108 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 285 (16.09.2020)

    • Zitat:
      „Meldet euch unter krieg@vafk-karlsruhe.de bei mir, damit ich die bisherige Konzeption der Reaktion auf die derzeitige Familienpolitik mit euch teilen und gemeinsam festlegen kann. Ich suche nur Personen, die Ahnung von den Inhalten der Fortschreibung des Familienrechts und von den politischen Abläufen haben und auch wirklich etwas tun möchten.

      Damit bin ich, obwohl guten Willens, draußen. Schade, aber ist natürlich sinnvoll.

  1. https://quillette.com/2020/09/16/reports-of-liberalisms-death-a-reply-to-yoram-hazony/

    A mere three decades after the liberal order’s post-Cold War triumph, discontent with liberalism is at a high point on both the Left and the Right. But it will be a while before we are able to judge whether this is a profound and fatal crisis resulting from liberalism’s inherent flaws (such as inability to correct systemic inequities, or to provide meaning and community) or a temporary ailment resulting from a convergence of bad decisions and circumstances …. It is also possible that Western democracies are simply adjusting to the new realities of modern liberalism, including the decline of traditional religions, vastly expanded personal choices (thanks both to rapidly rising affluence and to changing societal attitudes), automation, and unprecedented access to information and public platforms.

    Die Geschichte ist natürlich nie im Voraus geschrieben (jedenfalls denkt man als Liberaler so) und so kann es sein. Doch die Vehemenz und Tiefe der Transformation der Liberalen hin zu wahnsinnigen Identitären und anderen Irrationalisten, so dass man sich als Linksliberaler als „last man standing“ fühlen muss, die erlaubt einfach keine günstige Zukunftsprogrose. Jedenfalls und sicher nicht in diesem Moment einer geradezu vernichtenden Niederlage epischen Ausmasses (mir kommt es so vor, als sei „Star Wars“ eine Parabel darauf, die Episode des Verrats an den Jedi). Da kommen mir die Beteuerungen Cathy Youngs als möglicherweise beschwichtigender Sirengesang vor.

    The problem is that when Hazony asks contemporary liberals to join a “pro-democracy alliance with conservatives” in order to hold off the neo-Marxist barbarians at the gate, he’s not talking about the conservatism of Ronald Reagan or Margaret Thatcher—an essentially liberal conservatism, the aim of which is to conserve classically liberal values. In America, he’s talking about the degraded national populism of Donald Trump …

    Ich glaube es ist ganz klar, dass hier eine Allianz aller Demokraten, ob links oder rechts, gemeint sein muss. Jedenfalls ist das – ganz unabhängig von allem, was Hazony meint oder denkt, die ganz offensichtliche Gegenstrategie, um den Angriff des woken Extremismus abzuwehren, auch völlig unabhängig, wie legitim es ist den als Marxismus zu bezeichnen. Den woken Progressivismus als Marxismus zu begreifen ist zumindest hilfreich, ihn zu verstehen. Ihn durch das Raster des Christentums oder des Rechtsextremismus zu begreifen, ist allerdings ebenfalls hilfreich!

    Und was Donald Trump betrifft, so ist dieser sicher gar kein Konservativer, sondern er ist ein Liberaler. Ein Liberaler mit ein paar merkwürdigen hang-ups wie seiner Abneigung gegen den heute existierenden internationalen Handel etwa. Orban ist da ein ganz anderes Kaliber und mit Trump nicht in einen Topf zu schmeissen.

    A little more than 40 years ago, in 1978, a very Hazony-like broadside against the Enlightenment and liberalism was delivered by the late Alexander Solzhenitsyn, the great Russian writer, thinker, and chronicler of the Gulag. In his commencement speech at Harvard University, Solzhenitsyn attacked the Enlightenment and the Renaissance for paving the way to communism by promulgating “despiritualized humanism” and “freedom from religion.” Not unlike Hazony, Solzhenitsyn warned that liberalism was helpless to resist the forward march of Marxist radicalism—communism, in this case—because it was compelled by its nature to be sympathetic to communist ideology.

    Ich kann als Linksliberaler mit dieser attestierten Schwäche leben. Nichts ist ein uneinnehmbares Bollwerk und auch der Liberalismus hat notgedrungen Schwächen und ist überwindbar, wie alles auf dieser Welt. Da schaue ich etwas verwunderrt und mitleidig auf die Konservativen herab, die meinen ihre „ewigen Werte“ würden sie schon retten. Das würde ich für unangebrachten Optimismus halten und eher für eine wirkliche Schwäche. Also warum sollten die Liberalen sich in Boxhorn jagen lassen, dass sie keine ewigen Werte anzubieten haben?! Immerhin können wir uns darauf berufen, dass die Wissenschaft ähnlich ohne Fixpunkt arbeitet und dabei doch sehr manierliche Ergebnisse erzielt. Und ich möchte behaupten, dass Liberalismus und Wissenschaft sich sehr nahe stehen, praktisch Geschwister sind. Also, nur Mut!

    In another dozen years, Solzhenitsyn’s anti-liberalism led him to embrace Vladimir Putin, the ex-KGB officer who presided over the destruction of Russia’s fledgling freedoms. Therein lies a cautionary tale.

    Die Rechte hat auch einen Extremismus zu dem sie neigt. Poetischerweise ist dieser das Spiegelbild der Extremismus, zu dem der Liberalismus führen kann.

    • „Und ich möchte behaupten, dass Liberalismus und Wissenschaft sich sehr nahe stehen, praktisch Geschwister sind. Also, nur Mut!“

      Wenn man’s so nötig hat.

    • Mit dieserlei gefühligen Argumenten wurde früher (vor ca 100 Jahren) immer reaktionäre und rechtsextreme Politik gerechtfertigt. Und heute ist es genauso, wenn man klar darüber wird, dass die progressive Politik auch nur reaktionär und rechts ist. In diesem Fall sollte das besonders klar sein, da hier die rechtsextreme Politik der Türkei begünstigt wird. Dafür wird ja der klebrige Humanitarismus rumgeschmiert: dass das nicht so erscheint.

  2. Vorsicht, Coronavirus posting incoming. Wer die Nase voll von dieser diskussion hat, bitte weiterscrollen.

    ———————————————-

    Gibt es einen trade-off zwischen Bevölkerungsgesundheit (aka Lockdown Restriktionen) und Wirtschaft? Also je mehr man auf die Gesundheit achtet (=Maßnahmen implementiert), desto schlechter geht es der Wirtschaft, und vice-versa, je weniger Restriktionen desto besser für die Wirtschaft?

    Die Daten sprechen eine klare Sprache: Nein, im Gegenteil. Die Staaten mit den wenigsten Infektionen/Todesfällen haben auch am wenigsten Wirtschaftseinbruch, und die Staaten mit dem größten Wirtschaftseinbruch haben die meisten Todesfälle.
    https://ourworldindata.org/covid-health-economy

    But among countries with available GDP data, we do not see any evidence of a trade-off between protecting people’s health and protecting the economy. Rather the relationship we see between the health and economic impacts of the pandemic goes in the opposite direction. As well as saving lives, countries controlling the outbreak effectively may have adopted the best economic strategy too.

    • Nun ja, das ist wohl nicht so besonders aussagekräftig. Dass die Schwere des Ausbruchs negativ mit der Wirtschaftsleistung korreliert, liegt ja nahe. Interessanter wäre eine Untersuchung zu dem dreiseitigen Zusammenhang zwischen Schwere des Ausbruchs, Härte der ergriffenen Maßnahmen und Auswirkung auf die Wirtschaftsleistung.

