Lucas schoppe zum Geschlechterkrieg und Institutionen, die ihn aus Eigeninteresse fördern

Lucas Schoppe schreibt in einem Kommentar zu seinem Artikel zu dem Dossier noch etwas zum Geschlechterkrieg und Institutionen, die ihn aus Eigeninteresse fördern

Mir geht es also um die These, dass wir gesellschaftlich längst bei einer zivilen, flexiblen, tragfähigen (wenn auch im Hinblick auf die Arbeitsteilung durchaus verbesserungsfähigen) Kooperation zwischen Männern und Frauen angekommen sind – und dass es insbesondere politische Institutionen sind, die dabei destruktiv dazwischengehen.

Die Perfidie ist z.B. erstaunlich, mit der Lambrecht manövriert, um Väter aus ihrer Vaterschaft heraushalten zu können. Ihre Pläne hat sie meines Wissens an Pressevertreter und auch an Mütterverbände weiter gegeben, aber Vertreter der hauptsächlich betroffenen Väter hat sie auflaufen lassen. Die kamen an den Gesetzesvorschlag gar nicht heran. Dabei geht es darin eben darum, dass die rechtliche Beziehung eines Vaters zu seinem Kind völlig verschwindet, ja gar nicht erst besteht – wenn eine lesbische Partnerin der Mutter als weitere Mutter eingetragen ist.

Im Feld der Politik erscheinen halt Verhaltensweisen manchmal als ganz normal, die uns außerhalb davon gestört und soziopathisch vorkämen – von dem Widerspruch lebt ja z.B. die ganze Serie „House of Cards“. Mir geht es hier aber um einen anderen Aspekt:

Das Ministerium hat das Selbstbild, eine moderne, progressive Institution zu sein, die in einer von männlichen Machtstrukturen rundum geprägten Gesellschaft Humanisierungsimpulse setzt und sich auf die Seite der Schwächeren stellt. Dieses Selbstbild ist unplausibel, schon allein deshalb, weil es überhaupt nicht zu erklären wäre, warum sich in einer rundum patriarchalen Gesellschaft ausgerechnet die mächtigsten politischen Institutionen zuverlässig GEGEN das „Patriarchat“ stellen sollten.

Viel plausibler ist es, davon auszugehen, dass Institutionen grundsätzlich ein Interesse der Selbsterhaltung haben. Je mehr aber gesellschaftlich die Möglichkeiten der zivilen Selbststeuerung ausgeweitet und stabilisiert werden, desto schwerer ist ein solch vielmillionenteures Frauen- und Familienministerium zu legitimieren.

Wer seine eigene Position dadurch legitimiert, dass er (bestimmten) Menschen hilft – der hat ein großes Interesse daran, dass sie weiter hilflos erscheinen. Wer sich dadurch legitimiert, dass er Konflikte anderer bearbeitet – der hat ein Interesse daran, dass diese Menschen ihre Konflikte nicht selbst lösen.

Sicherlich können sehr viele Trennungsväter bestätigen, dass die Konflikte, unter denen ihre Kinder und sie leiden, ganz wesentlich aus den Institutionen in die Elternbeziehungen hineingetragen werden. Und darum geht es mir in der eingangs zitierten Passage:

Institutionen wie das Familienministerium sind selbst das Problem, dessen Lösung zu sein sie vorgeben. Sie brauchen zu ihrer Legitimation das Bild einer Gesellschaft, die habituell irgendwie in der Steinzeit zurückgeblieben ist. Tatsächlich ist diese Gesellschaft aber längst schon sehr viel weiter, als die Institution es ist (oder jemals sein wird).

Feminismus als eine Art „Munchhausen by proxy“ bei dem statt auf echte Gleichberechtigung hinzuarbeiten eine schwache hilfsbedürftige Frau benötigt wird, zu deren Beschützer man sich aufschwingen kann. 

In vielen Bereichen scheint mir die Vertretung eher noch schuzophrener:

Auf der einen Seite wird die Rolle der Frau als Mutter in jeder Hinsicht gegen mehr Rechte des Vaters geschützt.

Auf der anderen Seite will man Frauen in gewisser Weise aus ihr herausbekommen, sie sollen genau so viel verdienen wie Männer, sie sollen genauso in Führungspositionen sein, sie sollen das gleiche studieren.

Die Forderung, dass demnach alle Arbeiten gleich verteilt werden müssen und alles andere keine Gleichberechtigung wäre passt dazu: Man will gewisse Rollen nicht aufgeben, also müssen die Männer ihre Rolle ändern. Indirekt wird damit eingestanden, dass der gegenwärtige Zustand der Frauen sie so gesehen nicht „konkurrenzfähig“ macht. Aber das eben nur, weil ja die Männer ihnen die Chance nicht lassen. 

Der Grundsatz in dieser Ausrichtung des Feminismus ist, dass die „Nichtprivilegierten“ sich nicht ändern müssen, weil sie ja die Opfer sind. Der Täter muss sein Verhalten ändern. Es ist etwas der alte Grundsatz der weiblichen Unterverantwortlichkeit, hier eben nur anders ausgekleidet. 

Deswegen muss eben in dieser Spielart auch der Mann oder der Weiße der böse sein, der dessen Handeln falsch ist. Dazu wiederum bietet sich das Bild der „toxischen Männlichkeit“ an. 

Wie kommt das nun in den „Institutionen“ an? Sicherlich tragen bestimmte Gesetze dazu bei, dass Streitigkeiten auftauchen können und sich verschärften können. Mit einem Wechselmodell wäre etwa die „Machtposition“ der Frau eine ganz andere und man müsste sich – gerade wenn es gesellschaftlich ebenfalls normal und akzeptiert werden würde –  eher arrangieren.

Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Denn Gedanken wie „Das Kind gehört zur Mutter“ ist auch abseits der „Institutionen“ noch weit verbreitet. Und natürlich werden viele Kämpfe auch aus tiefer persönlicher Verletzung geführt: Weil man verlassen worden ist. Weil der andere einen ausnehmen will bzw weil man sich für die Familie aufgeopfert hat. Weil man die Ehe zwar auf gewisse Weise geführt hat und damals damit einverstanden war, nun aber meint, dass eine hälftige Auffassung doch ungerecht ist, weil man ja nun einmal mehr zur Wertschaffung beigetragen hat. Weil er oder sie der böse ist und weil die Kinder das auch so sehen sollen. Weil es ungerecht ist, wenn „die Neue“ nun von ihm ausgehalten wird und man selbst nichts hat. Weil man einen gewissen Status im Leben hatte und nun plötzlich seinen Lebensstandard reduzieren soll und er nicht. Weil man Angst hat vor Armut. Weil man sie schon immer kontrollieren konnte und sie nun auch das machen soll, was man ihr sagt. Weil einen jedes Wort von ihm oder ihr reizt. Weil man nicht aus der Beziehungsebene herauskommt. 

Es wäre interessant ob es vergleichende Studien gibt, wie oft Konflikte nach Scheidung mit welcher Intensität in verschiedenen Ländern aufgetragen werden und welche Faktoren eine größere Häufigkeit oder eine höhere Intensität begründen. 

