„Männern hinterherpfeifen“ als Kampagne gegen sexuelle Belästigung

Genderama berichtet über eine Kampagne in den Niederlanden:

Die Stadt Utrecht startet am Freitag eine Kampagne gegen sexuelle Belästigung auf der Straße, indem sie Männern hinterherpfeifen lässt. Die Stadt will auf diese Art der Belästigung – der die Hälfte der Frauen und Mädchen in Utrecht regelmäßig zum Opfer fällt – aufmerksam machen, indem sie Männer spüren lässt, „wie unangenehm und manchmal sogar bedrohlich“ sie ist.

Eine Frau auf einem Bildschirm wird am Freitag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr Männer ansprechen, die durch die Straßen von Stadhuisburg gehen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden auf die Männer zugehen, die angesprochen wurden, um mit ihnen über den Zweck der Kampagne zu sprechen und sie zu fragen, was sie davon halten.

Der Auftakt der Kampagne sei bewusst konfrontativ und aggressiv, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. „Mit dieser Aktion werden Männer und Jungen wirklich angesprochen oder belästigt, so wie es Frauen oft passiert“, sagte er. „Männer können Teil der Lösung sein, indem sie ihre Freunde mit dieser Art von Verhalten konfrontieren.

Interessant, wie sie es ausgerichtet haben. Eine Frau, die direkt vor Ort Männern hinterherpfeift und „Cattcalled“ wäre aus meiner Sicht ja das interessantere Experiment gewesen, aber wahrscheinlich wäre es dann zu zu vielen komplizierten Reaktionen von Männern gekommen, die das vielleicht interessant finden.

Es ist so eine typische feministische Aktion, in der Männern „ihr“ (also das der Gruppe Männer und damit aller Männer) vorgehalten wird, wobei die allermeisten Männer Frauen nicht hinterherpfeifen werden und es insofern eh nicht auf fruchtbaren Boden fällt und die die es machen wahrscheinlich eher vorhalten werden, dass ihnen gerne Frauen hinterherpfeifen können und sie auf Sex ansprechen können, sie kommen damit klar.

Aber auch interessant, dass man damit anscheinend die Belästigung von Männern hinnimmt. Von Männern, die nichts gemacht haben. Vermutlich deswegen auch der Fernseher, damit es abstrakter ist.

Wie beurteilt ihr die Aktion? Wie würdet ihr darauf reagieren?

66 Gedanken zu “„Männern hinterherpfeifen“ als Kampagne gegen sexuelle Belästigung

  1. 1. Deren Probleme möcht‘ ich haben.
    2. Ich wäre erfreut, dass eine Frau mir so deutlich signalisiert, dass sie interessiert ist, das spart viel Mühe.
    3. Was verstehen die unter Belästigung, der die Mädchen regelmäßig zum Opfer fallen? Und warum kriege ich, der da Augen und Ohren hat, (fast) nie was davon mit? Und wenn sex. Belästigung so ein Horror ist, warum ziehen sich Frauen dann so aufreizend an?

    • Wird leider nicht passieren,
      da bei der Partnersuche Männer primär nach Aussehen und Frauen nach Status auswählen.
      Wurde von den Damen wohl nicht verstanden.

      Also muß schleunigst ein Gesetz her, nachdem für Männer das Pfeifen bis zu einem Jahreseinkommen von 100k verboten ist.
      Bei höheren Einkommen jedoch ist das Pfeifen beim Nahen einer Frau immer verpflichtend.
      Da diese Männer aber schnell aus dem letzten Loch pfeifen würden, gäbe es feministische Minnesang-Kurse.

      Nein, ernsthaft….

      Das Patriarchat können Frauen nur smashen, wenn die Aktion ernst gemeint wäre und der Pfiff der Ladies ein eindeutiges Sex-Angebot wäre.
      Nach nur ein paar Generationen, vorausgesetzt, alle Frauen machen mit,
      würden dann die Karten neu gemischt, der böse Fortschritt und jegliche intrasexuelle Konkurrenz bezügl. Status und Schönheit wäre wohl verschwunden und wir wären in kürzester Zeit bestenfalls die im Schlamm buddelnden Bauern aus „Ritter der Kokosnuss“.

      Aber 99% der Frauen ist dazu aus verständlichen Gründen nicht bereit.

