151 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 256 (26.02.2020)

    • Da ich ja doch mittlerweile vom Leser zum Schreiber mutiere, würde ich gerne mal die Gelegenheit nutzen, euch ein bisschen auszufragen, damit man ein bisschen besser weiss, mit wem man hier so disktutiert.

      Aber vielleicht habt Ihr ja Lust ein bisschen demographische Angaben zu machen (meine in Klammern):
      – Geschlecht (m)
      – ungefähres Alter (30-40)
      – Berufstätig (ja, in der freien Wirtschaft)
      – Höchste abgeschlossene Bildung (Universität)
      – Verheiratet oder feste/r Partner/in (ja)
      – Schon mal geschieden gewesen (nein)
      – Kinder (0)

      Allgemein noch ein grosses Lob an Christian für die Seite und an die Community hier.

      • – Geschlecht
        m
        – ungefähres Alter
        30-40
        – Berufstätig
        ja, im ÖD
        – Höchste abgeschlossene Bildung
        Promotion
        – Verheiratet oder feste/r Partner/in
        Verheiratet
        – Schon mal geschieden gewesen
        Nein
        – Kinder
        1

      • zum Demo- Dings:
        Alter ca 45
        Ausbildung: Abi, abgebrochenes Studium eines peinlichen Orchideenfachs, Bundeswehr, Fahrradkurier, Zimmermanns -Lehre

        Sexuelle Vorlieben: biestige Frauen, gern mit kurzen Haaren

        Politische Ansichten: desillusionierter Ex-Linker, heute konfus liberal/ libertaer

        PS: alles an diesem verf*** Smartphone geschrieben
        PPS: Kinder waren nie meins, aber ich verstehe inzwischen Väter.

      • Freut mich, dass so viele ein paar Angaben gemacht haben.

        Leider sind wir wenig divers (überwiegend Männer mittleren Alters und höherer Bildung), wir brauchen unbedingt eine Quote! (Don’t take shit too serious).

        Gibts eigentlich noch mehr Frauen als Freya, Anne und unsere 3 Feministinnen (Semi, Claudia und Lightyear)? Die ersten beiden finde ich ziemlich angenehm und vernünftig.

      • – Geschlecht
        m
        – ungefähres Alter
        50-60
        – Berufstätig
        ja, Konzern Privatwirtschaft
        – Höchste abgeschlossene Bildung
        Universität (Diplom)
        – Verheiratet oder feste/r Partner/in
        nein
        – Schon mal geschieden gewesen
        ja, gerade
        – Kinder
        2

    • Über die unverkleidete Rabenmutter mußte ich grinsen 😉

      Aber apropos Mütter: Wer Mutterns Badekappe von fast-noch-vorm-Krieg liebevoll aufbewahrt hatte, hätte als Coronavirus gehen können, z.B. so

      Dauert sicher nicht lange und dann reißt sich der Postillon diesen bahnbrechenden Witz unter den Nagel 😦

          • Da wurden die einfacher – das Grundmuster täte auch in die 80er passen. Die Maniriertheit mit den extra-Strukturen, diesen Art Blüten, die spricht mE für die 70er.
            Kann natürlich auch sein, dass das von heute ist, es gibt ja ein bisschen den Trend zum Retro dahin, die Lampe zB wird immer noch heiss geleibt. Für Fans: eine aus der Reihe hängt im Blowfeld-Hauptquartier im „Im geheimdienst Ihrer Majästät“.

          • Weiß nicht,,ob das 70er oder 80er sind.Kann mich aber noch an das Gesch**** erinnern, daß ihre Haare nicht naß werden sollten. Und deswegen so einen Gummilappen über den Kopf ziehen? Näh, die spinnen doch.
            Heute sind die Dinger etwas hübscher, aber die Musterdichte ist höher und nicht so wie beim Virus. Wer außerdem die etwas verstörende China-Werbung im Aftenposten angeschaut hat, weiß auch die gelungene Farbwahl (gelb, hihi) von der gezeigten zu schätzen 😉

            Weil ich das Thema Bademützen sehr, sehr wichtig finde(*): Vor 10 Jahren hatte ich mal eine Hörige, fesch, grazil, langes, blondes Haar, die im italienischen Campingbad plötzlich eine Bademütze aus sehr dünnem Latex hervorzog. Das ganze Ding war auch noch rötlich.
            Die sah damit ungefähr so sexy aus wie Kemmerich mit Sonnenbrand. Zum Fremdschämen.

            (*)Bzw.ihr seid mir hier grade wieder mal zu inderlegionell unterwegs, hab grad von Dschenda und Feminazis die Nase gestrichen voll. Die solln doch einfach nach Hause gehen und die Schn**** halten

          • „Die Maniriertheit mit den extra-Strukturen, diesen Art Blüten, die spricht mE für die 70er.“

            Yupp, 60er bis 70er.
            In den 80ern war der Kitsch schon durch.

          • @carnofis: glücklicherweise gab es die Punks und all die, die mit dem Kram aufgeräumt haben. Statt Noppen auf der Plastikkappe hochtoupierte Iros. Na, bis die Spühdosen wegen FCKWs verpönt waren …

    • Finde das ist ein sehr gelungener Beitrag von dir.
      Es ist ganz offensichtlich, dass die Spiegel Autorin eine ganz klare Abneigung gegen Weinstein hat und versucht offensichtlich Leser auf ihre Seite zu ziehen.

      Mittlerweile glaube ich ja, dass solche Leute wie die Autorin es gar nicht „böse“ meinen, sondern einfach aus einer sehr emotionalen Perspektive herausargumentieren, was sie als „ungerecht“ empfinden und einfach zu dumm sind zu abstrahieren, das rechtsstaatliche Prinzipien manchmal mit moralischem Empfinden nicht immer deckungsgleich sein müssen, sie aber die einzige echte Möglichkeit sind, allen Beteiligten prinzipiell fair gegenüber zu sein.

      • „Mittlerweile glaube ich ja, dass solche Leute wie die Autorin es gar nicht „böse“ meinen“

        Glaub ihnen besser genau das, was sie sagen. Und wenn es im Effekt „böse“ ist, dann wird das auch so gemeint sein. Vor allem wenn es sich um Leute handelt, die ganz strikt gut und böse trennen, wie bei allen Linksprogressiven.

  1. 1. Eine Gesetzesinitiative will (auch neutrale) Pornowerbung verbieten, falls kein strenges Altersverifikationssystem davor steht. Würde dies Thot-Audit in Deutschland ermöglichen? Dieser Massenreport hat mir damals eröffnet wie sehr Netzpolitik.org doch ein Epizentrum des Simptums ist. Dort wurden die eifrigen Melder pauschal als „organisierte Fraufeinde“ abgeurteilt, kein Wort von E-Thots die nachweislich mit steuerfreien Einnamen von 10.000-50.000$ prahlten.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendmedienschutz-Laender-machen-ernst-mit-Pornowerbeverbot-4668698.html

    2. https://www.theguardian.com/society/2020/feb/03/rates-of-insolvency-among-women-over-65-rapidly-increasing Rentnerinnen gehen reihenweise pleite, kein Wort zu männlichen Rentnern, die sind wahrscheinlich tot und/oder — nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Medien– noch schlimmer betroffen.

    3. https://www.nytimes.com/2020/02/20/health/coronavirus-men-women.html
    Warum der Coronavirus Männer schlimmer trifft als Frauen.

    4. https://blog.fefe.de/?ts=a0a89791 Craig Murray berichtet vom Assange-Gerichtsverfahren. https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/your-man-in-the-public-gallery-assange-hearing-day-1/

    Schwere Folter ist das, was mit Assange passiert, kaum einen kümmert’s. Vielleicht sollte er sein Geschlecht ändern?

    5. Taugt die Studie: https://www.myhealthyclick.com/people-with-more-than-10-sexual-partners-vulnerable-to-cancer/

    6. https://twitter.com/LewdGamer/status/1226514855970119682 Twitter-Faden zur E-Thot-Konkurrenz aus dem Virtuellen… leicht erheiternd (falls noch nicht gelöscht)

    7. https://www.theverge.com/2020/2/14/21137852/reddit-female-dating-advice-strategy-women-rulebook-memes FDS ist das weibliche Gegenstück zu „the Red Pill“ (TRP), wie lässt man sich hochpreisig bezahlen, und wie beeinflusst man vermögende Männer? Wie kann man mehrere gleichzeitig daten? Für jeden Bluepiller eine empfehlenswerte Lektür (nicht der beschönigende Artikel, sondern das Reddit-Forum)

    8. https://www.reddit.com/r/TumblrInAction/comments/f487z5/bpt_sharingenjoying_video_of_black_woman/ Farbige Frauen sollen angeblich Weiße verprügelt haben, weil diese sich mit Dreadlocks(Rastalocken) an schwarzer Kultur in raubenderweise bedient hätten. IST DAS ECHT?

    9. https://www.derstandard.at/story/2000114568813/incels-frauenhasser-im-netz-werden-toxischer-und-immer-radikaler DerStandard hat durch diesen Artikel bei mir erheblich an Reputation verloren

    10. Zu guter Letzt noch etwas Humor: https://www.youtube.com/watch?v=e6udxt91EME „Husbands of Target“ (Ehemänner auf dem Supermarktparkplatz)

    • Komu, mein Senf dazu:

      1. who cares? Pornographie kriegst immer problemlos – halt nicht in Deutschland…

      2. Glaube erst mal nicht, dass es männlichen Rentnern im Schnitt schlechter geht. Begründung: Der „Normalo“ arbeitet sein Leben lang und in liberalen Gesellschaften sorgen die meisten selbst für sich vor.
      Irgendwie finde ich argumentierst du da wie ne Feministin, nur mit dem umgekehrten Vorzeichen.

      3. Trifft der Virus tatsächlich Männer schlimmer?
      Gibt es da nicht bedeutende Hintergrundvariablen wie Alkoholkonsum oder Rauchen?

      6. Das finde ich auch lustig. Auf der anderen Seite, warum zahlt man überhaupt für Camgirls??? Verstehe ich nicht. Gibt soviel umsonst Pornographie da draussen…

      7. Meine Erfahrung mit Golddiggern: Je ärmer das Land, desto mehr gibt es. Sie sind aber relativ einfach zu spotten und einfach zu meiden. Bezahl einer Frau bei nem Date nichts, der Golddigger wird nie ein zweites Date mit dir haben.

      9. Letztlich geht es hier um Deutungshoheit und den ausgemachten Feind oder die andere Seite mit Hilfe der Moral kaputt zu machen. Das Verwürfeln von MRA/MGTOW/INCEL/PolitischRechts ist vermutlich pure Absicht. Wenn du dich selbst mit der „bösen“ Seite identifizieren solltest, besuch diese Website der Gegenseite nicht. Dann gibst du ihr zumindest keine Klicks mehr. Und es ist klar, dass sie gegen dich sind.

      Ich selbst bin weder MRA noch MGTOW noch Incel noch betrachte ich mich als politisch rechts und da es mir persönlich egal ist, ob jetzt irgendwer Männer an sich für toxisch oder böse hält, juckt mich das auch nicht, was die schreiben.
      Für mich als neutralen Beobachter ist es allerdings ganz klare Propaganda, was da läuft

      • „3. Trifft der Virus tatsächlich Männer schlimmer?
        Gibt es da nicht bedeutende Hintergrundvariablen wie Alkoholkonsum oder Rauchen?“

        Bingo! Es ist aller Voraussicht nach das letztere.

