Zuschreibung von Opfervölkern und Tätervölkern steckt man selbst schon mitten drin in dem kollektivistischen Denken identitärer Ideologien. Es kann nur von jedem Menschen Reue abverlangt werden für Taten, die dieser auch selbst begangen hat. Ebenso kann man nur Mitgefühl für Leid erwarten, welches man auch tatsächlich selbst hat erdulden müssen.

      Anders sieht das für mich aus, was das in Erinnerung halten solcher Verbrechen zum Zwecke der Mahnung anbelangt. Und da kann jeder Mensch und jedes Volk das betreiben, wie man es als angemessen erachtet, auch wenn ich es begrüßen würde, es eben nicht so zu zelebrieren, dass sich immer wieder in Deutschland in seiner ewigen Schuld und in Israel in ewigem Leid gesuhlt wird. Meiner Auffassung nach wäre ein eher informativer, lehrreicher und möglichst von übermäßiger Emotionalität entkoppelter Umgang mit der Sache wesentlich zielführender, um solche Lehren der Geschichte auch endlich wirklich mal als Lehren zu verwenden. Ebenso wichtig wäre dabei, sich grundsätzlich von der ewigen Zuschreibung auf einzelne Gruppen, in diesem Fall den Deutschen, als Tätern zu lösen, denn dies ermöglicht allzu leicht das bequeme Gefühl „bei uns wäre so etwas nicht passiert; wir hätten so etwas nicht gemacht“. Das ist kreuzgefährlich und steht bis heute einer universellen Selbstreflexion im Weg. Man sieht doch gerade an dem immer radikaleren Antidemokratismus unserer Politiker, dass denen die historischen Parallelen ihres eigenen Denkens und Handelns nicht auffallen, einfach weil sie ja nicht zu 100 % aus denselben Gründen mit denselben Zielen und denselben Feindbildern arbeiten wie z. B. die Nazis. Es muss immer erst etwas komplett gegen die Wand gefahren werden, damit man merkt, dass es Scheiße war, obwohl man bei objektiver Betrachtung hätte erkennen können, dass es artverwandt alles schon einmal betrieben worden ist und in der Regel böse geendet hat. Man merkt es nur nicht, weil es nicht exakt identisch ist und nicht von genau denselben betrieben wird.

      Wir als Menschen müssen lernen, die Auferstehung des Dritten Reiches, den Holocaust, aber auch alle anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie wir sie heute deklarieren, nicht auf einzelne Gruppen zu kollektivieren sondern als Exzesse dunkler Seiten unserer eigenen Natur zu begreifen, um ihnen universell entgegen zu wirken, wann immer sie sich wieder gesellschaftlich oder politisch Bahnen zu schlagen beginnen.

      Das meiste, was wir jedoch unter der Überschrift „Erinnerungskultur“ begehen, ist meines Erachtens nichts als flüchtige Gefühle ansprechender Symbolismus ohne wirklichen Nutzen für die weitere Entwicklung von uns Menschen und unserer Zivilisation.

      Ist jetzt halt meine Meinung als Angehöriger eines „Tätervolkes“. Ich hoffe, ich konnte sie halbwegs nachvollziehbar darlegen, ohne dich zu „triggern“… 😉

      • @Billy
        Deine Warnung vor dem „kollektivistischen Denken identitärer Ideologien“ ist begründet und ich teile deine Bedenken. Kollektivschuldideen will ich mit „Land der Opfer/Täter“ gar nicht nähren, auch wenn das so wirken könnte. Es ist nur die Feststellung eines Fakts. Und da Israel halt das Land ist, in dem die Nachfahren des deutschen Massenmords heute leben, ist es nunmal das „Land der Opfer“. Das ist so wie Israel als „Land der biblischen Könige“, auch eine Tatsache und die ist noch viel weiter zurück in der Vergangenheit und ohne direkt fassbare Konsequenzen für die Gegenwart. Und ebenso verhält es sich mit Deutschland. Ich kann gar nicht aufzählen als was dieses Land als „Land für …“ gelten kann, es gibt viele Dinge.

        Die Frage ist nun, was soll das für den einzelnen bedeuten?
        In Hinsicht auf Schuld – und die damit untrennbar verbundene Reue – kann es nur ein individuelles Verhältnis geben, das ist klar. So gesehen kann es kein „Tätervolk“ geben, aber sehr wohl ein Land, aus dem die Täter kamen. Dazu kann man stehen, auch ohne jegliche persönliche Schuld oder Reue einräumen oder erfinden zu müssen. Ich würde das „Verantwortung“ nennen, man übernimmt eine Art Verantwortung. Was natürlich ein eher lose und intellektuelle Sache ist und die taugt mE halt nicht zu dem öffentlichen Gedenken einer Schweigeminute. Da fehlt einfach die Betroffenheit. Diese aber ist dem „Land der Opfer“ sehr wohl angemessen, da für viele Israelis tatsächlich ein persönlicher Bezug besteht. Ich finde, das hat der David Collier in dem tweet drunter gut zum Ausdruck gebracht.

        Eine ganz andere Sache kommt mit deinem „was das in Erinnerung halten solcher Verbrechen zum Zwecke der Mahnung anbelangt“. Dieses fällt unter „Verantwortung“ und die ist rein intellektueller Natur. Du willst „Lehren der Geschichte“ ziehen. Das ist an sich eine noble Sache. Aber zeigt nicht gerade die Inflation von Nazi- und Holocaustvergleichen, dass diese Lehren nicht schnell Irrlehren werden können?! Viele Pessimisten haben daher schon gemeint, es könne keine Lehre aus der Geschichte und schon gar nicht aus dem Holocaust geben, es dürfe sogar keine Poesie mehr möglich sein (Adorno). Doch endet sowas nicht in einem lebensfeindlichen Erinnerungs-Kult? Das kann es auch nicht sein. Die Zukunft ist immer ungewiss und daher darf, ja man muss, auch mit Besserung rechnen. Daher halte ich auch deine Idee, den Holocaust ….

