„Staatliches Geld für Antifeministen?“ Forum Soziale Inklusion e.V.

Die Taz berichtet, dass staatliches Geld an „Antifeministen“ gehen soll.

Forum Soziale Inklusion“ – das klingt nach Teilhabe für alle. Das mag sich auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gedacht haben, als es keinen Einwand dagegen erhob, diesem Verein 400.000 Euro zu bewilligen. Das Problem: Das „Forum Soziale Inklusion“ setzt sich keineswegs für gleichberec htigte Teilhabe ein. Es zählt vielmehr zur sogenannten Männerrechtsbewegung, die Männer als Opfer betrachtet und gegen Feminismus mobil macht.

(…)
„Das trojanische Pferd durchgelassen“

Eingebracht wurde der Antrag innerhalb der Koalition von der CDU/CSU-Fraktion, sagt die frauenpolitische Sprecherin der Grünenfraktion im Bundestag, Ulle Schauws. „Dann haben offenbar alle gepennt und das trojanische Pferd durchgelassen“, so Dag Schölper, der Geschäftsführer des Bundesforums Männer – des profeministischen Dachverbands der bundesdeutschen Männerprojekte, der auch mit dem BMFSFJ zusammenarbeitet.

Das klingt ja eigentlich ganz erfreulich, wenn sich das Bundesforum Männer darüber schon so aufregt. Interessant wäre ob da die CDU/CSU Fraktion sich vorsichtig etwas in Richtung Männerrechtler bewegt.

Denn die Männer des „Forums Soziale Inklusion“ treten zwar bewusst moderat auf. „Die wollen in der Öffentlichkeit nicht als antifeministisch betrachtet werden. Aber sie sind es“, sagt der Antifeminismus-Experte Andreas Kemper.

Kemper muss es wissen. Dann sind es wirklich ganz schlimme Leute.

Der Verein diskreditiere alleinerziehende Mütter und die Gleichstellung von Frauen, so Ulle Schauws. Auf der Webseite des „Forums Soziale Inklusion“ heißt es zum Beispiel: Die Belange von Jungen, Männern und Vätern würden durch die Bundespolitik oft „vorsätzlich unsichtbar gemacht“. Deshalb sehe sich der Verein gezwungen, sich „deutlich den Bedürfnissen“ von Männern zu widmen.

Wie kann man so etwas nur schreiben? Pfui, die wollen sich für die Belange von Jungen, Männern und Vätern einsetzen. Unglaublich, was für eine Diskreditierung von alleinerziehenden Müttern und der Gleichstellung der Frau!!1

Verstehe ich da Schauws richtig, dass man sich anscheinend nicht für Jungen, Männer und Väter einsetzen kann ohne alleinerziehende Mütter und die Gleichstellung der Frau anzugreifen?
Soviel dazu, dass Feminismus auch Männerinteressen vertritt.

Das sei ein typisch antifeministisches Argumentationsmuster, so Schauws: Die Benachteiligung von Frauen einfach umzudrehen und die Bekämpfung von Diskriminierung als unberechtigte Bevorzugung von Frauen darzustellen.

Merke: Männer können niemals, niemals, niemals benachteiligt sein, auch wenn sie bei unverheirateten Eltern ohne Zustimmung der Mutter noch nicht einmal das Sorgerecht haben.

Typischer Antifeminismus

Zudem bediene sich der Verein explizit Begriffen, die sonst nur von der AfD verwendet werden: „Er spricht zum Beispiel von ‚Altparteien‘, die sich seiner Auffassung nach nicht ausreichend für die Förderung von Jungen und Männern einsetzen.“ Dass die Koalition einen derartigen Angriff auf Frauenrechte und Gleichstellung übersehen und eine Unterstützung für dieses Projekt in ihrem Haushalt mittragen konnte, so Schauws, sei „ein frauenpolitischer Tiefschlag und nicht zu erklären“.

Ein Angriff auf Frauenrechte und Gleichstellung! Dabei haben sie in dem Artikel bisher noch nichts inhaltliches gesagt und auch nicht ausgeführt, wo den Frauen etwas weggenommen werden soll.

Das sieht offenbar auch das Bundesfrauenministerium selbst so. Denn das ist keineswegs erfreut darüber, dass das eigene Haus plötzlich Männerrechtler fördert. „Das BMFSFJ sieht die inhaltliche und politische Ausrichtung des Vereins kritisch“, schreibt eine Sprecherin von Frauenministerin Franziska Giffey (SPD) auf Anfrage. Eine antifeministische Haltung sei nicht mit einer partnerschaftlichen Gleichstellungspolitik zu vereinbaren.

Das ein Verein unter sehr sehr vielen sich um Väter und Männer kümmern möchte ist also nicht mit einer partnerschaftlichen Gleichstellungspolitik zu vereinbaren

Die Bewilligung aber, so die Sprecherin, habe im Parlament stattgefunden. Das Ministerium sei überhaupt nicht in die Entscheidung des Haushaltsausschusses einbezogen gewesen.

Der Antrag im Haushaltsausschuss war ein gemeinsamer der Koalitionsfraktionen, Giffey selbst war vor Ort in der Bereinigungssitzung, auch die bewilligten Mittel kommen aus ihrem Haus – das Ministerium aber will nichts gewusst haben? „Im Nachhinein so zu tun, als sei das Ministerium nicht beteiligt gewesen, ist eine Unverschämtheit“, kritisiert die Grüne Deligöz. „Auf gut Deutsch heißt das: Giffey hat keine Ahnung, was mit ihrem Etat passiert.“

Da Giffey da keine Ahnung hat, dass könnte ich mir sogar vorstellen. Aber auch, dass es eben ein typischer Aushandlungsprozess war, bei dem eben so etwas herausgekommen ist. Oder das es die Leute auch nicht wirklich interessiert haben und sie zu faul waren wirklich nachzuschauen, wer da von der CDU vorgeschlagen worden ist. Letzteres würde immerhin verdeutlichen wie wichtig ein unauffälliger Name ist, der nicht gleich als Männerarbeit auffällt. „Forum Inklusion“? das wird schon was passendes sein.

Wie kam der Antrag in die Bereinigungssitzung?