      Aber vor allem kann man wohl kaum allein anhand des zweiten Quartals 2020 eine allgemeingültige Aussage treffen, da die langfristigen Folgen noch nicht absehbar sind. Schweden beispielsweise hatte aufgrund der geringeren Maßnahmen bislang höhere Opferzahlen, scheint aber das Schlimmste überstanden zu haben, während in den meisten anderen Ländern die Zahlen wieder steigen und Angst vor einer zweiten Welle besteht. Langfristig könnte Schweden deshalb bedeutend besser abschneiden.

      • @Hugor:

        „Nun ja, das ist wohl nicht so besonders aussagekräftig. Dass die Schwere des Ausbruchs negativ mit der Wirtschaftsleistung korreliert, liegt ja nahe.“

        Wieso wird dann ständig darüber diskutiert und gestritten ob jetzt Reisewarnungen, frühe Sperrstunden, Disco-Schließungen, lokale Ausgangsbeschränkungen kommen sollen oder nicht? Was ich mitbekomme ist die große Frage und Angst an der all das hängt: „Ist nicht gut für die Wirtschaft“.

        „Interessanter wäre eine Untersuchung zu dem dreiseitigen Zusammenhang zwischen Schwere des Ausbruchs, Härte der ergriffenen Maßnahmen und Auswirkung auf die Wirtschaftsleistung.“

        Naja, der Zusammenhang zwischen Schwere des Ausbruchs und Härte der ergriffenen Maßnahmen ist ja relativ klar und unbestritten. Je mehr Maßnahmen, desto weniger schwer der Ausbruch. Der Rest ergibt sich dann aus deinem „Dass die Schwere des Ausbruchs negativ mit der Wirtschaftsleistung korreliert, liegt ja nahe“ – was wiederum zur obigen Frage führt warum wir dann eigentlich so viel diskutieren.

        „Schweden beispielsweise hatte aufgrund der geringeren Maßnahmen bislang höhere Opferzahlen“

        Schweden hat quasi denselben Wirtschaftseinbruch wie die anderen europäischen Staaten. Die Strategie von Schweden ist ein epic fail auf ganzer Linie: Die haben denselben Wirtschaftseinbruch wie wir UND wesentlich mehr Tote, quasi das schlechteste aus beiden Welten.
        Das ist zumindest das, was man JETZT sagen kann. Zur Zukunftsprojektion: Hope is not a strategy, auch das hat sich bis jetzt im Zusammenhang mit der Pandemie immer wieder gezeigt.
        https://www.endcoronavirus.org/blog/iqm3ff85k1b861ey0eat193p1d478u

        • „Naja, der Zusammenhang zwischen Schwere des Ausbruchs und Härte der ergriffenen Maßnahmen ist ja relativ klar und unbestritten. Je mehr Maßnahmen, desto weniger schwer der Ausbruch.“

          Keineswegs. Es gibt diverse Länder mit harten Maßnahmen und schweren Ausbrüchen.
          Vor allem aber gibt es bei diversen Maßnahmen erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit. „Harte Maßnahmen = gut“ ist daher deutlich verkürzt.

          „Schweden hat quasi denselben Wirtschaftseinbruch wie die anderen europäischen Staaten. Die Strategie von Schweden ist ein epic fail auf ganzer Linie: Die haben denselben Wirtschaftseinbruch wie wir UND wesentlich mehr Tote, quasi das schlechteste aus beiden Welten.
          Das ist zumindest das, was man JETZT sagen kann. Zur Zukunftsprojektion: Hope is not a strategy…“

          Natürlich leidet auch Schweden unter der weltweiten Krise. Aber sie stehen wirtschaftlich immer noch mit am besten da, und von den relativen Opferzahlen liegen sie auch nicht höher als Italien, Spanien, Frankreich etc. Und die Entwicklung ist, wie gesagt, in Schweden deutlich positiver. Das hat mit „hope“ nichts zu tun. Wir können alle nicht in die Zukunft sehen, aber es spricht vieles dafür, dass es in Schweden gesundheitlich und wirtschaftlich mittelfristig erheblich besser aussehen wird als in den meisten anderen Staaten – von der größeren Freiheit der Bürger ganz abgesehen.

          • „Keineswegs. Es gibt diverse Länder mit harten Maßnahmen und schweren Ausbrüchen.“

            Ja stimmt, ich habe es wohl etwas verkürzt dargestellt. Du hast natürlich recht, dass Maßnahmen kein Garant für irgendwas sind. Aber eines ist genauso klar: Wenn das Ziel lautet „Anzahl der Infizierten möglichst gering halten“, dann ist die Strategie „nichts tun“ die schlechteste aller Optionen. Dem unbenommen kann es natürlich Länder geben die trotz Maßnahmen hart getroffen werden – s. Italien oder Spanien. Das bedeutet aber keineswegs dass es diesen Ländern besser gegangen wäre wenn sie weniger hart reagiert hätten, im Gegenteil.

            „Vor allem aber gibt es bei diversen Maßnahmen erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit. “Harte Maßnahmen = gut” ist daher deutlich verkürzt.“

            Es ist mittlerweile gut bekannt welche Maßnahmen effektiv sind. Wir stochern diesbezüglich nicht mehr im Dunkel. Woran es hapert ist die Umsetzung der effektiven Maßnahmen.

            „Natürlich leidet auch Schweden unter der weltweiten Krise. Aber sie stehen wirtschaftlich immer noch mit am besten da“

            Auch die lokale Wirtschaft hat in Schweden ähnlich gelitten wie in anderen Ländern. Die Restaurants und Kinos waren quasi leer. Die Leute haben auch in Schweden von sich aus social distancing praktiziert, nur war das ganze nicht so erfolgreich weil die organisatorische Unterstützung von oben gefehlt hat.

            „und von den relativen Opferzahlen liegen sie auch nicht höher als Italien, Spanien, Frankreich etc.“

            Wieviel weniger Opfer hätten sie gehabt, hätten sie ordentliche Maßnahmen ergriffen? Das sie ähnlich wie Italien sind ist ein Argument wofür genau?

            „Wir können alle nicht in die Zukunft sehen, aber es spricht vieles dafür, dass es in Schweden gesundheitlich und wirtschaftlich mittelfristig erheblich besser aussehen wird als in den meisten anderen Staaten“

            Es spricht vieles dagegen. Die Langzeitfolgen von Covid-19 sind noch unklar, aber mit jeder Woche häufen sich die Hinweise dass selbst bei milden oder asympotomatischen Verläufen bleibende Schäden auftreten. Von anhaltender Müdigkeit und Schwäche bis zu irreparablen Schäden im Herzmuskel (!) und Gehirn.
            https://www.endcoronavirus.org/long-covid

            „von der größeren Freiheit der Bürger ganz abgesehen.“

            Das mit der individuellen Freiheit ist so eine Sache. Es gibt ganz schön viele Dinge die du in westlichen Ländern nicht darfst. In der 30er Zone 70 fahren. Einen Behindertenparkplatz nutzen wenn du keinen Behindertenausweis hast. Dem Finanzamt deine Einkünfte verheimlichen um keine Steuern zahlen zu müssen.
            Es ist wie mit der Wirtschaft: Je schneller man die Ausbreitung stoppt und die Zahl der Infektionen reduziert, desto besser für die Freiheiten.

          • „Es ist mittlerweile gut bekannt welche Maßnahmen effektiv sind.“

            Ist das so? Mir ist beispiesweise nicht bekannt, dass zwischenzeitlich belastbar bestätigt ist, dass die Maskenpflicht einen relevanten Nutzen hat.

            Aber let’s agree to disagree, ich sehe wenig Sinn in weiterer Diskussion.

