„Liebe Feministinnen, wir haben eure Beteuerungen, dass ihr Männer nicht hasst satt“

Leser Matze zitierte in einem Kommentar eine gute Stelle aus einem Artikel beim Toy Soldier:

Here is a note: if your movement has existed in its current form for over 60 years, and since its inception people assumed you hated a group, and people still assume your movement hates that group, perhaps it is time to admit your movement hates that group.

Feminists frequently complain about people, particularly men, assuming feminism is about hating men. Wherever would people get this idea? It is not as if feminists write articles about how all men are potential rapists until proven otherwise. It is not as if feminists use hashtags mocking male feelings or threatening to kill men. It is not as if they target socially awkward males and accuse them of feeling entitled to sex with women. It is not as if feminists claim that all men belong to a global hegemony intent on oppressing women for some unspecified reason.
That never happens.

In der Tat sind die Beteuerungen ermüdend, weil der Feminismus ein sehr schlechte Bild von Männern hat – sie sind die Unterdrücker. Ich habe zu diesem Punkt schon sehr viele Diskussionen geführt und gehe inzwischen dazu über, dem Gegenüber folgende Frage zu stellen:

Wenn Feminismus nichts gegen Männer hat, kannst du mir dann einen feministischen Artikel nennen, indem es um Männer geht, in dem Männer positiv dargestellt werden oder der ihnen gegenüber zumindest neutral ist?

Aus meiner Sicht müsste das in einer Bewegung, in der es um Männer und Frauen Themen geht, die aber Männer nicht hasst ohne Probleme möglich sein.

Meist kommt dann nichts. Reaktionen sind entweder „Such doch selber“ oder Schweigen, mitunter auch die Verlinkung von Artikeln, in denen es darum geht, dass Männlichkeit böse ist, aber Männer sich davon befreien könnten und dann auch nicht mehr böse wären, wenn sie tagtäglich ihre Privilegien hinterfragen und Buße tun. Also Artikel, in denen es darum geht, dass gegenwärtig die meisten Männer böse sind, aber gut werden könnten. Das wird dann als Nichthass ausgegeben.

 

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94 Gedanken zu “„Liebe Feministinnen, wir haben eure Beteuerungen, dass ihr Männer nicht hasst satt“

  1. Genau so wenig kriegt man Feministinnen dazu radikalen Feminismus mit mehr als einem Tweet zu verurteilen und zu kritisieren. Da kommt dann eher ein „das ist doch nur Spass“.

    Das beste was ich da erlebt hatte war wie auf Twitter eine Feministin einen Mann anmauelte, weil dieser männerhassenden Feminismus kritisiert – er, weil Mann, durfte das irgendwie nicht, weil Feminismus zu kritisieren ist frauenfeindlich oder irgned so einen Bullshit. Auf die Frage ob dann diese – angeblich nicht männerhassende Feministin – diesen männerhassenden Feminismus kritisieren würde kam dann ein „das ist nicht meine Aufgabe“.

    Es ist wie in diesem Comic:

  2. Welche Relevanz hat es, ob Feministinnen Männer hassen oder nicht?

    Stellt Euch mal vor, es ließe sich irgendwie beweisen, dass Feministinnen Männer nicht hassen (selbst wenn es öfters so aussieht): Würdet Ihr dann Feminismus plötzlich ernst nehmen? Würdet Ihr Allys werden? Vermutlich nicht. Wozu ist die Frage also wichtig?

    • Hä?

      Wozu die Frage wichtig ist, ob eine politische Bewegung, die gerade voll im Trend ist und auf deren Welle so ziemlich alle Medienhäuser, Politiker, Parteien, Universitäten und die Wirtschaft, die sich im Zentrum der Gesellschaft voll etabliert hat, die Hälfte der Menschheit hasst?

      Ja, keine Ahnung. Was ist daran so wichtig, wenn man von denjenigen, die die Gesellschaft kontrollieren und lenken nicht gehasst werden will?

      • Ich bezweifele an dieser Stelle zunächst, dass irgendwelche Inhaber von Machtpositionen ein positives emotionales Verhältnis zu den jeweiligen Beherrschten haben. Ob sie Dich nun als „Männer“ hassen oder als „Pöbel“ ist doch egal. Entscheidend ist so oder so, was sie tun, nicht welche Einstellung sie dabei haben.

        Die Feststellung „Feministinnen hassen Männer“ dient nur zur Rechtfertigung eigenen Hasses gegen Feministinnen. Und ich will an dieser Stelle auf keinen Fall gegen Hass auf Feministinnen argumentieren, Gott bewahre! Ich sage nur, dass man Feministinnen auch hassen kann ohne ihnen dabei zunächst zu unterstellen, dass sie einen auch hassen. So viel Souveränität muss schon sein.

        • „Ich bezweifele an dieser Stelle zunächst, dass irgendwelche Inhaber von Machtpositionen ein positives emotionales Verhältnis zu den jeweiligen Beherrschten haben.“

          Wie wäre es statt dessen damit, nicht beherrscht zu sein?

          „Ob sie Dich nun als „Männer“ hassen oder als „Pöbel“ ist doch egal. Entscheidend ist so oder so, was sie tun, nicht welche Einstellung sie dabei haben.“

          Nein, ist es nicht.

          „Ich sage nur, dass man Feministinnen auch hassen kann ohne ihnen dabei zunächst zu unterstellen, dass sie einen auch hassen“

          Kann man, oder auch nicht
          Aber was willst du mit dieser Gehirngymnastik bezwecken?

        • „Die Feststellung „Feministinnen hassen Männer“ dient nur zur Rechtfertigung eigenen Hasses gegen Feministinnen.“

          Die Feststellung „ein Stein fällt nach unten“ dient nur zur Rechtfertigung eigenen Hasses auf die Schwerkraft.

          So etwa?

        • Ich will deutlich machen, dass die Frage „wer hasst wen und wie sehr“ Sandkastenniveau und für den eigentlichen Konflikt irrelevant ist.

