Strategie? (Gastartikel)

Ein Gastartikel von Uepsilonniks

Strategie?

Ein Viertel der jungen Männer verlässt die Schule als funktionelle Analphabeten. Das wird aber nicht als Problem verstanden sondern als positive Rückmeldung einer einseitigen Mädchenförderungspolitik (1). Obdachlosigkeit und Selbstmord sind männlich, was gesellschaftliche Kräfte mobilisieren würde, wenn davon mehr Mädchen und Frauen betroffen wären. So aber heißt es nur, dass Männer selber schuld wären, z.B. weil sie aufgrund toxischer Männlichkeit nicht um Hilfe bitten würden, bevor man dann zum eigentlichen Problem kommt, nämlich dass einer von vier Obdachlosen eine Frau ist. Die Zahl der entsorgten Väter geht in die Millionen; Familie ist mehr und mehr etwas, was ohne einen Vater auskommt. Wenn Sie sich aber als Mann aufgrund all der Ungerechtigkeiten und Zumutungen, die die Ernährerrolle mit sich bringt, dagegen entscheiden, eine Familie zu gründen, in den Männerstreik treten, werden Sie gezwungen alleinerziehenden Müttern über Steuern ihre Selbstverwirklichung zu ermöglichen. Das ist die Zukunft des Matriarchats auf die wir zusteuern: Nicht mehr ein individueller sondern der kollektive Mann zahlt für die Familie – der Mann arbeitet zwar immer noch für sie, aber nicht als Vater, der ist vollkommen entrechtet.

Das heißt, sowohl in der Restfamilie als auch im Erziehungs- und Schulwesen erleben Kinder immer seltener Männer, zu denen sie eine liebe- und vertrauensvolle Beziehung aufbauen oder auch nur als positive Vorbilder erfahren. Damit setzt sich ein Siegeszug der Gefühlskälte und Männerverachtung fort, deren Beginn Gunnar Kunz
in der Industrialisierung sieht:
„Erst in der Industriellen Revolution mit überwiegender Abwesenheit der Väter von Zuhause hatten Frauen die Macht, ihre Kinder in ihrem Sinne zu beeinflussen, eine Macht, die Männern versagt blieb. Kinder wiederum erlebten einen abwesenden Vater, dessen Beitrag zur Familie nicht mehr unmittelbar ersichtlich war. Umso natürlicher war es für sie, diesen Vater nur noch durch die Augen der Mutter wahrzunehmen.

Deshalb ist es für mich kein Zufall, dass die Dämonisierung des Männlichen ungefähr zu dieser Zeit einsetzte.“(2) Mit der entväterten Familie wird es also noch schlimmer für Männer, oder wie eine Feministin frohlockte: Der Zug in die Zukunft fährt ohne sie ab, sie werden unter Hohngelächter zurückgelassen. Und da stellt sich die Frage, was sich tun ließe, also eine Frage nach der Strategie.

Um dem näher zu kommen, muss erst geklärt werden, was überhaupt erreicht werden will – jenseits von MGTOW, welches kein funktionierendes Konzept zum Überleben einer Gesellschaft liefert und zudem nicht verhindert, dass man über Steuern gemolken wird

Was ist gewollt: Die klassische Familie mit ihm als lebenslangen Malocher? Der Hausmann und Vater? Oder doch gleiche Verteilung von außerhäuslicher Arbeit und Haushalts- und Carearbeit? Ich denke, dass wichtigste wäre, dass Kinder lernen, dass auch Männer liebenswert sind, indem sie einen präsenten, starken Vater erleben. Es ist auffällig, dass viele der Haterinnen niemals positive Erfahrungen mit einem Vater erleben durften. Mit der großen Anzahl von alleinerzogenen Kindern wird das noch schlimmer, besonders da viele von ihnen zu regelrechten Hass gegen ihren Vater getrieben werden.
Wie dem auch sei, der kleinste gemeinsame Nenner dürfte sein Gleichberechtigung – echte – herzustellen, sowie Jungen und Männern in Notlagen genauso zu helfen wie es für Frauen selbstverständlich ist. Um dies zu erreichen, muss man Politik betreiben. Feministen betreiben Politik: Sie machen sich auf den Marsch durch die Institutionen, netzwerken und ergreifen offensive Parteilichkeit für Frauen. Bevor aber eine kritische Masse an Frauen auf diese Weise grausame Fakten für Jungen und Männer schaffte, lag ein Bewusstsein dafür vor, dass es Frauen angeblich schwerer hätten – und mit diesem Bewusstsein machte man sich auf dem Weg.
Man müsste also ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der Mann eben nicht der privilegierte Herrscher ist und dass er zu Unrecht viele Nachteile erfährt.

Blogs sind dazu ein Anfang. Der Sinn hinter ihnen ist, dass jemand vielleicht auf sie stößt, wenn er auf der Suche nach dem Mainstream zuwiderlaufende Informationen ist. Dabei kann es aber nicht bleiben, man muss raus aus der eigenen Filterbubble; nur Feministen können es sich leisten, sich in ihrer Filterbubble einzuschließen, da sie sowieso den Mainstream beherrschen.

Man könnte denen, die auf den großen sozialen Medien unterwegs sind, Hilfe in die Hand geben. Vielleicht ließe sich ein Blog einrichten, auf dem männerfreundliche Memes gesammelt werden.
Diese Memes sollten unterhaltsam sein, denn generell sollte Aufklärung mit Humor einhergehen. Denn wenn es zum Lachen reizt, wird es gerne konsumiert und weiterempfohlen. Hier müsste entsprechender Content generiert und gesammelt werden und dafür braucht es Freiwillige.
Die Politik, die verfolgt wird, sollte auch ein gutes Angebot an Frauen enthalten: Nämlich ein gutes Leben mit und nicht gegen Männer. Es sollte deutlich gemacht werden, dass jene Frau die wahre Gewinnerin ist, die Männer liebt und nicht hasst – dass es unter anderem einen Kind mit starken Vater besser ergeht, was bösartige Frauen an der Macht unterschlagen wollen (5). Es sollte deutlich gemacht werden, dass wenn die eine Hälfte der Gesellschaft wie Dreck behandelt wird, das nicht ohne Folgen für die andere bleibt. Wie kann man aber jemanden an der Macht dazu bewegen, seine Macht aufzugeben? Viel zu oft denken Frauen, es wäre besser, nicht an der Ehe zu arbeiten sondern den Mann zu entsorgen – ohne ihn zu leben aber auf seine Kosten(3). Hier müsste man eindringlich klar machen, dass eine gleichberechtigte Beziehung der größere Gewinn ist und eine Win- Win-Situation schafft – auch gerade für die Kinder (hier bieten sich Memes an, die das auf den Punkt bringen).
Für die ganz Faulen empfiehlt es sich, einfach eine monatliche Unterstützung an bereits bestehende Vereine zu leisten, die in unserem Sinne tätig sind. Ich denke dabei besonders an das Forum Soziale Inklusion(4).
Angesichts dessen, dass Misandrie mit Millionenbeträgen gefördert wird, während wir «ehrenamtlich» arbeiten – neben der Arbeit und auf eigene Kosten – kann es sich keiner leisten, nichts zu tun und andere machen zu lassen. In diesem Sinne lade ich zu einem Brainstorming ein; meine Vorschläge sind sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss.

(1) https://uepsilonniks.wordpress.com/2018/04/29/jungen-und-die-feministische-herrschaft/

(2) https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2017/11/der-siegeszug-der-maennerverachtung.html

(3) https://uepsilonniks.wordpress.com/2017/05/06/frauen-machen-kaputt-wie-feminismus-familien-zerstoert/

(4) https://fsi-ev.de/spenden/

(5) https://genderama.blogspot.com/2021/10/forum-soziale-inklusion-zwingt.html

60 Gedanken zu “Strategie? (Gastartikel)

  1. Die Frage, wie man linke Geisteshaltung akkurater beschreiben kann als „irgendwas mit Ökonomie und Klassen“ hat einen neuen Kandidaten für eine Antwort: „Wenn ihr nur alle mit an meinem Strang ziehen würdet, wäre Utopia längst da“

    SCNR

    Ich musste – vor allem wohl bei deiner Ablehnung von MGTOW – an diesen Klassiker von ManWomanMyth denken:
    /www.youtube.com/watch?v=_V-M4QiXvDM

    Seine Analogie in kurz:

    Feuer braucht drei Dinge, um zu brennen:
    – Sauerstoff
    – Brennstoff
    – Hitze

    Entsprechend braucht Feminismus drei Dinge, um Einfluss zu haben:
    – Frauen
    – Den Staat (i.e. Politiker, die um Frauenstimmen buhlen)
    – Die Ressourcen und Unterstützung von Männern

    Die Feuerwehr kann in Ausnahmefällen (kleineren Bränden) den Sauerstoff entfernen (Löschdecke, Schaum), aber in der Regel ist die einzige Lösung, mit Wasser die Hitze aus der Gleichung zu nehmen.

    Im anderen Dreieck ist es analog: Es sind Ausnahmen, in denen du Frauen davon überzeugen kannst, dass Männer (im allgemeinen, nicht jene, die sie privat kennen) genauso wichtig sind wie Frauen. Die Ingroup-Bias von Frauen ist ausreichend belegt.
    Daraus folgt, dass du auch so gut wie keine Chancen hast, Politiker (bis auf Ausnahmen) auf deine Seite zu ziehen. Frauen sind der wichtigere Wählerblock.