        „… als Exzesse dunkler Seiten unserer eigenen Natur zu begreifen, um ihnen universell entgegen zu wirken, wann immer sie sich wieder gesellschaftlich oder politisch Bahnen zu schlagen beginnen.“

        als ein anderes, und zwar individualistisches, Extrem gegenüber dem kollektivistischen Kollektivschuld-Konzept. So wird dann ein vor allem geschichtliches Ereignis individualistisch aufgelöst. Nichts gegen individuelle Spekulationen in der Art, aber als kollektives Gedenken kann das nur in die Irre führen, wie der kollektivistische Ansatz. Diese individualistische Vergangenheitsbewältigung zeitig dann die Heerscharen von Sophie Scholls und Anne Franks, die jedes individuelle oder kollektive Gedenken an den Holocaust überlagern oder übertönen. Ich denke, das hast du zu wenig durchdacht.

        • Ich weiß nicht, ob individualistische Auflösung grundsätzlich zu dem passt, was ich meinte. Mit dem Bewusstsein für unsere Natur meine ich ja gerade nicht nur Individuen, sondern ein Bewusstsein für Dinge, die in uns allen schlummern. Darum ja auch meine Mahnung, dass wir meines Erachtens nicht zuletzt aufgrund der Fortschreibung von Verantwortlichkeiten auf Basis von Gruppen eine Blindheit dafür haben, wenn sich Dinge offenkundig wiederholen, nur halt mal mit anderen beteiligten Gruppen.

          Der feministische Hass auf Männer stellt meines Erachtens kein großes Lebensrisiko für Männer dar, gestaltet sich „nur“ in dem Entzug von Rechten aus. Die biologische Verbundenheit der Gruppen Frau und Mann ist zu stark, als dass ich einen „Holocaust gegen Männer“ für realistisch erachten würde.

          Was mir mehr Sorgen macht, ist die derzeit stark betriebene Aufwiegelung in der westlichen Welt von Nichtweißen gegen Weiße, allem voran die äußerst radikalen Entwicklungen in den USA von Schwarzen gegen Weiße. Meines Erachtens schauen wir da gerade applaudierend – weil man ja die armen Schwarzen zu unterstützen als einer von den Guten geradezu verpflichtet ist – zu, wie sich da ein massiver Rassenhass entwickelt. Und da halte ich eine Eskalation in massiver Gewalt bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Szenarien für nicht unrealistisch. Dieser immer radikalere Hass auf Weiße wird einfach weggelächelt und dessen Gefahr ignoriert, weil wir gesellschaftlich zu sehr darauf geeicht sind, Schwarze als Opfergruppe und Weiße als Sklavenhalternachkommen wahrzunehmen.

          Darum meinte ich, müsste eine Aufarbeitung historischer Verbrechen viel stärker im Bewusstsein der menschlichen Natur und nicht mit dauerhafter Projektion auf Gruppen stattfinden. Das hat meines Erachtens nichts mit individualistischer Auflösung zu tun, sondern viel mehr mit dem Bewusstsein, dass kein Mensch, kein Volk, keine Ethnie frei von der Gefahr ist, ähnliche Dinge zu tun, wie andere Menschen, Völker, Ethnien vor ihnen.

          Ein besonderes Betroffenheitsgefühl aufgrund von Gruppenzugehörigkeiten will ich dabei übrigens auch nicht verdammen. Auch das ist eine Art von uns Menschen, mit unserer Umwelt umzugehen. Und ich gehöre nicht zu den Spinnern, die meinen, dass man vor allem Menschen gegen ihre Natur umerziehen sollte, um sie so zu „besseren Menschen“ zu züchten. Auch das ist schon oft genug in unserer Geschichte in schreckliche Verbrechen hinausgelaufen.

          • @Billy
            „ob individualistische Auflösung grundsätzlich zu dem passt, was ich meinte.“

            Ich denke schon, dass wenn man das individuell menschlich Böse zum Massstab des Holocaust macht, schnell da ablandet jeden Akt des Bösen über einen Kamm zu scheren und gleichzusetzen. Da geraten alle gesellschaftlichen Mechanismen aus dem Blickfeld, die eben über-individuell wirken, insbsondere das Wirken geistig-intellektueller, also kultureller, Inhalte! Davor wollte ich warnen. Natürlich hast du recht, dass diese individualistisch-menschliche Perspektive viel zum Verständnis des Gesamtphänomens beitragen kann. Aber jede Verengung darauf, vor allem, wenn das institutionalisiert und damit zum Selbstläufer wird, kann mE nicht angemessen sein, weil das historische Ereignis immer mehr aus dem Blick gerät. Zum Beispiel ist dann schnell vergessen, dass es beim Holocaust in erster Linie um Juden ging.

            „Der feministische Hass auf Männer stellt meines Erachtens kein großes Lebensrisiko für Männer dar, … als dass ich einen „Holocaust gegen Männer“ für realistisch erachten würde.“

            Natürlich ist ein Massenmord an Männern, der aus dem ganzen Männerhass folgen würde, eine groteske Vorstellung. Vor allem weil die Männer eben keine Minderheit sind, mit der man das bequem machen könnte. Aber das kann auch ganz anders sich entwickeln, zB wenn sich der Männerhass zu einem Judenhass transformiert werden würde, sozusagen in „bewährte“ Bahnen gelenkt würde. Dann könnten doch auch alle Männer froh sein, dass der Kelch an ihnen vorbei geht. So werden schliesslich Sündenböcke gemacht.

            „Was mir mehr Sorgen macht, ist die derzeit stark betriebene Aufwiegelung in der westlichen Welt von Nichtweißen gegen Weiße“

            Auch hier dasselbe Spiel: der antiweisse Rassismus könnte sich durchaus in Antisemitismus und antschwarzen (oder antiasiatischen) Rassismus transformieren, weil bewährte, unterlegene Sündenböcke immer bevorzugt werden …. Man weiss halt nicht, welchen Weg der entfesselte Hass gehen wird. Das wären meine Bedenken.

            „Darum meinte ich, müsste eine Aufarbeitung historischer Verbrechen viel stärker im Bewusstsein der menschlichen Natur“

            Ich kann da schon prinzipiell zustimmen. Wenn man mehr Bewusstsein über die Entwicklung „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ (wie das sperrig-korrekt heisst) hätte, dann wäre es zu diesem Männerhass und neuen Rassenhass wohl gar nicht erst gekommen. Das ist eine Schlacht, die verlorenging, weil eben viel zu wenig Leute unempfindlich gegen die Sirengesänge der politischen Leidenschaften waren. Und jetzt haben diese Formen des politischen Hasses starke Bastionen errichten können und bestimmen womöglich die Politik der Zukunft. Das verheisst nichts Gutes für die Zukunft.

