126 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 272 (17.06.2020)

    • Witzigerweise habe ich erst vergangene Woche in einem der GEZ-Radios gehört, dass die Ruhe wegen der Corona-Krise nur „die Ruhe vor dem Sturm“ gewesen wäre und jetzt seien die Frauenhäuser alle rappelvoll, seit die sich wieder rausgetrauen. Alles viel schlimmer als vorher (natürlich nur für Frauen und ggfs. Kinder).

      Ich bin immer wieder erstaunt, wie unverhohlen die Leute mit Suggestionen angelogen werden oder haben die Recht und wir übersehen was? Jedenfalls ist die Lücke in den vermeintlichen Fakten (mal wieder) unübersehbar, für jeden der sich alternativ auch informiert.

    • Nö. Solange es keine Männerkirche nebendran gibt, gehe ich da nicht hin. Eine Diversenkirche gibt es auch nicht.
      Hier liegt also ein GenderKirchenBenennungsGap (GKBG) von 100% vor.
      Gläubige Männer, willens, sich in der Kirche Frömmeleien hinzugeben, werden diskriminiert. Und dabei kann man davon ausgehen, daß nur Männer das Dingens gebaut haben. Pervers.

      Vor diesem Hintergrund ist klar, daß die Hütte ein Symbol der Unterdrückung von Männern darstellt. Also entweder umbenennen oder einreißen.
      Oder ein paar Vulven draufgraffitieren? Die EKD-Mädels haben das ja gelernt. Dann sehen international alle, daß die Deutschen nicht mehr alle Latten im Schrank haben. Doch, die Idee gefällt mir ausnehmend gut.

        • „Du hast den wahrscheinlich wahren Grund erkannt, warum die Aliierten Dresden bombardierten: der Genderkirchenbennenungsgap!“

          Muss die Geschichte eventuell neu geschrieben werden?
          Fragen über Fragen.

      • Wenn es nach mir gegangen wäre hätte das Ding als Ruine stehen bleiben können, aus 4 Gründen:

        1. Als Mahnmal für die dort 1945 wohnenden Fledermäuse die beim Angriff verbrannt sind, kein Mensch erinnert an die.
        2. Ruinen sind immer prima Biotope
        3. und am Wichtigsten: Um den Menschen die idiotische Illusion auszutreiben, die ja mit dem Wiederaufbau suggeriert wird, daß alles wieder gut wird, das man alles irgendwie wieder hinbiegen kann, das man jeden Fehler wieder gut machen kann.
        Gut die Kirche steht wieder, schön. Aber eine Ruine wäre sicher das bessere Symbol für die Menschen gewesen: denkt dran, es gibt Dinge, die anders als so eine Kirche, einmal kaputt nie, nie wieder zu reparieren sind.

        4. ganz unwichtig weil rein persönlich: ich mag Ruinen, eine junge Bekannte von mir, Hobbyfotografin hat als bevorzugtes Sujet Ruinen, Industriebrachen, alte Friedhöfe etc., die sie, bevorzugt in sw, ablichtet und die ärgert sich sehr, daß sie kein eigenes Foto von der Ruine mehr hat machen können.

        Da aber inzwischen wieder Fledermäuse dort wohnen kommt einreißen oder sprengen nicht in Frage, aber Wartung einstellen und in einiger Zeit ist das Ding wieder ein malerische Ruine.

      • Dazu passend Margarete Stokowski:

        (http://archive.is/zcOCC)
        Also diese Frau hat einen Master in Philosophie und Sozialwissenschaften (allerdings an der Humboldt-Universität zu Berlin … nun ja) und ist unfähig, einen Text von 30 Zeilen richtig zu verstehen. Was sie aus dem Text herausliest, ist das Gegenteil von dem, was drin steht.

        • Die ist ultra ekelhaft. Im taz-Text stehen Passagen wie:

          „Streng genommen möchte man sie nicht einmal in die Nähe von Tieren lassen.“

          „Zu naheliegend, dass sie unter der Hand Hakenkreuz-Teeservice herstellen und sich mit den Einnahmen das nächste Terrornetzwerk querfinanzieren.“

          „Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein: die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.“

          Kann die Stokowski nicht mal lesen? Wenn die auf der Halde nur von ihresgleichen umgeben sind, dort aber ausschließlich Abfall ist, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass die Polizisten hier als Abfall bezeichnet werden.

          Wo kommt dieser unbändige Hass auf Menschen nur plötzlich her?

          • „ultra ekelhaft“
            Ich würde es nicht für ausgeschlossen halten, daß Y. das ganze als Satire gemeint hat. Offenbar kennt sie aber Poe’s law nicht. Dann wäre ihr klar gewesen, daß eine fanatische Männerhasserin wie sie sich selber nicht persiflieren kann.

          • Ne, ich glaube, da kommt sie mit der Satire-Nummer nicht durch. Weder ist die taz eine Titanic, noch das tazgezwitscher als Satire gekennzeichnet. Es fehlt zwischen all dem Hass auch komplett etwas Feinzüngiges, was auf Satire hindeuten könnte.

            Die wollen einen Aufreger hinlegen und die Meinungsfreiheit austesten, unterschätzen aber den emotional aufgeladenen Kontext, der sowas wirklich gefährlich macht. Denn die nächste Eskalationsstufe sind gewalttätige Auseinandersetzungen und in Brennpunkten bürgerkriegsähliche Zustände.

            Das ist mir alles sehr unheimlich im Moment.

          • Um die Ecke hier, keine 200 Meter, sind in den letzten 72 Stunden mindestens drei Oberklasse-Autos abgefackelt worden. Die habe ich selbst gesehen. Die Kleinwagen der Muttchen rechts und links im Parkhafen natürlich gleich mit.
            German Justice!

            Bestiimmt glaubt einer, das war für eine gute Sache. Aber dann sollen sie doch bitte mal sagen, was ihre gute Sache sein soll? Ich kapiere nicht, wie die Welt nach deren Meinung aussehen soll.

          • >Wo kommt dieser unbändige Hass auf Menschen nur plötzlich her?
            Ohne Feindbild sind solche Kreaturen auf sich selbst zurückgeworfen.

            Im Tagesspiegel war heute ein Zitat unseres Staatsoberhauptes abgedruckt:
            „Es reicht nicht aus, ‚kein Rassist‘ zu sein. Wir müssen Antirassisten sein“
            Aha. Soso. Demzufolge gilt auch:
            „Es reicht nicht aus, ‚kein Feminist‘ zu sein. Wir müssen Antifeministen sein“
            Hat was.

          • Was sie aus dem Text herausliest, ist das Gegenteil von dem, was drin steht.

            Das ist ganz hohe Schule, ich kann das nicht.

            Noch schlimmer in einer der letzten taz stand ein Artikel, gegen Aufbauhilfe für Syrien, weil Assad und so. Ganz schlimm, aus ihrem kranken Hass gegen eine Person sind linke bereit Tausende ja Millionen im Elend zu belassen, wie krank ist das denn ?

        • Eventuell war Stokowski von den Realktionen auf den Hetz-Artikel so getriggert, daß sie ihn nicht nur falsch verstanden hat, sondern in Ihrem Tweet auch nicht korrekt gegendert hat … DAS dürfte echt Ärger geben!11

          TAZ-Mitarbeiter_in Yaghoobifarah hat zwar mit einigen Gender-Tiefstrichen um sich geworfen, aber Polizist_*Innen hat sie sich dann doch nicht getraut. Stattdessen ist sie auf „Cops“ ausgewichen – korrekt wäre aber Cops_*innen gewesen, also damit kommt sie bei mir nicht durch…

          • Da Polizisten inzwischen offenbar Abfall und böse sind, werden sie natürlich nicht mehr entsprechend gegendert.

            Interessant finde ich auch Stokowskis Dynamitstangen-Icons, mit denen sie um sich wirft. Nutzen die Hardcore-Feministen jetzt etwa den armen Floyd, um einen Bürgerkrieg zu provozieren?

          • Es haben angeblich Leute Sreenshots gemacht von HYs Artikel, die belegen, daß er einer völlig anderen Rubrik als „Satire“ zugeordnet war.
            Und sie kann und will auch gar keine Satire, nur Haß und aggressives Selbstmitleid.

            Ich hoffe nur, daß die Interessenvertretung der Polizei mal Eier zeigt, hab schon wieder läuten hören, daß die sich mit ner Rüge vom Presserat zufriedengeben wollen.

      • mmn ist der Artikel von Hengamuh von der Meinungsfreiheit gedeckt. Das ganze zeigt aber auch sehr deutlich die Doppelmoral der „Hass ist keine Meinung „-Fraktion.