    Was daraus folgt, entspricht letztlich deinem Ansatz: Man muss die Männer adressieren.
    Aber: Du wirst die Empathielücke nicht schließen können, egal, was du tust.
    Und: Du wirst unter Männern keine Ingroup-Bias erzeugen können.

    Jede Strategie, die auf „Männer müssen zusammenhalten, damit Frauen mehr Mitgefühl mit ihnen haben“ basiert, ist auf einer Stufe mit „Es müssten sich nur alle lieb haben“: Funzt nicht.

    Ich bin mit dem evolutionären Ansatz der Manosphere tatsächlich ganz zufrieden: Nicht eine konzertierte Aktion eines Zentralkomitees, sondern viele, viele individuelle Strategien, die mal in Frauen die Erkenntnis wecken, dass das Leben mit Mann besser ist als ohne, die mal in staatlichen Stellen den Verdacht keimen lassen, dass es nicht egal ist, 80% der Steuerzahler zu ignorieren, wenn diese dann wegbrechen, vor allem aber in Männern den Gedanken wachsen zu lassen, dass das Mitmachen im feministischen System freiwillig ist.

    Tatsächlich aber: Ich denke, wir haben andere Sorgen. Die grüne Materialschlacht wird mehr und größere menschliche Verluste in unserem Land fordern als es der Feminismus je könnte.
    Die Einsicht, dass diese Politik ohne feministische Politikerinnen kaum denkbar erscheint, kommt inzwischen auch bereits zu spät.

    • Sehe ich ähnlich. Der Geist geht nun mal nicht mehr in die Flasche, da müsste man schon Frauen das Wahlrecht entziehen;D….und da werden sich selbst bei den Männer keine Mehrheiten finden.
      Am ehesten wird man gesellschaftlich, sofern man will, etwas über Mütter bewegen können, die mit ansehen müssen, wie ihren Söhnen das Leben schwer gemacht wird odder Enkelkinderwunsch nicht in Erfüllung/richtig runinös wird. Ob Frauen übehaupt in der Lage sind Empathie, wie Männer zu fühlen, wäre da schon die erste Frage. Schaut man sich so Geschichten Alleinerziehender Mütter von Söhnen an, fragt man sich teils schon, wie Empathilose man sein kann, wenn der Hass auf den Vater auf den Sohn projiziert wird.
      Da es immer mehr verbiesterte Alleinerziehende (es musste ja Chad oder Tyronne sein) gibt, die auch eins der Lieblingsprojekte der Blockpartei sind, dürfte jeder Ansatz zur Gleicheit im Keim erstickt werden Gerade kommt die Verantwortungsgemeinschaft als Familienersatz…also nix mit Vater, Mutter, Kind. Das geht bald auch Mutter, Mutter, Kind:D. Wie die Angestellte beim Amt reagiert, wenn bei der Adoption 2 Männer aufschlagen, kann ich mir schon vorstellen.

      Mit MGTOW lässt sich keine Gesellschaft machen. Den meisten MGTOWs wird das am Ende egal sein und da shaming alâ homo, kleiner penis, who hurt you, nur ein Hoden…, bei MGTOWs nicht funktioniert, kann man sie nur mit rationalen Argumenten überzeugen. Aber Wozu?. Da es den meisten (jüngeren ohne Scheidung) MGTOWS finanziell überdurchschnittlich gut geht, sind sie es auch, die zu allerletzt unter der gynozentrischen Gesellschaft leiden und die am wenigsten Investment in ein funktionierendes System haben. Was kümmert mich ob die Strompreis oder Gaspreise explodieren, ob Benzin 2 Euro kostet, Kindergärten zu haben, das Schulniveau sinkt….ich komm zur Not schon wo anders klar.

      • „Da es den meisten (jüngeren ohne Scheidung) MGTOWS finanziell überdurchschnittlich gut geht“

        Ja stimmt. geht mir auch so, mir völlig egal wie welche Preise gerade sind, manche fallen fast aus den Wolken, wenn ich ihnen erkläre das ich keine Ahnung habe was der Sprit gerade wo kostet, und das es mich auch nicht im geringsten interessiert, mein SUV kriegt was er braucht, der alte Säufer (Benzin, KEIN Diesel) Ich hatte dem verständnislos blickenden Verkäufer, der sagte Diesel sei für mich günstiger erklärt, ich mag den Geruch nicht und Benziner klingen für mich auch besser.
        Trotzdem sehe ich mich doch als potentiell betroffener des Feminismus, aus ganz anderem Grunde:
        Unsere Führungskaste aus in gewisser Weise feministisch verblödeten Männern und immer mehr feministischen Frauen mit dabei, ist drauf und dran uns in einen Krieg mit Russland zu treiben. Sie haben kein Gespür mehr für ein echt männliches Verhalten, wie es die russische Führung an den Tag legt, mit rationalen Abwägen und Ausgleich der der Interessen, gegenseitigem Respekt, abwägen von Folgen eigener Entscheidungen usw. usw.
        Seien wir ehrlich, das Verhalten männlicher Führer der westlichen Welt ist nur noch schwer von dem hysterischer rachsüchtiger Weiber zu unterscheiden

  2. Einige Beobachtungen der letzten Zeit lassen den Schluss zu, dass wir die Phase der umfassenden Ignoranz und Unterdrückung der vielfältigen Zweige der Männerbewegung überwunden haben.
    Sie sind im Internet viel zu präsent (ich denke, youtube hat wesentlich mehr Beitrag zur Verbreitung geleistet als jeder Blog) und die Thesen werden umfassend diskutiert.
    Nach der Ignoranz kommt die umfassende Dämonisierung und die erleben wir gerade, wobei an einigen Stellen in Deutschland wichtige Durchbrüche erzielt worden sind.
    Der Durchbruch gelang zweifellos dem Forum Soziale Inklusion in der Bewilligung von Mitteln seitens der Politik und auch wenn um die Herausgabe der Gelder gestritten werden muss, ist das m.E. nur ein temporärer Rückschlag. Auch das Wechselmodell ist erfolgreich ins Gespräch gebracht worden; ein Erfolg der liberalen Männer.

    Ich sehe in einigen Büchern (Die letzten Männer des Westens von Ginsburg, Incels von Kracher) den Versuch, die Männerbewegung einheitlich als rechtsradikal/alt-right anzuschmieren.
    Wie erfreulich, dass es sich erwiesenermaßen (s. Hoffmanns Plädoyer für eine linke Männerpolitik) um eine weitere Propagandalüge handelt.
    Ein politischer Forderungskatalog müsste die politische Heterogenität und die verschiedenen Zweige der Männerbewegung berücksichtigen, die zwangsläufig auf unterschiedliche Vorstellungen einer Gesellschaft hinauslaufen, in der Männer in Paarbeziehungen und Familien ein gutes Leben genießen können.
    Und zwar in dieser Reihenfolge, denn Uepsis (sehr männliche) Vorstellung läuft mir zu sehr darauf hinaus, erst zu fragen, was für die Gesellschaft gut ist und dann herunterzubrechen, welche verschiedenen Rollen Männer und Frauen in dieser haben könnten.

    Das Resümee unserer theoretischen Einsichten sollte zunächst sein, dass die „modernen“ Anforderungen von Frauen an Männer auf die „traditionellen“ lediglich aufgesattelt werden sollen.
    Weder ist eine Befreiung von diesen traditionellen vorgesehen, noch ist dass finanziell (Steuern) möglich.
    Weder ist eine Quotierung von gefährlicher und körperlich anstrengender Arbeit vorgesehen, noch soll eine tatsächliche „work-life-balance“ eine Option für Männer sein, denn dazu bräuchten wir eine umfassende Umverteilung der Erwerbsarbeit und eine Arbeitszeitverkürzung.
    D.h. man sollte nicht auf die Idee verfallen, den feministischen Betrug und Selbstbetrug damit zu adeln, indem man so tut, als wäre eine umfassende Verhandlungsmasse vorhanden oder ein weiblicher Wille.

    Ich schließe mich der Aufforderung an, die existierenden NGOs und besonders Genderama finanziell zu unterstützen.

    • „Einige Beobachtungen der letzten Zeit lassen den Schluss zu, dass wir die Phase der umfassenden Ignoranz und Unterdrückung der vielfältigen Zweige der Männerbewegung überwunden haben.“

      So beurteile ich das auch, wobei das m.E. ausschließlich den virtuellen Raum betrifft, in den Massenmedien (insbesondere im ÖR) wird es schlimmer getrieben, als je zuvor.

      Gemessen an anderen Streitthemen, müssen wir also nach wie vor von vielleicht einer 40-60-Spaltung ausgehen, d.h. 40% haben schonmal was von Ungerechtigkeiten gegen Männer gehört, 60% sind hingegen massiv überzeugt, dass Frauen in Deutschland übel geknechtet werden (und ihr privates Umfeld nur eine Ausnahme darstellt).

      Es gibt auf jeden Fall eine positive Entwicklung, die Frage ist, ob sie stark genug sein wird, Veränderungen in Gang zu setzen und die schlimmsten Exzesse der feministischen Politik wenigstens auszubremsen.