68 Gedanken zu “Lucas schoppe zum Geschlechterkrieg und Institutionen, die ihn aus Eigeninteresse fördern

    • Über den Feminismus schweigen ist Mikroaggression, denn es ist ein Verschweigen der Möglichkeit von und das Streben nach einer Welt ohne Femizide. Aber das war ja klar, dass du nun, wo du eingesehen hast, dass du als Mann von der Frau nicht zu sprechen hast, in solche passiv-mikroaggressiven Privilegienaufrechterhaltungsmuster verfällst. Du bevorzugst Männer übrigens nur, weil du Frauen hasst und sie mit Nichtbeachtung erniedrigen willst. Das fällt in die gleiche Sparte. Muss man wissen. ^^

  1. Es ist Politik, wie es schon immer war. Wenn man sich mit der Geschichte beschäftigt, dann war fast alle Politik von außen gesehen widersinnig, aber wenn man sich genauer beschäftigt, dann hat es einen (verdrehten) Sinn. Ich habe mir vor kurzem das Hörbuch „Legenden des Krieges“ gekauft und da geht es um den 100-jährigen Krieg. Was aber interessant ist, ist die Politik welche zwischen dem König und den verschiedenen Adelsfraktionen herrscht.
    Heutzutage ist es nicht anders, es geht um Macht für verschiedene Gruppen und wenn du nicht zu einer Gruppe gehörst welche Subjekt ist, dann wirst du zum Objekt. Wir Männer sind in diesem Spiel leider Objekte, da wir es nicht schaffen uns abzugrenzen.
    Deswegen verlieren Männer auch in diesem Spiel immer mehr. Wer hingegen nicht verliert, sind MGTOW, nicht weil wir irgendwie politischen Einfluss gewinnen, sondern weil wir aus dem Spiel aussteigen und damit das Spiel verändern. Da können die Spieler noch so sehr schummeln, wenn du nicht mitspielst, können sie nicht gewinnen.

      • vielleicht meint er in dem Sinne:
        Daß das Ganze funktioniert sind Frauen ja darauf angewiesen das Männer mitmachen sich also Ungerechtigkeiten gefallen lassen, Mit Leistungs- und Verantwortungswillen die materiellen Grundlagen der Zivilisation schaffen bzw. erhalten, brav die ihnen von Frauenseite zugedachten Rollen spielen, sei es Macho, Pudel, Ritter, Sündenbock….
        Und da die meisten Männer ja mitmachen funktioniert es ja so gut.
        Würden mehr Männer sagen macht euren Dreck alleine, würde die Idiotie schneller zu Tage treten.

  2. Das klassische Beipspiel:

    „Der Grundsatz in dieser Ausrichtung des Feminismus ist, dass die „Nichtprivilegierten“ sich nicht ändern müssen, weil sie ja die Opfer sind.“

    Was nun aber, wenn diese sogenannten „Nichtprivilegierten“ ein Verhalten an den Tag legen, dass den vorgeblichen Zielen völlig zuwiderläuft. Das Verhalten sollen sie dann nicht ändern?

    • „Auf der einen Seite wird die Rolle der Frau als Mutter in jeder Hinsicht gegen mehr Rechte des Vaters geschützt.

      Auf der anderen Seite will man Frauen in gewisser Weise aus ihr herausbekommen“

      Da stellt sich wieder die ewige Frage:
      Ist das Dummheit oder Taktik?
      Genau wie das Bestreben, Geschlechter unsichtbar zu machen, aber sie immer wieder besonders zu betonen, wenns Geld, Posten, Opferpunkte zu holen gibt.

      Im Prinzip reisst dieses Ministerium mit dem Arsch wieder ein, was es mit den Händen aufzubauen vorgibt.
      Erinnert mich an Handwerksfirmen, wo der Chef einem vertrauenswürdigen Altgesellen den Auftrag gibt, das vor dem Abschluss stehende Bauprojekt abzufackeln, um nochmal denselben Auftrag zu bekommen. (hab ich so gehört)

      • Das Aushalten objektiver Widersprüche im eigenen Weltbild, ohne jeden Zweifel daran ist eine der großen Stärken des weiblichen Gehirns.

  3. Alle Parteien, vielleicht mit der Ausnahme der AfD, setzen immer stärker auf das Feminismus-Thema: Mit Frauenquote, „Unsere Partei muss weiblicher werden“ etc..
    Begonnen haben damit die linken Parteien, speziell die Grünen. Da die Grünen derzeit populär sind, besonders bei weiblichen Wählern, wollen die restlichen Parteien die „Feminismus-Strategie“ kopieren.

    Und je mehr Frauen in die Politik kommen desto populärer wird das. Ich vermute Frauen die sich politisch engagieren in Parteien sind eher a priori schon auf der Feminismus-Seite. Für Frauen ist dann das Thema „Feminismus, Frauendiskriminierung“ auch eine Möglichkeit Karriere in der Partei zu machen.

    Ironischerweise erfolgt das alles in einer Zeit in der sowohl eines der feministischen Hauptargumente: „Alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind nur auf Erziehung und Sozialisation zurückzuführen“ widerlegt ist.

    Aber Politik ist halt ein Spiel um Macht, Wählerstimmen etc. Argumente sind da eher sekundär.

    • Die Videos der unvergesslichen Vera F. Birkenbihl sind ja alle insgesamt sehr lehrreich und ausgesprochen kurzweilig dargeboten von ihr.

      Besonders empfehlen möchte ich aber auch noch ein weiter folgendes Video von ihr zum Thema Männer/Frauen:

      Hier geht sie (quellen-)fundiert auf die evolutionsbiologischen und -psychologischen Grundlagen des Mann- bzw. Frauseins ein.
      Basierend auf den bei Tier und Mensch vergleichbar gegebenen Grundlagen unserer Instinkte und unserer Sexualität rechnet sie schließlich ab mit dem „Sozialistischen Instrumentarium“ (meine Begriffsprägung) des angelsächsisch gepägten BEHAVIORISMUS, der aus meiner Sicht eine „pragmatische“ oder doch eher „praktische“ Ergänzung/Konkurrenz(?) zu seither häufig eher idealtypisch/idealistisch-geprägten europäischen Sozialismus-THEORIEN darstellt, wobei der Behaviorismus bis heute nahezu weltweit seinen beinahe total-totalitären Siegeszug feiern darf.

      Ausgehend von seinen theoretischen Vordenkern Watson und Skinner (1928) wurden und werden die Programme der behavioristischen GLEICHMACHUNG intensiv und exzessiv umgesetzt. Auf die besondere Rolle des unredlichen „GENDER-Vaters“ John Money und seine Untaten geht sie im Weiteren detailliert ein, ist er doch gewissermaßen der Vater und Geburtshelfer des heute weltweit top-down durchgepeitschten Programms des auch von Femistit*_:INNEN gehypten „GENDER MAINSTREAMING“, und aller damit verbundenen Verbrechen.

      Ihre Ausführungen erhalten ihren besonderen Nachdruck, da sie sich zu ihrer Schuld als „Ex-Behavioristin“ bekennt, die sie mehrjährig als Assistentin an einem amerikanischen psychologischen Institut entsprechende Dressur-Experimente durchgeführt hat, und erkennen mußte, daß diese ideologisch getriebenen Exzesse („Experimente“) immer wieder an ihre natürlichen Grenzen stießen…

      • @Sabrina
        Ich verstehe nicht, worauf du überhaupt hinaus willst.
        Wo würdest du denn den Behaviorismus als psychologische Schule politisch einordnen und in Bezug zu welcher „idealtypisch/idealistisch-geprägten europäischen Sozialismus-THEORIE“?
        So weit ich mich erinnern kann, begann zeitgleich der Aufstieg der Psychoanalyse in Europa, nur ist mir nicht klar, was die mit „Sozialismus-Theorien“ zu tun haben soll.