      • 1. who cares? Pornographie kriegst immer problemlos – halt nicht in Deutschland…

        Ich finde die mediale Aufmerksamkeitsökonomie, die Motivation und die Intensität der Gesetzgebung beachtenswert. Während Thot-Auditors als Frauenfeinde abgestempelt werden, gibt es kein Wort über Chat-Prostituierte, die teilw. Unsummen unversteuert abkassieren, was ist mit Jugendlichen die mit solchen Angeboten in Kontakt kommen, oder gar selbst zu Anbieterinnen werden(https://www.foxnews.com/tech/young-people-sharing-explicit-content-for-cash-on-premium-snapchat-accounts)?!

        2. Glaube erst mal nicht, dass es männlichen Rentnern im Schnitt schlechter geht. Begründung: Der „Normalo“ arbeitet sein Leben lang und in liberalen Gesellschaften sorgen die meisten selbst für sich vor.
        Irgendwie finde ich argumentierst du da wie ne Feministin, nur mit dem umgekehrten Vorzeichen.

        Im Schnitt sicher nicht, aber die Verteilung des Vermögens hat unter kapitalistischer Prägung gewisse Anhäufungstendenzen, welche Wenige bevorteilt und Viele benachteiligt. Männer sterben früher, begehen häufiger Suizid und leiden viel stärker an gesundheitlichen Problemen.

        Ich mag auf keinen Fall so werden wie Feministinnen, bitte erkläre dies ausführlicher, damit ich in die Selbstreflexion gehen kann.

        3. Trifft der Virus tatsächlich Männer schlimmer?
        Gibt es da nicht bedeutende Hintergrundvariablen wie Alkoholkonsum oder Rauchen?

        Klar die Rauchen dort vor allem mehr, aber sie sind auch häufiger und länger mit Massen an fremden Menschen in Kontakt (ÖPNV u. Arbeit).

        6. Das finde ich auch lustig. Auf der anderen Seite, warum zahlt man überhaupt für Camgirls??? Verstehe ich nicht. Gibt soviel umsonst Pornographie da draussen…

        Ich verstehe es auch nicht, einige sind wohl Buttom/Unterwürfig und Kunden bei E-Dominas, aber die allermeisten scheinen sich nach Nähe/Wärme/sexuellem Interesse zu sehnen.

        7. Meine Erfahrung mit Golddiggern: Je ärmer das Land, desto mehr gibt es. Sie sind aber relativ einfach zu spotten und einfach zu meiden. Bezahl einer Frau bei nem Date nichts, der Golddigger wird nie ein zweites Date mit dir haben.

        In dem subreddit wir auch offen darüber gesprochen, wie man einen geeigneten Zahlesel für Hochzeit+Scheidung+Alimente „einfangen“ (sprich: über’s Ohr hauen) kann.

        9.[…]Ich selbst bin weder MRA noch MGTOW noch Incel noch betrachte ich mich als politisch rechts und da es mir persönlich egal ist, ob jetzt irgendwer Männer an sich für toxisch oder böse hält, juckt mich das auch nicht, was die schreiben.
        Für mich als neutralen Beobachter ist es allerdings ganz klare Propaganda, was da läuft.

        Wegen deiner Sorglosigkeit bin ich neidisch, die kann ich leider nicht teilen. Ich habe allerdings auch einen Sohn und sehe die Tendenzen.

        • Komu, mein Freund:

          1. Ich sehe jetzt hier von staatlicher Seite keine Diskriminierung von Männern. Dem Staat gehts um Geld – sie haben ja offensichtlich begriffen, dass es hier eine Schattenwirtschaft gibt und wollen nun die Steuer-Kohle. Deshalb gibts ja die Thot-Audits, wo man solche Personen quasi denunzieren kann. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Und wo werden die Denunzianten, denn als Frauenfeinde abgestempelt? Also ich hab die Artikel jetzt nur überflogen, aber steht das irgendwo konkret? Wenn ja, von wem? Dass Frauen im Prinzip eine sexuelle Darstellung gegen Geld anbieten und es auf der anderen Seite Männer gibt, die dafür bezahlen ist doch eine vertragliche Vereinbarung an der freie Individuen frei entscheiden können. Klar gibt es Grenzen (Kinder) aber an sich finde ich diesen Austausch (zwischen Erwachsenen) nicht schlimm oder gar verwerflich. Es gehören ja schliesslich zwei dazu. Dass der Staat dafür noch zu doof ist, die Steuergelder zu kassieren, ist doch bei vielen Schattenwirtschaften so. Man findet ein Schlupfloch, die Mühlen der Bürokratie machen nach einer Zeit es zu. Man findet ein neues etc etc. Wo hat das überhaupt mit Frauen und Männern etwas zu tun? Das ist es was ich meine mit „feministischem Argumentieren“ – man hat einen Bias (Männer/Frauen werden „strukturell“ benachteiligt) und sieht in allem Möglichen eine Bestätigung dieser Vorannahme.

          2. Der Artikel beschreibt doch ganz klar, warum dort Frauen explizit in den Focus gerückt werden: „The number of insolvencies among women aged 65 and over increased […] 88%“ während „Insolvencies among men, however, did not increase across the board in the same way.“ Im Gegenteil „the overall insolvency rate of women has rapidly overtaken the rate among men“. Das scheint doch erstmal eine sachliche statistische Aussage zu sein und es ist doch erstmal OK das anzuführen. Man sollte nun schauen, ob das 1) so stimmt und 2) was dafür verantwortlich ist. Wenn die Frauen durch falsche Lebensentscheidungen selbst schuld sind, würde ich aus liberaler Perspektive sagen. Jo jeder ist seines Glückes Schmied. und nicht „die Verteilung des Vermögens hat unter kapitalistischer Prägung gewisse Anhäufungstendenzen, welche Wenige bevorteilt und Viele benachteiligt“. Das schreit doch schon wieder nach Umverteilung (wie die Feministen es auch tun…. ) statt das man einfach mal versucht, eine Equality of opportunity herzustellen.
          Deine feministische Argumentation ist, dass du genau wie diese immer mit fehlendem Bezug auf das Thema daher kommst und egal um was es geht dort ein Mann/Frau Thema machst mit dem Hinweis „Aber den Männern gehts doch dafür wo anders viel schlechter. Und niemand berichtet darüber“

          9. Wenn du einen Sohn hast, dann ist das doch prima. Du kannst ihn dazu einladen, deine Perspektive einzunehmen und abgesehen hast du die Möglichkeit ihm beizubringen einen gesunden Skeptizismus zu etablieren. Mach ihm klar, dass es ganz klar Interessensgruppen gegen ihn gibt. Mach ihm aber auch klar, dass die Welt zu Dir als Individuum nie „gerecht“ sein wird und dass es vielmehr darum geht – gleichegal wie viele Steine einem in den Weg gelegt werden – das beste aus seiner Situation zu machen, stets zu handeln anstatt zu jammern. Man wächst sowieso nur gegen Widerstand.

    • Zu 9.
      Das ist wirklich der letzte Dreck:
      „Für die Untersuchung wurde die Machine-Learning-gesteuerte Software Perspective von Google eingesetzt, die Beiträge wurden in Foren nach bestimmten Keywords durchforstet. Das Team verwendete diese, um eine Art Toxizitätswert zu bestimmen.“

      Na klasse, morgen gehe ich mal zum Arzt und lasse meinen Toxizitätswert bestimmen. Gegen den ist Corona der letzte Husten.

      Wirklich erbärmlich, was da vom Standard abgesondert wird. Und meine Freunde, die MGTOWs, werden auch wieder bespuckt. Dabei wollen die doch einfach mal nur in Ruhe gelassen werden – von den Frauen, dem omnipräsenten Gejammer, den Anfeindungen, den faschistoiden Hassbotschaften gegen alles Männliche.

      Die tun doch keinem was. Die wollen nur leben. Und spielen. Aber nur mit sich selbst. Also lasst sie doch in Frieden!

      • Ich will hier jetzt nich dauernd den Advocatus Diabolo spielen, aber man muss doch auch konstatieren, dass es tatsächlich ein paar grenzwertige Sprüche im MGTOW Bereich gibt (hab dort zeitweise mal gelesen), so dass mich die Auswertung nicht so mega verwundert.

        Noch mal:
        Das ist keine sachliche Auseinandersetzung mit diesen Themen. Es geht alleine um Deutungshoheit und letztlich um Macht für die – nennen wir sie mal „Links-Identitäts-Progressiven“.
        Ich würde solche Meinungsblätter nicht lesen oder zumindest dabei immer im Hinterkopf behalten, dass jene Interessen haben. Die Gegenseite ist übrigens meist auch nicht viel besser – nehmen wir mal Tichy oder Broder, die haben auch ganz klar Interessen und verwenden ähnliche Strategien. Was mir fehlt ist etwas neutrales, deshalb lese ich beide Seiten und bilde mir meine eigene Meinung dazu.

        • „aber man muss doch auch konstatieren, dass es tatsächlich ein paar grenzwertige Sprüche im MGTOW Bereich gibt“

          Es gibt mgtow, die eine sehr schlechte Meinung von Frauen haben und das auch drastisch zu hören geben.

          Es gibt, quasi per definitionem, keine mgtow, die Forderungen an Frauen stellen, die fordern, dass Frauen sich auf diese oder jene Weise ändern sollen, die Frauen irgendwas Böses wollen.

          Frauenverachtung, ja. Frauenvernichtungsphantasien, nein.

          • Ja ist halt oft eine Grauzone in der es schwer zu unterscheiden ist, was ist schon Faschismus (im Sinne einer pathologischen überhöhung der eigenen Gruppe gegen eine andere Gruppe) und was ist noch eine legitime Meinung/Aussage.

            Bei MGTOW gibt es z.B. auch guilt-by-association wie z.B. dieses deterministische AWALT, was ich für bedenklich halte.
            Versteht mich nicht falsch: Ich habe kein Problem mit einer Aussage wie „Ich habe eigentlich nur schlechte Erfahrungen mit Frauen gehabt, deshalb meide ich ab jetzt den Kontakt zu Frauen“ – das halte ich für völligst legitim. Aber zu behaupten, dass alle Frauen prinzipiell niederträchtig/böse/whatever sind, erinnert mich doch stark an so Aussagen wie „All men are scum“. Same shit, just different color.

            Und warum muss man überhaupt ALLE Frauen verachten?
            Ja es gibt ne Menge schlimmer Frauen, die ich aufgrund ihres Handelns verachten kann, aber warum muss ich das so verallgemeinern?
            Ich bin durch persönliche Erfahrungen in meinem Leben halt grundsätzlich misstrauischer geworden (egal ob Migrant/Mann/Frau/Transe/you name it), was eine sinnvolle Strategie darstellt, aber wenn man Menschen nicht vorverurteilt, stellt sich trotz gesundem Skeptizismus oft genug heraus, dass es unter jeder Gruppe diese und jene gibt.

            Sind MGTOWs mit AWALT nicht oft genauso wie die lieben Feministen, die davon sprechen das Männlichkeit allgemein toxisch ist? Ist es nicht das selbe paar Schuhe von einer „rape culture“ zu sprechen wie die MGTOWs davor warnen Sex zu haben, wegen false rape allegations?

          • „Sind MGTOWs mit AWALT nicht oft genauso wie die lieben Feministen, die davon sprechen das Männlichkeit allgemein toxisch ist?“

            Nicht, wenn die Schlussfolgerungen so fundamental verschieden sind.

