Dummheit der Opfer als Voraussetzung für eine maskulistische/feministische Opferrolle?

Kommentatorin Stephi schreibt:

Das ist doch der Trick der Radikalmaskulisten, dem Geschlecht, für die sie eine bedingungslose Loyalität pflegen, trotz aller Überhöhung eine ordentliche Portion (triebgesteuerte) Dummheit – die sie natürlich nicht als solches bezeichnen – unterzuschieben, um sie so wirkungsvoller in die Opferrolle zu schieben, die sie geradezu wehrlos gegenüber weibliche Willkür macht und sie deswegen auf die Rettung der Maskulisten angewiesen sind.

Ähnlich machen es auch die Radikalfeministinnen, nur benutzen sie nach meiner Beobachtung viel mehr das Argument der Angst als das Argument der Dummheit (weil Männer ja den Frauen gegenüber körperlich überlegen sind ect. pp…).

Da ist insofern etwas dran, weil wohl die meisten umfassenden Verschwörungstheorien eine gewisse Dummheit der jeweiligen Opfer voraussetzen, gerade auch im Geschlechterbereich.

Ob es sich dabei darum geht, dass die Männer nur ausgebeutet werden und dies noch nicht einmal merken und naiverweise davon ausgehen, das Frauen Liebe empfinden können oder ob Frauen gar nicht merken, dass sie nur durch soziale Regeln von der Macht getrennt sind und trotz dieser umfassenden patriarchischen Unterdrückung und freien, geheimen, allgemeinen Wahlen keinen Weg finden, dass zu ändern und es teilweise noch nicht einmal bemerken

103 Gedanken zu “Dummheit der Opfer als Voraussetzung für eine maskulistische/feministische Opferrolle?

  1. Ich glaube, es ist nicht Dummheit, sondern Blindheit, Empathielosigkeit, die Unfähigkeit, sich in das andere Geschlecht hineinzuversetzen und die Welt aus dessen Perspektive zu sehen. Was komplett natürlich eh unmöglich ist. Aber manchen gelingt es besser, manchen schlechter. Und manchen eben gar nicht. Ich würde sagen, das hat etwas mit persönlichen Erfahrungen zu tun.

  2. Der Text von Stephi würde jeder Radikalfeministin
    wohl gefallen.
    Männer=dumm ,Frauen=(berechtigte)
    Angst.

    Im Westen also nix Neues!

    Radikalfeministinnen halten Frauen übrigens
    für besser als Männer.

    • „Radikalfeministinnen halten Frauen übrigens für besser als Männer.“

      Das tun viele Männer auch. Kultur und Gesetzgebung sprechen jedenfalls dafür.

      • Das ist wohl wahr.

        Ist das etwa eine der
        „umfassenden Verschwörungstheorien“
        die Christian entdeckt hat? 😉

        • Wieso? Weil sich dieser Fakt aus der Biologie ergibt ist er so selbstverständlich, dass viele ihn gar nicht bemerken.

          Sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich? – Ja, selbstverständlich.

          Ist es dann nicht unfair, dass nur Männer in den Krieg ziehen müssen, und Frauen nicht? – Äh, nein, das war schon immer so, Frauen können das mit der Armee gar nicht so gut, und überhaupt, irgendjemand muss ja die Babies zur Welt bringen etc. pp.

          Ist es dann nicht unfair, dass Exhibitionismus nur für Männer strafbar ist und bei Frauen nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt? – Äh, nein, wer will denn schon Penisse sehen, das ist ja voll abartig und schwul. Aber wer hat schon was gegen Titten?

        • Oder nehmen wir die Sache mit der Liebe. Für einen oberflächlichen Betrachter, oder jemanden, der die Sexualität der Menschen nicht kennt, (oder schwul ist), kann es durchaus so aussehen, als ob Männer Frauen mehr lieben als umgekehrt.

          Nehmen wir die Episode auf dem Oktoberfest:
          Der Mann erschießt Rosen und Kuscheltiere – für die Frau.
          Der Mann haut den Lukas – um sich für die Frau interessant zu machen.
          Der Mann kauft der Frau ein Lebkuchenherz.
          Der Mann stellt sich vor die Frau, wenn besoffenen Typen, diese anpöbeln.
          Aber – was macht eigentlich die Frau, für den Mann?

          Wie gesagt, oberflächlich betrachtet, aber selbst mir kommen diese Gedanken, wenn ich das Geschlechterleben meiner Mitmenschen betrachte.

          Selbstverständlich ist auch das Biologie: Der Mann präsentiert sich auf der Bühne des Lebens (wie die meisten Männchen) – und die Frau bewertet (wie die meisten Weibchen).
          Im Schnitt.

        • Aber – was macht eigentlich die Frau, für den Mann?
          Was du beschreibst sind die Überreste der „traditionellen Rollenverteilung“. Dort hat die Frau für den Mann auch sehr viel getan, was aber eben von aussen nicht sichtbar ist (das zuhause organisiert, schön gekocht usw.).
          Aber gerade das wurde ja mit dem Feminismus abgeschafft. Über kurz oder lang werden sich auch die Männer nicht mehr in ihrer „traditionellen Rolle“, von der sie mittlerweile halt keinen Nutzen mehr haben, gefangen halten lassen.

        • Und die Frau massiert dem Mann die Schultern, wenn er heimkommt, bringt ihm sein Bier, passt sich seinem Musikgeschmack, seiner Religion, seiner Mutter an, räumt seinen Dreck weg, pflegt ihn, wenn er krank ist, pflegt seine alten Eltern (das ist jetzt eine Sache, die ich durch meinen Beruf weiß: wenn am Land jemand die Alten pflegt, dann ist das so gut wie nie der Mann, auch wenn die Frau ebenso berufstätig ist), macht die Einkäufe, kocht, putzt, kleidet sich adrett, geht einmal im Monat zum Friseur, um hübsch für den Mann zu sein, etc.

          Das mag jetzt alles klischeehaft klingen, aber das tun deine Aufzählungen ebenso, Adrian.

        • @rexi: ganz genau. Das macht eine Frau für ihren Mann, wenn sie nicht feministisch verdorben ist (und demzufolge all das als „Unterdrückung“ wertet).
          Die Frage ist halt: wenn dies alles wegfällt, was bleibt dann noch, was eine „feministische Frau“ für ihren Mann tut?
          😉

        • „Aber ab einem bestimmten Alter dreht sich das um. Damit muß Frau erst mal klarkommen.“

          Das dreht sich nicht um… der Status von Frauen sinkt nur zunehmend mit dem Alter.

          Als würden Männer im Jungen Alter alles nehmen was kommt ohne zu bewerten.
          Auch Frauen stehen auf der „Bühne des Lebens“ und Männer bewerten.

          Die Kriterien sind nur andere.

          sonst würden ja blos alte Männer mit jungen Mädels zusammen kommen und junge Männer und alte Frauen wären Singles…
          selbst wenn es diese Trends gibt, wäre es blödsinn es ausschließlich so zu betrachten.
          Schließlich gibt es auch alte Ehepaare und junge Päärchen, und das sind sicher keine Ausnahmen sondern sind die vermutlich in ähnlichem Verhältnis vertreten wie die Singles

        • @ unkraut

          „Das dreht sich nicht um… der Status von
          Frauen sinkt nur zunehmend mit dem Alter.“

          Frauen erreichen den Peek ihrer
          Attraktivität früher als die
          Männer und der Peek ist Vergleichsweise
          höher als bei den Männern.
          Dafür sinkt die Kurve bei den
          Frauen früher und viel steiler.
          Teilweise so steil, dass man
          von sogenannten Wall-Victims
          spricht. 🙂

        • und was ist dann mit den Männern und Frauen die ihren Attraktivitätspeek nie erreichen?

          die „peeken“ nach anderen Kriterien.

          Es mag eine evolutionär Bedingte Strömung nach gewissen Kriterien geben, aber dennoch sind nicht alle Menschen auf die gleichen Kriterien konditioniert.

          So soll es Menschen geben die behaupten zum Beispiel, dass Falten einen Menschen attraktiver machen können, da diese von einem bewegten Leben „erzählen“. Und je nach Faltenwurf zeigt sich dann auch welche Mimik häufig eingenommen wurde.

          Eigentlich leben wir aktuell in einer Gesellschaft die sehr auf die Jugend und Jugendlichkeit schielt, und davon sind auch Bewertungen von Männern nicht ausgenommen.
          Männer werden nicht automatisch attraktiver je älter sie sind und je mehr Karriere und Geld sie angehäuft haben.

          Oder wo siehst du den männlichen Attraktivitätspeak? 40? 50? 60? 90?

