„Ältere Menschen sollten später geimpft werden, weil darunter mehr weiße Menschen sind“

Zum Impfstart in vielen Ländern: Die New York Times zitiert einen sehr woken Ethniker, der meint, dass man Hautfarbe oder besser Privilegien mit einbeziehen sollte:

Harald Schmidt, an expert in ethics and health policy at the University of Pennsylvania, said that it is reasonable to put essential workers ahead of older adults, given their risks, and that they are disproportionately minorities. “Older populations are whiter, ” Dr. Schmidt said. “Society is structured in a way that enables them to live longer. Instead of giving additional health benefits to those who already had more of them, we can start to level the playing field a bit.”

Was er natürlich als Mann nicht bedacht hat: Die ältere Bevölkerung ist zwar weißer (Pfui!) aber auch weiblicher (Hurra!). 

Er hätte also lieber direkt darauf abstellen sollen, dass man die Gruppen jeweils nach intersektionalen Betroffenheitsgrad impft: Alle Nichtprivilegierten Kategorien geben 5-8 Punkte dazu (Trans mehr als weiblich etc), alle privilegierten Kategorien geben -5 bis -8 Punkte Abzug und danach wird die Impfrangfolge geklärt. 

Eine schwarze homosexuelle Transfrau könnte sich  demnach schneller impfen lassen als ein weißer heterosexueller CIS-Mann. 

Irgendwo wird es jemanden geben, der etwas in dieser Art vorschlägt. Mal schauen wie schnell er auftaucht.