            MGTOW sagen: „Ich bin überzeugt, dass es keine Frauen gibt, die nicht hypergam sind, die keine Shittests fahren, die es romantisch finden, wenn ein Mann für sie stirbt, und deswegen will ich mit Frauen nichts zu tun haben. Was Frauen machen , ist mir egal, sie sollen gern ihre eigenen Wege finden, glücklich zu werden.“

            Feministinnen sagen: „Männer sind böse und schaden Frauen, deswegen werden wir den langen Weg durch die Instanzen antreten (inwzischen abgeschlossen), um aktiv (allen) Männern zu schaden, Jungen die Lebenswege zu verbauen, in allen nur irgend möglichen Aspekten die Privilegien von Frauen auszuweiten und auf jede nur erdenkliche Weise Männern Stöcke in die Speichen zu schieben.“

            Wie kann man nur auf die Idee kommen, das für vergleichbar zu halten?

            Der Antisemit, der sich weigert, bei einer Bank mit jüdischem Chef ein Konto zu eröffnen, ist mir mehr egal, als ich ausdrücken kann. Vor allem, wenn er seine Entscheidung darauf gründet, dass die derzeitige Rechtslage so ist, dass jeder der Bankiers, denen er aus dem Weg zu gehen vorzieht, sein Konto einseitig kündigen kann, ohne das Geld zurückzugeben.

            Der Antisemit, der mit allen Kräften daran arbeitet, dass es im Land keine jüdischen Beamte, Professoren und Ärzte mehr gibt, DER ist ein Problem.

          • OnlyMe:
            Ich gebe dir recht, dass die Schlussfolgerungen unterschiedlich sind.
            Die spannende Frage ist halt hier:
            Sind die Schlussfolgerungen so anders, weil die eine Seite die öffentliche Diskurshoheit hat und die andere Seite schlicht nicht die Macht, ihre Interessen überhaupt durchsetzen zu können? Und wären deiner Argumentation folgend die MRA dann nicht absolut identisch mit den Femis, weil sie auch die Mittel der gesellschaftlichen Umwälzung verwenden wollen?

            Was mich an MGTOW so stört ist, dass es sich ebenfalls eines Guilt-By-Association Konzepts bedient und Frauen als das pauschal Böse/Schlechte darstellt. Warum kann man das nicht abstrahieren in ein „GoYourOwnWay“ egal ob Mann oder Frau? Ich meine die Schlussfolgerung aus MGTOW sich nur um seinen eigenen Scheiss zu kümmern und sich nicht in schädliche Abhängigkeiten zu manövrieren ist absolut sinnvoll, aber warum nimmt man so eine Pauschalverurteilung bzw. deterministisches Weltbild als Prämisse dafür an? Kann nicht z.B. eine Frau genauso Probleme mit männlicher Polygamie haben wie du mit hypergamer?
            Ein GYOW, das nicht nur exklusiv für Männer eine Lebensheuristik vorgibt, wäre auch wesentlich weniger angreifbar, ja es wäre wohl sogar überhaupt nie im Fokus (was es ja auch nicht sein will).

          • „Und wären deiner Argumentation folgend die MRA dann nicht absolut identisch mit den Femis,“

            Wenn du einen namhaften MRA nennen kannst, der MEHR Rechte für Männer als für Frauen fordert, dann können wir über den Gedanken weiter diskutieren.

            „Frauen als das pauschal Böse/Schlechte darstellt. “

            Ist das so? Ich kenne von MGTOW nur Aussagen, die darauf hinauslaufen, dass wir in einer Welt leben, in der den Schattenseiten des Weiblichen keinerlei Grenzen gesetzt werden, so dass Männer sich nicht effektiv gegen Frauen wehren können. Das mag hyperbolisch sein, aber nicht falsch. Und dass sowohl jeder Mensch einen Schatten hat als auch jede Frau weibliche Schattenseiten, finde ich auch keine verwegene These.

            Die MGTOW, die ich kennen, sagen nicht, das Weibliche an sich sei böse, sondern jede Frau hat böse Seiten (C.G.Jung, ick hör dir trapsen), gegen die sich Mann nur durch Abwesenheit schützen kann.

            Dass dumme MGTOW sich nicht so differenziert ausdrücken können, geschenkt. Aber selbst Sandman kriegt das hin.

            „Kann nicht z.B. eine Frau genauso Probleme mit männlicher Polygamie haben wie du mit hypergamer?“

            Doch. Natürlich. Eine Frauenbewegung, die sich mit den eigenen Vorlieben für Bad Boys sinnvoll auseinandersetzt, würde ich sehr begrüßen. Wenn diese beinhaltet, dass die Frauen mit den schlechten Erfahrungen zwischen 20 und 25 Nun (~ Monk) gehen, wäre auch das nicht unbedingt schlecht.
            Polygamie ist übrigens verboten. Hypergamie nicht.

            Und jetzt noch ein schlechter Witz (den man sich im Geiste laut vorlesen sollte): What fun can a monk have? nun.

          • @EinLeser
            „Aber zu behaupten, dass alle Frauen prinzipiell niederträchtig/böse/whatever sind“
            Die MGTOW die ich kenne bezeichnen Frauen nicht als niederträchtig, sondern als von ihrem Verhalten gesteuert. Niedertracht oder Bösartigkeit setzen einen Vorsatz vorraus aber das ist es nicht, Frauen verhalten sich so weil sie Frauen sind. Genausowenig wie ich es einem hungrigen Löwen vorwerfe, dass er mich fressen will wenn es nichts anderes gibt, genausowenig werfe ich einer Frau vor, dass sie will, dass ich finanziell für sie sorge. Nun ist das halt wie bei dem Löwen, ich will nicht gefessen werden und für die Frau sorgen will ich auch nicht da ich keine (für mich) adequate Gegenleistung sehe.

            Und da kommt dann die Abneigung zum Feminismus ins Spiel, denn die Feministen sorgen als politischer Arm der Frauen dafür, dass diese einen Teil meiner Leistungen bekommen obwohl ich auf Frauen verzichte. Das ist auch der Grund, warum viele MGTOW den Sozialstaat rigoros ablehnen. Würden die Frauen einfach ihr eigenes Ding machen, sich selbst finanzieren, ihre eigenen Unternehmen gründen und dann nur Frauen einstellen würde mich das absolut nicht stören. Ich bin durchaus der feministischen Forderung gegenüber aufgeschossen eine weitestgehende Geschlechtersegretion einzuführen aber das wollen die Damen natürlich auch nicht, da sie doch weiterhin gerne von Männer alimentiert werden wollen und das stört mich und viele andere MGTOW.

            Da wir aber wissen, dass sich eh nichts ändern wird weil das Verhalten der Menschen in der Gruppe genetisch determiniert wird, ziehen wir uns zurück, halten unsere Klappe und den Rest ihr eigenes Ding machen.
            Die Videos sind übrigens von MGTOW für MGTOW gemacht worden, nicht dafür den Rest der Welt zu überzeugen.

          • @ EinLeser

            „Was mich an MGTOW so stört ist, dass es sich ebenfalls eines Guilt-By-Association Konzepts bedient und Frauen als das pauschal Böse/Schlechte darstellt.“

            Ich denke, Du hast Recht – würde das aber etwas vorsichtiger formulieren: Auch MGTOW-Leute sind in der Gefahr, eine bestimmte Gruppen von Menschen – z. B. Frauen – pauschal als so-und-so zu bewerten (z. B. als konsequent hypergam). Manche – vielleicht viele – der MGTOW-Leute sind dieser Gefahr erlegen – aber bestimmt nicht alle.

            Und ja, all die vielen Verfehlungen des Feminismus können auch die MGTOW-Leute lehren, vor welchen Irrtümern und Fehlern sie sich in Acht nehmen sollten.

            Wenn man es so formuliert, dann sieht man, dass dieser Punkt überhaupt nichts mit Feminismus, MGTOW, Männerrechtlern usw. zu tun hat. Es ist einfach die Maxime: Hüte Dich vor unbegründeten Verallgemeinerungen, hüte Dich vor voreiligen Schlussfolgerungen, vermeide Vorverurteilungen, vermeide Schuldzuweisungen aufgrund von Assoziation usw.

            Auf dieser allgemeinen Ebene hast Du völlig Recht. Und ja, auch einige MGTOW-Leute haben derartige Fallstricke nicht vermeiden können – leider. Es ist, wie es ist: Mensch ist unzuverlässig.

          • onlyme:
            „Die MGTOW, die ich kennen, sagen nicht, das Weibliche an sich sei böse, sondern jede Frau hat böse Seiten (C.G.Jung, ick hör dir trapsen), gegen die sich Mann nur durch Abwesenheit schützen kann.
            Dass dumme MGTOW sich nicht so differenziert ausdrücken können, geschenkt.“

            Jo is gut möglich, dass es einfach auch ein paar dumme aber sehr laute in diesem reddit forum unterwegs waren.

            „Polygamie ist übrigens verboten. Hypergamie nicht.“
            Ja man kann nicht mehr als eine heiraten, aber c’mon seriously?…. Natürlich kann Mann mehrere Frauen parallel haben und es gibt auch genug Männer, die die eigene Frau mit einer anderen betrügen (und sich polygam verhalten)

            Der Witz ist geil, funktioniert aber leider nur auf Englisch 😉

            PfefferUndSalz:
            Ich unterschreibe ja viele Aussagen, die du so machst, aber ich finde hier fällst auch einfaches ein Pauschalurteil.
            „Genausowenig wie ich es einem hungrigen Löwen vorwerfe, dass er mich fressen will wenn es nichts anderes gibt, genausowenig werfe ich einer Frau vor, dass sie will, dass ich finanziell für sie sorge“
            Das ist halt wieder dieses absolut deterministische Weltbild. Ich will garnicht abstreiten, dass es viele Frauen gibt, die so sind, aber einfach mal ein #NotAll dahinter zu klatschen, würde doch nicht so weh tun oder?

            „Und da kommt dann die Abneigung zum Feminismus ins Spiel, denn die Feministen sorgen als politischer Arm der Frauen dafür, dass diese einen Teil meiner Leistungen bekommen obwohl ich auf Frauen verzichte. Das ist auch der Grund, warum viele MGTOW den Sozialstaat rigoros ablehnen.“
            Jo da bin ich als echter Liberaler voll und ganz auf deiner Seite 😉

            „Ich bin durchaus der feministischen Forderung gegenüber aufgeschossen eine weitestgehende Geschlechtersegretion einzuführen“
            Warum das? Ich brauche das nicht als das nächste irgendwie staatlich formalisierte Prinzip. Wieder ein weiterer Eingriff in mein Privatleben. Ich will mich nicht in eine Männerkasse beim Lidl stellen, sondern an eine beliebige.
            Und ganz ehrlich:
            Wenn ich unter Männern sein will, bin ich das einfach. Wenn ich mit meinen Jungs Fussballspiele, dann sind da keine Frauen. Wenn ich privat/persönlich nix mit Frauen zu tun haben will, hält mich nichts und niemand davon ab. Selbst im Job kann ich meinen Kontakt mit Frauen auf die professionelle Ebene beschränken, wenn ich das will. Und es ist ja nun wirklich nicht so, dass man ständig auf offener Strasse von Frauen angequatscht wird…

            Jochen:
            Danke, du hast voll und ganz begriffen, was ich sagen wollte und es noch mal als allgemeineres Prinzip formuliert.