      • „Das tun viele Männer auch. Kultur und Gesetzgebung sprechen jedenfalls dafür.“
        Dies suggeriert, daß Gesetze schon immer gemacht wurden um Frauen zu unterdrücken. Das erklärt aber nicht, warum zum Beispiel aus Frankreich des 18. Jhd. überliefert ist, daß Ludwig XIII gesagt haben sol: „In meinem Reich werden Frauen nicht hingerichtet“.
        Und ähnliche Berichte findet man des öfteren. Ich bin nun in Rechtsgeschichte nur beschränkt bewandert, aber glaube doch anekdotscih ist die kolportierte Einseitigkeit der Gesetzgebung in Wirklichkeit ein viel komplizierteres Gebilde.

        Um noch eine Quelle anzugeben: In Freiherrn von Knigges Buch „Über den Umgang mit Menschen“ beschreibt er daß Frauen ihren Mann wirtschaftlich ruinieren soweit runinieren konnten daß der Mann (!) in den Schuldturm mußte.
        Dies scheint sich wie ein roter Faden durch das deutsche Recht zu ziehen: Frauen hatten zwar keine Möglichkeit in eigenem Namen wirtschaftlich tätig zu werden, MUßTEN ABER AUCH NIE DIE KONSEQUENZEN TRAGEN. ODer haben wir davon geslesen, daß sich Frauen duellierten weil ihr Mann sie betrogen hatte? ODer sich erschossen haben weil sie Bankrott machten (wie z.B. im „Grafen von Montechristo“ der Reeder Morel?

        • @Dummerjan

          „Frauen hatten zwar keine Möglichkeit in eigenem Namen wirtschaftlich tätig zu werden, MUßTEN ABER AUCH NIE DIE KONSEQUENZEN TRAGEN.“

          Bzw. sie mussten sie nur indirekt tragen. Eben, wenn ihr Mann pleite ging. In der Ehe mussten sie ja häufig trotzdem bleiben. Wobei ja auch genug Frauen in den Unternehmungen ihrer Männer mitgearbeitet haben, vielleicht dort durchaus einiges geschöftstüchtig beigetragen haben und insofern die Aufteilung etwas unklarer wird.

          Es ist aber ein interessanter Aspekt:

          Noch heute bedeutet ja der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft, dass die Frau an den Gewinnen der Ehe voll beteiligt ist, aber nicht für deren Verluste haftet (der Mann umgekehrt auch nicht). Es ist eben keine Verlustgemeinschaft.

        • @christian
          Nein, Frauen konntenn sich scheiden lassen, wenn der Mann seiner Versorgerpflicht nicht nachkommen konnte, desweiteren muss der Mann heute für die Verluste der Frau haften, diese muss nur eine Häusliche Gewalt erfinden und ins Frauenhaus gehen, schon sind die ganzen Verluste und Kredite dem Mann aufgebürdet.

  3. Was soll denn dieser Satz bedeuten?
    „…und naiverweise davon ausgehen, das Frauen Liebe empfinden können“

    Seit wann können Frauen keine Liebe empfinden? Oder verstehe ich den Saz falsch?

    • Das ist die absurde Behauptung, die der werte Imion hier ständig äußert, frei nach dem Motto: „Frauen lieben nicht Männer, sondern nur deren Geld“. Und aus dieser Unterstellungen ist auch mein Kommentar enstanden, den du nun oben im Beitrag lesen kannst.

      • Ich denke, daß ihr euch langsam daran gewöhnen müßt, daß Männer immer mehr dahinterkommen, daß große Gefühle erlernt werden müssen und die wenigsten Frauen in der Position sind, sowas mitzukriegen.

        Die gefühllose Frau ist in der Tat eine ausgezeichnete Idee, viele sozialen Phänomene zu erklären.

        Und ich begrüße es, daß Männer auf das übliche Suche-Mann-mit-dickem-Auto-biete-echte-Liebe-Gesülze nicht mehr länger reinfallen. Denn spätestens, wenn wir Männer merken, daß Frauen nicht haben, was ihnen zu fehlen scheint, werden sie sich für Frauen nicht mehr interessieren.

        Und dann kommt die Zeit der wahren Emanzipation. 🙂

        • @Elmar

          „Die gefühllose Frau ist in der Tat eine ausgezeichnete Idee, viele sozialen Phänomene zu erklären.“

          Welche zum Beispiel? ich glaube eher, dass das, was vielleicht als gefühllos wahrgenommen wird, einfach unterschiedliche Wertungen sind.

          (Geht auch andersrum:
          Sie: Wie kannst du nur Sex ohne Gefühle haben?
          Er: ich habe sehr viele wunderbare Gefühle beim Sex, nur müssen sie nicht auf Bindung ausgelegt sein)

          „Denn spätestens, wenn wir Männer merken, daß Frauen nicht haben, was ihnen zu fehlen scheint, werden sie sich für Frauen nicht mehr interessieren.“

          Frauen haben nichts, was Männer fehlt? Puh, das scheint mir angesichts des offenkundigen Gefallen, dass die meisten Männer (und Frauen) an Beziehungen finden, eine hinterfragbare These zu sein. In einem Kooperationsspiel kann man natürlich häufig auch eine Strategie spielen, die ohne den anderen auskommt. Man kann dabei aber üblicherweise nicht den Mehrgewinn, denn eine arbeitsteilige Kooperation erzeugt, abschöpfen.

          Selbst wenn Frauen nichts haben, was Männern fehlt, können beide einen Vorteil von einer Kooperation haben, der sich in diesem Mehrgewinn besteht. Es reicht dann, wenn sich die Motivationen ergänzen.

        • Also das mit den Wertungen habe ich leider nicht verstanden. sorry.

          „Welche zum Beispiel?“
          Partnerwahl: Viele Frauen bekommen nicht den Mann, den sie haben wollen. Und sie schlafen oft mit Männern, die sie nicht mögen. Also Folge davon entwickelt sich deren Sexualität nicht richtig – was wir alle dann hinterher im Bett als schauriges Trauerspiel erleben dürfen.

          Verhalten in einer Beziehung: Wer den Partner mit seiner Willkür tyrannisiert, wer ihn beleidigt, als inkompetent und menschliches Wrack herabwürdigt, dem kann die Fortdauer der Beziehung nicht wichtig sein. Nur wer versucht, sich für seinen Partner interessant zu machen, kann für sich die Vermutung beanspruchen, den Partner nicht verlieren zu wollen. Aber welche Frau empfindet es nicht als Zumutung, sich für einen Mann interessant machen zu müssen? Und damit meine ich keine Brustvergrößerung.

          Einstellung gegenüber dem Beziehungspartner: Wer seinen Partner menschlich nicht für voll nimmt, der liebt ihn nicht. Und viele Frauen sehen sich in der Regel dem Mann menschlich überlegen an, was ihnen aber keine Sorgen in Bezug auf ihre Bindung an den Partner macht.

          Es gibt so viele Beispiele und jedes wird eine eigenen Diskussion herausfordern. Willst du das in den Kommentaren machen oder versuchen, Frauen als Kulturprodukt zu kritisieren. Ist was anderes als den Feminismus unter Feuer zu nehmen.

          „Sie: Wie kannst du nur Sex ohne Gefühle haben?
          Er: ich habe sehr viele wunderbare Gefühle beim Sex, nur müssen sie nicht auf Bindung ausgelegt sein)“

          Ich denke, die es gibt Männer, die Sex ohne Gefühle machen und Männer, die die nötige Reife haben, andere Menschen sehr schnell zu verstehen und offen und selbstsicher genug sind, zu Frauen schnell einen tieferen emotionalen Kontakt aufzubauen, der Sexualität sehr schön macht. Daß das allein nicht ausreicht, um sich eine Beziehung mit der Frau zu wünschen, ist normal, schließlich will man ja die Frau erst kennenlernen und geteilte Sexualität ist ein ungemein kraftvoller Wegg dahin.

          Daß Frauen das oft nicht wissen, spricht sehr gegen die These, Frauen hätten tiefe Gefühle gepachtet. Sie sind da einfach unbeweglicher und müssen alles öfter und mit mehr erklärt bekommen, bis in ihrem Kopf ein Verständnis des männlichen Gegenübers aufkommt und das verlangsamt und erschwert natürlich auch den Zugang viele Frauen zu ihrer eigenen Sexualität.

          Aber es gibt natürlich auch da Ausnahmen – keine Frage.

          „Frauen haben nichts, was Männer fehlt?“
          Sorry, mein Fehler, meine mißverständliche Formulierung: Männer denken oft, daß Frauen etwas haben, was ihr eigenes Leben erst richtig schön macht und wofür sie selbst nicht sorgen können. Daher sind sie auch bereit, viele ihrer Resourcen für die Anwesendheit von Frauen einzusetzen. So wars gemeint.