        • Ich finde, Leid und Schuld sind nicht vererbbar und übertragbar. Jeder Mensch hat das Recht, ohne das Leid oder die Schuld seiner Vorfahren sein Leben zu gestalten. Jeder Mensch hat dann in seinem Leben auch Verantwortung für seine Taten und das Recht, Leid zu empfinden, abzuwehren und zu artikulieren. Alles andere wäre ein fauler Kompromiss, weil sich nicht erklären ließe, warum Weiße für koloniale Ungerechtigkeiten in die Pflicht genommen werden, oder Männer die Taten von irgendwelchen Neandertalern ausbaden müssen. Es gibt keine angeborene Schuld, so wie es keine angeborene Höherwertigkeit oder Nachrangigkeit gibt.

          Anders verhält es sich mit staatlichen Institutionen. Die müssen auf einer Metaebene natürlich die Schuld und die Verpflichtungen ihrer Vorgängerstaaten übernehmen.

          • Leid ist schon gewissermassen übertragbar und geradezu ansteckend. Das muss am Dasein des Menschen als soziales Wesen liegen, wo Mitleiden einfach eine Grundtatsache menschliches Miteinanders ist. Es ist auch sehr positiv, da Empathie den geistigen Horizont erweitert.

          • Stimmt. Aber meine Empathie z.B. bezieht sich auf das Leid, das jemand wirklich erlebt hat und nicht auf das, was seine Vorfahren erlebt hatten. Empathie funktioniert mMn nur bei und für Lebende(n).

            Wir neigen in der medialen Welt außerdem dazu, gesehenes oder gehörtes Leid als Basis dafür zu nehmen, Schuld zuzuordnen oder Mitleid zu empfinden. Das sehe ich als ein Grundproblem. Daraus entstehen groteske Einordnungen von Menschengruppen. Männer werden zu einer Rape Culture, Schwarze pauschal zu Opfern des Kolonialismus.

            Wenn Mutti auf dem Sofa kurz mit dem Zermalmen der Chips pausiert, weil sie in der Glotze einen kleinen schwarzen Jungen sieht, der Plastikmüll aus einem afrikanischen Fluss sammelt – und dann seufzend vor sich hin brabbelt: „Ach der Arme“, dann ist das komplett jenseits dessen, was ich als Leid oder in der Folge als Empathie definieren würde.

            Mutti versucht nur, sich selbst damit zu bestätigen, dass sie empathisch und ein guter Mensch sei. Sie will ein gutes Gefühl für sich selbst abgreifen. Das ist bigott.

          • „Anders verhält es sich mit staatlichen Institutionen. Die müssen auf einer Metaebene natürlich die Schuld und die Verpflichtungen ihrer Vorgängerstaaten übernehmen.“

            Das ist unlogisch. Weil du damit wieder diejenigen in die Pflicht nimmst, die gar nichts dafür können, im Prinzip nur ein rabulistischer Kniff, um vom Individuum abzulenken.

            Im Prinzip müssten die haften, die daran schuld waren, vielleicht noch diejenigen, die von Unrecht profitiert haben, nicht aber der Rest.

          • Das ist unlogisch. Weil du damit wieder diejenigen in die Pflicht nimmst, die gar nichts dafür können

            In gewisser Weise schon. Es gibt ja immer eine Ungerechtigkeit. Wer das Pech hat, in Deutschland geboren zu sein, bei dem ist halt der April oft saukalt. Und er hat dann auch das Problem, dass von seinen Steuern z.B. Reparations- oder Ausgleichszahlungen oder Verpflichtungen beglichen werden müssen, die im NS oder in der DDR verursacht wurden, obwohl er das nie eingerührt hat. Anders wären keine Beziehungen auf Staatenebene möglich.

            Beim Menschen ist das anders. Da enden Schuld oder Leid mit dem Tod.

          • @Beweis
            „Aber meine Empathie z.B. bezieht sich auf das Leid, das jemand wirklich erlebt hat und nicht auf das, was seine Vorfahren erlebt hatten. Empathie funktioniert mMn nur bei und für Lebende(n).“

            Die Empathie funktioniert über die *Vorstellung* des Leides der anderen. Und deshalb kann Mitleid gar nicht an „Lebende“ gebunden sein. Genausogut können Tote bemitleidet werden und das ist nicht unechter.

          • @Alex

            Hört sich vielleicht haarspalterisch an: Aber ich würde hier Mitleid und Empathie unterscheiden. Bei Empathie fühlt man sich in etwas hinein, das daher lebendig sein muss. Es gibt also Sender und Empfänger. Mitleid kann man auch für Winnetou empfinden, wenn der im gerade im Arm von Lex Barker stirbt. Das ist also eher eine egozentrische Regung.

            Ebenso empfinde ich das mit Leid und Schuld. Das sind beides Aspekte, die nur in lebenden Menschen vorkommen können.

  15. Das ist haltlos hier von „Ermächtigungsgesetz“ zu sprechen. Die BRD Ist nicht nur ein föderaler Zusammenschluss von Ländern, sondern auch ein Zentralstaat. Und der hat eben auch Rechte und darf Gesetze machen, etc.
    Diese Inflation von Nazizeitvergleichen nervt jetzt besonders, gerade weil eine neue totalitäre Gefahrenlage aufzieht! Also besser 3mal drüber nachdenken und im Zweifel sein lassen!

    • Grundsätzlich bin ich da auch offen für. Von dem derzeitigen Flickenteppich aus Regelungen nach Gutsherrenart der einzelnen Länder und teils gar Kommunen hat wirklich niemand was. Ich habe zuletzt schon gewitzelt, derzeit bedürfe eine Reise durch Deutschland mehr vorherigen Informationsaufwand und Vorsicht in der Umsetzung als eine Afrikarundreise. Es muss nicht für alle toll sein, was dann bundeseinheitlich rauskommt, aber als Bürger hielte ich bestimmt alles für besser, als die derzeitige Situation, in jedem Bundesland mit irgendwelchen anderen Vorschriften und Regelungen konfrontiert zu werden.

      Ganz nebenbei empfinde ich auch den Föderalismus im Bildungswesen eine Zumutung. Wann immer die Eltern von einem Bundesland in ein anderes umziehen, müssen sich die Kinder an komplett andere Schulbücher und vor allem andere Lehrpläne gewöhnen, was heißt, dass sie sich mal langweilen, weil Zeug durchgekaut wird, was sie schon vor Monaten hatten oder sie müssen in stundenlanger Heimarbeit in Eigenregie zusehen, dass sie zu dem hiesigen Lehrplansstand aufschließen. Beides ist für die Kinder und Jugendlichen Scheiße.

