mental Load

Ein im Feminismus beliebter „Kampfbegriff“ ist „Mental Load“, also die „Mentale Last“ die Frauen tragen.

Aus der Wikipedia:

Mental Load (deutsch etwa: mentale Auslastung) bezeichnet im deutschen Sprachraum vorrangig den Gesamtaufwand und entsprechende Mehrbelastungen, die durch Haushaltstätigkeiten und Kindeserziehung entstehen. Sie greift dabei Gedankengänge der Cognitive Load Theory (CLT) auf. Über die Summe der praktischen Aufgaben hinaus umfasst die Mental Load auch die Last der alltäglichen Verantwortung für das Organisieren von Haushalt und Familie, die Beziehungspflege sowie das Auffangen persönlicher Bedürfnisse und Befindlichkeiten.

Seit den frühen 1970er-Jahren wird Mental Load als Begriff für geistige Belastungserscheinungen verwendet und ihr Zusammenhang mit Stress sowie die Auswirkungen auf Vitalparameter in verschiedenen Berufsgruppen diskutiert.[2][3] Die jetzige Verwendung des Begriffs entspringt vorrangig dem gleichnamigen „feministischen“ Comic der französischen Zeichnerin Emma,[4] der durch die britische Tageszeitung The Guardian größere Bekanntheit errang.[5] In diesem wird ungleiche Aufgaben- und Rollenverteilung heterosexueller Beziehungen thematisiert, die neben der Geschlechtersegregation am Arbeitsmarkt auch die im Haushalt wiederkehrenden Aufgaben, Betreuungssituationen sowie weiche Faktoren wie die Kenntnis sozialer Konstellationen der Kinder einbezieht. Deren Aufwand wird demnach in den seltensten Fällen von beiden Partnern wahrgenommen, sodass erhebliche Freizeiteinbußen für Frauen entstehen.[6] Die für die Koordination von Pflegearbeit (Care Work) und Erwerbsarbeit (Paid Work) notwendige Mehraufgabenperformanz führe demnach zu erhöhter Auslastung, die mit dem Split-Attention-Effekt verglichen werden kann.

Überschneidende Belastung durch Erwerbs-, Pflege- und Koordinationsarbeit
Vereinzelt wird die Unschärfe des Mental-Load-Begriffs kritisiert und mit dem extensiv verwendeten Burnout-Syndrom verglichen.

Verschiedene Selbsttests im Internet versprechen, einen Überblick über die eigene Wochenarbeitszeit und deren Ausgewogenheit in der Beziehung zu erhalten.

Ich halte es für einen oft nachhaltig übertrieben Bereict, bei dem so getan wird als würde da eine unendliche Last auf Frauen gelegt werden, die kaum zu schultern ist, während es in vielen Fällen relativ banale Sachen sind, die etwa bei der Organisation eines Berufes ebenso anfallen bzw die in anderen Bereichen ebenso beim Mann festgestellt werden könnten.

Es wird beispielsweise angeführt, dass man die Freunde seiner Kinder kennt, weiß, was für Termine anstehen, sich auf deren Sorgen und Ängste einlässt etc.
Aber das ist ja normales menschliches Miteinander, das so gesehen auch zum Job „Kindererziehung“ dazu gehört.

Im Gegenzug kann der Stress eines Berufes weitaus schlimmer sein, weil daran eben auch finanzielle Verantwortung hängt und man sich vor seinem Boss oder Kunden oder eben auch bei seiner Familie bei geringeren Einnahmen rechtfertigen muss.

Dagegen ist es relativ banal zu wissen, dass Jana die beste Freundin ist, die aber neuerdings sich auch sehr häufig mit Nicole trifft.
Oder in einem anderen Alter Windeln und Feuchttücher vorrätig zu halten.

Der Feminismus liebt die Übertreibung an der richtigen Stelle. Die Frauen sind überall ungeheuer unterdrückt, ungeheuer überlastet, die Männer hingegen haben es überall erheblich leichter und verdienen ohne besondere Mühen sehr viel mehr als Frauen.

Die Mental Load mag natürlich im Einzelfall hoch sein. Kinderbetreuung kann aber genau so sehr unkompliziert sein, wenn etwa Geschwister miteinander spielen und man eigentlich nicht viel machen muss.

Hier noch ein paar Comics aus dem oben erwähnten Mental Load Comic von der Zeichnerin Emma:

Was sagt ihr zu dem Konzept?