          „offenkundigen Gefallen, dass die meisten Männer (und Frauen) an Beziehungen finden, eine hinterfragbare These zu sein.“
          Natürlich, nur zu, ich freu mich über jeden Widerspruch! 🙂 Ich bin mir über die Freude der Männer gar nicht so sicher, oft scheint mir eher eine Art achselzuckender Kompromiß vorzuliegen, den ein Mann eingeht, weil er meint, mit DIESER Frau die Eerfüllung seiner Träume in greifbarer Nähe zu haben. Und wie oft erleben wir, daß Männer aufwachen und merken, daß ihnen die Frau eine Persönlichkeit vorgespielt hat, die sie überhaupt nicht hat oder mag.

          „Man kann dabei aber üblicherweise nicht den Mehrgewinn, denn eine arbeitsteilige Kooperation erzeugt, abschöpfen.“

          Männer wünschen sich natürlich tolle Frauen, ganz klar. Aber solange die Frauen dabei zusammenhalten, das Niveau zu drücken, bleibt es ein riskantes Spiel.

          „Selbst wenn Frauen nichts haben, was Männern fehlt, können beide einen Vorteil von einer Kooperation haben, der sich in diesem Mehrgewinn besteht. Es reicht dann, wenn sich die Motivationen ergänzen. “

          Ich schließe gar nicht aus, daß viele Beziehungen so funktionieren. Aber das war nicht unsere Frage. Die Frage war, ob Frauen gefühlvoll und emotional sind. Meine Antwort ist, daß sie da deutlioch hinter den Männer hinterher hinken. Die crux ist, daß im Einzelnen zu verifizieren, aber da lernen die Männer imho gerade enorm dazu. Folglich wird vielen Männer bald die Motivation fehlen, ihre Resourcen mit Frauen zu teilen und Frauen können Männer auch nicht mehr so unter Druck setzen, wie früher, da viele Männer imer stärker lernen, auch ohne Frauen glücklich zu sein, sie nicht mehr als zentrales Lebensziel anzusehen.

          Und erst das, wird die Emanzipation der Frauen nach vorn treiben. Feminismus ist doch nur eine langweilige Privilegierungsmaschine für Frauen, die ohnehin schon alles haben.

          Ich hoffe, das macht vieles klarer.

          • @Elmar

            „Also das mit den Wertungen habe ich leider nicht verstanden. sorry.“

            ich meinte damit, dass Männer und Frauen verschiedene Arten von Gefühlen wichtig sind und sie daher in den Gebieten, in denen diese Wertung voneinander abweicht, der andere als gefühllos wahrgenommen wird. ich werde aber den Gedanken verschiedener Wertungen noch mal in einem eigenen Artikel ausbauen

          • @Elmar

            „Daß Frauen das oft nicht wissen, spricht sehr gegen die These, Frauen hätten tiefe Gefühle gepachtet. Sie sind da einfach unbeweglicher und müssen alles öfter und mit mehr erklärt bekommen, bis in ihrem Kopf ein Verständnis des männlichen Gegenübers aufkommt und das verlangsamt und erschwert natürlich auch den Zugang viele Frauen zu ihrer eigenen Sexualität.“

            Meiner Meinung nach nur richtig, wenn man in dem Bereich von einer Gleichheit der Geschlechter ausgeht. Geht man hingegen davon aus, dass Frauen im Schnitt zB aus biologischen Gründen eine andere Einstellung zu Sex haben, aus der heraus sie auch eher als Männer eine passende Bindung und ein gewisses Vertrauen benötigen um sich zB bei Sex entspannen und ihn genießen zu können dann wird aus meiner Sicht deutlicher, warum hier verschiedene Wertungen auftreten, die jeweils die andere Seite nur eingeschränkt versteht.

        • „ich meinte damit, dass Männer und Frauen verschiedene Arten von Gefühlen wichtig sind und sie daher in den Gebieten, in denen diese Wertung voneinander abweicht, der andere als gefühllos wahrgenommen wird.“

          Das verstehe ich natürlich. Doch wie weit wird diese Strategie reichen? Gefühle haben die Angwohnheit uns Handlungen zu soulfieren, von denen wir normalerweise die Finger lassen. Du hingegen tust so, als würden die Menschen ihren Gefühlen wie Angeboten entspannt gegenüber stehen und je nach individueller Bewertung als Motive ihrer Handlungen auswählen – aber … ob das stimmt? 😉

          • @elmar

            „Du hingegen tust so, als würden die Menschen ihren Gefühlen wie Angeboten entspannt gegenüber stehen und je nach individueller Bewertung als Motive ihrer Handlungen auswählen – aber … ob das stimmt?“

            Teilweise ist es auch automatisierter: Gefühle werden vom Körper nach gewissen Strategien aktiviert, die im Rahmen der Selektion vorteilhaft waren. Häufig werden diese Spieltheoretischen Betrachtungen folgen. Auch nach solchen ist es eben für eine Frau logischer beim Sex wählerischer und vorsichtiger zu sein (es ist angesichts der Kosten einer Schwangerschaft und dem Umstand, dass ein Mann sich diesen leichter entziehen kann, Menschenmänner aber gleichzeitig zu Paarbindungen fähig sind eigentlich kaum vorstellbar, dass eine Selektion bei Frauen keine Strategien auswirft, die eine Hinterfragung der Bindungsfähigkeit oder zumindest der Gefahr einer Hinwegsetzung über ihren Willen, Sex zu haben, zur Folge hat).

            Insofern muss noch nicht einmal das Einzelwesen bewusst auswählen. Es reicht, wenn dies unterbewusst geschieht. Gefühle soulfieren auch nicht die Optionen, von denen wir eher die Finger lassen, der Motivationsanteil wird uns dann nur offensichtlicher, wenn andere Motivationsanteile entgegenstehen („Er ist heiß, du solltest mit ihm schlafen (gute Gene)“ „Sei vorsichtig, du könntest die Kosten der Schwangerschaft alleine tragen (Ressourcen für Kinderaufzucht und Schwangerschaft)“).

        • „Geht man hingegen davon aus, dass Frauen im Schnitt zB aus biologischen Gründen eine andere Einstellung zu Sex haben“

          Selbst wenn sie das haben, dann gibt es prinzipielle begriffliche Gründe aus denen wir von einem vorgegebenen sozialen Phänomen nicht auf einen dahinterliegenden biologischen Grund schließen können. Das können wir selbst dann nicht, wenn es diesen Grund gibt: Wir können nicht wissen, daß es so ist. Ich hab das damals bei Scilogs dargelegt.

          Evolutionäre Erklärungen biologischer Phänomene sind schon was Spezielles und gelingen nicht oft, aber soziale Phänomene sind generell unerklärbar.

          Ich fürchte, ich werde das noch oft wiederholen müssen. 😦

          Glaub mir, Frauen sind genauso geil wie wir und sitzen auch vor youporn. Aber sie erzählen uns Märchen darüber, weil genau dieser Mythos der weiblichen Frigidität von Natur aus, es ihnen erlaubt, uns unter Druck zusetzen und uns auszunutzen. Lass dich nicht verarschen.

          • @Elmar

            „Wir können nicht wissen, daß es so ist.“

            Aber wir können es mit guten Argumenten vermuten, es erklärt die Fakten am besten und es gibt keine entgegenstehenden Argumente.

            Eine These muss nicht unzweifelhaft bewiesen sein, damit man sie anwendet. Es reicht, dass sie die gegenwärtig beste Erklärung bietet.

            Schon gar nicht folgt aus dem fehlenden letztendlichen Beweis, dass wir sie ignorieren können.

            „Glaub mir, Frauen sind genauso geil wie wir und sitzen auch vor youporn“

            Einzelne Frauen sicherlich. Ich kenne Frauen, die zumindest über eine gewisse Zeit schon aufgrund der schnelleren Erholungsrate eine deutlich höhere Frequenz halten können als Männer. Aber es ist nicht der Schnitt.

            In nahezu allen Bereichen sind Männer im Schnitt „geiler“
            https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/20/sextrieb-bei-mannern-und-frauen/

            Frauen schauen auch Pornos, aber in einem geringeren Maße:

            https://allesevolution.wordpress.com/2011/05/29/frauen-und-pornos/

            The most popular paysites featuring adult videos, including Brazzers, Bang Bros, and Reality Kings, typically attract an audience that is around 75 percent men. Of course, that does mean that one out of four visitors is a woman—a minority, though a significant minority. But when it comes to actually paying for porn, the gender gap widens into an abyss. According to CCBill, the billing service most commonly used by the online adult industry, only 2 percent of all subscriptions to pornography sites are made on credit cards with women’s names. In fact, CCBill even flags female names as potential fraud, since so many of these charges result in an angry wife or mother demanding a refund for the misuse of her card.