    • Gegen die „totalitäre Gefahrenlage“ würde aber eine deutliche Umformung hin zu noch mehr Föderalismus am besten helfen.

      Wie wäre es mit einem neuen Deutschen Bund mit der Hauptstadt Frankfurt (und ohne die übermächtige Dominanz eines Landes so wie damals Preußen)?

      • Unter dem Dach einer europäischen Zentralregierung wäre das mit der Kleinstaaterei gut möglich. Ob das aber realistisch ist? Wohl eher ein Traum.

  16. sehr gut:

    Challenging the falsehoods about white supremacism
    How to do it? Through the fast-disappearing practice of looking at the evidence

    https://melaniephillips.substack.com/p/challenging-the-falsehoods-about

    One of the most striking features of today’s culture wars is that some victims of the cancel inquisition are nevertheless producing evidence which proves that their persecutors’ claims are the reverse of the truth.

    Nigel Biggar, professor of moral and pastoral theology at Oxford university, has been venomously attacked for suggesting that the British empire was not all bad. Now, in a magisterial review for The Critic of Dan Hicks’s book Brutish Museums, Biggar has punctured the myth of “brutish” British colonialism by educating his readers in facts which are all the more startling for being almost never acknowledged in general debate. …..

  17. Hattet ihr Sofagate schon? Corona haben wir bisher überlebt, aber beim Sofagate habe ich den Eindruck, wir werden noch sterben vor Lachen 😁😁😁

    • Übrigens:

      „Der frühere EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verwies darauf, dass auch er bei Auslandsreisen zuweilen als „Nummer zwei“ hinter dem Ratspräsidenten behandelt worden sei. „Für jeden klar war, dass aus protokollarischer Sicht der Präsident des Rates die Nummer eins ist“, sagte er dem Online-Magazin „Politico“.“

      https://www.tagesschau.de/ausland/eu/eu-tuerkei-sofagate-reaktion-101.html

      Eine Helga Schmidt vom ARD-Studio Brüssel kommentiert das Verhalten von Charles Michel jedoch so https://www.tagesschau.de/kommentar/tuerkei-von-der-leyen-erdogan-sofagate-101.html:

      „Ein Politiker mit Format hätte den Affront anders beantwortet. Er hätte der Kollegin den Vortritt gelassen und den Gastgeber freundlich darauf hingewiesen, dass ein dritter Stuhl her muss.“

      Soso, er hätte der Dame den Vortritt lassen sollen. Dabei weiß sie selbst:

      „Gestern Abend dann, sehr spät, schob er eine Erklärung nach. Das türkische Protokoll sei so streng gewesen, da habe man nichts machen können. Erdogans Protokoll also unüberwindlich für den immerhin ranghöchsten – männlichen – Repräsentanten der EU.“ [Hervorhebung von mir.]

      Sie weiß, dass es protokollarisch korrekt war, da Michel der ranghöchste Repräsentant der EU ist.. Aber weil Michel ein Mann ist, muss er etwas falsch gemacht haben.

      Wieso sind solche Leute nicht im Kindergarten? Nee, besser auch nicht, hinterher verziehen sie die Kleinen. Gärtnerei, Straßenbau, Handel,… es gibt so viele schöne Berufe, die Sexisten ausüben können, wo ihre bekackte Grundeinstellung nicht zum Schaden der Gesellschaft wirkt.

      • Einerseits natürlich als Kindergarten entlarvt, seit Juncker klarstellte, daß er auch schon auf dem Sofa saß. Aus dieser Perspektive gehört die Flinteuschi also sowieso mal auf die Couch 🙂
        Die andere Perspektive ist, daß Erdogan wußte, wie sie reagieren würde, und das eingefädelt und genossen hat, denn :Sie kam ja u.a. wegen Frauenrechten. Das ist kein Zufall.
        Aber wir können sicher sein, daß die Uschi mit ihrem „Ähm“ dem Erdo ganz gehörig eingeheizt hat und der die Istanbul-Konvention zerknirscht und reumütig sofort wieder anwendet!
        Uns Annalena kriegt wahrscheinlich 2 Alditüten in die Hand gedrückt, muß erstmal einkaufen gehen und darf dann den Kaffee servieren. Zuhause darf sie dann wieder gendern wie der Teufel.

        Sofagate zeigt auch, daß „Der Islam gehört zu Deutschland“ eine dämliche Hohlbirnenphrase ist. Und es gehört noch ein weiterer Rattenschwanz an Erkenntnissen dazu, was einen – teils aus Verzweiflung über soviel Blödheit – schallend lachen läßt. Die verschiedenen Kommentare aus den social media und besonders dem ferneren Ausland sind göttlich zu lesen.

    • Wenn es funktioniert, dann wird es auch getan.

      Wir sollten zu reiche Leute nicht dulden. Die kommen auf dumme Gedanken.

      Scheint aber niemanden zu interessieren.

      • „Wir sollten zu reiche Leute nicht dulden. Die kommen auf dumme Gedanken.“

        Genau das haben sich diese Biotech-Startups wohl gesagt — sonst verschwenden die ihr Geld woanders 😀

  18. „Und eine Rückkehr zu stetig steigenden Steuereinnahmen wie vor der Krise ist derzeit nicht realistisch zu erwarten“

    Ne halbe Billion hier, eine halbe Billion da. Genauso hätte ich mir das vor einem Jahr vorgesellt, von der Grösse der Finazierungslücke her, die der coronabedingte Wirschaftsausfall, reissen wird. Die Verdopplung der Steuereinnahmen der letzten 10 Jahre hat die Regierung träumen lassen, das ginge ewig so weiter. Und dann hat man geprasst, was das Zeug hält. Und auf einmal gehen die Staatseinnahmen heftig zurück und die Verschwenderträume platzen. Das ist das eigentliche „Staatsversagen“. Und über diese Ausgabenorgie hat unsere Regierung auch noch Infrastrktur und Militär und alles, was irgendwie grundlegend ist einfach vergessen ….
    Das ist so bekloppt, dagen ist das konfuse Corona-Management noch wirklich harmlos.

    • „Es ist deutlich geworden, wie sehr dieser Beitrag polarisiert. Das nehmen wir vor allem als Zeichen, wie wichtig es bleibt, sich über das gesellschaftliche Miteinander auszutauschen.“

      Schöner Spruch. Sollte man sich merken.