      „Weder ist eine Quotierung von gefährlicher und körperlich anstrengender Arbeit vorgesehen, noch soll eine tatsächliche „work-life-balance“ eine Option für Männer sein, denn dazu bräuchten wir eine umfassende Umverteilung der Erwerbsarbeit und eine Arbeitszeitverkürzung.“

      Eine Quotierung anstrengender und gefährlicher Arbeit macht m.E. keinen Sinn und sollte (wie Quoten generell) unterbleiben.

      Die „work-life-balance“ müssen wir uns erkämpfen, nicht politisch, denn ein Recht auf Teilzeitarbeit gibt es ja schon. So wie (manche) Frauen gegen ihre allzu einseitigen Rollenbilder aufbegehren, müssen wir das (auf persönlicher Ebene) auch tun, wenn wir es denn wollen (viele Männer scheinen mit ihrem Leben auch so zufrieden zu sein, das ist ebenfalls in Ordnung).

      Der Versuch über Elternzeit Männer in die „Care-Arbeit“ zu holen, wird ja angenommen, nicht von allen, aber von Männern, die das wollen und vorleben. Einige (wie ich) bleiben dann auch dabei. Es stellt hohe Anforderungen an den Umgang und die Koordination der Ehepartner und ist daher sicher kein Allheilmittel, schon gar nicht in rumpeligen Beziehungen. Aber dass Männer miterziehen ist jedenfalls wünschenswert und wird sich positiv auswirken, auf das Männerbild und die Kompetenz des Nachwuchses.

      Die Frage, wie man solche Modelle für breite Schichten bezahlbar macht, bleibt allerdings eine Herausforderung, wir alle kennen die Trends.

    • @Androsch

      „Es gibt auf jeden Fall eine positive Entwicklung, die Frage ist, ob sie stark genug sein wird, Veränderungen in Gang zu setzen und die schlimmsten Exzesse der feministischen Politik wenigstens auszubremsen.“

      Gute Frage.
      Zunächst einmal wird es m.E. eine uneinheitliche Entwicklung geben.
      Die Dynamik in den angelsächsischen Staaten wird weiter auf Eskalation und Polarisierung hinauslaufen, in den deutschsprachigen Ländern sehe ich diese Entwicklung so nicht.
      Es gab und gibt bspw. noch keine Hausbesuche der Polizei (a la GB), weil man auf Twitter geleugnet hat, dass Transfrauen Frauen sind.
      Auch war „metoo“ in Deutschland ein Flop, selbst wenn das bestritten wird.
      Dann ist – so meine These – die deutsche Industrie viel zu naturwissenschaftlich basiert, als dass die Gender-Ideologie sich mit ihrer wissenschaftsfeindlichen Theorie wird durchsetzen können.
      Auch die Skepsis gegenüber hyperboler Sprache (oppression, survivor, trauma etc.) und der politischen Mobilisierung von Affekten ist wesentlich ausgeprägter.

      „Eine Quotierung anstrengender und gefährlicher Arbeit macht m.E. keinen Sinn und sollte (wie Quoten generell) unterbleiben.“

      Du hast mich missverstanden.
      Eine Quotierung anstrengender und gefährlicher Arbeit war nie angestrebt.
      Das soll selbstredend weiterhin „männliches Privileg“, genauer gesagt: männliche Pflicht bleiben.
      Der Betrug besteht darin, extreme Rosinenpickerei zu betreiben und das dann als „Gleichberechtigung“ zu verkaufen.
      Der Selbstbetrug besteht darin, diese Verpflichtung des männlichen Geschlechts auf solche Arbeit als reine Selbstverständlichkeit, als gutes Recht anzusehen, zu der Frau niemals verpflichtet werden kann und soll.
      Die Funktion dieses Betrugs und Selbstbetrugs ist zu leugnen, dass „das Patriarchat“ auch eine Schutzfunktion gegenüber Frauen hatte und hat, indem ihnen diese Arten von Arbeit erspart worden sind und werden.

      „Die „work-life-balance“ müssen wir uns erkämpfen, nicht politisch, denn ein Recht auf Teilzeitarbeit gibt es ja schon. So wie (manche) Frauen gegen ihre allzu einseitigen Rollenbilder aufbegehren, müssen wir das (auf persönlicher Ebene) auch tun, wenn wir es denn wollen (viele Männer scheinen mit ihrem Leben auch so zufrieden zu sein, das ist ebenfalls in Ordnung).“

      Jenseits des persönlichen Kampfes für eine bessere „work-life-balance“ gilt es m.E. zu berücksichtigen, dass das Recht auf Teilzeit nur von denjenigen Männern in Anspruch genommen werden kann, die mit der Halbierung ihres Einkommens und das ihrer Partnerin noch in der Lage sind, eine Familie zu ernähren.
      Angesichts der Lohnentwicklung der letzten Jahrzehnte sehe ich nur ein schmales Segment von Familien in D, für die das zutreffen würde – es wäre zwar ein Anfang, aber nur für eine ohnehin bevorzugte Gruppe.
      Eine allgemeine, politisch durchgesetzte Reduzierung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich würde mehr Männern und Familien zugute kommen.

      „Der Versuch über Elternzeit Männer in die „Care-Arbeit“ zu holen, wird ja angenommen, nicht von allen, aber von Männern, die das wollen und vorleben. Einige (wie ich) bleiben dann auch dabei. Es stellt hohe Anforderungen an den Umgang und die Koordination der Ehepartner und ist daher sicher kein Allheilmittel, schon gar nicht in rumpeligen Beziehungen. Aber dass Männer miterziehen ist jedenfalls wünschenswert und wird sich positiv auswirken, auf das Männerbild und die Kompetenz des Nachwuchses.“

      Ich finde es gut, dass du ein positives Beispiel setzt und stimme dir zu, „miterziehende“ Männer sind wünschenswert und auch der Anteil von Männern im Bereich Erziehung bis Ende der Grundschule muss drastisch ausgebaut werden (auch hier wieder politischer Kampf notwendig).
      Im Gegensatz zu naiven Feministinnen prognostiziere ich aber gehörigen Widerstand, denn ich halte es für keinen Zufall, dass es einen dominant weiblichen Sektor „Erziehung“ gibt, der mit der Stigmatisierung von Männern und der Abwertung von Hausarbeit einherging.
      Dass ausschließlich die Männerrolle auf dem Prüfstand steht, halte ich nämlich für das weiblich/feministische Pfeifen im Walde.

      Ein durchgesetzter männlicher 50% Anteil an der „care-Arbeit“ und die gleichzeitige Vergesellschaftung der Kindeserziehung bis ins Säuglingsalter würde nämlich die Frage aufwerfen, woraus die spezifisch weibliche Rolle eigentlich besteht.
      Es wäre ebenfalls fraglich, nach einer Trennung automatisch anzunehmen, dem Kindeswohl sei gedient, wenn es bei der Mutter verbleibt, weil diese primär die Erziehung und „care-Tätigkeiten“ verrichtet hat.
      Da wird der Automatismus materieller Transfers in Sachen Unterhalt von Frau und Kind wohl wegfallen.
      Ich sehe in der These, Frauen hätten auch als Single oder lesbische Frau einen Anspruch auf ein Kind und dies sei ggf. via Krankenkasse zu finanzieren eine gleichzeitige Vorwegnahme und eine Flucht vor diesen Fragen.

  3. Toller Gastbeitrag und spannende Diskussion, finde ich.

    Gehen wir mal davon aus, das Kind liege im Brunnen. Der durchmarschierende Feminismus hat die Wertigkeit von Frauen über die der Kinder gestellt und Männer als moderne Arbeitssklaven so separiert, dass Frauen über Abgaben und erhöhte Erwerbsobliegenheiten ihre jeweiligen Lebensmodelle komfortabel umsetzen können.

    Wie würde man sich als Mann in einer solchen Gesellschaft aufstellen können, wenn man sie nicht gut fände? Wie könnte ein kleiner Junge mit den komischen Gefühlen umgehen, die eine Vater-Sohn-Beziehung aus dem TV in ihm unwillkürlich auslöst, bis Mutti schnell die Glotze abschaltet? Wissend, dass er sowas nie haben wird.

    Ich bin hin- und hergerissen. Auf der einen Seite sehe ich, dass eine inklusive und primär humanistisch ausgerichtete Gesellschaft weitgehend nur von Männern angestrebt wird. Vermutlich handelt es sich dabei um ein knappes Viertel der Bevölkerung. Frauen, Feministen und korrumpierte Pudel machen das Gros aus. Wenn es nun einen Hoffnungsschimmer gäbe, von der Mehrheit immer mehr Menschen zu überzeugen, dass ein ergänzendes Miteinander der Geschlechter der bessere Weg für alle und besonders die Kinder ist, dann wäre das ein gutes Projekt.
    Nun ufern allerdings die feministischen Allmachtsgelüste immer weiter aus – sie kriegen den Hals nicht voll. Und sie haben sich über Jahrzehnte breit aufgestellt und praktizieren Frauenbevorzugung als Querschnittsaufgabe. Sie haben die ganze Gesellschaft feministisch durchtränkt.