            Es würde mich interessieren, auf welche Fakten und Studien du deine Ansicht der gleichen Geilheit stützt. Gerade aufgrund des medizinischen Zusammenhanges mit Testosteron und der weltweiten Gleichmäßigkeit des Phänomens männlicher höherer Geilheit.

          • @Elmar

            „Selbst wenn sie das haben, dann gibt es prinzipielle begriffliche Gründe aus denen wir von einem vorgegebenen sozialen Phänomen nicht auf einen dahinterliegenden biologischen Grund schließen können. Das können wir selbst dann nicht, wenn es diesen Grund gibt: Wir können nicht wissen, daß es so ist. Ich hab das damals bei Scilogs dargelegt.“

            Ich habe mir deinen Artikel noch mal durchgelesen:
            http://www.scilogs.de/blogs/blog/mind-at-work/2011-09-04/evolution-re-erkl-rungen-des-geistigen

            Im Endeffekt sagst du da ja nur, dass es keinen abschließenden Nachweis geben kann, was aber für eine schlüssige These als Arbeitsgrundlage vollkommen egal ist. Die Konsequenz deiner Darlegungen wäre ja nur: Wir können alle Betrachtungen und Theorien über menschliches Verhalten vergessen. Warum das der Fall sein sollte verstehe ich nicht. Es zeigen sich ja eine Vielzahl von typischen Verhaltensweisen.

            Und natürlich kann man bis zu einem gewissen Grad auch die Maschine Mensch verstehen. Wir wissen um die Wirkung von Hormonen und eingien Gehirnfunktionen. Eine Vielzahl von Sonderfällen erlaubt einen gewissen Einblick. Tiere und nahe Verwandte wie Primaten sind sehr ähnlich aufgebaut. Und wenn sich bereits an diesen ein Geschlechterunterschied festmachen lässt, dann kann man das auch festhalten.

            Gerade dadurch, dass die genaue Entscheidung gar nicht biologisch determiniert sein muss, sondern nur bestimmte Grundmotivationen bestehen bzw. Wünsche und Gefühle, Vorlieben und Fähigkeiten, lässt sich schon einiges erklären.

            Ein Beispiel wäre zB das der Sexualtrieb in einem engen Verhältnis mit Testosteron steht und man das auch gut nachweisen kann. Mit wem wir dann schlafen oder wie wir diesem Trieb genügen wäre eine andere Sache. Die Evolutionäre Spieltheorie kann uns auch gut erklären, warum der Sexualtrieb des Mannes gerade in Bezug auf relativ anonymen Sex sich entwickelt hat.
            Wie du aus der Logik dieser spieltheoretischen Betrachtungen herauskommst und warum man das nicht zumindest eine sehr gute Arbeitstheorie sein soll verstehe ich nicht.

  4. „Der Text von Stephi würde jeder Radikalfeministin
    wohl gefallen.
    Männer=dumm ,Frauen=(berechtigte)
    Angst.”

    Ich kann echt nicht verstehen, wie man nur so daneben lesen kann.

    • So sind wir „Radikalmaskulisten“,
      dumm eben.

      Was sind eigentlich „Radikalmaskulisten“?
      Wer bezeichnet sich als solchen?
      Oder ist das eine neue Gendererfindung?

      Wie gesagt, ich halte den Text
      für normal für eine Feministin.

      • „Wie gesagt, ich halte den Textfür normal für eine Feministin.”

        Wie gesagt, ich bin beeindruckt über dein Text-Unverständnis. Stephi hat explizit gesagt, dass Männer nicht Dumm und Frauen nicht verängstigt sind. Dein Gehirn macht daraus das genaue Gegenteil.

        „Was sind eigentlich “Radikalmaskulisten”?”

        Das ist sogar eine spannende Frage, weil das Wort „Radikal“ im Feminismus ganz anders benutzt und verstanden wird als hier. Ich spare mir aber den ohnehin unfruchtbaren Versuch, das mit dir zu erörtern.

      • Du hast meine Äußerung in der Tat falsch verstanden. Nicht ich unterstelle den Männern eine generelle Dummheit. Das tun Radikalmaskulisten, wenn auch indirekt, indem sie die Männer so liebestoll und treudoof darstellen, dass er sich leicht von jeder Frau ausnutzen und ausbeuten lässt. Und Radikalfeminstinnen begründen das Erleichtern der Männer, die Frauen zu unterdrücken öfters damit, dass es bei Frauen eine generelle Angst vor der physischen Überlegenheit des Mannes gibt. Also nicht ICH behaupte diese Dinge, sondern die radikalen Maskulisten und Feministinnen.

        • @Borat

          Ich bezeichne Männer nicht als dumm, weil sie Frauen vertrauen. Das tun offensichtlich Radikalmaskulisten, weil für sie die Ausbeutung DER Frauen eine unbestreitbare Tatsache ist, die jeder Mann eigentlich erkennen müsste.

        • @stephi

          Mit „liebestoll“ und „treudoof“ hast du dich für den Küchenpsychologen geoutet.

          Verantwortungsverschiebung, Projektion.

        • @stephi

          Das macht nix, vielleicht versteht es jemand anderes.
          Und erspar dir jetzt zu sagen dass das wohl keiner könnte.

  5. Ich hätte den Text vielleicht anders aufbauen sollen

    Ich finde es interessant, welche Faktoren besonders für eine Radikalisierung geeignet sind:

    Es ist im endeffekt jeweils die Angst darum, um den effektiven Einsatz seiner Reproduktionsmöglichkeiten betrogen zu werden,

    Das ist bei den Männern insbesondere die Überhöhung der Angst vor Ausbeutung bei ungewisser Vaterschaft („alles Schlampen, die nur dein Geld wollen aber keine Liebe kennen“) und bei Frauen die Angst vor Vergewaltigung, körperlicher Unterdrückung und nicht angemessene Beteiligung an den Aufzugskosten (nicht umsonst ist Rape Culture ein elementarer Begriff im Feminismus, ebenso wie der Punkt, dass die Frau die ganze unbezahlte Arbeit macht und für die bezahlte nicht genug bekommt)

    Diese Darstellungen haben natürlich einen realen Kern, werden aber so stark überhöht, dass sie irreal werden.

    Es lauert eben nicht hinter jeder Ecke ein Vergewaltiger, Frauen wissen auch durchaus, was ihre Payoffs sind, wenn sie sich auf weniger Gehalt, dafür aber in der Regel auch weniger Stress und weniger Überstunden bzw. mehr Zeit mit den Kindern einlassen. Sie handeln nicht irrational, weil sie das System nicht verstehen, sondern durchaus rational nach ihren Interessen und Fähigkeiten und dem von ihnen angestrebten Lebensentwurf.

    Ebenso ist es bei Männern. Sie handeln nicht aus purer Unterdrückung, die sie noch nicht einmal wahrnehmen, sondern kalkulieren bei der Berufswahl ihre Lebensplanung ein und werten dort eben Statusgewinn etc mit einem, bestimmten Faktor etc.

    • @C

      „Überhöhung der Angst vor Ausbeutung bei ungewisser Vaterschaft “

      Na, so weit hergeholt ist diese Angst
      ja nun nicht!
      Warum wohl sind Vaterschaftstests quasi
      verboten?

      Und den Vergewaltigungen stehen
      fast straffreie Falschbeschuldigungen
      gegenüber.

      Kannst Du mir sagen, wer oder
      was Radikalmaskulisten sind?

      • @DDBZ

        „Na, so weit hergeholt ist diese Angst ja nun nicht!“

        Natürlich ist es eine der grundlegenden Ängste und hat als solche ihre Berechtigung. Sie geht an den Kern evolutionär bedeutsamer Prinzipien und ist auf einer abstrakten Ebene eine der bedeutensten Ängste überhaupt.