        • Die Feststellung „ein Stein fällt nach unten“ dient nur zur Rechtfertigung eigenen Hasses auf die Schwerkraft.

          Eben nicht. Denn diese Feststellung im Gegensatz zur Unterstellung von Hass hat die sehr nützliche Folge, dass ich meinen auf dem Tisch abgestellten Kaffee-Becher dort nicht festhalten muss. Und das ist doch schön und beruhigend?

        • Ja und dann? Willst Du die Feministinnen erschießen oder was? Wenn wir uns einig sind, dass die Lösung komplizierter sein dürfte, dann plädiere ich auch für eine weniger unterkomplexe Analyse als „sie hassen uns“.

      • „gerade voll im Trend“ Feminismus dominiert die Universitäten seit den 70ern und die Politik mindestens seit dem Ende der 80ern. Es liegt nicht im Moment im Trend, es ist schon sehr lange. Tatsächlich ist der Stern des Feminismus im Moment eher am sinken.

    • Einige Feministinnen hassen Männer, andere nicht. Es wäre interessant zu wissen, wie groß der jeweilige Prozentanteil ist.
      Bei 5% Männerhasserinnen wären die mir persönlich egal, bei 95% sähe ich keinen Sinn mehr, mit Feministinnen zu reden.

        • Das Problem ist, dass der gegenwärtige Hass in der Theorie angelegt ist.
          Um so mehr man mit der Theorie mitgeht um so zwangsläufiger landet man bei Hass

          Das sehe ich allerdings auch so. Und viel der Theorie ist mittlerweile zu unhinterfragten feministischen Selbstverständlichkeiten geronnen. Die meisten Feministinnen können den zugrundeliegenden Männerhass nicht sehen, weil sie gar nicht wissen, auf welchen zentralen Grundlagen ihre Weltsicht aufgebaut ist.

        • „Hass“ ist dann vllt. das falsche Wort. Es gibt bestimmt Frauen, die Männer hassen (oder verachten), und sich deshalb in feministischen Kreisen bewegen, es gibt bestimmt auch Feministinnen, die Männer nicht _hassen_ (oder verachten).
          Persönlich denke ich nicht, dass die Frauen, die vor über hundert Jahren ein Frauenwahlrecht wollten, Männer hassten (ein paar sicher, schon rein statistisch). Die damaligen Ziele sind heute erreicht (in D. jedenfalls), und jetzt kann es eigentlich höchstens noch um den Feinschliff gehen. Stattdessen werden neue Töpfe aufgemacht wie: „Geschechtsunneutrales Spielzeug verhindert, dass meine Tochter ein stereotypen Männerberuf ergreift.“
          Da gibt es sooo viel zu zu sagen.

      • Bei 5% Männerhasserinnen wären die mir persönlich egal, bei 95% sähe ich keinen Sinn mehr, mit Feministinnen zu reden.

        Ich sehe nicht, dass mehr als 5% der Feministinnen bereit wären, sich mit den zugrundeliegenden Prämissen des real existierenden Feminismus zu beschäftigen.

  3. Feministen sind äußerst gut darin, die Kritiker von männerhassendem Radikalfeminismus anzugreifen, statt die Männerhasser selber in die Schranken zu weisen.

    Und #killallmen und #männerhass sind ja nur Satire lol. Kannst du nicht mal einen kleinen Witz ab, du Weichei? lol ich bade in Männertränen – aber dass Männer nicht weinen dürfen, macht sie zu Unmenschen und ist Beweis für die Existens einer toxischen Männlichkeit und des Patriarchats!

    Scheinheiligkeit und Heuchelei hat einen Namen: Feminismus.

  4. „Here is a note: if your movement has existed in its current form for over 60 years, and since its inception people assumed you hated a group, and people still assume your movement hates that group, perhaps it is time to admit your movement hates that group“

    Das ist ein sehr schwaches Argument. Seit vielen, vielen Jahren wird jedem, der den Gedanken äußert, dass es Frauen gar nicht schlechter geht als Männern, Frauenfeindlichkeit vorgeworfen.
    Das macht es nicht wahr.

    Ansonsten stimme ich lh zu: dass ein paar Prozent Männer hassen, ist nicht das eigentliche Problem. Diese hätten keine Auswirkung, wenn nicht fast Hundert Prozent ständig unter Beweis stellten, dass ihnen Männer egal sind.

    • Ja, das wollte ich auch sagen. Das Eingangsargument taugt wenig, nur, weil etwas lange geglaubt wird, muss nichts dran sein. – Ich erinnere an die Legende, Juden würden mit dem Blut christlicher Babys backen. Im Mittelalter aufgekommen, noch heute von Hamas & Co verbreitet, aber dennoch ohne jede noch so dünne Grundlage.

    • ….Hundert Prozent ständig unter Beweis stellten, dass ihnen Männer egal sind….
      only-me beschreibt hier sehr gut den Kern des Problems.

      Dessen tiefer gehende Ursache ist aber daß die Masse der heterosexuellen Männer scheinbar außerstande sind, aus diesem offensichtlichen emotionalen Desinteresse der Frauen an Männern (was ja im Einzelfall persönliche Zuneigung nicht ausschließt, es geht um die generelle Haltung) sinnvolle Konsequenzen zu ziehen.
      Für sie sind und bleiben Frauen der Nabel der Welt, um den sie sich drehen.
      Insofern sind die Männer in ihrer Masse wie Lernunfähige.
      Im Einzelfall, wenn auch selten, gibt es echte gegenseitige Liebe zwischen den Geschlechtern.
      Aber das ihr Interesse, ihre Faszination, ihre sexuelle Begierde auf Frauen unabhängig von persönlicher Beziehung, bei Frauen eine irgendwie symmetrische Entsprechung im Bezug auf Männer hat, ist einer der größten Grundirrtümer der normalen Heteromänner.