        Wenn du eine Psychologie mit explizit „sozialistischen Instrumentarium“ suchst, dann wende dich an die „Kritische Psychologie“ (großes K) von Holzkamp und Osterkamp.
        Allerdings leugnen sie die nicht die evolutionsbiologischen und -psychologischen Grundlagen der Psychologie, was für Marxisten ohnehin nicht in Frage kommt, insofern taugt das Feindbild nicht.

        • Der Behaviorismus ist seit seiner Konzeption (1928) ein bis heute ideologisch-getriebener SOZIALISMUS, der, ausgehend vom angloamerikanischen Gleichmachungs-Wahnsinn hegemonial durchgedrückt, inzwischen „weltweit“ mit feministischen SJW-(Sprach-)Vorgaben, rassistischer „Wiedergutmachung“, Globalisierungsfanatismus „angereichert“, der sich als bester Garant für eine Herrschaft der Willkür anbietet.
          Angesichts des unter wissenschaftlichen Gesichtpunkten zu konstatierenden krachenden Scheiterns des Behaviorismus (vielfache gravierende Falsifikationen), der im Bereich der Wissenschaftsdisziplin Psychologie zur propagierten „KOGNITIVEN WENDE“ geführt hat, mit einem Erstarken der Humanistischen Psychologie einhergehend, ist es erstaunlich, wie zunehmend wirkmächtig dieser Behaviorismus-Wahnsinn politisch-global umgesetzt wird.
          ——————————————
          Die Psychoanalyse ist in der wissenschaftlcieh Psychologie ehedem nie relevanter Lehr- und Forschungsgegenstand gewesen, und wurde auch von mir nicht mit „Sozialismus“ in Verbindung gebracht.
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          Die Kritische Psychologie sensu Holzkamp und Osterkamp ist doch ebenfalls primär theoretisch-fundiert, und um methodische Stringenz bemüht. Im Unterschied zum Behaviorismus ist ihre anwendungsbezogene Bedeutung bislang weitgehend nicht gegeben.

    • Und je mehr alle anderen Parteien auf Männerfeindlichkeit und Feminismus setzen, desto mehr Männer werden (hoffentlich) die übrigen Parteien wählen, dann vermutlich am ehesten die AfD.
      Womit dann auch gleich wieder bewiesen wäre, dass Männer toxische, verkappte Nazis und Rechte sind. Schließlich wählen sie ja die bösen Nazis.

      Wie schon mal erwähnt, Rechte und Linke sind sich weit ähnlicher als unsere Gesellschaft es wahrhaben will…

      • Sobald die AfD an Macht gewinnt, wir auch dort eine Frauengruppe entstehen, Schutz und Förderung nur für Frauen fordern und über Sexismus gegen Frauen jammern, während Männer live und in Farbe viá Gesetz diskriminiert werden.

        • Tatsächlich sehr wahrscheinlich. Man denke nur an die Piraten, die sich, weil sie auf diesen ganzen Geschlechterkriegsscheiß keinen Bock hatten, offen als „postgender“ bezeichnet haben, was sofort einschlägige Aktivistinnen triggerte, die da sofort reingehen mussten um dort direkt denselben Dreck abzuziehen wie überall, wo sie aufkreuzen: Gejammer, Diffamierung, Intrigen. Und natürlich Bullshit wie „Piratinnen.con“, wo, selbstverständlich komplett antisexistisch, männliche Parteimitglieder ausgeschlossen waren.

          Meines Erachtens hat dieses sich immer wieder vollziehende Schauspiel System, welches auf die Unterminierung demokratischer Prozesse abzielt. Das, was diese ganzen Frauengruppen gemein haben, ist, dass das, was sie so von sich geben und als Ziele betrachten, wenn sie unter sich sind, gesamtgesellschaftlich gesehen nicht tageslichttauglich ist. Männerhass und Bestrebungen zum Verfassungsbruch in Fließbandfertigung. Und egal wie knalledämlich diese Tanten sind, sie verfügen bedauerlicherweise immer noch über ausreichend Restintelligenz, um zu erkennen, dass ihr ganzer Stuss nicht weiter von demokratischer Mehrheitsfähigkeit entfernt sein könnte. Wie löst man dann das Problem, dass man mit demokratischen Mitteln seinen Kopf wohl nicht durchbekommen könnte? Man nistet sich in Form entsprechend ideologisierter Frauen in allen demokratisch relevanten Parteien ein und macht dort die eigenen Dogmen peu à peu mit den bekannten Mitteln (Mobbing, Intrigen, Korruption)zu Parteiraison. Damit ist es für die feministische Ideologie nur noch von nuancierter Bedeutung, wie der Wählerwille sich ausgestaltet, in jedem Falle bleiben feministische Interessen parlamentarisch dogmatisch omnipräsent.

          Neulich gab es eine Bundestagsdebatte infolge eines Antrages der AfD unter anderem zur Abschaffung der Frauenquoten. Es machte da schon schier fassungslos, wie – vor allem auch rhetorisch – gleichlautend selbst Vertreter von CDU / CSU und FDP (!) in den von höchster Empörung bestimmten Entrüstungssermon der Linken, Sozen und Grünen eingestimmt haben.

          Unsere Republik befindet sich in einem Zustand, in dem, obwohl Feminismus und erst Recht Intersektionalismus gesamtgesellschaftlich randständig sind, du diese Ideologien nicht realistisch mit demokratischen Methoden aus der Politik entfernt bekommen kannst. In meinen Augen vollzieht sich da eine brandgefährliche ideologische Unterwanderung unserer parlamentarischen Demokratie. Übrigens auch kein Wunder, dass all diese Parteien jegliche Maßnahmen direkter Demokratie scheuen, wie der Teufel das Weihwasser. Diesen ganzen Scheiß würden sie unter solchen Bedingungen nämlich ums Verrecken nicht durch Volksabstimmungen kriegen. Schon alleine, weil direkte Demokratie auch zu verstärktem Interesse der Wähler für Hintergründe führt. Das heißt, all der eben schon angesprochene tageslichtuntaugliche Müll würde über Leaks u. s. w. an die Öffentlichkeit kommen und jedem Wähler zweifelsfrei aufzeigen, mit was für Abschaum man es da zu tun hat.

          • „Meines Erachtens hat dieses sich immer wieder vollziehende Schauspiel System, welches auf die Unterminierung demokratischer Prozesse abzielt. Das, was diese ganzen Frauengruppen gemein haben, ist, dass das, was sie so von sich geben und als Ziele betrachten, wenn sie unter sich sind, gesamtgesellschaftlich gesehen nicht tageslichttauglich ist.“

            Und vor allem nicht mehrheitsfähig.
            Eine rein feministische Partei würde m.E. sogar an der 5% Hürde scheitern.
            Deshalb die immer wieder kehrende entristische Strategie, sich eine bereits existierende oder aufstrebende politische Organisation vorzunehmen und die gemäß eigener Zwecke umzubilden.
            Das Spiel ziehen sie durch, auch wenn sie die Partei zerstören (Piraten) oder ernsthaft schädigen (SPD).

            Auch zur Theorie kann ein parasitäres und opportunistisches Verhältnis festgestellt werden.
            Nimm irgendeine Konflikttheorie und nutze sie für deine Zwecke: Marxismus, Postmodernismus, Genderismus, Intersektionalismus – ist inhaltlich eigentlich völlig Latte.
            Irgendwie bekommen sie es hin, in all diesen Theorien die Opferrolle zu implementieren: Besonders Frauen. Ist die eine Theorie herunter geritten für die Machtzwecke, dann kommt die nächste.

            Bewundernswert ist doch nur die besonders enge 180 Grad Kurve, die diese Opportunistinnen nehmen können: Gestern war der radikale Feminismus hip, heute sind das widerwärtige TERFs, die man ratzfatz canceln muss.