        Was aber nicht bedeutet, dass man sie irrational hoch ausgestalten sollte. Aus meiner Sicht ist es in der Tat ein Unding, dass solche Vaterschaftstest so erschwert werden. Logische Argumente dagegen scheint es mir auch recht wenig zu geben. Es ist insofern ein Lobbyismusgesetz für Frauen. Allerdings sollte man auch nicht unberücksichtigt lassen, dass die Vaterschaftswahrscheinlichkeit in Deutschland sehr hoch ist https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/03/vaterwahrscheinlichkeit-in-deutschland/

          • @DDBZ

            Leszek hatte dir den passenden Link bereits geliefert, ich zitiere aber gerne noch mal für dich, damit du es etwas einfacher hast:

            https://allesevolution.wordpress.com/2012/01/07/stromungen-im-maskulismus/

            Radikaler Maskulismus: Der radikale Maskulismus stellt die Geschlechter in einem Kampf gegenüber. Die Frau ist dabei an der Unterdrückung des Mannes interessiert und es gilt dies zu verhindern. Der Mann wird dabei gerne als der bessere Mensch angesehen, die Frau als der schlechtere, entweder aufgrund der Rolle oder aber aufgrund von Differenzen zwischen Männern und Frauen. Ziel des radikalen Maskulismus ist eine Befreiung des Mannes von der Unterdrückung durch die Frauen / einen Teil der Frauen. Im radikalen Maskulismus dürfte auch vieles zu finden sein, was sich als Antifeminismus bezeichnet.

        • @C

          Danke. Habe ich gelesen.
          Und wer ist das ?
          Mir sind jedenfalls solche
          Leute noch nicht über den
          Weg gelaufen.

          • @DDBZ

            Du willst mir sagen, dass du keine Maskulisten kennst, die die Geschlechter in einem Kampf gegeneinander sehen, bei dem eine Unterdrückung/Benachteiligung der Männer besteht, die im Kampf gegen die Frauen verhindert/zurückgedrängt werden muss?

            Es gibt hier ja nun genug Personen, die ein Feindbild Frau und eine Ausbeutung des Mannes wiederholt dargelegt haben.

            Kennst du tatsächlich keine Maskulisten, die als Ziel „Befreiung des Mannes von der Unterdrückung durch die Frauen / einen Teil der Frauen“ angeben würden?

            Wie stehst du denn zu diesen Punkten?

        • @DDBZ

          „Leute noch nicht über den Weg gelaufen.“

          *prust* Guter Witz, du begnest solche Leute jeden Tag in diesem Blog.

        • „Leute noch nicht über den Weg gelaufen.”

          *prust* Guter Witz, du begnest solche Leute jeden Tag in diesem Blog.

          Mitunter auch dann, wenn er in den Spiegel guckt.

        • Damit DDBZ es besser versteht (weil ich ja lieb und nett bin):

          Christian, Leszek, Schoppe und – ganz neu hier in der Runde – maskunismus gehören unter anderem zu den Leute, die eine gemäßigte Form des Maskulismus vertreten.

          Imion, Borat, Bellator und basti vertreten hingegen einen radikalen bzw. misogynen Maskulismus.

          Erkennst du den Unterschied?

        • @Stephi
          „Imion, Borat, Bellator“ , radikal?
          Kann sein, aber nicht in Eurem Sinn.
          Schon gar nicht frauenfeindlich.

          „basti“, hat, wenn ich das so sagen
          darf, ein Rad ab.
          Aber sonst harmlos.

          @C
          „Wie stehst du denn zu diesen Punkten?“

          Zu welchen Punkten?

          Staats feminismus halte ich für
          real und der muss weg.

          Aber eine Weltverschwörung der Frau?
          Finde ich allerdings lächerlich.
          (Rockefeller hat den Feminismus
          erfunden-selten dämliche Idee)

        • Nein kein Witz.
          Und selbst wenn, der Tag ist noch
          nicht vorbei.

          Ich jedenfalls kann keine
          „Frauenfeindlichkeit“ erkennen.

        • Kommt natürlich immer drauf an wie man Frau definiert, nicht?

          Wenn feministische und/oder emanzipierte Frauen nicht als Frauen definiert werden, dann sind alle braven devoten Frauen die sich spontan unterordnen und der klassischen Frauenrolle unreflektiert entsprechen „die wahren Frauen“

          Nur die „besten Frauen der Welt“ sind dann keine Frauen, per Definition.

          Dann kommt das hin mit der wahrnehmung „keine Frauenfeindlichkeit erkennen zu können“

          Es gibt Frauen und es gibt Feministinnen (die per Definition entweiblicht werden)

          Das wäre die eine Möglichkeit es zu betrachten.

          Die andere wäre einfach, dass deine allgemeine Wahrnehmung als Mann eine andere ist, weil du dichn von den meisten „Feindlichkeiten“ nicht angesprochen fühlst, weil die eigene Wahrnehmung nunmal selektiv ist und man immer nur in einem bestimmten Kontext wahrnimmt.

          Dafür sind Männer meist durchweg empfindlicher bei der Wahrnehmung von Kritik an Männern, da sie sich davon logischerweise angesprochen fühlen, selbst wenn es sie im speziellen nichtmal betreffen sollte.

          Von selektiver Wahrnehmung kann man sich nicht wirklich frei machen.

          Nur würde man auf Aussagen wie „die Männer/die Frauen sind XYZ“ eher angesprochen fühlen als von differenzierteren Bezeichnungen wie „die meisten Männer/die meisten Frauen sind XYZ“. Denn bei letzterer kann man immernoch das Gefühl haben, dass man nicht selbst gemeint ist, sondern vielleicht eine Gruppe inerhalb des eigenen geschlechts.
          Außer natürlich, man überhöht das eigene Geschlecht so sehr, dass man sich mit jedem Mann bzw jeder Frau identifiziert, dann bringt auch die Differenzierung nix mehr.

          Naja…vielleicht ist das auch ein weiterer Aspekt:
          Männer können ihre Männlichkeit verlieren (ein lila Pudel ist nach Ansicht mancher kein Mann mehr, oder kein „echter Mann“ mehr). Wenn nun eine bestimmte Gruppe von Männern die Männlichkeit für sich gepachtet hat, und alle Männer, die in ihren Augen keine Männer mehr sind, von dieser „Männlichkeit“ ausschließen, dann werden die immer Pingelig sein sobald kritik an Männern geäußert wird.

          Vielleicht ist es also auch eine Sache des Grundverständnisses, wie man das eigene Geschlecht definiert.

          Für mich sind alle Frauen nunmal frauen, ob feministisch oder nicht. Frauen verlieren ihre Weiblichkeit nicht, ich definiere das über die Anwesenheit von Geschlechtsmerkmalen.
          (Okay, es gibt auch Frauen die weitere aspekte erfüllt haben müssen)

          Vielle Männer definieren Männlichkeit aber nicht nur körperlich sondern „sozial“: Ein Mann kann seine Männlichkeit verlieren, indem er sich sozial anders verhält als erwartet.
          Ja, es gibt auch Männer die nicht in so festen katheorien denken, die nicht erwarten dass man sich seine Männlichkeit erstmal verdienen muss. Man kennt diese Sprüche: „Mann oder Maus?“, „Mann oder Memme?“, „Mann oder Metrosexuell?“, „Mann oder lila Pudel?“
          Da wird doch eine Wertung innerhalb der Männer vorgenommen.

          Vielleicht könnte man es auch, geschlechtsneutral zusammen fassen: Es gibt Menschen mit starkem Konkurrenzdruck die ihre „Peergroups“ versuchen stark zu definieren und „fremde Eindringlinge die den Erwartungen nicht entsprechen“ versuchen auszuschließen.
          Und es gibt Menschen die mehr auf Solidarität bauen und sich nicht so sehr als „Supermann“ oder „Superfrau“ hinstellen und darum kämpfen wer nun die Deutungsmacht über „echte Männlichkeit“ und „echte Weiblichkeit“ inne haben.

          Konkurrenz oder Konsens, je konkurrenzorientierter desto radikaler und desto mehr wird die eigene Gruppe, über die man sich definiert, nach außen hin abgeschottet.

          Ursache: Unverständnis –>Frust –>Angst

        • @DDBZ

          „Ich jedenfalls kann keine “Frauenfeindlichkeit” erkennen.“

          Das sagt einiges über dich aus, wenn du das offensichtliche nicht erkennst.

        • Ich jedenfalls kann keine
          “Frauenfeindlichkeit” erkennen

          Na, wenn DU keine erkennst, dann kann ja wohl auch keine Frauenfeindlichkeit bestehen, nicht wahr? Frauen sind ja schließlich minderwertige Wesen, die nur ausbeuten, das ist die Wahrheit!!11 Und die ist unbequem!1elf!

        • Um Frauenfeind genannt zu werden bedarf es wenig.

          Der Ausbleib von Zustimmung für Frauen ist die mildeste Form der Frauenfeindlichkeit.

        • Feministen sind nicht mit Frauen
          gleichzusetzen.
          Es gibt auch Männer, die Feministen
          sind
          Die Feministen spielen mit gezinkten
          Karten. Lügen, Behauptungen die
          an den Haaren herbeigezogen sind.
          Manipulieren Menschen, wollen
          andere Meinungen als
          „frauenfeindlich“ unterdrücken.
          Kosten nur Geld, bringen nix.
          (Genderstudies, Gleichstellungs-
          beauftragte,….)
          Feministen schaden auch den
          meisten Frauen.
          Daher ist Antifeminismus
          eben nicht frauenfeindlich.

