Die Polarität der Geschlechter aufrecht erhalten (Gastartikel)

Dies ist ein Gastartikel von Josef


Sexuelle Anziehungskraft, die Kraft der Leidenschaft basiert auf der Polarität der Geschlechter, sie spannt den Bogen zwischen dem männlichen und dem weiblichen.

Diese zwischen dem maskulinen und dem femininen Pol strömende Anziehungskraft geht in modernen Beziehungen so oft verloren. Wenn du dich nach wahrer Leidenschaft sehnst, musst du ein hinreißender Liebhaber und eine angerissene Geliebte sein; ansonsten wird mit andauernder Beziehungslänge, immer mehr eine
Beziehung in der Form zweier Kumpels entstehen.

Die sexuelle Anziehung schwindet mit der Zeit und die leidenschaftliche Liebe verblasst mit der Zeit. Wenn Männer und Frauen selbst in intimen Momenten an einer politisch korrekten Gleichheit festhalten, geht die sexuelle Anziehungskraft verloren und die ganze Beziehung verliert an Kraft und Saft. Die Liebe kann so stark sein wie zuvor, die Freundschaft kann so stark sein wie zuvor, aber die sexuelle Polarität verblasst.
Du musst die maskulinen und femininen Unterschiede beleben, wenn du auf dem Spielfeld sexueller Leidenschaft am Ball bleiben willst. Das gilt für homosexuelle ebenso wie für heterosexuelle Beziehungen. Tatsächlich sind sich Schwule und Lesben sehr bewusst, dass die sexuelle Polarität nicht vom Geschlecht abhängt!

Obwohl alle Menschen sowohl maskuline als auch feminine Eigenschaften haben und jederzeit einsetzen können – zum Beispiel, um sich in der Firma zu behaupten oder ihre Kinder zu versorgen –, sind die meisten Männer und Frauen im Kern mehr maskulin oder mehr feminin.

In dem gut gemeinten Versuch, Männern und Frauen gleiche Chancen und Rechte zu verschaffen, unterdrücken viele Menschen unabsichtlich ihre wahre sexuelle Essenz. Das muss nicht so sein. Es ist durchaus möglich, Gleichberechtigung anzustreben und gleichzeitig seinen femininen oder maskulinen Kern auszuleben. Aber die meisten Menschen tun das nicht. Also leiden sie. Die meisten Menschen vergessen, dass die Gleichberechtigung, die im Büro funktioniert, in der Intimsphäre bei neunzig Prozent der Paare fehl am Platz ist, das heißt, wenn deren Essenz nicht ausgeglichen, sondern bei einem Partner feminin und bei dem anderen maskulin ist.

Damit die sexuelle Leidenschaft in solchen polarisierten Beziehungen strömen kann, sollten die Unterschiede zwischen feminin und maskulin in intimen Momenten betont, nicht aber gemindert werden. Verringern sich die Polaritäten aufgrund familiärer oder beruflicher Belastungen, nimmt auch die sexuelle Anziehung ab.

Viele Menschen mit einer wahren femininen Essenz weisen eine ganze Serie physischer Symptome auf, wenn ihre feminine Energie ›austrocknet‹, weil sie Jahr um Jahr versuchen, ihrem Körper zu viel maskuline Energie zuzumuten, um sich einem maskulinen Arbeitsstil anzupassen. Und viele Menschen mit maskuliner Essenz, die versuchen, sich an die feminine Art der Kooperation und der fließenden Energie anzupassen, schneiden sich von ihrem Lebenssinn ab und unterbinden ihre tiefste Wahrheit aus Angst vor den Konsequenzen, die es haben könnte, zu ihrer wahren Männlichkeit zu stehen.


Im Interesse der individuellen Autonomie und sozialen Gerechtigkeit haben wir – mit
den besten Absichten – begonnen, die Unterschiede zwischen maskulin und feminin
irrtümlicherweise zu nivellieren.

Ein MUSS ist das Geschlecht und Menschen immer mit anderen sexuellen Orientierungen mit Respekt zu betrachten, und die Männer und Frauen gleichwertig zu halten. Jetzt sind wir bereit, nochmal die nächste Stufe zu erklimmen: Auf der Basis von Gleichheit und gegenseitigem Respekt können wir nun die sexuelle und spirituelle Leidenschaft feiern, die der maskulin-femininen Polarität innewohnt.

