217 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 179 (05.09.2018)

  1. Direkte Demokratie nach Art der EU – die Online-Umfrage zur Zeitumstellung hat ja, wie vielerorts vermeldet, ein so klares Ergebnis erzielt, dass EU-Kommissionspräsident die Abschaffung bereits angekündigt hat (siehe z.B. hier: https://www.tagesschau.de/ausland/zeitumstellung-europa-101.html )
    Was in diesem Zusammenhang selten thematisiert wurde: 4,6 Millionen Teilnehmer hört sich viel an, ist aber im Vergleich zur Einwohnerzahl von 512 Milionen bescheiden, und noch weniger beeindruckend, wenn man weiß, dass davon über 3 Millionen allein aus Deutschland kamen. Zudem nehmen an solchen Abstimmungen erfahrungsgemäß hauptsächlich Leute teil, die sich für das Thema interessieren (vorliegend also hauptsächlich Umstellungsgegner), und die Abstimmung war nicht effektiv gegen Manipulation durch Mehrfachabstimmung geschützt.

    Das heißt, wir haben eine nicht repräsentative, möglicherweise manipulierte Abstimmung, an der in 25 von 28 EU-Ländern weniger als 1%, in 15 Ländern sogar weniger als 0,4% der Einwohner teilgenommen haben ( http://europa.eu/rapid/press-release_IP-18-5302_en.htm ). Und diese Abstimmung soll jetzt maßgeblich für die EU-Politik sein, weil sie offenbar der Meinung in Brüssel so schön entspricht.
    Merkel hat ihr Fähnchen nach der Abstimmung natürlich auch schon in den Wind gehängt. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-08/sommerzeit-abschaffung-zeitumstellung-angela-merkel-zustimmung

    • Vor allem wo(!) man so auf die Abstimmung stieß.
      Ich über die Seite des mehr als arschkriecherischen und äusserst politisch korrekten deutschen Computerspielemagazins Gamestar.

      Auch ein toller Testballon, wenn man mal übelegt, dass das ja ein Thema ist, bei welchem, glaubt man den meisten Umfragen, die Leute der urundemokratischen Methode zustimmen werden.

      • „Ich über die Seite des mehr als arschkriecherischen und äusserst politisch korrekten deutschen Computerspielemagazins Gamestar.“

        Naja, Gamer dürften eher unverdächtig an dem Spiel sein. Die machen ja eh den Tag zur Nacht.
        Wahrscheinlich wussten die noch gar nicht, dass es sowas, wie Sommer- und Winterzeit überhaupt gibt.
        😀

        • Wenn die Manipulation von „Gamern“ so unwichtig ist, dann erklär mir mal die LeFloid Kanzleretteninterview Geschichte.

          Die ging nämlich grob so: Halbwegs populärer YTer sagt AfD ist doch auch nur ne Partei (halt CSU mit neuem Namen)
          ZDF Neo mit klein Heikodouble Jan Böhmergöbbels wird aufgefahren gegen die ganzen bösen Youtuber.
          Der größte darf dann ganz unkritisch gebrieft die Mutti interviewen.

          Das 2014er GamerGate Drama wurde da zB unterirdischst abgearbeitet.
          Jeder auch nur im Ansatz die Wahrheit streifende Komemntar gelöscht.
          Quasi wie Bento für Jungs die zocken.

          https://en.wikipedia.org/wiki/GameStar

          Und die Reichweite sollte man nicht unterschätzen. In beiden Fällen.

          • Nuja, die Telefonumfrage ist ja ein äußerst beliebter Betrugsversuch.
            Aber wenn der Uhrenumstellquatsch mal aufhört ( „….aber aber aber dann scheint doch die Sonne länger…“ HAHAHA! ) will ich mal nicht zu laut meckern.

    • Es sollte aber schon klar sein, dass dieses Meinungsbild nur ein Baustein in der Entscheidung ist.
      Immerhin war es mal die Meinung in Brüssel, dass die Zeitumstellung eine saugute Idee ist.

      In der Zwischenzeit ist man aber draufgekommen, dass die Erhofften Einsparungseffekte nicht existieren, und teilweise sehr unangenehme medizinische Nebenwirkungen auftreten. mehrere EU-Mitglieder sind auch ausdrücklich gegen die Zeitumstellung.

      Und deshalb hat das EU-Parlament (sic!) die Komission beauftragt, hierzu mal eine Stellungnahme und eventuell einen Überarbeitungsvorschlag abzuliefern.

      Tjo
      Und wenn es keine Online-Konsultation gegeben hätte, wäre die entscheidung der Komission natürlich vollkommen anders ausgefallen.
      Das glaubt ihr ja wohl selber nicht.
      Man kann an der Eu sicher viel kritisieren, aber jetzt aus dieser Online-Konsultation einen Pappdrachen zu macfhen, (um ihn dann möglichst effektiv töten zu können) das ist Strolchewismus!

      • Mike, ich glaube, du hast die Richtung meines Beitrags missverstanden. Es geht nicht darum, ob die Abschaffung der Zeitumstellung sinnvoll ist oder nicht (wenn immer Sommerzeit ist, hätte ich nichts dagegen), sondern darum, wie lächerlich es ist, so zu tun, als wäre hier basisdemokratisch ein repräsentatives Meinungsbild der EU-Bevölkerung eingeholt worden, welches es nun umzusetzen gilt.

        Es gibt sicherlich diverse Themen, deren Umfrageergebnisse die EU wohl nicht so enthusiastisch umsetzen würde. aber zu diesen Themen wird es ganz sicher auch nie eine Bürgerbefragung geben…

  2. Google Trulla erklärt das der knieende NFL nichtspieler Kaepernikka doch das Recht hat entgegen des Willens des Arbeitgebers seine Meinung kund zu tun.

    James Damores Google!

    Und die Flachzange knallt der das nicht vor den Latz.
    Frauen -.-

    • Nee, Demokratie geht besser ohne, aber die HBS und ihre Agit-Propschleuder GWI gehen ohne den Mist Pleite und das würde der grünbraunen Partei kräftig einen vor den Koffer kloppen …

  3. Sodele, die AfD ist bein Intersektionellen Feminismus angekommen.
    Endlich wächst zusammen, was zusammen gehört!

    neulich ein Wahlkampfplakat:
    „Schützt unsere Frauen und Töchter“
    Söhne muss man nicht schützen oder was?
    Aber die weiblichen, fragilen Wesen, die müssen natürlich geschützt werden, weil die sich ja nicht selber schützen können…

    geistert schon seit 2016 rum, damals von einer windigen Unterstützerorganisation aufgehängt.

    Nachdem das immer noch verwendet wird und die AfD keinerlei Anstalten macht, das abhängen zu lassen (könnten sie nämlich), dürfte das wohl Parteimeinung sein.

    Das Topos des „hilflosen, deshalb zu schützenden weiblichen Wesens“ ist ja DAS Grundaxiom des derzeit herrschenden Feminismus.

  4. Hypergamy

    Auch bemerkenswert: man findet so gut wie nie Artikel in denen Männer diskutieren ob es nicht richtig wäre seine Frau, die man liebt, zu betrügen. So wie hier erscheinen Artikel mittlerweile regelmäßig bei ze.tt. Immer mit einer Frau die Sex mit einen anderen Mann hat/haben will, während der Mann schön artig zu Hause bleiben darf… in den USA am Besten noch gleich als Cuckold.

    Als Grund: sexuelle Bedürfnisse.

    ^^

    Da würde mich ja mal interessieren wie viele von diesen Frauen auch Verständnis hätten wenn ihr Mann auch aufgrund seiner sexuellen Bedürfnisse, die er mit ihr nicht befriedigen kann, mit anderen Frauen schlafen will.

    😉

    • Ekelhaft war da auch Tamara Wernlis Kinderfickerinnen Entschuldigung dazu.
      Alsweit bekannt hatte die wohl auch schon Bilder des Jungen mit anzüglichen Bemerkungen verschickt als der erst Zwölf war.

      Und mal ganz ehrlich, wer, als TV Teeny Star, würde so eine Schabracke nüchtern nehmen und nicht lieber was heißes ums eigene Alter herum?

      Und warum ihr Cuckold sich wohl gekillt haben mag?

  5. @ Kostya

    Vielleicht interessant für dich (ansonsten eben ignorieren):

    Integral Reflections on Sam Harris & Jordan Peterson. Aspects of the Truth

    David Long analysiert die bekannte Diskussion zwischen Jordan Peterson und Sam Harris zum Thema „Was ist Wahrheit?“ aus Perspektive der erkenntnistheoretischen Auffassungen der Philosophie Ken Wilbers.
    Mit einer Erklärung des Modells der vier Quadranten (in erkenntnistheoretischer Perspektive).
    Jordan Petersons Neu-Interpretation (oder besser: Zerstörung) des Wahrheitsbegriffs kritisiert David Long in diesem Kontext als eine Form von wahrheitsrelativistischem Quadranten-Absolutismus.

    • relative language …

      Mag einen guten Grund haben, dass dort gerade die beiden Languages gegeneinander antreten und keine anderen.

      Einen absolut guten Grund.

    • Danke.

      Hab die Diskussion Harris/Peterson noch nicht angesehen, zu viel Sonstiges, werde wohl sobald auch nicht dazukommen.
      Die vier Quadranten von Wilber sind ein stringentes und tatsächlich erkenntnisbildendes Konzept.
      „Eros, Kosmos, Logos“ ist ein wirklich großartiges Buch. Ich nehme es immer wieder Mal zur Hand.

      Keine Sorge: für mich ist Peterson kein Guru. Ich halte ihn aber für großartig in jenen „Quadranten“, in denen er geistig kompetent ist. Gerade wenn man „Wahrheit“ geistig komplex betrachtet und zu erfassen sucht, ist man imstande, Teilwahrheiten von hohem Erkentniswert (Peterson) als solche zu erkennen und in ein umfassenderes Bild von Wirklichkeit einzuordnen.

      Wer in Peterson die „Zerstörung des Wahrheitsbegriffes“ vermutet, nimmt entweder Petersons Gedanken absolut (was kein denkender Mensch bei irgendwem tut) oder er hat in der Quadrantentheorie von Wilber nicht erkannt, daß sie unter anderem genau deshalb so großartig ist, weil sie die Unmöglichkeit von absolut formulierter Wahrheit vital und fruchtbar anwendbar belegt.

      LIeber Gruß
      K.

      • @ Kostya

        „Hab die Diskussion Harris/Peterson noch nicht angesehen, zu viel Sonstiges, werde wohl sobald auch nicht dazukommen.“

        Ganz wie du möchtest.

        Ich verlinke die Diskussion zwischen Jordan Peterson und Sam Harris zum Thema Wahrheit an dieser Stelle trotzdem noch einmal für den Fall, dass irgendein Mitleser, der sie noch nicht kennt, sie sich vielleicht anhören will:

        Waking Up With Sam Harris #62 – What is True? (with Jordan B. Peterson)

        Ich selbst werde noch in einem kommenden Text ausführlicher auf Jordan Petersons Wahrheitsbegriff eingehen und diesen u.a. mit dem Wahrheitsbegriff der politisch korrekten Postmodernisten vergleichen.
        Beide Wahrheitsbegriffe sind sich ähnlich und haben auch ähnliche Auswirkungen, insbesondere im Feld der politischen Propaganda.