        • @Adrian

          „Was vertrete ich denn?“

          Eigentlich nichts^^ Du siehst dich weder als Feministin noch als Maskulist, und das merkt man auch an deinen Äußerungen.

        • @ Christian

          „Aus meiner Sicht ist es in der Tat ein Unding, dass solche Vaterschaftstest so erschwert werden.“

          Erschwert?
          Wenn unverheiratete Männer sowieso die Anerkennung ohne gültigen Test verweigern können, und verheiratete (inzwischen) das Recht haben, auch gegen den Willen der Mutter testen zu lassen?

          Was, bitteschön, muss da denn noch geändert werden, zu Gunsten der Männer?

          • @muttersheera

            Ich sehe nicht, warum dazu ein Gerichtsverfahren erforderlich sein muss.

            http://www.gesetze-im-internet.de/gendg/__26.html

            Ein privater Test kann mit Bußgeld bestraft werden:
            § 26 Bußgeldvorschriften

            (1) Ordnungswidrig handelt, wer
            1.
            entgegen § 7 Abs. 1, entgegen Abs. 2, auch in Verbindung mit § 17 Abs. 4 Satz 2, oder entgegen § 17 Abs. 4 Satz 1 oder § 20 Abs. 1 Nr. 1 eine genetische Untersuchung oder Analyse vornimmt,
            2.
            entgegen § 12 Abs. 1 Satz 2 oder 3, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 2 oder § 17 Abs. 5, das Ergebnis einer genetischen Untersuchung oder Analyse nicht oder nicht rechtzeitig vernichtet oder nicht oder nicht rechtzeitig sperrt,
            3.
            entgegen § 13 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 2, jeweils auch in Verbindung mit § 17 Abs. 5, eine genetische Probe verwendet,
            4.
            entgegen § 13 Abs. 1 Satz 2, auch in Verbindung mit § 17 Abs. 5, eine genetische Probe nicht oder nicht rechtzeitig vernichtet,
            5.
            entgegen § 16 Abs. 2 Satz 1 mit einer genetischen Reihenuntersuchung beginnt,
            6.
            entgegen § 17 Abs. 1 Satz 1 erster Halbsatz, auch in Verbindung mit Abs. 3 Satz 2, eine genetische Untersuchung ohne Einwilligung der dort genannten Person vornimmt,
            7.
            entgegen § 17 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Satz 1 erster Halbsatz, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3 Satz 2,
            a)
            als Vater oder Mutter des Kindes, dessen Abstammung geklärt werden soll,
            b)
            als Kind, das seine Abstammung klären lassen will, oder
            c)
            als sonstige Person
            eine genetische Untersuchung ohne die erforderliche Einwilligung vornehmen lässt,
            8.
            entgegen § 18 Abs. 1 Satz 1, § 19 oder § 20 Abs. 1 Nr. 2 die Vornahme einer genetischen Untersuchung oder Analyse oder die Mitteilung dort genannter Daten oder eines dort genannten Ergebnisses verlangt,
            9.
            entgegen § 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 19 Nr. 2 oder § 20 Abs. 1 Nr. 2 dort genannte Daten oder ein dort genanntes Ergebnis entgegennimmt oder
            10.
            einer Rechtsverordnung nach § 6 zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist.
            (2) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 3, 6 und 9 mit einer Geldbuße bis zu dreihunderttausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 7 Buchstabe a und b mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro und in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.
            (3) Die Verwaltungsbehörde soll in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 7 Buchstabe a und b von einer Ahndung absehen, wenn die Personen, deren genetische Proben zur Klärung der Abstammung untersucht wurden, der Untersuchung und der Gewinnung der dafür erforderlichen genetischen Probe nachträglich zugestimmt haben.

            Wer es legal möchte, der muss zwingend klagen

            http://dejure.org/gesetze/BGB/1598a.html

            (1) Zur Klärung der leiblichen Abstammung des Kindes können

            1. der Vater jeweils von Mutter und Kind,
            2. die Mutter jeweils von Vater und Kind und
            3. das Kind jeweils von beiden Elternteilen
            verlangen, dass diese in eine genetische Abstammungsuntersuchung einwilligen und die Entnahme einer für die Untersuchung geeigneten genetischen Probe dulden. Die Probe muss nach den anerkannten Grundsätzen der Wissenschaft entnommen werden.

            (2) Auf Antrag eines Klärungsberechtigten hat das Familiengericht eine nicht erteilte Einwilligung zu ersetzen und die Duldung einer Probeentnahme anzuordnen.

            (3) Das Gericht setzt das Verfahren aus, wenn und solange die Klärung der leiblichen Abstammung eine erhebliche Beeinträchtigung des Wohls des minderjährigen Kindes begründen würde, die auch unter Berücksichtigung der Belange des Klärungsberechtigten für das Kind unzumutbar wäre.

            (4) Wer in eine genetische Abstammungsuntersuchung eingewilligt und eine genetische Probe abgegeben hat, kann von dem Klärungsberechtigten, der eine Abstammungsuntersuchung hat durchführen lassen, Einsicht in das Abstammungsgutachten oder Aushändigung einer Abschrift verlangen. Über Streitigkeiten aus dem Anspruch nach Satz 1 entscheidet das Familiengericht.

            Zudem gibt es Fristen:

            http://dejure.org/gesetze/BGB/1600b.html

            § 1600b
            Anfechtungsfristen

            (1) Die Vaterschaft kann binnen zwei Jahren gerichtlich angefochten werden. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Berechtigte von den Umständen erfährt, die gegen die Vaterschaft sprechen; das Vorliegen einer sozial-familiären Beziehung im Sinne des § 1600 Abs. 2 erste Alternative hindert den Lauf der Frist nicht.

            (1a) Im Fall des § 1600 Abs. 1 Nr. 5 kann die Vaterschaft binnen eines Jahres gerichtlich angefochten werden. Die Frist beginnt, wenn die anfechtungsberechtigte Behörde von den Tatsachen Kenntnis erlangt, die die Annahme rechtfertigen, dass die Voraussetzungen für ihr Anfechtungsrecht vorliegen. Die Anfechtung ist spätestens nach Ablauf von fünf Jahren seit der Wirksamkeit der Anerkennung der Vaterschaft für ein im Bundesgebiet geborenes Kind ausgeschlossen; ansonsten spätestens fünf Jahre nach der Einreise des Kindes.

            (2) Die Frist beginnt nicht vor der Geburt des Kindes und nicht, bevor die Anerkennung wirksam geworden ist. In den Fällen des § 1593 Satz 4 beginnt die Frist nicht vor der Rechtskraft der Entscheidung, durch die festgestellt wird, dass der neue Ehemann der Mutter nicht der Vater des Kindes ist.

            (3) Hat der gesetzliche Vertreter eines minderjährigen Kindes die Vaterschaft nicht rechtzeitig angefochten, so kann das Kind nach dem Eintritt der Volljährigkeit selbst anfechten. In diesem Falle beginnt die Frist nicht vor Eintritt der Volljährigkeit und nicht vor dem Zeitpunkt, in dem das Kind von den Umständen erfährt, die gegen die Vaterschaft sprechen.

            (4) Hat der gesetzliche Vertreter eines Geschäftsunfähigen die Vaterschaft nicht rechtzeitig angefochten, so kann der Anfechtungsberechtigte nach dem Wegfall der Geschäftsunfähigkeit selbst anfechten. Absatz 3 Satz 2 gilt entsprechend.

            (5) Die Frist wird durch die Einleitung eines Verfahrens nach § 1598a Abs. 2 gehemmt; § 204 Abs. 2 gilt entsprechend. Die Frist ist auch gehemmt, solange der Anfechtungsberechtigte widerrechtlich durch Drohung an der Anfechtung gehindert wird. Im Übrigen sind § 204 Absatz 1 Nummer 4, 8, 13, 14 und Absatz 2 sowie die §§ 206 und 210 entsprechend anzuwenden.

            (6) Erlangt das Kind Kenntnis von Umständen, auf Grund derer die Folgen der Vaterschaft für es unzumutbar werden, so beginnt für das Kind mit diesem Zeitpunkt die Frist des Absatzes 1 Satz 1 erneut.

        • @ Christian

          „Ich sehe nicht, warum dazu ein Gerichtsverfahren erforderlich sein muss.“

          Ist es ja auch nur in dem (m.E.n. selteneren) Fall, dass die Mutter nicht freiwillig zustimmt.

