11 Gedanken zu “„Frauen bewegt Euch „Kind und Karriere“:Warum weibliche Führungskräfte Mangelware sind“

  1. Ich würde das nicht schlimm finden, wenn meine Frau eine höhere Position hätte. Ich würde es auch gut finden Hausmann zu sein.

    Grüße Andreas

      • Genau.
        Fast alle Frauen wollen, dass mindestens die Hälfte aller Führungskräfte Frauen sind. Aber kaum eine will den Kram selber machen. Schlechte Work-Life-Balance, weniger Zeit für den Gym oder das Nagelstudio. Fucking Überstunden, statt mit den anderen Mädels um den Block zu ziehen. Business-Telkos statt Gendergejammer am Telefon mit der Freundin.

        Wenn ich missgünstig wäre, würde ich behaupten, die seien überwiegend faul und verwöhnt. Aber ich gönne es ihnen, wenn sie mir damit nicht auf den Sack gehen.

        • Ich glaube, viele Frauen sehen das in erster Linie so, weil es ihnen in Endlosschleife von feministischen Journaleusen und Politdarstellerinnen souffliert wird. Wenn es ständig in der Zeitung steht und aus der Politik so schallt, dann muss da ja was dran sein, dass das ein wahrhaft ganz drängendes Thema ist. Tiefgehender wird sich da eigentlich nie mit beschäftigt. Nie vergessen: die klare Mehrheit der Menschen, Männer wie Frauen, interessiert sich annähernd Null für diesen ganzen Geschlechterkampfkäse. Und wer das nicht tut, übernimmt schnell mal ungeprüft irgendwelche Plattitüden aus der Presse.

          Bisweilen hilft es schon in Diskussionen mit Frauen, die diesen Scheiß bislang viel zu unkritisch in ihr Weltbild aufgenommen haben, das Thema mal klar zu individualisieren, um es von der abstrakten Ebene wegzubekommen und zu verdeutlichen, wie wenig das alles am Ende vor allem mit „Gleichberechtigung“ zu tun hat. Einfach mal die Frage stellen, was sie meinen, welchen Vorteil sie als Frau und so ziemlich alle Frauen, die sie kennen, davon haben, wenn Quoten dafür sorgen, dass die obersten Etagen der größten Konzerne unseres Landes zur Hälfte mit Frauen besetzt sind. Und was sie meinen, welche Privilegien ihre Männer und überhaupt alle Männer, die sie kennen, daraus beziehen können, dass sie zufälligerweise dieselben Geschlechtsteile haben, wie 90 % derer, die in besagten Etagen verkehren.

          Und hat man es dann noch mit Frauen zu tun, die ein wenig politisch interessiert sind, kann man gerne noch ergänzen, ob es sie nicht auch viel eher irritiert, wenn gerade „linke“ Parteien immense Ressourcen an Zeit und Aufwand darin verschwenden, gesetzliche Rahmenbedingungen durchzudrücken, die ausschließlich dazu führen, dass die obersten 0,001 % der Frauen in unserer Gesellschaft einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Konkurrenten, den obersten 0,001 % der Männer in unserer Gesellschaft, zugeschustert bekommen.

          Damit wird man vielleicht nicht das ganze Denken solcher Menschen ändern, aber oft führen solche Argumente auch bei Frauen zu verdutztem Schweigen, weil die ihnen eingetrichterten Propagandadogmen dafür einfach keine Antworten parat halten. Und alleine dieses Schweigen provoziert zu haben, ist schon ein gewisser Erfolg, weil das ein Moment ist, in dem zumindest mal ein Nachdenken über das, was dort ein Leben lang in den Kopf gehämmert worden ist, provoziert wurde.

  2. Vielleicht muss man einfach akzeptieren, dass Fraeun keine Lust auf Verantwortung im Beruf haben. Wer es will, der tut es. Die Anderen wechseln Windeln.

  3. In der neoklassischen ökonomischen Theorie gibt es freie Subjekte mit freien Präferenzen, also mit Wahlfreiheit, Subjekte, die ihre Ziele auswählen und sich setzen, die abschätzen, was gut für sie ist, was ihnen nützt, und was sie deshalb sinnvollerweise wollen – oder eben nicht wollen, und die über ihre Zielkonflikte entscheiden. Und die sich dann so für die eigenen Ziele einsetzen, wie es gesellschaftlich eben nötig ist.

    Demnach entscheidet sich ein Teil der weiblichen Subjekte für die Karriere (ca. 20%), ein anderer für die Familie mit Kindern (ca. 20%), und ein dritter für eine gewichtete Kombination, meist mit dem Standbein Familie und dem Spielbein Beruf (ca. 60%). Was ist denn dagegen eigentlich zu sagen? Daß kinderlose Frauen Karriere machen wollen, ist ihre Option, während Frauen, die sich Kinder wünschen und diese dann auch in mütterlicher Weise erziehen wollen, eben eine andere Wahl treffen. Das zu kritisieren ist ebenso unverschämt wie dumm, aber im Feminismus üblich. Denn woher nimmt die karrieereorientierte Feministin logisch ihr Recht, in das freie Wahlrecht anderer Subjekte irgendwie eingreifen zu dürfen? Eine übergriffige, unheuerlich dreiste Anmaßung ist das, und außerdem komplett unbegründet und unbegründbar; daher landet man am Ende bei ideologische Spinnereien.

    Die ideologisierten Sozialingenieurinnen argumentieren hingegen ständig – und deutlich erkennbar zwanghaft im psychologischen Sinne, daß Frauen gefälligst das zu wollen haben, was sie, die ideologisch erleuchteten Feministinnen ihnen vorschreiben. Aber wenn Frauen nüchtern und pragmatisch abwägen, was sie wirklich für sich wollen, und worauf sie verzichten können, Frauen, die vernünftigerweise wissen, daß niemand alles haben kann, und schon gar nicht umsonst, dann kommt oftmals ein anderes Ergebnis als in der feministischen Soll-Konzeption zustande. Ja, na und? Besteht deswegen irgendein Problem? Nein, überhaupt nicht, außer natürlich für neurotische Feministinnen, die wieder und wieder an der Realität scheitern, aber nicht ihre verqueeren illiberalen Vorstellungen überprüfen und ändern. Weil ja nicht sein kann was nicht sein darf. Das einzige Problem, das hier wirklich existiert, sind die gestörten Sozialingenieurinnen selbst, die nicht sein wollen, was sie sind, und die sein wollen, was sie nicht sind. –

      • Bei Adorno findet sich das Stichwort „Verblendungszusammenhang“: wir halten die Bedürfnisse, die uns die Gesellschaft eingeredet hat, irrtümlich für unsere wahren Bedürfnisse.

        Ein Totschlagargument, das man immer anbringen kann, wenn es ideologisch gerade passt.

  4. Die beiden Frauen in der Führungsetage bringen es auf den Punkt:
    Hab einen Plan!
    Mach Networking (und wenn es beim Bier oder dem Fitnessstudio ist)!

    Der Studentin mit Kette und Ohrsteckern in der Werkshalle gebe ich den Tipp:
    Lass Schmuck und Make Up weg, dann nehmen die die Männer auch ernst. Kette und Ohrstecker sind bei drehenden Anlagenteilen übrigens eine schlechte Idee (Kein Mansplaining, ich bin Fachkraft für Arbeitssicherheit).

    Bei Unternehmen fragen: welche Teilzeitmodelle gibt es?
    Diese Frage sollte man als Mann nur stellen, wenn man weiter stempeln gehen will…

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