Männerrechtler sind an allem schuld

Arne zitiert einen interessanten Absatz aus einem Artikel:

Men’s rights activists are feminists favorite punching bag. Whenever feminists encounter someone or something they do not like, they associate it with the men’s rights movement. This is particularly true when they encounter criticism of feminism. Many feminists find it difficult to believe that anyone would reject or oppose their ideology. The only reason feminists can fathom someone would do that is that the person is guided by misogyny. What is the primary source of modern misogyny according to feminists? The men’s rights movement.

Ich habe das Gefühl als wäre man in Deutschland noch etwas zurückhaltender, aber das etwas generell auf bestimmte Gruppen bezogen wird, kommt in der Tat häufiger vor. Jeder misslungene Anmachversuch kommt natürlich von einem Pickupper, alle, die mit dem Feminismus nicht übereinstimmen, sei es in den Kommentarspalten von Zeitungen oder auf Twitter ist gleich ein Männerrechtler bzw ein Masku.

Klingt allerdings auch besser als sich einzugestehen, dass die meisten Männer und Frauen sich nicht als Feministen sehen

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44 Gedanken zu “Männerrechtler sind an allem schuld

  1. Damit soll einfach nur die ‚alltägliche Bedrohung‘ für Frauen aufgeblasen werden, welche Opfer-Ideologen für ihre Daseinsberechtigung benötigen. Das war jetzt kein Individium, welches die Frauenquote für Quatsch hält, sondern Teil einer organisierten Gruppe von Frauenhassern. Passauf mit wem du dich abgibst! Und wenn dann ein zartes, unschuldiges Fräulein, welches das Unmögliche schafft und als Frau den Mut aufbringt das Haus zu verlassen, einem solchen Kerl begegnet, assoziiert sie dann gleich alles schlechte mit dieser Person, was dieser Gruppe angedichtet wird. Ein Dialog wird dadurch eher von vornherein verhindert, was natürlich pathologischen Lügnern wie Feministen und SJWs sehr entgegenkommt.

    Am besten sind so Sprüche wie:

    „Feministinnen hassen Männer nicht. Wir glauben das wahrscheinlich nicht alle Männer Vergewaltiger sind.“

    Viele bunte Smarties…

    • >>“Das war jetzt kein Individium, welches die Frauenquote für Quatsch hält, sondern Teil einer organisierten Gruppe von Frauenhassern.“

      Ja. Diese Einhegung ist mir auch schon aufgefallen.

      Gerne wird dann das Bild der „Zusammenrottung“ bedient, wenn unter profeministischen Artikeln in Onlinemedien oder unter profeministischen Hashtags bei Twitter mehrere kritische Stimmen melden. Da wird dann vermutet, dass man sich in Foren verabreden würde und planvoll und gezielt sich sammelt.

      Das einfach viele Menschen feministische Positionen kritisieren, erscheint vollkommen undenkbar. Jede Kritik muss irgendwie organisiert sein und vor allem: Aus Angst vor Verlust eigener Priviligien.

      Ich glaube die letzte Umfrage vor Einführung der Frauenquote sagte 52 Prozent dagegen, 48 Prozent dafür. Erstaunlich, dass sich in den Kommentarspalten viele Kritiker sammeln!

      • Teardown,

        eine besonders faszinierende Perspektive darauf hat ja Johannes Baldauf von der Amadeu-Antonio-Stiftung in der c’t 27/15 geäußert, als er meinte:

        Wenn Sie sich ansehen, was da zum Beispiel im Bereich Maskulinismus passiert: Männer versuchen im Schwarm, gut vernetzte Feministinnen von sozialen Plattformen zu verdrängen.

        Das heißt also, die Tatsache, daß Männer „im Schwarm“ auftreten, macht ihr Vorgehen besonders perfide, während die „gute Vernetzung“ von Feministinnen sie zu noch größeren Opfern macht?

        Diese „Logik“ funktioniert echt nur, wenn man erst festlegt, wo Gut und wo Böse sind, und sich dann erst die Fakten anschaut…

        B20

        • Wenn Sie sich ansehen, was da zum Beispiel im Bereich Maskulinismus passiert: Männer versuchen im Schwarm, gut vernetzte Feministinnen von sozialen Plattformen zu verdrängen.