          • @EinLeser
            „Das ist halt wieder dieses absolut deterministische Weltbild. Ich will garnicht abstreiten, dass es viele Frauen gibt, die so sind, aber einfach mal ein #NotAll dahinter zu klatschen, würde doch nicht so weh tun oder?“
            Möglicherweise hast du recht oder halt auch nicht. Das Problem hierbei ist, dass wir nicht sagen können ob JEDE so ist oder nicht. Wird sie sich immer selbst finanzieren oder wird sie in einer Notsituation umkippen? Das kann ich nicht vorher sagen, daher ist es sicherer davon auszugehen, dass alle so sind. Es ist ein Schutzmechanismus. Natürlich kann jede Frau die das möchte BEWEISEN, dass sie anders ist aber das muss sie halt tun und nicht ich.

            „Wenn ich unter Männern sein will, bin ich das einfach. Wenn ich mit meinen Jungs Fussballspiele, dann sind da keine Frauen. Wenn ich privat/persönlich nix mit Frauen zu tun haben will, hält mich nichts und niemand davon ab. “
            Ja das möchte man gerne glauben. Ich hab es selbst erlebt, dass sich Frauen in Vereine reinschleichen die reine Männervereine waren. Die erste war der Kumpeltyp, männlicher im Verhalten als die meisten Männer. Die danach war schon etwas weiblicher und die Dritte noch mehr. Dann werden die ersten Forderungen gestellt, „Nicht so brutal“, „nicht so schnell“, „nicht so was weiß ich..“.
            Und schwubdiwub ist aus einem männlichen Fightclub eine weichgespülte Veranstaltung geworden die mir keinen Spaß mehr macht. Und da kannst du dann gar nichts machen, denn die Mehrzahl aller Männer findet das wie du überhaupt nicht schlimm. Ich will mich aber mit anderen Männern messen und nicht irgendwelche weichgespülten Frauenspiele spielen, die find ich nämlich langweilig.

            „Und es ist ja nun wirklich nicht so, dass man ständig auf offener Strasse von Frauen angequatscht wird…“
            Naja, in Berlin wirst du ziemich oft von irgendwelchen Frauen von Bettelorganisationen angequatscht.
            Spaß beiseite: Das wäre mir egal wenn ich angsprochen würde, mich stört aber das Minenfeld, dass es heutzutage, gerade im Job gibt. Deswegen bin ich auch da sehr professionell und vermeide bei Frauen persönliche Gespräche. Wenn ich hingegen unter Männern bin lasse ich auch (bis zu einem gewissen Punkt) private Gspräche zu.

          • @PfefferUndSalz:
            Ich finde fast alles was du sagst nachvollziehbar, ja ich stimme dir in vielerlei zu.

            „Es ist ein Schutzmechanismus. Natürlich kann jede Frau die das möchte BEWEISEN, dass sie anders ist aber das muss sie halt tun und nicht ich.“
            Sounds legit, ich möchte dir aber eines zu bedenken geben. Unsere inneren Überzeugungen spielen uns manchmal Streiche, in dem Sinne, dass sie zu einer selbst erfüllenden Prophezeihung werden, besonders wenn sie deterministisch sind. Man sollte immer skeptisch sein, aber auch sich selbst gegenüber. Lass mich dir ein Beispiel geben, was ich meine: Du kennst doch diese Leute, die total abergläubig-religiös sind und dann in ihren eigenen empirischen Beonachtungen auch ständig Zeichen von „Gottes Werk“ sehen, was natürlich aus einer logisch rationalen Perspektive absoluter Bullshit ist.
            Den selben Fehlschluss kannst du treffen, in dem du pauschal jeder Frau das MGTOW Frauenbild unterstellst.

            „Ich hab es selbst erlebt, dass sich Frauen in Vereine reinschleichen die reine Männervereine waren. “
            Hmm, was du beschreibst, wuerde mir auch unendlich auf den Sack gehen, aber ich habe soetwas im Fussballverein noch nicht erlebt. Es gibt sicher ein paar „Sportarten“ wo mich Frauen nicht stoeren (z.B. lockeres und unernstes Beachvolleyball im Schwimmbad mit 2 Bier intus), bei Kontaktsportarten hab ich auch kein Bock auf Weichgespueltes.

            „mich stört aber das Minenfeld, dass es heutzutage, gerade im Job gibt. Deswegen bin ich auch da sehr professionell und vermeide bei Frauen persönliche Gespräche. Wenn ich hingegen unter Männern bin lasse ich auch (bis zu einem gewissen Punkt) private Gspräche zu.“

            Voellig legitim und ich verfahre ebenso – nur dass ich auch bei Maennern skeptisch bin, ganz einfach weil ich auch schon von ihnen Opfer von Intrigen wurde. Ich habe mich sogar selbst dabei erwischt, als ich mit einer externen ein Meeting hatte, gefragt habe ob ich nicht lieber die Tuer offen lassen soll.

          • Boah, in dem Thread musste ich jetzt aber einige Abkürzungen googeln.

            Was ich bei dir, EinLeser, nicht nachvollziehen kann: Wenn ein MGTOW stinkig auf die in seinen Augen feminin dominierte Welt um ihn herum ist, warum wertet es ihn dann ab oder macht ihn gefährlich, wenn er das auch bei diversen Gelegenheiten äußert. Das Wesen des MGTOW besteht, so verstehe ich das, darin, eben den eigenen Weg zu gehen und die anderen machen zu lassen. Den femininen Forderungen eben nicht Folge zu leisten, nicht auf dem Beziehungsmarkt rumzuschlawenzeln, das Binnen-I bewusst zu vermeiden. Eben sich all dem zu entziehen. Und wenn du dich als Liberalen bezeichnest, dann muss es doch ein Grundsatz sein, Menschen zuzubilligen, dass sie an etwas nicht teilnehmen. Vor allem nicht an etwas, das ihren Überzeugungen widerspricht. Die MGTOWs missionieren doch nicht und verlangen nicht von anderen, dass sie jetzt gefälligst berücksichtigt, unterstützt werden müssen, so wie es alle anderen geschlechtlich orientierten Gruppierungen tun.

            Natürlich schimpfen die mal laut, wenn sie augegrenzt und abgestraft werden, weil sie sich dem Verehrungskult des Femininen entziehen. Aber es ist doch das Recht jedes Einzelnen zu behaupten, seiner Ansicht nach seien Frauen überwiegend herrschsüchtig, habgierig und missgünstig. Frauen dürfen auch behaupten, Männer seien sexistisch und machtbesessen.

            Der Kern des MGTOW ist doch zutiefst friedlich. Mann widersetzt sich der Übergriffigkeit und versucht dabei eben auch selbst nicht übergriffig zu sein. Dieser Trend ist vorbildlich, liberal und tolerant – gerade in solch meinungsdiktatorischen Zeiten.

          • @EinLeser
            „Überzeugungen spielen uns manchmal Streiche, in dem Sinne, dass sie zu einer selbst erfüllenden Prophezeihung werden, besonders wenn sie deterministisch sind. Man sollte immer skeptisch sein, aber auch sich selbst gegenüber. Lass mich dir ein Beispiel geben, was ich meine: Du kennst doch diese Leute, die total abergläubig-religiös sind und dann in ihren eigenen empirischen Beonachtungen auch ständig Zeichen von „Gottes Werk“ sehen, was natürlich aus einer logisch rationalen Perspektive absoluter Bullshit ist.
            Den selben Fehlschluss kannst du treffen, in dem du pauschal jeder Frau das MGTOW Frauenbild unterstellst.“
            Stimmt alles was du sagst aber eine Sache bedenkst du halt nicht. Ich für meinen Teil sehe keinen Nachteil daran auf eine Beziehung zu verzichten oder Frauen zu meiden, es ist nicht so, dass ich jemals in meinem Leben einen Frauenmangel hatte, ich hatte vermutlich mehr Sex als jeder andere hier im Forum und vermutlich auch härteren als jeder andere hier. Genau deshalb habe ich aber auch begriffen, dass Sex mit Frauen, wenn man ihn in mehr als ausreichender Menge hatte, bei weitem nicht so wichtig ist wie die Mehrheit glaubt. Zum zweiten sehe ich den Rest den mir Frauen liefern können als eher nebensächlich an da ich mit meinem Leben vollkommen im Reinen bin und aufgrund meines regen Soziallebens (bei dem auch ausgewählte Frauen dabei sind) und meinen Hobbies gar keine Zeit für eine Frau hätte, selbst wenn diese wirklich etwas besonderes, also ein Einhorn wäre.
            Ich bin MGTOW weil ich begriffen habe, dass der Deal, Versorgung gegen weibliche Gesellschaft, für mich gar keinen Sinn macht denn ich vermisse nichts.
            Deswegen kann ich auch Männern ohne Erfahrung mit Frauen nicht zu MGTOW raten da der Lebensstil eine gewisse Erfahrung mit Frauen benötigt um ihn auch wirklich leben zu können ohne unzufrieden zu sein.
            Außerdem muss der Lebensstil auf mich passen und nicht auf irgendwen anders.

        • @Beweis:
          Du hast mich anscheinend nicht richtig verstanden, ich habe doch selbst geschrieben, dass ich vieles an MGTOW nachvollziehen kann (im Besonderen die Schlussfolgerungen und ich übrigens mich grösstenteils auch selbst so verhalte), ich es jedoch in Teilen etwas problematisch finde mit dem Inhärent deterministischen Weltbild, das als Prämisse angenommen wird.
          Ihr MGTOW sagt doch ausserdem selbst, es ist Euch egal, was Frauen machen, was spricht denn dann gegen ein prinzipiell von Geschlecht losgelöstes GYOW? Was ich sagen will, mich jucken fremde Frauen oder nicht in Gesetzen formalisierte gesellschaftliche Dogmen persönlich so wenig, dass ich sie in meiner inneren Einstellung nicht mal ausschliessen muss.
          Und natürlich kann jeder machen was er will und ich habe kein Problem mit den MGTOW hier in dem Forum… Trotzdem nehme ich mir das Recht raus, es zu kritisieren. Und ja es gab halt nun mal auf reddit auch problematische Aussagen, die zugegebenermassen anders als Eure waren. Das ist doch wie mit der AFD, im Prinzip eine völligst verfassungskonforme rechtskonservative Partei, aber ein paar echte Nazispinner (z.B. Görner mit „Das Pack erschiessen oder zurück nach Afrika prügeln“) gibts halt doch.

          @PfefferundSalz:
          Wie gesagt, absolut nachvollziehbar was du sagst. Auch deine Kosten/Nutzen Analyse kann ich verstehen.

      • Ah, die Studie heißt „From Pick-Up Artists to Incels: A Data-Driven Sketch of the Manosphere“, ich habe sie gelesen und sie ist natürlich eine Fälschung.
        Das Problem ist, sie ist so schlecht gemacht und so offensichtlich gefälscht, dass ich immer mehr an der Kontrolle solcher Pseudo-Wissenschaft zweifle.

        Zur Einführung:
        Perspektive ist eine „AI“ von Google, die die „Giftigkeit“ von Beiträgen nicht etwas misst, sondern die a. Wahrscheinlichkeit angibt, in der der Beitrag b. so wahrgenommen (perceived) wird.
        Was also chronisch missverstanden wird ist, es handelt sich nicht um eine qualifizierte Sachaussage über eine Botschaft, sondern um die Abschätzung der Wirkung auf das Publikum.