        Mich beschäftigt zur Zeit u.a. das Thema, wie Vertreter von Varianten linker Political Correctness und Vertreter von Varianten der Political Correctness von rechts wie Jordan Peterson jeweils beide versuchen ihren Ideologien eine schein-philosophische Legitimation zu verleihen und sie gegen begründete Kritik zu immunisieren, indem neue Wahrheits-, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorien erfunden werden – allerdings solche, die nicht wirklich der Wahrheitsfindung, Erkenntnisgewinnung und Wissenschaftlichkeit dienen, sondern anderen Zwecken.

        In meinen Vergleich werde ich voraussichtlich einbeziehen:

        – die sogenannte feministische Wissenschaftstheorie (feministischer Empirismus, feministische Standpunkttheorie, feministischer Postmodernismus)

        – die (vulgär-)poststrukturalistische Wahrheitstheorie des politisch korrekten Postmodernismus/Poststrukturalismus (die man allerdings von der Wahrheitstheorie im ursprünglichen nicht-politisch-korrekten Poststrukturalismus differenzieren muss)

        – die (vulgär-)pragmatische Wahrheitstheorie von Jordan Peterson (die man allerdings von der ursprünglichen Wahrheitstheorie in der Philosophie des Pragmatismus differenzieren muss)

        – die stets wiederkehrende Tendenz bei rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologen genau dann in einen radikalen Skeptizismus bezüglich ideengeschichtlicher Themen zu verfallen (nach dem Motto: Dazu lässt sich ja gar nichts Gesichertes aussagen), wenn sie mit fundierter Kritik an ihrer irrationalen rechten Verschwörungstheorie konfrontiert werden.

        In den Vergleich einbezogen werden also jeweils 2 Varianten linker Political Correctness – feministische und postmoderne Political Corectness – und 2 Varianten rechter Political Correctness – Jordan Petersons rechte Ideologie von der postmodern-neomarxistischen Verschwörung sowie die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie – als Varianten der Political Correctness von rechts.

        Es zeigt sich m.E., dass das Erfinden spezifischer Wahrheits-, Erkenntnis- oder Wissenschaftstheorien, die es ermöglichen sich eines an den Tatsachen in der Wirklichkeit orientierten Wahrheitsverständnisses zu entledigen (oder das Ausweichen in einen radikalen Skeptizismus) ein gemeinsames Merkmal linker und rechter Varianten der Political Correctness darstellt, mit dem versucht wird die eigene Lügerei zu verschleiern und ihr jeweils den Anschein von Legitimität zu verleihen.

        Dass Jordan Peterson z.B. keinen Widerspruch darin sieht bei seinen propagandistischen Strategien zu lügen, dass sich die Balken biegen, während er sich gleichzeitig narzisstisch als Verkörperung von Wahrheit und Verantwortung inszeniert – das lässt sich m.E. nur verstehen, wenn man Jordan Petersons Neu-Interpretation der pragmatischen Wahrheitstheorie kennt. Was Jordan Peterson unter Wahrheit versteht, hat mit dem, was wir gewöhnlich unter Wahrheit verstehen, nicht viel zu tun.

        „Die vier Quadranten von Wilber sind ein stringentes und tatsächlich erkenntnisbildendes Konzept. „Eros, Kosmos, Logos“ ist ein wirklich großartiges Buch. Ich nehme es immer wieder Mal zur Hand.“

        Das sehe ich auch so.
        Das Modell der 4 Quadranten hätte m.E. eine große Verbreitung verdient.

        „Keine Sorge: für mich ist Peterson kein Guru. Ich halte ihn aber für großartig in jenen „Quadranten“, in denen er geistig kompetent ist.“

        Nun ja, bezüglich des Quadranten oben links, wo ja Jordan Petersons Schwerpunkt als Psychologe liegt, wimmelt es bei Jordan Peterson m.E. regelmäßig an Prä/Trans-Irrtümern (in Ken Wilbers Terminologie).
        Jordan Peterson verwechselt z.B. gerne präkonventionell und postkonventionell im Kontext der Moralentwicklung.
        Er verwechselt auch gerne präpersonal (magisch/mythisch) und transpersonal.
        Und er kann gesunde und pathologische Varianten der postmodernen entwicklungspsychologischen Stufe offenkundig nicht auseinanderhalten.

        Durch solche Verwechslungen blockiert Jordan Peterson m.E. tendenziell die Entwicklung hin zu den höheren entwicklungspsychologischen Stufen und fördert entwicklungspsychologische und kulturelle Regression.

        Aufgrund seiner Neigung zum Schwarz-Weiß-Denken und seiner Weigerung postformales Denken zu verstehen und stärker zu praktizieren, ist Jordan Peterson des Weiteren nicht dazu in der Lage einen Teil seiner selbstgewählten Gegner zutreffend entwicklungspsychologisch einzuordnen und besser zu verstehen.

        Die nicht-politisch-korrekten französischen Poststrukturalisten/Postmodernisten repräsentieren in kognitiv-entwicklungspsychologischer Perspektive z.B. die erste Unterstufe postformalen Denkens (frühe Schaulogik in Ken Wilbers Terminologie) – d.h. also Befähigung und Bereitschaft zum multiperspektivischen Denken bei gleichzeitig geringer Neigung und Befähigung zum vernetzenden Denken. Heraus kommt dann eine Philosophie der Vielfalt ohne Synthese – Philosophie der Differenz eben.

        Dass sollte man m.E. nicht mit den politisch korrekten Postmodernisten verwechseln, die ein ähnliches Schwarz-Weiß-Denken praktizieren wie Jordan Peterson.

        Viele bedeutende neomarxistische Denker repräsentieren in kognitiv-entwicklungspsychologischer Perspektive hingegen die mittlere (und manche sogar die höhere) Unterstufe postformalen Denkens (mittlere und späte Schaulogik in Ken Wilbers Terminologie) – d.h. also Befähigung und Bereitschaft zum multiperspektivischen Denken bei gleichzeitiger Bereitschaft und Befähigung zum vernetzenden Denken – ernsthafte dialektische Philosophie also. Kommt hier eine Grundkompetenz (oder sogar höhere Kompetenz) hinsichtlich postkonventioneller Moral dazu, haben wir es mit relevanten humanistischen Denkern zu tun.

        Wer wie Jordan Peterson als Psychologe nicht dazu in der Lage ist dies von den tieferen entwicklungspsychologischen Stufen durchschnittlicher autoritärer Leninisten/Stalinisten/Maoisten zu unterscheiden, der hat offenbar ein großes Problem hinsichtlich der psychologischen Einschätzung anderer Menschen. Jordan Peterson versteht den konventionellen Leninisten besser als den postformalen/postkonventionellen Neomarxisten – und zwar deshalb, weil Jordan Peterson selbst nicht weit von der Mentalität des konventionellen Leninisten entfernt ist.

        „Gerade wenn man „Wahrheit“ geistig komplex betrachtet und zu erfassen sucht, ist man imstande, Teilwahrheiten von hohem Erkentniswert (Peterson) als solche zu erkennen und in ein umfassenderes Bild von Wirklichkeit einzuordnen.“

        Na ja, ich persönlich beurteile Jordan Peterson diesbezüglich bekanntlich weniger positiv: Mindestens ein Drittel von dem, was Peterson so erzählt, halte ich für stark unzulänglich oder falsch (z.T. für schädlich und potentiell gefährlich) und mindestens ein weiteres Drittel halte ich für trivial oder zu undifferenziert und vielleicht ein letztes Drittel oder Viertel enthält m.E. durchaus sinnvolle Teilwahrheiten, allerdings in der Regel solche, die Jordan Peterson von anderen Psychologen, Geisteswissenschaftlern etc. übernommen hat. Dafür braucht man Jordan Peterson nicht, da lese ich lieber die Originale.

        „Wer in Peterson die „Zerstörung des Wahrheitsbegriffes“ vermutet,“

        Jordan Peterson versucht tatsächlich den traditionellen (korrespondenztheoretischen) Wahrheitsbegriff zu zerstören.

        Jordan Peterson versucht die mit dem Erreichen und der Durchsetzung formal-operationalen, aufgeklärten Denkens zwangsläufig einhergehende stärkere Differenzierung zwischen den Fragen

        – Was ist wahr?

        – Was ist moralisch richtig?

        und

        – Was ist pragmatisch nützlich?

        quasi rückgängig zu machen.

        In entwicklungspsychologischer Hinsicht stellt Jordan Petersons Sichtweise hierzu eine Regression hin zur mythologischen Bewusstseinsstufe dar.
        Im Kontext der mythologischen Bewusstseinsstufe sind diese drei Aspekte im Denken der Menschen ja noch eng miteinander verbunden, da die dominierenden religiösen Mythen ihr Verhältnis zueinander festlegen.
        Der religiöse Mythos sagt gleichermaßen aus, was wahr ist, was moralisch richtig ist und wie gehandelt werden soll.

        Mit Auftauchen und Durchsetzung des formal-operationalen, rationalen Denkens (Aufklärung) treten diese drei Aspekte dann stärker auseinander und können unabhängig von religiösen Mythen rational analysiert werden.
        Wir erkennen dann, dass die drei Fragen „Was ist wahr?“, „Was ist moralisch richtig?“ und „Was ist pragmatisch nützlich?“ verschiedene Dimensionen der menschlichen Existenz repräsentieren, die mehr oder weniger stark auseinanderfallen können und dass wir sie auf rational begründete, ethisch vertretbare und pragmatisch-funktionale Weise neu-zusammenbringen müssen – und das in vielen Situationen immer wieder aufs Neue.

        Die sich daraus ergebenden Probleme will Jordan Peterson nun lösen, indem er die stärkere kognitiv-entwicklungspsychologische Differenzierung zwischen diesen drei Dimensionen der menschlichen Existenz im Zuge der Herausbildung der kulturellen Moderne durch Erfindung eines neuen Wahrheitsbegriffs wieder rückgängig macht. Jordan Petersons (vulgär-)pragmatischer Wahrheitsbegriff lautet, wenn man ihn etwas verkürzt, aber zutreffend auf den Punkt bringt:

        Wahr ist, was für die gesellschaftliche Verwirklichung der moralischen Vorstellungen von Jordan Peterson nützlich ist.

        Das ist nun allerdings nicht nur entwicklungspsychologische Regression Richtung mythologische Bewusstseinsstufe, es ist außerdem auch speziell für das Feld der politischen Propaganda der bequemste Wahrheitsbegriff, den man sich ausdenken kann, wird doch nun automatisch jede Aussage „wahr“, wenn angenommen werden kann, dass sie der „guten Sache“ von Jordan Peterson dienlich ist. Mit anderen Worten: Jede faktische Propagandalüge und Verleumdung ist nun für Jordan Peterson und seine Jünger erlaubt – und nicht nur erlaubt, sie wird sogar „wahr“ – wenn sie die „gute Sache“ von Jordan Peterson voraussichtlich voranbringt.