            Wenn ich eine zeitgemäßere Version verfassen dürfte, das Buch hieße heute: „Die Untertanin„.
            Das Abschwören von allem, an was man einmal geglaubt hat, weil es nicht mehr in den jeweils mehrheitsfähigen Zeitgeist passt in Null Komma gar nichts – daran sind sie ausgesprochen instinktsicher.
            Das ist der einzige „Selbstoptimierungswahn“, den sie Zeit ihres Lebens beherzigt haben.

          • Nein, das ist das normale Verhalten von Parasiten.
            Bei Menschen ist der Unterschied, normalerweise entsteht irgendwann die Einsicht, unter dem Befall von Parasiten zu leiden.
            Bei uns (Marxisten) kann frau inzwischen ernsthaft veröffentlichen, Frauen bildeten die „Unterschicht in jeder Klasse“ und keiner lacht.
            Parasiten, die auf das Hirn des Wirts zugreifen, der ergeben diesen Schwachsinn abnickt.
            Liz Mohn, Unterdrückte und Tochter ihrer Klasse – ich glaube, das ist inzwischen filmreif.

          • Man denke nur an die Piraten

            Ich könnte heulen vor Wut und Frustration, dass die diese Partei kaputt gemacht haben. Und dann wie die Ratten abgesprungen, nachdem sie sie zum kentern gebracht haben. Die Piraten waren mal ein Hoffnung.

          • Eine rein feministische Partei würde m.E. sogar an der 5% Hürde scheitern.

            Tut sie schon. Die feministische Partei „Die Frauen“ hat noch kein einziges Mal diese Hürde genommen.

        • Ja klar das zu tun liegt in der Natur der Frauen, das hinzunehmen oder wohlwollend zu fördern in der Natur der Männer…. der Kreis schließt sich… auf zur nächsten Runde….

  4. Wieso forderst Du @Christian eigentlich das Wechselmodell, wenn Du selbst gar nicht bereit und in der Lage wärst, es zu leben (und Du weißt, dass Du damit nicht die Ausnahme bist)?

    • Warum wollen Feministinnen eine Quote bei den Vorständen, obwohl die meisten nie auch nur in die Nähe einer entsprechenden Karriere kommen?

    • Vielleicht, aber nur vielleicht verfügt Christian im Gegensatz zu jetzt nicht näher benannten Personen über die geistigen Kapazitäten, die ihn zu der Abstraktion befähigen, den eigenen Bauchnabel nicht für das Zentrum der Welt zu halten.

      Nur weil man selber wahrscheinlich ein absolutes 50:50 Wechselmodell nicht realisieren könnte, heißt das nicht, dass es niemand könnte. Und es ist schon sehr egozentrisch, um nicht zu sagen totalitär, aus den eigenen individuellen Gegebenheiten die Aufrechterhaltung einer Gesetzes- und Rechtsprechungslage abzuleiten, welche Kinder bei Trennung zu einem unteilbaren Kapital machen, um welches verbissen gestritten werden muss, weil von vornherein klar ist, dass es nur einen Sieger und zwei Verlierer – wobei das Kind in jedem Falle immer einer der beiden Verliere sein wird – geben kann. Eine Gesetzes- und Rechtsprechungslage, die ausschließlich auf Konfrontation ausgelegt ist.

      Übrigens: vielleicht solltest du dir mal Gedanken machen, warum die in Parlamenten überrepräsentieren Anwälte diejenigen sind, die sich seit Ewigkeiten mit gewetzten Klauen gegen jegliche Form von Deeskalierung der bestehenden Rechtsnormen zur Wehr setzen. Schön, wie hier Mutterkultisten von deinem Schlage, die Kinder als ihr rechtmäßiges Eigentum betrachten, eine Allianz mit politischen Nepotisten der übelsten Sorte eingegangen sind. Beide wollen ihre Privilegien verteidigen. Die einen ihre Vorrechte aufs Kind, die anderen die Kohle, die sich aus diesen Vorrechtsinteressen rausschlagen lässt. Grenzt schon an Symbiose das Ganze…

      • „Nur weil man selber wahrscheinlich ein absolutes 50:50 Wechselmodell nicht realisieren könnte, heißt das nicht, dass es niemand könnte.“

        Aber das Wechselmodell ist ja nicht etwa verboten, sondern wird – wo es von beiden Elternteilen für möglich gehalten wird – bereits realisiert.

        Wenn ihr es „als Standard“ fordert, dann doch wohl mit min. 2 einschränkenden Hintergedanken versehen:

        – nur, wenn der Papa es will (der mütterliche Wunsch soll übergangen werden, sowohl bei einem einseitigen JA, wie auch einem einseitigen NEIN)
        – nur, wenn dadurch Kindesunterhaltszahlungen wegfallen (was zu vielen praktischen Fragen bzgl. Wäsche oder allgemein Anschaffungen etc. führte)

        Achja und: 2 Monate verpflichtende Auszeit vom Job pro Kind seien Vätern ja auch nicht zumutbar, Eurer Meinung nach…

        • „Wenn ihr es „als Standard“ fordert, dann doch wohl mit min. 2 einschränkenden Hintergedanken versehen:“

          Wenn man argumentativ nichts auf der Pfanne hat, bleiben nur noch Unterstellungen. Zu Punkt 1: Kategorisches NEIN! Es soll als Rechtsnorm bei allen Trennungen mit Kindern als Ausgangspunkt dienen. Individuelle Abweichungen sind per Einzelfallurteile möglich.

          Zu Punkt 2: Es ist entlarvend, dass das immerzu das erste ist, was euch Femischistinnen als Vorwurf den Männern gegenüber einfällt. Dass unterhaltspflichtige Mütter anteilig erheblich zahlungssäumiger sind als unterhaltspflichtige Väter, macht die Sache sogar noch witziger!

          Und natürlich: wenn beide Eltern sich zu ähnlichen Teilen um das Kind kümmern, sind Unterhaltszahlungen, zumindest nach dem derzeit bestehenden Konzept, auszuschließen. Es zeigt deutlich, mit was für einer Person man es zu tun hat, wenn diese ein Modell gerecht findet, bei dem selbst dann ein Elternteil VOLLEN Unterhalt zahlen muss, selbst wenn es sich zu 40 % um das Kind kümmert und ihm dabei gar noch die steuerlichen Vergünstigungen etwa für Einrichtung eines Kinderzimmers vorenthalten werden, solange es sich nur bei den von dieser schreienden Ungerechtigkeit Betroffenen in erdrückender Mehrheit um die Väter handelt.

          Ich weiß, ich widerhole mich, aber Wahres bleibt einfach wahr: du bist eine widerliche Sexistin!

          • @ Matze

            Ich weiß. Deshalb bezeichnete ich es auch als entlarvend. Frauen wie Semi geht es NUR darum, in jedem Fall von väterlichem Unterhalt ausgehen zu können, unabhängig davon, wie viel der Vater über direkte Kindessorge noch zusätzlich mit einbringt. Denen geht es einmal um die völlige Verfügungsgewalt sowohl über das Kind als auch den Vater. Das heißt, immer wenn sie mal jemanden brauchen, der sich um das Kind kümmert, dann gerne auch mal zwei Wochen am Stück, hat der Vater gefälligst Gewehr bei Fuß zu stehen. Ansonsten hat er die Fresse zu halten und froh zu sein über jede Sekunde die sie ihm mit dem gemeinsamen Kind zu verbringen zugesteht.