          • @hugor:

            „Ist das so?“

            Ja.
            https://www.endcoronavirus.org/all-guidelines

            “ Mir ist beispiesweise nicht bekannt, dass zwischenzeitlich belastbar bestätigt ist, dass die Maskenpflicht einen relevanten Nutzen hat.“

            Dann findest du sicher nichts dabei dass du ohne Maske durch die Covid-Quarantäne Station eines Krankenhauses spazierst. Ich warte auf Fotos zum Beweis, bis dahin

            „Aber let’s agree to disagree, ich sehe wenig Sinn in weiterer Diskussion.“

    • Ich muss mich da Hugor ein Stück weit anschließen. Die Aussage an sich ist sehr unklar. Was sind denn Maßnahmen zum Gesundheitsschutz? Handlungsanweisungen zur Übertragungseinschränkung oder doch gleich der berühmtberüchtigte Lockdown, also alle bleiben zu Hause und die Mehrheit der Firmen bleibt verriegelt? Das muss man schon sehr klar en Detail betrachten, denn sonst macht man schnell dasselbe, wie Feministinnen in ihren „Studien“ zu häuslicher Gewalt, in denen sie zum Zwecke der Zahlensteigerung Fälle von bewaffneten Angriffen mit entsprechenden Verletzungen in einen Topf schmeißen, mit Frauen, die doch tatsächlich mal erleben mussten, wie ihr Mann einen Streit durch das Verlassen des Zimmers abrupt und einseitig beendete, um dann aber im Abstract der „Studie“ klar zu suggerieren, all diese enormen Zahlen wären Fälle der soeben erstgenannten Kategorie.

      Dass eine relativ gesunde Bevölkerung förderlich für die Wirtschaft ist, ist eine Binse, die sich jeder schon auf Basis gesunden Menschenverstandes herleiten kann. Dass das aber bedeutet, dass quasi alles, was sich unter „Maßnahmen für den Gesundheitsschutz“ damit automatisch gut für die Wirtschaft ist, das halte ich für ausgemachten Mumpitz. Wir sind durch den Lockdown verhältnismäßig gut durchgekommen, weil er für sehr viele Firmen gerade noch rechtzeitig beendet wurde, um ihn zu überleben. Viele dieser Firmen mussten, zusätzlich zu erheblichen Verlusten durch vollständige Umsatzausfälle, um wieder durchstarten zu können große Investitionen aufnehmen, oft über Kredite. Ein zweiter Lockdown wäre für solche Firmen ein „Insta-Kill“, um es mal in Gamerjargon zu formulieren. Und, das sollte sich jedem erschließen, der nur einen Funken Gefühl für volkswirtschaftliche Zusammenhänge hat, das wäre mit Sicherheit alles andere als gut für die Wirtschaft oder, um es mal von diesem eher abstrakten und viel zu leicht zu verteufelnden Begriff wegzuführen, es wäre eine Katastrophe für hunderttausende, wenn nicht Millionen von Arbeitnehmern.

      • Edit: „Dass das aber bedeutet, dass quasi alles, was sich unter „Maßnahmen für den Gesundheitsschutz“ damit automatisch gut für die Wirtschaft ist, das halte ich für ausgemachten Mumpitz.“ soll natürlich heißen: „Dass das aber bedeutet, dass quasi alles, was sich unter „Maßnahmen für den Gesundheitsschutz“ SUBSUMIEREN LÄSST, damit automatisch gut für die Wirtschaft ist, das halte ich für ausgemachten Mumpitz.“

      • @billy:

        „Die Aussage an sich ist sehr unklar. Was sind denn Maßnahmen zum Gesundheitsschutz?“

        Die Pandemie ist sehr komplex, und bei einem komplexen System besteht die Gefahr dass man sich in Details verzettelt. Für das Verständnis (und daraus abgeleitet Handlungsoptionen) ist das Verhalten im großen Maßstab entscheidend. Der wichtigste Parameter bei einer Pandemie ist hierbei die Anzahl der Infizierten. Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ist deshalb alles, was die Zahl der Infizierten verringert.

        Wie genau man das erreicht ist allerdings von Fall zu Fall verschieden und eine Sache der Aushandlung. Hier kann man dann ruhig ins Detail gehen, wenn über das Ziel erst einmal Einigkeit besteht. So wie ich das sehe, scheitert es aber momentan schon an der Zieldefinition. Das war der Tradeoff den ich angesprochen habe, es wird so getan als könnte man ein paar mehr Infizierte akzeptieren, weil das ja der Wirtschaft helfe. Und dagegen spechen die Statistiken.

        Minimiere die Anzahl der Infizierten, dann wird auch die Auswirkung auf die Wirtschaft minimiert. Wer argumentiert „wir können aber nicht diese oder jene Maßnahme treffen, weil das schadet der Wirtschaft“, hat diese simple Einsicht nicht verstanden.

        Wir sind übrigens jetzt in der von dir beschriebenen Situation (ein zweiter Lockdown wäre ein Insta-Kill) überhaupt nur deswegen, weil wir dieses Prinzip eben nicht beachtet haben. Wir haben den ersten Lockdown halbherzig durchgeführt, und zu einem zu frühen Zeitpunkt die Maßnahmen gelockert. Warum haben wir das getan? Weil Wirtschaft, und da schließt sich der (Teufels)Kreis.

        China, einer der Staaten die wohl am aggresivsten ein Wirtschaftswachstum um jeden Preis verfolgen, reagiert übrigens folgendermaßen auf 3 (drei) Neuinfektionen in einer 200.000 Einwohner Stadt: kompletter Lockdown für alle Stadtbewohner und ALLE werden getestet.
        https://orf.at/stories/3181400/
        Jeder der argumentiert wir können uns keine Maßnahmen leisten weil Wirtschaft möge bitte dieses Vorgehen von China erklären.

        • Ich glaube, hier kommen wir schwerlich zueinander. Ich empfinde eben die Einstellung, dass die Wirtschaft in jedem Fall Nachrang zu haben MUSS, als fatal. Und das kommt, meines Erachtens, daher, dass der Begriff oft viel zu abstrakt und immer nur auf Anzug tragende, schmatzend Zigarre paffende Vollblutkapitalisten reduziert gesehen wird. Aber an der Wirtschaft hängen wir alle. Und das hat auch nichts mit Kapitalismus zu tun. Selbst der Sozialismus hat es nie geschafft, Gesetzmäßigkeiten des Marktes zu überwinden. Deshalb wurde auch sogar in nicht wenigen Teilen der SED die Order aus Moskau kritisch gesehen, den kompletten Mittelstand zu enteignen und in VEBs zu integrieren.

          „Wir sind übrigens jetzt in der von dir beschriebenen Situation (ein zweiter Lockdown wäre ein Insta-Kill) überhaupt nur deswegen, weil wir dieses Prinzip eben nicht beachtet haben. Wir haben den ersten Lockdown halbherzig durchgeführt, und zu einem zu frühen Zeitpunkt die Maßnahmen gelockert. Warum haben wir das getan? Weil Wirtschaft, und da schließt sich der (Teufels)Kreis.“

          Nein! Wir sind in dieser Lage, wie ich bereits schrieb, weil sehr viele Firmen den Lockdown gerade so eben überlebt haben. Für die kam das Ende dieser Maßnahme teils gerade so noch rechtzeitig. Etliche waren jedoch schon über die Wupper gegangen (z. B. die Firma, in der meine Frau damals tätig war). All die Firmen, die den Lockdown knapp überlebt haben, wären auf der Stelle tot, würde man die Nummer wiederholen. Und sie wären es schon lange, hätte man die Sache nicht damals beendet. Es ist immer sehr billig, darüber zu poltern, dass da zugunsten der Wirtschaft (wie gesagt: immer gleichgesetzt mit eben beschriebenen Kapitalisten) auf Menschenleben geschissen worden sei. Man sollte nie die Tragweite eines zusammenbrechenden Arbeitsmarktes unterschätzen. Und es liegt dann an den bedingungslosen Befürwortern kompletter Lockdowns, ehemals sicher beschäftigten Menschen zu erklären, warum ihre Belange so wenig Wert gewesen sein sollen, dass sie nun auf unbestimmte Zeit ihren Lebensunterhalt durch das nach achtlos weggeworfenen Pfandflaschen Durchsuchen öffentlicher Müllkübel finanzieren dürfen, damit irgendwann mal die 95jährige Oma Paschulke zwei Jahre länger hätte leben können, was sie nur leider am Ende doch nicht tat.