      Vielleicht dazu ein kleines Gedankenexperiment.

      Man stelle sich einmal vor in einen Ort würden fremde Truppen kommen und die Geschlechter separieren um alle Frauen zu töten.
      Würde das funktionieren, würden die Männer bis zum Tot für ihre Frauen ?

      Es ließen sich dazu beliebig viele weitere Gedankenexperimente machen oder Evidenzen finden.

  5. Es ist einfach nur nach aussen projezierter Selbsthass.

    Frauen sind so viel mehr unter der Knute von Natur/Hormonen/Genen/whatever als Männer. Gefühlsjunkies, ständig in Hormonsuppe bis zur Schädeldecke badend … hilflose Sklaven der Natur.

    Die Radikalfeministin Jenny McDermott („Tötet alle Männer“) hat das mal so ausgedrückt: „Ich bin es leid, eine Baby-Maschine zu sein (…)“.

    Dabei hat sie gar keine Kinder.

    Aber sie meint eben genau das: Anmalen, Stöckelschuhe, Hypergamie, weil nur das beste für das Baby … das ganze Verhalten von Frauen ist darauf ausgelegt eine möglichst effektive Babymaschine zu sein.
    Bei Testosteron-getriebenen sog. „Alpha-Männchen“ ist das im Grunde das Gleiche.

    Feministinen sind nun diejenigen unter den Frauen die am besten wissen oder ahnen wie sehr Frauen Sklaven der Natur sind … und es kotzt sie an … und sie sehen wie Männer relativ frei sind von dem Drang „Babymaschinen“ zu sein.

    Und weil Frauen gern irrational und infantil sind, kommt eben das dabei raus:
    Hass auf Männer.

    • Yep, die Theorie teile ich.
      Eine andere Auffälligkeit ist die Neigung zur Religion.
      Feministen klagen ja auch gerne, Frauen tragen in allen Religionen die Hauptlast (was Doppeldenk für setzen die Religionen durch aber Männer dürfen das Gesicht hinhalten, dass ihm Notfall schnell ein Prügelknabe zur Hand ist).
      Und Religion ist die Tiefe Not, sich nicht eingestehen zu müssen eben doch nur ein Tier zu sein.
      Und die menschliche Frau hat da ein komisches Geschenk mit ihrem Manne bekommen verglichen mit den anderen Tieren.
      Die feministischen Tiervergleiche hinken meist niedlich, denn wo im Tierreich das Männchen oft wirklich im Vergleich was erbärmlich ist, ist es beim Menschen eher das Gegenteil.
      Hier kann das Männchen die tolleren Tricks aufführen.
      Die Löwin lobpreisen in Worten und die Löwenmähne ist wie die Taten sprechen in Worten.
      Daher muss gerade Feminismus ein ganz besonders verstörtes Verhältnis zur Realität entwickeln.
      Aber ich hab bestimmt Unrecht. Mir fehlt vermutlich weibliche Intuition.

  6. We also need more women!… Today I saw a thing… a lot of men, white men, were commiting suicide.. and I almost like „Yeah! Great!“(lacht)

    Das Publikum lacht natürlich mit…

  7. Männer und Frauen sind dazu da sich zu ergänzen. Es ist äußerst erschreckend, wie sehr der Feminismus unsere Gesellschaft und unser Miteinander bereits zersetzt hat.
    Da kaum noch eine Steigerung möglich ist, muss man sich fragen, ob bald die Trendwende oder der endgültige Absturz kommt.

  8. „Es weht wieder mal ein anti-feministisches Lüftchen durch Nürnberg: Besorgte Bürger wollen sich zum Genderkongress treffen, um das Feindbild Feminismus zu pflegen, also quasi um gemeinsam herumzujammern, dass die Welt für den heterosexuellen Mann immer noch am allerallerungerechtesten ist.“
    http://musikverein-concerts.de/events.php?id=431

    Nein, sie hassen weisse, heterosexuelle Männer nicht.

    Sie haben nur Angst vor ihnen. Insbesondere vor alten, starken, weissen, heterosexuellen Männer.

    Muss wohl Andro- oder Heterophobie sein. Also, ein ASWHP-Syndrom (Alt-Stark-Weiss-Hetero-Phobie….). Die Pharmaindustrie wird sich freuen, wenn sie ihre Ritalin-Produktion erheblich steigern können – sollte es sich wirksam zeigen.

  9. Links nie geklickt.
    Artikel nie gelesen.
    Und daher gibt es hier auch keine Frauen sind großartig Donnerstag – Sammle Inspiration am Wochenende solch ein Wunder zu Erobern Rubrik. 😉

  10. Letztens auf YouTube, ich in einer Diskussion mit einer Feministin:

    Es hat gerade mal zwei Iterationen gebraucht von „Du willst mir doch bestimmt unterstellen, ich würde Männer hassen. Tue ich aber nicht, im Gegenteil!“ zu „Ich bin für die Quote. Als späte Rache, sozusagen“.
    Ja nee, ist klar. Ich hasse Männer nicht, ich will mich nur pauschal an ihnen rächen. (Weil ich sie so liebe, vermutlich.)

    Ich unterstelle wirklich nicht jedem Individuum, das sich als Feministin bezeichnet, automatisch Männerhaß. Aber jedes solche Erlebnis macht mir das ein kleines Bißchen schwerer…

    B20

    • Naiv und oder doof sind auch einfach zu oft vertreten um Männerhass ernsthaft als alleiniges Motiv begreifen zu können.

    • @B20: Ich sehe leider fast nie Schönheitsvideos 😉 und kannte daher Ms. TypischSissi noch nicht – schade, denn die ist ja ein richtig toller Typ.

      Die hat genau die innere Stärke und Selbstverantwortung, die dem Jammerfeminismus komplett abgeht. Ich mußte ein paar mal an das legendäre Coming out von Karen Straughan und den Namen ihres Blogs OwningYourShit denken. Leider sind Frauen wie TypischSissi eher unpolitisch, zumindest für mich in der politischen Landschaft unsichtbar.