        Und genauso verhält sich Jordan Peterson ja bekanntlich auch, so dass der Zusammenhang zwischen dem, was aus seinem (vulgär-)pragmatischen Wahrheitsbegriff für das Feld der politischen Propaganda schlüssig abgeleitet werden kann und seinem diesbezüglichen Verhalten nicht zu übersehen ist.

        „nimmt entweder Petersons Gedanken absolut (was kein denkender Mensch bei irgendwem tut) oder er hat in der Quadrantentheorie von Wilber nicht erkannt, daß sie unter anderem genau deshalb so großartig ist, weil sie die Unmöglichkeit von absolut formulierter Wahrheit vital und fruchtbar anwendbar belegt.“

        Ken Wilbers Modell der 4 Quadranten finde ich unter anderem großartig, weil es der Tendenz zur Herausbildung einseitiger disziplinärer Perspektiven entgegenwirkt, weil sich solche theoretische Sichtweisen, die auf einem „Fanatismus eines Faktors“ beruhen, mit diesem Modell fundiert und differenziert kritisieren lassen und natürlich weil das Modell der 4 Quadranten die Einbeziehung und Synthese der Teilwahrheiten verschiedenster wissenschaftlicher und philosophischer Strömungen/Disziplinen (sowohl im Allgemeinen als auch bei den verschiedensten spezifischen wissenschaftlichen/philosophischen Fragestellungen) ermöglicht.

        Ken Wilbers Ablehnung der einseitigen Bevorzugung nur eines bestimmten der 4 Quadranten, was in Ken Wilbers Terminologie ja mit dem Begriff „Quadranten-Absolutismus“ bezeichnet wird, ist übrigens gut mit vielen anarchistischen und neomarxistischen Denkern kompatibel, lehnen diese doch ebenfalls oft „Quadranten-Absolutismus“ ab und kombinieren verschiedene disziplinäre Zugänge.

        Ken Wilbers gelungene Synthese verschiedener Erkenntnistheorien und wissenschaftlicher Methoden im Kontext des Modells der 4 Quadranten bleibt (im Gegensatz zu Jordan Peterson) aber stets der zentralen erkenntnistheoretischen Auffassung verbunden, dass Wahrheit Übereinstimmung mit den Tatsachen in der Wirklichkeit bedeuten muss.

        Jordan Peterson fällt hingegen nichts Besseres ein als die Frage „Was ist wahr?“ in letzter Instanz von der Nützlichkeit bezüglich der gesellschaftlichen Verwirklichung seiner persönlichen Moralvorstellungen abhängig zu machen. Und dieser Unterschied in den erkenntnistheoretischen Auffassungen ist bei diesem Thema m.E. wesentlich.

    • Ein Musterbeispiel hierfür ist die Untersuchung von Jürgen Leibold und Steffen Kühnel unter der Ägide von Wilhelm Heitmeyer in Deutsche Zustände IV, 2006. In dieser Reihe wird bekanntlich die sogenannte „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ analysiert. Die Autoren untersuchen hier anhand von Markern das Ausmaß der sogenannten „Islamophobie“ – schon die Wahl dieses unwissenschaftlichen Kampfbegriffs ist bedenklich.
      Richtiggehend surreal ist dann die Auswahl der Marker. Die Aussage, dass man sich in einer muslimisch geprägten Umgebung fremd fühlt, soll ein Indikator für Rassismus sein. Dies ist mehr als diskutabel und betrifft in erster Linie Menschen aus der Unterschicht.
      Auch das Verneinen, dass der Islam eine bewundernswürdige Kultur hervorgebracht hat, soll Rassismus indizieren. Auch hier sind es natürlich eher benachteiligte Leute, die häufig von dieser Kultur nichts gehört haben. Gemäß der Untersuchung tendieren auch Personen, die nicht imstande sind, unterschiedliche Glaubensrichtungen des Islam zu unterscheiden, zum Rassismus. In diesem Stil geht die Untersuchung weiter. Es wird in dieser Studie in erster Linie nach dem kulturellen Kapital und der Beherrschung der political correctness gefragt. Insofern ist die Untersuchung meines Erachtens sozialrassistisch.
      Diese Studie bestätigt im Übrigen meinen generellen Eindruck, dass Intellektuelle bei der Auseinandersetzung mit dem Islam häufig ihren Verstand verlieren.

      [..]

      In Frankreich ist die Verachtung der populären Schichten seit Jahrzehnten ein integraler Bestandteil des Antirassismus. Wenn sich Angehörige der unteren Klassen über die Folgen der Islamisierung beklagen, wird ihnen traditionellerweise ein repli sur soi (Rückzug auf sich selbst) vorgeworfen. Gleichzeitig bleiben ja gerade die meinungsbildenden Mittel- und Oberschichten in den geschützten Quartieren unter sich, wählen sich die guten Schulen für die Kinder aus et cetera. Auch gilt ein gewisser Städtechauvinismus, der insbesondere durch die Globalisierung zunimmt, als „urban“, „hip“ und „weltoffen“, während der „Länderpatriotismus“ der Provinzler schnell als „nationalistisch“ verurteilt wird. Da sind deutliche Tendenzen beobachtbar, auch wenn wir nicht manichäisch werden sollten.

      >>Weiterhin behaupten Sie, dass es zum Neoliberalismus und Rechtspopulismus eine Komplementärbewegung im linken Lager gibt, nämlich der Anti-Universalismus und Dekonstruktivismus in den Geisteswissenschaften und Medien. Wie sieht diese ideologische Verbindung zwischen Neo-Liberalismus und Linksliberalismus, Anti-Nationalismus und politischer Korrektheit aus?

      Stefan Zenklusen: Ich möchte hier bewusst anschaulich bleiben: Diese These mag vielleicht erstaunen, aber objektiv gesehen gibt es Übereinstimmungen zwischen dem Rechtspopulismus oder -extremismus und dem links-islamophilen Kulturrelativismus. Letzterer hat den Universalismus fallen gelassen zugunsten der Pflege von Mikroidentitäten und des Islam. Pauschal ausgedrückt, hat der Heideggersch angehauchte Dekonstruktivismus obsiegt über die Aufklärung der Aufklärung Adornos, bei der immer Aufklärung bewahrt wird.

      >>Haben Sie ein prägnantes Beispiel?

      Stefan ZenklusenI: Auffällig für den linken Kulturrelativismus ist die Ideologie der Cultural Appropriation, die den Rassen eine Kultur zuweist und teilweise sogar dafür einsteht, dass sich diese Kulturen nicht allzu fest vermischen sollten. Ein Rechtsextremer könnte dieses Konzept vorbehaltlos unterschreiben. Auffällig in den frankophonen Gebieten ist, welche Definitionsmacht diese postmodernistische Linke errungen hat, und auf welch aggressive Weise diese Position verteidigt wird.

      [..]

      Man kann sich ausmalen, wie das Ganze jeweils endet, wenn es sich um islamkritische Menschen mit geringem sozialen oder symbolischen Kapital handelt. Anders gesagt: Der sich als „antirassistisch“ verkaufende Diskurs im frankophonen Europa (hierzu gehören auch Wallonien, Brüssel und die französische Schweiz) hat sich zu einem semitotalitären islamophilen McCarthyismus entwickelt, der auch die Praxis im deutschsprachigen Raum in den Schatten stellt.

      Ein weiteres Beispiel dieses ideologischen Ukas ist ja der Fall Daoud, der auch international wahrgenommen wurde. Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud veröffentlichte 2016 in Le Monde einen Artikel, in dem er vor dem Hintergrund der Ereignisse von Köln die Beziehungen des Islam zur Frau und zur Sexualität thematisierte. Daraufhin unterschrieben 19 französische Anthropologen und Soziologen eine Reaktion, in der sie Daoud, der bekanntlich im eigenen Land durch Islamisten bedroht wird, des Essentialismus, des Orientalismus und der Islamophobie bezichtigten.

      Hier hat sich der Antirassismus endgültig zu einem im Habermasschen Sinn asymmetrischen, herrschaftlichen, autoritaristischen Diskurs verwandelt.

      https://www.heise.de/tp/features/Intellektuelle-verlieren-bei-der-Auseinandersetzung-mit-dem-Islam-haeufig-den-Verstand-4153315.html

  6. Islamophilie ist nichts anderes als die aktuellste Ausdrucksform des Antisemitismus, nach dem leicht in die Jahre gekommenen „Antizionismus“. Was gegenüber Israel ein paar Jahrzehnte exerziert worden ist (Terror als Frieden schönreden und den Widerstand dagegen als „rechtsextrem“ diffamieren) wird jetzt konsequenterweise auch zuhause angerichtet.

    • Corbyn zeichnet den Weg für die gesamte „progressive Linke“ vor, mit der Trinität aus feministischen Sexismus, antiweissem Rassismus und als Krönung Antisemitismus.
      Selbstverständlich ignoriert die deutsche Presse das möglichst.

  7. Wie man Faschismus „normalisiert“ macht Aussenminister Maas vorbildlich vor.

    Zu seiner Entlastung möchte man spekulieren, dass gegen 1000 Mia Eurodollar von „stupid German money“ auf dem Spiel stehen, die den türkischen Wirtschaftsboom der islamofaschistischen Diktatur begründet haben. Da kann man auch mal gute Miene zum ansonsten bösen Spiel machen?

    Wird aber alles nichts helfen.

  8. Hab grade „Noble Savages – My Life Among Two Dangerous Tribes – the Yanomamo and the Anthropologists (2013)“ des amerikanischen Anthropologen Napoleon Chagnon gelesen.

    Sehr empfehlenswert. Chagnon beschreibt einerseits seine Feldforschung bei den indigenen Yanomami in Südvenezuela und andererseits die Auseinanderstzungen mit anderen Anthropologen über seine veröffentlichten Ergebnisse.

    Besonders kritisert wurde seine Charakterisierung dieses Volkes als besonders gewalttätig (sein erstes Buch hieß „The fierce People“). Vor allem das Forschungsergebnis, nach dem Yanomami-Frauen Männer bevorzugen, die viele andere getötet haben, wurde scharf angegriffen, bis hin zur Behauptung, dass er sie erst aggressiv gemacht habe durch seine jahrelange Anwesenheit im urwald unter Yanomamis. Ich zitiere;

    „The more interesting finding has to do with the comparative reproductive success of unokais and non-unokais. (unokais = Männer, die andere Männer getötet haben). It should be intuitively clear that if unokais are more successful at acquiring wives, they are likely to have more children as well. This chart provides this comparison: The bottom row reveals that unokais have, on average, 4.91 children compared to same-age non-unokais, who average only 1.59 offspring each, that is, unokais have three times as many offspring as non-unokais. …

    There have been some thirty or more anthropologists who began fieldwork among the Yanomamö after I began. They all could have easily collected comparable data on unokais and variations in reproductive success similar to the data just described. Not one of them did this. Yet some of these anthropologists claim that I have “exaggerated” Yanomamö violence even though they have not produced their own data, if they even collected these data, on causes of death among the various groups they studied.

