86 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 207 (20.03.2019)

    • Die Autorin

      Lena Fiedler, geboren 1991 in Essen, studierte Komparatistik, Theaterwissenschaft und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin und Kopenhagen. Praktika u. a. beim NDR Kultur, den Berliner Festspielen, Kampnagel Hamburg und Nationaltheater Mannheim. Schreibt über gute Ideen und das Ruhrgebiet. Seit 2015 arbeitet sie bei ZEIT ONLINE Berlin.

      Das wird nix mehr mit dem „Welt genesen“

      • Ich hätte gedacht, dass es aus feministischer Perspektive unmöglich ist, dass eine Frau auf einen Mann stolz ist.
        „Seht nur, wie toll er Frauen unterdrückt!“

        Wie soll das gehen?

        Und was anderes nennenswertes tun Männer ja nicht, unterm Strich.

        Also: nein, das kommt nicht vor.

  1. Meine tägliche Leseliste durch die ‚Westsender‘ gemacht, und dabei über folgenden Top-Artikel ganz oben in der NZZ gestolpert. Interview mit Niall Ferguson. Schon alleine der Titel wäre in ZEIT, Spiegel & co. vollkommen undenkbar, vom Interview an sich gar nicht zu sprechen:

    https://www.nzz.ch/feuilleton/niall-ferguson-als-rechter-bist-du-ein-potenzieller-nazi-sozialisten-und-kommunisten-hingegen-sind-moralisch-einwandfreie-sozialdemokraten-ld.1467954

  2. Mir ist auf einem Bauwagen neben dem Bild eines freundlich schauenden Bauarbeiters folgende unverschämte 😉 sexistische Werbung aufgefallen:
    „Wir verlegen nicht nur Rohre, sondern machen Ihnen auch den Hof…“ Felix Nickel, Tief- und Strassenbau, Pflasterkunst. Das beweist, im Tiefbau hat die Gleichstellung noch nicht stattgefunden (obwohl in der Führungsriege 4 Frauen und 3 Männer genannt werden).

  3. Ein bissel was verschwörungstheoretisches. Es scheint das Twitter an einem neuen Shadow-ban algorithmus arbeitet?

    • Verschwörungstheoretisch scheint es nicht zu sein, denn laut Davis´ folgenden Tweets hat Twitter ihm schrichtlich bestätigt, dass besagter Tweet für „Externe“ gelöscht wurde. War er selbst eingeloggt, konnte er seinen Tweet sehen. War er ausgeloggt, konnte er ihn nicht mehr aufrufen.

      Das erklärt mir, warum ich in letzter Zeit häufiger auf Twitterlinks stosse, die noch nicht so alt sein können, die aber zu einer Fehlermeldung („Sorry, that page doesn´t exist“) führten. Wegen dieser irreführenden Fehlermeldung dachte ich dabei immer, der Linksetzer habe den Link „kaputt“ gemacht. Eine Art „shaddowban“ erscheint mir nun aber plausibler.

      Was ich noch nicht verstanden habe: Können andere Nutzer den Tweet ebenfalls nicht sehen? Selbst dann nicht, wenn sie eingeloggt sind?

      • Ich bin bei solchen Dingen immer ein bisschen skeptisch. Könnte sich auch tatsächlich um einen Bug handeln und nicht um ein Feature. Und so lange es nicht öfter nachgewiesen wird, gehe ich von einem Bug aus.

        Und oft genug sind die Tweets ja tatsächlich gelöscht, insbesondere dann wenn jemand was dummes geschrieben.

    • „… dass es besonders Frauen sind die total emotional und überhaupt nicht über Fakten argumentieren.“

      Das ist jetzt nichts Neues für Dich, oder?
      Ich glaub, es gibt nicht viele Männer über 17, die diese Erkenntnis noch nicht gewonnen haben.
      Dafür gibt es bestimmt keine Studie 😀

      • Nee aber da fiel es mir wieder so sehr auf. Nur Gefühle das reinste Klischee. Und pures Schwarz Weiß denken. Gut oder Böse. Irgendwie habe ich den Verdacht gerade letzteres ist irgendwie da häufiger in den Köpfen. Vielleicht auch eine Erklärung warum Frauen im Schnitt religiöser sind?