        • „sehr deutlich die Doppelmoral“

          Sehr gut arbeitet die SZ unfreiwillig diese Doppelmoral heraus: Die Hass-Autorin sei laut Chefredakteurin „nach der Kolumne zur Zielscheibe von Hass und Hetze gemacht worden“.

          Zum Stand des Journalismus heutzutage: „Vor allem einige jüngere Autoren wollten sich oft nicht mit Analysen oder argumentierenden Meinungsartikeln begnügen, sondern mit Härte angreifen, oft aus persönlicher Betroffenheit.“ (…) „Konkret wird darüber diskutiert, ob etwa Menschen „mit Diskriminierungserfahrung“ anders über Polizeigewalt schreiben.“

          Da gelten dann wohl journalistische Standards nicht mehr. Woher kann ich aber als Leser wissen, ob der jeweilige Hass-Autor über Diskriminierungserfahrung verfügt?

          Und dann kommt die taz-Geschäftsführung (eigentlich ein journalistisches No-Go): Sie hätte sich „gewünscht, dass all die White Privilege People“ nichts zu der Kolumne gesagt hätten.

          Wie zum Beispiel die Polizisten, die als Müll bezeichnet wurden und vor denen man sogar Tiere schützen müsste?

          https://www.sueddeutsche.de/medien/taz-medien-streit-polizei-1.4943327

      • Wie nicht anders zu erwarten: der DLF eilt der TAZ und Oberfeministin Y. zuhilfe, mit einem Interview, das man auch mit „Der ÖRR interviewt den ÖRR“ überschreiben könnte:

        INTERVIEW | Beitrag vom 17.06.2020
        Polizei-Kolumne der „taz“
        Der Maßstab für Texte kann nicht der geistig geringste sein
        Schlecky Silberstein im Gespräch mit Julius Stucke

        Für Schlecky Silberstein eine klar erkennbare Satire. Wer das nicht verstehe, sei entweder blöd oder bösartig.

        Dieser Artikel von Silberstein ist einer derartige Unverschämtheit, daß er fast genauso ein Skandal wie der Text von Y. ist.

      • Ich find das ziemlich interessant, dass gerade jene linksgrün feministischen Moralhüter, Berufsopfer und Leute-Anzeiger so auf die Polizei schimpfen. In einer Gesellschaft ohne staatliche Ordnung und Polizei wären ja gerade diese die größtenteils drunter leiden würden, wenn das Recht des Stärkeren auf der Straße gilt….

      • Interessant finde ich die Leserkommentare. Da erhält die TAZ ziemlichen Gegenwind auch von der eigentlich treuen eigenen Klientel.

        Es lässt mich immer wieder fassungslos zurück, wenn bei nahezu jeder politischen und medialen Berichterstattung „Hass im Netz“ nur auf einer Seite verortet wird und natürlich dementsprechend einseitig bekämpft werden soll…

    • Sehr guter Artikel, ein super Fund, danke! Auch wenn man sich nach der Lektüre nicht gerade besser fühlt, im Gegenteil. Am liebsten möchte man auswandern und diesen ganzen Irrsinn hinter sich lassen – nur wohin?

  1. So muß die chinesische Kulturrevolution angefangen haben. Der entfesselte jugendliche Mob tobt sich an Menschen und Sachen aus, Funktionäre und Journalisten applaudieren, rechtfertigen, spenden weiterführende Motivation (solange sie nicht selbst an der Reihe sind.

    „ZEIT ONLINE
    @zeitonline
    ·
    16 Min.
    Bei Saddam Hussein hat sich in der westlichen Welt auch niemand beschwert. Warum also jetzt die Aufregung, wenn #Denkmäler von Personen gestürzt werden, deren Taten nicht nur aus heutiger Sicht verachtenswert sind?
    (…)
    Oder auch: ob wir als gesellschaftliche Mehrheit sie jenen Minderheiten zumuten wollen, die sich von ihnen unmittelbar verletzt fühlen.“

    Das Recht von Minderheiten, sich nicht verletzt zu FÜHLEN, schaffts auch noch ins Grundgesetz.

    https://www.zeit.de/kultur/2020-06/denkmaeler-proteste-rassismus-erinnerungskultur-geschichte-denkmalsturz

    • Bilderstürmerei gab es bei jedem gesellschaftlichen Umbruch in der Vergangenheit. Wir befinden uns halt an einem kulturellen Umbruch. Die Macht des Westens geht vorbei, die Asiens steigt in ungeahnte Höhen. Da versucht jeder hier seinen Nutzen raus zu ziehen, die Pseudorechten wie die Pseudolinken – um Menschen, Gerechtigkeit oder die Umwelt geht es hier nicht, sondern um Macht für eine kleine Kamarilla von Menschen die bereits sehr viel Macht (und Geld) haben. Jeder der sich hierbei auf eine Seite schlägt, ist nichts anderes als das Kanonenfutter für diese Typen und selbst schuld an seinem Untergang. Am Ende gewinnt eh nur China und die interessieren sich nicht für die Streitereien des Nutzviehs.

      • Ich bin geneigt deine Sicht zu teilen, aber ich bin hinsichtlich der Ursachen und des Ausgangs nicht so sicher wie du.

        Oder anders: wir sollten versuchen vermittelnd, statt eskalierend zu wirken, schon um erneute Jahrhundertkatastrophen und Massaker zu vermeiden. Was aber nicht gleichbedeutend damit ist, sich aus allem heraus zu halten. Die verschiedenen Gruppen meinen das durchaus ernst und wenn die Klugen sich alles gefallen lassen, dann endet das u.U. wie bei der Kulturrevolution, das kann nicht der Sinn sein.

        Ob China der Gewinner ist, ich weiß nicht. Ich kenne das Land und die Mentalität zu wenig. Historisch gesehen, waren die eher isolationistisch. Russland ist auch stark am Aufsteigen, Amerika versucht den eigenen Abstieg zu verhindern. Afrika wird, schon Dank Bevölkerungsexplosion, auch eine Nummer werden, die wir noch nicht wirklich auf dem Plan haben usw. und was aus dem „gesellschaftlichen Umbruch“ entsteht, darüber mag ich noch nicht spekulieren, es erscheint mir alles noch offen. Tatsache ist allein, dass wir sehenden Auges (und viele offenbar mit großer Lust) in Probleme schlittern.

      • „Am Ende gewinnt eh nur China und die interessieren sich nicht für die Streitereien des Nutzviehs.“

        Oh, ganz im Gegenteil: Die Chinesen schauen bestimmt mit viel Interesse auf die „Streitereien“. Und wer weiß, vielleicht sind sie nicht nur stille Beobachter, sondern heimliche Akteure?

  2. Man ist das absurd.
    So zu tun als ob in GB in Sachen Polizeigewalt auch nur annähernd ähnliche Verhältnisse hat wie die USA herrschen. Stand 2016Stand 2016 haben in England und Wales von 120000 Polizisten nur 5600 überhaupt eine Berechtigung eine Waffe zu tragen und viele tun es trotzdem nicht. Von März 2014 bis 2016 hat die Polizei insgesamt nur 13 Schüssen abgegeben.

    Aber die Medien tun so als ob die Frau da eine valide Meinung hat… sind Journalisten fremdgesteuert? Wollen die alles brennen sehen?

    Das hier tötet wohl eher Schwarze in den Straßen:

  3. Storytime.

    Unschönes Erlebnis, das ich mit meiner weiblichen Begleitung letzten Samstag auf Sonntag hatte.
    Etwas länger, nur ist mir gerade langweilig, also bitteschön:

    Sie war Inlineskaten auf der Donauinsel in Wien bis zum späten Abend. Meine Wenigkeit war im Wiener Prater sich eine Stelze im Schweizerhaus in’s G’friss hauen. Werte Dame will sich noch treffen, ich hab nichts dagegen gehabt, da es eh schon spät war und sie sich in einem Teil von Wien befunden hat, den man aufgrund des täglichen Dienstes nur zu gut kennt und als eher unguter Teil Wiens zählt; ich sie daher nachhause begleiten wollte.

    Treffen uns also am Donauufer und setzen uns auf ein paar Stiegen, die runter zum Fluss führen, hin und reden noch etwas über Gott und die Welt. Plötzlich ist Geschrei wahrnehmbar. Keine 20m hinter uns. Dreht sich weibl. Begleitung um und meint das wären drei Afghanen, scheinen betrunken zu sein. Sag ich ihr, dass sie sich umdrehen und nicht in deren Richtung schauen soll. Einfach ignorieren, anderenfalls, so wusste ich, wird es zu Problemen kommen. Und man weiß bei solchen Gestalten nie, ob sie irgendwas gefährliches bei sich mitführen.

