Selbermach Samstag 273 (18.01.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

173 Gedanken zu “Selbermach Samstag 273 (18.01.2020)

  1. Was für ein komisches und trauriges Weltbild der Grünen, in dem alles zentralistisch gelenkt zu werden scheint und sich geschlossene Gruppen von Menschen ein erbarmungsloses Nullsummenspiel liefern ….

  2. Ich bin über folgendes Video: „The Police Told Me to „Check My Thinking“ for a Tweet“ gestolpert. Sprache Englisch, Ort: Großbritannien.

    Ein weiteres Thema könnte sein, das es auf der Plattform StackExchange gerade brodelt. Im Herbst wurden einer Moderatorin, die sich gemäßigt kritisch zu Fragen von Genderpronouns (he, she, they) geäußert hatte, ihre Privilegien entzogen. Dabei wurde von anderen Moderatoren insbes. kritisiert, wie dabei verfahren wurde (nicht gemäß der eigenen Policy, intransparent) und gab viel Protest und Diskussionen. Jetzt sind auch 2 Mitarbeiter, also Festangestellte, die aber auch von den Usern als Moderatoren gewählt waren, entlassen worden, wohl im Zusammenhang mit dieser Geschichte. Namen, die hier eine Rolle spielen sind Monica Cellio, Shog9 und Robert Cartaino. Ein Link, von dem man sich aus weitere Links erklicken kann wäre hier.
    Diese Plattform, für die, die sie nicht kennen, entstand m.W. anfangs nur zu Fragen zum Programmieren (heute: 19M Fragen) und kannibalisierte recht rasch vor ca. 10 Jahren sehr viele kleine Plattformen, Mailinglisten und Foren, auf denen sich früher die Leute zu Programmierfragen austauschten. Dann weiteten sie ihr Themenspektrum aus, beginnend mit Betriebssystemen, anderen Computerprogrammen, anderen Computerthemen hin zu Themen wie Kochen und Radfahren, Literatur u.v.m.

    Interessant dabei ist, dass einige Leute, die sich kritisch äußern, selbst offensiv für Diversity, Inklusion usw. eintreten teils unter die Räder geraten, weil sie eine andere Linie vertreten – sieht nach einem Fall von „Revolution frisst ihre Kinder“ aus. Der Hauptkonflikt ist aber nicht, welche Politik gefahren werden soll, sondern wie das Unternehmen mit den (meist ehrenamtlichen) Moderatoren umspringt, verspieltes Vertrauen, Intransparenz und misslungene Kommunikation.

    • Zu der stackoverflow Geschichte: WTF??!?!!
      Das darf doch wohl alles nicht wahr sein. Ich hielt Joel Spolsky (Gründer und CEO von SO) für einen vernünftigen Typen, habe sein altes Blog „Joel on Software“ mit Gewinn gelesen. Aber nach dieser Geschichte bei der das Management anscheinend komplett versagt hat, hat er bei mir direkt 50 Minuspunkte einkassiert.

      Danke fürs verlinken dieser Sache, hätte ich sonst nicht mitbekommen. Unglaublich das ganze.

      • „Unglaublich das ganze.“

        Nein. Quasi alle Informatiker, die ich in meinen verschiedenen Timelines habe, sind die blauesten Bluepills, die du dir vorstellen kannst. Die leben dermaßen auf der Sachebene, dass sie schlichtweg nicht in der Lage sind, sich die Niedertracht des Durchschnitts-SJWs auch nur vorzustellen.
        Also nehmen sie alles für bare Münze und wollen halt gute Menschen sein.

        Hopfen und Malz. Gott ist nicht gut im Erhalten, denn hier ist’s verloren.

        • Yep.
          Gammasammelbecken.
          Einzige Sichtweise die es erklärt.

          Die raffen’s ja oftmals auch logisch nicht, wegen der Gleichheitsideen,die dann eben die Vorhersagen versauen.

  3. Mal wieder was Skurriles:
    die meisten „aufgeklärten“ Westeuropäer glauben, dass Voodoo dummer Aberglaube ist und die wenigsten wissen, dass es in Afrika quasi überall praktiziert wird. Zuerst davon erfahren hatte ich von einer Kommilitonin aus Benin, die überzeugt war, dass es funktioniert.

    Eines der wenigen Videos, die nahelegen, dass da tatsächlich was dran ist, ist dieses:

    „Trotz aller Versuche, den gestohlenen Sack von seinem Kopf zu entfernen, wurde der zunehmend ärgerlichere Japhet das Ding einfach nicht los. Nach einigen Stunden gab er schließlich entnervt auf und stellte sich in der Hoffnung bei der örtlichen Polizeistation, dass sie ihm endlich den scheinbar verfluchten Sack entfernen können. Die Beamten brachten Japhet schließlich zum Haus der bestohlenen Bäuerin, die dem Fluch offenbar auch ein Ende setzen konnte. Es stellte sich nämlich heraus, dass sie den Maissack verflucht hatte, um ihn zurück zu erhalten.“

    Aussagen laut einem lokalen Medienbericht:
    https://www.tuko.co.ke/272842-thief-forced-surrender-police-sack-maize-stole-stuck-back.html#272842

    Gefunden auf:
    https://terra-mystica.jimdofree.com/geister-paraph%C3%A4nomene/schwarze-magie-beute-bleibt-am-kopf-des-diebes-kleben/

    Wie kann so etwas funktionieren? Nach unserer heutigen Physik ist es unmöglich, selbst wenn man sehr weit ausgreift und noch die ganzen Quanteneffekte usw. dazu nimmt.

    Denkbar wird es, wenn man Burkhard Heims 5-te und 6-te Dimension annimmt, die seiner Meinung nach sozusagen ein Informations- und Ideenabbild unserer Realität enthalten, eventuell sogar unser Bewusstsein. Unter bestimmten Bedingungen scheint es möglich zu sein, diese Informationen zu verändern und damit direkt in unsere Realität zurückzuwirken. Illobrand von Ludwiger beschreibt mehrere eindrucksvolle und erfolgreiche Versuche die mit entsprechend begabten Personen gemacht wurden (muss ich mal raussuchen) und bei denen u.a. Apporte und Transfers materieller Gegenstände stattfanden. Selbiges könnte auch bei teilweise recht komplexen Spukphänomenen stattfinden, die öfter vorkommen, als die meisten glauben (es berichtet nur kaum jemand darüber, weil niemand für verrückt gehalten werden möchte, eine klassische Schweigespirale ähnlich wie beim Ufo-Phänomen, zumindest im Westen).

    • Vielleicht auch ein psychosomatischer Effekt, sowas wie ein Placebo.

      Habe mal von einem Fall gehört, in welchem ein Fluch über einen Mann ausgesprochen wurde. Der wurde dann tatsächlich krank und drohte zu sterben – bis man die „Hexe“ gezwungen hatte, den Fluch zurückzunehmen. Wissenschaftlich betrachtet wäre das sowas wie ein umgekehrter Placebo-Effekt: Er glaubte daran, und dann wirkte es tatsächlich.

      • Ja, aber Nocebo setzt voraus, dass die Person von dem Fluch weiß. In dem vorliegenden Fall war das nicht der Fall.

        Tatsächlich ist es aber oft so, dass mit wenig subtilen Hinweisen (die typische Vodoo-Puppe auf der Türschwelle) darauf aufmerksam gemacht wird. Es sollte die Wirkung jedenfalls erheblich verstärken.

        Wir wissen übrigens weder bei Placebo noch bei Nocebo, wie sie funktionieren, nur, dass sie es tun. Nach der klassischen medizinischen Vorstellung, sollte es diese Effekte gar nicht geben, man hat sich also mehr oder weniger darauf verlegt, sie wie Einbildungen zu behandeln. Das ist aber schwierig, wenn jemand dann z.B. wirklich erkrankt oder stirbt (das wird dann als Zufall abgetan) oder tatsächlich vor einer Placebo-Behandlung ernstlich erkrankt war.

        Eine interessante Frage die sich ergibt, wenn man die Möglichkeit, dass es funktioniert, in Betracht zieht, ist: „wieso wehrten sich die Schwarzen damit nicht gegen ihre Kolonisierung“? Illobrand von Ludwiger geht der Frage (wenn ich richtig erinnere) in seinem Buch „Unsere 6 Dimensionale Welt“ nach und hatte sogar eine entsprechende Aussage aufgetrieben, die besagte, dass diese Art von Voodoo bei den Weißen nicht wie erwartet funktionierte. Er führte das (passend zu Heims Modell) auf die fehlende „Strukturresonanz“ zurück, sprich Europäer und Afrikaner waren damals mental einfach zu verschieden. Kann ich nicht beurteilen, ist nicht bewiesen, letztlich also Esoterik.

        Je länger ich mich mit dem Thema auseinandersetze, desto wahrscheinlicher scheint mir allerdings, dass tatsächlich das Bewusstsein eine eigenständige Entität ist. Dass es getrennt vom Körper existieren kann, darauf gibt es ja sehr viele Hinweise, der letztliche, quasi naturwissenschaftliche Beweis ist aber schwierig zu erbringen. Schon gar nicht, mit unserer Scheuklappen-Wissenschaft heutzutage.

    • „Eines der wenigen Videos, die nahelegen, dass da tatsächlich was dran ist, ist dieses:“

      Und was sieht man auf dem Video, das nahelegt, dass Voodoo kein Hirngespinst ist?

      • Nichts, außer einen Mann mit einem Sack auf dem Rücken, der von Polizei begleitet wird. Der Zusammenhang ergibt sich aus dem Artikel dazu. Könnte auch eine Zeitungsente sein, kann ich nicht überprüfen. Obliegt dir, was du für möglich hältst und was nicht. Zugegeben: die meisten aufgeklärten Westler werden es als Entwicklungsland-Aberglauben-Spinnerei abtun, schon deshalb, weil paranormale Vorgänge hier schon lange nicht mehr (früher schon) in die Zeitung finden, weil sie (m.E. sehr zu Unrecht) als unseriös gelten. Wir bekommen ja nichtmal was von dem eindrucksvollen Zirkus um die offizielle Disclosure-Bewegung der „To the stars“-Academy mit, die immerhin von hochrangigen Offiziellen aus US-Militär und Pentagon getragen wird.

        Der Artikel erwähnt übrigens noch einen früheren Fall von „Verhexung“:

        „It is the latest bizarre bewitching incident that has shocked neitizens, after a similar scenario in November 2017 which saw a man allegedly return stolen goods after he was descended upon by bees. The thief surrendered the woofer and DVD player in November 2017 in the most bizzarre witchcraft incident of the year.“
        https://www.tuko.co.ke/272842-thief-forced-surrender-police-sack-maize-stole-stuck-back.html#272842

        Tja. Keine Ahnung.

  4. Birgit Kelle war mir mal mäßig sympathisch, da sie die Femis ordentlich aufgemischt hat, auch wenn ich misstrauisch war, weil sie eine Verfechterin des Herd-Bergwerk-Modells ist.

    Was sie sich jetzt leistet ist so dermaßen bescheuert… Männer sind schuld am Genderismus… Dass allerdings Femis den Mann sogar für Feminismus verantwortlich machen, wenn ihnen die Folgen nicht passen, hatte ich schon mal mit Laurie Penny.

    Naja, wie jeden Samstag schamlose Eigenwerbung: Kelle und Transgenderismus

          • Schwieriges Thema. Es gibt ja auch historisch einige Beispiele. Im Wahlkampf 1932: „Wer Hitler verhindern will, muß Schleicher stützen!“. Richtig – falsch? Adenauer später gegen die Entnazifizierung: „Man schüttet kein dreckiges Wasser aus, wenn man kein reines hat.“ Richtig – falsch? Schwierig …

            „Great minds discuss gynocentrism, average minds discuss feminism, small minds discuss women.“

    • @uepsilonniks

      Schade aber nicht enttäuschend, da erwartbar.
      Die ganzen armen dummen eher rechten Männer, die denken Kelle und ähnliche eher rechte Frauen seien ihre Verbündeten. verkennen, daß diese zwar nicht so offen Hass auf sie auskippen. da sie begriffen haben, daß Männer besser funktionieren, wenn man ihnen den Bauch pinselt, statt auf sie einzutreten.
      Aber schön das die Kelle sich hier entzaubert: auch die rechte Antifeministin sieht im Mann nur das Arbeitstier, daß sich für sie aufzuopfern hat, und natürlich auch den Schutz vor bösen anderen Männern übernehmen muss`*
      Wie gesagt erwartbar, letztendlich auch nur eine Frau die ihren Instinkten folgt

      * so wie die linke Spinnerin nicht gegen die zuströmenden Fremden kämpft, weil sie diese sexuell attraktiv findet, weil sie ihre Fantasien befeuern, so kämpft die klassische konservative Frau nicht dagegen, weil es für sie selbstverständlich ist, daß das Aufgabe der Männer ist, sie zu beschützen.
      Es muss also jeder Mann für siech selbst ausmachen, ob die Frauen an sich, oder die speziellen an seiner Seite es Wert sind diese Opfer zu bringen.
      Wenn er wie die Frauen einfach nur seinen Instinkten folgt, muss er es natürlich nicht mit sich ausmachen, dann macht er’s einfach und mit Freuden.