  4. Vielleicht mit noch mehr Diversity? Noch mehr Menschen, die nicht die gleiche Sprache sprechen, nicht die gleichen Moralvorstellungen und das gleiche Rechtsverständnis haben, was letztendlich zur Erosion sozialen Zusammenhalts führt?

  5. Gibts eigentlich schon Neuigkeiten wie am Montag die Sache mit dem Berliner Pay Gap Ticket gelaufen ist? Gabs Männer die wegen Schwarzfahrens verdonnert wurden? Gibts schon die ersten Klagen?

    • http://archive.vn/o2df7

      Die Trans-Community (auf Twitter) schien dennoch irgendwie empört – wahrscheinlich einfach, weil da ein Automat erkennen können sollte, wer nun Frau bzw. nicht-Frau ist.

      Allgemein kam die Aktion aber wohl gut an:

      Irgendwann vor Mitternacht hat der Automat dann aber schon schlappgemacht (den entsprechenden Tweet habe ich leider nicht gebookmarkt), so dass es sicher auch vereinzelt Enttäuschte gab.

  6. Immer häufiger bekomme ich beim Aufruf von Webseiten ein Popup das mich auffordert, zu beweisen, dass ich keine Roboter bin indem ich auf Fotos von Ampeln oder Zebrastreifen klicke. Teilweise sogar beo google, höchst lästig.

    Kann mir jemand erklären was das soll?

  7. Wartet, wartet, wartet….

    Ganz langsam.

    Ich lese gerade einen Beitrag zum Thema Pränataldiagnostik wo mit Hilfe von Blut des Embryos Down Syndrom ziemlich sicher festgestellt werden kann. Anscheinend ist man in der Medizin schon so weit.

    Wieso zur Hölle macht man zu genau diesem Thema ein Politikum in Bezug auf die Abtreibung was man sonst zur Abtreibung allgemein nirgendwo liest?

    Plötzlich, genau jetzt wo es Babys mit Down Syndrom trifft, wird die Abtreibung kritisch beäugt und die Tatsache, dass anhand von Merkmalen selektiert wird, wird in den Vordergrund gerückt. Noch dazu habe ich das Gefühl, dass das von genau diesen Menschen kommt, die sich so vehement für Abtreibungsrechte einsetzen.

  8. Das Neue Deutschland hat sich jetzt auch ein Bento zugelegt.

    „Wir wollen weg von so einem etwas veraltetem Bild eines objektiven Journalismus, was sehr männlich weiß geprägt ist.“

    • In der wesentlich „linkeren“, marxistischen Zeitung „Junge Welt“ wäre genau das als Beispiel für das „dumbing down“ der Linken benannt worden.

      Die innere, die geistige Korruption beginnt schon damit, sich der „Aufmerksamkeitsspanne von Goldfischen“ anzupassen und dieser Zielgruppe angemessene „Geschichten“ zu liefern.
      Das ist ein „race to the bottom“ und am Ende entsteht u.a. ein „bento“, ein „jetzt“ der SZ, ein „funk“ des ÖR. Es handelt sich um Verdauungsprodukte, nicht um eine Mahlzeit.

      Das ist kein „jugendliches“ Produkt, es ist eins für alterlose Deppen, die Denken und Fakten als schmerzhaft empfinden. Die sich in der warmen Ur-Suppe ihrer Empfindungen wohlig räkeln und bestätigt sehen wollen. In der zeitlose „Mädchen“ die Fragen der „Jungs“ beantworten und umgekehrt. In Kolumnen, die von „geschlechtergerechten“ Paaren geschrieben werden und denen Mann anmerkt, hier wird dem Männchen ein betreutes Schreiben bestenfalls zugetraut.

      Den Sermon hätte man früher in der „Bravo“ verortet.
      Mit einer Zielgruppe maximal 14-jähriger und genau das ist m.E. das Problem: Die Zielgruppe der Pubertierenden stellt inzwischen die Redaktion, die dieser jedoch entwachsen sein sollte.