    Wieder lautes Geschrei, gebrochenes Deutsch, diesmal in unsere Richtung und adressiert an weibl. Begleitung: „eh du bist geile frau“. Da wusste ich das wird jetzt Probleme geben. War bis dahin noch immer mit dem Rücken zu ihnen gedreht. Werte Herrschaften kommen uns entgegen, was ich über die lauter werdenden Schritte vernehmen konnte. Plötzlich steht Frau auf und will mit ihnen diskutieren, ihnen Paroli bieten. Und ich denke mir nur „Frau, dir hat man ordentlich ins Hirn geschissen.“ Die mit Abstand schlechteste Situation für irgendeinen verfickten Feminismus einzustehen.

    Ich sitze dabei noch immer, jedoch zu ihnen hingedreht, weibliche Begleitung steht, die Donau keine fünf Stiegen im Rücken zu uns. Die drei Typen zwei Meter von uns entfernt. Einer von denen hat sich besonders aggressiv ausgezeichnet, wiederum ein anderer hat permanent den Kasperl gespielt, fand alles lustig, und der dritte hat Anstalten gemacht den Aggressiven einigermaßen zu beruhigen und uns klar zu machen, dass sie eh keine Probleme wollen. Plötzlich folgende Aussage vom Aggressiven (sinngemäß, inkl. Autokorrektur): „Was machst du als Frau um 23.00 Uhr noch draußen?“ Sie: „Ich darf draußen sein und machen was ich will, das hast du mir nicht zu sagen.“ Er: „Was seid ihr? Österreicher?“ Ich: „Beide Österreicher“ Er: „Sie ist keine Österreicherin, sie schaut aus wie eine Rumänerin. Eine rumänische Hure ist sie. Schäm dich deine Haare so zu tragen du Hure und dass du so lange alleine draußen bist.“ Sie: „Ich bin mit ihm draußen, du hast mir das nicht zu sagen.“

    Aggressiver Typ wird immer aggressiver. Der Kollege von ihm versucht ihn wiederum zurückzuhalten, da er Anstalten gemacht hat sich uns zu nähern. Reißt er sich also los von ihm und versucht ohne Scheiß meine weibl. Begleitung zu küssen, geht auch mit zusammengekneiften Lippen in ihre Richtung und will sie umarmen. Sie stößt ihn weg. Ich stehe daraufhin auf.

    So, und nun hatte ich folgende Optionen:

    1. Ich steck seine Aktion weg. Den Krieg hat er vielleicht gewonnen, aber die Schlacht wird er sicher nicht gewinnen. Auch wenn mir das alles andere als egal war könnte ich am Polizeinotruf anrufen und in ganz ruhiger Manier durchgeben, dass ein qualifizierter Aufforderer gerade mit seiner weibl. Begleitung durch drei Afghanen bedrängt wird und hoffen kann, dass ein paar Funkwägen so schnell es geht zufahren
    oder
    2. Ich reagiere auf meine Emotion hin die mir sagt, dass ich dem Bastard die Fresse einschlagen soll.

    Entschieden hab ich mich für 1.

    Was mir dabei durch den Kopf ging: Ich hab keine Ahnung was sie einstecken haben. Obwohl ich Boxen trainiere sind es immerhin drei von denen, das echte Leben ist kein Hollywoodstreifen und ich bin nicht John Rambo. Ganz zu schweigen davon könnte ich es nicht mit mir vereinbaren, wenn ihr was dadurch passiert. Alkoholisiert waren sie ebenso, was zum einen ein Vorteil für mich wäre, anderenfalls wäre bei ihnen whrs die Hemmschwelle geringer mögliche Waffen zu verwenden. Ganz zu schweigen vom möglichen Prozedere, sollte das vor Gericht landen und mich meinen Job kosten je nach Ausgang.

    Hab ich also den Notruf abgegeben, mich dabei leicht zur Seite weggedreht, die drei aber noch im Blickfeld, aufgelegt und ihnen mitgeteilt, dass es jetzt das beste wäre, dass sie die Heimreise antreten. Der Aggressive: „Was nachhause, du gehst gleich schwimmen in die Donau.“ Ich: „Ab und an hat man das Pech und man redet mit einem Polizisten. Nur weiß man es die ganze Zeit über nicht.“ Hab die Aussage absichtlich ambivalent gehalten, da ich mir zu der Situation noch nicht sicher war inwiefern die Situation eine „Indienststellung“ als Privatperson rechtfertigen würde. Ich bin in der Annahme gegangen, dass die versuchte sex. Belästigung diesbezüglich nicht ausreichen würde.

    Wer hat meine Aussage einigermaßen verstanden? Richtig, der Vernünftige, der daraufhin dem auf irgendeiner Sprache was zugeredet hat und gemeint hat, dass sie nun gehen würde. Der Aggressive daraufhin: „Ich ficke dich noch, ich ficke Polizei kommt her alle.“

    Fluchtrichtung im törkelnden Gang stromabwärts, Slavo ihnen mit etwas Abstand hinterher mit dem Handy in der Hand, weibl. Begleitung 20m hinter mir in Socken, die Inlineskates in der Hand. Diese flüchten daraufhin über ein dreigleisiges Bahnbett auf die Fahrbahn, von dort weiter auf den Gehsteig. Gleichzeitig kriege ich einen Anruf von einen der zufahrenden Kräfte, die ich zu ihnen hin dirigiert habe. Kam der Funkwagen also mit gefühlten 100 km/h angefetzt, Vollbremsung auf den Gehsteig vor ihnen, die Tür aufgerissen und mit gezogener Waffe an die Wand komplimentiert. Zwei weitere Funkwägen sind Sekunden danach angekommen.

    Durchsucht und siehe da: der Aggressive hatte tatsächlich ein Messer einstecken (nur bleibt diesbezüglich nichts strafrechtlich picken, da er es nicht verwendet hat und ein Waffenverbot nicht existiert hat). Anzeige wegen versuchter sex. Belästigung und etlichen Verwaltungsdelikten inkl. Nordverdeutlichungsgespräch. Daraufhin mit dem Funkwagen weibl. Begleitung nachhause geführt, die wiederum aufgrunddessen weinend zusammengebrochen ist, weil „ich will nicht wissen was passiert wäre wenn du nicht da gewesen wärst“.
    Sie beruhigt und gemeint, dass man sich am nächsten Tag nochmal treffen wird um darüber zu reden.

    Während ich also durchaus versucht habe sie auch am nächsten Tag noch zu beruhigen und gut auf sie einzureden habe ich es mir nicht verkneifen können sie ebenso wegen ihres Auftretens zu kritisieren. Keine „situational awareness“, keine Umgebungskontrolle und vor allem und das wichtigste von allem: keine Selbstkontrolle.

    Es gibt schon gute Gründe, wieso ich ihr gesagt habe nicht auf solche Arschlöcher zu reagieren. Ihre Antwort: „Ja ich versuche es ja, ich kanns aber nicht. Es ist so ein Gefühl, dass mich überkommt und ich muss daraufhin reagieren.“ Ich: „Dann schau, dass du deine scheiß Gefühle etwas in den Griff bekommst.“ Sie antwortete mit Stille. Daraufhin ein „Ja, ich weiß…“
    Anzumerken ist, dass sie ein schwer emotionsgesteuerter Mensch ist (von einer Borderlinerin aber weit entfernt) und auch bei sehr vielen Entscheidungen im Leben das Bauchgefühl reden lässt. Für mich, als jemanden der durch und durch Kopfmensch ist, absolut nicht verständlich. Ursprünglich ist das aber auch der Grund gewesen, wieso ich so viel Zeit mit ihr verbringen wollte: um etwas mehr von emotionalen Menschen und ihrer Art zu lernen, da ich oft das Gefühl habe, dass ich nur im betrunkenen Zustand dazu in der Lage bin intensive Gefühle zu empfinden und sonst meine „base attitude“ eine Art emotionale „middle ground“ ist. Sprich: Ich schwer aus der Fassung zu bringen bin, funktioniere wenn ich funktionieren muss und ich weder „Hochs“ noch „Tiefs“ oft verspüre, weshalb mich meine Ex auch mal als „roboterhaft“ bezeichnet hat (und mich dadurch zugegebenermaßen verletzt hat).

    Zum einen bin ich also glücklich, dass die Situation wegen meiner Einschätzung so abgelaufen ist, zum anderen hätte es weitaus schlimmer enden können. Ich hoffe das war allen Beteiligten eine Lehre.