    Angesichts dessen kommt der bockige MGTOW in mir durch: Na dann macht doch euren Scheiß, wie ihr wollt. Eure separatistische und intersektionale Welt wird einfach untergehen, aussterben, vom Islam oder den Chinesen überrollt. Genießt eure letzten Jahre, wie ich es als MGTOW auch versuchen werde!
    Defätismus pur.

    Das kann und will ich aber meinem Kind nicht antun. Warum schaffen es Feministen, dass ihnen das Wohl der Kinder egal ist – ich aber nicht?

    Also: Ich bin dabei. Für eine Gesellschaft des Miteinander – gegen Feminismus und Maskulismus.
    Aber ich verstehe auch jeden, der eben keine Kinder hat und als MGTOW den Mittelfinger erigieren lässt.

  4. Nichts für ungut, @ueps, aber das ist konfus und liefert keine stringente Strategie, mit der man irgendeine politische Durchschlagskraft entwickeln könnte. Dafür müsste man ein klares und motivierendes Ziel vor Augen haben, etwa wie eine einsame Bergspitze. Welches das ist, ergibt sich geradezu automatisch aus dem einen grössten Übel, welches möglichst alle Männer beseitigen wollen!

    Nimm eine erfolgreiche Bürgerrechtsbewegung und sieh, wie und warum die gewonnen haben. Die erfolgreiche überhaupt scheint mir die der Schwarzen in den USA gewesen zu sein, die den Missstand Rassentrennung mit dem Ziel diese abzuschaffen gehabt hat. Ein klares Ziel und die Ursache allen Übels! Hätten die sich auf alle möglichen Effekte dieser Trennung bekämpft, hätte diese Bewegung sich bestimmt nur im Kleinkrieg mit irgendwelchen Missständen verschlissen und abgenutzt ….

    Also muss man als Allererstes fragen: was ist der zentrale Missstand, dessen Behebung vielleicht einen vergleichbaren „archimdischen Punkt“ liefert, mit dem man die Situation der Männer am effektivsten verbessern kann …..?

    Als zentrales Anliegen – und zwar aller Zeiten – möchte ich meinen, es sei die Unsicherheit des Mannes über seinen Nachwuchs. Das geflügelte Wort dazu ist, dass der Vater immer unsicher sei.
    Und die Lösung liegt auf der Hand. Sie ist sogar wirklich mal eine Neuigkeit, es gab einen Game Changer und komischerweise hat den noch keiner so richtig gewürdigt. Und der heisst Genetik und Biologie. Diese haben Methoden geliefert, die alte Wahrheit „der Vater ist immer unsicher“ vernichtet hat! Jetzt kann der Vater genauso sicher sein wie die Mutter.

    Also, auf ein heutigen Slogan gebracht: Follow the Science! Genetik und Biologie.

    Ich denke auch, dass man damit ganz genau die richtigen Gegner sich aussucht, denn der Männerhass speist sich aus allen möglichen irrationalen Quellen, die sich gerne als Wissenschaft maskieren.

    • Irgendwie mag ich Alex da beistimmen.
      Würde aber die fehlende Vormundschaft für nicht Verantwortbarinnende als größtes Übel sehen.

      Man führe sich mal die Handhabe des ergaukelten Doktors in der deutschen Politik unter der Kanzlerette vor Augen. Von Gutti bis Anni hat sich da ja schon was geändert.
      Berliner Oberplagiarette?

      Der Vormund wäre auch eher an der Aufklärung der echten Vaterschaft interessiert, und anders als Frauen, zur Verantwortung zu ziehen, das es technisch geht, wissen wir schon mindestens, seit wir uns auskotzen da es trotzdem verboten ist.

      Vielleicht ist die Kritarchy der Offenkundigkeiten eher ein nebelverkerztes Problem.

      https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2020/03/kleine-geschichte-des-familienrechts-in.html

      Klicke, um auf fraudoffeminism00baxerich.pdf zuzugreifen

      In der Regel erfanden Feministinnen Erfolge.
      Sei es das Konto, siehe Link oben, oder das Wahlrecht 1918/1919.
      War eines der bemerkenswertest ungefeierten Jubiläen seit Erfindung der Selbstbeweihräucherung.
      Und der Kommunistenanwalt, ließt sich als könnte es ebenso heute passiert sein.
      Das Movement hat weniger Bewegung als eine Frauenhandtasche auf einem Bussitzplatz.

      https://voxday.net/2020/05/03/impossible/
      https://voxday.net/2020/05/06/impossible-part-ii/
      https://voxday.net/2020/05/06/impossible-part-iii-2/
      https://voxday.net/2020/05/07/impossible-part-iv/
      https://voxday.net/2020/05/08/impossible-part-v/

      Wer’s Essay nicht ließt, ist vermutlich Antisemitende.
      Crefeld übers mögliche Ende des Feminismus.

      Welcher Schuhwichsstein blackfaced uns und marionettiert unsere Bürgerrechtsbewegung, wenn wir uns schon was ‚erfolgreiches‘ angucken sollen?
      —————————————————————————-
      Gegen die Natur geht eh wenig, da kann man natürlich immer weiter echt gleichberechtigen, wie Donner der Kong Schotte gegen die Nordseewindräder, aber was bringt das?
      Women are still wonderful..
      Eine Aussenseitsumgriffigengruppe wird weiterhin Nepotismus als IQ Ergebnis versuchen anzudrehen, und darin das Vorreiten wissenschaftlich begründet übernehmen.

      Dran denken, fragt den nächstbesten mit dem Rank zu definieren ob Crefeld heute zu lesen antimystimetismus ist, und dann steht da ja auch alles zum Feminismus was man braucht.

      Wie geschrieben, ich stimme zu, beim größten müsste man anfangen mit dem Übeln.
      Bervormundschaft(en)

    • Warum nicht den Feminismus überwinden? Der steht synonym zur Rassentrennung.
      Warum ist Feminismus überhaupt so eine heilige Kuh? Er ist zutiefst spaltend und trennend und zieht all die genannten Probleme nach sich. Ähnlich wie seinerzeit die Rassentrennung.
      Oder worin liegt seine besondere Berechtigung? Da müssten doch Männer mal in sich gehen, warum sie Feminismus für gesetzt halten. Dass ihnen das im feministisch-pädagogischen Komplex so beigebracht wurde, finde ich als Argument nicht ausreichend. Den PoCks wurde schließlich auch eingeredet, sie seien minderwertig…
      Man muss das Problem doch an der Wurzel fassen, dann kriegen Kinder auch wieder Väter – gerne mit Hilfe der Science und Abstammungstests.

      • „Warum ist Feminismus überhaupt so eine heilige Kuh? “

        Ich denke es liegt, wie beim Ökologismus daran, dass er von Linken und Konservativen unterstützt wird. Bei den Linken geht das auf einen Geburtsfehler zurück: Das Verhältnis Mann-Frau in der patriarchalischen Gesellschaft (des19.Jhs.) als mit dem von Herr-Sklave identisch anzunehmen. Verstärkt wurde das noch durch den mit den Weltkriegen einsetzenden gesellschaftlichen Pessimismus: Auf den Schlachtfeldern kämpften ja nur Männer, also mussten die Männer am Krieg schuld und somit böse sein (dass sie nicht freiwillig kämpften, zählte irgendwie nicht oder wurde vergessen). Auch die Konservativen scheinen anfällig für den Feminismus zu sein, weil er mit traditionalistischen Vorstellungen zusammenpasst (Kind gehört zur Mutter/Frau = schwach bzw. unterdrückt).

      • Kennst du den Spruch: „nichts ist so stark, wie die Kraft einer Idee, deren Zeit gekommen ist“?
        Man brauch „nur“ die richtige Idee finden, das, was alle ohnehin schon im Kopf haben.

  5. Pingback: Zukunftsstrategie für Antifeministen? – Lollipops for equality

      • Hm, m.M.n. ist sein zentraler Punkt das da:
        „Diese “Scheiß drauf” – Haltung ist das, was den Männerrechtlern vollkommen fehlt.“

        Modulo „Ausdrucksweise“ (die tatsächlich nicht stubenrein ist, aber eben: scheiss drauf 😉 ) kann ich den Artikel recht gut nachvollziehen.

        Und PS: (auch) ich halte (schon ziemlich lang übrigens) dieses Getue um politisch rechts oder links, mit dem man sich auch dem gegnerischen Framing unterwirft, für peinlich.

      • Ach Renton, selbst Du und ich, soweit wir sozialpolitisch ansonsten voneinanderentfernt sind, sind uns doch einig, dass Feministen Scheiße sind. Alex in diesem Thread sagt auch nicht „Nein“ zu meinem Post, aber lablablaber, weil ihm das offenbar nicht – keine-Ahnung-genug ist. Und Du auch nicht. Ihr wisst, dass Ihr dazu „Ja, endlich“ sagen wollt, aber ich bin Euch halt zu unfein. Mir Recht. Macht es *selber* netter. Oder sagt halt mal einfach, deutlich „Nein“ zu den echten Feinden (nicht: Gegnern; es ist kein faires Spiel, und es ist v.a. kein Spiel).

        • Klar sind wir uns in dem einen Punkt einig. Nur ging es nicbt darum, sondern darum, dass Du des guten uepsis Strategie für verfehlt erklärst, aber selbst mit Deinem Vorschlag einfach „Nein“ zu sagen keine alternative Strategie entwirfst, sondern einfach jeder Strategie eine Absage erteilst.

