185 Gedanken zu “Corona Selbermach-Montag

  1. Kurz vor Weihnachten erschien „Corona – auf der Suche nach der Wahrheit: Teil 3“
    https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-28zh3u3dn2111/

    In dieser Folge der wirklich sehenswerten, weil nicht maingestreamten Doku, geht der Virologe Prof. Martin Haditsch aus Österreich der Frage nach, warum die von der WHO prognostizierte Corona-Katastrophe in der Dritten Welt ausgeblieben ist. (Spoiler: Nicht weil es da so schön warm ist)
    Wieder sucht er nach Gründen, warum hilfreiche Medikamente hierzulande nicht eingesetzt oder sogar verboten werden und kommt am Ende auf die Impfungen zu sprechen.
    Ab Minute 01:36:30 wird der ehemalige französische Impfgott Prof. Christian Perrone interviewt, der sich unter anderem fragt, warum die Pandemie eigentlich nur noch in den Ländern weiter anhält, in denen geimpft wird. Seine Begründungen finde ich schlüssig. Auch seine grundsätzliche Einschätzung zur Pandemie und der Reaktion darauf.
    Abschließend kommen dann Impfgeschädigte und eine österreichische Anwältin zu Wort.

    Währenddessen streiten Kubicki und Kretschmann öffentlich über die hiesige Impfpflicht.
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/impfpflicht-debatte-wolfgang-kubicki-verteidigt-sich-gegen-kritik-von-winfried-kretschmann-a-84c311d1-724e-4b20-817f-565b3bc3554d

    Bei Corona-Spaziergängen mit Kindern wird von der Polizei Pfefferspray eingesetzt und die Verantwortung für die Verletzung eines Vierjährigen den Eltern übergeholfen. So, wie den Un- oder Einfach- oder nur Zweifach-Geimpften die Verantwortung für die pandemische Neverending-Dauerlage zugeschoben wird.
    https://www.spiegel.de/panorama/schweinfurt-kind-bei-impfgegner-demo-verletzt-anzeige-gegen-die-mutter-a-fd566cd5-7281-4f57-8768-6c88d573d325?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter#ref=rss

    Oma würde stoßseufzen: Das nimmt kein gutes Ende!
    Ich würde ihr mutig widersprechen: „Das nimmt gar kein Ende.“

  2. In NRW soll mittlerweile der monatliche „Booster“ diskutabel werden; wird das „Ende der Fahnenstange“ jemals erreicht, wenn es nach den Vorstellungen der Regisseure geht?
    Soll demnach der plandemische Wahnsinn jemals enden (können)?

    • Das globale Reschiem (AltStrgEntf) hat inzwischen den weiblichen Hiphop geschmiert, um die Botschaft unter das Volk zu bringen:

      BOOOOSTER, baby! 🙂
      Das ist der Rhythmus, bei dem man mitmuss.

    • Es ist alles eine Verschwörung der jüdischen MGTOW-Echsen. 😉
      Der Witz ist, hätte sich eine intersektionale Feministin mit einem herkömmlichen pro-feministischen „Männerrechtler“ getroffen, wo ist der Unterschied?
      Der „weiße Mann“ lässt sich problemlos als den Juden lesen, der gemeint ist.
      Treffen sich „linke“ und rechte Paranoiker und Rassisten und Transen in einer Bar und sind größtenteils einer Meinung.
      Das ist die Problemlage.

      Ich träume immer noch von der A380, in der wir die Spinner packen können und dann nach China verfrachten.
      Wenn sie ausgiebig erklären können, warum die chinesische „No Covid-Strategie“ aber so was von falsch ist! Mit echten FAKTEN (a la Boris), statt diesen chinesischen GEFÜHLEN! 😉

      Der Aufenthalt in chinesischen Klapsen ist bestimmt billiger.
      Ich werde die Genossen mal anfragen.

  3. Ganze Familie Corona, ich wie fette Grippe, Frau drei Tage (dafür vorher 2x eine Woche nach jeder Imfpung, also nicht besser), Kinder einen Abend lang leicht erhöhte Temperatur. Hurra, wir sind raus aus der Nummer, jetrzt können uns alle mal am A* lecken, wir haben jeder ein Genesenenzertifikat.

    Bisher ist das bloß anektdotisch, so als Erkenntnis. ABER: Praktischer Rat: Passt um Himmels Willen auf, dass ihr die Infektion schriftlich habt, das ist wie DDR-Ossi mit Ausreisestempel im Pass. Und wie damals ist es seltsam, dass sich die Apotheken zäh gewehrt haben, selbst mit Amtsschreiben und Personalausweis in der Hand dieses Genesenenzertifikat auszustellen. Es war mir in keinem unserer vier Fälle gelungen, dieses Zertifikat einfach so zu kriegen. Entweder fehlte angeblich was oder die behaupteten, das ginge gar nicht, bei unserer minderjährigen Tochter verlangten die einen Pass, den die noch gar nicht hat u.s.w. Ganz seltsam. Ort: Berlin. Muss nicht heißen, dass es überall so ist, aber bei uns war es so.

    • Was ich sagen will: Die Reaktionen zu Corona laufen offenbar auf allen Ebenen längst irrational und man wird bei der Diskussion der Daten auf allen Ebenen davon ausgehen müssen, dass man keine saubere Datenbasis hat, weil alle ähnlich wie bei radikalen Sekten vorurteilsbehaftet und emotional verteidigen und angreifen, statt auch nur halbwegs sauber Fragen zu stellen.

    • Ich bin momentan ganz leicht verschnupft, vielleicht sollte ich mir mal einen Schnelltest besorgen. 😉

      Traurig, wo wir bereits angelangt sind, in und mit unserer Gesellschaft, dass man sich schon (fast) wünscht, (nachgewiesenermaßen) an Corona erkrankt zu sein.

      Wir leben in einer kranken Welt!

  4. Interessant finde ich ja, wie ruhig es in den Medien und hier mittlerweile geworden ist, wenn es um Corona geht. Außer der tantramäßigen Dauerschleife kommt da wenig bis gar nichts.
    Corona, Omikron, Lockdown, Impfung…

    Den Krankenhäusern geht es wirtschaftlich schlecht, lediglich 11 Prozent stufen laut einer Umfrage ihre wirtschaftliche Situation als gut ein (Tagesschau), für 2022 erwarten 22% eine Verbesserung. Maßgeblicher Grund für die wirtschaftlichen Probleme sei die geringere Auslastung der Kliniken durch die Pandemie.
    Halte ich sogar gar nicht für so abwegig, auch wenn es auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint. Gewinnbringende Behandlungen bzw. Untersuchungen bzw. Operationen dürften vermutlich verschoben worden sein oder schlichtweg weggefallen sein. Nennt man, glaube ich, Triage, wenn Behandlung nach Abfolge der Dringlichkeit erfolgt. 😉
    (Btw. Ich müsste eigentlich auch halbjährlich zu einem medizinischen Test, der seit knapp zwei Jahren nicht durchgeführt wird. Mein Hausarzt hat sich wohl verplappert, sein Personal führt keine Tests mehr durch, aus Angst vor Corona.)

    Wie dem auch sei, für mich ist das ein Beleg dafür, dass Grundversorgung wie Wasser und Gesundheit nicht in die Hände gewinnorientierter Unternehmen gehört. Neben den ausufernden Kosten für Versicherte.

    Kurz, ehemals Politiker aus Österreich wechselt wohl in einen gutbezahlten Job zu einem US-Unternehmen, das mit Datensammelei und Überwachungstechniken Profit macht.
    Neben der potentiell anstehenden Impfpflicht, vielleicht sogar für alle, und einem möglicherweise damit verbundenen Impfregister, droht uns jetzt im Kampf gegen Terrorismus und Korruption auch noch ein europäisches Vermögensregister (EU prüft Machtbarkeit und Zulässigkeit), wodurch wir immer mehr zum gläsernen Bürger und immer besser und nachhaltiger überwachbar werden.

    Hate Speech kommt wieder einmal von einem, für mich zweifelhaften, Weltärztepräsident (ich möchte schon fast Ganoven sagen), der 2009 in seiner damaligen Funktion als Vizepräsident der Bundesärztekammer, kein Problem damit hatte, Korruption und Schmiergeldzahlungen bei Hausärzten für unproblematisch zu halten und als „ganz normales natürliches Verhalten“ einstufte.

    In der Zwischenzeit lassen wir uns von Politik und Medien belügen, indem wir uns bspw. falsche Hospitalisierungszahlen einreden lassen, denn grob gerechnet sind rund die Hälfte der Corona-Patienten nicht wegen, sondern mit Corona ins Krankenhaus gekommen (s. welt.de und dailymail.co.uk), also eigentlich gar keine Corona-Hospitalisierten.
    Unter anderem, wenn nicht sogar genau damit werden aber die geplanten, erneuten Einschränkungen unserer Grundrechte begründet.
    Auch mir stellt sich langsam aber sicher die Frage nach der Pille, blau oder rot.
    Wie lange wollen wir uns eigentlich noch verarschen lassen?

    Ich gedenke, in den nächsten Tagen bei halbwegs schönem Wetter auch mal spazieren zu gehen. 😉

    • Bei diesen ganzen „Raten“ ist ja einfach geil, dass niemand mehr die Verhältnisse berechnet (die Umrechnung auf 100.000 hat gewirkt). Ob nun Hospitalisierungsrate bei 3,25 (heute) über 3 ist, unter 6 oder 9 – niemand setzt das mehr ins Verhältnis zu den vorhandenen Betten. In D haben wir je nach Bundesland zwischen 550 und 650 Betten auf 100.000 Einwohner – was heißt, dass 3,25 ca ein halbes Prozent der belegbaren Betten ist. Wenn davon noch diejenigen abgezogen werden, die mit Beinbruch und Positivtest im KKH liegen, dann haben wir grad ein viertel Prozent Belegung mit echten Corona-Fällen.
      Ich hab mir mal die Inzidenz aller OPs in D für Deutschland aus 2020 errechnet: Operationsinzidenz: 367 (es kommen 367 OPs in 7 Tagen auf 100.000 Einwohner). Allgemeine Darm-OPs: Inzidenz 9,13, Darmriss (nach Geburt): 7,1, Gallengänge endoskopisch: 6,6, Kaiserschnitte: 6, Hüftgelenksprothesen: 5,3 …

  5. Kurze Frage, hat einer eine Statistik, wie viele Leute (prozentual oder absolut), die als genesen gelten, erneut Corona bekommen haben und/oder ins Krankenhaus mussten/sind?
    Die Genesenen scheinen nämlich in den ganzen Diskussionen eine Art Elefant im Raum zu sein und praktisch gar nicht vorzukommen.

    • Gibt wohl keine seriösen Zahlen, da wie @Carlo M. weiter oben beschreibt die Genesenen nur schwer an ein Zertifikat darüber kommen. Mein Wald-Nachbar und eine bekannte fünfköpfige Familie hatten alle gerade Corona, aber keinen einzigen Gesenenbescheid erwirken können, da sie die Krankheit zuhause auskuriert haben. Ohne positiven PCR-Test mit anschließender Quarantäne-Buße gibt es halt keinen Genesenenstatus.

      In der von mir ganz oben verlinkten Sendung wird das ganz gut deutlich: In Kenia z.B. sind über 50% der Bevölkerung Genesene (laut Antikörperstatus-Hochrechnung bei Blutspendern). Die unterschwellige Adaption an das Virus und seine Varianten läuft gut und still im Hintergrund – ohne Berge mit Särgen. Und wer nichts macht, der fährt in der Regel besser, als wer auf die Impfstraße zieht.

      Laut Hopkins hatten wir in Germany bisher 7,03 Mio. ertestete Infektionen abzuzgl. 11.000 Mit-Covid-Toten. Ich schätze, dass mindestens das Doppelte, als 14 Mio. inzwischen adäquate Antikörper aufweisen.
      Das ist schon ein ziemlich fetter Elefant, den keiner sehen will. Dabei ist das der Elefant, der am sichersten und gesündesten ist.

        • Dass Covid dauerhafte Schäden verursacht ist ja nun seit fast 2 Jahren Allgemeinwissen und darum ging es ja auch gar nicht. Die Frage ist eher, ob die genesenen deutlich resistenter gegen eine Neuinfektion auch eines anderen Stammes sind als die geimpften.

          Ach so und da du ja die Corona Quellen so gut kennst, gibt es eigentlich diese Telemerschäden auch bei geimpften die eine starke Impfreaktion zeigten? Ich war nämlich nach dem Booster fast eine Woche lang ziemlich geschwächt. Die Entzündungsreaktion, falls dies der Grund war, dürfte dann nämlich dieselben Schäden verursachen. Aber das ist nur eine Vermutung, vielleicht hast du dazu bessere Daten.

          • Die Frage ist eher, ob die genesenen deutlich resistenter gegen eine Neuinfektion auch eines anderen Stammes sind als die geimpften

            Nein.

            gibt es eigentlich diese Telemerschäden auch bei geimpften die eine starke Impfreaktion zeigten?

            Keine Ahnung, ich weiß nicht ob bei einer Impfung überhaupt diese biologischen Prozesse ablaufen die zu einer Verkürzung der Telomere führen.

          • „Die Frage ist eher, ob die genesenen deutlich resistenter gegen eine Neuinfektion auch eines anderen Stammes sind als die geimpften.“ – „Nein.“

            Kann man das so generell sagen? Nach meinem Halbwissen provoziert eine Impfung eine höhere Antikörperproduktion, weshalb sie besser schützt als eine (normale) Infektion. Aber auf der anderen Seite trainieren die bei uns üblichen Impfungen das Immunsystem nur auf ein einziges Spike-Protein des Virus, so dass je nach neuem Virenstamm eine vorangegangene Infektion besser schützt.

        • @pingpong

          Was mir bei dem sehr langen, geradezu furchteinflößenden Long-Covid-Zeigefinger immer auffällt:
          Bei 7 Mio. offiziell Infizierten müsste die Nachfrage nach Long-Covid-Behandlungen einen merklichen Teil der Gesundheitsinfrastruktur belasten. Das ist aber nirgends abgebildet oder zu finden.
          Natürlich ist eine solche Infektion nicht mit Stempel auf dem negativen PCR-Test schlagartig verschwunden, sondern kann wie bei anderen Infektionen auch noch wochenlange Nachwirkungen haben. Sogar dauerhafte Schäden sind möglich, was keiner abstreitet.