          Und Achtung: ich will hier kein unappetitliches Rechenspielchen zwischen Volkswirtschaft und Menschenleben aufmachen. Ich will hier nur mal sehr plakativ die von dir teils vorgetragene „Scheiß Wirtschaft“-Polemik spiegeln. Wer wirklich glaubt, alle Maßnahmen, die auch nur theoretisch eine Ausbreitung unterbinden könnten, seien in jedem Fall umzusetzen und die Wirtschaft in jedem Falle nachrangig zu werten, haben meines Erachtens keine Vorstellung davon, in was für eine Situation man eine Gesellschaft manövrieren kann mit einer solch dogmatischen Sicht. Und des Weiteren bitte beachten: dies schreibt ein Betriebsrat, der sehr wohl ein Interesse am Schutz seiner Kollegen hat, aber eben auch am Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

          Darum kann ich auch dem folgend zitierten Absatz keinesfalls zustimmen:

          „Die Pandemie ist sehr komplex, und bei einem komplexen System besteht die Gefahr dass man sich in Details verzettelt. Für das Verständnis (und daraus abgeleitet Handlungsoptionen) ist das Verhalten im großen Maßstab entscheidend. Der wichtigste Parameter bei einer Pandemie ist hierbei die Anzahl der Infizierten. Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ist deshalb alles, was die Zahl der Infizierten verringert.“

          Das war eben die Kritik, die Hugor und ich hatten. In den von dir hier genannten Ergebnissen wurde nicht differenziert. Welche Maßnahmen wurden denn ergriffen? Welche faktische Wirkung hatten sie? Welche Begleiterscheinungen korrelierten mit den jeweiligen Maßnahmen? Einfach nur beliebig alles unter „Maßnahmen zum Gesundheitsschutz“ zu subsummieren ist billig und nicht völlig frei vom Geschmäckle, da einer Seite in diesem gesellschaftlichen Diskurs Munition liefern zu wollen. Siehe dazu mein Gleichnis mit feministischen „Studien“ zu weiblichen Gewaltwiderfahrnissen, die mir derselben Form gezielt ausgelassener Ausdifferenzierung daherkommen, um dann für feministische Politikerinnen beliebig interpretierbar zu bleiben.

          „China, einer der Staaten die wohl am aggresivsten ein Wirtschaftswachstum um jeden Preis verfolgen, reagiert übrigens folgendermaßen auf 3 (drei) Neuinfektionen in einer 200.000 Einwohner Stadt: kompletter Lockdown für alle Stadtbewohner und ALLE werden getestet.
          https://orf.at/stories/3181400/
          Jeder der argumentiert wir können uns keine Maßnahmen leisten weil Wirtschaft möge bitte dieses Vorgehen von China erklären.“

          Gerade in einem autoritär geführten Staat ist die Gefahr, aktionistischen Überreaktionen zu erliegen, deutlich größer, als in demokratischen Staaten. Der Verweis auf deren Wirtschaftswachstumsgebaren ist nicht stichhaltig, denn er insinuiert eine in jedem Fall diesem Diktum folgende Ratio in allen Entscheidungen, die mir im genannten Beispielfall aber definitiv komplett nicht vorliegt. Das erscheint mir eher eine Form von „Hohldrehen“, von demonstrativem Aktionismus, die sich eine Regierung, die keine Angst vor Abwahl machen braucht und die Kritik an ihrem Handeln unter Strafe stellt, schnell man erlauben kann.

          • @billy:

            „Ich empfinde eben die Einstellung, dass die Wirtschaft in jedem Fall Nachrang zu haben MUSS, als fatal.“

            Schon die Prämisse ist falsch, deine Bedenken basieren auf der Annahme es gäbe einen GEGENSATZ zwischen „Wirtschaft retten“ und „Menschen retten“. Die Daten zeigen, das genau das nicht der Fall ist.
            Ich weiß nicht woher es kommt dass diese Dinge in der allgemeinen Diskussion in der Regel als Gegensatz, als entweder-oder betrachtet werden. Es wäre jedenfalls an der Zeit dass wir diesen nachweislich nicht konstruktiven frame ändern. Ich habe es vor einiger Zeit hier schon einmal gepostet: Nicht die Maßnahmen schaden der Wirtschaft, das Virus schadet der Wirtschaft. Die beste Strategie war und ist die Infektionszahlen möglichst klein bzw. idealerweise auf 0 zu bringen. Je früher wir das tun desto einfacher und billiger. Je später, desto schwieriger und teurer.

            Alles andere führt zu der Situation wie wir sie jetzt haben: Wiederholte Ausbrüche, wiederholte Verschärfung & Lockerung der Maßnahmen. Und das über viele Monate.

  3. Oh, das wird ja die Feministinnen, vor allem die der feministischen Aussenpolitik der EU, besonders erfreuen:

    Fatah officials confirm the remarks of Suha Arafat, who in an interview with Egyptian television said that „Intisar Abu Amara controls Mahmoud Abbas and she is the one who actually controls Palestine. Her hand is in everything. She appoints and dismisses ambassadors, for example the ambassador Afif Safia. Even the Palestinian security forces fear her.“ ….

    … A senior Fatah official sadly told me: „Behind every weak leader of ours is a strong woman. In the case of Mahmoud Abbas, the woman is Intisar Abu Amara.“

    https://elderofziyon.blogspot.com/2020/09/intisar-abu-amara-powerful-woman-who.html

    Also nicht nur hinter jedem erfolgreichen Mann, auch hinter jedem schwachen Mann steht eine mächtige Frau …

      • Und hat irgendjemand eine Ahnung, was mit only_me passiert ist? Der war ja von jetzt auf gleich raus und sogar sein Avatar ist gelöscht (vor allen Posts von ihm steht jetzt nur das auf Basis der Mailadresse generierte Muster und nicht mehr sein Schneemann auf der Skisprungschanze).

      • Vielleicht waren wir ihm zu „rechts“, zumindest mich mochte er nicht so, wir hatten ja einige nette Auseinandersetzungen. Für jemanden der (abgesehen vom Feminismus) m.E. noch arg dem Mainstreamframing verhaftet war, hat er es relativ lange ausgehalten. Er wird sicher irgendwann zurück kommen, die rote Pille wirkt langsam aber unaufhaltsam 🙂

  4. Es sind nicht genetische Unterschiede, die spezielle Medizin erforderlich machen, die sind eh nur soziale Konstrukte, aber obwohl es damit keine genetischen Unterschiede gibt, ist es trotzdem erforderlich spezielle Medizin bereitzustellen.