        Nun ist so eine „AI“ ohne Training nichts wert und in ihrer unglaublichen ideologischen Borniertheit waren die Trainings-Datensätze der AI Kommentare in der New York Times, die von den (SJW-) Moderatoren als „toxisch“ eingestuft worden sind.
        Was kann jetzt noch schief gehen??? /facepalm

        Als der Schrott noch keine reine API war, sondern online verfügbar, habe ich spaßeshalber Perspective ausprobiert und wechselweise Beiträge aus Hitlers „Mein Kampf“ und Erkenntnisse der Evolutionsbiologie eingegeben.
        Wie ich vermutete, hat diese „Intelligenz“ zweifelsfrei festgestellt:
        1. Biologen sind Nazis.
        2. Darwin war so was von Hitler! 🙂

        Klassiker der Fälschung in der Methode: Sie behaupten, die Giftigkeit der menosphere in den Ausprägungen MRA, MGTOW, PUA und Incel zu messen. Welche unterschiedlichen Ziele diese haben, wie sie sich auch gegeneinander abgrenzen, spielt keine Rolle. Kennste einen Mann, kennste alle.
        Natürlich haben sie lediglich die woke Literatur über die menosphere gelesen und keine einzige originale Quelle im Angebot.
        Intellektuelle Faulheit geht Hand in Hand mit der Fälschungsabsicht.

        In der Zusammenstellung der Daten kommen die Foren der Gruppen auf reddit und Foren auf sites vor, deren Auswahl und Gewichtung überhaupt nicht begründet wird.
        Entspricht bspw. der Anteil der ausgewerteten Posts der PUA ihrem Anteil an der menosphere? Keine Ahnung – die Pseudo-Wissenschaftler wissen es aber auch nicht. (s. Tabelle S. 3)

        Es wird auch das Forum „The Red Pill“ berücksichtigt, von dem weder klar wird, warum es ausgewertet worden ist und zu welcher Gruppierung es gehört. Vorgestellt wurde es im Text jedenfalls nicht.
        Gleiches gilt für „Health“ und „Criticism“ und deren Sub-reddits.
        Letzteres besonders absurd, denn unter „Criticism“ gehört die Kritik der menosphere – d.h. die Giftigkeit der Kritik an der menosphere wird ausgewertet, als käme sie von der menosphere.
        Noch Fragen?

        Dass es sich um eine Fälschung handelt, sieht man an der Darstellung der CDF auf S. 6 (Figure 6) und S. 7 (Figure 7), wenn man kurz in der Legende auf die Zuordnung der Kontrollgruppe „Reddit Random“ achtet, nämlich auf deren jeweilige Farbe und die Strichelung und diese vergleicht. Macht man gedanklich beim Median (CDF, y-Achse) 0,5 einen horizontalen Strich, sagt das Bild etwas ganz anderes als der Text.
        Warum muss man zu diesem Hilfsmittel greifen?
        Nun, es versteht sich von selbst, es werden die Gruppen zwar erhoben, die „Giftigkeit“ in Zahlen werden im Text jedoch nur so verwurstet, wie es das Ziel des Artikels hergibt.
        Es wäre doch wirklich schlecht, wenn der Leser die Ergebnisse selber nachvollziehen könnte…
        Kurz: Der übliche Propagandamüll von Scharlatanen.

        • Im Journalismus nennt man sowas Thesenjournalismus: Du recherchierst und forscht gefälligst solange, bis du die These bestätigen kannst. Scheint auch in der Wissenschaft verbreitet zu sein. Googles Rechenpower hin oder her, wenn der Zielbegriff „Toxizitätswert“ lautet, dann kann das doch nur Müll sein. Mein Arzt hat mir übrigens einen sehr geringen attestiert – und der hat studiert und einen Computer.

        • @crumar
          Du tust dir echt was an, das ist ja kaum zum Aushalten! Es ist immer erschreckend, wie sinnlos und völlig fehlgesteuert politische Ideen sein können.

  2. Auch wenn Aschermittwoch ist, soll die humoristische Seite nicht zu kurz kommen. Gerade bei dem Thema gibt es ja immer mal wieder Schmunzler.

    Hier ein Artikel aus bento, in dem sich Lou Zucker darüber beklagt, dass „Feminismus“ von Unternehmen zu Marketingzwecken eingespannt wird. Aber gleichzeitig sich nicht zu schade ist, Arbeitskämpfe in Südostasien (also geschlechtsneutraler Klassismus) gleichermaßen für ihren westlichen Wellness-Feminismus zu vereinnahmen.

    https://www.bento.de/gefuehle/be-a-lady-they-said-das-cynthia-nixon-video-ist-kein-feminismus-a-21f85e4d-3aff-49fa-ab45-338ad9b97c13#refsponi

  3. Kann jemand, der technisch beschlagener ist als ich, bitte das 19. Bild dieser Cartoongalerie direkt verlinken? Danke!
    https://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/comic/karikaturen-18584042

    Ich bin da zufällig drauf gestoßen und fand es einen so schönen Fail. Gezeigt werden soll, wie sich Rot-Rot-Grün energisch gegen das Eindringen von AfD-Monstern stemmt, während FDP/CDU nur pro forma das Tor verteidigt. Mal abgesehen davon, dass Entmenschlichung anscheinend mal wieder völlig okay ist, wenn es gegen die AfD geht, finde ich bemerkenswert, dass die RRG-Figuren, so, wie sie drücken, tatsächlich das Tor AUFdrücken, während FDP/CDU zumindest auf der richtigen Torseite drücken. 😉

    • Ich denke nicht, dass ein direktes Verlinken möglich ist – aber davon ab: Was für dumme, dämlich und vor allem unlustige, uninspirierte, platte Krickeleien. Über die Dummheit mit dem Tor aufdrücken statt zuhalten kann man ja noch ein wenig grinsen – aber sonst? Ein erbarmungswürdiges Nichts an Hirn- und Humorbefreitheit.

      Erinnert fatal an die USA, wo „orange man baaaad“ schon als intellektueller Gipfel der Trump-Kritik gilt.

      • Ja, viele Cartoons (nicht nur in dieser Galerie) sind einfach nur plattes „AfD/Trump/Johnson etc. ist doof“, völlig ohne Geist und Witz. Einfach nur schlichte Ablehnung und Ausgrenzung. Aber die Gesellschaft spalten tun natürlich immer nur die anderen…

      • *räusper*
        #No Borders, Just People!
        #Keine Festung Europa!!!

        Ich habe keine Erfahrung, was man als Linksverbunteter so rausbrüllt. Hab ich das richtig gemacht?

        • Wirkt voll authentisch 😉
          Nur das *räusper* musst du weglassen.

          Die wirklich merkbefreiten Extremisten fordern noch, so wie fefe, dass die alle auf unsere Kosten eingeflogen werden, damit sie keinen Risiken auf der weiten Reise ausgesetzt sind!

          Nur nochmal zu Absicherung: ich habe nur dem Wunsch des Vorposters entsprochen. Die ganze verlinkte Karikaturenreihe ist nicht sonderlich witzig und reiner ekeliger Mainstream.

      • Alex – so wie sie drücken, vergrößern sie aber den Spalt zwischen linkem und rechtem Torflügel, durch den die Arme kommen. Außerdem drückt vor allem der linke Mann viel zu dicht am Scharnier, um eine sinnvolle Wirkung zu erzielen. Warum geht er nicht zum rechten Flügel, wenn dort die Gefahr droht?
        Für mich ein typisch gesinnungsethisches Bild – Hauptsache die Haltung klar dargestellt, praktischer Nutzen ist irrelevant…

        • Das kann ich nicht nachvollziehen, Hugor. Die drei links drücken doch klar gegen die Tür, die nach innen aufgeht — was bei Eingangstüren ja klassischerweise der Fall ist. Dass das nicht ganz sinnvoll-perfekt rüberkommt, mit der Hebelwirkung und so, liegt einfach an der suboptimalen Ausdruckskraft der Darstellung.

          • WENN das Tor nach innen aufgeht (was der Zeichnung so nicht zu entnehmen ist), wäre es natürlich richtig, das Tor nach außen zu drücken. Aber auch in diesem Fall – wenn der rechte Torflügel schon so weit nach innen gedrückt ist, dass ein Spalt entstanden ist, durch den Arme passen, dann hilft es nichts, den linken Flügel maximal nach außen zu drücken, weil dadurch der Spalt nur vergrößert und das Eindringen erleichtert wird. Die Torflügel sollten in etwa auf einer Höhe bleiben, zumal sie ja durch einen Riegel gesichert sind. Insoweit ist der Cartoon eben auch typisch – das „Richtige“ tun ohne, ohne über den Effekt nachzudenken.

            Apropos Riegel – man braucht wahrscheinlich eine bestimmte Gesinnung, um einen Cartoon zu zeichnen, in dem „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ verteidigt werden soll und gleichzeitig AfD-Mitglieder/Anhänger als Monster dargestellt werden.

          • Ich hab den Eindruck, Ihr habt alle die Botschaft des Bildes nicht verstanden 😛

            Die drei „Linken“ versuchen nicht, die Tür zuzuhalten, sondern AUFzudrücken
            Dann ergeben auch alle Eure scheinbaren logischen Brüche einen Sinn 😀 .

    • @Hugor
      „finde ich bemerkenswert, dass die RRG-Figuren, so, wie sie drücken, tatsächlich das Tor AUFdrücken“

      Das stimmt nicht, die von der Love-Fraktion drücken gegen den linken Flügel (!) und halten sie geschlossen, während die FDP den rechten Flügel nur unzureichend und weniger als halbherzig drückt, so dass die Monster draussen schon durch den Türspalt vordringen können.

      Es ist schon unfreiwillig komisch, dass die gute Gesinnung eine abgeschlossene Burg sein soll und die grenzenlose Aussenwelt von AfD-Zombies beherrscht wird. Aber das füttert den Widerstandswillen: man ist ja in der Defensive, wird bedrängt und kämpft aus dem letzten Refugium – der Burg. Was natürlich die wahren Verhältnisse umkehrt, heute wollen die Mächtigen ja auch noch die grössten Verfolgten sein, das gebietet ihr moralischer Narzissmus.

        • …. das ist mir ja gar nicht aufgefallen, dass keine Schaniere da sind! 😀

          Aber über die Absicht des Zeichners sind wir uns doch wahrscheinlich einig, dass von aussen eindringende AfDler aussen gehalten werden sollen…..

          • @Alex >Aber über die Absicht des Zeichners sind wir uns doch wahrscheinlich einig

            Eigentlich schon, aber man sollte noch einwerfen, daß es sich auch um eine Schiebetür handeln könnte. Dann wiederum würden die 3 Personen links das Tor mit ihrer Körperhaltung öffnen wollen und auch die Effektivität des ganz links gezeichneten Mannes wäre für das Schieben (anders als für das Drücken) voll gegeben. Somit also mehr Logik enthalten.
            Da man zudem davon ausgehen kann, daß auch von den ‚Linken‘ ein ganz giftgrüner Hass in die Gegenrichtung strömen will – was folglich ein AfDler mit dem durchsteckten Arm und entsprechendem Schriftzug anprangern könnte -, kann es also sein, daß die auf der anderen Seite versuchen, die Schiebetür geschlossen zu halten.

            Wie auch immer, hat der Zeichner wohl den wahrscheinlich gewünschten Effekt erheischen können, bekommt aber signifikante Abzüge in der B-Note, Detailtreue und Genauigkeit der Darstellung. So wird das nix.

          • lol, schön ausgedeutet. Schiebetüren gab es bei Burgen aber nie und dann wären die sicher nicht mehr mit rundem Bogen ….

  4. Vielleicht haben es die meisten von euch schon mitbekommen, aber ich will es trotzdem noch mal erwähnen: Endlich ist mein Mammutprojekt, das Schwarzbuch Feminismus, fertig.

