Corona und die Folgen

Langsam gehen sie Einschränkungen los, die den Virus ausbremsen sollen. In den meisten Bundesländern machen die Schulen und Kitas zu, was auch schon einiges an Umorganisation erforderlich macht.

Auch Diskos etc sollen schließen, Großveranstaltungen werden reihenweise abgesagt etc

Vielen Leuten wird das an die Substanz gehen, gerade im Gastronomiebereich und beim längeren aussetzen.

Hart treffen wird es auch die Urlaubsländer. Griechenland, gerade wieder einigermaßen aus der Krise, wird in den Tourismusgebieten arge Probleme bekommen, Italien hat auch einen reichlichen Schuldenberg und steht nicht gut dar.

Die große Frage wird sein: wie lange wird man das so machen müssen?

In vielen Bundesländern heißt es „ersteinmal bis nach den Osterferien“, aber bis dahin wird der Virus ja auch nicht weg sein.

 

165 Gedanken zu “Corona und die Folgen

  1. Corona ist vor allem für Kranke (z. B. Diabetes-Kranke) gefährlich. Für Gesunde ist die Gefahr sehr gering. Deswegen ist es wichtig, gesundheitsbewusst zu leben. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

    • Ich würde wetten, dass Leute, die an Gott glauben auch garantiert glimpflich davon kommen, während Atheisten selbst dann daran sterben können, wenn sie sich gar nicht anstecken. Korrekt?

        • Bei seriösen Menschen ist das vermutlich kein großes Problem. Aber bei Sektierern wie dir, dürfte „seriöses diskutieren“ den meisten Menschen ziemlich schwer fallen.
          Für dich spricht, dass du auch negative Kommentare anscheinend nicht zensierst. Insofern sieh zu, dass du glücklich wirst und mach mit deiner Website weiter. So lange du dein Blog nicht weitergehend bewirbst, richtest du mit deinem Geschwafel (s. Öko-Konservativität (4)) hoffentlich keinen Schaden an.
          (Bei denen, die dein Gelaber glauben, muss ich mir noch überlegen, ob ich da einen Schaden befürchten will. Ganz im Sinne von sskm. 😉 )

          • @christ343,

            i c h !?!
            Einen Gläubigen veräppeln?

            Nicht doch…

            Jemanden, der hier alle zwei Wochen reinschneit und kontextfrei „Ich bin schlau, lest meine Webseite“ in die Tastatur kackt… Da wäre natürlich der eine oder andere Apfel, ganz schlangenfrei, angemessen.

            Da Sie sich von der Beschreibung aber sicherlich nicht angesprochen fühlen werden: Nein, würde ich niemals tun.

            😇

      • Griechenland

        „Noch nicht abgesagt sind die religiösen Veranstaltungen im Land … (es) gilt noch der letzte Entscheid der Synode, dass ein Kirchenbesuch samt Eucharistie für Gläubige vollkommen ungefährlich ist. … Die Kirche diskutiert auch Open Air Messen, bei denen zahlreichen Bischöfen zufolge das gemeinsame Abendmahl aus einem Kelch und mit einem Löffel für alle nicht ansteckend sein soll. Zudem küssen die Gläubigen traditionell die Ikonen in ihren Kirchen … Dennoch finden sich gläubige Ärzte und Epidemiologen, welche auch dies als ungefährlich darstellen.

        … Regierungspolitiker wie Wirtschaftsminister Adonis Georgiadis … „Ich vertraue der Kirche, sie urteilt verantwortungsvoll“ und „Sollen die Ungläubigen doch unter sich bleiben“. Als Gesundheitsminister der Regierung Samaras hatte sich Georgiadis übrigens 2013 gerühmt, dass er „den Ruhm, Ärzte und Pfleger zu entlassen“ keineswegs den Kreditgebern überlassen wolle. Die Schwächung des staatlichen Gesundheitssystems geht zum großen Teil auf das Konto des tiefgläubigen Ministers.“

        https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Dabeisein-ist-alles-4683015.html

    • Ich wäre ebenfalls hochgradig erfreut, rücktest Du die Frohe Kunde weniger in schlechtes Licht.
      Lies Thessalonier Bruder.
      Die wohl wichtigsten Bücher dieser Tage, deuten sie doch in Richtung derer, die des Satans Werk ausführen.
      Die Antichristen.

  2. „In vielen Bundesländern heißt es „ersteinmal bis nach den Osterferien“, aber bis dahin wird der Virus ja auch nicht weg sein.“
    Das nicht aber es ist durchaus möglich, dass die Menge der Neu-Infizierten dann rückläufig ist, wie aktuell bereits in Südkorea. Das hängt halt davon ab, inwieweit es mit den aktuellen Maßnahmen gelingt, den Virus so zu isolieren, dass er sich nicht mehr so stark ausbreiten kann.
    Inzwischen sind ja auch einige Leute, die es nicht so stark getroffen hat, bereits wieder geheilt.

    • Südkorea testet vollumfänglich. Ohne Vorbedingung, kostenlos. Hinfahren, Abstrich, Ergebnis per SMS aufs Handy.

      Ist bei uns ganz anders. Hier hast du entweder deutliche Symptome, oder direkten Kontakt zu einem Infizierten, oder du wirst nicht getestet.

      Wir sind mehr Italien als Südkorea.

        • Die erste (negativ) getestete Person in meinem Umfeld war von den Behörden kontaktiert worden, weil eine Trainerin in seinem Fitnessstudio (in dem er seit Karneval nicht mehr war!) infiziert ist.

          • Eine Patientin meiner Stiefmutter wurde getestet (arbeitet für die Stadt mit Kindern) und war positiv. Sie gab die Personalien meiner Eltern an, diese wurden innerhalb der nächsten 5 Tagen _nicht_ benachrichtigt, die Patientin rief stattdessen selber an.

            Meine Eltern haben sich daraufhin selbstverantwortlich in Quarantäne begeben, getestet wurde sie bis heute (10 Tage nach dem Kontakt, 4 Tage nach dem Anruf) nicht.

          • Wie umsichtig von ihr, Deine Eltern zu kontaktieren.
            Ich wünsche Euch natürlich die baldige Testung und dann die Entwarnung.
            Die hat in dem erwähnten Fall übrigens auch (mehr als 24 Stunden) länger als versprochen auf sich warten lassen… trotzdem besser als das Verfahren bei Krebs-Verdachtsfällen, wo es einfach nur heißt: „wir melden uns innerhalb von 3 Wochen – aber nur, wenn sich der Verdacht bestätigen sollte“.

            Dabei fällt mir ein: hat zufällig irgendwer Informationen, was mit Fiete ist? Der letzte Eintrag auf seinem Blog datiert auf Nikolaus…

      • Interessante Information. Aus meiner Sicht wäre das hier in Deutschland auch die wichtigste Maßnahme: testen, testen, testen.
        Aber nein, da wird dann immer wieder der Kostenaspekt in den Vordergrund gerückt, und der Mangel an Testequipment und Laborkapazitäten. Stattdessen schickt man anscheinend mögliche Kontaktpersonen lieber in Quarantäne, ohne das man weiß, ist das gerechtfertigt oder nicht?

  3. In Elternforen überschlagen sich die Tips, was man in den 5 Wochen ohne Schule bzw. Kita mit den Kindern machen kann. Die üblichen Freizeitaktivitäten sind auch nicht da. Kino, Schwimmbad, Sportverein, usw., alles dicht (zumindest in NRW).
    Die Großeltern soll man auch meiden.
    Noch kann man Ausflüge, z. B. Fahrradtouren, machen. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis wir auch zu Ausgangssperren kommen.

    • Wieso ohne Schule? Die Schulpflicht wurde ja nicht aufgehoben, zumindest nicht hier in Brandenburg. Meine Kinder dürfen ab Mittwoch die Schule nicht mehr besuchen, bekommen dann aber Aufgaben, Lesestoff, Projekte via email der Eltern. Für Rückfragen an die Lehrer können WhatsApp-Gruppen genutzt werden.
      Die Ferien fallen allerdings ins Wasser, da wird es nur Spaziergänge/Fahrradtouren geben. Oder die Playse…..

      • Das mit der Schulpflicht ist richtig. Es geht mir um die Beaufsichtigung.
        Ab welchem Alter würdest du deine Kinder alleine zu Hause lassen?

        • Kommt auf die Kinder an, aber Grundschulkinder ab 4. Klasse (also 10 Jahre) können schon alleine zu Hause bleiben. Meine sind beide 12. Ob dann beim Homeschooling was ordentliches rumkommt, ist dann aber wieder eine andere Frage. Wenn man jüngere Kinder hat (Kita), sieht es schlecht aus, da wird auch Homeoffice nichts nutzen.