      Also haben wir noch lange Spass an unseren Golddiggern und pfeifen uns ein lustiges Liedchen…

      https://m.youtube.com/results?sp=mAEA&search_query=gold+digger+prank

  2. Oh mein Gott! Frauen, die zum Ausdruck bringen, dass sie Männer attraktiv finden und möglicherweise sogar Sex mit ihnen wollen! Wo Männer doch nichts mehr verabscheuen als Frauen und Sex! Wie unmenschlich kann man sein?

  3. Nachdem Pfeifen und Flöten über zwei Jahre wegen Corona vielerorts verboten war, ist es wichtig, dass wir das nachholen.

    Und wenn nun Hinterherpfeifen sogar staatlicherseits als Kommunikationsmittel eingesetzt wird, wäre es schön, wenn die Männer dort das genießen würden und auch öfter mal wieder selbst den Mund spitzen beim Anblick einer attraktiven Frau.

    So als Zeichen der Achtsamkeit und als Ausdruck des Wunsches nach menschlicher Nähe. In diesem Sinne war Hinterherpfeifen ja schon traditionell gemeint.

  4. Interessant ist daran nur die Unterstellung, dass Männer nicht sexuell belästigt würden, und man ihnen erst künstlich vorführen müssten wie das sei.

    • Die wenigsten Männer (ebenso wie Frauen) werden sexuell belästigt und wenn sie es werden, zucken sie halt die Schulter und gut ist. Die Bemühungen gewisser maskulistischer Kreise, aus Männern ebensolche Schneeflocken zu konstruieren, wie man es von Feministen gewohnt ist, ist enervierend.

      • Ich bin in jüngeren Jahren gelegentlich belästigt worden (von Frauen und Männern). Natürlich selten, und nie irgendwie bedrohlich. Es hat inzwischen etwas nachgelassen, obwohl … vor 2 Jahren oder so in einem überfüllten Bus hat sich so eine komische Frau rangeschlichen .. die Arme litt sicher unter Geschmacksverirrung.

        „aus Männern ebensolche Schneeflocken zu konstruieren, wie man es von Feministen gewohnt ist, ist enervierend.“

        Bist du heute schlecht gelaunt? 🙂 Das hab ich gar nicht gemacht. Im Gegenteil war mein Punkt, dass Männer sehr wohl aus eigener Erfahrung mitreden können, aber das Thema viel tiefer hängen. Das könnten Frauen auch, wenn sie wollten. Das Belästigungs-Geschrei der jungen Feministinnen scheint mir von Koketterie motiviert. Ältere Feministinnen beklagen sich eher, dass sie nicht mehr belästigt werden:

        https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Bascha-Mika-im-Interview-Wie-schwer-ist-es-fuer-Frauen-aelter-zu-werden-id37622942.html

        • Erzähl‘ den zudringlichen Frauen einfach etwas vom Klima und der Greta-Weltverschwörung. Dann bist du sie schnell wieder los.

          Aber mich würde mal interessieren, wie sich die Frauen so an dich heranpirschen. Was machen die so?

          Ich kenne das von der Tanzfläche, aber da ist es halt angemessen bzw. nicht verwunderlich.

          PS: Adrian ist die weinerlichste Schneeflocke überhaupt. Macht zwar auf „liberal“, kriegt aber sofort das Heulen, wenn jemand wie ich hier kommentiert. Aber ich verstehe das immer besser. Mich würde es auch nerven, wenn mir jemand ständig haushoch überlegen ist.

          • Ich schrieb doch, das zuletzt es war in einem überfüllten Bus. Die Dame stand im Gedränge neben mir, hat sich stärker an meinen Körper rangedrückt als durch das Gedränge erklärbar, und hat dabei laut bemerkt dass es hier kuschelig sei. Es war nicht schlimm.

          • PS ein anderes Mal auch im vollen Bus, da war ich allerdings deutlich jünger, grabbelt eine fremde Hand an meinem Hintern rum. Ich habe keine Ahnung wer von den umstehenden das war, es waren Frauen und Männer in der Nähe. Vermutung Mann, aber ich bin nicht sicher. Ich dachte eigentlich sowas ist jedem schon passiert.

          • @Genderhonk

            Du wirst Dir doch nicht mal selber gerecht. Soviel zum Thema Überlegenheit.

        • @Narzißtan

          Versuche deine Vorwürfe gegen mich doch mal zu begründen. Also irgendeine Argumentation.