    • „Birgit Kelle war mir mal mäßig sympathisch, da sie die Femis ordentlich aufgemischt hat, auch wenn ich misstrauisch war, weil sie eine Verfechterin des Herd-Bergwerk-Modells ist.

      Was sie sich jetzt leistet ist so dermaßen bescheuert… Männer sind schuld am Genderismus… Dass allerdings Femis den Mann sogar für Feminismus verantwortlich machen, wenn ihnen die Folgen nicht passen, hatte ich schon mal mit Laurie Penny.“

      Frau Kelle ist halt nun mal eine konservative Frauen-/Familien-Kommentatorin und keine Antifeministin.

      Du schreibst dass es Kritik am Feminismus als „männlicher Feminismus“ gibt, das ist doch ein großartiges Argument für Kritik am Feminismus!

      Im Kern geht es in dem Kommentar von Kelle um Transgender und die Entwicklung in angelsächsischen Ländern und nicht um Feminismus oder Männer. Man kann aber raus lesen, dass eine gesetzliche Gleichstellung aller annehmbaren Geschlechter Frauen schaden kann (Männern natürlich auch), z. B. weil sie beim Sport mit physiologischen Männern konkurrieren müssen. Das Argument kann man auch wunderbar auf feministsche Gleichstellung anwenden…

      Der Teil mit den Obdachlosen ist in der Tat sexistisch, weil Frau Kelle kein Wort über männliche Obdachlose verliert außer dass weibliche Obdachlose nicht mit diesen in einem Raum schlafen wollen.

      • Frau Kelle ist halt nun mal eine konservative Frauen-/Familien-Kommentatorin und keine Antifeministin.

        Aber das heißt doch nicht, dass man wie jede Vulgärfeministin auf Männer einprügeln muss, sie pauschal als Täter verdammt.

        • Das ist auch kein Alleinstellungsmerkmal von Feministen.

          Männer die nicht funktionieren, wurden schon immer fertig gemacht. Schau dir doch die Kommentar dort an. Die finden das normal und gut was Kelle sagt. Solange eine Frau nicht nur auf Männer eindrischt, kann sie mit genügend Fanboys rechnen, wenn sie die Leute kritisiert, die es kontinuierlich tun – hier eben Feministen.

          Genderismus und diese These das man sein Geschlecht frei wählen kann, kommt aus dem Feminismus und dient dazu zu behaupten das Männer und Frauen die gleichen Interessen haben und im Grunde ein weißen Blatt sind und erst das pöse Männer-Patrairchat prägt die Geschlechterrollen und führt dazu das Frauen weniger arbeiten und deshalb weniger verdienen, seltener in Führungspositionen sind und seltener die Heldenfiguren in der Unterhaltungsindustrie.

          Welches Interesse hätten Männer daran zu behaupten das Männer und Frauen die gleichen Interessen, wenn Männer doch angeblich alles nur für sich wollen?
          Und das man sein Geschlecht beliebig wählen kann, kommt auch von Feministinnen und dient dazu Heterosexualität zu verteufeln und Männer als noch größere Unterdrücker hinzustellen, die sogar die Sexualität der Menschen unterdrücken – was für ein Interesse hätten Männer an so ein Behauptung? Feministinnen – viel lesbisch – haben sehr wohl ein Interesse daran die Verbindung von Mann und Frau als etwas unnatürliches hinzustellen.

    • Stimmt doch.
      Ihr sollte eher mangelnde Stingenz vorgeworfen werden.
      Denn, das wäre ja folgerichtig, gegen das Frauenwahlrecht ist sie nicht.

      Wobei man einwenden könnte, aber dann müsste man eine starke Gemeinsamkeit vieler bedeutender Genderisten zur Kenntnis nehmen, dass einer Gruppe westlicher Männer in der Mitte Europas kein Vorwurf gemacht werden darf.

      Mal the greatest generation von murdoch murdoch schauen.

    • Maximal polemisch, minimal inhaltlich.

      Shitlord, es handelt sich um magisches Denken, wenn man einen linken Sozialdemokraten / demokratischen Sozialisten „Kommunist“ nennt und „Pol Pot“ herbei fantasiert und das für ein Argument hält. Wenn du wissen willst, was die Kommunisten in den USA wollen, dann geh auf deren Website: https://www.cpusa.org

      Schau dir das mal an: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_high-speed_railway_lines, am besten „Overview“:
      China 38.207 km
      Deutschland 4.693 km
      USA 2.151 km

      Weiter https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_electricity_production_from_renewable_sources:
      Deutschland 46.2%
      China 24.5%
      USA 14.7%

      Das ist der Punkt, von dem aus die USA starten müssen und es erklärt die Investitionssummen.

      Dann eine Bitte: Könnt ihr nicht mal aufhören, die angelsächsische Rechte auf youtube und twitter zu kopieren? Es reicht doch, dass mich die Linksidentitären mit copy&paste nerven.

      • Soll ich mir jetzt Fakten ausdenken? Die wollen Billionen (!) ausgeben – für – äh – *eine Behörde*. Und Stahl ohne Kohlenstoff machen, und Plastik ohne Kohlenstoff machen. Wie? Keine Ahnung. Es erinnert mich aber halt an Lyssenkos tolle Agrarwirtschaft. Die hat auch nicht funktioniert – weil’s halt ne blöde Idee war. Was soll ich dazu mehr sagen als – natürlich sardonisch – dass es eine blöde Idee ist? Sie *erklären* ja nicht, *wie* das funktionieren soll. Geld draufwerfen hilft (vielleicht!) bei Innovation, aber nicht bei Logik, Physik und Chemie: Wo kommt denn die EE her, so nachts, ohne Wind? Stauseen brauchen _echt_ viel Platz. Riesige Batterielager? Leute haben schon Angst vor Kernkraftwerken, die technisch bedingt nicht explodieren können. Batterielager, hingegen, sehr wohl.

        Und ich nenne jeden Sozialisten Kommunisten. Wenn ihnen das nicht passt, sollen sie nicht den gleichen Scheiß machen. If it quacks like a duck…

        Nochmal: Du magst meine Ausführungen ja bösartig finden, aber dann sollen sie halt erklären, wie ihre utopische Idiotie sonst funktionieren soll. Dass genau der gleiche dämliche Plan in der Vergangenheit _nur_ zu Killing Fields, Holodomor, dem großen Marsch nach vorne…. soll ich weitermachen? – führte, *sind* Tatsachen. *Das* ist mein Argument. Das ist mein Inhalt. Wo ist deren?

        Ist ja schön dass Politiker auch Visionen haben „müssen“ – aber wenn mir jemand verspricht, in zehn Jahren wachsen uns alle Flügel, sage ich halt trotzdem „Depp“. Und das ist noch sehr viel realistischer als Stahl und Plastik ohne Kohlenstoff, nicht zu reden von 100% erneuerbarer Energie, wenn du einen Lebensstandard über „im Wald hungernd erfrieren“ haben willst. Weil? Weil ich nicht weiß, wie es gehen soll. Du auch nicht. Und die auch nicht.

        Leere Versprechen, glatte Lügen. Sehe ich jedes Jahr auf meiner Stromrechnung, jede Woche an der Tankstelle.

        Ich bin seit einem Jahr nicht mehr auf Twitter – was ist denn die „angelsächsische Rechte auf youtube“? Leute, die Recht haben?

        Was tun die denn „böses“? Sagen, dass der Kaiser nackt ist? Klar, das ist nicht sonderlich schwer. Da brauchen wir – äh – Zensurgesetze, damit das niemand mehr sagen darf? Weil dann plötzlich der Kaiser was anhat, Strom aus der Steckdose kommt, Geld vom Himmel fällt und alle zufrieden sind mit einer „sustainable“ Ernährung wie in einem nordkoreanischen Strafarbeitslager? Du, ganz ehrlich: Da hab ich ne Meinung dazu: Ich will das nicht.

  5. Die 18. Shell-Jugenstudie 2019 stützt sich auf eine repräsentativ zusammengesetzte Stichprobe von 2.572 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren, die zu ihrer Lebenssituation und ihren Einstellungen und Orientierungen befragt wurden.

    Die hier dargestellten Ergebnisse entnehme ich der Zusammenfassung (Quelle unten), sie befinden sich auf den Seiten 25-26. Interessant ist, es handelt sich hier um die m.W. erste Zusammenfassung, die diese Themenkomplexe darstellt. Daher kann ich sie leider nicht im zeitlichen Verlauf präsentieren.
    Alle Hervorhebungen und Kommentare sind von mir.

    Einstieg: „Fragt man Jugendliche, wie sie sich die partnerschaftliche Aufteilung der Erwerbstätigkeit wünschen würden, wenn sie 30 Jahre alt wären und ein zweijähriges Kind hätten, sind sich junge Männer und Frauen recht einig bezüglich der idealen Rollenverteilung: In einer Partnerschaft mit kleinem Kind sollte die Frau und nicht der Mann beruflich kürzer treten.
    65 % der Frauen würden gerne maximal halbtags arbeiten – und 68 % der jungen Männer wünschen sich genau das von ihrer Partnerin.“

    Womit dem immer wieder geäußerten Mantra, wonach „die verhaltensstarren Männer verhindern, dass Frauen mehr Erwerbsarbeit verrichten, um Karriere machen zu können“ eine Realität entgegensteht, in der knapp zwei Drittel der befragten Mädchen und jungen Frauen eine solche Option gar nicht wahrnehmen wollen.

    Hier wird es merkwürdig: „Viele Männer wünschen sich eine Rolle als »aktiver Vater«, der sich an der Kinderbetreuung beteiligt, und nur 41 % von ihnen möchten in der beschriebenen Familiensituation in Vollzeit arbeiten. Von den jungen Frauen wünschen sich etwas mehr (51 %), dass der Vater in Vollzeit arbeitet.
    Insgesamt haben beide Geschlechter also recht ähnliche Vorstellungen, was die Erwerbstätigkeit eines Vaters und einer Mutter angeht.“

    Zunächst einmal wollen deutlich mehr junge Frauen von (!) Männern, sie mögen Vollzeit arbeiten, als diese es für sich selbst wollen, nämlich die Mehrheit dieser jungen Frauen (auffällig ausgelassen wird, wieviel Prozent der jungen Frauen sich einen „aktiven Vater“ wünschen).

    59% der jungen Männer wollen in dieser familiären Situation demnach nicht (!) Vollzeit arbeiten, aber es bleibt unklar, wie die 68% der jungen Männer, die ihrerseits Frauen zugestehen, „maximal halbtags“ zu arbeiten es für möglich halten, ohne Vollzeit-Erwerbsarbeit familiär über die Runden zu kommen.

    Ich strukturiere den Text folgend in Spiegelstrichen: „Insgesamt ist es mehr als die Hälfte (54 %) aller 12- bis 25-Jährigen, die ein »männliches Versorgermodell« favorisieren:
    – 10 % bevorzugen das Modell eines »männlichen Alleinversorgers« (der Mann versorgt die Familie allein und arbeitet 30 oder 40 Stunden in der Woche), weitere
    – 44 % präferieren das Modell eines »männlichen Hauptversorgers« (der Mann arbeitet mindestens 30 Stunden, die Frau maximal halbtags).“

    Das traditionelle Familienmodell hat längst nicht ausgedient und es wird mehrheitlich auch gewünscht. Welche anderen Familienmodelle die – immerhin – 46% der Befragten sich vorstellen wird leider nicht dargestellt. Es wird leider auch nicht regional (siehe folgend) nach West und Ost aufgeschlüsselt.

    Wenig erstaunlich „sind Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern zu sehen. Junge Menschen im Westen denken hier traditioneller:
    – 58 % der Männer und 56 % der Frauen würden sich eine Familie mit männlichem Allein- oder Hauptversorger wünschen, während sich im Osten dem nur
    – 38 % der Männer und 31 % der Frauen anschließen.“

    Das sind erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West! Meine These, es gibt zwei Patriarchate in Deutschland, bzw. zwei Evolutionen wurde wieder glänzend bestätigt. 😉

    Es folgt der feministisch inspirierte Euphemismus des Tages: „Der Vater als Ernährer der Familie ist – zumindest im Westen – offensichtlich keine rein männliche Vorstellung, dieses Modell wird auch von vielen jungen Frauen favorisiert.“

    Wenn 56% der jungen Frauen sich dieser Vorstellung anschließen, dann handelt es sich nicht um „viele“, sondern um die Mehrheit der jungen Frauen. Damit hat sich die Ideologie, es handle sich um eine „rein männliche Vorstellung“ gründlich blamiert.
    Nicht, dass die Forscher das daran hindern würde, den gleichen Quatsch immer wieder von sich zu geben. Natürlich nicht!