          Man könnte meinen das sei eine Parodie.

          Die sind so gut vernetzt, dass teilweise den Ministerien die Gesetze diktieren (aktuell pinkstinks) und trotz offenkundiger Historie als Bullys von Facebook und Twitter als „Expertinnen“ angehört werden und dort zunehmend bestimmen, wer für was gesperrt wird. Immmer öfter trifft das gerade unseren „Schwarm“.

          Und „verdrängt“ werden die also, indem ihrer Hoheitsmeinung widersprochen wird, von Leuten die keinerlei Macht haben.

        • @david

          Das ist doch gar nichts!

          Laurie Penny schafft es in zwei Büchern, in Artikeln des Guardian, der Süddeutschen, der Zeit, der Blätter für deutsche und internationale Politik u.a. zu jammern, die bösen Männer wollten sie und den Feminismus (in dieser Reihenfolge) zum schweigen bringen.

          Das sagt sie so in jedes Mikro bei jedem Interview und jeder Veranstaltung, aber noch viel wortreicher.
          Ihr fällt dieser Widerspruch nicht auf.
          Keine Chance.

          Sie schreibt in ihren Büchern im Abstand von vier Seiten zwei Aussagen, die sich fundamental widersprechen – das ist ihr nicht aufgefallen und dem Lektorat auch nicht, weil beide davon ausgehen, in beiden Fällen recht zu haben.

          In der Welt des third/fourth wave feminism gibt es nur noch eine subjektiv empfundene Wahrheit und die entscheidet sich weiterhin situativ und instrumentell.
          Und damit nach den Herrschaftsmitteln, die vorhanden sind, jedweden Mumpitz als Wahrheit zu verkaufen.

          Ich mache den Vorschlag, wir sollten mit „agree and amplify“ reagieren und bei jedem Kommentar z.B. bestätigen, „*ich* rotte mich hier zusammen als das Patriarchat / der Maskulismus“.

          Gruß, crumar

  2. „Many feminists find it difficult to believe that anyone would reject or oppose their ideology.“

    Den Eindruck habe ich auch. Die Vorstellung, dass Menschen unterschiedliche Interessen haben können aus unterschiedlichen, gleichermaßen legitimen Gründen, kommt ihnen nie, entweder alle denken so wie sie, oder sie sind böse.

    Eine sehr egozentrische Position.

    • Gut gesagt. Ich habe gerade neulich einen guten Artikel dazu aufgeschnappt:
      „One cannot deny that women are vigorously interested in themselves and how men perceive them, yet regardless, this passion does not translate into a meaningful philosophical enquiry on womankind by herself. As such, a woman’s opinion of her sex is inseparably tied up with how she sees herself. To simplify: whatever a woman believes to be true of women, is 99 out of 100 times, something she believes to be true of herself.“ ….
      https://illimitablemen.com/2016/03/16/understanding-female-psychology/

  3. Ja, Maskus/MRAs/PUAs und sonstige, ja nicht klar umrissene und überhaupt nicht festgelegte Gruppen sind in letzter Zeit zu einem Schreckgespenst geworden, mit dem als Feindbild sich viele Leute brüsten und das als Totschlagargument benutzt wird.
    Schätze mal, so ähnlich muss es im Deutschen Herbst gewesen sein, als eine winzige Handvoll RAF-Terroristen zur allgegenwärtigen Superbedrohung aufgeblasen wurde, mit der man keine ideologische Überschneidung (und sei es, der Zweifel an der Wahrheitsliebe der BILD) haben durfte. – Nur da ging es wenigstens noch um bewaffnete Mörder, heute um Leute, die Blogartikel schreiben.

    Wie gesagt, hier wirkt sich das Gruppendenken mal wieder aus. Wir erinnern uns daran, wievielen der oben beschriebenen Gruppen (MGTOWs sind noch nicht bekannt genug, werden es aber vermutlich bald werden) etwa die Return-of-Kings-Clowns zugeschrieben werden, obwohl diese sich von ihnen distanzieren, oder wie man versucht, ihnen die Breiviks, Trumps und Dylan Roofs zuzuordnen, ohne ein Indiz dafür zu haben, außer, dass man sie halt alle nicht mag.