      Weder sollte sich die Journalistin mit der blöden Sache gemein machen, noch zur Verblödung beitragen – das wäre meine Minimalforderung.
      Burn, Supernova, burn!

      Subcomandante crumar
      Organisation MGTOW

      • „Den Sermon hätte man früher in der „Bravo“ verortet.“

        Heute nennt man das Frauenzeitschrift, genauer: „Die erste Zeitschrift nur für die Frau“.

        War letzte Woche kurz beim Arzt und musste einige Minuten im Wartezimmer warten – zwischen lauter Frauen jeden Alters.
        Suchte mir ne Zeitschrift – nur für Frauen, oder Senioren.
        Und hab dann durch zwei geblättert, von denen ich dachte, die seien nicht ganz so schlimm.
        Abgesehen von unzähligen Promi-Artikeln haben sich die Frauen bei jeder Gelegenheit selbst gefeiert, so als gälte es, den kollektiven Geburtstag aller Frauen dieser Welt zu feiern.
        Das Witzige war, die haben sich einfach nur so gefeiert, ohne dass man(n) einen Grund, Anlass, oder sonstwas hätte finden können.
        Ich glaub, die sind alle kollektiv auf einem endlosen Supertrip.
        Früher waren die Mädel mit spätestens 17 der Bravo entwachsen.
        Heute sind sie noch mit 60 so infantil, wie eine 14-jährige.

        • Die Schattenseite des „Human Being“ – „Human Doing“ Unterschieds.

          Wenn das Fundament der eigenen Daseinsberechtigung darin liegt, Frau zu sein (eigentlich: Kinder kriegen zu können), dann entsteht durch Gleichstellung und Leistungsgesellschaft zwangsläufig ein Vakuum.

          Mit den Vagina-Monologen fängt es an, mit aus Scheidenpilzen gebackenem Brot hört es noch lange nicht auf.
          Danisch macht sich ja einen Spaß daraus, die „kulturellen“ Erzeugnisse von Frauen zu sammeln, die nichts anderes können, als um ihre eigene Körperlichkeit zu kreisen.

          Dass in einer gleichgestellten Gesellschaft auch Frauen irgendwann in erster Linie an ihren Doings gemessen werden könnten, muss etwas zutiefst Verstörendes haben.

          Dass also „Ich bin doch Frau, daraus allein muss doch schon was folgen“ Beschwörungsformeln allerorts aus dem Bodensatz sprießen, ist nur folgerichtig.

          • „Dass also „Ich bin doch Frau, daraus allein muss doch schon was folgen“ Beschwörungsformeln allerorts aus dem Bodensatz sprießen, ist nur folgerichtig.“

            Wie wahr, wie wahr.

            Allerdings, irgendwann ist auch die größte Mega-Party zu Ende und man muss sich wieder dem Alltag stellen.
            Auf den Alltag der modernen Leistungsgesellschaft sind aber die meisten Frauen nicht vorbereitet und daher wird der Kater umso größer sein.

        • „Das Witzige war, die haben sich einfach nur so gefeiert, ohne dass man(n) einen Grund, Anlass, oder sonstwas hätte finden können.“

          Mal ehrlich, gibt es nicht leider ebenso genug Männer , die das auch machen, Frauen auf ein Podest heben, ohne jeden -Sachgrund-, wie es so schön im Juristen-Deutsch heißt ?

          Wenn ich richtig überlege, nicht ohne Sachgrund, sondern geradezu gegen jeden Sachgrund.

  9. „The war for the soul of the left will be fought over anti-Semitism.“

    How Dare Chelsea Clinton Defend the Jews?
    https://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/282106/how-dare-chelsea-clinton-defend-the-jews

    „For those of us who consider Chelsea Clinton a cringe-inducing banality, that she could be accused of anything so momentous, never mind a racist slaughter in the Antipodes, was puzzling indeed.“

    „Reading the many progressive identity-based defenses of Omar, which repeatedly and pointlessly invoke the fact that she is a hijabi-wearing black refugee being criticized by a white native-born American woman, one gets the impression that this particular legislator can pretty much say whatever she wants and expect to be absolved for it: Her canonization as a left-wing hero is necessary, and irrevocable.