    Die letzte Schlussfolgerung hat eine ähnliche Qualität: „In den neuen Bundesländern erfreuen sich dafür gleichwertiger aufgeteilte Modelle deutlich größerer Beliebtheit als im Westen.“

    Man könnte nämlich auch sagen, 62% der jungen Männer und 69% der jungen Frauen lehnen den „Vater als Ernährer der Familie“ ab und nur die sogenannte Minderheit der jungen Männer und Frauen vertreten im Osten eine solche Ansicht.
    Traditionelle Vorstellungen vom Vater als Ernährer der Familie: Westen = Mehrheit, Osten = Minderheit – das Konzept ist eigentlich ganz einfach zu verstehen.

    Hier lassen sich die Erfolge des (West-) Feminismus besichtigen: Die Mehrheit der jungen Frauen (zumindest im Westen) strebt 2019 weder eine Beschäftigung über Teilzeit hinaus an, möchte, dass der Mann Vollzeit arbeitet und sieht den Mann als Haupt- oder Alleinversorger.
    Das ist die ernüchternde Bilanz nach 50 Jahren Feminismus und es steht zu befürchten, die Einführung des Gendersternchen wird daran nichts ändern, weil auch das Binnen I seltsam wirkungslos blieb…

    Zumindest wissen wir nun – und auch die jungen Männer sollten es wissen – was von all den schönen Umfragen über die „modernen Beziehungsvorstellungen“ junger Frauen zu halten ist.
    Mehrheitlich gar nichts – ein Fall für das Altpapier.
    Ermutigend nur der prozentuale Anteile von jungen Männern, die sich eine Rolle als aktiver Vater vorstellen können. Es bleibt viel Aufklärungsarbeit für uns zu leisten. Das steht fest!

    Download hier: https://www.shell.de/ueber-uns/shell-jugendstudie.html

    • „Die Mehrheit der jungen Frauen (zumindest im Westen) strebt 2019 weder eine Beschäftigung über Teilzeit hinaus an, möchte, dass der Mann Vollzeit arbeitet und sieht den Mann als Haupt- oder Alleinversorger.“

      Das entspricht auch komplett meinem Erleben. Das ist halt neofeministisch. Die Herrenfrauen schöpfen die materiellen Früchte ab, um abends im Anschluss an die Ganzstagsbetreuung mit dem Nachwuchs zu kuscheln oder/und kreative, aus der Familienkasse gesponsorte Teilzeittätigkeiten auszuführen (Schokoladengeschäft eröffnen, an Reitturnieren teilnehmen, Künstlerin sein, Wohnzimmer dekorieren, Handwerkern im Weg stehen, Genderpaygap beklagen und tindern). Die wären doch schön blöd, wenn sie auch im Bergwerk oder in einer Bank arbeiten würden, obwohl sie einen haben, der das für sie macht.

    • „(auffällig ausgelassen wird, wieviel Prozent der jungen Frauen sich einen „aktiven Vater“ wünschen).“

      Ja, das wäre interessant. Der Polemiker in mir sagt: auch das wäre deutlich über die Hälfte; evtl. Tendenz so Richtung 100 %. Merke: die emanzipierte Frau von Welt wünscht sich den gut verdienend Vollzeit tätigen, aktiven, sich natürlich auch zu mindestens 50 % am Haushalt beteiligenden Vater, der sich dann aber im Falle einer Trennung ohne größeres Zetern aus dem Leben seines Kindes zurückzieht, aber jederzeit Gewehr bei Fuß steht, wenn sie mal mit ihren Mädels um die Häuser ziehen will und die Großeltern keine Zeit haben, das Kind zu nehmen.

      Und: das sind dann dieselben Frauen, die in fremdinduziertem Selbstmitleid zerfließen, wenn unsere „Leitmedien“ mal wieder die Jammermärchen von den ach so doppelt und dreifach belasteten Frauen in unserer Gesellschaft pumpen. Wer braucht Realität, wenn man einen festen Glauben hat?

    • Die meisten Männer sind bluepill und dankbar, dass sie überhaupt eine gekriegt haben. Das verschiebt die Statistik.
      Die meisten Männer sind in dem Bewusstsein aufgewachsen, dass sie zu den 80% der unterdurchschnittlich attraktiven Männer gehören.

  6. Wenn man keine Ahnung hat, kann man trotzdem eine „starke Meinung“ haben, wie Posener zum „Gender Mainstreaming“. Den kollektivistisch-totalitären Anspruch und die grundsätzliche Wissenschaftsfeindlichkeit des dogmatischen Genderismus will der „Welt“-Mann nicht sehen, wie auch die innige Verbundenheit zu „den in gewisser Weise verwandten „postkolonialen Studien““, mit der er sch „in einer Art journalistischer Fehde“ befände. Und so kriecht Posener den lügnerischen Schutzverlautbarungen auf den Leim:

    „Beim Gender-Mainstreaming geht es nur darum, Männern und Frauen, Mädchen und Jungen nicht von vornherein jene Rolle zuzuweisen, die nur in der Statistik als „typisch männlich“ und „typisch weiblich“ existiert.“

    „Gender mainsteaming“ soll die Menschheit von der „toxischen Männlichkeit“ befreien und den Rollenstereotypen, die damit angeblich verbunden seien, inklusive der praktizierten Naturwissenschaften, die ja auch eine Ausdrucksweise dieser „toxischen Männlichkeit“ und des „weissen Kolonialismus“ wären.

    Nicht mal, dass das Genderumfeld vor Antisemitismus und Israelhass (angefangen bei der Gender-Hoheprieserin Butler) trieft, konnte Posener seine Haltung zum „gender mainstreaming“ eintrüben, was besonders merkwürdig ist.

    „Um es so knapp wie möglich zusammenzufassen: Menschen sind nun einmal keine Barsche.“

    Posener – nebst seiner „Welt“ – scheint auf einer Andockmission an die regressive Linke zu sein. Neulich hat er auch die antiliberale „Klarnamenpflicht im Netz“ gefordert, im Windschatten Schäubles. Wahrscheinlich sähe er, wie im ebenfalls antiliberalen „gender mainstreaming“, darin eine Massnahme, um die „Freiheit des Individuums zu erweitern“.

  7. Rechtsstaatlichkeit hat absolut gar nichts damit zu tun, dass irgendjemand eine Klage einreicht. Wenn das so wäre, wäre jeder Staat mit irgendeiner Justiz automatisch „Rechtsstaat“. Das Besondere am Rechtsstaat ist, dass gerichtliche Urteile revidiert werden können und dies auf der Annahme beruht, dass die Justiz politisch unabhängig und objektiv ist, nur einer höheren Wahrheit verpflichtet. BTW alles Werte, die „Wahrheit“ voran, die von den Linksprogressiven als Lügen vehement abgelehnt werden.

    Was die Klima-Hautevolee hier macht ist „Lawfare“, Missbrauch der Justiz zum Politisieren und dem extra-demokratischen Erreichen politischer Ziele. Das Bemänteln dieser politischen Tatik mit dem Euphemismus „Rechtsstaat“ ist unangemessen und genau das Spiegelbild gewisser streitfreudiger AfD-Typen, die auch immer meinen, der „Rechtsstaat“ wäre für sie erfunden worden.

    Wann kommt eigentlich jemand daher, der uns erklärt beim Klimawandel wäre eine „Listen & Believe“-Haltung die rationale Wahl?!, da warte ich nur drauf …

  8. „Gendersternchen sind bei der Berliner Polizei verboten“

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/interne-mail-aus-dem-diversity-buero-gendersternchen-sind-bei-der-berliner-polizei-verboten/25444150.html

    „Der Berliner Autor Rick Palm, selbst trans Person, findet, in dem Schreiben der Polizei schwinge mit, dass man eigentlich keine Lust aufs Gendern habe, aber dies aufgrund rechtlicher Vorgaben angehen wolle. Besonders, wenn es von einer dezidierten Diversity-Abteilung käme, enttäusche es ihn. „Dieses Argument der Lesbarkeit. Ich kotze. Im Strahl.““

  9. „Unsurprisingly, Merkel and Maas stayed silent when Bundestag deputy Nils Schmid, the Social Democratic Party’s foreign policy spokesman in the German legislature, declared that “a war between Iran and the United States would not trigger the NATO alliance.”“

    https://www.washingtonexaminer.com/opinion/the-french-and-german-threat-to-nato

    „Article 5 of NATO requires mutual defense if a member country is attacked. Schmid’s announcement makes the mutual-protection provision toothless and tells enemies that the West is divided.“

  10. 😀

  11. „Waren die „Pride Parades“ ursprünglich Inbegriff der Möglichkeit, sich als für Bürgerrechte kämpfende Minderheit Gehör zu verschaffen und durch die Berufung auf Stolz zu zeigen, dass man die Diffamierung, „unnormal“ zu sein, nicht kommentarlos auf sich sitzenlässt, so ist das Zur-Schau-Stellen von Stolz auf die eigene Sexualität bei heutigen „Christopher Street Days“ nur noch abgeschmackte Selbstvergewisserung ohne Zweck und Ziel, die immerhin als unbeabsichtigter Beweis von Adornos Diktum, dass Identität die Urform der Ideologie sei (2), dienen könnte.“

    https://www.achgut.com/artikel/so_sein_oder_nicht_so_sein_das_grosse_identitaetsgehubere

    „Es ist so nur konsequent, wenn irgendwann nicht mehr nur das biologische, also nicht dekonstruierbare Geschlecht je nach Belieben gewechselt werden kann und eingefordert wird, dass „jedem erlaubt sein sollte, sich als schwarz zu identifizieren, unabhängig von der Hautfarbe.“ So verkündete es zumindest die University and College Union aus Großbritannien und zeigte, dass man im identitätspolitischen Modus selbst noch hinter einfachste Logik zurückfallen kann.“

  12. “ …..“WWIII” began trending on social media.“

    „Everyday End Times rhetoric used to be relegated to the fringes of doomsday preppers, fundamentalist religious sects, and cults. How has apocalypticism gone mainstream?“

    „In the political sphere, apocalypse-mongering has intensified as political polarization has increased, and it’s a game both sides play“

    Das ist mal ein richtig treffender Kommentar zum Zeitgeist! Die wichtigsten Sachen werden gestreift:

    „Apocalypticism has infected more than just our politics. Apocalyptic themes have been a mainstay in popular culture for decades. As The Guardian noted recently, though, end times scenarios among sci-fi movies set in the year 2020 project a particularly grim future for humanity. As well, dystopian entertainments like Hulu’s “The Handmaid’s Tale” have been embraced by activists in real life who sincerely believe that they live in equally terrible times.“

  13. Niemand in D berichtet darüber? Irgendeine Fremdscham?

  14. Pingback: Crumar: Geschlechterrollenwünsche der Jugend | uepsilonniks

  15. einfach nur lol

    Greta can’t approve of that!
    How dare you!

    Über was die sich aufregt. In DE bezahlen Männer im Schnitt 77% der gemeinsamen Ausgaben. Wenn die einen Freund hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch das im Grunde er die Tampon-Kosten zum Großteil übernimmt.

  16. https://www.dailymail.co.uk/health/article-7902311/The-new-male-birth-control-gel-rub-shoulder-boost-sex-life.html

    Titel: „The British men who are the first to try new male birth control gel you rub on your SHOULDER: Two couples taking part in pioneering tests say it works (but they have forgotten to apply it a couple of times)“

    „The new gel has been designed to suppress sperm production without affecting libido. It contains a combination of two hormones – segesterone acetate and testosterone. … Men who take too much testosterone – for example bodybuilders abusing anabolic steroids to increase muscle mass – are at an increased risk of heart disease, strokes and liver disease, as well as hair loss, male breast growth, mood swings and even permanent infertility.“

    „Segesterone acetate, also known in its synthetic form by the brand name Nestorone, is a form of the female sex hormone progesterone, which triggers a reaction in a man’s brain that makes his testes stop producing sperm. ‘In the same way the contraceptive Pill switches off a woman’s ovaries, this gel switches off the testes,’ Dr Fitzgerald explains.

    Along with halting sperm production, the gel also stops the testes from producing natural testosterone, which is vital for healthy bodily function.