      Ich habe ihren Kanal kurz überflogen und noch ein weiteres Video gefunden, das man Frauen, die eine Tendenz zum Jammern haben, nur wärmstens empfehlen kann: https://www.youtube.com/watch?v=tu2VARNhMnY „30 Dinge, die ich in 30 Jahren gelernt habe“ Dort ab 5:24 ihre Lebensweisheit: Streite nicht mit dummen Menschen. Sehr beherzigenswert, besonders in der Geschlechterdebatte, z.B. auf diese verbiesterte und inkompetente TheLeaveTaking.

      • mitm,

        Ich sehe leider fast nie Schönheitsvideos 😉 und kannte daher Ms. TypischSissi noch nicht

        jetzt hast Du vermutlich mehr von ihr gesehen als ich. Wenn die Empfehlungsfunktion von YouTube nicht gelegentlich doch mal einen Glückstreffer landen würde, hätte ich dieses Video auch nicht gefunden.

        ihre Lebensweisheit: Streite nicht mit dummen Menschen. Sehr beherzigenswert

        Naja, wenn ich im Netz mit dummen Menschen diskutiere (und die Dummheit zeigt sich ja oft erst in der Diskussion), diskutiere ich ja gleichzeitig auch immer vor einer potentiell viel größeren Anzahl von potentiell verständigen Menschen.
        Das eigentliche Gegenüber zu überzeugen, wird in den meisten Fällen eh nicht möglich sein, aber es kann gut als Stichwortgeber für die eigenen Argumente dienen, die man noch nicht verbohrten Dritten präsentieren möchte. (Und seien wir ehrlich, die Stichworte, die da üblicherweise kommen, sind so vorhersehbar, daß man sich eigentlich auch Textbausteine zu den verschiedenen Themen vorbereiten könnte.)

        Gerade deshalb lohnt es sich IMHO, gelegentlich etwas Zeit in Diskussionen an „neutralen“ Orten zu investieren, wo Zuschauer zu erwarten sind, die nicht oder nicht so tief in der geschlechterpolitischen Debatte stecken und das Thema bisher nur aus der mainstreamfeministischen Dauerberieselung kennen. Wenn man dann noch ein oder zwei Links unterbringen kann, hat man vielleicht einem Menschen zum ersten Mal sachliche Gegenargumente zu dem geliefert, was er bis dahin für die allgemein akzeptierte Wahrheit hielt.

        B20

    • „Es ist mir leider wurscht, mit wie vielen neunmalklugen Argumenten du mich überhäufst. 😉 Und ja, ich würde diese Quote durchdrücken. Späte Rache sozusagen.“

      Mit solchen Leuten lohnt sich echt keine Diskussion. Wahrscheinlich denkt sie auch das sie diejenige ist die an einer Diskussion interessiert ist und das alle mit anderer Meinung Hater sind, denen man ihre Meinungsäußerungen verbieten sollte.

      Wie alt die wohl ist. Sie gibt doch offen zu das ihr alle Argumente egal sind. Das ist dann kein rationales oder gar wissenschaftliches Handeln mehr, sondern schlicht und einfach Religion.

  11. Was ich satt habe?
    Dieses rumjammern ob dem Nachrichtenzusatz „unter den Verletzten/Toten waren auch Frauen und Kinder“ bpsw.

    Jeder Depp müsste doch eigentlich wissen, dass diese Formulierung ausschließlich deshalb genutzt wird, weil der Mensch unwillkürlich so man dies nicht dazu sagt i.d.R. das Gegenteil dessen annimmt.

    • „weil der Mensch unwillkürlich so man dies nicht dazu sagt i.d.R. das Gegenteil dessen annimmt.“

      …und dabei ist es doch WICHTIG!!11!!! zu wissen, dass da nicht Menschen gestorben sind, sondern (auch) FRAUEN.
      Das geht nicht, dass Frauen in einer Bezeichnung wie „Menschen“ verloren gehen.

      Bei Männern natürlich kein Problem „n00 Feuerwehrleute starben bei…“ Allesgut, nichts zu sehen, auch wenn das zu 100% Männer waren.

      • „…und dabei ist es doch WICHTIG!!11!!! zu wissen, dass da nicht Menschen gestorben sind, sondern (auch) FRAUEN.“

        Bewirkt der Zusatz „Auch Deutsche unter den Opfern“ o.ä. denn dieselbe Entrüstung und das gleiche Unverständnis bei Dir und den Anderen? Warum les ich entsprechendes denn dann nie irgendwo?

        • Für dich gibt es bei folgenden Beispielen keinen Unterschied?

          – Bei einem Flugzeugabsturz in Australien starben 102 Menschen, darunter 2 Deutsche.

          – Bei einer Gasexplosion in Köln …
          – … in New York…

          – Beim Hochwasser in Dresden…
          – … in Indien…

        • Hä?
          Soll das jetzt auf irgendeine Art bestätigen, dass die Staatsangehörigkeit eines Opfers größen Nachrichtenwert besäße als eventuelle Minderjährigkeit oder weibliches Geschlecht?
          Für mich sind das einfach nur Zusatzinfos, aber wer meint, die Erwähnung von Frauen&Kindern wäre Sexismus gegen männliche Betroffene, _muss_ logischerweise auch die analoge Nennung deutscher Staatsangehörigkeit als Rassismus brandmarken. Ganz so als ginge es nicht, wenn Deutsche in der Bezeichnung Menschen verloren gehen.^^

        • Ich du Mutter der Einfalt.

          „Darunter auch Deutsche“ ist ein Ausdruck von „Darunter auch welche von uns“.

          Wenn du das 1:1 vergleichbar findest, gehst du also davon aus, dass Nachrichten von und für Frauen sind. Männern sind immer, auch im deutschen Fernsehen, „die anderen“.