    Neither field biologists nor intelligent laymen find my results strange or unusual. But a small, highly vocal number of cultural anthropologists seem to be very upset by my data. One anthropologist, as mentioned earlier, even accused me of suggesting that the Yanomamö “had a gene for warfare.” In cultural anthropology, when you want to pour scorn on an adversary, you suggest that he is claiming that “genes” cause “culture” and he is therefore a “genetic determinist.” For good measure, you can call him a “biological reductionist” as well. One of my former professors cynically observed that anthropologists really don’t have colleagues—they just have co-conspirators.“

    Dies auch im Zusammenhang mit der Diskussion über Aggressivität bei Jungen und Mädchen.

  9. Die „Zeit“ ist eine verschwörungstheoretische, staatsfeindliche Dreckschleuder:

    „Es mag Zufall sein. Doch wenn man schaut, wo in diesem Land in diesen Tagen die #Polizei gefehlt hat – in #Chemnitz – und wo sie in großer Zahl präsent ist – im #HambacherForst –, dann sagt das schon etwas über die Prioritäten der Regierenden aus.“

    „Es mag Zufall sein. ….“ Ja, ja.

  10. …. es ist wirklich nicht so, dass „die Linke“ der Träger des neuen antidemokratisch-faschistoiden Ungeistes wäre, bei der CDU hält man sich in aller Regel bedeckter.

    Ein grosses Lob an die Katholiken, die prinzipienfest zur Würde des Menschen stehen!

    • Das Gesetz der Merkel-Regierung wäre eine ernsthafte und fundamentale Verneinung des Menschenrechts.
      Nur um das mal ganz klar herauszustellen.

      Spahn sollte auf der Stelle zurücktreten müssen und hochkant aus der CDU fliegen.

        • „Allerdings, dass die Körper von Toten automatisch Staatseigentum werden sollen ist schon ein ziemlich bizarrer Gedanke.“

          Das ist doch heute schon so.
          Ab dem Moment, wo jemand tot ist, haben seine Angehörigen nur noch sehr begrenzte Entscheidungsbefugnisse über seinen Leichnam. Eigentlich nur noch darüber, wie er bestattet werden darf.

          Ehrlich gesagt wäre es mir ziemlich wurscht, ob man mich einbalsamiert und in einer Pyramide in einen Goldsarg legt, oder ausweidet, die Organe verteilt und den Rest verbrennt, um die Asche im Winter zum Abstreuen des Gehwegs zu nutzen.

          • Ehrlich gesagt wäre es mir ziemlich wurscht, ob man mich einbalsamiert und in einer Pyramide in einen Goldsarg legt

            Also ich hätte schon gerne eine Pyramide, etwa doppelte Grösse wie die in Gizeh, italienischer Marmor, Aussenverkleidung massive Goldplatten mit eingelegten Platinverzierungen. Man gönnt sich ja sonst nix. Und ob es dann als Denk- oder als Mahnmal aufgefasst wird, das ist mir dann wurscht.

      • Unsinn…
        Oder wird etwa in Österreich die Menschenwürde mit Füssen getreten, blos weil man dort gezwungen wird, sich im Falle eines Falles mal seine Gedanken zu machen.
        Die Argumentation der Gegner ist eine unfassbare Panikmache von Leuten, die ihre meinung über Organspende offenbar ausschlielich aus einem Monty Python Sketch haben….

        • @Mike, es wird dich ja überraschen — es geht gar nicht mal um einen möglichen konkreten Missbrauch durch Ärzte. Es geht *nur* um das Prinzip, welches das Menschenrecht negiert. Spahns Gesetz ist praktisch auf einer Ebene mit dem Töten x-beliebiger Menschen, weil diese nicht gesund, gewünscht oder sonstwas seien.
          Spahns Gesetz wäre ein Dammbruch, wie man so schön sagt, liefert einen Präzedenzfall.

          Das ist wirklich so schlimm wie die Abschaffung der Unschuldsvermutung, ebenso ein fundamentales Menschenrecht wie die körperliche Unversehrtheit….

          • Noch Quatscher!

            Eine Umstellung von Zustimmungs- auf Widerspruchslösung ist absolut kein Dammbruch… oder brechen in unseren Anrainerstaaten gerade alle Dämme oder was.
            Lebe ich etwa in einem Paralleluniversum?
            Und die Aussage: „Spahns Gesetz ist praktisch auf einer Ebene mit dem Töten x-beliebiger Menschen, weil diese nicht gesund, gewünscht oder sonstwas seien.“
            ist derartig hahnebüchender Schwachsinn, das sie nichtmal mehr falsch ist.

            Soviele Tischplatten gbt es ja gar nicht, dass ich meinen Kopf dagegen hauen kann…

          • „Lebe ich etwa in einem Paralleluniversum?“

            Ja, in dem Prinzipien nichts gelten und keine Konsequenzen haben. Alles ist von Fall zu Fall nach Gusto zu entscheiden…

            Dieses gepante Gesetz ist völlig verfassungswidrig, aber macht ja nichts. Was kann schon schiefgehen?!

    • Quatsch mit Sauce
      Wird doch nur die gleiche Regelung wie in Österreich eingeführt.
      (erzkatholisch) und da ist die moralische Welt auch nicht untergegangen!
      Ich frage mich, ob die Leute überhaupt noch verstehen können, was sie lesen…

      Kopf –> Tischplatte –> Boing

      • Das fundamentale Menschenrecht auf Unversehrtheit wird hier einfach mal so abgeschafft….

        „Kopf –> Tischplatte –> Boing“

        Meinst du, so entkommst du einer etwaigen Hirnentnahme?

    • Und wenn dann eine Niere wertvoll erscheint, dann wird eine der neuen Fachkräfte für Ausweisvernichtung natürlich keine Skrupel haben, das widersprechende Dokument zu vernichten.

  11. oder wie man sich selbst belügt.

    „When you bring values like authenticity, persistence, and commitment to the negotiating table, both in work and personal life, you are enormously powerful. 14/14“

    Man hält sich für unschlagbar, ist aber nur ein Volldepp.

      • Freilich, das ist die Blaupause. Entwickelt für das Interpersönliche, um den Partner zu manipulieren. Klappt im politischen Geschäft natürlich nicht.

        • Das klappt auch im politischen Geschäft bestens. Anders ist nicht zu erklären, dass selbst das dümmlichste feministische Geplärre immer wieder zum Gegenstand weiterer staatlicher Bepamperungen wird. Kein Mensch (auch nicht die Gesetzgeber) hat Bock auf weibliches Dauergeplärre und genug Menschen begehen immer wieder den Fehler, gegenüber kleinen Kindern und Frauen nachzugeben, aufgrund der irrtümlichen Hoffnung, dass diese dann glücklich sind und Ruhe geben. Aber wie bei einem Kleinkind, verzieht man sich das Kind nur völlig.

  12. Frauen sind auch Täter

    https://www.zeit.de/kultur/2018-09/shetoo-metoo-asia-argento-harvey-weinstein-belaestigung/komplettansicht

    Die Geschlechtsbezeichnung „Täter“ sagt dem Eingeweihten schon alles: Frauen sind eben nicht „Täterinnen“, es ist alles nur „internalisierter Sexismus“ und „die Männer“ sind natürlich auch daran schuld, wenn „Frauen“ zum „Täter“ werden.

    Als erstes wird der Verstand des Lesers vergewaltätigt:

    Am Anfang des Artikels steht eine Täuschung. Der Leser kann sich einbilden, die Autorin nehme „die sexuelle Diskriminierung von Männern“ ernst als von „Michael Crichtons Roman Enthüllung“ (nebst Film) die Rede ist: „Das Buch wagte es, die sexuelle Diskriminierung von Männern am Arbeitsplatz anzusprechen.“
    Der folgende verhemente Widerspruch der Autorin dürfte daher vielen Lesern gar nicht wirklich auffallen: „Offensichtlich ist der Gedanke an einen Mann, der einer frechen Sexbombe Nein sagt, unglaubwürdig, wenn nicht gar lächerlich.“ Denn das „offensichtlich“ steht grundsätzlich zum Bejahenden Ton vorher, als vom Film/Buch die Rede ist. Ausserdem ist das Zitat in einen Kontext eingebettet, der logisch nur als unbestimmte Fremdeinschätzung, die der Autorin krtisch entgegentritt, verstanden werden kann, wie insbesondere der letzte Satz suggeriert: „Dass Männer von Frauen unterdrückt werden, können wir uns kaum eingestehen.“

    Wer das nicht glaubt, der sollte das komplett lesen. Hier wird Verstand und Logik des Lesers von der Autorin tatsächlich Gewalt angetan.

    Was die Autorin wirklich von „Enthüllung“ hält, das schreibt sie im Klartext sofort folgend:

    „Michael Crichtons reißerischer Roman und die Verfilmung waren antifeministische Gegenreaktionen auf den Beginn einer liberalen Periode in der US-amerikanischen Politik und Geschäftswelt.“

    Die Autorin macht aber noch ein Hintertürchen auf, wenn sie unbestimmt-nebulös ergänzt:

    „Dennoch funktionieren sie auch als egalitäre feministische oder postfeministische Untersuchung der Machtdynamik sexueller Belästigung. Etwas, das gerade jetzt wieder relevant ist.“

    Das macht auch nach wiederholtem Lesen keinen Sinn. Aber wenn die Feministin sich etwas darunter vorstellen kann, ist es ja ausreichend!

    Im Laufe des grottigen Aufsatzes lernen wir, dass der „zwanzig Jahre jüngere, minderjährige Schutzbefohlene“ an dem „die italienische Schauspielerin Asia Argento“ sich „sexuell vergangen … haben“ soll, es bestimmt selbst wollte (zB weil ein Kommentar in der NYT das so hinstellte(!))

    Und: es stehe fest „Auf den ersten Blick wirkten die beiden Ereignisse (-> Weinsteins und Argentos angebliche Übergriffe) wie zwei unvereinbare Geschichten“ – so dass dies auch bestimmt der Fall ist! Man muss nur „unsere komplizierte Beziehung zum Opfersein offenbarten“. „Wir“ würden angeblich ein „Opfer, das leidet“ lieben aber keines „das anderen Schaden zufügt“. Und das ist natürlich ein Problem und stünde dem Anerkennen des Opfertums von Argento und Co. so grundsätzlich im Wege! So wird mit dem Fall Argento gleichzeitig auch der „Fall der kalifornischen Abgeordneten Cristina García“ nebst dem der an der „New York University lehrende, lesbische Professorin Avital Ronell“ weggewischt.

    Die gute alte „Opferhierarchie“ wird hier ausgepackt, um klarzustellen, dass als Opfersein eben eine wesenhafte Qualität ist und sich nicht aus dem herleitet, was wirklich passiert ist. Das wird von der Autorin natürlich nicht gesagt, man frisst eifrig Kreide und will objektiv erscheinen. Und so weiss man nicht wirklich, wer der Autorin Sätze eingibt wie: „… die aktuellen Vorwürfe erinnern daran, dass Macht weder männlich noch weiblich ist. Es ist noch nicht mal immer klar, wer wirklich die Oberhand in den jeweiligen Machtkämpfen hat.“

    Nur das Geraune vom „wer wirklich die Oberhand hat“ erinnert uns daran, dass das schröckliche Patriarchat alle Strippen zieht und man nicht einmal als „Zeit“-Autorin frei davon sein kann!