  4. Das lässt sich alles schwer sagen. Die Krankheit ist völlig neu, jeden Tag hört man neue Gerüchte. Sobald einmal die zumindest lokalen Zahlen an Infizierten so niedrig sind wie vor vielleicht einer Woche (was man nur durch eine extreme allgemeine Isolation erreichen könnte) könnte wieder mehr oder weniger Normalität eingeführt werden, aber selbst dann wäre es sinnvoll, jeden unnötigen Menschenmassenkontakt zu unterlassen, besonders dann wenn darunter auch Leute von weiter weg dabei sein könnten.

    Vorbei wird es erst sein, wenn wir einen Impfstoff haben oder zumindest ein gutes Therapiemittel. Das könnte aber eine Weile dauern.

    • Therapiemittel dürften bei Viren schwierig sein, da sie keinen eigenen Stoffwechsel haben, wirken keine Medikamente. Eine Chance dürfte ein Impfstoff sein, der eine Immunisierung herbeiführt oder aber die Krankheitssymptome bzw. die Folgen verringert.

      Ich frage mich allerdings, wieso jetzt so ein Hype gemacht wird. Die Anzahl der Grippe-Infizierten in Deutschland übersteigt die Zahl der Corona-Infizierten um ein Vielfaches. Es gibt derzeit rund 120.000 Grippe-Infizierte und rund 240 Todesopfer.
      Davon spricht niemand und niemand bewirbt großflächig Grippeschutzimpfungen oder fordert Schulschließungen, Ausstieg aus dem öffentlichen Leben etc.

      Bei aller potentiellen Gefahr (ich gehöre übrigens zu einer Risikogruppe) sehe ich hier eine unnötige Hysterie bzw. etwas falsch gesetzte Prioritäten.

      • Gegen Grippe gibt es saisonale Impdstoffe. Dafür wird jedes Jahr geworben.
        Jetzt gibt es den nicht.
        80% aller Toten sind älter als 65. Wie alt sind unsere Bonzen? Merkel, Seehofer, Konzernlenker, Milliardäre,…

        Die getroffenen Maßnahmen treffen Familien (keine Kinderbetreuung), sie treffen kleine Unternehmen, sie treffen Selbstständige.
        Gleichzeitig schützen sie die Risikogruppen (eben auch die obigen Bonzen).

        Wenn ich Danisch wäre, wüsste ich warum…

      • „Bei aller potentiellen Gefahr (ich gehöre übrigens zu einer Risikogruppe) sehe ich hier eine unnötige Hysterie.“

        Wie würdest Du das sehen, wenn Du als Angehöriger einer Risikogruppe infiziert wirst, erkrankst und medizinisch intensivbehandelt werden musst? Wie reagierst Du, wenn Dir gesagt wird, daß die Intensivstation schon voll belegt ist und Du doch bitte ein anderes Krankenhaus aufsuchen sollst? Und was machst Du, wenn ein Arzt entscheiden muss, daß nicht Du sondern der jüngere Patient neben Dir an das Beatmungsgerät angeschlossen wird, weil alle anderen Geräte ebenfalls in Benutzung sind?
        Ich halte die jetzigen Maßnahmen für richtig und würde sogar sagen, daß sie viel zu spät angeordnet und umgesetzt wurden.

        • Das werde ich dann sehen, wenn es so weit ist. Und wenn es dann tatsächlich so weit sein sollte, dass ich sterben muss, dann ist das eben so. Das ist der Vorteil, wenn man sich schon einmal mit seinem Ableben auseinandergesetzt hat. Man hat eine ganz andere Sicht auf die Dinge, ebenso auf den Tod.
          Mit etwas Glück ist ja dann Sterbehilfe allgemein gestattet. Angst vor dem Tod habe ich nicht, nur davor, dass mein Ableben langsam und qualvoll wird.

          Ok, wenn ich mitkriegen sollte, dass eine Feministin bevorzugt wird, würde ich vielleicht doch auf die Barrikaden gehen.

          Und jetz beruhig dich erst mal, du wiederholst dich ja schon vor lauter Aufregung. 😉

          • „Angst vor dem Tod habe ich nicht, nur davor, dass mein Ableben langsam und qualvoll wird.“

            Oja, das wird es. Ausnahmsweise mal die BILD:

            „„Und wenn sie sterben, spüren sie es. Sie sind bei Bewusstsein, sie sind nicht weggetreten. Es ist, als würden sie ertrinken. Nur langsamer. So, dass sie alles mitbekommen.““

            https://m.bild.de/news/ausland/news-ausland/italienische-aerzte-ueber-corona-die-patienten-sterben-bei-vollem-bewusstsein-69369864.bildMobile.html

          • „Das werde ich dann sehen, wenn es so weit ist.“ Ja, die Strategie haben die Italiener auch verfolgt.

          • „Das ist der Vorteil, wenn man sich schon einmal mit seinem Ableben auseinandergesetzt hat. Man hat eine ganz andere Sicht auf die Dinge, ebenso auf den Tod.“

            Okay, du willst nicht sagen, dass du die Hysterie nicht verstehst – die verstehst du sehr gut -, sondern dass du anderen überlegen bist.

            Im Prinzip ist das ja auch ein Standpunkt: Das Virus seine Arbeit machen lassen und sich über eine verjüngte Gesellschaft freuen. Da gab es doch dieses progressive Video aus dem funk-Netzwerk.

          • Okay, du willst nicht sagen, dass du die Hysterie nicht verstehst – die verstehst du sehr gut -, sondern dass du anderen überlegen bist.

            Genau! Da bei mir die Wahrscheinlichkeit zu sterben deutlich erhöht ist, habe ich auch allen Grund, mich überlegen zu fühlen. Du könntest Feministin sein. 😀

            Btw. Du darfst dich gerne unterlegen fühlen, wenn du das möchtest. Menschen mit Opfer-Abo gehen mir regelmäßig am Allerwertesten vorbei. In diesem Sinne viel Vergnügen.

          • Oja, das wird es. Ausnahmsweise mal die BILD…

            Ohje, wie fürchterlich. Hoffentlich bist du nicht enttäuscht, dass ich praktisch tagtäglich unter massiver Luftnot leide. Ja, dann vielleicht endgültig abtreten zu müssen, ist noch mal ein weiterer Schritt, der sichelich nicht angenehmer wird. Aber auch das ist für mich zumindest nicht ganz unbekannt.

            Tatsächlich Sorgen mache ich mir dann aber doch lieber um meine Mutter, die ebenfalls vorerkrankt und außerdem noch die Ungnade der frühen Geburt mit sich herumträgt. Sie ist also quasi gleich doppelt gefährdet. Aber so hat der Corona-Hype dann vielleicht doch noch was Gutes und sie erkrankt weder an Corona, noch an einer profanen Influenza.

          • „Hoffentlich bist du nicht enttäuscht, dass ich praktisch tagtäglich unter massiver Luftnot leide. “

            Warum sollte ich da enttäuscht sein? COPD? Asthma?
            Ich finde nur, daß man in einer solchen Situation seine nihilistischen Ansichten nicht auf andere Menschen übertragen sollte und Schutzmaßnahmen deshalb ablehnt oder sogar boykottiert. Ich persönlich mache mir um meine Gesundheit und die meiner Frau und Kinder auch recht wenig Sorgen. Ich denke aber an die, die sich begründet sorgen und eben nicht eine solche Einstellung pflegen, wie Du es tust.

      • „Ich frage mich allerdings, wieso jetzt so ein Hype gemacht wird. Die Anzahl der Grippe-Infizierten in Deutschland übersteigt die Zahl der Corona-Infizierten um ein Vielfaches. Es gibt derzeit rund 120.000 Grippe-Infizierte und rund 240 Todesopfer.
        Davon spricht niemand und niemand bewirbt großflächig Grippeschutzimpfungen oder fordert Schulschließungen, Ausstieg aus dem öffentlichen Leben etc.“

        Das ist deshalb so, weil die meisten Leute ihrem Hausverstand folgen der bei dir anscheinend verloren gegangen ist. Auch an dich zwei einfache Fragen: Wie groß ist das Risiko dass sich in den nächsten 4 Wochen die Zahl der mit normaler Grippe Infizierten verdoppelt (verzehnfacht)? Und wie groß ist dasselbe Risiko im Fall von Corona?

        Falls unterschiedliche Antworten = dein Vergleich zwischen Grippe und Corona ist für die Tonne.