Es ist an der Zeit, über das platte Macho-Ideal – nur Rückgrat und kein Herz – hinauszugehen. Es ist auch an der Zeit, das Ideal des sensiblen und mitfühlenden Waschlappens – nur Herz und kein Rückgrat – hinter sich zu lassen. Und auch die die Vollblut Feministin sollte lernen den Nagel gerade stehen zulassen.

Das verlangt eine tiefe Entspannung in die unendliche Offenheit des gegenwärtigen Augenblicks und mehr Bewusstheit und Achtsamkeit für das eigene innere Selbst! Falls du gerne noch mehr zum Thema erfahren möchtest, erfahre unter diesem Link gerne noch mehr zur Polarität der Geschlechter und erhalte kostenlos das ebook,
“Der Weg des wahren Mannes” zum downloaden.
Josef Kryenbuehl / Mentalcoach

36 Gedanken zu “Die Polarität der Geschlechter aufrecht erhalten (Gastartikel)

  1. OMG

    das liest sich ja wie die Worte eines erleuchteten Gurus.

    Ich war mal auf der Webseite und habe ein klein wenig google gefragt. Ich lache immer noch herzlichst.

    Ich schreibe aber nix weiter, weil die Leser hier ganz bestimmt nicht auf diese Masche reinfallen. Nice try 🙂

    • Liest sich in der Tat recht esoterisch.
      Keine konkreten Handlungsempfehlungen, deren Sinn und Wirksamkeit man sachlich diskutieren könnte. Stattdessen zwischen Banalitäten und Selbstverständlichkeiten eingestreute Phrasen von „austrocknender Energie“ oder „spiritueller Leidenschaft“.
      Nicht das Niveau, das wir sonst auf diesem Blog gewohnt sind, und ohne jeglichen Erkenntnisgewinn. Dabei hätte man so viel aus dem Thema machen können.

  2. Ohje, wieder dieser ganze esoterische Sch***. Das Problem hierbei ist, dass der Autor Mann und Frau als berechenbare Wesenheiten wahrnimmt, die niemals bekloppt oder psychisch labil sind. Gleichzeitig versteht er nicht, dass wenn Menschen auf eine bestimmte Art handeln, dies meist durch ihre Handlungsoptionen bestimmt wird und nicht weil sie böse oder so was sind. Auch die Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern erkennt er nicht, schon gar nicht äußere Einflüsse.
    Aber ich bin mir sicher, dass es den entsprechenden Markt für solchen Kram gibt. Esoterik war immer schon ein Bombengeschäft und in Zeiten von Genderwahn und Co suchen viele Leute einfache Antworten, welche die Anbieter gerne für gutes Geld verkaufen.

  3. „Sexuelle Anziehungskraft, die Kraft der Leidenschaft basiert auf der Polarität der Geschlechter“

    🙂🙂🙂😀😀😀😀😀😀😂😂😂😂😂😂😂😂😂🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    • Lach nicht Unwissender!

      Der Mensch ist Mental Coach. Das ist eine stundenlange Ausbildung für viele 100 Euronen!
      Und seine Frau erst! Kennt sich voll mit Superfood aus. Mit Jodel-Diplom!!!!!

      Das sind die Experten. Knie nieder!

      • Genau, der hat ein dreistündiges Wochenendfernstudium auf Kassette in vorgetäuschtem Zuhören und Heuchelei absolviert. Außerdem einen Abschluss in Scharlertanerei.
        Erinnert mich an Mike Shiva, wenn den noch jemand kennt.

      • Immerhin, und das muss man ihm wirklich zugute halten, ist er nicht so unseriös, dass er versucht persönliche Daten abzugreifen. Die E-Books kann man offensichtlich tatsächlich ohne Registrierung oder Angabe einer E-Mail kostenlos herunterladen.
        Alles andere wäre allerdings auch ein technischer KO gewesen.

  4. „Tatsächlich sind sich Schwule und Lesben sehr bewusst, dass die sexuelle Polarität nicht vom Geschlecht abhängt!“

    🤔🤔🤔😬😬😬😁😁😁😂😂😂🤣🤣🤣

    • Bei Lesben gibt es das ja ab und zu das eine von beiden sich eher männlich kleidet,

      aber bei Schwulen ist mir das umgekehrt bisher nicht aufgefallen.