  19. „Die Bewohner des Panjshir-Tals rüsten sich erneut für den Krieg“

    https://www.nzz.ch/international/afghanistan-das-tal-der-unbesiegbaren-ruestet-zu-neuem-krieg-ld.1609282

    „Über allen prangt das Konterfei von Ahmad Shah Masud, dem Kämpfer, der nicht nur durch sein Äusseres – sonnengegerbtes Gesicht, Fusselbart und Pakolhut – an Che Guevara erinnert.“

    «Er war nicht nur ein grosser Kämpfer und Kommandant, er war auch bescheiden. Masud hat sich nie von anderen die Stiefel putzen lassen, beim Essen bediente er sich immer als Letzter.»

    Achse China via Afghanistan nach Iran möglich, wenn die westliche Besetzung aufhört,

  20. der erste Schuss vor den Bug für Biden

  21. „Why are @TheDemocrats so silent about THIS attack on our Capitol?“

    Weil dieser Hassprediger der Freund der Demokraten ist. Ein Unberührbarer.
    Die USA sind eben *doch* bis ins Mark rassistisch. Nur etwas sehr anders als allgemein dargestellt.

    • eine Art Farrakhan der Almans ….? Eher nicht, das ist kein Prediger, sondern ein Haudrauf. Eben typisch deutsch …. wie passend für die Hitlerstadt Berlin:

  22. Genausowenig wie die Demokraten sich für Farrakhan interessieren, klaro.

    • Merkel stösst sonst das Kompromat an die Presse durch: Nacktfotos von Putin zusammen mit Trump!

  23. Am Ende wird die progressive Linke zu der Ansicht kommen, Hitler sei ein toller Typ gewesen. Das zeichnet sich jetzt schon klar ab.

    https://www.algemeiner.com/2021/04/08/outrage-as-south-african-bds-advocate-tells-students-hitler-committed-no-crime/

    In a pre-recorded lecture shared online with first-year political science students, Lwazi Lushaba — a lecturer at UCT’s Department of Political Studies — asserted: “Hitler committed no crime. All Hitler did was to do to white people what white people had normally reserved for black people.”

    Ein Fan von Hitler ist übrigens auch der oben genannte ehrenwerte Farrakhan, der ein noch viel verrückteres rassistische Weltbild hat.

  24. Die deutsche Regierung und ihre fake Zivilgesellschaft sind genau im gleichen Fahrwasser pro Zensur.

    Gut, dass eine Zensur nicht stattfindet in Schrödinger-Land.

  25. Hey, das ist aber extrem schäbig und ekelhaft, sich derartig zu freuen oder es auch nur gut zu finden, dass irgendwelche Leute zusammengehauen werden.

  26. Islamfaschismus und die progressive Linke sind Schwestern im Geiste. Seitdem Foucault den Jubelperser für Khomeinei abgegeben hat, die RAF in Solidarität mit der PLO mordete und die DDR den „antizionisten Kampf“ organisierte.

    • LOL

      Was für eine Heuchelei von der deutschen Mutterpartei aller Identitätspolitik …..

  27. Der Kollateralschaden der ganzen rassistischen Hetze durch New York Times, Washington Post und andere Leitmedien. Leitmedien für die neue Pogrom-Kultur, deren Propheten Farrakhan und die anderen race hustler vor allem der Demokraten sind, die auch noch an die Macht in den USA gewählt wurden ….

      • Hmmm, das ist eher der Begleitschutz der Halbrassisten, die diejenigen abschirmen, die ganz offen ihren rassistischen Hass ausleben. Wird ja immer deutlicher artikuliert!

      • „Ich denke die größten Rassisten erkennt man heute u.a. daran das sie behaupten es gibt keinen Rassismus gegen Weiße.“
        Das Interessante an dieser Behauptung ist, dass sie auf einer Rassismus-Definition beruht, nach der es im Westen NUR Rassismus gegen Weiße* gibt, bedenkt man die institutionelle Macht dieser „Anti“-Rassisten.
        *Wichtig hierbei: Juden (und demnächst wohl auch Ostasiaten) = Weiße

    • und hier ist der Schaden beschrieben, den der neue Rassismus der neuen weissen Oberschicht anrichtet:

      While federal lawmakers mobilized enormous resources—including thousands of National Guard units—to protect themselves following the riot on Capitol Hill on Jan. 6th, there has been less attention paid to last year’s wider surge of criminal violence in Washington, D.C., where there has been a 350 percent increase in carjackings.

      Over the past year, America had one of the largest increases in homicides in its modern history. This could mean as many as 4,000 extra murders over the previous year.

      Criminologists are still puzzled as to what exactly caused this huge increase in violence …..

      … Yet our current political moment is focused not so much on crime as it is on police abuse. The news media, the universities, the corporate sector, and our governing officials seem to agree that reducing incarceration and reining in over-policing is the most pressing objective, as opposed to addressing the waves of violence saturating American cities.

  28. Diese Propaganda „Wir werden alle vergiftet“ und „mächtige Lobbies“ stehen dahinter ist die beliebteste Verschwörungserzählung der Linken, seit Jahrzehnten im ÖRR (neben und parallel zur feministischen Männerfeindlichkeit und dem israelbez. Antisemitismus) zu „bewundern“:

    Und so hat man dann ein Heer von „Impfgegnern“, Veganenern und anderen Hassern alles Westlichen herangezüchtet, ganz besonders unter dem politischen label der Grünen, welche auf einmal als die dunkle Bedrohung des Rechtsextremismus inszeniert werden!

    Nein, das ist nicht Weimar, das ist „Star Wars“.

  29. Warum nur machen die Neorassisten das nicht zu ihrem Thema?! Vielleicht weil sie kein Interesse daran haben, welch krasser Covidiotismus in diesen Kreisen herrscht?! Man muss ja kein Hellseher sein, um sich vorzustellen, welche angebliche Weltverschwörung die für Covid verantwortlich machen.

  30. Dieses Argument, man hätte „panische Angst“ davor „AfD-nah“ abgestempelt zu werden ist einfach eine billige Ausrede. Nein, in der CDU und FDP hat man keine Idee, was „Antirassismus“ und „Gender Bewegung“ überhaupt sind und findet die toll, weil von denen allenthalben gut geredet wird und letztere haufenweise Lehrstühle bekommen haben, nicht zuletzt auf politisches Betreiben der Regierung.