            Und zum anderen geht es ihnen eben – da muss nicht lange hingucken; das ist überdeutlich – um den Zugriff auf seine Kohle. Und das, wie gesagt, unabhängig davon, wie viel sie ihn nach eigenem Gusto als Betreuer in Beschlag nehmen.

            Aber klar, Menschen wie Semi erkennen da keine Ungerechtigkeit, solange von so etwas nicht in erster Linie Frauen betroffen sind.

          • „Kategorisches NEIN! Es soll als Rechtsnorm bei allen Trennungen mit Kindern als Ausgangspunkt dienen. Individuelle Abweichungen sind per Einzelfallurteile möglich.“

            Das heißt, Du gehst davon aus, dass nicht die Mehrheit der Väter sagen würde: ich täts ja (vielleicht) gerne, aber mein Job lässts beim besten Willen nicht zu, dass ich grobgesagt das halbe Jahr über werktags stets um bspw. 16 Uhr auf der Matte der Kita stehe etc.?

            „Es ist entlarvend, dass das immerzu das erste ist, was euch Femischistinnen als Vorwurf den Männern gegenüber einfällt. Dass unterhaltspflichtige Mütter anteilig erheblich zahlungssäumiger sind als unterhaltspflichtige Väter, macht die Sache sogar noch witziger!“

            Ihr seid es doch, die betonen, dass Väter mehrheitlich wenn dann deshalb keinen (vollständigen) Kindesunterhalt zahlten, weil sie dazu gar nicht wirklich in der Lage seien; dass ihnen mitunter „fiktive Einkommen“ unterstellt werden, die als Berechnungsgrundlage dienen usw.
            Selbiges Argument müsste dann natürlich auch für getrenntlebende Mütter gelten – zumal Frauen ja im Schnitt und im Regelfall weniger verdienen, weshalb dieses Ergebnis auch niemanden überraschen kann.

            „Und natürlich: wenn beide Eltern sich zu ähnlichen Teilen um das Kind kümmern, sind Unterhaltszahlungen, zumindest nach dem derzeit bestehenden Konzept, auszuschließen.“

            Erkennst Du das Problem eines gesteigerten Abstimmungsaufwands darüber, wer fortan welche (kindbezogenen) Kosten trägt, oder wie die allseits ungeliebte Wäschearbeit verteilt würde irgendwie an?

          • @ Semikolon

            „zumal Frauen ja im Schnitt und im Regelfall weniger verdienen“

            Weniger als Männer mit gleicher Qualifikation? Eigentlich nicht, oder?
            Und wenn sie kein Kind versorgen müssen, brauchen sie auch nicht halbtags arbeiten, da können sie auch die selbe Stundenanzahl wie unterhaltspflichtige Männer arbeiten, inklusive Überstunden, falls der Stundenlohn (derselbe, den die Männer kriegen) etwas dürftig sein sollte.

          • Herr Gott, lass Hirn vom Himmel regnen!!! Du schreibst ja echt nur Bullshit!

            „Das heißt, Du gehst davon aus, dass nicht die Mehrheit der Väter sagen würde: ich täts ja (vielleicht) gerne, aber mein Job lässts beim besten Willen nicht zu, dass ich grobgesagt das halbe Jahr über werktags stets um bspw. 16 Uhr auf der Matte der Kita stehe etc.? “

            Deine Bereitschaft zur verbissenen Verteidigung deiner Privilegien Männern pauschal irgendwelchen Scheiß wie allgemeines Desinteresse an ihren Kindern zu unterstellen, sagt viel aus. Aber eben nur über dich, rein gar nichts über Väter.

            „Ihr seid es doch, die betonen, dass Väter mehrheitlich wenn dann deshalb keinen (vollständigen) Kindesunterhalt zahlten, weil sie dazu gar nicht wirklich in der Lage seien; dass ihnen mitunter „fiktive Einkommen“ unterstellt werden, die als Berechnungsgrundlage dienen usw.
            Selbiges Argument müsste dann natürlich auch für getrenntlebende Mütter gelten – zumal Frauen ja im Schnitt und im Regelfall weniger verdienen, weshalb dieses Ergebnis auch niemanden überraschen kann. “

            „Wir“ erkennen das aber auch bei Müttern als ein Kriterium an und kriegen kein feuchtes Höschen bei der Vorstellung, Müttern in solchen Fällen mit dem Entzug des Führerscheines zu drohen. Und „ihr“ seid doch diejenigen, die wie die Hyiänen auf die Kohle losstürzen und diese Geldgier schlank auf „uns“ projiziert, wenn “ wir“ eine gerechte Aufteilung des Eltern-Kind-Kontaktes hinwirken wollen. Darum der spiegelnde Verweis auf die realen Zustände, wenn es mal heißt, dass die Mutter zahlen muss.

            „Erkennst Du das Problem eines gesteigerten Abstimmungsaufwands darüber, wer fortan welche (kindbezogenen) Kosten trägt, oder wie die allseits ungeliebte Wäschearbeit verteilt würde irgendwie an?“

            Dieses „Problem“ mag es geben, aber Eltern, die ihre Kinder lieben und nicht nur in das Gefühl verliebt sind, Kinderbesitzer zu sein, sollten im Sinne ihrer Kinder gerne diesen Mehraufwand auf sich nehmen. Es stellt sich wirklich immer wieder die Frage, welch von niederen Trieben gesteuerter Mensch man sein muss, so offenkundige Ungerechtigkeiten wie das geltende Sorgerecht im Trennungsfall mit solchen aus dem Arsch gezogenen „Argumenten“ verteidigen zu wollen. Aber ja, so lange von so etwas nicht Frauen mehrheitlich betroffen sind, ist es Menschen wie dir halt egal bzw. finden es Menschen wie du sogar richtig super. Und dabei ist es sogar egal, dass in jedem Falle immer die Kinder mindestens genauso betroffen sind. Aber, wie gesagt, Feministinnen sind in erdrückender Mehrheit narzisstische Egozentriker. Denen ist alles egal, was sich außerhalb ihrer eigenen Epidermis abspielt. Sogar die eigenen Kinder…

          • „Weniger als Männer mit gleicher Qualifikation? Eigentlich nicht, oder?“

            Mittlere Bruttomonatsverdienste nach Beruf und Geschlecht bei 10 Jahren Berufserfahrung (ohne Sonderzahlungen):

            „Und wenn sie kein Kind versorgen müssen, brauchen sie auch nicht halbtags arbeiten, da können sie auch die selbe Stundenanzahl wie unterhaltspflichtige Männer arbeiten“

            Tatsächlich betreuen getrenntlebende Mütter gemäß meines Kenntnisstands im Schnitt regelmäßig mehr mit (so, wie der „alleinerziehende“ Vater es braucht) als getrenntlebende Väter, Quelle müsst ich aber suchen.

          • @ Semikolon

            uepsilonniks ist mir bereits zuvorgekommen, Monatsgehälter sagen da bekanntlich wenig aus, wenn man die Zahl der gearbeiteten Stunden nicht kennt. Und Frauen haben da gegenüber Männern gewöhnlich ein beachtliches Defizit. Was wiederum zu Differenzen bei Qualifikation und Bezahlung führt. Von Frauen selbst verantwortet.

            (und jetzt will ich die ausgelobte Pulle Domina- Wein von Mika)

          • Quelle: WSI

            Anmerkung: Fallzahl = 57.875 (Datenstand: Februar 2020). Alle Angaben beziehen sich auf Beschäftigte mit 10 Jahren Berufserfahrung und auf Vollzeitäquivalente (38 Wochenstunden).

        • Achja und: 2 Monate verpflichtende Auszeit vom Job pro Kind seien Vätern ja auch nicht zumutbar, Eurer Meinung nach..