        • „… an dich zwei einfache Fragen: …“

          Das ist ein guter Punkt! Allgemein ist Corona deutlich gefährlicher als Grippe:

          – die Ansteckungsgefahr ist deutlich höher
          – der Krankheitsverlauf ist deutlich schwerer. Z. B. gehört zu einer ernsten Corona-Infektion eine Sepsis. Und der folgt normalerweise ein septischer Schock des Körpers. Zudem greift Corona innere Organe wie Nieren und Herz an, es droht somit Insuffizienz.

          • @Jochen:

            Völlig richtig, und die meisten Leute verstehen das auch intuitiv. Leider gibt es immer wieder so Technokraten die mit naivem Empirismus (© N. Taleb) kommen und Corona mit Grippe, den Todesfällen durch Autounfälle, Ertrinken in Badewanne o.ä. Unfug vergleichen.

  5. „aber bis dahin wird der Virus ja auch nicht weg sein.“

    Das wird er nicht, aber die Zahl der Neuinfektionen kann so gesenkt werden, so daß die daraus entstehenden intensivmedizinischen Fälle behandelt werden können, ohne daß das Gesundheitssystem zusammenbricht (Triage etwa…).
    Dadurch dauert die Infektionswelle länger, bringt aber das System nicht zum Einsturz. Ich denke, daß wir diese Maß-nahmen evtl länger ertragen werden müssen, je nachdem, wie viele Intensivpatienten in den nächsten Tagen in den Krankenhäusern aufschlagen.

  6. „Bei aller potentiellen Gefahr (ich gehöre übrigens zu einer Risikogruppe) sehe ich hier eine unnötige Hysterie.“

    Wie würdest Du das sehen, wenn Du als Angehöriger einer Risikogruppe infiziert wirst, erkrankst und medizinisch intensivbehandelt werden musst? Wie reagierst Du, wenn Dir gesagt wird, daß die Intensivstation schon voll belegt ist und Du doch bitte ein anderes Krankenhaus aufsuchen sollst? Und was machst Du, wenn ein Arzt entscheiden muss, daß nicht Du sondern der jüngere Patient neben Dir an das Beatmungsgerät angeschlossen wird, weil alle anderen Geräte ebenfalls in Benutzung sind?
    Ich halte die jetzigen Maßnahmen für richtig und würde sogar sagen, daß sie viel zu spät angeordnet und umgesetzt wurden.

  7. Wenn wir das Virus nicht identifizieren könnten, wenn wir nicht wüssten, dass es ein neuartiges von einem Markt in Wuhann, von einer Fledermaus wäre. Wenn wir nicht wüssten, dass das nicht die normale Grippewelle ist, die zuerst in China, dann in Südkorea, dann im Iran, dann in Italien vor der Haustür grassiert, um schließlich bei uns anzuklopfen – dann wären wir devot und demütig und würden hoffen, dass der Kelch an uns vorbeigeht. Und faktisch war dieser Umgang mit einer solchen Situation immer klar. Bei jeder viralen Welle bisher.

    Jetzt können wir das Virus sehen, verfolgen, so wie wir Klimaschwankungen meinen verfolgen und einschätzen zu können.

    Wir haben eigentlich nichts wirklich Neues. Wir haben ein Virus, das um die Welt wandert, das sich in der Wirkung offenbar im Laufe von massenweiser Reinfektion abschwächt, das aber im Umfeld der ersten hundert bis tausend Infizierten fast sicher tödlich war und ist. Und es scheint in der Masse zu verpuffen. Wäre doch schön, oder?

    Das einzig Neue ist also, dass die Menschen meinen, etwas zu wissen. Daher ist das Leben plötzlich ein anderes. Verzögern, auf Impfstoffe hoffen, an mehr Intensivbetten und Beatmungsgeräten arbeiten. Städte abriegeln, Arbeit liegen lassen, Partys absagen und verbieten.

    Ist jetzt die Zeit der Repression und Schuldzuweisungen zunächst vorbei, werden wir wieder menschliche Solidarität erleben – unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Alter? Oder werden Repression, archaische Habgier und Egoismus siegen?

    Wie weit werden wir dabei gehen im Kampf gegen einen Feind, von dem wir eigentlich nichts wirklich wissen – und der uns Stand jetzt eh irgendwann ficken wird?

  8. Bislang ist mein Umfeld noch erstaunlich entspannt; irgendwie haut das mit der Kinderbetreuung im Freundeskreis jedenfalls mirakulöserweise überall hin. Sei es wegen geplantem Urlaub und home-office-Möglichkeiten, oder aber weil der Arbeitgeber einer der beiden Elternteile vorübergehend ganz dicht gemacht hat, und vereinzelt gibt’s auch Arrangements unter Bekannten. Nur mein Mann ist etwas in Sorge, wer ihm Alles abspringen könnte…

    Richtig heftig könnte es u.a. diejenigen mit pflegebedürftigen Alten treffen, die osteuropäische Hilfskräfte beschäftigen, die jetzt vielfach in die Heimat düsen. Oder auch z.B. Landwirte, denen die ausländischen Erntehelfer fehlen könnten. Dass die Evakuierungsaktion für die unbegleiteten Kinder in überfüllten Lagern doch ausgesetzt wird, steht zu befürchten.

    Jobcenter machen ab Mittwoch bundesweit zu btw. Und vom ersten Amtsgericht las ich, das „sanft runterfahren“ will. Wirklich spannende Zeiten.

    Gibt’s hier schon Leute, die das BGE immer abgelehnt haben und jetzt aber anfangen umzudenken?

      • Inzwischen ist auch bei mir angekommen, dass man sich keine Sorgen machen solle, im Wesentlichen eigentlich nur der Publikumsverkehr eingeschränkt wird.

        Ich hoffe einfach so so sehr, dass diese Krise viel Gutes bewirken wird. Das ist jetzt eine Gelegenheit zum schnellen Umbau unserer Sozialsysteme (auf „krisenfest“), wie es sie nicht noch einmal geben wird.

    • „Oder auch z.B. Landwirte, denen die ausländischen Erntehelfer fehlen könnten.“

      Hilf mir mal auf die Sprünge.
      Was wird nochmal im März/April geerntet?

      • Die kommenden Wochen geht’s vielleicht noch nur um wenig Gemüse und Salat, aber soweit ich weiß, wird der Höhepunkt der Erkrankungszahlen derzeit bei uns für Mai prognostiziert.
        Und ich geh mal schwer davon aus, die Maßnahmen werden erst zurückgefahren, wenn die Fälle stark rückläufig sind.

        • Und ich habe zwischenzeitlich für mich entschieden, dass ich mich bei unserem dafür bevorzugten Bauern melden werde. Spargelstechen ganz wie die Omma früher… das wird dann ernsthaft der erste Job, der nicht im Geringsten meinen Lebenslauf aufhübschen sollte

  9. Wusste gar nicht das die Luftverschmutzung in Nord-Italien so hoch ist. Kommt das durch die Wintersasion?

    • Möglicherweise findet im Winter weniger Luftaustausch statt, weil die bodennahe Luft samt Emissionen in der Po-Senke verbleibt (Inversionswetterlage)?

    • Das ist interessant. Es passt auch zu einer Vermutung, dass Rauchen die Krankheitsverläufe verschlimmert. Außerdem ist Wuhan eine Industriemetropole („industrieller Schwerpunkt Mittelchinas“)

    • Ich glaube, Norditalien ist deswegen so schlimm betroffen, weil die dort eine riesige chinesische Community haben. Und da herrschte rege Flugtätigkeit zwischen Wuhann und der Lombardei. Vermutlich haben die sich einen der ersten 100 Infizierten dort eingeschleppt. Im Umfeld der Erstinfizierten ist die Sterberate sehr hoch.

      Wenn die Sterberate im Umfeld aller Infizierten weltweit gleich wäre, dann hätten wir inzwischen schon sehr viele Leichentransporte auf den Straßen gesehen. Stattdessen haben wir viele Infizierte in häuslicher Quarantäne, was in China unmittelbar nach Ausbruch undenkbar gewesen wäre, weil eben die Veräufe so dramatisch waren.

      Also verändert sich da faktisch etwas, während das Virus die Welt erobert.