    Das Problem ist einfach, dass CDU und FDP Teil des Problems sind und daher nicht zur Lösung beitragen können.
    Meine Erklärung lautet Hufeisen: das sind die Rechten dieser Parteien, die voller Freude die gemeinsamen Ziele mit den Linksextremen, die Zersetzung und Zerstörung der Demokratie, teilen und sich als „Gutmenschen“ dabei präsentieren können.

    • Hier ist die gleiche Art der Beschwichtigung, die ist Standard:

      „Diese Reaktion ist erbärmlich. Grüne und SPD verbleiben lieber in einer Mischung aus Naivität und falscher Toleranz, um rechten Muslimhassern nicht in die Hände zu spielen. Dass sie das viel eher damit tun, Islamisten in repräsentative Ämter zu heben, merken sie nicht.“

      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article230034461/Islamist-in-Antirassismus-Gremium-Erbaermliche-Reaktion-des-Berliner-Senats.html

      Nichts spricht für „falsche Toleranz“. Eine falsche Toleranz hat dieser Welt-Journalist gegenüber den Verbündeten des Islamismus. Ob das aber Naivität ist? Die Phantasie, „sie merken es nicht“ spricht jedenfalls gegen Naivität, sondern für bewusstes Überspielen der Wirklichkeit.

      „Trotz Recherchen über Verbindungen zu islamistischen Vereinen will die rot-rot-grüne Landesregierung in Berlin an Mohamad Hajjaj als Mitglied einer Expertenkommission festhalten.“

      Es ist ja ganz einfach: diese Fanatiker von RRG sind ultrasensibel und geradezu neurotisch gegenüber Leuten, die ihnen politisch nicht in den Kram passen. Jede Art von Toleranz dieser völlig intoleranten RRGnen ist per Default nur als Zustimmung zu werten. Man darf ihnen nur nicht ihre Propagandalüge glauben, sie hätten prinzipiell was gegen Faschisten oder ultrarechte religiöse Fanatiker.

  31. Sie argumentiert auch, es sei rechtswidrig, überhaupt eine Liste mit ausschließlich Frauen zu einer Personalratswahl zuzulassen. Auf Anfrage dieser Zeitung schließt Professor Markus Ogorek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Uni Köln, einen „relevanten Verfahrensfehler“ zumindest nicht aus. Das rheinland-pfälzische Regionalvertretungsgesetz sehe vor, „dass in den Wahlvorschlägen die Geschlechter entsprechend ihrem Zahlenverhältnis in der jeweiligen Dienststelle vertreten sein sollen.“ Im ZDF arbeiten annähernd genauso viele Frauen und Männer. Eine Frauenliste unterlaufe „gezielt“ diesen „vom Gesetzgeber gewollten Geschlechterproporz“, sofern es „Männern generell und in jeder Hinsicht unmöglich“ sei, „auf besagter Liste zu kandidieren“.

    https://genderama.blogspot.com/2021/04/interview-mit-einem-studenten-wenn-die.html

    Das sind whrs. die gleiche Frauen die überall wo es sicher ist und man viel Geld oder Prestige erhält, Parität und Frauenquoten fordern, solange der Frauenanteil kleiner 50% ist. Wie kriegen die das nur auf die Reihe, solche Doppelstandard zu pflegen und nicht überall ausgelacht zu werden, was für Heuchler das sind?

  32. Zitat einer (gelöschten?) Twittermeldung vom 6.4.2021, 23.52:
    „Jeden Tag bete ich zu Gott, daß weißen Menschen endlich der Atem genommen wird. Sterbt einfach alle aus. Sterbt. Keiner von euch hat das Rückgrat eure ekelhaften Nationen und Staatengemeinschaften zu stürzen. Und ihr seid die Minderheit, die alle abfuckt. Fallt bitte tot um!“
    Von einer Mikah (@zuerstschwarz) aus Freiburg.
    Weiß einer von euch,ob es diesen Tweet, tatsächlich gab? (habe hier nur ein Ausschnitt aus einem anderen Video, daß diesen angeblichen Tweet zeigt).

    • Spielt das denn irgendeine Rolle, ob es einen solchen Tweet tatsächlich gab?
      Versteh mich nicht falsch, aber ist dir deine Zeit nicht zu schade sich damit zu beschäftigen?

      Bevor es diese sozialen Medien gab und jeder Depp seine Meinung darein schreibt, bist du doch auch nicht durch die Fussgängerzone gelaufen und hast dir angehört, was x-beliebige Menschen für einen Unsinn erzählen, oder?

      Nur so als Denkanstoss 😉

      • Alex, Danke!
        In diesem Kontext könnte das gewesen sein.
        @EinLeser, es wird so sein, daß solche Faschisten erstmal die Grenzen austesten. Und diesen Tweet finde ich sehr grenzwertig. Mal sehen, was sich in nächster Zeit noch so tut.

        • So, bin jetzt durch Alex‘ Twitterlink im Bilde. Das sind Neorassisten, die hier psychologische Defizite defäkieren und sich mit Opferabo bei gleichzeitig maximal aggressivem Auftreten durchsetzen wollen. Demzufolge noch übler drauf als als Neonazis und bald ein Fall für den Staatsschutz.
          Das war’s schon 🙂

          • „Fall für den Staatsschutz“

            Oder die Agitatoren und Chefideologen eines neuen totalen Staats ….

  33. Jennifer Ho, Professor of Asian American Studies, University of Colorado Boulder

    Professorin in der Hauptstadt des New Age! Boulder, Co!

    So when a Black person attacks an Asian person, the encounter is fueled perhaps by racism, but very specifically by white supremacy. White supremacy does not require a white person to perpetuate it.

    Von dieser Güte ist die „Argumenation“. Dogmatismus und Verschwörungsdenken in Reinform.

    Man sollte meinen, dass solche Leute wie Prof. Ho in Deutschland mehr Interesse auf sich ziehen würden, wie namenlose und bedeutungslose Demonstranten. Aber auch hier hat man ja längst jede Intellektualität aufgegeben, zugunsten der idiotischsten verschwörungstheoretischen Narrative.