      • Lesbianismus an sich gibt es ja auch nicht. Es ist tatsächlich ein Lifestyle. Die Sexualität der Frau (wenn man überhaupt von Sexualität sprechen kann) ist sehr form- und wandelbar.

      • Also meiner Lebenserfahrung nach gibt es bei Frauen keine klare Trennung bezüglich Hetero- und Homosexualität. Bis auf wenige Ausnahmen sind Frauen generell Bisexuell. Hab schon oft Frauen erlebt die im betrunkenen Zustand mit anderen Frauen rumgeknutscht oder sogar gevögelt haben, obwohl sie vorher Stein und Bein schworen auf gar keinen Fall auf Frauen zu stehen. Und genauso habe ich mal mit einer Lesbe gevögelt die schwor auf jeden Fall Homo zu sein. Wir verstanden uns gut, haben zusammen gesoffen und so hat eines zum anderen geführt.
        Bei Männern ist das weitaus strikter und obwohl es manchmal sogenannte Gefängnisschwule gibt, ist das doch deutlich seltener als dies bei Frauen der Fall ist.

          • Haha, genau, die einzige Knutscherei in meinem Leben mit einer Frau war genau so eine Situation. Lustig, dass es da sogar einen Begriff für gibt.
            Wir waren auf einem Konzert, ich war ziemlich angetrunken und stand im Gang vorm Klo rum. Sie, deutlich schwerer als ich, kam vorbei, drückte mich an die Wand, fing heftig an mich zu knutschen, mir die Zunge in den Mund zu stecken und mir unterm Shirt rumzukrabbeln. Ich war ziemlich perplex und hab‘ irgendwie schon auch mitgemacht.
            Es bildet sich ziemlich schnell eine Traube johlender Kerle drumrum.
            Mein Mann kam dann dazu und hat sie von mir runtergezogen.

          • @Freya:
            „Sie, deutlich schwerer als ich, kam vorbei, drückte mich an die Wand, fing heftig an mich zu knutschen, mir die Zunge in den Mund zu stecken und mir unterm Shirt rumzukrabbeln. Ich war ziemlich perplex und hab‘ irgendwie schon auch mitgemacht.“

            Das klingt aber schon nach einer ganz schon aufdringlichen Butch…
            Habt Ihr, bzw. Dein Mann sie anschließend wenigstens „zur Rede gestellt“?!
            Ich würde mir das weder von einer dahergelaufenen Butch, noch von einem dreisten Macho bieten lassen, und Publikums-Beteiligung ist auch nicht so meine Sache, die mich „anfeuern“ würde…

          • @Sabrina, wieso bist du so überzeugt davon das es eine Butch-Lesbe war? Weil sie „deutlich schwerer“ war? Weil sie übergriffig war?

          • „Das klingt aber schon nach einer ganz schon aufdringlichen Butch…
            Habt Ihr, bzw. Dein Mann sie anschließend wenigstens „zur Rede gestellt“?!“
            Praktisch alle Lesben, mit denen ich über so etwas gesprochen habe, haben mir erzählt, dass sie ähnliches erlebt haben. Während Männer für reines Angucken heutzutage bereits Sorge haben müssen als Sexuelstraftäter zu gelten, scheint dies für Lesben nicht zu gelten. Aggressiv und aufdringlich scheint da „normal“ zu sein.

            Aber generell scheint es einen massiven Unterschied zu geben, wenn Frauen mit Frauen Sex haben als wenn sie mit Männern welchen haben. Es ist fast so, als würden Frauen, wenn sie mit Frauen Sex haben irgendwie ehrlicher zueinander sein. Vielleicht ist der Unterschied, dass sie bei ihren Schwestern keine verstecke Agenda ausspielen müssen (Qualifikation) wie sie dies oft bei Männern machen müssen.
            Für Frauen ist Sex mit Männern auch immer ein Machtmittel, für mich stellt sich da die Frage, ob es dies auch bei Frauen ist. Und da vermute ich, dass es das nicht ist.

