Selbermach Mittwoch

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Männer müssen überlegen sein (Gastbeitrag)

Dies ist ein Gastbeitrag von Uepsilonniks

Wenn im gemischtgeschlechtlichen Sportunterricht ein Mädchen im Wettlauf eine bessere Leistung erbringt als der Junge, gegen den sie antritt, dann bedeutet das zwei Dinge: Für ein Mädchen ist das eine besonders ruhmreiche Tat. Für den Jungen eine ganz besondere Demütigung. Denn Männer müssen besser sein. Als Frauen. Besonders auf männlichen Gebieten.
Dieser psychologische Mechanismus führt dann auch dazu, dass der Mann – im Schnitt – der Frau tatsächlich überlegen ist. Das wissen auch z.B. Filmemacher. Wenn sie die Großartigkeit einer Darstellerin hervorheben wollen, tun sie das, indem sie zeigen, wie sie über einen Mann – niemals über eine Frau – triumphiert. Unter der Annahme, dass Männer generell besser sind als Frauen, ist es eine besondere Leistung, wenn das Weibchen ein Männchen überragt. Das führt für dem Mann zu einem besonderen Druck, sich richtig anstrengen zu müssen, während Frauen eine ruhige Kugel schieben können. Es ist besonderer Ruhm, wenn sie besser als ein Mann ist, aber wenn sie es nicht ist, ist es aus demselben Grund keine besondere Schande. Sie ist ausgenommen vom Konkurrenzkampf, den sich Männer nicht nur untereinander liefern. Das ist auch der Grund, warum Männer öfter Chefs sind und mehr verdienen: Sie hängen sich mehr rein, bzw. es finden sich mehr Männer als Frauen, die sich überhaupt reinhängen – ihr ganzes Leben lang.

Was Feministen hierbei regelmäßig unterschlagen, ist, dass das von Frauen ursächlich gefördert wird. Die Frau wählt den Gewinner, nicht den Verlierer. Dem Vorstandschef werden vielmehr Angebote von potentiellen (Sex-)Partnerinnen unterbreitet als dem Müllmann.
Dass die Frau den Mann, der Bestleistungen erbringt, erwählt, bringt die ganze Gesellschaft voran. Die ganze Welt, in der wir leben, wurde erschaffen von Männern, die stets in Konkurrenz an ihre Grenzen gingen.
Für den Mann bedeutet das allerdings, dass er sein ganzes Leben lang in einer Tretmühle gefangen ist, ständig unter Druck steht, sich ständig abrackert – für die Frau. Das wissen auch die jüngsten. Eine Lehrerin berichtet, dass sie mal ihre Schüler befragt habe, ob sie abseits der politischen Korrektheit der Meinung seien, dass der Mann in der Ehe mehr verdienen müsste als die Frau. Fast alle männlichen Schüler stimmten dem zu (und tatsächlich werden Männer, die weniger verdienen als ihre bessere Hälfte, überproportional oft verlassen). Dennoch: Für einen Mann kann es die Befreiung bedeuten, wenn er von vornherein den Ehrgeiz fallen lässt, unbedingt besser als eine Frau sein zu müssen.