„Männerhilfetelefon -Wenn Männer Opfer von häuslicher Gewalt werden“

Ein Bericht in der Süddeutschen über das „Männerhilfetelefon“:

Herbert Grönemeyer brachte es vor 36 Jahren mit drei Worten auf den Punkt: „Männer weinen heimlich“, sang er 1984. Über ihre Sorgen und Ängste, aber auch über psychische oder körperliche Gewalt sprachen Männer damals eher nicht, und auch mehr als drei Jahrzehnte später ist Deutschland bei dem Thema nicht viel weiter, zumindest nicht, was Gewalterfahrungen angeht. Doch es gibt minimale Veränderungen.

Die bemerkte auch Nordrhein-Westfalens Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach (CDU), als sie sich Ende 2019 die Statistik des Bundeskriminalamts für das Jahr 2018 anschaute – und ein Muster entdeckte. Dort ist nach dem Anstieg der Zahlen von Gewalt- und Tötungsdelikten gegen Frauen (81,3 Prozent der Opfer sind weiblich) unter anderem dieser Hinweis notiert: „Allerdings scheint auch die Partnerschaftsgewalt zum Nachteil männlicher Personen von zunehmender Relevanz zu sein. Indiz dafür ist die (fast kontinuierliche) Steigerung der Anzahl männlicher Opfer der letzten Jahre.“ 18,7 Prozent der Opfer sind den jüngsten Zahlen zufolge Männer.

Es wäre auch eine interessante Sache, wenn mal ermittelt würde, was Männer dazu bewegt eher selbst Anzeige zu erstatten.

Ob die Zahlen wirklich steigen, kann man aus der Statistik nicht ablesen. Möglich und wahrscheinlich ist, dass sich zumindest das Anzeigeverhalten ändert, dass sich also mehr Männer, die Gewalt erfahren haben, bei der Polizei melden. In der Statistik des Bundeskriminalamts sind ja nur Taten erfasst, die auch zur Anzeige gebracht werden. Kriminologinnen und Kriminologen schätzen die Dunkelziffer bei dieser Art von Delikten jedoch als extrem hoch ein. „Bei häuslicher Gewalt gehen wir insgesamt von einer Dunkelziffer von 80 Prozent aus, wir glauben aber, dass sie bei Männern noch deutlich höher ist“, sagt auch der Pressesprecher der größten deutschen Opferschutzorganisation Weißer Ring, Tobias Großekemper. „Das hat auch mit dem noch immer vorherrschenden Männlichkeitsbild in unserer Gesellschaft zu tun. Als Mann Opfer von häuslicher Gewalt zu werden ist noch immer sehr schambehaftet. Opfer zu sein, gilt als unmännlich, ist ein Tabuthema. Wer mittags von seiner Frau geschlagen wurde, erzählt das abends nicht seinen Kumpels.“

Ich denke die meisten Männer tragen allgemein weniger Beziehungssachen in den Freundeskreis während beste Freundinnen von Frauen da weitaus eher gut informiert sind.

Gleichstellungsministerin Scharrenbach möchte die Zahl der Männer, die sich als Gewaltopfer zu erkennen geben, weiter erhöhen. Weil es für betroffene Männer in Deutschland kaum Anlaufstellen gibt, sollte ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen werden. „Männer gehen eher nicht in Beratungsstellen, bei vielen ist die Scham noch zu groß“, sagt Scharrenbach. „Daher haben wir uns auf die Hotline und das Internet konzentriert.“

Sicherlich ein guter Ansatz, wobei ich mir vorstellen könnte, dass Leute, die einen telefonischen Kontakt aufnehmen, dann auch durchaus bereit wären, sich an eine passende Beratungsstelle zu wenden, wenn man ihnen dann deutlich machen kann, dass diese für sie zuständig ist und sie auch als Mann dort gut aufgehoben sind.

 

SZ-Grafik; Quelle: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

Das die meisten Tatverdächtigen Frauen sind ist wenig überraschend. Gerade bei Partnergewalt besteht ja der Beratungsbedarf.