          Ich habe selten einen so strunz****en Typen wie dich gesehen, der nichts als Luftblasen heraushaut.

          Transparenzhinweis: Ich versuche mich zu zügeln. Aber wenn ich jemanden als strunz**** bezeichne, muß schon eine Menge vorher passieren. Tristan ist ein gutes Beispiel für Leute, die nicht den geringsten Versuch unternehmen, ihre Ansichten oder Vorwürfe irgendwie plausibel zu machen.

          Sein Verhalten kann man schon als soziopathisch bezeichnen. Also diese Mischung aus totaler Überzeugung von seinen Wahnvorstellungen plus null Argumentation.

          Kann schon sein, daß ich ein bißchen narzißtisch bin. Aber der Vorwurf trifft wohl auf kaum jemanden mehr zu als auf dich.

          https://umgang-mit-narzissten.de/der-narzisst-ist-selbst-bestens-ueber-die-nps-informiert/#comment-38606

    • Stimmt, da standen mal einige Wochen lang welche in dem Industriegebiet, in dem ich arbeite (hat die Polizei irgendwann unterbunden). Direkt hinter dem Kreisverkehr, an dem alle vorbei müssen. Die winkten jedem zu, als ob sie ihn kennen würden, aber pfeifen konnten sie wahrscheinlich nicht 🙂

  5. Wenn man es vorher weiß, ignoriert man es. Ansonsten hätte ich es vermutlich für einen Werbetrick gehalten. Gibt ja so Pfeifen mit Bewegungsmelder, um die Aufmerksamkeit anzuziehen.

    Wenn die mich ansprechen würden, würde ich ihnen sagen, dass es eine grundbescheuerte Aktion ist, die unnötig Steuergeld verbrennt, und dass ich noch nie einer Frau hinterhergepfiffen habe.

    Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung tun mir leid. Wenn man zu sowas abgeurteilt wird, ist der Tag gelaufen. Ich würde mich krank melden oder sowas. Ich hatte einen Kumpel, der Verwaltungsfachangestellter bei der Stadt gelernt hat, das hat mich echt abgeschreckt, der machte alles was man ihm sagte, egal ob sinnvoll oder nicht, der dachte da gar nicht mehr drüber nach, ich könnte das nicht und hätte vermutlich umgehend ein Disziplinarverfahren am Hals.

    • Die allermeisten jungen Niederländer sprechen ein ausgezeichnetes Englisch, also keine Sorge.

      Echt schade, dass die Männerbelästigung über Bildschirm passieren soll. Wäre das jetzt persönlich gewesen, hätte ich gerne mal wieder ne Reise dort rüber gemacht und mein Ego hochziehen lassen. Zusammen mit meiner Ehefrau.

  6. Ich werde des Staunens nicht müde über die Beschwörungsrituale, die Frauen mit enormem Aufwand inszenieren.
    Heute: Ich möchte mich begehrenswert fühlen, also male ich Bilder in die Welt, dass Männer Frauen (wie mich) so sehr begehren, dass sie alle guten Sitten vergessen.

    Ist win-win: Entweder es wirkt, und sie fühlen sich tatsächlich begehrenswerter oder es wirkt anders und sie bekommen nicht mehr mit, wie Männer anderen Frauen ihr Begehren signalisieren.

    Sag noch einer was gegen magisches Denken.

  7. „Eine Frau auf einem Bildschirm…“ – schon allein das macht die Aktion ja ziemlich sinnbefreit.
    Ein interessantes Experiment wäre gewesen, wenn man es mit echten Frauen durchgezogen hätte. Wobei es natürlich auch darauf ankäme, was man da für Frauen auswählen würde. So oder so würden die Ergebnisse aber vermutlich nicht dem Ziel entsprechen. Dann natürlich lieber eine Vorgehensweise wählen, die a) mit Sicherheit einen Nervfaktor erzeugt, und b) die Möglichkeit gibt, den Männern Vorträge zu halten…

    • Wenn man „Status“ als „soziales Ansehen in einer existierenden Gruppe/Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit“ übersetzt, dann macht der Begriff mehr Sinn.