          Woher kommt eigentlich dieser unbändige Bevormundungsdrang, anderen Menschen Vorschriften für ihre ganz persönliche Lebensgestaltung machen zu wollen?
          Lass es Elternpaare doch selbst entscheiden, wie sie ihre Aufgaben unter sich aufteilen.

          • Woher das kommt? Ganz einfach Anne.
            Du hast Physik? studiert und hast nen guten Job und dein Auskommen. Mann und Kind. Alles geplant und umgesetzt. Richtig?
            Ich erlebe dich als weitgehend zufriedenen Menschen. Du kritisierst andere nicht und gibst keine nicht erbetenen Ratschläge. Du greifst soweit ich das sehe nur Meinungen an.
            In der Psychologie würde man dich als Erwachsene bezeichnen. Sehr vereinfacht ausgedrückt.

            Semi hat da gewisse Defizite. Sie bekommt nicht, was sie ersehnt und muss es daher abwerten. Der Fuchs und die Trauben, kennste doch. Ich sehe diese Person als Kind, das einfach noch nicht reif genug fürs Leben ist. Sie erinnert mich an meine verflossene Feministin, die schrieb auch so ähnlich.
            Als die jedoch mit mir zusammen war, war sie aber ganz schnell gegen Unterhalt und so, weil ich den ja bezahlt habe und sie es nicht verkraften konnte, das ich für ne andere Frau Geld bezahle…..von der Feministin zur Geldschlampe in 4 Wochen 🙂

            Jungs, wer hat genug Kohle und will sich auf ne Wette einlassen? Ich biete dem, der Semi bekehrt ne Flasche Wein, die es nicht zu kaufen gibt. Das war damals auch mein Wettgewinn. *zwinker* Die Sorte ist Domina und der ist echt gut. Ich wette, der Spender liest heimlich mit und lacht sich schlapp über den guten alten Holmes…….

          • Das dient dem gesundheitlichen Schutz des Kindes und der Mutter. Man kann über die notwendige Dauer diskutieren, aber vergleichbar ist das nicht. Es ist nur bezeichnend das die Feministinnen im Frauenministerium und auch unser Satzzeichen hier, wenn es um Männer/Väter geht, immer gleich mit Zwang kommen, während man Frauen und Mädchen immer Möglichkeiten eröffnen soll.

            Wie wäre es damit frischen Vätern den gleichen Kündigungsschutz zu gewähren wie Müttern? Das würde dann sogar einem möglichem Sexismus vorbeugen, bei Personalern die Angst davor haben Frauen im typischen Alter einzustellen, auf die Gefahr hin das diese kurz danach schwanger werden und man sie dann nicht mehr los wird. Die gleiche Gefahr besteht dann bei Männern.

          • Ja, das stimmt. Diese 8-wöchige Schutzfrist (bei Früh- und Mehrlingsgeburten 12 Wochen) dient der Gesundheit von Mutter und Kind, ist allerdings IMHO (bei einer komplikationslosen Entbindung) ziemlich übertrieben.
            Etwa Homeoffice (ggf. in Teilzeit) könnte man Wöchnerinnen durchaus zugestehen. Zumindest bei Büroberufen müsste das möglich sein. Oder eine ärztliche AU-Bescheinigung, falls doch noch erhöhter Schonungsbedarf besteht.

            Ich würde mal einen völlig anderen Ansatz vorschlagen:
            Die Möglichkeit für Eltern kleiner Kinder (insbesondere stillende Mütter), das Kind mit zum Arbeitsplatz zu bringen. Das ist nicht bei jedem Beruf möglich, aber m.E. doch bei recht vielen, sofern nur der Wille dazu vorhanden ist.
            Der Gesetzgeber könnte dafür den gesetzlichen Anspruch auf Stillpausen ausweiten. Denn was nützen schließlich Stillpausen, wenn Mutter und Säugling getrennt sind.

          • Wir haben bekanntlich 3 Kinder… beim 1. gabs noch keine Vätermonate (da erhielt ich ganze 2 Jahre lang die vollen, monatlichen 300 Euro Erziehungsgeld), beim 2. hat er sie genommen (und schwer an seinen Verdienstausfällen zu knabbern gehabt…vorallem mental), beim 3. hat er nichtmal drüber nachgedacht sie zu nehmen – das wäre in seinem zwischenzeitlich (ohne Not und gegen mein Veto) gewählten Führungsjob auch gar nicht mehr möglich, meint er.

            Da ich beide Erfahrungen schon hatte, war mir auch klar, dass eine kurze, väterliche Auszeit vom Job (jedenfalls zu dem Zeitpunkt, wo sie derzeit vorgesehen ist) fast keinen Unterschied macht, weshalb ich ihm das ohne Murren durchgehen ließ (ne Wahl hatte ich eh wieder nicht).

            „Das dient dem gesundheitlichen Schutz des Kindes und der Mutter. Man kann über die notwendige Dauer diskutieren, aber vergleichbar ist das nicht.“

            Exactly.
            Man kann m.E. im Sinne der Gleichberechtigung und GG Art. 6(4) allerdings durchaus argumentieren, dass eine Entlastung während des Mutterschutzes erst dann effektiv gegeben sei, wenn der Kindsvater währenddessen auch nonstop häuslich präsent wäre.

          • dass eine Entlastung während des Mutterschutzes erst dann effektiv gegeben sei, wenn der Kindsvater währenddessen auch nonstop häuslich präsent wäre.

            Zwar halte ich das für Blödsinn, möchte dir aber die Gelegentheit geben, deine Behauptung zu begründen.
            Hältst du gestandene Frauen ernsthaft für so hilflos und unselbständig?

          • „Die Möglichkeit für Eltern kleiner Kinder (insbesondere stillende Mütter), das Kind mit zum Arbeitsplatz zu bringen. Das ist nicht bei jedem Beruf möglich, aber m.E. doch bei recht vielen, sofern nur der Wille dazu vorhanden ist.“

            Das halte ich nur für sinnvoll, wenn die Kollegen dadurch nicht gestört oder abgelenkt oder das Kind als Ausrede benutzen nicht zu arbeiten, weil das Kind doch so süß ist.

          • Das man bei einem Kind wirklich beide Eltern zuhause braucht, finde ich jetzt schon etwas übertrieben.

            Semi, was hältst du denn von einem Kündigungsschutz für frische Väter, ähnlich dem Mutterschutz?

          • Es ist ja nicht so, dass eine Wöchnerin völlig auf sich alleingestellt wäre.
            Bis zum 10. Tag p.p. kommt bei Bedarf täglich eine Hebamme zur Nachsorge, falls nötig sogar länger.
            Sind bereits ältere Kinder vorhanden, finanziert die Krankenkasse eine Haushaltshilfe.