          Dass DU so denkst, wissen wir hier alle. Deswegen hält dich ja auch jeder hier für eine Schranze.
          Aber dass du denkst, das deutsche Fernsehen denkt selbstverständlich so und das sei i.O… Das ist bemerkenswert dumm.

        • Die Betroffenheit ist eben größer, wenn es möglicherweise nahestehende Menschen getroffen hat. Deshalb die Zusatzinfo.

          Was sagt uns also der Vergleich? QED.

    • Ergänzend: niemand „jammert“ darüber. Stattdessen: jeder, der intelligenter ist als ein Pinselohräffchen sieht den unvereinbaren awiderspruch zwischen „darunter auch Frauen“ und „Frauen werden in unser Gesellschaft unterdrückt“

      Wer das anführt, belegt damit, dass Frauen NICHT unterdrückt werden. Das ist was anderes als Jammern.

      Selbst Pinselohräffchen könnten das unterscheiden.

      • Immerhin ein kreativer Versuch von Dir…
        Seit welchem Jahr wird das denn Nachrichtenmeldungen beigefügt, weiß das jemand genau?
        (Meinem Gefühl nach dürfte diese Änderung in den späten 90ern erfolgt sein)

        • „Meinem Gefühl nach“

          Wie oft hast du in diesem Kommentarbereich schon bewiesen, dass dein Gefühl das absolut schlechtest denkbare Kriterium zur Beurteilung von Sachverhalten ist?
          Teeblattlesen hat bessere Erfolgsraten, als auf dein Gefühl zu hören.

          Fast alles, was dem Meskulismus als Frauenhass vorgeworfen wird, ist nichts anderes als ein Ausdruck von: „DU BIST NICHT UNTERDRÜCKT! Dass man dich nicht PAUSENLOS auf Händen trägt, ist KEIN AUSDRUCK VON UNTERDRÜCKUNG!!“

          Es ist klar, dass das in deinen Kopf nicht reinpasst. Es hat ja auch eine gedankliche Kantenlänge von mehr als 100nm.

      • süß !!!!!!!, ich nehme an so ein Pinselohräffchen ist nicht nur schöner als die durchschnittliche Frau, sondern auch intelligenter

    • Hahahaha, ich schmeiß` mich weg.
      DER ist echt gut, semikolon. Hast du dir den selbst ausgedacht?
      Echt Klasse! :oD
      Frag` doch mal bei RTL, ob die Lust auf ein Witzecamp haben?
      Als Titel kannst du dann vorschlagen: „Ich bin ein Witz – sperrt mich bloß weg!“

    • Ich hab` auch einen:

      „…darunter auch Frauen!“ ist Ausdruck patriachalen Frauenhasses.
      Die Hervorhebung weiblicher Opfer dient dazu, Männer zu beruhigen. Nach dem Motto: „…darunter auch Frauen? Na, dann gerht`s ja!“

      😉

    • @Semikolon:

      >>> weil der Mensch unwillkürlich so man dies
      >> nicht dazu sagt i.d.R. das Gegenteil dessen annimmt.

      Ich muss Ihnen recht geben. Da vermutlich die Allgemeinheit grundsätzlich davon ausgeht, dass Frauen alle anstrengenden, gefährlichen oder harten Tätigkeiten ohnehin plärrend auf die Männer abwälzen, rechnet kaum einer ernsthaft damit, dass die stets voll umhüteten bzw. bepamperten Frauen und Kinder trotz des Schutzes noch schaden erleiden können. Wie will man sich beim Fingernägellackieren oder Jeanshosenanprobieren auch ernsthaft verletzen können? Mehr als vom Bürostuhl fallen oder an der Kaffeetasse verbrühen, ist in der Regel nicht möglich (was natürlich nichts daran ändert, dass Frauen trotzdem deutlich höhere Kosten für das Solidargesundheitssystem verursachen).

      Wenn man daher von Toten bei einem Unglück hört, geht der Normalbürger deshalb quasi zwangsläufig von toten Männern aus, denn die Gesellschaft geht ja davon aus, dass Frauen vor allen etwaigen Gefahren beschützt werden. Wenn man daher aufzeigen möchte, wie tragisch ein Unfall war, weil selbst trotz gesellschaftlichen Schutzes die beschützten Menschen nicht mehr ausreichend beschützt werden konnten, dann muss man diese Opfer besonder hervorheben. Ansonsten würde man von einem gewöhnlichen Unfall ausgehen, wo nur diejenigen Schaden erlitten haben, die nach gesellschaftlichen Erwartungen die Gefahren ohnehin zu übernehmen hatten.

      Wenn man z.B. von gefallenen Soldaten hört, rechnet selbst bei ca. 11% weiblichen Soldaten kaum ein Mensch ernsthaft damit, dass Frauen zu den Opfern gehören könnten. Denn die Allgemeinheit geht gewöhnlich davon aus, dass Frauen auch innerhalb der Bundeswehr von den Männern beschützt werden und alle harten, anstrengenden, gefährlichen Aufgaben von den Männern zu übernehmen sind. So steht es ja quasi auch im Gesetz. So schreibt z.B. das SGleiG vor, dass durch die Frauen bei der Bundeswehr die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte nicht beeinträchtigt werden darf (§ 1 Abs. 1 SGleiG) und das Gesetz im Ernstfall nicht mehr anzuwenden ist (§ 3 Abs. 4 SGleiG). Man könnte das Gesetz auch so verstehen, dass Frauen in ungefährlichen Zeiten „mitspielen“ dürfen und bei Gefahr dann wieder zu behüten und zu beschützen sind bzw. eigentlich nur zur Quotenerfüllung bzw. Dekorationszwecken dienen, um diese quer subventionieren zu können.