          Das reicht aber nicht. Dem Vater nicht, dem die Kinder vorenthalten werden; dem Arbeiter – Scherz! 😉 -, also dem Bürohengst nicht, dem ein Quotenweibchen vor die Nase gesetzt wurde; auch dem jungen Renton hätte es nicht gereicht, der im Gegensatz zu seiner Schwester mit Erreichen der Volljährigkeit Zwangsdienst leisten musste. Für Dich, in Deiner Lebenssituation, mag es funktionieren. Glückwunsch. Aber Deine „Strategie“ ist alles andere als allgemeintauglich.

          „ich bin Euch halt zu unfein“

          Schließe doch bitte nicht von den Äußerungen der anderen auf meine Ansichten. Ich habe mich nirgendwo über Deinen Stil beklagt. Im Gegenteil: Für mich war das der unterhaltsame Teil Deines Textes 🙂

    • Kurze Rückmeldung:Ich habe den Beitrag überflogen. Der stellenweise vulgäre Ton schreckt mich ziemlich ab. Mit dem Tenor: „Es ist sowieso alles Scheiße“ kann ich mich so nicht anfreunden.

    • “ …. weil ich so ziemlich alle Menschen für den gleichen Abschaum halte.“

      10 Minuten misanthroper Sondermüll.

      „“uns” fehlt ein höheres Ziel, an das wir alle glauben ….t.“

      Verleiht Misanthropie nicht ungeheuren Genuss? Man ist der einzige, der „es“ blickt, wenn man wie ein Geier sein Blick auf all das Aas da unten am Boden wirft …

      „Es ist nicht einfach “Nein” zu sagen, …. Das wäre eine Strategie.“

      Die zu allem führt, nur zu nichts Gutem. Auch und gerade für einen selbst.

      • Du denkst, ich nehme mich bei „alle Menschen sind Abschaum“ aus, weil das ziemlich genau das enorm deutsche „wir“ in „wir schaffen das“ ausdrückt, wenn Merkel das sagt die dann ganz genau gar nichts schafft, außer Mist.

        Es ist menschlich, anderen Menschen die eigenen Fehler zu unterstellen, aber ich halte mich nicht für einen irgendwie besseren Menschen als jeden anderen. Stürbe ich morgen, interessiert das sehr wahrscheinlich genau die paar Leute, bei denen mich das umgekehrt interessieren würde, und die Welt dreht sich trotzdem weiter.

        • Klassischer Nihilismus, den du hier vertrittst. Warum regst du dich überhaupt noch über irgendwas auf? Die einzig ehrliche Konsequenz wäre der Hedonismus. Das ist zwar auch irreal, aber wenigstens angenehm. Auch für andere.

        • „Verleiht Misanthropie nicht ungeheuren Genuss? Man ist der einzige, der „es“ blickt, wenn man wie ein Geier sein Blick auf all das Aas da unten am Boden wirft …“

          Und das denkt tatsächlich ziemlich jeder der ungefähr 3 Milliarden Misanthropen auf der Welt….

          Misanthropie ist tatsächlich in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Danke Ökologismus!

    • Ganz unterhaltsam, aber wie erreicht man es, dass die richtigen Leuten in den richtigen Positionen „Nein“ sagen? Von irgendeinem armen Wicht, der z.B. als Trennungsvater abgeschossen wurde, interessiert so ein „Nein“ nicht.

      • Fairerweise ist sind Trennungsväter die Hauptgruppe, die mal einfach nur mal „Nein“ sagen müssten. Es gibt 2,6 Millionen Alleinerziehende, das sind nicht nur Milliarden von €, sondern halt auch 2,559 Millionnen Zahlsklaven. Wenn da selbst nur 1% einfach „Nein“ sagt, ist das System tot. Was willste denn mit der Menge Leuten sonst machen?!

        Wichtig wäre eine Solidarität mit den ersten Tausend, an denen natürlich Exempel statuiert werden werden. Die gibt es aber halt nicht.

        • Sehe ich ähnlich. Ein einzelner Trennungsvater interessiert sicherlich niemanden, am wenigsten unsere femiideologischen Politiker. Aber eine kritische Masse, mehr oder weniger in der Öffentlichkeit, die bspw. über Wahlen ( = Macht) entscheiden könnte, dürfte durchaus für so manche politische Feministin interessant sein.
          Siehe bspw. momentan die Abstimmung mit den Füßen aka „Spaziergänge“ und voraussichtlichem Engpass beim Pflegepersonal durch eine drohende Impfpflicht.

          Es braucht immer nur eine kritische Masse, um interessant zu sein bzw. zu werden. Und genau deshalb plädiere ich immer, nicht ständig stillschweigend hinzunehmen, wenn Feministinnen, egal welchen Geschlechts, politischer Verortung usw. gegen Jungen und Männer hetzen.

          Ich baue z.B. immer noch auf den, zumindest in Teilen vorhandenen, gesunden Menschenverstand der Menschen. Und denen muss die Bildungsförderung von Mädchen auf Kosten der Jungen eigentlich ein Dorn im Auge sein, es sei denn, der Moralkompass braucht eine Total-Neujustierung.
          Und deshalb heißt es für mich dann auch, über solche Themen immer wieder und wieder zu reden, Benachteiligungen von Jungen und Männern aufzuzeigen, auch wenn ich hin und wieder mal ein spöttisches Lächeln ernte. Denn ich bin mir sicher, dass Argumente und Fakten auch noch nachwirken, wenn Empfänger der Botschaft die testosterongeschwängerte Gruppe verlassen. 😉

          Stillschweigend resignieren und die Klappe halten war noch nie meine Art.

    • Find ich super. Bin ja auch ein Freund von expressiver Darstellung, von Herzblut.
      Mir stellt sich die Frage, ob man eine solche Positionierung in Männer heutzutage reingeprügelt bekommt, oder ob sie eher abperlt, weil der vegane Frühstücksbrei wie immer mit Östrogenen angereichert worden ist.

      Wie kriegt man also Männer eingefangen, die jeder eine individuelle Sichtweise auf das Thema haben? Vielleicht wirklich, indem man das zulässt – und es sogar als einen wichtigen Aspekt des heutigen Mannseins wertet und herausstellt. Der Non-Konformismus, die permanente Suche nach dem richtigen Weg, der ständige Streit über das Vorgehen.

      War das nicht immer so? Waren es nicht die, die anders gedacht und gehandelt haben, die damit die Welt vorangebracht haben. Die individuelle Entschlossenheit ist ein männliches Attribut, das natürlich in einer feminisierten, nach Konformität trachtenden Welt bekämpft wird.

      Shitlord zählt für mich ab heute zum „expressiven Flügel“ der neuen Männlichkeit, die sich mit ihrer noch nicht verweichlichten Restkraft aufschwingt, dem hysterischen Siechtum unserer Welt erhobenen Hauptes zu entgegnen.

  6. 3 Anmerkungen.

    1. Ich habe sehr viel Liebe für meinen Vater empfunden, viel mehr als für meine Mutter. Weil er abwesend war oder obwohl?

    2. Die 25 % Jungs, die die Schule als strukturelle Analphabeten verlassen, müssen den Staatsfeminismus nicht finanzieren. Als struktureller Analphabet kommt man nicht oder nur unwesentlich über den Grundfreibetrag. Na gut, es gibt die Verbrauchssteuern, aber jedenfalls tendenziell.

    3. Mehr als alle politischen Aktionen dürfte Corona dazu beigetragen haben, dass Kinder ihre Väter als präsenter erleben. Bei jeder Telefonkonferenz höre ich Kinder im Hintergrund. Das gilt freilich nur für Büroangestellte, aber besser als nichts.

    • Das ist in der Tat faszinierend, weil hier liest man ja immer eher vom Gegenteil bis hin zum PAS und Kontaktabbruch zu den Vätern.
      zu 1. Gab es wirklich keinerlei Einflussnahme der Mutter? Auch nicht unmittelbar nach der Trennung? Wechselmodell? Und wie hat der Vater die Liebe trotz geringerem verfügbaren Zeiteinsatz „pflegen“ können? Warum ist die „Liebe“ zum Vater trotz Abwesenheit besser als zur Mutter, die wohl zumindestens quantitavi mehr Zeit und Aufwand investiert haben wird?

      Wenn die Trennung ü20 Stattfand ist das natürlich alles nicht relevant.

      zu 2. Das Problem der Analphabeten ist nicht der fehlende Gesellschaftliche Beitrag, sondern die Gesellschaftsschädigende Wirkung sich langweilender Männer. Nicht jeder wird zum ruhigen Drogenopfer…das wäre ja noch der beste Fall. Manche eplodieren regelrecht oder werden zur Gefahr für andere.

      • Man kann Liebe zu abwesenden Personen empfinden (abwesend wegen Arbeit oder wegen Trennung / Scheidung), weil anwesende Personen manchmal ganz schön nerven können.

        Die These, dass Söhne gezwungen sind, ihre Väter aus der Perspektive der Mutter zu sehen, stimmt nur für den Fall, dass sie eine Zuneigung zur Mutter empfinden. Wenn nicht, dann nützt die Beeinflussung durch die Mutter gar nicht.

