„Die Geschichte des Feminismus – wie Frauen sie erzählen“

Das nachfolgende Video ist zwar  übertrieben und recht populistisch, zeigt aber andererseits auch einiges an Festhalten an den klassischen Geschlechterrollen, soweit Vorteile und Flirtverhalten betroffen sind. Das macht es ganz interessant.

Um den Einwand vorwegzunehmen: Das einige Frauen sich anders verhalten bedeutet nicht, dass feministische Theorien falsch sind. Sie ist dann eben „noch nicht in der Gesellschaft angekommen.“ Die Frage wäre, wie viele Frauen sich anders verhalten wollen und warum. Diese Frage kann ein Video mit einzelnen Personen insoweit nicht beantworten

31 Gedanken zu “„Die Geschichte des Feminismus – wie Frauen sie erzählen“

  1. Stimmt, einige Frauen können das nicht beantworten.

    Aber viele schon.

    Nur, Feministinnen wollen die Antworten nicht hören.

    Wurde ja bereits verlinkt, diese Studie von Prof. Hakim

    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1343899/Gender-equality-myth-Women-want-rich-husbands-careers.html

    Darin einige bemerkenswerte Feststellungen:

    The report concluded that equal roles in the family, where husband and wife shared employment, childcare and housework, was ‘not the ideal sought by most couples’.

    ‘It has become impossible to say, “I wouldn’t mind being a housewife,” she said.
    ‘It is so politically incorrect that a lot of women don’t want to admit it.’

    Sieht so aus, als ob mittlerweile das feministische Paradigma Frauen (und Männer) neuen Zwängen unterwirft: Viele Frauen wagen es nicht mehr, zuzugeben, dass sie ganz gerne Hausfrau sind/sein würden.

    Sex differences are treated as self-evident proof of widespread sex discrimination and sex-role stereotyping rather than the result of personal choices and preferences.

    ‘Despite feminist claims, the truth is that many men and women have different career aspirations, priorities, and life goals.

    Ich denke, es wird klar, warum Prof. Hakim von der LSE bei FeministInnen nicht recht beliebt ist.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Catherine_Hakim

    Was ja für die meisten empirisch arbeitenden Wissenschafter gilt, die nie beliebt sind bei WissenschaftlerInnen“, die noch auf der Suche sind nach einer Wirklichkeit, die zu ihrer Theorie passt.

    • @Roslin

      Ich wollte damit nur deutlich machen, dass man eben zusätzliche Studien aufführen muss, Einzelstimmen sind eben kein Nachweis.

      Ich muss mir wirklich mal die Zeit nehmen, die Hakimstudien richtig durchzugehen und daraus einen Artikel zu machen. Sie bieten ja einiges an Material.

      • @christian

        kennst du studien die sagen das die biologie neutral ist?

        bisher sehe ich immer nur welche die sagen biologie ist grundlegend. aber das kann ja an mir liegen das ich sowas nicht sehen will …

      • @Holger

        was verstehst du denn unter einer „neutralen Biologie“?
        Das sie keine Ergebnisse nach Ideologie fälscht?

        Die „Selbstreinigungskraft“ ist meiner Meinung nach in den Naturwissenschaften und der Medizin schon vorhanden: Tests können wiederholt werden und mit anderen Studien abgeglichen werden. Zudem hat man in der Medizin auch zwangsläufig weitere „Testreihen“

      • ja hast recht habe versucht den text zu stark zu zammenzufassen.

        deine zusammenfassung :

        „Testosteron wirkt sich also nach dieser Forschung sowohl bei der ersten „Gehirnformatierung“ durch Testosteron aus als auch später bei dem Testosteronspiegel. Zumindest die im Gesicht erkennbare Empathie scheint davon betroffen zu sein.“

        würde ich als biologie positiv bezeichnen

        wenn Testosteron keinen einfluss hätte dann neutral.

        das wäre die vorraussetzung um sagen zu können das erziehung die selbstwahrnehmung formt.

        im obigen bsp kann man nur noch über die menge an einfluss streiten die die erziehung hat gegenüber der biologie/genetik

        die grundlage für den nicht biologischen ansatz sind philosophische erklärungsmodell ohne wissenschaftlich gestützte falsifizierung?