    For a growing number of progressives, anti-Semitism has become an ideological obligation as central to their political identity as the Universal Basic Income, Green New Deal, a 70-percent marginal tax rate, and free higher education.“

    • „The campaign against “white Jews” on the progressive left is not an accident but a determined effort with several concrete ideological purposes. The first is to codify the position of Jews at the bottom of the social justice victim pyramid, as just another category of “whites.” This move is intended to downgrade or even erase anti-Semitism—a sin of which Farrakhanites, radical Islamists, and other important progressive allies are all guilty.“

      • „the progressive left would lose its claim to speak on behalf of the oppressed masses, and become just another left-wing cult made up of white people. To prevent that admittedly awful fate, the licensing of Jew-hatred is essential, both practically and psychologically.“

    • Wie nennt man denn das Aussteigen aus den Pariser Verträgen?

      Warum macht das angeblich tollste Land der Welt dann mal eben weltweite Spendenaufrufe wenn New Orleans unter Wasser steht. Als wären Sie so arm dran wie Haiti. Man bettelt sich quer über den Globus. Verantwortung für die eigene Bevölkerung=0. Aber bei den Militärausgaben ist alles Bombe.

      Nicht falsch verstehen, ich bin durchaus der Meinung dass die Bundeswehr bessere und verlässlichere Ausrüstung verdient hat und das Pensionszahlungen an Soldaten KEIN Teil des Bundeswehrbudgets sein sollten.

      • Ist nur meine Meinung, aber das erstere würde ich einfach „Vernunft“ nennen. Bei der Klimakiste ging es ja immer nur um totalitäre Apokalyptik von feudalistischen Demokratiefeinden, angefangen mit dem „Club of Rome“ und dann institutionalisiert von den Heerscharen von NGOs und Grünen Parteien.

        Davon mal abgesehen, ist ein Militärpakt nicht mit der halbherzigen Klimabeteuerungen zu vergleichen, mit dem sich die Politik freikaufen wollte. Das hat auch schon beim Ablasshandel nicht geklappt, der auch immer grösser wurde, je mehr die Kirche beschwichtigt wurde…

        Nach „Kathrina“ (das war doch der Wirbelsturm, der NOrleans verwüstete) gab es doch reichlich föderale Mittel….! (oder nicht?, erinnere mich nicht an ein Problem)

  10. Creeping Theo-Progressivism
    The odd alliance between Islamists and the “woke” intersectional Left

    https://www.city-journal.org/islamist-progressivism

    “ … a generation of young American Muslims is growing up convinced that the progressives’ social-justice and sexual-identity narratives are intrinsic components of the Islamist agenda. This doesn’t always go over well with their elders.“

  11. Die CDU-Prien zitiert bezüglich „Christchurch“ zustimmend einen der übelsten britischen Antisemiten, der den öffentlichen Diskurs seit Jahrzehnten vergiftet, den notorischen Fisk:

    Das zeigt ja, was die „Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein, stellv. Landesvorsitzende der NORD-CDU, Sprecherin des Jüdischen Forums der CDU“ wirklich darstellt! Eine antiwestliche Progressive. Nur so jemand kann den extremistischen Fisk gut finden (gleiches Kaliber wie Noam Chomsky zB).

    Prien hatte neulich erst die Idee einer westlichen Kollektivschuld bezüglich „Christchurch“ evoziert.

    Die CDU ist genauso islamophil, progressiv, proto-totalitär und demokratiefeindlich wie das die SPD ist!

    • Ich muss da immer an Johanna von Orleans denken.

      Mal sehen, auf welchem Scheiterhaufen Greta landet. Meine Vermutung: Sie sagt irgendwas gegen Muslime.

      • „Mal sehen, auf welchem Scheiterhaufen Greta landet. Meine Vermutung: Sie sagt irgendwas gegen Muslime.“

        Unwahrscheinlich. Muslime haben in ihrer Welt keine Relevanz.
        Eher brennt sie, weil sie sich nicht klar für den Feminismus positioniert.