  34. Die Unschuldsvermutung ist das Rückgrat aller Rechtsstaatlichkeit, du verfluchte Antidemokraten-Postille „Zeit“!

    Eine Frau erlebt sexualisierte Gewalt. Sie spricht darüber auf Twitter oder Instagram. Aktuell ist die Anklage in den sozialen Medien über den Hashtag MeToo oft das einzige Instrument für Betroffene, um sich Gehör zu verschaffen. Sie können sowohl ihren Schmerz als auch ihr Wissen teilen und andere für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisieren.

    Wie mutwillig weltfremd muss man eigentlich sein, das Internet als geeignetes, ja *einziges* Diskussionsraum für Gewaltopfer anzusehen? Das ist so un-empathisch, dass es weh tut. Aber als die Kämpferinnen für die Soziale Gerechtigkeit kennen keinen Schmerz! Im Internet wird mutig alles veröffentlicht, denn das Hauptziel ist ja andere zu „sensibilisieren“.

    Unschuldsvermutung … was mitschwingt, ist: Es gilt die Schuldvermutung gegenüber der Frau.

    Alle Fanatiker sehen die Welt als hartes Nullsummenspiel. Unschuldvermutung hier = Schuldvermutung auf der anderen Seite. Auch diese falsche Dichotomie kann nicht drüber hinwegtäuschen, dass die Schuld einer vorsätzlich falschen Anschuldigung auch erst bewiesen werden muss. Aber wenn man ohnehin glaubt, dass die Unschuldsvermutung nicht zu gelten hat, muss man natürlich Angst bekommen. Diese ist aber eine reine Selbstspiegelung.

    Und natürlich wird wieder mal die gesamte Gesellschaft diffamiert, sie

    Der Umgang mit Opfern sexualisierter Gewalt offenbart eine gesellschaftliche Haltung, die den Nährboden für misogyne Taten bereitet …

    Wieder mal versucht die „Zeit“ den demokratischen Rechtsstaat zu deligitimieren und zu verleumden!

    Hallo Herr Joffe, Herr Gauck und Herr Thierse: HIER ist sie, ihre von Ihnen kritisierte Identitätspolitik, in IHRER Zeitung. Gibt Ihnen das nicht zu denken, dass ihre Beiträge keinerlei Effekt auf diese Zeitung „Zeit“ ausgeübt hat, die munter weiter auf dem identitären und antidemokratischen Pfad wandelt als sei nichts gewesen?!

    • „lesen übrigens Opfer mit, die dadurch lernen, dass man ihnen nicht glauben wird.“

      Das ist doch genau die message, die der Feminismus unablässig vermittelt! Wie natürlich auch das Machwerk aus der „Zeit“ oben.

      Die Femistinnen leben so sehr verhaftet in ihrer eigenen Welt, dass sie anderen nur ihre eigenen Fehler vorwerfen können.

  35. Die Liberalen und Demokraten sind eben der grösste Feind der Linksextremen, aber das können letztere natürlich nicht im entferntesten zugeben. Am liebsten schmieren sie die Liberalen als Nazis an, weshalb sie diese zwanghafte Beschimpfungssucht überhaupt entwickelt haben. Dann reklamieren sie dreist diese Bezeichnung „liberal“ für sich, um zu übertünchen, wie autoritär sie doch sind….

    • Da werden eher die Zeugen Jehovas Hindus als dass das passiert. Linke sind genauso indoktriniert wie die Mitglieder jeder anderen Psychosekte. Wer austreten will, muss mit Gewalt rechnen und zudem, dass er seinen Freundeskreis und alles verliert, was sein vorheriges Leben ausmacht.

  36. The Biden administration is breaking the law by restoring Palestinian aid

    That decision is shameful, illegal and immoral, and Congress should not let it happen.

    It is shameful to blame the Palestinians’ loss of aid on former President Donald Trump. It was Congress, not Trump, who set the conditions for Palestinian aid. And it was the Palestinians, not Trump, that violated those terms with impunity. Hiding behind fake partisan politics to call what happened “Trump-era cuts” is nothing more than revisionist history.

    https://www.jns.org/opinion/the-biden-administration-is-breaking-the-law-by-restoring-palestinian-aid/

  37. Sehr interessant und sehr gut, klar und einfach geschrieben:

  38. haters gonna hate

    „Al-Quds ist der arabische Name für Jerusalem. Der Tag wurde 1979 vom islamistischen iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini ins Leben gerufen, wird seitdem in der arabischen Welt für Massenaufmärsche genutzt, um die Vernichtung Israels zu fordern.“

    • Leider für einige ein unschlagbares Erfolgsmodell…

      • Oh Gott, die behauptet sie braucht 50000€ für Umzugskosten und da sie die schon erreicht hat, hat sie die gleich mal auf 80000€ und dann nochmal auf 150000€ hochgeschraubt.

        Völlig schamlos. Und was für Vollidioten spenden der Geld?

  39. Die Leute, die früher bei tumblr gearbeitet haben, arbeiten jetzt bei der New York Times:

  40. Ich habe gestern der Fernseher angeschaltet. Da kommt dann immer da Programm, bei dem der zuletzt ausgeschaltet wurde. Da waren denn 3-4 Österreicher in der Sendung „Willkommen Österreich“, die wohl über Corona geredet haben, soweit ich es nach den ersten 5 sec bewerten würde. Dann auf einmal – ohne Kontext – sagt der Moderator sowas wie: „Ich muss mich gerade entschuldigen, aber das ist unsere 500ste Sendung und wir haben wieder nur weiße Männer eingeladen“… da hatte ich den Fernseher 10 sec an und schon kein Bock mehr.

  41. Jungen an Privatschulen, die in den Skandal um sexuellen Missbrauch verwickelt sind, müssen ihre Uniform wechseln, um Angriffen auf der Straße und Beschimpfungen zu entgehen. Männliche Schüler fürchten sich derzeit auch davor, den Namen ihrer Schule in den Lebenslauf aufzunehmen, weil sie von potenziellen Arbeitgebern wegen der negativen Assoziationen abgewiesen werden könnten.

    Andere – im Alter von nur 13 Jahren – wurden von Mitgliedern der Öffentlichkeit beschimpft und auf der Straße als Vergewaltiger gebrandmarkt, was einige dazu veranlasste, auf dem Weg zur und von der Schule die Uniform zu wechseln.

    Dies geschah, nachdem Tausende von Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung auf der Kampagnen-Website „Everyone’s Invited“ veröffentlicht wurden, wobei einige Anschuldigungen berühmte Einrichtungen wie Eton, Highgate School und Dulwich College nannten.