    The added testosterone in the gel replaces the lost testosterone, preventing side effects.“

    …“Dr Fitzgerald says: ‘A lot of people have asked, “How can you trust a man to use the gel?”

    ‘But men have trusted women for a long time not to get pregnant. I hope we will get to a point where the decision over who uses the contraceptive is not such a big deal.’“

  17. Das Werben des Männchen um das Weibchen ist unter den Tieren praktisch universell verbreitet und die Norm. Soll das jetzt bedeuten, dass der „Feminismus“ eine evolutionäre Grundtatsache ist? 😀

  18. Thema Frauenquote in der Wissenschaft via Fefe: https://blog.fefe.de/?ts=a0dce9a8 https://www.timeshighereducation.com/news/germany-mulls-extra-research-funding-committee-burdened-women

    ^^ Frauen werden in Gremien- und Machtpositionen gehoben, merken dann es ist doch nicht alles Zucker dort, sondern auch Arbeit, Energie und Zeit nötig, und wollen deswegen nochmals Bevorzugung…

    Nachschlag: https://blog.fefe.de/?ts=a0dddcda https://www.timeshighereducation.com/news/french-female-recruitment-quotas-backfire-after-male-backlash

    ^^ Über Frankreich, wo eine Frauenquote bei den Gremien für die Einstellungs-Entscheidung eingeführt wurde, und dies „seltsamerweise“ den Effekt hatte, das die Frauen-Einstellungsquote um 40% einbrach. Wie sooft ist daran nicht der höhere Frauenanteil in Entscheidungspositionen schuld, sondern die Männer *facepalm*:

    „… This could be down to a backlash against the quotas by men, the paper says, with some academics postulating that “men discriminate against women when their identities are threatened”.

    Only on hiring panels led by men did recruitment decisions swing away from female applicants after quotas were brought in, explained Dr Deschamps. “It’s men that are changing their behaviour as a reaction to the reforms,” he said. …

    These latest findings from France tally with earlier research using data from Italy and Spain, which also found that more women on an appointment panel did not boost female applications.“

    Wie nennt man es nochmal, wenn jemand immer wieder versucht mit der SELBEN Handlung eine Lösung zu ereichen, obwohl diese Handlung schon vorher nicht funktionierte?

  19. Auch hier — alles nur Moralpanik, die von Leuten wie dem Kardinal Marx geschürt wurde, um nationalistische Partikularinteressen gegenüber der römischen Zentrale anzurühren? Oder warum bleibt Verwertbares aus?

    Ist natürlich klar, dass die progressiven Sexismus-Hysteriker jetzt die Justiz als Hort der Verschwörung des allmächtigen Patriarchats ausmachen, sowas kann man ja selbst als Justizministerin in diesem unserem Lande bringen, ohne grossen Widerspruch (gemeint ist natürlich Barley im Zuge der „Gina-Lisa-Äffäre).

  20. Es werden sich doch sicher Leute mit „Migrationshintergrund“ finden lassen, die die gleiche rassistische Indoktrination mit dem ganzen Intersektionalismus um „Postkolonialismus“, „Critical Whiteness“ und „Gender“ genossen haben?!

  21. „Mitte der Gesellschaft“? Hier handelt es sich um das Milieu der gesellschaftlichen Elite, oder?!

    Als Mann des ÖRR sollte sich der Herr Schneider auch mal fragen, warum sein ÖRR seit Jahrzehnten durch einseitig „israelkritische“ Propaganda „antizionistischen“ Antisemitismus schürt? Kommt das auch aus der „Mitte der Gesellschaft“? Oder nicht etwa von der Elite der Gesellschaft?!

  22. Ob die Kunden das wahrscheinlich um die 500 Euro teure Kleidungsstück mögen werden, wenn es in die Läden am Rodeo Drive oder Kudamm kommt, ist noch nicht ausgemacht. Aber die Medien mochten es schon mal. Warum? Weil impotente, nicht toxische, idealerweise nicht weiße, nicht alte Männer seit ein paar Jahren das Ideal einer neuen und besseren Welt darstellen. Während ich über die noch zu erbringenden Leistungen der nicht toxischen, impotenten Zukunft nachdachte, schweiften meine Gedanken in die toxische und höchst potente Vergangenheit.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article205114058/Geschlechterbilder-Mehr-toxische-Maennlichkeit.html

    Psychologe über schlechte Chefs: Viele sind inkompetent – und männlich
    Der Untersuchung zufolge würden einige der Befragten „fehlende Führungsqualitäten“ dafür verantwortlich machen. „Viele Führungskräfte wollen eigentlich gar nicht führen, sie sind irgendwie dazu gemacht worden. Andere wollen unbedingt führen, können es aber nicht“, meint auch der Arbeitspsychologe Markus Dobler. Das Problem nur: Schlechte Chefs denken meist, sie machen alles richtig, so der Experte.

    https://www.merkur.de/leben/karriere/psychologe-enthuellt-darum-sind-viele-inkompetente-maenner-chefs-zr-13447580.html

    Da macht das Journalistenherz doch einen Sprung, wenn es die Gelegenheit hat männlich und inkompetent in einem Satz zu verwenden.

    „Die Söhne mögen heute für immer unreif bleiben, die Töchter hingegen sind schon immer erwachsen“. Vor Kurzem habe ich diesen Satz in einem Buch des französischen Philosophen Alain Badiou über die Jugend von heute gelesen. Er stellt darin fest: Junge Frauen verhalten sich mittlerweile bereits von klein auf wie Erwachsene. Umgekehrt verhalten sich junge Männer noch im Erwachsenenalter kindlich. Mit seinen 82 Jahren mag Badiou vielleicht nicht der naheliegende Ansprechpartner für Jugend- und Geschlechterfragen sein. Aber wenn ich auf mein Leben und das meiner Freund*innen blicke, dann denke ich: an seiner Theorie ist was dran.

    Denn immer wieder beobachte ich Folgendes: Während viele junge Frauen Alltag und Arbeitsleben gekonnt organisieren und dabei den Überblick behalten, geben sich viele junge Männer als spontane Freigeister – als Weltenbummler wie Wanderlust-Jules, die unbekümmert in den Tag hineinleben. Zeitgleich sind sie oft aber auch ziemliche Chaoten, Organisations-Nieten und haben Kommunikations-Defizite.

    [..]

    Es geht mir auch nicht darum, auf Geschlechterklischees herumzureiten oder gar zu behaupten, solche Verhaltensweisen lägen „in unserer Natur“. Ganz im Gegenteil: Sie sind selbstgemacht, also über Jahrhunderte hinweg gesellschaftlich eingeübt. Es ist längst überfällig, sie offenzulegen, zu kritisieren und zu verändern. Deshalb mein Aufruf: Männer, verbessert eure Skills in administrativer Arbeit! Organisiert euch besser! Denn so könnt ihr Emanzipation leben – und etwas dafür tun, Frauen vor dem kollektiven Burn-Out zu bewahren.

    Oft sind die schlechten Organisierer aufgeklärte Befürworter von Gleichberechtigung und Emanzipation. Und trotzdem ist vielen von ihnen nicht bewusst: Ihr Verhalten betrifft nicht sie alleine. Vielmehr wird dadurch häufig ein ungerechtes Macht- und Abhängigkeitsverhältnis reproduziert – sowohl in privaten (insbesondere heterosexuellen) Beziehungen, als auch im Arbeitsleben. Das hat auch etwas mit fehlender Solidarität zu tun. Wer planlos ist, der nimmt in Kauf, dass jemand anders die Planung übernimmt – und im Zweifelsfall den Preis dafür zahlt. Wenn Mann „frei“ sein möchte, muss er sich auch im Klaren darüber sein, dass dadurch möglicherweise Frau in ihrer „Freiheit“ eingeschränkt wird. Anders gesagt: Die immateriellen Ressourcen Zeit, Energie, Disziplin, die man selbst einspart, werden an anderer Stelle aufgebraucht.

    https://www.jetzt.de/gender/feministischer-appell-maenner-organisiert-euch-besser

    Ist schon interessant, das sowas jetzt ein Problem ist, aber als Frauen sich noch in großer Zahl aushalten haben lassen und nur das Ziel hatten einen Ehemann zu finden und danach dann alle Verantwortung an ihn abzugeben, da gab es keinen feministischen Appell an die Frauen 😉

    • Der Appell von „Jetzt“ richtet sich ja auch nur an die Männer, es den Frauen so bequem wie möglich zu machen:

      „Denn so könnt ihr Emanzipation leben – und etwas dafür tun, Frauen vor dem kollektiven Burn-Out zu bewahren.“

      Welcher Volltrottel bevorzugt dann nicht ein Leben „als Weltenbummler wie Wanderlust-Jules, die unbekümmert in den Tag hineinleben“?! Wäre dumm, es anders zu machen und sich für andere aufzuopfern, die ohnehin nur undankbar dafür sein werden ….

      • „Welcher Volltrottel bevorzugt dann nicht ein Leben „als Weltenbummler wie Wanderlust-Jules, die unbekümmert in den Tag hineinleben“

        Ich weiß es gar nicht mehr ob es angesprochen wird, aber was kriegt der Mann denn dafür geboten, wenn er darauf verzichtet?

    • Die verschwommene Schrift soll mE ein Spiel mit „important“ – „impotent“ sein, was ja der Realität entspricht, dass besondere Wichtigkeit nicht so selten mit besonderer Unfähigkeit einhergeht. Was man natürlich als statement witziger Selbstironie des Trägers eines solchen Hemdes verstehen kann. Aber das ist es natürlich nicht, was die sexistisch-weltverbesserischen und vor Neid ganz gelb und grün seienden „Journalisten“ hierin sehen wollen ….

  23. Weil der Antisemitismus ein Wesenszug dieser womens march-Bewegung ist. Seit Jahrzehnten schon, das kommt aus der „guten alten Zeit“ von RAF und Konsorten. Deshalb wird der Women´s March jetzt auch von „Tagesschau“ und allen anderen unter den Tisch gekehrt und gar nicht mehr beachtet. Statt dessen: siehe etwas weiter oben!

  24. Wer könnte die globale Rechtsreaktion gegen die Moderne auch vollendeter verkörpern als eine Vertreterin des indischen Kastensystems, des „altehrwürdigsten“ Feudalismus auf der Welt?!?!

    https://www.novo-argumente.com/artikel/die_falschen_freunde_der_armen

    Falschere Freunde als diese kann man nicht haben! Natürlich aber ist sie die Freundin der Grünen und der Renate Künast ….

  25. Everyone knows that STEM (Science, Technology, Engineering and Mathematics) has a problem retaining women (see, for example Jean, Payne, and Thompson 2015). We pour money into attracting girls and women to STEM fields. We pour money into recruiting women, training women, and addressing sexism, both overt and subconscious. In 2011, the United States spent nearly $3 billion tax dollars on STEM education, of which roughly one third was spent supporting and encouraging underrepresented groups to enter STEM (including women). And yet, women are still leaving at alarming rates.

    Muss man sich leisten können.

    Although 74% of women in STEM report “loving their work,” half (56%, in fact) leave over the course of their career — largely at the “mid-level” point, when the loss of their talent is most costly as they have just completed training and begun to contribute maximally to the work force.

    [..]

    So, it seems that sexism can not fully explain why women with STEM PhDs are leaving STEM. At the point when women have earned a PhD, for the most part they have already survived the worst of the sexism. They’ve already proven themselves to be generally thick-skinned and, as anyone with a PhD can attest, very stubborn in the face of overwhelming difficulties. Sexism is frustrating, and it can limit advancement, but it doesn’t fully explain why we have so many women obtaining PhDs in STEM, and then leaving. In fact, at least in the U of T chemistry department, faculty hires are directly proportional to the applicant pool —although the exact number of applicants are not made public, from public information we can see that approximately one in four interview invitees are women, and approximately one in four hires are women.

    [..]

    Well, one truly brilliant researcher had the groundbreaking idea of asking women why they left the field. When you ask women why they left, the number one reason they cite is balancing work/life responsibilities — which as far as I can tell is a euphemism for family concerns.

    Life-work-balance… muss man sich auch leisten können.
    Es zeigt sich auch das Frauen gemäß ihrem Anteil in Studiengang zu Vorstellungsgesprächen eingeladen und angenommen werden. Kein Sexismus. Die Frauenbevorzugungsmaßnahmen sind und bleiben ohne Rechtfertigung – eine Diskriminierung von Männern.

  26. SPD-Vize Klara Geywitz: „Weil Saskia Esken eine Frau ist, wird sie negativer beurteilt“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/spd-vize-klara-geywitz-weil-saskia-esken-eine-frau-ist-wird-sie-negativer-beurteilt/25449138.html

    Was denn sonst?!?!