      • @Holger

        Ah, jetzt verstehe ich was du meinst.
        Um die Frage, was der Erziehungsanteil ist, zu beantworten, wird entweder gerne auf Zwillingspaare, am besten solche, die bei verschiedenen Eltern aufgewachsen sind, oder auf adoptierte Kinder, die mit leiblichen Kindern im gleichen Elternhaus aufwachsen verwiesen.
        Ich denke es gibt auch Forschung, wo sich herausstellt, dass etwas keinen Effekt hat. Wobei man mit einer Einzelsubstanz eben nur den Nachweis erbracht hat, dass es diese Substanz nicht ist, nicht, dass es Erziehung ist.

      • @christian

        “ Wobei man mit einer Einzelsubstanz eben nur den Nachweis erbracht hat, dass es diese Substanz nicht ist, nicht, dass es Erziehung ist. “

        aber andersherrum ist es notwendig damit die erziehungstheorie überhaupt der richtige ansatz sein kann.
        wenn also die studien z.b. zu Testosteron durchweg sagen, es hat auswirkungen auf das verhalten, dann bedeutet es in jedem fall, das die erziehung maximal nur noch beteiligt aber nicht mehr entscheidend sein kann.

    • Ja genau so wird es von statten gegangen sein, dass Sie normale Chillischoten genießen können. Ein „dummer“ Junge/Mann wird als Erster reingebissen und festgestellt haben, dass das, was er da konsumiert, ja genießbar ist.

      • Ja genau das glaube ich, so sehe ich aus. Denken Sie doch nicht immer so binär, wenn Sie mich zu analysieren suchen. Es geht darum, dass wohl eher Männer oder Jungen zu so einem Verhalten neigen, was sich in diesem Fall als dumm herausstellt und darum von Ihnen wohl ausgewählt wurde.

        Wäre es jedoch generell dumm, würden wir alle höchstwahrscheinlich nicht dasitzen. Lebensmittel, die wir konsumieren, müssen – auf das Beispiel zugeschnitten – auch erst einmal konsumiert worden sein. Ich wage einmal zu behaupten, dass es in der überwiegenden Anzahl der Fälle, so „dumme“, wagemutige Jungen/Männer waren, die manchmal dabei starben „dumm“ waren, und manchmal feststellten, dass das Gemüse etc. verdaulich war. Als kleine Anregung.

      • Ich denke, das war eher eine Frage des Hungers. Wer käme auf die Idee, lange Zeit vergrabene Eier noch darauf zu überprüfen, ob sie Essbar sind? Der Junge der eine Mutprobe macht oder der Mensch, der am Verhungern ist?

  2. Ist das ein grauenvolles Video. Ok, die die es gemacht, wollten Frauen ganz sicher nicht in einem positiven Licht zeigen. Die gezeigten Frauen machen es ihnen aber auch ziemlich leicht. Und da sind ja nun einige Hochkaräter dabei, die man nicht so richtig mit in Chillis beißenden Jungs vergleichen kann.

    Zumindest in den USA scheint das Verhältnis zwischen Männern und Frauen wohl nicht mehr zu retten zu sein.

    • @Salvatore

      „Zumindest in den USA scheint das Verhältnis zwischen Männern und Frauen wohl nicht mehr zu retten zu sein.“

      Da sind die Fronten glaube ich auch weiter auseinander. Wenn man nur das Verhältnis zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz sieht, dann wird der Kampf da denke ich schon heftiger geführt.
      Vielleicht weil dort auch mehr über Meinungsbildung vor Ort gemacht wird und radikale Meinungen eher geäußert werden dürfen

  3. Da wir grade Videos verlinken:

    Aus einem Interview mit F.Zappa

    Reporter: Is Bobby Brown someone special guy?

    FZ: No. It´s actually talking about that device, cause the words in the song says „I can take about an hour on the Tower of Power, as long as I get a little golden shower“. You know what a golden shower is?

    Reporter: No.