Unklar bleibt vorerst, wie genau der Antrag in die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses geraten ist. Der zuständige Berichterstatter der Unionsfraktion ist der CSUler Florian Oßner, der den Antrag aber nicht unbedingt selbst eingebracht haben muss. Der Frage, wie der Antrag zustande kam und ob er sich für ihn stark gemacht habe, weicht Oßner per Mail aus.

Aber er verteidigt den Verein: „Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass es Frauen und Männern ermöglicht wird, Familien- und Erwerbsarbeit partnerschaftlich und gleichberechtigt zu teilen.“ Das „Forum Soziale Inklusion“ sei einer der „vielen gemeinnützigen Vereine“, die dabei unterstützt würden.

Was für ein ketzerischer Satz des Herrn Oßner. Gleichberechtigung bedeutet natürlich, dass Frauen im Familienbereich aus der Unterdrückung geführt werden, was nur geht, wenn man verhindert, dass Vätervereine den Einfluss der Mütter auf die Kinder verringern oder sogar meinen, dass Männer da eine eigene Position haben. Denn nur so sind Frauen wirklich frei!

Für das Bundesforum Männer reißt die Förderung des „Forums Soziale Inklusion“ „eine rote Linie“, sagt Geschäftsführer Schölper. Ein antifeministisches Projekt werde nun in einer ähnlichen finanziellen Größenordnung gefördert wie das Bundesforum Männer. „Das kann extrem kontraproduktiv für eine progressive Gleichstellungspolitik werden.“ Das sieht auch die Grüne Schauws so: Wenn rechte Akteure ihre Forderungen über demokratische Parteien einbringen können, werde Gleichstellungspolitik ad absurdum geführt.

Klar, für das Bundesforum Männer gibt es nur „feministische Männerarbeit“, in der Männer sich zu ihrer Erbsünde bekennen und keine eigenen Forderungen stellen. Und natürlich sind alle gleich rechts.

Viele Chancen, die Mittel doch noch zurückzuhalten, gibt es offenbar nicht. „Wenn die Gelder sachgerecht beantragt werden, ist die Auszahlung nach der Bewilligung eine Formalität“, sagt die Grüne Deligöz. Das ist noch nicht der Fall, wie das Ministerium mitteilt. Bislang liege kein Antrag des „Forums Soziale Inklusion“ vor. Aber das Jahr 2021, für das die Gelder bewilligt wurden, hat ja auch noch nicht einmal begonnen.

Na dann wollen wir mal hoffen, dass der Antrag gestellt wird.

Das „Forum soziale Inklusion“ findet sich hier

1. Vorsitzender ist Gerd Riedmeier, über diesen findet man etwa:

Gerd Riedmeier, gebürtiger Münchner und seit einigen Jahren in Wasserburg am Inn lebend, ist zertifizierter Mediator und 1. Vorsitzender der geschlechterpolitischen Initiative Forum Soziale Inklusion e.V.

Gerd Riedmeier war Mitorganisator des Kongresses „Gender Reloaded“ vom November 2015 in Nürnberg, bei dem zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland die Bedürfnisse von Jungen, Männern und (getrennt lebenden) Vätern im Mittelpunkt des Diskurses stehen sollten. Er steht inhaltlich für die Überwindung der Polarisierung im aktuell herrschenden Geschlechterdiskurs in Deutschland. Geschlechterpolitik als alleinige Frauenpolitik zu definieren, wie es die aktuelle Bundesregierung pflegt, erscheint ihm als obsolet.

Riedmeier vertritt ein modernes, gleichberechtigtes und paritätisches Familienbild, bei dem Familie systemisch und ganzheitlich gesehen werden kann, unabhängig vom Ehestand. Dabei ver-sucht er, die legitimen Positionen und Forderungen von Jungen, Männern und Vätern konkret in die Politik zu bringen. Forum Soziale Inklusion kommuniziert dabei mit den Vorsitzenden von Familien- und Finanzausschuss des Dt. Bundestages, den zuständigen Bundesministerien und den Generalsekretären der im Bundestag vertretenen Parteien. Eine selbstgewählte Beschränkung auf familienrechtliche Auseinandersetzungen sei nicht zielführend; sie bestärke das bestehende System.

Riedmeier ist vom Statistischen Bundesamt ausgebildeter Equal-Pay-Multiplikator und sieht die herrschende Kampagne zum sogenannten Gender Pay Gap kritisch. Durch sie würden große Bereiche der öffentlichen Wahrnehmung einseitig und tendenziös besetzt. Für den offenen Diskurs über die Bedürfnisse von getrennt lebenden Vätern bleibe in der Folge kein Raum mehr. Das müsse sich ändern.

Im Nachgang zum oben zitierten Kongress gründeten verschiedene Nichtregierungsorganisationen zum Jahresbeginn 2016 die Interessengemeinschaft (IG) Jungen, Männer und Väter, für die Riedmeier den Koordinierungsaufwand übernimmt.

Wie man sieht: Ein fürchterlicher Mensch! Polarisierung im Familienrecht nicht hinzunehmen bedeutet, den Mann, dieses schreckliche haarige Biest, aus seiner Verantwortung für alles schlechte auf dieser Welt zu entlassen und damit die Frauen in die ewige Unterdrückung zu bringen. Und legitime Positionen von Männern kann es eh nicht geben!

Dann hat er auch noch in dem ebenso grauenhaft antifeministischen Blog von Lucas Schoppe einen Gastartikel geschrieben, mit einem Rückblick auf das Familienrecht.

Andere Stellungnahmen des FSI findet man hier, triggerwarnung natürlich für den Inhalt

Update: Kemper hat auch ein Video dazu gemacht:

60 Gedanken zu “„Staatliches Geld für Antifeministen?“ Forum Soziale Inklusion e.V.

  1. Verstehe ich da Schauws richtig, dass man sich anscheinend nicht für Jungen, Männer und Väter einsetzen kann ohne alleinerziehende Mütter und die Gleichstellung der Frau anzugreifen?

    Korrekt.

    Soviel dazu, dass Feminismus auch Männerinteressen vertritt.

    Hey, der Feminismus kämpft dafür, dass Du als Mann Kleider und Make Up tragen, und heulen darfst, wenn Frau es für angebracht hält. Was will Mann mehr?