    Die SPD Ist eine Partei, in dem der Sexismus mittlerweile Wurzeln geschlagen hat.

    „Als Frau in der Politik reagiere ich sensibel darauf, wenn Frauen mit anderen Maßstäben gemessen werden als Männer.“

    „Als Frau“ bringt hier so richtig schön das Kollektivistisch-identitäre rüber und auch die Rechtfertigung dessen.

    „Weil sie eine Frau ist, wird sie in den Medien negativer beurteilt als Norbert Walter-Borjans.“

    Fanatismus ist sich selbst nie genug. Oder wie kann Geywitz ausgerechnet bei den durchweg feministisch-sexistischen *Medien* antifraulichen Sexismus am Werk sehen?

    Am Ende bescheinigt Geywitz der CDU noch keine demokratische Partei zu sein und träumt von einer progressiven Diktatur:

    „Demokratische Parteien müssen immer in der Lage sein, miteinander eine Regierung zu bilden. Deshalb ist die Union theoretisch auch nach dem Herbst 2021 ein Partner. Ich glaube aber nicht, dass die Union dann praktisch ein Koalitionspartner für die SPD sein kann. Viele wichtige Projekte können wir mit der Union nicht durchsetzen. Die großen Herausforderungen, die vor uns liegen, sind nur mit einer progressiveren, dynamischeren Regierung als einer großen Koalition zu bewältigen.“

    Die SPD jedoch ist es, die keine demokratische Partei mehr ist. Das bildet sie sich ein, zB durch eine „schweigende Mehrheit“ von 50 % Frauen, die angeblich in der Politik nicht repräsentiert seien, da dort keine 50%-Frauenquote herrscht.

    Wie kann man nur „übersehen“, wie antidemokratisch und ungerecht dieser ganze Sexismus ist?

  27. Den deutschen Pass wird sie von den deutschen Behörden bestimmt deshalb nicht bekommen, da es ein Abkommen aus der Kaiserzeit gibt, das die „doppelte Staatsbürgerschaft“ in diesem Fall ausschliesst: dh wenn der Iran seinen Anspruch auf die Staatsbürgerschaft der Iranerin hier nicht aufgeben will!

    Also kein „herzlich Willkommen“ in Deutschland erwünscht.

  28. Diese Sache erinnert an das mit den auf den Boden gemalten Fahnen, auf die bei näherem Hinsehen einfach kein Iraner treten will…..

  29. Es war halt offensichtlich. Spätestens seit GG.
    Wenn im Zeitalter des Internet ein Transsexueler der Online Gaming erfunden hat nicht zu Wort kam, dann genau deshalb, denn das wäre ihr Ratschlag gewesen. Keine OP.

  30. Ist ihre Meinung und die beruht einfach auf ihren Hass auf Männer.

    Steht heute sogar in der Zeit:

    „Wenn nach einer Scheidung das Verhältnis zum Vater schlechter wird, kann sich das auf die Gesundheit der Kinder auswirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Bergen in Norwegen, die in dem Fachmagazin Scandinavian Journal of Public Health veröffentlicht wurde. Angst, Depression, emotionale Probleme oder Stress und physische Auswirkungen wie Magen- und Kopfschmerzen könnten die Folge sein, gibt einer der Autoren der Studie, der Arzt und Wissenschaftler Eivind Meland, an.

    Die Wissenschaftler stellten darüber hinaus fest, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Kommunikation mit dem Vater und der Gesundheit der Kinder. „Die meisten gesundheitlichen Beschwerden hatten Kinder, die angaben, den Kontakt zum Vater verloren zu haben, oder die es schwierig fanden, nach der Scheidung mit ihm zu sprechen“,“

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-01/scheidung-kinder-studie-gesundheit

    Schrupp sind Kinder doch scheiß egal.

  31. Ich bin mir nicht sicher, ob das Sarkasmus ist, aber ich hoffe es.

  32. My fellas, es gibt wieder Neuigkeiten aus Slavos absurdem Leben inklusive einer Kurzgeschichte bzgl. wie weit weibliches (shit-)testen gehen kann. 🙂

    Was bisher geschah: https://allesevolution.wordpress.com/2020/01/11/selbermach-samstag-272-11-01-2020/#comment-441410

    (tl;dr der letzten Story: Slavo traf sich öfters mit seiner Sparringpartnerin, diese erzählte ihm von ihrer Vergewaltigung von vor 3 Jahren und ihren sexuellen Vorlieben, die in eine sehr gewaltvolle Richtung gehen. Slavo überlegte seitdem ob er sich sexuell auf sie einlassen soll.)

    Jedenfalls nun der Review meines letzten Treffens mit ihr:

    Sparringpartnerin und ich waren vor paar Tagen aus, Barhopping in Wiens Innenstadt wo das eine oder andere Glas zu viel getrunken wurde inklusive eines Abstechers in eine Schwulenbar – wie sich im Nachhinein für mich herausgestellt hat – von der sie aber nicht ich wusste, dass es eine ist. So wie ich es mir für eine Schwulenbar erwarten würde, wurde man als Mann dort auch ziemlich offensiv angeflirtet, unter anderem auch von einem Kellner den sie kannte. Es war zugegebenermaßen nicht das erste Mal im Leben, das ich mir ziemlich direkte Avancen von schwulen Männern anhören durfte, jedoch würde ich selbst von mir behaupten, dass ich damit ziemlich gut umgehen kann. „Umgehen“ dabei nicht im Sinne von „es belastet mich so sehr, aber ich werde schon drüber hinwegkommen“ sondern ich nutze das Anmachen gleich selbst zum provokanten Flirten mit ihm (und ihr), indem ich auf seine Aussage hin „woher sie [Sparringpartnerin] so einen starken Typen aufgegabelt habe“ und er „auf kahl rasierte Männer besonders stehe, weil man bei denen sofort annimmt, dass sie einen besonders hart anpacken“ einfach reingeworfen habe, dass ich „nun leicht verwirrt sei, weil ich nicht gedacht hätte, dass es jemanden gebe, der besser als Sparringpartnerin flirten könne“. Sie solle sich „mehr bemühen, sonst wüsste ich mit wem ich die Nacht heute weiter trinken gehe“. (Btw: in bin stockhetero lol)

    Kurze Zeit danach sind wir dann zu einer anderen Bar, wohingehend sie mir gleich den Grund für das Aufsuchen der Schwulenbar genannt hat. Ihr Cousin, mit dem sie ein sehr gutes Verhältnis hat und öfters mal was mit ihm unternimmt, sei schwul und sie wollte dadurch schauen wie ich in Anwesenheit von Schwulen so drauf bin. Die Anmache vom Kellner selbst war abgesprochen mit ihm. Sie meinte ich hätte „den Test mit römisch Eins bestanden“. Mich hat gleich daraufhin interessiert wieso sie dazu extra in eine Schwulenbar mit mir gegangen ist, sie hätte mich ja auch normal fragen können. Sie meinte „Worte sind wie Wind“ und sie würde das Gesagte immer nur als „bedingt wahr“ ansehen insofern es nicht mit einem Verhalten im Einklang steht (Hi there, female me. Nice to meet you!). Wenn der Tag 24 Stunden habe könne man 24 Stunden lang etwas behaupten ohne es jemals zu beweisen und sie sei da keine Frau, der man leicht die Sterne vom Himmel holen kann. Ebenso hätte sie die Erfahrung gemacht, dass Leute aus dem südosteuropäischen Raum alles andere als tolerant gegenüber Schwulen sind, ich das aber bitte nicht falsch verstehen soll. Slavo, der aber in diesen Kreisen aufgewachsen ist und genau weiß, dass es so abläuft wie sie es beschreibt, versteht es natürlich nicht falsch, da er durchwegs dazu in der Lage ist in statistischen Schnittmengen zu denken und das nun mal eine Wahrheit ist. Anderenfalls hat sich dann auch der Grund herausgestellt, wieso sie meine Reaktion auf Homos haben wollte: sie hat ein Doppel-Date vor. Sie mit mir und ihr Cousin mit einem Typen, der ihm gefällt. Kann glaube ich auch nicht jeder von sich behaupten so was gehabt zu haben.

    In der neuen Bar angelangt ist mir dann only_me seine Antwort in Bezug auf den Text vom letzten Selbermach-Samstag eingefallen, wo ich gemeint hab, dass ich sie nochmal näher bzgl. dem Grund ausfragen will, wieso sie mir die Geschichte mit der Vergewaltigung erzählt hat. Ihre Antwort darauf war die, dass sie mir tatsächlich sehr vertrauen würde (ohne aufgrund der Frage angepisst zu sein), weil sie bei mir das Gefühl habe, dass ich sie verstehen und nicht wegen allem verurteilen würde. Sie habe das Gefühl, dass ihr wirklich jemand zuhört und es nicht nur vorgibt. Ich solle mir dabei ihr Leben als eine Art Mistkübel vorstellen (rein metaphorisch, sie sieht ihr Leben nicht als Müll bzw. negativ), wo alles reinkommt, ohne dass sie dazu in der Lage sei das alles ordnungsgemäß zu recyclen, sprich das alles in ein großes Schema, in ein System bzw. eine Weltsicht integrieren zu können.

    Während des Gesprächs mit mir, wo es dann aber nicht nur um Probleme des anderen geht, würde sie sich immer so vorkommen als ob ich den Inhalt ihres Kopfes, der Jackson Pollocks Gemälde „No. 5“ gleichkommt, in geordneten, geraden Bahnen bringen könne bzw. den „Müll“ artgerecht zu recyclen, was sie irgendwo beruhigt und das sie wiederum dazu bringt, dass sie mir vertraut.

    (Zu ihrer Person übrigens kurz: Sportlich schlank, hellerer Hauttyp, schöne Sanduhren-Form, kleine Brüste, dunkelbraune glatte Haare, dunkelbraune mandelförmige Augen, sodass man die Pupillen nicht mehr erkennt und die eins mit der Iris werden. Schönes Lächeln (sie lächelt sehr viel), bei dem sie die Augen immer so zukneift mit Grübchen an den Wangen und schön geformten weißen Zähnen. Hat eine sehr offene Ausstrahlung, irgendwo eine leicht naiv kindliche Positivität, die mich irgendwo leicht (ok, viel) in ihren Bann zieht. Wirkt und ist ein sehr empathischer Mensch. Zum einen dieses süße, lebensbejahende „ich könnte niemandem etwas zu Leide tun“ Auftreten, zum anderen dieses total kranke und versaute Innenleben als maximalen Kontrast dazu. Diese Ambivalenz ist es, wegen der ich mir schwer manipuliert vorkomme. She‘s like one of those succubi to me.)

    Und weil es zum Blog ziemlich passt will ich eine Sache erwähnen, die mich in der Hinsicht dann doch etwas überrascht hat.

    Ich hab das Thema „Was hatten alle deine Partner bislang gemeinsam?“ angeschnitten. Partner im Sinne von Sexgeschichten, aber auch Liebesbeziehungen. Sie hat gemeint, dass sie nicht auf Männer ab 180cm aufwärts steht (sie ist übrigens 176cm, also glatt meine Größe und für eine Frau doch überdurchschnittlich groß), weil sie es nicht mag nach oben zu schauen, das würde sie irgendwo provozieren. Zudem geht sie davon aus, dass größere Männer bzw. allgemein Männer, die schon von Natur aus Vorteile dadurch haben, dass sie gut aussehen, meistens ziemlich miese Charakter haben. Frage ich sie wie sie dazu kommt, wenn sie sich doch selbst nie mit solchen Männern abgegeben hat und ob das nicht auf Meinungen Dritter aufbaut bzw. ob sie berücksichtigt hat, dass das nicht vielleicht auf einer selbsterfüllenden Prophezeiung beruht.

    Sie hätte natürlich schon auch Avancen von großen Männern erlebt, jedoch begegnen die ihr alle mit einer Arroganz, die sie irgendwo spüren könne und sich in ihrem Auftreten zeigt, weil sie ihr ganzes Selbstbewusstsein über ihre Größe aufbauen. Meistens würde sie solche Männer aus Prinzip shittesten mit irgendeiner Anmerkung zu ihrer Größe, den sie ausnahmslos nicht bestehen. Da sei meistens nichts hinter den Ohren, sprich nichts interessantes kommt aus ihren Mündern. Sie stünde eher auf die Art von Mann, die aufgrund von gewissen Umständen im Leben, seien es körperliche, psychische oder auch familiäre – vollkommen egal – sich zu „richtigen“ Männern entwickelt haben und wissen, was es heißt „sich um etwas zu bemühen, was ihnen im Leben wichtig ist“ bzw. „über sich hinaus zu wachsen“. Größe sei hierbei etwas, mit dem du geboren wirst und nicht änderbar ist. Ziemlich interessante und eigene Sicht für eine Frau.