    Und am Ende des Tages bleibt die unumstössliche Wahrheit, dass die „Gesellschaft“ Gewalt an Frauen systematisch begünstigt“ und alles andere ist absolute Nebensache und lenkt nur ab:

    „Es ging und geht bei #MeToo um die Kritik an einer Gesellschaft, die Gewalt an Frauen systematisch begünstigt. Auch Gewalt von Frauen gegen Männer ist ein wichtiges Thema – aber es ist ein Argument, das leicht in eine Erzählung verwoben werden kann, die die weitverbreitete sexuelle Belästigung von Frauen herunterspielen soll. Noch leben wir in einer Welt, in der Männer erheblich häufiger machtvollere Positionen bekleiden als Frauen, während Letztere entscheidend häufiger von sexueller Gewalt betroffen sind.“

    Es kommt eben nur darauf an, WER eine Tat begeht, die Tat selbst ist unwichtig.

    Dieses Geschreibsel der „Zeit“ ist gegen jede Rechtsstaatlichkeit und direkt gegen jede freiheitlich-demokratische Idee von Justiz gerichtet. Purer Sexismus. Damit das nicht so auffällt, wird Logik und Vernunft über Bord gekippt.

    „Es spricht nichts dagegen, dass eine Frau sowohl Täter als auch Opfer sein kann. Das steht aber noch lange nicht im Widerspruch zu einer Welt, die für Männer gebaut wurde.“

    Zu guter Letzt wird den „Frauen“, weil sie ja grundsätzlich „Opfer“ sind, ein Blankoscheck für ihr Handeln ausgestellt!

    Der Artikel ist für Feministen geschrieben, die jetzt die angebliche „Differenziertheit“ des spinnerten Machwerks preisen dürfen! All hail Godess Gaia!

  13. „Es gehe nicht darum, Populismus zu betreiben, so der Mitbegründer der Initiative.“ und dann wird vom DLF ein Spruch zitiert, der lupenreinster Populismus ist….

  14. Islamophobia and Post-Colonial Guilt

    Pascal Bruckner’s ‘brave and necessary’ new book examines how Muslims came to be known as victims of the West

    https://www.tabletmag.com/jewish-arts-and-culture/269389/islamophobia-pascal-bruckner

    Fängt so an:

    „In the fall of 1978 Michel Foucault, France’s cutting-edge intellectual capo, was busy celebrating the political event of his time that excited him like nothing else: the Iranian revolution. Looking around the streets of Tehran, he saw history on the move, and it made him ecstatic. With the ascent of the Ayatollah Khomeini’s brand of Islam, Foucault gushed, a new “spiritual politics” was being born. Fans of democratic rights need not worry, he added: Islam was a tolerant religion. ….“

    • „…. Where Jews have become white, i.e., evil, Muslims are virtuous people of color. Therefore, Palestinians in Gaza, led by Hamas, must be the new Jews, and a Syrian girl must be the new Anne Frank.

      The Muslims-are-Jews trend began in the 1970s, Bruckner argues, with Edward Said’s unscholarly, hugely trendy Orientalism, in which Said claimed that cartoons of hook-nosed Arabs during the Oil Crisis meant that anti-Semitic imagery had shifted its target from Jews to Arabs. …..“

        • Das ist aber gar keine Frage eines klassischen Rassismus. Der neue Rassismus negiert die Biologie vollkommen und geht dafür von einer Realität schlecht definierter „Rassen“ aufgrund ihrer „sozialen Konstruktion“ aus, was grob gesagt der Geschichte (bzw einer höchst tendenziösen Historiographie!) entspricht. Von entscheidener Bedeutung hier ist der „Kolonialismus“, der als Essenz des „Weissseins“, hingestellt wird. Und nach dieser Lesart sind die Juden „weiss“. Und schlimmer: die ganze Geschichtsauslegung um „Kolonialismus“ und „Weisssein“ ist bei nährem Hinsehen *willentlich* und *willkürlich* um die Juden herum konstruiert worden — der neue „antiimperialistische“, „antikoloniale“ „Antirassismus“, wie die Ideologie um das „Weisssein“, ist also im Kern nichts anderes als Antisemitismus.
          Aus diesem Grund sind auch die schwarzen Rassisten wie Farrakhan immer und zuerst fanatische Antisemiten. Das ist kein Zufall, sondern liegt am neuen „antiweissen Antirassismus“.

          • Das ist jetzt aber wiederum rassistisch/antisemitisch argumentiert. Hinter dem antiweissen Rassismus steht der Kommunismus (s. zB Angela Davis etc) und die postkommunistische Linke. Die haben sich das ausgedacht, ua mit dem klaren Ziel Israel als Vorposten des Westens ins Visier zu nehmen.

          • Es sind auffallend viele Juden auf Twitter und in den Online-Medien unterwegs, die mit „my fellow white people“ Weißen eine Art Gruppenschuld einreden wollen, ihnen einzureden das sie alle rassistisch und für alles böse auf der Welt verantwortlich sind und an andere Stelle dann teilweise das Weißsein von sich weisen, weil sie ja jüdisch sind.

            Ebenfalls befinden sich unter den Critical-Whiteness-Professoren viele Juden, Kimmel z.B., die es als wichtiges Ziel sehen die Whiteness auszurotten und erzählen das es lebenswichtig ist das die Diversity in Ländern mit weißer Mehrheit erhöht wird.

          • @Matze
            „Es sind auffallend viele Juden auf Twitter und in den Online-Medien unterwegs“

            Ja, angebliche „Juden“ sind nicht zuletzt auch an allem „Antizionismus“ beteiligt oder führend, da kann man viele prominente Namen nennen. Hier mal von einem „internalisiertem Antisemitismus“ zu reden ist mE gar nicht verkehrt (wenn auch dieser Begriff anderswo, im Feminimus zB, heillos missbraucht wird).
            Diese Leute sind nicht zuletzt in Israel aktiv, wo zahllose „NGOs“ aus USA und besonders Europa diese „israelkritischen“ Leute und Organisationen fördern und bezahlen.
            Weiterhin sollte man im Hinterkopf haben, dass Antisemiten nicht selten so abgedreht sind, dass sie sich für die eigentlichen und echten Juden halten, was bei Anonymität sicher zu einer Reihe von fake-Identitäten führen dürfte.

  15. Nennt mich Spaßbremse, aber mir geht die flächendeckende Abwertung des Mannes gehörig gegen den Strich. Gleichstellung heißt nicht, die Kanone einfach umzudrehen. Von Hajo Schumacher

    http://www.spiegel.de/plus/wie-frauen-mit-maennern-umgehen-pimmelwitz-komm-raus-a-ba9169c6-ddc8-4be6-915e-867170158ca3

    „Die Probleme der Zukunft lösen nicht Männer oder Frauen, sondern gute Frauen und gute Männer gemeinsam gegen die anderen.“

    Bevor jemand jubelt: stimmt zwar alles, ist aber komplett zahnlos.

    • Ja? Warum sollten Frauen denn in der Zukunft Probleme lösen?
      Haben sie in der Vergangenheit doch auch nicht.
      Das #NotAll spar ich mir mal nicht.
      Frauen nörgeln, Männer lösen.

  16. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-zu-dunja-hayali-die-alternative-zur-afd-15774063.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    In einem Absatz Lübberding steckt mehr Einsicht als man durch die behandelte Sendung erfahren kann.

    „Bei Dunja Hayali ging es um die Ereignisse in Chemnitz. Als Gäste waren Jörg Meuthen von der AfD und die Grüne Katrin Göring-Eckhardt eingeladen. Ein bemerkenswerter Abend, der zeigt: Man sollte die Deutungshoheit nicht den politischen Rändern überlassen.“

    „Das war sehenswert, weil es die Folgen der Polarisierung deutlich macht.“

  17. „Irgendwas ist faul im Jüdischen Museum Berlin. In einer Atmosphäre des steigenden Antisemitismus, von linker und rechter, muslimischer und christlicher Seite, veranstaltet das Museum eine Konferenz über Islamophobie. Mit Referenten, die zum Teil Verbindungen zur antisemitischen Muslimbruderschaft oder zur antiisraelischen BDS-Bewegung haben. ….“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article181424992/Islamophobie-Was-ist-am-Juedischen-Museum-Berlin-noch-juedisch.html

    Genau das Gleiche ist schon lange aus den USA bekannt. Diese Diskussion kennt Herr Posener leider nicht, tja der deutsche Tellerrand mal wieder. Seltsamerweise ganz besonders stark ausgeprägt, wenn es um Antisemitismus geht.

    Und genauso sieht er aus, der moderne Antisemitismus im Jahre 2018 in Deutschland, staatsfinanziert und koscher.

    • Das schöne am Antisemitismus ist ja, das er niemanden juckt.
      Keine Südamerikaner. (Tolles Eigentor der US Juden)
      Keine Chinesen.
      Keine Inder.
      Muslime scheint er zu erquicken.
      Uns nervt er nur.

      Einzig die Juden, die haben 3000 Jahre Geschichte, gegen den Holo-wen-juckt’s als Identität getauscht.

      👍

  18. Erstaunlich. Frauen sind diese Klos also nicht zuzumuten, aber Kindern entsprechend an Genderdismorphie Erkrankte.

    Das dem Geschlecht per Default Kinder zugesprochen werden ist pervers.

  19. „Mutter aller Probleme“ – ist schon fies wie Seehofer Merkel hier eine Blutgrätsche verpasst. Das ist Politik auf interpersonellem Kretin-Niveau. Der deutsche Trump, hier in Seehofer LOL

    Ne, das ist doch nicht ernst zu nehmen, Politzirkus.

  20. So bei Minute 14 kommt ein Video von Journalisten/Activist, erstaunlich wer in dem Video die ganze wir machen die Welt besser Arbeit macht.

  21. Paulus schrieb an die Apachen: Ihr sollt nicht nach der Predigt klatschen

    Vor Ehrfurcht sollte jeder zur Säule erstarrt sein…. und dann klatscht man 😀

  22. „Über das Video, das Jagdszenen auf ausländische Menschen nahe des Johannisplatzes in Chemnitz zeigen soll, sagte Maaßen: „Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist. Nach meiner vorsichtigen Bewertung sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.““

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verfassungsschutzpraesiden-maassen-bezweifelt-hetzjagden-in-chemnitz-15775690.html

    Selbst Merkel ist auf die Agitation der linksextremistischen Fake-News reingefallen. Kein Wunder, die ist ja mittlerweile allgegenwärtig.

    Deutschland hat offenbar ein Problem mit seinen Medien. Übrigens wäre hier eine Parallele zur Weimarer Republik. Während damals die Reichswehr das Reservoir des toxischen Antidemokratismus war, sind es heute die quasi-staatlichen Medien, in der sich Legionen von Leuten tummeln, die unser „System“, den „Kapitalismus“ hassen, 9/11 für ein Werk der Amerikaner halten, antiisraelische Antisemiten sind und so weiter und so fort.