  2. Dieser taz-Beitrag ist für mich ein Musterbeispiel für manipulative und ideologische Berichterstattung. Wegen derartiger Berichte habe ich meinen Glauben an die Redlichkeit und Objektivität der meisten Leitmedien verloren. Wenn sie hier derart falsch schreiben, und das weiß ich als langjähriger Kenner der männerrechtlichen Szene, warum sollte es dann ist es in vielen anderen Bereichen sich auch so sein?

  3. Der taz-Artikel sagt mehr über Feministinnen als über das Forum Soziale Inklusion.

    Wer denkt das er sich mit Artikel ein neutrale Meinung bilden kann, bevorzugt leichtes unangestrengtes Denken .

    • Wenn man nun selbst Feministin ist und zudem die Meinung vertritt das Feminismus kein Problem mit ungezügeltem Hass auf Männer hat, sogar gut für Männer ist und doch nur Gleichberechtigung will, was sagt man da den zu solchen Artikeln?

      A.H. schreibt:

      Obwohl das Forum Soziale Inklusion im Zentrum der Berichterstattung steht, kommt die Position des Vereins selbst dort mit keiner Silbe vor, sondern allein die Stimmen derjenigen, die gegen den Verein schießen. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass auch nur versucht worden wäre, von dem Verein selbst eine stellungnahme einzuholen. Fairer und qualititativ hochwertiger Journalismus sieht natürlich anders aus.

      • Tatsächlich sind wir längst in die Phase eingetreten, in der sie sich nicht mehr zu derlei Verrenkungen bemühen müssen. Betrachtet man sich etwa die unfassbar kritikfreie bis regelrecht wohlwollende mediale Reaktion auf das Machwerk dieses hohlköpfigen, französischen Faschokükens, wird Männerhass nicht mehr geleugnet sondern nur noch „legitimiert“. Mit Bezug auf die deutsche Geschichte könnte man sagen, wir sind auf einer Zeitachse der Selbstdemaskierung einer menschenverachtenden, faschistoiden Ideologie so etwa im Bereich der Jahre 1936 bis 1937 angekommen…

      • Da sind durchaus einige dicke Klöpse drinne, wie z.B. :

        „Heute präsentiert sich das deutsche Familienrecht in vielen Fällen als grundgesetzwidrig. Verweigert ein Elternteil vor dem Familiengericht die Kooperation, so wird er mit seiner Strategie der Strittigkeit belohnt: Dieser Elternteil erhält das Kind, die Unterhaltszahlungen, die Autonomie über die Lebensführung. Der zweite Elternteil geht leer aus und wird zum Zahl- und Besuchs- Elternteil degradiert.
        Echte Alleinerziehende sind höchst selten: Bei dieser Familienform ist der zweite Elternteil verstorben. Nachtrennungsfamilien bestehen aus zwei getrennt erziehenden Eltern. Sie betreuen beide ihre Kinder, wenn auch meist mit unterschiedlichen Betreuungsanteilen.“

        https://www.fsi-gleichbehandlung.de/.cm4all/uproc.php/0/02%20-%20Stellungnahmen/IG-JMV%20-%20Stellungnahme%20zu%20Anh%C3%B6rung%20Wechselmodell%20im%20Rechtsausschuss%20-%2013.02.2019.pdf?cdp=a&_=168c7ce4e48

        Oder:
        „Einem einvernehmlich handelnden Mutter-Scheinvaterpaar wäre die Möglichkeit gegeben, sich vorsätzlich auf Kosten eines biologischen Vaters ungerechtfertigt bereichern zu können.
        Das Kind würde hierbei zunächst wie ein biologisches Kind gemeinsam aufge-
        zogen – inklusive aller sich daraus ergebender sozialer Vorteile. Sobald das
        Kind entsprechend wunschgemäß sozialisiert und volljährig ist, wird das
        Scheinväterkonstrukt ausgelöst. Damit können Forderungen zum Ersatz des
        (möglicherweise fiktiven) Unterhalts beim biologischen Vater geltend gemacht werden.
        Dies kann unter Umständen beim biologischen Vater zu einer Existenzgefähr-
        dung führen, während sich das betrügerisch handelnde Paar einen tatsächli-
        chen Vermögenszuwachs verzeichnen kann. ….
        Die Lösung des Scheinvaterregresses kann nicht dahingehend formuliert wer-
        den, dass der Staat oder die Gesellschaft die finanzielle Verantwortung für das sexuelle Verhalten der Frau und ihre irritierende, möglicherweise wahrheitswidrige Kommunikation bzw. ihr dementsprechendes Verhalten übernimmt.“

        https://www.fsi-gleichbehandlung.de/.cm4all/uproc.php/0/02%20-%20Stellungnahmen/IG-JMV%20-%20Stellungnahme%20-%20Neuregelung%20Scheinv%C3%A4terregress%20-%2015.01.2019.pdf?cdp=a&_=1685605eb18

        Oh, I would love to debate them!

        • „Oh, I would love to debate them!“

          Bei deinen bekannten argumentativen / kognitiven Fähigkeiten, würde ich mir den Wunsch deutlich überlegen. Das klingt so erst einmal wie der Wunsch eines Woody Allen, sich mit Mike Tyson zu prügeln.

          Wobei deine Einschätzung der von dir zitierten Abschnitte als „dicke Klöpse“ dich sowieso von vornherein als ernstzunehmenden Debattenteilnehmer ausschließt. Da braucht es gar nicht erst deine lächerlich verzweifelt anmutenden Versuche, durch völlig sinnfreie Verwendung englischer Sprache irgendwie schlau und distinguiert zu klingen.

      • Semi, hast du die falschen Klöpse zitiert? Ich vermute in deiner Parallelwelt sind die Abschnitte kontrovers, für den Rest sind sie die Realität. Du wirst hier wahrscheinlich jetzt behaupten das Extremfälle, bei denen der Vater nach der Scheidung nix mehr macht, der Standard ist. Aber das stimmt natürlich nicht und das weißt du auch. Nur wollen du und die Mütterlobbisten das nicht wahr haben.