      • Das hat auch Prof. Drosten mal irgendwo für möglich gehalten. Das Virus will überleben, hat nichts von einem toten Wirt und hat das Ansinnen, sich optimal schnell zu verbreiten. Daher konzentriert es sich auf die Infektiosität und spart sich den Befall der lebenswichtigen Bereiche. Effektivität eben. Dann würden die Erkrankungen immer milder ausfallen, je länger die Infektionskette vom Markt in Wuhann entfernt ist. Aber wir würden schneller bei 100% ankommen – und könnten uns dann wieder auf wichtige Dinge wie Genderkram und Kohleausstieg konzentrieren. #ichmalmirdasVirusschön

        • Das ist eine zentrale These der Parasitologie, nach der Parasiten zu einem möglichst vertäglichen Miteinander mit dem Wirt streben. Das ist nur im Grossen und Ganzen wahr, aber im konkreten Fall wird diese These regelmässig nichts vorhersagen. Im Falle des Corona-Virus könnte der Anpassungsprozess viele Jahrtausende dauern, was für uns Evolutionstheoretiker schnell genug wäre, für jeden Betroffenen heute aber eine zynische Zumutung ….

          • Aber wie könnte sonst die unterschiedliche Mortalitätsrate in den Regionen erklärbar sein? In Norditalien oder Heinsberg sind Atemluft und medizinische Infrastruktur ja nicht wirklich schlecht. Und die Influenza lehrt uns doch, dass oft eine Grippeimpfung schon gar nicht mehr aktuell ist, wenn die Grippe dann wirklich durchzieht. Also sind die Biester furchtbar veränderungsfähig – und das in kurzer Zeit.

          • Das liegt einfach daran, dass in Italien post mortem und in Deutschland nicht post mortem getestet wird, bzw jetzt wohl wurde. Darüber hinaus kann es sein, dass es mehr unentdeckte Fälle in Italien unter den Jungen 20-30 gibt, die in Südkorea die grösste Trägerpopulation war, in Italien aber garnicht getestet wurde! Das erklärt auch die hohe Ansteckungsrate der vielen Touristen, die sich in Italien Corona eingefangen haben….
            Das steigert sich, die Mortalität, je länger das Virus in der Zielpopulation bleibt. Das Ausmass in China kennen wir zu wenig, um die italienische Situation voraussagen zu können oder die in Deutschland. Das wird in jedem Fall schlechter als gedacht.

        • „Das Virus will überleben, hat nichts von einem toten Wirt und hat das Ansinnen, sich optimal schnell zu verbreiten.“

          Ich krieg immer etwas Zahnschmerzen, wenn man von einem „Willen“ eines Virus spricht.
          Viren sind für mich keine Lebewesen, sondern Vervielfältigkungsprogramme mit einer gewissen Fehlerquote.
          Sie sind vermutlich zufällig entstanden und verfolgen kein Ziel, nicht einmal das der Vermehrung. Sie vermehren sich, weil es ihr Umfeld ermöglicht. Dabei entsteht ein großer Anteil von Mutationen, von denen so gut wie keiner „überlebt“, weil das Prinzip SchlüsselSchlüsselloch nicht mehr passt. Manchmal passt eine Mutation eben doch und kreiert einen neuen Stamm. Das Grippevirus ist da äußerst kreativ, weshalb der Impfstoff vom letzten Jahr dieses Jahr nur noch beschränkt funzt.

          Von der Logik her werden ALLE Viren mit der Zeit harmloser, weil sich die agressiven mehr oder weniger schnell aus der Evolution mendeln. Deshalb hat sich Ebola auch nie zu einer Pandemie entwickelt. Das Virus tötet seinen Wirt so schnell, dass er gar keine Möglichkeit hat, es zu verbreiten.
          Die gefährlichsten Viren sind also nicht die berüchtigsten Killer (Ebola, Lassa, …), sondern die, die hochinfektiös sind, ihren Wirt aber mindestens so lange am Leben lassen, dass er sie mehr oder weniger zuverlässig verbreitet. Dazu bedarf es einer hohen Mobilität des Wirts und einer kritischen Dichte. Beides hat die Menschheit längst erreicht.
          Ich denke, das ist der Grund für die Nervosität in Wissenschaft und Politik derzeit.
          Schon die derzeitige, relativ harmlose Variante bringt weltweit die Gesundheitssystems zum Kollabieren. Eine geringfügige Mutation in Richtung höherer Letalität würde ganze Kulturen und alle sozialen Normen auf den Prüfstand stellen.
          Sandale ist der, der 1350 auf die Juden zeigte und schrie: „Die haben die Brunnen vergiftet! Ergreift und verbrennt sie!“

          • Ja, stimmt, ich sollte die hässliche Kugel mit den vielen Saugnäpfen nicht zu sehr vermenschlichen. Aber die These, dass es sich im laufenden Betrieb hinsichtlich der Letalität abschwächt, finde ich derzeit zwingend. Die Gesundheitssysteme kollabieren doch derzeit nur in den Hotspots, in denen das Anfangsvirus grassiert, oder bin ich da falsch informiert? In den anderen Ländern sind es doch überwiegend ängstliche Menschen und Grippekranke, die die Krankenhäuser bevölkern.

            Klar kann sich das in wenigen Tagen ändern, aber es wäre doch ein Hoffnungsschimmer im Meer der Ohnmächtigkeit und des angstgetriebenen Aktionismus.

          • „Die Gesundheitssysteme kollabieren doch derzeit nur in den Hotspots, in denen das Anfangsvirus grassiert, oder bin ich da falsch informiert?“

            Ich habe vor ein paar Tagen eine Sondersendung zum Thema gesehen, wo man die derzeitigen Maßnahmen – Verbot aller Massenveranstaltungen, Einschränkung der Mobilität – erklärte.
            So ich mich recht entsinne, kann man in D etwa 45.000 Betten für Corona-Patienten bereitstellen. Man geht aber bei einer Bevölkerung von 80 Mio Menschen und einer Durchseuchung von 2/3 von einem Prozent aus, das stationär behandelt werden müsste. Würde man keine Einschränkungen anordnen, käme somit also eine Welle von etwa 800.000 Patienten auf die Krankenhäuser zu, die sie verarzten müssten. Du kannst selber sehen, dass das nicht klappen wird.
            Natürlich tritt das Problem in den Hotspots zuerst auf, aber das liegt schlicht in der Logik der exponentiellen Vermehrung. Es ist gefühlsmäßig nur schwer nachzuvollziehen, dass man bei einer geringen Durchseuchung in seiner Gegend nicht Monate von einer besorgniserregenden Quote entfernt ist, sondern Tage.

            „In den anderen Ländern sind es doch überwiegend ängstliche Menschen und Grippekranke, die die Krankenhäuser bevölkern.“

            Wir hatten das Thema „Pandemie“ vor ein bis drei Jahren schon Mal hier auf dem Blog. Schon damals hatte ich prophezeit, dass nicht die Seuche an sich das Problem darstellen wird, sondern dass die Infrastrukturen ganzer Nationen an den Folgen von Angst und Panik zusammenbrechen werden. Auch hatte ich geschrieben, dass es nicht eine Frage des „ob“ ist, sondern des „wann“ die nächste Pandemie kommen wird.
            Die Qualität einer Kultur wird sich in ihren Krisen offenbaren, nicht in ihren guten Zeiten.
            Werden die Rattenfänger obsiegen und den Mob gegen die „Fremden“ mobilisiert kriegen, oder wird die Vernunft die Oberhand behalten, die Erkenntnis, dass man eine Pandemie niemals besiegt, indem man mit Mistgabeln und Teer gegen selektierbare Volksgruppen vorgeht.

            „Klar kann sich das in wenigen Tagen ändern, aber es wäre doch ein Hoffnungsschimmer im Meer der Ohnmächtigkeit und des angstgetriebenen Aktionismus.“

            Hoffen wir, dass die Hamsterei von Klopapier und Nudeln lustige und das Plündern der Bestände von Sterilisationsmitteln und Schutzmasken in Krankenhäusern üble Ausnahmen bleiben.

            Auf jeden Fall bleibt es spannend 🙂

  10. Mehrere deutsche Grenzen wurden dichtgemacht. Langsam graust es mir. Und nicht vor dem Virus. Eine Tante mailt mir grad, dass man nicht mal mehr mit dem Zug nach Polen kommt.

  11. mit Humor gegen die Furcht vorm Virus (aus der Religion!), eine sehr gute Idee

    not expressive joy but therapeutic joy: the joy that defeats fear. You conquer terror by collective celebration. Precisely because the threat was so serious, you refuse to be serious — and in that refusal you are doing something very serious indeed. You are denying your enemies a victory. You are declaring that you will not be intimidated.

    https://www.spectator.co.uk/article/jonathan-sacks-joy-is-the-jewish-way-of-defeating-hate

    • Der Virus macht mir wenig Sorgen, aber die politische Denke, die hinter diesen „fürsorglichen“ Massnahmen steckt.
      Ich beisse mich regelmässig mit Verschwörungstheoretikern und Aluhueten, das hier riecht aber schon stark nach einer Generalprobe für Notstandsgesetze. Und ob man da mehr Opfer verhindert oder sogar erst schafft, ist die Frage.