        • „Selbst Merkel ist auf die Agitation der linksextremistischen Fake-News reingefallen. Kein Wunder, die ist ja mittlerweile allgegenwärtig.“

          Reingefallen oder Fallenstellerin?

          • Ernsthaft?
            Die sind beide nicht dumm.
            Dumm erscheinen mir nur die, die nicht bemerken, dass beide bewusst eine extrem vereinfachte Sprache dem Volk/ den Wählern gegenüber benutzen.

          • Häh? Der entscheidene Unterschied ist doch der: Trump ist authentisch und Merkel macht nur auf „Volksnähe“. Deshalb erscheint Merkel auch herablassend-blasiert, während Trump plump und dumpf rüberkommt.
            btw. Du kannst sicher sein, dass Merkel die CDU-Politik 100% verkörpert, sie ist die Ziehtochter von Kohl und Oberzahlmeister Schäuble war beiden gleichermassen dienstbar.

    • Verfassungsschutzpräsident äußert Zweifel an Hetzjagdvorwurf

      https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/verfassungsschutz-hans-georg-maassen-chemnitz-hetzjagd

      Der hat keine „Zweifel geäussert“, er hat die „Hetzjagden“ als Desinformationskampagne bezeichnet. Warum die irreführende Überschrift?

      „Hofreiter sagte, Maaßen hinterlasse mit seinen „unpräzisen Aussagen“ den Eindruck, er wolle die Vorfälle in Chemnitz herunterspielen und vom Problem des Rechtsextremismus ablenken.“

      Die Grünen (und die „Zeit“) machen immer wieder den Eindruck, dass sie den deutschen Staat und seine Organe delegitimieren wollen, so auch hier!

    • Die „Faktenfinder“ der Tagesschau beschäftigen sich mit dem Video (und halten es wenig überraschend für authentisch).
      http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/maasen-video-chemnitz-101.html
      Verlinkt werden gleich noch ein paar andere andere Videos, die Ausschreitungen in Chemnitz zeigen sollen.
      Damit, ob diese Videos, selbst wenn sie alle authentisch sind (was ich für durchaus wahrscheinlich halte), die Verwendung von Begriffen wie Hetzjagden, Pogrom etc. rechtfertigen (m.E. nicht ansatzweise, oder wir haben an jedem Bundesligaspieltag diverse Mobs in Pogromstimmung auf Hetzjagd in D), beschäftigt sich der „Faktenfinder“ natürlich nicht.

      • „Verwendung von Begriffen wie Hetzjagden, Pogrom“

        Zum Begriff „Pogrom“ fällt mir noch ein, dass zum Begriff mal dazugehörte, dass eine Obrigkeit, Staatsmacht oder ähnlich Ausschreitungen zumindest mit organisieren muss, damit von „Pogrom“ gesprochen werden kann. Daher ist mE die Verwendung von „Pogrom“ eine besonders perfide Unterstellung.

  23. „Investitionen“ aus dem Islamismus- und Terrorismus-Finanzier-Staat Katar sind in Merkel-Deutschland also „sehr willkommen“! Weil das den Iran finanzieren hilft?

    Wo irgendwelche Islamisten sind, da dient sich die Merkel-Regierung als Freund an! Nur in Bezug auf die USA setzt man Differenzen in den „Werten“ an erste Stelle.

    Fast wirkt es so, dass die ganze Nazi-Hysterie mit Sachsen und der AfD nur deshalb darüber veranstaltet wird, um drüber hinwegzutäuschen, dass Deutschland mit den rechtsextremsten Regimes der Welt auf Schmusekurs geht, mit Regimes, die tatsächlich mit dem Nazi-Regime vergleichbar wären ….

  24. Ein grossartiger Kommentar zu „Chemnitz“:

    Willkommen in Absurdistan, Alexander Will

    https://www.nwzonline.de/meinung/oldenburg-chemnitz-und-die-folgen-willkommen-in-absurdistan_a_50,2,1711394301.html

    „Der Kern des Unheils aber ist dies: Das alles vernebelt den Blick auf politisches Versagen – und ganz unmittelbar auf die Tatsache, dass in Chemnitz ein Deutscher unter grotesken Umständen von Asylbewerbern getötet wurde. Einer der Täter hätte gar nicht mehr in Deutschland sein dürfen. Der andere bekam Flüchtlingsstatus zugebilligt – wer der Mann war, wussten die Behörden aber nicht so genau. Sie verließen sich auf seine „Selbstauskunft“. Inzwischen wird ein dritter gesucht. Der Fall Amri lässt grüßen, anders als mit „Kontrollverlust“ ist das nicht zu bezeichnen. Das Asylwesen funktioniert offenkundig noch immer nicht.“

  25. Jetzt fällt die Maske bei den staatsfeindlichen Radikalinskis von der „Amadeu Antonio Stiftung“:

    „Wenn VS-Präsident #Maaßen jetzt behauptet, dass es keine Hetzjagden in #Chemnitz gegeben habe, ist das mehr als nur eine Verharmlosung. Es ist ein grundsätzliches Misstrauen und Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Presse.“

    Dann versteigen sie sich zur wohlbekannten und uralten Verschwörungstheorie, die alle Linksextremisten teilen, dass der Verfassungsschutz rechtsextrem ist, bzw von Nazis dominiert:

    „Der Verfassungsschutz schützt damit nicht die Verfassung, sondern ihre Feinde.“

    Eine ungeheure Verleumdung, diese Behauptung.

  26. Der Job von Staatsministerin Chebli scheint die Aufstachelung der Bevölkerung zu sein – oder warum kippt sie hier ihre jämmerliches Selbstmitleid über völlig unfundierte Behauptungen „Lauter werden die Rufe, Muslime sollen weg“ aus?!

    Das ganze Zitat
    „Gehe mit einem unguten Gefühl ins Bett, stehe mit einem unguten Gefühl auf. Habe noch nie so viele Hetzbriefe und Morddrohungen erhalten. Lauter werden die Rufe, Muslime sollen weg. Und ich kann mich nicht einmal auf unseren Heimatminister verlassen.“

    Teilen, Spalten, Polarisieren….

    twitter.com/SawsanChebli/status/1037939182042324992

  27. Allerbilligster Populismus und dann auch noch so lauwarm betrieben, glühend ist bei denen immer nur der Sozialneid….

    Wie ist denn zB das mit der Nullzinspolitik? Ist das nicht die Hauptursache für die steigenden Mieten? Aber davon profitiert man als Bonze ja und will nix davon wissen….

  28. Die AfD ist ja ein ganz toller Vorwand, sein Bekenntnis zum Antisemitismus abzugeben.

    „Ich hielt den Spruch: „Früher waren’s die Juden, heute die Muslime“ für übertrieben. Die @AfD belehrt mich eines Besseren.“

    Und als nächstes bitte, warum Corbyn doch recht hat oder so ähnlich, demnächst im Sturmgeschütz *gegen* die Demokratie….

  29. America’s party of hate and subversion

    http://www.melaniephillips.com/americas-party-of-hate-and-subversion/

    Hüben wie drüben… Bei uns „Chemnitz“ und …. „What’s going on in the US is simply terrifying. Almost every day seems to bring a fresh demonstration of a hate-driven stampede towards mob rule – by people who, in Orwellian fashion, claim to be acting to uphold American values.“ Geschildert wird die „Supreme Court candidacy of Judge Brett Kavanaugh“, „Aretha Franklin funeral“, anwesend „the founder of the Nation of Islam, the demagogic Louis Farrakhan“, „the McCain funeral“ und das infame anonyme Denunziationsstück in der New York Times, über das Melanie Phillips treffend schreibt:

    “ … the reason why this was such an astonishingly stupid thing to write and to publish, is that it offers boastful proof of what Trump has alleged since day one – that he is facing a treasonous conspiracy by the official class in Washington DC to subvert his presidency. And the New York Times has now shown the world that it is part of this conspiracy against democracy. How stupid is that?“

    Die New York Times ist das bedeutenste Sprachrohr der progressiven Linken mit ihrer totalitären Agenda (wer´s noch nicht weiss).

  30. Özdemir ist auch fleissig dabei, dem Diktator Erdogan einen respektablen Anstrich zu geben. Erdogan ist für Özdemir ja schliesslich ein Ehrenmann, mit dem man reden kann. Nur mit der AfD und Trump kann man natürlich nicht reden, das ist indiskutabel.

    Leute wie Özdemir und all die anderen Erdogan-Apologeten sind eine Gefahr für unsere Gesellschaft: sie „normalisieren“ gefährliche Dikatoren, die man nur boykottieren kann und die unbedingt Krieg als Möglichkeit in Erwäghung gezogen werden muss. Erdogan ist der Totengräber der säkularen türkischen demokratischen Republik und nunmehr uneingeschränkter Alleinherrscher. Die türkische Staatsdoktrin ist der Islamismus und der Antisemitismus, sicher ist Hitler eines der Vorbilder Erdogans.

    Und an diesem Typen findet ein Özdemir also nichts grundsätzlich Schlechtes….

      • Natürlich, der ist eben schlau und hält sich für die wertvolleren Momente zurück.

        Wenn die Linken das mit dem Antifaschismus nur halbwegs ehrlich meinen würden, würden sie Erdogan in Deutschland einen Empfang bereiten, gegen den ein G20-Gipfel wie eine Probe wirken würde.

        Özdemir wäre an vorderster Front dabei, Sanktionen gegen die Türkei zu fordern!

        Aber wir wissen ja, dass der „Antifaschismus“ von heute extrem selektiv ist und diese Bezeichnung nicht verdient hat.

  31. „… die wir weiterhin entschlossen anpacken müssen.“

    Die Regierung hat das mit der Migration nicht im entferntesten „angepackt“. Es gibt seit Ewigkeiten nichts, was einem Einwanderungsgesetz auch nur ähnelt, hier herrscht von Regierungsseite her absolutes und vollkommenes Desinteresse! Nicht einmal schwerste Straftäter können ausgewiesen werden, weil ihr von der Regierung das nicht auf die Reihe bekommt!

    Dieser Spruch hier ist eine zynische Unverschämtheit.

  32. Ach nein 😀
    Israel’s Left Discovers a New Hero: Jeremy Corbyn
    In Haaretz and on campus, nothing but love for the embattled Labour leader

    https://www.tabletmag.com/scroll/270427/israels-left-discovers-a-new-hero-jeremy-corbyn

    „… To see the contemporary left abandoning these principles and cozying up instead to those who cheer on terrorists, murderers, and anti-Semites is nothing short of a tragedy.“

    … keine Trägödie, sie haben das ganz alleine und selbstständig über sich gebracht. Im ganzen Westen wird die Linke irgendwann auf Sektenstärke schrumpfen wie in Israel schon jetzt, soviel ist abzusehen.