          Ich habe mir von einem Berliner Gesundheitsamt die offizielle Empfehlung zu Long Covid rausgesucht. Da fand ich aber eher Beschwichtigendes, was nicht zur Covid-Hysterie passt:
          https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/aemter/gesundheitsamt/long-covid-informationsblatt.pdf

          Zur Diagnostik und Behandlung steht auf Seite 2:

          Bei anhaltenden Beschwerden sollte eine erste ärztliche Untersuchung 4 Wochen nach der COVID-19 Infektion beim behandelnden Hausarzt erfolgen, um Organfunktionsstörungen nach COVID-19 und andere Ursachen auszuschließen.
          (…)
          Der wichtigste Aspekt in der Behandlung ist die sogenannte „Schonung in der Rekonvaleszenzphase“. Achten Sie auf Ruhe und Entspannung, ausreichend Schlaf und einen normalen Tag-Nacht-Rhythmus. Vermeiden Sie Stresssituationen und treiben Sie keinen Sport, solange Sie sich noch nicht genesen fühlen.
          Wer in Folge dieser Situation unter vielen Sorgen, negativen Gedanken oder Depressionen leidet, sollte den Hausarzt darauf ansprechen und sich ggf. behandeln lassen.

          Fast wortgleich steht das auch bei der Charite-Ambulanz:
          https://cfc.charite.de/fuer_patienten/post_covid_fatigue/

          Das hört sich nicht so an, als würden die Genesenen mit zerfressenen Organen reihenweise durch die Straßen torkeln.

          • Was mir bei dem sehr langen, geradezu furchteinflößenden Long-Covid-Zeigefinger immer auffällt:

            Keine Ahnung wo du einen furchteinflößenden Zeigefinger zu erblicken glaubst.

            Das hört sich nicht so an, als würden die Genesenen mit zerfressenen Organen reihenweise durch die Straßen torkeln.

            Da dies offenbar dein Bewertungsmaßstab ist, darf ich dir die freudige Nachricht übermitteln, dass so etwas bei Geimpften noch VIEL weniger der Fall ist. Wenn man ein Minimum an Kohärenz erwarten darf, dann freue ich mich darauf in Zukunft keine abfälligen oder hysterischen Kommentare zu den gesundheitlichen Folgen der Impfung mehr von dir zu lesen.

          • @pingpong

            Der Vergleich hinkt aber gewaltig.
            SARS-CoV-2 kam über uns – egal, ob durch Fledermaus oder aus der Wuhan-Labor-Bastelstunde. Damit müssen wir irgendwie leben.
            Die mit heißer Nadel in anderen Bastelstunden entwickelten Vakzine haben Menschen hingegen bewusst gemacht und spritzen sie ebenso bewusst und vorsätzlich in menschliche Körper.

            Den möglichen Gesundheitsschäden durch das Virus kann man bis heute nicht entgehen, außer durch Einsamkeit oder Tod.
            Den möglichen Gesundheitsschäden durch die Impfungen könnte man als menschliche Gemeinschaft sofort vorbeugen. Z.B. indem man erstmal innehält und die Neben- und Folgewirkungen der Impfungen untersucht – und vor allem, indem man aufhört, die Menschen massiv unter Druck zu setzen, sich das spritzen zu lassen.

            Das ist ein sehr wichtiger Unterschied.

          • Ich versuche deinen Standpunkt zu verstehen:
            Beim Virus ist es erst schlimm, wenn reihenweise Leute mit zerfressenen Organen durch die Straßen torkeln und wenn sich die Särge stapeln. Dann sollten wir handeln, vorher nicht.
            Bei der Impfung hingegen ist es sehr schlimm, wenn die Menschen ein paar Tage Kopfweh oder andere leichte Beschwerden haben und sehr vereinzelt schwerere Nebenwirkungen auftreten.
            Dass vergleichbare schwere Folgen um Größenordnungen öfter bei einer Infektion auftreten ist ok, denn der Virus ist „natürlich“.
            Bei der Impfung hingegen sind die großteils viel leichteren folgen nicht ok, denn die ist „künstlich“.
            Wir sollten also die schweren Folgen des Virus als gottgegeben akzeptieren und nichts dagegen tun, bzw erst dann, wenn sich die Särge stapeln. Andererseits sollten wir die Impfung mit ihren ganz überwiegend leichten Folgen am besten verbieten.

            Ist das ungefähr richtig so?

          • Ne, gar nicht.

            wenn sich die Särge stapeln. Dann sollten wir handeln, vorher nicht.

            Wir sollten unser Handeln hinterfragen. Und wenn es unnütz oder womöglich gar schädlich ist, dann sollten wir das vermeiden oder zumindest dem Individuum die Entscheidung überlassen (Stichwort: Empfehlungen statt Strafbewehrtem).

            Wir sollten also die schweren Folgen des Virus als gottgegeben akzeptieren und nichts dagegen tun

            So würde das auch mein Kind überspitzen. Wir müssen abwägen zwischen der Effizienz von Maßnahmen und deren Begleitwirkungen. Wenn Maßnahmen nichts merklich ändern, dann dürfen wir sie nicht immer massiver einsetzen (gemäß dem Motto: Mehr hilft mehr).
            Sondern wir müssen sagen: „So überzeugend ist Maßnahme XY nicht. Wir glauben zwar immer noch daran, aber sind auch nicht mehr 100% sicher. Also überlassen wir es der Einschätzung der mündigen Bürger, ob sie die Maßnahme künftig als Empfehlung befolgen.“

            Impfung mit ihren ganz überwiegend leichten Folgen am besten verbieten

            Nein, eben nicht. Sie soll so legal sein wie künftig Haschisch. Meinetwegen kann das sogar die Allgemeinheit weiterhin finanzieren.

            Aber es geht um Paternalismus. Es geht um die repressive Unterjochung der Menschen. Und es geht auf der anderen Seite um menschliche Freiheitsrechte – um Abwehrrechte gegen den Staat, um das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Diese Unversehrtheit ist ein Individualrecht und kein gesellschaftliches, wie es zur Zeit gerne umgemünzt wird.

            Wenn irgendeine Maßnahme mal merklich gegen das Virus oder Erkrankung greifen sollte, egal ob Impfung, Einsperren, Ausgrenzung oder sonst was, dann kann man das natürlich immer wieder neu abwägen – aber es greift nichts wirklich.

            Der Maßnahmen-Totalitarismus entwickelt eine Eigendynamik: Die Menschen lassen sich impfen, um damit von staatlichen Maßnahmen befreit zu sein. Und nicht, weil sie überzeugt sind, sich damit gesundheitlich zu schützen.

            Paternalismus stellt sich über den Gesundheitsschutz. Das ist mein Thema – schon die ganze Zeit.

          • Was sind deine Kriterien für die Bewertung der Effizienz der Maßnahmen und deren begleitwirkungen?
            Nach welchen Kriterien stellst du fest ob ein Handeln unnütz oder schädlich ist?

          • Nach welchen Kriterien stellst du fest ob ein Handeln unnütz oder schädlich ist?

            Natürlich nach den Maßgaben, aufgrund derer dieses Handeln erfolgt.

            Wenn Kinder im Unterricht Masken tragen müssen, obwohl sie im Falle von Infektionen weitgehend ungefährdet sind, müssen die, die diese Maßnahme verordnet haben, deren Wirksamkeit belegen.
            Es liegt eben nicht an den Kindern, nachweisen zu müssen, dass Gesichtslosigkeit und andauernder Atemwiderstand hinter Keim-Brutstätten für sie schädlich ist.
            Wenn dann also rauskommt, dass durch das Tragen der Masken keine Änderung der Zahl der schwer oder gar tödlich erkrankten Kinder erfolgt, dann muss diese Maßnahme mindestens zur Empfehlung umgestaltet, wenn nicht gar abgeschafft werden.

            Wenn eine Impfung als Immunisierung verkauft wird, die Geimpften aber gleichermaßen infiziert, infektiös, erkrankt sein können, zusätzlich aber auch teils erhebliche Neben- und Begleitwirkungen auftreten können, dann darf eine solche Maßnahme nur freiwillig sein. Marschiert bei einer Impfquote von rund 80% eine beliebige Corona-Variation durch die Gesellschaft, hat die Impfung versagt und entsprechend muss von einem Impfversagen gesprochen werden.
            Also kann diese Impfung nicht zur Pflicht gemacht werden.

            Ähnlich müsste 2G validiert werden. Der faktische Nutzen muss nachgewiesen werden – sonst freiwillig.

            Nächtliche Ausgangssperre für Einzelpersonen: Beleg für Effektivität – sonst weg.

            Früher war das mal selbstverständlich, dass staatliche Restriktionen begründet werden mussten. Heute interessiert das keinen mehr – und Maßnahmen werden ausschließlich als repressive Sanktionen eingesetzt, um Menschen folgsam zu machen und in Konformität zu zwingen (2G).

          • müssen die, die diese Maßnahme verordnet haben, [die] Wirksamkeit [der Masken] belegen.

            Masken wirken. Darüber gibt es weitgehend Konsens.

            Wenn eine Impfung als Immunisierung verkauft wird

            Wird sie nicht.

            die Geimpften aber gleichermaßen infiziert, infektiös, erkrankt sein können

            Nicht gleichermaßen bei infiziert und infektiös, und bei erkrankt schon gar nicht. Auch darüber gibt es weitgehend Konsens.

            aber auch teils erhebliche Neben- und Begleitwirkungen auftreten können, dann darf eine solche Maßnahme nur freiwillig sein

            Richtig, die Impfung sollte nicht verordnet werden. Aber nicht deshalb, weil es sehr selten Nebenwirkungen gibt, sondern weil sie kein Freifahrtschein aus der Pandemie ist. Wenn man schon etwas verordnet, dann sollte die Maßnahme geeignet sein zur Lösung der Pandemie beizutragen. Die Impfung tut das nicht. Deshalb ist eine Impfpflicht nicht sinnvoll und Widerstand dagegen ist angebracht.

            Früher war das mal selbstverständlich, dass staatliche Restriktionen begründet werden mussten. Heute interessiert das keinen mehr

            Das ist ganz offensichtlich falsch.

            und Maßnahmen werden ausschließlich als repressive Sanktionen eingesetzt, um Menschen folgsam zu machen und in Konformität zu zwingen

            Das ist ebenfalls ganz offensichtlich falsch.

          • @beweis:

            Du hast in einigen Dingen Recht mit deiner Kritik. Ich habe in den letzten eineinhalb Jahren auch einige Dinge über den Virus gelernt die ich als Nicht-Virologe nie vermutet hätte und die total kontra-intuitiv sind:

            1. Das Virus verbreitet sich gut in Innenräumen ohne angemessene Belüftung (z. B. in Restaurants), aber nicht, wenn der Innenraum am Bürgersteig oder an einer Innenstadt-Flaniermeile gebaut wurde.
            2. Bei Menschen in einer Warteschlange wird das Virus geschwächt und stirbt, wenn es sich senkrecht zur Richtung der Warteschlange bewegen muss. Deshalb müssen die Menschen in einer Schlange einen Meter Abstand zu den Menschen vor und hinter ihnen halten, aber nicht zu den Menschen neben ihnen. Das Virus hasst rechte Winkel.
            3. In Restaurants wird das Virus vorübergehend deaktiviert, wenn die Gäste an ihren Tischen Platz nehmen. Sobald sie aufstehen, um z. B. auf die Toilette oder an die Bar zu gehen, wird es sofort wieder aktiviert.
            4. Das Virus kann nur Menschen infizieren, die sich amüsieren und nicht langweilen. Deshalb breitet es sich auf Partys und anderen gesellschaftlichen Zusammenkünften aus, nicht aber in Schulen oder am Arbeitsplatz.
            5. Im Zusammenhang mit Punkt 4: Das Virus hasst Produktivitätsverluste. Erst in der vergangenen Woche wurde mit dem Virus verhandelt, und es erklärte sich bereit, sich zu beeilen und das Nötige zu tun, damit die Menschen wieder an die Arbeit gehen können.
            6. Das Virus ist über die Luft übertragbar, aber es hasst Plexiglas. Wenn man ihm eine Plexiglasscheibe in den Weg legt, zerstört es sich aus Frustration selbst. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß der Raum oder das Plexiglas ist.
            7. Das Virus ist fast genau wie die Grippe, also gibt es keinen Grund zur Panik. Außer dass es viel mehr Menschen tötet, eine Art von schlecht verstandener neurologischer Veränderung verursacht und manchmal monatelang im Körper bestehen bleibt. Aber all das ist weder wichtig noch unwichtig. Im Grunde ist es dasselbe.

    • Na wenigstens wollen sie aus dem Vorfall für die Zukunft etwas lernen. Vielleicht wie man es vermeidet? Oder auch nur wie man hinterher besser die Spuren verwischt…

  6. Das Bundesverfassungsgericht hat anlässlich Corona entschieden, dass der Gesetzgeber Vorkehrungen zum Schutz behinderter Menschen für den Fall einer pandemiebedingt auftretenden Triage treffen muss.
    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/12/rs20211216_1bvr154120.html

    Nach dem ersten Überfliegen der Entscheidung scheinen auch hier wieder einmal eher eine politische/aktivistische Haltung dahinterzustehen. Teilweise liest sich die Begründung, als ob sie von Disability Aktivisten übernommen wurde.
    Interessanterweise hat das BVerfG anscheinend nichts gefunden, das gegenwärtig eine Diskriminierung darstellen könnte. Es hängt sich ausschließlich daran auf, dass im Einzelfall und unter Stressbedingungen auch bei Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben eine Benachteiligung nicht ausgeschlossen erscheint.

    Es bleibt völlig unklar, was jetzt passieren soll. Im Ergebnis wird es aber darauf hinauslaufen, dass Ärzte im Zweifel Behinderte bevorzugen, um jedes Risiko, sich dem Vorwurf eines Verstoßes gegen das Diskriminierungsverbot ausgesetzt zu sehen, auszuschließen. Wie so oft in der heutigen Zeit, wird der aktivistische Kampf um „Gleichberechtigung“ also mal wieder (gewollt?) zu einer Bevorzugung der betroffenen Gruppe führen.

    • Aus dem Beschluss: Vorkehrungen zu treffen, damit niemand wegen einer Behinderung bei der Zuteilung überlebenswichtiger, nicht für alle zur Verfügung stehender intensivmedizinischer Ressourcen benachteiligt wird.

      Spannend. Nun haben ja nicht nur Politiker wie Ramelow angeregt, Ungeimpfte künftig intensivmedizinisch nachrangig zu behandeln. Müsste dann der Staat nicht auch eine entsprechende Vorkehrung zum Schutz Ungeimpfter treffen? Da es ja keine Impfpflicht gibt, wäre eine Benachteiligung der Mitglieder dieser Gruppe doch ähnlich zu werten.