        • Vielleicht hätt ich statt Klöpse lieber sagen sollen: das wären meine Anknüpfungspunkte …

          Der nächste wäre jedenfalls:

          „Begeht ein Mann eine sexuelle Handlung und entsteht daraus ein Kind, so wird er dafür die Verantwortung übernehmen oder die Verantwortung übernehmen müssen: Barunterhalt und Betreuungsunterhalt. Daneben bestehen emotionale, soziale und psychische Aspekte.
          In einem zeitgemäßen Verständnis von Gleichberechtigung und Gleichbehandlung hat für Mann und Frau Gleiches zu gelten:
          Begeht eine Frau eine sexuelle Handlung und entsteht daraus ein Kind, so wird sie dafür die Verantwortung übernehmen oder die Verantwortung übernehmen müssen.
          Es ist nicht (mehr) zeitgemäß, die Frau für ihr sexuelles Handeln finanziell „folgenlos“ zu stellen – den Mann jedoch nicht. …

          Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Epigenetik belegen, dass sowohl erlebte Traumatisierungen als auch Glückserfahrungen aus der jeweiligen Biografie von Vater und Mutter direkt auf die genetischen Anlagen beim Kind geschrieben werden.
          Das Kind hat das Recht, darüber Kenntnis zu bekommen, von Anfang an.“

          Puh, das ist eine emotionale Stelle für mich. Manch einer hier weiß wohl, dass unser mittleres Kind entstanden ist aus einer Vergewaltigung (not the kind that would qualify as „Körperverletzung“ though), ich im Anschluß beinah 6 Monate lang zu keiner Menschenseele sagen konnte: „ich bin schwanger“.
          Bis eines Tages meine Eltern nicht lockerließen, „was ist mit Dir los, wir machen uns Sorgen“ – woraufhin ich nur meine Jacke öffnen musste. Sie begriffen in Sekundenbruchteilen und freuten sich riesig, Tränen inklusive. Sofort wurde rumtelefoniert und ich Richtung meiner Cousine geschickt, die auch wirklich fähig war mich zu stabilisieren.
          Weder sie noch irgendwer sonst hat je gefragt, warum ich so lange damit hinterm Berg gehalten habe…

          Und dieser Verein meint also, unser Kind solle darüber in Kenntnis gesetzt sein, ja?

          Oder ähnlich unglücklich schwanger-gewordene kriegen von Euch zu hören, sie hätten immerhin abtreiben können (bzw. Babyklappe/Adoptionsfreigabe, you know the drill) und wären damit priviligiert gegenüber dem Kindsvater, der ja „gar nichts“ entscheiden konnte (fun fact: nachdem er mir auf den Kopf zusagte, dass ich schwanger sei, flehte er mich weinend an auszutragen. Er würde es sogar ganz allein aufziehen, wenn ich dazu nicht bereit wäre… ).

          Ganz bestimmt kommt jetzt auch wieder ein „glaub ich Dir eh nicht“, ein „Du hättest anzeigen müssen“ und ein „aber Du bist doch noch mit ihm zusammen, dann wolltest Dus ja so“. Uvm.
          Whatever

          • „Puh, das ist eine emotionale Stelle für mich.“

            Merkt man, denn es setzt bei dir mal wieder jeder Verstand aus. Ist schon krass, wie du von den zitierten Passagen direkt auf Vergewaltigung abhebst, nur um dir selber dein moralisches Muli herbeizuschreiben, von dem herab du dann alles als Angriff auf arme vergewaltigte Frauen diffamieren kannst. Intellektuell armseliger geht es eigentlich nicht, denn wenn man diesen ganzen von dir hier aufgezogenen Scheiß mal beiseite lässt, ist die Aussage „sie hätten immerhin abtreiben können (bzw. Babyklappe/Adoptionsfreigabe, you know the drill) und wären damit priviligiert gegenüber dem Kindsvater, der ja „gar nichts“ entscheiden konnte“ schlicht und ergreifend eine umfassend korrekte Beschreibung der Lebenswirklichkeit. Und dein geiler Fun Fact bestätigt das ja sogar, denn wäre dem nicht so, dass DU jederzeit alle Zügel in der Hand hattest, hätte er dich wohl nicht „unter Tränen anflehen“ müssen.

            Dein ganzes Geschreibsel ist so was von neben der Spur… Irgendwie macht einen das echt sprachlos…

          • >> Manch einer hier weiß wohl, dass unser mittleres Kind entstanden ist aus einer Vergewaltigung

            Nee, erzähl mal was Dir so schlimmes zugestoßen ist.

          • Ich: „Du wirst hier wahrscheinlich jetzt behaupten das Extremfälle..“

            Du: „unser mittleres Kind entstanden ist aus einer Vergewaltigung…“

            Ja Semikolon, das tut mir Leid. Aber du willst doch nicht behaupten das sowas der Standard ist oder auch nur ein großerer Teil der Kinder in DE durch Vergewaltigungen entstanden sind. Dein Fall ist der Sonderfall und für diesen Sonderfall darf es Sonderregeln geben. Du willst aber aufgrund des Sonderfalls dass alle Männer schlechter dastehen… was jetzt bei dir nicht überraschend ist.

            Ich schrieb oben:
            „Wenn man nun selbst Feministin ist und zudem die Meinung vertritt das Feminismus kein Problem mit ungezügeltem Hass auf Männer hat, sogar gut für Männer ist und doch nur Gleichberechtigung will, was sagt man da den zu solchen Artikeln?“

            Du bist keine dieser Feministinnen. Du gehörst eher zu denen die Hass auf Männer rechtfertigen und willst Männer lieber bestrafen, als zu motivieren oder gar wirklich zu helfen.

          • Es weiß tatsächlich niemand, wieviele der roundabout 750.000 geborener Kinder, plus der unter 100.000 assistierten Abtreibungen, plus der unbekannten Zahl (Mehrheit aller Schwangerschaften), die in einen natürlichen Abort münden, plus der Pille danach-Einsätze, jährlich Ergebnis von Vergewaltigungen sind. Klar ist aber, dass Vergewaltigungen wahrscheinlicher in Zeugungen resultieren als konsensueller Sex. Einmal wegen der häufig oder meist fehlenden Schwangerschaftsverhütung zum Tatzeitpunkt, erschwerend kommt noch hinzu, dass Frauen während ihres Eisprungs besonders attraktiv auf Männer wirken (während einvernehmliche Akte sich mehr über den Zyklus verteilen). Eine fünfstellige Anzahl halte ich jedenfalls noch nicht für völlig unrealistisch, aber da kommen wir bestimmt nicht zusammen.