    Allerdings verweise ich auch nochmal auf den von mir beobachteten Trick (keine Ahnung, ob der sich ausbreitet) auf gute Männerrechtler zu verweisen, mit denen man ja angeblich sympathisiere (solange sie abstrakt bleiben), aber jeden realen Vertreter als Masku, MRA oder sonstwas, angeblich klar anders definiertes abzutun. Quasi das „einiger meiner besten Freunde sind Ausländer“ intoleranter Feministen.

  4. In den Kommentarspalten ist es oft einfach völlig klar, wenn z. B. auf antifeministische / maskulistische Seiten verlinkt wird oder auf entsprechende Autoren verwiesen. Oder wenn die Theorie vom „Staatsfeminismus“ angeführt wird. Die vertreten „Normalos“ nicht.

    • Ist ein interessanter Punkt!
      „Staatsfeminismus“ ist ein Wort, bei dem ich auch immer vorsichtig werde, weil es für mich einen paranoiden Beigeschmack hat.
      Andererseits… wenn die Parteien, die den Staat regieren in ihren Programmen haben, dass die männliche Gesellschaft überwunden werden muss, sich hochrangige Mitglieder stolz als FeministInnen bezeichnen (was ja an sich nichts böses sein muss) oder eben die „Feminismus=Gleichberechtigung“-Definition vertreten… dann habe ich ehrlich gesagt Schwierigkeiten, hier genau zu sagen, was an dem Begriff nicht stimmt.

      Deutschland als „feministischen Staat“ zu bezeichnen ginge ohne Frage zu weit, aber dass Feminismus staatlich wohlwollend behandelt wird (während Maskulismus nicht einmal als existent, sondern nur als Chiffre für Sexismus gesehen wird), lässt sich nicht leugnen.

      Dennoch: Weil der Begriff so paranoid klingt und die Sache eben so wenig Aufmerksamkeit unter Normies hat, stehen die Chancen, dass jemand, der ihn verwendet, aus der männerrechtlichen Ecke (mit ihren vielen Spielarten) kommt, tatsächlich recht hoch.

      • „Deutschland als “feministischen Staat” zu bezeichnen ginge ohne Frage zu weit, aber…“

        Statt Staatsfeminismus kann man gerne auch institutionalisierter Feminismus sagen, der positiv konnotiert häufig in feministischen Texten erscheint. Beide Begriffe sind praktisch synonym und besagen im Kern, daß

        a. feministische Dogmen Teil der gültigen Doktrin und Politik sind, am einfachsten und objektiv erkennbar an den vielen männerdiskriminierenden Gesetzen, und

        b. eine staatlich finanzierte Feministische Infrastruktur vorhanden ist, die diese Doktrin praktisch umsetzt (ohne die Infrastruktur wäre die Doktrin uninteressant).

        In diesem genau definierten Sinn ist Deutschland tatsächlich ein “feministischer Staat”. Man kann natürlich noch andere Definitionen finden, die Unsinn sind, die lenken aber nur vom Thema ab.

        • @mitm: gut gesagt. So ist der Begriff „Staatsfeminismus“ ja gemeint und durchaus zutreffend.
          Alle Ressorts und Themen, die das Geschlechterverhältnis berühren, größtenteils auch in den Medien, sind fest in der Hand von Feministen. Der feministische Diskurs ist weitestgehend hegemonial und schafft es dennoch, sich nach wie vor als Graswurzelbewegung gegen eine patriarchale Obrigkeit zu inszenieren.
          Diese Offensichtlichkeit zu leugnen und gleichzeitig immer wieder eine unglaubliche „Arroganz der Macht“, gerade gegenüber der völlig marginalisierten Männerbewegung (oft auch generell gegenüber männlichen Problemlagen) an den Tag zu legen, teilweise mit handfesten autoritären Bestrebungen wie dem Verbot angeblicher „hate speech“, ist schon ein Meisterstück.

        • @mitm

          Wieso denn nicht?