        • „Oder sie spricht zu undifferenziert über Atomenergie:“

          Eher unwahrscheinlich. Das ist nicht ihr Thema. Allerdings kann man beobachten, dass man versucht, ihr Fallen zu stellen. Das ist genau das, was ich an anderer Stelle (an Androsch Kubi) damit meinte, dass sogar erfahrene Politiker sich immer weniger trauen, eindeutig Position zu beziehen.
          Ein 16-jähriges Mädchen allerdings mit denselben Maßstäben zu messen, wie einen gestandenen Experten oder Umweltpolitiker, ist in meinen Augen schäbig.

          • „„Oder sie spricht zu undifferenziert über Atomenergie:“

            Eher unwahrscheinlich. Das ist nicht ihr Thema.“

            Interessant. Sie will, das wir etwas gegen den Klimawandel tun, aber was wir tun sollen, ist nicht ihr Thema. Ernsthaft?

          • „Sie will, das wir etwas gegen den Klimawandel tun, aber was wir tun sollen, ist nicht ihr Thema.“

            Du schreibst Müll.
            Lies doch mal, was sie schreibt, bzw. hör Dir an, was sie sagt.

          • Naja, sie hat sich ja wohl dahingehend schon geäußert, was wohl zur heftigen Kritik gegen sie geführt hat.

            „Es ist nur ein kurzer Absatz in einem langen Facebook-Post: Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg erinnert daran, dass Atomenergie dem Weltklimarat IPCC zufolge „ein kleiner Teil einer sehr großen neuen kohlenstofffreien Energie-Lösung“ sein könnte. Nicht nur im Atomausstiegsland Deutschland hat dies heftige Reaktionen ausgelöst“

  12. „In welcher Zeit leben wir, dass wir einer 16 jährigen, die nichts mehr als Plattitüden äußert, auch nur ansatzweise zuhören sollten?“

    Endlich mal ein Thema, das wirklich wichtig ist in einer Zeit, in der Unmengen von Steuergeldern für eine „gendergerechte“ Formulierung in amtlichen Schriftstücken verbraten werden.

    Natürlich verbreitet sie Platitüden – schlimm genug.

    Es waren auch Platitüden, als wir Teens und Twens uns in den frühen 80ern in den größten Demos der Nachkriegszeit gegen Mittelstreckenraketen und Cruise Missiles in deutschen Mittelgebirgen wehrten.
    Es war unsere Zukunft, die die Alten dort lässig zu pulverisieren drohten.
    Und es waren exakt dieselben Sprüche, die uns entgegengehalten wurden, wie Du sie hier lieferst.
    Ein Stückweit enttäuscht es mich, dass aus der Geschichte offensichtlich NICHTS gelernt wurde.

    Thunbergs Vorwürfe, die sie – vermutlich ihrem Asperger geschuldet – in einer bemerkenswert nüchternen und emotionsfreien Rede in dieser TEDx-Veranstaltung vortrug, sind nicht von der Hand zu weisen. Und ihr Vorwurf, dass NICHTS passieren würde, mag überzeichnet sein (ich habe jetzt nicht die Zeit zu überprüfen, ob das überhaupt stimmt), so ist unbestreitbar, dass in D die Politik bisher sich in der Klimapolitik sehr eng an den Wünschen der Wirtschaft orientierte und weniger an dem, was vielleicht sinnvoller wäre.
    Diese kleine 15-jährige zwingt die Industrienationen, endlich ihre Hausaufgaben zu machen, und das ist gut so!

      • „Bei Ausgaben von 34 Milliarden Euro für die Energiewende“

        Unter Klimaschutzgesichtspunkten ist das größenteils zum Fenster heraus geworfenes Geld, weil die EE de facto CO2-arme AKW ersetzen. Insofern: Ja, wir tun zu wenig (richtiges für den Klimaschutz).

        • Vor allem aber ist es sinnlos, weil es am Thema vorbei geht. Es geht nicht darum, Energie auf andere Weise zu erzeugen sondern WENIGER.
          Aber das Kernproblem weniger Verbrauch in jeder Hinsicht, wird sich schwer durchsetzen lassen in einer Spezies in der die Mehrheit der Weibchen die Männchen gerade daran misst , daß sie VIEL zu bieten haben.
          (Bevölkerungsexplosion nicht vergessen, ist aber ein anderes Thema des gleichen Problemkreises).