      Bin wirklich neugierig, wie sich das entwickelt. Wird dann der alte, weiße Rollstuhlfahrer wirklich mit der jungen, feministischen Mutter gleichbehandelt, wenn die Ressourcen knapp sind?

      Ich denke, das Verfassungsgericht hat damit die Spaltungsbüchse der Pandora geöffnet.

  7. Die systemische Haltung und die Gleichrichtung zwischen Obrigkeit und ihren untergebenen Helfershelfern auf allen Ebenen, insbesondere das herzliche Einvernehmen mit dem Antifa-„Fußvolk“ und hinsichtlich dessen, wen diese protegieren, und wen sie verbal und ohne Skrupel auch gerne körperlich terroristisch angehen, zeichnet sich zunehmend durch ängstlich-hysterische Panikattacken aus, um friedliche Freiheitsbekundungen provokant zu diskriminieren, zu verleumnden, und geradezu in lächerlicher Weise zu kriminalisieren.

    Das schafft eine hoffnungsvolles Aufstehen von immer mehr mutigen Menschen, flächendeckend im ganzen Land, die zu eigenständigem Denken, und verantwortungsgebotenen Handeln noch fähig sind:

    https://ansage.org/kriminalisierung-von-protesten-panik-und-kerzenschein/

  8. Wie wird nochmal 2G begründet? Als Erziehungsmaßnahme oder mit Infektionsschutz?

    Da offenbar Doppel-Impflinge von Astra und J&J einen Impfschutz von „fast null“ haben, frage ich mich, warum die ungetestet und -geschützt in 2G-Locations gehen dürfen. Früher gab’s mal Gerichte, die hätten sowas sofort weggekegelt. Aber früher war ja auch die Zukunft besser…

    Bei den anderen Impfstoffen von AstraZeneca, Johnson & Johnson, dem chinesischen Impfstoff Sinopharm und dem russischen Vakzin Sputnik liegt der Schutz bei fast null. Hinzu kommt der Faktor Zeit, denn wer die ersten beiden Impfungen nicht mit einem Booster nach etwa sechs Monaten auffrischt, ist nicht mehr vor einer Infektion oder einem schweren Corona-Verlauf geschützt.

    https://www.rtl.de/cms/diese-impfstoff-kombi-wirkt-am-besten-gegen-omikron-4890183.html

          • Handelt es sich hierbei um Hospitalisierungen wegen Corona oder sind davon auch Fälle erfasst, in denen die Kinder wegen anderen Leiden im Krankenhaus aufgenommen werden und dann vor Ort positiv getestet werden?
            Ohne einen konkreten Link zu haben, habe ich in Erinnerung, dass z.B. in Südafrika die Zahl nach oben ging, weil viele Menschen wegen anderer Leiden ins Krankenhaus kamen und dort dann überraschend positiv getestet worden sind.

          • @mj

            Ich habe den link oben gepostet. Er spricht von Krankenhauseinweisungen, nicht von Tests die im KH durchgeführt werden.

          • Handelt es sich hierbei um Hospitalisierungen wegen Corona oder sind davon auch Fälle erfasst, in denen die Kinder wegen anderen Leiden im Krankenhaus aufgenommen werden und dann vor Ort positiv getestet werden?

            Letzteres (ich vermute, es zählen zudem auch die Fälle, bei denen zuvor bereits ein positiver Test vorlag, ohne für die KH-Einweisung relevant zu sein). Irgendwie scheint es kein Land der Welt zu schaffen, gezielt nur die Hospitalisierungen zu erfassen, die wegen Covid erfolgten.

            Wobei das bei den Kindern aufgrund der geringen absoluten Zahlen sowieso weitgehend irrelvant ist. Ich empfehle jedem, mal dem von pingpong geposteten Link zu folgen. Dort sieht man dann, dass der Graph der Kinder, wenn man ihn auf einer sinnvollen Skala und im Vergleich mit den anderen Altersgruppen abbildet, fast eine Nulllinie darstellt.

          • Nun gib doch mal Vergleichzahlen aus den letzten Jahren. Wir möchten wissen, ob die Hospitalisierung von Kindern sprunghaft/dramatisch angestiegen ist während Corona, um eine Impfpflicht für Kinder in Betracht zu ziehen, natürlich erst nachdem die Corana Statistiken von den Falschzählungen bereinigt wurden. Ist das so schwer zu kapieren?

          • Sei so charmant und quantifiziere das doch einmal für uns in absoluten und relativen Zahlen. Vielen Dank für die Unterstützung!

          • Boah, Kinder! Seid ihr mal wieder nicht mehr zu vernünftigen Diskussionen in der Lage?

            In @pingpongs Link steht fett obendrüber: „New Admissions of Patients with Confirmed COVID-19“, also mit, nicht wegen COVID-19 eingeliefert.

            Ein Vergleich mit den Krankenhauseinweisungen von Kindern insgesamt jetzt und in Vor-Pandemie-Zeiten wäre sinnvoll, da jahreszeitliche Schwankungen bei der Hospitalisierung von Kindern unabhängig von Corona nicht auszuschließen sind, die jetzigen Änderungen also nicht zwingend mit der jetzigen COVID-19-Welle zusammenhängen müssen (Korrelation != Kausalität).

            Und jetzt auch noch zu den absoluten Zahlen: Es gibt bzw. gab 2019 74 Millionen 0-17jährige in den USA (Quelle). Der aktuelle Wert von 0,4 pro 100.000 entspricht also rund 300 (pro Tag).

            Viel/wenig? Kommt darauf an, wie viele wegen COVID-19 eingeliefert werden (und auch, ob sie zurecht eingeliefert werden oder nur, weil die Helikoptermami beim Naselaufen das schlimmste befürchtet). Sucht die Zahlen dazu und teilt sie miteinander, anstatt bockig immer nur von anderen das Liefern von Zahlen zu verlangen oder hochnäsig zu dozieren: Such es Dir aus meinem Link raus.

          • also mit, nicht wegen COVID-19 eingeliefert.

            Vielleicht mit, vielleicht wegen, vielleicht beides.

            Wenn das dein/euer vorrangiger Einwand ist, dann ist die ganze Sache so gut wie durch.

          • Selbstverständlich beides.

            Und eben weil die Sache damit durch wäre, sind die Vergleichs- und Insgesamtzahlen jetzt und vor der Pandemie ja so interessant, damit man Rückschlüsse ziehen kann wenigstens vermuten kann, wie viele nun wirklich wegen COVID-19 eingeliefert wurden. Sonst IST die Sache durch, ja, und wir müssen mal wieder sagen:

            Aufgrund mangelnder Faktenkenntnis ist leider nicht einmal ein Minimalkonsens zu erreichen.

        • Oh, ich vergaß: nach @pingpongscher Denkungsart ist die Coronapandemie nicht-ergodisch, daher sei der Bezug auf Empirie (-> Vergleichszahlen der letzten Jahre) sinnlos.

        • Formuliere ein Argument der Form

          In den letzten 10 Jahren betrug die Hospitalisierungsrate von Kindern jährlich ca x (z.B. 5.000)
          Seit Corona beträgt die Hospitalisierungsrate von Kundern y (z.B. 10.000)

          These: die Hospitalisierungrate hat sich aufgrund von Corona-Infektion verdoppelt.

          Zum Testen der Hypothese ist zu prüfen, ob Covid eine Koinzidenz oder eine Ursache ist. Es kann z.B. sein, dass die Hospitalisierung aufgrund medizinischer Maßnahmen zur Eindämmung der Covidinfektionen verursacht worden sind.

          Kannst du das?

          • Es kann z.B. sein, dass die Hospitalisierung aufgrund medizinischer Maßnahmen zur Eindämmung der Covidinfektionen verursacht worden sind.

            Zum Testen der Hypothese ist zu prüfen, ob es in den letzten 4 Wochen in den USA eine signifikante Änderung der Maßnahmen gegeben hat, welche speziell bei Kindern zu dem oben dargestellten Anstieg der Hospitalisierungen führen könnten.
            Hierzu wären entsprechende Daten einzuholen und mit dem fraglichen Zeitraum abzugleichen. Kannst du das?

          • Dürfen wir deiner Nicht-Antwort auf mein Frage entnehmen, dass die mit deinem Link intendierte Aussage, die Impfung sei für Kunder notwendig, unbegründet sei? Meine Nicht-Antwort auf deine letzte Gegenfrage hat nämlich genau diese Intentieion, womit, so scheint es, dieser Thread zu deinem Ungunsten entschieden ist.

          • dass die mit deinem Link intendierte Aussage, die Impfung sei für Kunder notwendig

            Wen möchtest du mit dieser hanebüchenen Unterstellung beeindrucken?

          • @quell werk – Kannst du das?

            Pingpong wird das schon deshalb nicht können, weil er offenkundig bereits deine Frage nicht versteht, wie man gut an seiner Gegenfrage erkennen kann.
            Was vermutlich daran liegt, dass er anscheinend übersieht, dass sich aus seinem Diagramm keineswegs ein „Anstieg der Hospitalisierungen“ ergibt, sondern erstmal nur, dass sich aktuell mehr Kinder mit positivem Coronatest im KH befinden. Ob dem tatsächlich ein entsprechender Anstieg der Gesamthospitalisierungen gegenübersteht, ist ja gerade das, was es zu ermitteln gälte…

          • Es war keine Unterstellung, sondern ein Schluss. Eine Unterstellung wäre z.B, wenn ich sagte, dass dieser Thread deswegen zu deinem Ungunsten entschieden sei, weil du andere Motive, als in der Sache begründet, verfolgst.
            Tatsächlich ist deine Aussage eine Unterstellung, weil sie unterschiebt, ich würde Aussagen vorrangig deswegen treffen, um zu beindrucken.
            Ich hole die im ersten Absatz beschriebene nicht erfolgte Unterstellung von mir hiermit nach, indem ich sage, du kannst keinen klaren Gedanken fassen und bestätige außerdem deine im zweiten Absatze beschriebene Unterstellung, indem ich zugebe, dass meine Argumente, im Vergleich zu deinen, beindruckend sind. Aber das ist wirklich keine Schwierigkeit und nichts, was mich herausheben würde, weil das fast jedem gelingen würde.

    • Gibt es eigentlich für die folgenden Fragen eine rationale Antwort?…

      Nein, gibt es m.W. nicht.
      Eine solche ist jedenfalls ganz sicher nicht – wie pingpong hier durch eine mal wieder kommentarlos hingeworfene Quelle zu suggerieren versucht – nicht eine Hospitalisierungsinzidenz von 0,4/100.000 (ja, Graphen können dramatisch wirken, wenn man nicht auf die verwendeten Skalen achtet). Zumal nach den Erfahrungen in Südafrika viel dafür spricht, dass aufgrund der höheren Infektionsinzidenz halt auch mehr positiv getestete Kinder im Krankenhaus sind, aber eben zum großen Teil nur mit Covid, nicht wegen.

        • Ausgangspunkt des Plakats ist ja der Umstand, dass die Kinderimpfung in erster Linie dem Schutz Erwachsener dienen soll. Und da ist die Schutzerhöhung durch die Impfung der Kinder tatsächlich marginal, und zwar unabhängig von der konkreten Impfwirkung. Denn je besser diese Wirkung ist, desto weniger wird die Kinderimpfung benötigt, und je schlechter sie ist, desto weniger zusätzlichen Schutz bringt die Kinderimpfung.

          Wobei natürlich rechnerisch eine gewisse zusätzliche Schutzwirkung durch Impfung auf beiden Seiten erreicht werden kann. Aber nicht annähernd in dem Umfang, dass es hier gerechtfertigt erschiene, Kindern eine nicht risikofreie und für sie nicht erforderliche medizinische Behandlung aufzunötigen.

          • „Und da ist die Schutzerhöhung durch die Impfung der Kinder tatsächlich marginal, und zwar unabhängig von der konkreten Impfwirkung.“

            Nein.

            Wenn die Impfung zu 100% wirkt (also alle schweren Verläufe verhindert), dann ist eine Kinderimpfung zum Schutze Erwachsener überflüssig. Ebenso, wenn die Impfung zu 0%, also gar nicht, wirkt.

            Für alles dazwischen gibt es eine Schutzwirkung>0. Der graphische Verlauf dieser Wirkung dürfte dem Verlauf einer Glockenkurve ähneln, bloß, dass eine Glockenkurve sich bis ins Unendliche erstreckt. Beim grafischen Verlauf der Schutzwirkung ist auf der waagerechten Achse die Wirksamkeit der Impfung von 0% bis 100% aufzutragen, auf der senkrechten Achse die Schutzwirkung für Erwachsene, gemessen z.B. in der Anzahl verhinderter schwerer Verläufe. Es ist naheliegend, dass zwischen den Nullstellen bei 0% und 100% ein Maximum liegt; theoretisch sind natürlich auch andere Verläufe mit einem langgezogenen Plateau o.ä. denkbar. Hier geht es jedoch nur um das zwingende Vorhandensein eines Maximalwertes.

            Das gestehst Du ja im Grunde auch zu, wenn Du schreibst:
            „Wobei natürlich rechnerisch eine gewisse zusätzliche Schutzwirkung durch Impfung auf beiden Seiten erreicht werden kann.“
            Der entscheidende Punkt ist aber natürlich: Wie groß ist diese zusätzliche Schutzwirkung? Da bin ich im Prinzip, das heißt bis auf Weiteres, bei Dir, dass ich davon ausgehe, dass es sich nicht lohnt, Kinder (bzw. U-18jährige) zu impfen, bis mir jemand mit plausiblen Zahlen belegt, dass es sich lohnt.

            Aber bezogen auf die Ausgangsfrage von @beweis ist meines Erachtens ganz klar, dass es eine rationale Antwort auf seine* Fragen selbstverständlich gibt. (Nur vielleicht kann sie keiner nennen, weil
            – mal wieder – die Zahlen fehlen.) Er stellt sich nur mal wieder dumm, indem er nur die Ränder der gedachten Verteilung betrachtet, also die Nullstellen bei 0% und 100% Schutzwirkung, und den Rest dazwischen ignoriert – als wäre nicht bekannt, dass die Impfung wirkt, aber nicht perfekt.

            *Er macht sie sich ja erkennbar zueigen.

          • @Renton – okay, wenn man das Plakat so versteht, dass es nur Impfwirkung 100% oder 0% gibt, dann ist natürlich die Grundlage falsch und man kann/sollte sinnvollerweise darauf hinweisen, dass es eine Teilwirksamkeit gibt. Das bestreite ich in keiner Weise, ebensowenig wie den Umstand, dass sich wegen der Teilwirksamkeit eine gewisse Risikoverringerung bei zusätzlicher Kinderimpfung ergibt.