    Zu guter Letzt sei nach diesem halben Roman noch die Verabschiedung zu erwähnen, wo die eigentliche erotische Action inklusive „leichten“, beiderseitigen Verletzungen stattfand. Mit einem angenehmen Alkoholspiegel sind wir nun runter Richtung U-Bahn-Station. Während also ihre U-Bahn gerade dabei war in die Station einzufahren dachte ich mir kurz davor noch, dass ich sie die U-Bahn verpassen lasse und sie einfach küsse so wie es sich für einen erfolgreichen Abend gehört. Während ich also gerade eben dabei war ihr zu sagen, dass ich denke, dass sie die U-Bahn verpassen wird, kam sie mir schon entgegen und küsste mich mal einfach straight forward inklusive Heranziehen an sich und einer Handplatzierung, die mich kurz massivst aufgeregt hat und wo ich denke, dass diese eigentlich dem Mann vorbehalten sein sollte, und zwar dieses typische Umfassen des Halses bzw. des Kopfes dabei. Ich komme mir da leicht entmännlicht vor to be very honest.

    So wie es sich also für jemanden gehört, der gerne mal mit Frauen gröber umgeht und für jemanden, der sehr darauf steht, dass man mit ihr grob umgeht, hab ich nun ihre Hand genommen, sie ihr hinter den Rücken verrenkt und sie gegen die Wand gedrückt. Zugegeben, im Nachhinein ist es wohl nicht die beste Idee gewesen, vor allem da wir in der Öffentlichkeit standen und wegen der Tatsache, dass um uns herum Leute vorbeigingen und man sehr leicht den Eindruck haben könnte, dass es da gerade zu Handgreiflichkeiten gegenüber einer Frau kommt. Aber wer dachte, dass das schon den Eindruck erwecken könnte wird bei Slavo natürlich noch eines besseren belehrt.

    Jedenfalls hat sie dem ganzen mit massiven Küssen erwidert und obwohl ich zugeben muss, dass ich dem ganzen öffentlichen Rummachen sehr wenig abgewinnen kann, konnte ich in der Situation leeeeeeeider nicht anders. Nach kurzen und intensiven Pausen wo sie einem mit einem richtigen kranken aufgegeilten Blick in die Augen geschaut hat (ich sag‘s ja, ein succubus) und sich umgeschaut hat, ob eh niemand vorbeigeht, war sie schon dabei mir zwischen die Beine zu fummeln und eigentlich auch schon erfolgreich dabei meinen Hosenstall aufzumachen, wogegen ich mit einem kurzen Biss in ihre Lippen protestiert hab. Resultiert daraus ist eine blutige Unterlippe ihrerseits.

    Plötzlich hat sie auch eine gewisse Verhaltensweise geäußert, die ich zum einen nie bei Frauen erlebt habe aber auch laut ihr Ausdruck ihrer Erregung war: sie fing an kurz zu zittern und dabei immer schnell auszuatmen, und zwar immer in so zwei bis drei Sekunden Abständen. Im Nachhinein hat sie mir erklärt, dass sie sexuelle Erregung meistens am ganzen Körper sehr intensiv spürt. Dieses Zittern resultiert dann meistens daraus, dass sie sich versucht zurückzuhalten und nicht auf ihren Trieb hin im Moment zu reagieren, was für sie schnell ein Problem darstellen kann. Resultiert ist das Ganze im weiteren Rummachen inklusive einer dreispurigen blutigen Kratzwunden auf meinem Hals, der hinten vom Hals seitlich rechts entlang zum Adamsapfel führt.

    Die Entschuldigung ihrerseits wegen dem Kratzer lautete übrigens wie folgt: „Ich dachte ich hätte dich gestreichelt, tut mir echt leid!!!“

    Was soll ich euch sonst sagen meine liebe gottesfürchtige Alles-Evolution-Gemeinde und alle Mitlesenden da draußen. Slavo spielt mit dem Feuer und es gefällt ihm.

    • „Slavo spielt mit dem Feuer und es gefällt ihm.“

      Dann jammer aber auch nicht rum, wenn Du dich verbrennst.
      Das Mädel ist verrückt, von sowas würde ich die Finger lassen. Das weiß man aber erst, nachdem man sich mal verbrannt hat….

    • Da wir dich ja eh nicht davon abhalten können, mit diesem Feuer weiter zu spielen (und ehrlich: Ein Leben so ganz ohne Brandnarben ist auch nix), wenigstens zwei dringend zu beachtende Hinweise:

      Eine LTR mit einer Frau, die einen Raphael oder einen Lord Leighton im Kopf hat, ist anstrengend. Mit einer Frau, die einen Pollock im Kopf hat, ist sie so gut wie unmöglich. „Begreifen“ ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Die Erfahrung, die man „anfassen“ kann. Durchaus möglich, dass deine Sparringspartnerin deine Episode ist, mit der du diesen Unterschied begreifst.

      Wenn du dich drauf einlässt, empfehle ich unbedingt die Lektüre dieses Films:

      Nach +- 90 Tagen mit einer Frau gibt es die ersten Anzeichen, wie das Leben nach der „neu, sexy, aufregend“-Phase aussehen wird. Elam macht gut klar, wie wichtig die Käse-Werbung von oben in realistischem Kontext ist.
      Sieh zu, dass du da ggf. noch abspringen kannst.

      • Um dieses Feuer insofern in einen Kontext zu setzen: Ich habe nicht vor mit dieser Frau eine LTR anzufangen. Ich denke das ist bei meiner ganzen Erzählung irgendwo nicht durchgekommen bzw. es macht auch zugegebenermaßen nicht den Anschein wegen der Art und Weise, wie ich davon spreche, dass sie mich z.B. „in ihren Bann gezogen“ hätte. Ich bin mir auch bewusst was eine sexuelle Interaktion mit ihr im weiteren Verlauf für beide mit sich bringen könnte, vor allem da einem im Nachhinein die Gefühle da einen Streich spielen können (und dies meistens auch tun).

        Ich betrachte Sparringpartnerin einzig und allein aus der sexuellen Perspektive mit dem Zusatz, dass sie doch nicht so unintelligent ist und man mit ihr sehr interessante Gespräche führen kann. Daher bin ich mir auch durchwegs bewusst, dass ihre Qualitäten in Hinsicht auf eine LTR mir und meinem psychischen Wohlergehen definitiv nicht dienlich sind – nicht einmal ansatzweise. Ich hätte dahingehend auch keine Skrupel die ganze Sache mit ihr komplett zu beenden, sollte sie denken, dass sich dadurch mehr entwickeln sollte.

        Eine ganz wichtige Aussage und der ausschlaggebende Punkt, der mir aus irgendeinem Grund erst jetzt wieder einfällt, war der, dass sie gemeint hat, dass „sie nicht wisse was morgen ist“ und „sie es morgen wahrscheinlich auch wieder anders sieht“. Ich bin nicht so dumm zu denken, dass sich das nur auf ihre Weltsicht und ihre Meinung auf gewisse Themen beschränkt. Zugegeben, der durchschnittliche Leser hier würde auch so weit gehen zu denken, dass sich das auch sehr schnell auf mögliche Meinungsänderungen in Bezug auf Sex (und möglichen Falschbeschuldigungen danach) beziehen kann, wovon ich auch sicherheitshalber ausgehen werde. Da werd ich aber in adäquater Weise dagegen Vorkehrungen treffen.

        Sonst danke für das Video only_me, ich denke Paul Elam hat da vollkommen recht. Man sollte sich immer dieser „honeymoon“ Phase innerhalb der erste paar Monate bewusst sein und meiner entbehrlichen Meinung nach auch mit dem Vorsatz in die Beziehung gehen, unter gar keinen Umständen in genau dieser Zeit so etwas wie eine tiefgründige emotionale Bindung herzustellen.
        Anders formuliert: Am besten immer versuchen die Deutungshochheit und die nötige (innere) Distanz zu ihr wahren.

        • „Da werd ich aber in adäquater Weise dagegen Vorkehrungen treffen.“

          Hier kann schon reichen, dass sie nicht sauer auf dich ist, wenn das auseinander geht. MaW: Wenn sie am Ende das Gefühl hat, dass du letztlich fair zu ihr warst, sind 90% der Post-Koitalen Aggressionen gebannt.

          K.A. ob sich das in diesem Fall umsetzen lässt.

    • Klingt geil, aber anstrengend. Vermutlich keine Frau für lange, sie wird dich wahrscheinlich wirklich auszehren oder du wirst sie früher oder später langweilen (spätestens wenn du mal nein sagst). Versuch rauszufinden, wer ihre früheren Typen waren, vielleicht bekommst du schon vorher raus, wie es nach den ersten 90 Tagen weitergeht und ob du das wirklich willst. Sie testet dich aus, dann darf sie auch nicht sauer sein, wenn du das mit ihr auch machst (falls sie es rausbekommt).

      Sie ist schlau, attraktiv, hoch manipulativ und steckt scheinbar voller Energie. Eine reizvolle aber gefährliche Mischung, letztlich kommt es auf ihre Gesinnung und Fairneß an, ob daraus eine Beziehung, Freundschaft oder letztendlich ein erbitterter Kampf wird.

    • „…. sie wollte dadurch schauen wie ich in Anwesenheit von Schwulen so drauf bin. Die Anmache vom Kellner selbst war abgesprochen mit ihm. Sie meinte ich hätte „den Test mit römisch Eins bestanden“. “

      Ich hab‘ da aufgehört zu lesen.
      Lass es sein, ernsthaft. Die hat ein Potential ganz anderer Art, das willst du nicht in Vollendung erleben.

      • „Lass es sein, ernsthaft. Die hat ein Potential ganz anderer Art, das willst du nicht in Vollendung erleben.“

        So ziemlich genau das war auch mein Gedanke.

        Ich hatte auch so einen Typ Frau kennengelernt – und das war so ziemlich das Übelste, was mir vom anderen Geschlecht begegnet war.
        Eine Klapperschlange auf zwei Beinen, von Weitem schön gebaut, elegant, Kumpeltyp, …
        Aber schon nach sehr kurzer Zeit: giftig, hinterhältig, falsch und bösartig.
        Wohl die einzige Person, vor der sogar die eigenen Eltern gewarnt hatten.

  33. „Restrictions against „hate speech“ often do not really ban hate speech; instead they may actually be protecting certain forms of hate speech against legitimate inquiry.“

    Es ist ja ohnehin lediglich der Versuch einer Zensur und der Legitimierung derselben.

    • „People who claim to combat „hate“ often seem to be quite full of hate themselves. …. They just seem to believe that their hate is the only legitimate one.“

    • Oh Gott, die gesellschaftliche Verblödung kennt keine Grenzen mehr. In einer Serie, die für so ziemlich jedes Klischee eine Figur parat hat, stören sich die politisch Korrekten natürlich in erster Linie an dem Akzent von Apu, weil angeblich rassistisch.

      Dass zum Beispiel Cletus Spuckler in wesentlich krasserer Form Klischees und Vorurteile gegen Unterschichtler und die Landbevölkerung im Allgemeinen widerspiegelt (dümmlich, ungebildet, dutzende von Kindern in die Welt setzend und letzteres auch noch mit regelmäßigen Anspielungen auf Inzest) ist für diese Knalltüten natürlich kein Problem, denn Cletus ist ja weiß und steht somit nur für diejenigen, die man in den USA liebenswert als „White trash“ tituliert. Und dagegen kann man als aufrechter SJW natürlich nichts haben. Aber wäre Cletus schwarz…

        • „Sollte das wirklich so kommen, dann wird die letzte Folge mit Apu auch meine letzte Folge der Simpsons sein, die ich mir anschaue.“

          Was bliebe denn noch von einer Serie übrig, die ihre Themen nahezu ausschließlich aus der übersteigerten Darstellung von Klischees und Stereotypen zieht?

        • Wahrscheinlich werden wir nur noch Folgen zu sehen bekommen, in denen Mr. Burns die Umwelt mit Radioaktivität verseucht.
          Alles andere fällt der PC-Kontrolle zum Opfer.

  34. Wie wenig man „Rechte“ in deutschsprachigen Landen verfolgt, wie wohl die sich hier fühlen, wie stark sie vom Rechtsstaat in ihrer Meinungsfreiheit geschützt sind, wie gut sie Letztere wahrnehmen können, kann man gut am Beispiel Martin Sellners sehen (der im Ggs. zu den linksradikalen Pöblern keine Gewalt anwendet):
    https://martin-sellner.at/meine-loeschungen/
    https://sezession.de/61968/staendig-in-bewegung-bleiben-meine-bankenodyssee

    Die Konten werden regelmässig gekündigt, sobald ein Linksfaschist die Nummer herausbekommt, er kommt auf keines der regulären „social networks“ er kann kein Paypal benutzen und der Rechtsstaat wird dazu mißbraucht, ihn und die IB mit Schikane-Verfahren zu überziehen.