      Wie Sie daher richtig sagen, geht jeder Mensch (selbst die größten Deppen) nur von männlichen Toten aus, wenn das Gegenteil nicht betont wird. Denn wieso sollte man auch mit weiblichen Opfern rechnen, wenn die Gesellschaft diese doch möglichst vollumfänglich wie kleine Kinder zu beschützen versucht?

      • Für Dich hab ich auch noch was, Du Glücklicher, und ich setze hier an:

        „Wenn man z.B. von gefallenen Soldaten hört, rechnet selbst bei ca. 11% weiblichen Soldaten kaum ein Mensch ernsthaft damit, dass Frauen zu den Opfern gehören könnten.“

        Der zweite Weltkrieg war soweit ich weiß der Wendepunkt, seitdem sterben in Kriegen häufiger Zivilisten als Soldaten. Und innerhalb der Gruppe der Zivilisten finden sich natürlich wesentlich mehr Frauen und Kinder als in den Soldatengruppen, wahrscheinlich stellen sie sogar in Summe leicht die Mehrheit der Kriegsopfer.

        „So schreibt z.B. das SGleiG vor, dass durch die Frauen bei der Bundeswehr die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte nicht beeinträchtigt werden darf (§ 1 Abs. 1 SGleiG) und das Gesetz im Ernstfall nicht mehr anzuwenden ist (§ 3 Abs. 4 SGleiG). Man könnte das Gesetz auch so verstehen, dass Frauen in ungefährlichen Zeiten „mitspielen“ dürfen“

        Sie dürfen seit 2001 Dienst an der Waffe tun – nicht weil unser Parlament soweit war, sondern weil die EU uns das aufzwang -, und in diesem Jahr begannen wir bekanntermaßen auch damit unseren großen Bruder in seinem Angriffskrieg auf Afghanistan zu unterstützen. Aber unsere dauerhafte Nicht-Einhaltung des Völkerrechts z.B. anzuprangern wäre womöglich wieder Etwas unterhalb Eures Niveaus^^

        • Mal wieder eine Knaller-Gefühlte-Wahrheit.

          „Im 2. Weltkrieg wurden mehr Frauen als Männer getötet“

          Ein wenig Geschichtsunterricht, extra für das Satzzeichen:

          Sehr viele Menschen starben während des Zweiten Weltkriegs. In Deutschland betraf dies vor allem die männliche Bevölkerung. Zum Zeitpunkt der ersten Volkszählung nach dem Krieg im Oktober 1946 kamen in den westlichen Besatzungszonen lediglich zwei Männer auf drei Frauen – ein nie dagewesener Männermangel. Dies galt besonders für Männer im „besten Alter“, d.h. die für die Heirat und Fortpflanzung bedeutende Gruppe der 20 bis 40-Jährigen. Tote, vermisste und sich noch in Kriegsgefangenschaft befindende Soldaten waren die Hauptgründe.

        • Vorsicht, sie sagte in den Kriegen nach dem WKII.

          Jetzt reg Dich doch nicht so über sie auf. Nicht vergessen: Semikolon leistet wichtige Beiträge zur Männerrechtsbewegung indem sie denjenigen Männern, die nicht so oft und so nahen Kontakt zu Frauen haben, zeigt, wie bescheuert Frauen wirklich sind.

        • Sie dürfen seit 2001 Dienst an der Waffe tun – nicht weil unser Parlament soweit war, sondern weil die EU uns das aufzwang

          Frauenfeindliche EU aber auch.
          Hm, oder vielleicht doch nicht:

          Tanja Kreil war es, die das letzte Männer-Refugium im Sturmschritt eroberte. Die junge Frau aus Niedersachsen verklagte – auf Anregung der damaligen CSU-Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Michaela Geiger, und mit Unterstützung des Bundeswehrverbandes – die Bundesrepublik Deutschland beim Europäischen Gerichtshof. Kreil gewann den Prozess. Die Europa-Richter befanden: Im Sinne der EU-weit geltenden Gleichbehandlung müssen auch deutschen Frauen im Militär – über Sanitätsdienst und Militärmusik hinaus – alle Laufbahnen uneingeschränkt offen stehen. Inklusive Dienst an der Waffe. Genau ein Jahr später, im Januar 2001, rückten die ersten 253 Soldatinnen zum Dienst an der Waffe in die Kasernen ein.

          EMMA Mai/Juni 2002
          http://web.archive.org/web/20130123053940/http://www.emma.de/ressorts/artikel/frauen-in-der-bundeswehr/kamerad-m-gegen-kamerad-w/

        • @Herr Unbekannt
          Ich will es mal mit den Worten des Colonel Nathan R. Jessep sagen:
          „Sie haben heute nichts anderes getan, als das Land zu schwächen, Frau Kreil!“

        • Vorsicht, sie sagte in den Kriegen nach dem WKII.

          Auch das dürfte mit der Realität unvereinbar sein. Im letzten Irakkrieg beispielsweise waren ca. 70-80% der Toten Männer.

          Da hat sie mal wieder irgendwo bereitwillig und kritikbereitschaftsbefreit etwas aufgeschnappt, was sich irgendeine andere Feministin sich einfach aus den Fingern gesaugt hat. In der lila Echokammer werden solche völlig substanzlosen Behauptungen regelmäßig sehr schnell zu einer allgemeinen „Wahrheit“

          Semikolon leistet wichtige Beiträge zur Männerrechtsbewegung indem sie denjenigen Männern, die nicht so oft und so nahen Kontakt zu Frauen haben, zeigt, wie bescheuert Frauen wirklich sind.

          Sie liefert vor allem eine gute Konfrontationstherapie mit toxischer Weiblichkeit.

        • >>> Und innerhalb der Gruppe der Zivilisten finden sich
          >>> natürlich wesentlich mehr Frauen und Kinder als in den
          >>> Soldatengruppen, wahrscheinlich stellen sie sogar in Summe
          >>> leicht die Mehrheit der Kriegsopfer.