    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2020/02/schwarzbuch-feminismus-subskriptonspreis.html

    Ich möchte so etwas allerdings kein zweites Mal machen. Nicht nur wegen der unendlichen Arbeit (Ich hatte naiverweise mit 1 – 2 Jahren Recherche gerechnet, nicht mit 4), sondern vor allem, weil es aufs Gemüt schlägt, sich so lange Zeit durch Berge von Bosheit, Hass und Verachtung zu quälen. Dennoch bin ich froh, dass ich es getan habe, denn was ich da alles an zuvor unbekannten Dingen entdeckt habe, war die Arbeit wert.

  5. http://archive.is/k81iR FAZ 26.02.2020: Plagiatsfall : 260 Fragen zu Giffeys Doktorarbeit

    Die AfD tut halt doch auch Gutes, ich hassliebe sie dafür X)

    Fragen stellen die öffentlich einsehbar archiviert werden, und zwar treffende Fragen. Die mit salzigem Finger tief in die „Einige sind halt Gleicher“-Methodik bohrt.

    Die leider wieder neue Fragen aufwerfen. Wie: „Öh ja warum soll denn die Doktormama die prüfenden Personen auswählen dürfen, wenn sie doch selbst unter Anklage steht?“

    Zitat:“Auf mehrmalige Nachfrage bestätigte die Exzellenz-Universität, dass die Erstbetreuerin [Tanja Börzel] der dem Plagiatsverdacht ausgesetzten Dissertation als Vorsitzende dem Promotionsausschuss angehörte, der das Prüfungsgremium bestellte, also die Personen auswählte, die den Vorwurf bestätigen oder entkräften sollten. Auf die Frage, wieso die Erstbetreuerin, um deren Ruf es ja indirekt auch ging, darüber mitentscheiden durfte, wer indirekt auch sie kontrolliert, hieß es seitens der Exzellenz-Universität: ‚Es waren keine objektiven Anhaltspunkte für eine Besorgnis der Befangenheit ersichtlich.‘“ Trefzer fragt nun unter anderem, ob die Frage der Besorgnis einer möglichen Befangenheit vom Rechtsamt der FU oder von anderer Stelle juristisch geprüft wurde.“

    Meiner Meinung nach kann Giffeye ruhig ihren Posten behalten (sie ist ja keine Wissenschaftsministerin) aber den Doktortitel nicht. Denn für sie müssen die gleichen Maßstäbe gelten wie für die anderen Normalsterblichen.

    • Normalsterbliche würden bei so einer Mogelei im hohen Bogen rausfliegen, an Politiker sollten entsprechend eher noch höhere moralische Anforderungen gestellt werden. Aber sowas wie Aufrichtigkeit gegenüber dem Wähler, sowas wie Rückgrat und Verantwortung sind heutzutage sowas von außer Mode, dass man sich bei einem Rücktritt fast schon wundern würde.

    • „Meiner Meinung nach kann Giffeye ruhig ihren Posten behalten (sie ist ja keine Wissenschaftsministerin) aber den Doktortitel nicht. “

      Sehe ich auch so. Aber wenn ihr der Titel aberkannt wird, dann bleibt natürlich entweder die Schmach der totalen wissenschaftlichen Inkompetenz oder die berechtigte Frage, ob sie sich ihren Titel erschlichen hat. Und das ist für eine Bürgermeisterin der Hauptstadt oder jemanden, der sich mittelfristig zur Kanzlerin aufschwingen will, sicher ein böser Makel.

  6. „temporary suspension of certain civil liberties“

  7. Ich wollte heute meinem Sohn (Grundschule) näher bringen, dass Frauen wie seine Mama die Ausnahme sind. Mädchen wie Y und Z beispielsweise, die ihn mal geschlagen haben [female bullies], würden mal zu Frauen, die dann auch ihren Mann schlagen würden.

    „Meinst du so wie die Mama von Y, die ihren Papa geschlagen hat? […] Er ist ausgezogen. Sie hat jetzt einen neuen Papa.“

    Manchmal frage ich mich in diesem Haushalt, wer hier wem rote Pillen verteilt.

    • „Du hast Lust, dich aktiv einzubringen und die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen, aber weißt noch nicht genau, wie?“

      „bekommst du von uns das nötige Handwerkszeug, um dich wirkungsvoll politisch zu engagieren.“

      „nur gemeinsam können wir das Patriarchat zerschlagen“

      Der neue Verschwörungsmythos vom „Patriarchat“: Damit ist die Demokratie gemeint, die FDGO….

      Hallo, Verfassungsschutz, schläfst du???

      Ach so, sind ja nur die Grünen, die sind ja „Mitte“…..

    • „Banden bilden, Patriarchat zerschlagen“ – Förderprogramm für junge Frauen
      Du willst Umweltzerstörung, soziale Ungerechtigkeit und patriarchale Zwänge nicht länger einfach hinzunehmen?

      Au weia

  8. Was die Leute so völlig merkwürdigerweise vergessen haben: der Goldstandard des Bösen, der Nationalsozialismus, inszenierte und rechtfertigte sich als Opfer einer übermächtigen Verschwörung, gegen den jedes Mittel nur recht war.
    Wenn man gewahr wird, dass der Feminismus auf einem ganz strukturell vergleichbaren Verschwörungsglauben beruht, dann hat man auch die Erklärung dafür gefunden, dass der zentrale Aspekt des NS „vergessen“ wurde. Denn mit dem gleichen Selbstverständnis als Verfolgter und „Antifaschist“ will man ganz sicher nicht an das grosse Vorbild erinnert werden.
    Hier liegt das zentrale Versagen des Antifaschismus.

    Aus diesem Grunde wird dann etwa Hanau zu einem Fanal des Kampfes der wackeren Widerständler gegen die Nazi-Scharen der Mitte der Mehrheitsgesellschaft umgedeutet.

  9. Ich will mich ja jetzt nicht zum Lob des Helikopterelterndaseins versteigen, aber diese haben jetzt einen Punkt! Sicher wird die Durchseuchung der Gesellschaft rasch zunehmen und eine Exposition zum Virus wahrscheinlich werden, ganz besonders in den sozialen Brennpunkten.

    Wetten wir, dass dann antiamerikanische Verschwörungstheorien eines angeblichen Laborurspungs kursieren, in der links-alternativen Szene?!

  10. Gestern war mal wieder Märchenstunde bei ZON:

    https://www.zeit.de/arbeit/2020-02/gender-pay-gap-frauen-maenner-gehalt

    Mein Hasskommentar wurde natürlich nicht freigeschaltet. Geschrieben hatte ich Folgendes:

    „WOW! Gleich drei feministische Legenden in einem Artikel: Erstens der schon x-fach widerlegte Gender Pay Gap. Ein Scheinriese wie bei Jim Knopf. Er wird kleiner, je näher man kommt.
    Zweitens noch die Mär von der „unbezahlten“ Haus- und Carearbeit. Die ist nur dann unbezahlt, wenn man Single ist. Oder fällt in einer Partnerschaft das Geld für Wohnen, Essen, Kleidung, Auto, Urlaub usw. einfach vom Himmel?
    Drittens noch die „Nachteile“ bei der Rente. Das mag auf dem Papier stimmen, aber in der Realität hat zumindest in einer Ehe jeder Anspruch auf exakt die Hälfte. Bei meiner (Ex-)frau waren jedenfalls die realen Ansprüche 5x höher als die auf dem Papier.“

    • Interessant, dass er nicht veröffentlicht wurde, zumal die Kommentare unter dem Artikel insgesamt doch recht kritisch sind… Vielleicht bist du bei denen auch auf einer Blacklist, weil du mal etwas anderes geschrieben hast oder ihnen sonst wie aufgefallen bist?

      Die „Studie“ ist also von der Hans Boeckler Stiftung erstellt worden?
      Scheint ein DGB Ding zu sein. Wenn Euch der Artikel (oder besser gesagt die Studie) also missfällt und ihr aber Mitglied in der DGB seid, wisst ihr ja hoffentlich was zu tun ist…

      • Die Kommentare unter dem Artikel sind in der Tat doch sehr kritisch. Dem hier weiter oben verlinkten Artikel aus dem Standard zu Folge müssten das dann alles sich immer mehr radikalisierende Incels und MGTOW sein, die immer mehr ihrem Frauenhass freien Lauf lassen.
        Damit, dass es sich beim Zeitartikel um tatsachenverdrehende, populistische Bullshitpropaganda handelt, haben die Reaktionen sicher nichts zu tun.

  11. Sowas. liebe Leute, ist unverantwortlich!

    Es mag sein, dass unser Gesundheitssystem in vielerlei Hinsicht marode und korrupt ist. Aber man kann einfach nicht erwarten, dass eine stringente Antwort auf eine Epidemie parat steht! Die Erfahrungen der Vergangenheit, inkulsive HIV, haben sich zu sehr in Wohlgefallen aufgelöst, als dass heute irgendjemand noch ernst nimmt. Ich bin alt genug mich an die Weltuntergangsstimmung in den 80ern zu erinnern, als nichts weniger als die Auslösung der Menschheit durch HIV die gängige Ansicht war. Der Nachhall von Mini-Epidemien später machte dann auch der Idee einer Pandemie endgültig zur absurden Schreckensvorstellung und jetzt haben wir den Salat! Jetzt kommt eine tatsächliche Bedrohung und allzuviele Leute nehmen das nicht ernst (wie zB Trump und die deutsche Linke).
    In der Gefahr erwächst auch die Rettung. Man kann noch alles hochfahren und unsere ganze Wirtschaft auf den Krieg gegen das Virus ausrichten, bitte nicht vergessen. Und das sollte einen doch irgendwie beruhigen, dass das möglich ist. Dass Politiker unangenehme und zwingende Realitäten erst mal nicht wahrhaben wollen, sollte man verstehen und nicht übermässig skandalisieren.

    • Keine Panik, trifft ja nur die Alten …. Diese menschenverachtende Scheisse kursiert – wer hätte es geahnt? – bei den links-alternativen „besorgten Bürgern“:

      Mal sehen, was die sagen, wenn Kriegsrecht zB gegen Plünderer gelten soll.

  12. Danisch weist wiederholt darauf hin, dass es zu Hanau bisher keine offiziellen Beweise für die Täterschaft von Tobias Rathjen gibt:
    https://www.danisch.de/blog/2020/02/26/noch-ein-paar-fake-news-zum-hanau-attentat/

    Die türkische Presse und einige türkisch/kurdische Männer widersprechen der offiziellen Darstellung. Weder wurde Tobias erkannt, noch ist der Tatablauf wirklich sauber rekonstruiert. Die Behauptungen, es wären mindestens zwei Männer gewesen und das sei eine Clanangelegenheit gewesen, steht im Raum. Auch die Verwicklung mit dem Vater scheint ungeklärt. Der für die Grünen kandidierende Mann soll ein ziemlicher Tyrann gewesen sein und war unbeliebt bei den Nachbarn, hat er vielleicht Tobias und seine Frau umgebracht und die Sache mit den Sisha-Bars ist nur eine Koinzidenz? Tobias soll außerdem (Spiel)schulden gehabt haben.

    Da gibt es offenbar einiges an offenen Fragen. Wie bei allen stinkenden Anschlägen, hat natürlich der Generalbundesanwalt die Sache an sich gerissen, womit abgesichert wäre, dass wir die Wahrheit nicht erfahren. Der Vater ist m.W. eingeliefert worden oder in Untersuchungshaft? Gegen Tote wird in Deutschland ja ohnehin nicht ermittelt und der politische Druck dürfte viel zu groß sein, als dass die Polizei jetzt noch den Kopf raushält, die würden vom Parteienkartell gekreuzigt werden.