    • Das hast du hervorragend gemacht.
      Leider ist es bei Frauen häufiger so, dass sie sich in Scheiße herein manövrieren und dann erwarten, dass der Mann für sie die Kastanien aus dem Feuer holt. Dass es dabei mit dem Tod des Mannes enden kann, das bedenken sie entweder nicht oder es ist ihnen vollkommen egal.

      Mein Tipp: Lass die Finger von der Frau. So wie man deinen Text liest passiert das der Frau öfter und wird vermutlich über kurz oder lang wieder passieren. Beim nächsten Mal hast du vielleicht weniger Glück und der aggressive Typ wird nicht zurückgehalten. Wenn dann was passiert bist du entweder das dumme Opfer oder der rassistische Täter. Frauen gibts wie Sand am Meer aber du selbst hast nur ein einziges Leben.

      • Vermutlich ein Dreckfehler – Druckfehler…
        § 38b SPG (Sicherheitspolizeigesetz)
        (1) Die Sicherheitsbehörden sind ermächtigt, einem Menschen, der einen gefährlichen Angriff gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung oder einen gefährlichen Angriff unter Anwendung von Gewalt begangen hat, und von dem aufgrund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist, er werde künftig gefährliche Angriffe begehen, mit Bescheid aufzuerlegen, zu einem bestimmten Zeitpunkt bei einer Dienststelle persönlich zu erscheinen, um ihn nachweislich über rechtskonformes Verhalten zu belehren. Bei der Belehrung ist insbesondere auf die Gründe, die zur Meldeverpflichtung geführt haben, die Rechtsfolgen bei weiterem rechtswidrigen Verhalten und erforderlichenfalls auf die Rahmenbedingungen nach § 31 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz – NAG, BGBl. I Nr. 100/2005, einzugehen.

    • „Die mit Abstand schlechteste Situation für irgendeinen verfickten Feminismus einzustehen.“

      Gute Geschichte, ein Eskalationsklassiker. Ich frage mich, wie das gelaufen wäre, wenn sie da alleine gesessen hätte. Vermutlich hätten sich die Typen ihr gar nicht genähert. Oft sucht der besoffene Aggressive nur einen Hahnenkampf. Bis zu einem gewissen Pegel haben die gegenüber Frauen eine eingebaute Beißhemmung.

      Irgendwas in den Frauen findet allerdings solche Situationen geil, denn sie reißen dann oft wild die Klappe auf in der Erwartung, dass man sich für sie prügelt. Wissend und fühlend, dass sie selbst weder eine blutige Nase noch einen Messerstich abbekommen werden.

      Wäre sie alleine gewesen, hätte sie sicher das gemacht, was ich auch tun würde: Wenn ich so eine Gruppe in weiter Ferne schon erkenne, mache ich mich langsam auf und laufe einfach das Donauufer solange weiter, bis die außer Reichweite sind. Ansonsten kann man da nur verlieren – egal ob Mann oder Frau.

      • Ist das dieselbe Frau, die Dich schon in der Schwulenbar „getestet“ hat?
        Die fährt einen Shittest nach dem nächsten und offenbar war’s ihr immer noch nicht krass genug, warum gibst Du Dir das? Wenn ich so einen hardcore Job hätte wie Du, würde ich mich privat echt nicht auch noch zu solchen Spirenzchen verheizen lassen.
        Ich finde Deine stoische Grundhaltung sehr erfrischend, weiß nicht, warum Du die als irgendwie defizitär wahrnimmst, hochemotionale Peaks oder gar Gemütsdauerzustand sind extrem kräftezehrend für alle Beteiligten und es hätte in den allermeisten Fälle auch ’ne Nummer kleiner gereicht.

      • Bin gar nicht dazu gekommen die Geschichte noch zu erweitern, da sich gestern am Abend noch ein Gespräch diesbezüglich ereignet hat zwischen mir und ihr nachdem ich den ursprünglichen Beitrag verfasst habe.

        Sie hat mich noch einmal gefragt, wie ich mich in der Situation gefühlt habe. Hab ich gemeint, dass ich retrospektiv betrachtet natürlich angespannt und fokussiert bzw. auf alles vorbereitet war. Fragt sie mich daraufhin ob ich es auch in Erwägung gezogen hätte an dem Tag die Fäuste fliegen zu lassen. Gut, eine legitime Frage ihrerseits, hab mir noch nicht viel dabei gedacht.

        Hab ich zu ihr gesagt, dass ich körperliche Gewaltanwendung nur als letztes Mittel verwende, zum einen weil man davor weitaus mehr Mitteln ausschöpfen kann (wenn man den will und diese Mitteln kennt), die weitaus klüger in der Situation wären als demjenigen gleich das Gesicht umzudekorieren. Der Mund bzw. die Zunge zählen vor dem Körper im Rahmen von Gestikulierungen als die schärfste Waffe, wurscht ob es ums Deeskalieren geht oder um den anderen zu vermitteln, dass man einen mindestens ebenbürtigen Gegner gegenüberstehen hätte. Ganz davon zu schweigen, dass ich für nichts garantieren könnte wenn es plötzlich hieße „kämpfe um dein Leben“.

        Dann daraufhin plötzlich folgende Frage, mit einem leicht vorwurfsvollen Unterton und leichten Lachen dazwischen, so als ob es ihr unangenehm wäre danach zu fragen, sie sich aber trotzdem eine gewisse Antwort erwartet hätte: „Ja, hehe, aber wieso hast du ihm nicht einfach eine gegeben? Ich mein, ich weiß wie hart du zuschlagen kannst wenn du willst. Das verstehe ich halt nicht ganz.“ (btw: sie war meine Sparringpartnerin beim Boxen… @Freya: Ja, das ist dieselbe aus der Schwulenbar von der Geschichte von vor einem halben Jahr, gutes Gedächtnis 🙂 )

        Ich hab bis jetzt nichts mehr darauf geantwortet.

        Ich verstehe, dass sie sich im Nachhinein alle möglichen Szenarien durch den Kopf gehen hat lassen und einen Hass auf diesen Typen entwickelt hat, was sie öfters in Form von abfälligen Aussagen gegenüber Afghanen geäußert hat. Ich kann es ihr nicht Übel nehmen, man tendiert nach solchen Erlebnissen schnell zu solchen Denkmustern. Wahrscheinlich wünscht sie sich im Nachhinein auch, dass dieser das Gesicht eingeschlagen bekommen hätte, jedoch komme ich nach dieser Aussage einfach nicht herum sie als unbelehrbar zu klassifizieren.

        Zur Vorgeschichte, das ist die Alte:
        https://allesevolution.wordpress.com/2020/01/11/selbermach-samstag-272-11-01-2020/#comment-441410
        bzw. die:
        https://allesevolution.wordpress.com/2020/01/18/selbermach-samstag-273-18-01-2020/#comment-442683
        bzw. die von der ich letztens erzählt habe (zumindest bilde ich es mir ein), mit der ich im Bett gelandet bin (im eigentlichen, ursprünglichen Sinn), ich kein Sex mit ihr haben wollte, und sie mich daraufhin gefragt hätte ob ich schwul sei, weil sie es nicht glauben konnte, dass jemand zum Sex mit ihr tatsächlich „nein“ sagt. Ich ficke eben nicht alles was zwei Beine, eine Vagina und einen Puls hat.

        • Hattest du nicht auch geschrieben, sie hätte behauptet, vergewaltigt worden zu sein? Vielleicht wurde sie das von einem Afghanen und das sollte so eine Art Racheaktion sein?

          Die Frage warum du nicht zugeschlagen hast, würde ich mit dem Hinweis auf die anderen (zwei mit Messer bewaffneten?) Typen kontern, die ihren Kumpel dann vielleicht mit spitzer Klinge verteidigt hätten (siehe Chemnitz, was passieren kann). Jedenfalls scheint ihr ein Gespür für solche Gefahren vollkommen abzugehen, sie schnallt wahrscheinlich nicht, dass das keine „romantische“ Schlägerei um ihre Ehre geworden wäre, sondern dass es da schnell um Leben oder Tod geht und drei gegen eins kein lustiges Verhältnis ist.

          • „Hattest du nicht auch geschrieben, sie hätte behauptet, vergewaltigt worden zu sein?“

            Ja, das stimmt.
            Ob man es als eine Art Racheaktion dafür auffassen kann würde ich jetzt nicht sagen.