          Wieder einmal eine typische gefühlte Behauptung von Feministinnen, die merkwürdigerweise sich nahezu nie mit Fakten untermauern lassen oder überhaupt nichts mit dem zuvor Gesagten zu tun haben.

          Angeblich gab es in Deutschland nach dem Weltkrieg einen Frauenüberschuss, so dass auf 125 Frauen 100 Männer kamen (inklusive Säuglinge und Rentner). Bei den jüngeren Jahrgängen sollen es sogar 160 Frauen auf 100 Männer gewesen sein.

          Sie haben sicher eine tolle Erklärung, wie es zu dem Frauenüberschuss gekommen sein kann, wenn doch nach ihrer ins Blaue fantierten Realität die Frauen die Mehrheit der Kriegsopfer gestellt haben sollen.

          Aber seit es Feministinnen wie Hillary Clinton gibt, weiß man ja, dass Frauen die größten Opfer des Krieges sind, weil sinngemäß ihre im Krieg verheizten Männer sie nicht mehr weiter bedienen können. Und eine arbeitende Frau ist nun einmal ein viel größeres Opfer als ein für die Gemeinschaft abgeschlachteter Mann.

          Ok, Sie meinten vielleicht die Opfer nach dem 2. Weltkrieg.

          Nach dem 2. Weltkrieg sind in Deutschland ca. 105 Soldaten bei der Bundeswehr gefallen (https://de.wikipedia.org/wiki/Todesf%C3%A4lle_bei_Auslandseins%C3%A4tzen_der_Bundeswehr).

          Offenbar alles Männer und nicht eine einzige Frau (Woran könnte das wohl liegen?) Jetzt bin ich mal gespannt, wo sie die ganzen getöteten deutschen Frauen herbeifantasieren wollen, um für Deutschland eine leichte Mehrheit weiblicher Kriegsopfer hinzubekommen. Wie viele deutsche Frauen sind denn nach dem 2. Weltkrieg durch Kriegshandlungen ums Leben gekommen?

          Aber die deutschen Frauen haben ganz sicher ein hartes Leben, weil irgendwo anders auf der Welt Frauen vielleicht anders als in Deutschland behandelt werden.

          Und warum betont man dann noch weibliche Opfer, wenn doch Ihrer Meinung nach Frauen sogar die Mehrheit der Opfer stellen würden?

        • Ok, passt auf: ich verrat Euch die Größenordnung der geschätzten, direkten Toten in den (federführend) US-amerikanisch kriegerisch angegriffenen Ländern seit 1945, und Ihr verratet mir z.B. sowas wie die Gesamtzahl aller feindlich getöteten NATO-Soldaten (bitte, die „friendly fire“-Toten sind zu exkludieren!). Deal?

        • Du recherchierst ein wenig, und zeigst uns dann durch Fakten, mit dazugehörigen Quellen, daß du nicht nur mit trügerischen Gefühlen glänzen kannst. Deal?

        • Semikolon, du hast noch nicht bewiesen das unter den getöteten Zivilisten nach dem 2. Weltkrieg mehr weibliche Opfer sind. Das ist bisher, wie so oft bei dir, eine reine Behauptung die so schön in dein Weltbild passt.

          Liefere das erstmal und dann zeig uns allen wie wir verlieren, du Luftpumpe!

        • Je moderner der Krieg, desto geringer ist der Anteil der Bevölkerung, der tatsächlich eingezogen wird. Gleichzeitig werden moderneren Kriegen mehr Frauen eingesetzt. Ergo verringert das Militär den Männeranteil an der Zivilbevölkerung immer weniger. Da männliche Kinder keine Frauen sind, ist der Frauenanteil an der Zivilbevölkerung im Krieg also etwas höher als sonst, aber nicht viel. Der Frauenanteil an den zivilen Opfern dürfte bei 50% liegen (inkl. weiblicher Kinder), demnach nähert sich der Frauenanteil an die 50% an, wenn es insgesamt mehr zivile als militärische Opfer gibt.
          Wieso sollte es also mehr tote Frauen als tote Männer geben?

        • Ich habe mal das googeln für das Satzzeichen übernommen und bin auf eine (von der Sprache her feministisch geprägte) Studie gestoßen.

          Das Fazit ist:

          Let us by way of conclusion repeat the two major findings. The first is the fact that in ongoing wars which occur most often in developing countries, men die more frequently than women in direct armed conflicts, while more women than men die in post-conflict situations of the indirect causes of war. The other finding is the fact that we in general know very little about the conflict related mortality of both women and men in contemporary wars.

          Das „while more women than men die in post-conflict situations“ wirkt ziemlich zahlenmassiert. Ich habe beim Überfliegen nicht gefunden, wie z.B. das Verhältnis von In-Conflict zu Post-Conflict ist.
          Es wäre typisch feministische Zahlendreherei, wenn im Konflikt selbst 1Mio Menschen sterben (mit 70% Männern) und nach dem Konflikt 100.000 (mit 55% Frauen), das genau so zusammenzufassen.

          Ein paar m.E. erwähnenswerte Ausschnitte aus dem PDF

          Cluster surveys; Iraq Body Count
          The few attempts at estimating conflict mortality for a whole country through the use of cluster surveys have been debated, as we described briefly above. However this does not mean that we cannot derive some information from them. For our purposes, a few things are worth noticing: Alkhuzai et al estimate that deaths due to injuries of armed conflict in Iraq are most common amongst men age 15-59, becoming the most frequent cause of death in that age group after the invasion. The Iraq Body Count, which relies mostly on information from news sources, also presents some gender disaggregated information where it is available. In a dossier they reported that out of the 24 965 civilian casualties they had counted by 19 March 2005 they knew the gender of 13 811; 82 per cent of which were adult males (Iraq Body Count 2005). Obermeyer et al also report a much higher rate of violent war deaths amongst men in the 13 countries they have survey data from (Obermeyer et al 2008). Lastly, in the survey from DRC the deaths due to violence were also most common amongst men (Coghlan et al 2008). Interestingly, this study which unlike the others also takes into account indirect deaths after the war, appears to indicate that more men than women die overall (ibid). This result is in contrast to some of the other studies we will present below. It appears to be difficult to say whether more men or women die from conflict conditions overall.