            „Dein Fall ist der Sonderfall und für diesen Sonderfall darf es Sonderregeln geben.“

            Wie z.B.?

            Übrigens, witzig: der Fall, dass ein heutiger Neu-Vater nicht das gemeinsame Sorgerecht erhält, ist der Sonderfall (unter/um die 4%). Und für den gibt es bereits die Sonderregel, dass er nur ein Gericht anrufen und überzeugen müsse… warum ist das nicht gut genug und taugt in Euren Kreisen zum Aufreger?

          • Klar ist aber, dass Vergewaltigungen wahrscheinlicher in Zeugungen resultieren als konsensueller Sex. Einmal wegen der häufig oder meist fehlenden Schwangerschaftsverhütung zum Tatzeitpunkt…

            Die hormonelle Verhütung ist zwar unbeliebter geworden, mit 47% ist die Pille aber immer noch auf Platz 1. (Stand 2019 BzgA)
            Die Hälfte der „vergewaltigten“ Frauen dürfte also sehr wahrscheinlich schon mal nicht schwanger werden bzw. geworden sein.
            Zudem scheint dir völlig undenkbar zu sein, dass zwei Erwachsene auch „konsensuellen“ Sex haben, mit der Absicht, ein Kind zu zeugen.

            Du bist echt zu bedauern…

          • @ Mario

            Einmal das (grundsätzlich vorhandene Verhütung beim Opfer), aber man darf auch nicht vergessen, dass auch die Täter durchaus ein Interesse daran haben, nicht unbedingt drinne zu finalisieren. Gerade wenn sie schon aktenkundig sind, könnten sie dann auch gleich eine Visitenkarte für die Polizei in der Hosentasche ihres Opfers hinterlassen.

            Semis „Schätzung“ mit einer fünfstelligen Anzahl an Kindern, die jährlich durch eine Vergewaltigung gezeugt worden sein sollen, ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der übliche feministische Vollschwachsinn…

          • „Eine fünfstellige Anzahl halte ich jedenfalls noch nicht für völlig unrealistisch, aber da kommen wir bestimmt nicht zusammen.“

            Was soll diese Zahl den darstellen? Die geborenen Kinder pro Jahr. Die Kinder/Menschen, die gerade leben? Dir muss doch klar sein das du nicht einfach irgendwelche Phantasiezahlen behaupten kannst, weil die so schön in deine menschenfeindlichen Theorien passen.

            Hast du denn für die 4% irgendwelche Beleg? Mein Arbeitskollegen rennt gerade von einem Gericht zum nächsten, damit er seine Tochter noch weiter sehen darf, während die Mutter einfach die Kommunikation verweigert und nichts daran ändern muss und obwohl ja deiner Meinung nach der Vater ganz einfach das Sorgerecht erhält.
            Soll das denn d.M.n. einen Bezug zu deinen Klöpsen haben? Warum bist du dagegen das wenn man sich die Betreuung z.B. 40/60 teilt, nicht der mit 40% trotzdem vollen Unterhalt zahlen muss. Das ist doch einfach, warum das nicht fair ist.
            Oder warum willst du nicht das verhindert wird das man sich ungerechtfertigt an biologischen Vätern bereichert? Bist du irgendwie boshaft?

          • „Was soll diese Zahl den darstellen? Die geborenen Kinder pro Jahr.“

            Ja, sagen wir: ich wär jedenfalls nicht überrascht, wenn… es sich ungefähr in den Dimensionen bewegte wie „unklare Vaterschaft“sfälle.

            „Hast du denn für die 4% irgendwelche Beleg?“

            Das ist grob überschlagen aufgrund der (erinnerten) Angaben, welcher Anteil Kinder unehelich geboren werden, sowie wie viele Väter das Sorgerecht mit Zustimmung der Kindsmutter erhalten.

            „Mein Arbeitskollegen rennt gerade von einem Gericht zum nächsten, damit er seine Tochter noch weiter sehen darf, während die Mutter einfach die Kommunikation verweigert und nichts daran ändern muss“

            Hast Du ne Ahnung, von wem die Trennung ausging, was der Trennungsgrund war usw.?

            „Warum bist du dagegen das wenn man sich die Betreuung z.B. 40/60 teilt, nicht der mit 40% trotzdem vollen Unterhalt zahlen muss.“

            Also die Woche hat ja bekanntlich 7 Tage. 40 % davon wären z.B. das Wochenende ab Freitag mittag/nachmittag bis Sonntag Abend? Und 60 % dann Sonntag bis Freitag früh?
            Das wäre aber schon stark angelehnt an das klassische Residenzmodell? Also bis auf, dass Papa dann fortan keinerlei „kinderfreie Wochenenden“ mehr hätte für andere Unternehmungen? Oder wie stellst Dus Dir vor?

            Warum da m.M.n. dennoch weiter Kindesunterhalt (gemäß der Möglichkeiten) fließen sollte?
            Weil zunächst mal anzunehmen wäre, dass Mami weiterhin oder sogar verstärkt die Wäsche weitgehend allein macht und alle/die meisten Besorgungen fürs Kind/die Kinder übernimmt – und weil sie in der Konstellation wohl im Regelfall auch nicht so leicht Vollzeit arbeiten könnte wie er.

            Ein Wechselmodell isses für mich frühestens, wenn entweder im (Mehr)Tages-, oder aber Wochenrhythmus das Kind sein Bett wechselt – und der sorgeberechtigte Elternteil im Alltag höchstselbst präsent ist (anstatt dass die neue Partnerin, die mglw. praktischerweise eh sich gerad noch ihrerseits um gemeinsamen Nachwuchs kümmerte, die Betreuung übernähme). Und auch dann sehe ich den Abstimmungsaufwand über Finanzielles als nicht gerade gering an.

          • Was war jetzt so schwer daran für Dich zu sagen, wie konkret 40/60 ausgestaltet sein sollte/könnte? Erschiene es Dir praktikabler mit rollenden Tagen statt wochenends?