Die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Bayern richteten deshalb vor einem halben Jahr gemeinsam ein deutschlandweit einmaliges Angebot ein: das „Männerhilfetelefon“. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 1239900 können sich von Montag bis Freitag Männer melden und auch anonym beraten lassen, die von Mobbing, Stalking, körperlicher und sexualisierter Gewalt in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz betroffen sind. Ihnen sollen am Telefon möglichst konkrete Hilfe angeboten und örtliche Kontakte vermittelt werden. In NRW wird die Hotline von der „Man-o-mann Männerberatung“ in Bielefeld betreut, in Bayern von der AWO Augsburg; bei beiden erreicht man per Telefon Therapeuten, Psychologen und Pädagogen. In Bielefeld besteht das Beraterteam nur aus Männern, in Augsburg ist es gemischt. NRW lässt sich die Hotline etwa 124 000 Euro im Jahr kosten.

Wäre interessant das mal mit den Kosten der Frauen zu vergleichen. Und eigentlich würde ich es auch für gut halten, wenn die Beratungsstellen geschlechtsneutral sind und auch darauf geschult sind. Einfach weil dann den jeweiligen Beratern auch bewußt wird, dass es eben nicht nur ein Geschlecht ist, welches aggressiv ist, und sie damit auch weniger ideologisch an die Sache herangehen. In genug Fällen wird es insbesondere auch zu beiderseitiger Gewalt kommen.

Nach einem halben Jahr hat die Ministerin nun eine erste Bilanz gezogen: Knapp 2400 Männer haben das Angebot seit April angenommen, im Durchschnitt rufen also pro Werktag zwischen acht und neun Männer an. Die meisten Anrufer sind zwischen 31 und 50 Jahre alt; 70 Prozent aller Männer melden sich per Telefon, die anderen schreiben Mails. Mehr als die Hälfte aller Anrufe gehen in Bielefeld zwischen neun und 13 Uhr ein. Der Großteil der Gespräche dauert etwa 25 Minuten. Am häufigsten werden die Männer von ihren Partnerinnen und Partnern oder Ex-Partnerinnen und Ex-Partnern seelisch oder körperlich angegriffen; 93 Prozent dieser Tatverdächtigen sind Frauen.

Und das bei einer noch relativ geringen Bekanntheit solcher Beratungsstellen. Wäre interessant wie die Leute auf diese kommen. Googeln sie im Internet mit der Meinung, dass es doch irgendwie so etwas geben müsste? Oder haben sie tatsächlich so etwas wie Werbung gesehen?

„Unsere Erfahrungen aus den ersten sechs Monaten zeigen: Es war richtig und auch höchste Zeit, das Angebot zu schaffen und schnelle Hilfe für gewaltbetroffene Männer zur Verfügung zu stellen“, sagt Scharrenbach. Auch beim Weißen Ring ist man froh über die Hotline: „Die Idee ist großartig. Es gibt deutschlandweit viel zu wenige Beratungsstellen für Männer. Betroffene müssen Hilfe bekommen – unabhängig vom Geschlecht. Wir hoffen, dass durch die Hotline noch mehr Fälle aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld kommen“, sagt Weißer-Ring-Sprecher Großekemper.

Insofern in der Tat ein sehr gutes „Pilotprojekt“

In den vergangenen fünf Wochen haben besonders viele Männer angerufen. Mit Corona will die Ministerin das aber nicht erklären, „auch wenn ich mir intensive Gedanken mache, wie das in der dunklen Jahreszeit während der Pandemie jetzt wird in den Familien“.

Anders als Frauen erlebten Männer in den meisten Fällen psychische Gewalt, berichtet Scharrenbach, das seien 78 Prozent aller Fälle. Aber: Die Hälfte der Männer gebe an, auch körperlich angegangen worden zu sein. Als Grund werden meist Konflikte in der Beziehung und mit anderen Familienangehörigen angegeben. Hinzu kommt, dass sich immer häufiger auch ältere Männer melden, die von sexuellem Missbrauch in ihrer Kindheit berichten. Dazu trage auch die öffentliche Aufarbeitung und Berichterstattung über die großen Missbrauchsfälle Staufen, Lügde, Bergisch Gladbach und Münster bei, glaubt die Ministerin.

Wäre interessant da mal die Fälle näher auszuwerten, insbesondere auch in welcher Form und auf welche Art diese psychische Gewalt erfolgt.

In Köln und Düsseldorf gibt es mittlerweile acht sogenannte Schutzwohnungen für Männer, deren Konzept ist ähnlich wie das von Frauenhäusern. Es sollen noch mehr hinzukommen.