          • Korrektur:
            Die Hebammenbetreuung erstreckt sich weit über das frühe Wochenbett und ist mitnichten nur die ersten 10 Tage möglich.
            Hebammen dürfen abrechnungstechnisch in den ersten 10 Tagen 2x täglich kommen (wenn der Bedarf besteht) und darüber hinaus gibt es weitere 12 Besuche bis zum Ablauf der 8. Lebenswoche.
            Danach ist es weiterhin möglich, noch einige Beratungen zum Stillen und zur Ernährung in Anspruch zu nehmen im gesamten 1. Lebensjahr und wenn es nötig ist, dann erstellt der Kinderarzt noch ein weiteres Rezept „für eine Hebamme“.
            Ich habe das schon öfters ausgereizt, zB bei Teenagern oder Zwillingen.
            Meine Familien betreue ich sehr eng die ersten 4 Wochen, ich komme die ersten 7 Tage täglich, dann umtägig und danach sporadisch und auf Abruf bis weit ins erste Lj hinein. Natürlich in Absprache mit der Frau, eine souveräne 3fach-Mutter braucht mich im Durchschnitt weniger als eine Erstmama. Und manchmal ist plötzlich das 4. Kind so krass anders, dass ich doch wieder kommen soll oder die Rückbildung macht Probleme oder oder oder…

            Ich persönlich halte die 8wöchige Schutzfrist postpartum ganz und gar nicht für übertrieben, sondern viel zu kurz. Das ist das absolute Minimum!
            Aus meiner Erfahrung heraus empfinde ich die ersten 4-6 Monate als hochsensible Phase (Stillbeziehung, körperliche Genesung der Mutter, Aufbau des Familiengefüges, Stärkung der Elternpaar-Beziehung), die so wenig wie möglich von extern belastet werden sollte.

          • Danke für die Ergänzung, Freya.
            Ich wollte nicht zu sehr in Einzelheiten gehen, sondern auf die grundsätzliche Unterstützung durch eine Hebamme verweisen.
            Auch der Anspruch auf eine Haushaltshilfe ist noch komplizierter, als ich in aller Kürze dargestellt habe.

            Bei uns war zweimal eine Hebamme da. Vor allem wegen der Nabelpfege.

          • „eine ärztliche AU-Bescheinigung, falls doch noch erhöhter Schonungsbedarf besteht“

            Den bescheinigte allerdings jeder seriöse Arzt für 7-8 Wochen Minimum.

            Das Wochenbett heißt so, weil Mütter sich in dieser Zeit _erholen_ sollen von all ihren zurückliegenden, körperlichen Anstrengungen (die auch noch nicht beendet sind). Du erholst Dich aber nicht ernsthaft, wenn Du neben dem Stillen einkaufen, kochen, waschen, putzen und im Schnitt min. 9 Stunden täglich allein das Kind/die Kinder rumschaukeln musst, womöglich gar noch das Zimmer fertig renovierst (was Du aber auch hochschwanger vermeiden solltest). Das bisschen geistiger Anstrengung, das Du so scharf bist weiterhin auch gegen Entlohnung tun zu dürfen, fällt dagegen fast nicht ins Gewicht.

            Mütter schaffen das meistens fast Alles alleine, ja.
            Die Frage ist, ob es denn wirklich ok gehen kann, wenn sie diesbezüglich keine Wahl haben, sondern es müssen im Zweifelsfall.
            (Ich finde natürlich, wie ich bislang auch jedesmal dazu schrieb, dass Mütter dann auch die Möglichkeit haben sollten, auf Wunsch schriftlich von ihrem Recht auf Unterstützung seitens des Kindsvaters zurückzutreten. Plus, dass das erstmal nur für Angestellte gelten könnte)

            Derzeit besteht nichtmal ein einheitlicher (unhintergehbarer) gesetzlicher Anspruch auf Sonderurlaub für Väter anlässlich der Geburt. Sowas schaffts dann natürlich nicht in Deine hübsch lösungsfrei gehaltene Aufstellung „rechtlicher Benachteiligungen“… oder wenn doch mal, dann womöglich wieder mit nem Vermerk wie beim Kündigungsschutz (Zitat: „Als besonders problematisch sehe ich die Asymmetrie… auch nicht“). Womit ich Deine Frage @Matze auch gleich indirekt beantwortet haben will: klar sollte.

            Jede 3. Geburt wird hierzulande durch Kaiserschnitt beendet bspw., 3 Wochen später gelten diese Wunden erst als oberflächlich verheilt. Theoretisch könnten solche plus andere geburtsversehrten Mütter (bzw. eben auch Mehrfachmütter, die naturgemäß ja größere Belastungen tragen) bei ihrer Krankenkasse eine Haushalts-und Betreuungshilfe anfordern, was wohl nicht allgemein bekannt ist.

            Würden die Frauen aber in Scharen von ihrem Recht Gebrauch machen, wo nähmen wir dann plötzlich die ganzen Arbeitskräfte her? Und warum verdammt noch mal soll es nicht in Frage kommen, dass wir wenigstens für diese vulnerable Zeit Väter (notfalls zwangsweise) von ihrer Arbeit freistellen lassen (wenn sie das einer externen Kraft vorziehen würde, was sicher die meisten täten)?

            Die Lebenszufriedenheit frischgebackener Eltern erfährt im Schnitt einen erheblichen Dämpfer – größer als der nach einer Scheidung, dem Verlust des Arbeitsplatzes, oder gar dem Tod des Partners. Ich denke nicht, dass das „natürlich“ ist, dass das so bleiben kann, muss oder soll. Und ich meine, dass mehr Gleichheit im Sinne des erwähnten Not täte wie auch rechtlich geboten ist.

            Unser System setzt darauf, dass Frauen weniger verlangen als ihnen scheinbar laut Papier zustünde…

            „Bis zum 10. Tag p.p. kommt bei Bedarf täglich eine Hebamme zur Nachsorge, falls nötig sogar länger.“

            Total-Besuche einer Hebamme in unserem Haushalt bei insgesamt 3 Kindern: 2.
            Na und bei Euch?

            Oder reden wir mal noch kurz über die „Kita-Garantie“ ab dem 1. Geburtstag – Alles schon in trockenen Tüchern?
            Auch das wäre kein Grund für Illusionen: für weniger als die Hälfte der U3-Kinder sind Plätze vorgesehen und selbst dieses Minderheiten-Plan-Soll wird nicht erfüllt bislang. Wer keinen Platz erhält und deshalb Verdienstausfälle hat, hätte deshalb auch nicht überall und schon gar nicht unbedingt das Recht auf Schadensersatz, sondern bekäme lediglich den Mehraufwand für eine privatwirtschaftlich geführte Betreuungseinrichtung erstattet (wenn er denn eine fände).

            Und für einen Ganztagsplatz in der Grundschule besteht noch nichtmal eine Garantie. Weißt Du, ab wieviel Uhr ca. der Nachwuchs zuhause aufschlüge ohne (bzw. jetzt wg. Corona)?
            Kurz nach halb 12 bzw. kurz nach halb eins.

            Plan das mal. Aber bitte im Wechselmodell (falls Du Dich dafür aussprichst)…

          • Du erholst Dich aber nicht ernsthaft, wenn Du neben dem Stillen einkaufen, kochen, waschen, putzen und im Schnitt min. 9 Stunden täglich allein das Kind/die Kinder rumschaukeln musst, womöglich gar noch das Zimmer fertig renovierst (was Du aber auch hochschwanger vermeiden solltest).

            Bestreitet niemand.
            Dafür ist es aber nicht nötig, dass der Vater „verpflichtet“ wird, „nonstop präsent“ zu sein.

            gesetzlicher Anspruch auf Sonderurlaub für Väter anlässlich der Geburt

            Der wäre tatsächlich noch ausbaufähig.
            Aber auf freiwilliger Basis. Ohne Verpflichtung, ihn auch in Anspruch zu nehmen.

            Und ach, reden wir von bezahltem, oder von unbezahltem Sonderurlaub?
            Falls ersteres: Wer trägt die Kosten?

          • #matze
            „Wie wäre es damit frischen Vätern den gleichen Kündigungsschutz zu gewähren wie Müttern? Das würde dann sogar einem möglichem Sexismus vorbeugen, bei Personalern die Angst davor haben Frauen im typischen Alter einzustellen, auf die Gefahr hin das diese kurz danach schwanger werden und man sie dann nicht mehr los wird. Die gleiche Gefahr besteht dann bei Männern.“

            Da kommen die im Traum nicht drauf, Männern Privilegien zu schaffen, auch wenn es nur Gleichstellung bedeutet. Und sie selbst reden immer nur von Gleichstellung – die SIE wollen, nicht gewähren.