          „Kritik des Staatsfeminismus: Oder: Kinder, Küche, Kapitalismus (Sexual Politics)“
          von Lilly Lent und Andrea Trumann

          Wenn linke Feministinnen den STAATSFEMINISMUS kritisieren, wieso sollten wir die Dinge dann nicht selber beim Namen nennen???

          Gruß, crumar

        • „Statt Staatsfeminismus kann man gerne auch institutionalisierter Feminismus“
          Ist jetzt natürlich alles rein assoziativ und irrational, aber das klingt für mich zumindest schon mal besser.
          Denn wie gesagt, dass er institutionalisiert ist, kann ja nun niemand leugnen. Wie einflussreich er auch immer sein kann, er ist keine schief beäugte Außenseiterposition, sondern anerkannter Teil des Systems.

    • @Margret:

      Sicherlich darf man bei Leuten die auf maskulistische Seiten verlinken davon ausgehen dass sie auch zu diesem Umfeld gehören und dass jemand der antifeministische Seiten verlinkt, wahrscheinlich Antifeminist ist.
      So wie man bei feministischen Links auf feministische Kommentatoren schließen darf.

      Die Aussage des Artikels ist doch, dass dies häufig in Situationen passiert, wo es eben überhaupt nichts mit MRAs zu tun hat.

      Zum Beispiel als der Santa Barbara-Amokschütze (der mehr Männer als Frauen tötete btw) perfiderweise mit der Männerbewegung assoziiert wurde.

      Was willst du uns nun sagen?

    • @ Margret

      Der Begriff „Staatsfeminismus“ wird z.T. auch von Feministinnen verwendet, wenn auch meist natürlich nicht mit kritischer Intention:

      http://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-531-90423-8_13

      Es gibt allerdings auch vereinzelt Feministinnen, die den Begriff „Staatsfeminismus“ in kritischer Weise verwenden:

      http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/kritik_des_staatsfeminismus/lilly_lent/EAN9783865057242/ID35372940.html?jumpId=2640691&suchId=1c9c242c-dea2-4eb3-8b50-c12cfcd24f2d

      In der maskulistischen Theorie hat der Begriff „Staatsfeminismus“ eine präzise Bedeutung: er meint den in staatlichen Organisationsformen institutionalisierten Feminismus und die männerrechtliche Kritik am Staatsfeminismus bezieht sich auf dessen für Jungen und Männer negative politische Auswirkungen in Form von Frauenprivilegierung und der Ausgrenzung männerrechtlicher Anliegen.

      Arne Hoffmann forderte stattdessen schon vor Jahren:

      „Auch im politischen Bereich ist es nicht länger sinnvoll so zu tun, als ob die Forderungen von Frauen berechtigter seien als die von Männern. Warum gibt es in Deutschland eine Frauenministerin, aber keinen Männerminister? Warum kann sich ein Politiker damit brüsten, was er alles für Frauen getan hat, aber nicht, was er für Männer erreichte? Frauenbeauftragte gehören abgeschafft zugunsten von Gleichstellungsbüros, die paritätisch mit einem Mann und einer Frau besetzt sind und sich den Problemen und Benachteiligungen beider Geschlechter widmen.“

      http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

      Siehst du das anders?

    • Ist die Theorie vom “Staatsfeminismus” eine unhaltbare Hypothese? In einem Land mit Frauenministern, der Forderung nach Quote und Lohngleichheit, Gleichstellunsgbeauftragten, rechtlicher Privilegierung von Frauen und Girls Days? In einem Land in dem oberste Regierungsvertreter und Politiker aller Coleur entgegen jeder Evidenz Frauen für benachteiligt halten? Und ist es nicht so, dass eine obskure radikalfeministische Lobbygruppen unseren Justizminister in der Hand hat?

      • Ist nicht „Gleichstellung“ offizielle Regierungslinie? Nicht nur national sondern international? Den Staatsfeminismus kann man im Gegensatz zum Patriarchat problemlos belegen.