            Ich habe das Plakat im Zusammenhang mit den bekannten Erkenntnissen zu Covid und der Impfung so verstanden, dass es auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Kinderimpfung abzielt. Und das finde ich tatsächlich unterirdisch und sehe keine rationalen Gründe dafür.

            Wobei eigentlich auch schon „(nicht) wirkt“eine Verkürzung ist, denn an sich geht es dabei ja um zwei verschiedene Fragen – bei dem Erwachsenen um die Frage, inwieweit ihn die Impfung vor einer (schweren) Erkrankung schützt, und bei dem Kind um die Frage, inwieweit die Impfung eine Infektiösität verhindert. Da die Daten ja dafür sprechen, dass (zumindest solange der Impfeffekt vorhanden ist bzw. nach Auffrischung) die eigene Schutzwirkung ziemlich hoch ist, während die Infektiösität durch die Impfung nur begrenzt verringert wird, macht das die Forderung nach der Kinderimpfung aus meiner Sicht noch absurder.

          • „Wobei eigentlich auch schon „(nicht) wirkt“eine Verkürzung ist, denn an sich geht es dabei ja um zwei verschiedene Fragen – bei dem Erwachsenen um die Frage, inwieweit ihn die Impfung vor einer (schweren) Erkrankung schützt, und bei dem Kind um die Frage, inwieweit die Impfung eine Infektiösität verhindert.“

            Eigentlich geht es bei beiden Gruppen um beide Fragen, nur steht mit zunehmendem Alter das Risiko schwerer Verläufe immer mehr im Vordergrund.

            „das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Kinderimpfung… das finde ich tatsächlich unterirdisch“

            Ich auch. Nur – warum? Wenn ich ehrlich bin, kann ich es nicht mit Zahlen bis zum Ende belegen.
            Meine Sichtweise: Für den Eigenschutz der Kinder ist eine Impfung überflüssig. Corona hat in zwei Jahren bei Kindern nicht soviel Schaden angerichtet, wie die Influenza schonmal in nur einer Saison, und eine Influenza-Impfung hielten wir für Kinder früher für überflüssig. Ich gebe zu, mein Argument lautet hier im Kern: „Das ham wa schon immer so gemacht (bzw. nicht gemacht)…“ Um bezüglich des Eigenschutzes der Kinder stringent zu argumentieren, müssten die Nebenwirkungen der Impfung den Schaden der Nichtimpfung nachweislich überwiegen, und zwar in Summe bei allen Kindern. (Für einzelne, besonders gefährdete Kinder sieht die Rechnung natürlich anders aus.) Dafür fehlen mir die Zahlen, und ich kann wieder nur auf den bisherigen Umgang mit der Influenza verweisen – ich vermute, auch da wären von den Impfungen weniger Kinder geschädigt worden als von der Influenza, und trotzdem hat man keine Kinderimpfung empfohlen. Man wird sich doch wohl etwas dabei gedacht haben?!?

            Beim Schutz anderer sieht die empirische Stützung meiner Position noch düsterer aus. Ich habe keine Ahnung, inwieweit ein Impfen der Kinder schwere Verläufe an anderer Stelle verhindert; ich habe nur eine dunkle Ahnung, wie sinnvoll dieses Verhindern wäre, Stichwort: An Corona sterben nicht gerade wenige, die sowieso bald sterben würden. (Da 5/6 der Corona-Toten hierzulande über 70 sind, tippe ich völlig ins Blaue auf sowas wie über die Hälfte.)

            Ich kann nur noch anführen, dass zu viel zu impfen möglicherweise auch nicht gerade klug ist, weil die Impfung so schneller ihre Wirksamkeit verlieren könnte, und das wäre dann wieder schlecht für die Erwachsenen, die wir schützen wollten.

            Wie stringent ist denn Deine Meinungsbildung?

          • @hugor

            Forderung nach der Kinderimpfung
            Die Forderung Kinderimpfung zu ermöglichen, ist ja durchaus Mainstream, die Forderung alle Kinder zu impfen, ist eher ein Randpostition.

            Wenn man sagt, Impfung für Kinder sollte man nicht machen, weil das Kosten/Nutzen Verhältnis es nicht rechtfertigt und man es den Kindern nicht aufbürden kann, an der Dämpfung des Infektionsgeschehens (flatten the curve) mitzuwirken, dann sollte man sie konsequenterweise auch nicht in Quarantäne schicken. Die Quarantäne halte ich für weitaus schädlicher für die Kinder als Impfnebenwirkungen.

          • @Renton – Wie stringent ist denn Deine Meinungsbildung?

            Meine Meinung leitet sich in erster Linie von „primum non nocere“ ab. Solange alles darauf hindeutet, dass Covid für Kinder keine nennenswerte Gefahr darstellt, ist es aus meiner Sicht unverantwortlich, sie ohne ausdrücklichen und frei gebildeten Willen (ggf. der Eltern) einer medizinischen Behandlung zu unterziehen, die deren Langzeitrisiken wir nicht überblicken können.
            Und genauso unterirdisch finde ich es, die Kinder für die Erwachsenen verantwortlich zu machen – dies an sich schon generell, vor allem aber, solange auch insoweit keinerlei belastbare Informationen über den tatsächlichen Nutzeffekt vorliegen.

            Natürlich habe auch ich keine genauen Zahlen dazu. Aber ich glaube, dass ich die für diese Meinung auch nicht brauche. Wer Eingriffe durchsetzen will, muss zumindest konkrete Anhaltspunkte für deren ausreichend großen positiven Effekt darlegen. Dafür ist bei der Kinderimpfung bisher nichts ersichtlich.

          • @LoD – Die Forderung Kinderimpfung zu ermöglichen, ist ja durchaus Mainstream, die Forderung alle Kinder zu impfen, ist eher ein Randpostition.

            Das ist nicht mein Eindruck. Ich höre beim Autofahren viel Nachrichtenradio, und da höre ich erschreckend viele stimmen, die – wenn auch häufig nicht ausdrücklich eine Impfpflicht gefordert wird – sehr deutlich machen, dass auch bei Kindern mit allen Mitteln eine möglichst hohe Impfquote erreicht werden sollte.

            Wenn man sagt, Impfung für Kinder sollte man nicht machen, weil das Kosten/Nutzen Verhältnis es nicht rechtfertigt und man es den Kindern nicht aufbürden kann, an der Dämpfung des Infektionsgeschehens (flatten the curve) mitzuwirken, dann sollte man sie konsequenterweise auch nicht in Quarantäne schicken. Die Quarantäne halte ich für weitaus schädlicher für die Kinder als Impfnebenwirkungen.

            Dem stimme ich absolut zu. Wir haben ja nun die Erfahrung gemacht, dass im Kinder- und Jugendbereich sehr hohe Inzidenzen erreicht wurden und trotzdem keine nennenswerten gesundheitlichen Probleme aufgetreten sind. Und mit Omikron wird es vermutlich noch ungefährlicher. Aus meiner Sicht gibt es auch insgesamt keinen Grund, Corona anders zu behandeln als eine Grippe, aber vor allem bei Kindern sehe ich überhaupt keine Veranlassung, Einschränkungen vorzunehmen. Erwachsene sollen sich durch Impfung schützen, wenn sie das möchten oder Risikogruppen angehören, aber was die Kinder betrifft, ist es nach aktuellem Erkenntnisstand am besten, sie ganz normal leben zu lassen und ggf. eine Durchseuchung hinzunehmen, die übrigens auch für die Gesellschaft insgesamt positiv sein könnte.

            Übrigens wird „flatten the curve“ ja gar nicht mehr gemacht, sondern versucht, die Gesamtzahl der Infektionen insgesamt zu minimieren. Das wäre aber wohl nur sinnvoll, wenn man Corona „besiegen“ könnte. Da das aber wohl nicht funktioniert, führt die aktuelle Vorgehensweise nur dazu, dass wir für Wellen anfällig bleiben, weil die allgemeine, in den „Tälern“ für das Gesundheitssystem unproblematisch machbare Durchseuchung der Nichtrisikogruppen unterbunden wird. „Flatten the curve“ geht anders…

          • @Hugor

            Ich kann Dir folgen, und finde persönlich, das hier
            „solange auch insoweit keinerlei belastbare Informationen über den tatsächlichen Nutzeffekt vorliegen.“
            ist der springende Punkt.

            Wenn man wenigstens wüsste, was es anderen nützt, Kinder zu impfen. Dann könnte man die immerhin möglichen Langzeitfolgen ja vielleicht riskieren. Aber keiner kann was auch nur halbwegs Genaues sagen. Alle Welt geht davon aus, dass es sich irgendwie lohnt, Kinder zu impfen, aber wirklich, also stringent, begründen kann es keiner. Und da ist die Gegenseite dann genauso schwammig in ihrer Argumentation wie wir beide, und „primum non nocere“ kann als Vorsichtsprinzip Anwendung finden.

  9. Gibt es eigentlich Neuigkeiten bezüglich der Daten zum Impfstatus der Intensivpatienten?
    Die betreffende Änderung der Intensivregisterverordnung stammt schon vom 12.11.2021. Dann hat man sich anscheinend einen vollen Monat Zeit gelassen, um die Erfassung tatsächlich zu starten, aber seit den Meldungen, dass die Erfassung begonnen hat, sind nun schon wieder zwei Wochen vergangen.
    Man könnte fast misstrauisch werden…

    • Ja, klar. Die Super-Mutante kommt, Moderna boss warns. Dann komm doch, Tante!

      Das erinnert mich an meine Katastrophenschutz-App NINA: Gestern bekam ich 14 Warnungen vor extremer Glätte. Alle für den selben Ort. Da habe ich mich gefragt, ob es jetzt wohl um den Faktor 14 glatter ist, als wenn nur eine Meldung kommt.

  10. In London gehen die Zahlen zwar steil nach oben, aber viele Krankenhausaufnahmen haben trotz positivem Test nichts mit Corona zu tun.

    Das größere Problem scheinen die krankheitsbedingten Ausfälle in der Krankenhausbelegschaft zu sein.

    • Das größere Problem scheinen die krankheitsbedingten Ausfälle in der Krankenhausbelegschaft zu sein.

      Und ein erheblicher Teil davon dürfte auf weitgehend unnötige Quarantänen entfallen. Ein großteils hausgemachtes Problem…

      • Jo.

        Der ganze Thread ist interessant. Sie hätte lieber Delta als Omikron gehabt. Und man muss ordentlich warnen, egal, ob es durch die Tatsachen gedeckt ist.

  11. Neues auf der Suche nach Fakten zum großen Schattensterben seit Beginn der Impfkampagne:

    Das Statistische Bundesamt hat am 14.12. erneut eine Mitteilung herausgegeben:
    Sterbefallzahlen im November 2021: 20 % über dem mittleren Wert der Vorjahre
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/12/PD21_574_126.html?nn=209016

    In einer Zusammenfassung heißt es:

    Der Wert für November 2021 liegt 21 % höher als der mittlere Wert der Vorjahre. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle, steigt dabei seit Anfang Oktober von Woche zu Woche, erklärt bislang aber nur etwa ein Drittel bis die Hälfte der Sterbefälle, die über den mittleren Wert der Vorjahre hinausgehen. Für den dadurch nicht erklärbaren Anstieg der Sterbe­fallzahlen sind mehrere Ursachen denkbar…

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

    Zusammengefasst heißt das:
    Wir haben eine über 20% erhöhte Sterblichkeit. Von dieser Erhöhung können nur ein Drittel bis die Hälfte durch Covid erklärt werden.
    Was ist mit dem Löwenanteil der zusätzlich Sterbenden? Da gibt es nur vage Mutmaßungen.

    Ernsthaft mal: Die können doch nicht die Horror-Pandemie ausrufen und dann nicht mal nachforschen, wenn plötzlich viel mehr zusätzliche Menschen an etwas anderem sterben.

    • In einer Zusammenfassung heißt es weiter:

      Für den dadurch nicht erklärbaren Anstieg der Sterbefallzahlen sind mehrere Ursachen denkbar: So können hier unerkannte COVID-19-Todesfälle oder die zeitliche Verschiebung von Sterbefällen innerhalb eines Jahres infolge der zum Jahresbeginn ausgefallenen Grippewelle eine Rolle spielen (sogenanntes „mortality displacement“). Möglicherweise zeigen sich auch die Folgen verschobener Operationen und Vorsorgeuntersuchungen. Der Beitrag einzelner Effekte lässt sich allerdings derzeit nicht beziffern.

      Es ist also glasklar: Der unerklärte Anteil der Todesfälle ist ganz ohne Zweifel auf die Impfung zurückzuführen. Wir haben immerhin eine Pandemie mit einem neuartigen Virus, welches den Organismus systemisch angreift, monatelang im Körper bleiben kann, alle möglichen Organe befällt und eine Menge schlecht verstandener Konditionen verursacht. Da müssen unerklärte Todesfälle einfach auf die Impfung zurückzuführen sein. Geht gar nicht anders.

      • Es ist aus meiner Sicht Quatsch die ungeklärte Übersterblichkeit auf die Impfung zu schieben. Genauso Quatsch ist es aber auch wieder das Supervirus hervorzutun, was unbemerkt für alles verantwortlich ist, weil es noch gefährlicher im Körper sein soll, obwohl man nichts merkt.

        Wichtig wäre es aber tatsächlich zu ermitteln, woran es nun liegt. Das Argument der aufgeschobenen Todesfälle durch die ausgebliebene Grippewelle lasse ich für mich nicht gelten. Denn auf der anderen Seite wurde immer wieder argumentiert, dass Corona gleichzeitig für viel mehr Tote gesorgt hat als die Grippe und das trotz Maßnahmen.
        Sicherlich ist der ein oder andere dabei, jedoch auch genauso die eine oder andere Impffolge. Aber der Großteil hat sicherlich andere Gründe.

        Und genau hier kommt man wieder zu dem Punkt, dass die Auswirkungen der gesamten Coronamaßnahmen immer nur auf mehr oder auch oft weniger sinnvolle Corona-Maßnahmen bezogen wird.

        Psychische Probleme, Suizide, soziale Vereinsamung, dauerhafter Stress, mangelnde Bewegung, andere Infektionskrankheiten nach längerer „steriler Hygiene“, aber auch wie bereits von Pingpong genannt ausgefallene Behandlungen können alle zu den Zahlen beitragen. I
        Diese Folgen werden jedoch weder gezielt zusammen ergründet noch bei den Entscheidungsfindungen vernünftig berücksichtigt.
        Seit zwei Jahren und sicherlich auch ein Drittes wird nur auf den Killervirus geschaut, der in seiner neuen Form immer noch gefährlicher ist als vorher, so dass alles immer wieder auf Anfang gestellt werden muss.
        An der Todesstatistik sieht man schon unerklärliche Folgen. Wirtschaftlich sieht man auch bereits die Logistikprobleme und gefährliche Inflation. Das wird noch viel schlimmer werden in nächster Zeit. Und die darauffolgenden Problem und im Schluss auch höhere Sterberate/frühere Tode kann schlimmer werden als der böse Killervirus C.