    FZ: Golden shower is a sexual abberation or sexual activity, where one person pisses on another person. So You get the idea that Bobby Brown in this song as the result of following the advice of Womens Liberation, has wound up sitting on a stool with a thing up his ass while somebody pisses on him.

    🙂

  4. „Sieht so aus, als ob mittlerweile das feministische Paradigma Frauen (und Männer) neuen Zwängen unterwirft: Viele Frauen wagen es nicht mehr, zuzugeben, dass sie ganz gerne Hausfrau sind/sein würden.“

    Die meisten Männer auch nicht.

    • @ Fremde Angst

      *Die meisten Männer auch nicht.*

      Wie wahr, wie wahr!

      Meine Tippse z.B.

      Früher, als wir noch im Patriarchat lebten – wir leben ja seit einigen Monaten matriarchal – da hat sie mich bereits durch ihre hauswirtschaftliche Präpotenz enorm eingeschüchtert.

      Immerhin, damals, im Patriarchat, sagte ich mir: „Alexander“, sagte ich mir, „du bist der Herr im Haus, du musst dich durchsetzen!“

      Das gab mir den Mut, ja, ich möchte sogar sagen, den Drive, ihr den Putzlappen gelegentlich zu entwinden.

      Jetzt aber, im Matriarchat, jetzt, wo sie mich offen unterdrücken darf, wage ich das nicht mehr.

      Außerdem stelle ich bei mir eine überraschende psychische Veränderung fest.

      Als Patriarch dachte ich ja noch: ‚Alexander, hilf ihr, sie ist deine Sklavin, du beutest sie aus, du Schwein! Ich verachte Dich…., also mich.‘

      Heute, im Matriarchat, im vollen Bewußtsein meines Unterdrückstseins, gelingt es mir, ihr völlig gelassen, ja sogar mit einer gewissen inneren Genugtuung, beim Schuften zuzusehen ( ‚Tja, Mädel, Du bist der Boss. Das ist der Preis!‘).

      Schließlich bewahre ich im Gegenzug meine Schönheit und erdulde es, von ihr zum Sexobjekt degradiert zu werden.

      Also, Matriarchat ist eine feine Sache.

      • @ Alexander Roslin
        Matriarchat ist echt klasse. Vor allem dann, wenn einem die Chefin auch noch den Kaffee kocht, den ich dann auch nur aus Höflichkeit mittrinke.

        „Als Patriarch dachte ich ja noch: ‘Alexander, hilf ihr, sie ist deine Sklavin, du beutest sie aus, du Schwein! Ich verachte Dich…., also mich.’“

        Als Sadist genoss ich es natürlich, sie auszubeuten. Meine Vorgesetzte meine ich, nicht Deine Sklavin (die kenne ich ja gar nicht). Ich verachtete sie dafür, dass sie sich ausbeuten liess. Ich bin gerne ein Schwein, was das angeht.

        Mit meiner Rolle als Sklave konnte und wollte ich mich nicht anfreunden. Darum studiere ich jetzt Informatik. Da fühle ich mich (noch) sicher.

      • Ich sehe das auch eher so, wenn man sich als Mann den ganzen Mist zunutze macht hat das auch was. Passt schon. Man darf sich nur nicht verrückt machen lassen wie ein aufgescheuchtes Huhn. Sollen die Frauen doch arbeiten bitte sehr.

        Und ich chill im 1, 2 Kinder Haushalt. Passt schon. Ich hatte damals mal 30 große Kinder unter mir bei der Armee. Vielleicht mach ich noch son kleinen Kindergarten auf. Einen maskulinen paramilitärischen Kindergarten 😉 aber auch Mädels sind willkommen. Und dann soll die Frau mal Geld ranschaffen.

        Wenn beide halbwegs wert auf Ordnung legen passt das schon. Ich mach gerne Haus“arbeit“ tzz. Was stellen sich Frauen heute so an? Früher ok, aber heute mit Waschmaschine, Trockner, Ceran Herd, Spülmaschine, Staubsauger ist das ein Witz, ich kann als kochen wäsche waschen und putzen.

        Die Menschheit ist sowieso am Arsch.

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