    Es ist wie mit der Behauptung das Männer und Frauen gleich sind und wie das damit zusammen passt, das man es eine Frauenquote für bessere Entscheidungen benötigt. (Davon sind sie mittlerweile ja weg. Nun sind Frauen ganz offen die besseren Menschen, was auch jeder sieht, wenn man Männer erstmal vom Wettbewerb ausschließt)

      • Ich Rassismus glaube Rassismus, dass Rassismus es Rassismus manchen Rassismus Leuten Rassismus nur Rassismus darum Rassismus geht Rassismus, ihre Rassismus Schlagworte Rassismus möglichst Rassismus oft Rassismus in Rassismus einem Rassismus Satz Rassismus unterzubringen.

        Rassismus!

  5. 1:
    Der Erpressungserfolg ermutigt Nachahmer:
    „Asyllager Vathy auf der griechischen Insel Samos steht in Brand“
    http://www.pi-news.net/2020/09/asyllager-vathy-auf-der-griechischen-insel-samos-steht-in-brand/

    2:
    Ja, hört man noch nichts in unserer Halbwahrheiten-, Lumpen- und Lügenpresse, vielleicht später, wenn Deutschland wieder seine Großzügigkeit ungefragt auf unsere Kosten beweisen darf. Davon auch nicht:
    http://www.pi-news.net/2020/09/lesbos-mehrere-brandstifter-verhaftet/
    bisher nur Afghanen verhaftet (deren Asyl-Anträge abgelehnt worden waren), ist aber natürlich schwierig zu ermitteln.

    3:
    Dafür hat man mal wieder einen „Rechtsextremismusskandal“ in Deutschland, die neue Sau im ÖR-Dorf, die hoch- und runtergejagt wird. Angeblich waren irgendwelche Polizisten in „rechtsextremen Chats“, was das konkret heißt, erfährt man bisher nicht. Ich frage mich, was passiert, wenn die alle geschlossen und absichtlich in einem solchen Chat aktiv werden, werden die dann alle gefeuert/suspendiert und stattdessen bekommen wir Bundeswehreinsatz im Innern? Die Bundeswehr hat man ja schon ideologisch gesäubert. Das wollen doch die Hardliner schon lange…

    4:
    Danisch hatte eine Anhörung im Landtag von Sachsen zur Erhöhung der Rundfunkgebühren und hat eine 191seitige Stellungnahme geschrieben (er kann nicht kurz, üblich sind wohl 10 Seiten 🙂 ) Ich konnte nicht aufhören sie zu lesen, nachdem ich einmal angefangen hatte. Crumar und Co werden sich natürlich über die Ursachenforschung (Poststrukturalismus, Niveau der Geisteswisschaften usw.) erregen, aber davon abgesehen geht es in 90% der Stellungnahme um den Zustand des ÖR, den ich mehrmals täglich als mindestens ebenso ekelerregend und verlogen empfinde, wie Danisch. Staatsauftrag und Verfassung werden eklatant und offensichtlich verletzt, von den Dümmsten der Dummen, die teilweise 6-stellige Jahresgehälter dafür beziehen. Auch Kostenaufschlüsselung und -vergleich sind gut gelungen. Es ist faszinierend und deprimierend zugleich, das so komprimiert zu lesen, auch wenn es für mich wenig Neues enthielt.
    https://www.danisch.de/blog/2020/09/15/rundfunkbeitragserhoehung-anhoerung-im-landtag-von-sachsen/

    • Gnihihi, Danisch ist auf Anfrage der AfD geladen worden und rechtfertigt sich:
      „Die Anfrage lautete auch sinngemäß nur auf „Sie sind doch Querdenker, der selbst denkt. Wollen Sie?” Auch wenn die AfD in der Öffentlichkeit oft fragwürdig dasteht, ist mein Befund, dass sie als Opposition in den Parlamenten oft sehr wichtige Arbeit leisten, gerade weil SPD-CDU-Grüne-Linke-FDP nur noch eine korrupte, abgesprochene, einheitsmeinende Suppe sind. Und das hat man auch hier wieder deutlich gemerkt.“

      Ja, so sind sie, die *Nazis*…

      • Ich mag Danisch. Auch wenn ich nicht mir all seinen Aussagen übereinstimme, gibt er gute und wichtige Denkanstöße. Und Fan von Sozialwissenschaften bin ich auch nicht. Liegt aber mehr an der Tatsache was aus den Sozialwissenschaften geworden ist und mit welcher hohen Quantität und geringer Qualität diese aus den Universitäten gespült werden.

  6. Hab mir heute als Baggersee- Lektüre Tichys Einblick geleistet (8,90), war positiv überrascht.
    Einwanderungspolitik, GeschlechterPolitik, Umweltpolitik aus liberaler und konservativer Sichtweise, eher keine übertriebene Polemik (bin noch nicht ganz durch).
    Interviews und Analysen mit und von Matussek, Kelle, Sarazzin.
    Ich hatte heute tatsaechlich mal den Eindruck, antwortenmässig weiterzukommen.

    Zitat von Sarrazin (den ich nicht für unfehlbar, aber für einen Ehrenmann halte):
    „Ich vermute, dass Deutschland und die Deutschen bei ihr nicht im Mittelpunkt stehen.
    Sie hat eine universalistische Weltsicht, und ist wahrscheinlich der Meinung, dass es sowieso ganz gut sei, wenn viele Einwanderer (…) in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten Deutschland und Europa grundsätzlich verändern.
    Das scheint mir ihre Einstellung zu sein, ohne ihr zu nahe zu treten zu wollen.“

    Also selbst einer ihrer schärfsten und kompetentesten Kritiker gibt indirekt zu, dass ihre Motive ihm eigentlich ein Rätsel sind.

  7. Das ist so ignorant und die pure Verachtung. Typisch für ganz Europa heute und alles andere als positiv.

    • Ist ja wohl offensichtlich, dass dies die Position ist, die sie *selbst* wollten. Die Palästinenser sind nichts anderes als ihr eigenes Werkzeug, was sie selbst geschaffen haben. Die Araber haben das immer nur ertragen und mitgemacht, weil sie das von Europäern und Amerikanern so oktroyiert bekommen haben. Gegen diesen westlichen notorischen Israelhass hat sich Trump gestellt und schwupps, schon machen die da unten, was sie wollen 🙂 Das war von Anfang an klar, das Trump das machen würde, und deshalb hasst ihn das europäische und WASP-Establishment der USA auch so sehr! Der wahre Grund für das „Trump-Derangement-Syndrom“ ist ein ganz tief verwurzelter Antisemitismus. Dem ins Gesicht geschlagen zu haben, das hat eine Qualität, die an Abraham Lincoln heranreicht. Hoffentlich ist das ein dauerhafter Kurswechsel, aber die grosse Herausforderung wird von der revisionistischen progressiven Linken kommen.

  8. Even after Trump ordered an end, federal agencies still push insane ‘critical race theory’

    https://nypost.com/2020/09/15/federal-agencies-still-pushing-insane-critical-race-theory/

    It is imperative that conservatives properly understand the core premise of CRT: The neo-Marxist left now treats members of alleged oppressor groups (whites, males, Christians, Jews, conservatives, etc.) as inherently guilty by virtue of their group membership; conversely, members of alleged victim groups are considered as necessarily morally innocent by virtue of their victim status.

    By this “logic,” claims of victimization must be believed — and members of oppressive groups are prejudged guilty by virtue of their group membership (recall the calls to “believe all women” in the Brett Kavanaugh hearing). Due process, fair play, treating individuals as individuals — all these bedrock American principles are stumbling blocks on the road to a new, radically different country. Stumbling blocks to be demolished.

    There is a direct line from the CRT trainings in government, corporations and universities to the recent unrest on the streets. ….