          Another study that used deaths directly caused by conflict was done by Murray, King, Lopez, Tomijima and Krug, who cited WHO data used in the World Health Report 2001 to highlight the public health impacts of armed conflict. The data were from 2000, and that year it was reported that 310 000 deaths were directly caused by conflict. (…) Breaking the numbers down by age and sex, male conflict mortality was found to be substantively larger than female conflict mortality for all age groups, with female mortality accounting for about a quarter of all such deaths (Murray et al 2001). They noted particularly the excess mortality in men between 15-44 years.

          Es gibt ein schönes Beispiel dafür, inwiefern Kriege für Frauen belastend sind:

          In Nepal, one male member of every household was for a long time forced to join the Maoist army. “There has been severe indirect impact on girls reaching the age of giving birth, because there is now work overload on them […],” and without her husband’s expressed permission required by Nepalese society, “it’s hard for a woman to seek healthcare, because of the travel expenses and hospital bills” (World Disasters Report, WDR 2006; see also Judy El-Bushra 2003).

          Wenn keine Männer mehr da sind, um für Frauen die Zivilisation am Laufen zu halten, müssen Frauen leiden.

          duh

        • „most common amongst men age 15-59“

          Die Minderjährigen würden für mich persönlich grundsätzlich ja zur Gruppe der Kinder und damit auch klar Zivilisten zählen, doch gemäß der Rhetorik des weltgrößten Imperators erhalten männliche Getötete (innerhalb einer Zielzone) im wehrfähigen Alter ohnehin den posthumen Status „Zivilist“ nur mehr im absoluten Ausnahmefall. Spätestens seit diese Regelung gilt, stellen Frauen und Kinder also per Definition den Großteil der getöteten, offiziell als solche anerkannten Zivilisten.
          ^^

        • Ok, sagen wir, alle 15-, 16- und 17-jährigen sind Kinder, dann sind alle von 18-59 _keine Kinder_ und könnten posthum durch statistische Manipula- ääähhh Ungenauigkeiten als „Kombattanden“ definiert werden. Das ändert aber nichts an der Aussage: „Die meisten Kriegsopfer sind männlich.“ Entweder zählt man die männlichen Kriegsopfer zu den zivilen Opfern, dann reduziert sich der weibliche Anteil an den zivilen Opfern, oder man zählt die männlichen Opfer zu den militärischen Opfern, dann steigt zwar der weibliche Anteil an den Zivilopfern, der Anteil der Zivilopfer an der Gesamtopferzahl sinkt jedoch entsprechend.
          Nebenbei, wenn irgendwann irgendwo 5 Männer, 3 Frauen und 4 Kinder getötet werden, werden zwar insgesamt mehr Frauen und Kinder als Männer getötet (7>5), aber trotzdem weniger Frauen als Männer (3

        • Immer wenn Semikolon unter einen Beitrag von ihr ein
          ^^
          setzt, taucht mir das Bild eines kleinen Mädchens auf, das freudestrahlend auf ihre Windel zeigt und ruft: „hab KAKA macht!“

          Als sei der Beitrag etwas, wofür sie Lob oder Anerkennung erwartet.

        • „Sie liefert vor allem eine gute Konfrontationstherapie mit toxischer Weiblichkeit.“

          Männer neigen dazu, zu vergessen, dass es Frauen wie die Stiefschwestern von Aschenputtel gibt.
          ; leistet insofern wirklich einen wichtigen Dienst.

        • >>> Immer wenn Semikolon unter einen
          >>> Beitrag von ihr ein
          >>> ^^
          >>> setzt, taucht mir das Bild eines
          >>> kleinen Mädchens auf, das freudestrahlend
          >>> auf ihre Windel zeigt und ruft:
          >>> „hab KAKA macht!“
          >>> Als sei der Beitrag etwas, wofür sie Lob
          >>> oder Anerkennung erwartet.

          Das predigen die Feministinnen doch tagtäglich, dass selbst erwachsene Frauen ihr bloßes Dasein als harte von fremden zu finanzierende Arbeit betrachten und selbst fürs KAKA machen Lob und Anerkennung benötigen bzw. für alles im Leben Vorbilder und Unterstützung benötigen.

          Wenn ich ^^ sehe, dann habe ich immer das Bild einer 3-jährigen Rotzgöre im Kopf, die erkennt, dass sie Schwachsinn redete, aber auch weiß, dass sie als weiblicher Mensch sich halt letztlich nur wie eine 3-jährige Kulleraugen machen braucht, damit andere nachsichtig mit einem bleiben.

    • bezeichnend auch, nach der Giftgasfreisetzung im Syrienkrieg, Da sah man geradezu klassisch, wie weiblich dominiert die Welt ist. Zuerst Die US Botschafterin mit den Kinderbildern in der UN-Sitzung.
      Typisch weiblich, Emotionen als Werkzeug einsetzten, verfehlt bei Männern nie seine Wirkung.
      Dann der Racheakt, 59 Raketen auf den Flugplatz. nach allem was wir wissen ist zu vermuten, das die Anordnung letztendlich von Trump’s Tochter kam. Auch typisch für „Alpha-Männer“ – Trottel ihrer Frauen, man kann es sich richtig vorstellen: Papa, die armen Kinder, da MUSST du was tun. Und richtig der Alpha tut was, lässt seine Muskeln spielen, haut andere Männer, statt der Tussi ein paar zu scheuern und ihr klar zu machen, dass sie sich aus der Politik raushalten soll.

  12. Du recherchierst ein wenig, und zeigst uns dann durch Fakten, mit dazugehörigen Quellen, daß du nicht nur mit trügerischen Gefühlen glänzen kannst. Deal?

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