Ein paar Weihnachtsgedanken

Ich verbinde viel positives mit Weihnachten, auch wenn ich Atheist bin. Es ist jedenfalls für mich ein Fest, welches man wunderbar von seiner religiösen Bedeutung abspalten und auch so feiern kann. Es hat ja eh so viele Elemente, die mit der Geburt von Jesus nur am Rande zu tun haben und stellt eine Vermischung anderer traditioneller Feste mit der christlichen Religion dar. Von Weihnachtsbaum bis Weihnachtsmann, von Geschenken für alle bis zu Festtagsessen ist für alle auch abseits der Religion etwas dabei.

Ich könnte es auch als „Lichterabend“ zu Ehren des Fliegenden Spaghettimonsters feiern und es würde sich nicht viel ändern:

Dieses Jahr hat sich aber natürlich einiges geändert. 

Einmal wird es natürlich weitaus weniger das Familienfest, dass es sonst ist. Weihnachten ist sonst immer der sichere Termin gewesen, bei dem die Familie auf alle Fälle zusammen kommt und das ist, da wir etwas verstreut wohnen, eine gute Sache gewesen, um die ganzen Kinder von Verwandten zu sehen und einfach mal bei einander zu sein. Das ging dieses Jahr nur sehr eingeschränkt und das ist schade. Natürlich nehmen wir uns vor das entsprechend nachzufeiern, „wenn Corona mal vorbei ist“. Aber ob das so bald möglich ist, ist ja eine ganz andere Sache.

Es ist aber natürlich auch anders, weil Fräulein Schmidt inzwischen mehr versteht als im letzten Jahr und auch mehr mit den anderen Kindern hätte interagieren können. Weihnachten im typischen „großen Stil“ hätte ihr glaube ich gut gefallen. So gab es ja auch Geschenke und was so sonst dazu gehört, aber eben alles deutlich gemäßigter. 

Weil die Tage so viel los war hat sie noch gar nicht richtig thematisiert, dass heute der erste Tag ohne Adventskalender war. Ich würde ja vermuten, dass sie sich daran gewöhnt hat und eigentlich erwartet, dass der wieder gefüllt wird. Mal sehen wie sie es findet, wenn dann Anfang des neuen Jahres der Weihnachtsbaum rausfliegt, den sie eigentlich ganz schön fand.