      Das hätte aber klar gezeigt, dass das „Experiment“ in die Richtung nicht funktioniert, denn es soll ja zeigen „wie unangenehm und manchmal sogar bedrohlich“ hinterherpfeifen ist. Wenn aber die wenigsten Männer sich von einer realen Frau belästigt gefühlt hätten, manche vielleicht sogar interessiert gewesen wären, würde ja Feststehen, dass es nicht am Hinterherpfeifen an sich liegt, sondern schlicht an der Frau. Und vielleicht wurde sogar genau deswegen die Variante mit Bildschirm gewählt, denn wenn Männern von einem Bildschirm hinterhergepfiffen wird, dann finden die das bestimmt auch befremdlich, zumal ja keinerlei sexuelles Interesse gegenüber einem Bildschirm besteht. Und genau daran krankt das „Experiment“. Wer meint, dass ein Bildschirm die gleiche Reaktion hervorrufen würde wie eine reale Frau, der muss schon ziemlich dumm sein, aber sind ja Feministinnen.

      • Hoppla. Man ersetze das Zitat durch dieses:
        Ein interessantes Experiment wäre gewesen, wenn man es mit echten Frauen durchgezogen hätte.

    • Also, DA würde ich sagen, im Interesse der Wissenschaft müsste ein möglichst repräsentativer Querschnitt an Altersklassen, Haarfarben und Oberweiten gewählt werden. Um die Reaktionen der Männer möglichst umfassend einordnen zu können.

  8. Könnte lustig werden. Die Niederlande sind recht bunt. Ob sich die Damen trauen werden Gruppen junger Afrikaner oder Araber hinterherzupfeifen? Die könnten die Anmache ernst nehmen und als erstes Ja auffassen. Oder werden sie in den sauren Apfel beißen und trotz fehlender Anziehungskraft den Soyboys hinterherpfeifen, von denen keine Gefahr ausgeht. Wenn die auf einmal Aufmerksamkeit zeigen dürfte es auch nicht klappen. Oder werden die am Ende einfach Kerlen die mit Frauen rumlaufen hinterherpfeifen. Da gehen sie ganz auf Nummer sicher, dass nichts „falsch interpretiert“ werden kann:D.
    In jedem Fall ein interessantes Experiment.

  9. Irgendeine amerikanische Supermarktkette hat mal ihren Kassiererinnen nahegelegt, die Kunden anzulächeln. Das musst bald eingestellt werden, da es bei männlichen Kunden zu Missverständnissen kam. Könnte in diesme Fall wohl auch passieren.

    • Ein Kollege von mir hat tatsächlich seine Frau verlassen, weil eine Verkäuferin zu nett zu ihm war und der das falsch verstanden hat. Nach ein paar Monaten ist er dann reumütig zurück. War noch in der DDR und der Mann war damals bestimmt schon in den 50ern.

      • Uuuuh… irgendwie fremdschaminduzierend, die Geschichte.

        Hat ihn die Frau dann echt wieder zurückgenommen. Ich meine… krass! Da bildet er sich mal ein, bei was Jüngerem landen zu können und gibt ihr sofort den Laufpass?! Also viel Vertrauen für die Zukunft dürfte ein solches Erlebnis doch eigentlich nicht erzeugen.

          • Bis in die Nullerjahre war Freundlichkeit auch in Westdeutschland kein Bestandteil des Berufsbildes von Supermarktverkäufern 🙂

  10. Die meisten Männer dürften das selbst dann noch als positiv empfinden wenn die Pfeifende eine Reinkarnation von „Big Red“ wäre.
    Klassisches Eigentor.

  11. Total bescheuert und peinlich, wie fast alles was Feministas an Aktionen so hinbekommen. Am besten hat mir eigentlich das Konzept von Femen gefallen, was feministische Aktion angeht. Kein Wunder, wurde Femen doch von einem Mann erfunden 😀

    Aber immerhin logisch, dass sicherheitshalber die Frau nur via Bildschirm anspricht (wie auch immer das gehen soll). In Real wäre sie schnell Mittelpunkt eines Gangbang wenn sie dies bei den üblichen Hinterherpfeifenden machen würde…

    • Es wird endlich Zeit, dass die Justiz feministischen Hassverbrechen endlich als eigenen Straftatsbestand erkennt und handelt. Solche Taten gegen die Männlichkeit müssen in einem eigenen Straftatsbestand erfasst und abgeurteil werden um den strukturellen Charakter dieser Taten darzustellen.