    …. Trump and other GOP leaders urgently needs to inform their base — and the nation — about what is actually at stake. To do so, they must identify, expose and critique the ideology that animates broad swaths of our elites — and the Democratic Party. As long as leftist advocates accuse others of racism, without having their own premises and the basis of these accusations subjected to scrutiny, they will continue to place the rest of us on the defensive. ….

    Genau das. Es ist die grösste Herausforderung der Staatlichkeit der USA seit dem Sezessionskrieg. LET`S ROLL!

  9. Die Autoindustrie steckt doch höchstwahrscheinlich selbst dahinter. Sie meinen sich mit dem Elektroauto, staatlich vorgeschrieben, in den nächsten Boom hineinzukatapultieren. Wer das nicht glaubt, der sieht die Autoindustrie als monolithischen Block, der sein Eigeninteresse kennt und nachhaltig vertritt. Diese Sicht der Dinge ist heute absolut realitätsfern. Heute regieren kleine Management-Eliten, die nur noch den eigenen Vorteil im Kopf haben und daher Werkzeuge der Politik geworden sind. Dazu trägt auch die immer über den Grossunternehmen schwebende Verstaatlichung dieser bilanziell völlig überdehnten Unternehmen massgeblich bei! Ebenso wird die Arbeiterschaft auf den gewünschten politischen Weg geführt (Hallo DGB & SPD!).
    Am Ende des Weges wird das krachende Scheitern des ganzen Autosektors stehen, desaströse Fehlplanung von ganz oben…

    Übrigens finde ich die E-Autos wegen des Batterieproblems geradezu ein Verbrechen an der Umwelt und würde mir sowas allein deshalb nie kaufen. Sind nur was für Bonzen, die sich ein besonderes Statussymbol suchen und dabei wird es auch bleiben.

    Mal sehen, ob hier *jetzt endlich* die Spekulationsblase endlich platzt:

    • Steigende Immopreise und Mieten, so dass sich die Bonzen ihre Eletroschleuder leisten können — mal ganz verkürzt auf den Punkt gebracht. Das ist heute linke Sozialpolitik! Das KLIMA! 😀

  10. …. Diese Kritik erscheint nachvollziehbar Aus „Zuschauer-(Pause)-Innen“ wird bei schnellem, die Silben verschleifendem Sprechen schnell „Zuschauerinnen“. Die männliche Hälfte des Publikums wird sprachlich unsichtbar gemacht.

    https://genderama.blogspot.com/2020/09/gender-knacklaut-rundfunkrate-sollen.html

    Völlig korrekte Kritik, die ganz genau wiederspiegelt, wie die Feministinnen denken! Daher muss man davon ausgehen, dass es tatsächlich auch so gemeint ist, dass das Männliche durch den weiblichen Suffix nicht-existent gemacht wird.

  11. Was für ein krankes A-loch muss man sein, damit man diesen Hitler-Vergleich hinbiegen kann?!

    Man muss bei MSNBC und Konsorten arbeiten ….., das scheint genug Qualifikation für den Job….

    • Bemerkenswerter finde ich hierbei die offenkundige Projektion, die das „woke“ Lager da mal wieder vollführt. Sie schieben jenen suggestiv eine Begeisterung für vorgenannte Überlegungen Hitlers unter, die sie selbst am liebsten (verklausuliert schon oft genug so zum Ausdruck gebracht) exakt so behandelt sehen würden. Schon sehr unappetitlich das ganze…

      • Man ahnt schon, was für Bahnen das Ganze nehmen wird:

        Der ganze Hitler-Tourette der Linken deutet ja sowieso an, dass sie ihn bald für sich „entdecken“ könnten, umsomehr als viele POC den ja ausgesprochen gut finden.

      • Dieser mit dem Ausgangspost vergleichbare Fall könnte auch Projektion sein. Da sind ja diese Leute, die schonmal Umerziehungslager für Männer fordern…..

        • Hintergrund war:

          Weil das selbst für diese ganzen hater eine viel zu irre Verschwörungstheorie ist vielleicht?

          Hatte ich schon im letzten SMS in aller gebotenen Kürze drüber berichtet.

  12. „Berlin steht an der Seite der Kriegstreiber.“

    Während jedes Jahr am 27. Januar und am 9. November „Nie wieder“ geschworen wird, nimmt Berlin die permanente antisemitische Hetze der palästinensischen Autonomiebehörde völlig gleichgültig hin.

    Vor allem bezahlt Berlin diese Autonomiebehörde, die EU gesamthaft ist der wichtigste Geldgeber, nachdem die USA sich zurückgezogen hat, weil die Gelder zum guten Teil in „Märtyrerrenten“ für antisemitische Killer fliessen. Die Merkel-Regierung hat ganz offenbar kein Problem damit. Leider prangert „Bild“ das an dieser Stelle nicht an!

  13. Super aufklärender Artikel in der „Jüdischen Rundschau“ über die ganzen linksextremistisch-identitären Connections in deutschen Medienunwesen:

    https://juedischerundschau.de/article.2020-06.israel-nicht-romantisieren-die-anti-israelische-leitlinie-des-neuen-deutschen-journalismus-of-color.html

    „Tja, was man alles aus so einem deutschen „e.V.“ machen kann!“

    Es fällt nun auf, dass die genannten Vereine dieselben Förderer haben, seien es die BPB, Giffey, Widmann-Mauz, Google oder die „Open Society Foundations“ (OSF). Die JÜDISCHE RUNDSCHAU berichtete über Soros und Omidyar, die NGOs mit „No borders“- und „israelkritischer“ Agenda unterstützen. Transparenz ist hier übrigens auch nur behauptet – Auskunft über die erklecklichen sechsstelligen Fördergelder erhält man nur mühsam über Kleine Anfragen, unübersichtlich ist die projektbasierte Abrechnung, Ausgaben für Hauptamtliche und Büroräume sind nahezu unbekannt, trotz Mitgliedschaft bei „Transparency International“.

    Im Plauderton gab Ataman jedoch in der Friedrich-Ebert-Stiftung einmal offenherzig Einblick in einen interessanten Umstand des deutschen Vereinsrechts:

    „Als wir anfingen mit den ‚Neuen Deutschen Organisationen‘ fühlten wir uns als Migranten so allein – und jetzt sind wir ein mittelständisches Unternehmen! Die Leute staunen, wie professionell wir sind. Tja, was man alles aus so einem deutschen ‚e.V.‘ machen kann!“

  14. Diese Affen haben sicher einen besonderen Schutzstatus verdient. Die Gleichstellung mit dem Menschen dient aber am Ende nur der Entmenschlichung des Menschen. Leider muss man sehen, dass Tierliebe und Menschenhass einander zu bedingen scheinen und eine politisch treibende Kraft zu sein scheinen.

  15. Erdogan hat ausgerechnet in Europa mächtige Verbündete

    https://www.welt.de/finanzen/article215892306/Krise-in-der-Tuerkei-Europas-Banken-staerken-Erdogan-den-Ruecken.html

    Wer hätte das auch gedacht?!?!

    „Aber Ende des ersten Quartals hatten globale Banken der Türkei oder türkischen Firmen immer noch 182 Milliarden Dollar…. BIZ … Vor allem spanische Geldhäuser müssen darauf hoffen, dass sich die Situation in der Türkei stabilisiert. ….bei deutschen Banken stehen gut elf Milliarden Dollar auf dem Spiel. “

    Neulich waren es noch über 1000 und jetzt ist alles auf einmal weg? Es sind wohl nur die offiziellen Zahlen und die Schulden längst irgendwo versteckt, die Deutschen sind die Spezialisten für das. Sicher ist das meiste der ausstehenden Kredite dort, die Erdogan-Freundlichkeit der Merkel-Regierung spricht ja auch eine klare Sprache, wie jetzt das mit den Lagern auf den gr. Inseln.