      • Es sind Tausende Tote seit Monaten. Die krampfhaft versuchte Erklärung, die könnten die Folge einer unbemerkten Grippe-Welle sein, glaubt doch kein Kind. Wo seit zwei Jahren jeder sofort alarmiert ist, wenn ein anderer hustet oder fiebert.

        Und dass die Medizin massenweise Kranke verrecken lässt, weil irgendwo in den Krankenhäusern runtergesparte Intensivstationen voll sind, ist auch nicht wirklich schlüssig.

        Bei der Anzahl der Covid-Testungen ist es auch nicht plausibel, dass die systemisch an Covid sterben, da jeder mit Beinbruch sofort im Krankenhaus getestet wird. Long Covid ist es auch nicht (s. unseren Austausch gestern).

        Laut Statistischem Bundesamt ist der Anteil der unerklärten Toten an der Exzessmortalität höher als der von Covid-Opfern.

        Da müssen in Politik, Medizin und Wissenschaft doch wirklich alle Alarmglocken klingen. Tausende Menschen, Monat für Monat.

        Warum hört man nichts in der Tagesschau, in der Bundespressekonferenz, in den Talk-Shows, liest nichts im Ärzteblatt? Warum?

        Die haben sich alle in ihren Corona-Maßnahmen-Totalitarismus verrannt. Wie viele Menschen da im Schatten sterben, scheint denen scheißegal.

        Oder wie erklärst du dir diese Ignoranz gegenüber Menschenleben?

        • Oder wie erklärst du dir diese Ignoranz gegenüber Menschenleben?

          Die Politik ist in fast allen Ländern schon längst über den „Point of no return“ hinweg. Corona wurde als riesige Katastrophe und immense Bedrohung für die Gesellschaft eingestuft. Grund war das vorhandene Datenmaterial, Unwissenheit, Angst, Lobby-Arbeit, aber auch Profilsucht der Politik.
          Das gesamte Handeln der Politik basiert auf dieser Einstufung. Nachdem man nun zunächst Wochen, dann Monate und am Ende Jahrelang neue Maßnahmen beschlossen hat, um Handlungsbereitschaft darzustellen, ist es natürlich sehr schwer nun den Fokus auf etwas anderes zu legen oder gar Dinge zurückzunehmen.
          Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen sind enorm, unabhängig davon, ob sie wirklich notwendig waren.
          Taucht jetzt jemand aus der Deckung auf und sagt „Wir müssen auf die anderen Todesfälle gucken, vielleicht haben wir die mit unseren Corona-Maßnahmen verursacht“ wird er gleich von allen anderen Seiten angegriffen.
          Siehe alleine, was mit öffentlichen Kritikern für eine Hexenjagt veranstaltet wird.

          „Es wurde noch niemand gefeuert IBM zu kaufen“. Genauso wird keiner angegriffen, dass er mit dem Strom schwimmt und die Maßnahmen weiter unterstützt.
          Innerlich haben viele sicherlich die Hoffnung, dass ein Wundermittel kommt oder irgendein Ereignis, dass sie als Grund für das Ende der Corona-Katastrophe nennen können ohne das Gesicht zu verlieren.

          Alle haben sicher Angst, dass die Entscheidungen tatsächlich aufgearbeitet werden. Ich persönlich befürchte jedoch, dass das leider nie richtig passieren wird.

          • Wundermittel kommt oder irgendein Ereignis, dass sie als Grund für das Ende der Corona-Katastrophe nennen können ohne das Gesicht zu verlieren.

            Da wäre doch Omikron die ideale Variante. Wenn gleichermaßen alle, ob geimpft oder nicht, ob bemaskt, eingesperrt oder nicht, den gleichen blöden Schnupfen bekommen würden. Und alle müssten in Quarantäne, weil positiv. Und alles müsste zumachen, weil die Infektionsinzidenz im Himmel ist, dann wäre das statische Maßnahmen-Set so nicht mehr zu halten.
            Wenn dann die nicht in Quarantäne Steckenden komplett dafür verpflichtet würden, die Kontaktnachverfolgung von zig Millionen Verschnupfter zu übernehmen, während die nächsten Krankenhäuser Kurzarbeit anmelden (weil ja das Personal und die potentiellen Patienten in Quarantäne sind), dann würde sich recht schnell vieles von selbst erledigen.

            Bis dann nach einer kleinen Frühlingspause ein Moderna-Boss die Superduper-Hyper-Mutante erspäht und Lauterbach umgehend wieder heiser hinter der FFP2 hyperventiliert.
            Trotzdem glaube ich nicht, dass sich die Bevölkerung noch einmal so einfach in eine solche virale Angst-Spirale ziehen lassen würde. Ist einfach zu anstrengend und blöd und sinnlos.

            Und ich glaube, die Pharma-Alchemisten haben auch bis auf weiteres verschissen. Die angebliche Super-Impfrettung, die nicht mal im Abo-Modell überzeugend schützt, entpuppt sich eher als Abzocke und als angstdämpfendes Experiment, mit dem man die staatlichen Maßnahmen reduzieren kann.

          • Da wäre doch Omikron die ideale Variante.

            Leider wurde ja vor ziehen der Möglichkeit und entsprechenden Indizien in Afrika gleich von den üblichen Verdächtigen Omikron als „noch schlimmer als alles andere“ eingestuft und vor allem öffentlich so dargestellt.
            Die Chance Omikron als gern genommenen Ausstieg aus der Spirale zu nehmen, wurde durch die Panik wieder verpasst.
            Dafür, dass Du sagst „oh oh, alles noch viel schlimmer! Wir müssen mehr machen, irgendwas“, wirst Du vielleicht ein bisschen kritisiert, aber mehr auch nicht. Sagst Du aber „Es ist vielleicht doch nicht mehr so schlimm, wie befürchtet“, ist Deine Existenz bedroht, weil der sich selbst verstärkende Haufen auf Dich los geht.

            Und auch wenn viele, wie bereits beschrieben, auf ein Wunderereignis hoffen, heißt das ja immer noch nicht, dass sie auch schlau genug sind das Ereignis auch entsprechend wahrzunehmen und zu nutzen.

        • Laut Statistischem Bundesamt ist der Anteil der unerklärten Toten an der Exzessmortalität höher als der von Covid-Opfern.

          Die Covid Todesfallstatistik ist wertlos, weil darin auch Motorradunfälle die zufällig positiv auf Covid getestet wurden enthalten sind. Die Aussage vom StatBA ergibt also keinen Sinn, weil die Bezugsgröße (Covid-Opfer) schon total beliebig ist.

          • Die entsprechende Ungenauigkeit kann doch nur in eine Richtung zeigen: Dass mehr Covid-Tote dort verzeichnet sind, als wirklich daran gestorben sind. Logischerweise ist dann das Schattensterben noch größer als dort dargestellt. Im Bereich Sterbefallzahlen gilt das Statistische Bundesamt als nationaler Goldstandard.
            Also noch mehr Erklärungs- und ggf. Handlungsbedarf.

            Warum habe ich den Eindruck, du willst das Thema weghaben?

          • Warum habe ich den Eindruck, du willst das Thema weghaben?

            Mein post oben ist eine Wiedergabe des „Arguments“ von u.a. Dir ist, wann immer die todesfallstatistik zu einem nicht genehmen Ergebnis kam.
            Interessant was du daraus zu schließen meinst, wenn man Dir deine eigenen Ansichten vorhält.

            Meine Meinung zu dem Thema ist unverändert, ich habe sie Dir bereits öfter explizit geschrieben: Diese Anomalien in der Statistik sollten selbstverständlich so schnell wie möglich untersucht werden.

          • Diese Anomalien in der Statistik sollten selbstverständlich so schnell wie möglich untersucht werden.

            Gibt es irgendwelche Hinweise (außer Strohpuppen) darauf, dass das nicht passiert?

          • @LoD:

            Du konsumiert ganz klar viel zu viel mainstream lügenmedien und zu wenig Boris Reitschuster, Gunnar Kaiser, Achgut, Samuel Eckert usw. Sonst würdest du nicht so eine naive Frage stellen😉

          • @LordOfDarkness

            Gibt es irgendwelche Hinweise (außer Strohpuppen) darauf, dass das nicht passiert?

            Interessante Frage.
            Die folgende Pressemitteilung vom Statistischen Bundesamt ist vom 12. Oktober 2021:
            https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/10/PD21_481_12.html

            Auch damals hat das Amt schon auf die ungeklärte Diskrepanz hingewiesen. Zwei Monate später stellt es die Frage schon wieder in den Raum.

            Wie viele Ministerpräsidentenkonferenzen in Sachen Corona sind inzwischen erfolgt?
            Angesichts der Tatsache, dass es sich um monatlich zusätzliche Tausende Tote handelt, finde ich das Desinteresse schon sehr auffällig.

          • @pingpong

            Wenn Medien zur Aufklärung beitragen können, egal ob Reitschuster oder Anne Will, ob Achse des Guten oder Hass aber Fair, dann wäre das doch hilfreich.
            Selbst wenn Lauterbach das Statistische Bundesamt als verschwörungtheoretische Einrichtung ächten würde, wäre das irgendwie erhellend.

            Aber die Menschen einfach weiter sterben lassen, ohne die Gründe zu ermitteln oder offenzulegen, ist schon sehr grob. Nach zwei Monaten wirklich noch keinen halbwegs plausiblen Erklärungsansatz bieten zu können, ist schon erbärmlich in einer Zeit, in der alles der sog. „Gesundheit“ geopfert wird.

          • Ich finde die Verhältnismäßigkeit fehlt ein bisschen. Bei 50.000+ Todesfällen ein bisschen mit den Schultern zu zucken und von einer „etwas stärkeren Grippesaison“ zu sprechen passt m. E. nicht dazu, jetzt einen großen aufstand anzuzetteln wegen der auffälligen Statistik.

          • Also gefühlt zwischen 2/3 und 3/4 sämtlicher Berichterstattung im Mainstream und im Alternativen Bereich drehen sich um das Thema Corona und die entsprechenden Angstszenarien. Reicht dir das immer noch nicht?

            Und dann kommt so ein Niemand wie ich und verweist auf sehr viele Tote, die sich in einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes verstecken. Das sind mehr als die Covid-Toten in der Exzessmortalität.

            Und dann sagst du, wegen der Toten würde ein großer Aufstand angezettelt? Und die Covid-Toten vernachlässigt? Das meinst du doch nicht ernst.

            Und ja, ich würde sogar einen Aufstand befürworten, damit endlich transparent aufgeklärt wird, wie es zu den vielen Schattentoten kommt. Es ist doch unerträglich, dass die nirgends vorkommen und nur als „auffällige Statistik“ abgeheftet werden.

          • Du bist gut im Dekontextualisieren. Ich sprach nicht von den Medien, zu diesen habe ich wie du sehr wohl weißt eine klare Meinung: Die Medien sind sehr gut darin Kontroverse und Polarisierung zu erzeugen und zu verstärken.

            Ich sprach von dir und anderen hier. Du hast oft genug von einer „etwas schwereren Grippewelle“ gesprochen, und die Todesfallstatistik hat dich bis zu dem Moment nicht interessiert, wo erstmals Ungereimtheiten auftauchen die auf etwas anderes hinweisen könnten(!) als dass Corona eine sehr schlimme Krankheit mit zehntausenden Todesfällen ist.
            Diese haben dich in der Vergangenheit eher weniger interessiert. Du hast sehr schnell alle möglichen Erklärungen akzeptiert, warum die auffällige(!) Übersterblichkeit durch Corona irgendwie gar nicht so schlimm ist, und jetzt wo es um Größenordnungen kleinere Verhältnisse geht, die Daten noch vorläufig sind und man (im Gegensatz zu Corona) noch nichts genaues weiß, jetzt machst du hier auf Feuerwehr und Vorsicht?
            Wo war/ist diese Vorsicht bei Corona, wo wir ebenfalls vieles noch nicht wissen?

            Das passt m.E. alles nicht so recht zusammen.

            Und hier zur Sicherheit noch einmal mein Standpunkt: Die Übersterblichkeit durch Covid ist ernst und wir sollten dringend mehr gegen die Pandemie tun. Die Ungereimtheiten in der Statistik sollte möglichst rasch untersucht werden.

          • @LordOfDarkness – Gibt es irgendwelche Hinweise (außer Strohpuppen) darauf, dass das nicht passiert?

            Gibt es Hinweise darauf, dass es passiert? So herum dürfte nämlich die Darlegungs- und Beweislast verteilt sein. Wenn bestimmte Auffälligkeiten festzustellen sind, aber nichts berichtet wird über Aufklärungsversuche oder gar Prüfergebnisse, dann erscheint es mir gerechtfertigt, bis auf weiteres von Inaktivität auszugehen. Zumal die bisherige Datenermittlung und -prüfung zu Corona ja auch allgemein sehr fragwürdig war und ist.

          • „Du hast oft genug von einer „etwas schwereren Grippewelle“ gesprochen, und die Todesfallstatistik hat dich bis zu dem Moment nicht interessiert, wo erstmals Ungereimtheiten auftauchen die auf etwas anderes hinweisen könnten(!) als dass Corona eine sehr schlimme Krankheit mit zehntausenden Todesfällen ist.“

            Diesen Vergleich so
            Es ist doch aber ein Unterschied die Anzahl der Sterbefälle einzordnen, die Corona zugeordnet werden im Gegensatz zu einer noch höheren Anzahl von Todesfällen deren Grund man nicht weiß.

            Unter Beachtung der ganzen Informationen ist Corona immer noch nicht der Killervirus (nicht nur auf die Todesfolge bezogen). Es ist eine schwere Krankheit, die auch mehr gewütet hat als einige schwere Grippewellen in der Vergangenheit. Dennoch ist Corona die erste Infektionskrankheit, bei der gesunde Menschen flächendeckend als „infiziert“ eingestuft werden, Anreize geschaffen worden sind im Zweifel den Todesfall Corona zuzuordnen usw.
            Unter diesen Gesichtspunkten sind die gesundheitlichen Folgen immer noch vergleichbar mit einer sehr schweren Grippe, auch wenn das Pendel weiter für Corona ausschlägt. Nur das die normalen Grippewellen bisher niemanden interessiert haben. Die weiteren schlimmen Folgen von Corona sind aber dann auch auf die Maßnahmen zurückzuführen (Angemessenheit außen vor). Zumindest kann man das für sich so einordnen und die Meinung vertreten, dass die Folgen schlimm sind, aber im Vergleich zu den Gegenmaßnahmen akzeptabel sein müssten.