      • Nein, der oder das Virus ist tatsächlich gefährlich, unmittelbar und mittelbar. Es ist eine Jahrhundert-Seuche, die nach drastischen Massnahmen verlangt. Sonst sterben viel zu viele Leute viel zu übel. Die besondere Situation des Notstands ist begrenzt, daher eine ganz legitimes Mittel aus der Krise zu kommen.

        • Mir fehlt das Fachwissen, um Grippevirus und Coronavirus vom Risikopotential her einzuschaetzen, aber würdest Du auch bei einer Grippe -Epidemie „drastische Massnahmen“ befürworten? Versammlungsverbote? Grenzschliessungen?

          • Ich seh das alles als Biologe, Molekularbiologe und Parasitologe mit dem Hang zu Viren und Mikroorganismen. Ausserdem war die Geschichte der Seuchen, der Apokalysen und der Religionen seit längerem mein Steckenpferd.
            Schon Mitte Januar wurde mir schlagartig klar, dass diese Seuche eine Gefahr für unsere ganze Zivilisation ist. Klar wurde mir auch, dass all die Hysterien der Vergangenheit – mit Aids angefangen – uns blind gemacht hat für die realistische Wahrnehmung dieser Epidemie. Was typisch ist dafür, dass verheerenden Seuchenzüge überhaupt Erfolg haben können! Denn diese resulteren immer aus mangelhafter Hygiene. Und die besteht in diesem Fall aus konsequenter Isolierung aller Individuenen — jede nur erdenkbare Schotte muss runtergelassen werden, von den Grenzen angefangen. Am besten wären menschliche Ansammlungen auf zwei Personen zu beschränken!

            Was hier passiert hat imho die Dimension der Weltwirtschaftskrise 1929 nebst Zweitem Weltkrieg, wobei die Ausgangslage jetzt noch extremer ist, mit einer fragileren, hochgezüchteteren Weltwirtschaft. Zum Glück ist eine Seuchenepidemie nicht so krass zerstörerisch wie Krieg, aber von manchen Aspekten her sicher nicht weniger schlimm.

          • „Mir fehlt das Fachwissen, um Grippevirus und Coronavirus vom Risikopotential her einzuschaetzen, aber würdest Du auch bei einer Grippe -Epidemie „drastische Massnahmen“ befürworten? Versammlungsverbote? Grenzschliessungen?“

            Es braucht kein Fachwissen um das Risiko einzuschätzen, ein bisschen Hausverstand reicht.

            Und zum unsäglichen und falschen Vergleich zwischen Corona und normaler Grippe zwei einfache Fragen: Wie groß ist das Risiko dass sich in den nächsten 4 Wochen die Zahl der mit normaler Grippe Infizierten verdoppelt (verzehnfacht)? Und wie groß ist dasselbe Risiko im Fall von Corona?

            Wenn die Antwort auf die beiden Fragen unterschiedlich ist, dann ist der Vergleich Unfug.

      • „Der Virus macht mir wenig Sorgen, aber die politische Denke, die hinter diesen „fürsorglichen“ Massnahmen steckt.“

        Die Notstandsregelungen sind durch das Infektionsschutzgesetz abgedeckt. Welche „politische Denke“ vermutest Du denn dahinter?

        • Die autoritäre Denke eines Nanny – Staates natürlich. Wer dermassen wild entschlossen ist, die kommenden Wählen grundgesetzwidrig mittels Quote zu seinen Gunsten zu manipulieren, denkt zwangsläufig auch ueber Methoden zur polizeilichen Kontrolle des öffentlichen Raumes nach.

  12. Ich denke jetzt an meinen alten Botanik-Lehrer, ein klassischer Professor vom alten Schrot und Korn, mit dem typischen bärbeissigen Humor, der sich mit grosser Verantwortungsethik paart…. In dem erwachte immer ein geradezu infernaler Hass gegen die Skiindustrie, wenn es um die Alpenflora ging, die von dem Skizirkus so frevelhaft misshandelt wird. Das hier hätte er erleben müssen … und kommentieren. An seiner statt mache ich das jetzt lieber nicht.

  13. Jetzt steht ein beispielloser Wirtschaftszuammenbruch, ein echter Meltdown, ins Haus. Die Märkte werden kollabieren, wie die Tower des WTC am 11. September zusammenbrachen, mit der gleichen erstaunlichen Geschwindigkeit. Jede Stützung durch Zentralbanken oder durch den Fiskus wird umsonst gewesen sein. Demnächst wird staatliche Zentralwirtschaft wie in Kriegszeiten greifen müssen, die Bundesregierung hat die grobe Blaupause dafür schon auf den Tisch gelegt, ihre KfW soll alles übernehmen.
    Sehr unwahrscheinlich, dass es eine schöne Lösung gibt. Das ist keine klassische Panik wie 2008/9. Mir fehlt da einfach der Vergleich, ich sehe da einfach keinen Wirtschaftszusamemnbruch, der mit dieser Situation vergleichbar wäre, ganz sicher ist auch 1929 eine simple Panik gewesen.

    Natürlich gibt es zahlreiche Leute, die Permabullen voran, die in dem Crash jetzt auch nur eine Panik sehen, die vorübergehend ist. Diese sorgen für panikhafte Gegenreaktionen bis sie kein Geld mehr haben und alle pleite sind.

    Dieser wirtschaftliche Aspekt wird für unsere Zukunft noch wichtiger sein als der epidemologische.

    • Und jetzt muss man auch noch das Geschwafel von den „guten alten Zeiten“ ertragen 😦

      • Das ist kein Geschwafel. Für jemanden, der das nötige Kleingeld hat, ist das nur Buchgeld, und als Bonus winken dicke Gewinne bei niedrigem Einstieg. Man muss halt so viel zusätzich zu Aktiendepot haben, dass man auf dieses nicht zugreifen muss.

        Die meisten haben das nicht, ich auch nicht, meine Aktien sind (größtenteils rechtzeitig) rausgeflogen.

        Trotzdem ist der Kommentar damit vielleicht hartherzig, aber Geschwafel ist er sicher nicht.
        Und ja, ich mag den Don.

          • Nein, ist es nicht. Echtes Geld, Gewinn oder Verlust, wird es erst, wenn man die Aktien verkauft. Vorher ist es nur eine Zahl „in den Büchern“.

          • Das ist der Anfängerfehler sich Verluste schönzureden. Behindert einen nur erheblich beim Verluste kappen.

          • Und das ist kompletter Unsinn. Wie ich geschrieben habe … Verlust ist es erst, wenn man verkauft.
            Wer so viel Kapital hat, dass er notfalls auch 10 oder 15 Jahre ohne Verkauf aussitzen kann, für den ist es mit allergrößter Wahrscheinlichkeit kein Verlust.

            Wer dieses Kapital nicht hat, der sollte sich dessen bewusst sein und rechtzeitig verkaufen.

            Und du kannst noch so viel rechthaberisch rumtexten, die Aussage des Dons ist völlig korrekt. Alleine schon deshalb, weil er von „nur _mein_ Buchgeld“ redet.

          • @marc, ich glaube, der Don ist hier ironisch und ironisiert die weitverbreitete Haltung gerade, die unter Aktienfreaks herrscht. Damals unter 4000 Pt herrschte die reinste und nackteste Panik.

    • Das ist das Stühlerücken auf dem Deck der untergehenden Titanic.

      Wer noch glaubt, dass unser Staat, der selbst so gut wie pleite ist, hier die grosse Rettung ist, der glaubt auch an den Weihnachtsmann oder – weils besser passt – den Osterhasen!

      Wann machen die Banken zu? Heute schon oder erst nächste Woche?

      Bargeld könnte bald viel wertvoller sein als das Nominal verspricht, just sayin´

  14. Habe ab heute Home-Office, nachdem ein entfernter Kollege positiv getestet wurde. Die Kinder sind nochmal in der Schule, immerhin denkt man in BaWü daran, die mit Aufgaben zu versorgen. Wenn auch irgendwie verspätet.

    Ansonsten tolle Sache. Das Lager ist voll. Das Wetter ist herrlich, die Vögel zwitschern, es fliegen kaum nervige Flugzeuge herum. Ich hoffe mal, die Infektion geht an uns vorbei. Meine Frau muss noch arbeiten und hatte natürlich prompt eine nahe Kollegin, die mit Grippe aus Tirol kam und sich trotzdem noch zur Arbeit schleppte. Idioten elende! Mal abwarten. Am WE hatte sie Halsschmerzen, heute früh ging es ihr aber wieder gut.