            „Jedenfalls scheint ihr ein Gespür für solche Gefahren vollkommen abzugehen, sie schnallt wahrscheinlich nicht, dass das keine „romantische“ Schlägerei um ihre Ehre geworden wäre“

            Und genau das ist das Problem. Das Leben ist kein Hollywoodstreifen und ich weiß aufgrund meiner Arbeitserfahrung, dass viele Afghanen ein Messer bei sich führen. Ich hab mir irgendwann mal sagen lassen, dass das anscheinend bei denen eine Art „Tradition“ wäre eins bei sich zu haben. Ihr scheint in sehr vielen Belangen nicht die Folgen möglichen Verhaltens abschätzbar zu sein, das hab ich in der Zeit, seitdem ich sie kenne, jetzt auch bemerkt.

          • „Ihr scheint in sehr vielen Belangen nicht die Folgen möglichen Verhaltens abschätzbar zu sein, das hab ich in der Zeit, seitdem ich sie kenne, jetzt auch bemerkt.“

            Warum haben sich Autorennen durch Innenstädte zu einem Volkssport entwickelt?
            Weil die Teilnehmer die Folgen nich abschätzen können?
            Oder, weil ihre Risikoanalyse zu dem Ergebnis geführt hat, dass die Folgen FÜR SIE SELBST überschaubar sind?
            Deine Begleiterin hätte wahrscheinlich nicht so auf die Kacke gehauen, wäre sie allein gewesen. Denn dann wäre die Risikoanalyse zu einem für sie wesentlich ungünstigeren Ergebnis gekommen.

            Und deshalb hätte ICH nach dem Vorfall den Kontakt in die Rubrik „Es war einmal …“ gepackt.

        • Da läuft ein anderer Film, nämlich eher ein ganz alter Hut.
          Es macht ihr einen feuchten Schlüppi, wenn sich da zwei Kerle die Fresse polieren, indirekt um sie. Das ist ein archaisches Muster, was natürlich mal Sinn gemacht hat und es ist prinzipiell auch okay, auf einen bestimmten Männertypus abzufahren, (mein Mann war vor 14 Jahren übrigens auch mein Sparringpartner). Es wäre aber vernunftbegabt, sich diese Instinktnatur mal BEWUSST zu machen und sich selbst bis auf den Bodensatz dieser Gefühle anzuschauen. In Ermangelung echter existenzieller Gefahrensituationen eine solche völlig unnötig und kopflos zu provozieren, sich dann innerlich an der Männlichkeit des Partners zu weiden und für die eigene gute Wahl zu beglückwünschen, ist ein primitives Programm. Es läuft unterm Radar.
          Keine Ahnung, ob sie das erfasst, wenn Du es mal sachlich auseinander sezierst. Solche Wahrheiten auszusprechen, macht ja unbeliebt und oft kommt nach der Schnappatmung keine tiefe Erkenntnis.

          Ich habe meinem Mann mal erlebt, wie er einen Hundeangriff auf unsere 3 Kinder abgewehrt hat. Die saßen spielend am See, da schoss ein sehr großer Hund an uns Eltern vorbei und während meine Synapsen noch träge analysierten, dass da grad ein potentielles Raubtier auf meinen 1jährigen zu rennt, hatte er längst schon in den Berserkermodus geschaltet, sich brüllend zwischen Kinder und Hund geworfen und wäre nicht im letzten Moment noch die Sicherung bei ihm eingerastet, er hätte das Tier mit bloßen Händen erwürgt. Kreideweiß, durchgepumpt, Aggression auf Anschlag.
          Das will keiner der noch bei Sinnen ist erleben. Es reicht mir zu wissen, dass er es kann.

          Ich schätze sie leider auf der Crazyness-Skala ziemlich hoch ein, mir wäre das alles zu krass.

          • „Es macht ihr einen feuchten Schlüppi, wenn sich da zwei Kerle die Fresse polieren, indirekt um sie.“

            Denkst du läuft dieses Programm bewusst oder unterbewusst ab?

            „Es läuft unterm Radar.“

            Hast mir die Frage somit schon beantwortet.

            „Keine Ahnung, ob sie das erfasst, wenn Du es mal sachlich auseinander sezierst“

            Ich werd das mal mit ihr ansprechen.

            „In Ermangelung echter existenzieller Gefahrensituationen eine solche völlig unnötig und kopflos zu provozieren, sich dann innerlich an der Männlichkeit des Partners zu weiden und für die eigene gute Wahl zu beglückwünschen, ist ein primitives Programm.“

            Vielleicht ist ja die Tatsache, dass es uns in unserer modernen Welt an solchen gefährlichen Situationen mangelt der Grund, wieso man erst recht nach denen (unter-)bewusst trachtet um sich somit schwarz auf weiß den Beweis dafür zu holen, wie der Partner >wirklich< ist?
            So blöd es klingen mag, eine reine Hypothese, aber shit tests und die Art wie man diese durchführt wären vielleicht nicht nötig, wenn sich solche Situation, wo sich die Spreu vom Weizen im Sinne weiblicher Partnerwahlkriterien trennt, öfters ohne deren Zutun ereignen würden. Dazu zählen auch solche Situationen.

            "Ich schätze sie leider auf der Crazyness-Skala ziemlich hoch ein, mir wäre das alles zu krass."

            Um ehrlich zu sein ist sie es irgendwo auch. Den Kontakt mit ihr sollte ich im Eigeninteresse runterfahren.

          • @Slavo, das, was Freya über den feuchten Schlüpper bei ihr meinte, hat sich bei mir auch sofort aufgedrängt. Es gibt tatsächlich solche Frauen.
            Bei denen könnte man – weil sie auf Beschämungsrhetorik setzen könnten – sagen: „wenn ich mich schlage, könnte mir ja der Fingernagel abbrechen“. Und sie dann schmoren lassen, ob das ernstgemeint ist. Das geht.
            Ansonsten coole Aktion, gut gemanaged von Dir.
            Wahlweise könnte man ihr, wenn sie einen durch Blödheit vor Angreifern in Bedrängnis bringt, auch eigenhändig eins in die Schnauze hauen. Dann merken die Angreifer, daß einem vor nix fad ist, und hauen ab. Ist aber nicht ganz sicher, ob es klappt.

          • „Bei denen könnte man – weil sie auf Beschämungsrhetorik setzen könnten – sagen: „wenn ich mich schlage, könnte mir ja der Fingernagel abbrechen“.“

            Oder Du erklärst ihr, dass Du ja nicht beleidigt wurdest, also kein Grund für Dich bestünde, Dich zu prügeln.
            Wenn sie aber ihre Ehre per Faust verteidigen wollte, würdest Du solange ihre Handtasche halten 😀

          • Ich kann mir diesen Mechanismus, der eine physische Auseinandersetzung zwischen Männern derartig forciert, nur so küchenpsychologisch erklären.
            Ich kenne sie ja nun nicht, es gibt Frauen, die sind zur Reflektion durchaus fähig, können ihre inneren Eitelkeiten klar benennen und sind tief beschämt, sobald sie diese Muster erkennen und dann auf weiteres auch ziemlich immun, wieder in so einer Situation zu landen. Das ist aber ein harter Prozess.
            Mit Anfang / Mitte 20 war ich auch noch … ähhh… sehr verhaltens-originell. Es kann sein, dass gerade Du mit Deiner Arschruhe sie auf lange Zeit „gebändigt“ kriegst, es kann auch sein, dass sie vorher aber erstmal noch richtig hochdreht, es ist Deine Entscheidung, ob Du Dir das jetzt zur Aufgabe machen willst oder nicht.

          • Ich bin ja nun mit einer Migrantin verheiratet (Südamerikanerin), die über Deutschkurs, Kirchengemeinde usw. auch in migrantischen Kreisen verkehrt. Nach ihrer Aussage ist sie schon mehr als einmal gefragt worden (von Türken), wie sie als Latina denn einen von diesen Deutschen heiraten konnte, die sich alles gefallen lassen und nicht auf ihre Frauen aufpassen.

            Ich schätze solches Denken ist bei Migranten weit verbreitet und führt zu entsprechendem Auftreten, vor allem wenn sie in Gruppen unterwegs sind.

            Vor einiger Zeit hat sie mich angerufen, als sie abends um neun vom Deutschkurs nach Hause kam. Sie bat mich, sie von der Haltestelle abzuholen, weil da so komische Typen in der Bahn sind. Das war dann eine Gruppe schwarzbärtiger junger Männer mit einem gewissen aggressiven Habitus.

            Es ist nichts passiert, aber ich hätte im Ernstfall gegen die keine Chance gehabt.