            Auf der anderen Seite haben wir nun eine noch einmal höhere Zahl von Sterbefällen, die keinem Grund zugeordnet werden können. Das ist eine viel gefährlichere Sache. Ohne genauen Grund kann man auch schwer sagen in welche Richtung es sich entwickelt. Ich finde daher schon, dass man nicht einfach sagen kann „Ihr habt euch vorher für die Zahlen nicht interessiert, jetzt schon“. Hier fehlt tatsächlich auch die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema.
            Aber es passt auch nicht richtig ins Corona-Hardliner-Narativ.

  12. Achgut berichtet heute über Impf-Tote:

    Die Unsicherheiten sind groß, doch es könnte in Deutschland, vorsichtig geschätzt, bereits 1.500 bis 30.000 Impftote geben. Die Zeit arbeitet im Moment gegen die Impf-Propagandisten. Möglicherweise entfaltet sich einer der größten Medizinskandale überhaupt.

    https://www.achgut.com/artikel/wann_entgleist_der_impfzug

    Der Autor bezieht sich unter anderem auf das Pre-Print einer Studie, in der Wissenschaftler einen möglichen Zusammenhang zwischen erhöhter Sterblichkeit jenseits von Covid und den Impfkampagnen systematisch anhand Daten aus Europa und den USA untersucht haben, indem sie den Verlauf der Sterblichkeit mit dem Verlauf der Impfkampagnen verglichen.

    https://www.researchgate.net/publication/355581860_COVID_vaccination_and_age-stratified_all-cause_mortality_risk

    • Aus der Studie:

      an additional set of models were estimated in which vaccinations were used to predict total deaths in the same month. Significant effects from these models replaced results when significant results using previous month vaccinations were not detected and were used instead when estimating deaths for that particular age group and month (Tables 2 and 3). To potentially improve sensitivity in detecting vaccination effects in older age groups, an additional model in which the number of vaccines administered to ages >65 years (instead of all ages) predicted deaths among ages >65 years was estimated. The significant results of these models replaced results from equivalent models with non-significant results and when estimating deaths attributed to vaccination

      Hahahaha, das ist ja geil!
      Wir nehmen einfach ein paar verschiedenen Modelle, und wählen dann Fall für Fall dasjenige aus, welches uns die am meisten signifikanten Ergebnisse liefert.

      Kann man sich gar nicht ausdenken sowas.

      Junk science at its best.

      • Sei vorsichtig mit einem schnellen Urteil, denn du liegst ja meistens daneben. Wie würdest du vorgehen, um die Wirkung der Impfungem auf Todesfälle abzuschätzen?

    • Aus dem Abstract der Studie:
      …existing surveillance studies are not designed to reliably estimate life-threatening event or vaccine-induced fatality rates (VFR). Here, regional variation in vaccination rates was used to predict all-cause mortality and non-COVID deaths in subsequent time periods using two independent, publicly available datasets from the US and Europe (month-and week-level resolutions, respectively)…

      Also genau die Art Studie, die pingpong für sinnvoll hält, wenn es um die ermittlung der tatsächlichen Covid-Toten geht.

      Ergebnis:
      Vaccination correlated negatively with mortality 6-20 weeks post-injection, while vaccination predicted all-cause mortality 0-5 weeks post-injection in almost all age groups and with an age-related temporal pattern consistent with the US vaccine rollout. Results from fitted regression slopes (p75 years), and 146K to 187K vaccine-associated US deaths between February and August, 2021.

      Comparing our age-stratified VFRs with published age-stratified coronavirus infection fatality rates (IFR) suggests the risks of COVID vaccines and boosters outweigh the benefits in children, young adults and older adults with low occupational risk or previous coronavirus exposure.

      Genau das, was einige hier schon die ganze Zeit sagen.
      Solch eine einzelne Studie ist natürluch noch lange kein Beweis, aber wenn dieser Problematik nicht langsam vertieft nachgegangen wird, deutet immer mehr darauf hin, dass hier Gefährdungen von Menschen bewusst in Kauf genommen werden.

      • Also genau die Art Studie, die pingpong für sinnvoll hält, wenn es um die ermittlung der tatsächlichen Covid-Toten geht.

        Du hast überhaupt keine Ahnung davon was ich für sinnvoll halte.

        146K to 187K vaccine-associated US deaths between February and August, 2021

        Das Ausmaß an Datenmanipulation damit man auf so ein lächerliches Ergebnis kommt ist ziemlich beeindruckend. Die feministischen Statistikerinnen würde vor Neid erblassen.

    • 🙂

      Aber ist das nicht die Studie, die wir im letzten SMM schon hatten und aus der sich ergab, dass Nichtinfizierte Long-Covid-Symptome teilweise sogar öfter angaben als Infizierte?
      In der aktuellen Version
      https://www.unimedizin-mainz.de/GCS/dashboard/#/app/pages/AktuelleErgebnisse/ergebnisselc
      ist die Vergleichsgruppe der Nichtinfizierten seltsamerweise nicht mehr angegeben.

      Ebenso meine ich mich daran zu erinnern, dass die unwissentlich Infizierten erheblich seltener über Beeinträchtigungen klagten als wissentlich Infizierte – auch das scheint mittlerweile angeglichen worden zu sein.

      Interessant, um es vorsichtig zu formulieren…

    • Krieg, Virus, Hitze, Hunger, Durst, Unzufriedenheit, Gewalt, Angst.
      Irgendwann fällt einem mal auf, dass Frauen IMMER besonders betroffen sind, wenn etwas nicht super läuft. Und trotzdem werden die so viele Jahre älter als Männer.

      Wie machen die das nur?

  13. Wissenschaftler, die nicht vorhersehen können, daß der „Impfstoff“ nur wenige Monate „wirkt“, dynamisch immer weniger, wobei „NRW“ inzwischen den monatlichen „Booster“ diskutiert,
    können AUSSCHLIEßEN, daß er in Jahren für Spätfolgen sorgt!

    (sinngemäß nach: DieApoKarlypse)

  14. ⚡️BREAKING NEWS ⚡️

    Eine alte und zwei neue Bomben – Das Ende des PCR (https://www.cdc.gov/csels/dls/locs/2021/07-21-2021-lab-alert-Changes_CDC_RT-PCR_SARS-CoV-2_Testing_1.html): Still und ohne Medienaufmerksamkeit haben die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) das PCR-Verfahren als gültigen Test zum Nachweis und zur Identifizierung von SARS-CoV-2 zurückgezogen.

    „Nach dem 31. Dezember 2021 wird die CDC den Antrag bei der U.S. Food and Drug Administration (FDA) auf eine Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) für das CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel zurückziehen, den im Februar 2020 erstmals vorgestellten Test ausschließlich zum Nachweis von SARS-CoV-2.“

    Die CDC räumt ein, dass der PCR-Test nicht zwischen SARS-CoV-2 und Influenzaviren differenzieren kann.

    Massive Änderungen an den Quarantäneanordnungen: 5 statt 10 Tage (https://www.foxnews.com/us/cdc-shortens-cuts-quarantine-period-in-half-for-covid-19-infected-individuals-amid-omicron-surge) & kein PCR-Test mehr notwendig am Ende der Quarantäne (https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/duration-isolation.html), da der Test bis zu 12 Wochen positiv anschlagen kann + Dr. Fauci versucht verzweifelt zu rechtfertigen! 😄

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    • das PCR-Verfahren als gültigen Test zum Nachweis und zur Identifizierung von SARS-CoV-2 zurückgezogen.

      Falsch.

      Die CDC räumt ein, dass der PCR-Test nicht zwischen SARS-CoV-2 und Influenzaviren differenzieren kann.

      Falsch.

    • Was für krasse Desinformation ist dieser Kommentar denn? Und so etwas dann auch noch als BREAKING NEWS zu bezeichnen, mir bleibt fast die Spucke weg. Ich hab die Petersburger Troll Fabriken ja immer für einen Schmarren gehalten, aber bei solchen Kommentaren komme ich ins Zweifeln.

      Der verlinkte „Lab Alert“ des CDC ist vom 21. Juli, 5 Monate alt, und damit alles andere als BREAKING NEWS. Am 02. August hat die CDC eine Klarstellung dazu veröffentlicht:

      https://www.cdc.gov/csels/dls/locs/2021/08-02-2021-lab-alert-Clarifications_about_Retirement_CDC_2019_Novel_Coronavirus_1.html

      Die könnte der Aussage Die CDC räumt ein, dass der PCR-Test nicht zwischen SARS-CoV-2 und Influenzaviren differenzieren kann nicht klarer widersprechen.

      • Was mich wirklich interessieren würde: Auf welchem Weg findet dieser Link seinen Weg in den Diskurs? Ich vermute mal über irgendwelche Telegram Channel.

        Soetwas in den Weiten des Internets zu finden, und dann gezielt aus dem Zusammenhang gerissen in den Diskurs zu werfen, setzt doch fast schon professionellen Einsatz vorraus?

        • Was mich wirklich interessieren würde: Auf welchem Weg findet dieser Link seinen Weg in den Diskurs?

          Gute Frage.

          Soetwas in den Weiten des Internets zu finden, und dann gezielt aus dem Zusammenhang gerissen in den Diskurs zu werfen, setzt doch fast schon professionellen Einsatz vorraus?

          Das Theoretisieren von Verschwörungen ist eine Krankheit, die Menschen befällt, die intelligent genug sind, um ein Muster zu erkennen, aber nicht intelligent genug (oder geistig nicht ausgeglichen genug), um sich nicht von zufälligen Anordnungen täuschen zu lassen.

          Übermäßiges und/oder übertriebenes Erkennen, die Domäne der Psychopathen, ist weitaus schlimmer als unzureichendes Erkennen.

      • @LoD:

        Brandolinis Law ist leider asymmetrisch, deshalb umso mehr danke für deine Mühe zur Aufklärung dieses Unfugs. Ich weiß nicht wie lange du schon hier kommentierst, wie du selber bemerkt hast ist eine Diskussion bei Sabrina einigermaßen zwecklos. Aber für andere Mitleser sind deine klaren Worte viel wert.

    • @Sabrina

      Verstehst Du eigentlich Englisch? So richtig?

      Zu Deinem ersten Link und Deiner „Interpretation“ haben sich andere bereits geäußert. Ich mach mal weiter mit Nr.2 & 3:
      Die Quarantäneanordnungen wurden geändert, aber nicht so einfach, wie von Dir behauptet. Im einzelnen:
      „Individuals who are infected may now isolate for just five days if they’re asymptomatic, followed by five days of wearing a mask when around other people.“
      10->5 gilt also nur unter bestimmten Bedingungen: Keine Symptome und anschließend noch 5 Tage Masketragen.
      Allerdings:
      „In addition, only people who have received a booster shot are exempted from quarantine after being exposed to COVID-19.“
      Mit Booster muss man gar nicht mehr in Quarantäne…
      „Under previous guidance, people who had received two doses of an mRNA vaccine or the one-dose Johnson & Johnson vaccine were exempt from quarantine.“
      …nur dass man vor den Änderungen sogar mit Doppel- bzw. Einfachimpfung (je nach Impfstoff) nicht in Quarantäne musste. Hier liegt also eine Verschärfung der Quarantäneregeln vor!

      Der von Dir erweckte Eindruck, die Quarantäneregeln wären gelockert worden, ist so pauschal also falsch. Ob die Änderungen „massiv“ sind, halte ich übrigens auch für fraglich.

      Was den dritten Link betrifft:
      Ja, die CDC weist darauf hin, dass man noch drei Monate nach einer Infektion positiv getestet werden kann. Ein Freitesten sieht sie daher nicht vor, aber sie empfiehlt je nach Schwere der Infektion Isolation bis zu 20 Tage nach der Genesung (bzw. „after resolution of fever and improvement of other symptoms“). Und das Testen auf das Virus setzt sie voraus, auch mittels PCR-Test, s. den Link bei „laboratory-confirmed SARS-CoV-2 infection“. Dort spricht sie von „RT-PCR and other types of Nucleic Acid Amplification Tests (NAATs)“, die Verwendung finden.

      Ich würde mir ja wünschen, Du würdest zu unseren Anmerkungen wenigstens Stellung nehmen. Haben wir Dich irgendwo falsch verstanden in dem, was Du sagen wolltest, oder kann es sein, dass Du mit Deinen Interpretationen der Meldungen falsch lagst?

  15. https://de.rt.com/europa/129156-aktuellen-zahlen-eudravigilance-zu-impfnebenwirkungen/
    „Ein Twitter-User wollte am 28. Dezember 2021 seine Follower auf aktuelle Zahlen aus dem Hause der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hinweisen und ihnen damit die Chance geben, sie gegebenenfalls zu retweeten oder zu zitieren. Dies war jedoch nicht möglich, da Twitter den Beitrag als „irreführend“ kennzeichnete.“

    • Bevor man auf die EMA Datenbank für Nebenwirkungen zugreifen kann:

      Haftungsausschluss
      Jedes Mal, wenn Sie nach einer Meldung suchen, werden die Nutzungsbedingungen angezeigt. Um sich einzelne Meldungen anzusehen, müssen Sie bestätigen, dass Sie die Nutzungsbedingungen gelesen und verstanden haben.