    Was mich ärgert, ist lediglich, dass das ganze an Merkel wieder abperlen wird, weil unsere Dumm-Journalisten ihr weiterhin die Stange halten. Der ganze Shutdown wäre verhinderbar gewesen, hätte man die Grenzen zugemacht, kam ja alles mit Ansage:
    https://sciencefiles.org/2020/03/15/der-offene-grenze-spleen-und-covid-19-menschenopfer-in-deutschland/
    auch unsere Statistiken gleichen mittlerweile denen in einem Entwicklungsland:
    https://sciencefiles.org/2020/03/15/himmel-hilf-den-italienern-alle-sterben-nur-die-deutschen-nicht-covid-19-update/

    Man kann gar nicht anders als annehmen, dass die deutsche Regierung entweder vollkommen unfähig ist oder absichtlich die Alten opfert. Jeder der sich jetzt darüber freut, sollte bedenken, dass auch er irgendwann mal alt ist.

    Ich hoffe nur die Senioren sind schlau genug, sich selbst zu isolieren. Meine Nachbarn sind ist es nicht, die waren gestern extra noch auswärts „Kaffee trinken“ weil sie es nicht zu Hause ausgehalten haben.

    • „absichtlich die Alten opfert“

      Aber sicher nicht. Die sind denen da oben, wie alle anderen, schlicht völlig egal.

      Ihre Pfründe als Bankvorstände, ihre fetten Pensionsansprüche und ihr moralische Überlegenheitsanspruch, das ist es, was sie am Laufen hält. Sie haben aber schon mächtig Angst, wie man am Laschet gestern in „AnneWill“ deutlich sehen konnte.

      Also geniessen wir die kleinen Dinge des Lebens, den schönen Tag und die fehlenden Flugzeuge am Himmel. Das Leben ist ein Geschenk, welches wir viel zu häufig nicht zu schätzen wissen. Sic transit glorias mundi.

      Vielleicht hörst du ja mal auf, hirnverbrannten Verschwörungstheorien Glauben zu schenken, die sind genauso eitel und dumm wie die Idioten, deren Kartenhäuser jetzt zusamemmnstürzen.

      • „Vielleicht hörst du ja mal auf, hirnverbrannten Verschwörungstheorien Glauben zu schenken, die sind genauso eitel und dumm wie die Idioten, deren Kartenhäuser jetzt zusamemmnstürzen.“

        1) Ich glaube gar nichts, nehme aber alles zur Kenntnis. Ich verstehe nicht, wieso es für deinesgleichen so schwierig ist, das zu kapieren.

        2) Werde ich sicher nicht in den BluePiller-Mode zurückstürzen, auch wenn das deinem Dienst gefallen würde. Es besteht nämlich nicht der geringste Zweifel, dass wir vera*scht werden, man kann nur nie ganz sicher sein in welchem Ausmaß und von wem alles.

        3) Idiotisch und kindisch ist allein, die veröffentlichten Halbwahrheiten der Lügenmedien unbesehen und unhinterfragt als Wahrheit zu akzeptieren, selbst wenn (wie bei 09/11) so gut wie alle Fakten dagegen sprechen. Es sei denn, man braucht das für seine innere Ruhe. Also mach was du nötig hast und hör auf, mich zu belehren! Ich halte dich sowieso für einen Hasbara-Desinformanten und diesen Ruf wirst du bei mir auch nicht mehr los.

  15. Was die nationalistische und lügnerische Hetze der „Welt am Sonntag“ nicht alles anrichten konnte:

    Trump hat Firmen, deren einzige raison d´etre das Abgreifen von Fördermitteln ist?

    RNA war mal vor langer Zeit ein Modethema und Curevac ein typisches Produkt vom damaligen last hot shit. Wird als Zombieunternehmen seitdem mitgeschleift, ganz normal im Raubtierkapitalismus Deutschlands. Als hätten es die Amerikaner nötig, so einen drittklassigen Schwindel zu übernehmen, wo sie doch in tausendfacher besserer Klasse haben…. 😀

  16. Was bitter ist, ist, dass nicht ordentlich getestet wird. Ich bin mit Familie in Selbstquarantäne. Vorletztes Wochenende war ich auf einer Firmenveranstaltung in NRW, samt Flughafen Düsseldorf. Meine Frau und Tochter in Tirol beim Snowboarden.

    Im Laufe der letzten Woche hat es mein gesamtes Team gewürfelt. Unwohlsein, Grippesymptome, krank schreibungen. Getestet wurde niemand. Anfragen wurden abgewimmelt. Am Freitag hat der erste es geschafft, bei seinem Hausarzt einen Test zu machen.

    Freitag Abend würde dann Tirol zum Risikogebiet erklärt. Meine Frau mittendrin, arbeitet in einer Tagesklinik, sollte also getestet werden. Symptome sind vorhanden. Bei Ausschluss kann sie zur Arbeit gehen. 638 mal beim Gesundheitsamt München angerufen. Als endlich jemand dran war, wurde lang und breit nach Gründen gesucht, warum wir nicht getestet werden sollten. Sprich, kein Erstkontakt, kein Zweitkontakt. Dann Rückruf. Dort wurde gesagt, das Landratsamt vom Kreis sei zuständig. Auf deren Rückruf warten wir noch heute.

    Fakt: Katastrophale Kommunikation. Keiner weiss, wo angerufen werden soll. Die was machen können, sind hoffnungslos überlastet. Statt alle zu testen, findet ein Vorscreening als Tesbedingung statt, das der Situation um 2-3 Wochen hinterherhinkt.

    Ich vergeude Stunden und Tage damit, einen Test zu organisieren, der immer noch nicht stattgefunden hat. Trotz Risikogebiet. Trotz Symptomen. Wenn meine Frau und ich infiziert sind, gibt’s auf einen Schlag 80-100 zusätzliche Klasse I Verdachtsfälle. Ich mache mir um mich keine grossen Sorgen. Nur ob man eine Gefahr für andere ist, wäre gut zu wissen.

    Aber es interessiert keine Sau. Man will die Fallzahlen klein halten, man will weiter arbeiten, weiter Geld verdienen, nichts so genau wissen, und auch nichts weiter sagen. Und die Presse klopft sich gegenseitig auf die Schulter, wie toll sie doch berichten. Währenddessen verbreitet sich der Virus unerkannt innerhalb Deutschlands weiter.

    Südkorea macht vor wie es geht. Und wir machen Italien nach.

    • @Flin, sowas liest man andauernd. Es ist der „ganz normale Wahnsinn“, der sich bei uns breitgemacht hat, allenthalben und überall. Ist nur nicht gut, wenn es eine echte Krise gibt. Warum ausgerechnet diese Tests so ein Problem sein sollen, kann ich gar nicht verstehen. Die sollten auch fast nix kosten.

      Es ist absolut unbarmherzig, geradezu unerträglich, wie unser „altes Europa“ durch diese Krise deklassiert wird, da kommen mir nur die Tränen.

      Nur nicht den Kopf hängen lassen, vor allem wenn einem das Wasser bis über den Hals steht, mein Beileid 😦

      • Die Tests sind nicht das Problem. Es sind halt die Laborkapazitäten nicht frei und es gibt keinen Notfallplan. Das Problem ist, dass man den Plan vor 4 Wochen hätte machen und gezielt und entschlossen müssen. Stattdessen hat man mal wieder rumgelabert, sich gegenseitig auf die Schulter geklopft, das Ganze als Kommunikationsproblem behandelt, runtergespielt und sich ansonsten wichtig gemacht. So wie immer halt.

        Aus bayerischer Sicht sind es alle Möglichen, die hier halbwegs sinnvoll agieren. Der Kurz in Österreich, nachdem er mit Ischgl ein ziemliches Debakel hingelegt hat. Die Skandinavier. Südkorea. Taiwan. Und, ich trau’s mich kaum zu sagen, der Söder. Halbwegs zumindest.

        Aber auf Bundesebene ist das ein Wischiwaschi sondergleichen.

        • Mit Tests meinte ich natürlich auch das ganze Drumherum, „Laborkapazitäten“. Das sollte kein Problem sein, man kann einfach die zahllosen Forschungslabors nehmen. Das sind zum guten Teil hochmotivierte Idealisten, die würden das bestimmt auch gerne machen. Die alten Semester wie mich sollte man dann auch rekrutieren….

          • Ja. Wenn man das möchte als Bundesrepublik Deutschland, dann kriegt man das auch hin. Nur nicht in einer Woche.