  12. Es erinnert mich an das: „Aktionen des so genannten Radauantisemitismus, etwa der Geschäftsboykott am 1. April 1933 unter dem Motto „Kauft nicht bei Juden“, stießen auf keinen großen Protest in der Bevölkerung. Die Mehrheit folgte dem Boykottaufruf zwar nicht und kaufte dennoch in Geschäften von jüdischen Inhabern ein, eine aktive Solidarisierung mit jüdischen Mitbürgern gab es aber praktisch nicht.“
    https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/7687/1933-1945-verdraengung-und-vernichtung/

    Der Radaufeminismus kann unwidersprochen solche Aktionen durchführen. Eine Solidarisierung mit Männer in der Bevölkerung ist quasi nicht zu erwarten. Hass und Hetze auf 50% der Bevölkerung wird politisch und medial unterstützt. Die Verdrängung und Vernichtung männlicher Attributionen werden hingenommen und sogar gefördert. Feminismus ist Hass. Solidarität gegen den Radaufeminismus, Solidarität mit den betroffenen Männern!

  13. Ich tippe darauf, dass es vielen Männern unangenehm sein wird, aufgrund des „Uncanny Valley“ Effekts, ausgelöst durch den Bildschirm. Und die Femis werden das – wie fast immer bei ihren „Studien“ – mit den falschen Gründen zu ihren Gunsten interpretieren.

  14. Warum nicht reinrassigen Biodeutschen hinterherrufen und sagen, daß sie minderwertig sind?

    Das wäre ein wirklich wirkungsvoller Kampf gegen „Antisemitismus“. Und würde den schlümmen pösen Deutschen endlich mal den Spiegel vorhalten und die Vergangenheitsbewältigung auf ein neues Level heben.

    Ich persönlich bin ja ein Fan von zivilem Ungehorsam und antiautoritärem Widerstand. Ich finde, man sollte bei all dem feministischen Schwachsinn, der so in unserer Gesellschaft existiert, brutalstmöglich zurückschlagen – mittels Satire, mittels irgendwelcher Aufkleber z.B., aber eben auch mit brachialeren Maßnahmen.

    Am schockierndsten ist es immer noch für solche Ponyhofgutmenschen ohne Gehirn, wenn man ihr Wertesystem rücksichtslos „dekonstruiert“, also volle Kanne zuschlägt, sich lustig macht und auch verbal austeilt. Ohne das geringste schlechte Gewissen.

    Ich erinnere mich an eine Szene in den Neunzigern, wo zwei Männer im offenen Sportwagen zwei attraktiven Frauen hinterherpfiffen. Die Frauen nahmen das belustigt zur Kenntnis.

    Vermutlich fühlen sich in Wirklichkeit nur neurotische Feministinnen mit sexuellem Trauma von solchen Anmachen belästigt. Ich erinnere noch mal daran, daß Feministinnen eigentlich ihren eigenen Vater meinen, wenn sie „Patriarchat“ sagen.

    https://www.alice-miller.com/de/feminismus-marxismus-und-kindheit/

    Eine Frau, die direkt vor Ort Männern hinterherpfeift und „Cattcalled“ wäre aus meiner Sicht ja das interessantere Experiment gewesen

    Ich würde ja nicht „Cattcalled“ schreiben, sondern „catcallt“. Und dahinter würde ich ein Komma setzen. Ist schon schlimm, was so alles passiert, wenn man englische Ausdrücke im Deutschen verwendet. Ich hoffe, ich werde dafür jetzt „geliked“.

      • Ich freue mich immer über sachliche Kommentare, die sich konstruktiv mit Bezügen zu Alice Miller auseinandersetzen.

        Leider ist das bisher noch nicht passiert.

        Vielleicht versucht es ja mal eine von den Schneeflocken hier, die sich darüber aufregen, daß ich regelmäßig zu Miller verlinke. Die müssen doch geradezu überquellen von Argumenten.

        • Ich erinnere noch mal daran, daß hier Montag bis Sonntag 24/7

          Alice-Miller-Kirchentag ist,
          und viele ja doch geradezu überquellen vor Extase und mehr von dir
          über deine Wundergrotte des Wissens erfahren wollen.
          Da sie aber Ihrer nicht würdig sind, wagen sie es deshalb nicht in Ihrer Demut deinen Zauber-Link der Allwissenden Alice mit ihrem sterblichen Zeigefinger zu berühren und selbst eine kleine Ahnung von Ihrer unendlichen Güte zu Erlangen.
          So verharren Sie am geistigen Blindenstock und ziehen es vor, sich im Staub ihrer Unwissenheit zu Winden.
          Hab doch Erbarmen mit uns Würmern.
          Wir haben dich nicht verdient.