  16. Lobgesang auf Plünderungen und Gewalt

    https://www.achgut.com/artikel/erfolgreicher_lobgesang_auf_die_pluenderer

    “ … Bevor jemand glaubt, es sei das kaum beachtete Werk eines Verrückten: Beachtung findet Osterweil damit sehr wohl, seit Natalie Escobar, eine Reporterin des öffentlichen Radionetzwerks NPR, ihn Ende August interviewt hat. Es folgten Interviews der Huffington Post und des New Yorker, sowie Besprechungen im Atlantic, in The Nation, der New York Post und dem Wall Street Journal. …“

  17. Berlin hat sich als unwürdig erwiesen die deutsche Hauptstadt zu sein. Hier blüht nach wie vor ein antidemokratischer Geist, den Deutschland wie die Pest meiden muss.

  18. … da kann natürlich ein Vertreter der Linksidentitären, die dank islamfaschistischer Schützenhilfe in den letzten 20 Jahren zur noch grösseren Bedrohung für den Westen herangewachsen ist, hämisch frohlocken.

    • Man beachte: die festgelegte Identität, der Essentialismus hier. Du kannst nur „ausbrechen“ und dabei minderwertig sein, die Identität ist das Ein und Alles.

  19. Lets roll:

    Wenn Princeton zugibt eine rassistische Organisation zu sein, dann muss man sie auf die staatliche Förderung verklagen, die sie unberechtigerweiseeingestrichen haben, denn sie mussten eine diskriminationsfreie Umgebung versprechen!

    So, Social Justice ist damit MAUSETOT, wenn die Hochschulen so das Funding gestrichen werden kann!

    Haha, wie genial. What goes around, comes around. Social Justice wird mit den eigenen Waffen geschlagen!

  20. Die „Welt“ zu der protototalitären Anti-„Critical Race Theory“-Indoktrination und ihrem Verbot durch die Trump Admin:

    Trump sagt „linker Indoktrination an Schulen“ den Kampf an

    https://www.welt.de/politik/ausland/article216005480/Rassismus-Trump-sagt-linker-Indoktrination-an-Schulen-Kampf-an.html

    Mitten in der Debatte über Rassismus und Diskriminierung in den USA setzt Präsident Donald Trump eine Kommission zur Förderung patriotischer Bildung ein.

    Was? Keine Rede von der executive order, dass an Bundesbehörden keine scientologyhafte Psychoindoktrination auf der Basis der rassistischen „Critical Race Theory“ mehr stattfinden darf? Statt dessen die Meldung über irgendeinen Komissions-Quatsch?

    Der Präsident äußerte sich bei einer Rede am Nationalarchiv in Washington anlässlich des 233. Jahrestags der Unterzeichnung der US-Verfassung. Er beschuldigte konkret unter anderem radikale Demokraten sowie Medien: Diese versuchten, Schulkinder zu indoktrinieren und deren Eltern einzureden, sich für ihr „Weißsein“ schämen zu müssen.

    „Medien“? Warum nimmt die „Welt“ die New York Times und ihr berüchtigtes 1619-Projekt in Schutz durch Nicht-Nennung?!

    Biden sprach Anfang des Monats davon, dass sich Amerika seiner „Ursünde“ der Sklaverei und ihrer Folgen stellen müsse. Trump verneinte stets, dass es strukturellen Rassismus in den USA oder Institutionen wie der Polizei gebe.

    Das ist für die dummen und ignoranten Deutschen: dem Biden den Vorzug zu geben. Und das obwohl hier mal ein Element des neuen „kritischen“ Rassismus auftaucht: das mit der Erb- oder „Ur“-sünde. Ohne Kontext – den die „Welt“ mutwillig unterschlagen hat – kann man das allerdings gar nicht bewerten, um was es geht und wird das Narrativ des nationalistischen Trump pflegen, welcher einen angeblich legitimen „Antirassismus“ von „Black Lives Matter“ wegwischt!

    SO legitimiert die „Welt“ Rassismus und Antisemitismus des identitären Linksextremismus, mit diesen scheinheiligen Auslassungen. PFUI TEUFEL!

    • Das mit der Komission ist nur *geplant*! Darüber kann die „Welt“ berichten, nicht aber über die schon ergangenen Exec Order gegen die Anwedung der Critical Race Theory an Bundesbehörden ….

      Und soviel zum Faktischen des „1619-Projektes“. Diese Leute glauben ja ohnehin, dass Objektivität eine weisse Erfindung ist, um die Sklaverei zu rechtfertigen! Wird uns die „Welt“ auch nie mitteilen!

  21. Ach nein, Zensur ist verfassungswidrig?? Wer hätte das denn gedacht?

    So und nun kann die Merkel-Regierung sich überlegen, wie sie die Zensur doch irgendwie verfassungskonform bekommt, bzw wie man die Juristen täuschen kann. Viel Spass, aber man darf denken, dass nur Stuss dabei rauskommt. Was soll auch dabei rauskommen, wenn antifreiheitliche und ideologisch bornierte autoritäre Torfköppe mit der Verfassung rummachen ausser einem Bruch?!

  22. Meine Gefühle sind nicht an deinen Fakten interessiert – was hinter Quengelstudien und antirassistischen Kinderbüchern steckt

    Biologische Geschlechter existieren nicht, nur Weisse können Rassisten sein, und Sprache ist voller Gewalt: Solche Thesen werden inzwischen so ernst genommen, dass sogar satirische Kunstfiguren real wirken.

    https://www.nzz.ch/feuilleton/identitaetspolitik-meinen-gefuehlen-sind-deine-fakten-wurst-ld.1576822

    Kein Wunder also, dass die antiintellektuelle Linke nicht mehr zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden kann!

    Hier steht, was die „Welt“ (s.o.) verschweigt!

    ….. Nun will Donald Trump dem Verbreiten dieser vermeintlichen Wahrheiten durch Behörden entgegentreten. Es gehe um Kurse, so liest man im Memorandum des Weissen Hauses, die sich um «weisse Privilegien» drehten oder suggerierten, die USA seien «von Natur aus ein rassistisches oder schlechtes Land». Und natürlich geht es auch um Kurse, die den Teilnehmern vermitteln, Menschen seien schon allein wegen ihrer Hautfarbe Rassisten.

    Diese Lehren, die der «Critical Race Theory» entstammen, sind – unter anderem – auch Gegenstand des neuesten Buches der Wissenschafter Helen Pluckrose und James Lindsay. Die beiden Autoren fragen sich darin, wie es so weit habe kommen können, dass sich alles nur mehr um Hautfarbe, Geschlecht und Identität drehe. Und sie erklären, wie eine an Universitäten geborene Idee derartige Wirkung entfalten konnte unter den Schlagworten «wokeness» (Wachheit) und «social justice» (soziale Gerechtigkeit). ….

    Exzellenter Artikel, der genau berichtet, was Sache ist. Er beschämt diejenigen, die schweigen und vor allem die, die an dem antifreiheitlichen und antiwissenschaftlichen Irrsinn mitmachen (die überwiegende Mehrheit der deutschen Medien).

    https://www.nzz.ch/feuilleton/identitaetspolitik-meinen-gefuehlen-sind-deine-fakten-wurst-ld.1576822

    Ob man sich dem Phänomen «wokeness» und «social justice» nun sachlich oder mit Humor nähert, die Erkenntnis ist dieselbe: Was im Namen dieser Schlagworte betrieben wird, hat wenig mit Aufklärung, Wahrheitssuche und Wissenschaft zu tun. Wo diese Reise hingehen soll, erfährt man bei Titania McGrath schon auf Seite zwei: «So paradox es scheinen mag», schreibt die Kunstfigur, «um voranzukommen, müssen wir zurück zu der Zeit, bevor unsere Kultur mit Demokratie, Meinungsfreiheit und Fakten infiziert wurde.» Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  23. Wenn man seinen antiintellektuellen rassistischen Sondermüll nicht über die Vernunft verkaufen kann, schiebt man das mit den Aussagen von Künstlern und anderen solchen Figuren (Sportler etwa!) rein!