          • „Oder warum willst du nicht das verhindert wird das man sich ungerechtfertigt an biologischen Vätern bereichert?“

            Du spielst an auf den zweiten Klops oben. Also bitte… die Idee, dass irgendein Paar sich entschließen würde, vollbewusst ein „Kuckuckskind“ zu produzieren in der Absicht, nach 18 Jahren dann den Betrug aufzudecken und Regress vom Samenspender einzufordern (was nebenbei auch das Auflösen der juristischen Vaterbeziehung zur Bedingung hätte), ist derart surreal, dass man sich doch wohl fragen muss, was wohl sonst noch in diesen Hirnen abläuft.

            Was mich zum nächsten Punkt bringt:
            die in Eurer Szene ewigalte Forderung nach obligatorischen Vaterschaftstests
             
            „In der Gesamtbetrachtung ist die Kenntnis des wirklichen Vaters für das Kind von einer solch schwerwiegenden Bedeutung, dass die Einführung eines verpflichten- den Vaterschaftsnachweises bei der Geburt gesetzlich verankert werden soll. Dieser Nachweis ist bei der Geburt zusammen mit Untersuchungen auf Enzymdefekte, Hormonmangel u.a. beim Neugeborenen leicht und kostengünstig vorzunehmen…“

            Und falls der mutmaßliche Papa nun bspw. nicht anwesend wäre zur Geburt?

            Ich mein: wir hatten damals ja „etwas Stress“ rund um den Entbindungstermin der Großen, und bei der Anmeldung merkten wir dann erst, dass wir irgendein Dokument nicht korrekt vorliegen hatten (ich hab die Details vergessen, aber wir mussten da noch zum Amt seines Geburtsorts, an dem wir nicht wohnen, um irgendwas an seiner Geburtsurkunde abändern zu lassen…). Konsequenz: auf ihrer 1. Geburtsurkunde stehe nur ich (was echt nicht so gewollt war). Bis wir schlussendlich die neue Geburtsurkunde ausgestellt bekamen, wo er dann auch – so wie es sich gehört^^ – als 1. Elternteil eingetragen ist, vergingen ziemlich genau 6 Monate.

            Nehmen wir mal problematischere Umstände an, so ist leicht vorstellbar, dass die Ideen dieses Vereins letztlich mehr Väter vom automatischen Sorgerecht ab Geburt ausschlösse als die jetztige Regelung, die ja vorallem ökonomisch ist und auf der Unschuldsvermutung gründet.

          • Naja, vielleicht auch nicht^^
            Ach, was soll ich sagen?
            Eure Ideale teile ich ja sogar, heißt: natürlich sollte ein Kind altersgerecht darüber informiert sein, falls die Person, die ihm gegenüber die Vaterrolle lebte, nicht biologisch mit ihm verwandt wäre. Die Anonymität von Samenspendern aufzuheben (analog Adoption oder vertrauliche Geburt), wäre sinnvoll. Pränatale Vaterschaftstests zu gestatten wären sinnvoll. Und vielleicht kann man auch noch etwas ändern, damit zweifelnde, verheiratete Männer leichter ein Abstammungsgutachten verlangen könnten.
            Aber dafür SÄMTLICHE Mütter dem staatlichen Verdacht aussetzen, sie begingen eine Straftat? Das ist „ein bisschen“ übers Ziel hinaus geschossen…

          • Zum Thema, wieviel Kinder aufgrund einer Vergewaltigung geboren werden:
            Das weiss man doch: fast 100% (abzüglich der künstlichen Befruchtungen)!
            Wichtige Feministinnen wissen schliesslich, dass jeglicher heterosexuelle Geschlechtsverkehr natürlich eine Vergewaltigung ist, und Kinder entstehen halt nur mittels heterosexeuellem GV (ausser natürlich siehe oben).
            Ceterum censeo: Feminismus ist eine Geisteskrankheit, und Feministinnen gehören ausgelacht statt ernst genommen.

          • Hallo „Unn“ oder unter welchen sinnfreien Pseudonymen du schon seit Jahren als Troll in diversesten Foren, angefangen von Pappa.com über das Familienhandbuch bis hierher zu AE rumgestänkert – und dein ambivalentes Verhalten gegenüber den lieb gehassten Männern bis heute konterkarrikiert hast.

            Geh einfach weiter in deine Clubs und lebe dort deine SM-Fantasien zwischen Dominanz, „Herstory“ und devoter Unterwerfung aus. Hier und anderswo wirkst du recht lächerlich und arm in der ‚Anmutung‘. Oder, um es in deinem ulkigen Denglish zu formulieren:

            Go for it!

  4. Das ist wirklich brutal durchideologisierter Schmierenjournalismus auf unterstem Niveau. Interessant, dass sie kein einziges Beispiel für die ganzen vorgebrachten Thesen vorzeigen konnten. Aber Hauptsache mal wieder die üblichen Buzzwords in jeden einzelnen verfickten Satz reinpumpen: antifeministisch (was ich für ungefähr so schlimm halte wie antifaschistisch), rückwärtsgewandt, Frauen diskreditierend und natürlich rechts, rechts, RÄÄÄÄÄÄÄÄÄCHTS!!!!!

    Und natürlich kommen nur jene zu Wort, von denen man dank ideologischer Glaubensfestigkeit ganz sicher von Anfang an weiß, welche kleingeistigen, denkersetzenden Aussagen man von ihnen bekommen wird. Bloß niemanden fragen, der Gefahr liefe, am Ende noch etwas Positives über das Forum zu sagen zu wissen. Und auf keinen Fall jemanden vom – OH MEIN GOTT!!!!! – Forum selber! Es geht von der ersten bis zur letzten Silbe nur darum, geradezu geistig hohldrehend übelste ideologische Propaganda – oder „Haltung“, wie man diese heutzutage gerne so nennt – mit Hochdruck zu pumpen.

    Kein Wunder, dass die Abscheu vor diesem ganzen widerwärtigen Pack in den neuen Bundesländern besonders hoch ist, denn dort kann man sich noch gut dran erinnern, dass „Journalismus“ in der DDR so ziemlich exakt genauso geklungen hat. Was hier die „Antifeministen“ sind, waren da halt nur die „konterrevolutionären Feinde der Republik und des Sozialismus“. Aber das zeigt für mich nun einmal deutlich die schier unerträgliche Dominanz dieser menschenverachtenden Ideologie in Medien und Politik. Einfach nur gruselig!