          Verlangst Du etwa ein Gesetz, dass das Recht auf informationelle Selbstbestimmung in diesem Fall gänzlich, ohne Einschränkung und ohne richterlichen Beschluss aufhebt?

          Wie solle das denn in der Praxis laufen, D.M.n.?

          • @muttersheera

            sowie ich das sehe ist es auch bußgeldbewehrt, wenn jemand nur über genetisches Material seines Kindes und von ihm selbst einen Vaterschaftstest durchführt. Meiner Meinung nach sollte dies zumindest bis zu einem gewissen alter des Kindes zulässig sein, wenn man ein eigenes berechtigtes Interesse an der Vaterschaftsfeststellung hat (also meint der Vater sein zu können oder für den Fall, dass gegenwärtig davon ausgegangen wird, dass man der Vater ist und meint, dass man es evtl nicht ist

        • @ muttersheera

          *Wie solle das denn in der Praxis laufen, D.M.n.?*

          Meiner Meinung nach, indem ein Mann, der zweifelt, testen lässt ohne jemanden zu fragen.

          Labore im Ausland machen es möglich, ohne größere Probleme.

          Bekommt er ein negatives Ergebnis (Kind nicht von ihm), kann er dann immer noch den offiziellen Weg beschreiten.

          Den ersten Prozess gegen einen Mann, der dies so gehandhabt hat, den möchte ich erleben.

          Ziviler Ungehorsam gegen die Zumutungen eines feministisch-femizentrischen Rechtssystem sind legitim, ja sogar notwendig, wenn sich etwas ändern soll.

        • @ Alexander

          „Meiner Meinung nach, indem ein Mann, der zweifelt, testen lässt ohne jemanden zu fragen.“

          Was würdest Du denn sagen, wodurch dieses Verhalten (moralisch) legitimiert sei?

          Dass das einige Männer – obwohl verboten – so handhaben, darüber brauchen wir nicht zu streiten, und vermutlich ebensowenig darüber, dass diese heimlichen Gen-Tests in der Mehrzahl die Zweifel nicht bestätigen (das tun ja schon die „offiziellen“ m.W.n. nicht).

          Wie bewertest Du eigentlich die Zuverlässigkeit dessen, was der (insbesondere ausländische) Markt da (insbesondere) für kleines Geld hergibt?

          Zu einer Sache, thematisch nah an der Kuckuckskind-Problematik dran, wüsste ich wirklich wirklich gern Deine Meinung, wenn ich nicht irre, hast Du Dich dazu bisher völlig bedeckt gehalten:

          Wer gilt für Dich als Mutter im (ebenfalls bei uns noch verbotenen) Extrem-Fall der modernen Reproduktion: die Eizellenspenderin, die Leihmutter, oder die Auftraggeberin, die das Kind vom ersten Lebenstag an umsorgt?

        • @ Leszek

          Unterstützt Du eigentlich auch den Vorschlag, den Alexander im Abtreibungs-Thread formulierte:

          “Ich rate Männern übrigens, sich unter den gegenwärtigen rechtlichen Umständen zur frühzeitigen Sterilisation und dem Einfrieren ihres Spermas als Sicherung gegen eine möglicherweise fehlschlagende Wiederherstellung ihrer Zeugungsfähigkeit.”

          ?

    • Wir sind halt eine Angstgesellschaft.
      Ich präsentiere mich als schlechten Bösewicht, die Leute haben übertriebene Angst, ich weiss woran ich bin, mit wem ich es nicht zu tun haben will.

      Das mag ich ja so an Frauen im Ausland.

      Dass diese viel seltener ein missgünstiges und selbstwertschwaches Angst- und Neurosenbündel sind wie hier viel zu oft.
      Und das paradoxerweise unter praktisch wesentlich schlimmeren Lebensbedingungen.

      Dazu passt ja dann dass mich die Frauen hier dumm nennen weil die dort ja alle nur mein Geld wollen. Das kommt mir dann wie Projektion auf ungeliebte Konkurrenz (Ressourcenkonkurrenz) vor, wir wissen ja in welche Richtung Geld und Ressourcen fließen und wie schwierig es für unsere Frauen ist „Kind und Karriere“ zu vereinbaren also einen Kostenträger für den weiblichen Lebensentwurf zu finden.

      Zu wenig finden unsere Frauen einen adäquaten Kostenträger für ihre Selbstverwirklichung mit Kind und Familie, bei zu Vielen ist es die Endstation H4/Wohlfahrtsstaat, dieses Thema ist sehr Angstbesetzt was durch dessen frauenpolitische Ausbeutung überdeutlich wird.

      Viele sagen: Sie müssen sich erst mal beruflich etablieren bevor sie an Kinder denken können. Angst.

      Die westliche Welt ist ja schon Rekordkonsument von Antidepressiva, Anstlösern u.ä., Frauen führend. Ich schlage eine Verdoppelung der Dosis vor.

      • Frage: warum gehst du dann eigentlich nicht ins Ausland und suchst dir dort eine Frau, wenn die so viel besser sind? Es hält dich niemand auf.
        Oder willst du einfach nur jammern, wie schlecht die Welt ist, dich in deinem Leid suhlen, und hast eigentlich gar keinen Bedarf danach, es für dich selbst besser zu machen?

        • Woher weisst du dass dies nicht schon so ist?

          Dass dir nicht gefällt was ich sage und dass es dir lieber wäre ich würde nichts sagen weiss ich doch schon lange.

          Es geht nicht um dich dabei, es geht um Andere und deren Erkenntnisgewinn, deren Stärkung.

        • Nun, du wirkst sehr frustriert auf mich (und nicht nur auf mich).
          Du regst dich nicht über die Ungleichheit vor dem Gesetz von Vater und Mutter auf, oder darüber, dass die Mutter einen Vaterschaftstest verweigern darf, oder über die Wehrpflicht, die z.B. in Österreich immer noch existiert und nur die Jungen betrifft, oder darüber, dass Exhibitionismus bei Männern härter bestraft wird, darüber, dass Vergewaltigung bei Männern immer noch nicht so ernst genommen wird, wie bei Frauen, oder darüber, dass Beschneidung bei Jungen immer noch akzeptiert ist, sondern über eine Sache, die dich (vielleicht? angeblich?) gar nicht betrifft, und die jeder Mann *selbst* in der Hand hat. Darum schließe ich daraus, dass es dir nicht wirklich um die Stärkung anderer Männer geht, sondern um deinen eigenen Frust.

        • Rexi

          „Darum schließe ich daraus, dass es dir nicht wirklich um die Stärkung anderer Männer geht, sondern um deinen eigenen Frust.“

          Warum so abwertend? (eigenen Frust)
          Was soll das?
          Darf er sich nicht für seine Interessen
          einsetzen?

          Wer bist Du eigentlich das zu beurteilen
          und zu bewerten?

          Das habe ich schon immer an den
          Feministen gemocht, dies hochnäsige
          Einmischen in fremde Angelegenheiten.
          (Das private ist politisch?)

        • *lach* Das „Private“. Wenn er nicht möchte, dass jemand sein „Privates“ beurteilt, dann sollte er es nicht öffentlich machen. Ansonsten muss er damit rechnen. Insbesondere wenn er in seinen Äußerungen pauschalisierend und abwertend ist, und zwar gegenüber Menschen wie mitunter auch meiner Wenigkeit.
          Ich wusste übrigens nicht, dass „eigener Frust“ schon als Abwertung gilt. Es ist ein Vorwurf, das ist richtig, aber ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ein frustrierter Mensch weniger wert ist, als ein nicht frustrierter.

          Er wurde übrigens nicht nur von mir kritisiert, sondern auch von anderen Kommentatoren, mitunter auch welchen, die sich selbst als Maskulisten bezeichnen. Interessant, dass du da nicht auf der Stelle einen ritterlichen Beschützerinstinkt entwickelst, wenn er von Seiten anderer Männer Kritik erhält.
          Abgesehen davon finde ich es noch merkwürdig, dass du mich es „Einmischens“ bezichtigst, dich aber selbst hier in dieses Gespräch einmischt.

        • @Rexi
          „Er wurde übrigens nicht nur von mir kritisiert, sondern auch von anderen Kommentatoren, mitunter auch welchen, die sich selbst als Maskulisten bezeichnen.“

          Das ist jetzt ein Argument für was?
          Haben Maskulisten jetzt plötzlich
          immer Recht?

          „…dass du mich es “Einmischens” bezichtigst, dich aber selbst hier in dieses Gespräch einmischt.“

          Dann „bezichtigen“ wir uns eben gegenseitig.
          Und nun?

          „Beschützerinstinkt“ entwickelt man nicht,
          entweder man hat ihn oder nicht.