Man darf gespannt sein.

14 Gedanken zu “„Männerhilfetelefon -Wenn Männer Opfer von häuslicher Gewalt werden“

  1. Arne Hoffmann hat zeitgleich auf Genderama geschrieben und ich möchte hier zitieren:

    „Etwas unglücklich ist der Einstieg des Artikels: „Lieber schweigen, statt als Weichei zu gelten: Männer können sich oft nicht überwinden, Hilfe zu suchen.“ Das ist inhaltlich richtig, aber es so zu formulieren und damit zu eröffnen zeigt die beliebte Rhetorik, männliche Opfer zu Mitschuldigen zu erklären (während bei Frauen die „patriarchale Unterdrückung“ schuld an allen Problemen ist).“

    Man kann das generalisieren: Bei Frauen gilt, die Gesellschaft ist Verursacher von ihrem Leid, also muss sich die Gesellschaft um Abhilfe bemühen.
    Bei Männern gilt, die Männlichkeit verursacht ihr Leid, also müssen sie sich/ihre Männlichkeit ändern.

    Es geht auch darum, die Opferrolle exklusiv für Frauen zu reservieren, aber es ist unverkennbar, wie kompatibel die feministische Brille mit der neoliberalen Sicht ist, wonach die Individuen an ihrer Lage selbst Schuld sind. Und zwar nur, wenn es Männer/Jungen betrifft.

    „Auch führt ja eine ganze Reihe von Gründen dazu, dass Männer sich seltener als Opfer häuslicher Gewalt outen – etwa dass ihnen seltener geglaubt wird, sie Angst haben, im Fall einer Trennung den Kontakt zu ihren Kindern zu verlieren, und dass es kaum kompetente Ansprechpartner für sie gibt.“

    Präzise. Nach jahrzehntelanger feministischer Propaganda, die kontrafaktisch partnerschaftliche Gewalt als ausschließlich von Männern ausgehend (wie erinnern uns an Brownmiller) in die Schädel gehauen hat (und das noch immer tut), war es völlig unmöglich, dass sich „Lieber schweigen“ ändern würde.
    Perfide war von Anfang an, die Propaganda hat an einem männlichen Rollenmodell angesetzt, das bewusst von „Lieber schweigen“ wollen zu „Lieber schweigen“ müssen eskaliert worden ist.

    • Der Feminismus hat auch hier die Geschlechterrollen vertieft und nicht etwa überwunden. Das erinnert mich an diese Situation, bei der man mit dem Auto im Schlamm steckenbleibt und durch Wegfahrversuche sich immer tiefer eingräbt….

      • @Alex

        Bin ich 100% mit einverstanden.
        Die Catch-22-Situation ist doch, dass Männer über ihre Emotionen reden sollen – aber nur die, die in die Ideologie passen, also in das Szenario des „Täters“ als Geständnis, während die ohnmächtige Rolle des Opfers für Frauen reserviert bleibt.
        D.h. die „gewünschten“ (projizierten) Männer haben die „richtigen“ (projizierten) Emotionen zu haben.

        Das ist für mich der Punkt, diese Ideologie als einen gigantischen narzisstischen Schwindel zu begreifen, in der sich Menschen, die nur als Sockenpuppen der Ideologie auftauchen, sich gefälligst als Sockenpuppen der Ideologie zu verhalten haben.

        Die Geisteskrankheit – das ist meine Diagnose – beginnt, wenn man Sockenpuppen benötigt, um das Verhalten realer Menschen nicht zu erklären, sondern die Sockenpuppen stellvertretend für das Verhalten der realen Menschen herhalten müssen.
        Gaslighting ist demzufolge, wenn sich reale Menschen/Männer die Welt durch ein Sockenpupppen-Szenario zu erklären versuchen.

    • Offen gestanden weiß ich gar nicht, wie signifikant sich die beständige „Partnerschaftsgewalt ist Männergewalt“-Propaganda direkt auf die einzeln gewaltbetroffenen Männer auswirkt. Ich sehe das Hauptproblem eher bei denen, die sich eigentlich dieser Menschen annehmen müssten, denen von feministisch-bösartiger Schwätzerei die Wahrnehmungsfähigkeit vernebelt worden ist.