          • Ja, Semikolon, daß Du selbst mit dem Führen eines Haushalts heillos überfordert bist, wissen wir alle spätestens seit der Diskussion um „Mental Load“.

          • „Dafür ist es aber nicht nötig, dass der Vater „verpflichtet“ wird, „nonstop präsent“ zu sein.“

            Wer morgens das Haus verlässt Richtung Arbeitsstelle und erst am späten Nachmittag oder gar Abend zurückkehrt, ist im Alltag mit Kindern so gut wie keine Hilfe. Vielleicht erledigt er Einkäufe auf dem Weg, aber sonst?
            Was ich mir wünsche (nicht mehr für mich, aber für die kommende Generation), ist ein geschützter Zeitraum zum Durchatmen für alle Mütter, die das wollen. Ungeachtet individuell vorhandener oder nicht-vorhandener, finanzieller Spielräume.

            „Der wäre tatsächlich noch ausbaufähig.
            Aber auf freiwilliger Basis. Ohne Verpflichtung, ihn auch in Anspruch zu nehmen.“

            Warum das, nenn mir einen Grund.

            „Und ach, reden wir von bezahltem, oder von unbezahltem Sonderurlaub?“

            Meinetwegen unbezahlt. Und das von mir aus gar die ganzen, geforderten 2 Vätermonate (aka Familienschutzzeit) lang. Weil ich ja das gesamte Mutterschutz- & Elterngeld-Kontigent re-allokieren will in einer neuen, ausnahmsweise mal wirklich gerechten Familiengründungs-/-erweiterungsprämie, die u.a. auch nicht mehr verhinderte, das weiter Geld verdient wird.

          • Warum das, nenn mir einen Grund.

            Das brauch‘ ich nicht zu begründen. Du befürwortest Zwangsmaßnahmen. Ich setze auf Freiwilligkeit.

            Meinetwegen unbezahlt.

            Du glaubst, dass sich viele junge Familien einen wochenlangen Einkommensausfall leisten können?
            Es steht Vätern aber frei, ihren regulären Jahresurlaub (in Absprache mit dem Arbeitgeber) ganz oder teilweise so zu legen, dass sie in der ersten Zeit mit dem Kind daheim sind.

          • Ich begründe meine Vorschläge mit dem Wunsch nach mehr Gleichberechtigung, Du bist dagegen. Dann solltest Du wenigstens irgendein Szenario im Kopf haben, bei dem es logisch Sinn machte, dass ein werdender Vater nicht auf Abruf freinehmen „muss“, sobald die Geburt losgeht.

            „Du glaubst, dass sich viele junge Familien einen wochenlangen Einkommensausfall leisten können?“

            Natürlich entspricht das nicht meiner Idee; ich möchte (zum widerholten Male) eine mehrstufige Prämienauszahlung an Schwangere am Ende jedes Trimesters im Gesamtwert von min. des durchschnittlichen bundesdeutschen Vorjahresnettos.

          • „eine mehrstufige Prämienauszahlung an Schwangere am Ende jedes Trimesters im Gesamtwert von min. des durchschnittlichen bundesdeutschen Vorjahresnettos“

            1. Also sogar unabhängig von ihrem Verdient?
            2. und wovon lebt dann der Vater? Hat er einen Anspruch gegen die Schwanger?
            3. aus welchem öffentlichen Topf wird das gezahlt?

          • Ich begründe meine Vorschläge mit dem Wunsch nach mehr Gleichberechtigung

            Du willst keine Gleichberechtigung. Du möchtest biologische Ungleichheiten durch staatliche Zwangsmaßnahmen nivellieren. Das funktioniert aber nicht.

            Dann solltest Du wenigstens irgendein Szenario im Kopf haben, bei dem es logisch Sinn machte, dass ein werdender Vater nicht auf Abruf freinehmen „muss“, sobald die Geburt losgeht.

            Keine Ahnung, auf was du hier hinaus willst. Der Vater „muss“ nicht freinehmen. Das entscheidet er (in Absprache mit der Mutter) frei und trifft ggf. eine Vereinbarung mit seinem Arbeitgeber.

            im Gesamtwert von min. des durchschnittlichen bundesdeutschen Vorjahresnettos

            Ich wiederhole meine Frage: wer soll für die Kosten aufkommen?
            Davon abgesehen, schafft „min. des durchschnittlichen bundesdeutschen Vorjahresnettos“ neue Ungerechtigkeiten.

            mehrstufige Prämienauszahlung an Schwangere am Ende jedes Trimesters

            Welchen Sinn sollte dieses Zahlungsschema haben? Die Diskussion bisher ging doch um eine eventuelle berufliche (verpflichtende) Freistellung des Vaters nach der Geburt.
            Warum soll jetzt plötzlich die Schwangere dafür eine Zahlung schon vorher nach jedem Trimenon erhalten? Verstehe ich nicht.

          • Dear Christian:
            Ich komm auf diesen Thread zurück und beantworte so gut wie möglich diese Fragen, SOBALD Du einen Beitrag geschrieben hast für Fräulein Schmidt. Inhalt: Deine Wünsche, unter welchen Bedingungen und Umständen sie Mutter werden… mmh. Darf? Sollte? Könnte?
            Wie auch immer, Du verstehst mich?
            Die Frage ist die nach dem politischen und gesellschaftlichen Rahmen, den Du für sie ideal fändest. Aber mit verschiedenen Szenarien, bitte. Weiß ja keiner, in welchem Alter (wenn überhaupt, jaja…) sie einen ersten, konkreten Kinderwunsch entwickelt.
            Deal?

        • @ Semikolon,

          bleibt weiterhin die bereits erwähnte und sehr plausible Möglichkeit, dass Männer aufgrund von Überstunden wesentlich mehr Erfahrung sammeln. Das kann zudem auch dazu führen, dass sie vom Arbeitgeber eher zu Weiterbildungen geschickt werden. Männer machen auch weniger krank. All das führt zu höheren Stundenlöhnen.

          • Mindestens genau plausibel ist übrigens, dass wie in so gut allen Studien und Statistiken die von Feministen angeführt werden, gelogen und betrogen wurde, dass sich die Balken biegen.
            Seit es durch gefälschte Daten oder, freundlich formuliert, sehr passend selektierte Daten.

            An dem hier oft gebrachten Spruch, dass man i.d.R. Aussagen von Feministen lediglich in das genaue Gegenteil verkehren muss, um der Wahrheit nahe zu kommen, ist eine Menge dran.

  5. Ja, man wundert sich taeglich, wie es der Menschheit gelang schon bis zur Steinzeit zu ueberleben, obwohl bis vor ca. 150 Jahren so etwa jedes 2. Kind (und oft auch das. 3. und 4.) einfach mal wegstarb. Ich glaube ja den feministischen Historikerinnen, dass die ein 100% feministisches Familienministerium in ihren Hoehlen hatten.

    Uebrigens hat Ursula von der Schweinegrippe gestern einen europaeischen Gesetzentwurf eingebracht. Ihr fiel auf, dass Frauen in Europa immer noch durchschnittlich 1,3 Kinder bekommen. Im Sinne der Gleichstellung soll dies in Zukunft unter Strafe stehen (also das drittel Kind), und es soll beschlossen werden, dass jedes 2. Kind nun gefaelligst vom Vater auszutragen und zu gebaeren waere.

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