      Die Nutzungsbedingungen enthalten die folgenden Informationen:

      Die Informationen auf dieser Website sind nicht als Bestätigung zu verstehen, dass zwischen dem jeweiligen Arzneimittel und der/den beobachteten Reaktion/en ein Zusammenhang besteht.
      Die Informationen auf dieser Website betreffen vermutete Zusammenhänge und spiegeln die Beobachtungen und Ansichten des Melders wider. Teil der kontinuierlichen Überwachung des Nutzens und der Risiken eines Arzneimittels ist die wissenschaftliche Untersuchung einer möglichen Ursache-Wirkungsbeziehung zwischen einem Arzneimittel und einer beobachteten Reaktion. Bei dieser Untersuchung werden noch verschiedene andere Faktoren berücksichtigt, wie z. B. der Gesundheitszustand und die Krankengeschichte des Patienten.
      Die Informationen können auch bekannte Nebenwirkungen, die bereits in der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Summary of Product Characteristics, SmPC) und der Packungsbeilage aufgelistet sind, enthalten.
      Aus der Anzahl der in EudraVigilance erfassten vermuteten Nebenwirkungen sollten keine Rückschlüsse auf die Wahrscheinlichkeit, mit der eine Nebenwirkung auftritt, gezogen werden. Der Grund dafür ist, dass die Zahlen im Zusammenhang mit anderen Faktoren, z. B. der Anzahl der Patienten, die das Arzneimittel anwenden, und dem seit der Zulassung des Arzneimittels verstrichenen Zeitraum, beurteilt werden müssen.
      Jeder einzelne in EudraVigilance erfasste Fall bezieht sich im Allgemeinen auf einen einzelnen Patienten; eine Meldung kann jedoch mehr als eine Nebenwirkung umfassen. Daher ist die Anzahl der Nebenwirkungen nicht immer gleich der Anzahl der einzelnen Fälle.
      Die in EudraVigilance erfassten Meldungen über Nebenwirkungen repräsentieren nicht sämtliche Informationen zu Nutzen und Risiken, die über ein Arzneimittel vorliegen, und sollten nicht für sich allein herangezogen werden, um Entscheidungen hinsichtlich des Behandlungsregimes eines Patienten zu treffen. Vielmehr sollten zunächst andere Informationen, wie z. B. die Produkt- bzw. Verschreibungsinformationen, zu Rate gezogen werden.
      Patienten/ Verbraucher sollten die Anwendung eines Arzneimittels nicht beenden oder ändern, ohne vorher mit einem Arzt oder Apotheker gesprochen zu haben.

      https://www.adrreports.eu/de/disclaimer.html

      „Ein Twitter-User wollte am 28. Dezember 2021 seine Follower auf aktuelle Zahlen aus dem Hause der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hinweisen und ihnen damit die Chance geben, sie gegebenenfalls zu retweeten oder zu zitieren. Dies war jedoch nicht möglich, da Twitter den Beitrag als „irreführend“ kennzeichnete.“

      Vielleicht hätte er die Nutzungsbedingungen beachten sollen, bevor er irreführende(sic) Informationen verbreitet. Oder vielleicht ist die Information, dass es sich bei den Meldungen in der EMA Datenbank um Verdachtsfälle handelt, aus denen kein ursächlicher Zusammenhang zur Impfung gezogen werden kann, zuviel Nuancierung für seine twitter-Gefolgschaft?

      • Klar, die Datenbank gibt es nur, weil dir andere dein dreimonatliches Dope nicht gönnen /IronieOff

        Lies dir das nochmal in Ruhe durch. Ist dieser „Haftungsausschluss“ z.B. an die Ärzte gerichtet, die dort nach Auffälligkeiten der von ihnen verabreichten Mittel suchen? Oder liest sich das eher nach in zähen Kämpfen mit der Pharmaindustrie ausgehandelten Formulierungen, damit sich wirklich niemals ein Geschädigter auf etwas berufen und Ansprüche begründen kann? Genau.

        Und wenn man sich den Tweet anschaut, dann schreibt er schlicht, wie viele Fälle in dieser Datenbank „aufgeführt“ sind. Was ist daran irreführend, außer dass dir die ganze Datenbank nicht gefällt?
        Und warum gefällt es dir eigentlich nicht, wenn mögliche Nebenwirkungen und Todesfälle der Impfungen transparent diskutiert werden?
        Lauterbach kann ja jetzt auch überzeugen durch Statements wie: Neben- und Folgewirkungen werde es nicht und niemals geben – er schließe das mit Sicherheit aus.

        Warum sollen sich die Menschen aus den unterschiedlichen Sichtweisen nicht eine eigene Meinung bilden? Was wäre so schlimm daran?

        • Die Datenbank heißt:
          „Europäische Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen“

          In dem tweet steht:
          „Aktuell sind 34.337 Todesfälle und 3.120.439 Verletzungen nach Covid-Impfungen in der europäischen Datenbank für Nebenwirkungen, EudraVigilance, aufgeführt.“

          „Und wenn man sich den Tweet anschaut, dann schreibt er schlicht, wie viele Fälle in dieser Datenbank “aufgeführt” sind.“

          Medienkompetenzübung: Finde den Fehler.

          (Hinweis:
          https://www.adrreports.eu/de/background.html, 2. Absatz.)

          „Was ist daran irreführend, außer dass dir die ganze Datenbank nicht gefällt?“

          Mir fällt auf, dass du mir in letzter Zeit vermehrt Dinge unterstellst. Ich habe mehrmals explizit geschrieben, dass solche Datenbanken ein gute Sache sind und dass sie ein geeignetes Frühwarnsystem darstellen. Ich würde es begrüßen, wenn du solche haltlosen Sticheleien in Zukunft unterlässt.

          Warum sollen sich die Menschen aus den unterschiedlichen Sichtweisen nicht eine eigene Meinung bilden?

          Wenn Verdachtsfälle in dem tweet auf einmal zu faktischen und kausalen Folgen werden, ist das einer eigenen Meinungsbildung nicht zuträglich. Das ist schlicht irreführende Information.

          • Hattest du nicht unlängst von den nicht berechenbaren Folgen von Covid geraunt, denen mit maximaler Vorsicht und Maßnahmenkatalog begegnet werden sollte, gerade auch vor dem Hintergrund, dass Covid nicht-ergodisch sei? Sind die Impfnebenwirkungen ergodisch, so dass mögliche Kausalzusammenhange zwischen Impfung und Schäden eine maximale Vorsicht unnötig und einen maximalen empirischen Nachweis notwendig macht?

          • Weder noch.

            Vielleicht lohnt sich eine Diskussion mit dir wieder, wenn erkennbar ist dass du verstehst was ergodisch bedeutet.

          • Glaubst du denn nicht, dass die Nicht-Ergodizität der Covid-Infektionen zu konkreten Handlungen und Beurteilungen berechtigt?

  16. Das ist wirklich spooky…

    Gestern sprach ich mit einem Rentner, der sich noch immer über die Frau empörte, die mit ihrem Kinderwagen und ihrem Vierjährigen eine Polizeisperre durchbrechen wollte.
    Er konnte mir nicht erklären, warum 100kg-Polizisten Pfefferspray gegen eine Frau mit ihrem Vierjährigen einsetzen. Wollte er auch gar nicht.
    Die soll da halt weg gehen.
    Die soll sich halt impfen lassen.
    Die soll nicht widersprechen.
    Die soll mal Rücksicht auf ihr Kind nehmen.
    Und auf die Polizisten.
    Die machen doch nur ihren Job.
    Die soll auch ihr Kind impfen lassen.
    Das kann ruhig auch Rücksicht auf die Rentner nehmen.
    Da wird schon nichts passieren.
    Solidarität ist wichtiger.
    Diese Egoisten wollen uns krank machen.
    Ohne die wäre Corona längst vorbei.
    Da muss mal durchgegriffen werden.
    Man muss ja nicht gleich die Grünen wählen, aber trotzdem.
    Früher hätt’s das nicht gegeben.

    • Kannst Du denn erklären, warum frau versuchen kann, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen, mit ihrem vierjährigen auf einer unangemeldeten Demo, bei der acht Polizeibeamte mit „Faustschlägen und Fußtritten teils mittelschwer verletzt“ wurden ?

      • Weil sie als Bürgerin dieses Landes Freizügigkeit genießt (war mal selbstverständlich). Weil sie nicht in Sippenhaft genommen werden kann für andere, die Straftaten begehen und durch solche Vorfälle auch nicht ihre Grundrechte verwirkt hat, nur weil sie auch Teil der Versammlung ist. Weil es nach Art 8 GG Versammlungsfreiheit gibt. Und weil die Einschränkung der Versammlungsfreiheit durch ein neuartiges Infektionsschutzgesetz nicht verhältnismäßig ist, da bei Zusammenkünften unter freiem Himmel kein entsprechendes Infektionsrisiko nachweisbar ist. Dieses muss der Staat aber nachweisen, um den Menschen die Grundrechte einzuschränken.

        Einfach neue Regeln aufstellen und damit die Grundrechte aushebeln, damit Protest unterdrückt wird, reicht nicht aus.

        Bist du wirklich überzeugt, dass all diese Spaziergänge derzeit verboten werden, weil die entsprechenden Behörden davon überzeugt sind, dass sich die Leute da anstecken? Aber nicht im Bus, in der Bahn, in der Warteschlange vorm Schnelltest oder DHL-Shop oder auf der BLM-Demo?

        • „Weil sie als Bürgerin dieses Landes Freizügigkeit genießt (war mal selbstverständlich).“

          Sowas kann nur sagen, wer immer nur zuhause rumgesessen hat. Wenn die Polizei erklärt „Hier geht es nicht weiter“, dann geht es da nicht weiter, das war auch früher schon so. Als Fußballfan spreche ich aus reichhaltiger Erfahrung.

          Frau und Polizei haben die Situation immerhin soweit übereinstimmend beschrieben, dass die Polizei eine Straße für Fußgänger abgesperrt hatte, aber einen Bus durch ihre Kette ließ. Da hat die Frau zusammen mit anderen versucht, hinter dem Bus durch die Absperrung zu kommen. Die Polizei hat das wohl unter anderem durch den Einsatz von Reizgas zu verhindern versucht. Laut Aussage der Polizei ist dabei eines (zwei?) der Kinder durch eine Reizgaswolke gelaufen, das Kind wurde nicht gezielt besprüht.

          Ob letzteres stimmt, mag dahingestellt bleiben. Aber als jemand, der Erfahrung mit Platzanweisungen der Polizei hat, sehe ich einen nicht unerheblichen Teil der Schuld bei der Frau, die diesen Anweisungen nicht Folge leisten wollte. Beträfe es nur sie, würde ich sagen: Selber schuld. (Ihre Kinder können aber natürlich nichts dafür.)

          • Sowas kann nur sagen, wer immer nur zuhause rumgesessen hat.

            Na du hast mich ja gefressen.

            Artikel 11 GG: „Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.“

            So. Das ist die Basis. Davon gehen wir mal aus. Wenn Fußballfans oder Demonstranten darin eingeschränkt werden, muss das begründet werden. Eine Seitengasse in Schweinfurt abzuriegeln, weil irgendwo in Bayern mal ein Demonstrant einen Polizisten beleidigt oder gehauen hat, ist schon ziemlich grenzwertig.

            Es ist schlicht eine Frage der Sichtweise: Geht man davon aus, dass es Grundrechte der Bürger gibt als Prämisse – oder findet man richtig, dass Polizei alleine darüber entscheiden kann, wohin welcher Mensch wann gehen darf?

            Die Grundannahme, dass von esoterischen kerzentragenden oder Kinderwagen schiebenden Muttis eine erhebliche Gefahr ausginge, finde ich auch problematisch.

            Am Tag drauf hat sie ja sechs Monate Haft auf Bewährung bekommen und, das kann viel gravierender sein, das Jugendamt wurde eingeschaltet.
            Das Kind bekommt also neben Pfefferspray-roten Augen auch noch die Amtstrulla auf die Pelle.

            Und warum passierte all das nochmal?
            Ah, damit sich Protestierende nicht auf der Straße infizieren könnten…

          • Betrüblich ist es, dass das, was @beweis eben erläutert hat, eigentlich ungesagt vorausgesetzt gelten muss. Renton benötigt Nachhilfeunterricht, warum seine Analogie nicht passt. Wir haben es hier vermutlich mit einem Gehorsamsdenken zu tun, das hasenfüßig ist, sich aber rustikal („das kenne ich von damals, als ich noch ein aktiver Fussballfan war, haha“) gibt.
            Die Folge der Bewährungshaft und die Einschaltung des Jugendamtes sind Methoden eines gewalttätigen Staates. Dieser Befund geht nicht weg, indem man den Sachverhalt bagatellisiert.

          • „Na du hast mich ja gefressen.“

            So extrem würde ich es nicht formulieren. Aber beim Thema Corona machst Du keinen überzeugenden Eindruck auf mich, sondern wirkst wie ein schlecht informierter, dafür aber konsensunwilliger Diskutant. Hinzu kommt dann sowas:

            „Eine Seitengasse in Schweinfurt abzuriegeln, weil irgendwo in Bayern mal ein Demonstrant einen Polizisten beleidigt oder gehauen hat, ist schon ziemlich grenzwertig.“

            Ich gestatte mir, anzunehmen, dass Du Dir diese Begründung für die Abriegelung der Seitengasse einfach so ausgedacht hast. Meine Erfahrung mit der Polizei ist nämlich, dass, wenn man ein wenig seinen Grips anstrengt und auch bereit ist, sich mal in die andere Seite hineinzuversetzen – etwas, was Dir abzugehen scheint -, man in der Regel einen konkreten Sinn hinter den Platzmaßnahmen der Polizei erkennt. Jedenfalls bezweifle ich stark, dass Du irgendein Wissen über die Gründe für die Abriegelung dieser konkreten Seitengasse hast. (Sonst her mit Deinen Quellen!)

            Auch so etwas kann ich nicht ausstehen:

            „Geht man davon aus, dass es Grundrechte der Bürger gibt als Prämisse – oder findet man richtig, dass Polizei alleine darüber entscheiden kann, wohin welcher Mensch wann gehen darf?“

            Ein bescheuerter Gegensatz, völlig realitätsfern. Wie bei Deinen Sprüchen zur Kinderimpfung. ICH gehe davon aus, dass es Grundrechte gibt, UND dass die Polizei im Einsatz Weisungsbefugnisse hat, die meine Grundrechte ein wenig einschränken, wenn die Polizei es zum Schutz anderer Rechtsgüter – die allesamt auch auf Grundrechten beruhen! – für richtig hält. Es gibt hier kein Entweder-Oder, und mit solchen Zuspitzungen beweist Du nur Deinen Unwillen, überhaupt irgendeinen Konsens zu finden. Lieber, scheint es mir, igelst Du Dich in der kuscheligen Opferecke ein.

          • @quell werk

            Jetzt reicht’s. Erst beleidigst du mich als Hasenfuß, dann sprichst du über mich statt mit mir, trotz meiner Nachfrage. Du Sesselfurzer hast doch noch nie in deinem Leben einer Kette Polizisten mit Helm, Schild und Schlagstock in der Hand gegenübergestanden, die sich anschickt, das Gewaltmonopol des Staates durchzusetzen. Du Held würdest ihnen natürlich deinen ungeschützten Schädel zum Zerbeulen hinhalten, was soll dabei schon kaputtgehen.

            Was den Rest betrifft, sind mir deine Unterstellungen zu dämlich, um sie zu kommentieren. „Gehorsamsdenken“, „Bagatellisierung“ – träum weiter, du Luftikus.

          • Dein Aufplustern beeindruckt nicht. Im empfehle, bei deinem Standpunkt zu bleiben, Ich nehme mir die gleiche Freiheit heraus.Sieh es positiv – du bist in meinen Augen ein Hasenfuß, ich in deinen ein Sesselfurzer. Gleichstand.