          • @carnofis, >Wenn sie aber ihre Ehre per Faust verteidigen wollte, würdest Du solange ihre Handtasche halten
            Das wäre ein Ausbund an Ritterlichkeit 😉
            Ich sehe, es besteht noch Hoffnung für Männerbewegte *g*

          • Klasse Kommentar, Freya. Das spricht mir aus dem Herzen. Weiter oben hier haben die Jungs sich noch ausgetauscht, was man der Frau denn nun antworten solle, nachdem sie gefragt hat, warum Slavo nicht gleich in den animalischen Prügelmodus gefallen ist, nachdem sie die Klappe aufgerissen hatte.

            Natürlich zögert man keine Sekunde, wenn ein Viech auf die eigenen Kinder zurennt, aber wenn eine Frau sowas provoziert, um sich damit aufzugeilen, sollte es bei jedem Mann, der nicht nur mit der Drüse denkt, aufhören.

            Und das sind genau die Modelle, die dann beim Lockdown nach einem Streit die Hotline anrufen und von Angst und Gewalt säuseln. Dann kann Slavo sich nen neuen Job suchen.

    • Sehr aufschlussreiche Geschichte. Zunächst mal hast du meiner Meinung nach richtig gehandelt. Bei 1 gegen 3 kannst du es idR vergessen und die Konsequenzen eines Frontalangriffs deinerseits wären selbst im Erfolgsfall zu deinen Ungunsten gewesen.

      Ich glaube auch dass diese Person dir nicht gut tut. Such dir wen anders. Meine Freundin wäre nie auf Konfrontationskurs mit denen gegangen. Es nützt dir ja auch nichts wenn sie sich nachher dafür entschuldigt.

      Grundsätzlich gilt mittlerweile das Gleiche in europäischen Städten wie etwa in Johannesburg
      – Meide schlechte Gegenden
      – Halte dich nicht an wenig besuchten Plätzen in den Abendstunden oder nachts auf
      – Wenn schon, befinde dich zumindest in einer Gruppe mit Leuten
      – Flucht ist idR besser als Kampf
      – Nutze Autos, Taxis oder ein Rad

    • Falls du’s noch nicht getan hast, frag sie, ob sie sich so auch verhalten hätte, wenn sie allein oder nur mit weiblicher Begleitung dort gewesen wäre. Wenn nein, frag: warum nicht? Und dann bitte hier berichten. 😉

      Der Grund dafür, dass sie „so schnell emotional“ wird, ist m.E., dass diese Emotionen auf mit (für sie) viel Bedeutung aufgeladenen Vorstellungen (z.B. von Gerechtigkeit und Moral) gründen, die ihr Welt-, Menschen- sowie Selbstbild und somit ihre mentale Identität (d.h. ihr Selbstkonzept oder Ego) bedeutsam mit konstituieren, die/das durch die dumme Anmache angegriffen wird, sodass sie sich gezwungen fühlt, es und somit sich zu verteidigen. Und wenn sie dann jemanden wie dich dabei hat, von dem sie erwartet, dass er bei diesem Verteidigen ihrer selbst unterstützen würde, wenn sie in die Situation käme, sich nicht mehr verteidigen zu können, lässt sie sich zu solch einem Verhalten hinreißen, allerdings wohl auch mit aus dem Grund, dass sie sich nicht vorstellen kann, dass solchermaßen anders sozialisierte und enkulturierte Subjekte sich dermaßen skrupellos und brutal verhalten würden, wie es leicht hätte geschehen können (mit Messer abstechen und/oder in die Donau werfen).

  4. Bezüglich der BLM Demonstrationen: Ist übrigens irgendwem aufgefallen, dass bei allen Verhaftungen und Verdächtigungen eine Gruppe besonders oft kontrolliert und verdächtigt wird? Hatte gelesen, dass 95% aller Männer von der Polizei kontrolliert werden aber nur 5% aller Frauen. Bezieht auch die Fälle von tödlicher Polizeigewalt ein. Das bedeutet, dass es eigentlich nicht Black Lives Matter sondern MEN LIFES MATTERS heißen müsste. Dass dies nicht der fall, ist, zeigt wieder, dass die Medien einen Strohmann geworfen haben und alle darauf einhacken.

    • Ich.
      Am Anfang binden die meisten Eltern die Wickelkreuztrage (die ist auch für sehr kleine Neugeborene geeignet), dafür brauchst Du ein 4.70m Tuch. Wenn Dein Mann ein Hüne ist und auch tragen will (was er anfangs tun sollte, um Dich zu schonen), dann evtl auch 5.20m.
      Vllt gibt es bei euch einen Kurs dazu, indem ihr es mal ausprobieren könnt.
      Es gibt auch spezielle Tücher für den Sommer, da müsst ihr entscheiden, ob sich das lohnt.
      Ganz wichtig ist, dass euch jemand (die Hebamme beim Wochrnbettbesuch? ) zeigt, wie ihr korrekt den Rücken des Babys stabilisiert und eine AnhockSpreizHaltung bindet.
      Alles Gute! Das ist ja schön!

      • Danke, Freya.
        Die größere Länge wird wohl nötig sein.
        Wenn mein Mann da ist, können wir ganz bequem den Kinderwagen nehmen. Es ist mir nur zu aufwendig, den allein plus Baby vom ersten Stock runter zu tragen.
        Ein Tuch für Herbst|Winter sollte reichen. BTW – bis zu etwa welchem Alter ist es sinnvoll, ein Kind im Tuch zu tragen?

        • Ein qualitativ-hochwertiges Tuch reicht für die gesamte Tragzeit, es gibt auch einige Techniken für auf den Rücken tragen mit Tuch, ich selbst war dafür irgendwie zu ungeschickt und bei Schmuddelwetter hat es mich genervt, dass die Tuchenden beim Einbinden immer im Dreck hängen. Und einen Laufling schnallt Du ja öfters mal ab und wieder ab.
          Kinderwagen mochte ich nicht, das war mir immer zu sperrig und nervig, lieber freies Gehen.

      • Sorry, meine Frage war wohl unqualifiziert. Wir hatten so ein Ding, aber nur drei Mal benutzt. War zu kompliziert mit den Knoten und dem Einbetten. Wir sind dann schnell auf so eine Art Manduca umgestiegen, weil im Geburtsvorbereitungskurs die Dame so begeistert von einem ähnlichen DDR-Modell war. Wir habe das Kind immer nur vorne getragen. Ging recht gut.

      • Apropos vorne tragen: Wir haben unser Kind auch später im Kinderwagen immer nur mit dem Gesicht zu uns durch die Gegend gefahren. Wir konnten so durch unsere Ausstrahlung und Mimik jede Extremsituation und jeden Bumms in der rauen Welt filtern. Ansonsten zieht sich ein Kind schnell mal was rein, was es nicht verdauen kann. Der Alltag in einer Großstadt ist einfach zu rough.

    • Wickelkreuztrage kann ich empfehlen, mir hat ein 4.7m Tuch gereicht. Die Bindetechnik am besten ausführlich (!) erklären lassen und ein paar mal mit Puppe üben, dann geht das ganz gut.
      Ansonsten hat Freya schon alles gesagt, nur die AnhockSpreizHaltung (was für ein Wortungetüm!) klingt viel wilder als es ist. Einfach darauf achten dass die Beinchen ein umgekehrtes W formen – fertig 🙂

      • Um Tuch oder Trage tobt ja ein Glaubenskrieg, deshalb nur kurz:

        Tuch lässt sich individuell aufs noch sehr kleine Kind einstellen. Die Bindeweise geht Dir schnell in Fleisch und Blut über, weil Du das mit Nörgelbaby am Tag hundert Mal im Halbschlaf machst.

        Ich hatte meine Babys nur die ersten 4 Monate vorn, dann habe ich sie zügig auf den Rücken gepackt. Sie waren dann in sich stabiler, konnten die Köpfe gut halten und ich hatte beide Hände frei. Dazu bin ich auf Manduca / MeiTai / Ergo umgestiegen
        Rückentrage ist eine Offenbarung, der Hüftgurt und der Schulterriemen entlasten besser als das Tuch.

    • Tragetuch hatten wir, war uns aber auch zu kompliziert. Wir haben auch eher das Manduca genutzt, zumindest meine Frau, ich habe keine richtige Erinnerung daran. Man vergisst so viel. Wir hatten auch noch so ein Gestell für den Rücken, da war das Problem immer, das Kind reinzubekommen, war auch nicht so der Brüller. Muss man im Geschäft alles mal mit dem Kind ausprobieren.

      Bekommst du eines oder ist es für eine Freundin?