    So sieht der „demokratische“ Westen aus, wenn man nicht auf Linie des Mainstreams ist: er bricht die Querdenker und die nützlichen Idioten klatschen dazu und helfen fleißig mit.

    • Vielleicht ein Zitat, für die Klickfaulen:

      „Diese Konten, ich nenne sie „Frontkonten“, nutzte ich jedoch ausschließlich zum Empfang von Honoraren oder Unterstützungen. Sie sind ständigen Diffamierungsaktionen von links ausgesetzt und haben eine geringe Halbwertsdauer. Meine Miete, Telefonkosten, Lebensmittel, Artzrechnugen, Versicherungen, Steuern und Sozialabgaben zahlte ich stattdessen mit privaten Bankkonten, die ich niemals öffentlich machte. So baute ich mir ein System auf, dass den ständigen Kontoverlust halbwegs erträglich machte.
      .
      Mit dem „Terrorverfahren“ der Grazer Staatsanwaltschaft änderte sich jedoch die Lage. Zum linksradikalen Terror von unten kam nun der staatlich sanktionierte Gesetzesbruch „von oben“. Im Zuge der – nunmehr offiziell rechtswidrigen – Razzien und Kontoöffnungen schrieb der Grazer Staatsanwalt mit einer boshaften Akribie jede Bank an, bei der ich je ein Konto eröffnet hatte.
      .
      Rechtshilfeersuchen aufgrund von Ermittlungen wegen „Mitgliedschaft und Gründung einer Terroristischen Vereinigung“, Steuerhinterziehung und Geldwäsche ergingen nach Ungarn, in die Slowakei die Niederlande und viele andere Länder. Prompt kündigten mir die Banken – wer kann es ihnen verübeln? – ein Konto nach dem anderen.
      .
      Dies betraf 2019 erstmals auch meine nichtöffentlichen Privatkonten, womit mein System in Unordnung geriet. Den Anfang machte die slowakische TATRA-Bank, auf der ich ein Konto für Steuerrücklagen eingerichtet hatte. Die Onlinebank BUNQ, über deren praktische App ich meine laufenden Kosten von Internet bis Versicherung bezahlte, kündigte mir das Konto im Herbst. Kurz darauf sperrte mich die Österreichische HELLO-bank, auf der ich die SEPAs für meine Miete und meine Versicherungen eingerichtete hatte. Die DADAT-Bank, die mir mein letztes heimisches Privatkonto gewährte, kündige mich nun vor ein paar Tagen ebenso und schloss ihre lapidares Schreiben mit den Worten: „Wir weisen darauf hin, dass geschäftspolitische Entscheidungen unsererseits nicht kommentiert werden.“
      .
      Das alles ist schon etwas mehr als nur „unangenehm“. Viele existenziell notwendige Zahlungen erfordern ein Österreichisches Bankkonto. Insbesondere für Steuerzahlungen, die ich gewissenhaft tätige, brauche ich eine heimische IBAN.
      .
      Mein nächster Schritt ist daher die Eröffnungen eines sogenannten „Grund- und Basiskontos“, das seit 2016 jedem Österreicher zusteht. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, bei keiner anderen Österreichischen Bank ein Konto zu haben, weswegen ich bis jetzt damit gewartet habe. Dieses darf ich privat, nicht aber geschäftlich nutzen, weswegen meine „Frontkonten“-Odysee nach wie vor weiter gehen wird.
      .
      Interessehalber habe ich mich eines Nachmittags auf eine Recherche begeben und die Spenden- und Zahlungsmöglichkeiten linksradikaler Vereine, islamischer Verbände und antifaschistischer Blogs eruiert. Diese scheinen solche Probleme nicht zu kennen und verweisen unbekümmert auf Patreon- und Paypalprofile, sowie zahlreiche inländische Bankkonten. In den Genuß dieser „Sonderbehandlung“ durch die global vernetzte Finanzelite und ihre „FinTech“-Abkömmlinge, kommen also passenderweise nur konservative Antiglobalisten.“

      https://sezession.de/61968/staendig-in-bewegung-bleiben-meine-bankenodyssee

      Wir leben längst in einem faschistischen System, getragen von der Privatwirtschaft.

      Jetzt ahnt vielleicht auch der ein- oder andere, warum die „Eliten“ eine Abschaffung des Bargeldes wollen. Damit könnte man unliebsame Personen regelrecht zu Vogelfreien machen, aushungern, Arztbesuche verunmöglichen, sie zu einem Leben in Bettelei und Obdachlosigkeit zwingen… und alle anderen damit einschüchtern.

  35. Für die Cineasten, die sich gerne Problemfilme wie „Joker“ anschauen. In „rechten Kreisen“ kursiert gerade eine Empfehlung für den Film „Kill Me Today, Tomorrow I’m Sick“

    Klonovsky dazu:
    „Am Dienstag besuchte ich die Premiere von „Kill Me Today, Tomorrow I’m Sick“ im Berliner „Babylon“-Kino. Alexander Wendt, der auch dabei war, beschreibt hier die Handlung und die Umstände des Films recht detailliert, so dass ich es mir schenken kann. Ich schließe mich seiner Empfehlung an. Der Film ist böse, unverlogen, witzig, originell und brutal – er spielt ja im Kosovo des Jahres 1999. Kurzum: Er ist anders als das, was einem deutsche Regisseure und Verleihe gemeinhin vorsetzen (deswegen fand er auch keinen Verleih und erschien sozusagen im Selbstverlag). Die Lektion des Filmes, den man im besten Sinne aufklärerisch nennen kann, lautet: Wo Multikulti scheitert, fließt Blut. Dann entscheidet der Einzelne nicht mehr, wohin er gehört, sondern seine Ethnie entscheidet über ihn. Dann besteht die einzige Überlebensmöglichkeit darin, jener Gruppe anzugehören oder Zugehörigkeit zu simulieren, die das Territorium dominiert, in dem man sich gerade aufhält. Dann hast du keine Wahl mehr. Die Klugscheißer der transantionalen Organisationen und NGOs werden dir nicht helfen. Dann kannst du dich nur zu deinesgleichen retten und hoffen, dass die Gesellschaft sich allmählich wieder entmischt.“
    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1282-17-januar-2010

    Der Link zu Alexander Wendts Artikel:
    https://www.publicomag.com/2020/01/lachen-mit-schusswunde/

    • Ah, das übliche: Frauen könnten mehr Klamotten haben wie ihr Mann, kranken-versichert sein, SUV fahren, in den Urlaub fliegen und ein Recht auf eine Rente haben, die genau so hoch ist wie die ihres Mannes, aber selbst nicht erwerbstätig sien und würden trotzdem als von Armut bedroht eingestuft.

      Komisch auch:

      Und dann 2020:

      Da hat sich ja einiges getan in den letzten zwei Jahren.

      • Ich schätze, die Kenntnisse in Prozentrechnung sind weiterhin niedrig.
        Läßt auf einen technischen Überdruck von unter – 1bar im Kopf schließen….

    • Aus einem Kommentar:

      „Insgesamt aber sehr aufschlussreich, dass statt einer Debatte über Superreiche und deren gesellschaftliche Verantwortung die Gender-Keule herausgeholt wird und somit ein ablenkender Nebenkriegsschauplatz eröffnet wird mit Potenzial, alles zu überstrahlen…“

  36. Ich denke, so eine Art von Gefühlskälte war regelmässig Basis aller organisierten unmenschlichen Gewaltausbrüche. Sie kann sich noch über ihre eigene Unmenschlichkeit wegtäuschen, denn richtig warm kann nur die „soziale Vaterschaft“ sein.

    Auch bemerkenswert, wie hier das völlig überkommene und regressive Zivilstand der Ehe gerechtfertigt wird, welcher ja diese „soziale Vaterschaft“ überhaupt erst zur Realität gemacht hat.

    Nein, das biologische Vaterschaft ist ein primäres Menschenrecht, nur leider als solches nicht erkannt und von misanthropen Weltverbesserern gehasst.

  37. Das könnt ihr Idioten dann ja mit Besteuerung des fiktiven Einkommens aus der so wertvollen „Care Arbeit“ versuchen gegenzufinanzieren 😀

    • Sollte nicht mit Parität in der politischen Repräsentanz auf der der anderen Seite eine Parität bei der Steuerbelastung herzustellen, verbunden sein, bei der genau anteilig 50 % von den Geschlechtern Basis zur Gesamtlastung tatsächlich gezahlter Steuern werden!

      hach, das wäre eine erhebliche Verringerung der Steuern 🙂

      Nur zu, FDP, so kann man das System mit den eigenen Waffen schlagen.

      „Rückkehr zum Planet der Affen“, SPD Edition

  38. German news outlet Deutsche Welle rocked by alleged antisemitism – report
    Employees targeted as “f*****g Jew”

    „The financier of DW, which is the German parliament, must take responsibility and investigate what’s happening.”

    „The media watchdog CAMERA said „it helped draw attention last December to Deutsche Welle’s problematic coverage of Israel and Gaza“ and „the allegations raise new troubling questions about the media company’s culture.““

    Von dem ganzen Rassismus usw usf mal ganz abgesehen …

    „Dr. Richard Landes, a prominent Jerusalem-based media expert, told the Post that “The description of affairs at DW sounds a lot like what I imagined in 2005 when I named my blog about the mainstream news media, ‘The Augean Stables‘ – that is a scene so encrusted with dishonest bad habits that the stink filled the entire public sphere (in the case of the original Augean Stables, it was just the Peloponnesus).“

  39. Ja, die Perfidie und der Antidemokratismus der Grünen sind unübersehbar: Vermummung für (tatsächlich gewalttätige) Demonstraten und Klarnamenpflicht für virtuelles Internet!

    Der totalitäre Geist dieser Weltuntergangspropheten wird immer offenbarer.

  40. http://archive.is/83qCyhttp://archive.is/83qCy „Influencers ‚being offered thousands for sex'“

    Von der BBC 20.01.2020

    Wo diverse Frauen darüber berichten wie sie ausgebeutet wurden:

    „… with an offer of £20,000 for dinner and drinks. …, offering her £50,000 for five nights in Dubai….says she was offered £100,000 a year plus all her clothes and bags, to become a companion to a man in Dubai. …, who said she had been offered £10,000 for sex as part of a holiday package. … He had a fetish for being financially dominant so he would get a sexual kick out of spending hundreds and hundreds of pounds on bags for me,“ she explained. … I explained I was in £5,000 of debt. He said: ‚Have sex with me and I’ll give you double that‘.“ …“

    DENN: „Heather Brunskell-Evans, of the feminist group Object, says the women are being exploited “


    „The women who are involved with this will not want to hear the word prostitution. The reality is that they are selling their bodies for money.

    „The groomers are offering the woman everything she needs to be a success at her job as an influencer, but ultimately it’s exploitation, and that woman will have to do things for that money that she doesn’t want to associate herself with, that make her feel shamed.“

  41. Das haben die Damen der Schöpfung aber besser hinbekommen! Hier, die Supremes mit ihrer Version „Bridge over Troubled Water“, einfach PERFEKT.

    • Dem würde ich zustimmen, wenn ich die Supremes durch Aretha Franklin ersetzen dürfte, aber andererseits gibt es noch diese Version . Ich bin alles andere als ein Elvisfan, aber die Klarheit der zarten Töne, die Kraft hinter den sanften Tönen, das ist m.E. noch einen Tick besser als die Performance von Aretha, die allerdings gleichzeitig das Klavier spielt. Aber beides souliger, dramatischer als die Supremes oder Simon & Garfunkel, bei denen es mehr freundlich/harmlos rüberkommt.

  42. Da habe ich doch einen viel besseren Vorschlag: die Rente wird, da sie ohnehin nur die Reichen begünstigt, abgeschafft!
    Das ist sowieso keine hoheitliche Aufgabe für einen Staat, korrumpiert den und seine Politiker nur durch die Möglichkeit zur Zweckentfremdung der Gelder, usw, usf. Gefährdet also nur Demokratie und Freiheitlichkeit, wie man ja an der wachsenden Machtgeilheit der SPD sieht. Man kann die natürlich wählen, aber mittlerweile sollte Jedem klar sein, dass das in einer Dikatur oder sowas endet, mit Not, Elend und schliesslich Krieg, na, wie immer.