      Diese Hirnwäsche führt dazu, dass Männer schon am Telefon merken, wie sich dort gerade am anderen Ende der Leitung ein Polizist bei der Aufnahme des Notrufes amüsiert. Sie führt dazu, dass ein Mann, selbst wenn er mit Hämatomen übersät ist oder gar aus offenen Wunden blutet, erlebt, wie sich beim Eintreffen der gerufenen Streife der männliche Polizist mit unverkennbarer Argwohn mit ihm auseinandersetzt, während er aus einem Nebenzimmer vernimmt, wie zeitgleich die Polizistin in mitfühlendem, tröstendem Ton mit der Frau spricht. Da bleiben wenig Fragen offen, welch kafkaeske Wendung die Sache da gerade für ihn zu nehmen beginnt.

      Das führt dazu, dass sich Gewalthilfehotlines grundsätzlich nur für Frauen zuständig fühlen und völlig überfordert sind, wenn sich ein Mann an sie wendet. Das führt dazu, dass diese dann dem Anfragenden „netterweise“ Kontaktdaten zu einer anderen Hotline geben, welche sich rasch als eine Anlaufstelle für Leute entpuppt, die lernen wollen, ihre Aggressionen gewaltfrei zu überwinden.

      Das alles sind Dinge, die man immer wieder hört und liest, wenn von Partnerschaftsgewalt betroffene Männer über ihre Erlebnisse berichten. Dass sich in solch einem gesellschaftlichen Klima kaum einer traut, mal den Kopf rauszustrecken, auf die überaus realistische Gefahr hin, am Ende selber als Täter gebrandmarkt zu werden, ist wenig überraschend.

      Es ist schon fast ein Wunder, dass es überhaupt etwa ein fünftel Männer unter den statistisch geführten Anzeigestellern gibt. Man beachte, wie sich die Sache auf der anderen Seite darstellt: eine Frau, die noch nie mit unterschiedlichsten Gewaltschutzangeboten – natürlich exklusiv für Frauen – in Begegnung gekommen ist, die muss ihr Leben mit zugenähten Augen und Ohren voller Wachs in einem Erdloch verbracht haben. Die Werbung für derlei Angebote ist regelrecht omnipräsent. Hinzu kommt noch, dass diese Angebote nicht nur nachweislich oft missbraucht werden, sondern dass den Anbietern dieser Missbrauch gleichermaßen bewusst wie willkommen ist, weil letztlich egal ist, ob Missbrauch oder nicht, es geht darum Zahlen zu generieren, die bequemerweise nie nach dieser Kategorie differenzieren, um auf dieser Basis regelmäßig erhöhte Budgets zu erhalten. Dieser Missbrauch wird ja auch gleichzeitig noch von Beratern aus anderen Gebieten teils unmissverständlich nahegelegt, wenn z. B. eine Frau im Zuge einer Trennung mit Kind mal eben den Tipp bekommt, doch einfach mal mit dem Kind in ein Frauenhaus zu „flüchten“. Auch das ist den Verantwortlichen in den Einrichtungen vollends bewusst und wird von ihnen toleriert, wenn nicht gar begrüßt, denn es „hilft ja der Sache“.

      Wir haben also auf der Seite der Männer einen zähen Kampf gegen gesellschaftliche Tabus (Frau als Täter) und widerliche zynische bis menschenverachtende Aktivistinnen, die jeden Versuch, gegen diese Tabus anzugehen, verbiestert in der Luft zerreißen, schon alleine weil sie es nicht ertragen können, auch nur hypothetisch zur Verfügung stehendes Geld auch für männliche Gewaltopfer eingesetzt zu sehen.

      Und auf der anderen Seite haben wir eine regelrechte Industrie mit all ihren Begleiterscheinungen (Lobbyismus, Nepotismus, Korruption), die aktiv bemüht ist, Zahlen über Zahlen zu generieren.

      Erfreulich auf jeden Fall, dass sich die Anzeichen mehren, dass der eiserne Vorhang vor diesem Thema so langsam Rostlöcher zu entwickeln beginnt. Vielleicht ist auch er dann irgendwann so von diesen durchfressen, dass er vollständig in sich zusammenbricht.