    Doch Eltern unschuldiger Kinder befürchten eine Gegenreaktion. Eine sagte: „Mein Sohn wird wegen dieser Sache unfair behandelt. Er wird jetzt mit diesen Anschuldigungen in Verbindung gebracht und hat Angst um seine Zukunft.“ Eine andere Frau tweetete: „Jungen werden aufgrund von Anschuldigungen angegriffen und verprügelt. Der Prozess durch soziale Medien ist gefährlich und potenziell sehr schädlich.“

    Ein Junge an einer unabhängigen Londoner Schule berichtet: „Viele von uns sind besorgt, dass unsere Verbindung mit der Schule unseren Jobaussichten schaden wird. Die Leute werden uns nur ansehen und einen Vergewaltiger sehen.“

    Eine 46-jährige Mutter von Jungen im Alter von 12 und 17 Jahren sagt: ‚Das macht mir Angst. Was ist, wenn es ein Fall von zwei verschiedenen Perspektiven eines Ereignisses ist? Was ist, wenn die Anschuldigungen falsch oder übertrieben sind? Wie kann ein junger Mann seinen Ruf wiederherstellen? Ich weiß von Jungen, die von ihren Freunden, die sie seit der Grundschule haben, ‚gecancelt‘ werden, weil nach den Vorwürfen niemand mehr mit ihnen zu tun haben will. Sie werden als Vergewaltiger gebrandmarkt, ohne dass sie die Möglichkeit haben, ihre Sichtweise mitzuteilen – das ist offen gesagt erschreckend.‘

    https://genderama.blogspot.com/2021/04/thuringen-wachsender-bedarf.html

    Ich dachte wir leben in einer Rape Culture. Wie kann dann allein der Vorwurf durch eine Frau dazu führen das selbst Jungen die nur auf die gleiche Schule gehen wie der beschuldigte und gar nicht selbst beschuldigt werden trotzdem als Vergewaltiger hingestellt und Angst um ihre Zukunft haben.

    Ein Junge war gezwungen, intime Textnachrichten mit seinen Eltern zu teilen, um zu beweisen, dass eine Begegnung einvernehmlich gewesen war, nachdem ein Mädchen, mit dem er in einer Beziehung gewesen war, eine ganz andere Version der Geschichte erzählt hatte.

    Selbst Eltern wollen lieber irgendeinem Mädchen glauben, wie ihrem eigenen Sohn. Was für ein Patriarchat und was für eine frauenhassende Gesellschaft.

    Arne bringt schon das richtige Wort: Hexenjagd

    Leider ist nicht zu erwarten das die Jungen vor Gericht um ihre Rechte kämpfen. Denn wenn die Medien darüber berichten, werden sie die Jungen immer als Vergewaltiger hinstellen, so lange bis man ihnen es gerichtlich verbietet.

    Die Selbstmordrate bei Jungen in GB war schon vorher erschreckend hoch. Die meisten kannten dort einen der sich selbst umgebracht hat. Ich frage mich ob man diese Hexenjagd in der Statistik bemerkt. Diese Jungen werden in die Ecke gedrängt, ohne Ausweg, ohne Möglichkeit sich zu verteidigen und wenn überhaupt, nur unterstützt durch ihre Eltern. Dazu dann noch Medien die Männer nur in einem schlechten Licht darstellen und ihnen selbst dann Vorwürfe machen, wenn sie als Gruppe etwas gutes tun, nur weil in der Gruppe keine Frauen mitmachten.

  42. Privilegien sind halt nicht genug:

    Reich sein ist nicht alles. Es gehören auch noch Immobilien und eine kleine Karibikinsel dazu.

  43. „Every lie contracts a debt with the truth“ lol, super Spruch

  44. Da im Herbst die Bundestagswahl ansteht, dürfte nun in manchen Ministerien wieder die «Operation Abendsonne» anlaufen. Dieser Begriff steht im Politikbetrieb für die grosszügige Beförderung von Getreuen kurz vor dem Machtwechsel.

    https://www.nzz.ch/international/beamte-ministerien-behoerden-deutschland-ld.1611083

    Die Ministerialbürokratie als Organismus, der nach Selbstvermehrung strebt – für diese These lieferte die Digitalstaatsministerin Dorothee Bär jüngst ein Paradebeispiel: Bärs Stelle wurde vor drei Jahren neu geschaffen, ihr geräumiges Büro befindet sich im Kanzleramt. Diese Woche forderte sie, ein Zukunftsministerium einzurichten …

    bester britischer Humor:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Parkinsonsche_Gesetze

  45. Woke Andrea Dworkin
    https://www.tabletmag.com/sections/arts-letters/articles/woke-andrea-dworkin

    Martin Duberman distorts the life and work of a pioneering feminist genius to make her more pleasing

    Ob das alles so stimmt? Egal, man kann eintauchen in das feministische Reich und einen aussichtsreichen Spaziergang geniessen. Dabei verwundert die Unreflektiertheit und Selbstmythologisierung etwas. Und es wirkt so, als sei diese Unbekümmertheit und auch Laxheit mit der Materie „Feminismus“ fast schon der Grund für folgende Wellen ebensolchen unreflektiertren Feminismus, der allerdings sich ganz anders darstellt und sogar schroff gegen die alte Welle gerichtet ist. Sowas kann dann gar nicht mehr überraschen, es wirkt eher, dass es die normale und sprunghafte Entwicklung dieser ganzen feministischen Bewegung ausmacht:

    It seems that both Duberman and Stoltenberg want to enlist Andrea’s ghost into supporting the contemporary transgender movement. To do so, they are using her work of 46 years ago to conflate Dworkin’s concept of a small, persecuted, and powerless minority of transsexual prostitutes in Europe with our contemporary, aggressive, well-funded transgender movement.

  46. ???

    Das ist nicht schwer zu verstehen!
    Wo die Entwicklung stattfindet: spielt keine Rolle.
    Wo die Produktion stattfindet: spielt keine Rolle.
    Wo und wie der Kauf des fertigen Produkts stattfindet: das entscheidet alles.

  47. „That diversity is necessary, not just for mission capability, but across NASA to fuel the big steps the agency is taking to push how humans explore space“

    -> Es ist nötig, weil es nötig ist.

  48. Welchen Preis hat denn Merkel so verliehen? Daraus kann man dann ja schliessen, was als nächstes passieren kann! 😀

  49. Pingback: Erinnerungskultur | uepsilonniks

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