    Naja, zumindest das hier zitierte Schmierblatt geht ja seinem schleichenden Ende entgegen. Man kann nur hoffen, dass jeder einzelne dieser an solchen und ähnlichen Traktaten Beteiligten in absehbarer Zeit seinen wohlverdienten Weg in die Gosse findet. Und sollte mir einer von denen dort unter die Augen kommen, weiß ich wenigstens, wessen Bettelbecherinhalt ich mir ruhigen Gewissens in meine Jackentasche kippen und weitergehen kann. Keinen Cent den Faschisten! Widerlicher Abschaum…

  5. Für das Bundesforum Männer reißt die Förderung des „Forums Soziale Inklusion“ „eine rote Linie“, sagt Geschäftsführer Schölper.

    Leute, dieses „Bundesforum Blockflöten“ geht mir sowas auf den Sack. Die sind ein Haufen rückgratloser Opportunisten. Schleimer allesamt.

    • „Wer die 55 Minuten Kemper durchsteht kriegt von mir ein Bier spendiert!“
      Seit Agent*in (und vermutlich schon davor) ist Andreas Kemper für mich eine Unperson, die keinerlei Beachtung für sein Handeln und seine Aussage bekommen sollte. Jetzt erinnert die Vorsilbe ‚Un‘ nicht von ungefähr an die Sprache einer bestimmten zeitlichen Epoche, aber wer auf die Idee kommt, eine Datenbank mit politisch/feministisch unerwünschten Personen zu erstellen, der ist dem Geist der Nationalsozialisten näher als er denkt (man vergleiche den Aufschrei um das Meldeportal der AfD für Lehrkräfte).
      Andreas Kemper ist kein Wissenschaftler, er ist ein geistig armer Mensch, der um seine Daseinsberechtigung kämpft – und dies mit allen Mitteln. Wie rechts ist das denn?

      • „Wie rechts ist das denn?“

        Wer „rechts“ für alles verwendet, was ihm nicht in den Kram passt, muss sich nicht wundern, wenn die entsprechende Politikrichtung immer weiter marginalisiert wird.

        Andreas Kemper ist ganz zweifellos ein Linksextremist. Aus der Ecke kommt auch in erster Linie der Radikalfeminismus und Genderblödsinn, die ganze Cancel- und Abgrenzungsscheiße kommt von dort. Ich war von Anfang an dabei und habe das beobachtet. Es waren IMMER Linke! Vielleicht keine wahren Schotten, aber immer hielten sie sich dafür…

      • Die so genannte Männerbewegung war ursprünglich eine Wurmfortsatz des Feminismus. Andreas Kemper war unter den Profeministen genannten Männerbewegten eine Größe und gab für die profeministischen Männergruppen einen Rundbrief heraus. Kemper heult jetzt rum, weil ihm „seine“ Männerbewegung abhanden gekommen ist…

    • Du kleiner Schlingel! Du weißt genau, dass das eine ungefähr so sichere Wette für dich ist, wie jemandem anzubieten, er bekäme von dir 10 Euro, wenn er es sich traut, sich vor einen Mähdrescher zu werfen.

  6. Klassischer Lobbyismus halt. Die Konkurrenz wird auch gefördert? Darf auch am Steuergeld-Trog stehen und mitessen? Skandal!

    Der Unterschied zur Wirtschaftsförderung ist lediglich die Frechheit der Feministas, dies öffentlich wutschäumend zu beklagen.

    • „Der Unterschied zur Wirtschaftsförderung ist lediglich die Frechheit der Feministas, dies öffentlich wutschäumend zu beklagen.“

      Das ist auffällig. Keine Unverschämtheit, keine Schamlosigkeit und, ja, auch keine dehumanisierende Verrohtheit gegen Männer und andere Feinde dieser Ideologie könnten noch zu massiv sein, um sie nicht doch in aller Öffentlichkeit zu äußern. Sie fühlen sich absolut sicher, geradezu unantastbar. Und warum sollten sie nicht auch? Was geschieht ihnen denn? Sie können alles, was auch nur nuanciert von ihrer Meinung abweicht öffentlichkeitswirksam als rechtsextrem etikettieren, sie können Männern Rechte absprechen, sie pauschal als Gruppe zu Müll erklären oder individuell auf übelste beleidigen. Sie kommen mit allem durch und werden nicht selten noch sogar dafür in den von ihren Schwestern dominierten Medien dafür gefeiert. Ein Mann hingegen kann schon seinen Job verlieren, wenn er nur z. B. als Professor einen Vortrag hält, in dem er männerfeindliche Narrative aufzeigt und infrage stellt. Das ist dann sofort „kontrovers“ und – was ich übrigens sehr entlarvend finde – antifeministisch.

      Wie ich schon einmal sagte: Wenn das die Gesellschaft ist, die diese hirnverbrannten Ideologinnen als Patriarchat bezeichnen, dann will ich ums Verrecken nicht eine Gesellschaft erleben müsse, die nach ihrer Deutung als Matriarchat durchgehen könnte.

  7. Weil Fühlen und Mitfühlen leichter sind als Denken und Nachdenken, verwundert es kaum, dass RotRotGrün zu einem Stuhlkreis weiblicher Exzesse verkommen ist, an dem inzwischen schwarz nicht unerheblich beteiligt ist. In diesen Stuhlkreis haben sich inzwischen weite Kreise der Journaille eingefunden, allem voran die taz mit ihrer Handvoll Lesern.

    • Richtig. Und da es diesen Akteuren nicht möglich ist, diesen einmal eingeschlagenen Weg zu ändern, bleibt nur die Eskalation in größer werdende Lügen und Absurdität.
      Besonders für die, die ihre finanziellen Schäfchen noch nicht im Trockenen haben.

  8. Letztendlich muss man der geistigen Armut, die dem aktuellen Feminismus innewohnt, einfach auch mal Bewunderung schenken. Was einige ‚Laute‘ durch ihr feministisches Hassgebrüll erreicht haben, sollte für alle, die mit Feminismus nicht einverstanden sind, als Vorbild dienen. Aber wo sind die Straßenaufkleber mit markigen Sprüchen: „Stoppt den Genderwahn“, „Männer sind auch Menschen“ oder „Feminismus ist Hass“? Wo sind die Plakataktionen, die auf männliche Misstände aufmerksam machen? Wo sind die Plakataktionen, die feministische Botschaften verhindern? Wo sind die Twitter Kampagnen? Wo der #aufschrei verletzter Männer? Warum werden taz, SZ und ZON/SPON noch gelesen und die Werbetreibenden dort nicht boykottiert? Bin ich der Einzige, der nicht mehr zu Edeka einkaufen geht? Keine P&C Produkte mehr kauft, dafür aber true fruits unterstützt?