      • „Offen gestanden weiß ich gar nicht, wie signifikant sich die beständige „Partnerschaftsgewalt ist Männergewalt“-Propaganda direkt auf die einzeln gewaltbetroffenen Männer auswirkt.“

        Wenn Frauen damit rechnen müssten, dass sie bei häuslicher Gewalt als Täterin betrachtet und irgendwie bestraft werden, wenn der Mann wegen ihr die Polizei ruft, würden m.M.n. deutlich weniger Frauen ihre Gewalt ausleben.

        • Ööööh… hast du den Post weiter gelesen? Genau das führe ich doch an. Aber das ist ein Effekt, der über den Umgang durch derlei Propaganda beeinflusste „Helfer“ an die Männer gespiegelt wird. Es ist also eher schon ein Sekundäreffekt. Ich meinte damit eher, dass die feministische Propaganda aber wohl kaum Männer, die Gewalt erfahren, unmittelbar SELBER dazu bringt, diese nicht anzuzeigen und sich stattdessen doch lieber „selbst reflektieren“, ob es nicht doch irgendwie ihre Schuld war und sie die Behandlung verdient haben. So etwas gibt es zwar auch immer wieder, hat aber weniger mit gesellschaftlicher Tabuisierung zu tun, als viel mehr mit aus (emotionalen) Abhängigkeitsverhältnissen entstehenden psychologischen Dynamiken. Solche merkwürdigen Selbstbeschuldigungen gibt es bei Frauen schließlich auch, ohne dass es da eine Ideologie gäbe, die ihnen sagt, sie könnten als Gewaltopfer doch eigentlich gar nicht in Betracht kommen.

          • @Billy

            „Wir haben also auf der Seite der Männer einen zähen Kampf gegen gesellschaftliche Tabus (Frau als Täter) und widerliche zynische bis menschenverachtende Aktivistinnen, die jeden Versuch, gegen diese Tabus anzugehen, verbiestert in der Luft zerreißen, schon alleine weil sie es nicht ertragen können, auch nur hypothetisch zur Verfügung stehendes Geld auch für männliche Gewaltopfer eingesetzt zu sehen.

            Und auf der anderen Seite haben wir eine regelrechte Industrie mit all ihren Begleiterscheinungen (Lobbyismus, Nepotismus, Korruption), die aktiv bemüht ist, Zahlen über Zahlen zu generieren.“

            Die eine Seite ist das Resultat der „anderen Seite“.
            Die „Industrie“ existiert gesichert seit 25 Jahren mit Karrierechancen, die dich zum Justizminister eines Bundeslandes machen, wenn du das „richtige“ Ergebnis lieferst.
            Als MANN, Billy.
            Wie viel Ausverkauf muss ich dir anbieten?
            Ab wann knickst du ein?
            Ab wie viel Pensionsanspruch pro Monat kann ich dich kaufen?
            Das KFN (SPD) hat uns gefickt, Billy.
            In Kooperation mit C. Nolte (CDU) als Familienministerin.
            So hat es hier begonnen.

  2. In Bayern bilden CSU und Freier Wähler die Regierung, in NRW CDU und FDP. Nur Konservative und Liberale sind in der Lage, das Allgemeinwohl zu gestalten und zu verbessern, wenn es um Geschlechterthemen geht. Wobei es ja eigentlich nicht um das Geschlecht, sondern um humanitäre Hilfe für ALLE Menschen geht. Ich als langjähriger Wähler von Grünen, der Linken und (ganz früher) der SPD empfindet Wut und Verbitterung, wenn mir wieder einmal die ideologische Verbohrtheit dieser Parteien vor Augen geführt wird.

    • Das Problem ist allerdings, dass selbst diese „konservativen“ Parteien mittlerweile dazu übergehen, auch Jungen und Männer thematisch zu übergehen und sich öffentlich zu Frauenbevorzugung zu bekennen. Mir ist es dabei ehrlich gesagt relativ egal, ob es darum geht auf Wählerstimmen zu gehen oder ob auch bei diesen Parteien sich die Genderideologie langsam durchsetzt. Denn das Ergebnis ist am Ende dasselbe. Frauen werden gepudert, Männer zahlen die Zeche.

  3. Gaslighting ist ein passendes Stichwort. Darüber hinaus habe ich seit Langem das Gefühl, dass Feminismus im Großen, als Kollektiv, erkennbar macht, wie viele Einzelne ticken.

  4. Pingback: Billy Coen über Probleme von Männern, die sich als Gewaltopfer Hilfe suchen wollen | uepsilonniks

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