          • Nein, sie war sehr feminin, deutliche Tendenz zum Übergewicht, wohl gerundet überall.
            Ich bin ein dünnes Brett und sie klebte plötzlich einfach an mir dran.
            Das ist auch schon ewig her, die ursprüngliche Dynamik war Eifersucht, sie wollte mal was von meinem Mann und da ging’s ihr wohl durch, als er da mit neuer Freundin aufschlug. Das hatte nix mit mir zutun, weil sie mich so grandios fand, einfach ein Machtspielchen und Spaß an der eigenen Performance vor allen anderen.

      • „Sie“ sieht ja sogar richtig niedlich aus, während „er tatsächlich wie ein nicht wirklich gut aussehender Kerl wirkt.
        Was mich zu der Frage bringt, ob Frauen wirklich so wenig aufs Aussehen achten. Gut, eigentlich eine rhetorische Frage, denn die Antwort kenne ich selber. 😉

        • Es ist wichtig, daran zu denken, dass Frauen Männer für praktische Zwecke benötigen. Ein schöner Mann ist daher zwar vorteilhaft, aber nicht notwendig und gar überflüssig, wenn er keine Ressourcen beschaffen kann.

  5. Um bei Frauen erfolgreich zu sein muss ein Mann halt in der Lage sein sowohl klassisch männliche Wesensmerkmale zu erfüllen: Durchsetzungsfähigkeit und Dominanz nach außen, Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein als auch sowohl klassisch weibliche Fähigkeiten wie Gesprächigkeit, psychologisches Geschick, Einfühlungsvermögen.
    Das ist ein ziemlich schwieriger Balanceakt. Und nicht wenige Männer scheitern am beiden.

  6. „Du musst die maskulinen und femininen Unterschiede beleben, wenn du auf dem Spielfeld sexueller Leidenschaft am Ball bleiben willst.“

    Womöglich will der Autor sein gesammeltes Geheimwissen, wie dies praktisch umzusetzen sei, erst gegen zahlende Münze unters Volk bringen, haben ja auch schon Andere“ vermutet“

    But for those who struggle: Tanzen ist immer ein guter Anfang 😉Auch als Paar. Auch noch oder vielleicht gerade auch in diesen Zeiten…

    Es kommt vielleicht ein bisschen peinlich jetzt, aber mein Gatte und ich (die wir gemeinsam mal einen Tanzkurs belegten; mein erster, sein zweiter) haben uns vor Jahren mal diese Box hier zugelegt:

    und nutzen die immernoch… weil in unserer Generation bzw. unserem Leben die Gelegenheiten zum Paartanz immer nur eher spärlich gesäht waren und sind. But it really is great fun.

    Tipp für mitlesende Solisten (speziell ledige Herren): man kann die Schritte auch ein ganzes Stück weit alleine, also ohne Partnerin, lernen. Wirklich. Und kaum was ist sexier als ein Mann, der sich taktsicher auf mitreissende Art zu Musik bewegen kann. Dessen Füße immer wissen, wo sie hinwollen; dessen gesamte Körpersprache Dir als Frau einfach gar keine andere Wahl lässt, als richtig zu tanzen.

    Für mich war es wahrlich eine Offenbarung, das zum ersten Mal in Vollendung zu erleben (bei unserem Tanzlehrer damals); ich hab mich kaum eingekriegt vor Erstaunen darüber, das meine Füßchen so so viel mehr konnten als ich auch nur ahnte. (Seine Kritik an mir, also was ich noch weiß: ich solle ihn – meinen Mann – nicht immer so aufmunternd angrinsen^^)

    „Obwohl alle Menschen sowohl maskuline als auch feminine Eigenschaften haben und jederzeit einsetzen können – zum Beispiel, um sich in der Firma zu behaupten oder ihre Kinder zu versorgen –, sind die meisten Männer und Frauen im Kern mehr maskulin oder mehr feminin.“

    Hier habe ich das Bild von Yin und Yang vor Augen.
    Aber: der KERN von Yin ist Yang und andersrum. Möchte der Autor diese Assoziation also vielleicht doch nicht hergestellt sehen? Oder ist sein Konzept doch komplexer, als es vielleicht zunächst den Anschein haben mag?

    Mein innerer Mann (von dessen Existenz ich absolut überzeugt bin) klingt übrigens in Wahrheit so:

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