    Grund genug, abzuschalten, sobald Lady Gaga ertönt. Brauchen keinen Rassismus! Sollte man auch jeder Sendeanstalt klarmachen, dass die diese Rassisten canceln.

  24. „Shame on France, Spain, Ireland, Norway, Mexico for joining with Iran, Pakistan & Belarus in scapegoating the Jewish state.“

    Defund the UN!

    https://unwatch.org/u-n-rebukes-only-israel-for-violating-womens-rights/

    In a resolution adopted 43 to 3, with 8 abstentions (see breakdown below), the Jewish state was accused of being a “major obstacle” for Palestinian women “with regard to the fulfillment of their rights, and their advancement, self-reliance and integration in the development of their society.”

    The council declared that “women and girls” are impacted by the “continuing systematic violation of the human rights of the Palestinian people by Israel, the occupying Power.” …..

    …. The resolution turns a blind eye to how Palestinian women’s rights are impacted by their own governing authorities — the Palestinian Authority in the West Bank, and Hamas in Gaza. Nor does it make any criticism or any reference at all as to how women and girls are discriminated against within patriarchal Palestinian society. On the contrary, the resolution praises what it calls “Palestinian initiatives at the legislative, administrative and security levels to advance women’s rights.” ….

    Die feigen Deutschen haben sich übrigens enthalten, also dieser klar antisemitischen Resolution faktisch zugestimmt!

    Dagegen gestimmt haben nur USA, Kanada & Australien! Bravo.

  25. Die meisten Covidoten kommen halt aus dem linksextremen, alternativen Milljöh. Wie merkwürdig, dass die Presse diese Tatsache beharrlich übersieht. Muss wohl am framing liegen, dass es sich um ein rechtsextremes Phänomen handeln würde, das will man ja vorantreiben.

  26. https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-09/donald-trump-wiederwahl-usa-europa-demokratie-5vor8

    Unter Donald Trump ist selbst die Frage, ob es draußen gerade regnet, zum Gegenstand einer politischen Auseinandersetzung geworden. Das ist nur auf den ersten Blick lustig, denn dadurch wird der Wahrheitsbegriff als Regulativ der öffentlichen Debatte durch ein Denken in Stammesloyalitäten ersetzt: Es gibt keine Fakten mehr, sondern nur noch Meinungen. Seit jeher nutzen autokratische Herrscher diese Strategie, um die eigene Macht zu verteidigen und Kritiker zu delegitimieren.

    Absolut unwahr. Das alles ist vollkommen auf dem Mist der politischen Linken gewachsen, auch und insbesondere auch bei der „Zeit“: die Ablehnung aller Objektivität zugunsten von „Narrativen“, wobei das links-progressive das einzig richtige ist, sachlich und moralisch. Eigentlich eine kommunistische Erfindung von Stalin und Konsorten, aber ganz sicher nicht von Trump. Aber das kennt man ja von dieser Linken: Lügen dass sich die Balken und die Realitäten biegen!

    Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Amerikaner unter seiner Führung auch aus der Nato zurückziehen.“

    Das wäre super, denn dann kann man gleich wieder ein Bündnis machen. Und dann kann sich Deutschland ja überlegen, ob es nicht lieber mit Iran und Türkei zusammengehen möchte, was ja derzeit der Fall zu sein scheint!

    Denn wenn Trump gewinnt, dann ist das transatlantische Zeitalter zu Ende.

    Hoffentlich ist die Eurozentrik dann endlich zuende, ja.

    Klimazölle an den europäischen Außengrenzen, damit die eigene Industrie wettbewerbsfähig bleibt, wenn die amerikanischen Unternehmen an der fossilen Produktion festhalten.

    Idiotische Idee, die nur den wirtschaftlichen Niedergang Europas bedeuten wird. Aber eigentlich ist das auch besser so, dass dieses politisch stinkreaktionäre Europa mit all seinen antidemokratischen heutigen Idealen gar keine materielle Macht mehr entfalten kann, besser für den Rest den Welt!

    • Diese Plattform braucht dann aber auch dringend einen knackigen, eingängigen Namen. Ich schlage „Ministerium für Wahrheit“ vor. Hmmm… oder hatte das schon mal jemand? Kommt mir, wenn ich es so schreibe, irgendwie wie schon einmal gehört vor…

      • Ich denke das ist der echte Job vom Bundesnachrichtendienst…. Wobei – in den Genuss kommt natürlich nur der Staat und nicht jeder x-beliebige Bürger.

        Wenn der Bundesnachrichtendienst aber für die deutsche Öffentlichkeit alle Medien der Welt in deutsche Sprache übertragen bereitstellen würde, also das wär schon was …. 😉

      • Ist die so naiv oder ist die einfach nur blöd? Oder gar beides?

        Das ist so genial! Da wir in einer hoch komplexen Welt leben, unsere Informationen in der Regel unvollständig sind und wir mit Falschinformationen in manipulativer Absicht gefüttert werden braucht es eine Plattform, die nur Wahres und Richtiges mitteilt und uns mit allen (wahren) Informationen versorgt! Warum ist da noch nie einer drauf gekommen? Das ist die Lösung!!

  27. Wie aller andere paranoide Sektenglauben, der die Umwelt als zutiefst feindlich charakterisiert, so ist auch „Critical Race Theorie“ geistiger Missbrauch, vor allem und sicher wenn es um Kinder geht.

  28. Das Problem ist ja, dass die Progressiven absolut kein Interesse daran haben ein in sich logisch stimmiges Weltbild zu haben. Dürfte auch an deren Autoritarismus liegen.

  29. Noch sonn kranker Scheiss:

  30. Wäre es genau anders herum, wäre das für Feministinnen ein eindeutiger Beweise das Frauen diskriminiert werden und sie würden so lange rumkreischen, bis diese Diskriminierung abgeschafft wurde.

    So aber, wir einfach behauptet, das es keinen wirklichen Sexismus gegen Männer gibt.

    • „Die US-Verfassung sieht keinen Schutz für Frauen vor.

      Deshalb kämpfen wir so hart für die Verabschiedung des Equal Rights Amendment.“

      Frauen werden also nicht beschützt. Wer wird denn beschützt? Irgendwer muss es ja werden, denn sie kämpfen angeblich für Equal Rights. Wer ist es also? Kinder? Wollen Frauen genau so beschützt werden, wie Kinder?

      In der Realität gibt es keine andere Gruppe die weltweit mehr vor Gewalt geschützt wird, als Frauen.

      Und ich wette, je wenige tatsächliche Gewalt gegen Frauen existiert, desto größer werden Feministinnen behaupten dass das Problem ist.

  31. Offenbar sind Ärzte und Gesundheitsämter inzwischen die finale und einzige Instanz, wenn es darum geht, was Menschen dürfen.
    Hier das Attest des Jahres, ausgestellt von einer Kinderärztin. Sie verfügt darin offenbar auf Wunsch der Mutter, dass die drei Kinder ihren Vater nicht besuchen dürfen.

    https://vater.franzjoerg.de/nicht-instrumentalisieren-lassen/

    Welchen zeitgleich in den drei Kindern liegenden gesundheitlichen Grund könnte es dafür geben?

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