      • „Gestell für den Rücken“
        Du meinst eine Kraxe. Die benutzt man erst ab Sitzalter, mittlerweile gibt es Varianten, die stellt man am Boden ab, schnallt das Kind darin fest und huckt es sich dann auf. Mein Mann trägt damit am liebsten, wenn wir outdoor unterwegs sind, ist damit die Rückenbelüftung für den Träger besser. Manduca ist ihm zu schwitzig und da sein Rücken breiter und länger ist, verschwindet das Kind immer irgendwie dahinter und sieht nix.

        Bei den Tragen werben die Hersteller damit, dass sie bereits ab Geburt verwendbar sind, ich empfehle das NICHT, die Kinder hängen da oft abenteuerlich drin und stauchen oder die Beinchen sind unvorteilhaft angewinkelt.
        Außer man leistet sich jetzt wirklich so eine superduper teure Neugeborenen-Komforttrage, da weiß ich leider nicht, was es da mittlerweile alles so gibt. Ich hatte immer einfach ein gebrauchtes Tuch und so schwer ist die Bindetechnik jetzt auch wieder nicht.

        • „gibt es Varianten, die stellt man am Boden ab, schnallt das Kind darin fest und huckt es sich dann auf“

          Ja, sicher hatten wir nicht die Beste. Unsere stand nicht von selbst, d.h. man musste sie irgendwo dagegen lehnen und auch das Aufsetzen war dann nicht ganz einfach, meist geht man ja spazieren, wenn der Ehepartner gerade arbeitet und nicht zur Hand ist.

          Es gibt da bestimmt hunderte Modelle, ich wollte die nicht generell verwerfen, nur darauf hinweisen, damit man das beim Kauf beachtet, oft bemerkt man die eigentlichen Nachteile ja erst im täglichen Betrieb…

  5. Ich habe keine Lach- oder Heultränen mehr.

    „„Otto – Der Film“ und die Rassismus-Frage: Warum der Film heute so verstörend ist“

    Für die Banausen:
    Der Film ist von 1985, wurde selbst von der Zensurbehörde der DDR für unbedenklich erklärt, in der „verstörenden“ Szene juxen Otto und der schwarze Schauspieler Günther Kaufmann (als US-G.I.) rum.

    Kaufmann:

    Wiki- Artikel zum Film:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_%E2%80%93_Der_Film#Kritiken

    verstörender Artikel:
    https://www.tip-berlin.de/otto-der-film-und-der-rassismus-eine-revision-ist-notwendig/

  6. Weil bei diesem Thema offenbar immer noch eine große Naivität herrscht:

    Wolfgang Eggerts komplettes Hörbuch „Das Islamisierungskomplott (wer spielt gegen Europa)“
    Länge 6:45 h

    Vermutlich muss man irgendwie den Audiostream extrahieren, wobei, die meisten schauen ja eh auf dem Handy, dann spielt das keine Rolle und sie können es unterwegs anhören.

    Wolfgang Eggert begeistert viele, während andere ihn hassen, symbolhaft an den amazon-Rezensionen von „Israels Geheimvatikan“ zu erkennen:

    Ich verlinke das auf Risiko, weil ich es selbst noch nicht geschafft habe, es anzuhören (und das Buch nicht mehr verfügbar ist), aber mir empfohlen wurde. Vielleicht kann jemand was dazu schreiben, der es bereits konsumiert hat.

  7. Nur damit es nicht untergeht, die Lügenmedien bringen es sicher nicht:
    https://www.journalistenwatch.com/2020/06/18/billige-false-flag/

    „Ein Drohscheiben gegen vier Landauer Politiker der Linken und mehrere scharfe Patronen waren Anfang Juni in den Briefkasten des Schatzmeisters des Kreisverbands Landau/Südliche Weinstraße, Daniel Emmerich, eingeworfen worden. Die Sozialisten entgegneten der Drohung mit wahrem Heldenmut, einer Strafanzeige und dem Versprechen, sich nicht einschüchtern zu lassen. Nun stellt sich heraus: Die ganze Aktion war eine billige False-Flag-Operation eines Genossen.

    Das was Danisch auch schon schrieb: mit „rechten Drohungen“ kann man mediale Aufmerksamkeit generieren, also werden im Lügenstaat welche inszeniert. Virtue Signalling im Scheinwerferlicht mit jeder Menge des üblichen Anti-Rechts-Gratismutes… glauben zwar eh nur die Naiven, aber von denen gibt es halt noch bedauerlich viele.

    • „Nur damit es nicht untergeht, die Lügenmedien bringen es sicher nicht:“

      Es ist schon bemerkenswert, mit welcher feministischen Virtuosität Du zwischen „Lügenmedien“ und „der DLF berichtet“ hin und her switchst, manchmal in einem Beitrag.
      Immer genau mit der Nahtstelle, ob das Medium Deine Meinung wiedergibt, oder ihr widerspricht 😀

      • Nur weil sie überwiegend lügen und ideologisch gebürstet sind, tun sie das noch längst nicht immer.

        Allerdings werden die Lichtblicke immer seltener. Und Schlafschafe wie dich, erreicht man ja nur, wenn man Lügenmedien verlinkt, alles andere lehnen die ja ab, weil es ihre Selbstgewissheit gefährden könnte. Typen wie du, werden halt nur durch Schaden klug.

        • Apropro, wann habe ich den DLF das letzte Mal positiv erwähnt? Ich kann mich spontan nicht erinnern, das in den letzten Jahren überhaupt noch getan zu haben. Ich kann das kaum noch ertragen.

    • „Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren… Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“ Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 257).

    • Kant, Hegel und Arendt waren auch Rassisten.

      Ohnehin sind wir alle Rassisten:
      https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-06/rassismus-in-europa-kolonien-geschichte-verdraengung-sklaverei

      • Arendt war damals gegen das busing, also schwarze Schulkinder in „weiße“ Schulen zu verfrachten, weil dadurch diese Schulkinder in Auseinandersezuungen hineingezogen würden, mit denen sie eigentlich nichts zu tun hätten, denn es waren ja die Erwachsenen, die sich da prügelten. Andererseits hat es damals offenbar auch Gesetze gegeben, die beispielsweise gemischtrassige Eheschließungen verboten. Arendt hielt es für ein würdigeres Ziel, derartige Regelungen abzuschaffen, da es in ihrer Sicht den Staat exakt überhaupt nichts anzugehen habe, in welcher Weise und Auswahl sich seine Insassen zu assoziieren belieben.

        Letzteres wurde nicht wahrgenommen, aufgrund ersterem wurde sie, auch damals schon, beschuldigt, für die Segregation einzutreten. Und dieser Ditfurth fällt nichts Besseres ein, als das wieder aufzuwärmen.

  8. Die progressive Ideologie ist nur zur allgemeinen antiaufkläerischen Verdummung da ….., sehr schön herausgearbeitet hier:

    Was Medien wie die New York Times machen, ist nichts anderes als ein ungeheures Gaslighting zum Heranzüchten von IRRATIONALISMUS, der politische Grundnenner jedes Antidemokratismus und des Despotismus!

  9. Also meine Herren, diese Madame hier will das Männer Frauen keine falschen Komplimente mehr zu ihren Brüsten machen und man solle sie am Besten gar nicht mehr sexualisieren, also so tun als ob sich nichts anderes sind z.B. Ellenbogen.

    Alle anderen Frauen auch dafür? Okay 🙂

    Es ist eine sehr frauenbezogene Sicht auf Sexualität. Die männliche Sexualität wird nun mal durch optische Reize getriggert. Deswegen gibt es auch diesen Spruch „oh, der ist aber schön. Ist bestimmt schwul“, weil Schwule mit Männern Sex haben und Männer eben i.d.R. Sex mit sexy Menschen haben wollen.
    Als Frau zu verlangen das man diese optischen Reize ignorieren soll, ist entweder dumm oder ignorant.

    Tja… wie bei der Fatacceptance-Bewegung gilt diese Regelung höchstwahrscheinlich nur für Frauen?

  10. Ich finde es ja immer irgendwie erfrischend, wenn Feministen ihre Bestreben klar und ehrlich formulieren:

    Wenn sie also jetzt an der Endlösung für Männer arbeiten und Spermien aus Knochenmark herstellen, was machen sie dann, wenn sich aus einer solchen Befruchtung ein unwertes männliches Leben entwickelt. Schreddern wie bei den Kücken? Oder essen?

    • Wenn wir Männer weg sind, dann müssen die Frauen aber richtig arbeiten, also auch die ganzen Drecksjobs für die sich die Damen bis heute zu fein sind. Da kann man sich nicht mehr auf seiner Möse ausruhen, sondern darf arbeiten.
      In meinen Augen übrigens der Hauptgrund warum ich die Mao Ära gut fand, da mussten die Intellektuellen unter Umständen mal auf dem Land ein paar Jahre arbeiten. 2-3 Jahre lang Scheiße schippen würde den SJWs sicher guttun.