        • Gar keines. Es ist eine Feststellung, die ich wegen meiner Verwunderung (die übrigens immer noch besteht) über die Tatsache, dass du Borat zwar vor Kritik von mir zu schützen versuchst, nicht aber vor der von Maskulisten, gemacht habe.

        • @rexi , nochmal richtig

          Ich rege mich über das auf was dem über was du meinst ich sollte mich darüber aufregen zugrunde liegt.

          Über die ganzen bösen Männerbenachteiligungen regt man sich doch schon genug auf, nichts neues.

          Man kann sich an Symptomen abarbeiten, Strohmänner die einem hingestellt werden verbrennen und sich besser fühlen oder dahin gehen wo es wirklich weh tut.

        • „Frage: warum gehst du dann eigentlich nicht ins Ausland und suchst dir dort eine Frau, wenn die so viel besser sind? Es hält dich niemand auf.
          Oder willst du einfach nur jammern, wie schlecht die Welt ist, dich in deinem Leid suhlen, und hast eigentlich gar keinen Bedarf danach, es für dich selbst besser zu machen? “

          Immer schön auf den Mann spielen.
          Du hast nicht ansatzweise versucht,
          eine der etwas pointiert formulierten
          Thesen mit Argumenten zu entkräften.

          Dieser Schlagabtausch F/M hat mir
          einmal mehr betätigt:

          Women and Men differ not in
          Degree but in Kind.

        • „Frage: warum gehst du dann eigentlich nicht ins Ausland und suchst dir dort eine Frau, wenn die so viel besser sind? Es hält dich niemand auf.
          Oder willst du einfach nur jammern, wie schlecht die Welt ist, dich in deinem Leid suhlen, und hast eigentlich gar keinen Bedarf danach, es für dich selbst besser zu machen?“

          Oh mein Gott, da bekommt man immer noch diesen Alte-Leute-Reflex, „dann geh doch nach drüben“.

          Ist aber kein Argument.

        • Was wollt ihr alle mit euren „Argumenten“? Hat Borat denn „Argumente“ gebracht (oder auch Red Pill, ddbz oder zuletzt Dummerjan?)? Ich sehe keine. Es ist einfach nur sein typisches, sich wiederholendes Lamentieren über die westeuropäischen Frauen, die besten Frauen der Welt, und wie viel besser ausländische Frauen sind.
          Ich habe nicht behauptet, ein „Argument“ gebracht zu haben. Es war bloß ein Vorschlag, was Borat tun könnte, um sich aus dieser Hölle, in der er leben muss, zu befreien 😉

    • Ich weiss nicht ob man alles evolutionär betrachten sollte, für mich klingt das nach einem extrem langen Zeitraum.

      Das es sowas wie eine Art Rape Culture wirklcih gab, kann ich mir vorstellen. Es wurden 2 Weltkriege verloren und für die Besatzer waren Frauen sowas wie Kriegsbeute. Ist auch eher eine verschwiegene Sache.

      http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/forschungsthema-weltkriegstrauma-innerlich-alles-kaputt-a-698395.html

      Dann die bekannten Probleme mit anderen Kulturen. Die verschiedenen Flirtcodes zum Beispiel. Wenn es therethisch 30 Schritte gibt, bis es ins BEtt geht. Ein Küssen auf die Wange, Schritt 5 für die deutsche Frau und Schritt 30 für den anderen. WAs dann zu bösen Missverständnissen kam.

      Danach die Gastarbeiter, wo in deren Heimatländern die Frauen vermummt waren und niemals Augenkontakt mit Männern aufgenommen haben. Da kommt die Deutsche und sagt Hallo zu ihm und er denkt nur: „Wow, sind die hier locker und willig“.

      Böse strukturelle Missverständnise und ein richtig tiefes Trauma, was an die Töchter vererbt wurde….

  6. @ Christian

    Die Definition von „Radikalmaskulismus/radikaler Maskulismus“ scheint mir noch etwas deutlicher und präziser zu werden, wenn man noch das Wort „Ausbeutung“ einbaut.
    Das würde sich dann so anhören:

    Radikaler Maskulismus: Der radikale Maskulismus stellt die Geschlechter in einem Kampf gegenüber. Die Frau ist dabei an der Unterdrückung/Ausbeutung des Mannes interessiert und es gilt dies zu verhindern. Der Mann wird dabei gerne als der bessere Mensch angesehen, die Frau als der schlechtere, entweder aufgrund der Rolle oder aber aufgrund von Differenzen zwischen Männern und Frauen. Ziel des radikalen Maskulismus ist eine Befreiung des Mannes von der Unterdrückung/Ausbeutung durch die Frauen / einen Teil der Frauen. Im radikalen Maskulismus dürfte auch vieles zu finden sein, was sich als Antifeminismus bezeichnet.

  7. Passt gerade gut: gibt es eigentlich ein besseres Beispiel als den sogenannten „Herrentag“ um die destruktive Dämlichkeit des männlichen Geschlechts zu veranschaulichen?

    • „m die destruktive Dämlichkeit des männlichen Geschlechts zu veranschaulichen?“
      Ohne Herrentag gäbe es keine Bierbrauereien. Was ist daran destruktiv?

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      • „Ohne Herrentag gäbe es keine Bierbrauereien…“

        Nix gegen Bier, aber etwa ein Viertel bis ein Drittel der Männer verträgt das offenbar nicht. Das ist jener Bodensatz der Gesellschaft, der nur rumgrölen und randalieren kann und der nichts dabei findet, auf den Gehweg zu spucken.

        Es ist überdies ein trauriges Bild von Männlichkeit, wenn man „seinen“ Feiertag dazu nutzt, sich dem Suff zu ergeben.

    • Die Traditionen am Vatertag sind doch sowas ähnliches wie der Karneval im Rheinland: einmal im Jahr „dürfen“ alle mal die Sau rauslassen und über die Stränge schlagen, damit sich der „Ochse“ das restliche Jahr nicht mehr gegen sein Joch wehrt 😉

      PS: Was meinst du mit „destruktiver Dämlichkeit“?

  8. Bei dem Verweis auf die freien und geheimen Wahlen hast Du mich. Bezüglich zB Familienrecht und Quoten halte ich weder Grüne, PP, noch SPD oder gar Linke für wählbar. Soll ich also tatsächlich die verbleibenden wählen, auch wenn bei denen Gleichberechtigung nicht gerade auf der Agenda steht?

    Ich komme also nicht umhin, auch einer Feministin ganz grundsätzlich dieselben Erwägungen zuzugestehen.

    • @Gerhard: ja, das ist die bittere Nachricht. Aus familienrechtlicher Sicht, noch dazu wenn man Söhne als Kidner hat, kann man guten Gewissens eigentlich keine Partei wählen – allenfalls noch die die einem nicht ins Privatleben reinregulieren oder mit Steuern endgültig strangulieren wollen.

      Mein Gott bei den Grünen fangen die Besserverdienenden schon bei 60 000 Euro Familienenkommen an. Wenn man aber im Süddeutschen Raum so zzwschen 20 000 und 30 000 Euro Mietkosten hat, dann bleiben mal eben so um die 20 000 Euro zum Leben für ein 4 köpfige Familie.

      das zeigt doch, daß die Grünen nach wie vor eine Studienrats- und Beamtenpartei sind, die in den Häusschen ihrer Eltern leben.
      Und bei dieser Diskussion :http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/
      machte Frau Katrin Göring-Eckardt einen dermaßen schlechten wirtschaftspolitischen Eindruck, daß mein Frau als traditionelle Grünen-Wählerin abgeschreckt wurde.

      • @ dummerjan

        Der typische Grünenwähler wählt nicht aufgrund rationaler Abwägung, sondern nach Gesinnung…und da steht grün für alle feuchten Phantasien des deutschen spießbürgerlichen Gutmenschen.

        • „Der typische Grünenwähler wählt nicht aufgrund rationaler Abwägung, sondern nach Gesinnung“
          Dies erscheint mir aber für jede Art von Wähler der Fall zu sein.
          Ähnlich wie bei der Fußballmannschaft.

          „da steht grün für alle feuchten Phantasien des deutschen spießbürgerlichen Gutmenschen.“
          Also wenn ich mir die Atomfantasien mancher wirtschafts“frendlichen“ Parteien ansehe… Aber inzwischen haben ja auch Akteure in der FDP festgestellt, daß man mit Ökotechnologien gutes Geld verdienen kann und sich Deutschland durch seine zeitweilig extensiven Subventionen dieser Geschäftsfelder ein neues Standbein in der Weltwirtschaft erarbeitet hat (nachdem man ja die Pharmaindustrie erfolgreich weggeekelt hat).

  9. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

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