        Die Beeinflussung durch Eltern wird vielleicht generell überschätzt. Ein Bekannter von mir – Vorsicht, anekdotische Evidenz ! – war von einer Erzfeministin geschieden. Die Kinder wurden aber gemeinsam aufgezogen (das war noch in der zweiten Welle). Kurz vor Fasnacht hatte die eine Tochter einen Wunsch. „Aber Du darfst es nicht der Mama sagen. Ich wäre so gern eine Prinzessin.“

        • Oder vielleicht auch, weil manche Menschen Abwesende in einer Art Idealbild verklären.
          Vielleicht natürlich auch gerade, weil sie nicht ständig nerven.

    • zu 3.
      Ich finde, das Problem liegt gar nicht in der faktischen Face-Time mit dem jeweiligen Elternteil. Das Problem ist, dass ein gesellschaftliches Leitbild gepflegt wird, nach dem Familie eben Frau und Kinder ist.
      Kinder haben nicht selbstverständlich zwei Eltern. Sondern sie haben eine Mutter und mit etwas Glück einen Vater von Mutters Gnaden. Nicht erst im Koalitionsvertrag wird menschliche Reproduktion zu einer monopolistisch weiblichen Angelegenheit. Solo-Mutterschaft wird in keiner Weise kritisch eingeordnet, die Trennung von Eltern häufig begrüßt – bis hin zum Jugendamt.

      Es geht also nicht darum, ob im Homeoffice bei irgendwelchen Männern im Hintergrund Kinder krähen. Sondern es geht um Gleichberechtigung und Gleichstellung (um bewusst diese Syntax zu verwenden) für Väter. Weil das väterliche und männliche Leitbild und Lebensmodell auch vorhanden sein muss zusammen mit dem bislang komplett dominierenden weiblichen. Das ist notwendig, um Kinder eben so zu prägen, dass sie in sich selbstverständlich die Überzeugung tragen, dass es beider Eltern bedarf – und dass diese verschiedenen Ressourcen für menschlichen Nachwuchs lebenswichtig sind.

      Kinder müssen Männlichkeit kennenlernen und nachempfinden können – nicht nur bei KIKA oder Sendung mit der Maus. Sie werden aber im realen Leben oft in einem ausschließlich femininen Weltmodell eingesperrt, wenn sie eben nicht von Muttern einen Vater zugeteilt bekommen.

      Dadurch, dass Männer die Familie und den Nachwuchs aus der Hand geben, lassen sie es zu, dass sie selbst und männliche Attribute willkürlich aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.
      Das hat eine eine grundlegende Dramatik, die viele Generationen von Menschen nachhaltig beeinflussen wird.

  7. Für meinen Geschmack wird in dem Beitrag zu viel „gejammert“. Dass diesem Gejammer dann eine Wünsch-Dir-Was-Welt entgegenstellt wird, passt dann auch irgendwie.

    Dass Frauen Männer nicht in ewiger Treue ergeben sind, ist durch die Natur bedingt und hat mit der Gesellschaft erst mal wenig zu tun. Der Partnermarkt war in der Vergangenheit regulierter und ist aktuell woh so unreguliert wie seit hunderten Jahren nicht mehr. Und freie Märkte sind oft erfolgreich. Wieso ist es also falsch, dass eine Frau ihren Mann verlässt, wenn es doch evolutionär sinnvoll ist? Besser als wenn Omega-Männer durch gesellschaftlich geforderter Monogamie ihre Reproduktion auf Kosten des Erfolges des Spezies in der Natur erzwingen.

    Es wäre für die Spezies wohl am besten, wenn sich nur die obersten 20% der Männer fortpflanzen. Und da ist die kulturelle Evolution, die Macht, Status und Geld kennt, sogar eine große Option für jeden Mann, dazu zu gehören. Wer das negiert und in einer Traumwelt leben will, in dem die Gesellschaft und die Frauen gefälligst lieb zu den Männern sein sollen, der passt halt nicht in harte Welt.

    Feminismus ist eine Illusion, da die evolutionäre Realität und die Partnerwahl entsprechende Fakten schafft, die sich nicht wegpolitisieren lassen. Auch heute wählen Frauen Männer aus den oberen 20% am ehesten und allein deswegen wird es an der Spitze tendenziell immer mehr erfolgreiche Männer geben.

    • Und freie Märkte sind oft erfolgreich.

      Freie Märkte sind meistens aber nur für wenige erfolgreich. Sieht man am Kapitalismus, wo freie Märkte die Reichen überdurchschnittlich reicher machen, während der Rest der Wäsche dumm aus der Wäsche guckt.
      Es kann eben jeder reicht werden – aber nicht alle…

    • @Ducktales
      Seufz. Das schon wieder…

      „Auch heute wählen Frauen Männer aus den oberen 20% am ehesten“ – der gut missbrauchte Pareto sagte an dieser Stelle zwar nichts, aber die „red piller“ haben ihn so verstanden, dass 80% der Frauen auf 20% der Männer stehen.
      Die oberen 20% der Männer (z.B. Brad Pitt) wählen aber nicht 80% dieser Frauen.
      Duh!
      Die Ex-Frau von Brad war Angelina Jolie, Leonardo schickt alle Frauen über 25 Jahre in die Wüste und keine davon war eine Frau mit einem SMV unter 8, würde ich sagen.
      Weil sie es können.
      Dass Frauen etwas „wählen“ ist der Euphemismus von, sie haben sich der Illusion hingegeben, sie hätten eine Wahl. Und „red piller“ befeuern diese Illusion.

      Die 50 Schattierungen von Grau wurden als Film nicht zufällig mit Dakota Johnson besetzt, die knapp überdurchschnittlich aussieht. Wäre sie schwer überdurchschnittlich aussehend gewesen, für das weibliche Zielpublikum des Films hätten keine Einfühlbarkeit bestanden.
      Präsentiere eine ehrliche SMV 8 im Film und die Eierstöcke vibrieren nicht, weil das das ehrliche Niveau der Konkurrenz ist. Wäre ich ein Milliardär und hätte die Möglichkeit, meine Traumfrau per Helikopter abzuholen, sie würde nicht aussehen wie Dakota Johnson, wg. „Partnerwahl“.

      Wer auch immer weibliches „erotisches Kapital“ in soziales oder ökonomisches Kapital verwandeln möchte, sollte es zuerst einmal haben. Die Idee, das sich das subjektive Empfinden von eigener Attraktivität in bare Münze verwandeln lässt, weil jede/r attraktiv ist, ist die albernste Vorstellung, die die letzte Spielart des Feminismus in die Hirne gepflanzt hat.
      „Durchschnittlich“ ist nicht gleichbedeutend mit „erotischem Kapital“.

      Selbst wenn die „obersten 20% der Männer“ gerne 5% der Frauen hätten, die als unglaublich attraktiv gelten, kann es von den Zahlenverhältnissen nicht aufgehen. Entweder teilen sich 4 Männer eine Frau in diesem Segment oder 4 Frauen teilen sich einen Mann, wenn die 80:20 Regel beherzigt wird. Lochschwager oder sisters in shlong – ich sehe da keine „kulturelle Evolution“, weil es keine gibt.

      Warum sollte ich oder wir Illusionen befeuern und das ganze dann „evolutionäre Realität“ nennen?
      Die meisten in unserer Gesellschaft sind per SMV „average at best“ und in einer Gesellschaft wie den USA, wo 40% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen adipös sind, ist der Durchschnitt an Attraktivität nach unten gezogen. Wo war noch einmal die Evolution, die Attraktivität auf Übergewicht und Fettleibigkeit selektiert hat? „Red piller“ erzählen unter dem Banner von Evolutionstheorie und -psychologie zuweilen den groteskesten Nonsens.

      • Die Zahl bezog sich glaube auf eine Studie, die nur geschaut hat, welchen Anteil Männer die Frauen attraktiv finden und umgekeht.
        Das sagt nichts über Wahlverhalten aus, da Frauen sich mit jemanden auch „abfinden“ können, den sie nicht zu den oberen 20% zählen. „Erotische Kapital“ dürfte selbst bei Frauen die recht weit unten auf der Skala sind dank Social Media, Only Fans und Co durchaus vorhanden sein, was letzlich dazu führt, dass sie Wahl zwischen den Simps haben. Das subjektive Empfinden des „erotische Kapitals“ dürfte parallel zur erhaltenen Aufmerksamkeit steigen. Fragt sich ob es ein Plateu gibt, ab dem es wieder abfällt. Selbst ü40 Single Moms denken heutzutage, dass sie der Fang schlechthin sind, weil da im Internet irgendein Simp „you go girl“ geschrieben hat.

        PS: Stellt sich halt die Frage, ob ein geringer Durchschnitt an Attraktivität in der Gesamtbevölkerung das Schönheitsideal tatsächlich so stark beeinflussen kann, dass Normalgewicht von Männern/Frauen als unattraktiv empfunden werden kann. Glaube ich kaum. Das Körperideal dürfte ziemlich tief in der Genetik einprogrammiert sein. Das ganze Schönheitsideal um Rubensfrauen ist mir suspekt und scheint politisch mit der body positivity movement idealisiert. Schaut man sich Statuen, Gemälde von Feudalen Frauen an, so waren die ganz selten richtig fett.