          • @Renton – ICH gehe davon aus, dass es Grundrechte gibt, UND dass die Polizei im Einsatz Weisungsbefugnisse hat, die meine Grundrechte ein wenig einschränken, wenn die Polizei es zum Schutz anderer Rechtsgüter – die allesamt auch auf Grundrechten beruhen! – für richtig hält.

            Sehe ich im Prinzip genauso.
            Wichtig finde ich allerdings schon, welchen konkreten Auftrag die Polizei hat bzw. mit welcher Einstellung sie in den Einsatz geschickt wird. Das kann ich aus der Ferne nicht wirklich beurteilen, aber teilweise hat man durchaus den Eindruck, dass da von politischer Seite die Polizei energisch dazu angehalten wird, bei diesen missliebigen Demos möglichst hart durchzugreifen. Das passt auch zu den teilweise erfolgten Eilverurteilungen, die mir im Verhältnis zu anderen Vorkommnissen doch etwas unverhältnismäßig erscheinen.
            Bezeichnend sind ja auch die weiter unten geposteten negativen Reaktionen auf das deeskalierende Verhalten der Polizei in Koblenz.

          • @Hugor

            „Wichtig finde ich allerdings schon, welchen konkreten Auftrag die Polizei hat bzw. mit welcher Einstellung sie in den Einsatz geschickt wird.“

            Absolut. Als die Polizei damals den Stuttgarter Schlosspark gewaltsam geräumt hat, das war das Handeln eines gewalttätigen Staates. Hier war eine Straße abgesperrt. Ich erkenne nicht, was daran Unrecht war. Was nicht heißt, dass es keine Schikane war, aber mir liegen keine Informationen vor, die diesen Schluss rechtfertigen.

            Die Eilverfahren betrachte ich auch mit Skepsis, ob dabei nicht die Rechte der Bürger verletzt werden.

          • @Renton

            Lies dir mal diesen Erlebnisbericht eines spazierenden Mathematik-Professors durch. Und achte auf die gesperrten Fluchtwege und Gassen. Auch in Schweinfurt galt es nicht, die amerikanische Botschaft oder eine Synagoge zu beschützen.
            https://reitschuster.de/post/die-kriminalisierung-von-spaziergaengern/

            ICH gehe davon aus, dass es Grundrechte gibt, UND dass die Polizei im Einsatz Weisungsbefugnisse hat, die meine Grundrechte ein wenig einschränken, wenn die Polizei es zum Schutz anderer Rechtsgüter – die allesamt auch auf Grundrechten beruhen! – für richtig hält.

            Ja, DU kannst gerne von irgendwas ausgehen, wenn ich das auch darf. Und meiner Meinung nach darf und muss es hinterfragt werden können, welche Rechtsgüter gegen was aufgewogen werden. Das ist nicht in die Beliebigkeit von Einsatzleitern oder Lauterbach gestellt.

            Und wenn DU ein unhinterfragtes und willkürliches Vorgehen gutheißt, damit in der Konsequenz mein Kind und ich unter Impfdruck gesetzt werden, dann werde ich weiterhin zusammen mit vielen anderen dagegen protestieren – und auch weiter meine „Sprüche zur Kinderimpfung“ rausdrücken, wo immer ich dafür einen Platz finde. Auch wenn du mich dafür bekämpfst.

            Denn ich habe nie etwas von DIR oder euch gewollt. Ihr hingegen wollt mich meines Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit berauben. Und damit ich nicht entkommen kann, sperrt IHR die Fluchtwege und Seitengassen ab oder findet es in Ordnung, wenn das andere tun.

            Hört endlich auf damit. Lasst die Menschen in Ruhe – oder schafft euch wenigstens eine Rechtgrundlage dafür, dass den Menschen die Abwehrrechte gegenüber dem Staat entzogen werden.
            Das wäre wenigstens ehrlich und nicht so verlogen.

          • @beweis

            Genau das meinte ich. Um es Dir ganz unverhohlen zu sagen: Du spinnst. Nicht weil Du Deine eigene Meinung hast, Dich unter Impdruck gesetzt siehst oder Polizeieinsätze kritisierst. Sondern weil Du blind geworen bist für die Position anderer Leute. Du meinst, ich würde Dich(! Als Person oder was?!?) „bekämpfen“, Dir „Dein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit rauben wollen“ und Dir „Fluchtwege absperren“ oder „das in Ordnung finden“. (Die Frau mit den Kindern wollte übrigens nirgendwohin fliehen, die wollte zu ihrem parkenden Auto, falls Du das nicht wusstest!)

            Meine Ansichten zur Corona-Politik habe ich hier in den letzten fast zwei Jahren oft genug geschildert; seit über einem Jahr hat sich an ihnen nicht mehr viel geändert. Ich halte Corona von Politik und Medien für überdramatisiert, bin gegen Impfzwang und -nötigung jeglicher Art, gegen Zensur selbst irreführender Aussagen, weil ich letztendlich auf die Medienkompetenz der Rezipienten und die Korrektur durch andere vertraue, für ein Akzeptieren, dass Menschen an Corona sterben und für moderate Schutzmaßnahmen. Ganz sicher bin ich für das Demonstrationsrecht, und war bereits diesen Sommer auf meiner ersten Corona-Demo, weil ich mit der Corona-Politik ganz und gar nicht einverstanden bin. Ich befürworte das Impfen Erwachsener auf freiwilliger Basis, und halte es für U18jährige für überflüssig.

            Das alles konntest Du hier seit langer Zeit von mir lesen. Und von MIR fühlst Du Dich bekämpft und bedroht? Unterstellst MIR, Dich und Dein Kind zum Impfen nötigen zu wollen? Du bist inzwischen(? Manche sind das ja schon immer, und man merkt es nur nicht gleich) völlig vernagelt in Deiner Weltsicht. Wo Du Widerspruch in einer Detailfrage erhältst, witterst halluzinierst Du Widerspruch auf ganzer Linie. Frag mal @pingpong, wie oft der in letzter Zeit haltlose Unterstellungen von Dir zurückgewiesen hat, wie etwa, dass auch @pingpong für eine Impfpflicht sei.

            Ich habe keinen Zweifel, dass die Welt für Dich als „Impfverweigerer“ unangenehm und regelrecht einsam geworden ist. Mein Beileid. Aber Du selbst machst Dir das Leben noch schwerer als nötig, weil Du nur noch Freund und Feind zu kennen scheinst, und, schlimmer noch, anscheinend nicht mal mehr Verbündete erkennst, wenn sie Dir nicht in allem Recht geben. Ein Hinterfragen Deiner eigenen Position bleibt wahrscheinlich eh aus, auf was für Irrtümer, was für Bildungslücken (Wie funktioniert unser Immunsystem noch gleich? Und eine Impfung?) man Dich auch hinweist. Lernresistenz nennt man so etwas.

            Und dafür kriegst Du garantiert nicht mein Beileid, sondern ein virtuelles vergoldetes Brett, mit dem Du das vor Deinem Kopf schon vorhandene noch verschönern kannst.

        • Hier wird wieder mal ein Popanz aufgebaut. Die betreffende Versammlung in Schweinfurt war nicht angemeldet, also kann sie auch gar nicht verboten worden sein.

          In Müchen wurde für gestern eine Versammlung mit 5000 Teilnehmern auf der Theresienwiese genehmigt. Das hat den „Aktivisten“ anscheinend nicht ins Popanz-Konzept gepasst, deswegen haben sie sich kreuz und quer durch die Stadt versammelt, unter anderem auf dem Geschwister Scholl Platz.

          Jeder Einzelfall ist da anders. Corona Demos sind nicht grundsätzlich verboten, sondern eine der wenigen Aktivitäten, die gerade wegen der Versammlungsfreiheit noch in größerem Rahmen stattfinden dürfen.

          Wie gesagt, scheint das einigen Leuten nicht zu passen, deswegen provozieren sie anscheinend, indem sie angemeldete und genehmigte Demos meiden und lieber krawallträchtigere Settings suchen.

          • Aus den verfügbaren Informationen ist es zurzeit auch wirklich schwer einen richtigen Eindruck zu gewinnen. Beide Seiten haben halt ein großes Interesse die Situation für sich gut darzustellen.
            Nicht nur bei Corona-Demos erfolgt die offizielle Berichterstattung eher in die Richtung, die der politischen Führung passt (gute Demos/schlechte Demos).
            Auf der anderen Seite gibt es die Leute, die die Welt nur brennen sehen wollen und einfach einen passenden Grund suchen. Es gibt auch normale Teilnehmer, die zur Durchsetzung ihrer Sicht sicher gerne Bilder von durch die Staatsmacht unterdrückten Kindern haben möchte. Die Politik möchte natürlich aber auch verhindern, dass das offizielle Bild der Demos gegen ihre Entscheidungen von Familien geprägt ist, die friedlich demonstrieren. Das wäre nämlich das gefährlichste öffentliche Bild für sie.
            Die tatsächliche Wahrheit liegt sicher irgendwo dazwischen. Ich tue mich aber sehr schwer aus der Distanz ein richtiges Urteil zu bilden. Ein objektiverer öffentlich rechtlicher Rundfunk wäre hier natürlich ein Traum.

            Mir tun tatsächlich die Polizisten leid. Unabhängig von ihrer politischen Meinung müssen sie teilweise dämliche Handlungen/Maßnahmen durchführen, auf der anderen Seite sich aber auch von manchen Bürgern beschimpfen und beleidigen lassen dafür, dass sie nur ihren Job machen. Tauschen möchte ich da nicht.

          • @MJ23
            Um ein objekives Urteil mit Sicherheit auch aus Distanz fällen zu können, nimm einen objektiven Sachverhalt, der zu objektiven Wirkungen führt, wie zum Beispiel die berufsbezogene Impflicht zu Berufsverbot.
            Hier hättest du Objektivität, die außerdem das Potential hat, ihre Distanz zu dir im Zeitverlauf zu verringern.

          • Absolut. In diesem emotionalisierten Spannungsverhältnis werden immer Aggressoren auftauchen. Ob das Neo-Nazis sind, aggressive Grün-Jugendliche oder Polizeibeamte, die einen inneren Groll gegen irgendwas hegen.
            Wenn ich mir aber das Gros der Demonstranten und Spaziergänger und auch der Polizisten anschaue, dann sind die alle an friedlichem Protest interessiert. Definitiv. So kam das auch in der folgenden Meldung aus Koblenz rüber, die ich allerdings aus dem bösen Telegram kopiert habe:

            Durchsagen der Polizei bei „Corona-Spaziergang“ sorgen für Wirbel
            Eine Lautsprecherdurchsage der Polizei bei einem sogenannten Spaziergang gegen Corona-Maßnahmen in Koblenz hat für Wirbel gesorgt. Am Ende der Demonstration am Montagabend mit rund 1200 Teilnehmern hieß es in der Durchsage laut einem Video, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt: „Wir, die Polizei, bedanken uns für den kooperativen und friedlichen Ihrerseits gezeigten Protest und die Teilnahme an diesem Spaziergang. Wir wünschen Ihnen einen schönen Weg nach Hause.“ Ein Polizeisprecher bestätigte der dpa am Mittwoch diese Aussagen per Lautsprecherwagen.

            Der Grünen-Fraktionsvize im rheinland-pfälzischen Landtag, Carl-Bernhard von Heusinger mit Wahlkreis in Koblenz, sagte dem SWR: „Gerade vor dem Hintergrund, dass es sich hier um eine unangemeldete Versammlung handelte, musste sich die Polizei zumindest neutral verhalten. Das ist hier offensichtlich nicht passiert.“ Der Koblenzer AfD-Politiker Joachim Paul, Mitglied des Bundesvorstandes seiner Partei, erklärte in einer Mitteilung mit Blick auf die Kundgebung: „Die AfD zeigt Verständnis für alle friedlichen Spaziergänger.“ Auch im Internet gab es viele Kommentare.

            Die Polizei Koblenz teilte daraufhin auf Twitter mit: „Die Kritik an unseren Lautsprecherdurchsagen am 27.12. in #Koblenz, die viele Menschen irritiert haben, nehmen wir sehr ernst. Wir bemühen uns, künftig eine unmissverständliche Sprache zu wählen. Klar ist: Die Polizei hält sich an das Gebot der Neutralität.“

            In einem zweiten Video vom Montagabend in Koblenz, das der dpa ebenfalls vorliegt, heißt es in einer anderen polizeilichen Durchsage, ein Polizeifahrzeug werde „Ihre Versammlung sehr gerne anführen, um Ihnen einen Weg durch die Stadt zu bahnen. Wir warten nur auf Ihre Kollegen, Kameraden und Versammlungsteilnehmer, die in die falsche Richtung gelaufen sind.“

            Ein Polizeisprecher teilte der dpa mit, laut Rechtsprechung rechtfertige das Fehlen einer Anmeldung für eine Demo nicht deren Auflösung, wenn sie friedlich verlaufe. „Dementsprechend wurde auch eine Gegendemonstration, welche ebenfalls nicht angemeldet war, nicht aufgelöst.“ Mit dem Lautsprecherwagen suchte die Polizei dem Sprecher zufolge mangels eines benannten Versammlungsleiters den direkten Kontakt zu den Demonstranten: „Dies hat maßgeblich zu dem störungsfreien und friedlichen Verlauf beigetragen.“ Dafür habe sich die Polizei abschließend bedankt: „Wie Sie sicherlich wissen, ging es bei den vorherigen Versammlungslagen nicht immer friedlich zu.“

          • Unser Lord der Finsternis, ein Spießer

            Was ist heute nur schiefgelaufen, dass wir jetzt auf „ad hominem“ gebürstet sind?

  17. Ein Beitrag zum Thema Diskreditierung und Kriminalisirung von Spaziergängen freier Bürger, und eine Analyse der gestrigen (In-?)Szenierung in München:

    DC: „#muc2912 „Die rote Jacke“ – Gestellte Szene für die Schranzenpresse?“:

    • Twitter ist auch schon auf Temperatur:

      Twitter hat den mRNA-Pionier Dr. Robert Malone gesperrt. Er hatte zur Hetze gegen Ungeimpfte gemeint:

      Dies ist das erste Medikament, dessen Versagen jenen angelastet wird, die es nicht genommen haben!

  18. Doppelt Geimpfte haben eine viel größere Wahrscheinlichkeit sich mit Omikron zu infizieren, als Ungeimpfte. Dieses Ergebnis, das schon in Dänemark festgestellt wurde, wird jetzt auch von deutschen Daten bestätigt:

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