    Na wenigstens wird noch gerüchtet, vielleicht regt das die Polizei und Medien an, ein bisschen Butter bei die Fische zu geben. Die Lüge mit den Chemnitzer Verfolgungsjagden hat sich ja auch herumgesprochen, aber mitunter dauert das halt und kommt bei vielen BluePill-Mainstream-Konsumenten-Schäfchen nicht an. Außerdem ist man ja schon sehr aktionistisch in Berlin, bestimmt hatte man schon Pläne in der Schublade, die in der aktuellen medial aufgepeitschten Hetzsituation, schnell noch rausgeholt und abgenickt werden. Irgendwas wird sich wohl finden, mit dem man der Gottseibeiuns-Opposition eins reinwürgen kann. Zurückhaltung, Anstand und Moral gibts ja schon lange keine mehr…

    Übrigens was die Unverfälschbarkeit des Internets angeht: die Seite von Tobias (wurde eigentlich überprüft, ob die wirklich von ihm stammt?) wurde innerhalb eines Tages nach dem Anschlag inklusive Manifest aus der Wayback-Maschine (Internetarchive) gelöscht bzw. gesperrt. Wo kämen wir hin, wenn das gemeine Volk sich selbst ein Bild macht, außerdem hält man dieses offenbar für so unendlich dumm, dass es leicht mit falschem Gedankengut infiziert werden könnte.

    Ich frage mich gerade, wieviel Mühe wohl ein Dienst auf sich nehmen würde, um so eine Sache zu inszenieren. Jedenfalls wäre ich als Waffenscheinbesitzer vorsichtig, nicht dass sich auf einmal eine Seite mit meinem Namen im Netz findet, auf der ein rassistisches Manifest steht und ein Doppelgänger irres Zeug in die Kamera quatscht, während es gerade bei mir an der Tür klingelt und so schräge Typen Einlass begehren… übertrieben? Paranoid? Wer weiß das schon… jedenfalls alles wieder sehr seltsam.

    • Da hört ja endgültig „der Spass“ auf, das sind niederträchtige und infame Unterstellungen.

      Ich hoffe wirklich Danisch kommt wegen Volksverhetzung dran. Absolut ekelerregend. Die Saat von Mathias Bröckers und all den anderen Verschwörungstheoretikern geht auf.

      • Blabla, natürlich verteidigst du deine Arbeitgeber. Deine Doppelmoral stinkt mindestens genauso, wie die diversen Anschläge. Mein Gott, gehst du mir auf den Wecker!

        • Es ist halt zu geil, mit Alex und (((denen))) im Allgemeinen.
          Es ist wie bei eskalierender Beziehungsgewalt.
          Otto Weininger lag sowas von Richtig in Diagnose und bester Lösung.
          Aber ich glaube dieser notwendige Level an Introspektive ist ihnen geistig nicht möglich.
          Dazu bräuchte es etwas Ruhe, aber da ist nur pure Kirrerei im Kopf.

    • Androsch,
      natürlich weiss man prinzipiell nie ob ein Sachverhalt letztlich so stimmt, wie dargestellt, es sei denn man ist selbst bei den Untersuchungen dabei.

      Aber spielt das eigentlich so eine grosse Rolle?

      Mal ehrlich, die Tat und die Person mit ihren Störungen erscheint doch ziemlich plausibel und realistisch.
      Ja, es war ein psychisch schwer gestörter Mensch mit krasser Selbstüberhöhung und schizophrener Paranoia aber er war auch ganz klar rassistisch. Sein Manifest liefert doch eine perfekte Erklärung für sein Handeln. Ich sehe einfach keinen Grund das anzuzweifeln.

      • „Ich sehe einfach keinen Grund das anzuzweifeln.“

        Die relevante Frage ist ja nicht „Hat er es getan?“, sondern „Wie kann man den immensen medialen Zirkus (direkt vor der Wahl in HH) angesichts der dünnen Faktenlage erklären, während ein quasi zeitgleicher Anschlag eines Kiffers auf einen Karnevalszug nicht das geringste Interesse weckt?“

        Für die Beantwortung dieser relevanten Frage ist „Hat er es getan“ immerhin ein relevanter Nebenaspekt.

      • „Aber spielt das eigentlich so eine grosse Rolle?
        Mal ehrlich, die Tat und die Person mit ihren Störungen erscheint doch ziemlich plausibel und realistisch.
        Ja, es war ein psychisch schwer gestörter Mensch mit krasser Selbstüberhöhung und schizophrener Paranoia aber er war auch ganz klar rassistisch. Sein Manifest liefert doch eine perfekte Erklärung für sein Handeln. Ich sehe einfach keinen Grund das anzuzweifeln.

        Es ist die zentrale Frage ÜBERHAUPT, was wahr ist und was nicht! Eine total plausible Scheingeschichte ist schnell zusammengeschustert und gelogen und sie führt unmittelbar zu fatalen politischen Konsequenzen. Davon abgesehen, dass ich nicht derart manipuliert werden will! Dass so etwas (und das ist schon öfter geschehen, mind. bei 09/11, dem Celler Loch usw.) die „Demokratie“ (oder das was man hierzulande halt so dafür hält) ad absurdum führt. Die Dienste an sich, sind eine nicht hinzunehmende staatlich finanzierte Mafia, die den Rechtsstaat zur Farce machen!

        Aber ganz egal, ob es jetzt wahr ist oder nicht, WIDERT mich das Medienverhalten an. Die zum Himmel stinkende Hetzerei und Selbstüberhöhung. Die unerträgliche Doppelmoral. Das überzeugte Herausposaunen von Halbwahrheiten, Vermutungen und Spekulationen als vermeintlich absolut gewisse Wahrheit. Die skrupellose Instrumentalisierung gegen den politischen Gegner. Meine Herren, wo sind wir denn? Was ist aus diesem Land geworden? Was ist aus dem guten Ansatz des ÖR geworden? Alles korrumpiert und kaputt! Und ich sehe das mit nicht nur einem weinenden Auge, so wird das alles nichts, das führt noch zu einer echten Katastrophe…

        • Was ich sagen will: Es ist wurst ob er es tatsaechlich getan hat oder nicht, weil die Progressive Linke das in beiden Faellen genau gleich instrumentalisiert haette.

          Androsch, wach auf!
          Du befindest dich in einem Krieg. Noch ist es aber nur ein Informationskrieg.
          Die selben Gestalten, die bei einem islamistischen Anschlag Instrumentalisierung von rechts aufs Schaerfste verurteilen, Instrumentalisieren jetzt diesen ungemein.
          Es geht schlicht um Macht und die andere Seite zu vernichten mit allen Mitteln.
          Das ist alles keine neutrale Berichterstattung.

          Und gerade deshalb weil die Meinungsfreiheit eingeschraenkt wird und die Grenze des Sagbaren immer duenner wird, faengt es an kraeftig zu rumoren.

          Ich prophezeie noch viel mehr Anschlaege in Zukunft und zwar von allen Seiten.

        • Ich find ja die Ähnlichkeiten mit dem Ende des Filmes Rampage erstaunlich.

          „Das Ende ist in der deutschsprachigen und in der Originalfassung unterschiedlich. In der Originalfassung ist zunächst eine Texttafel zu sehen, auf der steht „Bill Williamson disappeared that same evening. 2 years later these statements were posted online …“ (dt.: „Bill Williamson verschwand am selben Abend. Zwei Jahre später wurden diese Statements online veröffentlicht.“) Danach ist ein Monolog zu sehen, in dem Williamson seine Taten als „Bevölkerungspolitik“ bezeichnet. Die deutsche Version endet mit der Texttafel „After posting these statements online, police found more incriminating evidence in Bill Williamson’s house. He was arrested and sentenced to death.“ (dt.: „Nachdem er diese Statements online veröffentlichte, fand die Polizei mehr belastende Beweise in seinem Haus. Er wurde verhaftet und zum Tode verurteilt.“)“

          https://de.wikipedia.org/wiki/Rampage_%282009%29

  13. 200 k Followeraccount, also absolut mainstream.
    Und das kennen wir doch: Islamistenanschlag -> „Aber schon Autos sind gefährlicher“.

    Ist sehr anüsant zu sehen, dass die Linksregressiven sich gegenüber Corona genauso verhalten wie Präsident Trump. Liegt wohl daran, dass beide für einen Status Quo stehen, der weggefegt zu werden droht.

    • Ach, Gottchen. Fürchtest der, dass seine Kameraden sich jetzt unmöglich machen, weil sie die Epidemie verspotten und voller Egoismus feststellen, dass es ja nur die Alten trifft (die ja sowieso in jeder Beziehung „von gestern“ seien)?!

  14. Wer hätte das denn gedacht?

    „nur so weit, wie es den eigenen Interessen dient“

    Wenn auch so „die richtigen Leute“ implementiert werden können, dann brauchs die anderen Instrumente nicht.

      • Und hat einer dieser Deppen mal die Definition von Rassismus gelesen?
        Oder sich mal angesehen, wie die Ukrainer ihre Landsleute empfangen haben, die, aus dem Ausland kommend, im eigenen Land in Quarantäne gebracht werden sollten? Wäre die Polizei nicht massiv dazwischen gegangen, hätten die am nächsten Baum gehangen.
        Das ist Untermenschentum oder Paranoia, aber ganz sicher kein Rassismus.

        • Das folgt der neuen, *rassistischen* Idee vom Rassismus, der sich als „Antirassimus“ ausgibt. Mit dem historischen Rassismus hat das sowenig zu tun wie Sozialismus mit Liberalismus. Dass das nicht weitest anerkannt ist, zeigt, wie dumm, geschichtsvergessen und geradezu antiintellektuell die öffentliche Meinung geworden ist.

      • Wir halten fest: in diesem Kontext sind Ostasiaten also wieder eine von Rassismus betroffene Gruppe, denn man kann das dann wieder schön Tugendhaftigkeit signalisierend dem Michel allgemein unter die Nase reiben. Nur wenn es um Privilegierungen per Gruppenzugehörigkeit geht, sind Ostasiaten bekanntermaßen wieder sofort Weiße unehrenhalber. Wie man es gerade argumentativ braucht.

        Dabei bemerkenswert: ich habe mir den Artikel mal durchgelesen. Ein von dem Asiaten besonders geschilderter Fall hatte einen Täter, der selbst Migrant war. Aber die sind ja bekanntlich alle nur von uns weißen Deutschen zum Rassismus erzogen worden. Von selbst kämen die da nie drauf. Wissen wir doch alles schon von so intelligenten Menschen wie etwa Maggy Stokowski.

        Und niedlich wiederum: der Asiate (Do heißt der glaub ich mit Familiennamen) beklagt daraufhin, dass er das besonders traurig fände, weil doch „wir als Migranten gerade zusammenhalten müssten“. Als ob „Migranten“ irgendeine homogene Gruppe wäre, die sich gegen eine andere homogene Gruppe behaupten müsste. Machen wir uns doch nix vor! Wir haben Zuzug aus aller Herren Länder. Da kommen Menschen, die sich gegenseitig aufgrund von Religion, Ethnie, Rasse, Hautfarbe, was auch immer (also allem, was wir, wenn es von Weißen kommt, als Rassismus bezeichnen) hassen wie die Pest. Zu glauben, dass Menschen, die in ihrer Heimat nie was anderes kennengelernt haben, als dass man diesen oder jenen, einfach nur weil sie diese oder jene sind, gefälligst die Köppe einzuschlagen hat, dann auf einmal mit diesen oder jenen als Gruppe der „Migranten“ an einem Stang ziehen, ist schon geradezu putzig naiv.