    • „Und ihr Vorwurf, dass NICHTS passieren würde, mag überzeichnet sein (ich habe jetzt nicht die Zeit zu überprüfen, ob das überhaupt stimmt), so ist unbestreitbar, dass in D die Politik bisher sich in der Klimapolitik sehr eng an den Wünschen der Wirtschaft orientierte und weniger an dem, was vielleicht sinnvoller wäre.“

      Klar, deshalb gibt es in Deutschland ja auch den Atomausstieg. Da hätten wir doch besser auf die Grünen statt auf die Industrie gehört…

      • „Da hätten wir doch besser auf die Grünen statt auf die Industrie gehört…“

        Herr, lass Hirn regnen – auch über die Verbohrten dieser Erde!

        Aus der Kernenergie steigt D aus, weil die Risiken angesichts Tschernobyl und Fukushima volkswirtschaftlich in einem derart dicht besiedelten Land wie D nicht vertretbar sind. Hinzu kommt, dass es bis heute keine Lösung für die radioaktive Abfälle gibt.
        Das ist keine Frage der Überzeugung, sondern Ergebnis nüchterner Berechnungen.

        • @ Carnofis

          „Herr, lass Hirn regnen – auch über die Verbohrten dieser Erde!“

          Ja, das denke ich auch immer, wenn ich irgendwelche Äußerungen der Grünen höre/lese.

          „Aus der Kernenergie steigt D aus, weil die Risiken angesichts Tschernobyl und Fukushima volkswirtschaftlich in einem derart dicht besiedelten Land wie D nicht vertretbar sind. Hinzu kommt, dass es bis heute keine Lösung für die radioaktive Abfälle gibt.“

          Du wolltest natürlich schreiben, dass sämtliche Probleme der Kernenergie angesichts der immensen Gefahren des Klimawandels verhältnismäßig unbedeutend sind und der Atomausstieg (vor dem Kohleausstieg) daher nicht vertretbar ist. Gut, dass ich das hier noch korrigieren konnte, sonst bekommen die Leute noch einen falschen Eindruck von dir.

          „Das ist keine Frage der Überzeugung, sondern Ergebnis nüchterner Berechnungen.“

          In der Tat.

  13. Schulen brechen LGBT-Kurse nach Protesten von muslimischen Eltern ab

    https://www.welt.de/vermischtes/article190711227/Grossbritannien-Schulen-brechen-LGBT-Kurse-nach-Protesten-von-muslimischen-Eltern-ab.html

    „In Nordengland, in Städten wie Birmingham und Manchester, haben sich die Proteste nun so zugespitzt, dass das Programm an einigen Schulen temporär ausgesetzt wurde. Zuvor hatte es wochenlang Demonstrationen und Mahnwachen von zumeist muslimischen Eltern vor den Grundschulen gegeben, so etwa vor der Parkfield School in Birmingham.“

  14. „Mütter werden degradiert oder hinausgeworfen. Frauen werden nicht befördert und schlechter bezahlt als Männer. Wann lernt das Land, dass es so nicht weitergehen kann?“

    https://www.zeit.de/arbeit/2019-03/gleichberechtigung-frauen-muetter-bezahlung-befoerderung-gleichstellung

    „Aber wie kommt es, dass wir uns daran offensichtlich gewöhnt haben, trotz 50 Jahren Feminismus und Genderdebatten?“

    Weil die sustanzlosen Lügen und der kranke Sexismus des Feminismus den Leuten völlig egal sind.

    Jedes neue Gesetz wird zum Beleg dafür umgemünzt, dass die Diskriminierung fundamentalst brutal und unausrottbar ist:

    „Es gibt heute viele Gesetze mit schön klingenden Namen, die gegen Diskriminierung helfen sollen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zum Beispiel, das Entgelttransparenzgesetz oder das Bundeselternzeitgesetz. Aber es ist schwierig, durchzusetzen, dass diese Gesetze wirklich eingehalten werden.“

    Natürlich sind diese Gesetze unwirksam, weil kein Missstand existiert, gegen den die Gesetze sich wenden. Aber als feministische Sexistin lebt man kommod in seiner Wahnwelt des Patriarchats, in der Frauen einfach keine Schnitte haben können.