          • Bitte keine Slayer-Videos mehr. Heavy Metal ist unchristlich.

            Deine Art der Polemik gab es hier u.a. auch schon von Shitlord. Es wird ein künstliches Machtgefälle suggeriert etc. bzw. ein unlauteres Vorgehen – um vor sich selbst zu rechtfertigen, daß man nichts zu bieten hat und intellektuell eine Niete ist. Sowie auf primitivsten Abwehrpfaden weilt.

            Niemand hindert dich daran, ernsthafte Kritik an Alice Miller oder Bezügen zu ihr zu formulieren. Da du aber unredlich und unlauter bist, fährst du lieber diese billige und substanzlose Polemiknummer, die auf Lügen basiert. Und die suggeriert, es sei offensichtlich, daß Alice Millers Ansichten Schwachsinn sind.

            Das ist peinlich. Noch aber bezeichne ich dich nicht als strunzdumm. Da muß noch etwas mehr kommen. Da bin ich aber schon sehr großzügig.

            Meinetwegen darf jeder Alice Miller kacke finden. Was mich aber irritiert, ist dieser unbedingte Wille zur Lüge und zum Selbstbetrug. Zur totalen Verweigerung jeglicher ernsthaften Auseinandersetzung.

            Woher dieser Wille kommt, erfährst du hier: http://alice-miller.com/de

          • Bitte poste zukünftig bessere Lieder für Leute, die nicht unter Schwermetallvergiftung leiden.

            Mit mehr emotionaler Gesundheit kriegst du auch einen besseren Musikgeschmack.

            Ich fordere hiermit alle auf, gute Lieder zu postieren. Also Lieder, von denen man auch ausgehen kann, daß sie einem größeren Publikum gefallen.

            1971

  15. Also im Grunde wie auf St. Pauli wenn man als Mann in bestimmten Gegenden allein unterwegs ist…
    Wirklich einleuchten tut mir das Ganze nicht; da müssen wohl arbeitslose Schauspielerinnen und Genderista beschäftigt werden.

    Vermutlich werden sie sich nur an Hipster, Soyboys, biedere Familienväter und Rentner dran trauen. Spätestens bei Hantel-Hakan, Somali-Sid und Frikandel-Fred könnte das gespielte Interesse schnell fehlgedeutet werden. Und unangenehme körperliche Folgen haben.

  16. Ich wiederhole mich zwar aber: da war noch die Journalistinnendarstellerin Bascha Mika, die jahrzehntelang nichts wichtigeres zu tun hatte, als Männern (bevorzugt Bauarbeitern) zu verbieten, hinter dem Bauzaun lauernd Frauen hinterher zu pfeifen. Und als sie dann in den Fünfzigern angekommen war, stellte sie fest, es sei nicht schön und frustrierend dass ihr keiner mehr hinterher pfiff. Feminismus, wie man ihn schöner nicht erfinden kann!

  17. Zielantwort: „Normal hätte ich das ja nie gemacht, aber jetzt, wo ich weiß wie positiv das ist würde ich ab und an auch Mal Ner Frau Hinterherpfeifen“

  18. Der technische Aspekt wird hier sträflich vernachlässigt.
    Jungs und Männer, die noch pfeifen könnten wie Fuhrknechte, sind mir ausschließlich aus DDR- Zeiten erinnerlich.
    Ich konnte es nie, und auch die mir bekannten Soldaten/Matrosen/Handwerker/Zuhälter glänzen nicht in der Kunst.
    Cat Calling, ja, aber…von einem ordentlichen Triller, am besten noch mit Fingertechnik, können Frauen doch heute nur noch träumen.

  19. Statt dem Playboy-Pfiff könnte ein Lalü-Lala-Pfiff den Frauen ein größeres Sicherheitsgefühl geben.

    Daß „Mitarbeiter der Stadtverwaltung“ auf die Männer zugehen sollen – also die Stadt die Kosten übernimmt – zeigt an, daß Utrecht genauso feministisch verseucht ist wie Berlin (Internationaler Frauentag = Feiertag).

    • Gute Idee. Oder gleich jeder Frau schon von weitem ein „Iiiiieeh, bleib bloß weg!“ entgegenrufen, um klarzustellen, dass kein gefährliches sexuelles Interesse besteht?

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