  43. Nein, haben sie nicht 😉

    Die deutsche Regierung sieht einzig und allein deutsche Nazis als ein Problem und hier wird an der mutmasslichen Keimzelle AfD angesetzt. Denn sonst droht am Ende der Aufstand einer unberechenbar nazidurchsetzten Gesellschaft und ein „Viertes Reich“!
    Der Iran ist dagegen kein Problem, die wollen die Atomakraft nur friedlich nutzen und sind auch sonst absolut friedfertig.

    Man könnte aber auf die böse Idee kommen, dass die Deutschen völlig unaufrichtig bei der „Lehre“ aus ihrer Geschichte sind und einen Pseudoschuldigen vorschieben, um die wahren Übeltäter gewähren zu lassen.

  44. Das ist doch Quatsch und lässt sich so nicht verallgemeinern. Diese Antisemiten verbrennen Israels Fahne, weil sie so gern auch alle Juden ermorden würden. Aber ein deutscher Antiamerikanist zB verbrennt eine USA-Fahne ganz sicher nicht, weil er eigentlich US-Bürger verbrennen will. Letzteres ist also ein rein politisches und symbolisches statement und damit blosse Ausübung von Meinungsfreiheit! Mit diesem Unsinn des Flaggenverbenn-Verbots schwächen wir die Meinungsfreiheit, die Demokratie und alles. So kann man nicht gegen Antisemitismus vorgehen, das ist das Kind mit dem Bade auskippen und dann fällt uns noch die Wanne auf die Füsse! Sehr ironisch, dass die Linke das hier gestoppt hat.

  45. Die Ideale „Einigkeit und Recht und Freiheit“ sind eben nicht jedermanns Sache. Wer eine kollektivistische Ideologie vertritt, nach der identitär definierte Gruppen Privilegien geniessen sollen, der kann mit diesen individualistischen Gleichheitsidealen nichts anfangen und ist auch notwenigerweise ihr Gegner. Noch ein Grund mehr die schwarz-rot-gelbe Fahne hochzuhalten, gegen die Totalitaristen rechts und links.

  46. „Greta Thunberg und Donald Trump: Vielleicht lohnt, trotz substanzieller Verschiedenheit, auch eine Betrachtung darüber, was sie eint. Verkörpern sie womöglich einen gemeinsamen Geist der Zeit?“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/weltwirtschaftsforum-in-davos-die-ueberraschenden-gemeinsamkeiten-zwischen-thunberg-und-trump/25456530.html

    Spannende Idee! Worin aber könnte die Gemeinsamkeit liegen?

    Da eiert der Artikel dann rum und will Trump zu einer Art Propheten stilisieren und damit in eine Rolle stecken, die absolut unpassend ist, aber wie auf den Leib von Thunberg geschneidert.

    Ersthaft versucht der „Tagesspiegel“ den Trump-Zustimmern eine „Erlösungssehnsucht“ anzudichten, die speziell nur für die Thunberg-Fans gelten könnte. Man ärgert sich aber bestimmt nur über dieses statement von Trump und greift dann in die übliche Trickkiste des Relativierens durch Gleichsetzung. Denn was Trump hier dem Thunberg-Fan zumutet ist richtig grausam: die Haltung eines geerdeten Realismus und Pragmatismus, gegen apokalyptische Panikmache und Hysterie:

    „Wir müssen den Propheten des Niedergangs und den Apokalyptikern entgegen treten.“

    Das „Konfrontieren“ ist auch die neue Strategie gegen die Apokalyptiker der schiitischen Theokratie des Iran, eine äusserst gute Wahl der Worte, die die innige Verbundenheit der antiwestlichen Linken mit ihrem „Klimawandel“ und der apokalyptischen Schia anklingen lässt!

    • „Der US-Präsident „steht auf der anderen Seite“, sagte der Grünenchef in Davos. Habeck forderte weiter, den „Kampf“ mit Trump aufzunehmen.“

      https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-01/davos-wef-donald-trump-kritik-robert-habeck

      Habeck redet Klartext. Er ist nicht so verlogen und feige, seine Meinung hinter trügerischen Floskeln zu verbergen. Das ist gut so, kann sich jeder schon mal seine Seite aussuchen, auf der er stehen will.

      Ach, keine Seite angenehm? Politik ist vor allem die Wahl des kleineren Übels, vor allem wenn es um Grundsatzentscheidungen geht. Entweder der Klimawandel ist eine Realität oder er ist es nicht. Diejenigen, die hier appeasement mit den Klimaapokalyptikern machen möchten, werden schon sehen, dass dieses Konzept eine „slippery slope“ ist und nichts anderes.

    • und nocheinmal die „falsche Äquivalenz“, um das nicht offen zu verteidigende im Schutz zu nehmen:

      Was hat der geraucht? Nach Trumps Sicht der Dinge ist alles awesome, unicorns & pie in the sky.

      „Wenn der rationale Blick auf die Sachebene verloren geht und Panik statt Optimismus vorherrschen, droht ein neues Zeitalter der Extreme.“

      An dem natürlich Trump genauso schuldig wäre wie die Ökobewegung (deren Gallionsfigur Thunberg nur ist)! Absolut lächerlich.

      „Die Emotionalisierung der Politik, kombiniert mit apokalyptischen Visionen, ist ein Stilmittel, das Trump und Thunberg gleichermaßen nutzen.“

      „Apokalyptische Visionen“ Trumps? Existieren wohl in der Phantasie Luksics. Oder der hat keine Ahnung, was das bedeutet.

      „Wenn die düsteren „Zukunftsvisionen“ von Greta und Trump weiterhin den öffentlichen Diskurs bestimmen, droht ein neuer Kulturkrieg, der unsere liberale, westliche Gesellschaft von innen aushöhlt und zerstört.“

      Ach, den „Kulturkrieg“ gibt es erst seit „Greta und Trump“? Nicht schon viel länger? Ist die „westliche Gesellschaft“ nicht schon angegriffen, in ihren „judeo-christlichen Werten“, allen voran „Wahrheit“ und „Gerechtigkeit“?!?! Dieser „Kulturkrieg“ stösst derzeit auf heftigen Widerstand – und der trägt auch den Namen Trump.

      „Es sollte nicht nur in Davos wieder mehr um die Frage gehen, wie man Stück für Stück die Welt zu einem besseren Ort macht.“

      Also mir ist ein überoptimistischer Showmaster allemal lieber als eine nur beklemmende Geisterbahn kollektivistischer Untergangsphantasien.

  47. Als Gottvater des Intersektionalismus muss Edward Said gelten:

    http://elderofziyon.blogspot.com/2020/01/martin-luther-king-and-edward-said.html

    „Anyone who doesn’t share their view of being the biggest victims is not considered merely wrong. They are the enemy.“

    Hier ist die Erklärung für die ganze „Opferpyramide“ zu suchen. Der Schlüssel zum Verständnis ist nicht, welche Gruppen wie und wo, der Schlüssel zum Verständnis liegt in der Abwesenheit einer ganz bestimmten Gruppe, nämlich der Juden. Jetzt, wo sich der Apparat des Intersektionalismus institutionalisiert hat, zeigt er seine antsemitische Bestimmung, die darin gipfelt, dass die Juden die Ober-„Weissen“ schlechthin seien.

  48. „In recent months, outrage—and its cousin, virtue signaling—have made it harder and harder to have a conversation about U.S. foreign policy. At a time when the world and U.S. priorities in it are changing, this sad state of affairs is putting Americans at a disadvantage.“

  49. Gegen die Moderne – Nachruf auf eine Ökofeministin

    https://www.salonkolumnisten.com/vandana-shiva-rueckblick/

    „Als ihren größten Gegner sah sie die Hersteller von Pestiziden und Saatgut wie Monsanto, für sie der Inbegriff der Moderne und des westlichen Imperialismus. „Diese Firmen haben nur eine Expertise: Wie man Menschen tötet. Das sind ihre Wurzeln“, sagte sie. Der zerstörerischen Moderne setzte sie das Bild der Natur als nährender Mutter entgegen, die von den Frauen dieser Welt von alters her gehegt und behütet werden muss. Sie beschrieb in mehreren Büchern, dass in allen heilen traditionellen Gesellschaften dieser Welt die Frauen für Reproduktion und Ernährung zuständig sind, eine Rolle, die in ihren Augen der wahren Bestimmung der Frau entsprach. Das brachte ihr den Beifall grüner und linker Feministinnen ein.“

    „Damit sich schon die Lebenden an unserem Lob erfreuen können, veröffentlichen wir unsere Nachrufe ante mortem.“

  50. Man könnte meinen die Gruppen wären anhand ihrer Aufmerksamkeitsspanne ausgesucht.

  51. https://nationalfile.com/netflix-show-features-10-year-old-trans-kid-as-a-top-in-sexual-terms/

    Naja, es ist teuer erkämpft …

    „Netflix premiered a new show co-created by drag queen RuPaul, titled AJ and the Queen where a ten-year-old accompanies a drag queen to perform in mostly gay clubs around the country. In one scene, the prepubescent child is referred to as a ‘top’ which means the person who penetrates during gay intercourse.

    The show is co-created by RuPaul, who is the host of the popular show RuPaul’s Drag Race. RuPaul has been subject of much controversy, especially concerning underage drag queens, such as ‘Desmond is Amazing,’ exposing children to performances of a sexual nature.

    In the show, the child, who is the 10-year-old daughter of a drug-addicted prostitute, says she wants to be a boy “because people leave boys alone.”“

  52. Triumphalistischer Sexismus pur:

    https://www.independent.co.uk/voices/elizabeth-warren-amy-klobuchar-new-york-times-presidential-candidates-toxic-masculinity-a9295531.html

    Jetzt geht es los: “ …. the rise of the divine feminine“

    Und hier jetzt Klartext, wie der Feminismus das mit Gender sieht:

    „Gender is, of course, a social construct. The divine feminine is beyond that binary, best understood as the energetic force of nurturing. Plenty of male-identifying individuals are in touch with this force, although women tend to be more likely to find their strength in the divine feminine, in part because of the way society commodifies the stereotypical responsibilities of sitcom motherhood, such as cooking, always being the one to remember when to buy toilet paper, and giving birth.“

    Wenn die so denkt, warum sieht sie Gender nicht als göttliches Konstrukt? Das einzige Konstrukt, welches sicherlich sozial ist, wäre die irrationale Unlogik gepaart mit der schwachköpfigen Dogmatik des Hervorgebrachten.

    „America, as it stands, is not even pretending to be a free country. We are living in an oligarchy structured by the hierarchy of the white, supremacist patriarchy, and this is where toxic masculinity has led us: into the greedy depths of a ruthless individualism that only benefits those at the top.“

    Die wahre Freiheit kann natürlich nur in einem Kollektivismus liegen, der der heiligen Natur des Weiblichen huldigt!

    Damit das nicht so wahnsinnig sexistisch wirkt, gibt es noch eine „göttliche Männlichkeit“:

    „As the daughter of a father, I feel compelled to honor the divine masculine. I am closely in touch with mine. The divine masculine is best understood as an energetic force that is assertive and pragmatic. The divine masculine protects you and gets s**t done.“

    Genau, wie den Müll rausbringen.

    „The problem with masculinity is when it occurs as its shadow part. Toxic masculinity looks like this ongoing death rattle of the white supremacist patriarchy clinging to power. …“

    Gute Männer, schlechte Männer, die übliche Spalterei, man will so dem Vorwurf des Männerhasses entgegen. Netter Versuch, nur allzu abgegriffen.

    „In my humble opinion, the divine feminine will continue to rise and ultimately defeat the white supremacist patriarchy no matter what …“

    Die übliche feministische Apokalyptik, total irrsinnig und die authentische Zwillingsschwester des Klimawandelwahns.
    So ein irrsinniger Schwachsinn gilt heute als „progressiv“ und eine pseudointellektuelle Kaste findet darin ihre Inspiration.

  53. Das Denken hier, Leute werden so wie man sie anspricht, ist zutiefst irrational und vor- bzw anti-aufklärerisch. Die ungenannte Quelle ist natürlich Butler. Dieses antimoderne Denken findet diese Barley also „wunderbar“. Was für ein schreckliche Person – eine Justizministerin, im heutigen Dunkeldeutschland.

  54. Der „Menschenrechtsausschuss“, in dem die meisten Teilnehmerländer null Respekt für das Menschenrecht haben. Dieser Ausschuss hat absolut NULL echte Legitimität und dient nur dazu, Antidemokratisches weisszuwaschen. Es sind natürlich besonders gerne die hinterhältigen und feigen Deutschen, die die UN für ihre zweifelhaften Zwecke benutzen.

  55. 400 Millionen Dollar an die belästigten Mitarbeiterinnen von Riot.

    Nicht schlecht.
    Immerhin ist Riot ein vorzügliches Beispiel dafür was da so alles schief läuft.

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