      • Im Grunde kann man darauf antworten das wir dann ja auch alle Frauen, die ihre Menopause hatten abschaffen um die Welt besser zu machen.

        • Männer sind nicht so bösartig, wie Frauen es je sein könnten. Wenn wir endlich künstliche Gebärmütter und Sexbots haben, können sich die Frauen endlich komplett auf ihren Job konzentrieren und sich bei einer 60 Stunden Arbeitswoche unter AI Aufsicht entspannen. Fast wie Urlaub. Männer helfen Frauen, das haben sie schon immer getan aber Dank können wir nie erwarten.

          • Feministinnen haben ihren Geschlechterkrieg schon in dem Augenblick gewonnen, wo sie ihn begonnen haben, da Männer Frauen ein besseres Leben machen wollen und daher erstmal eher auf der Seite von Frauen stehen, wie auf der von Männer. Was Männer wirklich motiviert, ist die eigene Familie. Seiner Frau, Tochter, Mutter, usw. soll es gut gehen.

            Weiß nicht ob das der größte Erfolg oder der größte Fehler von Feministinnen war, das sie es geschafft haben viele Frauen daran zweifeln zu lassen.

            Feministinnen sind ernsthaft verbittert, dass Männer stärker sind und nicht schwanger werden können. Für sie werden Frauen im Grunde von ihrer eigenen Biologie unterdrückt.

            Aber auf der anderen Seite ist das Grass ja immer grüner. Also ihr Frauen die eine Welt ohne Männer wollt, viel Spass:

    • „was machen sie dann, wenn sich aus einer solchen Befruchtung ein unwertes männliches Leben entwickelt. Schreddern wie bei den Kücken? Oder essen?“

      Kann nicht passieren. Frauen könnten nur Frauen erzeugen. Das Geschlecht des Nachwuchses legen die Männer fest, da nur sie das dazu nötige Y-Chromosom haben.

      Ich glaube, die Frage „Wen schick ich zum Arbeiten, wenn es nur noch Frauen gibt“, würde sie weit mehr umtreiben.

      • Das heißt, sie müssten männliches Knochenmark einlagern, um sich damit Arbeiter zu schaffen, die sie nach der Geburt kastrieren und dann in Arbeitslagern halten. Die werden dann erst getötet, wenn sie nicht mehr kräftig genug sind. Von denen lagern sie dann wieder neues Knochenmark ein.

        • Obacht. Die machen oder planen das wirklich.

          https://www.vice.com/de/article/nn5znx/diese-feministin-will-90-prozent-der-maennlichen-bevoelkerung-eliminieren-628
          Diese eierzerquetschende Femitheistin hat das aber sicher nur von Sally Miller Hearhart abgekupfert, weil Selberdenken keinen Spaß macht und anstrengend ist.

          Ich glaube, die Andrea Dworkin hatte Ähnliches im Sinn, kann mich aber gerade nur an das von ihr erinnern: „Ich habe immer schon sehen wollen wie ein Mann zu einer scheißblutigen Masse geprügelt wird, mit einem schönen High-heels Schuh in den Mund gestopft, so nach Art eines Schweins mit Apfel.“

          Achtet also drauf, wenn ihr auf solche Kaliber trefft. Untrügliche Kennzeichen sind, daß sie zwar Möpse, aber keine Schniedel haben. Hoch toxisch, wurden als Kind zuwenig verprügelt. Das kommt dann dabei raus.

          • „Ich glaube, dass wir Männer aus der Gemeinschaft entfernen und ihnen ihre eigenen Bereiche in der Gesellschaft zuweisen müssen. Man kann es sich vorstellen wie vom Staat bezahlte Reservate, wo sie neu definiert werden können.“

            Echt beeindruckendes Interview.

            Aber am spannendsten finde ich ja, dass solche faschistischen Szenarien keinerlei ernsthaften Gegenwind bekommen. Vielleicht haben uns die starken Frauen in den letzten Jahrzehnten schon schrittweise auf ein Leben in Knechtschaft vorbereitet. Wenn ich mir die vielen männlichen Feministen so anschaue…

          • @beweis >Wenn ich mir die vielen männlichen Feministen so anschaue…
            Ja, manchmal wähnt man sich im falschen Film. Aus meiner Sicht gilt halt auch für viele Pudel: Narzissmus kennt keine Werte. Diese Männer stehen für nichts und sind reine Opportunisten. Oder kriegen wirklich Streß zu Hause, wenn sie nicht spuren. Das Klima ist so.
            Andrerseits sind im Zuge der Migrationskrise manche auch aufgewacht und erkennen DESWEGEN das ideologische Zugpferd, hinter dem sie nicht hertrotten wollen. Es inzwischen eher Anlaß zur Hoffnung als noch vor 5 Jahren. Stell‘ Dir vor, Hillary Clinton hätte die Wahl gewonnen. Da wäre das Paritätswahlgesetz in Brandenburg kein Aufreger, sondern Formsache, und wir hätten schon 10 Gleichstellungsbeauftragte pro Studentin. Nicht, daß ich Trump gut finde, Bernie Sanders tät’s auch, aber mit dieser frauenbevorzugenden Identitätspolitik sollte man aufhören. Das wird nichts mehr – nicht nur wegen der schlechten wirtschaftlichen Vorzeichen. Es reicht, mir und anderen hängt dieses feministische Forderungsmanagement nur noch zum Hals raus. Diese Opferinszenierungen sind für Frauen entwürdigend.

            Disclaimer zu meinem Eintrag davor: Ich hatte vergessen, daß der Text einer Figur Dworkins und aufgrund eines Vergewaltigungkontextes entwich. Da kann es zu solchen Ausfällen meinetwegen kommen. Es gibt genug andere pauschalverurteilender Geschmacklosigkeiten incl. gruppenbezogener Menschfeindlichkeit aus der Ecke, da braucht man nicht sowas heranzuziehen. Mea culpa.

  11. Es gibt Studien, nach denen über 50% der männlichen Suizidopfer sich Hilfe gesucht haben. bevor sie den Selbstmord ausführten.

    Hat jemand einen Link?

  12. Das kann ich mir sehr gut vorstellen, wenn man jeden Tag aufsteht, mit der Angst das man irgendwas falsch macht und dann sofort als Rassist gelabelt oder irgendwo rausgeworfen wird. Der reine Terror.

    Wie kann man nur denken dass das irgendwie gut ist?

  13. Bei Schwarzen und Weißen genau so.

    Das Frauen/Schwarze grundlos wütend oder gewalttätig sind, weil sie einfach scheiße sind, ist unvorstellbar.

  14. (…) „Meine Zeit bei Women Deliver war verseucht durch lupenreinen Rassismus“, twitterte eine Ex-Mitarbeiterin namens Chelsea Williams-Diggs, und sprach dazu von „weißem Faux-Feminismus“ („falscher“ oder „vorgetäuschter“ Feminismus; der Vorwurf, sich nur vorgeblich als feministisch zu gebärden) und einer ausgeprägten „Hackordnungskultur“ von oben nach unten. Sie habe letztlich „traumatisiert“ gekündigt.

    Eine andere Ex-Mitarbeiterin, Brittany Taum, beklagte Diskriminierung in Form von niedrigen Gehältern, verbaler Misshandlung und durch die Frage eines Mitglieds der Personalabteilung, ob ihr Haar „echt“ sei. Überhaupt ortete sie einen „weißen Erlöserkomplex“, der etwa dazu geführt habe, dass qualifizierte schwarze Kandidaten häufig abgelehnt worden seien.

    (…) In dem öffentlichen Beschwerdebrief heißt es auch, dass die Unterzeichner mit Women Deliver und möglichen Vorteilen, die man aus deren Arbeit ziehen könnte, nichts zu tun haben wolle. Diese Plattform gründe auf „weißem Überlegenheitsanspruch, unternehmensstruktureller Machtausübung und rassischer Unterdrückung“.

    https://genderama.blogspot.com/2020/06/medizin-experten-desinteresse.html

    Ich weiß nicht warum ich es immer wieder vergesse, aber wie viel von dem was Feministinnen über Männer behaupten ist nochmal Projektion? 98,8% oder waren es 99,99%?

    Aber „ob ihr Haar „echt“ sei“ … es gibt auch unter Schwarzen viele die ihre Identität daraus ableiten als Schwarze unterdrückt und diskriminiert zu werden. Auch wenn mir das Karma gefällt, sind auch diese Vorwürfe mit Vorsicht zu genießen.

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