    • Es ist erschütternd wie planlos der Krise hinterhergehehlt wird. Heute, am Montag, treffen sich die Lehrer – übrigens in großen Gruppen – um den Fernunterricht zu organisieren. Iraker fliegen immer noch völlig unkontrolliert mit FFP3 Masken ein. Keine Testkapazität, keine Masken, nichts, wirklich nichts gemacht. Euch Alles erdenklich Gute @Flin.

  17. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/virologe-hendrik-streeck-ueber-corona-neue-symptome-entdeckt-16681450.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

    Tja, da ist Prof. Streeck natürlich optimistisch. Er behält selbst dann recht, wenn „nur“ 100.000 in 2020 sterben, das wären ja nur 10 % mehr als sonst. Auch 20 % wären ja nicht weiter der Rede wert.
    Was der Herr Professor sich aber vielleicht nicht vorstellen kann ist, was Massensterben abseits der Intensivkliniken für eine demoralisierende Wirkung auf die Bevölkerung haben werden. Ob das auch nur so wie „in jedem anderen Jahr“ wäre?

    • Ich glaube nicht, dass der verharmlosen will. Und natürlich kann der Untergang der Menschheit kommen. Aber der Typ bietet einen kleinen Hoffnungsschimmer. Früher haben sich die Menschen den beim Gebet geholt. Jetzt sitzen sie einsam in ihren Wohnungen und warten entweder auf das Virus und/oder den Untergang der Zivilisation.

      Ich glaube nach wie vor, dass die aus dem Wissen der Menschen resultierende Angst mehr Schaden für die Menschen anrichten wird als das Virus. Daher stehe ich nicht auf die apokalyptischen Verbalexzesse.

      Wenn ich irre, wird‘s vermutlich eh keiner mehr merken.

    • Nein, sorry. Anstatt sich auch nur einen Moment mit der Idee zu beschäftigen, ein Virus wie dieser könne menschliches Leben komplett auslöschen, sollte man tatsächlich lieber eine „golden light ball“ Meditation wie im Song drüber durchführen. Ist bestimmt hilfreicher – and more fun (go wash your penis^^)

      • Hast es ja offenkundig nicht angesehen.
        Weder handelt es von „diesem Virus“, noch davon wie die Menschheit an einem Virus zugrunde geht.

        Das einzige was Du augenscheinlich gekonnt demonstrierst, ist auf dem geistigen Level zu sein, welches Peterson anvisiert.
        Den dümmsten ***** der sich so an der Schuhsohle sammelt.

        • Best bet: Du bist ein unbeirrbarer Trump-Fan. Was für ne Krankheit brauchts dafür eigentlich? Hoffentlich findet die Wissenschaft das noch raus… und dann auch das Gegenmittel.

  18. Dieses Virus hat einen unbändigen Drang sich auszubreiten… Das kommt mir so vor, wenn ich die Zahlen hier für Singapur, wo die Kontrolle der Infektionen maximal streng sein soll, betrachte…..

    Das nervt ziemlich, denn das verspricht, dass unsere antisozialen Massnahmen zum Kampf gegen Windmühlen werden 😦

  19. Episch. Jetzt müsste noch der Crash ´87 übertroffen werden, dann ist das die Feuertaufe des Neuen Crashs 2020.

  20. Ich hoffe, dass es sich um Fake-News handelt
    https://www.suedtirolnews.it/italien/coronavirus-lage-in-bergamo-und-brescia-immer-bedrohlicher?fbclid=IwAR2Vr8sEueF3rIy1AotHvm20_0V59YN_BciBVQkA3jd5jucHSuAnj1QbreM
    allein mir fehlt der Glaube. Deutschland hat angeblich 2,5 Mal mehr Beatmungsgeräte als Italien, aber wenn man keine mehr hat, werden sehr viele Menschen sterben, so wie in Italien.

    Weiß jemand warum es die Lombardei und insbesondere diese Regionen und Ortschaften so schwer erwischt hat?

    • „Weiß jemand warum es die Lombardei und insbesondere diese Regionen und Ortschaften so schwer erwischt hat?“

      Dazu hätte ich eine Theorie: Die Tetxtilindustrie. Norditalien ist der Hotspot der illegalen chinesischen Textilindustrie:

      https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/textilstadt-prato-made-in-italy-der-etikettenschwindel/3682236.html

      Dort werden von Chinesen billg Textilien zusamengenäht, um „Made in Italy“ draufschreiben zu können. Die dort arbeitenden Chinesen sind dann zum chenesischen Neujahrsfest nach China gereist, haben sich infiziert und kamen dann mit dem Virus zurück nach Italien. Nach Bergamo sind es von dort ungefähr 300km, die das Virus zB mit Händlern zurückgelegt haben könnte, die den Touris am Gardasee und in Mailand (Modehauptstadt….!) die überteuerte Billigware in Luxusläden anbieten.
      Nur ’ne Theorie……

  21. Ja, dümmer als die Polizei erlaubt, lol

    War auf Anhieb als Fake zu erkennen. Billige Abzocke, typisches Deutsches Startup, dumme deutsche Medienscheisse, da hilft alles Klopapier nichts

  22. Pingback: Warum Corona keine Grippe ist – Der lange Weg zum ersten Mal

  23. Supergeile Idee, nachdem der Ölpreis durch echten Wettbewerb seine Überteuerungsphase der letzten Zeit überwunden hat und das nächste Jahrzehnt billige Energie verspricht!
    Da steckt man doch gerne seine letzte Kohle – oder noch besser tiefverschuldet auf Kredit – rein! Am Vorabend, bevor die Lebensmittelpreise und die Preise für Verbrauchsgüter explodieren …..
    Habeck scheint Mr. Kontraindikator persönlich zu sein! Was auch eine echte Kunst ist, btw! Also hinhören, was Herr Habeck sagt!

  24. Absolut „spot on“ der Faden hier:

    „Ich merke selbst, wie schwer es ist, meinen Vater davon zu überzeugen, dass das Alles, alles andere als übertrieben ist.“

  25. „Pleitewelle“ ist geradezu niedlich….. Das wird ein Pleite-TSUNAMI.
    Erst weicht die Liquidität zurück, durch Absturz aller Vermögenswerte – deflationärer Schock. Dann kommt das zu Geld umgemünzte Toilettenpapier als Flutwelle und droht uns alle in heilloser Inflation zu ertränken.

    „300.000 Einzelhandelsunternehmen mit drei Millionen Beschäftigten, die rund 535 Milliarden Euro im Jahr erwirtschaften“

    Das ist der Kreditrahmen den die KfW und ihr Chef, Minister Scholz, angedacht haben. Die Exportindustrie und die Multis sind aber kein Kleinvieh wie der Einzelhandel. Woran man sieht, dass es hier um populistische Beruhigungspillen geht. Auch dem Herrn Lübberding scheint die ungeheuerliche Grösse des Vorgangs zu entgehen.

    • … VW und alle Tochtergesellschaften stellen die Produktion ein. Geflogen und verreist wird auch nicht mehr so viel. Sie werden Geld drucken müssen.

  26. Immer schön Stimmung machen und hetzen. Zum Glück ist Feminismus gut für alle

    • Gynozentrismus

      Bei jeder Information wird zu allererst geschaut welchen Einfluss das auf Frauen hat.

      Dort wird behauptet das in China die häusliche Gewalt zunimmt. Stimmt das? Nachvollziehbar wäre es das die Paare jetzt gezwungenermaßen mehr Zeit miteinander verbringen, aber in Australien haben Feministinnen auch behauptet das die Feuerwehrmänner, die die Buschbrände bekämpfen, ihre Frauen schlagen, wenn sie nach Hause kommen.
      Die sind bereit jeden Scheiß zu erzählen, wenn sie damit Männer verteufen können.

      • Ja hier zb nochmal:

        Ob es stimmt kann ich nicht sagen. Vermutlich feministische Paranoia.
        Kann man nur hoffen, oder Träumen, dass einige, sollte sich das mit Corona etwas beruhigen, aufwachen und erkennen wie wichtig Feministinnen und Co. wirklich für die Gesellschaft sind. Ich wäre da für einen vollständigen Shutdown von Pseudowissenschaften wie Genderstudies.
        Die Gelder könnte man besser in echte Forschung investieren, die Menschen was nützt.