  33. Köstlich 😀 – das ist „Selbstkritik“ bei den Grünen:

    „“Wenn man bei der Grünen Jugend die Quote abschaffen würde, glaube ich, dass da bald nur Männer reden würden. Und das ist bei uns Grünen vielleicht auch so.“ @Gesine_Agena übt Selbstkritik und betont, wie wichtig die Arbeit von Feminist*innen auch bei uns Grünen ist.“

    Auch bei den Grünen sind Männer wie sie halt sind: toxisch, raumergreifend und an die Kette zu legen, kein Fortschritt in Sicht…

    Das kann natürlich gar keine Selbstkritik sein, denn es ist ja schliesslich immer Dogma der „Feminist*innen“ gewesen, dass Männer eben nur Männer sein können und gar nicht in der Lage sind, den Frauen auch nur das Wasser zu reichen.

    Die Grünen sind keine demokratische Partei, da sie von diskriminierender Ideologie geleitet wird. Die Grünen sind *strukturell sexistisch*. Muss jeder Mann wissen, der da hinwill – seine Meinung zählt im Zweifel einfach nicht… (so viel).

  34. #Feminismus statt Faschismus #bfk #leipzig #GrüneFrauenkonferenz @sookee_quing

    aber, aber:

    Feminismus IST Faschismus.

    (Def.: Faschismus ist eine politische Philosophie, die sich selbst als einzige und absolute Machtinstanz setzt, als absolute Macht, die sich selbst über alles stellt und sich daher typischerweise triumphalistisch in Szene setzt. Ursprünglich den römischen Absolutismus bezeichnend: „Sol Invictus“ zB)

    Unglaublich, dass diese banale Erfassung und Einordnung, was der Feminismus von heute eigentlich ist, nicht Allgemeinplatz ist. Wäre es das, gäbe es diesen Feminismus allerdings auch nicht. Die Ignoranz und völlig fehlende Selbstreflektion sind daher die Vorausbedingungen für den Erfolg des Feminismus. Aus diesem Grunde kann er auch nur vollkommen irrational und esoterisch sein und verträgt keine rationale Durchdringung. Eine ideale Herrschaftsideologie für eine vollkommen abgehobene Elite.

  35. Es gibt auch mal eine gute Nachricht:

    „a new strategy for an indefinitely extended military, diplomatic and economic effort“

    Ein *unbeschränkter* Einsatz im Nahen/Mittleren Osten wird in Aussicht gestellt. Das war notwendig und absolut zu erwarten. Trumps „Isolationismus“ (nicht zuletzt durch ambivalente Slogans wie „America first“ genährt) hielt ich von Anfang an für eine taktische, politische Lüge.

  36. Seth Mandel

    „Bill Clinton, MSNBC, and CNN are normalizing vicious, deadly anti-Semitism. And it’s a nonstory. That’s what makes left wing anti-Semitism so dangerous: no real pushback.“

    Hidden in plain sight. Der Bill Clinton blendet das weg, wie jeder andere auch. Eine Art Massenpsychose. Die gleichen Leute steigern sich in Trump-Phantasien rein, die bei dem Farrakhan tatsächlich zu entdecken wären.

    Es ist eine bemerkenswerte Feigheit, die – meiner Meinung nach – ein Charakteristikum des Antisemitismus ist. Man fürchtet ja die „Übermacht“, gegen die man vorgeht, in völlig übertriebener Weise und droht daher eher als dass man handelt.

    Es muss eine Art kollektiver, bzw gemeinschaftlich ausgelebte, Geisteskrankheit sein, der Antisemitismus.

    Soziologisch auch extrem interessant.

  37. Passender Vergleich! Das Witzige ist noch, dass genau Leute mit dieser WG-Erfahrung für die angebliche Popularität der Einwanderung politisch einstehen. Karma.

    • Das passt doch absolut zu dem Deutschland, das Erdogan, Katar und dem Iran die Hände schüttelt. Da guckt man auch gerne über das Fehlverhalten der Gäste hinweg?!

      Ist ja ein sympathisches Land, wo jeder leben will!

      Die kacken in ihren Hinterhof und wollen sich damit bei ihren Feinden einschleimen.

      • Die Linke wird sich ab jetzt zur Unkenntlichkeit selbst-delegitimieren, bis zum bitteren Ende. Können sie „Tote Hosen“ mit wehenden Fahnen zu hören.

    • und unmittelbar danach dann das:

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article181463300/Am-27-August-Attacke-von-Neonazis-auf-juedisches-Restaurant-in-Chemnitz.html

      Preisfrage: warum war das nicht sofort Thema?

      Oder ist das jetzt wieder Fake News? Ist ja alles möglich, selbst bei der „Welt“…

      „Das sächsische Landeskriminalamt bestätigte gegenüber WELT AM SONNTAG eine entsprechende Anzeige des Wirts.“

      „Hier werden die schlimmsten Erinnerungen an die 30er-Jahre wachgerufen“, sagte er WELT AM SONNTAG.“

      Und das wird erst heute veröffentlicht, obwohl Nazis die schwerste Straftat seit Jahrzenten begehen, so dass die Taten vom „27. August in Chemnitz“ erst am 7.September in einer Zeitung (Welt) stehen.

      Warum dann hat die Presse die Nazis für 2 Wochen geschützt?!

      • Zu dieser sensationellen Neuigkeit eines Neonazi-Überfall auf ein jüdisches Restaurant bringt Spiegel-Online jetzt gar nichts (!) und die Zeit Online hat es sofort aufgegriffen:

        „soll es laut einem Medienbericht“

        https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-09/antisemitismus-juedisches-restaurant-chemnitz-angriff-neonazis

        „Der Besitzer wurde verletzt.“

        Wie bequem man damit auch vom islamischen Antisemitismus wieder ablenken kann, wie schön!

        -> Die Welt und die Zeit verbreiten diese Nachricht als erste.

        Wenn es keine fake news sind, bleibt nur die Schlussfolgerung, dass es der Antisemitismus der Medien ist, der verhindert hat, dass gleich berichtet wurde. Ist ja auch nicht verwunderlich, wenn man sieht, wie diese Medien auch sonst über Antisemitismus, nämlich von Molems, berichtet: nämlich gar nicht. Und das ist – sorry – Antisemitimus, diese Blindheit.

      • als erstes mit muss das ein „Stephan Stach“ @StachStephan gewusst haben, der hat Mitternachts den Augstein vom Spiegel damit angetwittert und Augstein retweetete das auch.

      • Also um was geht es denn bei der ganzen Sache? Traut man den Glatzen, die den Hitlergruss zeigten, Hetzjagden zu? Ja sicher. Das ist aber nicht die Frage.
        Sache ist, dass die sogenannten Qualitätsmedien von Treibjagden und pogromartigen Zuständen sprachen, zu einem Zeitpunkt, als noch gar keine seriöse Recherche erfolgt sein konnte. Es wurde eine Geschichte erzählt, die sich nicht primär auf Fakten stützte, sondern die der eigenen ideologischen Wahrnehmung entsprach. Einer schrieb vom andern ab. Jetzt erst, nachdem grosse Zweifel an der Seriösität der Berichte geäussert werden, wird nach Fakten gesucht. Nachträglich soll die Story mit Fakten unterfüttert werden. Eine seriöse Presse würde zuerst die Fakten sammeln und recherchieren und DANACH die Story schreiben und nicht umgekehrt.
        Die Angriffe auf Maaßen halte ich für ein Ablenkungsmanöver. Der Fokus soll weg vom eigenen Versagen. Sowohl Politik wie Medien haben auf ganzer Linie versagt. Daran ändert sich auch nichts, falls doch noch Beweise für Hetzjagden auftauchen sollten. Die Vorverurteilung und die fehlende Recherche wird nicht besser, wenn nachträglich festgestellt wird, dass man richtig lag (was sehr zweifelhaft ist nach Stand der Dinge). Die sogenannten „Qualitätsmedien“ haben sich – wieder einmal – blamiert. Jetzt muss der Fokus auf Maaßen gelenkt werden, so als wäre es von grosser Bedeutung, ob dieses Videoschnippsel nun authentisch ist oder nicht, so als wäre das entscheidend für die Beurteilung der Vorgänge in Chemnitz. Ist es nicht.

        • „Die Angriffe auf Maaßen halte ich für ein Ablenkungsmanöver. “

          Das ist kein Ablenkungsmanöver, sondern stehen im engsten Zusammenhang mit dem propagandistischen Ziel, „die Deutschen“ als Rassisten, Nazis etc hinzustellen, mit sich selbst als alternativlose „Opposition“. Je hysterischer, desdo besser — denn man muss seine eigenen illiberalen, staatsfeindlichen und totalitären Politikziele unangreifbar und unhinterfragbar machen.

          Dass diesen Demokratiefeinden ein unabhängiger Verfassungsschutz ein absoluter Dorn im Auge ist, sollte doch null überraschen.

          „Chemnitz“ wird also jetzt erst so richtig anfangen.

        • Ja, traut man den Glatzen in etwa so sehr zu wie man es Arbeitgebern zutraut Frauen beim Gehalt zu benachteiligen.
          Beides immer beschworen, beides nie gesehen.

    • Bei allem Schlechten was Obama getan haben mag, so ist ihm hoch anzurechnen, das einzige Gewerbe in dem Schwarze je gut waren: den Sklavenhandel, wieder in Nordafrika salonfähig gemacht zu haben.

      Dafür verdient er den Friedensnobelpreis.

  38. „Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist bislang wenig bekannt. Das will Widmann-Mauz mit einer Berlin-Tour ändern. Dabei besucht sie auch die Schule, die ein jüdischer Schüler wegen Mobbings verließ. Eine schwierige Visite.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181463592/Antisemitismus-Vielleicht-fahrt-ihr-mal-nach-Israel-und-aendert-eure-Meinung.html

    Ein dumm-zynischer Tweet, oben gepoted, war von dieser „Integrationsbeauftragten“ Widmann-Mauz. Die ist diesmal vermutlich keine Islamistin, nur völlig unfähig. Und so endet die Mission natürlich auch im Disaster:

    „der Antisemitismus-Fall, der bundesweit im vergangenen Jahr Schlagzeilen machte, kommt nach der Frage einer Reporterin doch deutlich ausführlicher zur Sprache als geplant. Ein dunkelhäutiger Schüler erzählt, der jüdische Junge sei ja vor allem von Palästinensern gemobbt worden. Aber das sei ja nicht erstaunlich, denn die fühlten sich von Israel unterdrückt. Und dann ein erstaunlicher Satz: Er selbst werde wegen seiner Hautfarbe von Weißen diskriminiert und habe durchaus Verständnis dafür. „Viele Schwarze benehmen sich nicht gut.“ ….“

    Wahrscheinlich wird den Kiddies schon die „Critical Whiteness“ an der Schule beigebracht, von Lehrerinnen mit „die Linke“-Parteibuch….

    Hauptsache, man tut so, als täte man was….

    • Sie bringt Erdnussallergie als Beispiel dafür, wie eine sture Minderheit der Mehrheit ihren Willen aufdrückt.

      Genitalverstümmelung und Schächtung wären bessere Beispiele.