      • Allein wenn ich grade wieder sehe, dass das Ministerium für alles außer Männer auf Twitter wirklich jeder noch so bescheuerten Beton-Feministin folgt…

        Ja der Staatsfeminismus lässt sich sehr gut belegen.
        Margret hat aber recht damit, dass dies von kaum jemandem außer „uns“ benannt wird, somit kann man da schon auf diese Szene schließen, wenn der Begriff fällt.

        Es ist mir aber auch schon aufgefallen, dass immer öfter von „Maskus“ und „Männerrechltern“ gesprochen wird, wo gar keine im Spiel sind.
        Allerdings muss man auch zugeben, dass hier das Label „Feminismus“ auch oft arg vorschnell angeheftet wird.

        • Solange Männer Angst davor haben, als „Maskus“ oder „Männerrechtler“ bezeichnet zu werden ist das wohl auch eine erfolgsversprechende Diskussionstaktik. Selber schuld, wer sich davon einschüchtern lässt.
          Ich selbst betrachte mich übrigens als „Radikal-Masku“, mindestens.

        • Das sind alles gute Argumente. Trotzdem werdet Ihr nie verstehen können, wie schwer es Frauen haben und dass ihnen noch längst nicht dieselben Rechte wie Männer zustehen.

        • Sicher verstehe ich das. Und weil ich weiß, dass die große weite Welt für diese armen, hilfsbedürftigen Dinger sowieso immer zu schrecklich und gefährlich sein wird, bin ich ja für die Entmündigung der Frauen. Dann ist sichergestellt, dass immer jemand auf sie aufpasst und Frauen den Schutz bekommen (nicht zuletzt vor sich selbst!), den sie verdienen.

        • Masku-Arsch! Frauen bekommen noch immer weniger Geld für weniger Arbeit und sie können sich noch immer nicht auf die Straße wagen, weil sie den geringsten Anteil aller Gewaltopfer stellen. Ausserdem bekommen sie nicht immer alles, was sie wollen, und nicht jeder ist ihrer Meinung!

        • Und wisst Ihr überhaupt wie schwer es ist, sich zu schminken und ständig Klamotten zu tragen, die die Brüste betonen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass nur die richtigen Männer darauf reagieren? Nein, das wollt Ihr Sexisten alles gar nicht wissen!

        • Ach, Du willst doch auch nur nackt in einem Käfig in meinem Wohnzimmer sitzen. Auch Dir muss ich sagen: „Nein, für so was hab keinen Platz hier.“

  5. Wenn das so sein sollte, dann hätten „Männerrechtler“ etwas erreicht. Denn Schuld kann nur sein, wer Macht und Handlungsfähigkeit hat.

    • Schuldzuweisung als Machtzuweisung. Das gefällt mir. Macht es doch in vielerlei Hinsicht auch Sinn, gerade in Feministischen Argumenten. So lassen sich Ideen wie „HeforShe“ tatsächlich als „gebt Männern Macht über Frauen“ deuten. Und das gilt ja nun bei so ziemlich allen „Problemen“, die heute im Feminismus angeführt werden. Männer sind Schuld, sie müssen was dagegen tun. Männer haben zu viel Macht. Um Dinge zu tun.
      Mein Kopf tut weh. o.O

  6. In Deutschland ist ja immernoch das Defamieren als Rechte und Nazis ein gern genutztes Mittel. Dem sieht sich unsereins ja auch oft ausgesetzt, und sei es nur, dass man etwas gegen den Feminismus sagt. Ich glaube „Masku“ oder ähnliches ist da bisher erst noch ein linguistisches Bindeglied zu. Man kann jemanden nicht direkt als rechts beschimpfen, aber man kann ihn als Masku beschimpfen, und da Maskus alle rechte Spinner sind, kann man dann den nächsten Schritt gehen. Den Status des Teufels, den „MRA“ im englischsprachigen Raum hat, hat es hier noch nicht.

  7. heiße Diskussion, aber die meisten Frauen haben mit Feminismus eh nichts am Hut, die sehen sich die ganze Auseinandersetzung einfach vom Rande aus an, und wenn mal eine Rosine dabei rauskommt picken sie sie sich raus, und wenn mal was Böses dabei rauskommmt waren sie ja schon immer gegen Feminismus und wollen richtige Frauen sein und richtige Männer haben.

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