  27. … aus rein ökonomischer Perspektive muss man eine Marktbereinigung begrüssen, das mit dem Nullzins und der künstlichen Belebung der halbtoten Kreditwirtschaft war kein Zustand. Unglücklich, dass die Marktbereinigung nicht durch eine einfache Panik wie 2008 erfolgt, sondern wesentlich schlimmer durch eine echte Katastrophe! Dummheit und Habgier haben die Finanzkrisen-Situation von 2008 zum Dauerzustand gemacht und dies bringt uns jetzt in eine höchst ungünstige Lage. Wenn man da urteilt „selbst schuld“, dann ist das voll gerechtfertigt. Wer einen vermeintlich billigen Hauskredit aufgenommen hat, um eine dank der Nullzinspolitik völlig überteuerten Immobilie zu erwerben, die er demnächst wegen Nachschusspflicht (aufgezehrtes Eigenkapital zB) verliert und dies eine deflationäre Abwärtsspirale in Gang setzt, soll man da Bedauern haben? Seit Jahren hätte jeder das Risiko sehen können, ja müssen. Aber die „madness of crowds“ ist offenbar eine fixe menschliche Grösse, Tulpenmanie, 1929 und 2020, es wiederholt sich, bestimmt auch noch in ferner Zukunft ….

  28. Der John Hopkins-Chef:

    „For the battle against COVID, the US needs a wartime mobilization“

    Mir fällt ein Stein, nein ein Gebirge, von Herzen, endlich! Die Situation ist mit Krieg gleichzusetzen und endlich sagt es jemand in einer zentralen, wichtigen Position!

  29. Weil Deutschland keine souveräne Währung hat, im Gegensatz zu Norwegen!

    „Modern Monetary Theory“ (MMT) beschreibt genau das.

    Der Euro ist ein strukturelles und gravierendes Problem in dieser Krise.

  30. https://sciencefiles.org/2020/03/17/aktuelle-daten-zur-grippesaison-2019-2020-zeigen-covid-19-totet-in-einer-anderen-klasse/

    „Die diesjährige “Grippe-Saison” hat in der 40. Kalenderwoche 2019 begonnen und geht so langsam ihrem Ende zu. Die Daten, die wir nun präsentieren, entstammen dem neuesten Influenza-Wochenbericht des RKI.

    Demnach sind in Deutschland vom 4. Oktober 2019 bis zum 6. März 2020 rund 3,2 Millionen Arztbesuche wegen Symptomen, die einer Influenza zugeordnet werden, erfolgt. Für diesen Zeitraum gibt es 145.258 nachgewiesene Influenzafälle, in 23.276 Fällen war eine stationäre Behandlung notwendig, seit dem 4. Oktober 2019 sind 247 Menschen an Influenza verstorben.
    In Prozentwerten: 4,5% nachgewiesene Influenzafälle unter allen Arztbesuchen, in 0,7% der Fälle war eine Hospitalisierung notwendig, die Sterblichkeit beträgt 0,008% an allen Verdachtsfällen, 0,17% an allen nachgewiesenen Influenzafällen und 1,1% an allen hospitalisierten Fällen.

    Die 23.276 Influenza-Fälle, für die eine stationäre Behandlung notwendig wurde, verteilen sich über 23 Wochen à 7 Tage. Das macht insgesamt 145 Aufnahmen Krankenhäuser bundesweit und per Tag. Damit kommt ein Gesundheitssystem sehr gut zurecht, schon deshalb, weil Komplikationen in genau 1,1% der Fälle zu erwarten sind.“

  31. Hui, hat man was zu verbergen?!?

  32. Solche präzisen Prognosen scheint es für Deutschland gar nicht zu geben?

    Das sind extrem viele Betten …..

  33. Bisserl länger (39 Minuten) und vermutlich den ein oder anderen überfordernd, dem Rest dürften die Puzzleteile gelungen zusammenfallen.

    Quasi von 9-11 zu Corona.
    Passt wirklich schön.

    • This is unlike anything we’ve seen in our lifetime. What’s going on in financial markets today exceeds the financial crisis of 2008, it exceeds 9/11, it exceeds the tech peak, and it exceeds the 1987 crash. Maybe 1929 is still bigger, but few of us were alive then. We’re writing a new chapter for American and world history textbooks. We’re only a few pages into it, and we’re not sure how it will end, but our grandchildren will one day learn school about the great pandemic of 2020 and what it meant for world history.

  34. Trump ist der erste Helikopter-Präsident 😀

  35. Ziemlich dämlich vom US-Schatzmeister:

    „Glaube niemals ein Gerücht, bevor es nicht durch offizielle Verlautbarung abgestritten wurde.“

    Also alles Geld auf der Bank lassen, vollumfängliche Solidarität ist gefragt! Nur Asoziale horten jetzt Geldscheine oder gar Fremdwährung.

  36. Die ganze Regierung ist so: laschet.

    Die Steigerungsformen von „lasch“? lascher und dann laschet. Ultimativ wird dann gemerkelt 😀

  37. Jetzt kommt die beste Tranche des Kreditmülls (von morgen) ins Rutschen? Oder sind das alles nur Verkäufe, um Verluste anderswo zu kompensieren? Wobei das eine das andere ja nicht mal ausschliesst.

    Wenn es ins Positive vorstösst, dann sollte das Signal sein, dass die Kacke am Dampfen ist (um danach gegen den sprichwörtlichen Ventilator zu spratzen…) Megasauerei, das brauch viel Klopapier.

  38. China — a nefarious regime

  39. Die Welt ist in US-Dollar verschuldet und jetzt kommt die Rückabwicklung, man braucht unbedingt ungeheure Mengen cash, die offenbar nicht mal mehr die FED bereitstellen kann. Nach dem bekannten Muster der Währungskrisen werden die vermeintlich preiswerten Kredite in anderen Ländern unerschwinglich teuer, Ratenzahlungen in lokaler Währung schiessen auf dem Mond und pleite sind sie alle….

    Währenddessen versucht die EZB wenigstens unser aller Rente zu sichern, mit neuem 750 Milliarden Anleihenaufkaufprogramm, aber das beeindruckt den totalen Meltdown der Märkte natürlich nicht weiter. Warum auch?

    Bald wird Geld gedruckt werden und das grosse Comeback der Inflation wird einsetzen! Insbesondere die Lebensmittelpreise werden EXPLODIEREN.

  40. Wie in der DDR ist Deutschland jetzt NACH AUSSEN abgeriegelt!
    Es geht bestimmt nicht um das Coronavirus, sondern um das „scheue Reh“ Kapital, welches nicht mehr in die Schweiz oder nach Dänemark oder Luxemburg flüchten soll können.
    Vermutlich sind sogar die deutschen Inseln deshalb für innländische „Ausländer“ gesperrt worden!

    Jetzt ist das Netz um den Fischschwarm gelegt, der morgen die Zeche für das politisch-wirtschaftliche Totalversagen bezahlen soll.

    Merkel hat die Leute ja schon auf „Solidarität“ eingeschworen gestern. Dabei hat sie ja sogar Restemotionen gezeigt, ich hatte schon geglaubt, sie hat gar keine mehr und wäre schon restlos zombifiziert. Ihre restliche Empathie dürfte der Kaste der Besitzenden gelten, ihrer Kaste, die überall in den Bank- und Unternehmensvorständen sitzt.

  41. Die halbe Türkei ist jetzt in Istanbul über den Winter versammelt, bald geht es in alle Dörfer zurück für den Sommer. Der Türkei droht die absolute Vollkatastrophe.
    Es ist furchtbar und grauenvoll. Und es wird alles auch auf uns zurückfallen.

    Wie ich schon vor einiger Zeit schrieb: die totale Mobilmachung ist geboten, das wird eine Art Weltkrieg. Das Virus muss auch in der Türkei bekämpft werden, ideologische Unterschiede sind jetzt absolut egal geworden und müssen unbedingt auf Eis gelegt werden!

    Hört sich verrückt an? Wartet mal ab, das muss kommen und es wird kommen. Wir können uns nicht einigeln und darauf hoffen, dass wir vom Virus verschont werden, das wird nicht klappen. Wir müssen schnellstens zum Gegenangriff übergehen.

  42. „Corona ist eine Skifahrerseuche und hat sich neben den bekannten Krisenzentren bei Ischgl auch andernorts etabliert – die Skiregionen gleich hinter der Grenze wurden auch schon genannt. Das liegt daran, das so weit gefahren wird, bis der Schnee kommt, mal bin Montafon und manchmal nur Seefeld, und dann wieder bei uns am Spitzingsee. Wegen dem bisserl Husten verzichtet keiner auf die vorab gebuchte Gaudi“

    https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2757608/

    „Da sollte man sich nicht wundern, wenn die Leute selbst anfangen, Vorsorge zu treffen.“

    Tja.

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