        • Ich fange hinten an: „Das Körperideal dürfte ziemlich tief in der Genetik einprogrammiert sein.“ und in die Geschichte der Menschheit, wie du richtig schreibst.
          Es gibt keine ägyptische, griechische oder römische Statue, die Fettleibigkeit als erstrebenswert darstellt.
          Was „politisch mit der body positivity movement idealisiert“ wird ist eine sukzessive Verfettung von Frauen. Sie wollen sich nicht ändern, also muss sich das gesellschaftliche Schönheitsideal ändern. Man muss inzwischen einen verbalen Eiertanz hinlegen und Frauen als „big“ bezeichnen, statt ehrlicherweise als fett oder zumindest übergewichtig, was die Option offen lässt, „big“ als attraktiv für Männer zu titulieren. Diese Ausrede gilt für Männer nicht und nicht einmal fette Frauen wollen mit fetten Männern zusammen sein.
          Sportliches Normalgewicht ist weiterhin das Ideal, alles andere ist fake.

          Was zum nächsten Punkt überleitet: „Die Zahl bezog sich glaube auf eine Studie, die nur geschaut hat, welchen Anteil Männer die Frauen attraktiv finden und umgekeht.
          Das sagt nichts über Wahlverhalten aus, da Frauen sich mit jemanden auch „abfinden“ können, den sie nicht zu den oberen 20% zählen.“

          Noch einmal: Welches „Wahlverhalten“ und was heißt „abfinden“?
          Ob sie jemanden wählt ist doch irrelevant, so lange es keine wechselseitige Wahl ist.
          Ich finde die Wortwahl verräterisch.
          Es suggeriert, mit der weiblichen Wahl sei eigentlich alles gesagt, als ob es keinen (entgegenstehenden) männlichen Willen gäbe.
          Um in der SMV-Terminologie zu bleiben: Sie ist eine fette 5 und du eine 9 und sie „wählt“ dich.
          Es gibt wohl nur ein Szenario, in dem diese Wahl relevant ist, wenn du nämlich notgeil bist und gerade keine andere Option in Sicht ist (=abfinden). Ansonsten wirst du ihre „Wahl“ dankend ablehnen und ihr verdeutlichen, dass sie außerhalb ihrer „price range“ agiert.

          Du schreibst: „Erotische Kapital“ dürfte selbst bei Frauen die recht weit unten auf der Skala sind dank Social Media, Only Fans und Co durchaus vorhanden sein, was letzlich dazu führt, dass sie Wahl zwischen den Simps haben. Das subjektive Empfinden des „erotische Kapitals“ dürfte parallel zur erhaltenen Aufmerksamkeit steigen.“

          1. Wortwahl: Das subjektive Empfinden des „erotische Kapitals“ ist demnach „erotisches Kapital“.
          Nein, ist es nicht. Wäre es rein subjektiv, bräuchten diese Frauen weder Make-Up und falsche Wimpern, Botox und Schönheitschirurgen, noch den exzessiven Einsatz von Filtern und Photoshop, um sich diesem objektiven Ideal anzunähern.
          Dazu ein Video von Alexander Grace, das sehr schön zwischen Darstellung und Realität unterscheiden hilft:

          2. Dass Simps ihre Aufmerksamkeit wahllos verteilen, Frauen generell auf ein Podest stellen, damit sie diese anhimmeln können ist bekannt – und dazu sind sie auch erzogen worden.
          Andererseits kommt in die Öffentlichkeit, das keine der Frauen auf Onlyfans in Erwägung zieht, die eigenen Fans/Simps zu „daten“ und „Simp“ gilt inzwischen als Schimpfwort.

          „Fragt sich ob es ein Plateu gibt, ab dem es wieder abfällt. Selbst ü40 Single Moms denken heutzutage, dass sie der Fang schlechthin sind, weil da im Internet irgendein Simp „you go girl“ geschrieben hat.“

          Ich glaube, es wird bald eine Ernüchterung eintreten, weil die Diskrepanz zwischen den Erfolgen (=Aufmerksamkeit) im Internet und dem realen Leben immer deutlicher werden.
          Für welchen „Fang schlechthin“ sich „ü40 Single Moms“ halten ist aber nur relevant, wenn sich die subjektive Einschätzung in einen objektiven Erfolg umsetzen lässt.
          Ein auffälliger Trend bei der letzten Umfrage von PEW-Research zum online-dating war die fallende Zahl von Menschen, die generell solche Dating-Plattformen im Laufe der letzten fünf Jahre verwendet haben und diese aktuell noch benutzen.

    • Der Vergleich hinkt vollkommen.
      Denn was du verkennst, dass eine Frau die Brut auch aufziehen muss. Hierfür bedarf es entsprechende Ressourcen. Und hier stellt sich die Frage, wie sie es evolutionär ohne Mann machen würde. Und wir reden jetzt eben nicht von Staatlicher Alimentierung oder irgendwelchen halbstaatlichen Pseudo—Jobs, die keiner braucht. Das ist eben nicht so einfach möglich.
      Somit ist dein „im freien Markt würden sich nur 20% der Männer reproduzieren und 100% der Frauen“ schonmal widerlegt. Außer in deiner Welt schaffen es diese Männer dann die 5 Frauen plus Nachzucht zu unterhalten.
      Weil es dieses Problem gibt, gab es entsprechende Konventionen wie die Ehe, die eine privatrechtliche Angelegenheit war. Da gab es dann noch einen Priester, der da noch moralische Normen denen auferlegt hatte, ansonsten war das alles Privatrecht + soziale Kontrolle durch Familie und Gemeinschaft.

  8. Strategie:
    Wenn Frauen eher gehört werden als Männer, müssen Frauen als Lobyistinnen für Männer eingespannt werden. Nicht gegen gute Worte, sondern gegen Bezahlung.
    Bill Gates wird da aber nix geben.

  9. Bei dem Uebermass an Linken in diesem Kommentarbereich wundere ich mich, warum die nicht verstanden haben, wie ihre Betschwestern und -brueder an die Macht kamen.

    Macht muss man sich nehmen, die bekommt man nicht zugeteilt. Ungleich Hirn, welches der Herr leider sehr ungleich verteilt vom Himmel wirft 😀 Der irre Glaube, dass man demokratisch ein System veraendern kann ist amuesant. Demokratie ist nur eine Methode die Fuehrungsriege auszutauschen, ohne dass es zum Buergerkrieg kommt. Die Fuehrungsriege soll das System erhalten und weiter fuehren, nicht es umwerfen. Und je mehr Maenner sich mit einem Butterbrot abspeisen lassen, waehrend sie sklavisch alle notwendigen Arbeiten zur Aufrechterhaltung des Systems ausfuehren, desto besser fuer das System und die Fuehrung. Wenn morgen alle Sanitaertechniker aufhoeren zu arbeiten, dann haben wir in wenigen Wochen ein sogenanntes shithole country 😉

    Maenner und Frauen entwickelten (Evolution) unterschiedliche Kampf- und Kriegstaktiken um Macht zu gewinnen. Maenner sind eher barbarisch und gewaltorientiert, Frauen unterminieren das System (uvm.). Die Anfaenge der Machtergreifung der Linken, sowie der Kulturen in nahen Osten, sind naeher an den weiblichen Kriegstaktiken. Nur dann, wenn sie erfolgreich unterminiert haben (wie z.B. der Marsch durch die Institutionen), wird die absolute Macht mit Gewalt durchgesetzt – von den vorherigen kleinen Scharmuetzeln der z.B. Antifa, Islamisten usw. abgesehen. Die Scharmuetzel sind aber wichtig, um klar zu stellen, dass man bereit ist, sich mit Gewalt durchzusetzen, koste es was es wolle.

    Der Staat demonstriert bei einigen der ca. 2.000 sog. Spaziergaenge, dass er bereit ist seine Staatsgewalt einzusetzen, voellig egal wie friedlich die Spaziergaenger sind. Das ist Machterhalt. Und wenn die Spaziergaenger nicht bereit sind mit Mistgabeln (und anderem baeurerlichen Geraet, wie Traktoren, Gabelstapler, Bagger,…wieviele Traktoren braucht man um einen Wasserwerfer auf die Seite zu legen?) aufzutreten, dann verlieren sie halt, weil sie nicht bereit waren zu kaempfen. Und kein Stuhlkreis von Epidemiologen und Rechtsanwaelten wird das aendern; und kein Stuhlkreis von Maennerrechtlern wird irgend etwas aendern.

    • Ganz so einfach ist es nicht, menschliche Psychologie ist (leider) weit komplexer. Im Endeffekt läuft das vermutlich alles auf Spieltheorie hinaus. Um dein Beispiel aufzugreifen:

      „Der Staat demonstriert bei einigen der ca. 2.000 sog. Spaziergaenge, dass er bereit ist seine Staatsgewalt einzusetzen, voellig egal wie friedlich die Spaziergaenger sind. Das ist Machterhalt. Und wenn die Spaziergaenger nicht bereit sind mit Mistgabeln (und anderem baeurerlichen Geraet, wie Traktoren, Gabelstapler, Bagger,…wieviele Traktoren braucht man um einen Wasserwerfer auf die Seite zu legen?) aufzutreten, dann verlieren sie halt, weil sie nicht bereit waren zu kaempfen.“

      Die Spaziergänger demonstrieren gegen eine massenmedial geschaffene (oder herbeigelogene) Mehrheit. Zumindest reden uns das die Medien und Umfrageinstitute ein. Wenn du in einem solchen Setting als Oppositioneller Gewalt anwendest, ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass dir mit noch viel mehr Gewalt geantwortet wird, erdrückend. Du gerätst in eine Spirale, die im Extremfall in einem Bürgerkrieg enden kann, die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg ist jedenfalls minimal, da du in der Minderheit bist und die Propaganda gegen dich agiert. Alle moderaten Kräfte, etwa Familien mit Kindern sind schon weit vorher draußen. Jemand der Verantwortung trägt, muss sich i.d.R. unterordnen.