        • Perfekte Zusammenfassung. Diese „putzige Naivität“ ist – und das ist noch die Pointe obendrauf – bzw entspringt einer rassistischen Grundhaltung, die alle andereren über *einen* Kamm schert. Da das Ganze immer so schrecklich humanitär angehaucht ist, spricht man auch von einem „humanitären Rassismus“, präziser wäre allerdings „humanitaristischer Rassismus“. Da das alles viel zu kompliziert ist, kann man einfach Rassismus sagen. Und ja – diese rassistischen Linken haben durchaus recht, dass „die Gesellschaft“ zutiefst rassistisch ist. Sie merken nur nicht, dass sie sich selbst meinen.

  15. Lachat sollte als Ministerpräsident zurücktreten! Dieser unfähige Vollhonk!

    Das Zulassen des Karnevals ist ein unverzeichlicher Fehler! Selbst ich hatte das ja im Vorfeld ganz klar erkannt und hier angeprangert.

  16. Ein Link zur New York Times, darüber, wie schön es im Gefängnis ist, wenn man seinen Mann umgebracht hat:

    Ich gebe ja zu, dass hier deutliche Notwehr Aspekte eine Rolle spielen. Allerdings frage ich mich auch, ob denn wirklich Mord / Totschlag der letzte Ausweg sein müssen.

  17. Fünfzig ehemalige europäische Spitzenpolitiker haben sich in scharfen Worten gegen den Nahost-Plan Donald Trumps gewandt und von Europa verlangt, dessen Implementierung zu verhindern. Das Ergebnis sei mit einer Apartheid-Situation vergleichbar, heißt es in dem Schreiben an europäische Außenminister, das auch vom ehemaligen deutschen Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), dem früheren Präsidenten des Europäischen Parlaments Hans-Gert Pöttering (CDU) und dem damaligen Nato-Generalsekretär Javier Solana unterzeichnet ist und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. „Der Plan widerspricht international vereinbarten Parametern des Nahost-Friedensprozesses, einschlägigen UN-Resolutionen und den grundlegendsten Prinzipien internationalen Rechts“, heißt es darin.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fruehere-spitzenpolitiker-europas-kritisieren-trump-fuer-nahost-plan-16653374.html

    Die europäische Spitzenpolitik ist sich nicht mehr zu fein, ganz stolz ihren krassen Antisemitismus unter Beweis zu stellen. Gut, dass sie nix zu melden haben und ihr Hass im Nichts verhallen wird. Wer hört da noch hin? Iran und ein paar andere. Bald niemand mehr hinter denen sie sich verstecken können.

  18. Und ich finde, jeder sollte mal 3 Monate nach Indien in den Himalaya zum Meditieren gehen.

  19. Das geht solange weiter, bis alles dichtgemacht wird. Es ist ja vollkommen absehbar, dass hier ein Disaster bevorsteht. Also wird das Drama beendet. Müsste nicht mehr lange dauern, dann kommt der Reset. Wenn der Anleihenmarkt erst ins Rutschen gerät, dann ist´s vorbei.

  20. https://www.unz.com/sbpdl/his-name-is-scott-scotty-jenks-popular-white-st-petersburg-bartender-beaten-to-death-by-black-immigrant-who-shouted-anti-white-comments-during-the-nearly-80-minute-lethal-assault/

    PK Note: Their Lives Matter Too. It’s a book you must pick up. Names you’ve never encountered, stories you’ve never read about, all for one, unmentionable reason: black on white murder.

    This story is one you couldn’t believe were it not the unvarnished truth.

    A popular bartender in St. Petersburg, a white man named Scott “Scotty” Jenks, was beaten to death by a black immigrant from Jamaica. The beating took place for more than an hour and 19 minutes, with the white man begging for his life, only to be told by his black attacker, “F**k you! F**k your white life! White mother f****r. Don’t treat me like a street n*****. I could shoot you. You wanna die on the ground?”[Court records suggest robbery and racism as motives for murder of local bartender: Court records say surveillance video shows that Scott Jenks plead for more than an hour for his attacker, who he knew, to stop beating him., WTSP.com, January 22, 2020]:

  21. Einer der wenigen Leute, bei denen es sich lohnt Textexegese zu betreiben, weil sie wiklich was denken und sagen ist der Finanzmannn El-Erian. Hier warnt er davor, dass alle finanztechnischen Massnahmen nichts bringen werden, um die Virus-Epidemie finanziell einzuhegen:

    Unlike financial sudden stops, where the spike in counter-party risk and resulting disengagement of banks can be overcome by strong central banks activating their balance sheets, there is no quick way of ensuring that the damage is transitory (i.e., contained, temporary and reversible). The risk of limited policy effectiveness is not just a central bank issue. It also applies to fiscal stimulus, albeit to a lesser extent.

    Man könnte auch einfach sagen: das Virus lässt sich nicht kaufen und beschwichtigen.

    https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2020-02-28/coronavirus-economic-impacts-must-run-through-four-stages

    Die vier Phasen sind vernünftige Spekulation, die das Bild eines „L“-förmigen Drawouts zeichnen. Der Zeitraum des Ganzen scheint Monate, wenn nicht Jahre zu umfassen. Ich glaube, das macht alles keinen Sinn, wir haben schneller Game Over als selbst El-Erian das denken kann. Es macht nämlich absolut keinen Sinn, mit dem Virus zu feilschen. Dieses ist ein „Pearl-Habor-Moment“, wobei wir keine Möglichkeit haben, eine drohende Niederlage an einem Verhandlungstisch vorzeitig zu beenden. Das einzig Sinnvolle für die obersten Entscheidungsträger ist an dieser Stelle die Märkte auszusetzen.

  22. So sieht er aus, der echte strukturelle Rassismus.

    Dann ist ein weisser 1k SAT score 50.000$ im Jahr wert und ein schwarzer 200.000$ und mehr.

  23. „Indem sie die Perspektive der «Weissen» und «Privilegierten» betont, betreibt Gümüşay genau das, was sie selbst verurteilt: Menschen aufgrund ihrer Biologie als Vertreter von Gruppen zu sehen und sie moralisch zu bewerten.“

    Genau das ist die Definition von Rassismus: biologistische Erklärungen, um MORALISCH zu urteilen!

    „Die «anderen», also Muslime und Migranten, hätten indes «tatsächlich etwas von Bestand und Relevanz zu erzählen» und seien «die Zukunft», schreibt Gümüşay in pathetischem Ton.“

    „Die Anderen“ über alles!

    „Von der Frauenunterdrückung in Iran, Afghanistan, im Irak und in Saudiarabien – wo Frauen, die den Hijab ablehnen, inhaftiert und Homosexuelle hingerichtet werden – schreibt Gümüşay kaum etwas. Über die Situationen dieser Frauen habe sie lange nicht einmal Bescheid gewusst, erklärt sie in ihrem Buch und beteuert: «Das ist nicht mein Islam.»“

    Die typische lügnerische Ignoranz der Progressiven. „Solanas?“ — „Nie gehört!“

    Das erste und grösste Fangirl von Gümüşay heisst übrigens K. Barley vom „Team Ginalisa“, welches gegen die Justiz und Unschuldsvermutung trommelte mit RAF-Logos und all dem, als sie Justizministerin war….

    Was ist das für eine Regierung, in der solche Leute wie Barley Karriere machen können? Sind wir schon Iran? Die derartigen „Intellektuellen“ stehen ja schon bereit!

  24. Die Taz macht das Verfassungsgericht für Terror a la Hanau verantwortlich, als Art „geistiger Wegbereiter“:

    „Das #Bundesverfassungsgericht billigt ein #Kopftuchverbot für Richterinnen. Was für ein Signal 7 Tage nach den antimuslimischen Morden von #Hanau! Wer #Diskriminierung von oben zulässt, braucht sich über den tödlichen #Rassismus von unten nicht wundern.“

    Damit zeigt sich der antidemokratische Ungeist, der bei der Taz herrscht, in ganz unverschämter Klarheit. Die Taz macht den Schulterschluss mit einer zutiefst reaktionären und nur als extrem rechts zu klassifizierende Religion. Sind die von der Taz Nazis? Oder ist das wieder mal das Hufeisen?

  25. Oh, da hat sich Herr Hallaschka mal vergriffen, denn „Geflüchtete“ kann sich grammatikalisch durchaus auch auf den Status beziehen, den Leute haben, sobald sie ihren Ursprungsort verlassen haben! Ändert aber nichts dran, dass Gendern total bescheuerte Wortschöpfungen liefert.

  26. Der Abstract klingt interessant… PUA ist unterm Strich eine Mischung aus männlichen Bezugspersonen und Verhaltenstherapie…

    „The results reveal that men often join the community to address a range of psychosocial deficits, and that community involvement successfully equips participants with numerous valued social and communication skills. The community appears to fill a void in providing a place of hope, fellowship and learning for young (often immigrant) men. The findings are summarized in five themes (i) loneliness and social inclusion; (ii) lack of male role models and need for guidance; (iii) mental health and well-being issues; (iv) skill acquisition and personal development; and (v) the dark side of pick-up. Interestingly, some of the practices commonly taught and utilized within the community resemble aspects of Cognitive Behavioral Therapy and mental health peer support. This may explain its evident appeal. We conclude by reflecting on the implications of the findings for official mental health service provision for young men.“
    https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0229719

  27. Sehr lesenswert über den berüchtigten Furor Teutonicus:

    https://www.nzz.ch/international/anmerkungen-zur-deutschen-erregungsgesellschaft-ld.1541649

    So ganz nebenbei verklickert der Artikel uns in dem Feuerwerk seiner Erzählung auch, wer die Spaltung der Gesellschaft betrieben und vorangetrieben hat:

    „Der damalige Bundespräsident Joachim Gauck, ein lutherischer Pastor, trennte Deutschland in zwei Sphären. Er sprach von einem «hellen Deutschland» und von «Dunkeldeutschland».“

    Im traditionell autoritären Deutschland kann das ja auch nur Chefsache sein!
    Ein paar der zahlreichen weiteren Perlen:

    „Er sei «ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft», sagt Mephistopheles in Goethes «Faust». Die deutsche Politik funktioniert oft genau umgekehrt: Man will das Gute und erreicht damit exakt das Gegenteil.“

    „Das Problem mancher Journalisten in Deutschland ist, dass sie nicht über die Wirklichkeit schreiben, sondern über die gewünschte Wirklichkeit. Die Folge ist ein verzerrtes Bild.“

    „Wie oft habe ich mit Einwanderern geredet, die so oder ähnlich fragten: Warum soll ich mich als Deutscher fühlen, wenn die Deutschen selbst ihr Land nicht lieben?“

  28. Hahaha

    Report: Mansplaining Down But Woman Confusion Up
    February 28th, 2020

    U.S.—In great news for everyone, studies have shown that a campaign against mansplaining has had great results, with mansplaining now at a historic low. In unrelated bad news, though, there’s been a marked increase in women being extremely confused.

    It’s really confusing,” said Tanya Stokes, a woman. “I have no idea what’s going on.”

    So while women feel better that men aren’t constantly talking down to them, women also seem to be experiencing difficulty following the plots of prestige TV shows, understanding the latest current events, and comprehending basic science facts.

    “We just can’t figure out why this is happening,” said Doctor Cassandra Mcguire, part of a group of lady scientists. “And no one seems to want to help us.” She looked to some nearby male scientists, some of whom looked like they wanted to say something but instead just stared at the floor

    https://www.unz.com/isteve/mansplaining-down-but-woman-confusion-up/

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