    Ein völlig nichtssagender Artikel der „Zeit“, der so dumm ist, wie sein anvisiertes Publikum sein muss, verdummt durch eine menschenfeindliche Ideologie.

  15. Diese apokalyptischen Menschenhasser sind wirklich hassenswert, die in ihrer besserwisserischen Überheblichkeit konstatieren:

    „Die Erde hat eine schwere Infektion mit Homo sapiens und anderen Rindviechern.“

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/eckart-von-hirschhausen-zum-klimastreik-die-erde-gehoert-auf-die-intensivstation/24125740.html

    Der Tagesspiegel fragt darauf hin nach: „Welche Behandlung schlagen Sie vor?“

    und bekommt als Antwort „Müll sortieren wird nicht reichen. ….“

    Ob der wohl an „menschlichen Müll“ denkt? Oder damit bewusst spielt? Ich denke, der Hass dieser Leute, die nur vorgeben sich für den „Planeten“ zu kümmern ist sehr stark und er ist auf „den Westen“ gerichtet und natürlich ebenso auf den „Kapitalismus“.

  16. „Years ago, disturbed by the West’s failure properly to address Islamist extremism, I observed there was a risk of a lethal spiral of interconnected violence. Islamist extremism and attacks would be ignored and excused by the authorities, while those calling them out would be blamed instead; this failure to act against Islamist extremism would result in fringe groups becoming violent against Muslims; such violence would increase the witch-hunt against anti-Islamists, which would, in turn, embolden and encourage more Islamist attacks, provoking in turn more white racist violence.“

    https://www.melaniephillips.com/after-the-new-zealand-mosque-attacks-an-orwellian-frenzy/

    Dass die Neuseeländer Kopftuch als ein Solidaritätszeichen getragen haben, dürfte Islamisten zum Terrorismus gegen NZ ermutigen. Denn die Neuseeländer zeigen mit dem Kopftuch ja, dass sie sich effektiv entzweien lassen würden.

  17. https://www.sueddeutsche.de/kultur/mansplaining-christchurch-rechtsterrorismus-islamismus-1.4377399

    Der übliche Männerhass-Sexismus: Männer sind an allem schuld, immer.

    Total lächerlich diese Aussage hier. Man muss wohl bösartig sein, um sowas zu kreieren, was hier als „Privileg“ hingestellt wird, um dem üblichem linken Rassismus und Sexismus zu huldigen, die nicht ohne diese Vorstellung auskommen:

    „Selbst als Terroristen sind weiße Männer „privilegiert“. Sie werden meist als Einzeltäter wahrgenommen und nicht als Teil einer Bewegung.“

    Und nochmal für die Dummen (also für die eigenen, ideologisch geneigten Leser)

    „Ein Islamist wird eher zum Stellvertreter der gesamten muslimischen Gemeinschaft. Ein weißer Nationalist erscheint immer noch eher als Einzelfigur und -schicksal.“

  18. „Muslimphobia“ ist tatsächlich ein Begriff, der das Phänomen umreisst, wenn es um sehr intensive Vorurteile geht, die auf konkrete Personen fixiert sind…

    „Islamophobia is a misnomer confusing critique of Islam with anti-Muslim hate. Parliament introduces a blasphemy taboo through the backdoor, for which ppl are killed in Pakistan (statutory death penalty). Death is not semantics. Correct term is Muslimphobia, or anti-Muslim hate“

  19. Gemäß kann man an PoC nicht die gleichen sehr hohen moralischen Maßstäbe ansetzen wie an Weißen.

    Deswegen ist es für sie richtig alle Weißen für die schlechten Taten (und immer nur die schlechten Taten) verantwortlich zu machen und jede Tat eines PoC zu entschuldigen, auch wenn diese mehr Opfer fordert.

    Es ist überaus unwahrscheinlich das diese „Journalisten“ ihren eigenen Doppelstandards nicht bemerken. Die scheinen sich für einen Pfad der Selbstzerstörung entschieden zu haben und sehen nichts falsches darin den Hass auf Weiße medial zu schüren.

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