  39. „Dass Maaßen an „Hetzjagden“ auf Ausländer in Chemnitz zweifele und gezielte Falschinformationen vermute, ohne unverzüglich Beweise vorzulegen, sei irritierend: „Ansonsten schürt er mit solchen Äußerungen den Verdacht, dass er sich schützend vor Rechtsextreme stellt.“.“

    Wie mittlerweile üblich nutzt die SPD die Möglichkeit, um den Rechtsstaat und seine Organe zu delegitimieren.

    „Maaßens Kontakte zur AfD seien „mehr als mysteriös“, sagte Weil. Laut einer AfD-Aussteigerin soll der Verfassungsschutzchef bei zwei Treffen mit der früheren AfD-Chefin Frauke Petry der Partei Empfehlungen für den Umgang mit Rechtsextremisten in den eigenen Reihen gegeben haben, was Maaßen und Petry als falsch zurückweisen.“

    Die Behauptungen einer angeblichen „AfD-Aussteigerin“ werden von *Ministerpräsident* Weil vorbehaltlos genutzt, die Staatsorgane anzugreifen.

    „….müsse eine Behörde wie der Verfassungsschutz „über jeden Verdacht erhaben sein“.“

    Ganz offensichtlich stört sich Herr Weil an der Existenz und Tätigkeit des Verfassungsschutzes. Für Weil hat das ein Geheimdienst zu sein, der ununfällig die Tätigkeiten verrichtet, die man ihm aufträgt.

    Dass Herr Maas, der Aussenmin der SPD, dem Erdogan herzlich die Hand schüttelt, lässt mE tiefere Rückschlüsse auf das Demokratieverständnis innerhalb der SPD zu. Denn Erdogan hat diesen Geheimdienst, den Weil sich zu wünschen scheint.

    Fazit: Linksextremistisches Gedankengut ist also in der „Mitte der Gesellschaft“, nein, der ELITE dieser Gesellschaft angekommen (-> Verfassungsschutz arbeitet dem Rechtsextremismus in die Hände).

    Ist ja auch mit dem „antiimperialistischen“ Antisemitismus genauso, hier hält man das aber noch unter der Decke. Nur in GB (und Schweden) ist das schon entfesselte Realität.

  40. Den Kadavergehorsam fordert der Grüne Habeck, der die Grünen für die Innere Sicherheit nachdrücklich emphohlen hat 😀 (you can´t make this shit up!)

  41. Das ist wirklich mal was Neues aus der Skeptikerecke.

    Dem Westen mangelt’s an Begriffen um überhaupt einen sinnvollen Diskurs zu führen, lässt ein pakistanischer Fan Sargon wissen.

  42. Die SPD kann aber auch Spass machen, wie hier:

    SPD plant offenbar drastischen Vorstoß bei Mietpolitik

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/mieten-spd-wohnungspolitik-deckelung-inflation-andrea-nahles

    „Mietsteigerungen auf maximal die Höhe der Inflationsrate zu deckeln“

    Wenn, dann führt das zu einer Befeuerung des Häusermarks für vermietete Objekte (und der Mieten!), denn hier kann man ein womöglich attaktives infaltionsindiziertes Renditeobjekt bekommen!
    Es kann ja ein Vorteil sein, die Miete an die Inflation koppeln zu dürfen. Der potentielle Vorteil ist um so höher, je länger die vorangegangene Zeit niedriger Infaltion (durch 0-Zins) war.
    Ein tolles Geschenk an alle kommerziellen Vermieter und hedge fonds!

  43. Als nächstes verlangen sie Beweise für die 9/11-Täterschaft Bin Ladens, das liegt schon in der Luft.

    Im übrigen, lieber Adrian, ist die Bezeichnung „Staatsfunk“ völlig daneben, was die hier bringen ist *staatsfeindlich*.

    Diese Medien sind ganz in der Hand spezieller politischer Interesssen, die eben nicht mit *dem Staat* gleichgesetzt werden können, im Gegenteil: sie befinden sich im massiven Widerspruch zum Staat.

  44. „Im Hambacher Forst haben Klima-Aktivisten offenbar ein ausgeklügeltes Tunnelsystem angelegt. Es soll als Schmuggelroute für Waffen und Rückzugsort für Krawallmacher dienen.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181464994/Hambacher-Forst-Polizei-kann-aus-Tunneln-wie-aus-dem-Nichts-angegriffen-werden.html

    „„Die Tunnel erinnern an die unterirdischen Anlagen während des Vietnamkrieges“, so der Polizeivertreter. „Dadurch können wir wie aus dem Nichts angegriffen werden.“ Zudem seien im Forst auch Erdlöcher und Waffendepots gefunden worden, in denen Zwillen und Molotow-Cocktails gelagert würden.“

    Mich erinnert das viel mehr an die Terroristen-Tunnel der Hamas in Gaza zur Attacke auf Israel. Das ist wohl das eigentliche Vorbild der „Klima-Aktivisten“ (!).

    • „Hoffentlich bleibt es friedlich!“

      Ist kein Aufruf zur Friedlichkeit, sondern eine latente Androhung von Gewalt dieser NRW-Grünen, „Sprecherin für Energiepolitik und Klimaschutz“.

      Aber ein wenig Gewalt ist doch sicher nicht zu beanstanden, wenn es um das Wohl des gesamten Planeten geht?!

      • Darüber hinaus macht Brehms RWE und Landesregierung schonmal im Vorneherein für allen Unfrieden verantwortlich, da beide den „gesellschaftlichen Frieden“ schon längst gebrochen hätten, so ihre implizite infame Unterstellung. Das ist ganz die Taktik von Terroristen. Man sollte sie auch so nennen und nicht „Klima-Aktivisten“.

        • Die Sprecherin der NRW-Grünen ist aber eine Besetzung im Sinne der Göringschen FDGO?

          Warum eigentlich erinnert mich der Name dieser Frau immer an einen notorischen Nazi….

        • „Das ist ganz die Taktik von Terroristen. Man sollte sie auch so nennen und nicht „Klima-Aktivisten“.“

          Ach Alex,
          Dein Hass auf alles links von der AfD nimmt ja schon manische Züge an.
          Was die Sache mit dem Hambacher Forst angeht, solltest Du den Ball flach halten, denn da verstehst Du überhaupt nichts von.

  45. „hat @ABaerbock heute den grün-feministischen Green Pussyhat Award in den Kategorien Selbstbestimmung, Demokratie und Gerechtigkeit verliehen an: @DziewuchyBLN @feminismusheute und Lebenszeiten e.V. aus Leipzig.“

    „Green Pussyhat Award“!

    „Denn: Demokratie braucht den Feminismus!“

    Ja, wie ein Loch im Kopf braucht die Demokratie diesen Antidemokratismus.

  46. Ansonsten marschiert man beim ZdK für „Klimagerechtigkeit“, die „unseren Einsatz“ bräuchte. Man bemüht sich um Förderung des Verständnisses für die „Vielfalt des Islam“, etc pp

    Mit anderen Worten: 100%ige Vertretung der progressiven Agenda, diese Katholen sind dabei. So ist auch die Angstmache mit Weimar zu verstehen.

    • und die sollen sich gegen Spahns totalitäre Pläne mit der Organentnahme gestellt haben? Kann man gar nicht glauben, twittern auch nix dergleichen….

  47. Was für ein rückgratloser Schönwetterdemokrat der Herr Lindner doch ist.

    In diesem Moment, wo eine Welle staatsfeindlicher Pseudoempörung den Staat verunglimpft, kann man sich nur ganz und gar vor den Herrn Maassen stellen, den macht nichts als seinen Job und der Rest ist eben seine Meinung. Die man vorher schon in jeder „besseren Zeitung“ hat lesen können (wie Herr Lübberding treffend bemerkte).

    Wer nicht begriffen hat, dass von einer fanatisierten Medien-Polit-Elite ungleich mehr Gefahr für den Fortbestand der deutschen Republik ausgeht als von den paar Nazis und ihren Möchtegernführern in der AfD, der möge sich bitte nicht beschweren, wenn man ihn als oppoortunistischen Mitläufertypen bezeichnet.

  48. https://www.nachdenkseiten.de/?p=45899

    von den nds halt ich ja weniger als nix

    https://haolam.de/artikel_35013.html

    „Und eine arabisch-islamische Tradition ist mit der westlichen Kultur bzw. einem europäischen Lebensgefühl nicht kompatibel. Diese Erkenntnis wird in Chemnitz deshalb so energisch vorgetragen, weil sich die Bürger dort eben nicht über Jahrzehnte mit Parallelgesellschaften stillschweigend abgefunden haben.“

    Wobei man sich ja schon fragt, wie dann eine Demokratie inmitten genau derer als gute Idee und nicht als kirres Witzchen verstanden werden kann.

    • „von den nds halt ich ja weniger als nix“

      Oh, das war mir neu, dass die so völlig durchgedreht sind. Scheint ja schon ein handfester Verfolgungswahn zu sein 😦

      „Wobei man sich ja schon fragt, wie dann eine Demokratie inmitten genau derer als gute Idee und nicht als kirres Witzchen verstanden werden kann.“

      Der grosse US-Doyen der Islamforschung zB (Name ist mir gerade entfallen) hatte jedenfalls nichts gegen die Vorstellung, dass die US Truppen Demokratie in den Irak bringen. Aber so ist das mit Top-Intellektuellen: supergenial, wenn es um das Erfassen von sich entwickelnden Ereignissen geht und megaunfähig, wenn es um praktischen Rat geht.

      Im Artikel oben ist ein zutiefst zutreffender Satz, der zeigt, wo man medientechnisch nachlegen muss, um uptodate zu sein:

      “ … Und die Kunst des Umdeutens von Fakten, die Verdrehung von Ursache und Wirkung, das unauffällige Lancieren von Interpretationen in Nachrichten wurde jahrzehntelang an der Israel-Berichterstattung geübt.“

      Diese Konditionierung ist die Grundlage und auch hinreichende Erklärung für die merkwürdig einseitige islamophile Berichterstattung heute.

  49. Warum schreibt der Feigling „Rassentrennung“ in Anführungszeichen? Wer beim Thema Islam reflexartig an „Rasse“ denkt, ist sicher ein Neo-Rassist. Der Typ ist EU-Grüner und genau der Grund, warum man von der EU weniger als gar nichts halten sollte, diesem Haufen vollspinnerter Metademokraten.

    Wer nicht sehen will, dass die Gleichsetzung Moslems – Juden der „neue“ Antisemitismus ist, der ist schon halb dabei, mit den Corbyns, Farrakhans und eben den Reimons.

      • Die Vorstellung, die Juden würden für den Antisemitismus selbst verantwortlich sein oder den anschieben, ist wohl einer der ollsten Standards des Antisemitismus….

        • Man sollte meinen, die kennten die Muslime, und würden weniger vor den drei Glatzen warnen und eher davor.
          Wenn du mir daraus Antisemitismus backen willst, viel Spaß dabei.

          • Diese Leute von dem Zentralrat – die sind im Zweifel genauso ignorant wie alle anderen auch, oder? Hinzu kommt noch die Tendenz besonders gute Linke, bzw Progressive sein zu wollen und da gehört es zum Ehrenkodex Israel nur als rechts und reaktionär zu sehen und Muslime als reine verfolgte Unschuld.

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