      Das ist der Spaziergängerszene bewusst, weshalb sie bewusst die Provokationen der Gegenseite ignoriert, die eben nur das Ziel haben, die Angelegenheit zu eskalieren, weil die Mächtigen sich überlegen fühlen und einen Vorwand zum Vernichtungsschlag schaffen wollen. Ziel ist es zu zeigen: ihr könnt uns nicht mundtot machen und wir springen nicht über eure Stöckchen! Das wiederrum ermutigt auch Leute, die keinen Bock auf Haft, Antifa-Schläger und Gewalt haben.

      Das kann funktionieren. Muss aber nicht. Die Wende 89 lief so, oder der gewaltlose Widerstand in Indien. Aber es gibt auch zahlreiche Proteste die vollkommen erfolglos blieben. Wenn die Macht wirklich skrupellos ist und geschlossen lügt, kann sie auch ohne Vorwand eine Bewegung brutal zerschlagen. Aber die gesellschaftlichen Kosten (Abwanderung, Legitimitätsverlust, Ausbreitung der Unzufriedenheit, schlechter Ruf im Ausland etc.) dafür sind u.U. hoch. Auch wieder eine Abwägungsfrage, diesmal eine der Mächtigen.

      Kosten und Gewinne bei jedem Protest sind aber auch bei jeder Person unterschiedlich. Wenn es allen hundsmiserabel geht, ist es leichter etwas zu bewegen. Ich bin persönlich z.B. aktuell nicht von Feminismus und Ungerechtigkeiten betroffen. Warum sollte ich mich also weit aus dem Fenster lehnen? Ich bin aber jederzeit bereit, die Männerrechtssache zu unterstützen und bekannter zu machen. Das mache ich aber nur, wenn mich das nicht viel kostet und das Ziel eines ist, welches ich teile.

      • „ Die Spaziergänger demonstrieren gegen eine massenmedial geschaffene (oder herbeigelogene) Mehrheit“.
        „ da du in der Minderheit bist und die Propaganda gegen dich agiert“.

        Alles widersprüchlich.
        Zunächst einmal ist es absolut gesehen nicht notwendig in der Mehrheit zu sein, da die Mehrheit passiv ist und dass macht was die Führung vorgibt.
        Du musst also nur in der Mehrheit gegen das Herrschaftsystem sein und dabei natürlich auch kurzfristig gegenüber dem Polizeiapparat. Aber auch das immer nur punktuell. Partisanenkampf funktioniert genauso.
        Die Polizei wendet ja auch nur dort Gewalt auf, wo sie sicher ist nicht eins aufs Maul zu bekommen. Überall dort, wo es Ärger geben könnte, läuft die doch davon, ob Clans oder linke Szene. Und das sind noch nicht einmal viele Leute. Es ist nur die Bereitschaft da, im Zweifelsfall mit Gewalt vorzugehen und füreinander einzustehen. Die linke Szene hat sowas wie die Rote Hilfe, und bei Coronaprotesten gibt es zwielichtige Anwälte.

        Zum Thema Indien. Völlige Verkennung der Geschichte. Das Empire war schon 1940 finanziell tot und damit auch die Kolonien. Gandhi hatte da ein leichtes Spiel, insbesondere weil die Engländer mit Deutschland alleine nicht zurechtgekommen sind.

        • „Du musst also nur in der Mehrheit gegen das Herrschaftsystem sein und dabei natürlich auch kurzfristig gegenüber dem Polizeiapparat. Aber auch das immer nur punktuell. Partisanenkampf funktioniert genauso. Die Polizei wendet ja auch nur dort Gewalt auf, wo sie sicher ist nicht eins aufs Maul zu bekommen. Überall dort, wo es Ärger geben könnte, läuft die doch davon, ob Clans oder linke Szene.“

          Ja, aber die sind auch bereit alles zu geben. Sowohl Clans wie auch Linksextreme leben die Illegalität. Wenn man dazu bereit ist: fein. Man darf aber auch die Medien nicht vergessen, Linke und Staatsfeinde haben Narrenschutz, ausländische Clans sowieso, geht es doch um die große Aufgabe den Deutschen den Rassismus auszutreiben, da darf man die Probleme nicht an die große Glocke hängen. Jeder den man als „rechts“ und Nazi gelabelt hat, ist hingegen vogelfrei, bekommt keine positiven oder auch nur mitleidigen Artikel und die Chance für faire Verfahren und ein normales Leben sinkt gegen Null.

          Sprich: es ist für alle Beteiligten fast vollkommen risikolos ihren ganzen Sadismus gegen dich rauszulassen, aber wehe du wehrst dich…

          Die meisten potentiellen Demonstranten lernen das schnell und bleiben weg, kaum jemand ist so verzweifelt, dass er dafür sein Leben aufs Spiel setzt.

          Klar kannst du eine Revolution versuchen. Ich sehe die Chancen dafür allerdings bei nahe Null. Dafür muss man fanatisch oder verzweifelt sein und sich gut und über Jahre organisieren können, was bei der allgegenwärtigen Überwachung und Propaganda sofort unterbunden würde. Außerdem ist unabsehbar, wer dann am Ende an die Schalthebel gelangt, meist sind es die größten Idioten.

          Glaub mir, ich würde GERNE Gewalt ausüben. Ich hatte noch nie soviele Gewaltphantasien wie im letzten halben Jahr Corona-Politik, ich kämpfe die mühsam nieder, denn ich bin nicht bereit meine Familie für sowas zu opfern.

      • Ich kenne die Argumente dagegen schon. Und ich bin auch nicht grundsaetzlich dafuer bei jedem politischen Argument Gewalt anzuwenden. Das unterscheidet eine Zivilisation von einer barbarischen Gesellschaft. Mein Motto bei politischen Widrigkeiten ist: „Sei wie Wasser“, d.h. umlaufe die Hindernisse, um deinen eigenen Weg fortzusetzen. Und ich erkenne auch an, dass sich Staatsterrorismus nach einiger Zeit (manchmal ziemlich langer Zeit) totlaeuft, weil mit einem Unrechtsstaat keiner mehr kooperieren will (intern wie extern).

        Aber einige Entscheidungen sind nicht mehr rueckgaengig zu machen, nicht mehr reparierbar, so verheerend, dass es den vorigen Zustand nie wieder geben kann. Wer erst mal ‚gespiked‘ ist, kann nie wieder ungeimpft sein (trotz einiger Konzepte, wie man die Spike-Proteine schnellstmoeglich wieder ausleitet). Wenn die Geburtenrate erst mal unter einen gewissen Wert faellt, kann das Volk nie wieder die ursprungliche Anzahl erreichen (theoretisch zwar schon, aber praktisch gab es das noch nie).

        Und bei solchen Entscheidungen reicht es eben nicht, nur NEIN zu sagen, oder dass man nicht mitmacht. Man muss dagegen kaempfen, mit allen Mittel, die uns zur Verfuegung stehen. Wer aktuell (noch) nicht so betroffen ist, sollte sich den alten Bonhoeffer Text mal wieder ansehen.

    • Sag ich denen auch immer. Wenn sie was ändern wollen, muss jede Demo im oder am Bundestag enden. Und damit ist nicht die Treppe davor, sondern das Voyer gemeint. Da muss man dann halt mal sich an der Polizei vorbeiprügeln.
      Wenn von denen ein Hundertschaft zu Boden geht, werden sich auch die anderen Polizisten üperlegen, ob hier die 10.000 oder drin die 500 fürs eigene Überleben gefährlicher sind. Und die 500 drin, würden noch am selben Tag drum betteln, das machen zu dürfen, was die 10.000 draußen verlangen.
      Und wer das verhindern will, muss eben mit eigenen 10.000 kommen.

      • Wie ich oben schrieb: die Polizei wendet dort Gewalt an, wo sie weiß nicht eins aufs Maul zu bekommen. Sonst wird der Rückwärtsgang eingelegt.

        Die Spaziergänge sind aber durchaus ein guter Anfang, wenn man bedenkt, dass die Polizei jetzt schon sagt, dass man nicht mehr Kräfte hat. Da geht noch was. Umso würdeloser, wenn die Münchener sich jetzt freuen,dass sie eine friedliche standdemo bekommen. Als ob die anderen Spaziergänge nicht friedlich ablaufen würden.

    • „Bei dem Uebermass an Linken in diesem Kommentarbereich …“

      Nun ja, links und rechts sind bekanntlich Relativbezüge. Wer in diesem Forum ein Übermass an Linken feststellt, der ist das, was allgemein unter rechtsextrem verstanden wird.

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