    1966 postulierte der Philosoph Theodor W. Adorno in einem Vortrag: „Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die aller erste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen, noch zu sollen. Ich kann nicht verstehen, dass man mit ihr bis heute so wenig sich abgegeben hat. Sie zu begründen hätte etwas Ungeheuerliches angesichts des Ungeheuerlichen, das sich zutrug.“ https://library.fes.de/pdf-files/bueros/stuttgart/06067.pdf

    Seit ich diesen Text Adornos in meinem Studium lesen durfte, fühle ich mich jeden Tag daran erinnert: weil der Feminismus den Bedenken Adornos in nichts nachsteht. Wie konnte dieser Hass auf Männer so weit kommen? Wie konnte sich die Ideologie des Feminismus gesellschaftlich unhinterfragt und ohne jede Anerkennung von berechtigter Kritik entwickeln? Heute ist mir sehr bewusst klar, wie 1933 zustande kam, wenn Kritiker so vorgeführt werden wie in der linksradikalen taz (die ich früher gerne las) und ideologische Unterstützer unkritisch zitiert werden.

    <> Ignazio Silone

    • … da fehlt das Silone Zitat

      Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»

    • …da fehlt das Zitat

      Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»

        • Ja, so kenne ich das auch, dass es als sehr fragwürdig gilt, dass Silone das wirklich so gesagt hat. Das ist ähnlich wie mit dem Scholl-Latour-Zitat „Wer halb Kalkutta aufnimmt, der hilft nicht Kalkutta, der wird zu Kalkutta“. So sehr man dem guten Peter diesen Satz zutraut – er hat ja nie davor zurückgeschreckt, utopistische Weltverbesserer mit seinem von bloßer, reichhaltiger Lebenserfahrung vor Ort geprägtem Weltbild herauszufordern – es gibt wohl keinen sicheren Beleg dafür, dass er tatsächlich von ihm stammt. Zumindest gibt es wohl keine Schrift von ihm noch ein aufgezeichnetes Interview, in dem er das gesagt oder geschrieben hat.

          • Scholl- Latour

            Ich hab vor Jahrzehnten „Tod im Reisfeld“ von ihm in der AGB- Berlin ausgeborgt, sehr spannend
            Aber er beschrieb auch, dass er Sex mit Kindern eines vietnamesischen Bergstammes hatte. Die Stelle ist in modernen Ausgaben nicht mehr zu finden.

          • @ weiss_auch_nicht

            Nach meiner Einschätzung: NEIN!

            Mir geht es um die Aussage an sich und nicht darum, von wem sie stammt. Mir ist egal, ob das mit dem Faschismus Silone zuerst gesagt hat oder Heike Klumpatsch zu Elke Mommsen in der Schlange an der Aldi-Kasse. Eine treffende Aussage ist eine treffende Aussage, egal wer sie tätigt.

            Alleine die Antifa ist der beste Beleg für das vermeintliche Silone-Zitat. Diese Heinis bezeichnen sich als antifaschistisch und kopieren Eins zu Eins die Vorgehensweisen der SA. Offensichtlicher geht es nicht.

            Das Problem: gerade Typen, denen solche Zitate nicht gefallen, sind die ersten, die sich auf den durch die nicht Belegbarkeit der Herkunft wegbrechenden „Autoritätsanspruch“ stürzen. Und sie greifen in Diskussionen umgehend zu diesem Strohhalm, um dich auf Basis der Fragwürdigkeit der Zitatherkunft vor Mitlesenden / Zuhörenden nur mit Verweis auf Autorität oder eben dann nicht Autorität schlecht aussehen zu lassen. Das ist dumm, das ist unlauter, das ist intellektuell unredlich, aber das sind eben auch genau all die Charaktereigenschaften, die die üblichen Leute, die mit besagten Zitaten Probleme haben, auszeichnen.

  9. Die taz hat bisher alle 3 Kommentare von mir freigeschaltet. Damit ist sie toleranter als ZON. Da macht das kommentieren ja kein Spaß mehr, da die Mühe i.d.R. verschenkt ist.

  10. Ich war schon länger nicht mehr hier.
    Der Ton ist rauer geworden, die Aggression gestiegen.
    Wie hier auch einige offen gelegt haben, gab es früher Sympathien für die linke, vielleicht heute auch noch für Grüne.
    Mich würde interessieren, wo man sich als Männerrechtler, Maskulist ist, im Parteien Lager verorten würde.
    PS. Ich kann glaubhaft aus Erfahrung in der Arbeit für die Programm Kommission der AfD versichern: auch dort ist der Feminismus eingezogen!

    • Der Feminismus unterwandert alles. Dass auch die AfD feministisch unterwandert würde, täte mich nicht im Geringsten überraschen. Angesichts der Befindlichkeit und des Bewusstseins in Deutschland erwarte ich auch nicht wirklich was anderes. Wir haben de facto nur (noch) Blockparteien in der BRDDR. Die Gleichschaltung funktioniert über die feministischen Frauengruppen innerhalb der Parteien.
      Wie Akif Pirinçci richtig erkannte, fehlt eigentlich nur noch die Wiedereröffnung der KZ für Andersdenkende, um die Rückkehr des totalitären Faschismus zu komplettieren. Ein Ermächtigungsgesetz haben wir ja bereits wieder. Seit den Umfallern Thomas Kemmerich und FDP Thüringen ist bekannt, dass sich unsere Demokratie in Sieben-Meilen-Stiefeln dem sozialistischen Demokratieverständnis der DDR annähert.

  11. Andreas Kemper tobt und lässt seine Wut an Monika Ebeling, WikiMANNia und Hadmut Danisch aus.
    Monika Ebeling habe sich angeblich „radikalisiert“, WikiMANNia ist angeblich eine „Gruppe“ und Hadmut Danisch ein „Männerrechtler“.
    Ein Lehrbeispiel für linksextreme Propaganda.

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